HANSEGAME

HANSE GAMES MAGAZIN
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www.hansegame.de

Hamburg ist einer der führenden Standorte für Games in Deutschland. Ob Simulations- oder Strategiespiele, Mobile Games oder Streaming, E-Sports oder Serious Games - an Alster und Elbe sind rd. 200 erfolgreich etablierte und junge, zukunftsweisende Gamesschmieden mit mehr als 4.000 Mitarbeiter zu Hause.

Hamburg beheimatet als Pionier der Gamesförderung 4 der 10 größten Spieleschmieden für Online- und Mobilegames der Republik, darunter Bigpoint, Gamigo, Goodgame Studios oder den mit über 1 Mrd. € Umsatz deutschlandweiten Marktführer InnoGames.  

Namhafte Veranstaltungen, wie die "Gamevention" und der neue "Esport Salon", die "ESL One", die "Hamburg Games Conference", der "Indie-Treff" und "Play - das Creative Gaming Festival" vernetzen Entwickler, Publisher, Vermarkter und Dienstleister rund um Alster und Elbe. HANSEGAME ist dazu das Hanse
 Games Magazin.

Hamburger Investor macht aus Tagungshotel Europas größtes Gaming-House.

Das bisherige Telekom-Tagungshotel wird zum Gaming-House.
Foto: Home United

Hamburg, 08.10.2020: Der Hamburger Immobilienunternehmer Tomislav Karajica baut in Bergedorf das ehemalige Tagungshotel der "Telekom" in das größte Gaming-House und E-Sport-Hotel in Europa um. Die Eröffnung ist für Ende 2021 geplant. Das 20.000 qm große Gebäude am S-Bahnhof Nettelnburg wird zugleich das neue Hauptquartier der Hamburger E-Sport-Profis von "Unicorns of Love", die Karajica u. a. durch seinen Online-Brillenversand "Edel Optics" sponsert.

"Das Gaming House ist so etwas wie die digitale Variante der edel-optics.de-Arena", fasst der Hamburger Investor Karajica das Projekt auf der Konzernseite von "Home United" zusammen. Tomislav Karajica in einer aktuellen Pressemeldung zum Thema: "Wenn alle Instanzen an einem Strang ziehen, wird Hamburg schon ab dem kommenden Jahr eine führende Rolle im Gaming einnehmen – weltweit!

Laut Angaben der Projektgesellschaft können im neuen Gaming-House Schulklassen hier ihren Hamburg-Besuch mit digitalen Schulungen verbinden, Hotel- und Hostelzimmer bieten Besuchern u. a. zu E-Sport-Turnieren ein Zuhause auf Zeit. Die Hamburger E-Sport-Organisation "Unicorns" begeistert mit ihrem "League-of-Legends-Team" aktuell ein Millionen-Publikum, zog bei der WM in Shanghai in die Hauptrunde ein und zählt im populärsten Spiel zu den 16 besten Clans der Welt.

Eine ausführliche Meldung zum Thema ist bei "Home United" zu finden.

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Niedersachsen will E-Sport über den Sportbund flächendeckend in Vereinen unterstützen.


Gamer beim E-Sport-Turnier des HSV im Porsche Zentrum in Hamburg.
Foto: HANSEVALLEY

Hannover, 07.10.2020: Die niedersächsische SPD will den E-Sport im Land stärker unterstützen. Bereits am 24. September d. J. haben die Regierungsfraktionen von CDU und SPD einen entsprechenden Antrag zur Förderung des digitalen Breitensports in den Innenausschuss des Landtags eingebracht. So zielt der Antrag darauf ab zu prüfen, wie mit der Sportjugend und dem Landessportbund Sport- und Vereinsstrukturen genutzt werden können, um den digitalen Breitensport zu unterstützen.

Dazu soll digitaler Breitensport wie z. B. E-Sport als gemeinnützig anerkannt werden. Außerdem soll E-Sport als Breitensport in die Jugendarbeit eingebunden werden, um jungen Gamern damit digitale Medienkompetenz zu vermitteln. Die SPD-Vertreter warnen zugleich vor den Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche.

Um den E-Sport in Niedersachsen ernsthaft in die Sportlandschaft zu integrieren, will die SPD in Niedersachsen vor allem schnelle Internetanbindungen auf dem Land fördern. Neben dem flächendeckenden Breitbandausbau sollen auch Vereinsheime und Sportstätten vernetzt werden und mit leistungsfähigem Internet ausgestattet werden.

Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion sagte zu den Plänen: "Die weltweite Digitalisierung verändert auch den Sport. E-Sport ist schon lange kein Nischenthema mehr, sondern begeistert Menschen aller Altersklassen und gesellschaftlichen Gruppen. Virtuelle Sportarten schaffen genauso wie der klassische Sport Möglichkeiten, Barrieren abzubauen, zu integrieren und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen."

Eine Meldung zum Thema gibt es bei der 
SPD-Fraktion.

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Hamburger Haie weihen auf der Reeperbahn die erste Esport-Arena ein.

Die Hamburger Hai der TU Harburg weihten den neuen
United Cyber Space im Hamburger DIng ein.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 05.10.2020: Am Freitag ist auf der Reeperbahn am Nobistor Deutschlands erste öffentliche Esport-Trainings- und Turnierstätte offiziell eröffnet worden. Im "Hamburger Ding" weihte eines der 20 Teams der "Hamburger Haie" (Foto) die Esport-Arena im Beisein des Hamburger Pressecorps ein. Mit bis zu 60 Plätzen einschl. Team-Lounges und Event-Bühne können ab sofort Einsteiger auf dem Kiez ebenso trainieren und spielen, wie Profis und Esport-Teams.

Aktuell veranstalten die Organisatoren von "More than Sports" jeden Dienstag Community-Turniere um das international beliebte "Riot"-Game "League of Legends" und jeden Mittwoch Turniere um das "Nintendo"-Game "Super Smash Bros.". Aktuell bieten die Macher zudem einen Schnuppermonat mit Trainingsmöglichkeiten und Unterstützung für 20,- € an.

In den bevorstehenden Herbstferien veranstaltet der "United Cyber Space" zweimal Feriencamps für den Nachwuchs. In jeweils 7-tägigen Workshops können sich Schüler fit machen und werden von bis zu 3 hauseigenen Trainern gecoacht. Das 1-wöchige Bootcamp kostet 200,- € und bietet neben Equipment, Games-Training und Anleitung täglich auch ein Mittagessen an.

Das größte Esport-Egagement in Hamburg bieten die Amateure der "Hamburger Haie" an der TU Harburg - mit rd. 160 aktiven Mitgliedern, 20 Amateur-Teams und einer Community von rd. 500 Spielern. Weitere namhafte Player in Hamburg sind die "Leage of Legends"-Profis von "Unicorns of Love" mit einem deutschen und einem in Shanghai um die Weltmeisterschaft spielenden russischen Team, die Profis des "HSV-FIFA-Teams" sowie die "FIFA"- und "League of Legends"-Profis von "MTW" in Kooperation mit dem "FC St. Pauli".

Parallel zur Eröffnung der Esport-Arena im "Hamburger Ding" teilte die "HSV Fussball AG" am Freitag mit, dass die "Deutsche Telekom" neuer Hauptsponsor des "HSV"-Esport-Profiteams wird. Im Rahmen der Nachwuchsförderung planen "HSV" und "Telekom" zudem, eine gemeinsame Esport-Akademie im Volksparkstadion einzurichten und zu betreiben.

Aktuell nehmen die Hauptstadt Berlin mit zahlreichen europäischen Esport-Teams und die Medienstadt Köln führende Plätze in der deutschen Esport-Szene ein. Im Gegensatz zum Hamburger Esport-Space gibt in den meisten deutschen Städten lediglich Esport-Bars als öffentliche Treffpunkte zum gemeinsamen Spielen und Vernetzen.

Das Hanse Digital Magazin hatte im Oktober vergangenen Jahres als erstes Medium über die geplante Esport-Arena im "Hamburger Ding" berichtet. Der "Esport Cyber Space" ist auf den Seiten der "United Cyber Spaces" zu finden.

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Hamburger Esport-Organisation "Unicorns of Love" im Finale der "Leage of Legends"-WM in Shanghai.

Das Team von Unicorns of Love in Aktion.
Foto: Riot Games Official

Hamburg, 02.10.2020: Bei den "Worlds 2020" - der WM im populären Spiel "League of Legends" - ist die Hamburger Organisation "Unicorns of Love" mit seinem russischen Team in das Main-Event eingezogen und zählt erstmals zu den zwölf besten Teams der Welt. In der Knockout-Stage setzten sich die "Einhörner" aus Bergedorf im "Best-of-Five-Modus" souverän mit 3:0 gegen "Super Massive" aus der Türkei durch und qualifizierten sich durch diesen Erfolg für die Hauptrunde des größten Esport-Events des Jahres, das vom 3. bis 30. Oktober in der chinesischen Metropole Shanghai ausgetragen wird. Das K.o.-Spiel verfolgten am Mittwoch fast 800.000 Menschen im Livestream auf dem Online-Games-Portal "Twitch".

Der Sieg über "Super Massive" krönte die bisherigen Leistungen der Profis um Coach Fabian „Sheepy“ Mallant, die bereits in der Vorrunde im "Shanghai Media Tech Studio" für Aufsehen gesorgt und unter anderem "PSG Talon", das in Hong Kong angesiedelte Team des französischen Großklubs "Paris St. Germain", bezwungen hatte.

Weitere Überraschungen sollen im Main Event folgen. "Großes Kompliment an mein Team. Die Jungs haben herausragend gespielt. Unser Ziel haben wir schon erreicht. Alles, was jetzt noch kommt, ist eine Zugabe“, stellte Fabian „Sheepy“ Mallant zufrieden fest. „Wir bereiten uns akribisch auf die folgenden Spiele vor und lassen uns etwas einfallen, um auch im Main Event zu bestehen.

Die "Unicorns of Love" wurden 2013 gegründet und sind ein Familien-Projekt: Neben Managerin Vivien Mallant und Trainer Fabian „Sheepy“ Mallant ist Jos Mallant, Vater der beiden und Betreiber der Einhörner. Im Frühjahr 2020 stiegen die Unternehmer Tomislav und Zeljko Karajica mit der "SEH Sports & Entertainment" als Gesellschafter ein. Im "Hamburger Ding", den Cross Community Space an der Reeperbahn, wurde das Spiel im Rahmen eines Public Viewings am Mittwochmittag live übertragen.

Weitere Informationen zu "Unicorns of Love" aus Russland und Deutschland gibt es auf der Team-Seite.

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Silver-Gamer daddeln am Meisten vor dem Computer.

Silver-Gamer zocken häufiger, Kids dafür länger vor dem Bildschirm.
Grafik: KKH

Hannover: Eine aktuelle "Forsa"-Umfrage für die "Kaufmännische Krankenkasse - KKH" kommt zu dem Ergebnis, dass über 50-Jährige in Deutschland am häufigsten Computerspiele nutzen. 23% und damit fast 1/4 der 50- bis 69-Jährigen daddeln fast täglich an PC, Notebook, Tablet oder Smartphone. Die 30- bis 49-Jährigen sind nur zu rd. 20% täglich am Spielen, die 16-29-Jährigen gamen nur zu rd. 15%.

Die jüngsten Befragten spielen zwar am seltensten, dafür aber häufig länger: Die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen zockt allein werktags mindestens eine Stunde pro Tag. 5% davon verbringen sogar acht Stunden oder länger vor Rechnern – an den Wochenenden sind es sogar sieben Prozent. Die Corona-Krise hat die Lage über alle Generationen hinweg verschärft:

Rund jeder Vierte, der ohnehin fast jeden Tag daddelt, sagt, dass er seit der Pandemie mehr spielt als zuvor. 38% derjenigen, die werktags bereits mind. zwei Stunden zocken erklären, dies seit der Krise häufiger zu tun. Rd. jeder Zweite, der an den Wochenenden mindestens zwei Stunden am Stück daddelt, spielt seit Corona mehr als vorher.

Häufige Gründe für exzessives Computerspielen sind Stressbewältigung und Ablenkung. Laut Umfrage spielen 22% zum Stressabbau und 28%, um vom Alltag abzuschalten. Für die überwiegende Mehrheit – rd. 78% der Befragten – steht der Spaß im Vordergrund. Eine ausführliche Meldung mit Statements und weiteren Infografiken gibt es bei der "KKH"


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Goodgame Studios bringt neue Big Farm Story auf Steam.



Titelbilde von "Big Farm Story" für "Steam"
Grafik: Goodgames Studios

Hamburg: "Goodgame Studios" hat seinen neuesten Titel "Big Farm Story" für das Games-Portal "Steam" bekanntgegeben. Das Spiel erweitert die Goodgame-Marke "Big Farm", die bis heute über 86 Mio. Spieler gewonnen hat. Als Farm-RPG-Spiel soll "Big Farm Story" einen neuen und komplementären Spielansatz zu den bisherigen "Goodgame"-Spielen "Big Farm" und "Big Farm: Mobile Harvest" bieten. Mit "Big Farm Story" veröffentlicht "Goodgame Studios" das erste Produkt auf der Plattform Steam.

In "Big Farm Story" findet sich der Spieler auf der verlassenen Farm seines Großvaters wieder, der spurlos verschwunden ist. Neben der Suche nach dem vermissten Großvater gilt es für den Spieler, die Farm in neuer Pracht erstrahlen zu lassen, Feldfrüchte anzupflanzen, handgefertigte Waren zu verkaufen und sich um alle Tiere und Pflanzen zu kümmern. Spieler können sich auf ein Abenteuer freuen, in dem sie atemberaubende Landschaften erkunden, liebenswerte Farmfreunde treffen und ihre eigene "Big Farm Story" entwickeln.

Big Farm Story kann ab sofort zur Wunschliste bei "Steam" hinzugefügt werden. Die Veröffentlichung im Early Access wird später im Sommer stattfinden.


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InnoGames feiert 5 Jahre Strategie-Spiel "Elvenar" mit Online-Event.



5 Jahre Erfolg, 100 Mio. € Umsatz. Das Strategiespiel "Elvanar" von InnoGames.
Grafik: InnoGames

Hamburg: Deutschlands führende Games-Schmiede "InnoGames" feiert das 5-jährige Jubiläum seines Fantasy-Städtebauspiels "Elvenar". Der Titel hat seit Einführung im Mai 2015 stetiges Wachstum erlebt und in diesem Jahr die 100-Mio.-Euro-Umsatzmarke übertroffen. Die Länder, in denen die höchsten Umsätze erzielt werden, sind die USA, Deutschland und Frankreich. Bislang haben die "Elvenar"-Spieler mehr als 43.186 Jahre Spielzeit in der Fantasy-Welt verbracht und mehr als 21,8 Mio. Städte aufgebaut.

"Während frühere Titel wie "Forge of Empires" und "Grepolis" in einem historischen Kontext spielen, ist "Elvenar" das erste Fantasy-basierte Strategiespiel, das wir entwickelt haben. Diese Fantasiewelt mit mystischen Kreaturen wie Elfen, Drachen und Feen hat ein breites Publikum angesprochen", sagt Hendrik Klindworth, CEO von InnoGames.

„Wir wissen die harte Arbeit und die Leistungen unseres Teams in all den Jahren sehr zu schätzen und möchten uns bei unseren treuen Spielern auf der ganzen Welt bedanken", ergänzt der Co-Founder der Games-Schmiede aus Hammerbrook. Zum Jubiläum können sich die Spieler auf ein Mini-Event mit einer besonderen Belohnung und täglichen Boni freuen.

Anlässlich des fünften Jubiläums wird es eine dreitägige Herausforderung geben, die am 1. Juni d. J. beginnt. Spieler, die alle Anforderungen erfüllen, erhalten zur Feier dieses Tages ein spezielles Einhorn-Gebäude. Darüber hinaus gibt es während der Zeit der Herausforderung täglich wechselnde Produktionsboni im Spiel.

Weitere Infos gibt es online unter elvenar.com. Spieler können übrigens jederzeit zwischen dem Browser, der iOS- und Android-Version wechseln.


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Niedersachsen lädt zum E-Sport-Fussball-Festival ins Internet.



"FIFA"-Weltmeister 2019 aus Deutschland: Mohammed „MoAuba“ Horkous.
Foto: HANSEVALLEY

Hannover: An diesem Wochenende veranstaltet die Landesregierung an der Leine ein zweitägiges E-Sport-Event rund um die Fussball-Software "FIFA". Bei "Virtual Champion Niedersachsen" wird die Bundesliga online zu Ende gespielt - über die Fußballsimulation "FIFA20." 

Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit 15 "FIFA"-Profis aus den Top 100 und drei Mitgliedern aus der "FIFA"-Community spielen die verbleibende Bundesligasaison virtuell zu Ende. Unter den Profis sind der "FIFA"-Weltmeister von 2019 "MoAuba" (Foto) oder der zweimalige Deutsche FIFA-Meister "TimoX".


Jeder Teilnehmer vertritt einen Bundesligaverein. Die Bundesligatabelle nach dem 26. Spieltag wird als Ausgangslage genommen und der restliche Spielplan (27. bis 34. Spieltag) virtuell durch die Spieler zu Ende gespielt. Damit ergeben sich acht Spieltage mit jeweils neun Partien. Entsprechend bietet das Turnier über die zwei Tage 72 virtuelle Bundesligaspiele.


CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „E-Sport fristet längst kein Nischendasein mehr. Weltweit sind die virtuellen Computerspielwettkämpfe mittlerweile ein Milliardenmarkt. Unser hochkarätig besetztes E-Sport-Event ‚Virtual Champion Niedersachsen' zeigt: Auch hier in Niedersachsen ist die E-Sport-Szene lebendig wie nie."


Der Livestream ist am 23. und 24. Mai ab 14 Uhr auf der Eventseite auf https://niedersachsen.digital/ oder direkt auf Twitch.tv abrufbar.

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Neuer Online-Event soll Einstieg in die Games-Branche erleichtern.

Grafik: Gamescity Hamburg

Hamburg: In Kooperation mit Hamburger Berufs- und Hochschulen bietet "Gamecity Hamburg" am 11. Mai d. J. erstmals ein neues Veranstaltungsformat namens "Game Starter" für Studenten, Berufsteinsteiger und weitere Interessenten an. Die Online-Event-Reihe ermöglicht einen persönlichen Austausch mit Experten der Spielebranche und vermittelt einen Einblick in das Arbeiten in der professionellen Spieleentwicklung.

Erfahrene Branchenexperten berichten über ihren Werdegang und die Anforderungen in der Spieleentwicklung. Sie geben Orientierung und wertvolle Tipps für den Einstieg in die Hamburger Games-Branche in den Hamburger Games-Schmieden sowie Hochschulen.

Für den digitalen Talk stehen die drei Games-Spezialisten Christin Matt, Senior Game Designer bei "Innogames", Martin Wilkes - Creative Lead und Game Designer bei "Daedalic" sowie Maurice Hagelstein - Co-Founder und Game Director bei "Tiny Roar" Rede und Antwort.

Die Anmeldung für die Online-Veranstaltung "Game Startet" zum Berufsbild des Game Designers ist hier möglich. (Grafik: Gamecity Hamburg)



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TÜV Nord steigt ins Thema Cybercrime bei eSports ein.


eSports wird zum Top-Thema im Kampf gegen Cybercrime.
Foto:  Florian Olivo
Hannover: Der TÜV Nord kooperiert mit der Hochschule für angewandtes Management aus Erding und dem ihr zugehörigen Institut für eSports. Thema der Partnerschaft ist die IT-Sicherheit, insbesondere im eSports. Dabei steht der Know how- und Erfahrungsaustausch zum Schutz vor Cyberkriminalität im Fokus.
Eike Führ, Geschäftsführer von "TÜV Nord IT - Secure Communications" in Berlin unterstreicht dabei die Bedeutung der Zusammenarbeit: "Die eSports-Branche hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Damit geraten eSports-Spieler, Gaming-Unternehmen, Sponsoren und Zuschauer stärker in das Visier von Cyberkriminellen. Einblicke in diese boomende Szene sind deshalb sehr interessant für uns".
Prof. Dr. Claudius Schikora, Präsident der HAM, freut sich über die Unterstützung der studentischen eSports-Organisation: „Damit erlangen die Studierenden weitere tiefe Einblicke in die digitale Welt und die Herausforderungen, die in Sachen IT-Sicherheit bewältigt werden müssen. Dies ergänzt die Managementaspekte des eSports und bereichert die Lehrinhalte des Studiums.“
TÜV Nord wird seine Expertise in gemeinsamen Projekten und den Lehrbetrieb der "HAM" einbringen. Die studentische eSports-Organisation „TH3 ACAD3MY“ der "HAM" wird ebenfalls durch den TÜV Nord unterstützt.
Weitere Informationen zu "TH3 ACAD3MY" gibt es auf der Projektseite.

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Community- und Esports-Festival "Gamevention" wird zum virtuellen Games-Treffpunkt.

Große Bühne bei der Gamevention 2019 in den Hamburger Messehallen.
Foto: Gamevention

Hamburg: Die Kongressmesse "Gamevention" wird künftig als digitaler Event über die Bühne gehen. Nach der Premiere in den Hamburger Messehallen mit rd. 10.000 Teilnehmern wird der Treffpunkt für Gamer. eSport-Fans und Cosplayer am 20. und 21. Juni d. J. erstmals als digitales Event starten. Dreimal im Jahr wollen die Veranstalter die "Gamevention" durchführen, ab Sommer 2021 dann nach Möglichkeit wieder live vor Ort.


Erster offizieller Partner der "Gamevention Digi 1" ist "Allied Esports". Für die kreative Umsetzung und Produktion der digitalen Games-Messe werden das hauseigene TV-Studio sowie der E-Sports-Boxring zur Verfügung stehen. Zudem ist die renommierte E-Sport-Organisation "Penta" als strategischer Partner mit an Bord. Die Berliner unterstützen in der Organisation des Events sowie bei der konzeptionellen Planung.


Zentrale Anlaufstelle der "Gamevention Digi 1" wird die Webseite www.gamevention.de. Dazu wird die Onlinepräsenz zur Content-Plattform ausgebaut. Präsentiert werden dort neue Games und Zubehör, E-Sport-Matches und Retro-Battles, Tech-News und Trends, kreatives Cosplay, Workshops und Interviews mit Developern und Größen der Games-Szene.


Einen Rückblick auf die "Gamevention" 2019 gibt es bei "YouTube".


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Google startet zu Ostern zweimonatige Gratis-Einführung seiner Online-Gaming-Plattform "Stadia".

Grafik: Google

Hamburg: Mitten im deutschen und europäischen Lockdown auf Grund der Corona-Pandemie startet der Internet-Konzern Google über Ostern seine eigene Gaming-Plattform "Stadia". Nach Registrierung können User ab Freitag-Abend/Samstag-Früh die "Pro"-Version 2 Monate vollständig kostenlos nutzen und neueste Videospiele wie "Grid", "Destiny 2: The Collection" und "Thumper" ausprobieren. Gamer, die bereits "Stadia Pro" nutzen, zahlen in den kommenden 2 Monaten keinen Monatsbeitrag. Dieser liegt regulär bei 9,99 €/Monat.


Registrieren kann man sich Karfreitag ganz einfach unter "stadia.com". Dann gibt es neben dem Jahresabo "Premium" auch die kostenlose "Pro"-Registrierung. Auf Laptops, Desktops und Chrome OS-Rechnern (z. B. Notebooks und Tablets) läuft die Plattform einfach im Browser. Für Android und iOS gibts Apps in den jeweiligen App Stores. Zum Spielen braucht man einen HID-konformen Controller, der USB unterstützt. Außerdem kann man auf Android-Smartphones auch via WLAN mit kompatiblen Controllern und dem eigenen Handy spielen.


Phil Harrison von "Stadia" weist in seinem Google Blog-Post darauf hin, dass die Spiele aktuell nur mit 1.080p in Full HD gestreamt werden und nicht regulär in 4K-Auflösung. Damit soll die Bandbreite der Netze in Zeiten der Corona-Krise geschont werden. Außerdem verweist der Vice President auf die Online FAQ's, da auf Grund der Corona-Krise der Customer Support nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Der vollständige Beitrag kann hier gelesen werden. (Grafik: Google)


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Hamburger Prototypenförderung öffnet Bewerbungsphase für 80.000,- € Zuschuss.

Städtischer Gamescity-Koordinator Dennis Schoubye
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die Bewerbung für die Hamburger Prototypenförderung ist gestartet und läuft bis zum 25. Mai d. J. Die neue Förderung soll zur Steigerung der Qualität, der Marktchancen und der Vielfalt von in Hamburg entwickelten Computerspielen beitragen und als Anschubfinanzierung Gründer, Startups und Unternehmen unterstützen.

Die staatliche Brancheninitiative "Gamecity Hamburg" ist Ansprechpartner für Beratung und Abwicklung der Prototypenförderung. 400.000 Euro stehen dafür bis 2023 jährlich zur Verfügung. Damit können pro Jahr max. 5 Gamesförder-Anträge bewilligt werden. 

Als neuer Ansprechpartner für die Entwickler in der Stadt zum Thema Spieleförderung werden wir auf Augenhöhe agieren und wollen als verlässlicher Baustein zum Erfolg von Games ‚Made in Hamburg‘ beitragen“, kommentiert Dennis Schoubye, Project Lead Gamecity Hamburg" bei der städtischen "Kreativgesellschaft" den Start der Förderung.

Informationen zur neuen Informationen zur neuen Hamburger Teilförderung und die Antragsunterlagen gibt es hier: https://www.gamecity-hamburg.de/funding

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Christian Rauda: Die Gamesbranche ist bei uns willkommen. Auf nach Hamburg!


Aktiver Förderer der Hamburger Games-Szene: Anwalt Christian Rauda
Foto: HANSEVALLEY

In diesem Jahr ist vieles anders. Ende Februar d. J. öffnete die Hamburg Games Conference mit doppelt so vielen Besuchern erstmals in den Zeise-Hallen ihre Pforten. Mit einer neu aufgestellten Brancheninitiative und einer neuen regionalen Prototypenförderung zog es die Branche aus Hamburg nach Ottensen. Medienpartner HANSEVALLEY hat Organisator und Brancheninsider Christian Rauda zu Neuerungen, Veränderungen und Entwicklungen gesprochen:

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Goodgames Studios lädt Schülerinnen in die Welt der Spieleentwicklung ein.

Hamburger Zentrale der "Goodgames Studios"
Foto: Goodgame Studios, Lizenz: CC BY-SA 4.0


Hamburg: Zum Girls' Day am 26. März d. J. lädt der führende Spielentwickler Goodgame Studios Schülerinnen ab 14 Jahren ein, hinter die Kulissen des Hamburger Tech-Unternehmens zu schauen. Am "Tag der Spiele" unternehmen die Videospiel-Experten Seminare zu Grafikdesign, Unternehmensentwicklung, Softwareentwicklung, Marketing und Kommunikation. 

Die Mädchen können bei unterschiedlichen Workshops selbst aktiv werden und Mitarbeiter der Fachabteilungen stehen für Fragen zur Verfügung. Die Schülerinnen lernen ebenfalls, wie sie eigene Ideen technisch und kreativ umsetzen können. Verena Schnaus, Chief Financial Officer und Geschäftsführerin bei Goodgame Studios: "Mit unseren Aktivitäten zum Girls'Day wollen wir Mädchen und junge Frauen für die Spieleentwicklung begeistern und ihnen einen ersten Weg für ihre Zukunft in der IT aufzeigen." 


Insgesamt können bis zu 20 Schülerinnen teilnehmen und lernen dabei die Atmosphäre des zur schwedischen Stillfront Gruppe gehörenden, international agierenden Unternehmens kennen.Zu den Spielen der Games-Schmiede gehören u. a. die Spiele der Big Company"-, "Big Farm"- und "Empire"-Reihe sowie "Legends of Honor". Weitere Informationen zu Goodgame Studios gibt es auf der Unternehmensseite.




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Diskussion in Norderstedt über eSports als Sport oder Spiel.

Norderstedt diskutiert die Chancen und Risiken des eSports -
gemeinsam mit "FIFA"-Meister Mohammed "MoAuba" Harkous.
Foto: HANSEVALLEY

Norderstedt: Am 2. März d. J. haben rd. 80 eSport-Interessierte aus Norderstedt und Umgebung am 1. "Stresstest" 2020 des Telekommunikationsanbieters Wilhelm.Tel teilgenommen. Im Mittelpunkt der seit 2016 regelmäßig stattfindenden Digitalreihe stand am Abend im "KulturWerk am See" das Thema eSports. Diskussionsthemen des Abends waren u. a. der Status Quo des eSports in der Region, gesundheitliche Folgen durch Games und eSports sowie Gaming in Sportvereinen.


In der 2,5-stündigen Diskussionsrunde stellten sich der amtierende "FIFA"-Profi-Weltmeister auf Playstation und Xbox, Mohammed "MoAuba" Harkous, Marleen Groß, HSV Fußball-Marketingleiterin und Projektleiterin E-Sports, Christopher Grieben, Arbeitsgruppenleiter eSport der Deutschen Sporthochschule Köln, Oliver Jankowski, Kinder- und Jugendbeirat für Norderstedt und Veranstalter eines eSport-Turniers am 21. März d. J. sowie Ria Lissinna von der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein.

Wissenschaftler Christopher Grieben betonte die Parallelen in realem und digitalem Sport, u. a. die Notwendigkeit von Wahrnehmungs-, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeiten. Auf die Frage, ob eSport als Sport anerkannt werden sollte, sagte er: "Die Frage sollte sich eigentlich nicht mehr stellen. Gamer wollen einfach wahrgenommen werden." HSV-eSport-Leiterin Marleen Groß machte deutlich: "So, wie wir es ausüben, ist es Sport". So gehören bei der HSV Fussball AG taktische Trainingseinheiten ebenso zum Programm der 6 engagierten "FIFA"-Profis, wie Fitnesstraining.

Der amtierende "FIFA"-Weltmeister Mohammed Harkous stellte fest: "Wenn man so ein Turnier spielt, ist man schon ganz schön unter Streß. Für mich ist es Sport." Jugenschützerin Ria Lissina verwies auf die Risiken durch taktische eSport-Games, wie "League of Legends" oder Fortnite". Sie warnte vor Rollenklischees, Suchtpotential und dem virtuellen Töten am Bildschirm.

Oliver Jankowski vom Kinder- und Jugendbeirat hob auf das Engagement der jungen Spieler ab: "Mich fasziniert vor allem das Durchhaltevermögen der Jugendlichen". Und bewunderte zudem die große Vernetzung der Szene im Zusammenhang mit der Organisation des geplanten eSports-Turniers. Am 21. März d. J, lädt Norderstedt unter Regie des eSport Nord e. V. aus Flensburg zu einem "League of Legends"-Turnier mit 12 teilnehmenden Teams und 60 Teilnehmern in das Seminarhaus Urzburger Straße ein.

Der "Digitaler Stresstest" am Dienstag-Abend sollte im Vorfeld Eltern, junge Teilnehmer und Interessenten zu Chancen und Risiken des jungen eSports aufklären und zur Diskussion einladen. Weitere Informationen zum eSports-Turnier am 21.03.20 gibt es beim KJB Norderstedt, Infos zum "Digitalen Stresstest" finden Leser bei Wilhelm.Tel.



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11. Hamburg Games Conference mit 400 Teilnehmern in den Zeise-Kinos.


Games-Experte Christian Rauda eröffnet die Konferenz 2020.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Am 27. Februar d. J. ist in Ottensen mit rd. 400 Teilnehmern die 11. Ausgabe der Hamburg Games Conference gestartet. In 3 Tracks präsentieren Entwickler, Publisher und Experten Neuigkeiten und Hintergründe zur Gamesförderung des Bundes und der geplanten regionalen Prototypenförderung, die Montetarisierung von Games, Games-Vermarktungsplattformen z. B. von Apple und Google, den künftigen Markt des Onboard-Entertainments, Mitarbeiterbindung und Chancen für Entwickler sowie neueste Branchentrends aus Hamburg und ganz Europa.

Veransta
lter Ralph Graef pointierte zum Auftakt die zunehmende Bedeutung des neuen Apple-Games Stores "Arcade" mit mehr als 900.000 Games, den zunehmenden Wettbewerb um die besten Köpfe der Entwicklerszene und Notwendigkeiten für HR-Aktivitäten fernab von "Pizza & Beer"-Events sowie die Chancen für den Games-Standort Deutschland durch die neue Förderung des Bundes.

Mediensenator Carsten Brosda betonte in seinem Grußwort vor rd. 400 Teilnehmern im Zeise-Kino die Bedeutung des wirtschaftlichen Erfolgs für Games. Der SPD-Politiker warb für die neue, auf 80.000,- € pro Game begrenzte Prototypenförderung seiner Behörde und das geplante Inkubatorprogramm der staatlichen Kreativgesellschaft und der Kontrolle der Medienbehörde.

Dennis Schoubye, Projektleiter der senatseigenen Förderinitiative "Gamecity Hamburg" verwies zu Beginn auf den neuen, erstmals an Alster und Elbe stattfindenden "Hamburg Mobile Summit" aus Israel am 2. April d. J. im "Cinemaxx" am Dammtor sowie die 2. Ausgabe der Games-Konferenzmesse "Gamevention" vom 19. bis 21. Juni d. J. in der Messe Hamburg. Die Hamburg Games Conference wird abgerundet mit einem Networking-Event im Restaurant Eisenstein am Donnertag-Abend. Das vollständige Programm ist auf der Eventseite nachzulesen.



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Senat führt eingeschränkte Gamesförderung für Prototypenentwicklung ein.


Roundtable der Medienbehörde zur Gamesförderung.
Foto: BKM

Hamburg; 10 Jahre nach Einstellung der bundesweit beispielhaften Prototypenförderung durch den rot-grünen Senat hat die Kultur- und Medienbehörde eine neue, regionale Gamesförderung für die Jahre 2020 bis 2023 angekündigt. Ab 2. Jahreshäfte '20 sollen Spieleschmieden an Alster und Elbe bis zu 80.000,- € rückzahlbarem Zuschuss pro Spieleentwicklung über die 3-köpfige, öffentliche Brancheninitiative "Gamescity Hamburg" beantragen können.
Gefördert werden max. 75% einer Gamesentwicklung - sowohl von jungen Independent-Studio wie auch von international renommierten Großentwicklern am Standort Hamburg. Die finanzielle Unterstützung erfolgt unabhängig von der späteren Altersfreigabe durch die USK. Pro Jahr werden von der Brosda-Behörde für die neue, begrenzte Prototypenförderung bis zu 400.000,- € bereitgestellt. Dies entspricht bei maximaler Unterstützung von 80.000,- € pro Spiel bis zu max. 5 Neuentwicklungen pro Jahr in Hamburg.
Die neue Unterstützung bei der Spieleentwicklung soll das 50 Mio. € schwere. im Dezember '19 gestartete und von der Hamburger Spieleindustrie begrüßte Programm der Bundesregierung ergänzen (HANSEVALLEY berichtete). Weitere Informationen zur Spieleförderung und den ersten Einreichungstermin gibt es ab März d. J. auf hwww.gamecity-hamburg.de/. (Foto: BKM)
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Hamburger Spieleindustrie von neuer Bundesförderung begeistert.

Hamburger Gamesszene auf der Branchenkonferenz.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg/Berlin: Die von Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) angeschobene Gamesförderung mit einem jährlichen Volumen von 50 Mio. € für die Jahre 2020 bis 2023 wird von der Hamburger Spieleindustrie mit großer Euphorie aufgenommen. Der Entwurf war in letzter Minute in den zuständigen Haushaltsausschuss des Bundestages eingebracht worden. Für das laufende Jahr hat das Verkehrs- und Infrastruktuministerium eine vorgeschaltete "DE-Minimi-Förderung" für bis zu 600.000,- € pro Projekt aufgelegt.


Games-Spezialist und Branchenanwalt Christian Rauda sagte gegenüber HANSEVALLEY, dass unter den ersten "DE-Minimi"-Projekten mit insgesamt knapp 900.000,- € Fördersumme auch die Hamburger Gamesschmiede "Tiny Roar" ist. Der Partner der Hamburger Kanzlei Graef betont, dass die "Minimi"-Förderung fast nur für die Entwicklung von Indie-Spielen nutzbar sei. Wie sehr die großen Studios einschl. den 4 Top-10-Schmieden aus Hamburg die neue 50 Mio. €-Förderung in Anspruch nehmen werden, ist noch offen.

Christian Rauda bekräftigt gegenüber dem Hamburg Digital Magazin: "Für Hamburger Unternehmen ist die Förderung eine Riesenchance. Es werden nicht nur größere Projekte möglich, sondern es ist auch leichter, an Fremdkapital zu kommen. Derzeit beträgt der Anteil der deutschen Spieleentwicklung am deutschen Gesamtmarkt nur 4 Prozent. Das muss sich ändern. Da andere europäische Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Polen starke Gamesförderungen haben, müssen wir hier gerechte Rahmenbedingungen für deutsche Entwickler schaffen. Dazu ist die Bundesförderung ein wichtiger Schritt."

Der Veranstalter der "Games Conference Hamburg" betont die Notwendigkeit einer ergänzenden Landesförderung. Er nennt die starke Konkurrenz von Bayern mit 3,0 Mio. € Förderung, NRW mit 2,4 Mio. oder die aktuelle Games-Hauptstadt Berlin mit ebenfalls rd. 200 Betrieben. Mediensenator Carsten Brosda hatte im Rahmen des 1. Gamesfestivals "Gamevention" eine neue, komplimentäre Förderung seiner Behörde angekündigt - jedoch die Hoffnung zerstreut, bei der Unterstützung der heimischen Spielebranche Summen wie in Bayern oder NRW bereitzustellen.


Der SPD-Senat hatte unter OIaf Scholz im Jahr 2011 die bundesweit viel beachtete Prototypenförderung mit zinslosen Darlehen bis zu 1 Mio. € ersatzlos gestrichen. Einen Überblick über die Last-Minute-Entscheidung zur kontinuierlichen Gamesförderung gibt es bei "Games Wirtschaft". Einen Überblick zur Gamesspieleförderung des Bundes gibt es beim BMVI. Foto: HANSEVALLEY)

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Mediensenator plant neue Förderung für Hamburger Gamesschmieden.

*Update*
Kündigte zum Wahlkampf 2020 eine neue Gamesförderung an:
SPD-Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda
Foto: HANSEVALLEY

Der Senat plant eine neue, ergänzende Förderung für die Gamesentwicklung in Hamburg. Die finanzielle Unterstützung bei der Spieleentwicklung soll das 50 Mio. € schwere und jetzt gestartete Programm der Bundesregierung ergänzen. Das sagte Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda bei der Eröffnung des Businesstags des neuen Hamburger Gamesfestivals "Gamevention".

Brosda nannte die Landesförderungen von 3 Mio. € in NRW und 2,4 Mio. € in Bayern für Hamburg nicht machbar. Der für Medien und digitale Infrastruktur zuständige Senator kündigte eine "sehr spitze Förderung" an. Branchenvertreter erwarten einen Fonds vor allem für kleine Studios, ggf. unter Beteiligung der großen Player.


Der SPD-Politiker sagte unter dem Applaus der anwesenden Hamburger Spieleindustrie: "Wir sehen sehr deutlich auf Grund der Marktrahmendaten, dass es ohne Förderung nicht geht. Wir gucken vor dem Hintergrund der Fördermöglichkeiten auf Bundesebene, was wir in Hamburg machen können."


Die CDU hatte während ihrer Senatsführung eine bundesweit viel beachtete Prototypenförderung mit zinslosen Darlehen von bis zu 1 Mio. € eingeführt. Die Sozialdemokraten schafften die vorbildliche Förderung unter dem Ersten Bürgermeister und Brosda-Vertrauten Olaf Scholz ab 2011 ab.


Im Januar will der Mediensenator das "komplementäre" Förderprogramm vorstellen. Auf eine neue Senatsförderung angesprochen, wusste Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank von den Brosdaplänen nichts. Zur Zeit laufen offenbar Abstimmungen der Medienbehörde mit Gamesunternehmen und dem von Brosda gesteuerten, staatlichen Clusternetzwerk.



Brosda sprach im Rahmen des Businesstags des neuen Hamburger Gamesfestivals "Gamevention". Bis zum Sonntag erwartet Veranstalter Oliver Welling bis zu 7.500 Teilnehmer in 2 Hamburger Messehallen. Der 51-jährige Unternehmensberater sagte gegenüber dem Hamburg Games Magazin HANSEGAME: "Erleben Sie Vielfalt auf höchstem Niveau mit soviel Spaß, den Sie in einem Satz nicht beschreiben können."

Zu den Schwerpunktthemen des 2-tägigen Events gehören die Themen Esports, Gaming aber auch Culture. So soll die "Gamevention" zu einem Treffpunkt für "Cosplayer" werden - die ihre Helden aus der Gameswelt mit z. T. mehrere tausend Euro teuren Kostümen in die reale Welt bringen.


Alle Informationen sowie Tages- und Wochendtickets zur "Gamevention" gibt es auf der Eventseite.


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InnoGames knackt 1 Mrd. €-Schallmauer mit Online- und Mobile-Games.



Das Innogames Team in Hamburg.
Foto: Innogames




Hamburg: "Innogames" - der größte deutsche Entwickler und Publisher von Online- und Mobile-Spielen - hat die magische Grenze von 1 Mrd. € Umsatz durchbrochen. Seit Gründung im Jahr 2007 erreicht "Innogames" ein jährliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Allein der Million-Seller "Forge of Empires" hat in den vergangenen Jahren mehr als 500 Mio. EUR Umsatz erreicht.


Das Wachstum des Hamburger Unternehmens im Verbund der "Modern Times Group" (MTG) ist vor allem auf die strategische Umstellung auf Mobile-Games und fortlaufende inhaltliche Erweiterungen (Live Operations) zurückzuführen. Heute kommen mehr als die Hälfte aller Umsätze aus mobilen Apps.

"Unser Schlüssel zum Erfolg sind unsere großartigen Teams und unser hoher Qualitätsanspruch, insbesondere im Bereich Live Operations. Wir sind eines der wenigen Unternehmen, die es schaffen, Spielern auf der ganzen Welt sowohl auf dem PC und mobilen Endgeräten langlebige Unterhaltung und Spielspaß zu bieten", so "Innogames" CEO Hendrik Klindworth.

"In Zukunft werden wir uns weiterhin auf die Entwicklung großartiger neuer Spiele und den Ausbau unserer aktuellen Titel konzentrieren", so der Co-Founder weiter. Seit 2015 sind die Umsätze über mobile Endgeräte pro Jahr im Schnitt um 56% gewachsen. Die Mehrheit aller Spielerregistrierungen findet heute mobil statt. Weitere Details gibt es auf der Presseseite von "Innogames". (Foto: Innogames)

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Hamburg bekommt Community- und Esport-Festival mit Businesstag.





Vom 23. bis 24. November 2019 wird die "Gameventrion" auf dem Gelände der Hamburg Messe zum Community-Treffpunkt ambitionierter Cosplayer, Hobby-Gamer und erfolgreicher Esports-Teams. Am Freitag, den 22. November 2019, startet das neue Games-Event ab 12 Uhr mit einem Business-Tag für Fachbesucher. 


Mit Hamburgs zweiter Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank und Hamburgs Senator der Behörde für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda werden zwei Spitzenpolitiker die Eröffnung übernehmen. Ein aktuelles Speaker-Programm liefert ab 14.30 Uhr interessante Einblicke in Gaming, Esports und VR. 


Das gesamte Programm der "Gamevention" 2019 einschl. der Panel-Teilnehmer am 22.10. gibt es auf der Eventseite.




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HANSEPERSONALITY Hendrik Klindworth: Neue Prototypenförderung für Hamburg.





InnoGames Mitgründer und Geschäftsführer Hendrik Klindworth.
Foto: Thies Rätzke

Es ist eine der ganz großen Erfolgsgeschichten der Gamescity Hamburg: Mit aktuell gut 160 Mio. € Umsatz und 20 Mio. € Gewinn ist InnoGames eine Klasse für sich. Gegründet 2003 als Hobby, ist die zum schwedischen Medienkonzern Modern Times Group gehörende Free2play-Gamesschmiede mit mehr als 400 Mitarbeitern in Hammerbrook ein stiller Riese geworden. 




Das Team von Innogames beim Sommerfest 2019.
Foto: InnoGames

Mit "Die Stämme", "Elvenar", "Forge of Empires", "God Kings", "Grepolis", "Warlords of Aternum", "The West" und "Tribal Wars 2" hat InnoGames langfristig erfolgreiche Simulations- und Strategiespiele entwickelt und damit heftigen Stürmen in der Spielebranche widerstanden. Mit insgesamt mehr als 500 Mio. € Umsatz in 7 Jahren melden die Gebrüder Klindworth für "Forge of Empires" einen Allzeitrekord in der deutschen Gamesindustrie.


Mobile Games auf Android- und iPhones, E-Sports und eine virtuelle Fußball-Bundesliga sind längst ein Massenmarkt und ein nicht zu unterschätzender Teil der Digitalndustrie an Alster und Elbe. Ein Hamburg Digital Interview mit Geschäftsführer und Mitgründer Hendrik Klindworth aus der 6.000 QM-Zentrale in der City Süd: 


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From free-to-play to the ‘epicenter of gaming’: How Hamburg ships games around the world.



Key Visual der städtischen Förderinitiative für Hamburg
Grafik: Gamecity Hamburg

Führende Vertreter der Hamburger Gamesbranche sprechen im Fachmgazin "MCV", wie sich der Gamesstandort aufstellt, wo er hinwill und welche besondere Stärken die Gamescity an der Alster hat. Zu Wort kommen Michael Zillmer, COO von "InnoGames" und Regionalsprecher der Branchenvereinigung "Game", Philipp Schuster, CEO von "4Players", Christoph Hillermann, Director of HR und Operations bei "Deep Silver Fishlabs". Der Beitrag kann hier aufgerufen werden.




 Hanse Digital Background: 

Game Hamburg - Branchenvereinigung:

https://www.game.de/game-hamburg/

Gamesmap - Branchenübersicht Deutschland:
https://www.gamesmap.de/

Indie Treff - Plattform für Indie Games Entwickler:

http://www.indietreff.de/hamburg/

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