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In 23 von 90 Branchen arbeiten Angestellte im Büro. Bundesweit gibt fast 15 Mio. Büroarbeiter. Rd. 25 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sitzen am Schreibtisch vor einem Rechner - vor allem in Unternehmen der Dienstleistungsbranchen sowie in der Verwaltung. Die Zahl der Büroarbeiter wuchs in den vergangenen Jahren um rd. 10 % - laut Deutschem Institut der Wirtschaft (iW) auch in der Freien und Hansestadt Hamburg. 

In Hamburg arbeiten aktuell allein rd. 420.000 Büroangestellte an Computerarbeitsplätzen. Anfang 2019 arbeiteten in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole davon rd. 300.000 Beschäftigte in Dienstleistungsbranchen - ohne Handel und Verkehr. Hamburgs Wirtschaft ist laut des Marktforschungsinstituts HWWI geprägt von internationalen Dienstleistungen, wie Groß- und Außenhandel sowie der Logistik. 

Homeoffice ist in der Pandemie oftmals die einize Alternative.
Foto: Per Lööv, Unsplash

In unternehmensnahen Dienstleistungen sind laut Handelskammer mit knapp 23 % allein rd. 230.000 Angestellte tätig - inkl. gewerblicher Mitarbeiter. In der IT- und Medienbranche sind es nach Senatsangaben 110.000 Beschäftigte inkl. Freelancern, davon in der IT rd. 62.000. Dazu kommen rd. 50.000 Beschäftigte in der Finanzbranche. Der Hamburger Senat beschäftigt 17.000 Beamte und Angestellte in der Verwaltung.

Zu Beginn des "Lockdowns light" im November vergangenen Jahres arbeiteten in Deutschland rd. 14 % bzw. etwas mehr als 2 Mio. Angestellte in den eigenen vier Wänden. Zu Beginn des 1. Lockdowns im April 2019 waren es 27 % bzw. gut 4 Mio. vornehmlich kaufmännische Angestellte sowie Beamte. In Hamburg wurden im Jahr vor der Corona-Krise rd. 550 Mio. qm Büroflächen neu errichtet oder vermietet. Diese Zahl ist in den ersten 3 Quartalen des Corona-Jahrs 2020 auf 250 Mio. qm eingebrochen.


Hamburgs Wirtschaftssenator schickt 420.000 Büroangestellte ins Homeoffice.

Fordert zur Eindämmung der Corona-Pandemie für 420.000 Hamburger
Büroangstellte das Homeoffice - Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.
Foto: BWI Hamburg

Hamburg, 07.01.2021: Wirtschaftssenator Michael Westhagemann ruft angesichts unverändert hoher Infektionszahlen die mehr als 100.000 Unternehmen an Alster und Elbe auf, ihre insgesamt 420.000 Büroangestellten ins Homeoffice zu schicken. Der Senat wies nach den Beratungen zu den Verschärfungen des Corona-Lockdowns am Mittwoch-Abend auf das Infektionsrisiko in Büros und auf dem Arbeitsweg hin. Westhagemann wird bei seinem Appell u. a. von Hamburgs Justiz- und Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina unterstützt.

Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Peter Tschentscher lehnt wie der Senat insgesamt z. Zt. eine verbindliche Vorschrift zum Thema Homeoffice im Rahmen der Corona-Verfügungen ab. Der Wirtschaftssenator betonte: "Jedes Unternehmen sollte sich jetzt fragen, was sein Beitrag sein kann, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen."

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hamburg forderte von der Politik jetzt verbindliche Regeln für das Arbeiten im Homeoffice. Die Richtlinien des Arbeitsschutzes müssten auch im Homeoffice gelten, so Katja Karger. Die Forderung wird von Hamburgs ehemaligem Justizsenator Till Steffen unterstützt: In den vergangenen 10 Monaten hätten die Unternehmen genügend Zeit gehabt, sich Konzepte fürs Homeoffice zu überlegen, so der Grüne Politiker.

In Absprache mit Vorgesetzten und unter Berücksichtigung von betrieblichen bzw. unternehmerischen Auswirkungen können Angestellte 20 bis 40 % ihrer wöchentlichen Arbeitszeit im Homeoffice erbringen, das sind rd. 1 bis 2 Tage pro Woche. Wichtig: Die Aufgaben des Mitarbeiters müssen dies zulassen und dienstliche Belange dem Arbeiten in der eigenen Wohnung nichts im Weg stehen, z. B. Schichtarbeit im produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe.

Anfang 2019 arbeiteten in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole allein rd. 300.000 Beschäftigte in Dienstleistungsbranchen - ohne Handel und Verkehr. Hamburgs Wirtschaft ist laut HWWI geprägt von internationalen Dienstleistungen, wie Groß- und Außenhandel sowie der Logistik. So arbeiten in unternehmensnahen Dienstleistungen laut Handelskammer mit knapp 23 % allein rd. 230.000 Angestellte inkl. gewerblicher Mitarbeiter, in der IT- und Medienbranche sind es nach Senatsangaben 110.000 Beschäftigte inkl. Freelancern, davon in der IT allein rd. 62.000. Dazu kommen rd. 50.000 Beschäftigte in der Finanzbranche.

Der Hamburger Senat hat seine 17.000 Angestellten und Beamten in der Verwaltung ebenfalls bereits ins Homeoffice geschickt. Laut Personalamt der Freien und Hansestadt arbeiten für den größten Arbeitgeber an Alster und Elbe insgesamt rd. 73.000 Beschäftigte - davon rd. 41.000 Beamte und gut 32.000 Angestellte - mit 47.000 Vollzeitkräften. Allein in der Wirtschaftsbehörde sind nach Angaben der Pressestelle mehr als 40 % aller Mitarbeiter ins Homeoffice umgezogen - bei rd. 350 Verwaltungsmitarbeitern.

Zu Beginn des "Lockdowns light" im November vergangenen Jahres arbeiteten in Deutschland rd. 14 % bzw. etwas mehr als 2 Mio. Angestellte in den eigenen vier Wänden. Zu Beginn des 1. Lockdowns im April 2019 waren es 27 % bzw. gut 4 Mio. vornehmlich kaufmännische Angestellte sowie Beamte. In Hamburg wurden im Jahr vor der Corona-Krise rd. 550 Mio. qm Büroflächen neu errichtet oder vermietet. Diese Zahl ist in den ersten 3 Quartalen des Corona-Jahrs 2020 auf 250 Mio. qm eingebrochen.


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Norddeutsche Länder außer Hamburg ermöglichen Verdienstausfall-Meldung online.

Die norddeutschen Bundesländer machen es Arbeitnehmern in der Corona-Krise leichter.
Foto: Hans-Joachim Fröde, Lizenz: CC SA 4.0


Bremen, 15.10.2020: Die norddeutschen Bundesländer Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterstützen das neue Online-Portal des Bundesinnenministeriums und des NRW-Arbeitsministeriums zur Meldung von Verdienstausfällen nach Corona-Maßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzes. Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet die Online-Meldung nicht.

Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Selbstständige alle erforderlichen Angaben zur geleisteten Lohnfortzahlung machen und Nachweise hochladen. Hinter dem Antragsportal steht ein Onlineverfahren. Eine computerunterstützte Bewertung des Erstattungsanspruchs sowie die digitale Ermittlung der Höhe des zu erstattenden Verdienstausfalls ermöglichen eine schnellere Bearbeitung.

Hintergrund: Mit Quarantäneanordnungen, Tätigkeitsverboten und Kita- bzw. Schulschließungen im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes drohen Beschäftigten in der Corona-Krise Verdienstausfälle. Betroffene, die aufgrund einer Infektion oder als Verdachtsfall Arbeits-Verboten unterliegen oder in Quarantäne geschickt wurden, erhalten zunächst eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Entsprechendes gilt für Eltern von Kindern, deren Kitas oder Schulen zur vorübergehend geschlossen wurden.

Das Entschädigungsportal von Bund und Ländern ist hier zu finden.

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DAK-Studie zeigt nachhaltigen Durchbruch für Home Office in deutschen Unternehmen.

Für viele Familien ist Homeoffice in der Pandemie eine Lösung.
Foto: Chuck Underwood, Pixabay


Hamburg, 23.07.2020: In einer Vorher-Nachher-Studie hat die Krankenkasse "DAK" den Durchbruch für Home Office in deutschen Unternehmen und Verwaltungen nachgewiesen. Die Zahl der Betriebe mit Home Office-Möglichkeiten nahm durch die Corona-Krise um mehr als 50% zu. Mit 116% Zuwachs auf insgesamt 39% hat sich die Zahl der Home Office-Arbeiter mehr als verdoppelt. Die Zahl der Telefon- und Videokonferenzen verdoppelte sich durch die Corona-Krise ebenfalls auf rd. 35%.

Den größten Digitalisierungs-Schub gab es bei den bundesweit rd. 16% digitalen Vorreitern unter den Arbeitgebern mit einem Anstieg von über 70% mehr digitalen Möglichkeiten für die Belegschaft. Auch die 28% Nachzügler unter den Betrieben verzeichneten mit über 60% einen großen Schub. Bei 38% eher durchschnittlich digital aktiven Organisationen stiegen Möglichkeiten für digitales und mobiles Arbeiten ebenfalls um rd. 2/3.

Home Office wurde besonders häufig bei Banken und Versicherungen (80%), IT-Dienstleistern (75%), in der chemischen Industrie (73%) sowie in der Öffentlichen Verwaltung (72%) und in Medien, Kultur und Bildung (68%) genutzt. Für 39% der Befragten sind die digitalen Möglichkeiten im Job eine Entlastung. Für mehr als 80% der Befragten bleibt die Arbeitsproduktivität an Couch- und Küchentisch stabil, für knapp 1/4 bringt Home Office sogar mehr Produktivität.

Zu den größten Vorteilen des mobilen Arbeitens zählen Angestellte einen deutlichen Zeitgewinn durch Wegfall der Arbeitswege (68%), eine bessere Vereinbarung von Beruf und Familie (66%) und eine bessere Einteilung von Arbeit und privaten Aktivitäten (65%). Größte Nachteile sind fehlende Kontakte zu Kollegen (75%), die mangelnde Trennung von Beruf und Privatleben (47%), die schlechtere Verfügbarkeit von Kollegen (48%) und fehlender Zugang zu Unterlagen und Arbeitsmaterialien (41%).

Mit einem Zuwachs um rd. 50% auf über 80% wollen die meisten erfahrenen Home Office-Arbeiter auch nach der Corona-Krise weiter von Zuhause aus arbeiten. Mit über 75% sehen auch die neuen mobilen Arbeiter in der Möglichkeit zum Home Office große Vorteile für sich. Als wichtigste Argumente für weiteres Home Office nennen die bundesweit Befragten vor allem persönlich höhere Produktivität, eine ebenso hohe Arbeitsqualität und eine angenehme Umgebung in den eigenen vier Wänden.

Vor der Corona-Krise forderten rd. 75% der Organisationen in Deutschland die persönliche Präsenz im Betrieb, nur knapp die Hälfte der Unternehmen und Verwaltungen waren bis zum Shutdown offen für mobiles Arbeiten. 44% misstrauten vor der Pandemie, ob aus den eigenen vier Wänden die Arbeit ebenso produktiv erledigt werden kann.

Bei den gesundheitlichen Auswirkungen stellten die Marktforscher von "IGIS" und "Forsa" für die "DAK" kaum Veränderungen bei Stresssymptomen und Schlafstörungen in Verbindung mit Büro-Arbeitsplatz vor und Home Office während der Corona-Krise fest. Die Hamburger Krankenkasse fordert jetzt nachhaltige Home Office-Konzepte in deutschen Betrieben. Kassen-Vorstand Andreas Storm fordert dazu flexible Lösungen aus Home Office und Präsenzarbeit, wo immer dies möglich ist.

Für ihren jährlichen Gesundheitsreport hat die Hamburger Krankenkasse "DAK" 7.000 Beschäftigte in deutschen Unternehmen vor der Corona-Krise im Dezember 2019 und Januar 2020 zu den Themen Digitalisierung und Home Office befragt. Auf Grund des Lockdowns von Wirtschaft und Gesellschaft wurden in einer 2. Stichprobe im April und Mai diesen Jahren noch einmal 7.000 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren repräsentativ befragt, fast 6.000 Befragte nahmen an beiden Studien teil, so dass ein einmaliger Vorher-Nacher-Vergleich möglich wurde.

Die "DAK" hat im Bereich des Betrieblichen Gesundheits-Managements zahlreiche Online-Workshops und -Schulungen für die Mitarbeiter in Unternehmen veröffentlicht, die im Arbeitsgeberportal zur Verfügung stehen. 

Die Folien zum Gesundheitsreport 2020 der "DAK" können im Pressebereich der Krankenkasse heruntergeladen werden.

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Jeder 2. Berufstätige arbeitet aktuell aus dem eigenen Home Office.


Deutschland ist im Homeoffice.
Grafik: immowelt.de


Nürnberg, 14.04.2020 Mehr als die Hälfte der Berufstätigen in Deutschland arbeitet 3 Wochen nach dem Lockdown im eigenen Home Office. Von den 55% Heimarbeitern sind 30% das erste Mal beruflich in den eigenen 4 Wänden tätig, so das Ergebnis einer Home Office-Studie des Immobilienportals "immowelt.de". Dabei verfügen 42% der Home Office-Arbeiter sogar ein eigenes Arbeitszimmer, 33% einen festen Arbeitsbereich in Wohn- oder Schlafzimmer.

Ein Drittel derer, die von zu Hause aus arbeiten, gibt an, dies erstmalig in der Corona-Krise zu tun. Dennoch kommen die meisten mit ihren Wohnungen als Arbeitsstätte gut zurecht. Besonders hoch ist der Anteil an Homeoffice-Arbeitern bei den Selbstständigen: 82 Prozent der Berufsgruppe bleiben aktuell zum Arbeiten zu Hause. Der überwiegende Teil der gut 1.000 Befragten (58 Prozent) gab an, die Arbeit im Home Office problemlos erledigen zu können.

Wenn es doch mal Probleme gibt, treten diese hauptsächlich in der Abstimmung mit Kollegen oder Kunden auf (21 Prozent). Nicht jede Berufsgruppe kann problemlos ihren Beruf im Home Office ausüben. Mitarbeiter in Handel, Produktion oder Dienstleistungssektor müssen ihre Wohnung auch in der Corona-Krise zum Arbeiten verlassen. 45% machen sich daher weiterhin auf den Weg zur Arbeitsstätte.

Eine ausführliche Meldung mit Grafiken zum Download gibt es im Presseportal.

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Digitalminister warnt vor Hackerangriffen auf Home Offices in Mecklenburg-Vorpommern.

Warnt frühzeitig vor den Gefahren der Cyberkriminalität:
Digitalisierungsminister Christian Pegel.
Foto: EM MV

Schwerin, 25.03.2020: Die IT-Sicherheitsexperten der Landesverwaltung warnen vor einer spürbar zunehmenden Bedrohung durch Hacker und Online-Kriminelle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. „Die deutlich gestiegene Nutzung von Home-Office, also dem Arbeiten von Zuhause via öffentlicher Telefon- und Datenleitungen auf den Computerservern im Büro, scheinen IT-Kriminelle vermehrt zu nutzen, um neue Sicherheitslücken zu suchen und die Computersysteme in Unternehmen und Verwaltungen zu knacken“, warnt Digitalisierungsminister Christian Pegel. Er appelliert an die Unternehmen im Land, auch in der aktuellen Ausnahmesituation die IT-Sicherheit nicht zu vernachlässigen.

Während auf den Servern der Landesverwaltung am Montag vor zwei Wochen, am 9. März, noch knapp 750.000 E-Mails eingingen, hat sich ihre Zahl in der darauffolgenden Woche teilweise verdoppelt, auf bis zu täglich 1,5 Millionen“, sagt Pegel. Insgesamt seien bis Mitte März rund 20 Millionen E-Mails eingetroffen, von denen die IT-Sicherheitssysteme mehr als 19 Millionen als Spam oder als potenziell schädlich herausgefiltert haben.

Christian Pegel befürchtet, dass dies nicht nur die Computer des Landes, sondern auch die IT-Systeme vieler Unternehmen betreffe. "Es ist davon auszugehen, dass Hacker und Kriminelle auf vielfältigste Art und Weise versuchen werden, die IT-Systeme von Verwaltungen und Unternehmen digital abzutasten um herauszufinden, ob sich durch das sehr schnelle Auf- und Ausbauen von deutlich mehr Home-Office-Möglichkeiten und damit von sehr viel mehr Zugriffsmöglichkeiten von außen auf eigentlich geschlossene interne IT-Systeme bislang unentdeckte Einfallstore ergeben", warnte der Politiker Unternehmen, gerade in der aktuellen Situation aufmerksam zu bleiben.

Empfehlungen zur IT-Sicherheit gibt es auf der Webseite des Digitalisierungsministeriums. 

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Unfallversicherungen geben Tipps für die Home Office-Arbeit.

Ohne Struktur wird das Home Office zum Chaos.
Grafik: VBG Hamburg


Hamburg/Berlin, 18.03.2020: Die gesetzlichen Unfallversicherungen haben für die in dieser Woche beginnende Home Office-Arbeit von Millionen von Arbeitnehmern eine Übersicht für die Einrichtung ihres heimischen Arbeitsplatzes veröffentlicht. Damit wollen die Unfallversicherungen vor allem die Sicherheit für Arbeitnehmer am heimischen Schreibtisch sicherstellen.

Wird für einen bestimmten Zeitraum Home Office empfohlen oder angeordnet, handelt es sich aus Sicht des Arbeitsschutzes um "mobile Arbeit". Sie ist zu unterscheiden von der klassischen Form des Home Office, der "Telearbeit".

Unter "mobiler Arbeit" sind Tätigkeiten zu verstehen, die außerhalb der Arbeitsstätte an PC, Laptop, Tablet oder Handy stattfinden und nicht zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten fest vereinbart sind. 

Die wichtigsten Aspekte für sicheres Arbeiten am heimischen Schreibtisch:

  • Der Abstand zum Bildschirm sollte 50-70 cm betragen.
  • Separate Tastatur, Maus und wenn vorhanden auch einen separaten Bildschirm für Arbeiten am Notebook nutzen, da sie eine ergonomischere Arbeitshaltung ermöglichen.
  • Am besten schaut man entspannt von oben auf den Bildschirm herab, so als würde man ein Buch lesen. Für optimales Sehen sollte der Monitor so weit nach hinten geneigt sein, dass der Blick senkrecht auf den Bildschirm trifft. So ist sichergestellt, dass der Kopf beim Blick auf den Monitor leicht gesenkt ist, was Verspannungen vorbeugt.
  • Öfter die Sitzhaltung ändern und Bewegungspausen machen, um Verspannungen im Rücken vorzubeugen.

Eine Überblick zum Thema bietet das Magazin "Certo" der VBG Hamburg mit detaillierten Beschreibungen zu den Themen Schreibtisch, Sitzplatz und Bildschirm, Atmosphäre und Ablenkung. 

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Nord-FDP fordert Landesregierung zu Home Office für Verwaltungsmitarbeiter auf.

Im Kieler Landeshaus regiert die Jamaika-Koalition des echten Nordens.
Foto: Matthias Süssen, Lizenz: CC BY-SA 4.0


Kiel, 16.03.2020: Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion im Landtag, Dennys Bornhöft, hat die Landesregierung aufgefordert, weitere Schritte zur Eindämmung der Coronapandemie zu unternehmen. „Mit der steigenden Zahl von Menschen, die am Corona-Virus erkranken, müssen die Gegenmaßnahmen angezogen werden. Jede Vorgabe, die die möglichen Kontakte zwischen Menschen für die nächste Zeit verringert, ist gut. Neben der Familie findet der meiste Kontakt in der Schule und im Beruf statt." 

Der FDP-Spitzenpolitiker fordert, die Verwaltung des Landes wann immer möglich ins Home Office zu schicken: "Behörden und öffentliche Betriebe haben Pandemie- und Notfallpläne, in denen geregelt ist, welche Tätigkeiten unbedingt am Arbeitsplatz stattfinden müssen und welche nicht. Wir fordern daher diese auf, diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, deren Tätigkeit ortsunabhängig ist." Der öffentliche Dienst mit seinen Verwaltungen solle mit gutem Beispiel vorangehen und umgehend die technischen und arbeitsrechtlichen Vorgaben anpassen bzw. umsetzen.

Zugleich forderte Bornhöft die privaten Arbeitgeber auf, konsequenter die Möglichkeit von Homeoffice zu nutzen. Schleswig-Holstein hat auf diesen Internetseiten aktuelle Informationen zum Coronavirus veröffentlicht:

Weblinks zu Informationen in den norddeutschen Bundesländern mit aktuellen Hintergründen und Kontaktdaten gibt es in unserer Servicerubrik auf der Homepage (linke Spalte). 

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