HANSEFUTURE

HANSE FUTURE MAGAZIN
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Die norddeutschen Bundesländer sind geprägt von traditionellen Branchen, wie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, Tourismus und Kreuzfahrten, Schiffbau und Werften, Häfen und internationalem Handel. Dazu kommt ein starker Medizinsektor an Hochschulstanorten und in Ballungsräumen.

Neben der maritimen Branche an Ost- und Nordsee sind die Regionen Bremen und Hamburg maßgebliche Standorte der deutschen und europäischen Luft- und Raumfahrindustrie - mit Airbus, Arianespace und OHB sowie tausenden mittelständischen Zulieferbetrieben.

Mit den VV-Werken in Emden, Hannover, Osnabrück und Wolfsburg, den Komponentenfabriken in Braunschweig und Salzgitter, Daimler-Fabriken in Bremen und Hamburg und der Autologistik in Bremerhaven, Emden und Hamburg ist der Norden eine führende Autoregion Deutschlands. 

Flächendeckende Glasfaser- und 5G-Vernetzung. Digitale Bildung und Weiterbildung, Grundlagen- und Anwendungsforschung für KI und Robotik, Smart Farming in Mecklenburg-Vorpommern und im Oldenburger Land, Vernetzte Mobilität in Hamburg und rund um Braunschweig - die digitale Zukunft zieht im Norden ein. 

Das Hanse Future Magazin stellt die aktuellen Zukunftsstrategien und digitalen Innovationsprogramme der fünf norddeutschen Bundesländer und ihrer vier Metropolregionen rund um Bremen, Hamburg, Hannover und Stettin vor.


In alphabetischer Reihenfolge der norddeutschen Bundesländer (wenn vorhanden):
Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

NORDDEUTSCHLAND
mit Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein:


Neun norddeutsche Smart Cities unter den Top 30 von 403 deutschen Städten und Kommunen.

Neun norddeutsche Städten unter den Tp 30 Smart Cities.
 Screenshot: HANSEVALLEY

Hamburg, 12.10.2021: Die auf die Digitalisierung von Ländern, Städten und Kommunen spezialisierte Unternehmensberatung "Haselhorst Associates" hat 403 deutsche Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern hinsichtlich ihres Umsetzungsstatus in Sachen Smart City untersucht. Für das Ranking haben die Experten mehr als 31.000 Datensätze aus amtlichen Statistiken der Städte und qualitative Analysen aus öffentlichen Smart-City-Initiativen ausgewertet.

Beste Smart City im Norden ist - wie bereits im "Bitkom"-Ranking - die Freie und Hansestadt Hamburg, dieses Mal auf Platz 2 nach München. Weitere Smart City unter den Top 10 ist Wolfsburg auf Platz 7. Auf den weiteren Top-Platzierungen in Norddeutschland folgen Norderstedt auf Platz 11, Braunschweig auf Platz 15, Bremen auf Platz 20, Kiel auf Platz 21, Osnabrück auf Platz 25, Hannover auf Platz 29 sowie Oldenburg auf Platz 30. Damit sind alle Metropolen und Landeshauptstädte in den alten Bundesländern Norddeutschlands auf guten oder sehr guten Platzierungen.

Sämtliche Daten wurden anhand von 62 Kriterien ausgewertet. Die „ideale“ Smart City erhält einen Digitalisierungsgrad von 100 Prozent. Die Ergebnisse aller ausgewerteten Städte in den fünf norddeutschen Bundesländern:

Freie Hansestadt Bremen

    Nr. 20 - Stadt Bremen

    Nr. 102 - Bremerhaven

Freie und Hansestadt Hamburg

    Nr. 2 - Stadt Hamburg

Land Mecklenburg-Vorpommern

    Nr. 87 - Greifswald

    Nr. 145 - Neubrandenburg

    Nr. 181 - Rostock

    Nr. 249 - Wismar

    Nr. 282 - Schwerin

    Nr. 362 - Stralsund

Land Niedersachsen

    Nr. 7 - Wolfsburg

    Nr. 16 - Braunschweig

    Nr. 25 - Osnabrück

    Nr. 29 - Hannover

    Nr. 30 - Oldenburg

    Nr. 64 - Emden

    Nr. 71 - Göttingen

    Nr. 80 - Hameln

    Nr. 90 - Uelzen

    Nr. 119 - Cuxhaven

    Nr. 131 - Lüneburg

    Nr. 153 - Buchholz in der Nordheide

    Nr. 178 - Hildesheim

    Nr. 204 - Wolfenbüttel

    Nr. 205 - Delmenhorst

    Nr. 207 - Wilhelmshaven

    Nr. 210 - Langenhagen

    Nr. 219 - Aurich

    Nr. 230 - Peine

    Nr. 232 - Nienburg (Weser)

    Nr. 246 - Winsen (Luhe)

    Nr. 262 - Buxtehude

    Nr. 265 - Stade

    Nr. 266 - Geestland

    Nr. 288 - Papenburg

    Nr. 290 - Leer (Ostfriesland)

    Nr. 292 - Celle

    Nr. 301 - Garbsen

    Nr. 310 - Salzgitter

    Nr. 312 - Goslar

    Nr. 322 - Cloppenburg

    Nr. 330 - Einbeck

    Nr. 350 - Gifhorn

    Nr. 351 - Weyhe

    Nr. 352 - Bramsche

    Nr. 360 - Burgdorf

    Nr. 373 - Stuhr

    Nr. 376 - Barsinghausen

    Nr. 379 - Seevethal

    Nr. 380 - Seelze

    Nr. 384 - Ganderkesee

    Nr. 387 - Neustadt am Rübenberge

    Nr. 389 - Vechta

    Nr. 390 - Melle

    Nr. 394 - Achim

    Nr. 397 - Wunstorf

    Nr. 399 - Laatzen

    Nr. 402 - Lehrte

    Nr. 403 - Georgsmarienhütte

Land Schleswig-Holstein

    Nr. 11 - Norderstedt

    Nr. 21 - Kiel

    Nr. 37 - Lübeck

    Nr. 54 - Pinneberg

    Nr. 84 - Neumünster

    Nr. 85 - Flensburg

    Nr. 185 - Itzehoe

    Nr. 205 - Geestacht

    Nr. 304 - Wedel

    Nr. 388 - Ahrensburg

    Nr. 393 - Elmshorn

Insgesamt gibt es beim Smart-City-Ranking von "Haselhorst" zehn "smarte“ Bereiche, die entsprechend ihrer Bedeutung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft gewichtet wurden. Die zehn Bereiche sind 1. Strategie und Umsetzung (Basis), 2. Digitale Infrastruktur, 3. Digitale Mobilität, 4. Digitale Energie & Umwelt, 5. Digitale Gebäude & Quartiere, 6. Digitale Gesundheit, 7. Digitale Bildung, 8. Digitale Verwaltung, 9. Digitaler Tourismus und 10. Digitale Wirtschaft & Handel.

Die interaktive Karte mit allen 403 Ergebnissen zum Auswählen, Reinzoomen und Vergleichen gibt es hier.

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Hamburg gewinnt zum dritten Mal Smart-City-Index des Digitalverbandes Bitkom.
Hamburg kommt im Smart-City-Ranking zum dritten Mal aufs Siegertreppchen.
Illustration: Bitkom

Berlin, 06.10.2021: Die Freie und Hansestadt Hamburg ist erneut Deutschlands smarteste Großstadt. Die Elbmetropole konnte sich mit 88,1 von 100 möglichen Punkten und der Erstplatzung in vier von fünf Kategorien in diesem Jahr gegen die stärker werdenden Rivalen Köln (Platz 2, 79,3 Punkte) und Karlsruhe (Platz 3, 73,2 Punkte) durchsetzen. Der direkte Verfolger des Vorjahres - die Millionenstadt München - musste in der weiter differenzierten Datenauswertung Federn lassen und landete auf Platz 4 mit 72,7 Punkten. Die Metropole Berlin sackte im "Smart City Ranking" 2021 ebenfalls um 2 Plätze ab und landet nur noch auf 9 mit 70,3 Punkten.
Hamburgs Chief Digital Officer Christian Pfromm sagte zum dritten Sieg in Folge im Bitkom-Ranking: "Die erneute Bestplatzierung bestätigt unseren ganzheitlichen Ansatz, mit vereinten Kräften aus Gesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft den digitalen Wandel zu gestalten. Wir haben früh begonnen, innovative Technologien zum Wohl der Stadt einzusetzen. Dabei sind die Nutzerinnen und Nutzer immer im Fokus, weil sich alltägliches Leben und Wirtschaften spürbar ändern. Der Smart City Index ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich.“
Hamburg glänzt in den vier Bereichen Mobilität (98,6 von 100 Punkten), Gesellschaft (95,5 Punkte), IT und Kommunikation (91,5 Punkte) sowie Energie und Umwelt (78,5 Punkte). Bei der digitalen Verwaltung musste sich die Hansestadt Stuttgart geschlagen geben und erreichte nur 76,5 Punkte (Stuttgart: 80,1 Punkte). Aus Norddeutschland konnte sich keine andere Großstadt unter den Top 10 platzieren.
Die Smart City Übersicht der norddeutschen Großstädte:
01. 88,1 Punkte - Hamburg (Verwaltung nur Platz 7, alle anderen Bereiche Platz 1)
15. 64,4 Punkte - Osnabrück (Gesellschaft nur Platz 36, Verwaltung Platz 10)
29. 58,0 Punkte - Kiel (Verwaltung nur Platz 53, IT und Kommunikation Platz 10)
40. 52,2 Punkte - Braunschweig (Gesellschaft nur Platz 54, Energie und Umwelt Platz 21)
42. 50,2 Punkte - Lübeck (Verwaltung nur Platz 65, IT und Kommunikation Platz 11)
43. 49,4 Punkte - Rostock (Mobilität nur Platz 62, Verwaltung Platz 25)
45. 49,8 Punkte - Hannover (Verwaltung nur Platz 70, Mobilität Platz 13)
50. 49,1 Punkte - Wolfsburg (Gesellschaft nur Platz 59, IT und Kommunikation Platz 18)
56. 45,2 Punkte - Oldenburg (Energie um Umwelt Platz 30)
57. 45,0 Punkte - Bremen (Energie und Umwelt nur Platz 69, Mobilität Platz 29)
64. 42,6 Punkte - Göttingen (Gesellschaft nur Platz 71)
78. 29,5 Punkte - Hildesheim (Gesellschaft Platz 49)
79. 28,8 Punkte - Bremerhaven (Gesellschaft nur Platz 81)
81. 25,6 Punkte - Salzgitter (Gesellschaft nur Platz 80)
Die zweitbeste Smart City im Norden ist die Friedensstadt Osnabrück auf Platz 15 (64,4 Punkte), gefolgt von der Landeshauptstadt Kiel auf Platz 29 (58 Punkte). Zu den norddeutschen Aufsteigern gehört die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Mit einem Anstieg von 22 Plätzen und einem 43. Platz im Gesamtranking glänzt die einzige Großstadt Mecklenburg-Vorpommerns in diesem Jahr vor allem mit starken Zuwächsen in den Bereichen Gesellschaft (62,7 Punkte, Platz 37 von 81) und Verwaltung (69,1 Punkte, Platz 25 von 81). Unter den "Kellerkindern" im "Smart-City-Ranking" finden sich Schlusslicht Salzgitter auf Platz 81, Bremerhaven auf Platz 79 und Hildesheim auf Platz 78.
Zu den 36 Indikatoren in den fünf Themenbereichen gehören bei Energie und Umwelt u. a. der Anteil an E-Fahrzeugen und die Ladeinfrastruktur, emissionsarme Busse im Stadtverkehr, intelligente Mülltonnen und Straßenbeleuchtung. Im Kontext Gesellschaft bewertet der Bitkom u. a. vorhandene Open-Daten-Plattformen und Geodaten-Portale, die Digitalszene einer Stadt sowie Co-Working- und Startup-Hubs sowie Fab Labs. Bei IT und Kommunikation werden breitbandige Internet-Verbindungen via Glasfaser, Kupferkabeln und Mobilifunk, öffentlich verfügbare WLAN-Hotspots, stadteigene IoT-Netzwerke und Datenplattformen berücksichtigt.
Die Indikatoren für Mobilität umfassen u. a. ein digital-vernetztes Verkehrsmanagement und smartes Parken, vernetzte ÖPNV-Angebote und Sharing-Möglichkeiten sowie multimodale Verkehrskonzepte und eine intelligente Logistik für die "letzte Meile". Der für Hamburg nicht optimale Bereich Verwaltung betrifft auf Einwohnerseite Serviceportale sowie Online-Terminvergaben und weitere digitale Dienstleistungen und die Möglichkeit, Verwaltungsleistungen bargeldlos bezahlen zu können. Dazu kommen verfügbare Bürgerinformationen via Websites und Social-Media-Auftritten. Intern dreht sich alles um digitale, medienbruchfreie Prozesse bei Anträgen und Anfragen ohne Fax.
Die fast 11.000 Datenpunkte stammen u. a. aus amtlichen Statistiken und öffentlichen Daten von Bundesministerien und Bundesämtern, der Städte und Kommunen, aus Studien und Rankings anderer Organisationen und Verbände. Die errechneten Werte dürfen von den Städten vor Veröffentlichung gesichtet und kommentiert werden. Mit 79 % nehmen fast 4/5 aller beteiligten Großstädte die Möglichkeit war.
Der jährliche "Smart City Index" des Digitalverbands Bitkom untersucht alle 81 deutschen Städte mit mindestens 100.000 Einwohner mit insgesamt 133 Parametern in den fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Die fünf Bereiche fächern sich in 36 Indikatoren auf, die wiederum aus insgesamt 133 Parametern bestehen – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote und intelligente Mülltonnen bis zur Breitbandverfügbarkeit. Für den "Smart City Index" haben Experten von "Bitkom Research" im laufenden Jahr knapp 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. 
Detailinformationen zu allen Smart-City-Region in Norddeutschland gibt es auf den Seiten des Bitkom.
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Hamburg und SH wollen Digitalisierung der Verwaltung mit KI vorantreiben.

Hamburg und SH wollen die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben.
Foto: lizenzfrei

Hamburg/Kiel, 28.09.2021: Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Landesregierung von Schleswig-Holstein trafen sich am Dienstag d. W. zu gemeinsamen Beratungen und setzen ihre seit 1991 bestehende Zusammenarbeit mit gemeinsamen Kabinettssitzungen fort. Themen der Beratungen waren unter anderem gemeinsamen Projekte zur Digitalisierung, für klimafreundliche Energieversorgung und die Verbesserung der Verkehrsverbindungen zwischen den Bundesländern.
Beide Länder bekräftigten ihre Zusammenarbeit bei der Umsetzung digitaler Verwaltungsleistungen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Bei der Digitalisierung der Verwaltung soll künftig auch künstliche Intelligenz verstärkt genutzt werden. Als Trägerländer des gemeinsamen norddeutschen IT-Dienstleisters "Dataport" unterstützen Hamburg und SH als Treiber eine Open-Data-Strategie und die stärkere Nutzung öffentlicher IoT-Netze (Internet of Things).
In Sachen KI und Verwaltung hat die Jamaika-Koalition im Kieler Stadthaus gerade ein Digitalisierungsgesetz verabschiedet, dass die Nutzung von KI in den Behörden des echten Nordens rechtlich auf sichere Füße stellt. Bei der Nutzung von öffentlichen Daten gilt Hamburg mit ihrer Open-Data-Strategie seit 2012 und einem eigenen Transparenzportal unter den Bundesländern ein Vorreiter zu sein. Auch bei öffentlichen IoT-Netzen hat Hamburg durch den Auf- und Ausbau eines LoRaWAN-Netzes bereits Erfahrungen. Im August d. J. meldete der Hamburger Senat den Einsatz von 10.000 Funksensoren in den öffentlichen Netzen von "Stromnetz Hamburg", "Gasnetz Hamburg" und "Hamburg Wasser". 
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sagte anlässlich des Spitzentreffens: „Seit über 30 Jahren ist die Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg in vielen Bereichen von Politik und Verwaltung gelebter Alltag. Unser Ziel ist es, die gemeinsamen Interessen auch nach außen zu vertreten, vor allem gegenüber dem Bund und der EU. Dafür arbeiten die Landesregierung Schleswig-Holstein und der Hamburger Senat eng und vertrauensvoll miteinander.
Die gemeinsame Kabinettssitzung der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein findet seit 1991 in jährlichem Rhythmus statt. Im Pandemiejahr 2020 wurde von einer Sitzung abgesehen. Vor der gemeinsamen Präsenzsitzung finden zahlreiche Abstimmungen zwischen den jeweiligen Fachministerien bzw. Senatsbehörden und Staats- und Senatskanzleien statt. Die gemeinsamen Beschlussvorschläge wurden von den Landesregierungen am 21. September 2021 separat beschlossen und nun gemeinsam beraten.
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Hamburg und Hannover unter den 100 innovativsten Städten der Welt.

Bei Innovationen können im Norden Hamburg und Hannover punkten.
Foto: Michael Jarmoluk, Pixabay

Hamburg/Hannover, 24.09.2021: Die beiden norddeutschen Wirtschaftszentren Hamburg und Hannover zählen zu den geschäftlich innovativsten Großstädten weltweit. In einer detaillierten Analyse der 100 führenden Innovationsstandorte landet die Freie und Hansestadt auf Platz 56 (54,56 Punkte), die Leinemetropole auf Platz 64 (53,9 Punkte). Damit liegen Hamburg und Hannover im Mittelfeld der Top 100, so eine Datenauswertung des Amsterdamer Fintechs "Finum". Die beiden norddeutschen Innovationsstandorte punkten - wie alle deutschen Städte - vor allem in den beiden Bereichen Forschung und Entwicklung seitens staatlicher Einrichtungen sowie an Universitäten und Hochschulen.

Die innovativsten Metropolen Deutschlands sind die Bundeshauptstadt Berlin auf Platz 13 (62,37), die bayerische Landeshauptstadt München auf Platz 18 (60,95), die Landeshauptstadt Stuttgart auf Platz 34 (56,25), die Rheinmetropole Köln auf Platz 52 (54,82), die Finanzmetropole Frankfurt auf Platz 57 (54,42) und die Landeshauptstadt Düsseldorf auf Platz 62 (53,93). Auf Hamburg und Hannover folgen die weiteren Standorte Dortmund auf Platz 66 (53,6) und Leipzig auf Platz 74 mit 52,84. Damit sind insgesamt 10 der 100 innovativsten Standorte in Deutschland beheimatet.

Beim Thema Startups punktet unter den innovativsten Regionen lediglich Berlin überdurchschnittlich mit 61,66 Punkten. Bei der Risikokapitalfinanzierung (VC-Investments) punkten die drei Startupstandorte Berlin (77,56), München (62,45) und Düsseldorf (60,30). Im Technologiethema KI und maschinelles Lernen heben sich lediglich Berlin (57,62) und München (54,40) ab. Gleiches gilt beim technologischen Umfeld mit 83,76 Punkten für Berlin und 66,94 Punkten für München. Beeinflusst wird dies u. a. durch die starke staatliche Forschung und Entwicklung in Berlin (73,55) und München (67,25), aber auch in Köln (66,80) und Frankfurt/Main (65,65).

In der Bewertung wurden die Faktoren Forschung und Entwicklung durch Konzernzentralen, seitens staatlicher Einrichtungen sowie an Universitäten und Hochschulen berücksichtigt. Dazu wurde das technologische und industrielle Umfeld sowie die Bedingungen für Startups einschl. Risikokapitalfinanzierung unter die Lupe genommen. Bei innovativen Technologien wurde auf die Bereiche KI inkl. maschinellem Lernen, IT- und Softwareentwicklung sowie Bio- und Umwelttechnologien fokussiert. Bei Branchen kamen der Banken- und Finanzsektor sowie Fintechs, die Bereiche Mobilität, Reisen und Hotellerie und die Gesundheitsbranche in die engere Auswahl. Dazu wurden die Themen Ausbildung und Freizeit mit berücksichtigt.

Für eine erste Liste von 200 Städten wurden Orte zusammengetragen, die für ihre Startup-Aktivitäten, Forschungsfähigkeiten und starke Industrien bekannt sind. Die endgültigen 100 Städte wurden nach ihren Höchstwertungen für diese Faktoren ausgewählt. Für die Auswertung wurden Daten von Angellist und Crunchbase, Europäischer Kommission und OECD, SCImago Institutions Rankings und Times Higher Education World University Rankings herangezogen.

Die detaillierte Auswertung zu den 100 innovativsten Städten der Welt kann auf den Seiten von "Finum" nachgelesen werden.

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Bremen und Hamburg, Niedersachsen und SH bauen gemeinsames Zukunftszentrum für KI im Mittelstand auf.

KI zieht in die Firmen ein. Die Nordländer kümmern sich um die Weiterbildug.
Grafik: Schäfer Shop

Bremen/Hamburg/Hannover/Kiel, 31.08.2021: Die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bekommen vom Bundesarbeitsministerium 5,5 € Fördermittel für den Aufbau eines gemeinsamen "Regionalen Zukunftszentrums Nord" (RZZ Nord) zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI). Unter Federführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und Beteiligung 12 weiterer Konsortialpartner bauen die vier Nordländer das "RZZ Nord" ab sofort auf.
Für mehr als 500.000 kleine und mittelständische Unternehmen im Norden entsteht künftig eine erste Anlaufstelle für Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Einsatz von KI und neue Weiterbildungsformate. Allen klein- und mittelständischen Unternehmen steht eine kostenlose Einstiegs- und Lotsenberatung rund um Fragen zu Digitalisierung und KI offen. Darauf aufbauend können Unternehmen bis zu fünf Tage kostenfreie Expertenberatung in Anspruch nehmen. Das Projekt für Unternehmer und Arbeitnehmer läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2022.
Ein Kernstück ist der Aufbau einer Community of Practice. Wissensträger in den Unternehmen, Experten aus der Forschung, Lernexperten, politische Institutionen und Initiativen, die sich mit dem Strukturwandel beschäftigen, werden zusammengebracht und bilden ein lernendes Netzwerk. Zu den Partnern zählen u. a. die Weiterbildungswerke der Arbeiterverbände sowie der Gewerkschaften in den vier beteiligten Nordländern. Dazu kommen die KI-Kompetenzzentren in den Ländern, z. B. "OFFIS" für Bremen und Niedersachsen.
Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW): "In allen Bereichen der Wirtschaft bietet die Nutzung von KI großes Potenzial. Die Investitionen in diese Technologie werden in den kommenden Jahren rasant steigen. Ohne die Entwicklung menschlicher Fähigkeiten wird aber die Breite technisch nicht ausgeschöpft werden. Wollen wir in Norddeutschland den internationalen Anschluss halten, müssen wir uns darum kümmern, wie wir innovative Technologien für die Entwicklung der Unternehmen und zum Wohle der Beschäftigten nutzen."
Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sagte: "Der enge Austausch von Wissenschaft und Praxis zur bestmöglichen Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen ist ein viel versprechender Ansatz. Denn die Arbeitswelt und die Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten werden sich durch die Integration von Künstlicher Intelligenz massiv verändern. Und nicht zuletzt ist der länderübergreifende Ansatz für uns spannend – mit dieser vereinten Kraft machen wir auch auf anderen Gebieten sehr gute Erfahrungen." (Foto: Prof. Michael Beetz/WFB Bremen)
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Neuer UVNord-Präsident fordert stärkere Zusammenarbeit von Hamburg und SH.

Der neue UVNord-Präsident Murmann sieht Technologien als Dreh- und Angelpunkt.
Foto: UVNord

Hamburg/Rendsburg, 12.07.2021: Die Unternehmerverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein fordern eine stärkere Zusammenarbeit der beiden Bundesländer u. a. in den Bereichen Spitzenforschung, Innovationen und Digitalisierung sowie bei Tech-Startups und MINT-Nachwuchs. Der neue "UVNord"-Präsident Philipp Murmann bestätigte eine engere Zusammenarbeit der Länder in der Metropoleregion Hamburg. Andererseits sollten weitere Bereiche in den beiden Nordländern anfangen, zusammenzuarbeiten.

Eine zentrale Kritik des Spitzenverbandes richtet sich gegen die unterschiedliche IT-Ausstattung der öffentlichen Verwaltungen an der Elbe und zwischen den Meeren. Die Arbeitgebervertretung in Hamburg und Schleswig-Holstein fordert hier eine gemeinsame Planung. Verbandspräsident Philipp Murmann sagte gegenüber der Nachrichtenagentur "DPA": "Wäre es da nicht sinnvoller, eine gemeinsame Investitions- und Digitalisierungsstrategie zu verfolgen?

Was für die Verwaltung im Norden gilt, besitzt ebenso Bedeutung im Bereich von Forschung und Entwicklung: Murmann dazu: "Muss jedes Bundesland in jedem Bereich eine Exzellenz-Uni haben oder sollte man nicht komplementär arbeiten?" Der Industrievertreter weiter: "Auch die Verzahnung der Hochschulen mit den Unternehmen sollten wir weiter vorantreiben." Murmann lobte die Verzahnung Hamburger Hochschulen mit Unternehmen sowie den positiven Trend in SH.

Zugleich mahnte der Interessensvertreter: "Insgesamt sind wir da auf einem guten Weg, aber noch lange nicht so weit wie zum Beispiel die Region München." Als Musterbeispiel gilt hier die Technische Universität München mit ihrem Innovationsableger "UnternehmerTUM" und der Unterstützung durch namhafte Unternehmen, wie "BMW". In diesem Zusammenhang sieht der Spitzenvertreter auch die Notwendigkeit, Tech-Startups stärker zu fördern, insbesondere im "echten Norden".

Philips Murmann hob die geplante Einführung der Informatik als Pflichtfach ab dem Schuljahr 2022/2023 durch die Kieler Landesregierung als vorbildlich hervor. Zugleich bleibe die Gewinnung des Berufsnachwuchses in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Norden insgesamt eine große Herausforderung. Als ein Beispiel für eine weitergehende Kooperation über die Landesgrenzen hinweg sieht der Wirtschaftsvertreter z. B. die Kooperation der Universitätsklinika, konkret des UKE in Hamburg-Eppendorf mit dem UKSH in Lübeck und Kiel.

Der Norden benötige alles in allem einen von neuen Technologien getragenen Wachstumsschub, so Murmann. Insgesamt wünscht sich der "UVNord" eine gemeinsame Landesplanung sowie ein gemeinsames Industriekonzept, z. B. im Bereich der Energiewirtschaft. Eine ausführliche Meldung zum Thema ist u. a. bei den Kollegen der "Welt" nachzulesen.

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MV und SH meistern die Pandemie mit geringstem Rückgang der Wirtschaftsleistung.

MV und SH punkten mit geringstem Rückgang der Wirtschaftsleistung.
Grafik: HitHorizons/FinStat

Berlin, 05.07.2021: Die slowakische Online-Marktforschungsplattform "HitHorizons" hat die Entwicklung der Wirtschaft in den 16 Bundesländern vor und während der Pandemie per Datenanalyse ausgewertet. Danach haben die beiden norddeutschen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die Corona-Krise wirtschaftlich neben Brandenburg und Berlin bisher am besten bewältigt. Das Brutto-Inlandsprodukt ging im Nord-Osten von 2019 auf 2020 gerade einmal um 1,36 % zurück, im "echten Norden" um 1,5 %. Zum Vergleich: Das BIP sank in Brandenburg nur um 1,15 %, in der Haupstadt um 1,41 %.

Die Datenanalyse zeigt zugleich besonders große Einbrüche in den beiden Hafen- und Handelsmetropolen Bremen und Hamburg. Die Wesermetropole liegt mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,42 % bundesweit auf dem letzten Platz, die Elbmetropole mit 4,42 % auf Platz 14. Nur das Saarland musste mit 5,0 % noch mehr einbüßen. Mit einem Rückgang von 3,51 % liegt das Autoland Niedersachsen auf Platz 10 der Bundesländer - und damit im Mittelfeld - besser als die beiden süddeutschen Technologieländer Bayern (-4,09 %) und Baden-Württemberg (-4,17 %).

Hamburg ist Dienstleistungshauptstadt, MV Nr. 1 in Landwirtschaft.
Grafik: HitHorizons/FinStat

Interessant: Mecklenburg-Vorpommern ist das führende Bundesland der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft, mit mehr Beschäftigten pro 100.000 Einwohner als jedes andere Bundesland (1.152 AN/100.000 EW). Hamburg ist Deutschlands Dienstleistungsmetropole und liegt in fünf Kategorien an der Spitze: Finanz-, Versicherungs- und Immobilienwesen (3.465AN) sowie Dienstleistungen (9.852 AN). Auch in den Bereichen Handel und Verkehr (14.669 AN), Hotel- und Gaststättengewerbe (2.956 AN) sowie Information und Kommunikation (381 AN) hat Hamburg einen Boom erlebt.  

Die Online-Plattform "HitHorizons" verknüpft nach eigenen Angaben Daten von mehr als 75 Mio. Unternehmen in Europa und erlaubt einen Einblick in Märkte und in einzelne Unternehmen. Online erhalten Nutzer Zugriff auf Informationen und Statistiken über andere Unternehmen in der Region oder aus derselben Branche. Dazu gehören Firmeninformationen, Daten zu Marktpositionen und zum Marktvolumen. Hinter "HitHorizons" steht das slowakische Datenanalyse-Unternehmen "FinStat" aus Bratislava.

Eine ausführliche Analyse der deutschen Wirtschaft in den 16 Bundesländern, Unternehmensgründungen in Energiewirtschaft, Onlinehandel, Mobilität und Nahrungsmittelproduktion und zu den Beschäftigten in den wichtigsten Branchen während der Pandemie gibt es online bei "HitHorizons".

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Bremen und Hamburg diskutieren Gutachten zur Digitalisierung von Anträgen.

Bremen und Hamburg treiben die Digitalisierung der Verwaltung voran.
Foto: Normenkontrollrat

In einer digitalen Diskussion in der Berliner Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg haben Bremens Jugend- und Sozialstaatsrat Jan Fries und Finanzstaatsrat Martin Hagen mit Vertretern des Normenkontrollrats, der Ruhr-Universität Bochum und der Technologie-Beratung "MSG Systems" Chancen und Herausforderungen für eine künftige, einheitliche Definition von Einkommen in digitalen Anträgen diskutiert. Chefredakteur Thomas Keup hat das Event verfolgt. Lesen Sie die ganze Story!

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Hamburg führt Digitalranking der Bundesländer an.

Hamburg führt die Digitalisierung in Norddeutschland und bundesweit an.
Grafik: Fraunhofer FOKUS/ÖFIT

Berlin: Die norddeutsche Wirtschaftsmetropole Hamburg erreicht im aktuellen "Deutschland-Index" des "Kompetenzzentrums öffentliche IT - ÖFIT" des Fraunhofer-Instituts "FOKUS" mit 86,3 % den ersten Platz - und verweist die Bundeshauptstadt Berlin (83,5 %) zwei Jahre nach der letzten Erhebung auf den zweiten Platz. Die Wissenschaftler haben die Stärken und Schwächen der 16 Bundesländer in den Themenfeldern 1. digitale Infrastruktur, 2. digitale Services im Alltag, 3. digitale Innovation in Wirtschaft und Forschung, 4. IT-Fachkräfte, 5. digitale Bürgerservices der Verwaltung und 6. digitale Kommunen untersucht.


zu 1) Bei Internetzugängen per DSL, Kabel oder Glasfaser punktet Bremen mit 98,3 % vor Hamburg mit 98,2 % auf dem ersten Platz - knapp gefolgt von Berlin mit 98,0 %. Bei Internet-Anschlüssen mit mind. 1 Gbit/sek. laufen die beiden Stadtstaaten mit 97,1 % (Hamburg) und 86,3 % (Bremen) neben Berlin (89,0 %) allen anderen davon.


zu 2) Digitale Services im Alltag finden zunehmend ihren Einsatz. Im Vergleich der Bundesländer führen Bayern (75,3 %) und Rheinland-Pfalz (74 %) das Ranking an. Auf Platz 3 folgt Hamburg (71,7 %) - deutlich vor Berlin (67,7 %). Schleswig-Holstein und Bremen folgen im Mittelfeld mit 68,0 bzw. 67,3 %. Niedersachsen kommt mit deutlichem Abstand auf 63,0 %. Abgeschlagen beim digitalen Alltag ist MV mit lediglich 57,0 %.


zu 3) Die digitale Innovationskraft in Unternehmen und Wissenschaft konzentriert sich zum größten Teil auf die beiden Stadtstaaten Berlin (67,7 %) und Hamburg (67,0 %). Alle anderen Bundesländer liegen hier abgeschlagen ab 46,1 % (Hessen) hintenan. Die anderen vier Nordländer können sich hier lediglich mit 38,3 % (Bremen), 31,4 % (Schleswig-Holstein), 28,6 % (Niedersachsen) und 19,2 % (Mecklenburg-Vorpommern) geschlagen geben.


zu 4) Mit seinen rd. 62.000 IT-Fachkräften - davon 44.000 Angstellten - setzt sich die IT-Expertenhauptstadt Hamburg mit 2,4 % Fachkräften auf 100.000 Einwohnern an der Spitze ab, gefolgt von der Startuphauptstadt Berlin mit 1,5 % und dem KI-Forschungsstandort Bremen mit 1,4 %. Die Wirtschafts- und Technologiezentren Frankfurt/Main, München und Stuttgart verhelfen ihren Flächenländern ebenfalls zu einem Wert von 1,4 %. Die drei Nordländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erreichen lediglich 0,7, 0,6 und 0,4 %.


zu 5) Digitale Services der öffentlichen Verwaltung lassen im Alltag der Deutschen weiterhin auf sich warten: Mit 37,8 % digitaler Beteiligung setzt sich die Bundeshauptstadt dabei ab, gefolgt von Bremen mit 34,3 %, das sich knapp gegen das Saarland und Bayern durchsetzen konnte. Im Norden folgen Hamburg mit 30,0 %, Niedersachsen mit 28,5 %, Schleswig-Holstein mit 26,0 % und Schlusslicht MV mit 25,3 %. Beliebtester öffentlicher Service ist die Online-Petition.


zu 6) Bei der Digitalisierung der Verwaltung laufen die drei Bundesländer Baden-Württemberg (66,3 %), Bayern (65,0 %) und Brandenburg (63,9 %) dem Rest der Republik davon. Die digitalste Verwaltung im Norden baut Mecklenburg-Vorpommen mit 60,9 %, gefolgt von Hamburg und Niedersachsen mit jeweils 59,8 %. Weiter abgeschlagen folgen Bremen mit 53,9 % und Schleswig-Holstein als Schlusslicht mit 53,7 %. Lediglich die Verwaltung von Berlin und im Saarland haben mit 53,6 % und 51,1 % einen noch niedrigeren Digitalisierungsgrad.


Ein hoher Indexwert steht in der Studie für eine weit fortgeschrittene Digitalisierung in den untersuchten Themenfeldern. Für die Berliner Spezialisten kommt es neben dem Digitalisierungsgrad zugleich auf das Verhältnis der vorhandenen Möglichkeiten in den Bundesländern an. Ein besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler des "Fraunhofer-FOKUS"-Instituts bei der dritten Auflage auf den Stand der Umsetzung der kommunalen, landes- und bundesweiten Service-Portale und -Apps im Rahmen des Online-Zugangsgesetzes.


Laut OZG muss die öffentliche Verwaltung Ende 2022 in 11.000 Kommunen flächendeckend alle 575 Verwaltungsverfahren von der Kfz-Anmeldung bis zur Baugenehmigung für Bürger, Firmen und Verwaltungen online zur Verfügung stehen. Dazu müssen die analogen Prozesse digitalisiert und intern medienbruchfrei aufgestellt werden. Der Digitalisierungsgrad in Deutschland ist seit der letzten Erhebung 2019 insgesamt von 68,3 auf 70,2 % leicht gestiegen.


Ein interaktives Onlinetool zur Detailbetrachtung der einzelnen Themenfelder in den Bundesländern ist auf den Seiten des Kompetenzzentrums beim Fraunhofer "FOKUS" zu finden. Ergänzend bietet das "FOKUS"-Institut den vollständischen Index zum Donwload an.


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Evangelische Kirche veröffentlicht Zehn Gebote zur Digitalisierung.

Die Evangelische Kirche hat 10 Digitale Gebote erarbeitet.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 25.04.2021: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich mit der Digitalisierung beschäftigt und eine Grundsatzschrift unter dem Titel "Freiheit digital. Die Zehn Gebote in Zeiten des digitalen Wandels" veröffentlicht. Der 245 Seiten starke Text orientiert sich an den Zehn Geboten. Erstellt wurde die Schrift von der "EKD"-Kammer für soziale Ordnung.

Der stellvertretender Kammer-Vorsitzende Traugott Jähnichen appellierte anlässlich der Veröffentlichung an die Chancen der Digitalisierung: "Es liegt an uns, unsere Freiheit und Kreativität bewusst positiv zu nutzen.

"EKD"-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm forderte bei Vorstellung der Denkschrift, den heiligen Sonntag in Zeiten von Homeoffice und Videokonferenzen nicht Preis zu geben: "Weil sich die Technologien in den vergangenen zehn Jahren so rasant weiterentwickelt haben, hinken die gesellschaftlichen Normen für ihre Nutzung zwangsläufig hinterher", so der Kirchenvorstand. 

Umso dringlicher sei es, die ethischen Folgen der Digitalisierung in den Blick zu nehmen und sich über einen verantwortlichen Umgang mit Technologien zu verständigen. "Angesprochen werden auch problematische Aspekte wie "digitale Gewalt" und Intimbeziehungen im digitalen Raum", so Traugott Jähnichen. 

Zu den diskutablen Aspekten gehören für die Kirche auch Fake News in sozialen Medien. Hier gelte auch heute "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden". Beim aufkommenden Metatrend der Künstlichen Intelligenz ist aus Sicht des "EKD"-Ratschefs die Grenze erreicht, wenn der Mensch die Verantwortung für Entscheidungen an eine Maschine abgebe.

Die Zehn Gebote zur Digitalisierung sind auf der Website www.ekd-digital.de zusammengefasst. Dort kann auch die gesamte Denkschrift heruntergeladen werden. 

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LAND BREMEN
mit Freie Hansestadt Bremen, Seestadt Bremerhaven, Region Unterweser und Metropolregion Nord-West:


Bremer Senat verabschiedet Finanzierung für 5 Jahre Betrieb des Digital Hub Industry.

Im neuen "Neos"-Komplex mietet Bremen 12.000 qm für Innovationen an.
Illustration: GMD Architekten.

Bremen, 22.09.2021: Der Bremer Senat hat am Dienstag die Finanzierung und Betrieb des künftigen "Open Innovation Labs" im "Digital Hub Industry" der Wesermetropole beschlossen. Der Neubaukomplex in Nachbarschaft zur Universität Bremen wird Unternehmen, Wissenschaft und Startups miteinander verbinden und ihnen ermöglichen, gemeinsam an digitalen Innovationen und neuen Geschäftsmodellen zu arbeiten. Der "Digital Hub Industry" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bremers Unternehmens "Encoway", der Senatsbehörden für Wirtschaft und Wissenschaft sowie der Uni Bremen. Für das Projekt werden durch das Land rd. 3.000 Quadratmeter im neuen 10.000 qm Grundfläche umfassenden Gebäudekomplex "Neos" im Technologiepark an der Universität angemietet.
Das Projekt führt die bisherigen Aktivitäten des "Digilabs" der Wirtschaftssenatorin sowie des "Dock.One" der "Encoway GmbH" in eine neue, größere Dimension. Kern der Projekte ist ein interdisziplinärer Ansatz, der die kreativen Lösungen und neuen Geschäftsmodelle möglich gemacht hat. Dies soll auch im "Digital Hub Industry" ein wesentlicher Faktor sein.  Das Bremer Software-Unternehmen "Enconway" will mit seiner Muttergesellschaft, dem Antriebsspezialisten "Lenze" im "Digital Hub" alle Digitalisierungaktivitäten bündeln.
Bereits vorhandene und finanzierte Projekte, wie zum Beispiel das "ESA BIC" für Gründungen in der Raumfahrt oder "BRIDGE – Gründen aus Bremer Hochschulen",, werden künftig im Hub ein neues Zuhause haben. Zum Konzept des 7-stöckigen Gebäudekomplexes "Neos" gehören 1.500 qm spezielle Flächen für Startups, Büros für Projekte, Labore für Forschung und Entwicklung sowie eine 500 qm große Veranstaltungsfläche (Fish Bowl). Betrieben der Hub durch einen neuen Verein, in dem sich Wirtschaft, Wissenschaft und Unternehmen gemeinsam engagieren. Der Betrieb dieses Vereins wird für die ersten fünf Jahre durch das Land Bremen finanziert.
"Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt, um die digitale Transformation der Bremer Wirtschaft weiterhin erfolgreich voranzutreiben und zu gestalten. Der Digital Hub Industry steigert die Attraktivität unseres Standortes, wodurch er neue Arbeitsplätze schafft und bestehende sichert", sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa zum heutigen Beschluss. "Insbesondere mittelständische Unternehmen und Startups werden durch bedarfsorientierte und praxisnahe Angebote auf ihrem Weg in die Digitalisierung unterstützt und gestärkt."
"Der Digital Hub Industry hat eine große Bedeutung für den Wissenschafts- und Universitätsstandort Bremen. Er wird der Anlaufpunkt für gemeinsame innovative Forschungsprojekte von Wissenschaft und Industrie. Ich bin stolz darauf, dass insbesondere die Universität Bremen vielfältig am Digital Hub Industry beteiligt ist. Die Chance, viele Einblicke in die unternehmerische Praxis der Unternehmen zu bekommen, wird perspektivisch mehr Studierende - potentielle Gründerinnen und Gründer – anziehen und zum Verbleib in Bremen motivieren", sagte Bremens Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling.
Die offizielle Eröffnung des "Digital Hub Industry" ist für Frühjahr 2022 geplant. Weitere Informationen zum "Digital Hub Industry" gibt es auf der Projektseite. (Illustration: GMD Architekten)
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Bremen führt "Digitalbonus" mit bis zu 17.000,- € KMU-Förderung ein.


Bremen führt als 4. Bundesland im Norden einen "Digitalbonus" ein.
Foto: Senatskanzlei Bremen

Bremen, 15.07.2021: Die Freie Hansestadt hat wie die meisten norddeutschen Bundesländer einen eigenen "Digitalbonus" zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen eingeführt. Vom 15 Juli bis 15. November d. J. können KMUs und hauptberuflich Selbstständige bei den Förderbanken "BAB" (Bremen) und "BIS" (Bremerhaven) Anträge auf bis zu 17.000,- € Zuschuss aus dem "Restart"-Digitalisierungsprogramm gestellt werden. Gefördert werden Investitionen der Unternehmen und Unternehmer in digitale Arbeitsprozesse und Produktionsverfahren, IT-Sicherheitsmaßnahmen und Weiterbildung von Beschäftigten zur Nutzung digitaler Technologien.
Das Land Bremen bezuschusst die Digitalisierungsmaßnahmen bei kleinen Unternehmen und Selbstständigen mit bis zu 40 % Förderanteil, bei mittelständischen Unternehmen mit max. 30 %. Die Unternehmen müssen ihren Sitz oder eine maßgebliche Betriebsstätte im Land Bremen unterhalten und bereits im vergangenen Jahr in Bremen oder Bremerhaven unternehmerisch aktiv gewesen sein. Die Förderung wird nach der Investition zurückerstattet. Bremen stellt in einer ersten Runde insgesamt 5 Mio. € aus dem "Bremen Fonds" für die KMU-Digitalförderung zur Verfügung.
"Mir ist es wichtig, dass gerade kleine Unternehmen und Soloselbstständige die Chance haben, in der digitalen Geschäftswelt anzukommen", betont Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. "Hier helfen oft kleine Anpassungen in den Prozessen und dem Geschäftsmodell, um langfristig erfolgreich auf eigenen Füßen zu stehen. Das Ziel ist, sich jetzt digital fit zu machen, um aus der Coronakrise heraus neue Perspektiven entwickeln zu können."
Die Anträge müssen vor der Investition schriftlich gestellt werden. Die Bedingungen und Antragsformulare gibt es bie der "BAB"-Förderbank für Bremen und bei der "BIS"-Fördergesellschaft für Bremerhaven. Eine Übersicht mit allen Digitalprogrammen der norddeutschen Bundesländer gibt es auf www.hansedigital.net.

Bremen erweitert Digital Hub Industry für Azubis in der Region Unterweser.

Der Digital Hub Industry erweitert sein Engagement für Azubis in der Region.
 Illustration: GMD Architekten

Bremen, 25.04.2021: Für den Aufbau des Bremer Innovationsnetzwerks "VISURGIS" erhalten die Universität der Wesermetropole, das Institut für Informationsmanagement an der Uni - "IFIB" und der Produktvisualisierer "Encoway" eine Förderung des Bundesforschungsministeriums aus dem Programm "Wandel durch Innovation in der Region - WIR" i. H. v. von insgesamt 250.000,- €.

Kern des Projektes ist die weitergehende Nutzung des neuen "Digital Hub Industry" (DHI), der zurzeit auf dem Universitätscampus entsteht und von "Encoway" federführend entwickelt wird. Mit dem Bündnis "VISURGIS" sollen digitale Kompetenzen aus dem "Digital Hub" Azubis in der Region Unterweser zugänglich gemacht werden.

Die Idee ist es, vor allem junge, digital-affine Lehrlinge in Ausbildungsberufen bei mittelständischen Unternehmen zu ermuntern ihnen zu ermöglichen, digitale Kompetenzen zu erwerben, um damit die Transformation von unten nach oben in Unternehmen in der Region zu initiieren.

Hierfür sollen besonders Berufsschulen als "Digital Hub Satelliten" gewonnen werden, ebenso wie die Wirtschaftsförderer und die Kammern in der Region, um das Projekt erfolgreich zu verankern. Das Bündnis wird am Auf- und Ausbau von Ausbildungsformen arbeiten und an Maßnahmen, die es für Fachkräfte attraktiver macht, in der Region zu bleiben.

Im Rahmen des Open Innovation Labs zusammen mit den Senatsbehörden für Wirtschaft und Wissenschaft und der städtischen Wirtschaftsförderung "WFB" werden Unternehmen und Wissenschaft im "Digital Hub Industry" digitale Lösungen für gewerbliche und industrielle Produktion entwickeln. Daneben wird im "DHI" auch eines der beiden Bremer KI-Transfers-Zentren in Kooperation mit der Universität seine Arbeit aufnehmen.

Informationen zum "Digital Hub Industry" gibt es auf der Website des neuen Innovationsstandortes. Hintergründe zum regionalen Innovationsprogramm gibt es auf den Webseiten des Wirtschaftsministeriums.

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Norddeutsche Bundesländer planen gemeinsame Innovations- und Digitalisierungsstrategie.

Bremen nimmt die Zukunft der KI in Norddeutschland in die Hand.
Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Bremen, 15.04.2021: Unter Leitung der Bremischen Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt soll ab November d. J. in der gemeinsamen Wirtschaftsministerkonferenz der fünf norddeutschen Bundesländer nach dem Vorbild der "Norddeutschen Wasserstoffstrategie" eine gemeinsame "Norddeutsche Innovations- und Digitalisierungsstrategie" erarbeitet werden. Das sagte die LINKE-Spitzenpolitikerin in einer Video-Pressekonferenz zur Vorstellung der "Bremen KI-Strategie 2021/2022" auf Rückfrage des Hanse Digital Magazins.

Die für Wirtschaft, Arbeit und Häfen im Land Bremen zuständige Senatorin Kristina Vogt betonte gegenüber HANSEVALLEY: "Wir müssen unsere Kompetenzen in Norddeutschland bündeln". Die Spitzenpolitikerin pointierte: "Gemeinsam kommt man weiter." Bislang gibt es keine Zusammenarbeit der Nordländer bei Innovations- und Digitalisierungsthemen. Künftig soll mit einem gemeinsamen KI-Cluster im Norden ein besonderes Augenmerk auf der koordinierten Vergabe von Forschungsgeldern liegen.

Als Vorbild nannte die Bremer Wirtschaftssenatorin das abgestimmte Vorgehen bei der Förderung von Wasserstoffprojekten für eine umweltfreundliche Luftfahrt. Durch die Abstimmung der Luftfahrt-Standorte Bremen, Hamburg und Stade in Niedersachsen konnten die drei beteiligten Landesregierungen eine effektive Forschungsförderung gegenüber "Airbus" durchsetzen.

Die Verkündung einer gemeinsamen Digitalstrategie für den Hanseraum fand im Rahmen der Vorstellung der neuen "Bremen KI"-Strategie statt. Der rot-grün-rote Senat des Landes unterstützt den führenden KI-Standort an der Weser bis Mitte kommenden Jahres mit weiteren 900.000,- €. Damit stockt Bremen die KI-Förderung nach 3,1 Mio. € aus dem Bremen-Fonds für die Forschungsprojekte des DFKI an der Weser noch einmal auf.

Die 900.000,- € sollen als Grundlagenfinanzierung für die beiden KI-Transfer-Hubs im "Digital Hub Industry" an der Universität Bremen (für Großprojekte) und an der Hochschule Bremerhaven (für den KMU-Transfer) dienen. Ab Mitte kommenden Jahres sollen die Fördergelder durch Bundes- und Europamittel gehebelt werden - u. a. im Rahmen des EU-EFRE-Programms.

An den beiden Transfer-Zentren der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven sind Showrooms für KI-Demonstrationen und Info-Veranstaltungen für die Öffentlichkeit geplant. Dazu kommt eine virtuelle Plattform für Videoevents, Weiterbildungen und Fördermaßnahmen.

Kristina Vogt erklärte: "KI ist ein wichtiger Motor der Wirtschaft im 21. Jahrhundert. Daraus ergibt sich ihre Bedeutung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort und eine funktionierende Gesellschaft. Der Ausbau Bremens als KI-Standort steigert dessen Attraktivität für Unternehmen, schafft und sichert Arbeitsplätze und stärkt die ganze Region. Das Ziel unserer KI-Strategie ist es, das Know-how aus der bremischen Forschungslandschaft und den Unternehmen noch stärker zusammenzubringen.

Die neue Strategie mit den vier Schwerpunkten 1. Wirtschaft, 2. Wissenschaft, 3. Gesellschaft und 4. Qualifizierung wurde von mehr als 70 Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Verwaltung in über einjähriger Abstimmung erarbeitet. Auf Senatsseite haben die beiden Ressorts für Wirtschaft und Wissenschaft die bereits Ende 2020 verabschiedete Strategie zu verantworten.

Aktuell arbeiten allein am DFKI-Standort Bremen mit den Forschungsschwerpunkten Robotik und Medizin rd. 200 Mitarbeiter. Mit Unterstützung der Corona-Mittel aus dem Bremen-Fonds sollen sie bis 2024 auf rd. 350 aufgestockt werden. Das KI-Engagement der beiden KI-Institute "IAI" und "TZI" an der Universität Bremen und des DFKI-Standorts mit den Instituten "AI-Center for Space Robotics" und "AI-Center for Health Care" haben bis heute allein Forschungsprojekte mit einem Volumen von rd. 500 Mio. € möglich gemacht. Bislang hat der Senat nach eigenen Angaben insgesamt 4,3 Mrd. € in den KI-Standort Bremen investiert - ergänzt durch Bundes- und Europamittel.

Die KI-Strategie "Bremen KI" für Bremen und Bremerhaven ist auf www.ki-in-bremen.de nachzulesen. Die Broschüre mit allen Details der Strategie gibt es hier als PDF-Download.

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Bremen investiert 60 Mio. € in die digitale Transformation der Hansestadt nach Corona.

Bremen investiert für die digitale Zukunft nach Corona.
Foto: WFB

Bremen, 02.02.2021: Die Wesermetropole investiert in die Überwindung der Corona-Pandemie und den Neustart von Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in einem ersten Schritt 181 Mio. € aus dem milliardenschweren "Bremen Fonds". Einer der Schwerpunkte ist die "Digitale Transformation" in der Hansestadt mit einem Volumen von 60 Mio. €.

Bremen will seine Stärke als KI-Standort in Grundlagen- und Anwendungsforschung für die ganze Freie Hansestadt ausbauen. Dafür stehen jetzt weitere 3 Mio. € zur Verfügng. Für den Ausbau des "DFKI"-Standortes sind dies allein 1,14 Mrd. €, für das "AI-Center for Space Robotics" ergänzend rd. 875.000,- € und das "AI-Center for Health Care" rd. 532.000 €. Für die Unterstützung mit Fachkräften für klein- und mittelständische KI-Unternehmen investiert der Senat rd. 1 Mrd. € und für den neuen Innovationshub "IMARI" rd. 785.000,- €.

Als bundesweiter Vorreiter hat der Bremer Senat nach dem ersten Lockdown und dem flächendeckend notwendigen Homeschooling in Bremen und Bremerhaven die Ausstattung aller Schüler und Lehrer an allen allgemeinbildenden Schulen mit Tablets beschlossen - über die vom Bund hinausgehende Finanzierung im Rahmen des "Digitalpakts Schule" mit seinem Sofortprogramm. Das Bremer Engagement hat ein Gesamtvolumen von allein 60 Mio. € einschl. Bundesmitteln.

Im Rahmen der weiteren Digitalisierung des Stadtstaates werden u.a. die Hochschulen und ihre Rechenzentren unterstützt, um die Handlungsfähigkeit in Pandemiesituation zu sichern. Das Förderprogramm "ReStart" für kleine und mittlere Unternehmen sowie finanzielle Hilfen für Freiberufler für Investitionen in die Digitalisierung setzen bei der Bremischen Wirtschaft und ihrer Entwicklung nach dem Lockdown an.

Bremen fördert auch die Einführung eines digitalen Bauantragsverfahrens, der das zersplitterte Verfahren für Bauherren bündeln, koordinieren und digitalisieren soll. Bremen hat gemeinsam mit dem Rivalen Hamburg in den vergangenen Jahren bereits die einfache, digital-gestützte Ausstellung der Geburtsurkunde von Neugeborenen und damit verbunden die Beantragung des Kindesgeldes organisiert. Bremens Bürgermeister und Präsident des Senats, Andreas Bovenschulte, erklärte:

"Unser Ziel ist es, gestärkt aus der Corona-Krise herauszukommen. Und für die Zukunft besser gewappnet zu sein. Dafür wurde der insgesamt 1,2 milliardenschwere Bremen-Fonds eingerichtet. Kurzfristig wurden bereits viele Maßnahmen ergriffen, die der akuten unmittelbaren Krisenbekämpfung dienen wie beispielsweise die Beschaffung von Schutzmasken, Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft, Testungen und Impfungen."

Insgesamt haben sich die Arbeitsgruppen bei der Entwicklung des 181 Mio. €-Pakets an den übergeordneten Zielen

  • Wissenschaft und Technologie
  • Innovative, produktive und vernetzte Unternehmen
  • Qualifikation und Bildung
  • Erhöhung der Wohnort- und Arbeitsmarktattraktivität und
  • Moderne Verwaltung orientiert.

Eine ausführliche Meldung mit Details der 4 Aktionsprogramme zu den Themen "Digitale Transformation", "Ökologische Transformation", "Wirtschaftsstrukturelle Transformation" und "Soziale Kohäsion (Bildung, Beschäftigung, Care)" sowie das Sonderprogramm "Krankenhäuser und öffentliches Gesundheitswesen gibt es auf den Seiten des Bremer Senats. Hier sind auch Links zu dem ausführlichen Senatsbeschluss und den Projekten zu finden.

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Innovationsstudie zeigt Bremens digitale Zukunft nach Corona auf.

Bremer Wissenschaftler haben die Zukunft
der Hansestadt nach Corona untersucht.
Foto: Senatspressestelle Bremen

Bremen, 18.11.2020: Die Universität Bremen hat mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut "HWWI" aus Hamburg, den Hochschulen Bremen und Bremerhaven und der "Jacobs University" den Strukturwandel und die Entwicklung von Innovationen im Land Bremen vor und während der Corona-Pandemie untersucht. Die am Mittwoch vorgestellte Studie "Struktureller Umbruch durch COVID-19: Implikationen für die Innovationspolitik im Land Bremen“ beleuchtet u. a. die Themen Innovationen, Stadtentwicklung und Finanzierung.

Als Schlüsselthemen für die Entwicklung von Bremen und Bremerhaven während und nach der COVID 19-Krise sehen die Forscher in der selbständig initiierten Studie vor allem die beiden Schlüsselfaktoren 1. Digitalisierung und 2. Quartiersentwicklung. In einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten die Herausgeber - die Bremer Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Jutta Günther und Jan Wedemeier, Leiter des Bereichs "Ökonomie der Städte und Regionen" des "HWWI" - die Fakten vor.

Im 12-seitigen Einstiegsthema "Innovation und Gründungsgeschehen" der 130-seitigen Studie analysieren die Wissenschaftler die Ergebnisse der neuartigen empirischen Grundlage für die Mikroanalyse zum Land Bremen: Die inhaltliche Auswertung von journalistischen Nachrichtentexten zu Bremen und Innovationen über 12 Monate - davon 6 Monate während der Corona-Krise - führte zu insgesamt 6 konkreten Innovationsthemen an der Weser:

Zu den maßgeblichen Innovationen zählen neues, digital unterstütztes Arbeiten und Leben in den Stadtteilen (vgl. "Kellogg-Quartier", Kornstraße und "Tabak-Quartier"), innovative Bauvorhaben (vgl. "Digital Hub Industry" inkl. "KI-Transfer-Zentrum") und die Digitalisierung sowie der Einsatz smarter Technologien. Prof. Günther mahnte gegenüber HANSEVALLEY, neben der in Bremen starken Grundlagenforschung den praktischen Einsatz digitaler Technologien zu forcieren.

Als digitales Leuchtturm-Thema zählt in der Freien Hansestadt die Künstliche Intelligenz mit der Grundlagenforschung an der städtischen Universität sowie die Anwendungsforschung an der Uni Bremen und dem Bremer Standort des DFKI. Als zu intensivierende Einsatzfelder nennen die Experten von "HWWI" und Universität die öffentlichen Bereiche Bildungs- und Gesundheitswesen sowie die Dienstleistungsbranchen.

Zu den Bremischen Industrien mit großem Potenzial durch KI gehören die Logistik rund um die Bremer Häfen, die Raumfahrt im Kontext "Arianespace" und "OHB" sowie vernetzte Formen der Mobilität inkl. ÖPNV und Mikroservices von E-Scooter bis Carsharing sowie autonomes Fahren. 
Beim Thema vernetzte Mobilität gilt Bremens Rivale Hamburg mit aktuell über 200 Verkehrsprojekten - davon 170 "ITS-Projekten" - zu intelligent-vernetzter Mobilität auf Straße und Schiene in Norddeutschland federführend zu sein. 

Neben der Digitalisierung ist das Thema Wasserstoff eines der Zukunftsthemen für das Land Bremen. so ein weiteres Schlüsselergebnis der Innovationsstudie. Prof. Dr. Jutta Günther stellte am Mittwoch das Testfeld Offshore-Elektroanalyse sowie Hybridkraftwerke mit dem "Fraunhofer Institut IWES" in Bremerhaven heraus. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Luneort - der Halbinsel "Luneplatte" - entsteht für insgesamt 20 Mio. € aus Bundes- und Landesmitteln das Bremer Leuchtturmprojekt "Wasserstoff - grünes Gas für Bremerhaven“.

Die Bremer Innovationsstudie ist beim "HWWI" kostenfrei abrufbar. (PDF-Download).

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FREIE UND HANSESTADT HAMBURG
mit Metropolregion Hamburg:

Die Handelskammer Hamburg erarbeitet gemeinsam mit Wirtschaft und Hamburger Stadtgesellschaft eine Strategie "Hamburg 2040".

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Bundesamt erstellt digitalen Zwilling von Hamburg und der Metropolregion.
Hamburg und die Metropolregion werden zum 3D-Zwilling.
 Foto: MHH/Lorenz Siegel
Hamburg, 13.10.2021: Das Bundesamt für Karthografie und Geodäsie (BKG) hat in der vergangenen Woche damit begonnen, die Freie und Hansestadt sowie die Metropolregion Hamburg mit einem Messflugzeug auf einer Stecke von insg. 8.000 km² mit 3D-Aufnahmen zu scannen. Es sind die ersten Aufnahmen für einen digitalen Zwilling der norddeutschen Wirtschaftsmetropole und der Region im Rahmen der vollständigen 3D-Darstellung der Bundesrepublik.
Ziel der Aktivitäten ist ein „digitaler Zwilling“ für ganz Deutschland und damit ein digitales Abbild Deutschlands mit einer Auflösung von mind. 30 cm im gesamten Bundesgebiet. Mit dem Aufbau des "digitalen Zwillings" wird im kommenden Jahr begonnen, wenn das Demonstrationsprojekt abgeschlossen ist. Ein erster bundesweiter 3D-Datensatz ist für das Jahr 2024 geplant.
Es entsteht ein dreidimensionales Oberflächenmodell, in dem alle relevanten Objekte auf der Oberfläche enthalten sind – von Bäumen über Verkehrsampeln bis zu Hochhäusern. Das neue und vielseitige Werkzeug soll u. a. zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels eingesetzt werden. Es ermöglicht z. B. Simulationen im Kontext Umwelt, Sicherheit und Verkehr.
Das "BKG" ist eine Behörde des Bundesinnenministeriums. Es ist zentraler Dienstleister und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme. Das "BKG" befasst sich mit der Beobachtung sowie der Datenhaltung bis hin zur Analyse und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft und die Wissenschaft.
Weitere Informationen gibt es auf dem Portal des "BKG".

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Smart City Hamburg meldet 10.000 aktive LoRaWAN-Sensoren.
Durch die LoRaWAN-Kooperation der Landesbetriebe wird Hamburg zur Smart City.
Grafik: Gerd Altmann, Pixabay

Hamburg, 11.08.2021: Auf der stadteigenen LoRaWAN-Plattform der Freien und Hansestadt, dem "ELEMENT IoT", sind nun über 10.000 Funksensoren verschiedener öffentlicher Nutzer - wie "Stromnetz Hamburg", "Gasnetz Hamburg" und "Hamburg Wasser" - installiert. Das für den Datentransport erforderliche LoRaWAN-Netzwerk wird in der Hansestadt durch über 60 Gateways bereitgestellt, die eine Netzverfügbarkeit von rd. 98 Prozent ermöglichen.
Die Hälfte der Sensoren wird für Multi Metering (z. B. das Auslesen von Energiemedien) und für den Einsatz in der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität bei Parksensoren eingesetzt. Bei der anderen Hälfte ist "Hamburg Wasser" mit 2.500 Schachtwasserzählern auf Basis von der LoRaWAN-Technik einer der großen Nutzer. "Gasnetz Hamburg" setzt die Technologie für Gasdruckregelanlagen und für das Energiemanagementportal ein. 
Der Vorteil liegt in dem einmaligen Aufbau eines gemeinsamen Netzwerkes, das jeder der acht Partner (darunter auch "Schulbau Hamburg", "Hamburg Verkehrsanlagen", "Stadtreinigung Hamburg", "Hamburger Hochbahn" und "Hamburg Energie") seine spezifischen Daten eigenständig und sicher übertragen kann.
Zahlreiche städtische Unternehmen arbeiten in Hamburg mit den verschiedenen Anwendungen am Aufbau einer LoRaWAN-Plattform ("Long Range Wide Area Network"). Dahhinter steht eine frei verfügbare Funk-Technik, die die Übertragung von Messwerten über weite Strecken und von schwer zugänglichen Orten ermöglicht. Die Technologie erfüllt höchste Anforderungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Sicherheit der Daten.
Weitere Information sind auf stromnetz-hamburg.de/lorawan zu finden. 
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Hamburger Senat verabschiedet Innovationsstrategie für Wirtschaft und Wissenschaft.


Im Vergleich der Nordländer ist es in Hamburg "Fünf vor Zwölf" bei Innovationen.
(Foto: Liggraphy, Pixabay)

Hamburg, 18.05.2021: Der rot-grüne Senat hat eine über 100-seitige Innovationsstrategie für die Freie und Hansestadt verabschiedet. Die noch nicht veröffentlichte Zukunftsplanung zu den fünf Schwerpunktbereichen 1. Gesundheit, 2. Klima und Energie, 3. Mobilität, 4. Data Science und Digitalisierung sowie 5. Materialwissenschaften und Neue Materialien soll die Voraussetzungen dafür schaffen, ein "starkes Commitment" für Innovation in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft rund um Alster und Elbe zu platzieren und Ideen zu neuen Geschäftsmodellen und sozialen Aspekten, zu Technologien und Prozessen sowie zu Produkten und Dienstleistungen "groß zu denken" und damit eine "mutige Innovationskultur" zu schaffen.
In Sachen digitaler Zukunftsinvestitionen hat der Senat mit einem "Sonderfonds Innovation" aus dem "Hamburg Wirtschaftsstabilisierungsprogramm - HWSP" bereits 10 Mio. € u. a. für einen aus der EU über 3+ Jahre zu 50 % mitfinanzierten "European Innovation Hub" mit dem Themenschwerpunkt Künstliche Intelligenz eingeplant. Im Kontext Startup-Förderung soll das wegen seiner Erfolglosigkeit in die Kritik geratene staatliche von "Hamburg Innovation" in Harburg gemanagte Programm "Beyourpilot" für Ausgründungen von Jungunternehmen und die "Startup-Unit" mit 1,5 Mitarbeitern bei der Wirtschaftsförderung "Hamburg Invest" fortgesetzt werden.
Neben einem europäischen Digital Innovation-Hub konzentriert sich der Hamburger Senat mit 35 Mio. € Förderung aus Corona-Mitteln auf einen "Tech-Hub" mit 10.000 Quadratmetern in der künftigen "Science City Bahrenfeld" - mit Schwerpunkten u. a. in Materialforschung und Medizintechnik. Ab 2025 sollen in den 60 % Laboren inkl. Shared Labs, Büros inkl. Open Spaces sowie Eventflächen Innovationen entwickelt und Unternehmen ausgegründet werden. Künstliche Intelligenz soll laut SPD-Finanzsenator Andreas Dressel auch im "Tech-Hub" in Nachbarschaft zur "DESY"-eigenen "Innovation Factory" II ein Thema sein.
Im Bereich der durch Brüssel zu 55% kofinanzierten "EFRE"-Programme will der Senat seinerseits weitere 29,6 Mio. € für die Förderprogramme der Förderbank IFB bereitstellen - u. a. für Verbundprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft ("Profi Transfer Plus"), einen weiteren "Innovationsstarterfonds" und eine Fortsetzung von "Innostarter". Unter die Mittel fällt auch die Finanzierung des Zukunftsthemas Quantencomputing an den Hamburger Hochschulen. Bei der Wissenschaftsbehörde sollen 13 Mio. € für die Innovationsförderung in den Jahren 2021/2022 zur Verfügung stehen, u. a. für Personal-Scouting, "Seed-money-Facilities" und einen Transferpreis.
Im Bereich Forschung und Wissenschaft plant der Senat mit dem Geld außerdem, sogenannte Wissenschaftscluster zu schaffen. Diese sollen auf die fünf Innovationsthemen aufbauen. Dabei sollen Exzellenzthemen mit besonderem Transferpotenzial im Fokus stehen. Drumherum beabsichtigt die Landesregierung gemäß des "Cambrigde-Modells" wirtschaftliche Innovations-Ökosysteme mit Technologiezentren und Transfereinrichtungen, Tech-Startups sowie Unternehmensvertretungen einzurichten, z. B. in den Leitthemen Infektionsforschung (UKE) und Materialforschung (DESY). In den kommenden 2 Jahren stehen dafür aus den 13 Mio. € Innovationsmitteln rd. 3 Mio. € zur Verfügung. 
An der Erarbeitung der Innovationsstrategie für alle in Hamburg als relevant deklarierten Gesellschafts- und Zukunftsbereiche waren mehr als 300 Vertreter aus Hamburger Wirtschaft und Gesellschaft, Forschung und Wissenschaft sowie der Kultur beteiligt. Der Hamburger Senat hat die regionale Innovationsstrategie u. a. geschaffen, da diese Voraussetzung für die Inanspruchnahme von EU-Strukturfondsmitteln ist.
Die Senatoren für Finanzen und Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft sowie Kultur und Medien sowie der Chef der Senatskanzlei wollen sich einmal im Jahr über Innovationen und deren Finanzierung austauschen. Eine Begleitgruppe soll die Innovationsförderung konkretisieren, kontrollieren und messen. Zudem sollen Experten "nach Bedarf" Input für neue Entwicklungen liefern und den Senat sowie die Begleitgruppe beraten.
Eine Präsentation zur neuen Hamburger Innovationsstrategie kann auf den Internetseiten des Senats abgerufen werden. 
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HANSENEWS Nr. 2.000: 

Rot-Grüner Senat will Finanzplatz Hamburg mit 1,3 Mio. € modernisieren.

Die Hamburger Finanzbranche kann sich auf Millionen-Subventionen freuen.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 02.05.2021: Die rot-grüne Koalition der Hansestadt plant ein Millionen-schweres Wirtschaftscluster für die in den vergangenen Jahrzehnten durch Banken- und Finanzkrise, Digitalisierung, Umbau und Fusionen niedergegangene Finanzbranche. Die Regierungsfraktionen wollen dazu 1,3 Mio. € als Anschubfinanzierung aus dem Hamburger Wirtschafts-Stabilisierungsprogramm in die Themen Arbeitsplatz- und Standortsicherung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren.

Dazu soll die Finanzbehörde zusammen mit Branchenvertretern, wie dem von der Handelskammer geführten und rd. 110 Mitgliedsunternehmen umfassenden Verein "Finanzplatz Hamburg" sowie ansässigen Banken, Sparkassen und Versicherungen einen Masterplan erarbeiten. "Der Masterplan Finanzwirtschaft soll nachhaltige, digitale, disruptive und innovative Technologien unterstützen, die ein zeitgemäßes Banking und moderne Finanzdienstleistungskonzepte fördern und hervorbringen", betonte die Grüne Sprecherin für Mittelstand, Handwerk, Wirtschaftsförderung und Cluster, Zohra Mojadeddi. 
Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, erklärte: "Mit unserem Antrag wollen wir den Finanzdienstleistungssektor nachhaltig stärken und weiterentwickeln. Dazu gehört der Aufbau eines FinTech-Accelerators, der Hamburger Start-ups aus dem Finanzsektor eine optimale Infrastruktur und Unterstützung bieten soll und so das Innovationspotential am Finanzplatz hebt. Denn von einem starken Fintech-Standort profitiert die gesamte Finanzwirtschaft. Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Nach dem Scheitern des durch die Bürgerschaft beschlossenen und über 4,5 Jahre durch Rot-Grün geplanten "Innovations- und Wachstumsfonds" bringen die Senatsparteien nun erneut das Einwerben von Wagniskapital für Startups in Form eines Fonds einschl. Beteiligung der Stadt ins Spiel. Damit sollen vor allem Tech-Unternhemen in den Bereichen Life Science, Biotech, New Materials und KI gefördert werden. Dies soll die Hamburger Finanzwirtschaft "strategisch optimal für die Zukunft positionieren".
Hamburg gilt neben Frankfurt am Main mit rd. 10.000 Betrieben und 50.000 Beschäftigten ein bedeutender Finanzplatz in Deutschland zu sein. An Alster und Elbe sitzen die 1558 gegründete älteste Wertpapierbörse Deutschlands, mit "Berenberg" Deutschlands älteste Privatbank von 1590 und die größte deutsche Sparkasse "Haspa". In der Kaufmannsstadt wurden die "Commerzbank" und die "Vereins- und Westbank" als Teil der späteren "HVB" aus der Taufe gehoben.
Der Finanzplatz gründet auf der Handelsfinanzierung (Merchantbanking) sowie der Waren- und Transportversicherung von Handelsgütern am Hafen- und Handelsknotenpunkt Hamburg. Der Antrag der rot-grünen Koalition kann u. a. hier nachgelesen werden. Weitere Informationen zum Finanzstandort gibt es u. a. beim "Finanzplatz Hamburg". 

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Hamburg als einziges Nordland beim Wettbewerb der Startupstandorte vorn dabei.

Hamburg rutscht als Startupstandort auf Platz 5 immer weiter ab.
Grafik: Startupdetector

Hamburg/Berlin, 12.04.2021: Als einziges Bundesland im Norden kann sich Hamburg im Wettbewerb um Neugründungen zukunftsweisender Startups platzieren. Die Freie und Hansestadt liegt jedoch - im Gegensatz zu offiziellen Statements Hamburger Politiker - mit 23,5 Gründungen je 100.000 Einwohner nur auf einem mittlerweile abgeschlagenen zweiten Platz - hinter Berlin mit 35,6 Gründungen. Auch bei der absoluten Zahl von Neugründungen, der Schnelligkeit der Registergerichte und den Businessmodellen erreicht die Elbmetropole keinen Spitzenplatz im Wettbewerb mit Berlin, München und NRW.

Die norddeutsche Wirtschaftsmetropole verharrt mit 220 Gründungen im ersten Pandemiejahr weiterhin auf Platz Fünf - mit lediglich acht Startups mehr als 2019. Hier brillieren Berlin (681 Gründungen), Bayern (546 neue Startups), NRW (478 Jungunternehmen) sowie Baden-Württemberg (321 neue Firmen). Niedersachsen rangiert auf Platz Sieben mit 112 Gründungen, Schleswig-Holstein auf Platz Elf mit 45 Gründungen, Bremen mit 21 auf Platz 14 und Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 15 mit 13 neuen Hoffnungsträgern.

Bei den Schwerpunkten neuer Startups in Ballungszentren liegt Hamburg mit 220 Gründungen auf einem dritten Platz - hinter Berlin mit 681 und München mit 352 Handelsregistereintragungen. Auf Hamburg folgen im Ranking Stuttgart mit 141, Köln mit 119 sowie Mannheim mit 101 Eintragungen. Unter den norddeutschen Großstädten kommt nur noch Hannover mit 48 Gründungen auf einen elften unter den ersten 20 Plätzen.

Bei der Verteilung der Businessmodelle junger, aufstrebender Unternehmen liegt Hamburg mit dem Saarland, Berlin und NRW bei einem stärkeren Schwerpunkt für Endverbaucher (B2C). Niedersächsische Jungunternehmen tendieren mit fast 60 % in Richtung B2B-Angebote, einen starken Geschäftskunden-Fokus gibt es bei Gründern in Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Lediglich in Sachsen-Anhalt ist der Fokus noch stärker auf B2B-Branchen gerichtet.

Bei der Dauer bis zur Eintragung junge Firmen in das Handelsregister glänzt unter den Nordländern nur Hamburg (Platz Drei mit 24 Tagen). Auch in MV (28 Tage/Platz 6) und SH (31,5 Tage/Platz 7) liegt man unter dem Bundesdurchschnitt von 33 Tagen. Weniger rühmlich unterwegs sind hier Bremen (35 Tage/Platz 10) und Niedersachsen (39,5 Tage/Platz 13). Sie rangieren im Mittelfeld zusammen mit den Startuphochburgen Berlin (37 Tage/Platz 11) und NRW (39 Tage/Platz 12). Spitzenreiter ist Montabaur (8 Tage/Platz 1). Unter den Schlusslichtern rangieren aus dem Norden Lübeck (48 Tage) und die niedersächsischen Städte Tostedt (49 Tage), Braunschweig, Hildesheim und Walsrode (jeweils 57 Tage).

Beim Frauenanteil unter den Mitgliedern der Geschäftsführung junger Firmen ist MV im Nord-Osten auf niedrigem Gesamtniveau der Spitzenreiter (Fünf von Acht Startups mit mind. einer Frau in der Geschäftsleitung), gefolgt von Bremen auf Platz Zwei (Fünf von 16) und Berlin auf Platz Drei (157 von 524). Mit Anteilen leicht über dem Bundesdurchschnitt (19 %) können auch Schleswig-Holstein auf Platz Fünf (10 von 35) und Hamburg auf Platz Sieben (43 von 177) mithalten. Schlusslicht der Länder auf Platz 16 ist hier Niedersachsen mit nur 16 von 96 Startups.

Neben der regionalen Heimat in Metropolen und Bundesländern, dem Schwerpunkt der Geschäftsmodelle und der Beteiligung von Gründerinnen spielt die Finanzierung der jungen, wachsenden Firmen eine wichtige Rolle. Im Jahr 2020 konnten mit Berlin 477 Startups, Bayern mit 369 und NRW mit 234 Startups drei der großen Startupstandorte auch die meisten Finanzierungsrunden für sich verbunden. Hamburg rangiert auf einem vierten Platz mit 141 finanzierten Startups in 2020. Lediglich Niedersachsen konnte mit 50 Finanzierungen auf Platz Acht mithalten, Mecklenburg-Vorpommern kommt auf niedriger Gesamtzahl an Startups auf 15 Finanzierungen (Platz 13), Bremen auf 12 Investments (Platz 15) und Schleswig-Holstein mit 11 Investitionen auf den letzten Platz.

Bei der Verteilung der Investoren ergibt sich im Ländervergleich im ersten Pandemiejahr ein ganz anderes Bild: In Mecklenburg-Vorpommern kommt nahezu jeder zweite investierte Euro von der staatlichen MBG Beteiligungsgesellschaft. Auch in Sachsen und Thüringen kommen große Anteile der Investitionen von den staatlichen Investmentarmen der Förderbanken. Die vier Nordländer Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg rangieren auf den Plätzen 11 bis 15 am Ende der staatlichen Finanzierer in Relation zu den Investments. Größter Finanzierer sind bundesweit Businessangel mit rd. 50 bis über 60 % der geschulterten Investitionen.

In 2020 wurden in Deutschland laut Auswertung der Handelsregistereinträge durch den "Startupdetector" insgesamt 2.857 Startups neu gegründet - 318 mehr als im Jahr zuvor. 1.690 Jungunternehmen erhielten trotz Pandemie eine Finanzierung. Die größten Investoren deutscher Startups waren im vergangenen Jahr 1. der High-Tech-Gründerfonds Bonn mit 66 Finanzierungen, 2. Atlantic Labs Berlin mit 37 Investitionen, 3. IBB Ventures der Berliner Förderbank mit 28 Runden, 4. Bayern Kapital München mit 28 Investments sowie der Technologiegründerfonds Sachsen in Leipzig mit 24 Beteiligungen.

Der gesamte Startup-Report für 2020 kann bei "Startupdetector" kostenlos abgerufen werden. 

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HANSESTATEMENT: Rot-Grün: Digitalstrategie? Echt jetzt?

Das Rathaus ist politischer Mittelpunkt der Freien und Hansestadt Hamburg.
Foto: HANSEVALLEY

Die Strategie "Digitale Stadt“ aus dem Jahr 2015 war eine auf Versuch und Irrtum basierende Reihe von Einzelmaßnahmen, deren gesamtstädtische Auswirkungen, nun ja, eher überschaubar waren. Kurz vor den Wahlen stümpert man 2020 erneut hektisch vor sich hin. Der Hinweis auf die Fortsetzung der 5 Jahre dauernden Versuchsreihe lässt nichts Gutes erahnen. Willkommen bei den - Zitat - "Digitalstrategischen Leitlinien für die kommenden Jahre" - vorgestellt von Hamburgs Erstem Wahlkämpfer Peter Tschentscher. Ein Hanse Digital Statement von Landeskorrespondent Gerd Kotoll.

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LAND MECKLENBURG-VORPOMMERN
mit Regiopolregion Rostock und Metropolregion Stettin:

Greifswald bekommt Innovationszentrum für Digitalisierung und Startups.
In der alten Uni-Mensa sollen neuen Innovationen entstehen.
Foto Digitales MV/Witeno

Greifswald, 23.09.2021: In der Hansestadt soll die „Alte Mensa“ der Universität zum "Digitalen Innovationszentrum - DIZ" umgebaut werden. MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe hat jetzt vor Ort eine Förderzusage an die Stadt Greifswald dazu übergeben. Die Aufwendungen für das Vorhaben belaufen sich auf rd. 30 Mio. €. Vorgesehen ist eine Förderung von 90 %. Damit sollen 27 Mio. € aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ genutzt werden.
Der bis 2018 als Mensa genutzte Gebäudekomplex wird auf mehr als 7.000 qm und drei Etagen Platz für innovative Ideen und erfolgreiche Gründungen bieten. Das Nutzungskonzept sieht Büroflächen, ein Cowork-Space sowie einen Veranstaltungs- und Konferenzbereich, Bistro-/Gastronomie sowie Lagerflächen vor. Zudem ist die Nutzung einer Dachterrasse geplant.
So soll ein Angebot entstehen, bei dem bis zu 230 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Der Wissenschafts- und Technologiepark Nord-Ost ("Witeno") wird als Gesellschaft der Universitätsstadt Greifswald Betreiber des neuen Zentrums. Das Wirtschaftsministerium hat im Vorfeld zunächst eine Machbarkeitsstudie mit rd. 192.000,- € gefördert. Mit der Studie wurde ein Betreiberkonzept erstellt und eine bautechnische Umsetzung geprüft und bewertet
Mit der Alten Mensa mitten in der Innenstadt von Greifswald eröffnet sich eine großartige Chance, rund um das Thema Digitalisierung einen städtischen Anziehungspunkt zu entwickeln. Das Zentrum bietet Schnittstellen zu anderen technologieorientierten Bereichen wie Life Sciences und Medizin und passt sich damit nahtlos in die wirtschaftliche Ausrichtung der Stadt Greifswald an“, so MV-Wirtschaftsminister Harry Glawe.
Die Landesregierung hat mit der "Digitalen Agenda" den Bau von sechs Innovationszentren vor allem an Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. In den Zentren Greifswald, Neubrandenburg, Rostock, Stralsund, Wismar sowie Schwerin sollen Gründer uns Startups mit digitalen Geschäftsideen erstklassige Bedingungen vorfinden, um ihre Ideen umzusetzen. Zugleich sollen die Zentren Raum für den Austausch zwischen der Gründer- und Startup-Szene und etablierten Unternehmen ermöglichen.
Weitere Informationen zum künftigen Innovationszentrum in Greifswald gibt es auf den Seiten von "Digitales MV".
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MV stellt weitere rd. 5 Mio. € für die KMU-Digitalisierung bereit.
Nach 5,3 Mio. € fördert MV digitale KMUs noch einmal mit 4,8 Mio. €
Foto: 
Cssn, Lizenz: CC-BY SA 3.0
Schwerin: Knapp drei Jahre nach Inkrafttreten des Förderprogramms "Digitaltrans" zur digitalen Transformation in Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, stellt die schwarz-rote Landesregierung in Schwerin weitere fast fünf weitere Mio. € zur digitalen Förderung der KMUs im Kand zur Verfügung.
Mit den 4,8 Millionen Euro, die der Finanzausschuss des Landtags bewilligt hat, steht beinahe noch mal so viel Geld zur Verfügung, wie wir bereits bewilligt haben. Das sind gut 5,3 Millionen Euro für 333 Vorhaben in unserem gesamten Bundesland“, bringt Digitalisierungsminister Christian Pegel auf den Punkt.
Zu den Zielen des im Oktober 2018 gestarteten Förderprogramms sagte der SPD-Minister: „Wir helfen damit vor allem auch bereits bestehenden Betrieben und Unternehmen in unserem Land bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse, beispielsweise mit Zuschüssen für Maschinen und Anlagen, die einen Teil des Fertigungsprozesses übernehmen und somit erleichtern, verkürzen oder die Kosten minimieren“.
Der größte Teil der bislang bewilligten Mittel ging mit 3,4 Mio. € an kleine Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern. Kleinste Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeitern erhielten 1,46 Mio. €, mittlere Unternehmen mit 50 bis zu 249 Mitarbeitern 477.000,- €. Damit wurden insgesamt Investitionen in Höhe von fast 12,8 Mio. € ausgelöst.
Antragsteller waren zu 37 % Kleinstunternehmen, zu 53 % kleine und zu 10 % mittlere Unternehmen. Betrachtet nach Branchen, waren ein Drittel der Antragsteller Handwerksunternehmen, gut 20 Prozent Unternehmen des herstellenden und verarbeitenden Gewerbes, 14 % Groß- und Einzelhändler, mehr als 10 % Dienstleistungsunternehmen und fast ebenso viele Apotheken sowie knapp 9 % Hotels und gastronomische Betriebe.
Im Schnitt bekamen die Unternehmen für ihr Vorhaben 15.430,- € Zuschuss. Der höchste Zuschuss von 50.000,- € ging an 18 Firmen. Damit hat das Land die Digitalisierung der Betriebsabläufe einschließlich neuer IT-Infrastruktur bei einem Grünanlagenbauer, die Automatisierung des Warenlagers in einer Apotheke oder die Anschaffung einer CAD/CAM-Fräsmaschine und eines 3D-Druckers für ein Bauunternehmen unterstützt.
Eine ausführliche Meldung zum Thema gibt es auf den Seiten der Landesregierung
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Parteien in MV versprechen für die Zukunft schnelles Internet an jeder Milchkanne.
In den kommenden 4 Jahren soll Breitband in MV flächendeckend einziehen.
Foto: Deutsche Telekom

Schwerin, 18.08.2021: In Mecklenburg-Vorpommern haben lediglich 80,4 % aller Haushalte einen breitbandigen Internetanschluss mit mind. 50 Mbit/sek. oder schneller. Damit liegt der Nord-Osten laut aktuellem Breitbandatlas im Vergleich der 16 Bundesländer auf dem letzten Platz. Im Wahlkampf für die MV-Landtagswahlen am 26. September d. J. haben die nordostdeutschen Parteien die Digitalisierung des dünn besiedelten Landes in ihren Programmen:
Die regierende SPD um Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Digitalisierungsminister Christian Pegel verspricht die Ausstattung aller unterversorgten Gebiete mit Breitband "in den nächsten Jahren", ohne konkrete Ziele zu nennen. Zudem verweisen die Sozialdemokraten auf die bereits beschlossene, Millionen teure Mobilfunkmastgesellschaft. Mit ihr soll in MV der Datenempfang an jeder "Milchkanne" möglich werden.
Die mitregierende CDU um Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Harry Glawe fordert einen "beherzten Ausbau digitaler Infrastruktur". Die Christdemokraten nennen konkrete Ziele: Bis 2025 sollen flächendeckend 50 Mbit/sek., bis 2028 sogar 100 Mbit Wirklichkeit werden - und dies mit Rechtsanspruch. Ein eigenes Querschnittsministerium für alle digitalen Themen soll die Vernetzung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft voranbringen. Dazu planen die Christdemokraten für die nächste Legislaturperiode eine neue, funktionierende Digitalstrategie für den Nord-Osten.
Die Genossen der Linkspartei wollen den Breitbandausbau sogar bis 2025 über die Bühne bringen. Darüber hinaus versprechen die SED-Nachfolger die Unterstützung ehrenamtlicher Freifunk-Netze sowie die Einrichtung neuer, kostenfreier und sicherer WLAN-Stationen in öffentlichen Bereichen. Schon in 2 Jahren sollen staatliche Gebäude, touristische Zentren und viel belebte Plätze im Land mit freiem WLAN ausgestattet werden.
Wie CDU, Linke und SPD setzen auch die Grünen auf freies WLAN in Verwaltungen mit Publikumsverkehr, Bussen und Bahnen sowie weiteren öffentlichen Einrichtungen. Ein besonderes Augenmerk richten die Grünen auf die Breitbandanbindung der Schulen in Mecklenburg und Vorpommern. Neben der technischen Ausstattung soll es auch das notwendige Personal für die Digitalisierung in den Bildungseinrichtungen geben. Auch die Grünen versprechen für die kommenden Jahre eine flächendeckende Versorgung des Landes mit schnellem Mobilfunk im 5G-Standard.
Auch bei den Liberalen soll praktisch jede "Milchkanne" vernetzt werden. Die Digitalisierung ist für die Nord-Ost-FDP insbesondere im Bereich Bildung entscheidend. So sollen alle öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen mit Glasfaser vernetzt werden. Ab der 5. Klasse soll Informatik Pflichtfach in der Schule werden. Die FDP setzt zudem auf digitale Lern- und Lehrkonzepte. Auch bei der bürgerlichen Opposition stehen flächendeckender 5G-Ausbau, freies WLAN an öffentlichen Plätzen und die Unterstützung von Freifunk-Initiativen für den neuen Landtag auf der Agenda.
Die AfD will bis zum Ende der kommenden Legislatur in 2025 jedem Einwohner im Nord-Osten eine Breitbandversorgung mindestens mit LTE-Geschwindigkeit zusichern. Die zum Teil erheblichen "weißen Flecken" in der Mobilfunkversorgung sollen durch den forcierten Ausbau der 5G-Infrastruktur vorangetrieben werden. Mit einem "einheitlich hohen Standard aller Klassenräume" adressiert auch die AfD das Thema Bildung und Digitalisierung.
Weitere Informationen zur Breitbandversorgung im Nord-Osten gibt es beim Breitbandzentrum MV.
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MV investiert 400 Mio. € in die Digitalisierung der Verwaltung.

Kollegiengebäude Schwerin: Sitz von Staatskanzlei und Digitalisierungministerium.
 (Foto: Niteshift, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Schwerin: Mit den Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe will Mecklenburg-Vorpommern die Digitalisierung seiner Verwaltung vorantreiben. Das Kabinett stimmte am Mittwoch in Schwerin einer Vorlage aus dem Digitalisierungsministerium zu. Das Kabinett hat sich heute darauf verständigt, künftig deutlich mehr auf zentrale Steuerung durch das Digitalisierungsministerium, einheitliche Ausstattung, einheitliche Standards und zentrale Lösungen zu setzen. Das betrifft sowohl den Onlinezugang zur Verwaltung für Bürgerinnen und Unternehmen wie auch die Digitalisierung innerhalb der Landesverwaltung selbst“, so Ina-Maria Ulbrich, Beauftragte der Landesregierung für Informationstechnik und Staatssekretärin im Digitalisierungsministerium.
Corona hat verdeutlicht: Müssen Rathäuser und Ämter geschlossen werden, ist der digitale Zugang zur Verwaltung für Bürger und Unternehmen enorm wichtig. Und mobiles Arbeiten ist essenziell für die Einsatzfähigkeit der Landesverwaltung insbesondere in Pandemiezeiten. Deshalb beschleunigen wir nun deutlich das Tempo für die Umsetzung der Ziele zur Verwaltungsdigitalisierung, auf die wir uns bereits mit der Digitalen Agenda verständigt hatten“.
Bis Ende 2022 müssen alle Kommunen, Bundesländer und der Bund nach dem Online-Zugangsgesetz OZG insgesamt 575 Verwaltungsdienstleistungen digitalisieren und online Einwohnern, Firmen und Verwaltungen bereitstellen. Für den Onlinezugang ist mit dem "MV-Serviceportal" die technische Grundlage gelegt. Jetzt gelte es, aus Papieranträgen nutzerfreundliche Onlineformulare zu machen. Rund 6.000 Verwaltungsanträge müssen dazu im Land digitalisiert werden. Die zentrale Steuerung durch das Digitalisierungsministerium, der Einsatz von externen Dienstleistern und standardisierte Prozesse können zusammen mit den geplanten Mitteln die Entwicklung beschleunigen.
Außerdem soll eine zentrale elektronische Akte eingeführt werden als weitere Voraussetzung für mobiles Arbeiten der Landesverwaltung: „Die Pandemie hat gezeigt, dass wir jederzeit den Zugriff auf die Akten auch außerhalb der Büros brauchen. Die zusätzlichen Mittel und die zentrale Steuerung über das Digitalisierungsministerium ermöglichen, dass wir die elektronische Akte in allen Landesbehörden vier Jahre früher als ursprünglich geplant einführen können“, so die Staatssekretärin. 
Bereits Dezember 2020 hatte der Landtag beschlossen, aus dem Sondervermögen "MV-Schutzfonds" 400 Mio. € für die zügigere Digitalisierung der Landesverwaltung bereitzustellen. Die nun vorgelegten Feinkonzepte konkretisieren die wichtigsten Digitalisierungsvorhaben für die kommenden vier Jahre und legen die wesentlichen strategischen Umsetzungsschritte fest.
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MV-Expertenrat schlägt nachhaltig-vernetztes Zukunftsprogramm vor.

Der Nord-Osten nutzt die Digitalisierung auf dem Land.
Grafik: TMV

Schwerin, 22.03.2021: Ein 49-köpfiger "Zukunftsrat" aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Bildung, Kultur und Sport hat für Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen sechs Monaten ein umfassendes Zukunftskonzept zu den drei gesellschaftlichen Leitthemen 1. "Globalisierung". 2. "Klimakrise" und 3. "Digitalisierung" erarbeitet. Die Vorsitzenden des von der rot-schwarzen Landesregierung in Schwerin eingesetzten "MV Zukunftsrates" - die Leiterin des Greifswalder "Moor Centrums" Franziska Tanneberger und der Direktor des Hamburger Marktforschungsinstituts "HWWI" Prof. Henning Vöpel - stellten die Eckpunkte am Freitag der Öffentlichkeit vor.

Zum Schwerpunkt "Digitale Gesellschaft" stellen die Autoren zusammenfassend fest: "Menschen vernetzen sich kreativ, kooperativ und produktiv, gewinnen gleichberechtigt Zugang zu Ressourcen und Netzwerken. In MV mit seiner großen Weite, geringen Bevölkerungsdichte und seinem drohenden Fachkräftemangel stellt die vernetzte Gesellschaft ein enormes Entwicklungspotenzial dar: Digitale Innovationen können die Wertschöpfung erhöhen und Ankerpunkte eines vernetzten Lebens und Arbeitens bilden." 

Die "Digitale Gesellschaft" verstehen die Macher des "Zukunftsrats" als Verbindung zwischen wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. So können sich durch die digitale Erschließung der 6.000 Dörfer mit 5G und Breitband Menschen produktiv und kreativ vernetzen, ortsunabhängig Ressourcen für Bildung (z. B. digitales Lernen) und Gesundheitsversorgung (z. B. Video-Sprechstunden) nutzen und ortsunabhängig arbeiten - z. B. in digitalen Genossenschaften. Dazu kommt die digitale Vernetzung von Hochschulen und Branchen, digitale Geschäftsmodelle und regionale Plattformen mit der Chance für Startups.

Die digitale Infrastruktur soll Aufgabe der öffentlichen Hand sein und vom Land umgesetzt werden. Der "MV Zukunftsrat" sieht die digitale Teilhabe als Grundrecht für alle und als Querschnittsaufgabe für Ministerien und Behörden. Eckpfeiler sind die Themen Bildung, Datenschutz, Datensicherheit und Medienkompetenz. Kooperative Zentren für die digitale Zukunft im Land sollen öffentliche Hand, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen. Vorbild sind die "Einstein-Zentren". Die Teilnehmer des "Zukunftsrates" schlagen weitergehend "Smart Villages" und "Innovation-Hubs" im Land als Ankerpunkte des digitalen Lebens und Arbeitens in MV vor.

Ein Zukunftsfonds soll die Entwicklung von neuen Industrie-Clustern und Innovationszentren finanziell unterstützen. Ziel: Eine wissensbasierte, nachhaltige Wirtschaftskultur und Förderung der Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Eine Wissenschafts- und Technologiestrategie soll das Forschungsprofil des Landes in den Zukunftsthemen Gesundheit, Green Energy, Greentech-Industrie, Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Smart Farming schärfen. Dazu kommt eine internationale, digital-ausgerichtete Fachkräfteinitiative.

Zusammenfassend stellten die Autoren des Zukunftsprogramms mahnend fest: "Gestalten wir die digitale Gesellschaft, um Digitalisierung zu einer Quelle des sozialen und ökonomischen Fortschritts zu machen. Sie ist eine Chance für Teilhabe und Produktivität. Aber die digitale Gesellschaft ist an Voraussetzungen gebunden, die durch entsprechende Weichenstellungen geschaffen werden müssen, etwa einem Grundrecht auf Zugang zu digitaler Infrastruktur". 

Die Industrie- und Handelskammern im Nord-Osten waren ebenso explizit nicht an dem Zukunftskonzept beteiligt, wie Vertreter der Landwirtschaftslobby. Eine Zusammenfassung zu den weiteren Vorschlägen des "Zukunftskonzeptes" - wie dem Ausbau des grünen Wassestoffes in MW - gibt es bei den Kollegen des "NDR". Das gesamte Zukunftskonzept kann bei HANSEVALLEY abgerufen werden. Die Mitglieder des "MV Zukunftsrates" können hier nachgeschlagen werden.

Ein ausführlicher Überblick zur Arbeit des "MV Zukunftsrates", den Schwerpunkten für eine digitale Gesellschaft im Nord-Osten ist im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY erschienen.

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LAND NIEDERSACHSEN
mit Metropolregionen Hamburg, Hannover und Nord-West:

Niedersachsen will führende Region für Quantencomputing werden.

Niedersachsen will bis 2025 einen eigenen Quantencomputer bauen.
Foto: IBM Research

Hannover, 02.09.2021 : Bis 2030 sollen in das neue Forschungsthema Quantencomputing in Niedersachsen mehr als 1,5 Mrd. € Förderungl fließen. Das hat der Forschungsverbund "Quantum Valley Lower Saxony" in Hannover bekanntgegeben. Als erster Schritt soll bis 2025 für 25 Mio. € ein eigener, skalierbarer 50-Qubit-Forschungscomputer namens "QVLS-Q1" in Betrieb genommen werden. In den vergangenen 10 Jahren investierte das Land bereits 220 Mio. € in die Erforschung der Quantenphysik. Jetzt will das größte norddeutsche Bundesland zum führenden Standort für Quantencomputing werden.
Mit Quantencomputern können große Datenmengen schneller und effizienter ausgewertet werden, als mit aktuellen (Big Data-)Möglichkeiten. Niedersachsens CDU-Wissenschaftsminister Björn Thümler betonte anlässlich der Bekanntgabe, das Wissenschaft wie Industrie auf die neue Ionen-Technologie angewiesen seien, da diese in immer kürzerer Zeit immer komplexere Rechenoperationen bewältigen können. Bisherige Rechner stoßen zunehmend an ihre physikalischen Grenzen, weshalb mit Quantencomputing ein neuer Ansatz auf Grundlage der Quanten- und Grafitationsphysik erarbeitet wird.
Ein Großteil der Finanzierung soll aus Bundesmitteln zur Quantenforschung kommen. Die Bundesregierung hatte im Frühjahr d. J. zwei Programme präsentiert, um eine Abhängigkeit von amerikanischen Anbietern, wie "Amazon", "Google" und "IBM" zu verhindern. 1,1 Mrd. € kommen bis 2025 aus dem Bundesforschungsministerium für die Erforschung der Technologie und den Aufbau eines deutschen Netzwerks aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Weitere 878 Mio. € kommen aus dem Wirtschaftsministerium - vor allem für das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR). Für 740 Mio. € sollen zwei Konsortien aus Industrie sowie Startups entstehen, die einen eigenen Quantencomputer bauen sowie dazu gehörende Software und Anwendungen entwickeln wollen. Das Entwicklungsprojekt in der Metropolregion Hannover soll vor allem aus diesen Bundesmitteln finanziert werden.
Das Netzwerk "QVLS" ist ein wissenschaftliches Ökosystem rund um die Leibniz-Universität Hannover, die Technische Universität Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig, das Max-Planck-Institut für Gravitationstechnik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover, das DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover, der "Satorius AG" in Göttingen, den Verband der Metallindustriellen Niedersachsens in Hannover und dem Unternehmen "QubeDot" in Braunschweig.
Weitere Informationen zum Thema Quantencomputing in Niedersachsen gibt es auf den Seiten von "QVLS". Ein ausführliches Video ist auf "YouTube" veröffentlicht.
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Niedersachsen erarbeitet eigene KI-Landesstrategie.

Niedersachsen setzt seinen Digitalkurs mit KI fort.
Foto: Staatskanzlei Niedersachsen

Hannover, 26.08.2021: Die rot-schwarze Landesregierung hat sich in ihrer Kabinettssitzung in der vergangenen Woche entschieden, eine eigene Strategie zum Thema Künstliche Intelligenz erarbeiten zu lassen. Ein interministeriellen Arbeitskreis soll das mit 8 Mio. € größte Bundesland Norddeutschlands auf KI-Zukunftskurs bringen.
Am 11. Mai d. J. haben das Hannoveraner Wirtschafts- und das Wissenschaftsministerium in Anknüpfung an den Masterplan Digitalisierung bereits ein "KI-Working-Paper Niedersachsen" veröffentlicht, um eine Diskussionsgrundlage für eine KI-Strategie zu schaffen.
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sagte: „Niedersachsen hat beim Zukunftsthema Künstliche Intelligenz große Stärken - mit Anwendungsfeldern in nahezu allen Bereichen. Für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes ist daher wichtig, hier eine gemeinsame Strategie zu formulieren."
Bereits heute gibt es kreative Ideen für KI an Leine und Weser: Nach dem Förderprogramm „Digitalbonus Niedersachsen" soll ein Programm „KI-Turbo" aufgelegt werden, um Unternehmen gezielt bei der Erschließung von KI-Potenzialen zu unterstützen. Dazu steht ie Gründung eines KI-Clusters Niedersachsen auf der Agenda, das Digitale Hubs und Wirtschaftsverbände unter einem Dach vereinen soll.
Das "KI-Working-Paper" für Niedersachsen ist auf den Seiten der Landesregierung abrufbar
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Emsland bekommt in Lingen einen eigenen Digital Hub für Startups.

Lingen im Emsland wird Heimat eines weiteren Digital Hubs für Startups.
(Foto: Willy Horsch, CC BY SA 3.0)


Hannover/Lingen: Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert den "Digital Innovation Hub Emsland" mit 200.000,- €. Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle übergab am Mittwoch d. J. in Lingen den Förderbescheid an den Geschäftsführer der IT-Dienstleistungsgesellschaft "IT.Emsland", Michael Schnaider. Das Digital Innovation Hub Emsland wird an das bereits bestehende von "IT.Emsland" betrieben IT-Zentrum Lingen angegliedert.
Im Hub erhalten Startup-Gründer und Unternehmen Zugriff auf digitale Technologien wie KI, Cloud-Computing, Blockchain und Augmented Reality. In einem „Digi-Lab" können diese Technologien ausprobiert und prototypische Lösungen entwickelt werden. Schulungsformate können in einem Webinarstudio produziert werden. Ein Open Space-Bereich bietet die Möglichkeit für fachlichen Austausch zu digitalen Anwendungen und für Veranstaltungen zu digitalen Themen. Außerdem werden Co-Working-Spaces und Gründerbüros angeboten.
Staatssekretär Stefan Muhle sagte: „Wir haben in Niedersachsen zahlreiche kluge Köpfe. Aber insbesondere im ländlichen Raum fehlt es Startup-Gründern und Unternehmen häufig an den optimalen Bedingungen, um ihre digitale Idee effizient umzusetzen. Das Digital Innovation Hub Emsland stellt dafür die passenden Ressourcen bereit. Ziel ist es, in der Region Anreize zur Ansiedlung neuer Unternehmen und zur Modernisierung bestehender Unternehmen zu schaffen."
Weitere Informationen zur Förderung von Digital Hub in Niedersachsen gibt es bei der landeseigenen Förderbank "N-Bank"
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Expertenkommission stellt Zukunftsstrategie für Niedersachsen 2030 vor.

Niedersachsen hoch zu Roß auf dem Weg in die digital-vernetzte Zukunft.
Foto: PxHere, Lizenz: CC0

Hannover, 29.03.2021: Eine 11-köpfige Expertenkommission hochrangiger Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz hat einen 75-seitigen Empfehlungskatalog zur Zukunft des größten norddeutschen Bundeslandes vorgestellt. "Niedersachsen 2030" beleuchtet die Herausforderungen, Chancen und Optionen für das wirtschaftlich vor allem durch Automobilproduktion, Landwirtschaft und Tourismus geprägte Küstenland mit 5 Mio. Einwohnern. 

Die Kommissionsmitglieder aus Demografie, Migration, Sozialforschung und Psychologie, Klimaforschung und Umweltsysteme, Stadt- und Raumplanung, Wirtschaft und Innovationen sowie Künstlicher Intelligenz und Robotik gehen in ihren Forderungen auf die Themen Demografie und Generationen, Zuwanderung und Diversität, Arbeit, Beschäftigung und Weiterbildung, Gesundheit und Pflege, Energie und Klimawandel, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Mobilität sowie die digital relevanten Bereiche Forschung und Innovationen, Hightech-Strategie, Robotik und KI sowie der Digitalisierung ein.

Eine Kernforderung der seit Juli 2019 unter Vorsitz von Prof. Dietmar Harhoff vom Max-Planck-Institut für Innovationen und Wettbewerb in München entstandenen Thesen ist: die Digitalisierung einschl. digitaler Infrastruktur, Cybersicherheit, Datenzugangs- und Plattformstrategie müssen zentral von der Landesregierung im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie geregelt werden. Dazu muss die Zuständigkeit für die Digitalisierung in einem Ministerium gebündelt werden, und nicht zwischen CDU-Wirtschafts- und SPD-Innenministerium aufteilt sein.

Als Grundlage muss das Land den Breitbandausbau und die 5G-Versorgung zentral in die eigene Hand nehmen. Die Landesregierung soll dafür verantwortlich werden, die digitale Infrastruktur sicherzustellen. Ein weiterer Schlüsselaspekt ist die Regelung zur Nutzung von Plattformen des Landes (Service-Portale), der Kommunen (Smart City-Portale) und internationaler Plattformen von Microsoft, Google Co. Hier fordern die Autoren eine einheitliche Strategie des Landes - unter Berücksichtigung von digitaler Souveränität aller Einwohner und des Datenschutzes für die regionale Wirtschaft. Parallel dazu sollte das Land ein schlagkräftiges Cyberabwehrzentrum einrichten.

Um eine digitale Gesellschaft zu erreichen, fordern die Wissenschaftler bereits bei der digitalen Bildung in den Schulen nachzulegen. So sollen alle Schüler im Land einen direkten Zugang zu digitalen Lernmitteln haben, z. B. Laptops, Lernportalen und WLAN-Anbindung in den Klassenräumen. Die Experten fordern dazu, die notwendigen Mittel an die Hand zu nehmen. Ein zentrales Augenmerk richten die Zukunftsforscher im Auftrag der Landesregierung auf die großen Wirtschaftsthemen im Agrar- und Autoland zwischen Nordsee und Harz.

Im Bereich Agrarwirtschaft setzen die Experten die digitalen Themen Präzisionslandwirtschaft und -bewässerung, autonome Landmaschinen, ein digitales Emissionsmonitoring oder die vernetzte Humusbilanzierung auf die Tagesordnung. Einen Absatz widmen die Forscher aus Deutschland und der Schweiz der intelligent-vernetzten Mobilität mit anbieterübergreifenden Plattformen. Sie fordern die Bereitstellung von Infrastrukturdaten der öffentlichen Verwaltung ebenso, wie mobilitätsbezogener Datenbestände der öffentlichen Verkehrsbetriebe und ihrer Kommunen.

Bei der Spitzenforschung fokussieren die international renommierten Wissenschaftler für das Land Niedersachsen vor allem auf die Themen Künstliche Intelligenz und Robotik. Für eine landesweite "Robonatives-Community" soll die Landesregierung flächendeckende Investitionen bereitstellen. Die Spannbreite beginnt in der digitalen Bildung an den Schulen, geht über den Ausbau der MINT-Fächer an weiterbildenden Schulen und reicht bis zur Weiterbildung der Bürger und der Gewinnung künftiger Fachkräfte.

Ein ausführlicher Magazinbeitrag zum digital-vernetzen Niedersachsen 2030 mit Details, Hintergründen und weiteren Fakten und Zahlen ist erschienen im Hanse Digital Magazin unter

Die Arbeitsergebnisse der Expertenkomission und den Download des Gutachtens und der Kernforderungen gibt es bei der Staatskanzlei in Hannover unter

"Niedersachsen 2030 - Potenziale und Perspektiven".



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Land Schleswig-Holstein
mit Metropolregion Hamburg, Hansebelt- und Fehmanbelt-Region:

SH-Innenministerin schlägt eine Hanse zur Digitalisierung vor.

SH's Innenministerin knüpft bei der Digitalisierung an die Hanse an.
Foto: Frank Peter

Kiel, 13.09.2021: Eine stärkere Zusammenarbeit der Kommunen in Fragen der Digitalisierung hat Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack angeregt. Auf der "Digitalen Woche Kiel" sagte die Ministerin am Montag d. W., viele Kommunen arbeiteten in Fragen der Digitalisierung der Daseinsvorsorge allein und profitieren zu wenig vom Wissen anderer Städte und Gemeinden.
Ich bin der festen Überzeugung, dass wir gemeinsam die Herausforderungen der Zukunftssicherung mit Hilfe der Digitalisierung packen können. Wir lassen uns dabei von der Idee der historischen Hanse leiten und wollen die Zusammenarbeit von Kommunen gerne auch über Ländergrenzen hinweg forcieren", so die CDU-Politikerin in Kiel. Die Hanse habe zu ihrer Zeit bewiesen, was mit interkommunaler Zusammenarbeit von der Ostsee bis weit hinein ins Binnenland erreichbar sei. Davon könne man sich auch in der Gegenwart leiten lassen.
In Schleswig-Holstein stellten sich zahlreiche Kommunen bereits ihren Zukunftsaufgaben und nutzten digitale Hilfen oder Anwendungen, um ihren Bürgern zeitgemäße Lösungen zu bieten. Aber dies geschehe meist ohne andere kommunale Partner. Eine Möglichkeit, die Kooperation zu verstärken, sehe sie in einer Transformation der Idee der historischen Hanse ins Digitale. Sie könne sich eine Weiterentwicklung der alten Hanse zu einem neuen Verbund vorstellen, der SH.X.digital heißen könne. Das SH stehe für Schleswig-Holstein, das X für Vernetzung.
Das Programm zur "Digitalen Woche Kiel" bis zum Samstag ist auf den Eventseiten zu finden. (Foto: Frank Peter)

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Schleswig-Holstein bekommt ein Digitalisierungsgesetz.

Schleswig-Holstein geht mit einem Gesetz beim KI-Einsatz voran.
Foto: Landtag SH

Kiel, 12.09.2021: Unter Federführung des schleswig-holsteinischen Digitalisierungsminister Jan Albrecht wurde im Landeskabinett in der vergangenen Woche ein Landesgesetz für Digitalisierung verabschiedet. Kernelemente des über 160 Seiten umfassenden Gesetzes sind Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Landesverwaltung sowie die Weiterentwicklung digitaler Möglichkeiten im Land durch die Förderung zukunftsweisender Technologien.
Das neue Gesetz soll die Rahmenbedingungen für eine papierlose Verwaltung im Land bieten. So sollen unterschriebene Formulare und gedruckte Bescheide der Vergangenheit angehören. Darauf aufbauend können Assistenzsysteme für Verwaltungsarbeiten oder Verkehrssteuerungen eingesetzt werden, vollautomatisierte Verfahren Steuer- oder Versicherungsbescheide errechnen oder selbstlernende Algorithmen Anfragen und Anträge an zuständige Behörden weiterleiten.
Ein Highlight des Gesetzes soll laut Jan Albrecht der mit dem Gesetz geschaffene Rechtsrahmen für den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Land sein. Dabei sollen technik- und datenschutzrechtliche Bestimmungen eine wichtige Rolle spielen. Zugleich sollen öffentliche Daten künftig transparent bereitgestellt und genutzt werden.
Der digitalisierungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stephan Holowaty, lobte das Gesetz aus dem Grünen Ministerium: „Das Digitalisierungsgesetz ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir müssen die Hemmnisse, die ein schnelles Fortschreiten der Digitalisierung aufhalten, konsequent abbauen, wenn wir auch nur den Hauch einer Chance haben wollen, im internationalen Vergleich aufzuholen."
Der liberale Experte weiter: Wir begrüßen deshalb die im Digitalisierungsgesetz enthaltenen Ansätze wie zum Beispiel die Reduzierung der Schriftformerfordernisse und die Regelungen zu Open Data. Besonders letzteres ist eine wichtige Voraussetzung, um Anreize für die heimische IT-Wirtschaft zu schaffen, kluge Anwendungen zu entwickeln."
Zugleich gibt es Kritik des liberalen Koalitionspartners in Kiel: "Nichtsdestotrotz geht uns der Entwurf in vielen Bereichen nicht weit genug. Es muss bei den offenen Daten zum Beispiel definiert werden, wie Daten der Kommunen, von Zweckverbänden und von kommunalen Unternehmen besser eingebunden werden können. Das IT-Einsatz-Gesetz macht zwar deutlich, dass der Umgang mit IT-Lösungen verantwortungsbewusst stattfinden soll und am Ende der Mensch immer das letzte Wort haben soll, gibt darüber hinaus aber keine neuen Impulse. Kurzum, der Entwurf ist ein Einstieg mit guten Ansätzen, aber er lässt noch Luft nach oben."
Der fertige Gesetzesentwurf ist beim Kieler Landtag nachzulesen. (Foto: Landtag SH)
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Kiel fördert Digitalisierung des Sports mit 5 Mio. €.

Der Sport im echten Norden bekommt mit 5 Mio. € einen Digitalisierungsschub.
Foto: Vic Neo, Pixabay

Kiel, 16.08.2021: Schleswig-Holstein fördert über den Landessportverband die Sportvereine und -verbände des Landes bei der Digitalisierung mit insgesamt rd. 4,2 Mio. €. Weitere rd. 810.000,- € erhält die Landeshauptstadt Kiel für die digitale Ertüchtigung des Olympiazentrums in Schilksee. Die Fördermittel des Sportministeriums werden dem LSV und der LH Kiel in Form einer Zuwendung zur Verfügung gestellt. 

Eines der zentralen Ziele der Förderung ist die Erleichterung der Arbeit vieler ehrenamtlichen Mitglieder in Vereinen und Verbänden. Bei der Förderung des organisierten Sports stehen eine einheitliche Verwaltungssoftware und die Vereinfachung der Verwaltungsprozesse sowie die Verbesserung der Vereinskommunikation im Mittelpunkt. Damit soll auch das Ehrenamt von bürokratischem Aufwand entlastet und gestärkt werden. 
Der LSV wird für seine angeschlossenen Vereine und Landesfach- sowie Kreis- und Stadtsportverbände eine Förderrichtlinie erlassen, um die Anschaffung von Soft- und Hardware sowie die Verbesserung der Digitalisierungskompetenz in Sportvereinen und -verbänden zu regeln.
Die Landeshauptstadt Kiel benötigt ihre Landesfördermittel, um das Olympiazentrum im Norden der Stadt in den Bereichen Hafenmanagement- und -informationssystem zu digitalisieren sowie eine leistungsfähige, flächendeckende, digitale Infrastruktur am internationalen Standort Schilksee zu etablieren.
Das Ziel unserer Digitalisierungsinitiative ist es, die Vereine und Verbände im Sport sowie den Olympiahafen in Schilksee fit für die Zukunft im digitalen Bereich zu machen. Damit setzen wir das erste „Starterpaket“ aus dem Prozess „Zukunftsplan Sportland Schleswig-Holstein“ konsequent um," erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.
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Kiel startet "Digitalbonus" mit bis zu 17.000,- € für kleine Firmen.

SH führt als letztes Nordland einen "Digitalbonus ein".
Foto:Uphoff

Kiel, 04.08.2021: Die Jamaika-Koalition im Kieler Stadthaus hat jetzt wie die anderen vier norddeutschen Bundesländer ebenfalls einen "Digitalbonus" zur Förderung speziell kleinerer Betriebe zwischen Nord- und Ostsee auf den Weg gebracht. Der "Digitalbonus 2" unterstützt KMU mit bis zu 20 Mitarbeitern bei Investitionen in die Digitalisierung mit bis zu 17.000,- € bei max. 50 % Zuschuss.

Schleswig-Holstein unterstützt die Digitalisierung kleiner Firmen in den Bereichen B2B-Hardware und -Software sowie IT-Dienstleistungen. Für die Antragsstellung ist die landeseigene Wirtschaftsförderung "WTSH" beauftragt worden.
Mit dem DigiBonus II wollen wir gezielt die Digitalisierungsaktivitäten von kleinen Unternehmen unterstützen“, so SH-Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Thilo Rohlfs. „Unternehmen sollen ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse digital transformieren und ihre IT-Sicherheit verbessern, um wirtschaftliche Chancen durch die Digitalisierung besser nutzen zu können.“
Wichtig ist, dass ein beantragtes Förderprojekt auch einen spürbaren Digitalisierungsfortschritt im Unternehmen auslöst“, so Ronny Marquardt, "WTSH"-Teamleiter für Innovationsförderung. Unsere Aufgabe wird sein, das zu prüfen und dabei zu unterstützen. Voraussetzung ist ebenfalls, dass nur solche Projekte gefördert werden können, die vor Beantragung des DigiBonus II noch nicht begonnen wurden,“ ergänzt Marquardt.
Eine Förderung von Standard-Hardware für die Büroausstattung wie Laptops, Drucker oder Smartphones ist nicht möglich. Weitere Informationen zum "DigitalBonus 2" in SH gibt es auf den Seiten der Wirtschaftsförderung "WTSH".
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Wissenschaftler in der Fehmarnbelt-Region arbeiten immer enger zusammen.

Die Wissenschaft in der Fehmarnbelt-Region kooperiert immer stärker.
 Grafik: Caspar via Wikipedia, gemeinfrei

Lübeck, 07.04.2021: Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern in der Fehmarnbelt-Region wird immer enger. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Publikationen von Forschern, die zwischen der Metropolregion Hamburg und der Öresund-Region kooperieren, erneut gestiegen. Das belegt ein jetzt vorgelegte "Teilindex Wissenschaft" des "Fehmarnbelt Index" ("FBx"), den die Hochschule Stralsund für das "Fehmarnbelt Business Council" ("FBBC") erarbeitet hat.

Der Index "Wissenschaft, Technologie und Innovation“ hat sich vom Ausgangsjahr 2008 bis zum Jahr 2017 fast verdoppelt. Vor allem wissenschaftliche Publikationen haben sich im betrachteten Zeitraum mehr als verdreifacht. Auch die gemeinsame Projekttätigkeit in von der EU geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entwickelt sich stetig weiter. Der geografische Schwerpunkt liegt auf deutscher Seite in der Hansestadt Hamburg und auf dänischer Seite im Großraum Kopenhagen. 

Zwischen Hamburg und Kopenhagen-Malmö arbeiten innovative und kreative Geister aus Deutschland und Skandinavien schon jetzt eng zusammen. Die hier entstehende Wissenschaftsregion wird Wachstum und Wohlstand fördern und zur weiteren internationalen Profilierung des Standorts beitragen“, zeigt sich der "FBBC"-Vorsitzende Dr. Arno Probst überzeugt.

Rund acht Jahre vor der geplanten Fertigstellung des Fehmarnbelt-Tunnels sei das eine gute Nachricht und der Aufschwung in der Region durch die positive Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im November 2020 für den Bau der Querung könne weiter an Fahrt aufnehmen, so die Autoren in in einer aktuellen Meldung.

Einziger Wehrmutstropfen: Die Anzahl der Patente aus der Region zwischen Hamburg und Kopenhagen-Malmö hat sich seit 2008 nicht erhöht und bleibt schwach. Das grenzüberschreitende Gremium "FBBC" will noch im ersten Halbjahr d. J. deutsche und dänische Unternehmen und Institutionen zu diesem Index befragen, Herausforderungen und Chancen zu Patententwicklung sichtbar zu machen.

Das "FBBC" entschloss sich 2017, die bisherigen Effekte des Zusammenwachsens entlang der Fehmarnbelt-Achse zu messen. Damit will es herausfinden, wie stark die Kooperation und das Zusammenwachsen von Märkten in der Fehmarnbelt-Region ist. Eine ausführliche Auswertung der Ergebnisse ist auf den Seiten des Business Councils "FBBC" nachzulesen.

Das Business Council "FBBC" ist ein Zusammenschluss von Handelskammer Hamburg, Handwerkskammer Schleswig-Holstein, IHK Schleswig-Holstein, Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, Kaufmannschaft zu Lübeck, Unternehmensverband Nord, Dansk Industri, Dansk Erhverv, Deutsch-Dänische Handelskammer, HanseBelt e.V. sowie der Industrie- und Handelskammer Südschweden. Mit seinen elf Mitgliedsorganisationen repräsentiert es über 400.000 Unternehmen aus Deutschland, Dänemark und Schweden.

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