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In 23 von 90 Branchen arbeiten Angestellte im Büro. Bundesweit gibt fast 15 Mio. Büroarbeiter. Rd. 25 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sitzen am Schreibtisch vor einem Rechner - vor allem in Unternehmen der Dienstleistungsbranchen sowie in der Verwaltung. Die Zahl der Büroarbeiter wuchs in den vergangenen Jahren um rd. 10 % - laut Deutschem Institut der Wirtschaft (iW) auch in der Freien und Hansestadt Hamburg. 

In Hamburg arbeiten aktuell allein rd. 420.000 Büroangestellte an Computerarbeitsplätzen. Anfang 2019 arbeiteten in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole davon rd. 300.000 Beschäftigte in Dienstleistungsbranchen - ohne Handel und Verkehr. Hamburgs Wirtschaft ist laut des Marktforschungsinstituts HWWI geprägt von internationalen Dienstleistungen, wie Groß- und Außenhandel sowie der Logistik. 

Homeoffice ist in der Pandemie oftmals die einize Alternative.
Foto: Per Lööv, Unsplash

In unternehmensnahen Dienstleistungen sind laut Handelskammer mit knapp 23 % allein rd. 230.000 Angestellte tätig - inkl. gewerblicher Mitarbeiter. In der IT- und Medienbranche sind es nach Senatsangaben 110.000 Beschäftigte inkl. Freelancern, davon in der IT rd. 62.000 inkl. 44.000 Angestellten. Dazu kommen rd. 50.000 Beschäftigte in der Finanzbranche. Der Hamburger Senat beschäftigt 17.000 Beamte und Angestellte in der Verwaltung.

Zu Beginn des "Lockdowns light" im November vergangenen Jahres arbeiteten in Deutschland rd. 14 % bzw. etwas mehr als 2 Mio. Angestellte in den eigenen vier Wänden. Zu Beginn des 1. Lockdowns im April 2019 waren es 27 % bzw. gut 4 Mio. vornehmlich kaufmännische Angestellte sowie Beamte, im Jahresdurschnitt waren laut Hans-Böckler-Stiftung rd. 25 % aller Büroangestellten im Homeoffice.

In Hamburg wurden im ersten Jahr der Corona-Pandemie rd. 345.000 qm vermieteter Büroflächen mit Mitarbeitern nicht genutzt. Dadurch entstanden Kosten von 1,5 Mio. €, so eine Auswertung des Software-Anbieter "Unily". Vor der Corona-Krise wurden an Alster und Ebbe rd. 550 Mio. qm Büroflächen neu errichtet oder vermietet. Diese Zahl ist in den ersten 3 Quartalen des Corona-Jahrs 2020 auf 250 Mio. qm eingebrochen.


20.000 Landesbedienstete in MV können dauerhaft Homeoffice nutzen.

Die Schweriner Staatskanzlei setzt Zeichen für Homeoffice nach der Pandemie.
(Foto: Niteshift, CC BY-SA 3.0)


Schwerin, 15.07.2021: Die Landesregierung hat beschlossen, dass Mitarbeiter der Landesverwaltung von Mecklenburg-Vorpommern auch nach der Corona-Pandemie dauerhaft bis zu 3 Tage in der Woche im Homeoffice arbeiten können. Eine Rahmendienstvereinbarung soll nun mit den zuständigen Personalvertretungen abgeschlossen werden. Rd. 20.000 Beamte und Angestellte der Landesverwaltung profitieren damit von der neuen Flexibilität im Nord-Osten.

Die rot-schwarze Koalition hat außerdem ein von der Staatskanzlei vorgelegtes Konzept zur Einführung von E-Learning-Angeboten in der Landesverwaltung beschlossen. E-Learnings sind digitale Fortbildungseinheiten, die künftig die Fortbildungsangebote für die Landesverwaltung ergänzen sollen. Sie können zu jeder Zeit und an jedem Ort von einem Portal abgerufen werden. Damit passen sie ausgezeichnet zum neuen ortsunabhängigen und digitalen Arbeiten in der Landesverwaltung. 
"Zur Bewältigung der Corona-Pandemie haben wir die technischen Möglichkeiten erhalten. Jetzt wollen wir sie auch für den Alltag als einheitliche Regelung für die gesamte Landesverwaltung nutzen. Dies ist ein Meilenstein für die moderne Arbeitsorganisation der Landesverwaltung. In Zukunft wird die Arbeit in der Landesverwaltung noch deutlich digitaler und mobiler sein und damit gerade für junge Nachwuchskräfte noch attraktiver", so der zuständige Chef der Schweriner Staatskanzlei, Heiko Geue.
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Fast die Hälfte aller Homeoffice-Nutzer in Niedersachsen will weiter von Zuhause aus arbeiten.

Fast die Hälfte der Homeoffice-Nutzer in Niedersachsen will zu Hause bleiben.
Foto: /DAK/iStock/Eva Kalun

Hamburg, 29.06.2021: Weit mehr als ein Drittel der Beschäftigten in Niedersachsen war während der zweiten Corona-Welle im Februar 2021 im Homeoffice. Verglichen mit dem Stand vor der Pandemie ist das eine gute Verdreifachung beim regelmäßigen oder täglichen Homeoffice. Mit Blick auf das Ende der Pflicht am 1. Juli ist bemerkenswert, dass viele nicht zurück ins Büro wollen.

41 % der niedersächsischen Homeoffice-Nutzer können sich vorstellen, in Zukunft mindestens die Hälfte ihrer Zeit von zu Hause aus zu arbeiten. Hinzu kommen zehn Prozent, die fast gar nicht mehr ins Büro möchten. Das zeigen Daten aus der Homeoffice-Studie der "DAK-Gesundheit" mit repräsentativen Befragungen vor und während der Corona-Krise. Es die einzige Vorher-Nachher-Messung zu Digitalisierung und Homeoffice für Niedersachsen.
Auch nach Monaten zu Hause sind sie mit diesem Modell weiterhin sehr zufrieden: fast sechs von zehn empfinden sich sogar als produktiver und nehmen die Arbeit angenehmer wahr als im Büro. Was die Beschäftigten vor allem schätzen, ist der Zeitgewinn, weil der Weg zur Arbeit wegfällt (68 %). Die Aufgaben lassen sich auch gezielter über den Tag verteilen (60 %) und sehr viele können Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren (76 %).  
Das Homeoffice hat sich in der Arbeitswelt etabliert und kann zu einer Erfolgsgeschichte werden“, so Dirk Vennekold, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Niedersachsen. „Das funktioniert – wie wir sehen – auch ohne gesetzliche Verpflichtung.“ Den großen Schub habe das Homeoffice bereits in der ersten Pandemie-Welle erfahren, lange bevor die Arbeitsschutzverordnung zu Corona im Januar 2021 in Kraft trat, so Vennekold. 
Für die Homeoffice-Studie wurde im Februar 2021 eine für Niedersachsen repräsentative Stichprobe von 1.000 erwerbstätige Menschen befragt, von denen 690 bereits bei Erhebungen im April/Mai 2020 und im Dezember 2019 dabei warenVor der Pandemie waren in Niedersachsen nur 11 Prozent mehrmals pro Woche im Homeoffice. Doch in der ersten Corona-Welle hat sich ihr Anteil mehr als verdreifacht: Im April und Mai 2020 waren 39 Prozent regelmäßig von zu Hause aus tätig. 
Die vollständige Meldung der "DAK" aus Niedersachsen sowie ein Download-Link der Homeoffice-Studie ist auf den Seiten der Krankenkasse zu finden.
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KKH-Studie entlarvt Kinder im Corona-Schulstress.

Alleinerziehende Eltern haben besonders Angst um ihre Kinder in der Pandemie.
Grafik: KKH

Hannover, 23.06.2021: Angesichts der sich immer schneller verbreitenden Delta-Variante des Corona-Virus werden erneute Beschränkungen für Schüler nach den Sommerferien diskutiert. Das könnte vor allem bei Kindern alleinerziehender Eltern zu Stress führen. Laut einer "Forsa"-Umfrage für die "Kaufmännische Krankenkasse - KKH" leidet der Nachwuchs stark unter den veränderten Lernbedingungen in der Corona-Krise.
55 % von rd. 1.000 befragten Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen sagen, dass sich ihr Kind durch Homeschooling unter Druck gesetzt fühlt, unter alleinerziehenden Eltern haben dies sogar 63 Prozent beobachtet. Dazu kommt die Angst, durch fehlenden Präsenzunterricht und digitales Lernen zu Hause den Anschluss in der Schule zu verlieren. Bei Kindern alleinerziehender Eltern ist sie stärker ausgeprägt (36 %) als bei Kindern zusammenlebender Eltern (27 %).
Große Sorgen bereitet vielen Müttern und Vätern der Blick in die Zukunft: Erneute pandemiebedingte Beschränkungen an Schulen könnten Ängste und Bedenken erneut befeuern, auch hier vor allem bei Alleinerziehenden. Schon jetzt befürchten 56 % der getrennt lebenden Eltern, dass sich Corona ungünstig auf die Persönlichkeitsentwicklung ihres Nachwuchses auswirkt (zusammenlebende Eltern: 48 %).
53 % der Alleinerziehenden und 44 % der Paare rechnen außerdem mit schlechteren beruflichen Zukunftsperspektiven für ihr Kind. Deutlich mehr getrennt lebende Mütter und Väter haben außerdem Bedenken, dass die Pandemie Folgen für die Gesundheit ihres Kindes hat, sowohl psychisch als auch physisch. So befürchten rund ein Drittel der Alleinerziehenden und rund ein Fünftel der Paare, dass ihr Kind durch die Pandemie seelische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen davontragen könnte. 
Die KKH setzt sich für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ein und bietet dazu zahlreiche Präventionsprogramme an. Die Ersatzkasse arbeitet außerdem mit dem Deutschen Zentrum für Präventionsforschung (DZPP) zusammen, um die psychosoziale Gesundheit von Kindern zu stärken und ein gesundes Aufwachsen zu fördern. Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH 1.002 Eltern schulpflichtiger Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren im März/April 2021 bundesweit repräsentativ befragt. 
Eine ausführliche Meldung mit weiteren Infografiken ist auf den Seiten der "KKH" zu finden.

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Norddeutsche Unternehmen fordern Flexibilität beim Thema Homeoffice.

Homeoffice hat die alte Arbeitswelt durcheinander gewürfelt.
(Foto: Chuck Underwood, Pixabay)


Hamburg/Kiel/Lübeck, 21.06.2021: Ende des Monats Juni läuft die bundesweite Verpflichtung für Arbeitgeber aus. Danach müssen Unternehmen gemäß Corona-Arbeitsschutzbestimmung ihre Angestellten ins Homeoffice schicken, wann immer dies möglich ist. Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung "EY" wollen 81 % der Arbeitnehmer auch nach dem Ende der Pandemie weiterhin vollständig oder mehrere Tage in der Woche im Homeoffice arbeiten.

Eine Langzeitstudie des Hamburger Marktforschungsinstituts "Splendid Research" kommt auf einen Wert von 55 % Homeoffice-Nachfrage. Vor allem Männer wollen danach mit 52 % auch nach Covid 19 von zu Hause aus arbeiten. Nach einer aktuellen Umfrage der "FOM"-Hochschule wollen Arbeitnehmer rd. 35 % bzw. bis zu 2 Tage in der Woche von zu Hause aus tätig sein.

Das schleswig-holsteinische Industriecluster "Digitale Wirtschaft SH" befragte von bekannte vor allem in Hamburg verankerte Medien- und Digitalunternehmen zu ihrer Grundeinstellung gegenüber Homeoffice während und nach der Pandemie. Dazu holte die Lokalzeitung "Lübecker Nachrichten" Statements bekannter Unternehmen aus Schleswig-Holstein ein.

"Bauer Media": Produktivität ist nicht gleich Anwesenheit.

Beim Hamburger Medienhaus "Bauer" ist man sich durch die Pandemie der veränderten Bedeutung von Büros bewusst geworden. Chief Innovation Managerin Inga Leister sagte dem Kieler Netzwerk "DiWiSH": "Für uns ist klar, dass beides wichtig ist: mobile Arbeitsorte, die die Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen mit der privaten Situation erleichtern, und ein Office als Arbeitsort, das unsere Kultur sichtbar und erlebbar macht, das Zugehörigkeit schafft und kreative und innovative Prozesse in der Zusammenarbeit fördert. Deshalb arbeiten wir an einer Vereinbarung zu mobilem Arbeiten, die hybride Arbeitsmodelle fördern wird.“

"Dräger": Arbeiten, wo es am meisten Sinn macht.

Die "Dräger"-Werke in Lübeck wollen noch abwarten, ob es eine Anschlussregelung zum Thema Homeoffice des Bundes geben wird. Sprecherin Melanie Kamann sagte den "Lübecker Nachrichten": "Die Regelungen bei Dräger zum mobilen Arbeiten, die auch vor dem Beginn der Pandemie bei uns galten, haben weiterhin Bestand. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort, wo sie ihrer Tätigkeit am sinnvollsten nachgehen können. Das kann vor Ort beim Kunden, auf unserem Werksgelände oder auch mobil von zu Hause aus sein."

"Itzehoher Versicherungen": Maximal 60 % im Büro sein.

Anders sehen die Rahmenbedingungen bei der "Itzehoher Versicherung" aus. Ein Großteil der Mitarbeiter bei der norddeutschen Versicherung soll bis Anfang Juli d. J. ein Impfangebot bekommen haben: Sprecher Thies Johannson sagte der Zeitung: "Daher würden wir eine Lockerung der Homeoffice-Auflagen begrüßen." Zwischen Vorstand und Betriebsräten ist vereinbart worden, bis Ende 2021 von Homeoffice-Beschäftigten nicht mehr als 60 Prozent der Arbeitszeit im Büro abzufordern.

"Spiegel": Starke Publizistik braucht intensive Auseinandersetzung.

Felix Blum, Leiter Organisationsentwicklung und Personal der "Spiegel"-Gruppe: "Auf der Haben-Seite stellen wir aber schon jetzt fest, dass wir schwer zu findende Profile leichter besetzen können, indem wir großzügiges Arbeiten von beispielsweise Süddeutschland aus ermöglichen. Einige Beschäftigte haben bereits Pläne, ihren Wohnsitz aus Hamburg ganz weg zu verlegen. Bei Betreuungsengpässen profitieren die Beschäftigten von flexiblem Arbeiten. Es wird also darauf ankommen, die Chancen aus der Flexibilisierung in eine gute Balance mit den Nachteilen des dezentralen Arbeitens zu bringen." 

"Zeit": Wir müssen das Zusammengehörigkeitsgefühl erhalten.

Frank Kohl-Boas, Leiter Personal und Recht bei der "Zeit"-Verlagsgruppe fordert Pragmatismus und Anpassungsfähigkeit ein. „In der Post-Covid-19-Zeit werden sicherlich viele eine neue Balance zwischen der Arbeit im Büro und dem mobilen Arbeiten suchen. Wir werden als Individuen und als Organisation lernen, wie wir das Mehr an Flexibilität von Zeit und Ort so gestalten, dass wir keiner Entgrenzung Vorschub leisten. Dazu müssen wir das Zugehörigkeitsgefühl und den Zusammenhalt erhalten und immer wieder stärken."

In den kommenden Tagen soll sich zeigen, "welche Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Arbeitsschutz für die Zeit danach Gültigkeit haben" , erklärt Can Özren, Sprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck gegenüber den "Lübecker Nachrichten". Der Kammervertreter weiter: "Das mögliche Auslaufen der Homeoffice-Pflicht gibt den Unternehmen ein weiteres Stück Flexibilität und Planungshoheit zurück."

Die vollständigen Interviews der Hamburger Medien- und Digitalunternehmen sind auf den Seiten des "Digitalclusters SH" nachzulesen.

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Zoom-Konferenzen in der Corona-Zeit meist ohne Zoom.

Jeder hat in der Corona-Zeit "Zoom-Konferenzen" gemacht.
Die meisten jedoch ohne den Namensgeber "Zoom".
Grafik: Faktenkontor

Hamburg: 43 % aller berufstätigen Internet-Nutzer in Deutschland kommunizieren mit Kollegen, Kunden und Dienstleistern bei der Arbeit über die Videokonferenz-Software "Teams" von "Microsoft". 41 % verwenden in ihrem Unternehmen hierfür "Skype", das ebenfalls zu "Microsoft" gehört. Erst danach folgt der Aufsteiger aus dem ersten Corona-Lockdown, "Zoom". Die junge Videoplattform setzen rd. 36 % der erwerbstätigen Onliner ein.

Auf weiteren Plätzen mit 30 % und weniger aktiver Nutzung folgen 1) "Cisco Webex", 2) "Hangout" sowie die Business-Plattform "Meet" von "Google" und 3) "GoToMeeting". Das sind die Ergebnisse eines Sonderauswertung der Hamburger PR-Agentur "Faktenkontor" zusammen mit den Hamburger Marktforschern von "IMWF" und "Toluna" im Rahmen des "Social Media Atlas 2021", über den HANSEVALLEY bereits berichtete.
Webkonferenzen spielen im IT– und Telecomsektor, der Automobilbranche und Unternehmen aus dem Bereich Beratung und Finanzen eine besonders große Rolle, beirchtet "Faktenkontor" in seinem Corporate Blog. In Gesundheit, Handel und anderen Dienstleistungen liegt die Nutzung von Videokonferenz deutlich niedriger, allerdings haben auch hier rd. 50 % der Befragten bereits an Videokonferenzen mit einem oder mehreren der 10 nachgefragten Videotools teilgenommen.
Ein ausführlicher Beitrag zum Thema ist auf dem Corporate Blog von "Faktenkontor" erschienen. (Grafik: Faktenkontor)
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Hamburger Netzwerk Xing gewinnt in der Pandemie und verliert Führung gegenüber Linkedin.

Die Zentrale von Xing in der Hamburger Neustadt.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 31.05.2021: Das 2003 in der Hansestadt als "Open Business Club" von Unternehmer Lars Hinrichs gegründete Social-Media-Netzwerk "Xing" hat im Corona-Jahr 2020 seine Position in Deutschland mit einem Zuwachs von überdurchschnittlichen 4 % an Nutzern ausbauen können. 24 % der deutschen Social-Media-User aber 16 Jahren gebrauchen das Business-Netzwerk von "Burda Digital" regelmäßig, so eine Auswertung des "Social-Media-Atlas 2021" der Hamburger PR-Agentur "Faktenkontor".

Mit fast 2.000 Mitarbeitern vor allem an den Verwaltungs- und Entwicklerstandorten in Hamburg konnte "Xing" in den vergangenen Jahren seine Marktführerschaft unter den Business-Netzwerken in Deutschland behaupten. Mit dem Pandemie-Jahr 2020 hat das amerikanische und zum "Microsoft"-Konzern gehörende Business-Netzwerk "Linkedin" zum Platzhirsch "Xing" mit ebenfalls 24 % Nutzeranteil laut "Social-Media-Atlas" aufgeschlossen. Grund: Die Nutzung von "Linkedin" stieg im Corona-Jahr mit 8 % doppelt so stark, wie bei "Xing".

Rd. 16 Mio. deutsche Nutzer zählt das Hamburger Netzwerk "Xing" insgesamt, davon 13 Mio. Unique User. Hinzu kommen jeweils rd. 1,5 Mio. User in Österreich und der Schweiz bzw. jeweils rd. 1 Mio. Unique Usern in den beiden Länder der DACH-Region. Laut "Xing Marketing Solutions" arbeiten rd. 47 % der Mitglieder in Leitungs- und Führungspositionen. Die größte User-Group sind bei "Xing" mit 12 % die 31- bis 40-Jährigen, gefolgt von jeweils 10 % unter den 41- bis 50-Jährigen und den über 50-Jährigen.

"Xing" konnte die Zahl seiner Mitglieder während der Pandemie um 1,8 Mio. steigern. Die Muttergesellschaft "New Work SE" erwirtschafte im vergangenen Geschäftsjahr einen globalen Umsatz in Höhe von 276 Mio. €. Zur Hamburger Firmengruppe gehören neben dem Business-Netzwerk "Xing" und seinen Marketing-Ablegern auch die Entwickler-Jobplattform "Honeypot", die Freelancer-Projektplattform "Hello Freelancer" und die österreichische Arbeitergeber-Bewertungsplattform "Kununu",

Weitere aktuelle Informationen zur Entwicklung von "Xing" gibt es auch den Marketing-Seiten des Unternehmens, eine Übersicht zu den Konzern-Marken gibt es hier

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Mehrheit der Büroarbeiter will nach der Pandemie im Homeoffice bleiben.
Mehr als die Hälfte der Homeoffice-Arbeiter will zu Hause bleiben.
Grafik: Avantgarde Experts

Hamburg/Berlin/München, 27.05.2021: Die Mehrheit der bis zu 58 % auf Grund der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeitenden Angestellten will auch nach dem Ende der Einschränkungen weiterhin von zu Hause aus arbeiten. Eine aktuelle Umfrage des Digitalverbandes "Bitkom" kommt zu dem Ergebnis, dass 51 % der Beschäftigten die Vorteile eigener Zeiteinteilung und entspannterer Arbeitsumgebung auch künftig nutzen wollen. Eine Langzeitstudie des Hamburger Marktforschungsinstituts "Splendid Research" kommt sogar auf einen Spitzenwert von 55 %. Vor allem Männer wollen danach mit 52 % auch nach Covid 19 von zu Hause aus arbeiten.

Die Zeit des Homeoffice hat für viele Arbeitnehmer positive Effekte: Rund jeder Zweite fühlt sich mit Laptop oder PC am heimischen Schreibtisch kreativer, die Konzentration stieg nach einem Jahr um 5 Prozentpunkte im Vergleich zur ersten Welle. Die Arbeitszufriedenheit im Homeoffice bleibt über das gesamte Corona-Jahr mit 54 % auf gleichem Niveau, so "Splendid Research". Ebenso wie die selbst angegebene Produktivität mit 56 %. Überraschend bei den negativen Konsequenzen: Nicht Singles oder Kurzarbeiter fristeten in Zeiten von Covid 19 ein einsames Dasein in negativer Stimmung zu Hause, sondern vor allem Vollzeit-Beschäftigte und Paare.
Für 75 % der zwischen April 2020 und 2021 für den Personaldienstleister "Avantgarde Experts" befragten Arbeitnehmer hat die Arbeit in den eigenen vier Wänden insgesamt erhebliche Veränderungen mit sich gebracht: Die Bereitschaft zur beruflichen oder privaten Veränderung ist in einem Jahr Homeoffice drastisch gesunken. In der dritten Pandemie-Welle seit November '20 wollten nur noch 14 % der Befragten etwas aktiv an ihrer privaten Situation ändern. Noch in der zweiten Pandemie-Phase kündigten mehr als die Hälfte aktive Veränderung im Beruflichen und Privatem an. Ein Viertel waren es in der Anfangszeit.
Die Corona-Krise hat gezeigt, dass flexibles Arbeiten die Qualität der Arbeitsergebnisse nicht schmälert – im Gegenteil. Unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten, kann allen Seiten Vorteile bringen. Derzeit sind die meisten Menschen noch nicht geimpft. Daher sollten möglichst viele Unternehmen auch nach einer Lockerung der Vorschriften ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen, wenn deren Tätigkeit dies zulässt“, so "Bitkom"-Präsident Achim Berg.
Durch die verschärften Homeoffice-Regelungen vom Januar d. J. hat sich der Anteil der Menschen, die während der Pandemie ganz oder teilweise im Homeoffice arbeiten, noch einmal deutlich erhöht. Traf dies Ende 2020 auf 45 % der Berufstätigen zu, waren es Ende Mai d. J. 58 %, so der "Bitkom" in seiner Erhebung. Sie haben ihre Arbeitgeber dabei überwiegend offen für Homeoffice-Lösungen erlebt. 62 % sagen, ihr Betrieb fördere das mobile Arbeiten. Bei 55 % wird Mitarbeitern auch die nötige Technik zur Verfügung gestellt. Jedes dritte Unternehmen übt jedoch Druck auf Angestellte aus, damit diese nicht ins Homeoffice gehen. 27 % wurde Homeoffice sogar verwehrt, obwohl die Tätigkeit aus Sicht der Beschäftigten auch von zu Hause aus hätte erledigt werden können.
Eine ausführliche Meldung zur "Bitkom"-Studie ist auf den Seiten des Digitalverbandes zu finden. Die ausführlichen Ergebnisse der Langzeitstudie sind bei "Avantgarde Experts" nachzulesen. Die Ergebnisse zu einer Homeoffice-Studie der "DAK" mit den Potenzialen des mobilen Arbeitens sind im Pressebereich der Krankenkasse veröffentlicht.
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Telekom rüstet in Hamburg bis zu 540.000 Internet-Anschlüsse mit Glasfaser auf.

Nach Vodafone schließt auch die Telekom Hamburger Haushalte mit Glasfaser an.
Illustration: Deutsche Telekom

Hamburg, 19.05.2021: Die "Deutsche Telekom" hat am Montag begonnen, bis zu 540.000 Haushalte rund um Alster und Elbe mit Glasfaser-Anschlüssen für den Internet-Empfang auszurüsten. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Telekom Deutschland-Chef Hagen Rickmann starteten den bis 2025 geplanten Glasfaser-Ausbau mit einem symbolischen Spatenstich an der Ecke Carl-Cohn-Straße/Alsterdorfer Straße.
Im ersten Schritt werden in den kommenden Monaten 30.000 Haushalte in Alsterdorf und Winterhude von der "Telekom" mit Gigabit-Anschlüssen aufgerüstet. Im kommenden Jahr sollen bis zu 60.000 Haushalte in den Stadteilen Jarrestadt, Eppendorf-Süd und Kellinghusenstraße, das Quartier Goldbek-Nord, Harvestehude, Lokstedt sowie Bergedorf an das Hochgeschwindigkeitsnetz der "Telekom" angeschlossen werden.
Zur Aufrüstung werden die Glasfaser-Kabel vor allem durch bestehende Leerrohre der Stadt geführt, um so wenige Straßenzüge wie möglich aufreißen zu müssen. Das Upgrade des Hamburger Netzes auf Gigabit-Geschwindigkeit ist zudem mit mehreren hundert neuen, digitalen Netzverteilern an den Straßen verbunden. Die "Deutsche Telekom" investiert nach eigenen Angaben einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in die Aufrüstung.
"Zugang zu schnellem Internet ist so wichtig wie der Anschluss für Wasser, Strom und Abwasser", sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher anlässlich des symbolischen Ausbau-Beginns laut "NDR Hamburg". Ein leistungsstarker Glasfaseranschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen wie Arbeiten und Lernen von zu Hause sowie gleichzeitiges Videostreaming in höchster Qualität“ betonte Hagen Rickmann von der "Telekom Deutschland".
Im November 2018 kündigte der "Telekom"-Wettbewerber "Vodafone" an, ab sofort seine 590.000 in Hamburg angeschlossenen Kabel-Haushalte auf Gigabit-Geschwindigkeit aufzurüsten. Dazu hat der Betreiber des früheren "Kabel Deutschland"-Netzes seine Leitungen und Verteiler im Hamburger Stadtgebiet mit Glasfaser-Technik aufgerüstet. Die Hausanschlüsse basieren bei "Vodafone" zumeist auf den früheren Kabel-Fernsehleitungen.
Hamburg bietet laut des aktuellen "Deutschland-Index" des "Fraunhofer-Instituts FOKUS" bereits zu 98,2 % Internetanschlüsse via DSL, Kabel und Glasfaser mit Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/sek. Allerdings basieren nur 14,6 % aller Internet-Anschlüsse rund um Alster und Elbe aktuell auf der weiter skalierbaren Glasfaser-Technologie. 47,8 % der Anschlüsse in der Hansestadt werden mit DSL-Technik betrieben, 15,4 % auf Basis von Kabelanschlüssen. 
Zu den größten Breitband-Anbietern gehört ein Verbund aus "Wilhelm.Tel" (Stadtwerke Norderstedt) und "Willy.Tel" (Hamburg). Rund die Hälfte der Internetanschlüsse u. a. beim größten Hamburger Siedlungsbetreiber "SAGA" und zahlreichen Wohnungsbaugenossenschaften basiert nach eigenen Angaben auf einer Glasfaser-Anbindung.
Eine interaktive Grafik zu Gigabit-Internetanschlüssen in Hamburg ist beim Kompetenzzentrum "ÖFIT" des "Fraunhofer FOKUS" abrufbar. Eine ausführliche Meldung zum Glasfaserausbau in der Freien und Hansestadt ist im Pressebereich der "Telekom" erschienen. Informationen zu den Glasfaser-Anschlüssen der "Telekom" bis in die Wohnungen ("Fiber to the home") gibt es auf den Seiten des Telekommunikationsanbieters.
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Hamburg bleibt Hauptstadt angestellter IT-Spezialisten.

Hamburg verteidigt seine führende Position bei angestellten IT-Fachleute.
Infografik: Bitkom

Hamburg, 10.05.2021: Die Freie und Hansestadt ist das Bundesland mit der prozentual größten Dichte an IT-Spezialisten aller deutschen Bundesländer. An Alster und Elbe arbeiten nach aktueller Erhebung des Digitalverbandes "Bitkom" 4,4 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als Informatiker oder in anderen IT-Berufen. Das ist ein Anstieg von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und bedeutet im Bundesländer-Ranking unverändert den Spitzenplatz.
Hinter dem Stadtstadt rangieren die Startuphauptstadt Berlin (3,7 %, +0,2 Punkte) und Hessen (3,4 %, +0,1) mit der Wirtschaftsregion Rhein-Main. Baden-Württemberg hat mit seinen Wirtschaftszentren Karlsruhe und Stuttgart im Ranking 2021 aufgeschlossen (3,4 %, +0,2 Punkte). Es folgen Bayern mit München-Oberbayern und Franken (3,2 %, +0,1) und die KI-Forschungsmetropole Bremen (3,0 Prozent, +0,2). Sie alle liegen über dem Bundesdurchschnitt (2,7 %, +0,1).
In der IT- und Medienbranche Hamburgs arbeiten nach Senatsangaben insgesamt rd. 110.000 Beschäftigte - inkl. Freelancern, davon in der IT rd. 62.000 Experten inkl. der 44.000 angestellten IT'ler in Hamburger Unternehmen, wie "Beiersdorf", "DNVGL", "Hapag-Lloyd", "Otto Group" oder "Tchibo". Der IT-Standort Hamburg ist vornehmich von Konzern-IT-Abteilungen und angedockten Freelancern geprägt.
„IT-Berufe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auf 100.000 Beschäftigte kommen bereits 2.700 IT-Fachkräfte und ihr Anteil wird weiter steigen“, erläutert "Bitkom"-Präsident Achim Berg die aktuellen Zahlen. „Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung einen kräftigen Schub verliehen. In der Digitalbranche ist das Geschäftsklima so gut wie seit 30 Monaten nicht mehr. Viele Unternehmen suchen händeringend nach IT-Profis. Branchenübergreifend sind 86.000 Stellen vakant, und wenn der Nachwuchs nicht fehlen würde, könnte die Job-Bilanz weitaus positiver ausfallen.“
Bundesweit gibt es 897.215 Beschäftigte in Informatik- und anderen ITK-Berufen, das sind knapp 41.110 mehr als im Vorjahr (+4,8 %). Mit 434.393 ist knapp die Hälfte in IT- und Telekomunternehmen beschäftigt, die übrigen arbeiten in anderen Branchen. Absolut gesehen gibt es die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in IT-Berufen in Bayern (183.458), wo ein Fünftel (20 Prozent) der deutschen IT-Fachkräfte arbeitet. Ähnlich hoch ist die Zahl in Nordrhein-Westfalen (181.613), gefolgt von Baden-Württemberg (159.054). In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dagegen nur knapp 5.720 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in IT-Berufen.

Die Zahlen und Daten können beim "Bitkom" nachgelesen werden. 
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Pandemie in deutschen Unternehmen Beschleuniger und Bremsklotz der Digitalisierung.
Immer mehr Firmen stellen auf digitale Kommunikation um.
Grafik: Bitkom

Berlin, 5. Mai 2021: Gut ein Jahr nach dem ersten Corona-Lockdown zweifeln nur noch 12 % aller Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten am wirtschaftlichen Nutzen der Digitalisierung für ihr Unternehmen. Zu Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr zweifelten noch 27 %, vor zwei Jahren waren es sogar 34 %. Gleichzeitig sagen aktuell 2/3 (64 %) der vom Digitalverband "Bitkom" befragten Unternehmen, dass digitale Technologien dem Unternehmen helfen, die Pandemie zu bewältigen. Zudem hat die Bedeutung der Digitalisierung von Geschäftsprozessen in fast allen Unternehmen (95 %) durch Corona an Bedeutung zugenommen.

Auch Digital-Office-Lösungen sind in der Breite der Unternehmen angekommen sind, es gibt aber noch viel Potenzial beim Einsatz einzelner Anwendungen. So sagen 93 %, dass sie einzelne Lösungen wie CRM, ECM oder ERP nutzen. Allerdings verwenden nur 48 % digitale Lösungen zur Digitalisierung von Dokumenten, 44 % ein Workflow-Management für Freigabeprozesse und 41 % ein elektronisches Archiv und Dokumentenmanagement. Ein Output-Management zur Generierung von Dokumenten setzen 35 % ein, leidglich 27 % haben digitale Lösungen zur Recherche von Unternehmensinformationen eingeführt und nur 21 % verwenden digitale Signaturen. Das sind die Kern-Ergebnisse der jährlichen Befragung von mehr als 500 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des "Bitkom", die am Donnerstag vorgestellt wurde.

Bei rund der Hälfte (47 %) der Unternehmen hat Corona längst überfällige Digitalisierungsvorhaben angeschoben, in ebenfalls der Hälfte (52 Prozent) wurden Digitalisierungsprojekte wegen Corona aber auf Eis gelegt. Eine Hälfte der Unternehmen (46 %) sieht sich bei der Digitalisierung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen als Vorreiter, die andere (50 %) aber als Nachzügler. „Die Corona-Krise treibt die Digitalisierung in jedem zweiten Unternehmen an und bremst sie gleichzeitig in den anderen Unternehmen aus. Corona ist gleichermaßen Digitalisierungsbeschleuniger wie Digitalisierungsbremse“, so der Präsident des Berliner Branchenverbandes.

Corona hat zu einem Digitalisierungsschub in den Köpfen geführt. Jetzt muss es uns gelingen, die Digitalisierung auch in der Praxis voranzutreiben“, so "Bitkom"-Präsident Achim Berg anlässlich der Vorstellung der aktuellen Zahlen zur Digitalisierung in deutschen Unternehmen. „Wer sich digital aufstellt, kann nicht nur Krisenzeiten besser überstehen, sondern wird davon auch in einer Nach-Lockdown-Zeit profitieren.

Das Tempo der Digitalisierung wird derzeit auch durch die fehlende Digitalkompetenz in den Unternehmen gebremst. So verfügen nur noch 56 Prozent über die erforderlichen Mitarbeiter, um die Digitalisierung von Geschäfts- und Verwaltungsprozessen voranzutreiben. Vor einem Jahr verfügten noch 72 Prozent der Unternehmen über ausreichend digital kompetente Mitarbeiter. Dennoch investieren nur noch 64 Prozent in die digitale Fort- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten – nach 70 Prozent im Vorjahr. Und nur knapp in der Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) verfügt das Management über die nötige Digitalkompetenz, um die Digitalisierungsprozesse voranzutreiben.

Bislang haben rd. zwei Drittel der Unternehmen die Corona-Krise sehr schlecht (38 %) oder eher schlecht (28 %) überstanden, nur rd. ein Drittel eher gut (26 %) oder sehr gut (5 %). Jedes Vierte (23 %) glaubt, aus der Corona-Pandemie gestärkt herauszugehen, aber mehr als jedes Dritte (38 %) sieht die eigene Existenz durch die Pandemie bedroht. 

Ein ausführlicher Beitrag zum Thema mit Infografiken ist auf den Seiten des "Bitkom" nachzulesen. (Grafik: Bitkom)

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Linkedin kührt Volkswagen, Beiersdorf und Hapag-Lloyd zu attraktivsten Arbeitgebern Norddeutschlands.

Linkedin hat die 25 attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands gekührt.
Illustration: Linkedin

München, 28.04.2021: "Der Volkswagen"-Konzern aus Wolfsburg ist die bundesweite Nr. 2 unter den 25 attraktivsten Arbeitgebern Deutschlands im Coronajahr 2020. Auf Platz 14 folgt der Hamburger Kosmetik- und Konsumgüterhersteller "Beiersdorf", gefolgt von der Hamburger Linienreederei "Hapag-Lloyd" auf Platz 16. Damit sind drei der von "Linkedin" am positivsten bewerteten Unternehmen aus Norddeutschland.
Gunnar Kilian, Personalvorstand Volkswagen AG, erklärte: „Viele Menschen suchen Aufgaben, an denen sie wachsen, und einen Arbeitsplatz, an dem sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln und entfalten können. Eine solches Umfeld bieten wir bei Volkswagen. Danke an alle Kolleg:innen, die diesen positiven Spirit auch auf LinkedIn mit der Community teilen.
"Linkedin" hat auf Grundlage von eigenen und externen Daten aus sieben Kriterien - darunter die Entwicklungsmöglichkeiten, das Kompetenzwachstum, die Geschlechterstruktur und die Unternehmensaffinität die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands gekührt. Berücksichtigt wurden Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern und einer Fluktuation von höchstens zehn Prozent - basierend auf "Linkedin"-Daten und öffentlichen Bekanntmachungen. Außerdem wurden ausschließlich Muttergesellschaften in das Ranking aufgenommen. Alle Daten wurden anhand der Unternehmensgröße vergleichbar gemacht.
"Das vergangene Jahr hat Menschen auf der ganzen Welt vor außergewöhnliche Herausforderungen gestellt, und Unternehmen, die ihre Mitarbeiter:innen an die erste Stelle setzen, waren noch nie so wichtig wie jetzt“, so Sara WeberRedaktionsleiterin DACH & Benelux bei LinkedIn. Das spiegelt sich auch in unserer angepassten Methodik zur Ermittlung der Top Companies wider.
Einen ausführlichen Beitrag zum Thema gibt es auf dem Corporate-Blog von "Linkedin".
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Evangelische Kirche veröffentlicht Zehn Gebote zur Digitalisierung.

Die Evangelische Kirche hat 10 Digitale Gebote erarbeitet.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 25.04.2021: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich mit der Digitalisierung beschäftigt und eine Grundsatzschrift unter dem Titel "Freiheit digital. Die Zehn Gebote in Zeiten des digitalen Wandels" veröffentlicht. Der 245 Seiten starke Text orientiert sich an den Zehn Geboten. Erstellt wurde die Schrift von der "EKD"-Kammer für soziale Ordnung.

Der stellvertretender Kammer-Vorsitzende Traugott Jähnichen appellierte anlässlich der Veröffentlichung an die Chancen der Digitalisierung: "Es liegt an uns, unsere Freiheit und Kreativität bewusst positiv zu nutzen.

"EKD"-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm forderte bei Vorstellung der Denkschrift, den heiligen Sonntag in Zeiten von Homeoffice und Videokonferenzen nicht Preis zu geben: "Weil sich die Technologien in den vergangenen zehn Jahren so rasant weiterentwickelt haben, hinken die gesellschaftlichen Normen für ihre Nutzung zwangsläufig hinterher", so der Kirchenvorstand. 

Umso dringlicher sei es, die ethischen Folgen der Digitalisierung in den Blick zu nehmen und sich über einen verantwortlichen Umgang mit Technologien zu verständigen. "Angesprochen werden auch problematische Aspekte wie "digitale Gewalt" und Intimbeziehungen im digitalen Raum", so Traugott Jähnichen. 

Zu den diskutablen Aspekten gehören für die Kirche auch Fake News in sozialen Medien. Hier gelte auch heute "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden". Beim aufkommenden Metatrend der Künstlichen Intelligenz ist aus Sicht des "EKD"-Ratschefs die Grenze erreicht, wenn der Mensch die Verantwortung für Entscheidungen an eine Maschine abgebe.

Die Zehn Gebote zur Digitalisierung sind auf der Website www.ekd-digital.de zusammengefasst. Dort kann auch die gesamte Denkschrift heruntergeladen werden. 

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DAK-Studie zeigt Homeoffice als erfolgreiche Alternative und Ergänzung auf.

Ein Drittel aller Deutschen arbeitet seit Corona im Homeoffice.
Foto: Anastasiia Chepinska, Unsplash


Hamburg, 20.04.2021: Die Krankenkasse "DAK" hat am Dienstag die abschließenden Ergebnisse einer über einjährigen Studie zur Nutzung von Homeoffice in Deutschland vorgestellt. Laut der "DAK" arbeiten rd. 38 % bzw. 16,9 Mio. Arbeitnehmer in Deutschland aktuell auf Grund der Corona-Pandemie vor allem von Zuhause aus. Während des 1. Corona-Lockdowns im April und Mai '20 waren mit 40 % bzw. rd. 17,8 Mio. Arbeitnehmer ins Homeoffice umgezogen.

Die bundesweit am stärksten Homeoffice nutzenden Branchen sind 1. Banken und Versicherungen, 2. Bildung, Kultur und Medien, 3. IT-Hersteller und -Dienstleister, 4. Rechtsanwälte und Unternehmensberater sowie 5. Einrichtungen von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung.

Ein zentrales Ergebnis: Mit Homeoffice nimmt die berufliche Nutzung digitaler Möglichkeiten kontinuierlich zu. So nutzten im Februar und März dieses Jahres 58 % der Befragten im Homeoffice das Smartphone, statt die Festnetzleitung. 41 % sind aktuell Nutzer von Telefon- und Videokonferenzen. Der Einsatz von "Teams", "Zoom" & Co. hat sich in einem Jahr seit Beginn der Langzeitstudie von 18 % kommend mehr als verdoppelt.

Mit 86 % fühlen sich mehr als 4/5 aller Homeoffice-Arbeiter aktuell in der Corona-Pandemie Zuhause genauso produktiv, wie im Firmenbüro. 63 % der 2.131 während der Pandemie Befragten sehen sich in den eigenen vier Wänden sogar produktiver in ihrer Arbeit. 61 % empfinden das Arbeiten in den eigenen vier Wänden als angenehmer, als zwischen Trennwänden und Topfpflanzen im Großraumbüro.

Mit gut zwei Dritteln (68 %) bis vier Fünfteln (81 %) stellen Arbeitnehmer in der Pandemie die Vorzüge in den Mittelpunkt: So können sich Angestellte ihren Arbeitstag individuell einteilen, gewinnen mehr Zeit durch Wegfall der Arbeitswege, können Beruf und Familie besser in Einklang bringen und gewinnen Erfahrungen mit Video- und Telefonkonferenzen.

Zu den größten Nachteilen im Homeoffice gehören fehlende Kontakte mit Kollegen (74 % Nennungen im Februar '21), das Verschwimmen von Privat- und Berufsleben in den eigenen vier Wänden (45 %), schwierigere Abstimmung mit Kollegen und Chefs (39 %) und fehlender Zugang zu Unterlagen, Akten und Arbeitsmaterialien aus dem Büro (35 %).

In vielen Fällen zeigt die Studie aus Hamburg das Problem durch Homeoffice als Provisorium: 31 % der Befragten fehlt auch heute noch ein geeigneter Raum für das Arbeiten von Zuhause aus, 26 % fühlen sich häufiger gestört oder abgelenkt und ebenso viele kritisieren eine geringere Konzentration durch das Arbeiten zwischen Kinderbetreuung und Privatleben.

Von den potenziellen Homeoffice-Arbeitern, die das Angebot für die eigenen vier Wände nicht nutzen, sagen 58 %, dass sie es generell nicht möchten. In 41 % können Arbeitgeber nicht die notwendige Hardware fürs Homeoffice bereitstellen. Nur in 9 % aller Fälle gibt es seitens der Arbeitgeber eine zwingende Präsenzpflicht fürs Büro.

Arbeitgeber stellen in den meisten Fällen ein Laptop zur Verfügung, in vielen Fällen auch weitere Hardware, wie ein extra Monitor, Tastatur und Maus oder auch Büromöbel. Schulungen und betriebliche Gesundheitsförderung sind im Homeoffice allerdings mit nur 13 bzw. 11 % Nennungen seitens der Arbeitgeber meist die Ausnahme.

Die "DAK" warnt besonders vor der weiteren Zunahme der im Corona-Jahr 2020 gestiegenen und besonders häufigen Erkrankungen: Mit rd. 332 Fehltagen und einem Zuwachs von 2,5 % liegen Rückenleiden dramatisch an der Spitze, gefolgt von psychischen Erkrankungen mit rd. 265 Krankentagen und 1,7 % Zuwachs in einem Jahr. Die "DAK" hat daher das Thema gesundes Arbeit von Zuhause in ihre Angebote für das "betriebliche Gesundheitsmanagement" aufgenommen.

In den drei Zeiträumen von Dezember bis Januar 2019, April bis Mai 2020 sowie im Februar und März 2021 nahmen insgesamt 7.040 Arbeitnehmer im Rahmen eines Online-Panels an der Befragung des Marktforschungsinsitituts "IGES" im Auftrag der Hamburger Krankenkasse "DAK" teil.

4.814 Personen nahmen an allen drei Umfragen teil und ermöglichen einen repräsentativen Vergleich über mehr als ein Jahr Homeoffice-Erfahrungen in Deutschland vor und während der Corona-Pandemie mit bislang drei Lockdowns. Dazu kommen Telefoninterviews mit 100 Personalverantwortlichen von Unternehmen zu ihren Erfahrungen mit mobiler Arbeit.

Von aktuell rd. 44,5 Mio. Arbeitnehmern in Deutschland können 45 % bzw. gut 20 Mio. Angestellte im Homeoffice arbeiten. Mit 38 % bzw. 16,9 Mio. aller Arbeitnehmer ist das reale Potenzial für die Arbeit aus den eigenen vier Wänden weitgehend ausgeschöpft. Rd. 33 % bzw. 14,7 Mio. Deutsche arbeiten regelmäßig aus ihrem Zuhause heraus.

Die Detailergebnisse der Studie sind auf den Presseseiten der "DAK" nachzulesen. Die "DAK" bietet Arbeitnehmern unabhängig ihrer Krankenversicherung die Teilnahme an offenen Online-Kursen für gesundes Arbeiten an.

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EXKLUSIV: Hamburger Unternehmen zahlen in der Pandemie bislang 1,5 Mio. € für leerstehende Büroflächen.

345.000 qm Büroflächen blieben in Hamburg im Corona-Jahr 2020 leer.
Foto: Alesia Kazantseva, Unsplash

Hamburg, 05.04.2021: Büromieter haben im vergangenen Jahr an Alster und Elbe 1,5 Mio. € für leerstehende Flächen ausgeben müssen, da im Durchschnitt 25 % der Büroangestellten im ersten Corona-Jahr aus dem Homeoffice gearbeitet haben. So das Ergebnis einer Sonderauswertung des Digital Workplace-Anbieters "Unily" für das Hanse Digital Magazin. Insgesamt gibt es nach HANSEVALLEY-Recherchen in Hamburg rd. 420.000 Bürobeschäftigte, 300.000 davon in Dienstleistungsbranchen.

Der Software-Anbieter stellt für die Hansestadt in 2020 einen Leerstand von 345.000 qm fest. Bei einem Quadratmeterpreis von 17,40 € ergeben sich Kosten von 1.500.750,- €, Damit liegt die Wirtschaftsmetropole bundesweit auf Platz 4. In Berlin zahlten Arbeitgeber knapp 5 Mio. € für unbesetzte Arbeitsplätze in ihren Büros. In München flossen rund 3,5 Mio. € für ungenutzte Quadratmeter ins Leere. Frankfurt am Main rangiert mit 2 Mio. € auf dem dritten Platz.

Etwa ein Viertel aller bundesweit Beschäftigten arbeitet zurzeit von zu Hause, wie eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung aufzeigt. Die Folge: Veränderte Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Lieferanten via "Teams", "Zoom" & Co. sowie leerstehende Büros in Verwaltungs- und Vertriebsstandorten. Der Leerstand schlägt deutschen Firmen als Büromieter im Corona-Jahr 2020 in den zehn größten deutschen Städten mit insgesamt 15 Mio. € zu Buche.

Weitere Informationen zur Kommunikation von Mitarbeitern an digital-vernetzten Arbeitspätzen gibt es im Blog von "Uniliy".

Mitarbeiter bei Bremenports können in Zukunft bis zu 40 % im Homeoffice arbeiten.

Der Bremer Hafen auf dem Weg in die Zukunft der Arbeit.
Foto: BTZ/Silke Krause

Bremen, 22.03.2021: Mit einer neuen Betriebsvereinbarung hat die Hafenverwaltung "Bremenports" die Weichen für eine innovative Arbeitsorganisation bei beim Hafenbetreiber in Bremen und Bremerhaven gestellt. Den Beschäftigten ist damit grundsätzlich möglich, 40 % ihrer Arbeitszeit im Homeoffice oder mobil zu arbeiten. Die Vereinbarung tritt in Kraft, wenn z. Zt. geltenden, coronabedingten Sonderregelungen aufgehoben werden.

Bislang war die Genehmigung von Telearbeit an bestimmte Voraussetzungen wie z.B. Kinderbetreuung oder Pflege naher Angehöriger geknüpft. Künftig können alle Beschäftigten Telearbeit oder mobile Arbeiten in Anspruch nehmen. Ausgenommen sind Tätigkeiten, die sich auf Grund ihrer Art nicht mobil ausführen lassen - z. B. an den Terminals bei Be- und Entladung.

„Dies ist ein Riesenschritt vorwärts, der es uns ermöglicht, nach dem Ende der Corona-Pandemie nahtlos in eine moderne und flexible Form der Arbeitsorganisation zu wechseln“, so "Bremenports"-Geschäftsfüher Robert Howe. „Mit den gefundenen Lösungen können wir die Vorteile des Home-Office auch künftig nutzen, ohne den organisatorischen oder sozialen Zusammenhalt im Unternehmen zu gefährden.“

Mit einem neuen Arbeitgeberportal will "Bremenports" auch in Zukunft die notwendigen Fach- und Führungskräfte für die Hafenbetriebe in Bremen und Bremerhaven gewinnen. Eine ausführliche Meldung gibt es im Pressebereich der "Bremenports".

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Jede fünfte Zivilverhandlung am Landgericht Hamburg per Videokonferenz.

20 % aller Verhandlung am Landgericht Zivil sind heute Videokonferenzen.
Foto: HANSEVALLEY
 

Hamburg, 22.03.2021: Dank der hohen Akzeptanz bei Anwälten und Richtern finden am Landgericht Hamburg heute rd. 60 von insgesamt 280-300 Gerichtsterminen pro Woche und somit über 20 % der Verhandlungen per Videokonferenz statt. Rechtsanwälte, Zeugen und Sachverständige per Videotechnik zuschalten und aus dem Büro oder Homeoffice an der Sitzung teilnehmen. Auf Grund wegfallender Fahrten vereinfacht sich die Terminplanung für alle Beteiligten vereinfacht - eine Erleichterung während der Corona-Pandemie.

Dank der technischen Ausstattung in den Verhandlungssälen des Landgerichts besteht die Möglichkeit zur Videoschalte für jede der 36 Zivilkammern und 19 Kammern für Handelssachen, Besonders häufig finden Verhandlungen mit in Zivilkammern mit Zuständigkeiten aus dem Wettbewerbsrecht, dem Schutz geistigen Eigentums und dem Presserecht statt, in denen Anwälte und ihre Mandanten häufig von auswärts anreisen müssten.

Dank der technischen Ausstattung in den Verhandlungssälen des Landgerichts besteht die Möglichkeit für jede der 36 Zivilkammern und 19 Kammern für Handelssachen, Besonders häufig finden Verhandlungen mit Video-Schalten in Zivilkammern mit Zuständigkeiten aus dem Wettbewerbsrecht, dem Schutz geistigen Eigentums und dem Presserecht statt, in denen Anwälte und ihre Mandanten häufig von auswärts anreisen müssten.

Nach einer Testphase vor einem Jahr (HANSEVALLEY berichtete) haben mehrere Kammern des Landgerichts im April 2020 mit dem Echtbetrieb in einer Reihe von Zivilfällen begonnen, in denen sich die Beteiligten mit der Verhandlung per Video einverstanden erklärt haben. Ergänzend zu Videokonferenzen, die bei Bedarf mithilfe von mobilen Geräten im Sitzungssaal aufgebaut werden, sind sieben Verhandlungssäle des Landgerichts mit stationärer Medientechnik ausgestattet, weitere elf Sitzungssäle sollen in den nächsten Wochen folgen. 

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Hamburgs Wirtschaftssenator schickt 420.000 Büroangestellte ins Homeoffice.

Fordert zur Eindämmung der Corona-Pandemie für 420.000 Hamburger
Büroangstellte das Homeoffice - Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.
Foto: BWI Hamburg

Hamburg, 07.01.2021: Wirtschaftssenator Michael Westhagemann ruft angesichts unverändert hoher Infektionszahlen die mehr als 100.000 Unternehmen an Alster und Elbe auf, ihre insgesamt 420.000 Büroangestellten ins Homeoffice zu schicken. Der Senat wies nach den Beratungen zu den Verschärfungen des Corona-Lockdowns am Mittwoch-Abend auf das Infektionsrisiko in Büros und auf dem Arbeitsweg hin. Westhagemann wird bei seinem Appell u. a. von Hamburgs Justiz- und Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina unterstützt.

Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Peter Tschentscher lehnt wie der Senat insgesamt z. Zt. eine verbindliche Vorschrift zum Thema Homeoffice im Rahmen der Corona-Verfügungen ab. Der Wirtschaftssenator betonte: "Jedes Unternehmen sollte sich jetzt fragen, was sein Beitrag sein kann, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen."

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hamburg forderte von der Politik jetzt verbindliche Regeln für das Arbeiten im Homeoffice. Die Richtlinien des Arbeitsschutzes müssten auch im Homeoffice gelten, so Katja Karger. Die Forderung wird von Hamburgs ehemaligem Justizsenator Till Steffen unterstützt: In den vergangenen 10 Monaten hätten die Unternehmen genügend Zeit gehabt, sich Konzepte fürs Homeoffice zu überlegen, so der Grüne Politiker.

In Absprache mit Vorgesetzten und unter Berücksichtigung von betrieblichen bzw. unternehmerischen Auswirkungen können Angestellte 20 bis 40 % ihrer wöchentlichen Arbeitszeit im Homeoffice erbringen, das sind rd. 1 bis 2 Tage pro Woche. Wichtig: Die Aufgaben des Mitarbeiters müssen dies zulassen und dienstliche Belange dem Arbeiten in der eigenen Wohnung nichts im Weg stehen, z. B. Schichtarbeit im produzierenden oder dienstleistenden Gewerbe.

Anfang 2019 arbeiteten in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole allein rd. 300.000 Beschäftigte in Dienstleistungsbranchen - ohne Handel und Verkehr. Hamburgs Wirtschaft ist laut HWWI geprägt von internationalen Dienstleistungen, wie Groß- und Außenhandel sowie der Logistik. So arbeiten in unternehmensnahen Dienstleistungen laut Handelskammer mit knapp 23 % allein rd. 230.000 Angestellte inkl. gewerblicher Mitarbeiter, in der IT- und Medienbranche sind es nach Senatsangaben 110.000 Beschäftigte inkl. Freelancern, davon in der IT allein rd. 62.000. Dazu kommen rd. 50.000 Beschäftigte in der Finanzbranche.

Der Hamburger Senat hat seine 17.000 Angestellten und Beamten in der Verwaltung ebenfalls bereits ins Homeoffice geschickt. Laut Personalamt der Freien und Hansestadt arbeiten für den größten Arbeitgeber an Alster und Elbe insgesamt rd. 73.000 Beschäftigte - davon rd. 41.000 Beamte und gut 32.000 Angestellte - mit 47.000 Vollzeitkräften. Allein in der Wirtschaftsbehörde sind nach Angaben der Pressestelle mehr als 40 % aller Mitarbeiter ins Homeoffice umgezogen - bei rd. 350 Verwaltungsmitarbeitern.

Zu Beginn des "Lockdowns light" im November vergangenen Jahres arbeiteten in Deutschland rd. 14 % bzw. etwas mehr als 2 Mio. Angestellte in den eigenen vier Wänden. Zu Beginn des 1. Lockdowns im April 2019 waren es 27 % bzw. gut 4 Mio. vornehmlich kaufmännische Angestellte sowie Beamte. In Hamburg wurden im Jahr vor der Corona-Krise rd. 550 Mio. qm Büroflächen neu errichtet oder vermietet. Diese Zahl ist in den ersten 3 Quartalen des Corona-Jahrs 2020 auf 250 Mio. qm eingebrochen.


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Norddeutsche Länder außer Hamburg ermöglichen Verdienstausfall-Meldung online.

Die norddeutschen Bundesländer machen es Arbeitnehmern in der Corona-Krise leichter.
Foto: Hans-Joachim Fröde, Lizenz: CC SA 4.0


Bremen, 15.10.2020: Die norddeutschen Bundesländer Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterstützen das neue Online-Portal des Bundesinnenministeriums und des NRW-Arbeitsministeriums zur Meldung von Verdienstausfällen nach Corona-Maßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzes. Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet die Online-Meldung nicht.

Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Selbstständige alle erforderlichen Angaben zur geleisteten Lohnfortzahlung machen und Nachweise hochladen. Hinter dem Antragsportal steht ein Onlineverfahren. Eine computerunterstützte Bewertung des Erstattungsanspruchs sowie die digitale Ermittlung der Höhe des zu erstattenden Verdienstausfalls ermöglichen eine schnellere Bearbeitung.

Hintergrund: Mit Quarantäneanordnungen, Tätigkeitsverboten und Kita- bzw. Schulschließungen im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes drohen Beschäftigten in der Corona-Krise Verdienstausfälle. Betroffene, die aufgrund einer Infektion oder als Verdachtsfall Arbeits-Verboten unterliegen oder in Quarantäne geschickt wurden, erhalten zunächst eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Entsprechendes gilt für Eltern von Kindern, deren Kitas oder Schulen zur vorübergehend geschlossen wurden.

Das Entschädigungsportal von Bund und Ländern ist hier zu finden.

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DAK-Studie zeigt nachhaltigen Durchbruch für Homeoffice in deutschen Unternehmen.

Für viele Familien ist Homeoffice in der Pandemie eine Lösung.
Foto: Chuck Underwood, Pixabay


Hamburg, 23.07.2020: In einer Vorher-Nachher-Studie hat die Krankenkasse "DAK" den Durchbruch für Home Office in deutschen Unternehmen und Verwaltungen nachgewiesen. Die Zahl der Betriebe mit Homeoffice-Möglichkeiten nahm durch die Corona-Krise um mehr als 50% zu. Mit 116% Zuwachs auf insgesamt 39% hat sich die Zahl der Homeoffice-Arbeiter mehr als verdoppelt. Die Zahl der Telefon- und Videokonferenzen verdoppelte sich durch die Corona-Krise ebenfalls auf rd. 35%.

Den größten Digitalisierungs-Schub gab es bei den bundesweit rd. 16% digitalen Vorreitern unter den Arbeitgebern mit einem Anstieg von über 70% mehr digitalen Möglichkeiten für die Belegschaft. Auch die 28% Nachzügler unter den Betrieben verzeichneten mit über 60% einen großen Schub. Bei 38% eher durchschnittlich digital aktiven Organisationen stiegen Möglichkeiten für digitales und mobiles Arbeiten ebenfalls um rd. 2/3.

Homeoffice wurde besonders häufig bei Banken und Versicherungen (80%), IT-Dienstleistern (75%), in der chemischen Industrie (73%) sowie in der Öffentlichen Verwaltung (72%) und in Medien, Kultur und Bildung (68%) genutzt. Für 39% der Befragten sind die digitalen Möglichkeiten im Job eine Entlastung. Für mehr als 80% der Befragten bleibt die Arbeitsproduktivität an Couch- und Küchentisch stabil, für knapp 1/4 bringt Home Office sogar mehr Produktivität.

Zu den größten Vorteilen des mobilen Arbeitens zählen Angestellte einen deutlichen Zeitgewinn durch Wegfall der Arbeitswege (68%), eine bessere Vereinbarung von Beruf und Familie (66%) und eine bessere Einteilung von Arbeit und privaten Aktivitäten (65%). Größte Nachteile sind fehlende Kontakte zu Kollegen (75%), die mangelnde Trennung von Beruf und Privatleben (47%), die schlechtere Verfügbarkeit von Kollegen (48%) und fehlender Zugang zu Unterlagen und Arbeitsmaterialien (41%).

Mit einem Zuwachs um rd. 50% auf über 80% wollen die meisten erfahrenen Home Office-Arbeiter auch nach der Corona-Krise weiter von Zuhause aus arbeiten. Mit über 75% sehen auch die neuen mobilen Arbeiter in der Möglichkeit zum Homeoffice große Vorteile für sich. Als wichtigste Argumente für weiteres Homeoffice nennen die bundesweit Befragten vor allem persönlich höhere Produktivität, eine ebenso hohe Arbeitsqualität und eine angenehme Umgebung in den eigenen vier Wänden.

Vor der Corona-Krise forderten rd. 75% der Organisationen in Deutschland die persönliche Präsenz im Betrieb, nur knapp die Hälfte der Unternehmen und Verwaltungen waren bis zum Shutdown offen für mobiles Arbeiten. 44% misstrauten vor der Pandemie, ob aus den eigenen vier Wänden die Arbeit ebenso produktiv erledigt werden kann.

Bei den gesundheitlichen Auswirkungen stellten die Marktforscher von "IGIS" und "Forsa" für die "DAK" kaum Veränderungen bei Stresssymptomen und Schlafstörungen in Verbindung mit Büro-Arbeitsplatz vor und Homeoffice während der Corona-Krise fest. Die Hamburger Krankenkasse fordert jetzt nachhaltige Homeoffice-Konzepte in deutschen Betrieben. Kassen-Vorstand Andreas Storm fordert dazu flexible Lösungen aus Home Office und Präsenzarbeit, wo immer dies möglich ist.

Für ihren jährlichen Gesundheitsreport hat die Hamburger Krankenkasse "DAK" 7.000 Beschäftigte in deutschen Unternehmen vor der Corona-Krise im Dezember 2019 und Januar 2020 zu den Themen Digitalisierung und Homeoffice befragt. Auf Grund des Lockdowns von Wirtschaft und Gesellschaft wurden in einer 2. Stichprobe im April und Mai diesen Jahren noch einmal 7.000 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren repräsentativ befragt, fast 6.000 Befragte nahmen an beiden Studien teil, so dass ein einmaliger Vorher-Nacher-Vergleich möglich wurde.

Die "DAK" hat im Bereich des Betrieblichen Gesundheits-Managements zahlreiche Online-Workshops und -Schulungen für die Mitarbeiter in Unternehmen veröffentlicht, die im Arbeitsgeberportal zur Verfügung stehen. 

Die Folien zum Gesundheitsreport 2020 der "DAK" können im Pressebereich der Krankenkasse heruntergeladen werden.

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Jeder 2. Berufstätige arbeitet aktuell aus dem eigenen Homeoffice.


Deutschland ist im Homeoffice.
Grafik: immowelt.de


Nürnberg, 14.04.2020 Mehr als die Hälfte der Berufstätigen in Deutschland arbeitet 3 Wochen nach dem Lockdown im eigenen Homeoffice. Von den 55% Heimarbeitern sind 30% das erste Mal beruflich in den eigenen 4 Wänden tätig, so das Ergebnis einer Home Office-Studie des Immobilienportals "immowelt.de". Dabei verfügen 42% der Homeoffice-Arbeiter sogar ein eigenes Arbeitszimmer, 33% einen festen Arbeitsbereich in Wohn- oder Schlafzimmer.

Ein Drittel derer, die von zu Hause aus arbeiten, gibt an, dies erstmalig in der Corona-Krise zu tun. Dennoch kommen die meisten mit ihren Wohnungen als Arbeitsstätte gut zurecht. Besonders hoch ist der Anteil an Homeoffice-Arbeitern bei den Selbstständigen: 82 Prozent der Berufsgruppe bleiben aktuell zum Arbeiten zu Hause. Der überwiegende Teil der gut 1.000 Befragten (58 Prozent) gab an, die Arbeit im Home Office problemlos erledigen zu können.

Wenn es doch mal Probleme gibt, treten diese hauptsächlich in der Abstimmung mit Kollegen oder Kunden auf (21 Prozent). Nicht jede Berufsgruppe kann problemlos ihren Beruf im Homeoffice ausüben. Mitarbeiter in Handel, Produktion oder Dienstleistungssektor müssen ihre Wohnung auch in der Corona-Krise zum Arbeiten verlassen. 45% machen sich daher weiterhin auf den Weg zur Arbeitsstätte.

Eine ausführliche Meldung mit Grafiken zum Download gibt es im Presseportal.

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Digitalminister warnt vor Hackerangriffen auf Homeoffices in Mecklenburg-Vorpommern.

Warnt frühzeitig vor den Gefahren der Cyberkriminalität:
Digitalisierungsminister Christian Pegel.
Foto: EM MV

Schwerin, 25.03.2020: Die IT-Sicherheitsexperten der Landesverwaltung warnen vor einer spürbar zunehmenden Bedrohung durch Hacker und Online-Kriminelle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. „Die deutlich gestiegene Nutzung von Home-Office, also dem Arbeiten von Zuhause via öffentlicher Telefon- und Datenleitungen auf den Computerservern im Büro, scheinen IT-Kriminelle vermehrt zu nutzen, um neue Sicherheitslücken zu suchen und die Computersysteme in Unternehmen und Verwaltungen zu knacken“, warnt Digitalisierungsminister Christian Pegel. Er appelliert an die Unternehmen im Land, auch in der aktuellen Ausnahmesituation die IT-Sicherheit nicht zu vernachlässigen.

Während auf den Servern der Landesverwaltung am Montag vor zwei Wochen, am 9. März, noch knapp 750.000 E-Mails eingingen, hat sich ihre Zahl in der darauffolgenden Woche teilweise verdoppelt, auf bis zu täglich 1,5 Millionen“, sagt Pegel. Insgesamt seien bis Mitte März rund 20 Millionen E-Mails eingetroffen, von denen die IT-Sicherheitssysteme mehr als 19 Millionen als Spam oder als potenziell schädlich herausgefiltert haben.

Christian Pegel befürchtet, dass dies nicht nur die Computer des Landes, sondern auch die IT-Systeme vieler Unternehmen betreffe. "Es ist davon auszugehen, dass Hacker und Kriminelle auf vielfältigste Art und Weise versuchen werden, die IT-Systeme von Verwaltungen und Unternehmen digital abzutasten um herauszufinden, ob sich durch das sehr schnelle Auf- und Ausbauen von deutlich mehr Home-Office-Möglichkeiten und damit von sehr viel mehr Zugriffsmöglichkeiten von außen auf eigentlich geschlossene interne IT-Systeme bislang unentdeckte Einfallstore ergeben", warnte der Politiker Unternehmen, gerade in der aktuellen Situation aufmerksam zu bleiben.

Empfehlungen zur IT-Sicherheit gibt es auf der Webseite des Digitalisierungsministeriums. 

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Unfallversicherungen geben Tipps für die Homeoffice-Arbeit.

Ohne Struktur wird das Home Office zum Chaos.
Grafik: VBG Hamburg


Hamburg/Berlin, 18.03.2020: Die gesetzlichen Unfallversicherungen haben für die in dieser Woche beginnende Homeoffice-Arbeit von Millionen von Arbeitnehmern eine Übersicht für die Einrichtung ihres heimischen Arbeitsplatzes veröffentlicht. Damit wollen die Unfallversicherungen vor allem die Sicherheit für Arbeitnehmer am heimischen Schreibtisch sicherstellen.

Wird für einen bestimmten Zeitraum Homeoffice empfohlen oder angeordnet, handelt es sich aus Sicht des Arbeitsschutzes um "mobile Arbeit". Sie ist zu unterscheiden von der klassischen Form des Home Office, der "Telearbeit".

Unter "mobiler Arbeit" sind Tätigkeiten zu verstehen, die außerhalb der Arbeitsstätte an PC, Laptop, Tablet oder Handy stattfinden und nicht zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten fest vereinbart sind. 

Die wichtigsten Aspekte für sicheres Arbeiten am heimischen Schreibtisch:

  • Der Abstand zum Bildschirm sollte 50-70 cm betragen.
  • Separate Tastatur, Maus und wenn vorhanden auch einen separaten Bildschirm für Arbeiten am Notebook nutzen, da sie eine ergonomischere Arbeitshaltung ermöglichen.
  • Am besten schaut man entspannt von oben auf den Bildschirm herab, so als würde man ein Buch lesen. Für optimales Sehen sollte der Monitor so weit nach hinten geneigt sein, dass der Blick senkrecht auf den Bildschirm trifft. So ist sichergestellt, dass der Kopf beim Blick auf den Monitor leicht gesenkt ist, was Verspannungen vorbeugt.
  • Öfter die Sitzhaltung ändern und Bewegungspausen machen, um Verspannungen im Rücken vorzubeugen.

Eine Überblick zum Thema bietet das Magazin "Certo" der VBG Hamburg mit detaillierten Beschreibungen zu den Themen Schreibtisch, Sitzplatz und Bildschirm, Atmosphäre und Ablenkung. 

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Nord-FDP fordert Landesregierung zu Homeoffice für Verwaltungsmitarbeiter auf.

Im Kieler Landeshaus regiert die Jamaika-Koalition des echten Nordens.
Foto: Matthias Süssen, Lizenz: CC BY-SA 4.0


Kiel, 16.03.2020: Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion im Landtag, Dennys Bornhöft, hat die Landesregierung aufgefordert, weitere Schritte zur Eindämmung der Coronapandemie zu unternehmen. „Mit der steigenden Zahl von Menschen, die am Corona-Virus erkranken, müssen die Gegenmaßnahmen angezogen werden. Jede Vorgabe, die die möglichen Kontakte zwischen Menschen für die nächste Zeit verringert, ist gut. Neben der Familie findet der meiste Kontakt in der Schule und im Beruf statt." 

Der FDP-Spitzenpolitiker fordert, die Verwaltung des Landes wann immer möglich ins Homeoffice zu schicken: "Behörden und öffentliche Betriebe haben Pandemie- und Notfallpläne, in denen geregelt ist, welche Tätigkeiten unbedingt am Arbeitsplatz stattfinden müssen und welche nicht. Wir fordern daher diese auf, diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken, deren Tätigkeit ortsunabhängig ist." Der öffentliche Dienst mit seinen Verwaltungen solle mit gutem Beispiel vorangehen und umgehend die technischen und arbeitsrechtlichen Vorgaben anpassen bzw. umsetzen.

Zugleich forderte Bornhöft die privaten Arbeitgeber auf, konsequenter die Möglichkeit von Homoffice zu nutzen. Schleswig-Holstein hat auf diesen Internetseiten aktuelle Informationen zum Coronavirus veröffentlicht:

Weblinks zu Informationen in den norddeutschen Bundesländern mit aktuellen Hintergründen und Kontaktdaten gibt es in unserer Servicerubrik auf der Homepage (linke Spalte). 

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