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Montag, 11. Mai 2020

HANSESTATEMENT: Nach Kahrs und Corona: Hamburgs Vertreibung aus dem Paradies.

HAMBURG DIGITAL STATEMENT
- von Chefredakteur Thomas Keup -
* Update 06.06.2020 *


So hat sich Hamburg noch 2016 in Göteborg selbst vermarket.
Foto: Hamburg Marketing Mediaserver / Hamburg Convention Bureau

Er geht. Johannes Kahrs will und darf nicht mehr. Der SPD-Strippenzieher nimmt seinen Hut. Eine viel diskutierte Personalie ist Geschichte. Ich habe den Geldbeschaffer für SPD-Prestigeprojekte nie persönlich kennengelernt. Ich hatte auch kein Bedürfnis dazu. Denn Johannes Kahrs gehört zu einer Kategorie Politiker, die in der Hauptstadt mit dem Mauerfall vor 30 Jahren ihre Bedeutung verloren hat. Als Berliner kannte ich Peter Kittelmann, Bundestagsabgeordneter aus Tiergarten, Geldbeschaffer für CDU-Prestigeprojekte, graue Eminenz hinter einem Regierenden Bürgermeister mit "fliegenden" Kreisverbänden. Kahrs wie Kittelmann stehen für eine Generation von Strippenziehern in Hinterzimmern. 

Als ich im Sommer 2016 nach Hamburg kam, ahnte ich eines nicht: Bis zur Corona-Krise funktionierte die Freie und Hansestadt wie die Mauerstadt Berlin. Eine Einheitsgemeinde, in der sich Lokalpolitiker, Baulöwen, Banker und Polizeipräsidenten im Puff trafen. Als Redakteur beim einflussreichsten Radiosender der Neunziger war ich mittendrin, nicht nur dabei: Pressetermin in genau jenem Puff am Olympiastadion, Audienz bei genau jenem Banker, der Immobilienkredite auf Empfehlung des "Regierenden" vergab und mit politischen "Freunden", die schon mal eine Pressekonferenz verschoben, bis das Hauptstadtradio auch da war. Willkommen im Dorf.

Hamburg im Wachkoma. Norddeutschland auf dem Weg.


Hamburg vom Stadtpark aus der Luft betrachtet.
Foto: Hamburg Marketing Mediaserver / Doublevision

Anfang diesen Jahres begannen wir, HANSEVALLEY zu relaunchen: Seit Januar 2020 berichten wir aus dem ganzen Norden - aus beiden Freien (und) Hansestädten und allen drei norddeutschen Flächenländern. Die Entwicklung hat uns Recht gegeben: Die täglich drei Hanse Digital Nachrichten haben bundesweite Qualität, Niedersachsen und Schleswig-Holstein laufen digital vorne weg, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen holen auf. Und Hamburg? Anfang des Jahres fragte ich mich: Was muss passieren, damit Helmut Schmidts "schlafende Schöne" aus ihrem digitalen Wachkoma kommt? Für mich war das "Digitale Hamburg" Anfang 2020 mehr oder weniger - sagen wir mal - "relativiert".

Plötzlich ist nichts mehr, wie es war: Die alten Geschäfte stehen still. Die alten Lieferketten brechen auseinander. Die alten Seilschaften funktionieren nicht mehr. Die feinen Kaufleute können gar nicht schnell genug nach der Soforthilfe greifen. Und wie im Rest der Republik rufen Wirtschaftsverbände an Alster und Elbe nach einer schnellen Öffnung. Nur das übliche Unternehmerjammern wie in der Finanzkrise? Nur eine oft geübte Show, um möglichst viele Staatsgelder möglichst billig abzugreifen? Bei einigen sicherlich. Aber der Shutdown von Wirtschaft und Gesellschaft hat noch einen anderen Effekt: Die Beschleunigung der globalen Veränderungen - mit Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Nichts lag näher als geschlossene Haspa-Filialen.

Fernab gefühlt hunderter mehr oder weniger inhaltsgeschwängerter Podcasts von mehr oder weniger interessanten "Sabbelbacken" und digital-verpacktem Marketing-"Gedödel" passiert in Hamburg gerade einiges, das wir die kommenden 10, 20, 30 Jahre nicht vergessen werden. Da bröckelt der schöne Schein einer "Haspa" und das Branchenmedium "Finanz-Szene" offenbart, dass die größte deutsche Sparkasse alles andere als gut dasteht. Nicht wegen Corona - sondern auf Grund des weggebrochenen Zinsgeschäfts, eines nicht mehr funktionierenden Kreditersatzgeschäfts und fehlender Dynamik beim Umbau zum Digitalplayer der nächsten Generation.


Mit Papier und Schließfächern gegen Challenger Banken.
Foto: HANSEVALLEY

Schon im Herbst vergangenen Jahres fragten wir uns in der Redaktion: Kann eine Stadtteil-App "Kiekmo" mit angeschlossenen Lokal-Events den digitalen Trend eines durch die Bankenkrise zerrütteten, durch Regularien konsolidierten sowie digitalisierten Bankenmarkts aufhalten? Kann eine Jugend-App "Aino" den Trend zu Challenger- aka Neobanken wie "N26" und "Revolut" oder "Kontist" und "Penta" bei Privat- wie Geschäftskunden verhindern? Und wir fragten uns, wo die "Haspa" all die Milliarden von Euro verdient? Mit dem Corona-Lockdown dürfte das bislang funktionierende Immobilien- und Handelsgeschäft weitere Probleme mit sich bringen.

100% Hamburg - und schön den Schein wahren. 

Die "Haspa" steht für eine Kultur, eine Stadt und ihre Wirtschaft: 100% Hamburg, 150% engagiert - und bloß nicht durchscheinen lassen, dass etwas nicht stimmen könnte. Genauso geben sich der "Erste" und seine Senatoren bei der wöchentlichen Pressekonferenz im Rathaus: 'Wir haben in Hamburg schon sehr früh reagiert. Wir sind in Hamburg - auch im internationalen Vergleich  - führend'. Diese "Großkotzigkeit" hat mich schon die letzten 1,5 Jahre bei Senator "Westwasserstoffman" angewidert. Ein Blick auf den ganzen Norden zeigt: Hamburg ist in der Corona-Krise überhaupt nicht "führend" - manchmal sogar Wochen hinterher. Gerade hat das Land Berlin mit der "Soforthilfe IV" ein Finanzpaket über 30 Mio. € für Kulturbetriebe angeschoben - mit bis zu 500.000,- € pro Betrieb. Und Niedersachsen unterstützt kleine Kulturbetriebe mit insgesamt 2,5 Mio. €. Und Sie, Herr Brosda? Ach, vergessen wir's ...

Wenn man seit dem 9. März - und damit seit nunmehr rd. 2 Monaten - im Home Office sitzt, täglich mehrere hundert Pressemeldungen aus ganz Nord-/Deutschland sichtet, Fotos aus 540 Themen aussucht, wöchentlich 18 Hanse Digital Nachrichten bringt und die Chance hat, Hamburg mit wohlwollender Sympathie zu vergleichen, komme ich immer wieder zu einem Ergebnis: Hamburg ist wie das alte (West-)Berlin: nach außen verschlossen - sei es durch eine Berliner Mauer oder eine Mauer in den Köpfen. Hamburg wird wie das alte (West-)Berlin regiert: von einem Club Lokalpolitiker, die sich im Bezirk Mitte über Jugendhilfemittel Seilschaften gesponnen haben (vgl. Johannes K.) und auf PR-Events Quietschentchen angeln (Nicht wahr, lieber Andy?!).

Die "OMR" - Ein Mittelpunkt des digitalen Universums?


Hamburg vom Steinweg-Terminal aus der Luft gesehen.
Foto: C. Steinweg 

Keine Frage: Lokalpolitiker und Provinzfürsten gibt es zwischen Nord- und Ostsee mehr, als wir befürchten. Aber ich spreche von einer Stadt mit fast 2 Mio. € Einwohnern und 1 Mio. Angestellter. Ich spreche von einer Stadt mit überalterter Wirtschaft in traditionellen Dienstleistungsbranchen, von einer Stadt, in der Digitalisierung gern als Feigenblatt in Sonntagsreden missbraucht wird, in der man die "Online Marketing Rockstars" für den Mittelpunkt des digitalen Universums hält, sich als "digitaler Vorreiter" im Kammer-Magazin abfeiern lässt und mit - ich wiederhole mich - sinnbefreiten Podcasts selbst beweihräuchert. Schließlich sind wir in der deutschen Podcast-Hauptstadt. Und das ist wirklich ein schlechter Scherz.

Die Corona-Kehrseite außerhalb des bisherigen Paradieses der "Vermögensillustion" Stand Mai 2020: 84.400 Menschen ohne Arbeit, eine auf 7,9% gekletterte Arbeitslosenquote - im Norden nur knapp hinter Mecklenburg-Vorpommern. 23.000 Betriebe an Alster und Elbe haben Kurzarbeit beantragt, fast 349.000 Angestellte sind betroffen, haben nur noch 60% ihres Lohns in einer der teuersten Städte Deutschlands in der Tasche. Das sind rd. 29% aller Angestellten in der schönsten Arbeitslosenstadt der Welt. Und die Krise ist gerade mittendrin. Das laufende Quartal wird das ganze Ausmaß offenbaren und Ende September d. J. läuft der Kündigungsschutz aus. Vor 2021 wird es kaum einen Aufschwung geben, sagt HWWI-Chefökonom Prof. Dr. Henning Vöpel.

Otto Group eingekeilt zwischen Amazon und Alibaba.

Die Lage der Hamburger Wirtschaft ist dramatisch“, betont Prof. Norbert Aust, neuer Präses der Handelskammer Hamburg. 3/4 der rd. 160.000 Hamburger Gewerbebetriebe befürchten Einbrüche durch die Corona-Krise. Das sind 120.000 Betriebe. Der Geschäftsklimaindex ist auf 38,6 Punkte abgestürzt - gegenüber 108,3 zum Jahreswechsel 2019/2020. Selbst in der Finanzkrise lag der Index mit 72,2 doppelt so hoch. Im Klartext: Einbruch in der Logistik von 80,4 auf 24,4 Punkte und - unfassbar - im Gastgewerbe von 115,8 auf 4,8. 55% der Gastronomen müssen laut Umfrage der Universität Osnabrück auch privat den Euro 2x umdrehen. Womit wir bei der Frage sind: Wie wird Hamburg die Krise überstehen?

Um einen Ausblick wagen zu können, bedarf es einer schonungslosen Analyse:


Der Online-Händler ist mitten im Umbau zum Digital-Player.
Foto: HANSEVALLEY

1. Die Handelsmetropole bekommt den rauen Wind amerikanischer und asiatischer Plattformen zu spüren. Die "Otto Group" hat außer dem Inkasso-Dienstleister "EOS" kaum zukunftsfähige "Assets", wie die BWL-"Fuzzis" in Bramfeld die Geschäftsbereiche nennen. Der Paketsklaven-Treiber - pardon - Paketdienst "Hermes" steht zum Verkauf, womöglich an "Fedex". "Otto.de" kämpft mit der Öffnung als Plattform und bekommt neben "Amazon" und "Ebay" nun auch chinesische Player wie "Aliexpress" als Konkurrenten. Aus zahlreichen Ländern hat sich "Otto" bereits zurückgezogen, die Töchter "Heine" und "Schwab" werden fusioniert. Der Lack ist ab.

Die Zukunft der Logistik findet nicht in Hamburg statt.

2. Ein drittklassiger europäischer Hafen mit gefälschter Freihandels-Urkunde ist kein Grund zum Ab-/Feiern. Unabhängig von nicht beförderten oder halbleeren Containern in der Corona-Krise rutscht der "Hamburg Port" im Wettbewerb mit Rotterdam und Antwerpen seit Jahren ab - nicht durch Verluste, sondern durch fehlendes Wachstum. Das gern gefeierte Terminal Altenwerder ist aus Sicht hoch digitalisierter Brücken und Warehouses in den Niederlanden und Belgien lächerlich. Und da man für Steinwerder-Süd auf Intervention der "HHLA" die Chinesen mit "CCCC", "ZPMC" und "Alibaba" nicht haben wollte, zieht die Zukunft halt weiter - Bremen wartet schon. Da helfen leider auch keine Zukäufe osteuropäischer Terminals.

3. Der "Airbus"-Standort mit allein 15.000 Beschäftigten droht angesichts eines Zusammenbruchs des internationalen Luftverkehrs massiv zu schrumpfen, wie die Drohungen von Airbus-Chef Guillaume Faury gegenüber seiner Belegschaft ahnen lassen. Zusammen mit "Lufthansa Technik" und rd. 300 Zulieferern hängen in der Metropolregion mehr als 40.000 Jobs an der Luftfahrt. Allein die "Lufthansa" streicht 10% ihrer Flieger. Die Branche wird nach Expertenschätzungen erst in rd. 10 Jahren das Niveau vor Corona zurückgewinnen können. Damit steht das industrielle Standbein der Hansestadt zur Disposition, wie das "Hamburger Abendblatt" Ende April d. J. testierte.

Gastronomie und Tourismus vor Corona-Kollaps.


Schluss mit Lustig: Hamburg in Schwierigkeiten.
Foto: HANSEVALLEY
4. Die "sündigste Meile der Welt" als Sinnbild für den durch Kreuzfahrer seit Jahren steigenden Tages- und Stadttourismus vermisst in Zeiten des Shutdowns wohl kaum einer. Allerdings: rd. 100.000 Jobs in 11.000 vornehmlich kleinen und mittleren Betrieben hängen an Tourismus und Gastronomie rund um Alster und Elbe. Sie trifft es mit am Härtesten. Die Handelskammer fordert einen Masterplan Tourismus und Freizeitwirtschaft, um der hart getroffenen Branche das Überleben zu sichern. Haben Sie das verstanden, Herr Westhagemann? Auch wenn Handel und Tourismus schrittweise wieder möglich sind, mit Feiern aufm Kiez und Flanieren am Jungfernstieg hat das wenig zu tun.

Wie wird sich Hamburg entwickeln - unter einer neuen, alten Koalition mit dem "Peter" und der "Mutti"? Und was wird sich in Hamburg verändern - mit Handelshäusern aus der Offline-Zeit, einem weiter geschwächten Hafen, fehlender Digitalisierung der Logistik und einer katastrophalen Situation im Tourismus? Schon vor Kahrs und Corona stellte ich mir diese Frage. Meine bescheidene Antwort aus 14 Jahren West-/Berlin und fast 4 Jahren Hamburg aus redaktioneller Perspektive und journalistischem "Deep Dive" lautet: Die Hansestadt lebte bislang in der Vergangenheit, in einer "Vermögensillusion". Durch und nach Corona wird es ein "Weiter so" nicht geben, auch wenn das neue Koalitionspapier die Überschrift "Pfeifen im Walde" trägt. 

Die Zukunft liegt an Land - und nicht am Wasser.

Internet-, Medien- und Kulturhauptstadt ist die "Hammaburg" schone lange nicht mehr. Zukunftsweisende Technologie-Startups - wie FinTechs - haben sich in Berlin angesiedelt. Zukunftsweisende Handels-Startups - wie Zalando - lachen über ein Corporate-Startup "About You" aus der "Otto Group". Und auch hier hatten wir bereits im vergangenen Jahr einen Riecher, wo Hamburg wirklich punkten kann: Die Freie und Hansestadt hat ein namhaftes Forschungscluster in der Virologie. Die Gesundheitswirtschaft gewinnt durch und nach Corona an Bedeutung. Wenn Hamburg anfangen würde, seine Wissenschaft zu leben und zu lieben, wäre dies ein echtes "Asset".


Wahre Liebe kennt kein Lockdown.
Foto: Guido Hofmann, Unsplash

Auch wenn ich mich wiederhole: "Die Zukunft Hamburgs liegt an Land, und nicht am Wasser" mahnte Alt-Bürgermeister Klaus von Dohnanyi in seiner ersten Bürgermeister-Rede vor dem "Übersee-Club" - 1983. Nachdem alte Bank-/Fassaden brökeln, nachdem alte Partei-/Strukturen aufbrechen,  ist es an der Zeit, der Zukunft in die Augen zu sehen - eine Zukunft mit digitalem Rückgrat und nachhaltiger Ausrichtung, einer Zukunft mit diversifizierten Geschäftsmodellen und einer echten Offenheit für Neues und neue Player. Denn das ist die Realität der vergangenen Jahre in des wiedervereinten Berlin und seiner Hauptstadtregion mit Tesla-Fabrik und Batterieforschung - ohne den Provinzmief von Sandkasten-Kumpeln und lokalen Strippenziehern. Wäre mal eine Idee. 


*  *  *
 Hanse Digital Background: 

HANSESPORTS: "Aus dem Home Office digital in ein bewegtes Leben":

HANSEVALLEY: "Die Welt wird eine andere sein - der Norden nach Corona":
hansevalley.de/2020/04/hansefuture-die-welt-wird-eine-andere.html

HANSEVALLEY: "Wie Hamburgs Wirtschaft aus der Panik zu digitalen Perspektiven kommt":

Mittwoch, 8. November 2017

HANSEAEROSPACE: Von Flugbooten zur Zukunft der zivilen Luftfahrt - Made in Finkenwerder.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Freitag-Vormittag ist es soweit: Dann eröffnen auf Finkenwerder zwei neue Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt - DLR - ihre Pforten. Hamburg ist der drittgrößte Standort für zivile Luftfahrt weltweit. Unsere Stadt spielt global in einer Liga mit Seattle und Toulouse. Dank Airbus, Lufthansa Technik, Hamburg Airport und rd. 300 Zulieferern ist die Hansestadt und die Metropolregion Zuhause von mehr als 40.000 qualifizierten Arbeitsplätzen in der Aerospace-Industrie, mehr als 12.500 allein bei Airbus, 7.500 bei Lufthansa. 


ZAL Techcenter auf Finkenwerder.
Foto: HANSEVALLEY
Damit das so bleibt, sind Forschung und Entwicklung ein zentraler Schlüssel für die Zukunft des Aviation-Clusters. Das ZAL ist Think Tank und Motor der Innovationen für die Luftfahrt an Alster und Elbe. Das im vergangenen Jahr eröffnete Zentrum ist eine erfolgreiche Public-Private-Partnership aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Die Integration und die weitere Industrialisierung der Luftfahrt sind die Leitthemen. Was das ZAL besonders macht und wie das Erfolgsrezept des futuristischen Tech-Centers konkret aussieht - ein Hamburg Digital Report.


Dieser Sommer war für das ZAL und den Luftfahrtstandort Hamburg ein ganz besonderer: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt verkündete, mit 2 neuen Instituten in die Hansestadt zu kommen, bringt 200 zusätzliche Arbeitsplätze ans ZAL. Im Mittelpunkt: Zukunftstechnologien, wie 3D-Druck und Industrie 4.0. Die Hansestadt wird zugleich Sitzland des DLR und bekommt damit eine eigene Stimme im führenden Forschungsverbund für Luft- und Raumfahrt. Mit dem Engagement von Bund und Senat rückt Finkenwerder weiter in den Fokus der Forschung.

"Es gab keine Blaupause" bringt Geschäftsführer Roland Gerhards den Aufbau des ZAL auf den Punkt. Das Tech-Center sind zwei überdimensionale Hallen und ein Bürotrakt mit Auditorium, Besprechungs- und Kreativräumen sowie der futuristischen Fassade in der Mitte. Auf 26.000 qm können bis zu 600 Forscher arbeiten. 30 Partner - von Herstellern über Hochschulen bis zu Instituten - haben z. Zt. 90% der Flächen gemietet. Das ZAL ist weltweit bekannt, vergleichbar der US-City Kansas mit ihrer Luftfahrtforschung. Der USP auf Finkenwerder ist die praxisnahe Forschung und Entwicklung mit den Testhallen.

"Silicon Valley der Luftfahrt aka Luftfahrt-Spielwiese"


Akustik-Lab im ZAL Tech-Center.
Foto: ZAL
Im Erdgeschoss: eine aufgeschnitte Flugzeugkabine - eine Präsentation des "Airbus-Protospace" mit "Rimowa" für das Projekt "Bag2Go". Nur ein Projekt des Kreativlabs von Airbus hinterm Deich. Daneben: ein abgeschirmter Bereich. Hier werden elektrische Klimaanlagentests durchgeführt. Eine Tür weiter: das futuristische "Acoustic Flight Lab". Die 140 dB starken Lautsprecher ermöglichen Praxistests für eine leise Kabine des A320. Beim Gang durch das Forschungszentrum kommen wir am VR-Lab vorbei. Hier wird an Produktionsprozessen u. a. für das Airbus-Werk geforscht - und das mit bis zu 30 Nutzern gleichzeitig. Investitionen in das VR-Lab: allein 800.000,- €.

In der 2. Testhalle wird es noch spannender: eine A320-Kabine mit Frachtraum im Maßstab 1:1 dient Cabin- & Cargo-Tests, eines von insgesamt 6 Test-Rigs der ZAL-Fachbereiche. Ein Schlüsselfrage hier in der Forschung: Kann man die Bordküche (Galley) im Cargo-Bereich unterbringen? Ein Lastenkran in der 22 Meter hohen Halle verrückt bis zu 5 Tonnen schwere Bauteile. So wird aus einer A320-Kabine wahlweise ein A380-Oberdeck. Die Kabinenausstattung ist einer der besonderen Forschungsschwerpunkte am zivilen Luftfahrtstandort Hamburg.

"Luftfahrt ist in klassischer Weise nicht First Mover."


Hochmodernes VR-Lab für kollaborative Entwicklung.
Foto: ZAL
Neben Klima-, Akustik- und Ausstattungsthemen steht die industrielle Produktion mit Unterstützung der Robotik auf dem Plan der Forscher. So entwickelt die Helmut-Schmidt-Universität am ZAL ein Exos-Skelett zum Heben schwerer Elemente in der Fertigung, z. B. von Gepäckfächern in der Montage. Lufthansa-Technik investiert auf Finkenwerder seinerseits in die Entwicklung der 3D-Technik, z. B. zum Druck von Ersatzteilen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die vernetzte Industrie 4.0 für die Produktion von Flugzeugen im 2,5 km entfernten Flugzeug-Werk.

Insgesamt hat das rd. 95 Mio. € teure ZAL sechs Forschungsschwerpunkte. Die "Technical Domains" sind "Fuel Cell Lab", "Cabin Innovation & Technology", "Air & Power Systems", "Aerospace Production & "Fuselage Engineering", "Acoustics & Vibration" sowie "General Processes & Support Topics". Damit deckt es die wesentlichen Aerospace-Themen in Hamburg ab. Dies geschieht durch Vermietung von Labor- und Hallenflächen, die Implementierung von Forschungs-Infrastrukturen, die Vermarktung des Luftfahrt-Forschungsstandortes mit Industrie, Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Bereitstellung von Dienstleistungen für die Forschung. Das Engagement wird von einem rd. 40-köpfigen Team geleitet.

"Weil man an vorderster Front neueste Technologien entwickeln kann."


ZAL-Testhalle auf Finkenwerder
Foto: ZAL
Mehr als 450 Veranstaltungen brachten in 1,5 Jahren Partner aus Industrie, Mittelstand und Forschung auf Finkenwerder zusammen. Denn: Eine Besonderheit des Tech-Centers ist die direkte Kooperation, z. B. beim Thema Kabinenausstattung. So steht in der Testhalle ein Mockup von Lufthansa Technik direkt neben einem A320-Mockup von Airbus. Entscheidend ist die gleichberechtigte Zusammenarbeit auf neutraler Basis. So können gemeinsame Innovationen entwickelt werden. "Es braucht einen Ort, an dem man sich vertraut", fasst Roland Gerhards die Intension zusammen, der selbst 15 Jahre bei Airbus u. a. in der Kabinenentwicklung arbeitete.

Das ZAL integriert die Bereiche Grundlagenforschung der Hochschulen, die Großforschung des DLR, die Zulieferindustrie der Region und die Großindustrie, wie Airbus und Lufthansa Technik. Damit ist das Zentrum ähnlich aufgestellt, wie die Zukunftsfabrik "Arena 2036" mit ihrer Forschungshalle für die Automobilindustrie in Stuttgart. Ein wichtiger Punkt im ZAL ist die Förderung der 300 zumeist kleinen und mittelständischen Zulieferer. Sie sind mit dem ZAL-Förderverein ebenso in Finkenwerder mit von der Partie. 

Dreh- und Angelpunkt sind die zahlreichen Veranstaltungen zur Vernetzung. Dazu kommt das neue Drohnennetzwerk "Windrove". Dieses Thema ist für Hamburg mehr als spannend, denkt man z. B. an die Luftmessung von Handelsschiffen, die Überwachung von Kaimauern oder den Transport von Blutkonserven und Medikamenten in einer Millionenstadt. Kein Wunder, dass die Netzwerkidee bei Roland Gerhards entstanden ist. "Als Ingenieur müssen Sie immer ein bisschen Spielkind sein", fasst der 49-jährige Luftfahrtingenieur das zukunftsweisende Engagement des Luftfahrt-Zentrums zusammen.


 Hamburg Digital Background: 

Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung - ZAL
www.zal.aero

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt - Hamburg

www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10257

Airbus Innovations
http://airbus-xo.com/about-us/

Lufthansa Technik Innovation

www.lufthansa-technik.com/de/innovation#wbx-accordion-collapse-1520539

Flughafen Hamburg Innovation

www.hamburg-airport.de/de/hamburg_zentrum_fuer_forschungsprojekte.php

Branchen-Verband "Hanse Aerospace" 
www.hanse-aerospace.net/

Branchen-Netzwerk "Hamburg Aviation"
www.hamburg-aviation.de

Hamburger Drohnennetzwerk - "WiNDRoVe"
www.zal.aero/aktuelles/article/326/

Aircraft Interiours Expo - Hamburg Messe
www.aircraftinteriorsexpo.com

Samstag, 25. Februar 2017

HANSEEXKLUSIV: Das große Hamburg Digital Interview mit Wirtschaftssenator Frank Horch.



Hamburg ist auf dem Weg zur Digitalen Stadt. Im Mittelpunkt: Die Digitalisierung der Wirtschaft, des Hafens und der Verwaltung. Für die Themenfelder Startupförderung, Hafenentwicklung und städtische Betriebe zuständig: Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Wir haben mit Hamburgs Spitzenpolitiker gesprochen. Das Ergebnis: Das große Hamburg Digital Interview zur Zukunft der Digitalen Stadt:

 Thema Digitale Gründer 

Frank Horch steht Rede und Antwort, wie der Senat Hamburgs Startups weiter fördern wird: Wann kommt der angekündigte Innovations-Wachstumsfonds? Wie weit ist die Digitale Gründerplattform für wissensbasierte Jungunternehmen - in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen? Und: Macht das Hamburger Modell der Branchen-Acelleratoren Schule? Bekommt die Hansestadt nach Next Media und Next Commerce einen weiteren Accelerator?

 Thema Digitaler Standort 

Hamburgs Standortförderer bringt die entscheidenden Themen auf den Punkt: Was ist der "Digital Hub Logistics" Hamburg? Wer ist mit dabei und welches Ziel verfolgt der neue Innovationsstandort? Welche Rolle spielt 3D-Metalldruck am Luftfahrtstandort Hamburg - und wie fördert die Stadt die Kompetenz an unserem Standort? Und: Welche städtischen Betriebe sind in Sachen Digitalisierung weit vorn? Und was können wir von ihnen in diesem Jahr erwarten?

 Thema Digitaler Hafen 

Der Hafenunternehmer  spricht Klartext, wenn es um den Hafen geht: Welche Technologien machen aus dem Hamburger Hafen einen Digitalen Hafen? Was macht die Hafenbehörde HPA hinter verschlossenen Türen mit Augmented und Virtual Reality? Wie kann der Hamburger Hafen mit "Smart-Port" im Wettbewerb mit Rotterdam und Antwerpen standhalten? Und: Was sagt der Wirtschaftssenator zur Diskussion der Hafenwirtschaft um ihr Port Communication System? 

Das große Hamburg Digital Interview mit Wirtschaftssenator Frank Horch und Antworten, die wir nicht erwartet haben. Morgen - Sonntag - exklusiv im Hamburg Digital Magazin HANSEVALLEY.


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

WILLKOMMEN bei HANSVALLEY - dem erfolgreichen Hamburg Digital Magazin:
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Montag, 31. Oktober 2016

HANSEINNOVATE: Wie kommt das “Next” in die Wirtschaft?

HAMBURG DIGITAL REPORT

Hamburg ist die Wirtschaftshauptstadt Deutschlands. Ist Hamburg auch die Innovationshauptstadt der Republik? Was passiert hinter den Glastüren von Verlagshäusern, Handelsriesen und Mittelstand? Mit rd. 15 Innovationsinitiativen ist die Hansestadt gegen mehr als 70 firmeneigene Programme in der Hauptstadt weit abgeschlagen. Eine Bestandsaufnahme an Elbe und Alster:

Ist die Wirtschaftsmetropole auch Innovationsmetropole?
Foto: mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht
Was automatisiert werden kann, wird automatisiert. Im nächsten Schritt ist alles miteinander vernetzt - im industriellen “Internet der Dinge”. Am Anfang sind es nur Kühlschränke - am Ende intelligente Roboter, die in den kommenden 2 Jahrzehnten jeden 2. Job kosten werden.18 Branchen sind laut Oxford-Studie bereits in der digitalen Transformation. Alles, was wir mit dem Verstand machen können, kann künftig auch ein Computer machen.

Wie gut ist Hamburg und die Wirtschaft auf die “digitale Revolution” vorbereitet? Welche Branchen sind bereits betroffen und was droht Hamburgs Kaufleuten, wenn sie sich nicht öffnen? Als Hamburg Digital Magazin ist die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben - mit und ohne Startups - unser Fokus. Schauen wir hinter die Kulissen, was in Hamburg bereits läuft - und was noch nicht:

Was macht unsere Stadt innovativ “@work”?

UPDATE: Mit weiteren Konferenzen in Hamburg

Mensch und Maschine wachsen zunehmen zusammen. Grafik: Gerd Leonhard + Trendone
Auch in Hamburg jagt eine Konferenz das nächste Festival: Mit
- 12min.me
- Campus Innovation
- Freiheits-Business Konferenz
- Hamburg Games Conference
- Hamburg Innovation Summit
- Hamburg Startup Mixer
- Next Conference
- Scoopcamp
- Solutions Hamburg
- TEDxHamburg
- VDZ Tech Summit
- Vocer Innovation Day
- Year of the X Festival u. a.
ist die Hansestadt vorn dabei, wenn es um die Diskussion zu künftigen Konzepten auch für die Hamburg ansässigen Branchen und künftige Geschäftsmodelle geht.

Werfen wir einen Blick auf die internen und externen Innovationsprogramme in Hamburg:
(in alphabetischer Reihenfolge)

Medienprogramme:

Handelsprogramme:

Finanzprogramme:

Logistikprogramme:




Weitere Programme:




Hinweis: Ausgewählte Innovationsprogramme. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Irrtümer vorbehalten.


Was ist die “Next” Hamburg Medieninnovation?




Eines fällt sofort ins Auge: Die meisten der rd. 15 Innovationsprogramme sind interne und externe Angebote der Medienhäuser. Das macht Sinn bei mehr als 2.000 Verlagsunternehmen, rd. 25.000 Beschäftigten im Printsektor, 19.000 Beschäftigten in der mediennahen PR-, Werbe- und Marketingbranche, 14.500 Mitarbeitern in Funk, Film und Fernsehen sowie über 20 Hochschulen mit Schwerpunkt Medien. Kein Wunder, dass die Wirtschaftsförderung mit NextMedia.Hamburg einen besonderen Schwerpunkt auf die Medienwirtschaft legt.



Erfolgsfaktor Branchenkooperation statt Silodenke.



Finkenwerder als Innovationsstandort für die Luftfahrt
Foto: mediaserver.hamburg.de / Martin Brinckmann

In einem weiteren Thema ist man in Hamburg ebenfalls gut aufgestellt: Mit dem Ziel eines “Silicon Valleys der Luftfahrt” hat sich in Finkenwerder mit dem futuristischen ZAL TechCenter und dem benachbarten Airbus BizLab eine neue Keimzelle für Innovationen entwickelt. DIe ersten beiden Startups konnten gerade von Airbus zum ZAL umziehen. Auch hier beweist sich die Kooperation innerhalb einer Branche als erfolgversprechendes Modell, ähnlich wie bei NMA.VC in Hamburg, Medialab Bayern oder Werk1 in München.



Innovationen in Hamburg? Noch "Luft nach oben".




Im Vergleich zum Bundesgebiet ist Hamburg mit seinen unternehmensnahen Innovationhubs für Medien, Handel, Finanzen oder Logistik jedoch unterrepräsentiert. Die Gästeliste des von uns - zusammen mit Deutsche Startups und GRÜNDERMETRO - veranstalteten Corporate-Innovations-Netzwerks “INNOVATIONS meet INNOVATIONS” umfasst mehr als 120 Großunternehmen mit 100 Innovationsprogrammen, von denen über 70 interne und externe Programme in der Startupmetropole Berlin durchgeführt werden.


Startups: Von der Idee zum Produkt zur Vermarktung.




Während Hamburger Medien vor allem auf die Möglichkeiten von Startup-Inkubation und Tech-Labs setzen, ist die Bandbreite der Förderangebote deutschlandweit noch breiter: Dazu zählen regionale Akademien und Mentoringprogramme (z. B. in Gütersloh), Ideenentwicklung und Prototyping in Inkubatoren, Produktentwicklung und Marktreife in Acceleratoren, Branchenlabs für Medien und Versicherungen (z. B. in München) sowie Beteiligungen und Übernahmen dank Corporate Venture Capital.


Startups aus Berlin attackieren Hamburger Frachtkontore
Foto: mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier

Berliner Konkurrenz für Hamburger Frachtkontore




In einem Thema ist Hamburg noch nicht vorn mit dabei: Mit Freighthub der Gebrüder Heilemann und der Copycat Instafreight der Samwer-Brüder drängen neue Player in das Hochheitsgebiet des Frachtverkehrs. Beide Plattformen sind im Company Building hochgezogen worden und zielen als Frachtvermittler auch auf Luft- und Seefracht. An dieser Stelle müssten in den Kontoren die Alarmglocken schellen, denn es sind branchenfremde Absolventen aus Östrich-Winkel und Vallendar, die ein Auge auf den Markt geworfen haben. Eine kleine Hoffnung gibt es: In der kommenden Woche bringt der Marine- und Offshore-Spezialist MacGregor mit "CargoHack" Tech-Startups und Software-Developer zum "Hack the Sea"-Hackathon in Schenefeld zusammen.



Das einzig wirkliche Ziel: "From ideas to invoices".




Es reicht bei Weitem nicht aus, hochkarätige Innovationsevents mit etablierten Branchenvertretern aufzusetzen. Es reicht nicht aus, “Garagen” mit ambitionierten Gründern einzurichten. Aus vielen Gesprächen mit Geschäftsführern, Innovationsmanagern und Programmdirektoren bei “INNOVATIONS meet INNOVATIONS” wird klar, dass eine Kombination von Faktoren innerhalb und außerhalb des Unternehmens entscheidend ist, die “digitale Revolution” zu meistern.



Die kommenden Monate werden zeigen, ob weitere traditionelle Branchen der Hamburger Wirtschaft aufwachen und sich den neuen Herausforderungen digitaler Möglichkeiten stellen - oder ob sie von neuen Playern á la Heilemann und Samwer zunächst bedrängt und schließlich verdrängt werden. In einem global-vernetzten Business sind die Gewinner von gestern womöglich die Verlierer von morgen. Denn: Was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.



Exklusiver Veranstaltungs-Hinweis:



Einladung zu INNOVATIONS meet INNOVATIONS



Netzwerktreffen der Corporate-Innovatoren bei K-Invest
Foto: Gründermetro / Kny Photographie

Das Corporate-Netzwerk-Event “INNOVATIONS meet INNOVATIONS” zusammen mit Deutsche Startups, GRÜNDERMETRO und HANSEVALLEY findet wieder am 5. Dezember d. J. statt, dieses Mal bei Katjes Greenfood in Berlin. Eingeladen sind Vorstände, Geschäftsführer, Chief Digital Officer, Business Developer, Innovationsmanager und Programmdirektoren von Unternehmen mit eigenen oder gemeinsamen Innovationsprogrammen in Deutschland.

Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ausschließlich Firmenvertretern möglich. Startups, VCs, Wirtschaftsförderer, Wissenschaft, Netzwerke und Dienstleister sind in dem vertraulichen Rahmen nicht zugelassen. Eine Bewerbung zur Aufnahme in den exklusiven Gästeverteiler ist unter innovations@spreefactory.com möglich. Interessierte Unternehmen können sich als Gastgeber des regelmäßigen Events bewerben.


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