HANSEFUTURE

 HANSE FUTURE MAGAZIN

www.hansefuture.de

Die norddeutschen Bundesländer sind geprägt von traditionellen Branchen, wie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, Tourismus und Kreuzfahrten, Schiffbau und Werften, Häfen und internationalem Handel. Dazu kommt ein starker Medizinsektor an Hochschulstanorten und in Ballungsräumen.

Neben der maritimen Branche an Ost- und Nordsee sind die Regionen Bremen und Hamburg maßgebliche Standorte der deutschen und europäischen Luft- und Raumfahrindustrie - mit Airbus, Arianespace und OHB sowie tausenden mittelständischen Zulieferbetrieben.

Mit den VV-Werken in Emden, Hannover, Osnabrück und Wolfsburg, den Komponentenfabriken in Braunschweig und Salzgitter, Daimler-Fabriken in Bremen und Hamburg und der Autologistik in Bremerhaven, Emden und Hamburg ist der Norden eine führende Autoregion Deutschlands. 

Flächendeckende Glasfaser- und 5G-Vernetzung. Digitale Bildung und Weiterbildung, Grundlagen- und Anwendungsforschung für KI und Robotik, Smart Farming in Mecklenburg-Vorpommern und im Oldenburger Land, Vernetzte Mobilität in Hamburg und rund um Braunschweig - die digitale Zukunft zieht im Norden ein. 

Das Hanse Future Magazin stellt die aktuellen Zukunftsstrategien und digitalen Innovationsprogramme der fünf norddeutschen Bundesländer und ihrer vier Metropolregionen rund um Bremen, Hamburg, Hannover und Stettin vor.


In alphabetischer Reihenfolge der norddeutschen Bundesländer (wenn vorhanden):
Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

NORDDEUTSCHLAND
mit Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein:


Neuer UVNord-Präsident fordert stärkere Zusammenarbeit von Hamburg und SH.

Der neue UVNord-Präsident Murmann sieht Technologien als Dreh- und Angelpunkt.
Foto: UVNord

Hamburg/Rendsburg, 12.07.2021: Die Unternehmerverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein fordern eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Bundesländer u. a. in den Bereichen Spitzenforschung, Innovationen und Digitalisierung sowie bei Tech-Startups und MINT-Nachwuchs. Der neue "UVNord"-Präsident Philipp Murmann bestätigte eine engere Zusammenarbeit der Länder in der Metropoleregion Hamburg. Andererseits sollten weitere Bereiche in den beiden Nordländern anfangen, zusammenzuarbeiten.

Eine zentrale Kritik des Spitzenverbandes richtet sich gegen die unterschiedliche IT-Ausstattung der öffentlichen Verwaltungen an der Elbe und zwischen den Meeren. Die Arbeitgebervertretung in Hamburg und Schleswig-Holstein fordert hier eine gemeinsame Planung. Verbandspräsident Philipp Murmann sagte gegenüber der Nachrichtenagentur "DPA": "Wäre es da nicht sinnvoller, eine gemeinsame Investitions- und Digitalisierungsstrategie zu verfolgen?

Was für die Verwaltung im Norden gilt, besitzt ebenso Bedeutung im Bereich von Forschung und Entwicklung: Murmann dazu: "Muss jedes Bundesland in jedem Bereich eine Exzellenz-Uni haben oder sollte man nicht komplementär arbeiten?" Der Industrievertreter weiter: "Auch die Verzahnung der Hochschulen mit den Unternehmen sollten wir weiter vorantreiben." Murmann lobte die Verzahnung Hamburger Hochschulen mit Unternehmen sowie den positiven Trend in SH.

Zugleich mahnte der Interessensvertreter: "Insgesamt sind wir da auf einem guten Weg, aber noch lange nicht so weit wie zum Beispiel die Region München." Als Musterbeispiel gilt hier die Technische Universität München mit ihrem Innovationsableger "UnternehmerTUM" und der Unterstützung durch namhafte Unternehmen, wie "BMW". In diesem Zusammenhang sieht der Spitzenvertreter auch die Notwendigkeit, Tech-Startups stärker zu fördern, insbesondere im "echten Norden".

Philips Murmann hob die geplante Einführung der Informatik als Pflichtfach ab dem Schuljahr 2022/2023 durch die Kieler Landesregierung als vorbildlich hervor. Zugleich bleibe die Gewinnung des Berufsnachwuchses in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Norden insgesamt eine große Herausforderung. Als ein Beispiel für eine weitergehende Kooperation über die Landesgrenzen hinweg sieht der Wirtschaftsvertreter z. B. die Kooperation der Universitätsklinika, konkret des UKE in Hamburg-Eppendorf mit dem UKSH in Lübeck und Kiel.

Der Norden benötige alles in allem einen von neuen Technologien getragenen Wachstumsschub, so Murmann. Insgesamt wünscht sich der "UVNord" eine gemeinsame Landesplanung sowie ein gemeinsames Industriekonzept, z. B. im Bereich der Energiewirtschaft. Eine ausführliche Meldung zum Thema ist u. a. bei den Kollegen der "Welt" nachzulesen.

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MV und SH meistern die Pandemie mit geringstem Rückgang der Wirtschaftsleistung.

MV und SH punkten mit geringstem Rückgang der Wirtschaftsleistung.
Grafik: HitHorizons/FinStat

Berlin, 05.07.2021: Die slowakische Online-Marktforschungsplattform "HitHorizons" hat die Entwicklung der Wirtschaft in den 16 Bundesländern vor und während der Pandemie per Datenanalyse ausgewertet. Danach haben die beiden norddeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die Corona-Krise wirtschaftlich neben Brandenburg und Berlin bisher am besten bewältigt. Das Brutto-Inlandsprodukt ging im Nord-Osten von 2019 auf 2020 gerade einmal um 1,36 % zurück, im "echten Norden" um 1,5 %. Zum Vergleich: Das BIP sank in Brandenburg nur um 1,15 %, in der Haupstadt um 1,41 %.

Die Datenanalyse zeigt zugleich besonders große Einbrüche in den beiden Hafen- und Handelsmetropolen Bremen und Hamburg. Die Wesermetropole liegt mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,42 % bundesweit auf dem letzten Platz, die Elbmetropole mit 4,42 % auf Platz 14. Nur das Saarland musste mit 5,0 % noch mehr einbüßen. Mit einem Rückgang von 3,51 % liegt das Autoland Niedersachsen auf Platz 10 der Bundesländer - und damit im Mittelfeld - besser als die beiden süddeutschen Technologieländer Bayern (-4,09 %) und Baden-Württemberg (-4,17 %).

Hamburg ist Dienstleistungshauptstadt, MV Nr. 1 in Landwirtschaft.
Grafik: HitHorizons/FinStat

Interessant: Mecklenburg-Vorpommern ist das führende Bundesland der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, mit mehr Beschäftigten pro 100.000 Einwohner als jedes andere Bundesland (1.152 AN/100.000 EW). Hamburg ist Deutschlands Dienstleistungsmetropole und liegt in fünf Kategorien an der Spitze: Finanz-, Versicherungs- und Immobilienwesen (3.465AN) sowie Dienstleistungen (9.852 AN). Auch in den Bereichen Handel und Verkehr (14.669 AN), Hotel- und Gaststättengewerbe (2.956 AN) sowie Information und Kommunikation (381 AN) hat Hamburg einen Boom erlebt.  

Die Online-Plattform "HitHorizons" verknüpft nach eigenen Angaben Daten von mehr als 75 Mio. Unternehmen in Europa und erlaubt einen Einblick in Märkte und in einzelne Unternehmen. Online erhalten Nutzer Zugriff auf Informationen und Statistiken über andere Unternehmen in der Region oder aus derselben Branche. Dazu gehören Firmeninformationen, Daten zu Marktpositionen und zum Marktvolumen. Hinter "HitHorizons" steht das slowakische Datenanalyse-Unternehmen "FinStat" aus Bratislava.

Eine ausführliche Analyse der deutschen Wirtschaft in den 16 Bundesländern, Unternehmensgründungen in Energiewirtschaft, Onlinehandel, Mobilität und Nahrungsmittelproduktion und zu den Beschäftigten in den wichtigsten Branchen während der Pandemie gibt es online bei "HitHorizons".

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Bremen und Hamburg diskutieren Gutachten zur Digitalisierung von Anträgen.

Bremen und Hamburg treiben die Digitalisierung der Verwaltung voran.
Foto: Normenkontrollrat

In einer digitalen Diskussion in der Berliner Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg haben Bremens Jugend- und Sozialstaatsrat Jan Fries und Finanzstaatsrat Martin Hagen mit Vertretern des Normenkontrollrats, der Ruhr-Universität Bochum und der Technologie-Beratung "MSG Systems" Chancen und Herausforderungen für eine künftige, einheitliche Definition von Einkommen in digitalen Anträgen diskutiert. Chefredakteur Thomas Keup hat das Event verfolgt. Lesen Sie die ganze Story!

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Hamburg führt Digitalranking der Bundesländer an.

Hamburg führt die Digitalisierung in Norddeutschland und bundesweit an.
Grafik: Fraunhofer FOKUS/ÖFIT

Berlin: Die norddeutsche Wirtschaftsmetropole Hamburg erreicht im aktuellen "Deutschland-Index" des "Kompetenzzentrums öffentliche IT - ÖFIT" des Fraunhofer-Instituts "FOKUS" mit 86,3 % den ersten Platz - und verweist die Bundeshauptstadt Berlin (83,5 %) zwei Jahre nach der letzten Erhebung auf den zweiten Platz. Die Wissenschaftler haben die Stärken und Schwächen der 16 Bundesländer in den Themenfeldern 1. digitale Infrastruktur, 2. digitale Services im Alltag, 3. digitale Innovation in Wirtschaft und Forschung, 4. IT-Fachkräfte, 5. digitale Bürgerservices der Verwaltung und 6. digitale Kommunen untersucht.


zu 1) Bei Internetzugängen per DSL, Kabel oder Glasfaser punktet Bremen mit 98,3 % vor Hamburg mit 98,2 % auf dem ersten Platz - knapp gefolgt von Berlin mit 98,0 %. Bei Internet-Anschlüssen mit mind. 1 Gbit/sek. laufen die beiden Stadtstaaten mit 97,1 % (Hamburg) und 86,3 % (Bremen) neben Berlin (89,0 %) allen anderen davon.


zu 2) Digitale Services im Alltag finden zunehmend ihren Einsatz. Im Vergleich der Bundesländer führen Bayern (75,3 %) und Rheinland-Pfalz (74 %) das Ranking an. Auf Platz 3 folgt Hamburg (71,7 %) - deutlich vor Berlin (67,7 %). Schleswig-Holstein und Bremen folgen im Mittelfeld mit 68,0 bzw. 67,3 %. Niedersachsen kommt mit deutlichem Abstand auf 63,0 %. Abgeschlagen beim digitalen Alltag ist MV mit lediglich 57,0 %.


zu 3) Die digitale Innovationskraft in Unternehmen und Wissenschaft konzentriert sich zum größten Teil auf die beiden Stadtstaaten Berlin (67,7 %) und Hamburg (67,0 %). Alle anderen Bundesländer liegen hier abgeschlagen ab 46,1 % (Hessen) hintenan. Die anderen vier Nordländer können sich hier lediglich mit 38,3 % (Bremen), 31,4 % (Schleswig-Holstein), 28,6 % (Niedersachsen) und 19,2 % (Mecklenburg-Vorpommern) geschlagen geben.


zu 4) Mit seinen rd. 62.000 IT-Fachkräften - davon 44.000 Angstellten - setzt sich die IT-Expertenhauptstadt Hamburg mit 2,4 % Fachkräften auf 100.000 Einwohnern an der Spitze ab, gefolgt von der Startuphauptstadt Berlin mit 1,5 % und dem KI-Forschungsstandort Bremen mit 1,4 %. Die Wirtschafts- und Technologiezentren Frankfurt/Main, München und Stuttgart verhelfen ihren Flächenländern ebenfalls zu einem Wert von 1,4 %. Die drei Nordländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erreichen lediglich 0,7, 0,6 und 0,4 %.


zu 5) Digitale Services der öffentlichen Verwaltung lassen im Alltag der Deutschen weiterhin auf sich warten: Mit 37,8 % digitaler Beteiligung setzt sich die Bundeshauptstadt dabei ab, gefolgt von Bremen mit 34,3 %, das sich knapp gegen das Saarland und Bayern durchsetzen konnte. Im Norden folgen Hamburg mit 30,0 %, Niedersachsen mit 28,5 %, Schleswig-Holstein mit 26,0 % und Schlusslicht MV mit 25,3 %. Beliebtester öffentlicher Service ist die Online-Petition.


zu 6) Bei der Digitalisierung der Verwaltung laufen die drei Bundesländer Baden-Württemberg (66,3 %), Bayern (65,0 %) und Brandenburg (63,9 %) dem Rest der Republik davon. Die digitalste Verwaltung im Norden baut Mecklenburg-Vorpommen mit 60,9 %, gefolgt von Hamburg und Niedersachsen mit jeweils 59,8 %. Weiter abgeschlagen folgen Bremen mit 53,9 % und Schleswig-Holstein als Schlusslicht mit 53,7 %. Lediglich die Verwaltung von Berlin und im Saarland haben mit 53,6 % und 51,1 % einen noch niedrigeren Digitalisierungsgrad.


Ein hoher Indexwert steht in der Studie für eine weit fortgeschrittene Digitalisierung in den untersuchten Themenfeldern. Für die Berliner Spezialisten kommt es neben dem Digitalisierungsgrad zugleich auf das Verhältnis der vorhandenen Möglichkeiten in den Bundesländern an. Ein besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler des "Fraunhofer-FOKUS"-Instituts bei der dritten Auflage auf den Stand der Umsetzung der kommunalen, landes- und bundesweiten Service-Portale und -Apps im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes.


Laut OZG muss die öffentliche Verwaltung Ende 2022 in 11.000 Kommunen flächendeckend alle 575 Verwaltungsverfahren von der Kfz-Anmeldung bis zur Baugenehmigung für Bürger, Firmen und Verwaltungen online zur Verfügung stehen. Dazu müssen die analogen Prozesse digitalisiert und intern medienbruchfrei aufgestellt werden. Der Digitalisierungsgrad in Deutschland ist seit der letzten Erhebung 2019 insgesamt von 68,3 auf 70,2 % leicht gestiegen.


Ein interaktives Onlinetool zur Detailbetrachtung der einzelnen Themenfelder in den Bundesländern ist auf den Seiten des Kompetenzzentrums beim Fraunhofer "FOKUS" zu finden. Ergänzend bietet das "FOKUS"-Institut den vollständischen Index zum Donwload an.


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Evangelische Kirche veröffentlicht Zehn Gebote zur Digitalisierung.

Die Evangelische Kirche hat 10 Digitale Gebote erarbeitet.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 25.04.2021: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich mit der Digitalisierung beschäftigt und eine Grundsatzschrift unter dem Titel "Freiheit digital. Die Zehn Gebote in Zeiten des digitalen Wandels" veröffentlicht. Der 245 Seiten starke Text orientiert sich an den Zehn Geboten. Erstellt wurde die Schrift von der "EKD"-Kammer für soziale Ordnung.

Der stellvertretender Kammer-Vorsitzende Traugott Jähnichen appellierte anlässlich der Veröffentlichung an die Chancen der Digitalisierung: "Es liegt an uns, unsere Freiheit und Kreativität bewusst positiv zu nutzen.

"EKD"-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm forderte bei Vorstellung der Denkschrift, den heiligen Sonntag in Zeiten von Homeoffice und Videokonferenzen nicht Preis zu geben: "Weil sich die Technologien in den vergangenen zehn Jahren so rasant weiterentwickelt haben, hinken die gesellschaftlichen Normen für ihre Nutzung zwangsläufig hinterher", so der Kirchenvorstand. 

Umso dringlicher sei es, die ethischen Folgen der Digitalisierung in den Blick zu nehmen und sich über einen verantwortlichen Umgang mit Technologien zu verständigen. "Angesprochen werden auch problematische Aspekte wie "digitale Gewalt" und Intimbeziehungen im digitalen Raum", so Traugott Jähnichen. 

Zu den diskutablen Aspekten gehören für die Kirche auch Fake News in sozialen Medien. Hier gelte auch heute "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden". Beim aufkommenden Metatrend der Künstlichen Intelligenz ist aus Sicht des "EKD"-Ratschefs die Grenze erreicht, wenn der Mensch die Verantwortung für Entscheidungen an eine Maschine abgebe.

Die Zehn Gebote zur Digitalisierung sind auf der Website www.ekd-digital.de zusammengefasst. Dort kann auch die gesamte Denkschrift heruntergeladen werden. 

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LAND BREMEN
mit Freie Hansestadt Bremen, Seestadt Bremerhaven, Region Unterweser und Metropolregion Nord-West:


Uni Bremen erforscht mit Versuchssatelliten künftigen 6G-Mobilfunk-Standard.

Die Uni Bremen forscht am 6G-Standard via Satelliten und Drohnen.
Foto: NASA, Unsplash

Bremen, 26.07.2021: Während der Mobilfunkstandard 5G derzeit flächendeckend ausgerollt wird, läuft bereits die Entwicklung der Nachfolgegeneration 6G. Als wichtige Zukunftstechnologie wird sie von Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen umfassend erforscht. Expertinnen und Experten aus Nachrichten- und Elektrotechnik sowie Raumfahrttechnologie der Universität Bremen spielen aktuelle Projekte des Bundesforschungsministeriums eine besonders wichtige Rolle.

250 Mio. € hat das Bundesministerium für vier Forschungs-Hubs zur Entwicklung von 6G bereitstellt, 67 Millionen Euro davon für das "Open6GHub" mit 17 Forschungspartnern. In diesem Hub ist die Universität Bremen in einem Umfang von 5 Mio. € vertreten. Damit werden Wissenschaftler der Nachrichten- und Elektrotechnik sowie der Satellitensysteme ihr Know-how in den Bereichen einbringen, in denen sie deutschlandweit führend sind.
Das Bremer Forscherteam betrachtet im "Open6GHub" das Arbeitspaket ‚Beyond Cellular‘ übernommen - mit Abkehr vom bisherigen terrestrischen Mobilfunknetz mit Funkzellen hin zu einem dreidimensionalen Mobilfunknetz. Die Verbindungen werden danach künftig nicht nur durch Masten am Erdboden, sondern auch durch Drohnen, Ballons, Flugzeuge und vor allem durch Satelliten hergestellt. Zum Testen der neuen 6G-Technologien wird ein Experimentierfeld an der Universität Bremen aufgebaut, für das ein 6G-Kleinsatellit entwickelt wird.
Mit den eingeworbenen Drittmitteln können in den kommenden vier Jahren zehn wissenschaftliche Mitarbeitende und zwei Postdoktorandinnen und -doktoranden forschen“, Prof. Armin Dekorsy, Leiter der AG Nachrichtentechnik im Fachbereich Physik/Elektrotechnik der Universität Bremen, der die 6G-Aktivitäten in Bremen koordiniert. Neben der AG Nachrichtentechnik sind seitens der Universität Bremen auch das Institut für theoretische Elektrotechnik und Mikroelektronik (ITEM) und das Zentrum für angewandte Raumfahrtechnologie und Mikrogravitation (ZARM) beteiligt.
Voraussichtlich schon ab 2030 wird diese Mobilfunktechnologie das zentrale Nervensystem unseres vernetzten Lebens sein“, so Armin Dekorsy in seiner Begründung zur Bremer Forschnung. „Daten werden dann mehr als 100-mal schneller übertragen als heute mit 5G, bei gleichzeitig höherer Energieeffizienz und Ausfallsicherheit. Aber das ganze System wird auch eine unvorstellbare Komplexität haben." 
Die Universität Bremen ist einer der größten Forschungspartner im "Open6GHub". Die Arbeitsgruppe Nachrichtentechnik gilt bei dem Einsatz moderner Mobilfunktechniken eine der führenden deutschen Forschungsgruppen zu sein und hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro eingeworben, um die umfassenden Möglichkeiten von 5G zu nutzen. Auf dieses Know-how baut die neue Forschungstätigkeit im "Open6GHub" auf. Die Koordination erfolgt durch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern.
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Universität Bremen.
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Bremen führt "Digitalbonus" mit bis zu 17.000,- € KMU-Förderung ein.


Bremen führt als 4. Bundesland im Norden einen "Digitalbonus" ein.
Foto: Senatskanzlei Bremen

Bremen, 15.07.2021: Die Freie Hansestadt hat wie die meisten norddeutschen Bundesländer einen eigenen "Digitalbonus" zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen eingeführt. Vom 15 Juli bis 15. November d. J. können KMUs und hauptberuflich Selbstständige bei den Förderbanken "BAB" (Bremen) und "BIS" (Bremerhaven) Anträge auf bis zu 17.000,- € Zuschuss aus dem "Restart"-Digitalisierungsprogramm gestellt werden. Gefördert werden Investitionen der Unternehmen und Unternehmer in digitale Arbeitsprozesse und Produktionsverfahren, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Weiterbildung von Beschäftigten zur Nutzung digitaler Technologien.
Das Land Bremen bezuschusst die Digitalisierungsmaßnahmen bei kleinen Unternehmen und Selbstständigen mit bis zu 40 % Förderanteil, bei mittelständischen Unternehmen mit max. 30 %. Die Unternehmen müssen ihren Sitz oder eine maßgebliche Betriebsstätte im Land Bremen unterhalten und bereits im vergangenen Jahr in Bremen oder Bremerhaven unternehmerisch aktiv gewesen sein. Die Förderung wird nach der Investition zurückerstattet. Bremen stellt in einer ersten Runde insgesamt 5 Mio. € aus dem "Bremen Fonds" für die KMU-Digitalförderung zur Verfügung.
"Mir ist es wichtig, dass gerade kleine Unternehmen und Soloselbstständige die Chance haben, in der digitalen Geschäftswelt anzukommen", betont Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. "Hier helfen oft kleine Anpassungen in den Prozessen und dem Geschäftsmodell, um langfristig erfolgreich auf eigenen Füßen zu stehen. Das Ziel ist, sich jetzt digital fit zu machen, um aus der Coronakrise heraus neue Perspektiven entwickeln zu können."
Die Anträge müssen vor der Investition schriftlich gestellt werden. Die Bedingungen und Antragsformulare gibt es bie der "BAB"-Förderbank für Bremen und bei der "BIS"-Fördergesellschaft für Bremerhaven. Eine Übersicht mit allen Digitalprogrammen der norddeutschen Bundesländer gibt es auf www.hansedigital.net.

Bremen erweitert Digital Hub Industry für Azubis in der Region Unterweser.

Der Digital Hub Industry erweitert sein Engagement für Azubis in der Region.
 Illustration: GMD Architekten

Bremen, 25.04.2021: Für den Aufbau des Bremer Innovationsnetzwerks "VISURGIS" erhalten die Universität der Wesermetropole, das Institut für Informationsmanagement an der Uni - "IFIB" und der Produktvisualisierer "Encoway" eine Förderung des Bundesforschungsministeriums aus dem Programm "Wandel durch Innovation in der Region - WIR" i. H. v. von insgesamt 250.000,- €.

Kern des Projektes ist die weitergehende Nutzung des neuen "Digital Hub Industry" (DHI), der zurzeit auf dem Universitätscampus entsteht und von "Encoway" federführend entwickelt wird. Mit dem Bündnis "VISURGIS" sollen digitale Kompetenzen aus dem "Digital Hub" Azubis in der Region Unterweser zugänglich gemacht werden.

Die Idee ist es, vor allem junge, digital-affine Lehrlinge in Ausbildungsberufen bei mittelständischen Unternehmen zu ermuntern ihnen zu ermöglichen, digitale Kompetenzen zu erwerben, um damit die Transformation von unten nach oben in Unternehmen in der Region zu initiieren.

Hierfür sollen besonders Berufsschulen als "Digital Hub Satelliten" gewonnen werden, ebenso wie die Wirtschaftsförderer und die Kammern in der Region, um das Projekt erfolgreich zu verankern. Das Bündnis wird am Auf- und Ausbau von Ausbildungsformen arbeiten und an Maßnahmen, die es für Fachkräfte attraktiver macht, in der Region zu bleiben.

Im Rahmen des Open Innovation Labs zusammen mit den Senatsbehörden für Wirtschaft und Wissenschaft und der städtischen Wirtschaftsförderung "WFB" werden Unternehmen und Wissenschaft im "Digital Hub Industry" digitale Lösungen für gewerbliche und industrielle Produktion entwickeln. Daneben wird im "DHI" auch eines der beiden Bremer KI-Transfers-Zentren in Kooperation mit der Universität seine Arbeit aufnehmen.

Informationen zum "Digital Hub Industry" gibt es auf der Website des neuen Innovationsstandortes. Hintergründe zum regionalen Innovationsprogramm gibt es auf den Webseiten des Wirtschaftsministeriums.

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Norddeutsche Bundesländer planen gemeinsame Innovations- und Digitalisierungsstrategie.

Bremen nimmt die Zukunft der KI in Norddeutschland in die Hand.
Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Bremen, 15.04.2021: Unter Leitung der Bremischen Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt soll ab November d. J. in der gemeinsamen Wirtschaftsministerkonferenz der fünf norddeutschen Bundesländer nach dem Vorbild der "Norddeutschen Wasserstoffstrategie" eine gemeinsame "Norddeutsche Innovations- und Digitalisierungsstrategie" erarbeitet werden. Das sagte die LINKE-Spitzenpolitikerin in einer Video-Pressekonferenz zur Vorstellung der "Bremen KI-Strategie 2021/2022" auf Rückfrage des Hanse Digital Magazins.

Die für Wirtschaft, Arbeit und Häfen im Land Bremen zuständige Senatorin Kristina Vogt betonte gegenüber HANSEVALLEY: "Wir müssen unsere Kompetenzen in Norddeutschland bündeln". Die Spitzenpolitikerin pointierte: "Gemeinsam kommt man weiter." Bislang gibt es keine Zusammenarbeit der Nordländer bei Innovations- und Digitalisierungsthemen. Künftig soll mit einem gemeinsamen KI-Cluster im Norden ein besonderes Augenmerk auf der koordinierten Vergabe von Forschungsgeldern liegen.

Als Vorbild nannte die Bremer Wirtschaftssenatorin das abgestimmte Vorgehen bei der Förderung von Wasserstoffprojekten für eine umweltfreundliche Luftfahrt. Durch die Abstimmung der Luftfahrt-Standorte Bremen, Hamburg und Stade in Niedersachsen konnten die drei beteiligten Landesregierungen eine effektive Forschungsförderung gegenüber "Airbus" durchsetzen.

Die Verkündung einer gemeinsamen Digitalstrategie für den Hanseraum fand im Rahmen der Vorstellung der neuen "Bremen KI"-Strategie statt. Der rot-grün-rote Senat des Landes unterstützt den führenden KI-Standort an der Weser bis Mitte kommenden Jahres mit weiteren 900.000,- €. Damit stockt Bremen die KI-Förderung nach 3,1 Mio. € aus dem Bremen-Fonds für die Forschungsprojekte des DFKI an der Weser noch einmal auf.

Die 900.000,- € sollen als Grundlagenfinanzierung für die beiden KI-Transfer-Hubs im "Digital Hub Industry" an der Universität Bremen (für Großprojekte) und an der Hochschule Bremerhaven (für den KMU-Transfer) dienen. Ab Mitte kommenden Jahres sollen die Fördergelder durch Bundes- und Europamittel gehebelt werden - u. a. im Rahmen des EU-EFRE-Programms.

An den beiden Transfer-Zentren der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven sind Showrooms für KI-Demonstrationen und Info-Veranstaltungen für die Öffentlichkeit geplant. Dazu kommt eine virtuelle Plattform für Videoevents, Weiterbildungen und Fördermaßnahmen.

Kristina Vogt erklärte: "KI ist ein wichtiger Motor der Wirtschaft im 21. Jahrhundert. Daraus ergibt sich ihre Bedeutung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort und eine funktionierende Gesellschaft. Der Ausbau Bremens als KI-Standort steigert dessen Attraktivität für Unternehmen, schafft und sichert Arbeitsplätze und stärkt die ganze Region. Das Ziel unserer KI-Strategie ist es, das Know-how aus der bremischen Forschungslandschaft und den Unternehmen noch stärker zusammenzubringen.

Die neue Strategie mit den vier Schwerpunkten 1. Wirtschaft, 2. Wissenschaft, 3. Gesellschaft und 4. Qualifizierung wurde von mehr als 70 Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Verwaltung in über einjähriger Abstimmung erarbeitet. Auf Senatsseite haben die beiden Ressorts für Wirtschaft und Wissenschaft die bereits Ende 2020 verabschiedete Strategie zu verantworten.

Aktuell arbeiten allein am DFKI-Standort Bremen mit den Forschungsschwerpunkten Robotik und Medizin rd. 200 Mitarbeiter. Mit Unterstützung der Corona-Mittel aus dem Bremen-Fonds sollen sie bis 2024 auf rd. 350 aufgestockt werden. Das KI-Engagement der beiden KI-Institute "IAI" und "TZI" an der Universität Bremen und des DFKI-Standorts mit den Instituten "AI-Center for Space Robotics" und "AI-Center for Health Care" haben bis heute allein Forschungsprojekte mit einem Volumen von rd. 500 Mio. € möglich gemacht. Bislang hat der Senat nach eigenen Angaben insgesamt 4,3 Mrd. € in den KI-Standort Bremen investiert - ergänzt durch Bundes- und Europamittel.

Die KI-Strategie "Bremen KI" für Bremen und Bremerhaven ist auf www.ki-in-bremen.de nachzulesen. Die Broschüre mit allen Details der Strategie gibt es hier als PDF-Download.

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Bremen investiert 60 Mio. € in die digitale Transformation der Hansestadt nach Corona.

Bremen investiert für die digitale Zukunft nach Corona.
Foto: WFB

Bremen, 02.02.2021: Die Wesermetropole investiert in die Überwindung der Corona-Pandemie und den Neustart von Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in einem ersten Schritt 181 Mio. € aus dem milliardenschweren "Bremen Fonds". Einer der Schwerpunkte ist die "Digitale Transformation" in der Hansestadt mit einem Volumen von 60 Mio. €.

Bremen will seine Stärke als KI-Standort in Grundlagen- und Anwendungsforschung für die ganze Freie Hansestadt ausbauen. Dafür stehen jetzt weitere 3 Mio. € zur Verfügng. Für den Ausbau des "DFKI"-Standortes sind dies allein 1,14 Mrd. €, für das "AI-Center for Space Robotics" ergänzend rd. 875.000,- € und das "AI-Center for Health Care" rd. 532.000 €. Für die Unterstützung mit Fachkräften für klein- und mittelständische KI-Unternehmen investiert der Senat rd. 1 Mrd. € und für den neuen Innovationshub "IMARI" rd. 785.000,- €.

Als bundesweiter Vorreiter hat der Bremer Senat nach dem ersten Lockdown und dem flächendeckend notwendigen Homeschooling in Bremen und Bremerhaven die Ausstattung aller Schüler und Lehrer an allen allgemeinbildenden Schulen mit Tablets beschlossen - über die vom Bund hinausgehende Finanzierung im Rahmen des "Digitalpakts Schule" mit seinem Sofortprogramm. Das Bremer Engagement hat ein Gesamtvolumen von allein 60 Mio. € einschl. Bundesmitteln.

Im Rahmen der weiteren Digitalisierung des Stadtstaates werden u.a. die Hochschulen und ihre Rechenzentren unterstützt, um die Handlungsfähigkeit in Pandemiesituation zu sichern. Das Förderprogramm "ReStart" für kleine und mittlere Unternehmen sowie finanzielle Hilfen für Freiberufler für Investitionen in die Digitalisierung setzen bei der Bremischen Wirtschaft und ihrer Entwicklung nach dem Lockdown an.

Bremen fördert auch die Einführung eines digitalen Bauantragsverfahrens, der das zersplitterte Verfahren für Bauherren bündeln, koordinieren und digitalisieren soll. Bremen hat gemeinsam mit dem Rivalen Hamburg in den vergangenen Jahren bereits die einfache, digital-gestützte Ausstellung der Geburtsurkunde von Neugeborenen und damit verbunden die Beantragung des Kindesgeldes organisiert. Bremens Bürgermeister und Präsident des Senats, Andreas Bovenschulte, erklärte:

"Unser Ziel ist es, gestärkt aus der Corona-Krise herauszukommen. Und für die Zukunft besser gewappnet zu sein. Dafür wurde der insgesamt 1,2 milliardenschwere Bremen-Fonds eingerichtet. Kurzfristig wurden bereits viele Maßnahmen ergriffen, die der akuten unmittelbaren Krisenbekämpfung dienen wie beispielsweise die Beschaffung von Schutzmasken, Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft, Testungen und Impfungen."

Insgesamt haben sich die Arbeitsgruppen bei der Entwicklung des 181 Mio. €-Pakets an den übergeordneten Zielen

  • Wissenschaft und Technologie
  • Innovative, produktive und vernetzte Unternehmen
  • Qualifikation und Bildung
  • Erhöhung der Wohnort- und Arbeitsmarktattraktivität und
  • Moderne Verwaltung orientiert.

Eine ausführliche Meldung mit Details der 4 Aktionsprogramme zu den Themen "Digitale Transformation", "Ökologische Transformation", "Wirtschaftsstrukturelle Transformation" und "Soziale Kohäsion (Bildung, Beschäftigung, Care)" sowie das Sonderprogramm "Krankenhäuser und öffentliches Gesundheitswesen gibt es auf den Seiten des Bremer Senats. Hier sind auch Links zu dem ausführlichen Senatsbeschluss und den Projekten zu finden.

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Innovationsstudie zeigt Bremens digitale Zukunft nach Corona auf.

Bremer Wissenschaftler haben die Zukunft
der Hansestadt nach Corona untersucht.
Foto: Senatspressestelle Bremen

Bremen, 18.11.2020: Die Universität Bremen hat mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut "HWWI" aus Hamburg, den Hochschulen Bremen und Bremerhaven und der "Jacobs University" den Strukturwandel und die Entwicklung von Innovationen im Land Bremen vor und während der Corona-Pandemie untersucht. Die am Mittwoch vorgestellte Studie "Struktureller Umbruch durch COVID-19: Implikationen für die Innovationspolitik im Land Bremen“ beleuchtet u. a. die Themen Innovationen, Stadtentwicklung und Finanzierung.

Als Schlüsselthemen für die Entwicklung von Bremen und Bremerhaven während und nach der COVID 19-Krise sehen die Forscher in der selbständig initiierten Studie vor allem die beiden Schlüsselfaktoren 1. Digitalisierung und 2. Quartiersentwicklung. In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten die Herausgeber - die Bremer Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Jutta Günther und Jan Wedemeier, Leiter des Bereichs "Ökonomie der Städte und Regionen" des "HWWI" - die Fakten vor.

Im 12-seitigen Einstiegsthema "Innovation und Gründungsgeschehen" der 130-seitigen Studie analysieren die Wissenschaftler die Ergebnisse der neuartigen empirischen Grundlage für die Mikroanalyse zum Land Bremen: Die inhaltliche Auswertung von journalistischen Nachrichtentexten zu Bremen und Innovationen über 12 Monate - davon 6 Monate während der Corona-Krise - führte zu insgesamt 6 konkreten Innovationsthemen an der Weser:

Zu den maßgeblichen Innovationen zählen neues, digital unterstütztes Arbeiten und Leben in den Stadtteilen (vgl. "Kellogg-Quartier", Kornstraße und "Tabak-Quartier"), innovative Bauvorhaben (vgl. "Digital Hub Industry" inkl. "KI-Transfer-Zentrum") und die Digitalisierung sowie der Einsatz smarter Technologien. Prof. Günther mahnte gegenüber HANSEVALLEY, neben der in Bremen starken Grundlagenforschung den praktischen Einsatz digitaler Technologien zu forcieren.

Als digitales Leuchtturm-Thema zählt in der Freien Hansestadt die Künstliche Intelligenz mit der Grundlagenforschung an der städtischen Universität sowie die Anwendungsforschung an der Uni Bremen und dem Bremer Standort des DFKI. Als zu intensivierende Einsatzfelder nennen die Experten von "HWWI" und Universität die öffentlichen Bereiche Bildungs- und Gesundheitswesen sowie die Dienstleistungsbranchen.

Zu den Bremischen Industrien mit großem Potenzial durch KI gehören die Logistik rund um die Bremer Häfen, die Raumfahrt im Kontext "Arianespace" und "OHB" sowie vernetzte Formen der Mobilität inkl. ÖPNV und Mikroservices von E-Scooter bis Carsharing sowie autonomes Fahren. 
Beim Thema vernetzte Mobilität gilt Bremens Rivale Hamburg mit aktuell über 200 Verkehrsprojekten - davon 170 "ITS-Projekten" - zu intelligent-vernetzter Mobilität auf Straße und Schiene in Norddeutschland federführend zu sein. 

Neben der Digitalisierung ist das Thema Wasserstoff eines der Zukunftsthemen für das Land Bremen. so ein weiteres Schlüsselergebnis der Innovationsstudie. Prof. Dr. Jutta Günther stellte am Mittwoch das Testfeld Offshore-Elektroanalyse sowie Hybridkraftwerke mit dem "Fraunhofer Institut IWES" in Bremerhaven heraus. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Luneort - der Halbinsel "Luneplatte" - entsteht für insgesamt 20 Mio. € aus Bundes- und Landesmitteln das Bremer Leuchtturmprojekt "Wasserstoff - grünes Gas für Bremerhaven“.

Die Bremer Innovationsstudie ist beim "HWWI" kostenfrei abrufbar. (PDF-Download).

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FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
mit Metropolregion Hamburg:

Die Handeslkammer Hamburg erarbeitet gemeinsam mit Wirtschaft und Hamburger Stadtgesellschaft eine Strategie "Hamburg 2040".

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Hamburger Senat verabschiedet Innovationsstrategie für Wirtschaft und Wissenschaft.


Im Vergleich der Nordländer ist es in Hamburg "Fünf vor Zwölf" bei Innovationen.
(Foto: Liggraphy, Pixabay)

Hamburg, 18.05.2021: Der rot-grüne Senat hat eine über 100-seitige Innovationsstrategie für die Freie und Hansestadt verabschiedet. Die noch nicht veröffentlichte Zukunftsplanung zu den fünf Schwerpunktbereichen 1. Gesundheit, 2. Klima und Energie, 3. Mobilität, 4. Data Science und Digitalisierung sowie 5. Materialwissenschaften und Neue Materialien soll die Voraussetzungen dafür schaffen, ein "starkes Commitment" für Innovation in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft rund um Alster und Elbe zu platzieren und Ideen zu neuen Geschäftsmodellen und sozialen Aspekten, zu Technologien und Prozessen sowie zu Produkten und Dienstleistungen "groß zu denken" und damit eine "mutige Innovationskultur" zu schaffen.
In Sachen digitaler Zukunftsinvestitionen hat der Senat mit einem "Sonderfonds Innovation" aus dem "Hamburg Wirtschaftsstabilisierungsprogramm - HWSP" bereits 10 Mio. € u. a. für einen aus der EU über 3+ Jahre zu 50 % mitfinanzierten "European Innovation Hub" mit dem Themenschwerpunkt Künstliche Intelligenz eingeplant. Im Kontext Startup-Förderung soll das wegen seiner Erfolglosigkeit in die Kritik geratene staatliche von "Hamburg Innovation" in Harburg gemanagte Programm "Beyourpilot" für Ausgründungen von Jungunternehmen und die "Startup-Unit" mit 1,5 Mitarbeitern bei der Wirtschaftsförderung "Hamburg Invest" fortgesetzt werden.
Neben einem europäischen Digital Innovation-Hub konzentriert sich der Hamburger Senat mit 35 Mio. € Förderung aus Corona-Mitteln auf einen "Tech-Hub" mit 10.000 Quadratmetern in der künftigen "Science City Bahrenfeld" - mit Schwerpunkten u. a. in Materialforschung und Medizintechnik. Ab 2025 sollen in den 60 % Laboren inkl. Shared Labs, Büros inkl. Open Spaces sowie Eventflächen Innovationen entwickelt und Unternehmen ausgegründet werden. Künstliche Intelligenz soll laut SPD-Finanzsenator Andreas Dressel auch im "Tech-Hub" in Nachbarschaft zur "DESY"-eigenen "Innovation Factory" II ein Thema sein.
Im Bereich der durch Brüssel zu 55% kofinanzierten "EFRE"-Programme will der Senat seinerseits weitere 29,6 Mio. € für die Förderprogramme der Förderbank IFB bereitstellen - u. a. für Verbundprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft ("Profi Transfer Plus"), einen weiteren "Innovationsstarterfonds" und eine Fortsetzung von "Innostarter". Unter die Mittel fällt auch die Finanzierung des Zukunftsthemas Quantencomputing an den Hamburger Hochschulen. Bei der Wissenschaftsbehörde sollen 13 Mio. € für die Innovationsförderung in den Jahren 2021/2022 zur Verfügung stehen, u. a. für Personal-Scouting, "Seed-money-Facilities" und einen Transferpreis.
Im Bereich Forschung und Wissenschaft plant der Senat mit dem Geld außerdem, sogenannte Wissenschaftscluster zu schaffen. Diese sollen auf die fünf Innovationsthemen aufbauen. Dabei sollen Exzellenzthemen mit besonderem Transferpotenzial im Fokus stehen. Drumherum beabsichtigt die Landesregierung gemäß des "Cambrigde-Modells" wirtschaftliche Innovations-Ökosysteme mit Technologiezentren und Transfereinrichtungen, Tech-Startups sowie Unternehmensvertretungen einzurichten, z. B. in den Leitthemen Infektionsforschung (UKE) und Materialforschung (DESY). In den kommenden 2 Jahren stehen dafür aus den 13 Mio. € Innovationsmitteln rd. 3 Mio. € zur Verfügung. 
An der Erarbeitung der Innovationsstrategie für alle in Hamburg als relevant deklarierten Gesellschafts- und Zukunftsbereiche waren mehr als 300 Vertreter aus Hamburger Wirtschaft und Gesellschaft, Forschung und Wissenschaft sowie der Kultur beteiligt. Der Hamburger Senat hat die regionale Innovationsstrategie u. a. geschaffen, da diese Voraussetzung für die Inanspruchnahme von EU-Strukturfondsmitteln ist.
Die Senatoren für Finanzen und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft sowie Kultur und Medien sowie der Chef der Senatskanzlei wollen sich einmal im Jahr über Innovationen und deren Finanzierung austauschen. Eine Begleitgruppe soll die Innovationsförderung konkretisieren, kontrollieren und messen. Zudem sollen Experten "nach Bedarf" Input für neue Entwicklungen liefern und den Senat sowie die Begleitgruppe beraten.
Eine Präsentation zur neuen Hamburger Innovationsstrategie kann auf den Internetseiten des Senats abgerufen werden. 
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HANSENEWS Nr. 2.000: 

Rot-Grüner Senat will Finanzplatz Hamburg mit 1,3 Mio. € modernisieren.

Die Hamburger Finanzbranche kann sich auf Millionen-Subventionen freuen.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 02.05.2021: Die rot-grüne Koalition der Hansestadt plant ein Millionen-schweres Wirtschaftscluster für die in den vergangenen Jahrzehnten durch Banken- und Finanzkrise, Digitalisierung, Umbau und Fusionen niedergegangene Finanzbranche. Die Regierungsfraktionen wollen dazu 1,3 Mio. € als Anschubfinanzierung aus dem Hamburger Wirtschafts-Stabilisierungsprogramm in die Themen Arbeitsplatz- und Standortsicherung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren.

Dazu soll die Finanzbehörde zusammen mit Branchenvertretern, wie dem von der Handelskammer geführten und rd. 110 Mitgliedsunternehmen umfassenden Verein "Finanzplatz Hamburg" sowie ansässigen Banken, Sparkassen und Versicherungen einen Masterplan erarbeiten. "Der Masterplan Finanzwirtschaft soll nachhaltige, digitale, disruptive und innovative Technologien unterstützen, die ein zeitgemäßes Banking und moderne Finanzdienstleistungskonzepte fördern und hervorbringen", betonte die Grüne Sprecherin für Mittelstand, Handwerk, Wirtschaftsförderung und Cluster, Zohra Mojadeddi. 
Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, erklärte: "Mit unserem Antrag wollen wir den Finanzdienstleistungssektor nachhaltig stärken und weiterentwickeln. Dazu gehört der Aufbau eines FinTech-Accelerators, der Hamburger Start-ups aus dem Finanzsektor eine optimale Infrastruktur und Unterstützung bieten soll und so das Innovationspotential am Finanzplatz hebt. Denn von einem starken Fintech-Standort profitiert die gesamte Finanzwirtschaft. Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Nach dem Scheitern des durch die Bürgerschaft beschlossenen und über 4,5 Jahre durch Rot-Grün geplanten "Innovations- und Wachstumsfonds" bringen die Senatsparteien nun erneut das Einwerben von Wagniskapital für Startups in Form eines Fonds einschl. Beteiligung der Stadt ins Spiel. Damit sollen vor allem Tech-Unternhemen in den Bereichen Life Science, Biotech, New Materials und KI gefördert werden. Dies soll die Hamburger Finanzwirtschaft "strategisch optimal für die Zukunft positionieren".
Hamburg gilt neben Frankfurt am Main mit rd. 10.000 Betrieben und 50.000 Beschäftigten ein bedeutender Finanzplatz in Deutschland zu sein. An Alster und Elbe sitzen die 1558 gegründete älteste Wertpapierbörse Deutschlands, mit "Berenberg" Deutschlands älteste Privatbank von 1590 und die größte deutsche Sparkasse "Haspa". In der Kaufmannsstadt wurden die "Commerzbank" und die "Vereins- und Westbank" als Teil der späteren "HVB" aus der Taufe gehoben.
Der Finanzplatz gründet auf der Handelsfinanzierung (Merchantbanking) sowie der Waren- und Transportversicherung von Handelsgütern am Hafen- und Handelsknotenpunkt Hamburg. Der Antrag der rot-grünen Koalition kann u. a. hier nachgelesen werden. Weitere Informationen zum Finanzstandort gibt es u. a. beim "Finanzplatz Hamburg". 

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Hamburg als einziges Nordland beim Wettbewerb der Startupstandorte vorn dabei.

Hamburg rutscht als Startupstandort auf Platz 5 immer weiter ab.
Grafik: Startupdetector

Hamburg/Berlin, 12.04.2021: Als einziges Bundesland im Norden kann sich Hamburg im Wettbewerb um Neugründungen zukunftsweisender Startups platzieren. Die Freie und Hansestadt liegt jedoch - im Gegensatz zu offiziellen Statements Hamburger Politiker - mit 23,5 Gründungen je 100.000 Einwohner nur auf einem mittlerweile abgeschlagenen zweiten Platz - hinter Berlin mit 35,6 Gründungen. Auch bei der absoluten Zahl von Neugründungen, der Schnelligkeit der Registergerichte und den Businessmodellen erreicht die Elbmetropole keinen Spitzenplatz im Wettbewerb mit Berlin, München und NRW.

Die norddeutsche Wirtschaftsmetropole verharrt mit 220 Gründungen im ersten Pandemiejahr weiterhin auf Platz Fünf - mit lediglich acht Startups mehr als 2019. Hier brillieren Berlin (681 Gründungen), Bayern (546 neue Startups), NRW (478 Jungunternehmen) sowie Baden-Württemberg (321 neue Firmen). Niedersachsen rangiert auf Platz Sieben mit 112 Gründungen, Schleswig-Holstein auf Platz Elf mit 45 Gründungen, Bremen mit 21 auf Platz 14 und Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 15 mit 13 neuen Hoffnungsträgern.

Bei den Schwerpunkten neuer Startups in Ballungszentren liegt Hamburg mit 220 Gründungen auf einem dritten Platz - hinter Berlin mit 681 und München mit 352 Handelsregistereintragungen. Auf Hamburg folgen im Ranking Stuttgart mit 141, Köln mit 119 sowie Mannheim mit 101 Eintragungen. Unter den norddeutschen Großstädten kommt nur noch Hannover mit 48 Gründungen auf einen elften unter den ersten 20 Plätzen.

Bei der Verteilung der Businessmodelle junger, aufstrebender Unternehmen liegt Hamburg mit dem Saarland, Berlin und NRW bei einem stärkeren Schwerpunkt für Endverbaucher (B2C). Niedersächsische Jungunternehmen tendieren mit fast 60 % in Richtung B2B-Angebote, einen starken Geschäftskunden-Fokus gibt es bei Gründern in Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Lediglich in Sachsen-Anhalt ist der Fokus noch stärker auf B2B-Branchen gerichtet.

Bei der Dauer bis zur Eintragung junge Firmen in das Handelsregister glänzt unter den Nordländern nur Hamburg (Platz Drei mit 24 Tagen). Auch in MV (28 Tage/Platz 6) und SH (31,5 Tage/Platz 7) liegt man unter dem Bundesdurchschnitt von 33 Tagen. Weniger rühmlich unterwegs sind hier Bremen (35 Tage/Platz 10) und Niedersachsen (39,5 Tage/Platz 13). Sie rangieren im Mittelfeld zusammen mit den Startuphochburgen Berlin (37 Tage/Platz 11) und NRW (39 Tage/Platz 12). Spitzenreiter ist Montabaur (8 Tage/Platz 1). Unter den Schlusslichtern rangieren aus dem Norden Lübeck (48 Tage) und die niedersächsischen Städte Tostedt (49 Tage), Braunschweig, Hildesheim und Walsrode (jeweils 57 Tage).

Beim Frauenanteil unter den Mitgliedern der Geschäftsführung junger Firmen ist MV im Nord-Osten auf niedrigem Gesamtniveau der Spitzenreiter (Fünf von Acht Startups mit mind. einer Frau in der Geschäftsleitung), gefolgt von Bremen auf Platz Zwei (Fünf von 16) und Berlin auf Platz Drei (157 von 524). Mit Anteilen leicht über dem Bundesdurchschnitt (19 %) können auch Schleswig-Holstein auf Platz Fünf (10 von 35) und Hamburg auf Platz Sieben (43 von 177) mithalten. Schlusslicht der Länder auf Platz 16 ist hier Niedersachsen mit nur 16 von 96 Startups.

Neben der regionalen Heimat in Metropolen und Bundesländern, dem Schwerpunkt der Geschäftsmodelle und der Beteiligung von Gründerinnen spielt die Finanzierung der jungen, wachsenden Firmen eine wichtige Rolle. Im Jahr 2020 konnten mit Berlin 477 Startups, Bayern mit 369 und NRW mit 234 Startups drei der großen Startupstandorte auch die meisten Finanzierungsrunden für sich verbunden. Hamburg rangiert auf einem vierten Platz mit 141 finanzierten Startups in 2020. Lediglich Niedersachsen konnte mit 50 Finanzierungen auf Platz Acht mithalten, Mecklenburg-Vorpommern kommt auf niedriger Gesamtzahl an Startups auf 15 Finanzierungen (Platz 13), Bremen auf 12 Investments (Platz 15) und Schleswig-Holstein mit 11 Investitionen auf den letzten Platz.

Bei der Verteilung der Investoren ergibt sich im Ländervergleich im ersten Pandemiejahr ein ganz anderes Bild: In Mecklenburg-Vorpommern kommt nahezu jeder zweite investierte Euro von der staatlichen MBG Beteiligungsgesellschaft. Auch in Sachsen und Thüringen kommen große Anteile der Investitionen von den staatlichen Investmentarmen der Förderbanken. Die vier Nordländer Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg rangieren auf den Plätzen 11 bis 15 am Ende der staatlichen Finanzierer in Relation zu den Investments. Größter Finanzierer sind bundesweit Businessangel mit rd. 50 bis über 60 % der geschulterten Investitionen.

In 2020 wurden in Deutschland laut Auswertung der Handelsregistereinträge durch den "Startupdetector" insgesamt 2.857 Startups neu gegründet - 318 mehr als im Jahr zuvor. 1.690 Jungunternehmen erhielten trotz Pandemie eine Finanzierung. Die größten Investoren deutscher Startups waren im vergangenen Jahr 1. der High-Tech-Gründerfonds Bonn mit 66 Finanzierungen, 2. Atlantic Labs Berlin mit 37 Investitionen, 3. IBB Ventures der Berliner Förderbank mit 28 Runden, 4. Bayern Kapital München mit 28 Investments sowie der Technologiegründerfonds Sachsen in Leipzig mit 24 Beteiligungen.

Der gesamte Startup-Report für 2020 kann bei "Startupdetector" kostenlos abgerufen werden. 

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HANSESTATEMENT: Rot-Grün: Digitalstrategie? Echt jetzt?

Das Rathaus ist politischer Mittelpunkt der Freien und Hansestadt Hamburg.
Foto: HANSEVALLEY

Die Strategie "Digitale Stadt“ aus dem Jahr 2015 war eine auf Versuch und Irrtum basierende Reihe von Einzelmaßnahmen, deren gesamtstädtische Auswirkungen, nun ja, eher überschaubar waren. Kurz vor den Wahlen stümpert man 2020 erneut hektisch vor sich hin. Der Hinweis auf die Fortsetzung der 5 Jahre dauernden Versuchsreihe lässt nichts Gutes erahnen. Willkommen bei den - Zitat - "Digitalstrategischen Leitlinien für die kommenden Jahre" - vorgestellt von Hamburgs Erstem Wahlkämpfer Peter Tschentscher. Ein Hanse Digital Statement von Landeskorrespondent Gerd Kotoll.

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LAND MECKLENBURG-VORPOMMERN
mit Regiopolregion Rostock und Metropolregion Stettin:

MV investiert 400 Mio. € in die Digitalisierung der Verwaltung.

Kollegiengebäude Schwerin: Sitz von Staatskanzlei und Digitalisierungministerium.
 (Foto: Niteshift, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Schwerin: Mit den Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe will Mecklenburg-Vorpommern die Digitalisierung seiner Verwaltung vorantreiben. Das Kabinett stimmte am Mittwoch in Schwerin einer Vorlage aus dem Digitalisierungsministerium zu. Das Kabinett hat sich heute darauf verständigt, künftig deutlich mehr auf zentrale Steuerung durch das Digitalisierungsministerium, einheitliche Ausstattung, einheitliche Standards und zentrale Lösungen zu setzen. Das betrifft sowohl den Onlinezugang zur Verwaltung für Bürgerinnen und Unternehmen wie auch die Digitalisierung innerhalb der Landesverwaltung selbst“, so Ina-Maria Ulbrich, Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnik und Staatssekretärin im Digitalisierungsministerium.
Corona hat verdeutlicht: Müssen Rathäuser und Ämter geschlossen werden, ist der digitale Zugang zur Verwaltung für Bürger und Unternehmen enorm wichtig. Und mobiles Arbeiten ist essenziell für die Einsatzfähigkeit der Landesverwaltung insbesondere in Pandemiezeiten. Deshalb beschleunigen wir nun deutlich das Tempo für die Umsetzung der Ziele zur Verwaltungsdigitalisierung, auf die wir uns bereits mit der Digitalen Agenda verständigt hatten“.
Bis Ende 2022 müssen alle Kommunen, Bundesländer und der Bund nach dem Online-Zugangsgesetz OZG insgesamt 575 Verwaltungsdienstleistungen digitalisieren und online Einwohnern, Firmen und Verwaltungen bereitstellen. Für den Onlinezugang ist mit dem "MV-Serviceportal" die technische Grundlage gelegt. Jetzt gelte es, aus Papieranträgen nutzerfreundliche Onlineformulare zu machen. Rund 6.000 Verwaltungsanträge müssen dazu im Land digitalisiert werden. Die zentrale Steuerung durch das Digitalisierungsministerium, der Einsatz von externen Dienstleistern und standardisierte Prozesse können zusammen mit den geplanten Mitteln die Entwicklung beschleunigen.
Außerdem soll eine zentrale elektronische Akte eingeführt werden als weitere Voraussetzung für mobiles Arbeiten der Landesverwaltung: „Die Pandemie hat gezeigt, dass wir jederzeit den Zugriff auf die Akten auch außerhalb der Büros brauchen. Die zusätzlichen Mittel und die zentrale Steuerung über das Digitalisierungsministerium ermöglichen, dass wir die elektronische Akte in allen Landesbehörden vier Jahre früher als ursprünglich geplant einführen können“, so die Staatssekretärin. 
Bereits Dezember 2020 hatte der Landtag beschlossen, aus dem Sondervermögen "MV-Schutzfonds" 400 Mio. € für die zügigere Digitalisierung der Landesverwaltung bereitzustellen. Die nun vorgelegten Feinkonzepte konkretisieren die wichtigsten Digitalisierungsvorhaben für die kommenden vier Jahre und legen die wesentlichen strategischen Umsetzungsschritte fest.
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MV-Expertenrat schlägt nachhaltig-vernetztes Zukunftsprogramm vor.

Der Nord-Osten nutzt die Digitalisierung auf dem Land.
Grafik: TMV

Schwerin, 22.03.2021: Ein 49-köpfiger "Zukunftsrat" aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Bildung, Kultur und Sport hat für Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen sechs Monaten ein umfassendes Zukunftskonzept zu den drei gesellschaftlichen Leitthemen 1. "Globalisierung". 2. "Klimakrise" und 3. "Digitalisierung" erarbeitet. Die Vorsitzenden des von der rot-schwarzen Landesregierung in Schwerin eingesetzten "MV Zukunftsrates" - die Leiterin des Greifswalder "Moor Centrums" Franziska Tanneberger und der Direktor des Hamburger Marktforschungsinstituts "HWWI" Prof. Henning Vöpel - stellten die Eckpunkte am Freitag der Öffentlichkeit vor.

Zum Schwerpunkt "Digitale Gesellschaft" stellen die Autoren zusammenfassend fest: "Menschen vernetzen sich kreativ, kooperativ und produktiv, gewinnen gleichberechtigt Zugang zu Ressourcen und Netzwerken. In MV mit seiner großen Weite, geringen Bevölkerungsdichte und seinem drohenden Fachkräftemangel stellt die vernetzte Gesellschaft ein enormes Entwicklungspotenzial dar: Digitale Innovationen können die Wertschöpfung erhöhen und Ankerpunkte eines vernetzten Lebens und Arbeitens bilden." 

Die "Digitale Gesellschaft" verstehen die Macher des "Zukunftsrats" als Verbindung zwischen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. So können sich durch die digitale Erschließung der 6.000 Dörfer mit 5G und Breitband Menschen produktiv und kreativ vernetzen, ortsunabhängig Ressourcen für Bildung (z. B. digitales Lernen) und Gesundheitsversorgung (z. B. Video-Sprechstunden) nutzen und ortsunabhängig arbeiten - z. B. in digitalen Genossenschaften. Dazu kommt die digitale Vernetzung von Hochschulen und Branchen, digitale Geschäftsmodelle und regionale Plattformen mit der Chance für Startups.

Die digitale Infrastruktur soll Aufgabe der öffentlichen Hand sein und vom Land umgesetzt werden. Der "MV Zukunftsrat" sieht die digitale Teilhabe als Grundrecht für alle und als Querschnittsaufgabe für Ministerien und Behörden. Eckpfeiler sind die Themen Bildung, Datenschutz, Datensicherheit und Medienkompetenz. Kooperative Zentren für die digitale Zukunft im Land sollen öffentliche Hand, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Vorbild sind die "Einstein-Zentren". Die Teilnehmer des "Zukunftsrates" schlagen weitergehend "Smart Villages" und "Innovation-Hubs" im Land als Ankerpunkte des digitalen Lebens und Arbeitens in MV vor.

Ein Zukunftsfonds soll die Entwicklung von neuen Industrie-Clustern und Innovationszentren finanziell unterstützen. Ziel: Eine wissensbasierte, nachhaltige Wirtschaftskultur und Förderung der Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Eine Wissenschafts- und Technologiestrategie soll das Forschungsprofil des Landes in den Zukunftsthemen Gesundheit, Green Energy, Greentech-Industrie, Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Smart Farming schärfen. Dazu kommt eine internationale, digital-ausgerichtete Fachkräfteinitiative.

Zusammenfassend stellten die Autoren des Zukunftsprogramms mahnend fest: "Gestalten wir die digitale Gesellschaft, um Digitalisierung zu einer Quelle des sozialen und ökonomischen Fortschritts zu machen. Sie ist eine Chance für Teilhabe und Produktivität. Aber die digitale Gesellschaft ist an Voraussetzungen gebunden, die durch entsprechende Weichenstellungen geschaffen werden müssen, etwa einem Grundrecht auf Zugang zu digitaler Infrastruktur". 

Die Industrie- und Handelskammern im Nord-Osten waren ebenso explizit nicht an dem Zukunftskonzept beteiligt, wie Vertreter der Landwirtschaftslobby. Eine Zusammenfassung zu den weiteren Vorschlägen des "Zukunftskonzeptes" - wie dem Ausbau des grünen Wassestoffes in MW - gibt es bei den Kollegen des "NDR". Das gesamte Zukunftskonzept kann bei HANSEVALLEY abgerufen werden. Die Mitglieder des "MV Zukunftsrates" können hier nachgeschlagen werden.

Ein ausführlicher Überblick zur Arbeit des "MV Zukunftsrates", den Schwerpunkten für eine digitale Gesellschaft im Nord-Osten ist im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY erschienen.

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LAND NIEDERSACHSEN
mit Metropolregionen Hamburg, Hannover und Nord-West:

Emsland bekommt in Lingen einen eigenen Digital Hub für Startups.

Lingen im Emsland wird Heimat eines weiteren Digital Hubs für Startups.
(Foto: Willy Horsch, CC BY SA 3.0)


Hannover/Lingen: Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert den "Digital Innovation Hub Emsland" mit 200.000,- €. Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle übergab am Mittwoch d. J. in Lingen den Förderbescheid an den Geschäftsführer der IT-Dienstleistungsgesellschaft "IT.Emsland", Michael Schnaider. Das Digital Innovation Hub Emsland wird an das bereits bestehende von "IT.Emsland" betrieben IT-Zentrum Lingen angegliedert.
Im Hub erhalten Startup-Gründer und Unternehmen Zugriff auf digitale Technologien wie KI, Cloud-Computing, Blockchain und Augmented Reality. In einem „Digi-Lab" können diese Technologien ausprobiert und prototypische Lösungen entwickelt werden. Schulungsformate können in einem Webinarstudio produziert werden. Ein Open Space-Bereich bietet die Möglichkeit für fachlichen Austausch zu digitalen Anwendungen und für Veranstaltungen zu digitalen Themen. Außerdem werden Co-Working-Spaces und Gründerbüros angeboten.
Staatssekretär Stefan Muhle sagte: „Wir haben in Niedersachsen zahlreiche kluge Köpfe. Aber insbesondere im ländlichen Raum fehlt es Startup-Gründern und Unternehmen häufig an den optimalen Bedingungen, um ihre digitale Idee effizient umzusetzen. Das Digital Innovation Hub Emsland stellt dafür die passenden Ressourcen bereit. Ziel ist es, in der Region Anreize zur Ansiedlung neuer Unternehmen und zur Modernisierung bestehender Unternehmen zu schaffen."
Weitere Informationen zur Förderung von Digital Hub in Niedersachsen gibt es bei der landeseigenen Förderbank "N-Bank"
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Expertenkommission stellt Zukunftsstrategie für Niedersachsen 2030 vor.

Niedersachsen hoch zu Roß auf dem Weg in die digital-vernetzte Zukunft.
Foto: PxHere, Lizenz: CC0

Hannover, 29.03.2021: Eine 11-köpfige Expertenkommission hochrangiger Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz hat einen 75-seitigen Empfehlungskatalog zur Zukunft des größten norddeutschen Bundeslandes vorgestellt. "Niedersachsen 2030" beleuchtet die Herausforderungen, Chancen und Optionen für das wirtschaftlich vor allem durch Automobilproduktion, Landwirtschaft und Tourismus geprägte Küstenland mit 5 Mio. Einwohnern. 

Die Kommissionsmitglieder aus Demografie, Migration, Sozialforschung und Psychologie, Klimaforschung und Umweltsysteme, Stadt- und Raumplanung, Wirtschaft und Innovationen sowie Künstlicher Intelligenz und Robotik gehen in ihren Forderungen auf die Themen Demografie und Generationen, Zuwanderung und Diversität, Arbeit, Beschäftigung und Weiterbildung, Gesundheit und Pflege, Energie und Klimawandel, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Mobilität sowie die digital relevanten Bereiche Forschung und Innovationen, Hightech-Strategie, Robotik und KI sowie der Digitalisierung ein.

Eine Kernforderung der seit Juli 2019 unter Vorsitz von Prof. Dietmar Harhoff vom Max-Planck-Institut für Innovationen und Wettbewerb in München entstandenen Thesen ist: die Digitalisierung einschl. digitaler Infrastruktur, Cybersicherheit, Datenzugangs- und Plattformstrategie müssen zentral von der Landesregierung im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie geregelt werden. Dazu muss die Zuständigkeit für die Digitalisierung in einem Ministerium gebündelt werden, und nicht zwischen CDU-Wirtschafts- und SPD-Innenministerium aufteilt sein.

Als Grundlage muss das Land den Breitbandausbau und die 5G-Versorgung zentral in die eigene Hand nehmen. Die Landesregierung soll dafür verantwortlich werden, die digitale Infrastruktur sicherzustellen. Ein weiterer Schlüsselaspekt ist die Regelung zur Nutzung von Plattformen des Landes (Service-Portale), der Kommunen (Smart City-Portale) und internationaler Plattformen von Microsoft, Google Co. Hier fordern die Autoren eine einheitliche Strategie des Landes - unter Berücksichtigung von digitaler Souveränität aller Einwohner und des Datenschutzes für die regionale Wirtschaft. Parallel dazu sollte das Land ein schlagkräftiges Cyberabwehrzentrum einrichten.

Um eine digitale Gesellschaft zu erreichen, fordern die Wissenschaftler bereits bei der digitalen Bildung in den Schulen nachzulegen. So sollen alle Schüler im Land einen direkten Zugang zu digitalen Lernmitteln haben, z. B. Laptops, Lernportalen und WLAN-Anbindung in den Klassenräumen. Die Experten fordern dazu, die notwendigen Mittel an die Hand zu nehmen. Ein zentrales Augenmerk richten die Zukunftsforscher im Auftrag der Landesregierung auf die großen Wirtschaftsthemen im Agrar- und Autoland zwischen Nordsee und Harz.

Im Bereich Agrarwirtschaft setzen die Experten die digitalen Themen Präzisionslandwirtschaft und -bewässerung, autonome Landmaschinen, ein digitales Emissionsmonitoring oder die vernetzte Humusbilanzierung auf die Tagesordnung. Einen Absatz widmen die Forscher aus Deutschland und der Schweiz der intelligent-vernetzten Mobilität mit anbieterübergreifenden Plattformen. Sie fordern die Bereitstellung von Infrastrukturdaten der öffentlichen Verwaltung ebenso, wie mobilitätsbezogener Datenbestände der öffentlichen Verkehrsbetriebe und ihrer Kommunen.

Bei der Spitzenforschung fokussieren die international renommierten Wissenschaftler für das Land Niedersachsen vor allem auf die Themen Künstliche Intelligenz und Robotik. Für eine landesweite "Robonatives-Community" soll die Landesregierung flächendeckende Investitionen bereitstellen. Die Spannbreite beginnt in der digitalen Bildung an den Schulen, geht über den Ausbau der MINT-Fächer an weiterbildenden Schulen und reicht bis zur Weiterbildung der Bürger und der Gewinnung künftiger Fachkräfte.

Ein ausführlicher Magazinbeitrag zum digital-vernetzen Niedersachsen 2030 mit Details, Hintergründen und weiteren Fakten und Zahlen ist erschienen im Hanse Digital Magazin unter

Die Arbeitsergebnisse der Expertenkomission und den Download des Gutachtens und der Kernforderungen gibt es bei der Staatskanzlei in Hannover unter

"Niedersachsen 2030 - Potenziale und Perspektiven".



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Land Schleswig-Holstein
mit Metropolregion Hamburg, Hansebelt- und Fehmanbelt-Region:

Wissenschaftler in der Fehmarnbelt-Region arbeiten immer enger zusammen.

Die Wissenschaft in der Fehmarnbelt-Region kooperiert immer stärker.
 Grafik: Caspar via Wikipedia, gemeinfrei

Lübeck, 07.04.2021: Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern in der Fehmarnbelt-Region wird immer enger. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Publikationen von Forschern, die zwischen der Metropolregion Hamburg und der Öresund-Region kooperieren, erneut gestiegen. Das belegt ein jetzt vorgelegte "Teilindex Wissenschaft" des "Fehmarnbelt Index" ("FBx"), den die Hochschule Stralsund für das "Fehmarnbelt Business Council" ("FBBC") erarbeitet hat.

Der Index "Wissenschaft, Technologie und Innovation“ hat sich vom Ausgangsjahr 2008 bis zum Jahr 2017 fast verdoppelt. Vor allem wissenschaftliche Publikationen haben sich im betrachteten Zeitraum mehr als verdreifacht. Auch die gemeinsame Projekttätigkeit in von der EU geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entwickelt sich stetig weiter. Der geografische Schwerpunkt liegt auf deutscher Seite in der Hansestadt Hamburg und auf dänischer Seite im Großraum Kopenhagen. 

Zwischen Hamburg und Kopenhagen-Malmö arbeiten innovative und kreative Geister aus Deutschland und Skandinavien schon jetzt eng zusammen. Die hier entstehende Wissenschaftsregion wird Wachstum und Wohlstand fördern und zur weiteren internationalen Profilierung des Standorts beitragen“, zeigt sich der "FBBC"-Vorsitzende Dr. Arno Probst überzeugt.

Rund acht Jahre vor der geplanten Fertigstellung des Fehmarnbelt-Tunnels sei das eine gute Nachricht und der Aufschwung in der Region durch die positive Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im November 2020 für den Bau der Querung könne weiter an Fahrt aufnehmen, so die Autoren in in einer aktuellen Meldung.

Einziger Wehrmutstropfen: Die Anzahl der Patente aus der Region zwischen Hamburg und Kopenhagen-Malmö hat sich seit 2008 nicht erhöht und bleibt schwach. Das grenzüberschreitende Gremium "FBBC" will noch im ersten Halbjahr d. J. deutsche und dänische Unternehmen und Institutionen zu diesem Index befragen, Herausforderungen und Chancen zu Patententwicklung sichtbar zu machen.

Das "FBBC" entschloss sich 2017, die bisherigen Effekte des Zusammenwachsens entlang der Fehmarnbelt-Achse zu messen. Damit will es herausfinden, wie stark die Kooperation und das Zusammenwachsen von Märkten in der Fehmarnbelt-Region ist. Eine ausführliche Auswertung der Ergebnisse ist auf den Seiten des Business Councils "FBBC" nachzulesen.

Das Business Council "FBBC" ist ein Zusammenschluss von Handelskammer Hamburg, Handwerkskammer Schleswig-Holstein, IHK Schleswig-Holstein, Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, Kaufmannschaft zu Lübeck, Unternehmensverband Nord, Dansk Industri, Dansk Erhverv, Deutsch-Dänische Handelskammer, HanseBelt e.V. sowie der Industrie- und Handelskammer Südschweden. Mit seinen elf Mitgliedsorganisationen repräsentiert es über 400.000 Unternehmen aus Deutschland, Dänemark und Schweden.

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