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51 % der Europäer würden die Mitglieder ihrer Parlamente durch KI-Systeme ersetzen lassen. In Deutschland sprechen sich 54 % für die Idee aus. Bei den 2.769 befragten Europäern aus elf Ländern war vor allem die jüngere Generation bis 34 Jahren von der Idee überzeugt.
- IE Center for the Governance of Change, Madrid, Mai 2021 -

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland kann bis 2030 durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wirtschaft um bis zu 11,3% zusätzlich wachsen. Das BIP der Bundesrepublik betrug 2018 zum Zeitpunkt der zititerten PwC-Studie 3,36 Bio. €. Damit kann unser Land in den kommenden 10 Jahren durch KI bis zu 380 Mrd. € zusätzlich an Wert schöpfen. 

In den 5 norddeutschen Ländern beläuft sich das Wachstumspotenzial durch Chemieindustrie, Energiewirtschaft, Ernährungswirtschaft, Fahrzeug- und Maschinenbau, Gesundheitswesen, Handel, Hafenwirtschaft, Industrieproduktion, IT-Industrie, Logistik, Luft- und Raumfahrtindustrie, Maritime Wirtschaft, Medien, Tourismus, Werften und unternehmensnahe Dienstleistungen gemessen am BIP von 2019 auf bis zu 60,9 Mrd. €. 

Treiber der Entwicklung sind die führenden Universitäten und Hochschulen in Norddeutschland mit ihren Schwerpunkten in der Grundlagenforschng und Anwendungsentwicklung mit künstlicher Intelligenz. Hier haben sich die Standorte Bremen (Medizin, Raumfahrt und Robotik), Greifswald (Medizin), Hamburg (Visual Computing) Lübeck (Medizin und digitale Verwaltung) sowie Oldenburg und Osnabrück (Land- und Meereswirtschaft, Maschines Lernen und Produktion) heraus kristallisiert. (in alphabetischer Reihenfolge)

In der Küche des Fachbereichs EASE der Uni Bremen kochen die Roboter.
Foto: SBE EASE/IAI/Universität Bremen

Bremen ist mit seinem Standort des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Institut für künstliche Intelligenz (IAI) und dem Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen, dem Fraunhofer Institut für Digitale Medizin (MEVIS) und dem künftigen "Hanse KI Campus" der Jacobs University einer der führenden KI-Forschungsstandorte in Norddeutschland. 3 der 10 führenden deutschen KI-Köpfe und 2 der 10 wichtigsten KI-Technologien sind laut der "GI"-Initiative "KI 50" in Bremen zu Hause. Mit einer eigenen KI-Strategie und zwei neuen "KI-Transfer-Zentren" im "Digital Hub Industry" und an der Hochschule Bremerhaven fokussiert die Freie Hansestadt auf intelligente Daten in Wissenschaft und Wirtschaft.

Lübeck wird neben Bremen und Greifwald zum bundesweit führenden Technologiestandort für künstliche Intelligenz in der Medizin. Mit der Universität zu Lübeck, der Universitätsmedizin Schleswig-Holstein (UKSH) sowie dem norddeutschen "KI-Space" für künstliche Intelligenz entwickelt sich die Hansestadt zu einem internationalen Forschungs- und Entwicklungszentrum für die Zukunft der Medizin - durch die Landesregierung in Kiel in der laufenden Legislaturperiode mit bis zu 40 Mio. € unterstützt. Schleswig-Holstein plant, seine EU-Fördermittel von 2021 bis 2026 vor allem ins Thema KI zu investieren. Dazu kommt eine neue DFKI-Außenstelle in Lübeck.

In Kiel entsteht mit dem Datencampus ein zentraler Austauschknoten für die Nutzung künstlicher Intelligenz in den verschiedensten Fachbereichen der Hochschulen in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit dem KI-Transfer-Hub der Wirtschaftsförderung SH und dem Engagement der Landesregierung wird die Nutzung von Daten in zentralen Wirtschaftsbereichen des Landes verankert, z. B. in der maritimen Wirtschaft, im Umwelt- und Klimaschutz, in der Landwirtschaft, im Gesundheitssektro und mit dem Digitalisierungagesetz auch in der Landesverwaltung des echten Nordens.

In Hamburg beschäftigen sich mehr als 100 Professoren und mind. 7 Forschungseinrichtungen mit den Themen Machine Learning und künstliche Intelligenz. Nach Erhebung des "Bitkom" liegt Hamburg mit 11 KI-Professuren bundesweit mit der Region Rhein-Neckar auf einem 4. Platz. In der Hansestadt nutzen fast 100 Unternehmen inkl. 14 Startups AI - als professionelle Anwender oder spezialisierte Dienstleister. Ein Schwerpunkt für den Einsatz von KI an Alster und Elbe ist Visual Computing, z. B. bei "Dermalog", "Nect",  "Olympus" und "Philips". Hamburg plant ein eigenes KI-Cluster und einen European Digital Innovation Hub unter Beteilgung der Netzwerke "AI for Hamburg" und "ARIC" - und hat dafür bis zu 10 Mio. € Landesmittel reserviert. 

In der Region Hannover hat sich das Forschungszentrum L3S an der Leibniz-Universität Hannover mit dem Zukunftslabor für Künstliche Intelligenz/Leibnitz AI Lab und Themenschwerpunkten rund um Produktion, Mobilität, Medizin und Bildung einen Namen gemacht. Dazu kommt ein neuer Digital Innovation Campus für KI und Sicherheit. An der TU Braunschweig wird das Thema Mobilität zusammen mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik und mit Beteiligung der Universität Hannover bearbeitet. Künstliche Intelligenz wird in der Metropolregion abgerundet im Kontext maschinelles Lernen vom Campus Institute Data Sciene der Universität Göttingen

Mit Oldenburg und Osnabrück haben sich in der Metropolregion Nord-West zwei weitere starke Hochschul-Standrte für künstliche Intelligenz entwickelt. Mit dem heutigen DFKI-Labor und künftig eigenständigen DFKI-Standort entwickeln Forscher die KI-Zukunft rund um Smart Farming, Smart Enterprise Engineering, Marine Perception und interaktives maschinelles Lernen für medizinische und industrielle Anwendungen. Das Engagement wird durch das OFFIS - Institut für Informatik an der Universität Oldenburg mit den Forschungsbereichen Energie, Gesundheit, Produktion und Verkehr und dem KI-Campus an der Universität Osnabrück mit dem Themenfeld Landwirtschaft und dem Schwerpunkt der Vernetzung von Maschinen und Prozessen unterfüttert.

(C) HANSEVALLEY, 2020-2022. Redaktion: Thomas Keup. Stand: 31.05.2021. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Bremen, Lübeck, Greifswald, Hamburg sowie Oldenburg und Osnabrück
haben Chancen auf eine Zukunft mit Künstlicher Intelligenz.
Foto: WFB Bremen

 Hanse Digital Service: 

Freie Hansestadt Bremen: KI-Strategie + KI-Transfer-Zentrum

Handelskammer Hamburg: KI-Standpunktepapier 2020

Land Niedersachsen: KI-Strategie 2022

Land Niedersachsen: KI-Working Paper Niedersachsen Mai 2021:

Land Niedersachsen: Forderungskatalog Niedersachsen 2030:

Land Niedersachsen: Masterplan Digitalisierung - KI-Förderung 2019:

Land Scheswig-Holstein: Digitalisierungsgesetz inkl. KI in der Verwaltung 2022

Land Schleswig-Holstein: KI-Strategie 2019

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Bundesregierung: KI-Strategie Deutschland

Gesellschaft für Informatik: Initiative "KI 50" (Wissenschaftsjahr 2019)

Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz: DFKI-Standorte (HB, NI, SH)

KI-Bundesverband: Regionalgrupen Nord (HH, MV, SH) und Nord-West (HB, NI)

Bundesverband Deutsche Startups: KI-Startups in Deutschland


Uni Bremen bekommt neue KI-Forschungsgruppe zur Gesundheitsentwicklung.

Die Uni Bremen baut ihre KI-Grundlagenforschung weiter aus.
Foto: Uni Bremen/Matje Meza

Bremen, 01.07.2022: Im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft acht neue Forschungsgruppen ein. Eine DFG-Forschungsgruppe mit dem Titel „Lifespan AI: Von Längsschnittdaten zur lebensüberspannenden Inferenz im Gesundheitsbereich“ kommt an die Universität Bremen. Die neue Forschungsgruppe "FOR 5347 Lifespan AI" erhält eine Förderung von mehr als 4 Mio. € inklusive einer Projektpauschale für vier Jahre.
In "Lifespan AI" werden sensible Daten unter Einhaltung ethischer und datenschutzrechtlicher Bedingungen verwendet, um Maschinelle Lernverfahren (ML) und Deep-Learning (DL)-Modelle voranzutreiben. Ziel ist die Gewinnung kausaler Erkenntnisse, um Ursachen komplexer Erkrankungen aufzudecken und Präventionsstrategien zu optimieren. Das Arbeitsprogramm besteht aus sechs Projekten, die in drei Themen gruppiert sind und die Lifespan AI Vision aus verschiedenen Perspektiven verfolgen: Daten und Methoden (D), Modelle und Interpretation (M) sowie Inferenz und Kausalität (C).
Ich freue mich sehr über die Zusage der DFG“, sagt Tanja Schultz, Sprecherin von "Lifespan AI" und Professorin am Fachbereich Mathematik/Informatik der Uni Bremen. „In Lifespan AI möchten wir KI-Methoden und -Werkzeuge entwickeln, die die Entstehung von Krankheiten im Lebenslauf modellieren, vorhersagen und erklären.“ Dazu werden hochdimensionale, lebensüberspannende Daten heranziehen, die durch Bio-, Sozial- und Lebensstilinformationen ergänzt werden.
Die Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer sowie künftige Rektorin, Professorin Jutta Günther, freut sich über die Entscheidung: „In diesem Vorhaben werden modernste Technologien entwickelt und verwendet, um wissenschaftliche Erkenntnisse zum Wohle der Menschheit zu generieren – beispielhaft für das Bestreben der Universität, die Zukunftsfragen unserer Gesellschaft zu beantworten.“ 
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Uni Bremen
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Im Kieler Landeshaus wollen CDU und Grüne künftig die Digitalisierung für SH vorantreiben.
Foto: Landtag SH 

CDU und Grüne haben am Mittwoch an der Förde ihren ausgehandelten Koalitionsvertrag für die schwarz-grüne Landesregierung von Schleswig-Holstein vorgestellt. In einem Kapitel geht es über 20 Seiten um die Herausforderungen durch Digitalisierung, Transformation und Kulturwandel. Zu Beginn heißt es "Wir verstehen das Land als eine vernetzte Gestalterin einer souveränen digitalen Gesellschaft und des stetigen digitalen Wandels".

Die neue Landesregierung nimmt sich bei der Digitalisierung ein Beispiel an den Ländern Nordeuropas, nicht der Bundesrepublik: "Wir wollen den Digitalstandort Schleswig-Holstein zur digitalen Vorreiterregion in Europa, vergleichbar mit unseren nördlichen Nachbarn in Dänemark und den baltischen Staaten, machen und das digitalisierungsfreundlichste Land sein." Die Digitalisierung kann SH vor allem als Energieland Nr.1, zur Förderung der Wirtschaft, der Wissenschaft und in der Verwaltung unterstützen.

Im Koalitionsvertrag finden sich neben konkreten Zielen in allen Bereichen, wie Schule und Bildung, Forschung und Wissenschaft, Gesundheitswesen und Verwaltung konkrete Forderungen zu den Technologie-Leitthemen KI, Green IT, Open Data, Datenschutz oder IT-Sicherheit. Das Hanse Digital Magazin hat die wichtigsten digitalpolitischen Aspekte des rd. 250 Seiten starken Programms analysiert.

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Hamburger Identitäts-Dienstleister Nect setzt auch auf B2B-Verträge.

Nect erweitert seine Identitäts-Wallet um eine B2B-Vertragslösung.
Foto: Nect/Shutterstock

Hamburg, 16.06.2022: Die digitale Identitäts-Dienstleister "Nect" macht seine bundesweit genutzte Lösung zur digitalen Identifizierung jetzt auch für den Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen nutzbar. Mit dem neuen App-Service "Nect Business Ident" als Teil der "Nect Wallet" können nun rechtsverbindliche Verträge zwischen Unternehmen digital in einer App geschlossen werden.
Bei Transaktionen zwischen Unternehmen muss neben der Identität des Geschäftspartners auch dessen Zeichnungsberechtigung sichergestellt werden. In der "Nect Wallet"-App ist mit "Nect Business Ident" durch den automatisierten Abgleich mit dem Handelsregister beides möglich. Die zweifache Legitimierung mit "Nect Ident" dauert wenige Minuten.
Der Geschäftspartner identifiziert sich in Echtzeit mittels eines Ausweises und eines "Selfie-Videos". Im Anschluss findet im Hintergrund ein automatischer Abgleich mit dem Handelsregistereintrag statt. Nach erfolgreicher Identifizierung wird der persönliche digitale Ausweis des Geschäftspartners in der "Nect Wallet" hinterlegt. Der digitale Ausweis kann für weitere Identifizierungen erneut verwendet werden.
In der "Nect Wallet" ist mit "Nect Sign" auch eine Lösung für die qualifizierte elektronische Signatur integriert. "Nect Sign" bietet damit ein weiteres im Geschäftsverkehr wichtiges Feature, das ermöglicht, dass mehrere Personen ein Dokument rechtskräftig digital unterschreiben können.
Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO der Nect GmbH: „Mit Nect als Schnittstelle zum Handelsregister können Unternehmen unsere bewährte digitale Identifizierung jetzt nicht mehr nur für den komfortablen Austausch mit ihren Endkunden nutzen, sondern auch zur Vereinfachung ihrer Transaktionen mit Firmenkunden, Zulieferern und Dienstleistern.
Durch die Integration von digitaler Identifizierung, der Legitimation durch den Handelsregisterabgleich und der rechtssicheren elektronischen Unterschrift in der Nect Wallet bieten wir eine „All-in-One-App“-Lösung -- ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden ID-Ökosystem mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten."
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist in der "Pressebox" nachzulesen.
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Künstliche Intelligenz hat echte Chancen im Gesundheitssektor.

Die Digitalisierung zieht immer in den Gesundheitssektor ein - auch KI.
Foto: Health AG

Hamburg, 09.06.2022: Die Bereitschaft zur Nutzung digitaler Angebote im Gesundheitssektor hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht: So würden 78 % der Bundesbürger aktuell Terminvereinbarungen nutzen (2021: 73 %). Zu einer kontinuierlichen Messung der Fitness- und Gesundheitswerte sind heute ebenfalls 78 % bereit (zuletzt 75 %). Zur Messung von Blutdruck, Blutzucker und anderen Werten inkl. Übermittlung per Gesundheits-App würden im Falle eines Falles 75 % zustimmen (2021: 63 %).
Auch Tagebuchfunktionen, die dem Arzt bei Migräne, Asthma oder Schlafstörungen die Beurteilung erleichtern, erreichen mit 70 % gegenüber 57 % im Vorjahr eine deutlich höhere Zustimmung. Insgesamt beurteilt die Mehrheit der Bundesbürger die Digitalisierung in Krankenhäusern als mittelmäßig. Das ergab eine repräsentative Online-Befragung von 2.000 Bundesbürgern durch das Institut Toluna im Auftrag der "Asklepios Kliniken".
"Die Ergebnisse zeigen eine deutlich höhere Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Services im Vergleich zum Vorjahr", sagt Kai Hankeln, CEO der in Hamburg geführten "Asklepios Kliniken". "Offenbar hat die Pandemie nicht nur die Defizite in der Digitalisierung offengelegt, sondern auch deren Vorteile aufgezeigt", so der Vorstandsvorsitzende weiter. 
77 % der Befragten fordern eine Vernetzung des Krankenhauses mit anderen Gesundheitsanbietern - vor allem zur Weiterleitung von Überweisungs- und Entlassungsinformationen. Das sind noch einmal zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Jeweils 70 % der Bürger wünschen sich Rezepte, die in Echtzeit an Apotheken übermittelt werden sowie elektronische Dokumente, wie Impfpass, Mutterpass oder Organspendeausweis. Mit 68 % steht auch die digitale Patientenakte noch oben auf der Agenda.
Genutzt werden digitale Anwendungen trotz Pandemie immer noch in überschaubarem Maße: Online-Terminvereinbarungen haben schon 42 % genutzt und 84 % waren damit zufrieden. Tele- bzw. Videosprechstunden hat jeder Fünfte in Anspruch genommen - mit einer Zufriedenheit von 77 %. Erst 18 % haben digitale Tools angewandt, die eine Ferndiagnose ermöglichen, hier lag die Zufriedenheit bei 69 %, wobei nur 19 % "sehr zufrieden" waren.
Die Unsicherheit über die Speicherung und Weitergabe von Daten ist von 65 % auf 63 % minimal zurückgegangen. Mit 76 % praktisch unverändert ist die Angst davor, dass Computer zukünftig Entscheidungen über das Leben treffen könnten sowie die Befürchtung, Künstliche Intelligenz erhöhe das Risiko durch Hackerangriffe (71 %).
Zwei Drittel glauben, Ärzte haben mehr Zeit für sie, wenn ihnen künstliche Intelligenz (KI) einige Tätigkeiten abnimmt und mit 52 % ist mehr als die Hälfte überzeugt, dass KI sogar zu mehr Sicherheit bei Untersuchungen und Diagnosen führen wird, da menschliche Fehler ausgeschlossen werden können. Jeder Vierte kann sich sogar gut vorstellen, dass KI Ärzte in Zukunft vollständig ersetzen wird und 22 % würden der Diagnose einer KI mehr vertrauen als der eines Arztes.
Die vollständige Meldung ist im "Presseportal" nachzulesen.
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Erste "Hamburg Innovation Awards" nach der Corona-Pandemie mit zwei KI-Gewinnern.

Das Team von "DePla" überzeugte mit seinem PET-Recyling.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: In der Altonaer Fischauktionshalle wurden am Donnerstag-Nachmittag im Rahmen des "Hamburg Innovation Summit" die diesjährigen "Hamburg Innovation Awards" an Neugründungen, Startups im Wachstum und etablierte Jungunternehmen verliehen. Den Gewinn von jeweils 5.000,- € und einen "Startup-Koffer" überreichten Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

Der "HHIA" bestätigt die Erfolgsgeschichte des KI-Startups "Nect".
Foto: HANSEVALLEY

In der Kategorie "Idee" für junge Gründungen bis zu einem Jahr konnte sich das Greentech-Startup "DePla" mit einer Lösung zum chemischen Recycling mechanisch nicht wiederverwertbarer PET-Abfälle durchsetzen. In der Kategorie "Start" gewann das junge Hamburger Identity-Unternehmen "Nect" mit seiner KI-basierten Identitätslösung ("Nect-ID") und einer sicheren Unterschriftenlösung via Handy ("Nect-Sign"). Unter den etablierten Unternehmen mit mehr als 5 Jahren am Markt brillierte der KI-unterstütze, digitale Abbiege-Assistent von "LuisTech".

"LuisTech" schreibt mit seinem KI-basierten Abbiege-Assistenten Geschichte.
Foto: HANSEVALLEY

Die "Hamburg Innovation Awards" waren einer der Höhepunkte des diesjährigen "Hamburg Innovation Summits" unter dem Motto "Neue Materialien für die Stadt von Morgen". Nach Veranstalterangaben trafen sich an der Elbe mehr als 1.000 Vertreter aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Startups und etablierten Unternehmen zur diesjährigen Innovationsschau staatlich finanzierter Fördereinrichtungen und ihrer Partner. Die Wirtschaftsförderung der Hansestadt veröffentlichte eine Internetseite mit Informationen zum Gründerstandort unter dem Marketing-Label "Startup City Hamburg".

Eine ausführliche Meldung zu allen Gewinnern gibt es auf der Veranstalterseite

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Der digitale Norden mit künstlicher Intelligenz und Quantencomputing auf der Hannover Messe.

Die Halle 2 wird zum Future Hub der Hannover Messe 2022.
Foto: Deutsche Messe

Hannover, 30.05.2022: Am Montag-Morgen eröffnet in den Messehallen in Laatzen nach zweijähriger Pandemie-Unterbrechung die "Hannover Messe 2022" ihr Pforten. Leitthema der weltweit führenden Industriemesse ist die industrielle Transformation mit den Top-Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Bis zum Donnerstag d. W. präsentieren laut Online-Datenbank in 11 Messehallen mehr als 2.500 Aussteller über 8.000 Produkte und Neuheiten, darunter mehr als 1.500 Messepremieren in einer um einen Tag verkürzten Veranstaltung. Unter den erwarteten Ehrengästen sind Bundeskanzler Olaf Scholz, Außenministerin Annalena Baerbock und Wirtschaftsminister Robert Habeck.
Größter Branchenschwerpunkt ist die Automation einschl. Mobilitätsentwicklungen, gefolgt von digitalen Angeboten und Energielösungen. Bei den mehr als 2.200 digitalen Angeboten dominieren mit mehr als 1.200 Produkten Cloud- und Infrastrukturlösungen, gefolgt von rd. 630 Plattform-Angeboten und rd. 570 Engineering- und Office-Software-Produkten. Mit mehr als 8.600 Ausstellern kommt der überwiegende Teil der Anbieter aus Europa, gefolgt von Ost-Asien mit 1.000+ Anbietern und Nord-Amerika mit rd. 330 Unternehmen und Einrichtungen.
Autonomer Unterwasserroboter aus Bremen
Das "Robotics Innovation Center" des Deutsches Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz ("DFKI") aus Bremen zeigt auf dem "DFKI"-Stand in Halle 2, Stand C39, wie ein autonomes Unterwasserfahrzeug aussehen und arbeiten könnte. Erste Erfolge verbuchte der "DFKI"-Forschungsbereich im Verbund mit einem im Projekt "Mare-IT" entwickelten "Cuttlefish“. Dieser unter Wasser frei bewegliche Interventionsroboter verfügt über zwei tiefseetaugliche Greifsysteme, mit denen er teilautonome Unterwasseraktionen erfolgreich unternehmen kann. Der KI-Standort Bremen forscht mit der Universität der Hansestadt und einem eigenen DFKI-Standort vor allem an den KI-Themen Medizin, Raumfahrt und Robotik. Weitere Details gibt es in einem Beitrag auf der Messeseite.
Quantencomputing aus Niedersachsen
Erstmals wird auf der "Hannover Messe" das neueste Hightech-Thema Quantencomputing mit einem eigenen Bereich berücksichtigt. Die "Deutsche Messe" kooperiert dazu im "Future Hub" in Halle 2 mit dem Entwicklungsverbund "Quantum Valley Lower Saxony - QVLS" der Leibniz-Universität Hannover und der TU Braunschweig. Der Forschungs- und Entwicklungsverbund "QVLS" will bis 2026 einen 50-Qubit-Rechner auf Ionenfallenbasis bauen. Ein erstes Testdesign des Ionenfallenchips ist bereits fertiggestellt. Neben der niedersächsischen Quantenallianz "QVLS" ist auch das Quantentechnologie-Kompetenzzentrum der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig - "QTK" - vor Ort präsent. Weitere Details bei der "Hannover Messe".
Künstliche Intelligenz aus Schleswig-Holstein
Unter dem Motto "AI Solutions made in Schleswig-Holstein" präsentiert sich der echte Norden in Halle 4 Stand E62 auf der Hannover Messe mit einem Gemeinschaftsstand zu künstlicher Intelligenz. Wirtschaft und Wissenschaft aus dem Norden zeigen am Schleswig-Holstein-Gemeinschaftsstand in der KI-Halle ihre Projekte aus den Bereichen Medizintechnik, Mobilität, Robotik und E-Learning. Als Wissenschaftspartner sind die Universitäten und Hochschulen aus Heide, Lübeck und Kiel vor Ort präsent. Digital-Staatssekretär Dirk Schrödter besucht die Messe am Montag, spricht mit Ausstellern und nimmt an mehreren Diskussionsrunden teil. Weitere Informationen gibt es auf der Ausstellerseite.
Weitere Informationen zur "Hannover Messe 2022" gibt es auf den Internetseiten der "Deutschen Messe"
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Hamburger Hafenverwaltung testet autonomen Wartungsroboter auf der Köhlbrandbrücke.

Der autonome Wartungaroboter "Spot" checkt die Köhlbrandbrücke
Foto: HPA

Hamburg, 27.05.2022: Die Hamburger Hafenverwaltung HPA prüft gemeinsam mit den Technologie-Projektpartnern "Boston Dynamics" und "Reply" mit dem Roboterhund "Spot“ Bauwerke in im Hamburger Hafen. "Spot“ ist ein agiler, mobiler Roboter, der mit verschiedenen Sensoren ausgerüstet ist und sich aktuell eigenständig in der Köhlbrandbrücke bewegt.
Auf seiner autonomen Mission unter der Fahrbahn der Westrampe macht "Spot“ u. a. mit einer Kamera mit 30-fach-Zoom hochauflösende Fotos von Schadstellen an der Wand des Bauwerkes. So soll erprobt werden, ob mittels künstlicher Intelligenz und den Sensoreinheiten eine Vorerfassung von Schäden realisiert werden kann, die dem Bauwerksprüfer während der Inspektion z.B. über eine "HoloLens" eingeblendet werden.
Neben unserem Ziel, notwendige Informationen für die Bauwerksprüfung in Bereichen zu erfassen, die der Einsatz für Menschen zu gefährlich oder nicht nur schwer möglich sind, spielt das Thema Fachkräftemangel eine wichtige Rolle“, so Friedrich Stuhrmann, CCO bei der HPA. „Der Einsatz von Robotern und Drohnen kann uns hier helfen, auch künftig gut aufgestellt zu sein.“
Kai Uwe Ernst, Executive Partner bei "Reply": „Mitarbeiter von gefährlichen Tätigkeiten zu entlasten und die Produktivität zu steigern, sind die wichtigsten Treiber für die Einführung mobiler Roboter in Unternehmen. Reply kann mit seiner Expertise und Robotik-Plattform Anwender wie die HPA dabei unterstützen, KI-basierte Analysefunktionen auf konsistente und sichere Weise zu nutzen.
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Hamburg und der Norden weit abgeschlagen bei KI-Startup-Gründungen.

KI-Startups siedeln sich vor allem in Berlin und München an.
Foto: Canva Studio, Pexels

München/Hamburg, 20.05.2022: Von 302 deutschen KI-Startups kommen nur gut 1/10 aus den norddeutschen Bundesländern. Von 32 KI-Jungunternehmen im Norden haben mit 21 rd. 2/3 ihren Sitz in Hamburg, weitere 8 Startups in Hannover. Damit verliert der Norden Deutschlands auch bei jungen, zukunftsweisenden Unternehmen den Anschluss gegen die KI-Hochburgen Berlin und München sowie die KI-Zentren Karlsruhe und Tübingen. Das ist das Ergebnis einer Detailauswertung der aktuellen "KI-Startup-Landkarte" der Initiative "Applied AI" von "UnternehmerTUM" an der TU München durch HANSEVALLEY.
Wichtigste Branchenthemen für Hamburger KI-Startups sind vor allem Transport und Logistik, Computervision, Marketing und Finanzen. Die Jungunternehmen mit Maschine-Learning-Kompetenz an Alster und Elbe folgen somit den traditionellen Branchen in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole. Auch in Hannover gründen sich vor allem KI-Startups in den Themen Banking & Versicherungen, Computervision und Marketing.
Einzelne KI-Startups kommen außerdem aus Braunschweig, Lüneburg und Lübeck. Einen besonderen Gründungsschwerpunkt in den KI-Hotspots Bremen, Oldenburg und Osnabrück sowie Lübeck gibt es nicht. KI-Themen, wie Computer Audition, Computer Linguistics, Healthcare oder Robotics finden sich unter den norddeutschen Nachwuchsunternehmen so gut wie gar nicht.
Wie im Vorjahr liegt Hamburg bei der Finanzierung von KI-Startups weit abgeschlagen hinter den beiden KI-Startup-Hotspots Berlin und München auf Platz Drei. Die höchsten Investments in KI-Jungunternehmen gibt es in Bayern, Sachsen und Brandenburg. Hier liegen Bremen und Hamburg nah einander im Mittelfeld.
Die deutsche KI-Startup-Landkarte kann hier abgerufen werden. (Foto: Canvas Studio, Pexels)
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Landesregierung stellt KI- und Digitalstrategie mit insg. 350 Mio. € Förderung vor.

Auch Niedersachsen macht Ernst mit dem Einsatz von KI im Land.
(Foto: Tara Winstead, Pexels)


Hannover, 04.05.2022: Die Landesregierung hat am Dienstag d. W. eine Strategie für die Entwicklung und den Einsatz von künstlicher Intelligenz in 18 Themenfeldern für Niedersachsen vorgestellt. Unter Führung des CDU-Wirtschaftsministeriums und mit Beteiligung von Kammern, Verbänden und Stakeholdern wurden im April d. J. auf 116 Seiten strategische Ziele, konkrete Maßnahmen, notwendige Budgets und Zeiträume zur Förderung für eine "Menschenzentrierte KI in Niedersachsen" festgelegt.
In den 5 Kapiteln effiziente und datenbasierte Landesverwaltung, Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, KI in der Rechtspflege und im Justizvollzug, KI im Umwelt- und Klimaschutz, KI im Verbraucherschutz und Smart Cities made in Niedersachsen werden 18 Themenfelder für KI im bevölkerungsreichsten Bundesland des Norden aufgezeigt. Für die Projekte stehen bis 2025 insg. 350 Mio. € inkl. Fördermitteln des Bundes und der EU zur Verfügung.
So soll künstliche Intelligenz u. a. in der Wirtschaft und hier besonders im Mittelstand und in Startups eingesetzt werden. Dazu kommen digitale Möglichkeiten mit KI in Schulen und Universitäten, in Landwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Gesundheit und Pflege sowie Verwaltung und Justiz.
Mit der Neuauflage des erfolgreichen KMU-Förderprogramms "Digitalbonus" soll die Einführung und Nutzung von KI in kleinen und mittleren Unternehmen vorangetrieben werden. Ab Sommer dieses Jahres werden die Unternehmen im Land bei der Einführung von KI-Infrastrukturen und Anwendungen mit insgesamt 15 Mio. € durch die landeseigene Förderbank "N-Bank" unterstützt.
Niedersachsens Wirtschaft zählt auf neuen Digitalbonus für KI im Mittelstand
Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände in Niedersachsen (UVN) erklärte: "In Niedersachsens Wirtschaft ist KI teilweise schon in der Umsetzung. In der Automobilindustrie beispielsweise wird bessere Schweißtechnik durch KI unterstützt. In der Stahlindustrie werden durch Unterstützung von KI bessere Energieeffizienzwerte erreicht, weil der Energieverbrauch von Hochöfen besser prognostiziert werden kann."
Müller weiter: "Das Förderprogramm für Betriebe ab diesen Sommer mit 15 Millionen Euro für die Umsetzung von KI-Infrastruktur und -Anwendungen ist ein guter Start. Die Abwicklung muss dann so einfach und schnell sein, wie das Programm gut ist. Damit Unternehmen nicht lange auf die Förderung warten müssen."
Die Eckdaten zur KI- und Digitalisierungsstrategie Niedersachsens sind im Pressebereich der Hannoveraner Staatskanzlei nachzulesen. Die KI-Strategie kann hier direkt als PDF heruntergeladen werden. 
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Kiel forciert Datennutzung nach gemeinsamer Norddeutschland-Konferenz.

Die Landesregierung in Kiel forciert die Datennutzung in der Verwaltung.
Foto: Uphoff, gemeinfrei

Kiel, 28.04.2022: Auf schleswig-holsteinische Initiative hat sich eine Arbeitsgruppe "Datenstrategie in Norddeutschland" gebildet, die für die "Konferenz Norddeutschland" in der vergangenen Woche einen Statusbericht der Länder erarbeitet und Felder einer möglichen Zusammenarbeit im Bereich der Datennutzung in den Nordländern vorgestellt hat.
Die Datenstrategie im Norden nimmt damit nach der "Konferenz Norddeutschland" in Kiel vergangene Woche an Fahrt auf. Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, sieht nach den Beratungen Rückenwind für die eigene Landesdatenstrategie:
"Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) hat erheblich an Bedeutung gewonnen. Mit der KI-Landesstrategie und dem KI-Sondervermögen hat sich Schleswig-Holstein auf diesem Gebiet zu einer der führenden Regionen innerhalb Deutschlands entwickelt", so der CDU-Landespolitiker.
Jede Behörde und jedes Unternehmen braucht nach Überzeugung von Schrödter mehr Fachkompetenz im Bereich Data Science. "Unser Ziel ist das datengeleitete Regierungshandeln, um die Verwaltung noch transparenter und effizienter zu machen. Deshalb brauchen wir mehr Datennutzung. Das ist eine absolute Führungsaufgabe, die es zu entwickeln gilt", so der Chef der Kieler Staatskanzlei weiter.
Auf Initiative der Staatskanzlei gibt es in dieser Woche für alle Abteilungsleitungen der Landesregierung eine Fortbildungs-Veranstaltung mit dem Thema "Daten nutzen - neue Potenziale erschließen". 
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Landesregierung in Kiel setzt KI-Kurs mit weiterer Förderung fort.

In Kiel wird eine KI in Deutsch geschrieben - und als Open Source verfügbar.
Foto: Rahul Pandit, Pexels


Kiel, 26.04.2022: Mit knapp 147.000,- € unterstützt das Land Schleswig-Holstein das Software-Unternehmen "StackOcean" aus Kiel bei einem Projekt zur Entwicklung von KI-Algorithmen in deutscher Sprache. Damit können auch weitere Unternehmen im Land künftig eine künstliche Intelligenz in Deutsch nutzen.
Das Team von "StackOcean" wird im Rahmen des Projektes verschiedene KI-Modelle entwickeln und trainieren. Diese Modelle kommen zum einen aus dem Bereich Natural Language Processing (NLP), wodurch menschliche Sprache für den Computer verständlich wird, sodass Themen und Zusammenhänge in Texten erkannt und extrahiert werden können. 
Zum anderen nutzen die Entwickler weitere Prozesse wie Datentransformation und Mustererkennung, um Zusammenhänge in großen Datenmengen zu finden. Das junge Tech-Unternehmen aus Kiel entwickelt die Modelle so, dass sie sich eigenständig unterschiedlichen Anwendungsfällen und Daten anpassen, indem die Modelle Verfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens testen und die besten statistischen Methoden als Resultat ausgeben und nun dem Anwender für zukünftige Vorhersagen bereitstehen. 
"Künstliche Intelligenz ist aus dem heutigen Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. Die Bedeutung von KI für Unternehmen wird in Zukunft noch zunehmen", so Digitalisierungs-Staatssekretär Dirk Schrödter. Viele Unternehmen könnten sich eine eigene Entwicklung von KI-Systemen nicht leisten, da ihnen das Wissen fehle und die Entwicklung solcher Systeme aufwändig sei. "Genau hier setzt das Projekt ,KISU' an, das wir daher sehr gerne finanziell unterstützen", so der CDU-Politiker. 
Die entwickelten Modelle wird "StackOcean" anderen Firmen als Schnittstelle anbieten. Dadurch können auch KMUs Technologien nutzen, die bisher nur großen Unternehmen vorbehalten waren. Weitere Informationen gibt es auf der Firmenseite.
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Bremer Startup entwickelt mit EU-Hilfe Förderroboter für die Intralogistik.

Umgedrehte Fussball-Roboter aus Bremen für die Intralogistik.
Foto: Cellumation

Bremen, 25.04.2022: Das Bremer Logistik-Startup "Cellumation" wurde in den vergangenen zwei Jahren mit 2,2 Mio. Euro von der EU gefördert. Das junge Startup zieht nun eine positive Bilanz: Mithilfe der EU konnte das Unternehmen auf 78 Mitarbeiter wachsen und seine Technologie weiterentwickeln. Die Bremer konnten ein eigenes Forschungsteam aufbauen und die Anzahl der im Jahr verkauften Zellen wurde auf jetzt 10.000 verdreifacht.
'Ein Fußballroboter kann nicht nur Tore schießen, sondern auch Pakete bewegen – dazu muss man ihn nur umdrehen', so die "Cellumation"-Gründer Hendrik Thamer und Claudio Uriarte. Auf Basis der Idee entstand "Celluveyor". Dabei handelt es sich um ein System aus hexagonalen Roboterzellen, die mehrere Objekte gleichzeitig und omnidirektional bewegen können. Die Roboterzelle kann alle Aufgaben klassischer Fördertechnik übernehmen, Mit der entsprechenden Programmierung sortieren, orientieren, palettieren, depalettieren oder vereinzeln die Roboter gezielt Objekte.
Um die Entwicklung und Marktdurchdringung des Robotersystems voranzutreiben, hat sich "Cellumation" 2020 für das Accelerator-Programm des Europäischen Investitionsrats beworben. Ziel der Förderung ist es, junge Unternehmen bei der Weiter-/Entwicklung von Innovationen zu unterstützen. Unter rund tausend Bewerbern konnte sich "Cellumation" als eines von 30 Unternehmen für eine zweijährige Förderung qualifizieren.
Den Bremern ging es um die Optimierung ihrer Roboterzelle "Celluveyor". Das Start-up verfolgte bei der Entwicklung drei Kernziele: die Senkung der Produktionskosten, die Ausweitung der Funktionalität und die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. So optimierte das Startup unter anderem die Kameratechnik des Systems. Außerdem nahm man Temperatur-, Staubfestigkeits- und Wasserfestigkeitstests vor, die die Performance der Roboterzelle unter erschwerten Bedingungen belegen. Die junge Logistik-Firma investierte die zusätzlichen Mittel insbesondere in die Einstellung neuen Personals und den Erwerb neuer Hardware. 
Zu den Kunden des Bremer Jungunternehmens gehören u. a. die Logistik-Unternehmen "Arvato Bertelsmann", "BLG" aus Bremen, "DHL", "FS Solutions" nahe Osnabrück und "SSI Schäfer". Weitere Informationen zu den Logistik-Robotern gibt es auf der Website von "Cellumation"
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Universität Hamburg entwickelt virtuelle Medizinexperten mit Hilfe von KI.

Die Uni Hamburg entwickelt virtuelle Medizinexperten.
Foto: Michael Berdyugin, Pexels

Hamburg, 20.04.2022: Ein interdisziplinäres Team unter Leitung des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg will ein intelligentes Assistenzsystem entwickeln, das Ferndiagnosen mit virtuellen 3D-Avataren ermöglichen soll. Das Bundesbildungsministerium fördert das Verbundprojekt für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Mixed Reality in der medizinischen Beratung und Behandlung bis März 2025 mit insg. 1,8 Mio. Euro.
Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, neue Ansätze zu entwickeln, bei der menschliche Intelligenz realer Gesundheitsexperten mit Künstlicher Intelligenz und Mixed Reality vereint werden. Dabei werden KI-gestützt virtuelle 3D-Avatare medizinischer Experten generiert. Mobile Endgeräte, 3D-Datenbrillen oder andere MR-Anwendungen können die Avatare darstellen und gleichzeitig mit verschiedenen Sensoren die Umgebung sowie Patientendaten wie Blutdruck, Blutzuckerspiegel oder Gewicht in Echtzeit aufnehmen. 
Die KI-gesteuerten 3D-Avatare beherrschen zudem Mimik und Gestik und vermitteln zusätzlich Emotionen sowie Empathie durch nonverbale Kommunikation, zum Beispiel durch Gesichtsausdruck, Stimmlage und Körperhaltung. 
Ziel ist es, dass der KI-Assistent einfache Standard- und Routineaufgaben selbst abarbeiten kann. Die medizinischen Expertinnen und Experten gehen später die Online-Termine durch und prüfen die korrekte Arbeit des KI-Assistenten.
Bisherige Anwendungen basieren stark auf den Grundlagen der Telekommunikation und sind trotz ihrer Vorteile im deutschen Gesundheitswesen kaum verbreitet. Bemängelt werden vor allem die fehlende Natürlichkeit der Kommunikation, ungenügende Benutzbarkeit und Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Systeme und Prozesse.
Ferndiagnosen bieten medizinische Beratung bei Mobilitätseinschränkungen, langen Wartezeiten, fehlender Verfügbarkeit von Spezialisten sowie bei als peinlich empfundenen Beschwerden oder psychischen Erkrankungen eine sinnvolle Ergänzung zu vor-Ort-Behandlung und -Beratung.
An dem Projekt sind neben der Universität Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auch die Hochschule Düsseldorf sowie die Hamburger Unternehmen "apoQlar" und "Sympatient". Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite
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Unis von Hannover und Oldenburg entwickeln KI-basiertes Geodatensystem für Windanlagenstandorte.

Windkraftanlagen sind nicht unumstritten: KI und Geoddaten sollen das ändern.
Foto: MeineResteRampe, Pixabay

Oldenburg, 14.04.2022: Wo gibt es nicht nur ausreichend Platz, sondern auch genug Wohlwollen in der Bevölkerung, damit Windenergie-Ausbauprojekte Erfolg haben können? Das untersuchen Sozialwissenschaftler der Universität Oldenburg innerhalb des Forschungsprojekts "WindGISKI". Ziel dieses Verbundvorhabens unter Leitung der Universität Hannover ist es, mit Hilfe eines Geoinformationssystems (GIS) und Künstlicher Intelligenz (KI) geeignete Flächen einfacher zu finden.
Eine Oldenburger Arbeitsgruppe "Organisation & Innovation“ um Prof.Jannika Mattes erforscht in einem kürzlich gestarteten Teilprojekt soziologische Einflussfaktoren und befasst sich mit gesellschaftlichen Hürden, die den Ausbau von Windkraftanlagen hemmen. „Die sozialwissenschaftliche Forschung hat eine Vielzahl von individuellen und gesellschaftlichen Faktoren identifiziert, die die Legitimität von neuen Technologien wie Windkraftanlagen und die Akzeptanz von Windenergie-Projekten beeinflussen“, erläutert Mattes.
Dazu gehören demografische Faktoren wie das Durchschnittsalter oder der Bildungsgrad der Bevölkerung, aber auch die Erfahrung einer Kommune mit der Windenergie oder das Vertrauen zu Projektentwicklern. Aufgabe des Oldenburger Teams ist es, die wichtigsten Faktoren zu identifizieren und nachzuforschen, inwieweit passende Daten verfügbar sind. Diese sollen dann in ein KI-Modell einfließen.
Ein Geoinformationssystem soll dabei helfen, vielversprechende Flächen für zukünftige Windenergie-Projekte leichter zu identifizieren. Zudem können Planer mit dem System herausfinden, welche Hindernisse den Ausbau in spezifischen Flächentypen bremsen könnten. Für die potenziellen Flächen soll es konkrete Handlungsempfehlungen für den Planungs- und Beteiligungsprozess geben, die zu einer höheren Akzeptanz führen könnten.  
Das mit insgesamt 2 Mio. € geförderte Verbundprojekt "WindGISKI" hat eine Laufzeit von drei Jahren. Insgesamt acht Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Verbände sind an dem Vorhaben beteiligt. Gefördert wird es vom Bundesumweltministerium im Rahmen des Förderprogramms "KI-Leuchttürme".
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Universität Oldenburg sowie der Leibniz-Universität Hannover.
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SH unterstützt KI-basiertes Fahrzeugschein-Management in Europa.

Ein Startup auf SH digitalisiert das Auslesen von Fahrzeugscheinen mit KI.
Foto: HHE99, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Kiel, 04.04.2022: Mit einem KI-basierten Fahrzeugschein-Scanner der Firma "Autosiastik Software" aus Henstedt-Ulzburg soll international Bewegung in analoge Prozesse rund um die Fahrzeugverwaltung kommen. Schleswig-Holsteins Digital-Staatsekretär Dirk Schrödter übergab am Freitag vergangener Woche dazu einen Förderbescheid des Landes in Höhe von knapp 157.000,- €. 
Die "Autosiastik Software" hat sich das Ziel gesetzt, die Digitalisierung der Automobilbranche voranzubringen und die zeitraubende und fehleranfällige manuelle Dateneingabe zu vereinfachen. Kernstück ist eine KI-basierte Software, die Fotos oder Scans von Fahrzeugscheinen analysiert, die Daten ausliest und sie in strukturierter Form ausgibt.
Für die Weiterentwicklung und Anpassung des Fahrzeugschein-Scanners an die Erfordernisse anderer europäischer Länder sowie die Erschließung neuer Märkte im europäischen Ausland erhält das Unternehmen den einen finanziellen Anschub des Landes. Das Förderprojekt ist auf zwei Jahre angelegt.
"Auch in der Automobilbranche brauchen wir schnelle und sichere Prozesse, sowie Technologien, die fälschungssichere Dokumente in das digitale Zeitalter übersetzen. Diese kommen nun aus dem echten Norden und werden der Automobilbranche hier und in Europa einen Digitalisierungsschub verleihen“, so Ronny Marquardt, Teamleiter der WTSH-Innovationsförderung. 
Weitere Informationen gibt es in einer ausführlichen Meldung auf den Presseseiten der WTSH. (Foto: HHE99, Lizenz: CC BY-SA 4.0)
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Hamburger Forscher entwickeln KI-Index für Seecontainer.

20 Mrd. € werden im Jahr für den Transport von Leercontainern ausgegeben.
Foto: Pexels

Hamburg, 31.03.2022: Das Fraunhofer-Center CML und der Logistikmarktplatz "Container XChange" haben ein Forschungsprojekt zu maritimen Logistikketten und ihrer Sicherung durch digitale Anwendungen auf Basis künstliche Intelligenz abgeschlossen. Im Mittelpunkt des Projekts "C-Timing" stand die Frage, wie die Flexibilität vom Logistikketten im Übersee-Verkehr erhöht und die Zuverlässigkeit von Frachtlieferungen gesichert werden kann.
Dreh- und Angelpunkt des Forschungsprojekts ist die Bereitstellung von Leercontainern. Durch den Transport von leeren Containern werden im Jahr global geschätzt 20 Mrd. € aufgewandt. Reedereien als Eigentümer und Vermieter besitzen mit Millionen von nicht genutzten oder bereitstehenden Containern das wirtschaftliche Risiko für die Blechboxem.
Durch die Bereitstellung aktueller Informationen wolltn das Fraunhofer CML und der Marktplatz "Container XChange" die Verfügbarkeit von Seetransportcontainern verbessern. Ein gemeinsam erarbeiteter "Container Availability Index" auf Basis von Algorithmen soll die regionale Verfügbarkeit von Leercontainern vorhersagen.
Der Index basiert auf der Ausweitung von Millionen von Datensätzen aus Containertransporten rund um den Globus. Dazu kommen statistische Daten sowie Methoden des maschinellen Lernens zur Prognose von Angebot und Nachfrage von Standardcontainern.
Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite des Fraunhofer CML.
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KI-Transfer-Hub SH zieht Zwischenbilanz.

Das Land SH hat den Einsatz der Ki systemaitsch gefördert.
Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Kiel, 29.03.2022: Der "KI-Transfer-Hub" des Landes Schleswig-Holstein hat eine Zwischenbilanz gezogen: Seit 2019 wurden durch die zentrale KI-Fördereinrichtung des Landes 16 Projekte initiiert und sieben KI-Demonstratoren entwickelt. In den vergangenen gut 2 Jahren wurden zudem über 150 Unternehmensworkshops zur Entwicklung von KI-Anwendungen durchgeführt und 66 neue Partner für das Netzwerk gewonnen.
Mit den Vorzeigemodellen – z. B. einem Audio-Anomalie-Detektor für die vorausschauende Wartung von Maschinen und die sogenannte KI-Nase zur Einordnung von Gasen – wird KI für Unternehmen greifbar und praktisch nutzbar, so die verantwortlichen Transferexperten aus Kiel anlässlich der Zwischenbilanz.
Digital-Staatssekretär Dirk Schrödter sagte: „Die Landesregierung hat frühzeitig das enorme Potenzial der KI-Technologie erkannt und es sich mit dem 2019 beschlossenen KI-Handlungsrahmen zur Aufgabe gemacht, Schleswig-Holstein zu einem Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft im Bereich der Anwendung und des Einsatzes von KI zu entwickeln.“
Andreas Hennig, Projektleiter des "KI-Transfer-Hubs SH": „Wir haben viele spannende Unternehmen begleitet, insbesondere Startups, die sich mit dem Thema KI auseinandersetzen und in den verschiedensten Bereichen, von der maritimen Branche über den Medizinsektor bis hin zur Energiewirtschaft, erfolgreiche Anwendungen entwickeln." 
Der "KI-Transfer-Hub SH" ist eine zentrale Kontakt- und Schaltstelle von Unternehmen und Wissenschaft zum Thema künstliche Intelligenz. Jüngstes Mitglied des Netzwerkes ist die FH Westküste. Weitere Informationen gibt es auf der Website des KI-Transfers-Hubs SH.
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Schleswig-Holstein baut in Kiel zentralen Datencampus auf.

Die CAU in Kiel wird zum Datencampus für SH.
Foto: Marvin Radke, CC BY-SA 4.0

Kiel, 25.03.2022: Das Land Schleswig-Holstein fördert den Aufbau eines Campus für KI und Data Science an der Carl-Albrecht-Universität und der Fachhochschule Kiel mit 2,1 Mio. €. Der neue "Datencampus" wird zusammen mit dem "KI-Transfer-Hub SH" entwickelt und soll datenbasierte Technologien und ihre Möglichkeiten in Wissenschaft und Unternehmen bringen. Am Donnerstag d. W. übergab Digital-Staatssekretär Dirk Schrödter in Kiel dazu die Förderbescheide.
Der Fokus des "Datencampus" liegt auf dem Transfer von KI durch Kooperationen. Die ersten KI-Partner sind das Kiel Marine Science, die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, das Exzellenzcluster ROOTS, die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, GEOMAR, Moin CC, das UKSH und das Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Kiel. 
Mit dem Datencampus bündeln wir für den Hochschulstandort Kiel Wissen, Methoden und Kompetenzen rund um Daten und KI und heben den Wissens- und Technologietransfer so auf ein neues Level“, so Digital-Staatssekretär Dirk Schrödter: „Schleswig-Holstein hat die Megatrends KI und Data Science schon früh erkannt. Jetzt schaffen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein, damit wir die Megatrends auch in Zukunft mitgestalten.
Durch den "Datencampus" baut Schleswig-Holstein seine Vorreiterrolle im Bereich Data Science und künstliche Intelligenz aus und schafft ein bundesweit führendes Zentrum, das die Kernkompetenzen aller Hochschulen in Schleswig-Holstein bündelt. In einer Reihe von interdisziplinären Projekten, die den Nutzen und die Möglichkeiten der Daten- und KI-basierten Forschung beispielhaft zeigen, sollen ebenfalls gefördert werden.
Weitere Informationen zu KI in Schleswig-Holstein gibt es auf den Seiten des KI-Transfer Hubs SH
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Hamburger Startup Neuroflash bekommt 800.000,- € für KI-basierte Texterstellung.

Das Neuroflash-Team auf dem Weg zum Marketing-Unicorn.
Foto: Neuroflash

Hamburg, 21.03.2022: Das Hamburger KI-Startup "Neuroflash" hat im Rahmen eines Pre-Seed-Investments renommierte Investoren, wie Michael Diehl, Marcus Hodgkinson ("Sophus3"), Sebastian und Julius Heinz ("Statworx") sowie den "Innovationsstarter Fonds Hamburg" überzeugen können und insgesamt 800.000,- € Wagniskapital für die weitere Entwicklung einer KI-basierten Online-Textersoftware erhalten.
Die Vision des jungen Teams ist, künstliche Intelligenz für die Ideenfindung, die Generierung sowie die Optimierung von Produkt- und Marketing-Texten einzusetzen. Dabei sollen Kunden Zeit und Geld einsparen und häufig wiederholte Texte dennoch variabel erstellt werden können. Außerdem soll die Technologie von "Neuroflash" mit Spaß Nutzer unterstützen. So sollen Texter eigene Grenzen überwinden können, um individueller formulieren zu können sowie Tonalität und Ausdruck flexibel zu wechseln.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern bietet "Neuroflash" nach eigenen Angaben eine Validierung auf die Wirksamkeit automatisiert erstellter Texte zu bestimmten Themen sowie zusätzlich eine Qualitätssicherung, bei der die Ergebnisse der künstlichen Intelligenz durch eine fest installierte Bewertung menschlich validiert werden.
Aktuell können mit dem Abo-Tool Texte in Deutsch und Englisch bearbeitet werden. Momentan werden bereits mehr als 30 verschiedene Typen von Texten unterstützt, u. a. für Produktbeschreibungen, Blogposts und Websites, E-Mails und Newsletter, Social Media Posts, "Facebook"- und "Google"-Anzeigen.
"Das erfahrene Team hinter Neuroflash und der hohe Reifegrad der Technologie hat uns überzeugt, dass eine nächste Revolution der Textkommunikation über alle Märkte ins Haus steht”, betont Sebastian Heinz, Geschäftsführer bei "Statworx". “Wir freuen uns, das weitere Wachstum von Neuroflash in diesem Zukunftsmarkt zu unterstützen."
Nach einer Prototyp-Phase für eine KI-basierte Textanalyse-Software im Sommer vergangenen Jahres konnten bekannte Marken, wie "Bitburger"; "Credit Suisse", "Deutsche Telekom"; "Tchibo". "Tesa", "Migros Online" und "PMI" gewonnen sowie strategische Partnerschaften aufgebaut werden. Bis heute nutzen mehr als 100 Unternehmen das Online-Tool. Die KI-basierte Technologie von "Neuroflash" soll nach eigenen Angaben Texterstellung in eine neue, digitale Dimension der Kommunikation führen.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von "Neuroflash".
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Wissenschaftler der Leuphana werten Fußballspiele mit Hilfe künstlicher Intelligenz aus.

Künftig werden Spieltaktiken einfach mit Hilfe von KI entlarvt.
Foto: Keith Johnston, Pixabay

Lüneburg, 18.03.2022: Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen können bei der Analyse von Fußballspielen hilfreich sein, um taktische Muster zu erkennen. Das zeigt ein jetzt bei der "MIT Sloan Sports Analytics Conference" in Cambridge (Massachusetts) mit dem 1. Preis ausgezeichneter Wissenschaftsbeitrag. Zu den Autoren gehören die Informatiker Prof. Dr. Ulf Brefeld und Dennis Faßmeyer von der Leuphana Universität Lüneburg. Ihr "Autoencoder“ kann mit Hilfe eines neuronalen Grafennetzwerks taktische Muster auf Team-, Gruppen- und Spielerebene erkennen und relevante Szenen eines Spiels automatisch finden.
Für ihre Arbeit haben sie das Beispiel des Überschneidungslaufs bei Spielen der Fußball-Nationalmannschaft genutzt. Dabei handelt es sich ein taktisches Muster im Fußball, an dem zwei Spieler beteiligt sind: Der Ballträger dribbelt den Ball in der Regel in der gegnerischen Hälfte nahe der Seitenlinie, ein Mitspieler läuft mit hoher Geschwindigkeit an ihm vorbei und schafft eine Passoption zum gegnerischen Tor. Solche Läufe sind schwer zu verteidigen, deshalb ist es ein Vorteil, bei der taktischen Spielvorbereitung zu wissen, welche gegnerischen Spieler typischerweise an einer solchen Aktion beteiligt sind.
Will man taktische Muster und Verhaltensweisen auf dem Fußballfeld durch Tracking-Daten erkennen, braucht man dafür viele bereits bekannte Muster, die aus Videoanalysen entstanden sind. Gemeinsam mit zwei Kollegen des Deutschen Fußballbundes und von Hertha BSC Berlin haben Brefeld und Faßmeyer ein Verfahren entwickelt, das für die Analyse nur sehr wenige zuvor ausgewählte Szenen benötigt und auch bislang unbekannte Situationen berücksichtigen kann.
Videoanalyseabteilungen sind ein etablierter Bestandteil des Profifußballs. Um relevante Erkenntnisse über die Taktik einer Mannschaft zu gewinnen, suchen Experten gewöhnlich bei der Auswertung von Videomaterial händisch nach Mustern und kommentieren sie. Dies ist ein aufwendiger und sich immer wiederholender Ablauf. Die Idee der Wissenschaftler war es, dass sich viel Zeit sparen ließe, wenn man diesen Vorgang mit Hilfe künstlicher Intelligenz zumindest teilweise automatisiert.
Mit der neuen Methode können notwendige Informationen automatisch für jeden kommenden Gegner erstellt werden. Eine Übersicht zeigt dann z. B., welche Spieler überschneiden und wer am meisten überschnitten wird. Auf diese Weise erfährt man auch etwas über die Präferenzen von Paarungen, die gemeinsam überschneidende Läufe durchführen.
Bei ihrer künftigen Arbeit wollen die Wissenschaftler sich mit der Erkennung einer Vielzahl weiterer Muster wie etwa Torschüssen, Gegenangriffen oder der Verteidigung von Eckbällen befassen und den Ansatz in andere Mannschaftssportarten wie z. B. Basketball übertragen.
Das Paper kann über die Website der Konferenz heruntergeladen werden. 
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SH fördert künstliche Intelligenz für verbesserte Elektromobilität im ländlichen Raum.

SH setzt seinen Kurs in Richtung KI-Land weiter fort.
Foto: Skitterphoto, Pixabay

Lübeck, 10.03.2022: Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz will das Unternehmen "Bareways" in Lübeck Routing- und Navigationslösungen für Elektrofahrzeuge entwickeln. Das Land unterstützt das Projekt "Adebar“ mit gut 166.000,- €. Digitalisierungs-Staatssekretär und Staatskanzlei-Chef Dirk Schrödter überreichte heute (10.03.2022) den Förderbescheid in Lübeck an die Geschäftsführer Moritz von Grotthuss und Sascha Klement.
E-Mobilität ist eine der wichtigsten Schritte, um den Verkehr zukünftig so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Gerade im ländlichen Bereich gibt es für Elektrofahrzeuge aber zahlreiche Herausforderungen“, betonte der CDU-Politiker. Neben der Infrastruktur für Ladesäulen gehe es auch um die Qualität des Straßenbelages und der Strecken, die sich auf den Energieverbrauch auswirkt.
Mit KI-basierten Lösungen können zukünftig Routenvorschläge gemacht werden, die für E-Fahrzeuge optimiert sind. Dank Künstlicher Intelligenz kommen wir so zu mehr Klima- und Umweltschutz und schaffen es gleichzeitig, die Elektromobilität in den ländlichen Raum zu bringen.
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Hamburger Trust Service-Anbieter Nect knackt die vier Millionen User-Marke.

Nect ist vom Startup zum digitalen Identity-Provider erwqachsen.
Grafik: Nect

Hamburg, 09.03.2022: Mehr als vier Millionen Nutzer haben bis Anfang März d. J. ihre Identität mit dem Selfie-Ident-Verfahren des jungen Hamburger Trust Service-Anbieters "Nect" bestätigen lassen, um schnell und sicher Zugriff auf digitale Serviceangebote, zum Beispiel ihrer Versicherung, ihrer Krankenkasse oder ihres Telefonanbieters, zu erhalten. Einmal verifiziert, wird das genutzte Ausweisdokument als digitale Identität automatisch in der "Nect Wallet" hinterlegt und kann für weitere Prozesse innerhalb von Sekunden erneut verwendet werden.
Damit können Unternehmen ihren Kunden einen unkomplizierten und schnellen und sicheren Zugang zu digitalen Leistungen anbieten. Neben Personalausweisen und Reisepässen aus nahezu allen Ländern kann eine Vielzahl weiterer Dokumente digital in der "Nect Wallet" hinterlegt werden, so beispielsweise der Führerschein oder die elektronische Gesundheitskarte. Damit schafft "Nect" einen Platz für die digitale Identität von Bürgern, der den hohen europäischen Datenschutzstandards entspricht.
Die Wiederverwendbarkeit der digitalen Identität ist seit jeher die Idee hinter unserer App. Mit der Einführung der Nect Wallet vor rund einem Jahr ermöglichen wir Endnutzern, sich mit verschiedenen Ausweisdokumenten binnen Sekunden digital auszuweisen und bauen nun ein umfassendes ID-Ökosystem auf“ , so Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO von "Nect". „Unsere Wallet ist so konzipiert, dass sie schon heute bereit ist, als Identitätsnachweis für zahlreiche Zwecke in Wirtschaft und Verwaltung genutzt zu werden – und das europaweit."
Der Identifizierungsprozess auf Basis der eigens entwickelten Technologie umfasst die Videoaufnahme eines Ausweisdokument sowie die Aufnahme eines Selfie-Videos. Unterstützt durch künstliche Intelligenz werden in einem automatisierten Prozess das Dokument und die Person vom Selfie-Video verglichen sowie eine Prüfung der Echtheit der Aufnahmen und des Ausweisdokuments vorgenommen. Nach rund zwei Minuten ist der Vorgang abgeschlossen und die Identität gegenüber dem Diensteanbieter bestätigt. Der Kunde erhält sofort Zugang.
Die "Nect"-Technologie ist als Vertrauensdienst-Modul zertifiziert (eIDAS) und entspricht neben den regulatorischen Vorgaben des Vertrauensdienstegesetzes (VDG) und der Vertrauensdiensteverordnung (VDV) auch dem Telekommunikationsgesetz (TKG) und weiteren Vorgaben regulierter Branchen. Der Einsatz der Nect Technologie hat sich in der Verwaltung bewährt und ist für behördliche Zwecke anerkannt. 
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15 Mio. € Bundesmittel für maritime Digitalprojekte mit Gaia-X in Rostock und Kiel.

Die Räumung von Monition aus den Meeren soll mit Marispace-X leichter werden.
Foto: Marispace-X

Kiel, 03.03.2022: Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Bekämpfung des Klimawandels, den Windkraftausbau und die Bergung von Monition aus dem Meer mit Hilfe digitaler Möglichkeiten mit insgesamt 15 Mio. €. Das unter Leitung des Cloud-Anbieters "IONOS" aus dem Montabaur Konzern "United Internet" in der europäischen Cloud-Infrastruktur Gaia-X entstehende Rahmenprogramm wird länderübergreifend an den Ostsee-Standorten Kiel und Rostock umgesetzt.
Im Mittelpunkt von "Maritime Smart Sensor Data Space X" stehen vier konkrete Anwendungsfälle: Unter dem Motto "Connect the dots" soll zum einen mit "Marispace-X" die Ausbaugeschwindigkeit von Off-Shore-Windkraftanlagen erhöht werden, worum sich der Partner "TrueOcean" kümmert. Das Fraunhofer IGD will die Zusammenführung maritimer Daten aus unterschiedlichen Quellen - z. B. vom Meeresboden oder von Schiffen - mit einem Testfeld "Digital Ocean Lab" unterstützen.
Die CAU in Kiel wird den Anbau von Seegraswiesen zur Bindung von CO2 in der Atmosphäre durch Auswertung von Satellitendaten aus dem Meer untersuchen. Außerdem sollen mit "Marispace-X" die aktuell 1,6 Mio. Tonnen Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee gefunden werden, um sie zuverlässig entsorgen zu können. Dazu werden Daten verschiedener Forschungseinrichtungen zusammenfließen.
Übergeordnetes Ziel des mit dem Kieler Datenspezialisten "North IO" umgesetzte Verbundprojekt ist die Entwicklung eines digitalen Ökosystems, dass es Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen ermöglicht, die in einzelnen Projekten gewonnenen Daten nach europäischen Standards zu verwalten, zu teilen, zu analysieren und neue Problemlösungen und Produkte für den maritimen Sektor zu entwickeln.
Marispace-X bildet die Grundlage für maritime digitale Geschäftsmodelle, ermöglicht neue Formen digitaler Wertschöpfung und schafft Hightech-Jobs im maritimen Sektor in Deutschland. Das Projekt ist ein Treiber der Transformation im maritimen Sektor und leistet einen wichtigen Beitrag für dessen Zukunftsfähigkeit“, betont die Maritime Koordinatorin der Bundesregierung, Claudia Müller.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sagte anlässlich der Vorstellung des länderübergreifenden Projekts: „Es freut mich, dass dieses maritime Leuchtturmprojekt für die digitale Transformation in Europa aus der mittelständischen Digitalwirtschaft Schleswig-Holsteins heraus initiiert wurde. Es geht um den Meeres- und Klimaschutz, um die Beschleunigung der Energiewende und um die Räumung der Munitionsaltlasten aus dem Meer. All diese Themen machen nicht an Landesgrenzen halt."
Mecklenburg-Vorpommerns Wissenschaftsministerin Bettina Martin betonte die Zusammenarbeit und die daraus erwarteten Effekte: „Die maritime Forschung und Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein werden von der Zusammenarbeit zwischen Rostock und Kiel profitieren. Die Förderung der Digitalisierung des maritimen Raums durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz stärkt unsere Arbeit für die positive Entwicklung von Wissenschaft und Unternehmen an der Ostsee."
Partner in dem Projekt sind neben Projekteiter "IONOS" und Projektkoordinator "North IO" die Universitäten von Kiel und Rostock sowie die Einrichtungen "Geomar", "Fraunhofer IGD", "MacArtney", "Stackable" und "Trueocean". Weitere Informationen zu "Marispace-X" gibt es auf der Projektseite.
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Hamburger Intralogistik-Spezialist forscht an KI-gesteuerten Lager-Robotern.

Der Hamburger Logistik-Spezialist Still arbeitet an autonomen Lager-Robotern.
Grafik: Still

Hamburg, 23.02.2022: Die Vision von autonom fahrenden Fahrzeugen in Produktionshallen und Lagerhäusern soll durch ein europäisches Forschungsprojekt Namens "IMOCO - Intelligent Motion Control" möglich gemacht werden. Auf deutscher Seite wird das EU-Projekt vom Hamburger Intralogistik-Sezialisten "Still"geleitet. In der "Still"-Zentrale in Hamburg wird ein Demonstrator aufgebaut, an dem alle Arbeitserfolge der Projektpartner zusammengeführt werden. Das Projekt soll bis Ende 2024 laufen.
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Voraussetzungen für den herausfordernden Einsatz mobiler robotischer Systeme in dynamischen Intralogistikumgebungen zu schaffen. Autonom durchgeführte und situationsbedingte Planungsänderungen einer Fahrroute inklusive der Berücksichtigung beweglicher Objekte wie Menschen oder Fahrzeuge sollen dann im gesamten Lager möglich sein.
Innerhalb des Forschungsvorhabens wurden vier Szenarien definiert, die von digitalen Zwillingen und KI-Prinzipien wie Maschinellem Lernen und Tiefenlernen geprägt sind: 1. das intelligente Navigieren, 2. das Aufnehmen der Ware, 3. der Transport und 4. die Platzierung am Ziel.
"Derartige Abläufe stellen sehr hohe Anforderungen an die Prozesse und auch an das Fahrzeug. Wir haben daher mit unserem OPX iGo neo einen Kommissionierer in das Projekt geschickt, der aufgrund seiner intelligenten Ausstattung und den daraus resultierenden Fähigkeiten bereits sehr nah an die Vorstellung dieses autonom fahrenden Fahrzeugs heranreicht“, beschreibt Ansgar Bergmann, bei "Still" verantwortlich für das "IMOCO"-Projekt.
Der "OPX iGo neo" ist bereits autonom im Regalgang unterwegs, erfasst und versteht seine Umgebung. Vollautonom den Regalgang zu verlassen und durch die Hallen beim Kunden zu navigieren und dafür optimale Pfade zu planen, ist allerdings bisher nicht möglich. Weil das Gerät bereits mit entsprechender Umgebungssensorik ausgestattet ist, macht ihn dies zum idealen Ausgangspunkt für die angestrebten Weiterentwicklungen im Rahmen des Projektes.
Eine ausführliche Meldung zum Thema gibt es in der "Pressebox".
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Kreis Pinneberg forciert KI-Nutzung mit Unterstützung der Landesregierung.

Der Landkreis ist ein Hidden Champion in Sachen KI in der Verwaltung.
Foto: Stadt Elmshorn

Elmshorn, 16.02.2022: Das Land und der Kreis Pinneberg wollen im Bereich der Künstlichen Intelligenz enger zusammenarbeiten. Dabei geht es vor allem um die effiziente Nutzung von Daten im Sozialbereich und eine bürgerfreundliche und digitale Verwaltung der Zukunft. Das verabredeten bei einem Treffen in Pinneberg Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, und die Landrätin des Kreises Pinneberg, Elfi Heesch.
Vor vier Jahren hat die Sozialplanung des Kreises Pinneberg damit begonnen, die Daten aus der Verwaltung systematisch zu sammeln und miteinander zu vernetzen. Hier setzt die Sozialplanung auf Business Intelligence (BI), Die Entwicklung wurde von der Sozialplanung initiiert und gemeinsam mit externen Dienstleistern umgesetzt. Für die Auswertung der Daten setzt der Kreis mittlerweile auf KI-Technologie und algorithmische Analysen. 
Um einen einfachen Zugang zu komplexen Daten auch für die Einwohner ermöglichen hat die Sozialplanung des Kreises die App "FOKUS PI" mit dem integrierten digitalen Sozialbericht entwickelt. Wer heute wissen will, wie sich die Geburtenrate in Elmshorn oder der Anteil des Motorisierungsgrades in den einzelnen Kommunen entwickelt, bekommt die Daten mit ein paar Klicks in der App.
"Die Daten können für eine bessere Lebensqualität der Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen noch stärker genutzt werden. Künstliche Intelligenz ist der Booster der Digitalisierung, und die Daten sind dazu der Rohstoff", sagte Dirk Schrödter. Der Kreis Pinneberg sei mit seiner digitalisierten Sozialplanung schon jetzt vorbildlich. Modernste Technologien könnten konkrete Vorteile in diesem Bereich schaffen.
"Das ist beispielhaft nicht nur für die Kommunen, sondern für die gesamte Landesverwaltung", so der Kieler CDU-Spitzenpolitiker. "In der Sozialpolitik - aber auch in andern Politikfeldern - brauchen wir verlässliche Daten, die wir dann bewerten und aus denen wir effektive Handlungsempfehlungen für eine evidenzbasierte Politikberatung ableiten", erklärte Landrätin Elfi Heesch.
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Schleswig-Holstein fördert KI im echten Norden mit 12 weiteren Professuren.

Die Uni Lübeck wird als Zentrum für KI in der Medizin gestärkt.
Foto: Uni Lübeck/Thomas Berg

Kiel/Lübeck, 09.02.2022: Das Land Schleswig-Holstein unterstützt an vier Hochschulstandorten die Schaffung von insgesamt zwölf KI-Lehrstühlen – an der Universität zu Lübeck wird vor allem der Forschungsschwerpunkt „KI und Gesundheit“ gestärkt. In der Universität zu Lübeck wird es zeitnah 3,5 Professuren für Künstliche Intelligenz geben. Die Stellen werden sich mit Hybrider KI, Intelligenter Biosignalverarbeitung, Ethical Legal ans Social Aspects of AI und KI in der medizinischen Anwendung.
Die Professuren werden vom Land für die Dauer von fünf Jahren unterstützt und voraussichtlich ab dem Wintersemester 2022/2023 ihre Arbeit aufnehmen. Die Positionen werden an der Universität zu Lübeck vor allem den wissenschaftlichen Schwerpunkt „KI und Gesundheit“ noch stärker verankern. Zwei Professuren sollen dem Bereich Informatik / Technik zugeordnet werden, eine der Medizin und eine fachübergreifend dem Ethical Innovation Hub. 
Die Professuren werden vom Land für fünf Jahre unterstützt und voraussichtlich ab dem Wintersemester 2022/2023 ihre Arbeit aufnehmen. Die Positionen werden an der Universität Lübeck vor allem den wissenschaftlichen Schwerpunkt "KI und Gesundheit“ noch stärker verankern. Zwei Professuren sollen dem Bereich Informatik/Technik zugeordnet werden, eine der Medizin und eine fachübergreifend dem Ethical Innovation Hub. 
Die Landesförderung für die zwölf Lehrstellen beträgt insgesamt 9 Mio. €, davon sind etwa 2,7 Mio. für die Universität zu Lübeck. Gefördert werden jeweils die Personalkosten und eine Pauschale für die Sach- und Personalausstattung. Die Universität stattet die Professuren jeweils noch mit Personalstellen aus eigenen Mitteln aus.
Eine ausführliche Meldung zum Thema gibt es auf den Seiten der Lansdesregierung. Weitere Informationen zu KI im echten Norden gibt es hier.
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KI-Labor Niedersachsen bringt künstliche Intelligenz ins Gemüsebeet.

Moderne Marktgärten sind ideale Testelder für KI im Gartenbau.
 (Foto: Grööntüügs)

Osnabrück, 28.01.2022: In den nächsten zwei Jahre wird KI-Forscher Sebastian Pütz vom Forschungsbereich Planbasierte Robotersteuerung des DFKI-Labors Niedersachsen mit vier Kollegen Softwarebausteine entwickeln, die nötig sind, damit Roboter eigenständig zwischen verschiedenen Gemüsepflanzen, Bei- und Unkräutern navigieren und diese erfassen können. Roboter, die mit Kameras ausgestattet sind, erstellen eine 3D-Pflanzenkarte, mit der Echtzeitdaten der Umgebung im Beet abgeglichen und aus den Informationen Handlungsempfehlungen für die Gärtner abgeleitet werden können. 
Der Blick richtet sich auf Marktgärten, die z. Zt. auch in Deutschland entstehen. In Marktgärten - orientiert an Pariser Stadtgärten des 19. Jahrhunderts - wird auf Spritzmittel verzichtet, nicht einseitig bepflanzt und eine natürliche Bodenpflege berücksichtigt. Das Ergebnis hängt von Wissen und Feinarbeit ab. Es braucht filigrane Geräte, die die kleinteilige Umgebung verstehen, sich darin feinfühlig bewegen können und bei der Pflege der Pflanzen assistieren. Mit Robotik und KI kann das erreicht werden.
In das fertige Softwareprodukt sollen Grundlagen der Doktorarbeit des Wissenschaftlers einfließen, wie Open-Source-Algorithmen für Roboter in unebenem Gelände, die bereits in Forschung und Praxis von Auckland bis Oxford genutzt werden. Das Startup-Projekt "PlantMap" wird seit Oktober 2021 mit rund 800.000 € vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen eines EXIST-Forschungstransfers gefördert. Das Unternehmen wird in diesem Januar angemeldet und soll Ende 2023 auf eigenen Beinen stehen.
Das Spannende in meinen Augen ist es nicht, mit KI-Algorithmen Bestehendes in der Landwirtschaft stetig zu optimieren, sondern Dinge zu machen, die so vorher nicht möglich gewesen wären“, sagt Sebastian Pütz vom Forschungsbereich Planbasierte Robotersteuerung des DFKI-Labors Niedersachsen.
Eine ausführliche Meldung ist beim DFKI nachzulesen.
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Uni Osnabrück untersucht menschliches Sehen mithilfe künstlicher Intelligenz.

Die Universität Osnabrück ist eine der führenden KI-Unis im Nord-Westen
Foto: Floehr@Wikipedia, Lizenz: CC BY SA 3.0

Osnabrück, 24.12.2022: Mithilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz wie Deep Learning wird in den nächsten fünf Jahren an der Universität Osnabrück das menschliche Sehvermögen aus kognitionswissenschaftlicher Sicht untersucht. Der Hirnforscher Prof. Dr. Tim Kietzmann, Professor für Maschinelles Lernen, erhält für sein interdisziplinäres Vorhaben „TIME – Towards a dynamic account of natural vision“ den renommierten "ERC Starting Grant" der Europäischen Union mit 1,5 Mio. € Fördersumme. In dem ERC-geförderten Projekt geht es um die grundlegende Frage, wie unser Gehirn visuelle Informationen aus unserer Umwelt verarbeitet.

Zentral für das Vorhaben ist, dass Kietzmann die Selektion, Verarbeitung und Integration von visuellen Informationen nicht als eine Kaskade von Verarbeitungsschritten aus Signalen der Netzhaut betrachtet. Stattdessen nimmt er mit dem Projekt „TIME – Towards a dynamic account of natural vision“ die visuelle Verarbeitung als ein Prozess an, der sich über Zeit und Raum dynamisch erstreckt. Das ermöglicht, das menschliche Sehen auf eine viel natürlichere Weise als bisher zu betrachten. So können z. B. Augenbewegungen und die dazugehörigen Entscheidungsprozesse in den Modellen mitberücksichtigt werden.

Tim Kietzmann: „Beim Sehen greifen verschiedene Aspekte dynamisch ineinander. Wir wollen uns diesen faszinierenden Prozess genauer anschauen: durch das Sehen werden in nur einem Augenblick visuelle Informationen gefiltert und ausgewählt, sie werden im Hirn verarbeitet und mit vielen weiteren bekannten Informationen zusammengebracht. Gleichzeitig laufen etliche Prozesse ab, etwa die Entscheidung, wann und wohin wir unsere Augen bewegen um weitere Informationen zu sammeln.“

Tim Kietzmann, zuvor Associate Principal Investigator am Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour der Radboud Universität in den Niederlanden, ist auf die Professur „Maschinelles Lernen“ der Universität Osnabrück berufen und vereidigt worden. Sie wird als neue Stiftungsprofessur gemeinsam von Landkreis Osnabrück, Stadt Osnabrück, IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der Unternehmen "Kampmann", "Schoeller" und "Krone" sowie der Stiftung Georgsmarienhütte getragen.

Eine ausführliche Meldung ist auf den Presseseiten der Universität Osnabrück zu finden.

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Onlinehandel übernimmt die Absatzhoheit bei Bekleidung, PCs und Medien.
Der Zug ist fast abgefahren: Online übernimmt den Handel.
Grafik: Gerrit Heinemann

Mönchengladbach/Hamburg: Im Corona-Jahr 2021 wurde in Deutschland erstmals mehr Kleidung online verkauft, als in Geschäften vor Ort. Mit 53,7 % und einem Zuwachs von 16,2 % ging Deutschlands umsatzstärkste Warengruppe des Einzelhandels mehrheitlich online über den Ladentisch. Die Deutschen bestellten danach im vergangenen Jahr für 20,95 Mrd. € Kleidung, Schuhe und Accessoires im Netz. Nur noch 18 Mrd. € wurden in Einkaufsstraßen, Shoppingcentern und bei Filialisten vor Ort ausgegeben. Das hat Deutschlands E-Commerce-Professor Gerrit Heinemann in einer aktuellen Erhebung veröffentlicht.
Durch den ungebremsten Schwenk der Bundesbürger in der Corona-Pandemie auf das Online-Shopping gingen 2021 zudem die Produktgruppen PCs/Zubehör/Spiele/Software sowie Medien/Video/Audio mehrheitlich an den E-Commerce: Mit einem Zuwachs von 23,3 % auf 52,8 % deplatzierte der Bereich PCs & Co. den stationären Handel als Absatzkanal auf die Plätze. Hier wurden insgesamt 15,8 Mrd. € ausgegeben, davon online allein 8,35 Md. €. Bei Medien & Inhalten holten sich die Onlinehändler mit einem Plus von 13,3 % insgesamt 52,8 % bei den Konsumenten ab. Diese investierten insgesamt 14 Mrd. € in Medien, davon 7,27 Mrd. via Web.
Die nächste Warengruppe des Onlinehandels mit Potenzial zum mehrheitlichen Onlinebezug ist der Bereich Unterhaltungselektronik inkl. Smartphones, Tablets & Co. Hier wuchs der Internetabsatz auf 49,4 % bzw. 13,81 Mrd. €. Shooting-Stars im E-Commerce sind Spielwaren. Sie wuchsen von 2020 auf 2021 um 23,3 % auf 45,2 % Online-Einkauf. Hier gaben junge Familien im vergangenen Jahr allein 1,72 Mrd. € im Internet aus. Dazu kommen Haushaltsgeräte, wie Waschmaschinen, Kühlschranke und Staubsauger: Die deutschen Verbraucher katapultierten die "weisse + braune Ware" mit +26,5 % auf 41,3 % Online-Anteil und 1,72 Mrd. € Umsatz.
Der Trend spielt den in Hamburg beheimateten Bekleidungsversendern in die Hände, vor allem der "Otto Group" mit ihren Hamburger Outlets "Otto.de" (Nr. 2 der Versender 2020), "Bonprix" (Nr. 5) und "About You" (Nr. 6) sowie "Baur" in Burgkundstadt (Nr. 7). Die 4 Konzerngesellschaften setzten 2020 gemeinsam allen für mehr als 3 Mrd. € Bekleidung online um. Zum Vergleich: Deutschlands größter Online-Bekleidungsversender "Zalando" aus Berlin erzielte im 2. Corona-Jahr 1,87 Mrd. €, "Amazon.de" 555 Mio. € - etwa so viel wie "Bonprix" oder "About You".
Der Siegeszug des Online-Handels befördert zudem weitere Online-Händler mit Background in Norddeutschland nach vorn. Neben "Otto.de" mit insgesamt 4,5 Mrd. € Umsatz in 2020 sind dies vor allem "Notebooksbilliger" aus Sarstedt bei Hannover mit 818 Mio. €, "Bonprix" mit 685 Mio. €, "Tchibo" mit 540 Mio. €, "MyToys" aus der "Otto Group" (410 Mio. €), "Limango" aus der "Otto Group" (285 Mio. €), "Witt Weiden" aus der "Otto Group" (199 Mio. €), "Heine" aus der "Otto Group" (189 Mio. €) und "Reifendirekt" ("Delticom") aus Hannover (116 Mio. €).
Für seine Erhebung hat der E-Commerce-Spezialist Daten des E-Commerce-Verbands "BEVH", des "Handelsverbandes" und der Statistikamtes "Destatis" herangezogen. Die Vergleichsdaten zu Bekleidungs- und anderen Online-Händlern stammen u. a. vom "EHI Retail Institute" und "Statista". Gerrit Heinemann ist einer der renommiertesten Forscher in Deutschland zum Thema E-Commerce und Handel. Der Leiter des "eWeb Rersearch Centers" an der Hochschule Niederrhein geht von einer weitgehenden Digitalisierung des exzistenzbedrohten Einzelhandels aus.
In seinem aktuellen Buch "Intelligent Retail" fordert er einen weitreichend datenbasierten Einzelhandel einschl. Nutzung von künstlicher Intelligenz für ein kundenbasiertes One-to-One-Marketing. Die Zukunft der Geschäfte vor Ort sieht er in "smarten Stores". 
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Hamburger Netzwerk bekommt 3,8 Mio. € für KI-Startups in der Region.

Ein Hamburger Projekt will KI-Startups in der Region unterstützen.
Foto: Fraunhofer IOSB

Berlin/Hamburg, 20.12.2021: Das Bundeswirtschaftsministeirum fördert im Rahmen des Gründerstipendums für Hightech-Startups aus der Wissenschaft in vier Modellregionen mehr Gründungen von KI-Unternehmen. Bis Ende 2024 investiert die Bundesregierung über "Exist" insgesamt 46,5 Mio. €. Neben den Regionen Berlin ("K.I.E.Z."), Darmstadt ("Hessen AI") und München ("AI+Munich") erhält auch die Freie und Hansestadt ein Modellprojekt. Für die Skalierung und Finanzierung von KI-Startups darf ein Konsortium für den "AI Startup Hub Hamburg" 3,8 Mio. € aus Bundesmitteln ausgeben.
Der nach eigenen Angaben "unternehmerisch geprägte Ansatz" des Hubs umfasst in acht Modulen für KI-fokussierte Startups zugeschnittene Formate und Angebote entlang aller Startup-Entwicklungsphasen - von der Ideenfindung über die Inkubation und Skalierung bis zur Internationalisierung. Das Hamburger Projekt wird vom kommerziellen Netzwerk der AI-Investoren Ragnar Kruse und Petra Vorsteher - "AI Hamburg", vom wissenschaftlichen Artificial Intelligence Center Hamburg ("ARIC"), vom "Exponential Innovation Institute GmbH" des Ex-HSBA-Geschäftsführers Uve Samuels ("Eii"), vom Fachbereich Machine Learning in Engineering ("MLE") der TU Hamburg und der auf Grund ihrer Subventionspolitik mehrfach in die Kritik geratenen "Hamburg Innovation GmbH" betrieben.
Unterstützt werden die Hamburger Player von der "German Entrepreneurship GmbH", die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums die "German Accelerator" in Boston, New York, San Francisco, Silicon Valley und Singapur betreibt. Geschäftsführer Matthias Notz sagte: „Klasse, dass AI.STARTUP.HUB Hamburg mit einem unternehmerisch geprägten Ansatz am Start ist. Wir bilden gerne die Brücke in die internationalen KI-Ökosysteme, um die KI-Startups bei der Skalierung zu begleiten.
Ein Übersicht zu den "Exist"-Projekten für Hochschulausgründungen zu künstlicher Intelligenz gibt es auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums in Berlin. 
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Sopra Steria und OHV starten Cloud-Serivces für Gaia-X-Projekte.

Sopra Steria und OHV wollen gemeinsam GAIA-X-Projekte voranbringen.
Foto: Anaitit: Pixabay

Hamburg/Paris, 10.12.2021: "Sopra Steria" und "OVH Cloud" bauen ihre strategische Partnerschaft aus. Die Management- und Technologieberatung mit Deutschlandsitz in Hamburg und der Cloud-Anbieter des französischen Telekommunikationskonzern "OVH" haben ein neues, gemeinsames Service-Angebot entwickelt, um die digitale Souveränität von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen in Europa zu stärken. Die "Trusted Digital Platform" bietet Zugriff auf souveräne Cloud-Services und unterstützt das Ökosystem, das sich rund um die europäische Cloud-Initiative Gaia-X entwickelt.
Über die "Trusted Digital Platform" erhalten Unternehmen und öffentliche Verwaltungen Zugriff auf eine Reihe technologischer und branchenspezifischer Digitalservices. Die Plattform ist als "Open Trusted Cloud" zertifiziert. Von "OHV Cloud" in Europa gehostet und betrieben, bietet sie Unternehmen und öffentlicher Verwaltung agile und skalierbare Lösungen, mit denen sich die digitale Transformation beschleunigen lässt.
Zu den Services zählen:
- Managed Cloud for Openstack: Kunden erhalten mit wenigen Klicks Zugriff auf eine Reihe von Services und IaaS-Ressourcen (z. B. Sever, Storage, Netzwerk, etc.), die auf Openstack basieren. Nutzer erhalten so die Möglichkeit, ihre Automatisierungs-, Bereitstellungs- und Integrationsfunktionen mit dem Rest der IT zu koppeln.
- Container & Orchestration Services: Basierend auf einer vollständig automatisierten und sicheren Plattform unterstützt die Lösung Cloud-native Anwendungen, Serverless Computing, Künstliche Intelligenz, Machine Learning u. a.
- "Sopra Steria Alive Intelligence": Mit dier SaaS-Lösung kombinieren Anwender menschliche und Künstliche Intelligenz, um nahtlose Interaktionen zu gewährleisten und den Zugriff auf Expertenwissen zu ermöglichen. Der Baustein erlaubt es, einen digitalen Assistenten zu gestalten und Geschäftsprozesse zu automatisieren.
"Sopra Steria" arbeitet bereits mit dem französischen Umweltministerium zusammen, um die Plattform für städtebauliche Genehmigungen mit dem Namen "PLAT'AU" zu implementieren. „Die Entwicklung einer europäischen Cloud-Industrie ist unerlässlich, um die technologische Souveränität der Unternehmen und Verwaltungen des Kontinents zu stärken. Die internationale Ausweitung des gemeinsam mit Sopra Steria entwickelten digitalen Serviceangebots bestätigt unser Engagement für die Förderung und Bereitstellung von Lösungen, die unseren Prinzipien der Offenheit, Reversibilität und Transparenz entsprechen“, so Michel Paulin, CEO von "OVH Cloud".
Weitere Details gibt es in einer ausführlichen Meldung auf den Seiten von "Sopra Steria". 
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Jamaika-Koalition in Kiel setzt KI-Strategie mit Zielbranchen weiter fort.

Die Landesregierung in Kiel setzt ihre KI-Strategie weiter fort.
Foto: Uphoff

Kiel, 07.12.2021: Das Land Schleswig-Holstein macht weiter Tempo bei der Digitalisierung, setzt dabei noch stärker auf den Einsatz Künstlicher Intelligenz und schreibt dazu seine KI-Strategie der vergangenen Jahre fort. "Schon jetzt sind wir ein bundesweit anerkannter Player auf diesem Gebiet", sagte Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, am Montag in Kiel. "Diese Position wollen wir nicht nur halten, wir werden sie entschlossen ausbauen." Gut 45 Mio. € hat das Land für Projekte im Bereich KI seit Beginn der Legislaturperiode bereitgestellt.
"Rund 37 Millionen davon sind fest in Projekten verplant", so Staatskanzlei-Chef Dirkt Schrödter. Dazu kommen Bundes- und EU-Mittel: "Dies zeigt, welch guten Ruf KI-Schaffende und ihre KI-Produkte ,made in Schleswig-Holstein' inzwischen genießen." Das Land konzentriere sich bei der Forschungs- und Unternehmensförderung auf seine bestehenden Stärken. Schwerpunkte seien die Gesundheitswirtschaft inkl. Medizintechnik, die so genannte "Blaue" Maritime Wirtschaft, die klassische Land- und Forstwirtschaft sowie die Erneuerbaren Energien.
Dazu kommt der Bereich öffentliche Verwaltung. Hier wurde u.a. ein umfangreiches Chatbot-Programm gestartet. Der Wert solcher Systeme werde deutlich am Beispiel des Corona-Chatbots, der Bürgern rund um die Uhr Fragen beantworte. Auch Bildung und Kultur böten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für KI. Es sei wichtig, KI-Anwendungen im Alltag erlebbar zu machen und die Menschen zu einer konstruktiv-kritischen Auseinandersetzung mit dieser Technologie zu befähigen. "In diese Richtung zielt auch die Entscheidung, Informatik an den Schulen zum Pflichtfach zu machen", so Schrödter.
Schleswig-Holstein war 2019 eines der ersten Länder, das eine KI-Strategie entwickelt hat. Ein großer Teil der damals formulierten Vorhaben sei umgesetzt. "Heute verfügen wir über ein KI-Ökosystem, in dem zahlreiche Akteure erfolgreich miteinander arbeiten und Projekte auf den Weg bringen", sagte der Staatskanzlei-Chef. Mit der Fortschreibung der Strategie werde der Fokus noch deutlicher auf die Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Forschung und Unternehmen gelegt. "So erzeugen wir Wertschöpfung aus dem großen Wissensschatz der Hochschulen", so der CDU-Digitalpolitiker.
Weitere Informationen zu KI im echten Norden gibt es im Landesportal von Schleswig-Holstein.
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SH will öffentliche Daten für den KI-Einsatz zum Normalfall machen.

KI soll in der Verwaltung von SH der Normalfall werden.
Foto: Continental

Flintbek, 06.12.2021: Die Jamaika-Koalition in Kiel will die Veröffentlichung von Verwaltungsdaten im Open-Daten-Portal des Landes zur Normalität werden lassen und damit den Einsatz der Datensätze für KI-Anwendungen ermöglichen. Das betonte Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, auf einer Fachtagung zum Thema "Datenanalysen und künstliche Intelligenz" mit Experten aus öffentlicher Verwaltung, Forschung und Wirtschaft am Freitag vergangener Woche. Der CDU-Politiker ist von der Bedeutung gezielter Datenanalysen mittels KI für Schleswig-Holstein überzeugt:
"Wir müssen die Datensilos der öffentlichen Verwaltung aufbrechen, der darin liegende Datenschatz sollte nicht ungenutzt bleiben. Die Veröffentlichung aller Daten im Open-Data-Portal sollte die Regel, die Nicht-Veröffentlichung die begründungspflichtige Ausnahme werden. Jede Behörde und jedes Unternehmen benötigt mehr Fachkompetenz in Data Science. In der öffentlichen Verwaltung sollten echte Daten-NUTZ-Beauftragte für Datenerschließung, Standardisierung, Fortbildung, Erkenntnisgewinnung eingesetzt werden. Wir müssen jetzt den Datenturbo zünden."
Der landeseigene IT-Dienstleister "Dataport" unterstützt Land und Kommunen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie. Dies geschieht durch den Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung des Open-Data-Portals für Schleswig-Holstein. Dies ist eine Online-Plattform, die Verwaltungsarbeit und politische Entscheidungen transparenter macht, zum Beispiel durch die Veröffentlichung von Datensätzen zum Landeshaushalt oder von Geodaten.
Darüber hinaus bietet "Dataport" künftig seine innovative Transfer-Plattform "data[port]ai" für Kunden aus öffentlicher Verwaltung, Forschung und Wirtschaft. Hiermit entsteht ein Hub für Datennutzung und künstliche Intelligenz: Künftig sollen neue Analysemethoden zuvor verborgene Zusammenhänge erschließen.
Weitere Informationen zu KI im echten Norden gibt es im Landesportal von Schleswig-Holstein.
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EOS-Studie zeigt Potenziale und Grenzen von Chatbots im Kundendienst auf.

Chatbots ziehen zunehmend im Kundendienst ein.
Grafik: EOS-Gruppe

Hamburg, 26.11.2021: Fast ein Drittel der digitalen Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden in Deutschland findet heute mittels Chatbots statt. Der Einsatz der intelligenten Software sorgt in der Konsequenz bei 64 % der Mitarbeiter und 60 % der Kunden für Zufriedenheit im Kundendienst. Die Rolle von Chatbots im Kundendienst und die positiven Effekte der digitalen Technologie stehen im Fokus einer aktuellen Chatbot-Studie des Hamburger Inkassounternehmens "EOS".
Insgesamt sehen alle Seiten in der Technologie eine nützliche und entlastende Unterstützung. Einer ergänzenden Verbraucher-Umfrage zufolge punktet bei den Nutzern in Deutschland vor allem die schnelle Erreichbarkeit der Bots (56 % Zustimmung), gefolgt vom einfachen Erstkontakt (mit 26 %) und der simplen Nutzung (rund 18 Prozent). Interessant: Mehr als 40 % der deutschen Verbraucher ist es egal, ob sie mit einem Chatbot oder einem echten Mensch kommunizieren, solange ihr Anliegen gelöst wird.
Die "Otto Group"-Tochter hat 2.800 Entscheidungsträger aus 14 europäischen Ländern zum Einsatz von Chatbots in ihren Unternehmen befragt. Weitere Ergebnisse für Deutschland: 64 % der Führungskräfte sieht die Chance, wertvolle Daten für das eigene Servicemanagement zu generieren, 60 % gehen von einer generellen Kosteneinsparung in Service & Support aus. Dennoch erwarten weniger als die Hälfte der Unternehmen (47 %), dass die digitalen Helfer zum Abbau von Personal führen wirde.
Michaela Homann, Head of Technical Customer Communications bei "EOS" dazu: "Das Anliegen wird schnell und unkompliziert gelöst, was den Mitarbeitenden Vielfalt sowie Raum für Weiterentwicklung und sinnstiftende oder erfolgsrelevantere Tätigkeiten verschafft. Den Menschen ersetzen werden Chatbots aber nicht, denn gerade in sensiblen Situationen machen reale Personen einen wichtigen Unterschied."
Die ganze Studie kann auf den Seiten des Finanzdienstleisters nachgelesen und heruntergeladen werden.
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Uni Lübeck bekommt 4 Mio. € für übergreifendes KI-Netzwerk in der Medizin.

Das Land SH fördert KI in der Medizin mit weiteren 3 Mio. €
Foto: Phasus, Lizenz: Cc BY-SA 4.0 Int.

Lübeck, 18.11.2021: Die Hansestadt wird als Forschungsstandort für künstliche Intelligenz weiter ausgebaut. SH-Ministerpräsident Daniel Günther überreichte am Mittwoch d. W. zwei Förderbescheide über insgesamt rd. 4 Mio. € an die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach. Als zentrale Strategie der Weiterentwicklung des Branchenschwerpunkts Medizin und Medizintechnik soll ein Ökosystem "KI-Med" etabliert werden.
"Gerade in der Gesundheitsversorgung geht es darum, stetig besser zu werden und neue Technologien sinnvoll einzusetzen. Deshalb nutzen wir Künstliche Intelligenz für die Medizin, die Medizintechnik sowie für Pflege und Krankenhausmanagement", so der Regierungschef: "In dem KI-Med-Ökosystem können Ideen entstehen und wachsen. Daten werden sinnvoll verbunden, Algorithmen trainiert, Lösungen entwickelt und angeboten. Das ist eine gute Grundlage für eine moderne Gesundheitswirtschaft im Norden."
"Gerade in der Gesundheitsversorgung geht es darum, stetig besser zu werden und neue Technologien sinnvoll einzusetzen. Deshalb nutzen wir Künstliche Intelligenz für die Medizin, die Medizintechnik sowie für Pflege und Krankenhausmanagement", so der Regierungschef: "In dem KI-Med-Ökosystem können Ideen entstehen und wachsen. Daten werden sinnvoll verbunden, Algorithmen trainiert, Lösungen entwickelt und angeboten. Das ist eine gute Grundlage für eine moderne Gesundheitswirtschaft im Norden."
Eine Übersicht zur den KI-Aktivitäten in Lübeck gibt es auf den Seiten der Universität.
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Hamburger Wissenschaftspreis ehrt Münchener Vordenker für KI in der Biomedizin.

Fabian Theis kommt personalisierter Medizin mit KI auf die Spur.
Foto: Astrid Eckart / TU München

Hamburg, 16.11.2021: Die Akademie der Wissenschaften an Alster und Elbe hat im Rahmen eines hybriden Senatsempfangs im Hamburger Rathaus den Wissenschaftspreis 2021 verliehen. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Dr. Fabian Theis für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in biomedizinischen Anwendungen.
Theis ist Leiter des Helmholtz Munich Computational Health Centers und Professor für
Mathematische Modellierung biologischer Systeme an der Technischen Universität München. Prof. Dr. Edwin J. Kreuzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und Jury-Vorsitzender erklärte: 
„Herr Theis ist einer der wenigen Experten, die KI auf verschiedenen Ebenen, von der biomedizinischen Forschung über das Gesundheitswesen bis hin zur Präzisionsmedizin, einsetzen. Er hat den enormen Wert von KI-basierten Technologien in mehreren Anwendungen erfolgreich demonstriert und trägt damit dazu bei, die Erwartungen an künstliche Intelligenz zu erfüllen, Prävention, Diagnostik und Therapie zu reformieren und den Weg für die Medizin der Zukunft zu ebnen.“
Der Hamburger Wissenschaftspreis 2021 ist dem Thema „Künstliche Intelligenz in der Medizin“ gewidmet. Für den Wissenschaftspreis 2021 hat die Jury sieben Nominierungen erhalten. Die Nominierten wurden von Universitäten und besonders Universitätskliniken aus dem In- und Ausland vorgeschlagen.
Der Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 100.000,- € dotiert. Gestiftet wird der Preis von der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Akademie der Wissenschaften
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Niedersachsen plant eigene KI-Landesstrategie.

Niedersachsen setzt in seiner Strategie verstärkt auf KI und Startups.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 08.11.2021: Zur Sicherung von Innovationen im Automobilland Niedersachsen wird die Landesregierung einen Innovationsfonds für Startups über 100 Mio. € einrichten. Das sagte CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann auf dem Kongress "Industrie Digital" in Hannover. Die Hälfte der Investitionsmittel soll von der einheimischen Wirtschaft finanziert werden. Zudem will das Land im Frühjahr kommenden Jahres eine eigene Strategie für künst­liche Intelligenz vorstellen, ähnlich der bereits aktiv im Thema KI engagierten Bundesländer Bremen und Schleswig-Holstein.
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann zog in der vergangenen Woche zudem eine positive Zwischenbilanz bei der Umsetzung des "Masterplans Digitalisierung" durch die Landesregierung in Niedersachsen. Drei Jahre nach dem Start seien rd. 90 % aller staatlichen Schulen und Kranken­häuser mit schnellen Breitbandanschlüssen versorgt worden. Der Masterplan sei bereits zu 71 % abgearbeitet worden, weitere 24 % seien aktuell in der Umsetzung.
2019 hatten lediglich 6 % der öffentlichen Gebäude im Land einen Breitband-Internetanschluss. Mit Stand Herbst 2021 seien es - so der Spitzenpolitiker - über 60 %. Der zuständige Minister für die Digitalisierung im größten norddeutschen Bundesland verwies auf eine Mobilfunkversorgung von mehr als 98 % der Haushalte mit dem aktuellen LTE-Übertragungsstandard für schnelles Internet. Laut des Ministers stellt die rot-schwarze Landesregierung in Hannover insgesamt eine Milliarde Euro für den "Masterplan Digitaltisierung" zu Verfügung.
Der Masterplan kann auf den Seiten der Landesregierung nachgelesen werden. (Screenshot: HANSEVALLEY)
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Braunschweiger Roboter lernt Greifbewegungen mit KI direkt vom Menschen.

Die Braunschweiger TU-Ausgründung Aeon Robotics setzt auf KI.
Foto: Aeon Robotics/TU Braunschweig

Braunschweig, 02.11.2021: Eine Ausgründung der Technischen Universität arbeitet an Robotern, die Greifbewegungen direkt vom Menschen erlernen. Der „Hand Effector“ verfügt über eine Roboterhand nach menschlichem Vorbild. Diese kann Greifkräfte über einen Kraftsinn erfassen und mittels Künstlicher Intelligenz nachahmen. So kann der Mensch durch einmaliges Vorführen von Greifbewegungen den Roboter trainieren. Das verändert grundlegend die Roboterprogrammierung, die dadurch besonders intuitiv ist. Das Gründerteam stellt nun einen Prototyp vor, der erprobt und um Funktionalität erweitert wird.
Das „Hand Effector“-System wurde entwickelt, um die Implementierungskosten für neue Prozesse zu senken: Durch die intuitive Anlernmethode soll der Programmierprozess beschleunigt werden. Erste Experimente zeigen, dass mehr als 95 Prozent der Anlernzeit eingespart werden kann. Durch die integrierte Kraftmessung, die KI-basierte Objekterkennung und Griffadaption bietet das System eine automatisierte Handhabung unterschiedlicher, druckempfindlicher Objekte wie z.B. Lebensmittel und eine sichere Interaktion mit dem Menschen. Dies ermöglicht die Automatisierung von Prozessen, die bisher mit bestehenden Roboterlösungen nicht automatisiert werden konnten. 
Bei dem HandEffector-System handelt es sich um einen Cobot, das heißt einen kollaborativen Roboter. Er ist für den Einsatz in Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert. Sicherheitszellen wie bei klassischen großen Industrierobotern z. B. in der Automobilproduktion werden nicht benötigt. Jedes Gelenk des Roboters überwacht eigenständig wirkende Kräfte und hält damit Sicherheitsgrenzen für kollaborative Zusammenarbeit mit Menschen ein. Erste Anwendungen sind in der Lebensmittelindustrie angesiedelt: Das System kann beim Sortieren und Verpacken von sensiblen Produkten eingesetzt werden. Als zukünftige Anwendung ist der Einsatz als Serviceroboter zur Unterstützung in der Gebäudereinigung und Wartung geplant.
Das Konzept unterstützt dabei Mitarbeiter*innen bei monotonen, sich wiederholenden und physisch schädlichen Arbeitsschritten. Aber auch der Personalmangel in bestimmten Produktions- und Dienstleistungszweigen motiviert den Einsatz der Robotertechnologie. Im Sinne des „Empowerment“-Ansatzes der EU sollen Arbeitskräfte zusätzlich auch in die Lage versetzt werden, Aufgaben auszuführen, die sie bisher nicht ausführen konnten.
Weitere Informationen gibt es unter https://aeonrobotics.com/.
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Nordländer Bremen, Niedersachsen und SH unterstützen DFKI auf dem Weg in die Zukunft.

Die KI-Forschung wird durch Bremen, Nedersachsen und SH gefördert.
Foto: Renatoorsini, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Berlin/Saarbrücken, 18.10.2021: Das Bundesforschungsministerium sowie die Bundesländer Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein fördern das DFKI als Mittler zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. In einer gemeinsamen Erklärung gaben Bund und die Länder gestern bekannt, das DFKI mit 22 Mio. Euro pro Jahr unterstützen zu wollen, von denen die Hälfte vom Bund kommt.
Für die Bundesregierung spielt das DFKI eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der KI-Strategie und gehört zu den Forschungseinrichtungen, die weiter gestärkt werden sollen. Das DFKI engagiert sich in zahlreichen Gremien und in internationalen Kooperationen für den Wissenschafts- und Technologiestandort Deutschland. Junge Wissenschaftler fördert es bei der akademischen Qualifizierung, bei der Weiterentwicklung als Führungskraft in der Industrie, aber auch als Unternehmensgründer. 
DFKI-CEO Prof. Antonio Krüger: „Wir sind sehr froh über diese von Bund und Ländern getragene Bestätigung und Unterstützung unserer wissenschaftlichen Arbeiten und wirtschaftlichen Transferleistungen. Diese Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des DFKI ist für uns Ansporn und Herausforderung zugleich. Unsere Mission ist „KI für den Menschen“, unser Ziel ist es, wissenschaftliche Relevanz und wirtschaftlichen Nutzen für das gesellschaftliche Wohl zu verbinden." 
Das DFKI verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung beim Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis. In 24 Forschungsbereichen, neun Kompetenzzentren und acht "Living Labs" werden ausgehend von anwendungsorientierter Grundlagenforschung Prototypen, Produktfunktionen und eingebettete Lösungen entwickelt.
Am 17. November d. J wird die jüngste DFKI-Außenstelle in Lübeck feierlich eingeweiht. Neben dem bestehenden KI-Forschungsstandort Bremen bemüht sich Niedersachsen im Nord-Westen um einen eigenen DFKI-Standort für die KI-Forschung in Oldenburg und Osnabrück. An der Unterstützung nicht beteiligt ist die Freie und Hansestadt Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist beim DFKI veröffentlicht.

Hamburg und SH wollen Digitalisierung der Verwaltung mit KI vorantreiben.

Die Länder Hamburg und SH wollen KI in die Verwltung bringen.
Foto: Landtag Kiel

Hamburg/Kiel, 29.09.2021: Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg und die Landesregierung von Schleswig-Holstein trafen sich am Dienstag d. W. zu gemeinsamen Beratungen und setzen ihre seit 1991 bestehende Zusammenarbeit mit gemeinsamen Kabinettssitzungen fort. Themen der Beratungen waren unter anderem gemeinsamen Projekte zur Digitalisierung, für klimafreundliche Energieversorgung und die Verbesserung der Verkehrsverbindungen zwischen den Bundesländern.
Beide Länder bekräftigten ihre Zusammenarbeit bei der Umsetzung digitaler Verwaltungsleistungen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Bei der Digitalisierung der Verwaltung soll künftig auch künstliche Intelligenz verstärkt genutzt werden. Als Trägerländer des gemeinsamen norddeutschen IT-Dienstleisters "Dataport" unterstützen Hamburg und SH als Treiber eine Open-Data-Strategie und die stärkere Nutzung öffentlicher IoT-Netze (Internet of Things).
In Sachen KI und Verwaltung hat die Jamaika-Koalition im Kieler Stadthaus gerade ein Digitalisierungsgesetz verabschiedet, dass die Nutzung von KI in den Behörden des echten Nordens rechtlich auf sichere Füße stellt. Bei der Nutzung von öffentlichen Daten gilt Hamburg mit ihrer Open-Data-Strategie seit 2012 und einem eigenen Transparenzportal unter den Bundesländern ein Vorreiter zu sein. Auch bei öffentlichen IoT-Netzen hat Hamburg durch den Auf- und Ausbau eines LoRaWAN-Netzes bereits Erfahrungen. Im August d. J. meldete der Hamburger Senat den Einsatz von 10.000 Funksensoren in den öffentlichen Netzen von "Stromnetz Hamburg", "Gasnetz Hamburg" und "Hamburg Wasser". 
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sagte anlässlich des Spitzentreffens: „Seit über 30 Jahren ist die Zusammenarbeit zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg in vielen Bereichen von Politik und Verwaltung gelebter Alltag. Unser Ziel ist es, die gemeinsamen Interessen auch nach außen zu vertreten, vor allem gegenüber dem Bund und der EU. Dafür arbeiten die Landesregierung Schleswig-Holstein und der Hamburger Senat eng und vertrauensvoll miteinander.
Die gemeinsame Kabinettssitzung der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein findet seit 1991 in jährlichem Rhythmus statt. Im Pandemiejahr 2020 wurde von einer Sitzung abgesehen. Vor der gemeinsamen Präsenzsitzung finden zahlreiche Abstimmungen zwischen den jeweiligen Fachministerien bzw. Senatsbehörden und Staats- und Senatskanzleien statt. Die gemeinsamen Beschlussvorschläge wurden von den Landesregierungen am 21. September 2021 separat beschlossen und nun gemeinsam beraten.
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Landesregierung in Kiel stellt Thesen zur Digitalisierung der Verwaltung mit KI vor.

SH-Staatssekretär Dirk Schrödter will die Verwaltung mit KI modernisieren.
Foto: Frank Peter

Kiel, 20.09.2021: Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Kieler Staatskanzlei, hat zum Abschluss der "Digitalen Woche Kiel" neun Thesen für die bessere Nutzung von Daten in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft vorgestellt. Dabei soll künstliche Intelligenz die Schlüsseltechnologie der Zukunft sein. Der Einsatz und die Anwendung von KI bewirken laut Kieler Staatskanzlei in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mindestens so radikale Veränderungen, wie die industrielle Revolution vor 200 Jahren.
Daten sind der Rohstoff für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Wir müssen die Datensilos der öffentlichen Verwaltung aufbrechen, denn der darin liegende Datenschatz sollte nicht ungenutzt bleiben. Die Veröffentlichung aller Daten im Open Data-Portal sollte die Regel, die Nicht-Veröffentlichung aber die begründungspflichtige Ausnahme werden“, so der Staatssekretär. Jede Behörde und jedes Unternehmen benötige mehr Fachkompetenz in Data Science. In der öffentlichen Verwaltung sollen echte "Daten-Nutz-Beauftragte" für Datenerschließung, Standardisierung, Fortbildung und Erkenntnisse eingesetzt werden.
Die Kieler Thesen lauten im Einzelnen:
1. Das gesamte Wertschöpfungspotenzial von KI lässt sich für unsere Wirtschaft und Wissenschaft nur zur Entfaltung bringen, wenn große Mengen noch völlig ungenutzter Daten verfügbar werden.
2. Die Produktivität unserer Wirtschaft kann mit besserer Datenverfügbarkeit gesteigert und die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung verbessert werden.
3. Die Bereitstellung öffentlicher Daten wird zum entscheidenden Standortvorteil, die vielfältigen Daten des öffentlichen Sektors müssen zugänglich und nutzbar sein. Datensilos gilt es aufzubrechen. Dabei muss die Veröffentlichung aller Daten im Open Data-Portal die Regel, die nicht-Veröffentlichung die begründungspflichtige Ausnahme werden.
4. Aber auch umgekehrt gilt: Der private Sektor muss mehr Daten zur Verfügung stellen. Das gilt auch für Bildungs- und Gesundheitsdaten, die eine wertvolle Ressource sind. Die Berücksichtigung aller notwendigen Schutzmaßnahmen für personenbezogene Daten ist dabei selbstverständlich.
5. Je mehr Daten aus öffentlichen und privaten Quellen zur Verfügung stehen und miteinander kombiniert werden können, je besser lässt sich das Potenzial von Künstlicher Intelligenz ausspielen. Solche Skaleneffekte können durch das Zusammenkommen von Daten des öffentlichen und des privaten Sektors ermöglicht werden.
6. Es müssen für die volle Nutzbarkeit leistungsfähige Dateninfrastrukturen und Datenräume aufgebaut werden, die Datenportabilität und Dateninteroperabilität ermöglichen. Diese Datenräume müssen möglichst vielen Nutzenden einen freien Zugriff erlauben.
7. Es müssen gemeinsame Datenstandards entwickelt werden, mit denen Daten nach allgemein gültigen Kriterien und einheitlichen maschinenlesbaren Formaten aufbereitet und in hoher Qualität Nutzer-gerecht mit offenen Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden.
8. Nicht nur in der öffentlichen Verwaltung ist eine Data Literacy zu entwickeln, die eine Kultur des Datenteilens etabliert und die Datenkompetenz verbessert.
9. Jede Behörde und jedes Unternehmen braucht daher dringend mehr Fachkompetenz in Data Science. Daten müssen in Qualität bewertet und nutzbar gemacht werden. In der öffentlichen Verwaltung sollten echte Daten-Nutz-Beauftragte für Datenerschließung, Standardisierung, Fortbildung, Erkenntnisgewinnung eingesetzt werden. Das datengeleitete Regierungshandeln ist unser Zielbild, um die Verwaltung noch transparenter und effizienter zu machen.
Weitere Informationen zum Thema KI in Schleswig-Holstein gibt es auf den Seiten der Landesregierung. (Foto: Frank Peter)
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Datenport baut gemeinsame KI-Infrastruktur für die Nordländer auf.

Datenport will KI aus Verwaltungen rausholen - für Unternehmen und Startups.
Foto: Dataport

Altenholz, 03.09.201: Die norddeutschen Bundesländer bauen gemeinsam mit dem öffentlichen IT-Dienstleister "Dataport" einen "Hub für Datennutzung und künstliche Intelligenz" auf. Ziel des Projektes "data[port]ai" ist es, bereits vorhandene Lösungen, die sich mit der Nutzung von Daten und künstlicher Intelligenz beschäftigen, zusammenzuführen und zu erweitern.
Das Projekt folgt der europäischen und der deutschen Datenstrategie. Ziele der Initiativen sind, Daten der Verwaltung besser zu nutzen, dafür eine leistungsfähige KI-Infrastruktur aufzubauen und ein offenes Ökosystem zu schaffen, das es KI-Unternehmen und Startups erleichtert, datenbasierte Dienste und KI-Lösungen für die öffentliche Verwaltung anzubieten.
Mit "data[port]ai" unterstützt Dataport die Länder dabei, indem Datenräume auf einer offenen Plattform geschaffen werden und Werkzeuge wie Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz für die Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Dirk Schrödter; Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzender des Verwaltungsrats von "Dataport" erklärt:
"Die Zukunft gehört der datengetriebenen Verwaltung. Doch sie ist kein Selbstzweck, ihr Ziel muss immer Nutzen für alle sein. Dafür brauchen wir intelligente Datenstrategien, die uns aus den bisherigen Silos herausführen. Wir brauchen leistungsfähige und sichere Infrastrukturen, die es uns ermöglichen, KI-Anwendungen zu entwickeln und den Rahmen für die Auswertung großer Datenmengen ermöglichen."
Im Zusammenhang mit dem Aufbau des Hubs soll ein Ökosystem entstehen. Es soll über den Nutzerkreis der öffentlichen Verwaltung hinaus auch Unternehmen und Startups aus der Region, andere öffentliche IT-Dienstleister sowie Wissenschaft und Forschung mit einbeziehen.
Mithilfe der von "Dataport" aufgebauten und betriebenen Infrastruktur werden die verschiedenen Zielgruppen KI-Anwendungen in einer sicheren Umgebung betreiben und darauf eigene Angebote entwickeln können. Torsten Koß, Vorstand Digitale Lösungen von "Dataport":
"Datengetriebene Verwaltung wird uns dann gelingen, wenn Wissens- und Datensilos aufgelöst sind und wir mit vereinten Kräften Ideen entwickeln und umsetzen. Das gilt für den Public Sector in besonderem Maße, dessen oberste Direktive es ist, im Sinne der Bürger*innen zu agieren. Mit der Vision von data[port]ai treiben wir diese Idee maßgeblich voran. Einen Hub, der neue Datenräume für den Public Sector schafft und Datennutzung ermöglicht.
Durch künstliche Intelligenz und die systematische Nutzung und Analyse von Daten können Herausforderungen der Gegenwart wie z.B. Pandemien, Umwelt- und Klimaschutz, Zivil- und Katastrophenschutz und Kriminalitätsbekämpfung im Internet besser bewältigt werden.
Ein ausführlicher Beitrag zur KI-Nutzung im neuen "Dataport"-Hub ist auf der Seite des IT-Dienstleisters erschienen.
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Bremen und Hamburg, Niedersachsen und SH bauen gemeinsames Zukunftszentrum für KI im Mittelstand auf.

KI zieht in die Firmen ein. Die Nordländer kümmern sich um die Weiterbildug.
Grafik: Schäfer Shop

Bremen/Hamburg/Hannover/Kiel, 31.08.2021: Die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bekommen vom Bundesarbeitsministerium 5,5 € Fördermittel für den Aufbau eines gemeinsamen "Regionalen Zukunftszentrums Nord" (RZZ Nord) zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Nutzung künstlicher Intelligenz (KI). Unter Federführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und Beteiligung 12 weiterer Konsortialpartner bauen die vier Nordländer das "RZZ Nord" ab sofort auf.
Für mehr als 500.000 kleine und mittelständische Unternehmen im Norden entsteht künftig eine erste Anlaufstelle für Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Einsatz von KI und neue Weiterbildungsformate. Allen klein- und mittelständischen Unternehmen steht eine kostenlose Einstiegs- und Lotsenberatung rund um Fragen zu Digitalisierung und KI offen. Darauf aufbauend können Unternehmen bis zu fünf Tage kostenfreie Expertenberatung in Anspruch nehmen. Das Projekt für Unternehmer und Arbeitnehmer läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2022.
Ein Kernstück ist der Aufbau einer Community of Practice. Wissensträger in den Unternehmen, Experten aus der Forschung, Lernexperten, politische Institutionen und Initiativen, die sich mit dem Strukturwandel beschäftigen, werden zusammengebracht und bilden ein lernendes Netzwerk. Zu den Partnern zählen u. a. die Weiterbildungswerke der Arbeiterverbände sowie der Gewerkschaften in den vier beteiligten Nordländern. Dazu kommen die KI-Kompetenzzentren in den Ländern, z. B. "OFFIS" für Bremen und Niedersachsen.
Tobias Lohmann, Sprecher der Geschäftsführung des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW): "In allen Bereichen der Wirtschaft bietet die Nutzung von KI großes Potenzial. Die Investitionen in diese Technologie werden in den kommenden Jahren rasant steigen. Ohne die Entwicklung menschlicher Fähigkeiten wird aber die Breite technisch nicht ausgeschöpft werden. Wollen wir in Norddeutschland den internationalen Anschluss halten, müssen wir uns darum kümmern, wie wir innovative Technologien für die Entwicklung der Unternehmen und zum Wohle der Beschäftigten nutzen."
Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sagte: "Der enge Austausch von Wissenschaft und Praxis zur bestmöglichen Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen ist ein viel versprechender Ansatz. Denn die Arbeitswelt und die Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten werden sich durch die Integration von Künstlicher Intelligenz massiv verändern. Und nicht zuletzt ist der länderübergreifende Ansatz für uns spannend – mit dieser vereinten Kraft machen wir auch auf anderen Gebieten sehr gute Erfahrungen." (Foto: Prof. Michael Beetz/WFB Bremen)
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Asklepios überwacht in Hamburg die Sterilisation von OP-Instrumenten mit KI.

Mit KI wird die Sterilisation in der Asklepios Klinik Nord digital.
Foto: Asklepios

Hamburg, 23.08.2021: Die "Asklepios Klinik" Nord stattet in einem weltweiten Pilotprojekt ihre Sterilgutversorgung und die Operationssäle mit Sensorik und künstlicher Intelligenz aus. Das Ziel ist höchstmögliche Transparenz über den Weg von der Sterilgutaufbereitung zum OP. Die KI erkennt einzelne OP-Güter wie Operationsbestecke oder ganze bestückte Siebe und kann diese auf dem Weg durchs Haus lückenlos nachverfolgen. So sorgt die KI für maximale Sicherheit für Patienten und höchste Effizienz in den Abläufen der Klinik.

Im Projekt zur OP-Versorgung der Zukunft lernt die KI der Firma "DARVIS" in einem Testraum in der "Asklepios" Klinik am Standort Heidberg zunächst die 10.000 häufigsten OP-Instrumentarien zu erkennen und zu differenzieren. Das System wird jeden Tag intelligenter und erkennt auch kleinste Unterschiede der Instrumentarien. Auch Metall-auf-Metall, wenn Instrumente aus OP-Stahl in metallenen so genannten "Sieben" liegen, kann die KI bei jeglichen Lichtverhältnissen erkennen und unterscheiden und diese auf Vollständigkeit prüfen. 

Das System unterstützt ohne Ermüdungserscheinungen die Mitarbeiter bei der Bestückung der Siebe, hilft Fehler zu eliminieren und zu garantieren, dass im OP die Instrumente zur Verfügung stehen, die für einen Eingriff benötigt werden. Ziel des Projekts ist es, den Pfad des reinen Sterilgutes von der Sterilisation zum Zentral-OP - von der Anlieferung, einer kurzen Lagerung bis zur Nutzung - sowie als unreines Sterilgut zurück zur zentralen Sterilisation lückenlos zu verfolgen und manuelle Vorgänge durch Computer Vision und KI zu automatisieren.

Die digitaler Plattform-Service (PaaS) übersetzt dabei Bilder und Objekte in Informationen zu Ort, Zeit und Status. Sowohl die OP-Siebe als auch die Transportboxen und die einzelnen Operationsinstrumente sind für die Sensoren und die KI-Software eindeutig zu identifizieren. 

Eine ausführliche Meldung zum Thema ist im "Presseportal" erschienen.

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Oldenburger KI-Foto-App mit internationalem EISA-Award ausgezeichnet.

Die CEWE Foto-App sucht die besten Fotos mit Hilfe von KI aus.
Foto: CEWE

Oldenburg, 16.08.2021: Die "Fotowelt-App" des Fotoentwicklers "CEWE" aus der Metropolregion Nord-West ist als bestes Fotoprodukt mit dem Award "EISA-Photo Service 2021-2022“ ausgezeichnet worden. Mit der "Fotowelt"-App für iOS und Android ist es ein leicht, Urlaubsbilder und andere Erinnerungen gedruckte Fotobücher zu verwandeln - und das mit wenigen Klicks. Die schnelle und intuitive Bedienbarkeit der App hat die European Imaging and Sound Association – kurz "EISA" – überzeugt.

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden passende Bilder vom Handy oder Tablet ausgewählt, den Rest erledigt die "CEWE Fotowelt"-App ganz automatisch, inklusive einer sinnvollen Reihenfolge und unterschiedlicher Layout-Vorschläge. Die App sei nicht nur praktisch, sondern beschleunige den Auswahlprozess der Bilder enorm, während die Nutzer weiterhin alles individuell anpassen könnten, heißt es in der offiziellen Begründung zur Verleihung des "EISA-Awards". Auch sei die Qualität des Druckergebnisses genauso hoch wie beim regulären Fotobuch.
Es freut uns sehr, dass unsere stetig verbesserte CEWE Fotowelt App die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden perfekt bedient und dafür jetzt mit einem EISA Award ausgezeichnet worden ist. Das ist für uns eine großartige Bestätigung, mit der Weiterentwicklung unserer App und dem Fokus auf Innovationen genau den richtigen Weg zu beschreiten“, sagt Reiner Fageth, Vorstandsmitglied bei "CEWE" - zuständig für die Bereiche Technik, Forschung und Entwicklung. 
Die "EISA-Awards" sind eine der höchsten Auszeichnungen, die für Technikprodukte jährlich vergeben werden. Während in der Vergangenheit die Mitglieder ausschließlich aus Europa stammten, voten nunmehr in der 16-köpfigen Jury auch renommierte Neu-Mitglieder aus Asien, Australien und den USA mit bei der Awardvergabe.
Weitere Informationen zur Foto-App gibt es auf den Seiten von "CEWE".
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Drei Viertel aller Bundesbürger wünscht sich digitale Gesundheitsservices.

Immer mehr Bundesbürger wünschen sich digitale Gesundhetsservices.
Foto: Deutsche Telekom

Hamburg, 12.08.2021: Eine repräsentative Studie der zweitgrößten privaten deutschen Krankenhausgesellschaft - "Asklepios" - hat ergeben, dass sich die Deutschen vor allem digitale Rezepte, digitale Patientenakten z. B. im Krankenhaus und vollständig digitale Impfpässe wünschen. Außerdem stehen Terminvereinbarungen via Internet für Kliniken und Praxen sowie digitale Notfall-Warnsysteme für Zuhause auf der Wunschliste.

Im bundesweiten Ranking führt Terminvereinbarung mit 59 %, gefolgt mit Notfallfunktionen mit 58 %, mit exakt 50 % steht die digitale Echtzeit-Überwachung von Blutdruck, Blutzucker & Co. auf Platz drei der digitalen Wunschliste. Auf den folgenden Plätzen folgen eine Erinnerung für die Medikamenteneinnahme, ebenso wie die heimische digitale Messung von Vitaldaten mit Online-Übertragung an den Haus- oder Facharzt (jeweils 45 %). Am Ende der Digital Health-Liste steht der Wunsch nach einer Gesundheits-App a la "Dr. Google" mit nur 40 % Nennungen.
Als Vorteil digitale Gesundheitstools wird von 64 % die einfache Nutzung angegeben, 63 % finden, dass man den eigenen Gesundheitszustand besser einschätzen kann und ebenso viele erhoffen sich Hilfe, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen. 62 % sehen in digitalen Tools eine Hilfe, den Arzttermin effektiver zu gestalten, und 59 % wollen sich damit besser auf den Arztbesuch vorbereiten.
Gleichzeitig macht die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen vielen Bundesbürgern Angst: 74 % macht es Angst, wenn Computer Entscheidungen über das Leben von Menschen treffen würden und 70 % sehen ein erhöhtes Risiko für Patienten, zum Beispiel durch Hackerangriffe. Gut zwei Drittel sagen, dass Ärzte mehr Zeit für die Patienten haben, wenn ihnen eine KI einige Tätigkeiten abnimmt. Mit 54 % wird der Künstlichen Intelligenz zugestanden, zu mehr Sicherheit bei Untersuchung und Diagnosen beizutragen. Nur 21 % würden der Diagnose einer KI mehr vertrauen als der eines Arztes und mit 20 % können es sich fast genauso viele vorstellen, dass künstliche Intelligenz Ärzte in Zukunft vollständig ersetzen wird.
"Spätestens die Corona-Pandemie hat den Menschen in Deutschland die Dringlichkeit der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen deutlich gemacht und zugleich ihre Möglichkeiten aufgezeigt", kommentiert Marco Walker, COO der "Asklepios Kliniken" und Vorstand für Digitalisierung im Hamburger Klinikkonzern. Während 73 Prozent der Befragten den Digitalisierungsgrad der deutschen Krankenhäuser als "mittel" einschätzen, sind 60 Prozent überzeugt, er solle für eine optimale Versorgungsqualität "hoch" sein.
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist im "Presseportal" erschienen.
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Schleswig-Holstein unterstützt den Einsatz von KI in der Blutspende.

Im hohen Norden unterstützt KI bei der Planung von Blutspenden.
 (Foto: Annett Klingner, Pixabay)

Kiel, 04.08.2021: Mit künstlicher Intelligenz soll das Aufkommen an Blutspenden in Zukunft genauer vorhergesagt und Spendetermine besser gesteuert werden. Ein Projekt des Kieler Unternehmens "Geconomy" wird dazu vom Land Schleswig-Holstein finanziell unterstützt: Den Förderbescheid aus dem Sondervermögen für KI über gut 100.000,- € überreichte Staatssekretär Dirk Schrödter am Mittwoch an "Geconomy"-Geschäftsführer Thomas Fels.

Durch das KI-Projekt sollen Zusammenhänge zwischen dem regionalen Spenderpotenzial, dem Spendeverhalten sowie dem Terminangebot ermittelt und für die Aufkommensprognose genutzt werden. Das gefördertes Unternehmen "Geconomy" ist ein Wissenschaftsdienstleister im Bereich Geoinformatik und Wirtschaftsgeografie. Seit 2007 begleitet "Geconomy" auch Blutspendedienste des Roten Kreuzes mit geobasierten Standort- und Potenzialanalysen sowie der Programmierung analytischer Informationssysteme.

Mit dem Einsatz von KI können wir Leben retten. Blutkonserven sind knapp, die sinkende Bereitschaft zur Blutspende besonders in der Sommerzeit sowie die Pandemie sorgen für Engpässe in der Patientenversorgung. KI kann dabei helfen, die Bedarfe besser vorherzusagen und Blutkonserven dann gezielter in die Krankenhäuser und Kliniken zu bringen“, so Schrödter.  Das Projekt von "Geconomy" mache deutlich, wie sinnvoll der Einsatz von KI für die Bevölkerung und die Gesundheitswirtschaft ist.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten von "Geconomy". 

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Fachhochschule Kiel unterstützt Jobvermittlung mit KI.

Die FH in Kiel untersützt die Jovbermittlung mit KI.
Foto: Eduard Thomas, Lizenz: CC BY-SA 4.0 int.

Kiel, 02.08.2021: Damit künstliche Intelligenz die menschliche Arbeit in der Arbeitsvermittlung noch besser unterstützen kann, startet die Fachhochschule in Kiel ein Forschungsprojekt. Das Land unterstützt das Projekt mit gut 201.000,- €. Staatssekretär Dirk Schrödter überreichte den Förderbescheid an den Präsidenten der FH Kiel.
In Kooperation mit dem örtlichen Jobcenter und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geht es an der FH um den Einsatz von KI in der Arbeitsvermittlung. Ziel des dreijährigen Forschungsprojekts ist ein KI-basiertes Angebot für das Jobcenter. "Als Land wollen wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein schaffen. Arbeitskräftepotenziale dürfen daher nicht brachliegen, sagte Schrödter.
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Uni Bremen und DFKI entwickeln flexible Roboter-Systeme für Weltraummissionen.

Die Uni Bremen und das DFKI wollen Roboter nicht mehr nach einer Mission wegschmeissen.
Foto: Florian Kordes, DFKI

Bremen, 29.07.2021: Mit dem jetzt gestarteten Projekt "ModKom" wollen das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ("DFKI") und die Universität Bremen einen Paradigmenwechsel in der robotischen Raumfahrt anstoßen: Durch den Aufbau eines modularen Baukastensystems sollen die üblicherweise hoch spezialisierten Roboter für Weltraummissionen von flexibel rekonfigurierbaren Systemen abgelöst und so der Entwicklungsaufwand deutlich reduziert werden. Um den Anforderungen gerecht zu werden, sind bisherige Systeme je nach Raumfahrtmission spezifisch aufgebaut. Der Nachteil: Ändern sich die Anforderungen an eine Mission, ist mitunter eine komplette Neuentwicklung erforderlich. 
Das geplante Baukastensystem soll alle Hard- und Softwarekomponenten beinhalten, die es zum Aufbau frei konfigurierbarer mobiler Roboter braucht. Diese gliedern die Bremer Wissenschaftler in unterschiedliche Ebenen: Zur untersten Ebene gehören Komponenten, die Grundfunktionalitäten zur Systementwicklung liefern - wie Gelenke, Strukturelemente oder Elektronikbausteine. Untereinander lassen sich diese Einheiten mithilfe standardisierter Schnittstellen zu eigenen Systemen kombinieren.
Mit steigender Granularität wird eine Ebene von Funktionen erreicht, die den Aufbau ganzer Systeme ermöglicht, z.B. durch die Kombination von stationären und mobilen Plattformen mit Sensoreinheiten, Nutzlastcontainern oder Manipulatoren. Dank einer übergreifenden Softwarearchitektur können die Systembausteine auch während der Laufzeit nach dem „Plug and Play“-Prinzip implementiert werden. Im Projekt entwickelte Schnittstellen sollen den Einsatz von Lern- und Optimierungsverfahren ermöglichen, mit denen sich automatisch geeignete Hardware- und Softwarekonfigurationen generieren und einzelne Module an das Gesamtsystem anpassen lassen.
Das vom Bundeswirtschaftsministerium bis 2024 mit 3,2 Mio. € geförderte Projekt "ModKom – Modulare Komponenten als Building Blocks für anwendungsspezifisch konfigurierbare Weltraumroboter" – setzt insgesamt auf einen Paradigmenwechsel in der robotischen Raumfahrt: weg von den üblicherweise monolithischen, hoch spezialisierten und missionsspezifisch ausgelegten Robotern, hin zu frei konfigurierbaren Systemen. Durch die Erforschung und den Aufbau eines modularen Baukastensystems für robotische Weltraumtechnologien wollen das Robotics Innovation Center des DFKI und die Arbeitsgruppe Robotik der Universität Bremen in der Konsequenz die Modularisierung der Robotik vorantreiben.
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist auf den Seiten des "DFKI" nachzulesen. 
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Kiel unterstützt KI in der Landwirtschaft für den echten Norden.

Im echten Norden wird künftig mit KI gejätet.
Foto: Naiture

Kiel, 22.07.2021: Zwei ausgewählte Projekte im echten Norden sollen dank künstlicher Intelligenz in Zukunft mehr Schutz für Tiere und Pflanzen ermöglichen. Digital-Staatssekretär Dirk Schrödter überreichte dazu in dieser Woche in Friedrichsgabekoog im Kreis Dithmarschen zwei Förderbescheide an das Unternehmen "Naiture". Das Projekt "Autonomer Jäteroboter" und das Rehkitz-Ortungssystem "Aros" werden mit jeweils rd. 285.000,- € vom Land finanziell unterstützt.

Mit den Projekten können immer passgenauere und intelligentere Lösungen entwickelt werden, so der Chef der Kieler Staatskanzlei: „Digitalisierung sorgt dafür, dass wir weniger chemische Pflanzenschutzmittel brauchen. Darüber hinaus schützen wir die Natur und die Tiere. Dies können wir mit hervorragenden wirtschaftlichen Perspektiven für unser Land verbinden und Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein schaffen."
Zum Projekt "Aros - Autonomes Rehkitz Ortungssystem“:
Rehkitze verstecken sich häufig auf Feldern, die von schweren landwirtschaftlichen Maschinen bearbeitet werden. Wenn die Tiere nicht rechtzeitig entdeckt werden, werden sie von der Maschine erfasst und meistens getötet. "Naiture" will mit Hilfe von KI eine technische Lösung entwickeln: Dabei soll eine Drohne das Feld abfliegen und nach versteckten Rehen suchen. Sobald ein Rehkitz entdeckt wird, sendet die Drohne ein Luftbild und die GPS‐Koordinaten an einen Jäger und den Landwirt.
Zum Projekt "Autonomer Jäteroboter“:
Chemische Pflanzenschutzmittel sind in Biobetrieben untersagt. Mittels Robotertechnik wird daher in vielen Bereichen mechanisch gejätet. Dieses System soll mit KI auf weitere Gemüsesorten erweitert werden. Zusätzlich soll eine weitere Unkrautbekämpfung auf Laserbasis untersucht werden. "Naiture" arbeitet in dem Projekt mit der Fachhochschule Westküste zusammen.
Weitere Informationen zum Thema sind auf der Website von "Naiture" zu finden.
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Hochschule Wismar forscht an Weitergabe von Wissen in mittelständischen Firmen mit Hilfe von KI.

Die Hochschule Wismar forscht an KI in der Arbeitswelt.
Foto: Thomas Kohler, Lizenz: CC BY SA 2.0
Wismar, 07.07.2021: "Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen" heißt ein Förderprogramm des Bundesforschungsministeriums. Im Rahmen des Programms wird ein am 1. Juli d. J. gestartetes Projekt "Künstliche Intelligenz zur Sicherung des Transfers von Erfahrung im Generationenwechsel mittelständischer Unternehmen (KüSTE)“ unterstützt. Ein Forschungsnetzwerk aus Westmecklenburg mit der Hochschule Wismar, der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit aus Schwerin und der Projektgesellschaft "Wismarer CIM – Innovation und Technologie" wird mit acht kleinen und mittleren Unternehmen aus Bobzin, Güstrow, Neu Wokern, Rostock, Schwerin und Wismar zusammenarbeiten.
Ziel ist es, am Beispiel der beteiligten Firmen Wege aufzuzeigen, um die Attraktivität und die Leistungsfähigkeit des Standorts Westmecklenburg zu sichern und zu erhöhen. Das soll gelingen, indem innovative Ansätze für den Wissenstransfer durch Digitalisierung von Erfahrungen entwickelt und in der Praxis ausprobiert werden. Das Team aus 11 Partnern wird so aus der Vogelperspektive die Entwicklung und Erprobung neuer Instrumente zur Arbeitsgestaltung in strukturschwachen Regionen untersuchen.
Während die Wismarer "CIM – Innovation und Technologie gGmbH" für das Netzwerkmanagement und den Technologietransfer zuständig ist, richtet die Hochschule Wismar den Fokus auf die wissenschaftliche Entwicklung von Methoden zur Digitalisierung von Erfahrungen. Das erlangte Wissen steht nach dem Projekt auch anderen KMU und Interessierten zur Verfügung. Dafür stellt das Bundesministerium fast 3 Mio. € zur Verfügung, davon rd. 300.000,- € für die Hochschule Wismar. Weitere 1,4 Mio. € bringen die Partner auf.
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist auf den Seiten der Hochschule Wismar nachzulesen. (Foto: Thomas Kohler, Lizenz: CC BY-SA 2.0)
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Millionenförderung für Bremer KI-Forschungsprojekte.

Die Uni Bremen bekommt eine Millionenförderung für KI-Projekte.
Foto: Michael Ihle

Bremen, 06.07.2021: Die Bund-Länder-Initiative "Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung" fördert zwei Projekte der Universität Bremen. In einem der Projekte arbeitet die Universität Bremen im Verbund mit Partnern an der Verbesserung der Hochschulbildung durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz. Im zweiten Projekt geht es um die Entwicklung von Robotik-Lernsystemen für Hochschulen.

Im Verbundprojekt "IMPACT" geht es um die teil-/automatisierte Analyse von Texten. Entlang des Student Life Cycles sollen Studieninteressenten und Einsteiger textbasiertes, hoch informatives und personalisiertes Feedback in der Orientierungs- und Einstiegsphase, im Studienverlauf sowie zum Abschluss von Studienleistungen erhalten. Das Projekt wird insgesamt mit 5 Millionen Euro gefördert.

Das Projekt mit dem Titel "Integrierte Lernumgebung für kognitive Robotik“ verfolgt den Ansatz der kompetenzorientierten Lehre. Das heißt, die Studierenden werden befähigt, ihr Wissen anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln. Die Wissenschaftler der Universität Bremen unter Leitung von Professor Michael Beetz und Dr. Yildiray Ogurol wollen dies erreichen, indem sie praxisnahe Elemente in ihre Lernumgebung integrieren. 

Mit der Unterstützung stärkt das Bundesforschungsministerium das Land Bremen als Wissenschaftsstandort im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die Schnittstelle von Robotik und Künstlicher Intelligenz - kognitive Robotik genannt - wird in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen spielen. Intelligente Robotiksysteme können zentrale Funktionen im Gesundheitswesen und bei der Unterstützung von körperlich eingeschränkten Menschen in deren eigenem Heim übernehmen. 

Eine ausführliche Meldung zum Thema gibt es im "Presseportal".

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Digital Unit des Hamburger Industriekonzerns Körber mit eigener KI-Software bundesweit führend.

Bei Körber Digital wird die digital-vrnetzte Zukunft von Maschinen entwickelt.
Foto: Körber Digital

Berlin/Hamburg, 17.06.2021: Die Berliner Digital-Unit des Hamburger Industriekonzerns "Körber" - "Körber Digital" - ist beste digitale Innovationseinheit eines Industrieunternehmens in Deutschland. Der Hamburger Mischkonzern erhielt im Rahmen des "Digital Lab Award" 2021 die Auszeichnung In den beiden Kategorien "Kerngeschäftsnahe Innovation" und "Kerngeschäftsferne Innovation" jeweils den ersten Platz. Das Berliner Team konnte sich im Segment "Industrie" gegen die Herausforderer "Heidelberg Digital Unit", "Henkel dx Ventures" und "Prisma - FutureLab of Edding" als Gesamtsieger durchsetzen.

Mit "FactoryPal" hat das "Körber"-Geschäftsfeld Digital im vergangenen Jahr offiziell sein erstes Venture ausgegründet. Die KI-getriebene Software-as-a-Service-Lösung ist aus dem konzernweiten digitalen Innovationsprozess hervorgegangen und nutzt Machine Learning-Algorithmen zur kontinuierlichen Optimierung der Gesamtanlageneffektivität in der Prozessfertigung. Derzeit konzentriert sich "FactoryPal" auf den Tissue-Markt in Europa,

Die eingesetzte KI-Software lässt auch auf die Prozessfertigung anderer Industrien anpassen, sodass der Zielmarkt für die Maschinenoptimierung trotz der Konkurrenz von IIoT-Spezialisten groß ist. Unternehmen der Verpackungs-, Lebensmittel-, Pharma-, Stahl- oder Textilindustrie verfügen über Tausende von Produktionslinien, die mithilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning optimiert werden können.

"Platz eins in beiden Kategorien zu holen, macht mich und das ganze Team stolz. Es zeigt, dass wir mit unserer vor anderthalb Jahren gestarteten Fokussierung auf das Company Building auf dem absolut richtigen Weg sind", freut sich Daniel Szabo, CEO des "Körber"-Geschäftsfelds Digital, die Auszeichnung.

Zum fünften Mal untersuchten Experten von "Infront Consulting" und des Wirtschaftsmagazins "Capital", welche kommerziellen Erfolge digitale Innovationseinheiten für Konzerne und mittelständische Unternehmen in den bereichen Industrierpoduktion und Dienstleistungen bringen. Dabei standen messbare Ergebnisse aus erfolgreich skalierten Innovationen sowohl aus dem kerngeschäftsnahen als auch dem kerngeschäftsfernen Bereich im Fokus.

Die Studie ermittelte anhand eines Online-Fragebogen sowie persönlicher Interviews die besten digitalen Innovationseinheiten, die nun mit dem "Digital Lab Award" 2021 ausgezeichnet wurden. Die Studie "Konzerne auf den Spuren von Startups 2021" von "Infront Consulting" und "Capital" ist die Größte ihrer Art im deutschsprachigen Raum und zeigt, wie etablierte Unternehmen Innovationen mithilfe eigener digitaler Innovationseinheiten entwickeln und auf dem Markt erfolgreich etablieren.

Das "Körber"-Geschäftsfeld Digital in Berlin ist Teil des internationalen Technologiekonzerns, der weltweit rund 10.000 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten beschäftigt. "Körber Digital" entwickelt digitale Produkte, Dienstleistungen und Lösungen mit Experten, Wissenschaftlern und Partnern aus verschiedenen Branchen der Logistik, der Pharma-, Tissue- und Tabakindustrie, um die globale Fertigung zu transformieren.

Weitere Informationen zum digitalen Engagement gibt es auf den Seiten der "Körber AG". Die Studie über "Konzerne auf den Spuren von Startups 2021" kann bei "Infront Consulting" bezogen werden. Ein aktueller Artikel zu den Gewinnern des diesjährigen Wettbewerbs ist bei den Kollegen von "Capital" nachzulesen.

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TU Hamburg lädt Wirtschaft zur Online-Konferenz zu maschinellem Lernen ein.


Hamburg, 02.06.2021: Am 1. und 2. Juli finden an der Technischen Universität Hamburg die "MLE Days 2021" statt. Auf der Online-Konferenz haben Unternehmen die Möglichkeit, sich mit Wissenschaftlern der TU in Harburg über die neusten Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Bereich des maschinellen Lernens auszutauschen. Im Vordergrund stehen ingenieurwissenschaftliche und betriebliche Anwendungen sowie der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Mit Hilfe des maschinellen Lernens können Unternehmen ihre Produkte smarter gestalten und diese darüber hinaus effektiver entwickeln und herstellen. Das spart Kosten und bietet Kunden individuelle Anpassungsmöglichkeiten.

Maschinelles Lernen ist ein maßgeblicher Innovationstreiber und bietet enorme Chancen für neue Entwicklungen, gerade in den Ingenieurswissenschaften“, so Christian Schuster, TU-Professor und Sprecher der Forschungsinitiative „Machine Learning in Engineering“. In Vorträgen, Online-Workshops und Networking-Sessions zeigen Experten der TU Hamburg den Teilnehmern unterschiedliche Möglichkeiten für den Einsatz der zukunftsweisenden Technologie. Dabei wird ein breites Themenspektrum von der Elektro- und Medizintechnik bis hin zu Logistik, Wirtschafts- und Materialwissenschaften abgedeckt.
Die "MLE Days" werden von der Forschungsinitiative „Machine Learning in Engineering - MLE" organisiert. Ziel der über 100 beteiligten Forscher der TU Hamburg ist es, das Wissen über maschinelles Lernen zu bündeln und Impulse für den technologischen Fortschritt in Industrie und Wirtschaft zu geben.
Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es auf den Seiten der "MLE Days"
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Continental beteiligt sich an revolutionärem KI-Startup aus Israel.

Conti aus Hannover arbeitet am autonomen Fahren.
Illustration: Continental

Hannover, 25.05.2021: Der seit Anfang 2009 zum bayerischen "Schaeffler"-Konzern gehörende Automobil-Zulieferer "Continental" hat sich am israelischen KI-Startup "Autobrains" beteiligt. Am Mittwoch vergangener Woche stellten "Conti"-Manager" einer Gruppe von Investoren bei der "Bank of America" vor, berichtet die "Wirtschaftswoche". Danach haben sich die Hannoveraner den Zugriff auf eine neue Form von Künstlicher Intelligenz für den Einsatz in automen Fahrzeugen gesichert. Laut Teilnehmern der Investoren-Konferenz hat "Continental" die Technik bereits getestet und ist bereit, diese in seine KI-Kundensysteme zu integrieren.

Die neue Technologie firmiert unter dem Titel "Unsupervised AI" ("nicht angeleitete KI") und wird auch von "Facebook" fortentwickelt. Das Besondere ist der selbstlernende Algorithmus der israelischen KI, die eigenständig verlässliche Kriterien zur Objekterkennung z. B. auf Straßen entwickeln können soll. Der Vorteil laut "Conti"-Präsentation liegt in einer um 90 % sparsameren Datennutzung sowie einer damit verbunden deutlich geringer benötigten Rechnerleistung. Damit würden Entwicklungszeiten und Kosten erheblich reduziert, zitiert die "Wirtschaftswoche" die Vorstellung der Automotive-Manager in New York.
Der "Autobrains"-Aufsichtsrat und früherer "Conti"-Chef Thomas Neumann sagte zur neuen Technologie: "Unsupervised KI ist ausgesprochend spannend, da sie den gesamten Mainstream der aktuellen KI-Entwicklung rund ums autonome Fahren in Frage stellt." Setzt sich der neue technische Ansatz durch, könnrn selbstfahrende Autos schneller flächendeckend eingesetzt werden weil sich die Fahrzeuge - so der Zeitungsbericht - schneller auf neue Situationen einstellen können.
"Autobrains" wurde von ehemaligen KI-Spezialisten der israelischen Streitkräfte gegründet. Parallel forscht auch der "Facebook"-Konzern an "Unsupervised KI". So haben die Erntwickler des amerikanischen Online-Konzerns nach Angaben auf ihrem Blog große Fortschritte mit der neuen KI-Technik und der automatisierten Bilderkennung gemacht. Konkrekt soll die Unsupervised KI von "Facebook" erstmals eigentständig Objekte und Personen in Videos identifiziert haben. Dabei bekam die Software vorab keiner Informationen über die Gegenstände und Menschen.
Hintergrund: Die "Unsupervised AI" nimmt wie das menschliche Gehirn nur einen kleinen Teil der gesehenen Objekt-Informationen und zieht aus vorher bestimmten Kriterien die Rückschlüsse, worum es sich im Detail handelt. Dies Objektsegmentierung galt bislang eines der größten ungelösen Probleme für selbstlernende Kamerasysteme zu sein, wie sie künftig in autonomen Fahrzeugen eingesetzt werden sollen.
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VW-Konzern monitort 4.000 Lieferanten weltweit mit KI auf Lieferrisiken.
Der VW-Konzern monitort Lieferrisiken frühzeitig mit KI.
Screenshot: HANSEVALLEY 

Wolfsburg, 19.05.2021: Der "Volkswagen"-Konzern überprüft seine Lieferanten der drei Konzernmarken "Audi" (Ingolstadt), "Porsche" (Zuffenhausen) und "Volkswagen" (Wolfsburg) mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Partner des KI-basierten Prüfprogramms ist das Wiener Tech-Startup "Prewave". Die Algorithmen überprüfen in öffentlich zugänglichen Medien und in Social-Media-Netzwerken das Verhalten der Konzern-Lieferanten.
Mit dem hoch automatisierten Monitoring-Dienst können z. B. politische Interventionen und Schließungen, behördliche Verbote oder Korruption, Naturkatastrophen und Cyberrisiken, Industrieunfälle und Umweltverschmutzungen, Arbeitsproteste und Produktionsausfälle, Produkt- und Qualitätsrisiken, Governancerisiken und Verbraucherproteste identifiziert und transparent gemacht werden.
Sechs Monate nach Start des Projekts monitort "Prewave" mit 5.000 Stichworten bereits rd. 4.000 Lieferanten. Die Wiener "Prewave Risk Intelligence Platform" soll Risiken der "VW"-Konzernlieferanten frühzeitig identifizieren und direkt melden. Damit sollen die Einkaufsvereinbarungen, globale Lieferketten und Nachhaltigkeitsbedingungen gesichert werden. Im Falle eines Falles übermittelt das Monitoring entsprechende Meldungen an die Einkaufsmanager der Autofirmen. Das AI-System analysiert öffentliche Informationen in mehr als 50 Sprachen und aus über 150 Ländern.
Markus Wagner, Leiter Beschaffung Strategie und Nachhaltigkeit Porsche AG, sagte gegenüber dem "CIO"-Magazin über das Projekt: "Mit Prewave steuern wir zielgerichtet Risiken auch in den tieferen Lieferketten. Uns geht es um Transparenz. Die künstliche Intelligenz vereinfacht die komplexe Analyse von Daten." Marco Philippi, Leiter Strategie Beschaffung bei Audi, ergänzt:: "Der entscheidende Vorteil der KI ist ihre Schnelligkeit, mit der sie relevante Nachrichten online erkennen und gebündelt übermitteln kann. Wir erfahren so viel früher von Nachhaltigkeitsrisiken und können infolgedessen schneller reagieren."
Mit Hilfe vorhersagender Analysen will das KI-Angebot aus Österreich Risiken in der Zukunft frühzeitig erkennen und weitergeben. Die Beschaffungsteams der Hersteller können die aus den Meldungen abgeleiteten Aufgaben gemeinsam und mit den betroffenen Lieferanten klären und lösen.
Ein aktueller Beitrag zum Thema ist im Fachmagazin "CIO" erschienen. Weitere Informationen gibt es u. a. auf den Internet-Seiten von "Prewave".
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Niedersachsen veröffentlicht Arbeitspapier zu KI-Strategie des Landes.


In immer mehr Branchen treffen Mensch und Maschine aufeinander.
(Foto: WFB Bremen/Michael Beetz)

Hannover, 17.05.2021: Die niedersächsische Landesregierung plant eine Strategie zum Technologie-Leitthema Künstliche Intelligenz in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln. Das Hannoveraner Digitalisierungsministerium hat dazu ein 20-seitiges Arbeitspapier mit einem Status Quo in den sechs Bereichen "KI und Fachkräftesicherung", "KI in der Wissenschaft", "KI in Leitbranchen", "KI in Gesellschaft und Ethik" sowie "KI-Ökosystem" und "KI made in Niedersachsen" veröffentlicht.

Niedersachsens Digitalminister Bernd Althusmann erklärte einleitend: "Künstliche Intelligenz als eine zentrale Technologie verändert die Wirtschaft und Gesellschaft in erheblichem Maße. Die USA und zahlreiche asiatische Staaten haben in den vergangenen Jahren einen bedeutsamen technologischen Vorsprung aufgebaut. Allerdings bieten die dortigen Schwerpunktsetzungen die Gelegenheit, in Nischen neue Wachstumschancen zu ergreifen und durch die Schaffung eines einheitlichen Regelwerkes für KI die wesentlichen Rahmenbedingungen vorzuzeichnen."

KI in der Bildung

Die Landesregierung will das Thema KI und den Umgang damit als Querschnittsthema in den Schulen verankern. Bereits beschlossen ist die Einführung von Informatik in der 10. Klasse ab Schuljahr 2023/2024. Das Land plant dazu, neue Lehrer mit IT-Kompetenz auszubilden. Im Mittelpunkt des Unterrichts soll die Sensibilisierung und das Verständnis für neue Technologien wie KI stehen. Außerdem ist ein Wettbewerb "DigiSTATer" geplant, bei dem Schulteams Grundlagen zu KI erlernen und digitale Gründungsideen entwickeln. Hub-Schulen sollen mit fortgeschrittener technischer und pädagogischer Kompetenz als Vermittler für andere Schulen fungieren.

KI in der Wissenschaft

Die Koalition sieht in der Deckung des zunehmenden Bedarfs an KI-Experten eine besondere Herausforderung. Forschungseinrichtungen sollen zusätzliches Personal bekommen und neue außeruniversitäre Institute errichtet werden. Bestehende und künftige Einrichtungen werden finanziell (weiter) gefördert, das DFKI-Labor mit 17,5 Mio. €, die sechs Zukunftslabore mit 20 Mio. € und das neue DLR-Institut Systems Engineering Oldenburg mit 20 Mio. €. Für einen Quantencomputer der Forschungsinitiative "Quantum Valley Lower Saxony" stellt das Land 25 Mio. € bereit. Dazu kommen die seit 2019 für 11 Hochschulen geplanten 50 Digitalprofessuren - mit 42 Mio. € aus der "Volkswagen-Stiftung" und 8 Mio. € aus dem Landeshaushalt.

KI in der Wirtschaft

Als Themen für KI in der Wirtschaft sieht Hannover u. a. Datenaustausch, -analyse und -nutzung in Betrieben z. B. in Verbindung mit der 5G-Technologie, eine datengestützte Ver- und Entsorgung in Kommunen mit Sensoren und KI-basierte Verkehrsführungen und Sharingmodelle. Hier sollen die Kommunen in Projekten finanziell unterstützt werden. Das Wirtschafts- und Digitalisierungsministerium plant neben dem - mit über 100 Mio. € Investitionen erfolgreichen - "Digitalbonus" einen speziellen "KI-Bonus" für Unternehmen, um Geschäftsprozesse mit KI zukunftsfähig zu machen und KI-Software zur Datenauswertung anzuschaffen.

Darauf baut ein Förderprogramm für die Gründung von Jung-/Unternehmen mit KI-Schwerpunkt auf. Zugleich sollen Informationsdefizite und Innovationshemmnisse z. B. durch die 3 KI-Trainer des Mittelstandszentrum 4.0 in Hannover ausgeräumt werden. Die bestehenden Beratungs- und Fördereinrichtungen sollen in einem KI-Cluster zusammenarbeiten und KI-Lotsen in den Regionen die KI-Trainer beim Wissenstransfer unterstützen.

Bei der Startup-Förderung setzt Niedersachsen auf einen KI-Wettbewerb für zukunftsweisende Jungunternehmen und ein Transfer- und Gründerzentrum für KI am DFKI-Standort in Osnabrück. Dies soll auch ein Leuchtturm für die Bündelung von Forschung und Wissenstransfer rund um AI in Niedersachsen werden. Ein gemeines Zukunftszentrum KI der norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen rundet das geplante Engagement Hannovers ab.

KI in der Gesellschaft

Das Arbeitspapier sieht in Wirtschafts- und Verbraucherinteressen rund um KI einen wichtigen Bereich. Hier spielen die Themen Wahrung von Grundrechten wie Datenschutz, Schutz der Privatsphäre und das Recht auf Nichtdiskriminierung eine Rolle. Für die Landesregierung steht an oberster Stelle, dass der Mensch die letzte Entscheidung trifft - und nicht die Maschine. Dazu bedarf es Transparenzmechanismen, um die Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen zu garantieren.

Weitere Fokusthemen sind die IT-Sicherheit und Haftungsfragen im KI-Kontext. Die Landesregierung will gesetzliche Rahmen schaffen, die vor allem KI-Anwendungen in Hochrisikobereichen betreffen. Angedacht ist eine eigene Datenethikkommission - ergänzt durch eine Datenstrategie. Der Datenschutzbeauftragte könnte künftig auch für Daten- und Cybersicherheit zuständig sein.

KI-Ökosystem

Das Digitalisierungsministerium will zusammen mit dem Wissenschaftsministerium ein KI-Ökosystem als sicheren Datenraum einrichten, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Industriedaten unter eigener Kontrolle mit anderen teilen zu können. So sollen aus Datensilos im Land künftig Datenpools werden, in der eigenen Branche ebenso, wie über einzelne Industrien hinweg. Das Ökosystem soll zudem bestehende und künftige Akteure im Land zusammenbringen, die sich mit dem Themenfeld KI beschäftigen.

Als Vorbild dienen die vom Bund geförderten "International Data Spaces - IDS". Am Forschungszentrum L3S der Leibniz-Universität Hannover gibt es bereits ein IDSA-Kompetenzzentrum für Niedersachsen. Daneben unterstützt das Land weiter die "GAIA-X"-Initiative für eine europäische Cloud-Infrastruktur in verschiedenen Branchen. Die Landesregierung selbst will aktiv Daten in den Datenpool "Öffentlicher Sektor" geben.

KI made in Niedersachsen

Die Regierung will für Niedersachsen durch Spitzenforschung und Wissenstransfer die Grundlagen legen, damit die Unternehmen im Land die Potenziale Künstlicher Intelligenz nutzen können. Dabei sollen durch Kollaboration Synergieeffekte über Branchen hinweg möglich werden. Dazu kommen Förderprogramme von Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium, um die Wirtschaft bei der Nutzung von KI zu unterstützen. In Digital-Hubs vor Ort soll mit Förderung der EU das Thema KI zu den Bürgern ins Land gebracht werden.

Neben den wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Aspekten hat Niedersachsen auch die ethischen, gesellschaftlichen, rechtlichen und bildungspolitischen Aspekte im Blick. Die Chancen und Potenziale von Künstlicher Intelligenz sollen bereits in der Schule niederschwellig vermittelt werden.

Zu den bestehenden Einrichtungen Niedersachsen im Forschungsfeld KI gehören

in der Metropolregion Hannover

in der Metropolregion Nord-West

  • das DFKI-Labor Niedersachsen mit seinen Standorten in Oldenburg und Osnabrück und den Schwerpunkten Smart Farming, Smart Enterprise Engineering, Marine Perception und interaktives maschinelles Lernen für medizinische und industrielle Anwendungen
  • das OFFIS - Institut für Informatik an der Universität Oldenburg mit den Forschungsthemen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Produktion und Verkehr
  • der KI-Campus an der Universität Osnabrück mit dem Themenfeld Landwirtschaft und dem Schwerpunkt der Vernetzung von Maschinen, Prozessen und Akteuren sowie mit KI-Schwerpunkten rund um juristische, sozialwissenschaftliche und ethischen Fragestellungen

über Metropolregionen hinweg

Niedersachsen hat mit seinem "Masterplan Digitalisierung" im Jahr 2018 das Thema KI als eines der maßgeblichen Technologiethemen definiert. Angesichts der Durchdringung aller niedersächsischen Leitbranchen mit digitalen Möglichkeiten - wie Automobilindustrie, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Tourismus und zunehmend datenbasierten Geschäftsmodellen will die rot-schwarze Landesregierung in Hannover mit einer eigenen KI-Strategie die Chancen für Niedersachsen erarbeiten und bündeln lassen.

Niedersachsen plant, neben seinen 12 aus Berlin geförderten Forschungskonsortien im Themenfeld 5G und der damit führenden Position zur Vernetzung von Maschinen und des wechselseitigen Datenaustausches auch Nr. 1 unter den Bundesländern in Sachen KI-Forschung zu werden. Neben der Landesregierung wird das ZDIN - Zentrum für digitale Innovationen Niedersachsen - eine für Sommer d. J. angekündigte KI-Roadmap für Zukunftsszenarien und Handlungsempfehlungen gegenüber dem Land veröffentlichen.

Das KI-Arbeitspapier Niedersachsen kann beim Digitalisierungsministerium heruntergeladen werden. 

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Kieler Weltwirtschaftsinstitut sagt Im- und Exporte mit Künstlicher Intelligenz voraus.

Der neue "Kiel Trade Indicator" mit 250.000 Echtzeitdaten und KI
ist schneller, genauer und detailierter als der "Ifo"-Index aus München.
Grafik: IfW Kiel

Kiel, 06.05.2021: Das Institut für Weltwirtschaft hat am Donnerstag einen neuen, KI-basierten Frühindikator für den internationalen Handel auf Basis von Echtzeitdaten aus den globalen Containerschiffsverkehren vorgestellt. Auf Grundlage von bis zu 250.000 kontinuierlich erhobenen und von der jungen Rostocker Datenagentur "Fleetmon" zugelieferten Datenpunkten aus bis zu 200.000 Positionsdaten und weiteren bis zu 50.000 Daten zu Ein- und Ausläufen bieten die Kieler Wissenschaftler ein kontinuierliches Monitoring zu Im- und Export der größten Volkswirtschaften China, Europa und USA.

Die Auswertung der Echtzeitdaten umfasst neben Positionsdaten Informationen zu Im- und Exporten aus vier Leitbranchen und berücksichtigt weltweit rd. 500 kontinuierlich ausgewertete Häfen und 100 Wirtschaftsregionen inkl. 75 Ländern einschl. Deutschland und dem europäischen Handelsraum. Der neue Handelsindikator ermöglicht dabei sowohl einseitige Auswertungen der Ein- und Ausfuhr eines Landes in die Welt (z. B. China) wie auch die bilateralen Handelsströme zwischen zwei oder mehreren Ländern (z. B. China und Deutschland).

"Mit dem Kiel Trade Indicator liefert das IfW Kiel einen konjunkturellen Frühindikator von bislang nicht gekannter Qualität und Quantität“, sagte IfW-Präsident Gabriel Felbermayr anlässlich der Vorstellung. „Hochfrequente Daten bieten für uns die große Chance, wirtschaftliche Ausschläge mit sehr geringem Zeitversatz ablesen oder prognostizieren zu können. Wirtschaft und Politik können so beispielsweise sehr viel früher auf sich abzeichnende Verwerfungen reagieren und gegensteuern.“

Der digital ausgewertete Index ist dabei nicht nur für Handelsnationen mit Seehäfen (z. B. Deutschland mit "Bremenports", "Hafen Hamburg" oder Kiel) möglich, sondern auch für Binnenländer, z. B. Österreich mit Beziehungen zu deutschen, italienischen und osteuropäischen Containerhäfen. Durch Länder-Häfen-Korrelationen können sogar Prognosen für den Im- und Export von Binnenländern abgegeben werden. Durch die Echtzeit- und Detailauswertungen geht der neue "IfW"-Index in Wettbewerb zum deutschen "Ifo"-Leitindex aus München mit Prognosen zu Export und Wirtschaftsklima sowie EU-Daten zur Produktionentwicklung. "Ifo"- und EU-Index werden jeweils nur einmal zum Ende eines Monats veröffentlicht.

Die per Maschine Learning ausgewerteten und mittels Künstlicher Intelligenz bewerteten Daten werden auf den Seiten des "Kiel Trade Indicator" veröffentlicht und zweimal im Monat jeweils am 3. und 20. upgedatet und offiziell inkl. Einordnungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Kieler Weltwirtschaftsinstitut will damit eine umfangreichere, genauere und schnellere Auswertung des weltweiten Handels anbieten und durch die Echtzeitauswertung eine höhere Verlässlichkeit der weltweiten Im- und Exportentwicklung ermöglichen - trotz bis zu 60 Tagen Fahrzeit auf den großen Containerrouten von Südostasien nach Europa bzw. Nordamerika.

250.000 Echtzeit-Datenpunkte der Rostocker Datenagentur "FleetMon"
sind Grundlage für den "Kiel Trade Indicator" des "IfW".
Screenshot: FleetMon

So sollen Aussagen zur Zusammensetzung der Schiffsladungen mit bis zu 20.000 Standardcontainern (TEU) durch die Zulieferung der aktuellen Tiefgänge von Frachtern erfolgen. Das "IfW" verspricht für die Zukunft sogar die Zusammensetzung von Ladungen vorherzusagen und auf Grund der historischen Daten KI-basiert in ein bis zwei Jahren auch Frachtraten der Reedereien zu prognostizieren. Mit dem jüngsten Datenupdate vom Montag dieser Woche zeigt der "Kiel Trade Indicator" für April d. J. einen Anstieg der Ausfuhren im Vergleich zum Vormonat für Deutschland und die EU (+ 2,6 % bzw. 3,3 %). Gleichzeit muss sich China auf einen erheblichen Rückgang vorbereiten (-8,8 %).

Als Grund für den Einbruch der chinesischen Exporte sehen die Kieler, dass Konsumenten in Europa und den USA aufgrund von steigenden Corona-Impfraten beginnen, weniger Konsumgüter aus China und wieder mehr heimische Dienstleistungen wie Restaurantbesuche nachfragen. Für Deutschland und die EU bleibt der Außenhandel zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine zentrale Stütze der Wirtschaft“, so Vincent Stamer, Leiter des "Kiel Trade Indicator". „Die Havarie im Suezkanal hatte zumindest im April offenbar keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Handelsströme Europas und Deutschlands.“
Wäre der neue Indikator bereits zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 verfügbar gewesen, hätten die Kieler die damaligen Ausfälle im Welthandel bereits kurze Zeit später prognostizieren können, ebenso wie die zeitnahe Vorhersage des Wiederanspringens der Handelsaktivitäten. Dies ist vor allem in Zusammenhang mit der Produktionsplanung für internationale Märkte relevant. Damit hätten bereits kurzfristig Unsicherheiten bei Produktionen bis hin zu Ausfällen minimiert werden können.
Die lateralen Daten des "Kiel Trade Indicator" sind auf den Seiten des "IfW Kiel" vefügbar. 
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Nect zeigt, wie KI Kurzarbeitern und Unternehmen auch nach Corona hilft.


Nect-Gründer Benny Bennet Jürgens setzt auf KI bei der Online-Identifikation.
Foto: Nect/Matthias Friel

Bis zu 700.000 Hilfesuchende, die sich seit Frühjahr 2020 beim Arbeitsamt als arbeitslos oder in Kurzarbeit meldeten. Die Notwendigkeit der Bundesagentur, die Identität ihrer Kunden zu überprüfen - mit bis zu 5.000 Online-Identifikationen pro Stunde. Und ein ID-Verfahren über Nacht bei der IFB in Hamburg, damit Unternehmer die Corona-Soforthilfe bekommen konnten. 2020 schlug die Stunde für “Selfie-Ident” aus Hamburg. Das HANSESTARTUP “Nect” gehört seit der Pandemie zu den führenden Online-ID-Anbietern - und hat den elektronischen Personalausweis ebenso auf die Plätze verwiesen, wie Video-Ident-Dienstleister.


Zeit für das Hanse Startup Magazin nachzufragen, wie das Team um Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich bis zu 700.000 “Selfie-Idents” auf dem Handy gepackt hat, was die mehr als 60 Mitarbeiter - davon rd. 30 Techis - vom Großen Burstah in diesem Jahr vorhaben - und wohin die Reise des jungen norddeutschen Technologieanbieters geht. Chefredakteur Thomas Keup nutzte die KI-Identifikation selbst bei HEK und HKK - und sprach anlässlich des 4-jährigen Bestehens mit Gründer und Geschäftsführer Benny Bennet Jürgens über Status Quo und Ausblick.


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Evangelische Kirche veröffentlicht Zehn Gebote zur Digitalisierung.

Die Evangelische Kirche hat 10 Digitale Gebote erarbeitet.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 25.04.2021: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat sich mit der Digitalisierung beschäftigt und eine Grundsatzschrift unter dem Titel "Freiheit digital. Die Zehn Gebote in Zeiten des digitalen Wandels" veröffentlicht. Der 245 Seiten starke Text orientiert sich an den Zehn Geboten. Erstellt wurde die Schrift von der "EKD"-Kammer für soziale Ordnung.

Der stellvertretender Kammer-Vorsitzende Traugott Jähnichen appellierte anlässlich der Veröffentlichung an die Chancen der Digitalisierung: "Es liegt an uns, unsere Freiheit und Kreativität bewusst positiv zu nutzen.

"EKD"-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm forderte bei Vorstellung der Denkschrift, den heiligen Sonntag in Zeiten von Homeoffice und Videokonferenzen nicht Preis zu geben: "Weil sich die Technologien in den vergangenen zehn Jahren so rasant weiterentwickelt haben, hinken die gesellschaftlichen Normen für ihre Nutzung zwangsläufig hinterher", so der Kirchenvorstand. 

Umso dringlicher sei es, die ethischen Folgen der Digitalisierung in den Blick zu nehmen und sich über einen verantwortlichen Umgang mit Technologien zu verständigen. "Angesprochen werden auch problematische Aspekte wie "digitale Gewalt" und Intimbeziehungen im digitalen Raum", so Traugott Jähnichen. 

Zu den diskutablen Aspekten gehören für die Kirche auch Fake News in sozialen Medien. Hier gelte auch heute "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden". Beim aufkommenden Metatrend der Künstlichen Intelligenz ist aus Sicht des "EKD"-Ratschefs die Grenze erreicht, wenn der Mensch die Verantwortung für Entscheidungen an eine Maschine abgebe.

Die Zehn Gebote zur Digitalisierung sind auf der Website www.ekd-digital.de zusammengefasst. Dort kann auch die gesamte Denkschrift heruntergeladen werden. 

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TH Lübeck testet KI-Anwendungen in 5G-Netzen.

5G-Netze bieten mit KI neue Flexibilität für industrielle Anwendungen.
Foto: Vofdafone

Lübeck, 18.04.2021: Ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Lübeck soll den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im 5G-Mobilfunknetz untersuchen. Im Mittelpunkt stehen dabei private 5G-Netze, also lokale Installationen z. B. auf Fabrikgeländen. Die Nutzung von KI-Methoden bietet dabei die Möglichkeit, Kommunikationsressourcen besser zu verteilen und hochdynamische 5G-Systeme zuverlässiger zu gestalten. Davon würden auch kleine und mittlere Unternehmen als Nutzer des neuen Funkstandards im Norden profitieren.

Schleswig-Holsteins Digital-Staatssekretär Dirk Schrödter und Chef der Staatskanzlei überreichte Professor Horst Hellbrück von der TH Lübeck heute dazu Ende vergangener Woche einen Förderbescheid über 395.000,- €.

Das Kompetenzzentrum "CoSA" der TH Lübeck untersucht bereits seit über zehn Jahren drahtlose Netze und Anwendungen. "Im Projekt "KI-5G" werden wir mittels Installationen von 5G im Labor der TH Lübeck und auf Testfeldern in Schleswig-Holstein den Einsatz von KI und 5G aufzeigen und den Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) praktisch demonstrieren. Die KI-Lösungen lassen sich auf andere Anwendungsfelder und Branchen übertragen", so Professor Hellbrück über die Projektarbeit in den kommenden drei Jahren.

"Bislang wurden KI-Lösungen noch nicht in Mobilfunknetzen eingesetzt. Genauso wie Künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie ist, ist es der Mobilfunkstandard 5G für den digitalen Wandel. Im Bereich der industriellen Produktion, aber auch für die Mobilität, die Landwirtschaft, die Gesundheitsversorgung oder die Energieversorgung eröffnet 5G neue Chancen und Möglichkeiten", sagte Schrödter im Rahmen einer Videokonferenz.

Das "CoSA"-Kompetenzzentrum der TH Lübeck ist hier zu finden.

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Norddeutsche Bundesländer planen gemeinsame Innovations- und Digitalisierungsstrategie.

Bremen nimmt die Zukunft der KI in Norddeutschland in die Hand.
Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Bremen, 15.04.2021: Unter Leitung der Bremischen Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt soll ab November d. J. in der gemeinsamen Wirtschaftsministerkonferenz der fünf norddeutschen Bundesländer nach dem Vorbild der "Norddeutschen Wasserstoffstrategie" eine gemeinsame "Norddeutsche Innovations- und Digitalisierungsstrategie" erarbeitet werden. Das sagte die LINKE-Spitzenpolitikerin in einer Video-Pressekonferenz zur Vorstellung der "Bremen KI-Strategie 2021/2022" auf Rückfrage des Hanse Digital Magazins.

Die für Wirtschaft, Arbeit und Häfen im Land Bremen zuständige Senatorin Kristina Vogt betonte gegenüber HANSEVALLEY: "Wir müssen unsere Kompetenzen in Norddeutschland bündeln". Die Spitzenpolitikerin pointierte: "Gemeinsam kommt man weiter." Bislang gibt es keine Zusammenarbeit der Nordländer bei Innovations- und Digitalisierungsthemen. Künftig soll mit einem gemeinsamen KI-Cluster im Norden ein besonderes Augenmerk auf der koordinierten Vergabe von Forschungsgeldern liegen.

Als Vorbild nannte die Bremer Wirtschaftssenatorin das abgestimmte Vorgehen bei der Förderung von Wasserstoffprojekten für eine umweltfreundliche Luftfahrt. Durch die Abstimmung der Luftfahrt-Standorte Bremen, Hamburg und Stade in Niedersachsen konnten die drei beteiligten Landesregierungen eine effektive Forschungsförderung gegenüber "Airbus" durchsetzen.

Die Verkündung einer gemeinsamen Digitalstrategie für den Hanseraum fand im Rahmen der Vorstellung der neuen "Bremen KI"-Strategie statt. Der rot-grün-rote Senat des Landes unterstützt den führenden KI-Standort an der Weser bis Mitte kommenden Jahres mit weiteren 900.000,- €. Damit stockt Bremen die KI-Förderung nach 3,1 Mio. € aus dem Bremen-Fonds für die Forschungsprojekte des DFKI an der Weser noch einmal auf.

Die 900.000,- € sollen als Grundlagenfinanzierung für die beiden KI-Transfer-Hubs im "Digital Hub Industry" an der Universität Bremen (für Großprojekte) und an der Hochschule Bremerhaven (für den KMU-Transfer) dienen. Ab Mitte kommenden Jahres sollen die Fördergelder durch Bundes- und Europamittel gehebelt werden - u. a. im Rahmen des EU-EFRE-Programms.

An den beiden Transfer-Zentren der Hochschulen in Bremen und Bremerhaven sind Showrooms für KI-Demonstrationen und Info-Veranstaltungen für die Öffentlichkeit geplant. Dazu kommt eine virtuelle Plattform für Videoevents, Weiterbildungen und Fördermaßnahmen.

Kristina Vogt erklärte: "KI ist ein wichtiger Motor der Wirtschaft im 21. Jahrhundert. Daraus ergibt sich ihre Bedeutung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort und eine funktionierende Gesellschaft. Der Ausbau Bremens als KI-Standort steigert dessen Attraktivität für Unternehmen, schafft und sichert Arbeitsplätze und stärkt die ganze Region. Das Ziel unserer KI-Strategie ist es, das Know-how aus der bremischen Forschungslandschaft und den Unternehmen noch stärker zusammenzubringen.

Die neue Strategie mit den vier Schwerpunkten 1. Wirtschaft, 2. Wissenschaft, 3. Gesellschaft und 4. Qualifizierung wurde von mehr als 70 Beteiligten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Verwaltung in über einjähriger Abstimmung erarbeitet. Auf Senatsseite haben die beiden Ressorts für Wirtschaft und Wissenschaft die bereits Ende 2020 verabschiedete Strategie zu verantworten.

Aktuell arbeiten allein am DFKI-Standort Bremen mit den Forschungsschwerpunkten Robotik und Medizin rd. 200 Mitarbeiter. Mit Unterstützung der Corona-Mittel aus dem Bremen-Fonds sollen sie bis 2024 auf rd. 350 aufgestockt werden. Das KI-Engagement der beiden KI-Institute "IAI" und "TZI" an der Universität Bremen und des DFKI-Standorts mit den Instituten "AI-Center for Space Robotics" und "AI-Center for Health Care" haben bis heute allein Forschungsprojekte mit einem Volumen von rd. 500 Mio. € möglich gemacht. Bislang hat der Senat nach eigenen Angaben insgesamt 4,3 Mrd. € in den KI-Standort Bremen investiert - ergänzt durch Bundes- und Europamittel.

Die KI-Strategie "Bremen KI" für Bremen und Bremerhaven ist auf www.ki-in-bremen.de nachzulesen. Die Broschüre mit allen Details der Strategie gibt es hier als PDF-Download.

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Expertenkommission stellt Zukunftsstrategie für Niedersachsen 2030 vor.

Niedersachsen auf dem Weg in die digital-vernetzte Zukunft mit KI und Robotik.
Foto: PxHere, Lizenz: CC0


Hannover, 29.03.2021: Eine 11-köpfige Expertenkommission hochrangiger Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz hat einen 75-seitigen Empfehlungskatalog zur Zukunft des größten norddeutschen Bundeslandes vorgestellt. "Niedersachsen 2030" beleuchtet die Herausforderungen, Chancen und Optionen für das wirtschaftlich vor allem durch Automobilproduktion, Landwirtschaft und Tourismus geprägte Küstenland mit 5 Mio. Einwohnern. 

Die Kommissionsmitglieder aus Demografie, Migration, Sozialforschung und Psychologie, Klimaforschung und Umweltsysteme, Stadt- und Raumplanung, Wirtschaft und Innovationen sowie Künstlicher Intelligenz und Robotik gehen in ihren Forderungen auf die Themen Demografie und Generationen, Zuwanderung und Diversität, Arbeit, Beschäftigung und Weiterbildung, Gesundheit und Pflege, Energie und Klimawandel, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Mobilität sowie die digital relevanten Bereiche Forschung und Innovationen, Hightech-Strategie, Robotik und KI sowie der Digitalisierung ein.

Eine Kernforderung der seit Juli 2019 unter Vorsitz von Prof. Dietmar Harhoff vom Max-Planck-Institut für Innovationen und Wettbewerb in München entstandenen Thesen ist: die Digitalisierung einschl. digitaler Infrastruktur, Cybersicherheit, Datenzugangs- und Plattformstrategie müssen zentral von der Landesregierung im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie geregelt werden. Dazu muss die Zuständigkeit für die Digitalisierung in einem Ministerium gebündelt werden, und nicht zwischen CDU-Wirtschafts- und SPD-Innenministerium aufteilt sein.

Als Grundlage muss das Land den Breitbandausbau und die 5G-Versorgung zentral in die eigene Hand nehmen. Die Landesregierung soll dafür verantwortlich werden, die digitale Infrastruktur sicherzustellen. Ein weiterer Schlüsselaspekt ist die Regelung zur Nutzung von Plattformen des Landes (Service-Portale), der Kommunen (Smart City-Portale) und internationaler Plattformen von Microsoft, Google Co. Hier fordern die Autoren eine einheitliche Strategie des Landes - unter Berücksichtigung von digitaler Souveränität aller Einwohner und des Datenschutzes für die regionale Wirtschaft. Parallel dazu sollte das Land ein schlagkräftiges Cyberabwehrzentrum einrichten.

Im Bereich Agrarwirtschaft setzen die Experten die digitalen Themen Präzisionslandwirtschaft und -bewässerung, autonome Landmaschinen, ein digitales Emissionsmonitoring oder die vernetzte Humusbilanzierung auf die Tagesordnung. Einen Absatz widmen die Forscher aus Deutschland und der Schweiz der intelligent-vernetzten Mobilität mit anbieterübergreifenden Plattformen. Sie fordern die Bereitstellung von Infrastrukturdaten der öffentlichen Verwaltung ebenso, wie mobilitätsbezogener Datenbestände der öffentlichen Verkehrsbetriebe und ihrer Kommunen.

Bei der Spitzenforschung fokussieren die international renommierten Wissenschaftler für das Land Niedersachsen vor allem auf die Themen Künstliche Intelligenz und Robotik. Für eine landesweite "Robonatives-Community" soll die Landesregierung flächendeckende Investitionen bereitstellen. Die Spannbreite beginnt in der digitalen Bildung an den Schulen, geht über den Ausbau der MINT-Fächer an weiterbildenden Schulen und reicht bis zur Weiterbildung der Bürger und der Gewinnung künftiger Fachkräfte.

Ein ausführlicher Beitrag zum Thema mit allen Fakten und Details ist im Hanse Digital Magazin erschienen.

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Hamburger Modehändler Bonprix führt eine eigene KI-Betrugserkennung ein.

Das Grundprinzip der Betrugserkennung bei Bonprix.
Grafik: Bonprix

Hamburg, 18.03.2021: Der zur "Otto Group" gehörende Modeanbieter "Bonprix" setzt auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Analyse und Steuerung komplexer Daten. Neben Anwendungen für die Größenberatung und Sortimentsplanung profitiert nun auch die Betrugsprävention des Online- und Offline-Händlers von der lernfähigen Technologie: "Bonprix" hat ein eigenes, KI-basiertes "Fraud Detection Modell" zur Verhinderung von Online-Betrug entwickelt.

Um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen, hat "Bonprix" einen Prüfprozess etabliert, der aus drei Säulen besteht: Zum einen kommt eine externe, regelbasierte Software des "Otto Group"-Unternehmens "Risk Ident" zum Einsatz. Zum anderen prüft ein internes Spezialisten-Team mögliche Betrugsversuche. Das seit 2019 selbst entwickelte "Fraud Detection Modell" komplettiert ab sofort den Prozess.

Die "Risk Ident"-Software prüft Transaktionen auf der Basis von statischen und dynamischen Regeln. Diese gründen u. a. auf Geräte-, Standort- und Transaktionsdaten sowie menschlichen Erfahrungen. Das Nutzer-Verhalten bei einer Shoppingsession lässt zusätzlich viel über eine Betrugsabsicht erkennen. Genau hier setzen die Machine Learning Verfahren des "Fraud Detection Modells" an, die hochflexibel, selbstlernend und imstande sind, komplexe Muster zu erkennen, die auf einen Betrugsversuch hinweisen. Die Muster bestehen aus unzähligen Attributen, die erst miteinander verknüpft einen Betrugsverdacht ergeben.

"Seit Projektbeginn vor zwei Jahren wurden mit Hilfe des Tools Transaktionen im fünfstelligen Bereich als betrugsverdächtig erkannt und mehrere tausend davon nach abschließender Prüfung durch unsere internen Teams gesperrt. 12 bis 15 Prozent der Fälle wären ohne Fraud Detection gar nicht erst entdeckt worden", so Markus Fuchshofen, Geschäftsführer für E-Commerce Management, Inlandsvertrieb und Markenführung bei "Bonprix" in Hamburg-Bramfeld.

Eine erste Version des "Fraud Detection Modells" ging im März 2019 in Deutschland, Österreich und Norwegen an den Start und wurde zunächst mit einer großen Grunddatenmenge an historischen, als verdächtig geprüften Kaufvorgängen trainiert. Nach einem halben Jahr wurde das Modell durch ein regelmäßiges Re-Training mit aktuellen Daten weiterentwickelt: Die Identifizierung auffälliger Muster und Anpassung des Modells mithilfe optimierter Parameter passiert seitdem automatisch.

Die Lern- und Weiterentwicklungsfähigkeit des "Fraud Detection Modells" wurde mit der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr neu auf die Probe gestellt: Das Surf-, Klick- und Kaufverhalten der Nutzer im Onlineshop veränderte sich erheblich, so dass die bisher als betrugsverdächtig erkannten Muster überlagert wurden. Dank der Adaptionsfähigkeit konnte das Modell schnell und effizient an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Im nächsten Schritt soll es bei einem der größten Modeversender um Betrugserkennung in Echtzeit gehen.

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Regierungsfraktionen in Hannover wollen künstliche Intelligenz in Haftanstalten.

Der niedersächsische Landtag in Hannover.
(Foto: RaBoe, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)

Hannover, 18.03.2021: Die Fraktionen von CDU und SPD im niedersächsischen Landtag haben am Mittwoch einen Entschließungsantrag zur Nutzung von intelligenter Videotechnik in Justizvollzugsanstalten eingebracht. Dabei soll künstliche Intelligenz frühzeitig automatisch Konfliktsituationen erkennen und Alarm schlagen. KI-basierte Kamerasysteme sollen vor allem Selbstmorde verhindern und die Sicherheit in den JVAs erhöhen. Entsprechende Pilotprojekte gibt es bereits im Nachbarland NRW.

„Auf Grundlage der Analysesoftware könnte es gelingen, besondere Vorkommnisse in Hafträumen frühzeitig zu lokalisieren. Eine zu Boden sinkende Person oder ein Handgemenge könnte so automatisiert einen Alarm auslösen. Dieses intelligente System unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sorgt aber auch beispielsweise für die Prävention von Suizidfällen“, so Wiebke Osigus, stellvertretende rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Hannover.

Die technischen Maßnahmen müssten bei einer Entscheidung unbedingt dem Datenschutz entsprechen und die Grundrechte des Einzelnen ausreichend schützen. Eine Möglichkeit wäre, die Bildübertragung nur im Alarmfall zu aktivieren. So fände keine dauerhafte Echtzeitbeobachtung statt. Die SPD-Rechtspolitikerin forderte Fingerspitzengefühl bei einer Einführung KI-basierter Videoüberwachung.

Als Voraussetzung für den Einsatz muss das niedersächsische Justizvollzugsgesetz geändert werden. CDU und SPD haben als Regierungsfraktionen die Mehrheit im Landtag dazu. Anschließend soll es ein Forschungsprojekt mit geeigneten Technologieanbietern geben, um einen erfolgversprechenden Einsatz zu testen. Bis Juni kommenden Jahres soll die Landesregierung die notwendigen Maßnahmen umgesetzt und den Landtag über den Stand der Dinge informiert haben.

Die Drucksache mit dem Antrag kann in der Dokumentation des Landtags nachgelesen werden. 

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Volkswagen-Präsentation in der gläsernen Fabrik in Dresden.
Foto: HANSEVALLEY

Wolfsburg, 24.03.2021 - Der "Volkswagen"-Konzern setzt in den kommenden Jahren vor allem auf Elektromobilität auf Basis einer eigenen, umfassenden Softwareplattform mit dem im Jahr 2020 eingeführten, konzerneigenen Betriebssystem "VW OS". Das sind die Kernaussagen des "VW"-Vorstands anlässlich der Bilanzpressekonferenz am Dienstag der Woche zur technologischen Entwicklung beim niedersächsischen Autobauer. Die Digitalisierung beim größten deutschen PKW-Produzenten besteht aus den drei zentralen Themenfeldern 1. eigenes Betriebssystem, 2. automomes Fahren und 3. digitale Mobilitäts-Dienstleistungen. Thomas Keup mit den aktuellen Daten und Fakten.

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Bremer Studenten forschen an nachhaltigen Zielen mit VR-Brille und Sprach-Roboter.

Die Uni Bremen zeigt, wie KI die 17 SDGs der UN untersützt.
(Foto: Bror Giesenbauer)


Bremen, 15.03.2021: Eine virtuelle Lernumgebung, in der sich Studenten praxisnah in ihrer Forschung mit Nachhaltigkeit gemäß der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ("SDGs") befassen können, ist das Ziel eines neuen Forschungsprojekts der Universität Bremen namens "SDG-Bot". Die Volkswagen AG fördert das Vorhaben über 5 Jahre mit 1 Mio. €. Dabei sollen die Studenten durch einen digitalen Assistenten auf Basis von gesprächsorientierter Künstlicher Intelligenz unterstützt werden. Das Projekt ist ein Vorhaben des Fachgebietes Nachhaltiges Management in Kooperation mit dem Human Robo Lab des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft.

„Mit dem SDG-Bot streben wir die Entwicklung eines virtuellen Gestaltungsraums für die Lehre an, der sich zum Lernen und Forschen zur Nachhaltigkeit eignet und indem praktikable Lösungsansätze und neue Ideen zum Erreichen der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN entwickelt werden. Wir sind der Überzeugung, dass Erkundungsprojekte wie SDG-BOT sinnvoll sind, um das Wirtschaftssystem stärker in Richtung ressourcenorientierte Nachhaltigkeit zu transformieren“, sagt Prof. Georg Müller-Christ von der Universität Bremen.

"Wir möchten mit dem SDG-BOT einen Schritt weitergehen und Studierenden ein immersives Lern-Erlebnis bieten, in dessen Rahmen sie sich miteinander verbunden und ko-kreativ mit Nachhaltigkeit forschend auseinandersetzen“, ergänzt Denis Pijetlovic vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft.

2016 traten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ("Sustainable Development Goals - SDGs") der Vereinten Nationen im Rahmen der Agenda 2030 in Kraft. Sie sollen weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten des "Human Robo Labs" der Universität Bremen.

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Leuphana-Studenten erkennen Waldsterben per KI-Aufnahmen mit Drohnen.

Studtenen der Leuphana kommen dem Waldsterben mit KI auf die Spur.
(Foto: Colin Behrens, Pixabay)

Lüneburg, 15.03.2021: Eine Gruppe von sieben Studenten der "Leuphana" Universität Lüneburg ist bei der diesjährigen Konferenzwoche der Universität für ihr Projekt "Waldsterben vorbeugen" ausgezeichnet worden. Mittels maschinellen Lernens werden von Drohnen aufgenommene Bilder ausgewertet, um sterbende Bäume und Wälder frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen einzuleiten. Entstanden ist das Projekt aus den neu eingeführten Programmierübungen für alle Erstsemester-Studenten. Die Universität verfolgt damit das Ziel, die Kompetenz ihrer Studierenden im Umgang mit Daten zu verbessern.

Die Studenten schlagen ein Programm vor, das es ermöglicht, die Färbung erkrankter Bäume im Unterschied zu gesunden Bäumen zu erkennen und eine detaillierte Karte mit Markierungen betroffener Waldgebiete auszugeben. DIe Bilddaten werden nach ihrer Färbung mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert. Die Auswertung ermöglicht es – für Nadel- und für Laubbäume – abgestorbene, erkrankte und gesunde Pflanzen zu unterscheiden und darzustellen.

„Mit dem in diesem Jahr erstmals verliehenen Digital Idea Award haben wir ein Projekt ausgezeichnet, das zeigt, wie fruchtbar sich Digitalisierung und Nachhaltigkeit anwendungsbezogen miteinander verbinden lassen“, erklärt Prof. Matthias Barth, der das Modul "Wissenschaft trägt Verantwortung“ im "Leuphana" Semester koordiniert. Prof. Burkhardt Funk, Initiator des Konzepts "DATAx", ergänzt: „Die Fähigkeit zu kreativer Gestaltung und Visualisierung von Daten ist eines der Ziele unserer Initiative. Das jetzt ausgezeichnete Projekt illustriert hervorragend, welche neuen Ideen daraus erwachsen können.“

Weitere Informationen zum Programm "DATAx" - untersützt von der Heinz-Nixdorf-Stiftung und dem Stifterverband - gibt es bei der "Leuphana".

Metropolregion Nord-West fördert E-Car-Sharing und Plattform für lokale Auslieferungen.


Setzen zukufntsweisende Mobilitätsprojekte um.
Foto-Kollage: Metropoleregion Nord-West

Bremen/Oldenburg, 10.03.2021: Die Metropolregion Nord-West fördert sechs Mobilitäts-Projekte in den Ländern Bremen und Niedersachsen mit einem Gesamtvolumen von 600.00,- € - davon zwei Digitalprojekte in der Seestadt Bremerhaven und im Landkreis Verden. In Verden an der Aller sollen in den kommenden Jahren Elektrofahrzeuge der Stadt, des Landkreises und lokaler Unternehmen über eine Mobile-App abends und an den Wochenenden an Einwohner in der Region vermietet werden können.

Das Projekt unter Regie der Klimaschutz- und Energieagentur des Landeskreises hat ein Volumen von 375.000,- €. Der Förderverein der Metropolregion unterstützt die Planungen mit 190.000,- €. Das Projekt soll bereits im April d. J. starten - zunächst mit 6-7 Fahrzeugen vor allem in Wohngebieten, der Innenstadt, am Bahnhof oder der Kreisverwaltung. Eine Besonderheit des Projektes: Institutionen, die Elektrofahrzeuge bereitstellen, müssen bei Neubaumaßnahmen keine öffentlichen Stellplätze mehr für Pkw einrichten.

In einem zweiten Projekt wird ab Juni d. J. über zwei Jahre eine regionale Online-Plattform für die Zustellung von Paketen lokaler Händler aufgebaut. Auf Basis von Algorithmen sollen Lieferangebote von Fahrradkurieren, lokalen Lieferanten und Paketdiensten mit der Nachfrage lokaler Händler gematcht werden. Beteiligt sind die Freie Hansestadt Bremen, die Seestadt Bremerhaven und die Universitätsstadt Oldenburg. Als Partner sind bereits die "City-Post Nordwest" und die "Weser Eilboten" mit an Board. Das Projekt wird mit 125.000,- € gefördert.

Die Metropolregion Nord-West ist der regionale Wirtschafts- und Entwicklungsverbund der Länder Bremen und Niedersachsen mit einem Einzugsbereich von elf Landkreisen und fünf Städten im Nord-Westen sowie den IHKn für Bremen und Bremerhaven sowie den Elbe-Weser-Raum. Aktuell engagieren sich rd. 90 Unternehmen im Förderverein und stellen damit 50 % der Aktivitäten - mit einem besonderen Schwerpunkt auf die praktische Einbindung der Wirtschaft und eine wirtschaftliche Ausrichtung der Aktivitäten.

Weitere Informationen zur aktuellen Förderung und der Metropolregion gibt es auf den Internet-Seiten des Vereins. (Foto-Kollage: Metropolregion Nord-West)

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Institut für Digital Economics untersucht an der TU Hamburg die Mechanismen von Airbnb, Amazon, Ebay, Uber & Co.

Die TU in Hamburg geht mit neuen Digitalthemen nach vorn.
Foto: TU Hamburg

Hamburg, 01.03.2021: Welche Folgen Next-Day-Delivery-Bestellungen bei "Amazon" und die universelle Verfügbarkeit von Musik, Podcasts und Videos via "Netflix" oder "Spotify" auf die Wirtschaft und das menschliche Verhalten haben, untersucht seit Oktober 2020 Professor Timo Heinrich am neu gegründeten "Institut für Digital Economics" an der Technischen Universität Hamburg.

„Ich interessiere mich beispielsweise dafür, wie künstliche Intelligenz die Entscheidungsfindung unterstützen kann, wie Menschen extreme Risiken bewerten und wie Kommunikation den Handel in digitalen Märkten erleichtert“, sagt der neue TU-Professor. „Dafür nutze ich statistische Methoden, sowie Labor- und Feldexperimente.“

Darüber hinaus befasst sich der junge Wissenschaftler mit Reputations- und Kommunikationsmechanismen, wie sie bei "Airbnb", "Ebay" und "Uber" genutzt werden. „Ich untersuche die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Anbieter, um zu verstehen, wie Vertrauen zwischen anonymen Akteuren entsteht“, erklärt der TU-Professor. In diesem Zusammenhang beleuchtet Heinrich auch die Rolle künstlicher Intelligenz in Form von Chatbots und virtuelle Agenten.

Ein langfristiges Projekt, das der Wissenschaftler an der TU Hamburg verfolgen möchte, ist der Aufbau einer offenen Datenbank für Studienteilnehmer. „Ökonomische Experimente werden zunehmend online durchgeführt. Um dafür Versuchspersonen zu finden, nutzen Forscherinnen und Forscher bislang Marktforschungsinstitute, Datenbanken einzelner Experimentallabore oder auch kommerzielle Plattformen“, so Heinrich.

Eine deutschlandweite Datenbank könne diesen Prozess stark vereinfachen. Damit ließen sich nicht nur deutsche Datenschutzstandards erfüllen, sondern auch Auszahlungsprozesse digitalisieren und Versuchspersonen aus allen Bevölkerungsgruppen werben.

Mit seinem Lehrprogramm möchte der TU-Professor Studenten die Fähigkeit vermitteln, digitale Netzwerke und Märkte zu gestalten und menschliches Verhalten darin zu analysieren. Die Digitalisierung schaffe nicht nur neue Möglichkeiten, sondern werfe auch Fragen hinsichtlich ihrer Regulierung auf. „Ich möchte Studierende daher auch mit Werkzeugen ausstatten, die es ihnen ermöglichen, die neuen Technologien kritisch zu hinterfragen und aus ökonomischer Perspektive zu untersuchen“, erklärt Heinrich.

Weitere Informationen zum neuen Professor gibt es auf den Seiten der TU in Harburg.

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Technologiekonzern Körber engagiert sich im Weltwirtschaftsforum für KI-basierte Industrie 4.0.

Mit KI wird die Industrieporduktion schneller und sicherer.
Foto: Arno Senoner, Unsplash

Hamburg, 28.02.2021: Der Hamburger Industriekonzern "Körber" engagiert sich mit seinem Geschäftsfeld "Digital" ab sofort im Weltwirtschaftsforum: Das Team um CEO Daniel Szabo will mit der gemeinnützigen Stiftung des "World Economic Forum" (WEF) im Bereich "Advanced Manufacturing & Production" neue Impulse für die weltweite Fertigungsindustrie geben. Das "Körber"-Geschäftsfeld "Digital" will vor allem die Industrie befähigen, das Potenzial von eigenen Daten auszuschöpfen und durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz die Effizienz der Produktion in Unternehmen steigern.

Mit dem Beitritt zum WEF möchte Körber die internationale Zusammenarbeit mit Innovatoren ausbauen, um die digitale Transformation der Fertigungsbranche voranzutreiben. Christian Schlögel, Chief Digital Officer des "Körber"-Konzerns: "Das WEF sieht die vollumfängliche Nutzung von Daten als den Schlüssel zur Erschließung des vollen Potenzials, das KI in der Fertigung haben kann. Predictive Maintenance wäre deutlich schneller und genauer, wenn Datensätze von zahlreichen Herstellern und Prozessen kombiniert und geteilt werden könnten. Das Ergebnis wäre eine hochpräzise und vor allem maschinen- und industrieunabhängige KI, von dem das gesamte Ökosystem der Fertigungspartner profitiert."

"Körber Digital" ist ein Geschäftsfeld des Technologiekonzerns "Körber", der weltweit rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. "Körber" vereint Technologie-Unternehmen mit mehr als 100 Produktions-, Service- und Vertriebsgesellschaften. "Körber Digital" bietet und entwickelt digitale Produkte, Dienstleistungen und Lösungen mit Experten, Wissenschaft und Partnern aus verschiedenen Branchen der Logistik, Pharma-, Tissue- und Tabakindustrie, um die globale Fertigung zu transformieren. Darüber hinaus zielt das Geschäftsfeld auf den Aufbau von Technologie-Unternehmen für eine durch künstliche Intelligenz getriebene Produktionseffizienz.

Die vollständige Meldung ist im Presseportal zu finden.

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Oldenburger Forscher nehmen die IT-Industrie und KI in der Hochschullehre unter die Lupe.

Oldenburg ist neben Osnabrück eines der KI-Zentren in Niedersachsen.
Foto: UOL

Oldenburg, 24.02.2021: Welche Faktoren das Wachstum im IT-Sektor bestimmen und welches Potenzial die Künstliche Intelligenz für die Hochschullehre hat, untersuchen Oldenburger Wissenschaftler im Rahmen des Programms "Die Digitale Gesellschaft“. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert die beiden Projekte über drei Jahre mit insgesamt rd. 800.000,- € aus dem "Niedersächsischen Vorab" der "Volkswagen-Stiftung".

Im Projekt "Digital Growth: Understanding the Drivers of Firm and Industry Growth in the ICT Sector” geht es um das Wachstum von Firmen und den Aufstieg der IT-Industrie. Zur Frage, welche Rolle das Wachstum im IT-Sektor spielt, gibt es bislang kaum empirische Untersuchungen. Das Team will die Geschichte von Unternehmen aus verschiedenen Sektoren – etwa von Hardware- und Software-Unternehmen sowie von IT-Dienstleistern – in Fallstudien untersuchen.

Das zweite Projekt trägt den Titel "Prospects for the Future of Learning: Artificial Intelligence Applications in Higher Education”. Die Forscher befassen sich mit der Frage, welche Rolle KI in Zukunft in der universitären Ausbildung spielt. Entsprechende Anwendungen erlauben es, den Inhalt von Lehrveranstaltungen zu personalisieren, Studierende durch intelligente Tutor-Systeme zu unterstützen oder Lernpfade genauer zu erfassen. Mit dabei sind auch internationale Partner aus der Türkei, Japan, den USA, China und Spanien.

Das niedersächsische Programm "Die digitale Gesellschaft“ fördert Projekte, die den digitalen Wandel grundlagen- oder anwendungsorientiert aus Sicht der Gesellschaftswissenschaften erforschen und eng mit Sozial- und Informationswissenschaften zusammenarbeiten. Die Forschungsgruppen sollen neue Möglichkeiten der Datenwissenschaften erproben und die Ergebnisse für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar machen.

Weitere Informationen gibt bei den "UOL"-Fachbereichen "Management" und "Pädagogik".

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Hamburger Shiptech-Startup startet mit 1 Mio. € Seed-Investment durch.

Das Gründerteam von "NautilusTeam" in Hamburg.
Foto: NautilusLog

Hamburg, 21.02.2021: Das Shiptech-Startup "NautilusLog" hat eine Seed-Finanzierung i. H. v. rd. 1 Mio. € bekommen. Lead-Investor ist die niedersächsische Investitions- und Förderbank "N-Bank" mit ihrem Investmentarm "N-Bank Capital". Dazu haben ein Unternehmen aus dem Bereich Forschung sowie zwei Schifffahrts-Unternehmer Kapital in das Team mit heute 14 Mitarbeitern gesteckt. Erster Investor war 2019 der maritime Investment-Arm "TecPier", hinter dem indirekt die Bremer "Zech"-Gruppe steht.

Das im Frühjahr 2018 im "Digital Hub Logistics Hamburg" gegründete und heute in der Hamburger Speicherstadt und der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover angesiedelte Startup hat einen Datenservice auf dem Smartphone entwickelt, das u. a. bis zu 18 gedruckte Logücher ablösen kann. Im Mittelpunkt stehen z. B. das Bell Book, das Oil Record Book und das Engine Lockbook.

Neben den digitalen Logbuch-Services bietet die "NautilusLog"-Datenplattform auch Berichte zu den Themen Gefahrenstoffe, Dokumentationen zu Ladungen und Schiffen sowie Verbräuche von Kraft- und Schmierstoffen. Mittlerweile nutzen allein rd. 1.800 Schiffe den Gefahrstoffreport (IHM). Im Dezember 2020 launchte "NautilusLog" einen automatisierten Monitoring- und Dokumentations-Dienst für potenzielle Gefahrstoffe. 700 Handels-, Forschungs- und Kreuzfahrtschiffe sind an den neuen Datendienst auf Basis von Machine Learning angeschlossen.

"Gesetze und Regularien für die Schifffahrt werden immer komplexer, jedoch entwickelt sich der technische Fortschritt nicht immer parallel dazu. Durch strengere Umweltbedingungen und internationalen Wettbewerb entsteht ein enormer Kostendruck. Der Markt verlangt daher geradezu nach den digitalen Lösungen von NautilusLog“, so Martin Ranić, Beteiligungsmanager bei "NBank Capital".

Weitere Informationen zu NautilusLog gibt es u. a. auf der Firmenseite.

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Oldenburger Wissenschaftler kommen internationalem Umsatzsteuerbetrug auf die Schliche.

Die Universität Oldenburg kommt Umsatzsteuerbetrügern auf die Spur.
Foto: Alchemist-hp, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Oldenburg: Um den zumeist bandenmäßig organisierten Umsatzsteuerbetrug schneller und effektiver auf die Spur zu kommen, setzen Informatiker der Universität Oldenburg und das Landesamt für Steuern in Niedersachsen nun auf Methoden der Datenwissenschaften, wie beispielsweise maschinelles Lernen zur Verarbeitung natürlicher Sprache.

Ziel der Forschungskooperation "TaDeA – Tax Defence Analytics“ der Abteilung Wirtschaftsinformatik/Very Large Business Applications der Universität Oldenburg ist es, bisher unentdeckte Fälle von grenzüberschreitendem Umsatzsteuerbetrug und aggressive Steuervermeidungspraktiken aufzudecken. Die Forschungskooperation hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren. Das Projektvolumen liegt auf Seiten der Universität bei 125.000,- €.

Die Forschungen zielen auf betrügerische Umsatzsteuerkarusselle in der EU ab, bei denen sich Firmen vom Finanzamt die Umsatzsteuer für Produkte erstatten lassen, die sie nur zum Schein verkauft haben. Zum anderen will das Team Unternehmen auf die Spur kommen, die Schlupflöcher im Steuersystem nutzen und Steuern vermeiden, indem sie Gewinne in andere EU-Länder verlagern.

Das Forschungsteam setzt auf moderne Data-Science-Methoden, um bislang manuelle Prüfungen zu automatisieren. Dabei sollen auch neue Erkenntnisse gewonnen werden und neue Verfahren implementiert werden, die Anomalien in Daten selbständig erkennen, z. B. ungewöhnliche Muster oder Zusammenhänge, die zuvor nicht bekannt waren.

So können Steuerbehörden frühzeitig erkennen, wenn unrechtmäßige Umsatzsteuerauszahlungen oder -verrechnungen für eine bestimmte Produktkategorie auffällig werden – ein mögliches Indiz dafür, dass beim Handel mit diesen Waren Betrüger am Werk sind. Durch unrechtmäßig erstattete oder nicht gezahlte Umsatzsteuern sowie durch Steuervermeidung bei der internationalen Steuergestaltung entsteht in Deutschland jedes Jahr ein Schaden in Milliardenhöhe.

Weitere Informationen gibt es am Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Universität Oldenburg.

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Volkswagen baut mit Microsoft Cloud-Plattform für autonomes Fahren auf.

Auf der Autoated Driving Platform entwickelt VW autonomes Fahren.
Grafik: VW AG

Wolfsburg, 11.02.2021: Der 'Volkswagen"-Konzern baut auf Basis der "Microsoft"-Cloud-Infrastruktur "Azure" eine Software-Entwicklungs-Umgebung für künftige, digitale Funktionen zum autonomen Fahren auf. Die "Automated Driving Platform" (ADP) ermöglicht maschinelles Lernen aus gefahrenen Kilometern über eine zentrale Daten-Infrastruktur. Verkehrsdaten von Fahrzeugen des Konzerns fließen dabei ebenso in die Entwicklungsumgebung ein, wie Simulationsdaten.

Mithilfe der "ADP" sollen sich Software-Entwicklungszeiten von Monaten auf Wochen verkürzen. Externen Technologiepartnern soll auf der Plattform ermöglicht werden, Werkzeuge und Dienste zu entwickeln, die in die Plattform integriert werden können, um automatische und autonome Fahrfunktionen zu verbessern. Die Cloud-, Daten- und Machine-Learning-Dienste von "Microsoft Azure" werden damit die Basis für den Aufbau der zentralen Entwicklungsumgebung für die weltweiten Entwicklerteams der "VW"-eigenen "Car Software Organisation" sein.

Hintergrund: Die Entwicklung autonomer Systeme erfordert enorme Rechenleistungen. An einem Tag müssen Petabytes an Daten über Straßen- und Wetterbedingungen, Hinderniserkennung und Fahrverhalten für Training, Simulation und die Validierung automatisierter Funktionen verarbeitet werden. Algorithmen, die aus Milliarden realer und simulierter Fahrkilometer lernen, sind der Schlüssel für die Entwicklung autonomer Fahrfunktionen.

"Durch die Verbindung unserer umfassenden Expertise bei der Entwicklung vernetzter Fahrfunktionen mit Microsofts Know-how im Bereich Cloud Computing und Software-Engineering beschleunigen wir die Bereitstellung von sicheren und komfortablen Mobilitätsdiensten“, erläutert Dirk Hilgenberg, CEO der "Car Software Organisation". Im Kern will "VW" mit einer einheitlichen Software-Plattform die Fahrzeug-IT von heute 10 % künftig zu 60 % selbst entwickeln und steuern.

Die Software-Organisation des "Volkswagen"-Konzerns wurde Anfang vergangenen Jahres neu gegründet. Rd. 4.000 Ingenieure arbeiten weltweit an einer Software-Plattform für alle 12 Marken aus 7 europäischen Ländern mit allen Modellen und 10 Mio. Fahrzeugen des globalen Automobil-Herstellers pro Jahr. Die organisatorische Führung liegt bei der "VW"-Tochter "Audi" in Ingolstadt. Bedeutende Standorte der Software-Entwicklung in Deutschland sind außerdem bei "VW" in Wolfsburg - u. a. in Verbindung mit der neuen Coding-School "42 Wolfsburg", in Berlin, München, Stuttgart und Weissach bei "Porsche".

In den kommenden 5 Jahren plant "VW" insgesamt rd. 27 Mrd. € in die Digitalisierung von Automobilen mit einheitlichen Steuerungssystemen, vernetzten Fahrzeug-Gehäusen und Cockpits, intelligenten Antriebs- und Energiesystemen, autonomem Fahren sowie digitalen Geschäftsmodellen für Fahrzeughalter sowie Mobilitätsdienstleistungen zu investieren.

Weitere Informationen zum Engagement des "VW"-Konzern und seiner Software-Entwicklung gibt es online.

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Schleswig-Holstein eröffnet KI-Transfer-Hub für Forschung, KMUs und Startups.

Vier junge KI-Firmen aus SH stellten Ihr Engagement beim Hub-Opening vor.
Screenshot: HANSEVALLEY

Kiel:, 11.02.2021 Am Donnerstag ist in Kiel der KI-Transfer-Hub für Schleswig-Holstein mit einer Video-Konferenz eröffnet worden. Ab sofort bietet der echte Norden mit dem Hub eine Brücke von wissenschaftlichen Ressourcen und Möglichkeiten zu wirtschaftlichen Anforderungen und KI-Anwendungen. Partner des zunächst virtuell aufgestellten Netzwerks sind die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die Fachhochschule Kiel (FH Kiel), das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kiel (M4KK), die Technische Hochschule Lübeck (TH Lübeck), die Uni-Transferklinik Lübeck, die Universität zu Lübeck und die landeseigene Wirtschaftsfördergesellschaft WTSH.

Im Kern soll der neue KI-Transfer-Hub das Know-how der Hochschulen zur Erhebung und Nutzung großer Datenmengen vor allem KMUs und Startups verfügbar machen, Fachbereiche der Hochschulen mit potenziellen Nutzern und Projektpartnern aus der Wirtschaft vernetzen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen der Schleswig-Holsteinischen Schlüsselbranchen, wie erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie Medizin und Gesundheitswesen durch die KI-Förderprogramme der WTSH fördern.

Dirk Schrödter, Chef der Kieler Staatskanzlei, sagte anlässlich des Hub-Auftakts: "Wir wollen durch Nutzung und Anwendung diese Technologie in Wertschöpfung und Arbeitsplätze für unser Land übersetzen. Dem KI-Transfer-Hub kommt eine zentrale Rolle dabei zu, Schleswig-Holstein zum Standort Nummer Eins für KI-Anwendungen zu machen. Künstliche Intelligenz ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien und nimmt im Digitalisierungsprogramm Schleswig-Holstein der Landesregierung einen zentralen Platz ein. Wir wollen insbesondere unsere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu dieser Zukunftstechnologie erleichtern. Als Querschnittthema mit hoher Priorität bietet KI vielversprechende gesellschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven."

In Präsentationen und einer Diskussion stellten 4 KI-Hub-Partner der 1. Stunde ihre Erwartungen und Schwerpunkte mit dem neuen Netzwerk vor, darunter eine Reihe von Startups aus Schleswig-Holstein: "Bareways" aus Lübeck hat im Themenfeld "intelligente Mobilität" eine KI-basierte Lösung zur Berechnung von Wegen auf nicht-asphaltierten Straßen und Wegen u. a. für Logistik und Tourismus auf den Weg gebracht. "Elekon" aus Tornesch hat im Themenfeld "Logistik" einen digitalen, datenbasierten Co-Piloten für Gabelstapler "Naeco Blue" aus Bad Schwartau erstellt im Themenfeld "erneuerbare Energien" standortgenaue Einspeiseprognosen für Windkraftanlagen mit Hilfe eines intelligenten Algorithmus. Das Lübecker Startup "Perfood" entwickelt im Themenfeld "personalisierte Medizin" als Ausgründung der Universität zu Lübeck eine KI-basierte Therapie für Frauen mit hormoneller Erkrankung.

Weitere vorgestellte Best Practices aus Schleswig-Holstein: "Autosiastik" aus Henstedt-Ulzburg hat einen KI-basierten Fahrzeugschein-Scanner für die Automobilindustrie entwickelt. "Food 21" aus Lübeck gewährleistet im Themenfeld "Lebensmittelhandel" eine KI-basierte Vorhersage für die Nachfrage von Lebensmitteln. "Maritime Digital" aus Lübeck bietet im Themenfeld "Maritime Wirtschaft" ein KI-basiertes Programm zur Kraftstoff-Optimierung in der Seefahrt.

Der KI-Transfer-Hub wird mit knapp 3 Mio. € aus Landes- und EU-Mitteln gefördert. Das Projekt ist zunächst auf 3 Jahre bis 2023 geplant. Neben Schleswig-Holstein plant Bremen als zweiter großer KI-Standort in Norddeutschland KI-Transfer-Hubs für Projekte mit Großunternehmen (an der Universität Bremen) und KMUs (an der Fachhochschule Bremerhaven). Der dritte norddeutsche KI-Standort Hamburg hat bis heute keine KI-Förderstrategie oder Pläne für einen KI-Transfer-Hub, plant jedoch ein eigenes Hamburger KI-Cluster.

Weitere Informationen zum Auftakt in Schleswig-Holstein und den ausgewählten Kooperationspartnern gibt es auf der Eventseite

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Dritter norddeutscher DFKI-Standort kommt an die Universität zu Lübeck.

Die Universität wird der 3. norddeutshe DFKI-Standort.
Luftbild: Universität zu Lübeck

Kiel, 04.02.2021: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz errichtet mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein eine neue Außenstelle an der Universität zu Lübeck. Zum Start des nördlichsten DFKI-Standortes überreichte der Chef der Kieler Staatskanzlei, Dirk Schrödter, am Donnerstag einen Förderbescheid über 3 Mio. € an die Präsidentin der Universität zu Lübeck, Professor Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach.

In den kommenden drei Jahren werden drei Lübecker Arbeitsgruppen zu KI-Themen in den Bereichen Medizin, Medizintechnik und Gesundheitswesen forschen. Das Land finanziert das wissenschaftliche Personal, die Universität stellt die Räume und die Arbeitszeit der Professoren zur Verfügung.

Beteiligt sind das Institut für Medizinische Informatik, das Institut für Signalverarbeitung und das Institut für Informationssysteme. Gemeinsam forschen sie zur Entwicklung von KI-basierten medizinischen Bildverarbeitungssystemen, zur Biosignalanalyse für die Entwicklung intelligenter Hörgeräte und die Gestenerkennung für die Prothesensteuerung und zur Nutzung von Techniken des Data Mining für große medizinische Datenmengen.

Das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, um Schleswig-Holstein bei der Nutzung und Anwendung von Technologien der Künstlichen Intelligenz, besonders in den Bereichen Gesundheitswesen und der Medizin, weiter nach vorn zu bringen und sichtbar zu machen“, so der Kieler Staatssekretär. Künstliche Intelligenz ermögliche große Fortschritte in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft.

Schrödter betonte die Notwendigkeit der Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft: „Nur wer heute interdisziplinär zusammenarbeitet und als Unternehmen mit Forschung und Startups kooperiert, ist zukunftsfähig. Mit der DFKI-Außenstelle wird der Transfer von Forschungsergebnissen in konkrete Anwendungen und die Verzahnung mit Unternehmen weiter ausgebaut“.

Der Spitzenpolitiker hob die Entwicklung Lübecks zu einem führenden deutschen Standort für KI in der Medizin hervor. Das DFKI-Engagement erhöhe die internationale Strahlkraft weiter. Seit Beginn der Legislaturperiode wurden insgesamt rd. 40 Mio. € aus Landes-, Bundes- und Europamitteln in die KI-Entwicklung im echten Norden investiert - vor allem in den Themenfelder Medizin und digitale Verwaltung. Führender KI-Standort in SH ist Lübeck mit der Universität, der Universitätsmedizin UKSH und der Technischen Hochschule.

Details zur neuen KI-Forschung mit dem DFKI in Lübeck igbts es in einer ausführlichen Meldung der Universität.

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Bremen investiert 60 Mio. € in die digitale Transformation der Hansestadt nach Corona.

Bremen investiert für die digitale Zukunft nach Corona.
Foto: WFB

Bremen, 02.02.2021: Die Wesermetropole investiert in die Überwindung der Corona-Pandemie und den Neustart von Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in einem ersten Schritt 181 Mio. € aus dem milliardenschweren "Bremen Fonds". Einer der Schwerpunkte ist die "Digitale Transformation" in der Hansestadt mit einem Volumen von 60 Mio. €.

Bremen will seine Stärke als KI-Standort in Grundlagen- und Anwendungsforschung für die ganze Freie Hansestadt ausbauen. Dafür stehen jetzt weitere 4 Mio. € zur Verfügng. Für den Ausbau des "DFKI"-Standortes sind dies allein 1,14 Mrd. €, für das "AI-Center for Space Robotics" ergänzend rd. 875.000,- € und das "AI-Center for Health Care" rd. 532.000 €. Für die Unterstützung mit Fachkräften für klein- und mittelständische KI-Unternehmen investiert der Senat rd. 1 Mrd. € und für den neuen Innovationshub "IMARI" rd. 785.000,- €.

Als bundesweiter Vorreiter hat der Bremer Senat nach dem ersten Lockdown und dem flächendeckend notwendigen Homeschooling in Bremen und Bremerhaven die Ausstattung aller Schüler und Lehrer an allen allgemeinbildenden Schulen mit Tablets beschlossen - über die vom Bund hinausgehende Finanzierung im Rahmen des "Digitalpakts Schule" mit seinem Sofortprogramm. Das Bremer Engagement hat ein Gesamtvolumen von allein 60 Mio. € einschl. Bundesmitteln.

Im Rahmen der weiteren Digitalisierung des Stadtstaates werden u.a. die Hochschulen und ihre Rechenzentren unterstützt, um die Handlungsfähigkeit in Pandemiesituation zu sichern. Das Förderprogramm "ReStart" für kleine und mittlere Unternehmen sowie finanzielle Hilfen für Freiberufler für Investitionen in die Digitalisierung setzen bei der Bremischen Wirtschaft und ihrer Entwicklung nach dem Lockdown an.

Bremen fördert auch die Einführung eines digitalen Bauantragsverfahrens, der das zersplitterte Verfahren für Bauherren bündeln, koordinieren und digitalisieren soll. Bremen hat gemeinsam mit dem Rivalen Hamburg in den vergangenen Jahren bereits die einfache, digital-gestützte Ausstellung der Geburtsurkunde von Neugeborenen und damit verbunden die Beantragung des Kindesgeldes organisiert. Bremens Bürgermeister und Präsident des Senats, Andreas Bovenschulte, erklärte:

"Unser Ziel ist es, gestärkt aus der Corona-Krise herauszukommen. Und für die Zukunft besser gewappnet zu sein. Dafür wurde der insgesamt 1,2 milliardenschwere Bremen-Fonds eingerichtet. Kurzfristig wurden bereits viele Maßnahmen ergriffen, die der akuten unmittelbaren Krisenbekämpfung dienen wie beispielsweise die Beschaffung von Schutzmasken, Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft, Testungen und Impfungen."

Insgesamt haben sich die Arbeitsgruppen bei der Entwicklung des 181 Mio. €-Pakets an den übergeordneten Zielen

  • Wissenschaft und Technologie
  • Innovative, produktive und vernetzte Unternehmen
  • Qualifikation und Bildung
  • Erhöhung der Wohnort- und Arbeitsmarktattraktivität und
  • Moderne Verwaltung orientiert.

Eine ausführliche Meldung mit Details der 4 Aktionsprogramme zu den Themen "Digitale Transformation", "Ökologische Transformation", "Wirtschaftsstrukturelle Transformation" und "Soziale Kohäsion (Bildung, Beschäftigung, Care)" sowie das Sonderprogramm "Krankenhäuser und öffentliches Gesundheitswesen gibt es auf den Seiten des Bremer Senats. Hier sind auch Links zu dem ausführlichen Senatsbeschluss und den Projekten zu finden.

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Schleswig-Holstein fördert Erneuerbare Energien mit Hilfe von KI.

Mit Künstlicher Intelligenz zu Erneuerbaren Energien.
Foto: Ane.Energy

Kiel, 31.01.2021: Der echte Norden unterstützt das Projekt "PEER - Plattform für Erneuerbare Energien in der Region" mit 400.000,- € Förderung. Staatssekretär Dirk Schrödter überreichte den Förderbescheid in der vergangenen Woche. Die Übergabe fand digital als Videokonferenz statt. Der Chef der Kieler Staatskanzlei betonte die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz auch für Erneuerbaree Energien:

In dem Projekt geht es darum, Daten- und Netzwerkverbindungen optimal zu nutzen, so dass Energieerzeuger und Verbraucherinnen und Verbraucher davon profitieren.“ Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz will das Unternehmen "Ane.Energy" in Husum innovative digitale Lösungen zur Vermarktung von Erneuerbaren Energien entwickeln.

"PEER" soll u. a. den gesamten Vertriebsprozess vom ersten Kundenkontakt bis zum abgeschlossenen Vertrag begleiten. Bevor für eine individuelle Anfrage das optimale Energieprodukt gefunden ist, sind eine aufwändige Datenerfassung und komplexe Analyse-Prozesse notwendig. Werden die Aufgaben KI-basiert ausgeführt, beschleunigt es den Ablauf und sorgt für räzise Ergebnisse. 

2017 als Tochter der Erneuerbaren-Gruppe "ARGE Netz" gegründet, gehört "Ane.Energy" zu den größten unabhängigen Vermarktungsplattformen für erneuerbare Energien in Deutschland. Der Stromhändler bündelt über sein Netzwerk eine installierte Leistung von rund 8.000 Megawatt aus Wind, Photovoltaik und Biomasse.

Ein ausführlicher Beitrag ist im Landesportal von SH nachzulesen.

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Osnabrücker Konsortium plant europäische KI-Datenplattform für die Agrarwirtschaft.

Das Projekt "Agri-Gaia" erforscht den Einsatz von KI in der Landwirtschaft.
Foto: HS Osnabrück

Osnabrück, 12.01.2021: Nach der Bremer KI-Cloud der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Luft- und Raumfahrt (s.u.) startet ein Konsortium um die Hochschule Osnabrück eine Cloud auf der europäischen Datenplattform "GAIA-X" für die Agrarwirtschaft im Nord-Westen. Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin fördert die Allianz "Argi-Gaia" mit insgesamt 12 Mio. €.

Unter Führung des Osnabrücker Vereins "Agrotech Valley Forum" arbeitet ein Konsortium aus Industrie und Forschung an der Umsetzung eines Ökosystems leicht zugänglicher, offener KI-Bausteine für die Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Basis der europäischen Cloud-Initiative "GAIA-X". Das Verbundprojekt wird vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) geleitet.

Knapp 2,8 Mio. € der Förderung fließen an die Hochschule Osnabrück. Zu den Themenfeldern gehört z. B. die Düngung von Feldern unter Berücksichtigung der Düngeverordnung, Informationen zum Boden, zum Wetter oder zu eingesetzten Fahrzeugen. Die Informationen werden im Projekt zusammengeführt, um darauf praxistaugliche KI-Bausteine für eine optimale, teilflächenspezifische Nährstoffversorgung der Felder und einen ressourcenschonenden Transport zum Feld zu ermöglichen. 

Den Kern des "Agri-Gaia"-Ökosystems bildet eine Software-Plattform, an deren Konzeption und Umsetzung die Hochschule beteiligt ist. Dabei geht es um die Vernetzung von Funktionsbausteinen zu einer funktionsfähigen Containerhierarchie. Stark vereinfacht werden Container in der IT dazu genutzt, Anwendungen mitsamt Zubehör in praktische Pakete zu packen und diese in der Cloud für Anwender zugänglich und einfach nutzbar zu machen. Z

Die Hochschule Osnabrück ist bei der digitalen Transformation der Landwirtschaft seit vielen Jahren ein wichtiger Impulsgeber in Deutschland“, so Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung der Hochschule. „Wir sind sehr froh, dass wir auch im richtungweisenden Projekt Agri-Gaia im etablierten Zusammenspiel mit unseren Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft unsere Expertise einbringen können.“ 

Eine ausführliche Meldung der Projektpartner gibt es u. a. auf den Seiten des DFKI

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Uni Bremen entwickelt vertrauenswürdigen Assistenten für die Industrieproduktion.

Der Bremer "COALA" hilft mit Antworten in der Industrieproduktion.
Foto: Stefan Wellsandt

Bremen, 11.01.2021: Das Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen ("BIBA") hat in einem EU-Projekt mit 14 Partnern aus fünf Nationen Forschungen für einen intelligenten Sprachassistenten für die Industrieproduktion namens "COALA" begonnen. Zweiter deutscher Partner ist das Institut Technik und Bildung ("ITB") der Uni Bremen.

Menschen in der Produktion soll künftig ein intelligenter Sprachassistent zur Seite stehen, so das Ziel der europäischen Forschung an dem B2B-Sprachassistenten. Nutzer sollen an ihrem Arbeitsplatz in der Fertigung ohne aufwendige Suche sofort die richtigen Informationen auch bei komplexen Problemen schnell in Echtzeit bekommen.

Das System setzt auf den Einsatz künstlicher Intelligenz. Mit Einzug von KI in Management- und Produktionsprozesse stellen sich zunehmend ethische Fragen. So erfolgen die Forschungen unter dem Aspekt der "KI-Ethik". Der Fokus liegt vorrangig auf Transparenz sowie dem Schutz der Unternehmen, ihrer Daten und den Privatsphären der Anwender.

Ausführliche Informationen zum Thema gibt es im "Presseportal".

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DFKI-Labor Niedersachsen kümmert sich um Interaktives Maschinelles Lernen.

Das DFKI-Labor Niedersachen auf dem Weg zum eigenen Standort.
Foto: Michael Bartz

Oldenburg/Osnabrück, 05.01.2021: Mit einem neuen, vierten Forschungsbereich Interaktives Maschinelles Lernen (IML) ergänzt das DFKI-Labor seine Arbeit um ein zentrales Thema und erweitert damit die KI-Forschungskompetenz im Nord-Osten. Der Forschungsbereich des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) entsteht parallel zu einer neuen KI-Professur an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg und setzt mit der Vervollständigung des Labors einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem eigenen DFKI-Standort in Niedersachsen - neben dem benachbarten Bremen.

Zusätzlich zu den bisherigen Anwendungsfeldern, der digitalen Land- und Meereswirtschaft, dem Umweltschutz und der Produktion – ergänzt der neue Forschungsbereich die Interaktion zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz. Beim Interaktiven Maschinellen Lernen geht es darum, Computern Sachverhalte und intelligentes Verhalten einfacher beizubringen – durch natürlichen Dialog, Eye-Tracking, digitale Stifte und Bilderkennung. 

Weitere ausführliche Informationen gibt es auch den Seiten des DFKI.

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Hamburger Informatikerinnen verbinden KI-Assistenten mit Wissensarbeitern.


Hamburg, 04.01.2021: Das Forschungsprojekt "HyMeKi" der Universitäten Kassel und Hamburg untersucht in den kommenden Jahren, welche Anforderungen notwendig sind, damit KI-Assistenzsysteme von Wissensarbeitern akzeptiert werden und dabei kontinuierliches, gemeinsames Lernen von Mensch und Maschine möglich machen. Das Projekt wird im Rahmen eines Programms für junge Wissenschaftlerinnen vom Bund mit 1,9 Mio. € gefördert.

Menschen nehmen KI-basierte Systeme im Alltag als soziale Akteure wahr und stellen deshalb ähnliche Erwartungen an die Qualität der Lösungsbeiträge sowie an die Kommunikation. Die Erwartungen können oft nicht erfüllt werden und führen zu Unzufriedenheit, Ablehnung und Nicht-Nutzung der Systeme.

Das Ziel der 11-köpfigen Nachwuchsgruppe "HyMeKI" ist die Entwicklung und Erprobung von Techniken und wiederverwendbaren Gestaltungsmustern für die Zusammenarbeit und das gegenseitige Lernen. Für die Forschung werden die Wirtschaftsinformatikerinnen verschiedene Methoden einsetzen. Dazu zählen Fallstudien, Befragungen und Beobachtungen, Analysen von Mensch-KI-Interaktion in multimedialen Teamlabors sowie Online- und Crowd-Experimente.

Künstliche Intelligenz, z. B. mit Text-, Bild- und Spracherkennung, kann Wissensarbeitern helfen, Aufgaben zu lösen oder diese komplett übernehmen. "HyMeKI" bietet damit wirtschaftliches Potenzial für Organisationen mit wissensintensiven Tätigkeiten. Dies gilt gleichermaßen für den IT-, Medien- und Handelsstandort Hamburg als auch für Kassel und die Region Nordhessen als Industrie- und Mittelstandsstandort.

KI-Systeme liefern neue Möglichkeiten in der Automatisierung von Routineaufgaben, und können als "Teammitglieder“ die Lösung von komplexen Aufgaben in Mitarbeiterteams von Unternehmen unterstützen. In vielen Bereichen können die digitalen Assistenzsysteme durch Bündelung zur Lösung komplementärer Fähigkeiten beitragen.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Universität Hamburg.


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Bremer Raumfahrtkonsortium plant gemeinsame Aerospace-Cloud auf GAIA-X.

Die Struktur der neuen Aerospace-Plattform auf GAIA-X
Grafik: BMWi

Bremen, 04.01.2021: Gemeinsam mit dem Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR RY) haben Partner der Bremer Luft- und Raumfahrtbranche mit den "Digital Aeronautics and Space Collaboration Labs" (DASCLabs) bei der europäischen Cloud-Initiative "GAIA-X" einen Kooperationsbereich für digitale Innovationen in der Luft- und Raumfahrt angemeldet. Zu den Partnern gehören der Branchenverband Aviaspace Bremen, die Logicline GmbH und das Wirtschaftsressort des Bremischen Senats.

Die Anmeldung des Aerospace-Bereichs auf "GAIA-X"ermöglicht KMUs, Startups und Forschungseinrichtungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene die digitale Vernetzung und den Datenaustausch. Damit wird ein gemeinsames Bearbeiten von Luft- und Raumfahrtprojekten auf Daten, Sicherheits-, Integrations-, Anwendungs- und Toolebene möglich (siehe Grafik).

Künftig soll den Bremer Partner eine europäische Cloud zur Verfügung stehen, die weiter ausgebaut werden kann. Mit den "DASCLabs" erhoffen sich die Bremer Branchenpartner auch die Vernetzung mit anderen Themenfeldern. "Mit GAIA-X wollen wir eine sichere und vernetzte Dateninfrastruktur schaffen, die die höchsten Ansprüche an digitale Souveränität und Innovationen fördert", betont Prof. Dr.-Ing. Andreas Rittweger, Institutsleiter des DLR Instituts für Raumfahrtsysteme Bremen (DLR RY).

Für Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt bietet das "GAIA-X"-Engagement große Chancen für die Wirtschaft der Freien Hansestadt: "Durch einen gesicherten Austausch von Informationen und Daten über das innovative, digitale Ökosystem können neue Kooperationsmöglichkeiten und Geschäftsfelder entstehen. Entsprechend positiv ist dieses europäische, von starker Kooperation geprägte Vorhaben zu bewerten."

"GAIA-X" ist eine europäische Technologie-Initiative - unterstützt von Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen der KI-Strategie des Bundes. Mit der Initiative soll eine europäische Cloud-Allianz aufgebaut werden. Durch eine vertrauenswürdige Infrastruktur auf europäischer Ebene sollen Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit, die europäische Souveränität und die Verfügbarkeit der Daten von und für Einwohner, Unternehmen, Wissenschaft und Forschung gefördert werden.

Weitere Informationen zur "GAIA-X"-Raumfahrtplattform gibt es unter www.dasclab.eu und beim BMWi. (Grafik: BMWi)

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Bremen richtet zwei KI-Transfer-Zentren für große und kleinere Unternehmen ein.

Der "Digital Hub Industry" mit dem neuen KI-Transferzentrum in Bremen
Foto: GMD Architekten

Bremen: Der führende Forschungsstandort für künstliche Intelligenz in Norddeutschland - das Land Bremen - richtet zwei Transfer-Zentren für den Einsatz von KI in großen, mittleren und kleineren Unternehmen ein. Ein KI-Transfer-Zentrum wird im neuen "Digital Hub Industry" im Umfeld der Universität Bremen errichtet. Der im Bau befindliche Hub soll Anfang 2020 als digitaler Leuchtturm der Freien Hansestadt öffnen.

Das zweite KI-Transfer-Zentrum wird am Standort der Hochschule Bremerhaven speziell für KMUs an der Weser errichtet. Der Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit der Bremischen Bürgerschaft hat sich in seiner heutigen Sitzung mit der Einrichtung der zwei KI-Transferzentren in Bremen und Bremerhaven befasst.

Die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Janina Brünjes, erklärte am Donnerstag: "Durch das Vorhaben rückt nun auch Bremerhaven in den Fokus. Die Seestadt erhält jetzt die Chance, entsprechende Anwendungsfelder und Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen aufzustellen. Und an dem Standort der Hochhule Bremerhaven lassen sich Expertise und Transfer gut verknüpfen. Ich bin überzeugt: Bremen und Bremerhaven werden in Zukunft auf Augenhöhe gemeinsame Leuchtturmarbeit für künstliche Intelligenz darstellen."

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete fokussierte auf den zukunftsweisenden KI-Standort an der Weser: „Künstliche Intelligenz ist die Technologie der Zukunft. Nahezu jede Branche wird davon berührt werden. In Bremen haben sich die Anstrengungen bereits gelohnt, es hat sich ein anerkannter KI-Standort entwickelt. Denn das Land Bremen konnte in den letzten Jahren von der Bundesstrategie zur Künstlichen Intelligenz profitieren und sich als erfolgreicher Akteur in diesem Bereich etablieren."

Bremen ist mit der Grundlagenforschung am "Institut für künstliche Intelligenz" an der Universität, die Anwendungsforschung an der Uni Bremen und dem DFKI-Standort Bremen und dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin (MEVIS) einer der führenden KI-Forschungsstandorte in Deutschland und neben Lübeck einer der KI-Leuchttürme in Norddeutschland.

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Sonderauswertung zeigt Schwächen und Chancen für KI in der Hamburger Wirtschaft.

"AI for Hamburg" hat die Standoirtanalyse der Handeslkammer weiter ausgewertet.
Grafik: "AI for Hamburg", www.ai.hamburg

Hamburg, 24.11.2020: Die Freie und Hansestadt "hinkt anderen Standorten in Deutschland und der Welt in Sachen KI hinterher", so die aktuelle Position der Handelskammer laut "KI-Standpunktepapier 2020". Die drei maßgeblichen Hinderungsgründe für die Einführung künstlicher Intelligenz in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole sind 1. fehlendes Wissen über KI-Einsatzmöglichkeiten, 2. fehlende Daten in ausreichender Quantität und Qualität sowie 3. unzureichende Kompetenzen der Mitarbeiter.

17 % der 269 von der Handelskammer in einer Studie im Juni d. J. befragten Unternehmen nutzen aktuell eine KI. Als aktivste Branchen beim KI-Einsatz gelten die IT-Industrie (25 %), der Dienstleistungssektor (25 %), die produzierende Industrie (22 %) sowie Banken und Versicherungen (15 %). In den kommenden 2 Jahren kann die Zahl der KI-Nutzer laut Studie generell auf bis zu 47 % wachsen, in der Industrie auf bis zu 52 %.

Laut jährlicher Analyse der Initiative "Applied AI" von "UnternehmerTUM" München kommen Hamburger Startups im Jahr 2020 bundesweit auf Platz 3 mit 14 KI-Startups, hinter Berlin mit 95 und München mit 61 schnellwachsenden Jungunternehmen. 2019 schaffte es Hamburg mit 8 Startups nur auf Platz 4 hinter Berlin (86), München (57) und Karlsruhe (9). Laut "AI for Hamburg" beschäftigen sich aktuell rd. 70 Firmen einschl. Startups an der Elbe mit künstlicher Intelligenz.

Der große Branchenmix von Industrieproduktion, Handel und Logistik, Finanzwirtschaft und unternehmensnahen Dienstleistungen bis zum Gesundheitswesen gelten als gute Grundlage zur Entwicklung des Einsatzes von KI in der Wirtschaft. 38% der KI-Entwickler konnten mit den aktuellen technischen Möglichkeiten neue Geschäftsfelder und Produkte bzw. Services entwickeln. Das Wachstum KI-basierter Anwendungen wird in den kommenden 2 Jahren laut Studie mit 80% bewertet. Mit 45% gelten Kostenvorteile als ein entscheidender Werttreiber, so eine Zweitauswertung seitens der Initiative "AI for Hamburg".

Zu den wichtigsten Einsatzfeldern von künstlicher Intelligenz in Hamburger Unternehmen gehören aktuell Forschung und Entwicklung (Platz 1), der Vertrieb (Platz 2), die interne Verwaltung (Platz 3), das Marketing (Platz 4) sowie die Produktion (Platz 5). Großes Potenzial sehen die Macher der Studie vor allem im Vertrieb (38%), in der internen Verwaltung (35%), in Forschung und Entwicklung (33%), im Marketing (30%) sowie im Kundenservice (30%). Dabei wird KI heute und in Zukunft vor allem in der Datenanalyse, in der Prozessautomatisierung sowie als Teil von Produkten und Dienstleistungen eingesetzt.

Als Stärken der Hafenstadt für KI zählt auch die dichte Hochschullandschaft. 70% der Hamburger KI-Entwickler haben Kontakte zu KI-Forschern. Ein weiterer, bislang nicht genutzter Vorteil ist die langjährige KI-Forschungsgeschichte seit den 70er Jahren an der Universität Hamburg. Laut Befragung haben neun staatliche und private Hochschulen in Hamburg und der Metropolregion KI-Bezüge in Studiengängen zu Informatik und Data Science, Logistik, Business Transformation, Business Development oder Marketing.

In Norddeutschland gelten Bremen (Grundlagen- und Anwendungsforschung, Lübeck (Medizin und öffentliche Verwaltung) sowie Greifswald (Medizin) mit ihrer Forschung als federführend im Themenfeld Künstliche Intelligenz. Zu den führenden Unternehmen mit KI-Patenten zählen in Norddeutschland Volkswagen, Wolfsburg (bundesweit Platz 6), Continental, Hannover (Platz 8), Fraunhofer-Institute, u. a. Bremen (Platz 10), Philips, Hamburg (Platz 20) sowie Airbus Defence & Space, u. a. Bremen (Platz 22).

Im Juni d. J. befragte die Handelskammer 269 in Hamburg angesiedelte Unternehmen zu Ihren Erfahrungen, Ihrer Meinung und Ihren Erwartungen rund um den Einsatz künstlicher Intelligenz. Daraus ist ein 53-seitiges Standpunktepapier mit Analyse des Status quo, den Potenzialen zu KI an der Elbe und Forderungen gegenüber dem Hamburger Senat entstanden. Das Papier der Industrie- und Handelskammer ist online abrufbar

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Hochschulen aus Bremen und Wismar digitalisieren die Produktion der Ariane-Rakete in Bremen.

Am Bremer Standort produziert die europäische "Ariane Group"
Teile der neuen "Ariane 6"-Rakete.
Foto: Ariane Group

Bremen/Wismar, 24.11.2020: Die Hochschulen Bremen und Wismar sowie die "Ariane Group" kümmern sich in einem mit 377.000,- € vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt namens "ISMA" der Weiterentwicklung eines digitalen Störungsmanagements in der Industrieproduktion 4.0 der Raumfahrtindustrie. Die Bremer und Wismaer Forscher haben dazu insgesamt drei Jahre Zeit.

Erweitert um Methoden von Data Mining und künstlicher Intelligenz sollen Probleme in der Produktion künftig effizienter ausgewertet, gelöst und vermieden werden. Die Ergebnisse sollen in der Produktion der Oberstufe der "Ariane 6"-Rakete im Bremer Werk der "Ariane Group" zum Einsatz kommen. Sie sind zudem auf andere Branchen übertragbar, wie der Ausrüstung von Luft-, Schienen- und Sonderfahrzeugen oder dem Maschinen- und Anlagenbau.

Die drei Partner setzen nach einem ersten gemeinsamen Projekt für eine computergestützte Fertigung ("CoRiFe") ihre Forschungskooperation fort.

Weitergehende Informationen gibt es u. a. bei der Hochschule Wismar. (Foto: Ariane Group)

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Freenet-Gruppe benutzt Nutzerdaten für AI-basierte Kundenservices.

Die "Freenet Group" setzt Nutzerdaten AI-basiert
für automatisierte Marketing-Sesrvice ein.
Foto: "Freenet Group"

Büdeldorf/Hamburg, 18.11.2020: Die "Freenet Group" setzt ab sofort im Bereich Data und Business Intelligence auf eine eigens entwickelte, cloudbasierte Daten-Plattform. Ziel ist das große Potenzial der Daten von rd. 13 Mio. Kunden aus den Segmenten Telekommunikation (v. a. "Klarmobil" und "Mobilcom Debitel") sowie TV und Medien (u. a. "Freenet TV" und "Waipu TV") zu nutzen. Hierfür automatisiert der Technologiekonzern seine Kundenkommunikation und optimiert die Kundenprozesse (Customer Experience).

Mit den Maßnahmen soll die Wirtschaftlichkeit gesteigert und interne Abläufe zentralisiert und vereinfacht werden. Die neue, auf "Amazon Web Services" (AWS) basierende Plattform bildet die Grundlage für eine automatisierte Datennutzung und neue Services - zunächst bei den Mobilfunk-Marken. Sie ist seit mehreren Monaten im Testbetrieb. Nach dem Testlauf soll die Datenplattform 2021 in anderen Geschäftsbereichen ausgerollt werden.

"Über unsere neu geschaffene ‚Data Workbench‘ können wir mit kurzen Time-to-markets Machine-Learning- und AI-basierte Services realisieren, die durch höhere Relevanz nicht nur die Customer Experience steigern, sondern gleichzeitig auch unsere internen Prozesse verschlankt“, sagt Sang-Geon Cho, Vice President Data & Intelligence der "Freenet Group".

Intern hilft die Plattform, Forecasts aus den Kunden-/Nutzerdaten abzuleiten und Marketingmaßnahmen zu optimieren. Zudem konnte die Qualitätssicherung von monatlich über 90.000 anonymisierten Kundengesprächen mittels Sprachanalyse (Natural Language Processing) bereits sautomatisiert werden. 

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Innovationsstudie zeigt Bremens digitale Zukunft nach Corona auf.