´Nius und solche Portale´ sind für Schleswig-Holsteins schwarz-grünen Landesvater aka Privatmann nicht erst seit seiner unverhohlenen Drohung von Zensur und Verbot im Januar d. J. bei Markus Lanz mehr als ein Dorn im Auge. Und ja, "Genosse Günther" hat Recht! "Apollo News" und "Nius" als die bundesweit bekanntesten Speerspitzen neuer, alternativer Online-Medien sind für Merz, Günther & Co. die existenzielle Gefahr, denn sie wecken "Schlafschafe" und richten "Bückbürger" wieder auf.
83,5 Mio. Einwohner hat Deutschland, davon leben in der Bundesrepublik rd. 66,2 Mio. Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren. Zieht man die - laut Ex-SPD-Migrationskritiker Thilo Sarazin - aktuell bis zu 5,6 Mio. Muslime als größtenteils (Araber bis zu 90% und Türken bis zu 70%) nicht integriert bzw. integrierbar ab, kommt man auf rd. 60 Mio. Einwohner mit und ohne "Migrationshintergrund" ab 14 Jahren, die als mehr oder weniger aufgeklärte Mediennutzer "YouTube" & Co. konsumieren (können) - und damit als potenzielle Empfänger von libertären, konservativen und rechts der Mitte angesiedelten Podcasts, Interviews und Meinungsbeiträgen. Das ist die Grundlage des Meinungs- und Machtverlustes der politischen Kaste "unserer Demokratie" nach Merkel und vor Weidel.
Wenn Julian Reichelt allein 30-40 Mio. Nutzer der 62 von der links-grünen Polit-Kampagnen-Organisation "Campact" auf den Index gesetzten Videokanäle dagegen setzt, heißt das:
Auch wenn "Bild" online an guten Tagen bis zu 25 Mio. Besucher verzeichnet, die ARD-"Tagesschau" über den Tag hinweg bis zu 12 Mio. Zuschauer auf sich vereint und ZDF-"heute" mit Chefagitatorin Dunja Hayali es noch auf bis zu 3,5 Mio. Zuschauer schafft, selbst wenn man die 3,1 Mio. Leser der größten Regionalzeitungsgruppe "Funke Medien" mit 12 lokalen Titeln und die SPD-Beteiligung "Madsack Medien" mit 23 lokalen Zeitungen und 2,4 Mio. Lesern pro Tag dagegen stellt: "Genosse Günther" hat Recht!
In den vergangenen zwei Jahren lieferten die beiden medialen Vorreiter "Apollo News" und "Nius" mindestens zwei durchschlagende Beispiele für ihren Einfluss als neue, nicht korrumpierte und damit für die Herrschenden so brandgefährlichen Investigativ-/Medien: "Genosse Günther" plauderte bei Lanz frei von der Leber weg, dass die Beiträge des eher liberal-konservativen Nachrichtenportals "Nius" in Chatgruppen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geteilt und damit rumgereicht würden. Dazu gehörten die Investigativ-Beiträge zur "abtreibungsfreundlichen" Verfassungsgerichts-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf. Das traf den moralischen Kern und war den bürgerlich-konservativen Unions-Abgeordneten dann doch zu viel: "Nius" versenkte die linke Juristin über Bande.
Das mit dem in der CDU-Analyse starken "Nius" befreundete Nachrichtenportal "Apollo News" lieferte seine Meisterprüfung mit Grenztruppen-Politoffizier und Ex-Gewerkschaftsvize Sven Hüber. Statt stupide die Frage zu diskutieren, warum Hüber als Ex-Stasi-Grenztruppen-Typ eine Karriere bei Bundespolizei und linker DGB-Polizeigewerkschaft GdP machen konnte, fingen die langjährig erfahrenen Rechercheure an, in der Vergangenheit des feinen Herrn Hüber zu buddeln. Und siehe da: Ein Zeuge berichtete vor laufender Kamera und an Eidesstatt, Hüber habe einem Flüchtling im berüchtigten Abschnitt 33 der Berliner Mauer in Treptow eine Makarow-Pistole in den Mund gesteckt. Zudem habe er mit der Bemerkung, dass beim Schießbefehl 'im Zweifel erst der zweite Schuss ein Warnschuss' sei, in der Politschulung junger Mauerschützen seine menschenverachtende Grundeinstellung offenbart.
Der auf SPD-Ticket mit Wohlwollen seiner Dutzfreundin, Ex-Innenministerin und "Compact"-Zensorin Nancy Faeser in den Westen "integrierte" Stasi-Offizier landete dank unabhängiger Recherche in der moralischen Falle. Die Konsequenz: Rücktritt als Gewerkschaftsvize und Verlust der über Jahrzehnte sorgsam aufgebauten Fassade eines vermeintlichen Demokraten. Seine zuvor auf der GdP-Webseite veröffentlichte Forderung nach bewaffnetem Widerstand der Polizei in Sachsen-Anhalt im Falle einer politischen Machtübernahme durch die AfD verschwand klammheimlich. Seine Ausfälle im Berliner Landgericht, Fotos von ihm als 'Person des öffentlichen Interesses' verbieten bzw. löschen lassen zu wollen, liefen durchs Netzwerk "X" wie eine Trophäe. "Apollo News"-Chefredakteur Max Mannhardt kommentierte die Forderung des entlarvten Antidemokraten mit dem Selbstbewusstsein eines neuen Anbieters aus der ersten Reihe der deutschen Medienlandschaft: "Löschen wir nicht."
Neben den drei eher Unions-nahen und als liberal-bürgerlich einzustufenden Nachrichten- und Magazinanbietern "Apollo News", "Nius" und "Tichys Einblick" gesellt sich mit der "Jungen Freiheit" ein eher wert-konservatives Medium aus der Kategorie Wochenzeitung zu den neuen, publizistischen Speerspitzen jenseits abgehalfteter, beim Lügen und Betrügen erwischter Mainstreamblätter á la "Spiegel" (Relotius) und "Stern" (Hitler-Tagebücher). Mit 40 Jahren auf dem Buckel hat eines der heutigen Haus- und Hofmedien der AfD bereits alle konservativen Entwicklungen jenseits der Union miterlebt, einschließlich der Diskussion um die deutschen Ostgebiete und die "Konservative Aktion". Echte Aufreger und damit Aufmerksamkeit, neue Leser und Imagegewinn gibt es aber nur mit einem echten Skandal. Und den lieferte die "JF" im Frühjahr 2024 dank der AfD-Fraktion im Schweriner Landtag. Die besorgte Mutter einer 16-jährigen Gymnasiastin aus Ribnitz-Damgarten hatte sich an die Abgeordneten gewandt.
Ein übergriffiger, SPD-naher Schulleiter aus dem Westen hatte nichts Besseres zu tun, als eine - "Tiktoks" mit Schlumpf-Videos und blauer AfD-Ostdeutschland-Karte postende - Schülerin mit drei Polizeibeamten aus dem Unterricht heraus durch die gesamte Schule abführen zu lassen, um ihr durch die Beamten eine "Gefährderansprache" zu verpassen. Es kam, wie es kommen musste: Die mit der Mutter nicht abgesprochene Übergriffigkeit des linken Wessi-Rektors machte die mediale Runde. Aktivisten der "Identitären Bewegung" rollten ein Banner mit der Aufschrift 'Heimatliebe ist kein Verbrechen' auf dem Schuldach aus. Für die "Junge Freiheit" der Aufmacher und ein kräftiger Tritt gegen die links schwurbelnde Lokalpresse - von der SPD-Beteiligung "Ostsee-Zeitung", über das politisch rot-grün triefende "T-Online" bis zum staatstreuen NDR. Das Verwaltungsgericht watschte anschließend die übergriffige Polizei ab: Es sei schlicht "nicht notwendig gewesen", die Schülerin wie einen Schwerverbrecher zu behandeln. Skandal perfekt!
Der "Jungen Freiheit" gelang in jüngster Vergangenheit ein weiterer Coup: Ulf Poschardt, Kommentar-starke Edelfeder von Axel Springers "Welt" und einer der meist beobachteten publizistischen Vordenker unserer Zeit, gab nicht nur der "JF" eines seiner berühmt-berüchtigt süffisanten Interviews, in denen der "Alt-Linke" und "Neu-Libertäre" sich zerstörerische "Shitbürger" von Rot bis Grün sowie feige "Bückbürger" von Schwarz bis Gelb vornahm. Der eigentlich progressive Vordenker adelte die konservative Wochenzeitung vom Berliner Hohenzollerndamm mit den Worten: "Es war falsch, der Jungen Freiheit kein Interview zu geben." Damit stempelte er nicht nur seine linken Kritiker als Kleingeister gegen Rechts ab. Er adelte auch gleich die "JF" als einen relevanten Titel im neuen Medienrauschen. Und weil das nicht genug war, pointierte er in seinem Interview die politische Zukunft mit der Kernaussage "Die Rechte wird die Zukunft dieses Landes prägen."
Neben den gern in bürgerlichen Kreisen auf "X" zitierten Nachrichten und Kommentaren aus der "Welt" hat sich mit dem Aufbau einer Deutschlandredaktion in Berlin die Schweizer "NZZ" positioniert. Mit aktuell gut 30 Journalisten soll die Redaktion bis Ende kommenden Jahres auf mehr als 40 Berichterstatter anwachsen. Mit "dem anderen Blick" auf Pannenkanzler und Katastrophen-Koalition haben die Zürcher die Gunst vieler liberaler, bürgerlicher und konservativer Intellektueller gewonnen. Damit ergänzen sich die eher bodenständige "Welt" und "WamS" mit starkem TV-Arm und die feingeistigere "NZZ" mit Print und starker Online-Präsenz im bürgerlich-konservativen Medienlager. Dazu kommen die Schweizer "Weltwoche" sowie die "Berliner Zeitung" und die "Ostdeutsche Allgemeine". Dank dieser "Altmedien" finden die Exklusiv-Geschichten aus den neuen Medien in die breite Masse, bis sie in Unions- und SPD-Fraktion, Bundespresseamt und Konrad-Adenauer- wie Willy-Brand-Haus hart aufschlagen und ihre Wirkung entfalten.
Kein Wunder, daß regierende Politiker in Berlin und Brüssel eine lückenlose Überwachung über die Altersverifikation anstreben und jeden kritischen Nutzer am liebsten sofort verhaften - und wenn es nur ginge - "an die Wand stellen" würden. Während "YouTube"-Eigentümer "Google" ebenso wie "Tiktok" durch Löschaktionen und Werbeausschlüsse negativ auffallen, lassen sich "X"-Eigentümer Elon Musk und "Telegram"-Gründer Pavel Durow nicht einfach mit Drohungen und Strafzahlungen unter Druck setzen. US-Milliardär Musk brachte die vereinte linke Verbotsfront im Januar vergangenen Jahres zum Kochen: In einem 75-minütigen Live-Talk mit AfD-Chefin Alice Weidel und bis zu 200.000 Live-Zuschauern zeigte er den Regierenden, das sie ihre Macht über Medien und Nutzer an offene, vernetzte Plattformen verloren haben. Wenige Tage später streamte er dann noch den gesamten AfD-Bundesparteitag über sein Netzwerk - mit weltweit 4,6 Mio. Zuschauern, ohne dumm-dreiste Kommentare der Politikhofschranzen des Erziehungsfernsehens von ARD über "Phoenix" bis zum ZDF.
"Wer einmal aufgewacht ist, wird nie wieder ARD & ZDF schauen ..."
Nach Jahrzehnte langem Kulturkampf linker Aktivisten und ihrem Marsch durch die Institutionen, wie Politik und Gerichte sowie Kultur und Medien, hat sich seit Merkels Masseneinwanderung eine ganze Kategorie neuer, konservativer Medien und Meinungskanäle entwickelt - und dies von unten nach oben. So konnten die erfolgreichsten Macher laut "Campact"-Verbotsliste in der Spitze bis zu 820.000 Abonnenten allein bei "YouTube" auf sich vereinen ("HKCM"). Daneben schaffte es die AfD selbst, über "Tiktok", "YouTube" und "X" eigene Reichweiten ohne Staatsfunk und politischer Indoktrination aufzubauen. So erreicht der Videokanal der Bundestagsfraktion mittlerweile allein 640.000 Abonnenten. Mit dem christlichen "YouTuber" Leonhard Jäger ("Ketzer der Neuzeit") und seinen 580.000 Abos sowie dem Satire-Kanal "Clownswelt" (490.000+ Abonnenten) decken die neuen konservativen Medienmacher zudem die gesamte Bandbreite publizistischer Möglichkeiten ab.
Die Wirkung der neuen, alternativen Medien und Macher lässt nicht auf sich warten: Die AfD-Wahlergebnisse und Prognosen in Ost, West und auf der Bundesebene sind mindestens indirekt das Ergebnis der neuen "Freiheit" fernab "unserer Demokratie", die Wahrheit auszusprechen und Entwicklungen ohne politische Korrektheit zu diskutieren. Den größten Wert haben die Zuschauer und Nutzer neuer Kanäle: Sie erfahren plötzlich, dass ein Dr. Fauci im Auftrag des früheren Biden-Regimes mit weltweiten Biolaboren die Corona-Pandemie mit zu verantworten hat, dass die deutsche Politik mit ihrem Corona-Regime Grundrechtseinschränkungen ausgetestet hat und die Worst-Case-Berechnungen der Klimakatastrophe als Grundlage für alle Klima-Abzock-Maßnahmen, das Verbrenner-Verbot und CO2-Bepreisungen falsch waren. Die entscheidende Entwicklung pointiert jedoch der Schweizer Psychologe und Trauma-Experte "Gopal":
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