HANSEGAME




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Die neue eSports Arena im "Hamburger Ding" auf dem Kiez.
Grafik: More than Sports GmbH

Hamburg ist einer der führenden Standorte für Games in Deutschland. Ob Simulations- oder Strategiespiele, Mobile Games und Streaming, E-Sports oder Serious Games - an Alster und Elbe sind rd. 200 erfolgreich etablierte und junge, zukunftsweisende Gamesschmieden mit mehr als 4.000 Mitarbeiter zu Hause.

Hamburg beheimatet als Pionier der Gamesförderung 4 der 10 größten Spieleschmieden für Online- und Mobilegames der Republik, darunter Bigpoint, Gamigo, Goodgame Studios oder den mit über 1 Mrd. € Umsatz deutschlandweiten Marktführer InnoGames.  

Namhafte Veranstaltungen, wie die "Gamevention" und der neue "Esport Salon", die "ESL One", die "Hamburg Games Conference", der "Indie-Treff" und "Play - das Creative Gaming Festival" vernetzen Entwickler, Publisher, Vermarkter und Dienstleister rund um Alster und Elbe. HANSEGAME ist das Hanse
 Games Magazin.


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Google startet zu Ostern zweimonatige Gratis-Einführung seiner Online-Gaming-Plattform "Stadia".


Grafik: Google

Hamburg: Mitten im deutschen und europäischen Lockdown auf Grund der Corona-Pandemie startet der Internet-Konzern Google über Ostern seine eigene Gaming-Plattform "Stadia". Nach Registrierung können User ab Freitag-Abend/Samstag-Früh die "Pro"-Version 2 Monate vollständig kostenlos nutzen und neueste Videospiele wie "Grid", "Destiny 2: The Collection" und "Thumper" ausprobieren. Gamer, die bereits "Stadia Pro" nutzen, zahlen in den kommenden 2 Monaten keinen Monatsbeitrag. Dieser liegt regulär bei 9,99 €/Monat.

Registrieren kann man sich Karfreitag ganz einfach unter "stadia.com". Dann gibt es neben dem Jahresabo "Premium" auch die kostenlose "Pro"-Registrierung. Auf Laptops, Desktops und Chrome OS-Rechnern (z. B. Notebooks und Tablets) läuft die Plattform einfach im Browser. Für Android und iOS gibts Apps in den jeweiligen App Stores. Zum Spielen braucht man einen HID-konformen Controller, der USB unterstützt. Außerdem kann man auf Android-Smartphones auch via WLAN mit kompatiblen Controllern und dem eigenen Handy spielen.

Phil Harrison von "Stadia" weist in seinem Google Blog-Post darauf hin, dass die Spiele aktuell nur mit 1.080p in Full HD gestreamt werden und nicht regulär in 4K-Auflösung. Damit soll die Bandbreite der Netze in Zeiten der Corona-Krise geschont werden. Außerdem verweist der Vice President auf die Online FAQ's, da auf Grund der Corona-Krise der Customer Support nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Der vollständige Beitrag kann hier gelesen werden. (Grafik: Google)

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Hamburger Prototypenförderung öffnet Bewerbungsphase für 80.000,- € Zuschuss.

Städtischer Gamescity-Koordinator Dennis Schoubye
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die Bewerbung für die Hamburger Prototypenförderung ist gestartet und läuft bis zum 25. Mai d. J. Die neue Förderung soll zur Steigerung der Qualität, der Marktchancen und der Vielfalt von in Hamburg entwickelten Computerspielen beitragen und als Anschubfinanzierung Gründer, Startups und Unternehmen unterstützen.

Die staatliche Brancheninitiative "Gamecity Hamburg" ist Ansprechpartner für Beratung und Abwicklung der Prototypenförderung. 400.000 Euro stehen dafür bis 2023 jährlich zur Verfügung. Damit können pro Jahr max. 5 Gamesförder-Anträge bewilligt werden. 

Als neuer Ansprechpartner für die Entwickler in der Stadt zum Thema Spieleförderung werden wir auf Augenhöhe agieren und wollen als verlässlicher Baustein zum Erfolg von Games ‚Made in Hamburg‘ beitragen“, kommentiert Dennis Schoubye, Project Lead Gamecity Hamburg" bei der städtischen "Kreativgesellschaft" den Start der Förderung.

Informationen zur neuen Informationen zur neuen Hamburger Teilförderung und die Antragsunterlagen gibt es hier: https://www.gamecity-hamburg.de/funding

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Christian Rauda: Die Gamesbranche ist bei uns willkommen. Auf nach Hamburg!


Aktiver Förderer der Hamburger Games-Szene: Anwalt Christian Rauda
Foto: HANSEVALLEY

In diesem Jahr ist vieles anders. Ende Februar d. J. öffnete die Hamburg Games Conference mit doppelt so vielen Besuchern erstmals in den Zeise-Hallen ihre Pforten. Mit einer neu aufgestellten Brancheninitiative und einer neuen regionalen Prototypenförderung zog es die Branche aus Hamburg nach Ottensen. Medienpartner HANSEVALLEY hat Organisator und Brancheninsider Christian Rauda zu Neuerungen, Veränderungen und Entwicklungen gesprochen:

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Goodgames Studios lädt Schülerinnen in die Welt der Spieleentwicklung ein.


Hamburger Zentrale der "Goodgames Studios"
Foto: Goodgame Studios, Lizenz: CC BY-SA 4.0


Hamburg: Zum Girls' Day am 26. März d. J. lädt der führende Spielentwickler Goodgame Studios Schülerinnen ab 14 Jahren ein, hinter die Kulissen des Hamburger Tech-Unternehmens zu schauen. Am "Tag der Spiele" unternehmen die Videospiel-Experten Seminare zu Grafikdesign, Unternehmensentwicklung, Softwareentwicklung, Marketing und Kommunikation. 

Die Mädchen können bei unterschiedlichen Workshops selbst aktiv werden und Mitarbeiter der Fachabteilungen stehen für Fragen zur Verfügung. Die Schülerinnen lernen ebenfalls, wie sie eigene Ideen technisch und kreativ umsetzen können. Verena Schnaus, Chief Financial Officer und Geschäftsführerin bei Goodgame Studios: "Mit unseren Aktivitäten zum Girls'Day wollen wir Mädchen und junge Frauen für die Spieleentwicklung begeistern und ihnen einen ersten Weg für ihre Zukunft in der IT aufzeigen." 

Insgesamt können bis zu 20 Schülerinnen teilnehmen und lernen dabei die Atmosphäre des zur schwedischen Stillfront Gruppe gehörenden, international agierenden Unternehmens kennen.Zu den Spielen der Games-Schmiede gehören u. a. die Spiele der Big Company"-, "Big Farm"- und "Empire"-Reihe sowie "Legends of Honor". Weitere Informationen zu Goodgame Studios gibt es auf der Unternehmensseite.

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Diskussion in Norderstedt über eSports als Sport oder Spiel.

Norderstedt diskutiert die Chancen und Risiken des eSports -
gemeinsam mit "FIFA"-Meister Mohammed "MoAuba" Harkous.
Foto: HANSEVALLEY

Norderstedt: Am 2. März d. J. haben rd. 80 eSport-Interessierte aus Norderstedt und Umgebung am 1. "Stresstest" 2020 des Telekommunikationsanbieters Wilhelm.Tel teilgenommen. Im Mittelpunkt der seit 2016 regelmäßig stattfindenden Digitalreihe stand am Abend im "KulturWerk am See" das Thema eSports. Diskussionsthemen des Abends waren u. a. der Status Quo des eSports in der Region, gesundheitliche Folgen durch Games und eSports sowie Gaming in Sportvereinen.

In der 2,5-stündigen Diskussionsrunde stellten sich der amtierende "FIFA"-Profi-Weltmeister auf Playstation und Xbox, Mohammed "MoAuba" Harkous, Marleen Groß, HSV Fußball-Marketingleiterin und Projektleiterin E-Sports, Christopher Grieben, Arbeitsgruppenleiter eSport der Deutschen Sporthochschule Köln, Oliver Jankowski, Kinder- und Jugendbeirat für Norderstedt und Veranstalter eines eSport-Turniers am 21. März d. J. sowie Ria Lissinna von der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein.

Wissenschaftler Christopher Grieben betonte die Parallelen in realem und digitalem Sport, u. a. die Notwendigkeit von Wahrnehmungs-, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeiten. Auf die Frage, ob eSport als Sport anerkannt werden sollte, sagte er: "Die Frage sollte sich eigentlich nicht mehr stellen. Gamer wollen einfach wahrgenommen werden." HSV-eSport-Leiterin Marleen Groß machte deutlich: "So, wie wir es ausüben, ist es Sport". So gehören bei der HSV Fussball AG taktische Trainingseinheiten ebenso zum Programm der 6 engagierten "FIFA"-Profis, wie Fitnesstraining.

Der amtierende "FIFA"-Weltmeister Mohammed Harkous stellte fest: "Wenn man so ein Turnier spielt, ist man schon ganz schön unter Streß. Für mich ist es Sport." Jugenschützerin Ria Lissina verwies auf die Risiken durch taktische eSport-Games, wie "League of Legends" oder Fortnite". Sie warnte vor Rollenklischees, Suchtpotential und dem virtuellen Töten am Bildschirm.

Oliver Jankowski vom Kinder- und Jugendbeirat hob auf das Engagement der jungen Spieler ab: "Mich fasziniert vor allem das Durchhaltevermögen der Jugendlichen". Und bewunderte zudem die große Vernetzung der Szene im Zusammenhang mit der Organisation des geplanten eSports-Turniers. Am 21. März d. J, lädt Norderstedt unter Regie des eSport Nord e. V. aus Flensburg zu einem "League of Legends"-Turnier mit 12 teilnehmenden Teams und 60 Teilnehmern in das Seminarhaus Urzburger Straße ein.

Der "Digitaler Stresstest" am Dienstag-Abend sollte im Vorfeld Eltern, junge Teilnehmer und Interessenten zu Chancen und Risiken des jungen eSports aufklären und zur Diskussion einladen. Weitere Informationen zum eSports-Turnier am 21.03.20 gibt es beim KJB Norderstedt, Infos zum "Digitalen Stresstest" finden Leser bei Wilhelm.Tel.


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11. Hamburg Games Conference mit 400 Teilnehmern in den Zeise-Kinos.


Games-Experte Christian Rauda eröffnet die Konferenz 2020.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Am 27. Februar d. J. ist in Ottensen mit rd. 400 Teilnehmern die 11. Ausgabe der Hamburg Games Conference gestartet. In 3 Tracks präsentieren Entwickler, Publisher und Experten Neuigkeiten und Hintergründe zur Gamesförderung des Bundes und der geplanten regionalen Prototypenförderung, die Montetarisierung von Games, Games-Vermarktungsplattformen z. B. von Apple und Google, den künftigen Markt des Onboard-Entertainments, Mitarbeiterbindung und Chancen für Entwickler sowie neueste Branchentrends aus Hamburg und ganz Europa.

Veransta
lter Ralph Graef pointierte zum Auftakt die zunehmende Bedeutung des neuen Apple-Games Stores "Arcade" mit mehr als 900.000 Games, den zunehmenden Wettbewerb um die besten Köpfe der Entwicklerszene und Notwendigkeiten für HR-Aktivitäten fernab von "Pizza & Beer"-Events sowie die Chancen für den Games-Standort Deutschland durch die neue Förderung des Bundes.

Mediensenator Carsten Brosda betonte in seinem Grußwort vor rd. 400 Teilnehmern im Zeise-Kino die Bedeutung des wirtschaftlichen Erfolgs für Games. Der SPD-Politiker warb für die neue, auf 80.000,- € pro Game begrenzte Prototypenförderung seiner Behörde und das geplante Inkubatorprogramm der staatlichen Kreativgesellschaft und der Kontrolle der Medienbehörde.

Dennis Schoubye, Projektleiter der senatseigenen Förderinitiative "Gamecity Hamburg" verwies zu Beginn auf den neuen, erstmals an Alster und Elbe stattfindenden "Hamburg Mobile Summit" aus Israel am 2. April d. J. im "Cinemaxx" am Dammtor sowie die 2. Ausgabe der Games-Konferenzmesse "Gamevention" vom 19. bis 21. Juni d. J. in der Messe Hamburg. Die Hamburg Games Conference wird abgerundet mit einem Networking-Event im Restaurant Eisenstein am Donnertag-Abend. Das vollständige Programm ist auf der Eventseite nachzulesen.


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Senat führt eingeschränkte Gamesförderung für Prototypenentwicklung ein.


Roundtable der Medienbehörde zur Gamesförderung.
Foto: BKM

Hamburg; 10 Jahre nach Einstellung der bundesweit beispielhaften Prototypenförderung durch den rot-grünen Senat hat die Kultur- und Medienbehörde eine neue, regionale Gamesförderung für die Jahre 2020 bis 2023 angekündigt. Ab 2. Jahreshäfte '20 sollen Spieleschmieden an Alster und Elbe bis zu 80.000,- € rückzahlbarem Zuschuss pro Spieleentwicklung über die 3-köpfige, öffentliche Brancheninitiative "Gamescity Hamburg" beantragen können.
Gefördert werden max. 75% einer Gamesentwicklung - sowohl von jungen Independent-Studio wie auch von international renommierten Großentwicklern am Standort Hamburg. Die finanzielle Unterstützung erfolgt unabhängig von der späteren Altersfreigabe durch die USK. Pro Jahr werden von der Brosda-Behörde für die neue, begrenzte Prototypenförderung bis zu 400.000,- € bereitgestellt. Dies entspricht bei maximaler Unterstützung von 80.000,- € pro Spiel bis zu max. 5 Neuentwicklungen pro Jahr in Hamburg.
Die neue Unterstützung bei der Spieleentwicklung soll das 50 Mio. € schwere. im Dezember '19 gestartete und von der Hamburger Spieleindustrie begrüßte Programm der Bundesregierung ergänzen (HANSEVALLEY berichtete). Weitere Informationen zur Spieleförderung und den ersten Einreichungstermin gibt es ab März d. J. auf hwww.gamecity-hamburg.de/. (Foto: BKM)
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Hamburger Spieleindustrie von neuer Bundesförderung begeistert.

Hamburger Gamesszene auf der Branchenkonferenz.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg/Berlin: Die von Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) angeschobene Gamesförderung mit einem jährlichen Volumen von 50 Mio. € für die Jahre 2020 bis 2023 wird von der Hamburger Spieleindustrie mit großer Euphorie aufgenommen. Der Entwurf war in letzter Minute in den zuständigen Haushaltsausschuss des Bundestages eingebracht worden. Für das laufende Jahr hat das Verkehrs- und Infrastruktuministerium eine vorgeschaltete "DE-Minimi-Förderung" für bis zu 600.000,- € pro Projekt aufgelegt.



Games-Spezialist und Branchenanwalt Christian Rauda sagte gegenüber HANSEVALLEY, dass unter den ersten "DE-Minimi"-Projekten mit insgesamt knapp 900.000,- € Fördersumme auch die Hamburger Gamesschmiede "Tiny Roar" ist. Der Partner der Hamburger Kanzlei Graef betont, dass die "Minimi"-Förderung fast nur für die Entwicklung von Indie-Spielen nutzbar sei. Wie sehr die großen Studios einschl. den 4 Top-10-Schmieden aus Hamburg die neue 50 Mio. €-Förderung in Anspruch nehmen werden, ist noch offen.

Christian Rauda bekräftigt gegenüber dem Hamburg Digital Magazin: "Für Hamburger Unternehmen ist die Förderung eine Riesenchance. Es werden nicht nur größere Projekte möglich, sondern es ist auch leichter, an Fremdkapital zu kommen. Derzeit beträgt der Anteil der deutschen Spieleentwicklung am deutschen Gesamtmarkt nur 4 Prozent. Das muss sich ändern. Da andere europäische Länder wie Frankreich, Großbritannien oder Polen starke Gamesförderungen haben, müssen wir hier gerechte Rahmenbedingungen für deutsche Entwickler schaffen. Dazu ist die Bundesförderung ein wichtiger Schritt."

Der Veranstalter der "Games Conference Hamburg" betont die Notwendigkeit einer ergänzenden Landesförderung. Er nennt die starke Konkurrenz von Bayern mit 3,0 Mio. € Förderung, NRW mit 2,4 Mio. oder die aktuelle Games-Hauptstadt Berlin mit ebenfalls rd. 200 Betrieben. Mediensenator Carsten Brosda hatte im Rahmen des 1. Gamesfestivals "Gamevention" eine neue, komplimentäre Förderung seiner Behörde angekündigt - jedoch die Hoffnung zerstreut, bei der Unterstützung der heimischen Spielebranche Summen wie in Bayern oder NRW bereitzustellen.

Der SPD-Senat hatte unter OIaf Scholz im Jahr 2011 die bundesweit viel beachtete Prototypenförderung mit zinslosen Darlehen bis zu 1 Mio. € ersatzlos gestrichen. Einen Überblick über die Last-Minute-Entscheidung zur kontinuierlichen Gamesförderung gibt es bei "Games Wirtschaft". Einen Überblick zur Gamesspieleförderung des Bundes gibt es beim BMVI. Foto: HANSEVALLEY)

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Mediensenator plant neue Förderung für Hamburger Gamesschmieden.
*Update*
Kündigte zum Wahlkampf 2020 eine neue Gamesförderung an:
SPD-Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda
Foto: HANSEVALLEY

Der Senat plant eine neue, ergänzende Förderung für die Gamesentwicklung in Hamburg. Die finanzielle Unterstützung bei der Spieleentwicklung soll das 50 Mio. € schwere und jetzt gestartete Programm der Bundesregierung ergänzen. Das sagte Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda bei der Eröffnung des Businesstags des neuen Hamburger Gamesfestivals "Gamevention".

Brosda nannte die Landesförderungen von 3 Mio. € in NRW und 2,4 Mio. € in Bayern für Hamburg nicht machbar. Der für Medien und digitale Infrastruktur zuständige Senator kündigte eine "sehr spitze Förderung" an. Branchenvertreter erwarten einen Fonds vor allem für kleine Studios, ggf. unter Beteiligung der großen Player.

Der SPD-Politiker sagte unter dem Applaus der anwesenden Hamburger Spieleindustrie: "Wir sehen sehr deutlich auf Grund der Marktrahmendaten, dass es ohne Förderung nicht geht. Wir gucken vor dem Hintergrund der Fördermöglichkeiten auf Bundesebene, was wir in Hamburg machen können."

Die CDU hatte während ihrer Senatsführung eine bundesweit viel beachtete Prototypenförderung mit zinslosen Darlehen von bis zu 1 Mio. € eingeführt. Die Sozialdemokraten schafften die vorbildliche Förderung unter dem Ersten Bürgermeister und Brosda-Vertrauten Olaf Scholz ab 2011 ab.

Im Januar will der Mediensenator das "komplementäre" Förderprogramm vorstellen. Auf eine neue Senatsförderung angesprochen, wusste Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank von den Brosdaplänen nichts. Zur Zeit laufen offenbar Abstimmungen der Medienbehörde mit Gamesunternehmen und dem von Brosda gesteuerten, staatlichen Clusternetzwerk.

Brosda sprach im Rahmen des Businesstags des neuen Hamburger Gamesfestivals "Gamevention". Bis zum Sonntag erwartet Veranstalter Oliver Welling bis zu 7.500 Teilnehmer in 2 Hamburger Messehallen. Der 51-jährige Unternehmensberater sagte gegenüber dem Hamburg Games Magazin HANSEGAME: "Erleben Sie Vielfalt auf höchstem Niveau mit soviel Spaß, den Sie in einem Satz nicht beschreiben können."

Zu den Schwerpunktthemen des 2-tägigen Events gehören die Themen Esports, Gaming aber auch Culture. So soll die "Gamevention" zu einem Treffpunkt für "Cosplayer" werden - die ihre Helden aus der Gameswelt mit z. T. mehrere tausend Euro teuren Kostümen in die reale Welt bringen.

Alle Informationen sowie Tages- und Wochendtickets zur "Gamevention" gibt es auf der Eventseite. (Foto: HANSEVALLEY)
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InnoGames knackt 1 Mrd. €-Schallmauer mit Online- und Mobile-Games.


Das Innogames Team in Hamburg.
Foto: Innogames


Hamburg: "Innogames" - der größte deutsche Entwickler und Publisher von Online- und Mobile-Spielen - hat die magische Grenze von 1 Mrd. € Umsatz durchbrochen. Seit Gründung im Jahr 2007 erreicht "Innogames" ein jährliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Allein der Million-Seller "Forge of Empires" hat in den vergangenen Jahren mehr als 500 Mio. EUR Umsatz erreicht.

Das Wachstum des Hamburger Unternehmens im Verbund der "Modern Times Group" (MTG) ist vor allem auf die strategische Umstellung auf Mobile-Games und fortlaufende inhaltliche Erweiterungen (Live Operations) zurückzuführen. Heute kommen mehr als die Hälfte aller Umsätze aus mobilen Apps.

"Unser Schlüssel zum Erfolg sind unsere großartigen Teams und unser hoher Qualitätsanspruch, insbesondere im Bereich Live Operations. Wir sind eines der wenigen Unternehmen, die es schaffen, Spielern auf der ganzen Welt sowohl auf dem PC und mobilen Endgeräten langlebige Unterhaltung und Spielspaß zu bieten", so "Innogames" CEO Hendrik Klindworth.

"In Zukunft werden wir uns weiterhin auf die Entwicklung großartiger neuer Spiele und den Ausbau unserer aktuellen Titel konzentrieren", so der Co-Founder weiter. Seit 2015 sind die Umsätze über mobile Endgeräte pro Jahr im Schnitt um 56% gewachsen. Die Mehrheit aller Spielerregistrierungen findet heute mobil statt. Weitere Details gibt es auf der Presseseite von "Innogames". (Foto: Innogames)

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Hamburg bekommt Community- und Esport-Festival mit Businesstag.



Vom 23. bis 24. November 2019 wird die "Gameventrion" auf dem Gelände der Hamburg Messe zum Community-Treffpunkt ambitionierter Cosplayer, Hobby-Gamer und erfolgreicher Esports-Teams. Am Freitag, den 22. November 2019, startet das neue Games-Event ab 12 Uhr mit einem Business-Tag für Fachbesucher. 

Mit Hamburgs zweiter Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank und Hamburgs Senator der Behörde für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda werden zwei Spitzenpolitiker die Eröffnung übernehmen. Ein aktuelles Speaker-Programm liefert ab 14.30 Uhr interessante Einblicke in Gaming, Esports und VR. 


Das gesamte Programm der "Gamevention" 2019 einschl. der Panel-Teilnehmer am 22.10. gibt es auf der Eventseite.


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HANSEPERSONALITY Hendrik Klindworth: Neue Prototypenförderung für Hamburg.


InnoGames Mitgründer und Geschäftsführer Hendrik Klindworth.
Foto: Thies Rätzke

Es ist eine der ganz großen Erfolgsgeschichten der Gamescity Hamburg: Mit aktuell gut 160 Mio. € Umsatz und 20 Mio. € Gewinn ist InnoGames eine Klasse für sich. Gegründet 2003 als Hobby, ist die zum schwedischen Medienkonzern Modern Times Group gehörende Free2play-Gamesschmiede mit mehr als 400 Mitarbeitern in Hammerbrook ein stiller Riese geworden. 



Das Team von Innogames beim Sommerfest 2019.
Foto: InnoGames

Mit "Die Stämme", "Elvenar", "Forge of Empires", "God Kings", "Grepolis", "Warlords of Aternum", "The West" und "Tribal Wars 2" hat InnoGames langfristig erfolgreiche Simulations- und Strategiespiele entwickelt und damit heftigen Stürmen in der Spielebranche widerstanden. Mit insgesamt mehr als 500 Mio. € Umsatz in 7 Jahren melden die Gebrüder Klindworth für "Forge of Empires" einen Allzeitrekord in der deutschen Gamesindustrie.

Mobile Games auf Android- und iPhones, E-Sports und eine virtuelle Fußball-Bundesliga sind längst ein Massenmarkt und ein nicht zu unterschätzender Teil der Digitalndustrie an Alster und Elbe. Ein Hamburg Digital Interview mit Geschäftsführer und Mitgründer Hendrik Klindworth aus der 6.000 QM-Zentrale in der City Süd: 


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From free-to-play to the ‘epicenter of gaming’: How Hamburg ships games around the world.

Key Visual der städtischen Förderinitiative für Hamburg
Grafik: Gamecity Hamburg

Führende Vertreter der Hamburger Gamesbranche sprechen im Fachmgazin "MCV", wie sich der Gamesstandort aufstellt, wo er hinwill und welche besondere Stärken die Gamescity an der Alster hat. Zu Wort kommen Michael Zillmer, COO von "InnoGames" und Regionalsprecher der Branchenvereinigung "Game", Philipp Schuster, CEO von "4Players", Christoph Hillermann, Director of HR und Operations bei "Deep Silver Fishlabs". Der Beitrag kann hier aufgerufen werden.


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DIE HAMBURG GAMES NACHRICHTEN


 Hamburg Digital Background: 

Game Hamburg - Branchenvereinigung:
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Gamesmap - Branchenübersicht Deutschland:
https://www.gamesmap.de/

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