HANSESTARTUPS

HANSE STARTUP MAGAZIN
- 39.300+ Leser. Und Sie. - 


Sie haben einen visionären Gründer und ein engagiertes Team. Sie haben kundenzentrierte Prozesse und ein erfolgversprechendes Angebot. Im Hanse Startup Magazin unterstüzen wir die Gründer und jungen Firmen im Norden, die etwas Besonderes haben und offen, ehrlich und fair agieren. Denn die besten Startups sind HANSESTARTUPS.

Im Corona-Jahr 2020 wurden in den fünf norddeutschen Bundesländern 944 Startups neu gegründet. So das Ergebnis einer Auswertung der Quartalsberichte des "Startupdetector" und aktueller Zahlen der Hamburger Wirtschaftsbehörde "BWI". Danach liegt die Elbmetropole mit 218 Neugründungen im Hanseraum unverändert auf Platz 1 - vor Schleswig-Holstein mit 131 Neugründungen, Niedersachsen mit 103, Bremen mit 16 und Mecklenburg-Vorpommern mit 13 neuen Startups.

Bundesweit rangiert die Handelsmetropole Hamburg unter den Startup-Metropolen nach der Startuphauptstadt Berlin (656 Gründungen) und der Technologiemetropole München (336) unverändert auf einem 3. Platz, im Vergleich der 16 deutschen Bundesländer hinter Berlin (s. o.), Bayern (524 Gründungen) sowie NRW mit 463 neuen Startups auf einem mittleren 4. Platz.

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Regale Ralf's Postenhandel DS Produkte entlässt Mitarbeiter.

Ralf Dümmels Zeiten im medialen Sonnenschein sind zu Ende.
Foto: Stefan Groenveld

Hamburg, 17.11.2022 *Update*: Der Postenhändler "DS Produkte" mit Standorten in Stapelfeld östlich von Hamburg und Gallin in Mecklenburg-Vorpommern entlässt aus wirtschaftlichen Gründen an den beiden Firmenstandorten rd. 30 seiner 500 Mitarbeiter vor allem in Vertrieb und Marketing sowie Einkauf und Logistik. Laut des Branchenblatts "Lebensmittelzeitung" werden weitere Entlassungen erwartet. Als Gründe werden Kosteneinsparungen von bis zu 30 % auf Grund von Zusammenlegungen bei der "DS Gruppe" von Ralf Dümmel und der Muttergesellschaft "Social Chain AG" von Ex-Fernsehmanager Georg Kofler genannt.
Dem Postenhändler mit rd. 40.000 angeschlossenen Verkaufsstellen in Discountern und Supermärkten sowie auf Online-Marktplätzen und -Shops und im Teleshopping von "QVC" macht die zunehmende Kaufzurückhaltung der Verbraucher in Zeiten steigender Preise und Inflation zu schaffen. Eine Firmensprecherin von "Social Chain" machte für das in diesem Jahr erwartete schwächere Firmenergebnis neben der Energiekrise, der Inflation und gestiegenen Rohstoffpreisen auch die häufig genutzte Begründung gestörter Lieferketten verantwortlich.
Laut Medienberichten sind im 1. Halbjahr 2022 die Umsätze der Firmengruppe zwar auf 224 Mio. € gewachsen. Zugleich sind im Verbund aus "DS Gruppe" und "Social Chain" auch die Schulden von 8,7 Mio. € auf 51,6 Mio. € massiv gestiegen. Laut "Manager Magazin" ist der Euphorie nach dem Zusammenschluss mittlerweile "Desillusion und Chaos" gewichen. In der Folge ist der Aktienkurs seit Übernahme von "DS Produkte" seit November '21 von rd. 54,- € um rd. 90 % auf rd. 6,30 € abgestürzt. Damit liegt der Börsenwert von ursprünglich 620 Mio. € bei nur noch 92 Mio. €.
Im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung verlässt der umtriebige Handelsunternehmer Dümmel auch den Vorstand der börsennotierten "Social Chain AG" und kümmert sich künftig wieder ausschließlich um sein ursprüngliches Unternehmen "DS", dass er im Oktober 2021 vollständig an Georg Koflers "Social Chain" aus Berlin verkaufte. Damals sprach der als "Startup-Löwe" der "VOX"-Sendung "Die Höhle der Löwen" bekannte Geschäftsmann von zusätzlichem Personalbedarf im Firmenverbund von mehr als 140 Mitarbeitern.
Die "DS Gruppe" entwickelt Produkte selbst und lässt sie in eigenem Namen oder für Handelspartner produzieren. "DS" besitzt nach eigenen Angaben mehr als 200 Produkt-Designs und über 70 technische Schutzrechte. Der Food- und Non-Food-Händler vertreibt rund 700 Marken.
Ein ausführlicher Beitrag ist bei den Kollegen von "MSN" nachzulesen

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Fielmann beteiligt sich an israelischem Elektro-Optik-Startup für selbsteinstellende Brillengläser.

Künftig wird die Gleitsichtbrille mit Elektro-Optik individuell angepasst.
Foto: Fielmann


Hamburg: Der Augenoptiker-Filialist "Fielmann" hat sich mit 10 % Anteilen im Rahmen einer Series-C-Finanzierungsrunde als Lead-Investor an dem jungen israelischen Deep-Tech-Unternehmen "Deep Optics" beteiligt. Das in Petah-Tikva beheimatete Later-Stage-Startups hat eine Technologie für selbsteinstellende Brillengläser entwickelt. Die Elektro-Optik ermöglicht eine stufenlose Anpassung der Entfernung in Brillengläsern. Mit der Beteiligung sichert sich "Fielmann" den Zugriff auf die Nachfolge-Technologie für Gleitsichtbrillen.
Die patentierte Technologie basiert auf Flüssigkristalllinsen. Im Vergleich zu herkömmlichen Gleitsichtbrillen mit zwei eingeschliffenen, begrenzten Sehfeldern für Nah- und Fernsicht erhöht sich bei einer dynamischen Einstellung das genutzte Sichtfeld des Brillenträgers deutlich. Der neuen, digitalen Technologie werden disruptive Möglichkeiten im Markt für Brillengläser zugeschrieben.
Marc Fielmann, CEO der "Fielmann-Gruppe": „Diese Investition ist ein weiterer entscheidender Schritt in der Digitalisierung unseres Familienunternehmens entlang unserer Vision 2025. Unserer kundenzentrierten Philosophie folgend entwickeln wir unser Beteiligungs-Portfolio, das aus disruptiven Technologien besteht, die das Kundenerlebnis in der Augenoptik und Hörakustik grundlegend verändern werden. Unsere Investition in Deep Optics erweitert unser Produktsortiment im Bereich Smart Glasses und weitet unsere technologischen Fähigkeiten aus."
Von der Beteiligung profitieren die 27 Mio. Kunden des Hamburger Familienunternehmens durch neue Möglichkeiten für Gleitsichtgläser. Daneben geht Marc Fielmann von weiteren Chancen im Bereich von "Smart Glasses" aus, bei denen Informationen in der Gläser als Augmented Reality eingeblendet werden.
Yariv Haddad, CEO von "Deep Optics", erklärte: "Wir freuen wir uns nun, das erste Produkt mit unserer einzigartigen Flüssigkristalllinsen-Technologie, 32°N, auf den Markt zu bringen: Nach Abschluss einer erfolgreichen Beta-Testphase werden wir 32°N im nächsten Jahr für Kunden zugänglich machen. Die zusätzliche Finanzierung wird uns helfen, unsere adaptive Sehkorrektur zu skalieren, weiterhin innovative Produkte in diesem Bereich sowie Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen zu entwickeln."
Weitere Informationen zu den neuen Flüssigkristall-Brillengläsern gibt es auf der Internet-Seite von "Deep Optics".
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Philips unterstützt seit 5 Jahren Startups im Health Innovation Port.

Das junge HIP-Team bringt seit 5 Jahren Startups nach vorn.
Foto: Philips

Hamburg, 11.11.2022: Der "Health Innovation Port" von "Philips" feiert fünfjähriges Jubiläum. Der Accelerator auf dem Gelände des Medizintechnik-Herstellers in Hamburg-Fuhlsbüttel hat seit seiner Gründung rd. 60 Startups auf dem Weg zur Markterschließung begleitet. Was mit 5 angehenden Jungunternehmen anlässlich der lokalen Hamburger IT-Konferenz im September 2017 begann, hat sich mit aktuell 30 HealthTech-Startups zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.
Im vergangenen halben Jahrzehnt konnte der Accelerator für seine Startups Investment-Kapital in zweistelliger Millionenhöhe vermitteln. Dabei arbeitet das heute vierköpfige Team mit vielen spezialisierten Venture-Capital-Firmen einschl. "Philips Ventures" zusammen. Lag der Fokus des von "Philips" geleiteten Startup-Förderers anfänglich auf das Screening von interessanten Startups, hat sich die Ausrichtung in Richtung praktischer Kooperationen entwickelt.
So hat der Innovation-Port dabei geholfen, Health-Apps in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen und junge Produkte mit Unterstützung des Netzwerks bei Partnern und ihren Kunden einzusetzen - z. B. in "Asklepios"-Kliniken, bei "Apo-Bank"- und "Astra-Zenica"-Kunden. Laut "Philips" gehört als Teil der betreuten Startups inhaltliche Unterstützung durch Coaching, Mentoring und Vernetzung dazu.
Zu den besonderen Erfolgsgeschichten der vergangenen fünf Jahre zählen u. a. der Hamburger Nahrungsergänzungs-Hersteller "Ahead", der Hamburger Health-App-Anbieter "Aidhere", der AR-Software-Anbieter im OP "Apoqlar" sowie der Biomarker-Testkit-Produzent "Casc" und die sichere Messenger-App für medizinische Teams "Siilo".
Der "HIP" wurde von "Philips" zusammen mit der Stadt Hamburg gegründet. Heute sind insgesamt sechs Partner an Board, neben "Philips" und dem Senat auch das Brancheninstitut "Apo-Bank", der in Hamburg beheimatete Klinikbetreiber "Asklepios"; der deutsche Ableger des britischen Arzneimittel-Herstellers "Astra-Zenica" und die bereits sehr früh engagierte "Techniker Krankenkasse".
Daneben gehören als Partner der Healthcare-Startupschmiede das "DESY", die beiden Cluster-Netzwerke "Gesundheitswirtschaft Hamburg" und "Life Science Nord", die Hamburger IFB Förderbank, die Wirtschaftssenioren, die Unternehmensberatung "PwC" und weitere Unterstützer zum Netzwerk.
Weitere Informationen um den "Health Innovation Port" von "Phliips" und Partnern gibt es auf der Projektseite.
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Digital Hub Logistics Hamburg bezieht nach 5 Jahren einen eigenen Speicher.

Der Digital Hub Logistics lud zum Unzug zu eine, Hub-Day ein.
Foto: Digital Hub Logistics Hamburg

Hamburg, 11.11.2022: Mit einem "Hub Day" weihte der städtische Startuphub für Logistikthemen am Dienstag d. W. Am Sandtorkai in der Hamburger Speicherstadt auf 3.200 qm seinen neuen Standort ein. Im Rahmen der jetzt fünf Speicherböden stehen den insgesamt 85 unterstützten Startups im Digital Hub Logistics Hamburg 240 Arbeitsplätze, 300 qm Eventfläche, 150 qm Workshopflächen und zwölf Meetingräume zur Verfügung. Der Hub wird mittlerweile von einem zehnköpfigen Team gemanagt.
Zum Opening stellten sich 32 Jungunternehmen in einer Startup-Messe den Event-Besuchern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung vor. Zum Eventprogramm auf zwei Böden zählten u. a. Präsentationen, Diskussionen, Workshops und Masterclasses, Startups-Pitches und eine Eröffnungs-Zeremonie mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher. Unter den Gästen war auch Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.
Seit der Gründung 2017 ist uns im Digital Hub Logistics eines besonders wichtig: Menschen zusammenzubringen, die mehr Mut als Angst haben und deren Freude am Gewinn größer ist als die Angst vor Verlust“, erklärte Johannes Berg, Geschäftsführer des "DHLH". „Mit dem Digital Hub Logistics ist hier in Hamburg ein inspirierender Heimathafen für digitale Lösungen und Innovationen in der Logistik entstanden, dessen Strahlkraft weiter über die Grenzen der Stadt hinausgeht", so Kerstin Wendt-Heinrich, Vorsitzende der Logistik-Initiative Hamburg.
Nach einem Jahr Aufbau im Coworking-Space "Mindspace" bezog der Digital Hub Logistics im August 2018 auf 350 qm seinen ersten Boden am St. Annenufer in der Hamburger Speicherstadt. Die Räumlichkeiten wuchsen in den vergangenen rd. vier Jahren auf weitere Böden in zwei Aufgängen der alten Hafenspeicher an.
Der Digital Hub Logistics Hamburg ist ein Innovationshub im Rahmen der DE-HUB-Initiative der Bundesregierung. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat den Hub im August 2017 nach 1,5-jähriger Anlaufzeit als Einrichtung für Digitalisierung und Transformation der Logistikbranche in Betrieb genommen, gemanagt durch das städtische Branchencluster der Logistik-Initiative Hamburg.
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Uni und Stadt Oldenburg starten Förderprogramm für wissensbasierte Ausgründungen.

Auch Oldenburg sieht die Zukunft in wissensbasierten Uni-Ausgründungen.
Foto: Fotoflug Nordholz Papenburg - Alchemist-hp, CC BY-SA 30

Oldenburg, 17.10.2022: Die Universität und die Stadt Oldenburg haben einen Förderpool eingerichtet, um die Zahl der wissens- und technologiebasierten Ausgründungen zu steigern. Hochschüler, die ein Unternehmen gründen wollen, können ab sofort Zuschüsse beantragen. Gründer können z. B. Mittel für Beratungen, gründungsbezogene Weiterbildungen und die Teilnahme an Messen erhalten. Auch die Herstellung von Prototypen wird unterstützt.
Die Förderung beträgt bis zu 800,- € und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Finanzierung der Fördermittel übernimmt die Universität aus Haushaltsmitteln, die Stadt trägt 20 Prozent des Budgets. Der Themenschwerpunkt der Oldenburger Förderung liegt in der aktuellen Förderperiode auf Gesundheit sowie Digitalisierung.
Die Universität hat seit 2011 verschiedene Förderungen durch das EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums aufgesetzt. Die EXIST-Förderung hat das Ziel, die Gründungsförderung von Hochschulen zu stärken und gute Rahmenbedingungen für innovative und wachstumsstarke Startups aus der Wissenschaft zu schaffen.
Eine Übersicht über die Förderprogramme der Universität Oldenburg gibt es hier. 

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SH-Startups Naotilus, Sustomer und StickTo fliegen ins Silicon Valley.

Die Gewinner und Organisatoren des "Überflieger"-Wettbewerbs 2022
Foto: Startup SH

Kiel, 10.10.2022: Am vergangenen Mittwoch wurden im Gästehaus die Gewinner des diesjährigen "Überflieger"-Wettbewerbs für Startups in Schleswig-Holstein gekürt. Im Mittelpunkt der finalen Runde standen u. a. Ideen zur Energie- und Mobilitätswende, zum Fachkräftemangel oder für einen nachhaltigeren Konsum.
Nach starken Pitches und einer intensiven Jury-Sitzung konnte Christian Rühmann von "Naotilus" mit einer KI-basierten Steuerung von Wärmenetzen die meisten Stimmen auf sich vereinen. Auf Platz 2 wählte die Jury Samira Huber und Ruben Hammerle mit "Sustomer", einer App für nachhaltiges Einkaufen. Lena Mertens, Philipp Özren und Julian Rissen von "StickTo" sicherten sich Platz 3. Mit ihrer App unterstützen sie Schüler bei der Berufsorientierung.
Die drei Sieger fliegen im Februar kommenden Jahres für eine Woche ins Start-up-Mekka Silicon Valley. Eine Woche lang werden die Überflieger das Start-up-Mekka Silicon Valley und San Francisco hautnah erleben. Beim Blick hinter die Kulissen profitieren sie von den engen Kontakten des Netzwerk-Vereins "The Bay Areas", der den Austausch und die Zusammenarbeit der Regionen San Francisco, Kiel und Schleswig-Holstein fördert. 
 „Für unsere Gewinner-Startups organisieren wir Treffen mit Investor/innen aus dem Silicon Valley, amerikanischen Startups und Wirtschaftsvertreter/innen. In den persönlichen Gesprächsrunden erhalten die Überflieger intensives Feedback und Inspiration für die eigene Geschäftsidee“, beschreibt Axel Schulz, 1. Vorsitzender The Bay Areas, das Förderprogramm zwischen Kiel und San Francisco.
Mit Ihren innovativen und oft technologischen Ideen und Produkten leisten Sie einen wichtigen Beitrag und fordern durch Ihre Innovationskraft auch etablierte Unternehmen zur Weiterentwicklung auf. Das macht Schleswig-Holstein als Wirtschaftsland insgesamt stärker“, betonte Claus Ruhe Madsen, Wirtschaftsminister und Schirmherr des Wettbewerbs, die Rolle der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer.
Die Finalisten des "Überflieger"-Wettbewerbs 2022 sind:
Mob (Hohn) - Gründung: 07/2022
Mob vereint alle ÖPNV-Apps in einer Oberfläche. Ein Zugang für alle Anbieter. Einfach Abrechnung der Tickets. mobsdir.de
Explo (Kiel) - Gründung: 08/2021
Explo will das TripAdvisor der Zukunft sein, mit kurzen Videos für die Generation Z, basierend auf hyper-lokalen Empfehlungen für authentische Erlebnisse. www.exploapp.com
Bareways (Lübeck) - Gründung: 06/2019
Bareways bietet Information zur Fahrbarkeit von Straßen und Wegen in Echtzeit - je nach Kfz-Typ und gewünschtem Fahrerlebnis. bareways.com
StickTo (Elmenhorst) - Gründung: 09/2021
Die Elmenhorster liefern Informationen zu aktuellen Berufen und Unternehmen, die diese ausbilden. stick-to.de
Naotilus (Lübeck) - Gründung: 07/2022
Durch ein KI-basierte Auswertung können Verbraucher genutzte Wärme messen und die Prozesse zur Wärmeproduktion auf Versorgerseite optimieren. naotilus.de
Soulbreak (Kiel) - Gründung: 12/2021
EIn digitales Angebot für Mitarbeiter, um das Stresslevel zu verringern und die mentale Gesundheit zu erhöhen. soulbreak.de
Sustomer (Lübeck) - Gründung 03/2022
Die App bietet Informationen über den gesamten Produktionsweg und CO2-Abdruck von Lebensmitteln bis in den Supermarkt. sustomer.com       
Der Überflieger-Wettbewerb fand zum vierten Mal statt und wird von den drei Vereinen "The Bay Areas", Marketing Club Schleswig-Holstein und "Startup SH" zusammen mit dem Wirtschaftsministerium von Schleswig-Holstein veranstaltet. Weitere Informationen zum "Überflieger"-Wettbewerb gibt es u. a. auf den Seiten von "Startup SH".
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Niedersachsen baut in Braunschweig Mobilitäts-Inkubator mit 4,7 Mio. € Förderung auf.

Die TU Braunschweig wird Heimat eines Mobilitäts-Inkubators für Niedersachsen.
Foto: Brunswyk, Lizenz: GNU FDL 1.2

Braunschweig/Wolfsburg, 06.10.2022: Die Region Braunschweig-Wolfsburg wird unter der Federführung der TU Braunschweig einen Hightech-Inkubator und -Accelerator für Mobilitäts-Startups aufbauen. Das Land Niedersachsen unterstützt das Vorhaben mit 4,7 Mio. € Förderung. Am Dienstag d. W. übergab Wirtschafts-Staatssekretär Stefan Muhle den Förderbescheid im Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik in Braunschweig.
Zum geplanten Förderprogramm des Inkubator- und Accelerator-Programms gehören Exkursionen ins Silicon Valley und nach Israel sowie Mentorings, Coachings, Workshops, Meetups und Events für Austausch und Vernetzung. In der Inkubationsphase erhalten die ausgewählten Startups bis zu 100.000,- €, in der Acceleration bis zu 200.000,- € Unterstützung.
In einer Vorauswahl haben sich bereits 14 Jungunternehmen mit innovativen Ideen als Förderkandidaten beweisen können. Die Organisation der Förderprojekte erfolgt über den Entrepreneurship Hub der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule. Im Schwerpunkt  „Smart Mobility“ geht es nicht nur um Mobilität, sondern auch um intelligente Informations- und Kommunikationstechnik, die zur Vernetzung von Verkehrssystemen notwendig ist.
Dass HTIA Smart Mobility jetzt durchstarten kann, ist eine Auszeichnung, und zeigt, dass sich der Fokus unserer Universität auf Mobilität sehr erfolgreich bewährt hat und die gemeinsame Strategie zum Wissens- und Technologietransfer von TU, Ostfalia und Forschungsregion viel Potenzial bietet und bestens ergänzt“, betont Prof. Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig.
Ausführliche Informationen gibt es auf der Projektseite

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Schleswig-Holsteins Startup-Szene punktet im neuen Startup-Monitor.

Startups im echten Norden loben das Ökosystem in SH. 
Foto: Startup SH/Jan Konitzki

Kiel, 30.09.2022: Die regionale Auswertung des aktuellen Startup-Monitors für Schleswig-Holstein zeigt positive Entwicklung des echten Nordens bei der Gründung, Ansiedlung und Förderung junger, innovativer Unternehmen. 63 % der befragten Gründer aus Schleswig-Holstein bewerten das Ökosystem im Land mit gut und sehr gut.
Insbesondere wirtschaftspolitische Initiativen wie "Startup SH" und der KI-Transfer-Hub sowie die Nähe zu Universitäten erhalten von den Befragten gute bis sehr gute Noten. Damit setzt sich der echte Norden von Hamburg ab. Gründer an Alster und Elbe bewerten das zersplitterte, unkoordinierte Öko-System und starke Finanzunterstützung seit Jahren als mittelmäßig oder schlecht.
87,2 % der Gründer hat einen akademischen Abschluss. „Hochschulen sind damit ein zentraler Pfeiler des Startup-Ökosystems“, betont Anke Rasmus, Leiterin von "Startup SH". Aktuell gibt es an allen großen Hochschulen des Landes Gründungsberatungsangebote, die mit weiteren Partnern, wie Förderbanken, IHKn und Technologiezentren vernetzt sind.
Der Deutsche Startup-Monitor 2022 ist hier zu finden. (PDF-Download).
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Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen besucht die Baltic Business Angels.

Claus Ruhe Madsen steht für einen innvoativen Norden.
Foto: Frank Peter

Kiel, 29.09.2022: Der neue schleswig-holsteinische Wirtschafts- und Technologieminister Claus Ruhe Madsen besucht heute Abend in Kiel die Baltic Business Angels Schleswig-Holstein. In dem Verein treffen sich private Investoren, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, junge innovative Unternehmen zu finanzieren und zu unterstützen.
Die Veranstaltung dient dem Ziel eines ersten Erfahrungs- und Erwartungsaustauschs zwischen den schleswig-holsteinischen Startup-Investoren und dem parteilosen Minister. Hierzu werden sich beide Seiten im Rahmen einer Vorstellungsrunde sowie einer moderierten Diskussion den Fragen und Wünschen der jeweils anderen Seite stellen.
Die schleswig-holsteinischen Business Angels betrachten es als einen besonderen Glücksfall, dass sie mit Claus Ruhe Madsen nicht nur einen weit über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus profilierten Politiker, sondern außerdem einen weiteren gründungserfahrenen Unternehmer für ihre Vorstandsriege gewinnen.
Gemäß Satzung der "BBASH" ist der Minister "geborenes Vorstandsmitglied“ des Vereins und tritt in dieser Eigenschaft die Nachfolge seines Ministervorgängers Bernd Buchholz an, der das Netzwerk 2018 mitgegründet hatte. 
Die Veranstaltung mit Minister Madsen startet um 18.30 Uhr im "me and all hotel". Den Abend beschließt eine informelle Gesprächsrunde.

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Münsteraner Hochschulabsolventen bieten mobile Lösung für Stechuhr-Urteil.

Aus Münster kommt eine mobile Lösung zur Arbeitszeiterfassung.
Foto Clockin

Münster, 20.09.2022: Ab sofort sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Grundlage hierfür ist die Auslegung des deutschen Arbeitsschutzgesetzes nach dem sogenannten Stechuhr-Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).
Eine einfach, digitale und kostengünstige Lösung hat das Münsteraner Startup "Clockin“ mit einer App zur mobilen Zeiterfassung entwickelt. Entstanden im "Technologiehof" und entwickelt mit zahlreichen Schnittstellen zur FH Münster zählen mittlerweile 40 Mitarbeiter zum Team, acht davon sind Alumni und Studierende der Hochschule. 10.000 Arbeitnehmer nutzen die App bereits täglich. Die Handhabung erfordert keine technischen Vorkenntnisse.
Die App ist barrierefrei zu bedienen, es sind weder Schulungen noch komplizierte Unterweisungen nötig“, so Mitbegründer Jonas Tünte. Nutzer benötigen nur ein mobiles Endgerät. ,Clockin‘ kann man in der Hosentasche einfach dabeihaben. Die App bietet über die Zeiterfassung hinaus noch weitere Features, die Unternehmen und Mitarbeitende miteinander verbinden“, berichtet der Jungunternehmer. 
Bisher waren Arbeitnehmer in Sachen Zeiterfassung in der Bringschuld. Das ist jetzt anders. Der Arbeitgeber muss nun eine systematische Zeiterfassung zur Verfügung stellen, die Dokumentation auf Papier ist passé. Jeder und jede kann sich mobil einstempeln und ausstempeln. Transparenz ist somit jederzeit gegeben, im Büro, im Homeoffice oder unterwegs“, so Jonas Tünte,so der Marketing-Chef des jungen Unternehmens. 
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der FH Münster.
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Schleswig-Holstein kürt beste digitale Innovationen.

Einmal im Jahr kürt SH die besten digitalen Ideen aus SH.
Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Kiel, 14.09.2022: Digitalisierungsminister Dirk Schrödter hat heute gestern Abend in Kiel im Rahmen der "Digitalen Woche 2022" fünf Unternehmen und Initiativen aus Schleswig-Holstein mit dem Digitalisierungspreis "Best of Digitales.SH“ ausgezeichnet. Der Preis wurde zum fünften Mal vergeben und ist mit insgesamt 70.000,- € dotiert. Mit dem Preis würdigt die Landesregierung das große Engagement und den Innovationsgeist privater Initiativen.
Der 1. Platz ist mit 25.000,- €, der 2. Platz mit 15.000,- € und der 3. Platz mit 10.000,- € dotiert. Außerdem gibt es zwei Sonderpreise mit jeweils 10.000,- €. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie externen Institutionen und Verbänden entschied über die Prämierung der besten Initiativen. Die Preisträger sind:
1. Preisträger: Projekt „ETHLETE“: Das Unternehmen "Braune Digital" aus Kiel hat eine Software entwickelt, die im E-Sport komplexe Turniere managen kann. Die Jury hob den innovativen Ansatz und das wirtschaftliche Potenzial durch Einsatz Künstlicher Intelligenz und die Nutzung einer Live-Datenerfassung und ­Verteilung hervor.
2. Preisträger: „IDALABS“: Das Startup aus Kiel entwickelte eine Software, die die vollständige Digitalisierung von Handwerksbetrieben steuern kann. Das Projekt überzeugte die Jury durch die Breite der angesprochenen Zielgruppe. Auch wenn die Idee der Software nicht neu sei, so sei das Konzept richtig gedacht, eine bezahlbare Software am Markt anzubieten.
3. Preisträger: „TRUStease“: Das in Kiel entwickelte zweisprachige Coaching- & Trainings-Tool soll die Teamentwicklung unterstützen. Als digitales Kartenspiel sollen Teammitglieder angeregt werden, sich gegenseitig zuzuhören, verschiedene Situationen zu reflektieren und unterschiedliche Perspektiven einzunehmen. Die Jury die breite Zielgruppe hervor.
Sonderpreis Open Data: Projekt "Pastorenverzeichnis Schleswig-Holstein": Das Online-Verzeichnis bietet einen Überblick über alle schleswig-holsteinischen Geistlichen in der Zeit des Nationalsozialismus – darunter biografische Daten, Parteizugehörigkeit sowie veröffentlichte Schriften. Ebenfalls enthalten sind weiterführende Quellen- und Literaturangaben für die Recherche.
Sonderpreis regionale Wirtschaftlichkeit: Plattform "Eet'n – der Online-Wochenmarkt": Hier können Nutzer aus Kiel und der Umgebung online Lebensmittel von regionalen Anbietern bestellen. Die Lebensmittel werden frisch von Höfen aus der Region abgeholt und einmal pro Woche in nachhaltigen Mehrwegverpackungen ausgeliefert.
Digitalisierung ist eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe. Wir wollen Schleswig-Holstein zur digitalen Vorreiterregion in Europa und zum digitalisierungsfreundlichsten Bundesland machen. Um das zu erreichen, müssen Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammenarbeiten. Nur so können wir gemeinsam erfolgreich sein“, betonte CDU-Spitzenpolitiker Schrödter.
Weitere Informationen und das weitere Programm zu der noch bis 18. September d. J. laufende "Digitalen Woche Kiel" gibt es auf der Eventseite.
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Landesregierung in Kiel fördert Vernetzung von KI-Startups über die Landesgrenze hinaus.

SH-Digitalisierungsminister Schrödter forciert die KI-Förderung.
Foto: YouTube/KI-SIGS

Kiel, 09.09.2022: Junge Unternehmen mit Lösungen rund um künstliche Intelligenz sollen in Schleswig-Holstein noch besser vernetzt und länderübergreifend ausgebaut werden. Das sagte SH-Digitalisierungsminister Dirk Schrödter am Mittwoch-Nachmittag bei einem KI-Startup-Pitch in Norderstedt. Die Staatskanzlei hatte gemeinsam mit dem KI-Transfer Hub SH und weiterer Organisationen zum Pitch-Contest eingeladen.
"Unternehmen, die noch nicht länger als fünf Jahre bestehen, werden mit bis zu 90 Prozent der Projektsumme, insgesamt bis zu 200.000 Euro, unterstützt", so der Kieler CDU-Spitzenpolitiker. Schon jetzt gebe es ein großartiges Start-up-Ökosystem in Schleswig-Holstein: "Ich bin mir sicher, dass es noch zahlreiche weitere kreative Ideen und Impulse gibt. KI und Start-ups gehören untrennbar zusammen.
Andreas Hennig, Projektleiter des KI-Transfer-Hub SH: "Seit dem Start 2020 legt unser Ökosystem der Künstlichen Intelligenz einen zentralen Schwerpunkt auf die aufstrebenden Start-ups in Schleswig-Holstein, mit denen wir bereits zahlreiche Erfolgsgeschichten schreiben konnten", sagte der Netzwerker in Norderstedt.
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Startups aus "Die Höhle der Löwen" in hohem Maß Pleite-gefährdet oder schon verschwunden.

Startups aus der VOX-Sendung "DHDL" sind ziemlich Pleite-gefährdet.
Foto: RTL/Bernd-Michael Maurer

Berlin/Düsseldorf, 25.08.2022: Vor der Ausstrahlung der 12. Staffel ab kommendem Montag (29.07.2022) gerät die "VOX"-Startup-Show "Die Höhle der Löwen" in massive Kritik. Die internationale Wirtschaftsauskunftei "Creditsafe" stuft Startups, die sich bei den mehr oder weniger renommierten Investoren in der Sendung um eine Risikokapital-Finanzierung bewerben, als doppelt so Insolvenz-gefährdet ein - im Vergleich zu anderen deutschen Unternehmen.
Danach liegt das Risiko bei den "DHDL"-Startups, in den kommenden 12 Monaten ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen zu können, im Durchschnitt bei 2,5 %. Bei einem Drittel der Jungunternehmen aus der Pitchsendung liegt das Pleiterisiko sogar bei 3 %, berichtet das "Handelsblatt". Interessant: Das Risiko schwankt zudem von Staffel zu Staffel und durch die unterschiedlichen Investoren: In der ersten Staffel lagt das Risiko der Startups zu scheitern bei unter 1,5 %. In der zehnten Staffel schnellte es auf 3,6 % an. Der Bundesdurchschnitt für Insolvenzen liegt laut der in Norwegen gegründeten und u. a. in Berlin beheimateten Scoring-Agentur bei rd. 1,25 %.
Das "Handelsblatt" unterstreicht das hohe Pleiterisiko der "DHDL"-Startups anhand einer Reihe von praktischen Beispielen. Laut der Düsseldorfer Wirtschaftszeitung ist eine Auswahl von Startups zum Pitch vor den insgesamt sieben mehr oder weniger aktiven Investoren alles andere als ein Gütesiegel. Von den bislang 592 für einen TV-Pitch ausgewählten Gründerteams erhielten laut Auswertung nur 53 % überhaupt einen Zuschlag für ein Investment der "TV-Löwen".
Rd. 20 % der vor laufender Kamera versprochenen Deals kam zudem nie zu Stande. "Creditsafe" geht noch weiter: 20 % der Startups in den 11 bereits ausgestrahlten Staffeln sind auf Grund von Zahlungsunfähigkeit oder Auflösung bereits vom Markt verschwunden. Das sind rd. 50 der insgesamt 248 Startups, denen in der deutschen Lizenzproduktion des japanischen Formats "The Tigers of Money" eine Finanzierung versprochen wurde.
Laut der Unternehmensberatung "McKinsey" und der internationalen Startup-Investment-Datenbank "Crunchbase" sind zwischen 25 und 29 % aller Wagniskapital-finanzierten Jungunternehmen in Europa nach kürzerer Zeit auf Grund mangelnder Finanzierung oder fragwürdiger Geschäftsmodelle wieder vom Markt verschwunden. Zudem erreichen rd. 80 % aller in Deutschland mit Wagniskapital finanzierten Jungunternehmen niemals den Exit.
Unter den "Startup-Löwen" ist seit 2016 der Bad Segeberger Posten-Händler "Regale Ralf" Dümmel mit seinem Handelsunternehmen "DS Produkte" aus dem Mecklenburgischen Gallin. Auf der Website wirbt das heute zur Berliner "Social Chain AG" des "DHDL"-Löwen Georg Kofler gehörende Unternehmen mit fortlaufenden Startup-Deals. "DS Produkte"- und "Social Chain"-Pressesprecherin Sanja Stankovic sorgte als Mitbegründerin von "Hamburg Startups" dafür, dass zahlreiche norddeutsche Startups in die von "VOX" ausgestrahlte Sendung nach Köln kamen.
Ein ausführlicher Beitrag zum Thema ist bei den Kollegen des "Handelsblatts" erschienen (Bezahlschranke). 

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Hamburg bei Gründungen nur noch auf Platz 13 der Universitätsstädte in Deutschland.

Der "Startupdetector" legt die Entwicklung der Startupregionen schonungslos offen.
Grafik: Startup-Verband

Berlin/Hamburg, 17.08.2022: Drei der fünf norddeutschen Bundesländer haben im 2. Quartal d. J. einen größeren Rückgang bei den Startup-Gründungen hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahres-Quartal büßte vor allem die selbsternannte Startup-City Hamburg mit einem Rückgang von 23 % (79 zu 103 Gründungen) fast ein Viertel des Gründerengagements ein. Startup-Aufsteiger Schleswig-Holstein musste laut des "Startupdetectors" des Startup-Verbandes mit 20 % ebenfalls kräftig Federn lassen (36 zu 45 Gründungen).
Etwas weniger stark verlor Niedersachsen bei jungen Firmengründungen (50 zu 71). Mit einem Plus von 44 % bzw. 13 Gründungen konnte MV sogar Boden gutmachen, ebenso wie Bremen mit 13 Gründungen bzw. 8 %. Laut der Auswertung steht Hamburg mit 4,3 Gründungen auf 100.000 Einwohner bundesweit auf einem schwachen zweiten Platz (Berlin: 8,5 Gründungen). Bremen liegt mit 1,9 Gründungen noch vor dem Bundesdurchschnitt von 1,8. SH rangiert mit 1,1 Gründungen auf Platz 8, MV mit 0,8 nur auf Platz 13 und Niedersachsen mit 0,7 Neugründungen abgeschlagen auf Platz 14.
Unter den Universitätsstädten mit Gründungsschwerpunkt kegelt Hamburg aus den Top Ten und landet nur noch auf Platz 13 (Q2.2021: Platz 10). Dafür hat sich die Friedensstadt Osnabrück um 9 Plätze auf einen beachtlichen 8. Platz vorgearbeitet und kann sich mit 4,9 Gründungen auf 100.000 Einwohner zwischen Heidelberg und Stuttgart platzieren. Kein anderer norddeutscher Hochschulstandort kommt unter die 10 aktivsten Unistädte in Sachen Gründungen. An der Spitzen liegen Berlin (8,5 Gründungen), München (8,2 Gründungen) und Freiburg (6,1 Gründungen).
Eine vollständige Übersicht zu den Gründungsaktivitäten in Deutschland kann in einer Präsentation des Startup-Verbandes nachgelesen werden (PDF-Download). 
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Hamburg abgeschlagen auf Platz 55 der gründerfreundlichsten Startup-Standorte Europas.

Die selbsternannte "Startupcity" Hamburg fällt europaweit durch.
Foto: HANSEVALLEY

Berlin/Hamburg, 03.08.2022: Die selbsternannte "Startupcity Hamburg" rangiert unter den gründerfreundlichsten Städten Europas nur auf einem schwachen 55. Platz - direkt hinter der Technologiemetropole München, aber 5 Plätze vor der deutschen Startuphauptstadt Berlin. In einer aktuellen Erhebung des internationalen Zahlungsdienstleisters "Unzer" wurden die bürokratischen Schritte bis zur Gründung, der Zeitraum bis zur Eintragung, die Kosten für die Firmenanmeldung, der Zugang zu Krediten, der Körperschaftssteuersatz und der Umfang für die Buchhaltung berücksichtigt. Weitere Faktoren zur Beurteilung der Attraktivität für Startups sind die Öffnungszeiten von Behörden, die Anzahl der Tage, um bei Vertragsbrüchen sein Recht vor lokalen Gerichten durchzusetzen sowie die Unternehmenslandschaft mit kleinen und mittleren Unternehmen.
Danach brauchen Gründer in Hamburg im Durchschnitt 6,5 Schritte, um durch den Bürokratiedschungel der Elbmetropole zu kommen. In Europas gründerfreundlichsten Metropole Paris ist dafür nur ein Schritt notwendig. Darüber hinaus brauchen Hamburger Gründer satte acht Tage bis zur Registrierung. Hier liegt der europäische Bestwert bei vier Tagen, z. B. in Paris, Lyon, Toulouse, Kopenhagen oder Oslo. Mit 2.865,- € sind deutsche Städte gleich teuer bei den Gründungskosten. Mit 91,- € ist hier die litauische Hauptstadt Vilnius am attraktivsten, gefolgt von Kopenhagen mit 117,- €, den schwedischen Städten mit 251,- € und den französischen Gemeinden mit 257,- €.
Bemerkenswerte drei Plätze vor der Hansestadt Hamburg liegt die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover auf Platz 53, vier Plätze nach Hamburg rangiert die Freie Hansestadt Bremen mit ihrer erfolgreichen Gründeruniversität auf einem 58. Platz. Peinlich für Hamburg: Gründerfreundlichste Stadt in Deutschland ist die Ruhrmetropole Essen. Im europaweiten Vergleich kommt die einstige Kohle- und Stahlstadt auf einen bemerkenswerten 16. Platz (HANSEVALLEY berichtete). 
Die nächsten deutschen Städte mit guten Voraussetzungen für Gründer sind Düsseldorf (Platz 23), Duisburg (Platz 32) und Dortmund (Platz 35). Die Studie des Zahlungsdienstleisters "Unzer" kommt zu dem Ergebnis, dass gründen in Deutschland vergleichsweise zeitaufwändig, bürokratisch und teuer ist. Die Registrierung eines neuen Unternehmens lassen sich Behörden in Deutschland zudem teuer bezahlen. Zum Vergleich: Europas attraktivste Gründermetropole Paris nimmt für die Eintragung einer jungen Firma 257,- €.
Hamburg hat nach Angaben des stadteigenen Startup-Portals aktuell rd. 1.250 Startups, davon rd. 500 Seed-Stage-Firmen, gut 400 Early Growth Stage Startups sowie rd. 330 Later Stage Startups. Die gesamte Meldung zu den Top 85 in Deutschland und Europa kann auf der Presseseite von "Unzer" nachgelesen werden.
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Keine norddeutsche Großstadt unter Europas führenden Gründermetropolen.

Eine Bankrott-Erklärung für Berlin, München und Hamburg.
Grafik: Unzer

Berlin, 27.07.2022: Keine norddeutsche Großstadt ist für Gründer von Startups und KMUs besonders attraktiv. Weder die sich selbst als "Startupcity" verkaufende Wirtschaftsmetropole Hamburg, noch Bremen mit seiner gründungsstarken Universität, die Schleswig-Holsteinische Universiätsstadt Lübeck mit dem Startup-Accelerator "Gateway 49" noch die niedersächsische Landeshauptstad Hannover mit ihrem Startup-Ökosystem können deutschland- oder gar europaweit punkten.
Gründerfreundlichste Stadt in Deutschland ist die Ruhrmetropole Essen. Im europaweiten Vergleich kommt die einstige Kohle- und Stahlstadt auf einen bemerkenswerten 16. Platz. Keine andere deutsche Stadt - auch nicht Berlin oder München - können im Vergleich von 85 Standorten zur Gründung in Europa punkten. Interessant: Die nächsten deutschen Städte mit guten Voraussetzungen für Gründer sind Düsseldorf (Platz 23), Duisburg (Platz 32) und Dortmund (Platz 35).
Die Studie des Zahlungsdienstleisters "Unzer" kommt zu dem Ergebnis, dass gründen in Deutschland vergleichsweise zeitaufwändig, bürokratisch und teuer ist. Die Registrierung eines neuen Unternehmens lassen sich Behörden in Deutschland zudem mit teuren 2.865,- € bezahlen. Zum Vergleich: Europas attraktivste Gründermetropole Paris nimmt für die Eintragung einer jungen Firma gerade einmal 257,- €.
Weitere Informationen im Detail gibt es in einem ausführlichen Beitrag auf der "Unzer"-Presseseite.
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Niedersachsen fördert Innovations-Cluster in Osnabrück mit 4,9 Mio. €.

CDU-Wirtschaftsminister überreicht den Förderbescheid für das neue CDC.
Foto: Coppenrath-Stiftung

Osnabrück/Hannover, 12.07.2022: CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat der "Coppenrath-Stiftung" in der vergangenen Woche einen Förderbescheid über 4,9 Mio. € überreicht. Damit kann der Neubau des "Coppenrath Digital Innovation Cluster" als Ergänzungsbau zum neuen "Coppenrath Innovation Centre" beginnen. In dem zehnstöckigen Gebäude sollen wissensbasierte Startups ebenso angesiedelt werden, wie innovative Mittelständler.

Themenschwerpunkte für das Innovationsgebäude sollen Landwirtschaft, Lebensmittel und Gesundheitswesen im Kontext KI und Digitalisierung sein. Zu den geplanten Flächen gehören u. a. Büros, Coworking-Spaces, gemeinsame Labore für Forschung und Wissenschaft sowie Werkstätten. Mitte 2025 sollen die ersten Mieter in den Innovations-Komplex einziehen.
Das "CDC" wird auf dem ehemaligen Bahngelände "Lok-Viertel" hinter dem Osnabrücker Hauptbahnhof in direkter Nachbarschaft zum künftigen "Coppenrath Innovation Centre" errichtet. Im früheren Ringlockschuppen entstehen auf Initiative der "Coppenrath Stiftung" und der Stadt Osnabrück bis Anfang 2024 insgesamt 8.000 qm Flächen für Forschung und Wissenschaft sowie Startups und Mittelstand - gefördert mit 6 Mio. € Bundesmitteln.
Im Frühjahr kommenden Jahres zieht in den Mittelbau des ehemaligen Lokschuppens das DFKI mit seinem neuen Standort für Niedersachsen ein. Partner des Innovations-Centres "CIC" sind die Universität und die Hochschule der Friedensstadt sowie der "Osnabrück Healthcare Accelerator" und das "Seedhouse" für Startups. Weitere künftige Partner sind die Unternehmen "Grimme" und "Harting" sowie die Handwerkskammer.
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der "Coppenrath Stiftung". (Foto: Coppenrath Stiftung)
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Hamburger Website-Baukasten Jimdo feuert Marketing-Abteilung und verhängt Presse-Maulkorb.

Bei Jimdo wurden fast 20 Leute im Marketing per Videocall gefeuert.
Foto: Kampus Productions, Pexels

Hamburg, 04.07.2022: Das Startup-Magazin "Startbase" der Stuttgarter Börse hat exklusiv veröffentlicht, dass der Hamburger Anbieter von Website-Baukästen - "Jimdo" - zahlreiche Mitarbeiter seiner Marketing-Abteilung kurzfristig gefeuert hat. Gründer und Geschäftsführer Matthias Henze begründete das Freisetzen von Mitarbeitern als "notwendige Umstrukturierung". Brisant: Das Unternehmen versuchte mit einer scharfen Unterlassungserklärung, die schlechte Nachricht vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen.
Laut "Startbase" wurde von den fast 20 entlassenen Marketing-Mitarbeitern verlangt, keine „nachteiligen oder unfreundlichen Äußerungen” in Bezug auf "Jimdo" zu tätigen, „insbesondere in der Presse oder in den sozialen Medien”. Der "Maulkorb-Erlass" des "Jimdo"-Managements macht auch vor der Begründung für die Entlassungswelle nicht halt. So heißt es im Schreiben an die Entlassenen: „Die Gründe für unsere Entscheidung haben wir dir im persönlichen Gespräch erläutert.
Unter den gefeuerten Mitarbeitern herrscht laut eines Betroffenen ein Gefühl der Enttäuschung und Fassungslosigkeit. Gegenüber "Startbase" sagte er, dass sich die Kollegen unfair behandelt fühlten: „Da Jimdo keinen Betriebsrat hat, wurde ohne die Berücksichtigung jeglicher sozialen und individuellen Situationen entschieden, wer gehen musste“. Unter der verbliebenen Belegschaft herrscht nun offenbar Angst, selbst ins Fadenkreuz des Managements zu geraten.
Matthias Henze versuchte gegenüber "Startbase", die Entlassungswelle schönzureden. Zur Ankündigung der Massenentlassungen per Videokonferenz kurz vor dem Austeilen der schriftlichen Unterlagen erklärte er: „Uns war wichtig, den Leuten individuell die Gründe darzulegen.“ Der nicht unumstrittene Unternehmer sagte zum Abbau der Marketing-Abteilung aus wirtschaftlichen Gründen: „Wir haben versucht, eine möglichst humane Art für die Kündigungen zu finden.“
Es ist nicht das erste Mal, dass "Jimdo" aus strategischen Gründen überraschend Mitarbeiter auf die Straße setzt. Im Herbst 2016 feuerte "Jimdo" rd. 25 % der gesamten Belegschaft - und dies trotz erfolgreichem Jahresabschluss. Die Begründung von Henze damals gegenüber dem Wirtschaftsmagazin "Impulse": zu langsame Produktentwicklung.
Die Original-Nachricht ist bei "Startbase" nachzulesen. 
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Unternehmerverband AGA startet bundesweites Netzwerk für Startups.

Beim AGA supportet man Startups bundesweit mit seinem Know how.
Grafik: AGA

Hamburg, 21.06.2022: Der norddeutsche Branchenverband der Groß- und Außenhändler - "AGA" - hat ein eigenes, bundesweites Programm zur Förderung von Startups aufgelegt. Unter der Marke "Bulb" spricht der "AGA" Gründer speziell an und öffnet sein Leistungsangebot deutschlandweit für junge, schnell wachsende Unternehmen. Darüber kümmert sich das "Bulb"-Team um die Vernetzung von etablierten Unternehmen aus seinem Netzwerk mit jungen, innovativen Firmen - z.b . für Wissensaustausch, Vertriebspartnerschaften oder Joint Ventures.
Der Unternehmerverband bietet jungen Firmen ein eigenes Netzwerk mit Matchmaking, Praxisforen zu relevanten Themen und konkrete Unterstützung u. a. in den Themen Betriebswirtschaft, Personalbeschaffung und Arbeitsrecht. Dazu kommt der Zugang zu Veranstaltungen des "AGA", z. B. den aktuellen Themen Lieferkettengesetz oder Whistleblower. Das kommen Handelsthemen, wie die Zukunft des Einzelhandels.
Damit aus innovativen Ideen ein erfolgreiches Business wird, brauchen Startups vor allem eines: Unkomplizierten Support, der sie entscheidend weiterbringt und an der richtigen Stelle entlastet. bulb hilft Gründerinnen und Gründern, sich auf das Wesentliche, nämlich den Auf- und Ausbau ihres jungen Unternehmens zu konzentrieren“, erläutert AGA-Hauptgeschäftsführer Volker Tschirch.
Im Unternehmerverband "AGA" sind mehr als 3.500 überwiegend mittelständische Unternehmen des Groß- und Außenhandels aus den fünf Küstenländern organisiert. Mit 40 Mitarbeitern unterstützt der "AGA" die Mitgliedsunternehmen in Fragen der Unternehmens- und Personalführung. Der "AGA"-Mitgliederservice besteht aus den Bereichen Recht & Tarife, Personal & Unternehmen, Arbeit & Digitalisierung, Bildung & Beruf, Studien & Employer Branding sowie Politik & Kommunikation.
Die vollständige Meldung zu "Bulb" des "AGA" kann hier nachgelesen werden.
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Startups aus SH können wieder ins Silicon Valley fliegen.

Schleswig-Holstein setzt seine Startup-Reisen ins Silicon Valley fort.
Foto: Startup SH

Kiel, 21.06.2022: Beim "Überflieger-Wettbewerb 2022" haben junge Unternehmen aus Schleswig-Holstein ab sofort wieder die Chance auf eine Startup-Reise nach San Francisco und ins Silicon Valley. Den Startschuss gaben Wirtschaftsminister Bernd Buchholz und die drei Vereine StartUp SH, The Bay Areas und Marketing Club Schleswig-Holstein am vergangenen Freitag auf dem "Waterkant Festival" in Kiel.
Für Axel Schulz vom Verein "The Bay Areas" zeigen die Reisen ins Silicon Valley: „Startups brauchen Zugang zu Forschung und Kapital, aber auch zu erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern und etablierten Firmen.“ Das ermöglicht der Überflieger-Wettbewerb nicht nur jenseits des Atlantiks. Zusätzlich zum Finale wird es in diesem Jahr ein weiteres Netzwerk-Event für alle Wettbewerbsteams geben, bei dem die Gründerinnen und Gründer Kontakte zu
Unternehmen aus Schleswig-Holstein knüpfen können.
Der heutige Austausch mit den aktuellen Überfliegern hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig dieses Format und wie wertvoll eine Reise ins Silicon Valley für unsere schleswig-holsteinischen Startups ist. Mitzuerleben, wie sich ein Startup zu einem erfolgreichen Unternehmen mit vielen Mitarbeitern und internationaler Strahlkraft entwickelt, ist großartig und motiviert hoffentlich noch viele andere Gründungswillige, denn das Potenzial haben wir im echten Norden allemal“, sagte der scheidende FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz.
Für den "Überflieger-Wettbewerb" können sich Startups bewerben, die zwischen 1. Januar 2019 und 31. August 2022 gegründet wurden und ihren Firmensitz in Schleswig-Holstein haben. Dafür müssen sie bis zum 28. Juli d. J. ein Motivationsschreiben und Pitchdeck einreichen. Eine Jury aus Vertretern der Sponsoren, der drei Vereine und dem Wirtschaftsministerium wählen sechs Startups aus, die beim Finale am 5. Oktober '22 im Gästehaus der Landesregierung in Kiel um die begehrten Flugtickets nach San Francisco antreten.
Alle Infos zum Startup-Wettbewerb in SH gibt es hier. 
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Hamburger Identitäts-Dienstleister Nect setzt auch auf B2B-Verträge.

Nect erweitert seine Identitäts-Wallet um eine B2B-Vertragslösung.
Foto: Nect/Shutterstock

Hamburg, 16.06.2022: Die digitale Identitäts-Dienstleister "Nect" macht seine bundesweit genutzte Lösung zur digitalen Identifizierung jetzt auch für den Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen nutzbar. Mit dem neuen App-Service "Nect Business Ident" als Teil der "Nect Wallet" können nun rechtsverbindliche Verträge zwischen Unternehmen digital in einer App geschlossen werden.
Bei Transaktionen zwischen Unternehmen muss neben der Identität des Geschäftspartners auch dessen Zeichnungsberechtigung sichergestellt werden. In der "Nect Wallet"-App ist mit "Nect Business Ident" durch den automatisierten Abgleich mit dem Handelsregister beides möglich. Die zweifache Legitimierung mit "Nect Ident" dauert wenige Minuten.
Der Geschäftspartner identifiziert sich in Echtzeit mittels eines Ausweises und eines "Selfie-Videos". Im Anschluss findet im Hintergrund ein automatischer Abgleich mit dem Handelsregistereintrag statt. Nach erfolgreicher Identifizierung wird der persönliche digitale Ausweis des Geschäftspartners in der "Nect Wallet" hinterlegt. Der digitale Ausweis kann für weitere Identifizierungen erneut verwendet werden.
In der "Nect Wallet" ist mit "Nect Sign" auch eine Lösung für die qualifizierte elektronische Signatur integriert. "Nect Sign" bietet damit ein weiteres im Geschäftsverkehr wichtiges Feature, das ermöglicht, dass mehrere Personen ein Dokument rechtskräftig digital unterschreiben können.
Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO der Nect GmbH: „Mit Nect als Schnittstelle zum Handelsregister können Unternehmen unsere bewährte digitale Identifizierung jetzt nicht mehr nur für den komfortablen Austausch mit ihren Endkunden nutzen, sondern auch zur Vereinfachung ihrer Transaktionen mit Firmenkunden, Zulieferern und Dienstleistern.
Durch die Integration von digitaler Identifizierung, der Legitimation durch den Handelsregisterabgleich und der rechtssicheren elektronischen Unterschrift in der Nect Wallet bieten wir eine „All-in-One-App“-Lösung -- ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden ID-Ökosystem mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten."
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist in der "Pressebox" nachzulesen.
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Flensburger E-Flotten-Startup bekommt Millionenfinanzierung.

Die Software "IO-ELON" ist Basis für das manamgement von E-Auto-Flotten.
Foto: IO Dynamics.

Lübeck, 13.06.2022: Das Flensburger Tech-Startup "IO Dynamics" hat eine millionenschwere Finanzierungsrunde für ihr sensorbasierten E-Flotten-Management abschließen können. Das durch den Lübecker Startup-Accelerator "Gateway 49" geförderte Team wird vom High-Tech Gründerfonds (HTGF), "Smart Infrastructure Ventures" sowie "be10x Capital" von Frank Thelen bei seinem weiteren Wachstum unterstützt.
Mit dem Kapital soll vor allem das Lade- und Energiemanagement-System von "IO Dynamics" auf Basis der Software "IO-ELON" weiterentwickelt werden. Ziel des Engagements ist die Verbesserung der Effizienz von elektrisch angetriebenen Fahrzeugflotten. Dazu werden Daten aus Ladesäulen und Elektroautos sowie Gebäudedaten, die Entwicklung der Strompreise und Sonnenstunden berechnet, um ideale Ladepläne zu entwickeln.
"Wir stehen jetzt an einem wichtigen Punkt: Wir haben eine Lösung entwickelt, die den Einsatz von Elektroautos kostengünstiger und grüner macht: Unser Produkt ist herstellerunabhängig und flexibel. Das ist ein echter Zugewinn für all jene, die auf Elektromobilität setzen wollen und ein einfaches und ressourcenschonendes Lademanagement brauchen", so Johann Olsen, Mitgründer und CEO von "IO-Dynamics".
Eine ausführliche Meldung gibt es auf den Seiten des Startups.
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Erste "Hamburg Innovation Awards" nach der Corona-Pandemie mit zwei KI-Gewinnern.

Das Team von "DePla" überzeugte mit seinem PET-Recyling.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 03.06.2022: In der Altonaer Fischauktionshalle wurden am Donnerstag-Nachmittag im Rahmen des "Hamburg Innovation Summit" die diesjährigen "Hamburg Innovation Awards" an Neugründungen, Startups im Wachstum und etablierte Jungunternehmen verliehen. Den Gewinn von jeweils 5.000,- € und einen "Startup-Koffer" überreichten Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann.

Der "HHIA" bestätigt die Erfolgsgeschichte des KI-Startups "Nect".
Foto: HANSEVALLEY

In der Kategorie "Idee" für junge Gründungen bis zu einem Jahr konnte sich das Greentech-Startup "DePla" mit einer Lösung zum chemischen Recycling mechanisch nicht wiederverwertbarer PET-Abfälle durchsetzen. In der Kategorie "Start" gewann das junge Hamburger Identity-Unternehmen "Nect" mit seiner KI-basierten Identitätslösung ("Nect-ID") und einer sicheren Unterschriftenlösung via Handy ("Nect-Sign"). Unter den etablierten Unternehmen mit mehr als 5 Jahren am Markt brillierte der KI-unterstütze, digitale Abbiege-Assistent von "LuisTech".

"LuisTech" schreibt mit seinem KI-basierten Abbiege-Assistenten Geschichte.
Foto: HANSEVALLEY

Die "Hamburg Innovation Awards" waren einer der Höhepunkte des diesjährigen "Hamburg Innovation Summits" unter dem Motto "Neue Materialien für die Stadt von Morgen". Nach Veranstalterangaben trafen sich an der Elbe mehr als 1.000 Vertreter aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Forschung, Startups und etablierten Unternehmen zur diesjährigen Innovationsschau staatlich finanzierter Fördereinrichtungen und ihrer Partner. Die Wirtschaftsförderung der Hansestadt veröffentlichte eine Internetseite mit Informationen zum Gründerstandort unter dem Marketing-Label "Startup City Hamburg".

Eine ausführliche Meldung zu allen Gewinnern gibt es auf der Veranstalterseite

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Hamburg Innovation Summit präsentiert staatlich finanziertes Ökosystem.

Die Fischauktionshalle wird Bühne für das staatliche Hamburger Ökosystem. 
Foto: HHIS/Anne Gaertner

Hamburg, 02.06.2022: In der Fischauktionshalle in Altona eröffnet am Donnerstag nach zwei Jahren Zwangspause wieder der "Hamburg Innovation Summit" des staatlich finanzierten Hamburger Ökosystems um Forschung und Wissenschaft, Unternehmensgründungen und Startups. Wie vor der Corona-Pause erwartet die Besucher ein Konferenzprogramm, eine Ausstellungsfläche und ein Startup-Bereich. Höhepunkt des Events ist die Verleihung der diesjährigen "Hamburg Innovation Awards" am Donnerstag-Abend.
Auf dem Programm stehen u. a. ein Paneltalk zu Innovationen an Alster und Elbe mit Vertretern des rot-grünen Senats, der Wirtschaftskammern und der Universität Hamburg, eine Diskussion zu Wissenschaft und Forschung mit Vertretern der staatlichen Hochschulen und ihnen angeschlossener Institute, ein politisches Networking mit acht Vertretern von SPD und Grünen sowie der Hamburger Senatsbehörden, eine Wirtschaftslounge mit Vertretern staatlich finanzierter Cluster-Netzwerke sowie einzelner Firmen und Startups.
Am Nachmittag verleihen Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann die diesjährigen "Hamburg Innovation Awards" in den Kategorien "Idee", "Start" und "Wachstum". Zu den möglichen Preisträgern zählt u. a. das junge Hamburger Identity-Unternehmen "Nect". Die neun Finalisten können auf der Award-Seite nachgelesen werden. Das offizielle Programm klingt ab 17.00 Uhr mit einem Get-together in und vor der Fischmarkthalle aus.
Am Freitag bietet der "HHIS" eine halbtägige Online-Akademie u. a. zu den Themen Augmented Reality, Online Marketing und Social Media, Biomaterialien für nachhaltige Solarzellen und Kreislaufwirtschaft. Weitere Informationen, das vollständige Programm und Tickets gibt es über die Website der Veranstaltung. Schüler, Studenten und Gründer zahlen 29,- € Eintritt, Vertreter von Hochschulen, Forschung und Wissenschaft 39,- €, alle anderen Teilnehmer 89,- €. 
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Hamburger Identity-Anbieter Nect erweitert digitale Identität um qualifizierte Unterschriften in einer App.


Nect-CEO Benny Bennet-Jürgens baut eine Identity-Wallet
Foto: NECT, Matthias Friel

Hamburg, 01.06.2022: Ab sofort ergänzt die Hamburger Nect GmbH ihr Angebot um "Nect Sign" für die qualifizierte elektronische Signatur (Qualified Electronic Signature, QES). Mit er Lösung können Anwender Verträge, Vollmachten und andere Dokumente mit hohen gesetzlichen Formvorschriften schnell und einfach via App unterschreiben. Vor der digitalen Unterschrift ist lediglich eine sichere digitale Identifizierung notwendig. "Nect Wallet" vereint mit der Integration von "Nect Sign" und der erfolgreichen Identifizierungslösung "Nect Ident" die beiden Schritte zu einer eigenen Wallet.
Zunächst muss der Unterzeichner seine Identität nachweisen. Nach erfolgreicher Identifizierung wird dem Nutzer das zu unterzeichnende Dokument zur Prüfung angezeigt. Sobald er es freigegeben hat, erhält er eine sechsstellige TAN. Durch deren Eingabe das Dokument endgültig rechtskräftig unterzeichnet wird. Bei Bedarf können auch mehrere Personen auf diese Weise ein Dokument unterschreiben, etwa bei der Eröffnung eines gemeinsamen Kontos oder der Erteilung einer Bankvollmacht.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Neben Dokumenten - wie Arbeitsverträgen, Mietverträgen und Patientenverfügungen - kann sie zum Unterschreiben von Versicherungs- und Telefonverträgen sowie Anträgen auf die Eröffnung eines Bankkontos und für die Erteilung von SEPA-Mandaten für den Lastschrifteinzug genutzt werden. Über Versicherungen, Banken und Telekommunikationsanbieter hinaus können Immobiliendienstleister und Arbeitgeber mit der Signatur-Lösung ihre Digitalisierung vorantreiben, Geschäftsprozesse vereinfachen und ihren Vertragspartnern eine moderne, sichere und komfortable Lösung bieten, so "Nect".
Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO der "Nect GmbH": "Ob ein Nutzer eine QES akzeptiert oder doch wieder zu Papier und Stift greift, hängt zu 90 Prozent davon ab, ob die Identifizierung reibungslos funktioniert. Mit Nect Sign integrieren wir unsere top-bewertete Lösung Nect Ident für die einfache und sichere Form der qualifizierten elektronischen Unterschrift in unsere Nect Wallet."
Mehr als vier Millionen Endnutzer haben bis Anfang März d. J. ihre Identität mit dem "Selfie-Ident"-Verfahren des Hamburger Unternehmens bestätigen lassen, um schnellen und sicheren Zugriff auf digitale Serviceangebote, zum Beispiel ihrer Versicherung, Krankenkasse oder eines Telefonanbieters zu erhalten. Einmal verifiziert, wird das genutzte Ausweisdokument als digitale Identität in der "Nect Wallet" hinterlegt und kann für weitere Prozesse erneut verwendet werden. 
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist im "Presseportal" nachzulesen. 

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Erste Startup-Days für den ganzen Norden in Lübeck.

Der TZL-Campus wird Heimat der Startup Days in Lübeck.
Foto: TZL Lübeck

Lübeck, 01.06.2022: Auf dem Campus des "Technik Zentrums Lübeck" im Hochschulstadtteil der Hansestadt starten am Mittwoch zum ersten Mal die "Startup Days Lübeck". Das "TZL" und der Startup-Accelerator "Gateway 49" erwarten insgesamt bis zu 400 Gäste. Über 40 Startups und mehr als 20 Experten werden an zwei Tagen ihr Wissen rund um die Gründung und das Wachstum von Jungunternehmen vermitteln. Dazu kommen 16 Workshops zu speziellen Themen, wie Recht, Finanzierung und Marketing.
Am ersten Tag geht es auf den beiden von IHK und "Sparkasse" gesponserten Bühnen um Neugründungen von Startups, am zweiten Tag um das Wachstum von Scaleups. HANSEVALLEY-Chefredakteur Thomas Keup wird aus mehr als 10 Jahren Startup-Erfahrungen am Mittwoch-Nachmittag über Dos and Don'ts für die PR von jungen Firmen sprechen. Dabei fließen Erfahrungen aus mehr als 5 Jahren Hanse Startup Magazin HANSESTARTUPS, der Redaktion für ein Berliner Startup-Magazin und die Betreuung der Pressearbeit von schnell wachsenden Jungunternehmen in Berlin, Hamburg und Barcelona ein.
Highlight der vom scheidenden FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz eröffneten "Startup Days" ist ein Konzert am Mittwoch-Abend mit der Hamburger Band "Atomic Playboys" und einem Sommerfest an der Maria-Goeppert-Str. für Studenten, Startupper, Mentoren und interessierte Unternehmer. Für Hochschüler und Startup-Gründer ist der Eintritt zu den "Startup-Days" kostenlos, Unternehmen zahlen 30,- €.
Details zum Programm finden Interessenten auf der Seite der "Startup-Days 2022". Tickets für die "Startup-Days" gibt es direkt bei "Eventbrite". HANSEVALLEY ist Unterstützer der "Startup-Days" und Medienpartner des Startup-Accelerators "Gateway 49"
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Lübeck wird zum Treffpunkt der Startup-Szene im Norden.
Grafik: TZL

Startup-Gründungen in Deutschland: Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren massiv aufgeholt. Der echte Norden ist bei den Neugründungen heute unter den Flächenländern Top Nr. 2. Einer der Startup-Hubs zwischen Nord- und Ostsee ist in Lübeck zu Hause. Der Startup-Accelerator "Gateway 49" bietet Neugründungen und Startups im Wachsrtum ein neunmonatiges Förderprogramm auf dem Weg zu Produktreife und Marktexpansion.

Nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie erwacht auch auf dem Hanse Innovation Campus im Lübecker Hochschulstadtteil das Leben. Anfang Juni treffen sich bis zu 400 Studenten, Gründer, Jungunternehmer sowie Mentoren, Förderer und Partner von "Gateway 49" zu den "StartUp Days 2022". Wir haben mit Programm-Manager Stefan Stengel gesprochen, welche Highlights Gäste aus Lübeck, der Metropolregion und den ganzen Norden erwarten.

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Hamburg und der Norden weit abgeschlagen bei KI-Startup-Gründungen.

KI-Startups siedeln sich vor allem in Berlin und München an.
Foto: Canva Studio, Pexels

München/Hamburg, 20.05.2022: Von 302 deutschen KI-Startups kommen nur gut 1/10 aus den norddeutschen Bundesländern. Von 32 KI-Jungunternehmen im Norden haben mit 21 rd. 2/3 ihren Sitz in Hamburg, weitere 8 Startups in Hannover. Damit verliert der Norden Deutschlands auch bei jungen, zukunftsweisenden Unternehmen den Anschluss gegen die KI-Hochburgen Berlin und München sowie die KI-Zentren Karlsruhe und Tübingen. Das ist das Ergebnis einer Detailauswertung der aktuellen "KI-Startup-Landkarte" der Initiative "Applied AI" von "UnternehmerTUM" an der TU München durch HANSEVALLEY.
Wichtigste Branchenthemen für Hamburger KI-Startups sind vor allem Transport und Logistik, Computervision, Marketing und Finanzen. Die Jungunternehmen mit Maschine-Learning-Kompetenz an Alster und Elbe folgen somit den traditionellen Branchen in der norddeutschen Wirtschaftsmetropole. Auch in Hannover gründen sich vor allem KI-Startups in den Themen Banking & Versicherungen, Computervision und Marketing.
Einzelne KI-Startups kommen außerdem aus Braunschweig, Lüneburg und Lübeck. Einen besonderen Gründungsschwerpunkt in den KI-Hotspots Bremen, Oldenburg und Osnabrück sowie Lübeck gibt es nicht. KI-Themen, wie Computer Audition, Computer Linguistics, Healthcare oder Robotics finden sich unter den norddeutschen Nachwuchsunternehmen so gut wie gar nicht.
Wie im Vorjahr liegt Hamburg bei der Finanzierung von KI-Startups weit abgeschlagen hinter den beiden KI-Startup-Hotspots Berlin und München auf Platz Drei. Die höchsten Investments in KI-Jungunternehmen gibt es in Bayern, Sachsen und Brandenburg. Hier liegen Bremen und Hamburg nah einander im Mittelfeld.
Die deutsche KI-Startup-Landkarte kann hier abgerufen werden. (Foto: Canvas Studio, Pexels)
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Hamburger Frischepost von Berliner Footprint Club übernommen.

Die Frischepost wird jetzt Teil des Footprint Clubs aus Berlin.
Foto: Frischepost

Hamburg, 13.05.2022: Der Berliner "Footprint Club" hat den Hamburger Lebensmittel-Lieferdienst "Frischepost" übernommen. "Footprint Club" verfolgt das Ziel, vor allem durch Zukäufe eine führende deutsche E-Food-Plattform für nachhaltige Lebensmittel aufzubauen. Die Hamburger "Frischepost" ist die erste Akquisition der Berliner – weitere sollen noch in diesem Jahr folgen. Die beiden Gründerinnen hielten zuletzt noch rd. 21 % der Anteile.
Mittelfristig sollen die zugekauften E-Food-Unternehmen des "Footprint Club" unter einem Dach vereint werden, um das Potenzial verschiedener Anbieter zu bündeln, Synergien zu heben, Kosten zu reduzieren und gleichzeitig ökonomisch und ökologisch nachhaltig zu handeln.
Durch den „Buy & Build”-Prozess will "Footprint Club" aus Kleinmachnow bei Berlin bereits im kommenden Jahr einen konsolidierten Jahresumsatz von 100 Mio. € erzielen. Der "Footprint Club" beschäftigt aktuell über alle Unternehmen hinweg 150 Mitarbeiter an den Standorten Berlin und Hamburg. Hinter der Holding für E-Food-Themen stehen die Gründer Jens Gützkow, Michel Stumpe und Jens-Uwe Heinrich. 
Die 2015 in Hamburg gegründete "Frischepost" ist mit dem Ziel angetreten, regionale Erzeuger und Kunden in der Stadt mit einer Online-Plattform zu verbinden und damit eine nachhaltige Landwirtschaft zu stärken. Mittlerweile beliefert "Frischepost" mit einer eigenen E-Auto-Flotte Kunden in Berlin und Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet und Köln.
Das Team ist seit der Gründung nach eigenen Angaben auf über 130 Mitarbeiter angewachsen. Die Investoren - wie "Bon Venture", "Sunrise Capital" und der Haferflockenhersteller "Peter Kölln" - investierten in den letzten Jahren rund 4 Mio. € in die "Frischepost".
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Uni Hamburg baut umfassende Startup-Förderdatenbank für Hamburg und Norddeutschland auf.

Die Uni Hamburg zeigt alle Fördermöglichkeiten für Startups auf.
Foto: christianhofmann63, Pixabay

Hamburg, 10.05.2022: Eine neue Datenbank, die an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Hamburg aufgebaut wurde, bietet ab sofort einen umfassenden, transparenten Überblick zu öffentlichen und privaten Förderungen für Jungunternehmen in Hamburg. Filterfunktionen bieten gezielte Recherchemöglichkeiten. Unter anderem können finanzielle Förderungen, administrative Angebote, Events oder Räumlichkeiten gesucht werden.
Insgesamt stellt das Projektteam zum Start eine Datenbank mit mehr als 500 Förderern an Alster und Elbe zusammen. Hinzu kommen rund 100 Events, zu denen etwa Gründungs- und Businessplan-Wettbewerbe gehören. Auch sie bieten Start-ups Hilfe bei der Entwicklung und der Vernetzung mit der regionalen Startup-Szene. Hinzu kommen bundesweite Förderprogramme, die aiuch in Hamburg genutzt werden.
„Bisher war die Infrastruktur der Förder-, aber auch Finanzierungslandschaft für Interessierte sehr intransparent“, so Michel Clement, Professor für Marketing und Media an der Fakultät für Betriebswirtschaft. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern des "Management Transfer Labs“ der BWL-Fakultät hat er die Angebote recherchiert und die Analyse der Start-up-Landschaft wissenschaftlich begleitet.
Es sind konkrete Projekte geplant, um die Datenbank um die Regionen Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zu erweitern. Dazu kooperieren die Wissenschaftler des "Management Transfer Labs“ unter anderem mit der Christian-Albrechts-Universität in Kiel sowie den Universitäten von Bremen und Göttingen. 
Ermöglicht wird der Aufbau der Webseite durch eine Förderung im Rahmen des EXIST-Programms des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Europäischen Sozialfonds finanziert. Ziel ist es, u. a. die Gründungskultur an der Universität Hamburg weiter zu stärken.

Die Datenbank ist online abrufbar unter: https://startup-ecosystem.blogs.uni-hamburg.de. Ergänzungen und Updates sind jederzeit möglich und können an bwl.exist@uni-hamburg.de gesendet werden.
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NBank beteiligt sich an Osnabrücker Reiseplanungs-App.

Die Lambus-App bietet Reiseplanung in einer Hand.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 09.05.2022: Die gesamte Reisevorbereitung in der Hosentasche ermöglicht eine junge App der "Lambus GmbH". Dazu gehört die Planung von Reiseausgaben, die Organisation Reisestrecken, die Buchung von Fahrten und Aufenthalten, die Verwaltung von Reisedokumenten und das Management von Notizen und Urlaubsfotos.
Seit kurzem beteiligt sich "NBank Capital" an dem Osnabrücker Jungunternehmen. Die Beteiligungstochter der niedersächsischen Innovations- und Förderbank "NBank" unterstützt mit einem sechsstelligen Betrag das Wachstum des Tech-Startups. Das Wachstumspotential des Unternehmens liegt für die "NBank-Tochter" jenseits des eigentlichen Geschäftes. 
Die App erzielt Einnahmen aus einer kostenpflichtigen Pro-Version mit erweiterten Funktionen, die für die Vorbereitung einer Reise einmalig oder für ein Jahr abonniert werden kann. Zum anderen erhält es Provisionen von Partnern wie "Deutsche Bahn" oder "Airbnb", wenn Reisen oder Dienstleistungen über die "Lambus-Plattform" gebucht werden.
Aus beiden Monitarisierungsmöglichkeiten ergeben sich bereits Millionen an Datenpunkten zu Reiseaktivitäten von mehreren hunderttausend Nutzern. „Sie stellen einen erheblichen Wert des Unternehmens dar, da sie dabei helfen, kontextuelle Reisevorschläge zu machen. Selbst großen Reiseanbietern fehlen in Detail und Umfang diese Masse an Information, weil sie anders als Lambus immer nur einen Teil des Geschäftes abdecken“, so "NBank Capital"-Beteiligungsmanager Johannes Herzog.
Bei den technik-affinen Erlebnisgenerationen erfreut sich die App bereits großer Beliebtheit. Diese möchte die "Lambus GmbH" mit der Beteiligung durch intensivere Social-Media-Marketing steigern und Personal in Entwicklung, Vertrieb und Marketing aufbauen.
Weitere Informationen gibt es auf der Website von "Lambus".
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Lübeck wird zum Treffpunkt der norddeutschen Startup-Szene.

Anfang Juni d. J. wird Lübeck Mittelpunkt der norddeutschen Startup-Szene.
Grafik: TZL Lübeck

Lübeck, 06.05.2022: Das Technikzentrum Lübeck und der Startup-Accelerator "Gateway 49" laden am 1. und 2. Juni d. J. zu den "Startup-Days 2022" auf den "TZL Campus" im Lübecker Hochschulstadtteil ein. Interessierte Hochschüler, Gründer und Jungunternehmer erwarten allein mehr als 16 Stunden Vorträge, Workshops und Bootcamps zu allen relevanten Gründungsthemen. Über 20 Sprecher und Experten bieten ihr Know-how mehr als 40 vor Ort erwarteten Startups und ihren Teams sowie über 350 Gästen aus ganz Norddeutschland.
Am ersten Tag dreht sich alles um die Unterstützung von interessierten Gründern und Earlystage-Startups. Dazu gibt es auf zwei zentralen Bühnen aktuelle Vorträge zu den Themen Business Model Canvas, Prototyping, Recht, Finanzierung, Startup-PR und Nachhaltigkeit. Ein wichtiger Fokus ist die Vernetzung des Unternehmernachwuches mit erfahrenen Profis.
Am zweiten Tag stehen Laterstage-Startups und Scaleups im Fokus des Events. Dazu gibt es Branchen-Pitches für neue Kooperationen in den norddeutschen Branchen Food, Life Science, Logistik und Smart City, Wissenstransfer zu Themen wie Beteiligung durch Business Angels, Personalgewinnung, Finanzplanung für Startups und internationales Wachstum. Zudem dreht sich in einer eigenen Werkstatt alles um 3D-Druck und Prototyping.
Allen Interessierten stellt sich auch das Lübecker Startup-Ökosystem mit dem "GründerCube" der Uni Lübeck und der TH Lübeck, dem Accelerator "Gateway 49" und dem "KI-Lab Lübeck" vor. Die Veranstalter erwarten zudem Investoren, Branchenexperten und etablierte Unternehmer zum Networking. Am ersten Abend spielt zum Ausklang die Hamburger Band "Atomic Playboys".
Details zum Programm finden Interessenten auf der Seite der "Startup-Days 2022". Tickets für die "Startup-Days" gibt es direkt bei "Eventbrite". Der Eintritt ist für Studenten und Startups kostenlos, Unternehmen zahlen 30,- €. HANSEVALLEY ist Unterstützer der "Startup-Days" und Medienpartner des Startup-Accelerators "Gateway 49".
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Hamburger Mobile-Marketing-Firma Applike bekommt weitere 100 Mio. € von Bertelsmann.

Die junge Hamburger Marketing-Firma wird mit 500 Mio. € bewertet.
Foto: Bertelsmann/Applike Group

Hamburg/Gütersloh, 02.05.2022: Der Medienkonzern "Bertelsmann" investiert in das Hamburger Mobile-Marketing-Jungunternehmen "Applike" weitere 100 Mio. €. Es ist die dritte Investition der Gütersloher und ihrer Hamburger Verlagstochter "Gruner + Jahr". Mit dem frischen Kapital unter dem Dach von "Bertelsmann Next" wollen die Gründer und Geschäftsführer der "Applike-Gruppe" - Jonas Thiemann und Carlo Szielinsky - die Internationalisierung der vier Firmen vorantreiben, die Zahl der Mitarbeiter auf 250 fast verdoppeln und die Marketing-Technologien weiterentwickeln.
"Applike" verdient sein Geld durch technologiegetriebene Werbung auf Smartphones. Die Unternehmensgruppe gehört zu rd. 80 % dem Gütersloher Medien- und Dienstleistungskonzern "Bertelsmann". Die beiden Gründer halten jeweils rd. 10 % der Anteile. Die junge Hamburger Firmengruppe erzielt einen Umsatz in unterer dreistelliger Millionenhöhe und erzielt dabei einen jährlichen Gewinn mit zweistelligem Prozentsatz.
Der größte Markt sind die USA, wo "Applike" je nach Geschäftsbereich zwischen 25 und 50 % seines Umsatzes erwirtschaftet. Deutschland spielt mit 10 % eher eine untergeordnete Rolle. Der Firmenverbund ist weltweit in rd. 100 Ländern engagiert. Der globale Markt wird mit rd. 100 Mrd. € taxiert.Durch neue Vertriebsbüros u. a. in den USA, der Türkei und Indien will "Applike" den Kundenkontakt verbessern und neue App-Partner gewinnen.
Zur "Applike-Gruppe" gehören heute die Firmen "JustDice" im ursprünglichen Kerngeschaftsfeld App-Vermarketing, "Adjoe" zur Werbeschaltung in Moble Apps, "Sunday" zur Entwicklung und Vermarktung von Cashual-Games auf Smartphones sowie "Justtrack" zur Automatisierung der Mobile App-Vermarktung. Vor zwei Jahren kündigte "Applike" unter dem Dach von "G+J" an, einen zweistelligen Millionenbetrag in den Aufbau der Firmengruppe mit ihren vier Teilgesellschaften zu investieren.
Zunächst analysierte die junge Marketing-Firma per App das Nutzungsverhalten von Android-Usern, verbunden mit Empfehlungen für weitere passende Apps auf Basis des "Google-Betriebssystems". Die ursprünglichen Geschäfte werden heute von der Tochtergesellschaft "JustDice" betrieben. Die Firmengruppe mit Sitz an der Außenalster beschäftigt heute rd. 130 Mitarbeiter aus über 50 Ländern.
"Applike" wurde 2016 mit Unterstützung von "Gruner + Jahr" in Hamburg als Corporate-Startup für Mobile-Marketing gegründet. Co-Founder Jonas Thiemann arbeitete beim Hamburger Verlag zuvor als Projektmanager. Die beiden Gründer lernten sich 2012 bei einem Gründerwettbewerb kennen und bauten zunächst eine Gutscheinplattform namens "Copay" auf, die allerdings nach einem Jahr wieder geschlossen wurde.
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist auf den Seiten der "Bertelsmann AG" erschienen.
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Landesregierung in Kiel setzt KI-Kurs mit weiterer Förderung fort.

In Kiel wird eine KI in Deutsch geschrieben - und als Open Source verfügbar.
Foto: Rahul Pandit, Pexels


Kiel, 26.04.2022: Mit knapp 147.000,- € unterstützt das Land Schleswig-Holstein das Software-Unternehmen "StackOcean" aus Kiel bei einem Projekt zur Entwicklung von KI-Algorithmen in deutscher Sprache. Damit können auch weitere Unternehmen im Land künftig eine künstliche Intelligenz in Deutsch nutzen.
Das Team von "StackOcean" wird im Rahmen des Projektes verschiedene KI-Modelle entwickeln und trainieren. Diese Modelle kommen zum einen aus dem Bereich Natural Language Processing (NLP), wodurch menschliche Sprache für den Computer verständlich wird, sodass Themen und Zusammenhänge in Texten erkannt und extrahiert werden können. 
Zum anderen nutzen die Entwickler weitere Prozesse wie Datentransformation und Mustererkennung, um Zusammenhänge in großen Datenmengen zu finden. Das junge Tech-Unternehmen aus Kiel entwickelt die Modelle so, dass sie sich eigenständig unterschiedlichen Anwendungsfällen und Daten anpassen, indem die Modelle Verfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens testen und die besten statistischen Methoden als Resultat ausgeben und nun dem Anwender für zukünftige Vorhersagen bereitstehen. 
"Künstliche Intelligenz ist aus dem heutigen Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. Die Bedeutung von KI für Unternehmen wird in Zukunft noch zunehmen", so Digitalisierungs-Staatssekretär Dirk Schrödter. Viele Unternehmen könnten sich eine eigene Entwicklung von KI-Systemen nicht leisten, da ihnen das Wissen fehle und die Entwicklung solcher Systeme aufwändig sei. "Genau hier setzt das Projekt ,KISU' an, das wir daher sehr gerne finanziell unterstützen", so der CDU-Politiker. 
Die entwickelten Modelle wird "StackOcean" anderen Firmen als Schnittstelle anbieten. Dadurch können auch KMUs Technologien nutzen, die bisher nur großen Unternehmen vorbehalten waren. Weitere Informationen gibt es auf der Firmenseite.
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Bremer Startup entwickelt mit EU-Hilfe Förderroboter für die Intralogistik.

Umgedrehte Fussball-Roboter aus Bremen für die Intralogistik.
Foto: Cellumation

Bremen, 25.04.2022: Das Bremer Logistik-Startup "Cellumation" wurde in den vergangenen zwei Jahren mit 2,2 Mio. Euro von der EU gefördert. Das junge Startup zieht nun eine positive Bilanz: Mithilfe der EU konnte das Unternehmen auf 78 Mitarbeiter wachsen und seine Technologie weiterentwickeln. Die Bremer konnten ein eigenes Forschungsteam aufbauen und die Anzahl der im Jahr verkauften Zellen wurde auf jetzt 10.000 verdreifacht.
'Ein Fußballroboter kann nicht nur Tore schießen, sondern auch Pakete bewegen – dazu muss man ihn nur umdrehen', so die "Cellumation"-Gründer Hendrik Thamer und Claudio Uriarte. Auf Basis der Idee entstand "Celluveyor". Dabei handelt es sich um ein System aus hexagonalen Roboterzellen, die mehrere Objekte gleichzeitig und omnidirektional bewegen können. Die Roboterzelle kann alle Aufgaben klassischer Fördertechnik übernehmen, Mit der entsprechenden Programmierung sortieren, orientieren, palettieren, depalettieren oder vereinzeln die Roboter gezielt Objekte.
Um die Entwicklung und Marktdurchdringung des Robotersystems voranzutreiben, hat sich "Cellumation" 2020 für das Accelerator-Programm des Europäischen Investitionsrats beworben. Ziel der Förderung ist es, junge Unternehmen bei der Weiter-/Entwicklung von Innovationen zu unterstützen. Unter rund tausend Bewerbern konnte sich "Cellumation" als eines von 30 Unternehmen für eine zweijährige Förderung qualifizieren.
Den Bremern ging es um die Optimierung ihrer Roboterzelle "Celluveyor". Das Start-up verfolgte bei der Entwicklung drei Kernziele: die Senkung der Produktionskosten, die Ausweitung der Funktionalität und die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. So optimierte das Startup unter anderem die Kameratechnik des Systems. Außerdem nahm man Temperatur-, Staubfestigkeits- und Wasserfestigkeitstests vor, die die Performance der Roboterzelle unter erschwerten Bedingungen belegen. Die junge Logistik-Firma investierte die zusätzlichen Mittel insbesondere in die Einstellung neuen Personals und den Erwerb neuer Hardware. 
Zu den Kunden des Bremer Jungunternehmens gehören u. a. die Logistik-Unternehmen "Arvato Bertelsmann", "BLG" aus Bremen, "DHL", "FS Solutions" nahe Osnabrück und "SSI Schäfer". Weitere Informationen zu den Logistik-Robotern gibt es auf der Website von "Cellumation"
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NBank beteiligt sich an Hannoveraner Pflegewächter.

Die Gründer des "Pflegewächters" bekommen Kapital der NBank.
Foto: Pflegewächter

Hannover, 07.04.2022: Die Beteiligungsgesellschaft der niedersächsischen Förderbank "NBank" hat sich mit einer sechsstelligen Summe an dem Hannoveraner Startup hinter der Online-Plattform "Pflegewächter" beteiligt. Die im Sommer vergangenen Jahres in Hannover gegründete "Goodright GmbH" kann mit dem frischen Kapital ihren Service für eine digitale und kostenlose Beantragung von Pflegeleistungen ausbauen.
Auf der "Pflegewächter"-Plattform lassen sich Pflegeleistungen unabhängig vom Ort und in weniger als 30 Minuten direkt online beantragen. Ob nach einem Sturz, einem Unfall oder der Entdeckung einer Demenz – die notwendigen Entscheidungen über den Pflegegrad sind oft kurzfristig und schnell zu treffen. „Pflegewächter“ leitet den Nutzer strukturiert zu einem aussagefähigen Pflegegutachten.
Bei einem Antrag kontrolliert "Pflegewächter" die Bearbeitungsfristen der Kasse und kümmert sich um eine zeitnahe Begutachtung. Sollte der Antrag abgelehnt werden, hilft „Pflegewächter“ den Widerspruch durchzusetzen. Jede dieser Maßnahmen lässt sich geleitet, strukturiert und verständlich Schritt für Schritt durchführen.
Eine enorme Entlastung für Angehörige, zumal sie mit den Pflegekassen bereits abgerechnet und damit kostenlos ist“, erklärt Florian Specht den Anstoß für die Plattform, die der Anwalt gemeinsam mit dem Informatiker und "Goodright"-Gesellschafter Noel Scheit entwickelt hat.
Der Markt für eine Pflegeplattform steigt und wird weiter steigen, da die Gesellschaft altert und damit der Bedarf an Pflege und entsprechender Beratung wächst. „Das Marktpotential für Pflegeanträge steigt um 3 bis 4% jährlich“, weiß "NBank Capital"-Beteiligungsmanagerin Alina Meyer-Warnecke. Nutzer der Plattform sind Angehörige sowie Pflegeberatungsstellen sowie das Entlassungsmanagement in Krankenhäusern, die die Überführung von Patienten in Pflegeeinrichtungen organisieren. 
Über den Fonds "NSeed“ beteiligt sich "NBank Capital" an Existenzgründungen und jungen, das heißt nicht älter als fünf Jahre alten Unternehmen mit innovativen Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren. Die Beteiligung kann offen oder still mit einer Laufzeit von in der Regel fünf bis sieben Jahren und einem Volumen von 150.000,- bis 600.000,- € erfolgen.
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Hamburger Food-Tech-Startup holt sich 2,5 Mio. € für professionellen Roboterkoch.

Das GoodBytz-Team baut einen Kochroboter für Profiküchen.
Foto: GoodBytz

Hamburg, 29.03.2022: In einer Finanzierungsrunde hat sich das Hamburger Food-Tech-Startup "Good Bytz" 2,5 Mio. € von "Oyster Bay Venture Capital" gesichert. Das Kapital soll in die Weiterentwicklung eines adaptiven Roboter-Küchenassistenten fließen, um professionelle Küchen effizienter, gesünder und nachhaltiger zu gestalten.
Der künftige "Roboterkoch" erlaubt kulinarischen Ideengebern und Rezeptentwicklern, sich auf die kreativen Arbeitsschritte der Gastronomie zu konzentrieren, wie Zutaten oder neue Geschmackskombinationen. Der modular aufgebaute Roboter kümmert sich um die Zubereitung in der Profiküche.
Co-Founder Kevin Deutmarg gibt erste Informationen über den Küchenroboter und die zukünftige Entwicklung preis: „Das Besondere an unserem Produkt ist der Fokus auf das gesamte digitale Ökosystem und nicht allein die Automatisierung der Küche. Der Roboter kann ähnlich wie ein Mensch trainiert und auf unterschiedliche Küchen und Bedingungen angepasst werden.
Das schnell wachsende Team von "Good Bytz" verfolgt die Mission, der Gastronomiebranche Robotertechno­logien und Big-Data-Tools als Werkzeug an die Hand zu geben und in das digitale Zeitalter zu bringen. Die drei Gründer arbeiteten bereits an einem Fraunhofer-Institut und in der Firma "Neura Robotics" zusammen, einem High-Tech-Unternehmen für intelligente Roboterassistenten.
"Oyster Bay Venture Capital" ist eine Wagniskapitalgeber aus Hamburg. Der VC-Geber investiert und unterstützt Gründer, die sich mit Herausforderungen im Bereich Food & Beverage auseinandersetzen und durch technologischen Fortschritt in "High-impact Unternehmen" entwickeln.
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten des Food-Tech-Startups "Good Bytz".
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Hamburger Senat lobt mit Corona-Mitteln neues staatliches Fintech-Förderprogramm aus.

Ein neuer Versuch des Hamburger Senats, doch noch Fintechs anzusiedeln.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 25.03.2022: Die Hamburger Finanzbehörde, die Handelskammer und der Branchenverband "Finanzplatz Hamburg" starten ein neues Förderprogramm für junge Startups in den Bereichen Fintech und Insurtech. Damit können sich Finanzmarkt-Startups mit bis zu 200.000,- € bzw. 90 % als Zuschuss fördern lassen. Die Fintech-Förderung wird vom öffentlichen Startup-Finanzierer "IFB Innovationsstarter" der staatlichen Förderbank IFB nach dessen Kriterien abgewickelt. Der Bewerbungsschluss ist der 30.11.2022. Es stehen maximal 2,5 Mio. € aus laufenden Corona-Haushaltsmitteln zur Verfügung.
Das neue Förderprogramm wird durch eine Erweiterung auf Regtech- und Proptech-Startups in den Bereichen Regulierung bzw. Immobilien sowie um den ausdrücklich gewünschten Schwerpunkt Klimaschutz- und Sozial-Startups (sogenannte Impact-Startups) gemäß rot-grüner Senatspolitik verwässert. Die förderungswürdigen Startups müssen ihren heutigen oder künftigen Firmensitz in Hamburg haben.
Ergänzend zum Förderprogramm „"InnoFinTech“ sollen Startups mit weiteren Angeboten unterstützt werden: Eine "FinTech Agency" von Handelskammer und staatlicher Wirtschaftsförderung soll Informationen zum Standort bereitstellen und ansiedlungswillige Startups beraten. Der Branchenverband "Finanzplatz Hamburg" will seinerseits Kontakte zwischen Startups und etablierten Banken und Versicherungen vermitteln. Das bislang nicht in Erscheinung getretene "Hamburger Investoren Netzwerk" der staatlichen Förderbank will ein Matchmaking für Fintechs organisieren.
Harald Vogelsang, Vorsitzender des Finanzplatz Hamburg, sagte: "Eine starke Fintech-Szene ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit des gesamten Finanzstandorts. Hamburg ist bereits jetzt ein gut etablierter Fintech-Standort in Deutschland und Europa mit einem überdurchschnittlich großen Anteil junger Fintechs. Das InnoFinTech-Programm hat das Potenzial, die Akteure am Standort bedarfsgenau zu unterstützen und setzt überdies Anreize zur Ansiedlung neuer Akteure.
Im Oktober 2021 verabschiedeten die Finanzbehörde, die Handelskammer und der Branchenverband "Finanzplatz Hamburg" einen gemeinsamen "Masterplan" zur weiteren Entwicklung des Finanzstandortes Hamburg. Dazu sollte mit insgesamt 9 Mio. € ein "Fintech-Accelerator" zur Förderung und Ansiedlung junger Unternehmen in der Finanzindustrie organisiert werden.
Nachdem SPD-Finanzsenator Andreas Dressel versucht hatte, die Corona-Haushaltsmittel ohne öffentliche Ausschreibung dem Hamburger SPD-Funktionär Nico Lumma und seinem "Next Media Accelerator" zuzuschieben, erntete der Versuch massive öffentliche Kritik der Hamburger Oppositionsparteien CDU und Linke sowie unabhängiger Medien, wie der "Morgenpost" und HANSEVALLEY.
Die Finanzbehörde stoppte in der Folge die freihändige Millionen-Vergabe unter den Genossen. HANSEVALLEY hat eine Belohnung von 5.000,- € zur lückenlosen Aufklärung der "Dressel-Lummaland-Affäre" ausgesetzt. Weitere Informationen im Hanse Recherche Magazin HANSEINVESTIGATION.
Weitere Informationen zum Fintech-Förderprogramm gibt es auf den Seiten der Förderbank IFB.
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Hamburger Startup Neuroflash bekommt 800.000,- € für KI-basierte Texterstellung.

Das Neuroflash-Team auf dem Weg zum Marketing-Unicorn.
Foto: Neuroflash

Hamburg, 21.03.2022: Das Hamburger KI-Startup "Neuroflash" hat im Rahmen eines Pre-Seed-Investments renommierte Investoren, wie Michael Diehl, Marcus Hodgkinson ("Sophus3"), Sebastian und Julius Heinz ("Statworx") sowie den "Innovationsstarter Fonds Hamburg" überzeugen können und insgesamt 800.000,- € Wagniskapital für die weitere Entwicklung einer KI-basierten Online-Textersoftware erhalten.
Die Vision des jungen Teams ist, künstliche Intelligenz für die Ideenfindung, die Generierung sowie die Optimierung von Produkt- und Marketing-Texten einzusetzen. Dabei sollen Kunden Zeit und Geld einsparen und häufig wiederholte Texte dennoch variabel erstellt werden können. Außerdem soll die Technologie von "Neuroflash" mit Spaß Nutzer unterstützen. So sollen Texter eigene Grenzen überwinden können, um individueller formulieren zu können sowie Tonalität und Ausdruck flexibel zu wechseln.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern bietet "Neuroflash" nach eigenen Angaben eine Validierung auf die Wirksamkeit automatisiert erstellter Texte zu bestimmten Themen sowie zusätzlich eine Qualitätssicherung, bei der die Ergebnisse der künstlichen Intelligenz durch eine fest installierte Bewertung menschlich validiert werden.
Aktuell können mit dem Abo-Tool Texte in Deutsch und Englisch bearbeitet werden. Momentan werden bereits mehr als 30 verschiedene Typen von Texten unterstützt, u. a. für Produktbeschreibungen, Blogposts und Websites, E-Mails und Newsletter, Social Media Posts, "Facebook"- und "Google"-Anzeigen.
"Das erfahrene Team hinter Neuroflash und der hohe Reifegrad der Technologie hat uns überzeugt, dass eine nächste Revolution der Textkommunikation über alle Märkte ins Haus steht”, betont Sebastian Heinz, Geschäftsführer bei "Statworx". “Wir freuen uns, das weitere Wachstum von Neuroflash in diesem Zukunftsmarkt zu unterstützen."
Nach einer Prototyp-Phase für eine KI-basierte Textanalyse-Software im Sommer vergangenen Jahres konnten bekannte Marken, wie "Bitburger"; "Credit Suisse", "Deutsche Telekom"; "Tchibo". "Tesa", "Migros Online" und "PMI" gewonnen sowie strategische Partnerschaften aufgebaut werden. Bis heute nutzen mehr als 100 Unternehmen das Online-Tool. Die KI-basierte Technologie von "Neuroflash" soll nach eigenen Angaben Texterstellung in eine neue, digitale Dimension der Kommunikation führen.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von "Neuroflash".
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Hamburger Logistik-Startup-Hub "HK100" schließt sich Initiative "FreeDesks4Ukraine" an.

Hamburger Organisationen machen Platz für ukrainische Flüchtlinge.
Grafik: DHLHH

Hamburg, 18.03.2022: Flüchtlinge aus der Ukraine können freie Plätze im Coworking Space "HK100" der Hamburger Versicherung "KRAVAG" nutzen. Der Transportversicherer aus dem "R+V"-Verbund stellt Interessierten die Infrastruktur für ihre Arbeit kostenlos zur Verfügung.
Damit schließt sich die Versicherung der gemeinsamen Initiative #FreeDesks4Ukraine an, die vom "Digital Hub Logistics Hamburg" initiiert wurde und gemeinsam mit dem Dachverband der ukrainischen Organisationen in Deutschland e. V. umgesetzt wird.
Über eine deutschsprachige Website können Unternehmen und Organisationen ihre freien Arbeitsplätze registrieren. Auf einer Seite in ukrainischer Sprache können sich Interessenten melden, die auf der Suche nach einem Platz zum Arbeiten sind. Über das Call Center des ukrainischen Hilfsstabs werden Suchende und Anbietende miteinander in Verbindung gebracht.
Die Initiatoren des "Digital Hub Logistics Hamburg" schreiben auf "Linkedin": "Wir haben ein starkes Netzwerk von Coworking Spaces & Unternehmen. Alle fragen sich, wie sie helfen können. #FreeDesks4Ukraine ermöglicht es Flüchtlingen, einen Schreibtisch zu finden, um in Deutschland zu arbeiten und ihre Familien sowie ihre Wirtschaft und ihren staatseigenen Haushalt zu unterstützen."
"HK100" steht für Heidenkampsweg 100, die Adressse des Coworking Spaces der "KRAVAG"-Versicherung in Hamburg-Hammerbrook. Hier erhalten Gründer und Startups Raum und Unterstützung, Ideen für Logistik und Mobilität weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen auf Deutsch, Englisch und Ukrainisch gibt es auf der Website des Ukrainisches Hilfsstabs oder in einem LinkedIn-Beitrag des "Digital Hub Logistics Hamburg".
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Niedersachsen fördert Tech-Startups in acht regionalen Hightech-Hubs.

Niedersachsen investiert in neue Tech-Startups.
Foto: Kiquebg, Pixabay

Hannover, 16.03.2022: In den Metropolegionen Hannover und Nord-West sollen mit Hilfe eines Sonderprogramms Hightech-Inkubatoren in verschiedenen technologischen Themenfeldern eingerichtet werden, die landesweit für alle Startups und Gründungswillige offenstehen, die sich mit dn Technologien beschäftigen.
25 Mio. € stellt das Land für die Einrichtung der Struktur und den Betrieb der Hightech-Inkubatoren sowie die Ausschreibung von Inkubationsprojekten und Akzelerationsvorhaben zur Verfügung. Dazu kommen Programme zur unternehmerischen Ausbildung, beispielsweise durch internes Coaching.
Adressierte Themen sind vor allem Quantentechnologien, Smart Mobility, Life Sciences, BioIntelligence, Smart Information Technologies, Digital GreenTech sowie Farm, Food und Künstliche Intelligenz. Die Hightech-Inkubatoren helfen jungen Talenten an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, ihre Ideen in Geschäftsmodelle umzuwandeln.
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sagte: „Ich rufe interessierte Start-ups und Gründungswillige auf, sich mit den Hightech-Inkubatoren in Verbindung zu setzen und sich um eine Förderung zu bemühen. Da dieses Programm aus dem Corona-Sondervermögen zeitlich eng limitiert ist, sollten all diejenigen, die sich für eine Förderung interessieren, schnell handeln."
Weitere Informationen finden Interessierte auf den Websites der Hightech-Inkubatoren:
in der Metropolregion Hannover:
in der Metropolregion Nord-West:
Niedersachens Staatssekretär für die Digitalisierung, Stefan Muhle, sagte: „Die Zuwendungsbescheide für die Hightech-Inkubatoren stehen kurz vor der Erteilung. Daher können diese schon Startups und Gründungswillige anwerben. Mir ist dabei auch wichtig, zu betonen, dass die Hightech-Inkubatoren für alle aus unserem Land offenstehen und ausdrücklich keinen regionalen Bezug haben."
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Meyer-Werft schickt eigenes Corporate-Startup für grüne Schifffahrt ins Rennen.

Mit "Alfred Maritime" wird die "Meyer-Werft" zum digitalen Datenbuttler.
Foto: Meyer-Werft

Hamburg, 14.03.2022: Das 2019 gegründete Corporate Startup "Alfred Maritime" der Papenburger "Meyer-Werft" wird vom internen Think-Tank in Sachen Digitalisierung zum eigenständigen Anbieter von digitalen Lösungen für einen klimaneutralen Schiffsbau und Schiffsbetrieb. Dazu kündigte das junge Software-Unternehmen aus dem Hamburger "WeWork" in der "Europa-Passage" jetzt erste eigene Produkte an.
So können dank "Alfred Maritime" Daten für die Reduzierung des Energieverbrauchs sowie die Dekarbonisierung des Schiffsbetriebs nutzbar gemacht und das Kundenerlebnis von Passagieren an Board moderner Kreuzfahrtschiffe verbessert werden. Die junge Tech-Company will als "Daten-Butler" dazu Schiffseigner und Werften unterstützen.
"Alfred Maritime" agiert von Hamburg aus als agiles Team innerhalb der "Meyer-Gruppe" mit ihren drei Werften in Papenburg, Rostock und im finnischen Turku. Das übergeordnete Ziel von "Alfred Maritime" und "Meyer-Werft" ist eine weitgehend grüne, kohlenstofffreie Schifffahrt.
"Vor drei Jahren haben wir ALFRED Maritime gegründet, um die Digitalisierung an Bord unserer Schiffe voranzutreiben. Unser Spezialistenteam ist herausragend, da es unsere Fähigkeiten in den Bereichen Internet of Things und Künstliche Intelligenz mit dem Schiffbau-Fachwissen der Werft kombiniert. Es ist ein einzigartiges Team, das datengesteuerte Lösungen zur CO2-Reduzierung auf Schiffen entwickelt", so Paul Meyer, CEO von "Alfred Maritime" und Chief Information Officer der "Meyer-Gruppe". 
Die vollständige Meldung ist auf der Website der "Meyer-Gruppe" zu finden.
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Hamburger InsureTech hilft Hanse Merkur-Versicherung bei der Schadensregulierung.

Nach der Zurich setzt auch die Hanse Merkur auf Claimforce aus Hamburg.
Foto: Claimforce

Hamburg, 11.03.2022: Das hanseatische InsureTech-Startup "Claimsforce" unterstützt die Hamburger Versicherungsgruppe "Hanse Merkur" bei der Digitalisierung ihres Schadenmanagements. Mit der Technologie wird der Prozess der Schadenregulierung durch vollständig digital und damit wirtschaftlich. Nach einer viermonatigen Pilotphase wird die Technologie seit Anfang des Monats von exklusiv für "Hanse Merkur" tätigen Versicherungsmaklern eingesetzt. Die Hamburger Sachversicherung nutzt die Software-as-a-Service-Lösung, um eine schnelle und transparente Schadenabwicklung auch bei kleineren Fällen möglich zu machen.
Mit einem Analytics-Modul von "Claimsforce" bekommt die "Hanse Merkur" zudem die volle Kontrolle über Echtzeitdaten und die Möglichkeit, fortlaufend Prozesse zu optimieren. Mit dem Einsatz bei der Hamburger Versicherung ist eine deutliche Erweiterung der bisherigen Software verbunden. Neben dem Management von Expertenschäden, die den Einsatz eines Regulierers vor Ort erfordern, können nun auch sogenannte "Desktop-Schäden“ effizient bearbeitet werden, die am Rechner entschieden werden.
Die Technologie von "Claimsforce" kommt seit Anfang März d. J. bei über 500 Mitarbeitern zum Einsatz und ist mit jedem Endgerät kompatibel. Neben der "Zurich" ist die "Hanse Merkur" die zweite Versicherungsgruppe, die mit den Lösungen der Hamburger B2B-Softwarespezialisten das Schadenmanagement transformiert. Außerdem setzen mehrere Regulierungsorganisationen auf die cloudbasierte Lösung.
Wir sind nach der Testphase vollends überzeugt, dass wir mit claimsforce den passenden Partner für die digitale Transformation unseres Prozesses für die Schadenregulierung durch Vertriebspartner gefunden haben. Die Lösung gibt den Ausschließlichkeitsvermittlern der HanseMerkur mehr Zeit für die Kundenpflege und beschleunigt die Hilfe im Schadenfall“, sagt Nils Behnke, Leiter Schadenregulierung und Prokurist bei "Hanse Merkur".
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PwC beteiligt sich an Hamburger IoT-Software-Startup Cybus.

Aus analogen Fabriken werden digitale Smart Factories.
Foto: Marcin49, Pixabay

Frankfurt/Main, Hamburg, 11.03.2022: "PwC Deutschland" beteiligt sich über ihre Beteiligungsgesellschaft "PwC Holdings Germany" mit einer Minderheitsbeteiligung am jungen Hamburg Tech-Unternehmen "Cybus". Die internationalen Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater sind Lead-Investor einer Series-A-Finanzierung von insgesamt rd. 8 Mio. €. Der Anteil von "PwC" liegt bei rd. 4 Mio. €. Neben "PwC" beteiligen sich auch der ehemalige CEO der "Dürr AG" - Ralf Dieter - und der frühere "Siemens"-CEO der Business Unit Factory Automation - Ralf-Michael Franke - an dem Unternehmen.
Wachstumskapital erhält "Cybus" auch von seinen Bestandsgesellschaftern wie dem "btov Industrial Technologies Fund", dem CEO der "SCHUNK GmbH & Co. KG" - Henrik Schunk, dem Hamburger Unternehmer Andreas Pfannenberg und dem "btov Privatinvestorennetzwerk". Mit der kombinierten Expertise aus digitalen Lösungen und Unternehmensberatung rund um das Internet der Dinge in der industriellen Produktion und mit der Entwicklung von Smart Factories wollen "PwC" und "Cybus" die industrielle Digitalisierung vorantreiben.
Mit rd. 30 Mitarbeitern hat sich das junge Unternehmen auf Konnektivitätslösungen im Bereich des Internets der Dinge für das produzierende und industrielle Umfeld spezialisiert. Die Softwarelösung "Cybus Connectware" vernetzt Maschinen und Systeme von Unternehmen und ihren Zulieferern miteinander. Durch die Vernetzung können Unternehmen ihre Produktionsprozesse automatisieren und weiter optimieren. Die Technologie ist hersteller- und anwendungsübergreifend. Sie stellt alle erfassten Daten in Echtzeit über eine einheitliche Schnittstelle zur Verfügung. Durch integrierte Sicherheitslösungen behalten das Produktionsunternehmen die uneingeschränkte Hoheit über ihre Daten und die volle Zugangskontrolle zu ein- und ausgehenden Datenströmen.
"Wir wissen, die Digitalisierung der industriellen Produktion ist für viele Unternehmen in Deutschland eine große Herausforderung. Ihr Gelingen ist aber entscheidend für die Zukunftsfähigkeit im immer härter werdenden Wettbewerb. Hier wollen wir Unternehmen zur Seite stehen. Deswegen investieren wir in Cybus. Wir glauben an ihre Softwarelösung und sehen sie als Wegbereiter für eine vernetzte digitale Wirtschaft. Durch unsere Beteiligung treiben wir die digitale Transformation in Deutschland voran und ermöglichen Industrie- und Produktionsunternehmen Zukunftsfähigkeit", so Ulrich Störk, Deutschlandchef bei "PwC".
Eine vollständige Meldung ist von "PwC" ist im "Presseportal" sowie auf der Website von "Cybus" nachzulesen. (Foto: Marcin49, Pixabay)
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Hamburger Trust Service-Anbieter Nect knackt die vier Millionen User-Marke.

Nect ist vom Startup zum digitalen Identity-Provider erwqachsen.
Grafik: Nect

Hamburg, 09.03.2022: Mehr als vier Millionen Nutzer haben bis Anfang März d. J. ihre Identität mit dem Selfie-Ident-Verfahren des jungen Hamburger Trust Service-Anbieters "Nect" bestätigen lassen, um schnell und sicher Zugriff auf digitale Serviceangebote, zum Beispiel ihrer Versicherung, ihrer Krankenkasse oder ihres Telefonanbieters, zu erhalten. Einmal verifiziert, wird das genutzte Ausweisdokument als digitale Identität automatisch in der "Nect Wallet" hinterlegt und kann für weitere Prozesse innerhalb von Sekunden erneut verwendet werden.
Damit können Unternehmen ihren Kunden einen unkomplizierten und schnellen und sicheren Zugang zu digitalen Leistungen anbieten. Neben Personalausweisen und Reisepässen aus nahezu allen Ländern kann eine Vielzahl weiterer Dokumente digital in der "Nect Wallet" hinterlegt werden, so beispielsweise der Führerschein oder die elektronische Gesundheitskarte. Damit schafft "Nect" einen Platz für die digitale Identität von Bürgern, der den hohen europäischen Datenschutzstandards entspricht.
Die Wiederverwendbarkeit der digitalen Identität ist seit jeher die Idee hinter unserer App. Mit der Einführung der Nect Wallet vor rund einem Jahr ermöglichen wir Endnutzern, sich mit verschiedenen Ausweisdokumenten binnen Sekunden digital auszuweisen und bauen nun ein umfassendes ID-Ökosystem auf“ , so Benny Bennet Jürgens, Gründer und CEO von "Nect". „Unsere Wallet ist so konzipiert, dass sie schon heute bereit ist, als Identitätsnachweis für zahlreiche Zwecke in Wirtschaft und Verwaltung genutzt zu werden – und das europaweit."
Der Identifizierungsprozess auf Basis der eigens entwickelten Technologie umfasst die Videoaufnahme eines Ausweisdokument sowie die Aufnahme eines Selfie-Videos. Unterstützt durch künstliche Intelligenz werden in einem automatisierten Prozess das Dokument und die Person vom Selfie-Video verglichen sowie eine Prüfung der Echtheit der Aufnahmen und des Ausweisdokuments vorgenommen. Nach rund zwei Minuten ist der Vorgang abgeschlossen und die Identität gegenüber dem Diensteanbieter bestätigt. Der Kunde erhält sofort Zugang.
Die "Nect"-Technologie ist als Vertrauensdienst-Modul zertifiziert (eIDAS) und entspricht neben den regulatorischen Vorgaben des Vertrauensdienstegesetzes (VDG) und der Vertrauensdiensteverordnung (VDV) auch dem Telekommunikationsgesetz (TKG) und weiteren Vorgaben regulierter Branchen. Der Einsatz der Nect Technologie hat sich in der Verwaltung bewährt und ist für behördliche Zwecke anerkannt. 
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Senat gibt Bankrott-Erklärung zur Finanzierung Hamburger Startups in der Seedphase ab.

Habe Idee, will wachsen, suche Kapital: In Hamburg funktioniert das nicht.
Foto: Tumisu, Pixabay

Hamburg, 07.03.2022: Offizielle Vertreter der Freien und Hansestadt Hamburg haben im Rahmen einer Diskussion zum Hamburger Innovations-Ökosystem am Donnerstag vergangener Woche (03.03.2022) eine Bankrott-Erklärung zur Finanzierung von Hamburger Startups in der Wachstumsphase abgegeben. Das Startup-Ökosystem an Alster und Elbe sei bei Wagniskapital-Finanzierungen in der Seed-Phase von 1 bis ca. 5 Mio. € "nicht wettbewerbsfähig" und ein "Valley of Death".
Johannes Berg, Geschäftsführer des vom Hamburger Senat co-finanzierten "Digital Hub Logistics Hamburg", lobte die Unterstützungsprogramme der landeseigenen IFB-Förderbank in der Gründungsphase mit "InnoRampUp" sowie dem "Innovationsstarter Fonds". Allerdings: "Die Stufe danach ist so ein Valley of Death glaube ich für viele, weil es in den Summen zwischen einer und fünf Millionen oft der Fall ist, wie auch wir das im Digital Hub mitbekommen, dass von Startups, die in den letzten zwei Jahren erfolgreich Runden geschlossen haben, die Geldgeber tatsächlich eher selten aus Hamburg kommen." Der Innovationsmanager auf den Punkt: "In diesem Bereich ist Hamburg nicht wettbewerbsfähig."
Der zuständige Leiter des Amts für Wirtschaft und Innovation der Hamburger Wirtschaftsbehörde, Lutz Birke, gab unumwunden zu, dass die Stadtverwaltung in Sachen Investments machtlos ist: "Wir haben in dem mittleren Segment eine riesen Baustelle in Hamburg, gerade im Vergleich zu München und auch zu Berlin." In Bezug auf die CDU-Forderung nach einem 500 Mio. €-Fonds für Startups winkte der Beamte ab: "Wir sind nicht die besseren Investoren von der öffentlichen Seite. Das müssen schon Private sein." Die Wirtschaftsbehörde von Senator Westhagemann sagte einen geplanten Innovations- und Wachstumsfonds mit 100 Mio. € einschl. 10 Mio. € städtischem Kapital nach rd. fünf Jahre Suche im September 2020 mit der Begründung Corona ab.
Der offizielle Innovationsmanager der Freien und Hansestadt adressierte als Lösungsansatz: "Was wir schon seit zwei Jahren machen ist, dass wir ein Investoren-Netzwerk begründet haben. Das finanzieren wir auch aus der Wirtschaftsbehörde heraus, wird von der IFB organisiert und gesteuert, wo wir eben auch in direkten Matching-Formaten und Veranstaltungen versuchen, Startups mit Investor/innen, VCs oder Familiy Offices zusammenzubekommen. Der Senat finanziert z. Zt. zwei hauptamtliche Beziehungsmanager sowie eine Eventmanagerin plus Werkstudentin, um Geldgeber auf mögliche Investments in Hamburg aufmerksam zu machen.
Birke kündigte eine neue Internetseite zur Vorstellung VC-suchender Startups an: "Wir müssen hier in Hamburg auch für die VCs die Sichtbarkeit erhöhen. Es gibt viele Startups, die Kapital suchen. Es gibt vielleicht auf der anderen Seite auch viele Business Angels oder auch Family Offices oder Privatmenschen, die sagen, 'ich möchte investieren'. Aber sie wissen nicht, was es alles gibt in Hamburg. Deshalb sind wir gerade dabei, eine Startupcity Hamburg-Plattform im Frühsommer an den Markt zu bringen, wo wir eine komplette Sichtbarkeit erzeugen vom Startup-Ökosystem."
Das regionale Ergebnis der Auskoppelung des "Deutschen Startup-Monitors 2022" zusammen mit der Unternehmensberatung "PwC" brachte für das vergangene Jahr zum Vorschein: Jungunternehmen im Wachstum haben an Alster und Elbe große Schwierigkeiten, für Ihre Expansionsphase die notwendige Finanzierung mit Risikokapital zu bekommen. Während bundesweit 20 % der zwischen Mai und Juni '21 befragten Startups Risikokapital bekamen, sind es nur 13 % der Hamburger Startups. 2020 lag die Finanzierung in Hamburg mit 22 % noch bei fast einem Viertel, bundesweit bei 30 % erfolgreichem Zugang zu Venture Capital.
Thorsten Dzulko, Standortleiter von "PwC" in Hamburg, sagte anlässlich der Vorstellung des Startup-Monitors für die Hansestadt: „Um die Region weiter zu einer Gründerhochburg auszubauen, kommt es jetzt darauf an, die Möglichkeiten zu Wachstumsfinanzierung signifikant zu verbessern. Eine gute Kapitalversorgung ist eine wichtige Voraussetzung, um ein Startup-Hotspot zu werden.“ Auch bei Corporate Venture Capital versagt die Wirtschaftsmetropole. Thorsten Dzulko: „Das kann ich nur schwer nachvollziehen – denn grundsätzlich ist in der Hansestadt ausreichend Kapital vorhanden und vor allem mittelständische Unternehmen könnten von Investments in passende Startups profitieren.“
Unter den 16 Bundesländern erreichte die Wirtschaftsmetropole laut "Startup-Barometer 2020-2021" der Unternehmensberatung "EY" in der Pandemie gerade einmal 81 Investments über 459 Mio. €. Damit rutscht die Hansestadt beim Kapital auf Platz 5 ab - hinter Berlin, Bayern, Baden-Württemberg und NRW. Thomas Prüver, Leiter des Förderprogramms "EY Startup" fasste zur Veröffentlichung des Berichts für die Jahre 2020/2021 zusammen: „Die wirklich großen Deals werden vor allem in Berlin und Bayern abgeschlossen. Für die anderen Startup-Standorte ist es hingegen schwer, da mitzuhalten. 
Die Hamburger konnten die Anzahl der Deals zwar von 46 auf 81 fast verdoppeln. Berlin zog mit einem Anstieg von 314 auf 421 Deals jedoch allen davon. Ähnlich sieht es beim Volumen aus: Hamburg wuchs von 140 auf 459 Mio. €. Die Spreemetropole kletterte jedoch von 3,6 Mrd. auf jetzt 10,5 Mrd. € Zufluss für die ansässige Startup-Szene.Prof. Götz Wiese, wirtschafts- und digitalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Hamburgers Bürgerschaft, fasste anlässlich des Berichts im Januar d. J. zusammen: 
„Ich freue mich über den Anstieg der Finanzierungen junger Unternehmen in Hamburg. Zur Wahrheit gehört aber auch: Hamburg hat das Wachstum der Startups nicht nutzen können, um an Berlin und Bayern näher heranzurücken – im Gegenteil: In Berlin wird 20-mal so viel Kapital in Startups gesteckt wie in Hamburg. Dabei vergrößert sich der Rückstand Hamburgs in absoluten Zahlen deutlich. Gerade im Bereich technologiestarker Finanzunternehmen („Fintechs“) hinkt Hamburg weiterhin abgeschlagen hinterher: Hier ist Berlin 30-mal so stark."
Die gesamte Diskussion zum Innovations-Ökosystem Hamburg ist bei "YouTube" zu sehen. Die Hamburger Zahlen des "Deutschen Startup-Monitors" sind bei "PwC" veröffentlicht. Das "Startup-Barometer" 2020-2021 der Unternehmensberatung "EY" kann hier heruntergeladen werden. Die 25 deutschen Einhörner mit mehr als 1 Mrd. € Bewertung können bei den Kolllegen von "Gründerszene" im Detail nachgelesen werden.
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15 neue Startup-Teams werden im Accelerator Gateway49 marktreif.

Gateway49 entwickelt sich zum führenden Accelerator im Norden.
Foto: TZL/Gateway49
Lübeck, 21.02.2022: Der Startup-Accelerator "Gateway49" startet ab März d. J. mit neuen Teams in seine vierte Runde. Aus 64 Bewerbungen wählte die Jury aus Vertretern der regionalen Wirtschaft und Startup-Experten des Technikzentrums Lübeck 15 Sieger-Teams. Erstmals werden sowohl Gründerinnen und Gründer in einer frühen Phase als auch weiter fortgeschrittene Start-ups gefördert. Folgende Teams werden ab 1. März 2022 von "Gateway49" unterstützt (in alphabetischer Reihenfolge):
"BalticMaterials" entwickelt einen Dämmstoff aus heimischem Seegras als nachhaltige und zirkulär nutzbare Alternative zu konventionellen Dämmstoffen. www.balticmaterials.de
"BoomerangPack" will mit recyclingfähigen Mehrwegversandtaschen in Kombination mit einem Pfandsystem den Onlinehandel umkrempeln und Verpackungsmüll einsparen. www.boomerangpacks.eu
"CoherSense" entwickelt einen neuen optischen Sensor für die Bereiche der Gebäudestrukturüberwachung, der Erneuerbaren Energien (besonders der Windenergie) sowie der Lasertechnik.
"EchoScout" erneuert den bisherigen Prozess chirurgischer Rekonstruktionen von Knochenbrüchen durch KI-gestützte, röntgenfreie Bildnavigation in Echtzeit.
"EnergieDock" bringt mit einer innovativen Plattform Stromverbraucher und Netzbetreiber zusammen, um mehr erneuerbaren Strom zu nutzen und Engpässe im Stromnetz zu lösen. www.energiedock.de
"Esiprint" ermöglicht Hörakustikbetrieben mit Hilfe einer digitalen Plattform und eines 3D-Druck-Verfahrens für elastisches Silicon den Schritt in das digitale Zeitalter. www.esiprint.com
"Grannycall" macht Videotelefonie mit dem Fernseher und nur einem Knopfdruck möglich – ideal für Seniorinnen und Senioren. www.grannycall.de
"Konvoi" bietet eine mobile Sicherheitslösung für geparkte LKW, die Ladungsdiebstahl und Schäden am Fahrzeug gänzlich verhindert. www.konvoi.eu
"Nomi" entwickelt und vertreibt nachhaltige, vegane Lebensmittel. Das erste Produkt ist ein Hafermilchpulver als Alternative zu Pflanzenmilch in Getränkekartons.
"PflegeNebenan" erschafft eine App/Plattform, die eine direkte Vernetzung von Pflegekräften und Patienten durch Matching von Ort, Zeit, Qualifikation und Bedürfnissen ermöglicht.
"PolySole" ist die intelligente Schuheinlage mit zugehöriger App für Diabetiker Technologien, zur Prävention von Wunden und Amputationen. www.osentec.de
"Screenable" verbindet Menschen und Marken, indem es öffentliche Bildschirme als interaktive Spielflächen einsetzt. www.screenable.io
"Sustomer" erleichtert nachhaltiges Einkaufen, indem Kunden über eine App und Website detaillierte und anschaulich aufbereitete Informationen zu Lebensmitteln erhalten.
"Symvopath" sorgt dafür, dass jeder Patient an jedem Ort eine korrekte Diagnose von ausgewiesenen Experten erhält − ohne Zeitverzögerung für eine bestmögliche Therapie. www.symvopath.de
"Tooltip" will die Suche und Beschaffung von Werkzeugen in Unternehmen erleichtern. www.tooltip.ai
Unter den 15 Sieger-Teams befinden sich zehn in einer frühen Phase. Fünf Startups sind in ihrer Entwicklung bereits fortgeschritten. Die Early Stage-Teams erwartet ein neunmonatiges Coaching-, Mentoring- und Ausbildungsprogramm, finanzielle Unterstützung in Höhe von 30.000,- € pro Team ohne Abgabe von Anteilen.
Darüber hinaus erhalten die Teams Coworking-Plätze im Startup-Hub des Accelerators im Technikzentrum Lübeck (TZL). Die Later Stage-Teams werden ohne finanzielle Förderung in das Accelerator-Programm eingebunden. Sie profitieren im selben Maße vom vielfältigen Workshop-Programm, dem Mentoring und dem Netzwerk von "Gateway49".
„Es freut uns, dass GATEWAY49 immer mehr Start-ups anzieht, die Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen geben – von der Energiewende über personalisierte Gesundheitssysteme bis zur nachhaltigen Ernährung“, so Frank Schröder-Oeynhausen, General Manager von GATEWAY49.
„Jetzt gilt es, diese Ideen mit unserem Accelerator auf die Überholspur zu bringen − mit Know-how, Kapital und vor allem unserem starken Start-up-Ökosystem.“
Weitere Informatioenn gibt es direkt bei "Gatewa49". Der Startup-Accelerator ist Medienpartner des Hanse Digital Magazins HANSEVALLEY. (Foto: TZL/Gateway49)
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Bremer LegalTech-Startup holt sich 6,5 Mio. für digitale Kanzleimodelle.

Mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte kann sich Recht nicht leisten.
Foto: Björn Bielesch, Pixabay

Bremen, 21.02.2022: Das 2015 gegründete LegalTech-Unternehmen "Rightmart" (vorm. "Atornix") hat die nächste Finanzierungsrunde über 6,5 Mio. € zur Entwicklung neuer digitaler Rechtsdienstleistungen abgeschlossen. Neben der "Auxilia" Rechtsschutz-Versicherung als Leadinvestor investiert auch das "Rightmart"-Gründerteam. Im Zuge der Finanzierungsrunde hat sich das Startup von "Atornix" in "Rightmart" umbenannt.
Derzeit existiert in Deutschland nach Angaben der Bremer eine rechtliche Versorgungslücke für rd. 54 % der Haushalte, die keine Rechtsschutzversicherung haben. Diese Verbraucher machen ihr Recht nur selten geltend, da die Kosten in der Regel den Nutzen übersteigen.
Nur in Ausnahmefällen wie z.B. bei Fluggastrechten mit flightright.de oder zeitweise im Dieselskandal mit myright.de kommen Geschäftsmodelle mit einer Finanzierung der Prozesskosten zum Einsatz. "Rightmart" will in Zukunft mit Big Data neue Geschäftsmodelle entwickeln, durch die finanzielle Hürden für Verbraucher abgebaut werden.
Marco Klock, Gründer und CEO von "Rightmart" kommentiert die abgeschlossene Finanzierungsrunde: „Mit den neuen finanziellen Mitteln möchten wir eine Plattform mit neuen Geschäftsmodellen, Finanzierungsmöglichkeiten, Technologie sowie Marketing- und Vertriebsdienstleistungen schaffen, die es Kanzleien erlaubt, attraktive Business-Cases aufzubauen." 
Der Anwalt weiter: "Wir konzentrieren uns dabei auf den Abbau von Ineffizienzen bei den bestehenden Kanzlei-Operations und im Verbraucherrechtsmarkt insgesamt. Wir sind davon überzeugt, dass in 5 Jahren auch nicht rechtsschutzversicherte Verbraucher einen einfachen und kostengünstigen Zugang zum Recht haben.”
Das "Rightmart" LegalTech-Unternehmen will den Zugang zum Recht einfach, kostengünstig und digital für alle Verbraucher anzubieten. Zur Verwirklichung entwickelt das Bremer Unternehmen Strukturen, Prozessen und Geschäftsmodelle von Kanzleien neu. 
Über die Portale hartz4widerspruch.de und dieselskandal-helfer.de ermöglicht die Full-Service-Kanzlei Arbeitslosengeld 2-Beziehern und Geschädigten des Abgasskandals einen einfachen Zugang zu rechtlicher Beratung. (Foto: Björn Bielesch, Pixabay)
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Startups aus Niedersachsen mit mehr als 100 Mio. € Venture Capital finanziert.

Neben Schleswig-Holstein macht sich auch Niedersachen auf den Weg.
Foto: Startae Team, Unplash

Hannover, 31.01.2022: 44 Finanzierungen und ein Gesamtvolumen von rund 112 Mio. € weist das aktuelle "EY Startup-Barometer" für Niedersachsen auf. Das Volumen der Finanzierungen überspringt damit erstmals die 100-Millionen-Marke und zeigt, wie erfolgreich Startups aus Niedersachsen bei der Investorensuche sind. Im Vorjahr hatte EY nur sieben Finanzierungsrunden identifiziert, allerdings wurden damals wohl viele Fälle gar nicht erfasst.
Weiterhin zeigt der Bericht von "EY", dass Niedersachsen vor allem in der Life Science Branche sehr gut aufgestellt ist. Startups wie "Cardior", "Corat Therapeutics" und "Angiolutions" erhielten insgesamt mehr als 90 Mio. Euro. So zählt Life Science auch u den Fokusthemen von "Startup Niedersachsen" und soll in Zukunft mit Projekten wie der Pandemie-Präventionsplattform "RAPID" gestärkt werden. Dazu passt die jüngste Eröffnung der "Sartorius Life Science Factory" am neuem Standort in Göttingen.
Der Zuwachs der Startup-Finanzierungen ist offenbar auch ein Erfolg der Landesinitiative "Startup Niedersachsen" und der Förderbank "NBank" als Partner der Initiative. Auf die Beteiligungsgesellschaft "NBank Capital" entfielen 2021 insgesamt 25 Startup-Finanzierungen mit einem Volumen von rund 18,5 Mio. €. So hat das Engagement für "Corat Therapeutics" in der Seed-Phase die Basis für eine Kofinanzierung durch private Business Angels und eine weitere Finanzierungsrunde im zweistelligen Millionen-Bereich gelegt.
Wir sehen, dass wir ein tolles Startup-Potenzial in Niedersachsen haben. Die Aufholjagd zu den anderen Bundesländern hat begonnen. Die Herausforderung besteht darin, für die erfolgreich gestarteten Startups auch die Brücke hin zur Wachstumsfinanzierung zu bauen. NBank Capital, der Wachstumsfonds und unsere Netzwerkaktivitäten werden dabei eine wichtige Rolle spielen.“, betonte Startup-Manager und Co-Geschäftsführer von "NBank Capital", Ralf Borchers.
Die vollständige Meldung kann bei "EY" nachgelesen werden. (Startae Team, Unplash)
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Investoren finanzieren immer seltener Hamburger Startups im Wachstum.

Die finanzielle Lage für Startups verschlechtert sich zusehens.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hamburg, 24.01.2022: Jungunternehmen im Wachstum haben an Alster und Elbe große Schwierigkeiten, für Ihre Expansionsphase die notwendige Finanzierung mit Risikokapital zu bekommen. Das ist ein zentrales Ergebnis der Auskoppelung des "Deutschen Startup-Monitors 2021" des Startup-Verbands "BVDS" zusammen mit der Unternehmensberatung "PwC". Während bundesweit 20 % der zwischen 17.05. und 29.06.2021 befragten Startups Risikokapitalbekamen, sind es 2021 nur 13 % der Hamburger Startups. 2020 lag die VC-Finanzierung in Hamburg mit 22 % noch bei fast einem Viertel, bundesweit bei 30 % Zugang zu Venture Capital.
Thorsten Dzulko, Standortleiter von "PwC" in Hamburg sagte anlässlich der Vorstellung des Startup-Monitors für due Hansestadt: „Aber um die Region weiter zu einer Gründerhochburg auszubauen, kommt es jetzt darauf an, die Möglichkeiten zu Wachstumsfinanzierung signifikant zu verbessern. Eine gute Kapitalversorgung ist eine wichtige Voraussetzung, um ein Startup-Hotspot zu werden.“ Auch bei Corporate Venture Capital versagt die Wirtschaftsmetropole. Thorsten Dzulko: „Das kann ich nur schwer nachvollziehen – denn grundsätzlich ist in der Hansestadt ausreichend Kapital vorhanden und vor allem mittelständische Unternehmen könnten von Investments in passende Startups profitieren.“
Auch bei Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft hinken die Hamburger dem Bundestrend erheblich hinterher: Während bundesweit mit 65 % rd. 2/3 des Firmennachwuchses mit etablierten Unternehmen kooperiert, sind es in der Heimat von "Beiersdorf", "Otto", "Tchibo" & Co. nur 57 % der 138 in Hamburg befragten Startups. Das zeigt auch die mangelnde Bereitschaft auf Unternehmensseite: Während auf Bundesebene 41 % der jungen Firmen mit den Möglichkeiten der Zusammenarbeit zufrieden sind, bricht der Wert rund um die Alster auf 33 % ein.
Geradezu katastrophal ist die Zahl künftiger Einhörner, die aus Hamburger Hochschulen kommen. Liegt die Quote "wissensbasierter Ausgründungen" deutschlandweit bereits bei äußerst schwachen 10 %, ist sie in der Uni-Stadt Hamburg mit 6 % kaum messbar. Dies ist umso erstaunlicher, als dass im 4. Quartal 2020 laut Berechnungen des Hanse Digital Magazins in Hamburg fast 60 durch staatliche Subventionen finanzierte Gründungsberater ihre Arbeit machen sollten.
Für die zersplitterte Startup-Förderlandschaft hat der Senat in den 3 Monaten allein mind. 50 Mio. € ausgegeben. Die Gründungsberatung für Hochschüler der staatlichen Harburger "Hamburg Innovation GmbH" bekommt allein 10 Mio. € über 5 Jahre, um Hochschulabsolventen mit Beratung, Vernetzung und mehr als 10 eigenen Beratern zum Gründen zu bringen. 
Dagegen scheiterte der Hamburger Senat unter Leitung der Wirtschaftsbehörde, in fünf Jahren auf Forderung der Bürgerschaft einen "Innovations- und Wachstumsfonds" mit bis zu 100 Mio. € Kapital für die - seitens des Startup-Monitor aufgezeigte - Schwäche in der VC-Finanzierung von heimischen Startups in der Expansion zur Verfügung zu stellen. Stattdessen versuchte SPD-Finanzsenator Andreas Dressel seinem Parteibuddy Nico Lumma, 9 Mio. € ohne Ausschreibung für einen Fintech-Accelerator zuzuschanzen (HANSEVALLEY berichtete).
Eine Präsentation zu den Hamburger Ergebnissen des "Deutschen Startup-Monitors 2021" kann bei "PwC Hamburg" heruntergeladen werden.
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Oldenburger Münsterland bekommt Digital-Hub für Farm & Food.

Jetzt wird auch die Lebensmittelproduktion im Nord-Westen digitalisiert.
Screenshot: HANSEVALLEY

Cloppenburg, 21.01.2022: Das niedersächsische Wirtschafts- und Digitalisierungsministerium fördert den Digital-Hub "Farm & Food" in Garrel mit 440.000,- €. Den Förderbescheid hat Digitalstaatssekretär Stefan Muhle in dieser Woche online an den Geschäftsführer des Unternehmens "Agmadata" - Helmut Voßmann - übergeben. Er hat den Hub gemeinsam mit Partnern ins Leben gerufen. An dem Projekt beteiligen sich as Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF), das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL), das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und der Landkreis Cloppenburg.
Der Digital-Hub "Farm & Food" umfasst drei Arbeitspakete: Vernetzung und Matchmarketing, Digitale Technologien und Datenökonomie sowie Transfer und digitale Kommerzialisierung. Er soll Gründern aus der Agrar- und Nahrungsmittelbranche sowohl eine Plattform für den Austausch untereinander ermöglichen und Kontakte zu Forschung und Industrie fördern sowie den praktischen Einsatz innovativer Lösungen in lokalen Lebensmittelbetrieben ermöglichen.
Stefan Muhle sagte: „Als Zentrum für Tier-und Lebensmittelproduktion ist das Oldenburger Münsterland für einen Hub wie diesen nahezu prädestiniert: Nirgendwo in Deutschland gibt es bessere Voraussetzungen, um Wissenschaft und Praxis aus der der Agrar- und Nahrungsmittelbranche zu vereinen. Digitale Zusammenarbeit ist das Schlüsselwort, um Herausforderungen komplexer Produktionsprozesse erfolgreich zu meistern."
Helmut Voßmann betonte: "Der eigene Erfolg hängt heute entscheidend davon ab, dass die gesamte Kette erfolgreich arbeitet. Für diesen Überzeugungswandel steht der DigitalHub ‚Farm&Food' im Oldenburger Münsterland. Er dient als Knotenpunkt zur Vernetzung aller Beteiligten, soll die Digitale Transformation in unserer Branche mitgestalten und kann mit seinen Softwarewerkzeugen auch ganz unmittelbar zu deren Gelingen beitragen."
Ab 2023 steht Nutzern wie Partnern ein Technikum zur Verfügung, um digitale Technologien vorzuführen und öffentliche Veranstaltungen zu ermöglichen. Der finale Ausbauschritt umfasst unter anderem das mobile Labor "Mob Lab", das für Roadshows genutzt werden soll, aber auch als Experimentierraum für Funktionsüberprüfungen an Tier und Technik vor Ort dienen wird.
Der "Digital-Hub" ist hier im Internet zu finden.
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Zusätzlich 3,64 Mio. € für noch mehr Startup-Gründungen im echten Norden.

Im echten Norden wird noch mehr Gas gegeben für neue Startups.
Foto: Startup SH 

Kiel, 19.01.2022: Bis Mitte 2023 investiert das Land Schleswig-Holstein weitere 2,73 Mio. € aus EU-Mitteln, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gründungsentwicklung und die Innovationskraft im Land zu überwinden. Die beteiligten Projektpartner investieren weitere 909.775,- €. Mithilfe der Fördermittel können die 14 "Startp SH"-Projektpartner in den kommenden 1,5 Jahren den Besonderheiten der Pandemie begegnen und den Gründungsgeist insbesondere an Hochschulen und im hochschulnahen Bereich weiter befördern.
Alle Angebote sind kostenlos und unterstützen in der frühen Phase einer Gründung, von der Entwicklung der ersten Idee, über den Bau von Prototypen, dem Zugang zu Netzwerken bis zu den ersten Schritten in den Markt. „Wir haben als Gründungland bundesweit in allen Rankings beachtlich aufgeholt. Nun ist es besonders wichtig den Schwung zu nutzen, dranzubleiben und noch besser zu werden“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz bei Übergabe des Förderbescheids in Kiel.
Neu im SH Startup-Projekt sind die Fachhochschule Westküste sowie die Fachhochschule Wedel. Ein Schwerpunkt an der FH Westküste ist die Ausbildung von Studierenden im Digitalen sowie im Energie- und Umweltbereich. Ca. 70 % der Gründungen bzw. Gründungsprojekte, die durch das Startup-Center betreut werden, befassen sich mit digitalen Dienstleistungen oder grünen bzw. nachhaltigen Unternehmenskonzepten.
Weitere Informationen zur Startup-Entwicklung gibt es auf der Seite des Landesprojekts "Startup SH".
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Spricht Klartext in Sachen Hamburg: Chefredakteur Thomas Keup.
Foto: Huawei Germany

Unser Hamburger Landeskorrespondent Gerd Kotoll ist mehr als 30 Jahre in der Finanzindustrie verankert, u. a. in Private Banking und Insurance. Der an Alster und Elbe beheimatete Journalist und Finanzexperte hat die Entwicklungen im SPD-Subventionsskandal um Finanzsenator Andreas Dressel und seinen Partei-Buddy Nico Lumma von der ersten Minute an begleitet.

Nach dem Vergabestopp der 9 Mio. € Corona-Mittel zugunsten des NMA-Geschäftsführers stellt er Chefredakteur Thomas Keup kritische Fragen zu den Stärken und Schwächen des Startup-Standorts, den realen Chancen eines Fintech-Accelerators, den Herausforderungen der Hamburger Finanzwirtschaft und der in Hamburger Startup-Kreisen kritisch diskutierten Wirtschaftsförderung:

Gerd Kotoll: Hamburgs SPD-Finanzsenator Andreas Dressel hat als Hauptverantwortlicher im SPD-Subventionsskandal den Vertrag mit seinem Partei-Buddy Nico Lumma kurzfristig gecancelt. Freust Du Dich, dass der “Next Media Accelerator” nicht die 9 Mio. € für ein Fintech-Förderprogramm bekommt?


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Hamburg und Niedersachsen bei Startup-Finanzierungen mit großem Abstand hinter Berlin und München.

Berlin und München laufen dem Rest in Sachen Startups davon.
Grafik: Gründerszene

Berlin, 14.01.2022: Die Startuphaupstadt Berlin und die Technlogiemetropole München können ihre Spitzenpositionen beim Einwerben von Beteiligungskapital für Jungunternehmen weiter ausbauen: An der Spree wurden im Zeitraum 2020 und 2021 insgesamt 421 Startups in 503 Finanzierungsrunden mit 10,5 Milliarden € ausgestattet, an der Isar waren es in den vergangenen zwei Corona-Jahren insgesamt 205 Startups, die in 228 Runden mit 4,4 Mrd. € gefundet wurden. Das sind die Kernergebnisse des "Startup-Barometers 2020-2021" der Unternehmensberatung "EY".
Unter den Top 10 der 16 Bundesländer liegt die Wirtschaftsmetropole Hamburg lediglich auf Platz 4 mit gerade einmal 81 Investments über 459 Mio. €. Damit rutscht die Hansestadt beim Kapital sogar auf Platz 5 hinter Berlin, Bayern, Baden-Württemberg und NRW ab. Zweites norddeutsches Bundesland unter den Top 10 der Startupinvestments in Deutschland ist Niedersachsen mit 44 Runden auf Platz 7 und 112 Mio. € auf Platz 8.
Thomas Prüver, Leiter des Förderprogramms "EY Startup" und Partner der Unternehmensberatung fasst zusammen: „Die wirklich großen Deals werden vor allem in Berlin und Bayern abgeschlossen. Für die anderen Startup-Standorte ist es hingegen schwer, da mitzuhalten. Zwar steigen auch hier die Investitionssummen. Unterm Strich ist man aber weit entfernt von den Größenordnungen, die in Berlin inzwischen Alltag sind.“ 
Die Hamburger konnten die Anzahl der Deals zwar von 46 auf 81 fast verdoppeln, Niedersachsen von 7 auf 44 Deals auf niedrigem Niveau sogar mehr als verfünffachen. Berlin zog mit einem Anstieg von 314 auf 421 Deals jedoch allen davon. Ähnlich sieht es beim Volumen aus: Hamburg wuchs von 140 auf 459 Mio. € und Niedersachsen von 5 auf 112 Mio. €. Die Spreemetropole kletterte jedoch von 3,6 Mrd. auf jetzt 10,5 Mrd. € Zufluss.
Prof. Götz Wiese, wirtschafts- und digitalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in der Hamburgers Bürgerschaft fasst zusammen: „Ich freue mich über den Anstieg der Finanzierungen junger Unternehmen in Hamburg. Zur Wahrheit gehört aber auch: 
Hamburg hat das Wachstum der Startups nicht nutzen können, um an Berlin und Bayern näher heranzurücken – im Gegenteil: In Berlin wird 20-mal so viel Kapital in Startups gesteckt wie in Hamburg. Dabei vergrößert sich der Rückstand Hamburgs in absoluten Zahlen deutlich. Gerade im Bereich technologiestarker Finanzunternehmen („Fintechs“) hinkt Hamburg weiterhin abgeschlagen hinterher: Hier ist Berlin 30-mal so stark."
Die Autoren des "Masterplans Finanzwirtschaft Hamburg 2021-2025" rund um Finanzbehörde, Handelskammer und Branchenverband "Finanzplatz Hamburg" behaupteten in ihrem Dokument (PDF-Download, Seite 24), die Hansestadt liege bei den Investments gleichauf mit Berlin: "Hinsichtlich der Attraktivität für Start-ups und investiertem Venture Capital liegt Hamburg im nationalen Vergleich der Innovations-Hubs hinter Berlin und gleichauf mit München. Gerade im Bereich FinTech gilt es, Chancen für Hamburg zu nutzen." 
Das "Startup-Barometer" 2020-2021 der Unternehmensberatung "EY" kann hier heruntergeladen werden. Die 25 deutschen Einhörner mit mehr als 1 Mrd. € Bewertung können bei den Kolllegen von "Gründerszene" im Detail nachgelesen werden.
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Beiersdorf beteiligt sich an Düsseldorfer Hautarzt-App.

Die Gründer der Hautarzt-App "Dermanostic" wollen Praxisbesucher ersparen.
Foto: Dermanostic

Hamburg/Düsseldorf, 12.01.2021: Der Hautpflegekonzern "Beiersdorf" investiert über seine Venture Capital Unit "Oscar & Paul" in das Düsseldorfer Startup "Dermanostic". Das junge Unternehmen bietet im Feld "Digital Health“ dermatologische Diagnosen per App an. Der Service ist ortsunabhängig und rund um die Uhr für 25,- € buchbar. Die Diagnosen erfolgen durch erfahrene Dermatolog*innen binnen 24 Stunden, nachdem Patient*innen drei Fotos hochgeladen und einen Anamnese-Fragebogen ausgefüllt haben.
Bei leichteren Fällen kann "Dermanostic" den Besuch in einer Hauarzt-Praxis komplett ersetzen und schnelle Lösungen für individuelle Hautprobleme liefern, beispielsweise durch den Versand eines benötigten Rezepts per Post oder digital über Online-Apotheken. Ascan Voswinckel, Head of "Oscar & Paul Venture Capital", sieht in dem jüngsten Investment und der damit einhergehenden Kollaboration mit "Dermanostic" einen wichtigen Schritt. „Wir glauben an das große Potenzial von ‚Digital Health‘ und Teledermatologie – gerade in der jüngeren Zielgruppe."
Im Sinne der Gründungsväter von "Beiersdorf", Oscar Troplowitz und Paul Beiersdorf, investiert die "Oscar & Paul Beiersdorf Venture Capital Unit" in innovative Unternehmen und Startups. Die Einheit verfolgt das Ziel, Werte zu schaffen und gemeinsam zukunftsweisende Technologien, neue Geschäftsmodelle und Hautpflegeinnovationen voranzutreiben. Neben dem Investment in "Dermanostic" investierte die Venture Capital Unit unter anderem im Mai 2021 in die personalisierte Hautpflegemarke "Routinely". 
Wie die Hautarzt-Ap funktioniert, ist auf den Seiten von "Dermanostic" zu finden. Die Venture Capital-Aktivitäten "Beiersdorf" sind im Internet bei "Oscar & Paul" veröffentlicht.
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Nico Lumma und Next Media Accelerator bekommen keine 9 Mio. € Corona-Landesmittel.


Versuchte mit einem Rückzug vom Vertrag die Flucht nach vorn: Andreas Dressel, SPD.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hamburg, 11.01.2021: SPD-Finanzsenator Andreas Dressel hat am Dienstag vor dem Haushaltsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft mitgeteilt, dass die geplante Finanzierung des Fintech-Accelerators unter Leitung des "Next Media Accelerators" gestoppt wird. In einer von Dressel vorgelesenen gemeinsamen Erklärung der Hamburger Finanzbehörde, der Handelskammer Hamburg und des Branchenverbandes "Finanzplatz Hamburg" heißt es, dass "von einem Vertragsschluss zwischen der Finanzbehörde und dem Betreiber abgesehen" wird.
"Einen Accelerator aus Corona-Mitteln wird es nicht mehr geben", betonte der SPD-Senator. Als einziges Element aus dem geplanten Accelerator-Programm soll die Anwerbung von Fintechs aus Europa mit bis zu 2,5 Mio. € kurzfristig durch die landeseigene Förderbank IFB organisiert werden. Dressel nannte als Hauptgrund für den Rückzug die mediale Diskussion bei "Morgenpost", HANSEVALLEY & Co. Dadurch sei das Einwerben von Drittmitteln für den geplanten VC-Fonds mit insgesamt bis zu 20 Mio. € "erheblich erschwert" worden.
SPD-Abgeordneter Milo Pein nannte als einen Grund für das Scheitern das Ausloben von 5.000,- € Belohnung zur Aufklärung des SPD-Subventionsskandals durch das Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY. Der finanzpolitische Sprecher der Linken - David Stoop - wies in einer ersten Stellungnahme im Ausschuss die Kritik an der medialen Debatte zurück und forderte eine Selbstreflektion der Beteiligten seitens der Finanzbehörde. Der Finanzexperte verwies explizit auf die mangelnde Expertise des "NMA"-Geschäftsführers und SPD-Parteigenossen Nico Lumma.
Dressel betonte, dass die bisherigen Vorarbeiten des "NMA" u. a. mit einer Rechtsanwaltskanzlei und einer externen Fondsverwaltungsgesellschaft zum Aufbau eines Venture Capital Fonds in Eigenverantwortung von Lumma und seinen Partnern erfolgt sei. Die Vorbereitungen wurden ab 22. September '21 mit Genehmigung der Finanzbehörde begonnen. Wie die "Hamburger Morgenpost" bereits mitteilte, wurde bislang kein Dienstleistungsvertrag mit den Beteiligten geschlossen. Bis heute ist kein Geld aus den geplanten 9 Mio. € geflossen.
Jörg Arzt-Mergemeier, Abteilungsleiter für Beteiligungsmanagement der Finanzbehörde, erklärte im Haushaltsausschuss, dass sich die Behörde jetzt mit den Verantwortlichen des Accelerator-Programms zusammensetzen werde, um über die bereits entstandenen Kosten vor allem seitens der involvierten Rechtsanwaltskanzlei zu verhandeln. Einen aus Hamburger Steuergeldern finanzierten Fintech-Accelerator wird es nicht mehr geben. Die anderen der insgesamt 12 Punkte aus der gemeinsamen Landesstrategie zur Stärkung des Finanzstandortes Hamburg sollen laut Dressel wie geplant umgesetzt werden.
HANSEVALLEY-Chefredakteur Thomas Keup erklärte in einer ersten Stellungnahme: "Die demokratische Debatte seitens der Hamburger Oppositionsparteien - vor allem der Linksfraktion - sowie in Hamburg engagierter Medien - unter Führung der Hamburger Morgenpost - haben dafür gesorgt, dass der rot-grüne Senat nicht einfach 9 Mio. € Coronahilfen aus Hamburger Steuermitteln einem SPD-Genossen zuschustern konnte. Wenn SPD-Abgeordnete im Ausschuss von plakativer, oberflächlicher und falscher Berichterstattung, vorschneller Beurteilung und unfairer Ausschreibung von Belohnungen reden, steht fest: die Demokratie hat gesiegt, die Hamburger Steuerzahler werden verschont und die beteiligten Medien haben ihre verfassungsmäßige Kontrollfunktion wahrgenommen. Glückwunsch, Hamburg!"
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Die "NMA"-Macher um Nico Lumma: Jeglicher Trackrecord? Fehlanzeige.
Foto; NMA/Twitter

Hamburg, 10.01.2021 - Zwei allseits bekannte Startup-”Kümmerer” aus der Hamburger Speicherstadt, ein - Zitat - “Premier hub for startup-driven innovation in Europe”, ein SPD-Partei-Buddy an der Spitze der Finanzbehörde und neun Millionen Euro Steuergelder, die heimlich still und leise über den Tisch gehen sollten. Wie gesagt: sollten.

Wenn sich dpa, Hamburger Morgenpost, Focus, Süddeutsche Zeitung und die taz mit Hamburger Startup-Filz - aka “Lummaland” - beschäftigen, schauen wir gern auch darauf. Leider fällt unser hoch geschätzter Kollege für politische Investigativberichte beim Hamburger Abendblatt in diesem Fall wegen "PR-Schreiberei aus". Gerd Kotoll hat Fragen, die geklärt werden müssen.

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Lübecker Accelerator Gateway49 bietet Startups 30.000,- € ohne Abgabe von Anteilen.

In Lübeck werden nachhaltige Startups entwickelt.
Foto: Gateway49

Lübeck, 04.01.2021: Der Startup-Accelerator "Gateway49" startet am 1. März d. J. seine vierte Runde des neunmonatigen Förder-Programms. Bis zu 12 Startups werden von den Lübecker Experten reif für den Markteintritt gemacht. Als Untersützung gibt es 30.000,- € pro Team. Kernelemente des Förderprogramms sind wöchentliche Workshops, monatliche Hub-Days, drei Pitches mit den Schwerpunkten MVP, "Market Fit" und "Ready to Growth" sowie eine aktive Vernetzung mit Mentoren und Partnern zu allen relevanten Themen, wie Technologien, Geschäftsaufbau, Marketing und Vertrieb.
Das Programm ist besonders für Gründer mit einer nachhaltigen Geschäftsidee sowie Startups in der frühen Entwicklung in den Themen Medizintechnik (HealthTech), Transport + Logistik (Mobility), Smart City sowie Nahrungsmittelindustrie (Food) interessant. Die Organisatoren um das Technikzentrum Lübeck (TZN) fördern damit die Entwicklung neuer Ideen und die Zusammenarbeit mit Unternehmen u. a. aus den Schwerpunktbranchen in Schleswig-Holstein und Norddeutschland.
Wir möchten die Aufbruchstimmung nutzen, um gezielt Geschäftsmodelle zu fördern, die Schleswig-Holstein und die gesamte "Fehmarnbelt-Region" voranbringen – von Klimaschutz bis Künstliche Intelligenz“, so Frank Schröder-Oeynhausen, Geschäftsführer von "Gateway49". Programm-Manager Stefan Stengel ergänzt: „Viele Startups wollen wirklich die Welt verbessern. Mit unserem Accelerator-Programm unterstützen wir sie dabei, den Grundstein für ein nachhaltig erfolgreiches Business zu legen.“
Der Accelerator steht Interessierten auch vorher bereits zur Seite: Potenzielle Bewerber erhalten in einer Reihe von Veranstaltungen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Programm vorab kennenzulernen. So gibt s am Freitag d. W. (07.01.2021) von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Online-Bootcamp, zu dem man sich hier anmelden kann. Interessenten können Sie noch bis zum 16 Januar d. J. über ein spezielles Formular auf der Homepage von "Gatewas49" bewerben.
Details zum Programm gibt es auf den Seiten des Accelerator-Programms. HANSEVALLEY ist Medienpartner des Lübecker Startup-Accelerators. Weitere Informationen zu HANSEPARTNER gibt es hier.
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Hamburger Linksfraktion fordert Aufklärung des Subventionsskandals im Haushaltsausschuss.

SPD-Finanzsenator Andreas Dressel steht wegen Millionensubvention in der Kritik.
Foto: SK Hamburg/Daniel Reinhardt

Hamburg, 03.01.2022: Die Linkspartei in der Hamburgischen Bürgerschaft beabsichtigt, im Haushaltsausschuss eine Befragung zur Klärung des millionenschweren SPD-Subventionsskandals um Finanzsenator Andreas Dressel und seinen Parteigenossen Nico Lumma einzuberufen. Damit zieht der Skandal um die Vergabe von 9 Mio. € Corona-Hilfsgeldern weitere Kreise.

Hintergrund: Auf Anfragen von CDU und Linkspartei musste die Finanzbehörde zugeben, dass es im Januar vergangenen Jahres vertrauliche Gespräche zwischen den beiden SPD-Genossen gab. Nach einem ersten Treffen wurde nur 14 Tage später ohne vorgeschriebene Ausschreibung die freihändige Vergabe von 9 Mio. € an den Betreiber des "Next Media Accelerators" beschlossen.

Recherchen der "Hamburger Morgenpost" hatten den Fall zu Tage gebracht, worauf die beiden Oppositionsparteien ihre Anfragen an den Senat stellten und u. a. die Medien "Süddeutsche Zeitung" und "taz" über den Hamburger Subventionsskandal berichteten. Die Finanzbehörde versucht bis heute, den Fall herunterzuspielen und knappe Zeit zur Prüfung geeigneter Kandidaten als Grund für die freihändige Vergabe der Corona-Hilfsgelder unter Parteifreunden zu rechtfertigen.

Für uns ist der Fall noch lange nicht erledigt“, erklärte David Stoop, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft am Sonntag: „Andreas Dressel muss volle Transparenz herstellen zu der Frage, wie die Vergabe an seinen Parteifreund zustande kam. Hier steht der Eindruck der Begünstigung im Raum – dies muss der Finanzsenator klären."

Der Finanzexperte weiter: "Wir werden deshalb als Linksfraktion zur kommenden Sitzung des Haushaltsausschusses im Januar eine Selbstbefassung beantragen: Der Senator muss sich dann den kritischen Fragen der Parlamentarier/innen stellen. Erinnerungslücken werden wir dabei sicher nicht gelten lassen!

Die gesamte Entwicklung des Hamburger Finanzskandals kann im Hanse Startup Magazin HANSESTARTUPS nachgelesen werden.

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Filzverdacht bei Millionen-Skandal um Fintech-Accelerator erhärtet sich weiter.

Lumma und Partner Hühning mit dem 7. Batch des Marketing-Accelerators "NMA".
(Foto: NMA/Theresia Enhiak Nanni)

Hamburg, 28.12.2021: Die freihändige Vergabe von 9 Mio. € Steuergeldern für einen Fintech-Accelerator durch Hamburgs SPD-Finanzsenator Andreas Dressel an seinen Parteifreund Nico Lumma gerät immer weiter zu einem handfesten Filzskandal der Sozialdemokraten. Die CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft stellte dem Senat nach Bekanntwerden der offensichtlichen Schiebereien in einer Senatsanfrage kritische Fragen zum Ablauf der Millionen-schweren Transaktion.
Die Finanzbehörde gab in ihrer Antwort zu, dass sich die beiden Parteifreunde mit Lumma-Geschäftspartner Christoph Hühning (Foto: 1. Reihe 2. von links) am 6. Januar d. J. zum Thema Fintech-Accelerator trafen, berichtet die "Hamburger Morgenpost" in ihrer heutigen Ausgabe. Ganze acht Tage später fiel laut Finanzbehörde bereits die Entscheidung für die 9 Mio. €-Finanzspritze zu Gunsten des in der Hamburger Startupszene umstrittenen Betreibers des "Next Media Accelerators".
Der Senator segnete die - von der Opposition bereits als "roter Filz" deklarierte - Aktion Ende April d. J. dann auch persönlich ab. Dabei wurde keine EU-weite öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Damit wurde der Millionendeal mit Begründung der "Corona-Hilfe" offenbar bereits vier Monate vor der offiziellen Beauftragung zur Schaffung eines Fintech-Accelerators durch die Hamburger Bürgerschaft parteiintern abgewickelt.
Der finanzpolitische Sprecher der Links-Fraktion, David Stopp, erklärte: "Angesichts der Tatsache, dass die Entscheidung über die Auftragsvergabe bereits am 14. Januar 2021 getroffen wurde, wäre ausreichend Zeit für ein ordentliches Vergabeverfahren gewesen. Die Argumentation des Finanzsenators, es sei in der Eile kein ordentliches Verfahren möglich gewesen, überzeugt nicht.
CDU-Fraktionschef Dennis Thering bekräftigt seinen Vorwurf eines Vergabeskandals: "Die Direktvergabe von SPD-Finanzsenator Andreas Dressel an einen Parteifreund ohne Ausschreibung bleibt ein skandalöser Vorgang. Von vornherein wurde überhaupt nur ein kleinster Kreis potenzieller Bewerber angesprochen, um dann ohne nachvollziehbare Kriterien bei einem SPD-Genossen zu landen, der nachweislich kein FinTech-Experte ist." 
Die Finanzbehörde versucht laut "Mopo", den Fall weiter runterzuspielen. So erklärte die SPD-geführte Verwaltung, dass es insgesamt drei Kandidaten gab, von denen zwei mögliche potenzielle Veranstalter eines Fintech-Accelerators auch persönlich gehört wurden. Allerdings verweigert die Behörde die Namen der Kandidaten unter Berufung auf den Datenschutz.
Die "Mopo" meldet, dass bei der EU-Komission eine Anzeige wegen Beihilferechtsverstoßes eingegangen sei. Grund: Die Vergabe von 9 Mio. € aus öffentlichen Mitteln hätte zwingend ausgeschrieben werden müssen. Eine solche Ausschreibung hätte etablierten, erfahrenen Accelerator-Betreibern aus ganz Europa die Chance gegeben, sich auf die Vergabe der Hamburger Mittel zu bewerben - und nicht nur SPD-Parteifreunden an Alster und Elbe.
CDU-Fraktionschef Dennis Thering ergänzt: "Aus meiner Sicht muss die gesamte Direktvergabe umgehend rückgängig gemacht werden - dann haben tatsächlich auch Mitbewerber eine Chance, die von der Sache etwas verstehen."  Der Christdemokrat bestätigt damit die Erfahrungen des HANSEVALLEY-Chefredakteurs Thomas Keup, der in Berlin den führenden Fintech-Stammtisch mitgegründet und geleitet hat. 
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Ex-Handelskammer-Vize Torsten Teichert widerlegt Geschäftsmodell des Hamburger Fintech-Accelerators.

Nach MOPO und HANSEVALLEY kümmert sich auch die SZ um Lummas Machenschaften.
Foto: Tom Medici, NMA

Hamburg, 20.12.2021: Der Skandal um die 9 Mio. € schwere Subvention eines lokalen Startup-Accelerators für junge Fintech-Firmen durch SPD-Finanzsenator Andreas Dressel und seinen Parteifreund und selbsternannten Web 2.0-Guru Nico Lumma geht in eine neue Runde: Am Freitag erhob der frühere Vizepräses der Handelskammer - Torsten Teichert - in der "Hamburger Morgenpost" schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit der umstrittenen Vergabe von Corona-Hilfsgeldern in Hochrisiko-Wetten auf Startups.
Der Ex-"Kammer-Rebell" ging mit seinem früheren Parteifreund und Startup-Betreuer Lumma hart ins Gericht: "Wenn Lumma und sein Next Media Accelerator die beste Anlaufstation für FinTech ist, dann ist Hamburg in größter Not." Der an Deutschlands führender Gründeruniversität - "WHU" habilitierte Finanzexperte sprach Lumma jegliche Expertise im Thema Finanzwirtschaft und Fintechs ab.
Teichert, der als früherer Vorstandsvorsitzender eines Investmentfonds über ausgewiesene Expertise in der Finanzindustrie verfügt, kritisiert u. a. die im Rahmen des SPD-Subvestionsskandals bekanntgewordenen 1,5 Mio. € Managementmittel für den früheren Social-Media-Berater Nico Lumma, seinen Co-Geschäftsführer Christoph Hüning und das bestehende Team des "Next Media Accelerators" aus vornehmlich juniorigen Projektmanagern.
Der Millionenbetrag zugunsten der Betreiber hätte auch direkt in die Förderung von Startups an Alster und Elbe investiert werden können, so Teichert. Stattdessen werde "die Umschulung eines Medienunternehmens zum Finanzunternehmen aus öffentlichen Mitteln finanziert." Damit nicht genug: Teichert rechnet in der "Mopo" die Erfolgschancen anhand des bisherigen Track-Records des "NMA" als vermeintlichen "Medien-Accelerator" mit bislang offiziell 78 vertraglich verpflichteten Startups hoch.
In einem ersten Fonds sammelte der - vom SPD-geführten Senat durch eine sechsstellige Anschubfinanzierung und subventionierte Räume in der stadteigenen Speicherstadt geförderte - Marketing-Accelerator rd. 2 Mio. € zur Finanzierung junger Unternehmen ein. "Gruner + Jahr"-Chief Digital Officer Arne Wolter verkündete Anfang April '17 gegenüber der Presse: "Wir glauben nicht an bunte Garagen" und beendete die Kooperation mit dem "Next Media Accelerator" nach 2 Jahren und setzte das Fonds-Engagement nicht weiter fort.
Die "NMA"-Folgefinanzierung fiel laut Medienbericht offensichtlich ernüchternd aus. "NMA"-Gründer Meinolf Ellers verkündete im "DPA"-eigenen PR-Kanal "Presseportal" hingegen: Aus den Branchen Medien, Werbung, Technologie und Dienstleistung sollten über 5 Jahre zwischen 200.000,- € und 1 Mio. € fließen. 8 Mio. € sollten so eingesammelt werden. Als Output sollte es nach eigener Pressemeldung vor allem "Zugriff auf die umfassenden Bewerbungsunterlagen von hunderten von mediennahen Startups aus ganz Europa" geben.
Torsten Teichert nahm gegenüber der "Morgenpost" einen weiteren, entscheidenden Aspekt rund um die Finanzierung des Fintech-Accelerators aus Corona-Fördermitteln in den Blick: Während Venture Capital-Geber - wie die Hamburger Unternehmer hinter dem in Berlin beheimateten "Earlybird VC" mit rd. 10 % Eigenkapital persönlich investiert sind, gehen SPD-Startupbetreuer Lumma und sein Partner, der Ex-Unternehmensberater Hühning mit 0,- € ins Risiko und weisen den von ihnen übernommenen "NMA" lediglich als Betriebsgesellschaft aus, wie die Finanzbehörde gegenüber der "Mopo" bestätigte.
Der Investment-Spezialist stellte zudem die gesellschaftliche Verantwortung des rot-grünen Senats der Hansestadt zur Disposition: 5 Mio. € der eigentlich zur Rettung von kleinen Betrieben gedachten Corona-Aufbaumittel werden nun in einen Fonds investiert, der Geschäftsmodelle rund um die Vermögensverwaltung wohlhabener Fintech-Kunden finanziert. Das moralisch angreifbare Verhalten des Ex-Social-Media-Beraters Lumma aus der Werbeagentur "Scholz & Friends" ist lediglich die Spitze des Eisberges.
In der Kritik steht auch das Beteiligungsmodell des "NMA": Startups kritisierten in Recherchen des Themenmagazins HANSESTARTUPS wiederholt das Geschäftsgebaren von Lummas "NMA" ebenso, wie der weiteren "Next-Acceleratoren" "NCA" und "NLA". So mussten Startups 10 % Firmenanteile abgeben, um im Gegenzug mit max. 50.000,- € ("Gold-Status") gefördert zu werden. Für 5 % Anteile gab es max. 25.000,- € Unterstützung ("Silber-Status") und für 3 % Anteile durften Startups dabei sein, bekamen aber keinerlei Investment ("Bronze-Status"). Für eine Reihe von Startups war das Modell schlicht zu teuer, so dass sie auf "NMA" & Co. verzichteten.
Während SPD-Finanzsenator Andreas Dressel im Juli '21 die Subvention des Fintech-Accelerators seines Parteifreundes Nico Lumma mit 9 Mio. € aus Corona-Mitteln bekannt gab, erklärte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann Ende September '20 den von der Bürgerschaft beschlossenen "Hamburger Innovations- und Wachstumsfonds" mit 10 Mio. € Senatsbeteiligung für gescheitert. Begründung: Das “aktuelle wirtschaftliche Umfeld” habe das Fundraising deutlich erschwert. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sei die Bereitschaft der Investoren, risikoreiche Investments einzugehen, weiter gesunken.
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Hamburger Netzwerk bekommt 3,8 Mio. € für KI-Startups in der Region.

Ein Hamburger Projekt will KI-Startups in der Region unterstützen.
Foto: Fraunhofer IOSB

Berlin/Hamburg, 20.12.2021: Das Bundeswirtschaftsministeirum fördert im Rahmen des Gründerstipendums für Hightech-Startups aus der Wissenschaft in vier Modellregionen mehr Gründungen von KI-Unternehmen. Bis Ende 2024 investiert die Bundesregierung über "Exist" insgesamt 46,5 Mio. €. Neben den Regionen Berlin ("K.I.E.Z."), Darmstadt ("Hessen AI") und München ("AI+Munich") erhält auch die Freie und Hansestadt ein Modellprojekt. Für die Skalierung und Finanzierung von KI-Startups darf ein Konsortium für den "AI Startup Hub Hamburg" 3,8 Mio. € aus Bundesmitteln ausgeben.
Der nach eigenen Angaben "unternehmerisch geprägte Ansatz" des Hubs umfasst in acht Modulen für KI-fokussierte Startups zugeschnittene Formate und Angebote entlang aller Startup-Entwicklungsphasen - von der Ideenfindung über die Inkubation und Skalierung bis zur Internationalisierung. Das Hamburger Projekt wird vom kommerziellen Netzwerk der AI-Investoren Ragnar Kruse und Petra Vorsteher - "AI Hamburg", vom wissenschaftlichen Artificial Intelligence Center Hamburg ("ARIC"), vom "Exponential Innovation Institute GmbH" des Ex-HSBA-Geschäftsführers Uve Samuels ("Eii"), vom Fachbereich Machine Learning in Engineering ("MLE") der TU Hamburg und der auf Grund ihrer Subventionspolitik mehrfach in die Kritik geratenen "Hamburg Innovation GmbH" betrieben.
Unterstützt werden die Hamburger Player von der "German Entrepreneurship GmbH", die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums die "German Accelerator" in Boston, New York, San Francisco, Silicon Valley und Singapur betreibt. Geschäftsführer Matthias Notz sagte: „Klasse, dass AI.STARTUP.HUB Hamburg mit einem unternehmerisch geprägten Ansatz am Start ist. Wir bilden gerne die Brücke in die internationalen KI-Ökosysteme, um die KI-Startups bei der Skalierung zu begleiten.
Ein Übersicht zu den "Exist"-Projekten für Hochschulausgründungen zu künstlicher Intelligenz gibt es auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums in Berlin. 
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Millionenskandal: Hamburger SPD-Medienfunktionär Lumma bekommt 9 Mio. € ohne Ausschreibung von Duzfreund und Finanzsenator Dressel.


Der Hamburger SPD-Funktionär Lumma hat 9 Mio. von seinem Dutzfreund Dressel bekommen.
Foto: Nico Lumma, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Hamburg, 14.12.2021: Der auf Grund persönlicher Angriffe mehrfach in die mediale Kritik gerade Hamburger SPD-Funktionär Nico Lumma hat im Rahmen einer undurchsichtigen Vergabe insgesamt 9 Mio. € Corona-Aufbaumittel ohne vorgeschriebene EU-Ausschreibung von SPD-Finanzsenator und Duzfreund Andreas Dressel bekommen. Das hat die "Hamburger Morgenpost" in einem exklusiven Bericht am Montag d. W. bekannt gemacht.
Danach hat die Finanzbehörde nach gerade einmal 2 Monaten Prüfung im Juli d. J. formal bekannt geben, Lumma und seinem Marketing-Accelerator "NMA" die Mittel zu überweisen.
Mögliche Wettbewerber der "NMA Venture Capital GmbH" wurden offenbar entweder über die Mittelvergabe nicht informiert oder im bewusst nur zweimonatigen Auswahlverfahren gezielt nicht berücksichtigt. Darunter befindet sich auch das Fintech-Innovationsnetzwerk "Fintech Hamburg" unter Leitung des Branchennetzwerks "Finanzplatz Hamburg" der Handelskammer.
Der Winterhuder Familienvater Lumma soll nach den Vorstellungen der Finanzbehörde mit den - unter SPD-Genossen verteilten - Corona-Steuermitteln über vier Jahre einen Fintech-Accelerator aufbauen. Während sich der Startupbetreuer mit einschlägigem Social-Media-Background gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" ausdrücklich nicht als Fintech-Experte bezeichnete, begründet die SPD-geführte Finanzbehörde die millionenschwere Subvention des "NMA" von Nico Lumma und Christoph Hüning auf Grund "sehr guter Kenntnisse der in Hamburg ansässigen Finanzunternehmen" sowie "sehr guter Kenntnisse im Bereich Riskmanagement und globaler Finanzmärkte" als alternativlos.
Nach dem ebenfalls am Montag erschienenen PR-Artikel des "Abendblatts" ist die praktikumserfahrene Marketingmitarbeiterin Anne Geiger seit einem Monat als "Director Fintech bei NMA Venture Capital" für den Aufbau des Fintech-Geschäfts des bisherigen Marketing-Accelerators zuständig. Damit widersprechen sich auch hier die Aussagen der SPD-Finanzbehörde zur notwendigen, thematischen Kompetenz des Mittelempfängers.
Laut Lumma-Partner Hüning sollen 5 der 9 Mio. € in einen Hochrisiko-Fonds fließen. In diesem Zusammenhang gibt es keine Informationen dazu, ob die Freie und Hansestadt als Großinvestor auch an den Gewinnen des Fonds beteiligt ist, oder diese privatisiert werden. Mit 2,5 Mio. € sollen ausländische Startups mit Ansiedlungsprämien nach Hamburg gelockt werden. Hüning unterschlägt in seiner Aufzählung vor allem die laut "Mopo"-Recherchen 1,5 Mio. € Management-Fee für sich, SPD-Genosse Lumma und das laut "NMA"-Homepage juniorige Team.
Die "Next-Acceleratoren" waren bereits in der Vergangenheit für horrende Management-Fees bekannt geworden. So erfuhr HANSEVALLEY aus gut unterrichteten Kreisen, dass Startups sowohl im "Next Media"- als auch im "Next Logistics Accelerator" mit angreifbaren Verträgen übervorteilt und das jeweilige Management von der Aufnahme der Startups in die Förderprogramme am meisten profitierte. Jetzt bezeichnete Nico Lumma gegenüber der "Morgenpost" das bisherige Engagement als "Medien-Accelerator" als uninteressant, da er die Medien nicht für eine Zukunftsbranche halte.
Der aktuelle Millionenskandal ist eine weitere Etappe in den undurchsichtigen Machenschaften des SPD-Funktionärs Lumma. Im Jahr 2015 initiierte der DPA-Innovationsmanager Meinolf Ellers mit seinem Duzfreund Bodo Kreater den "Next Media Accelerator". Dieser wurde von dem SPD-Parteigenossen und damaligen Leiter des "Amt Medien" - Carsten Brosda - mit einer sechsstelligen Summe angeschoben. Einer der Leiter des heute praktisch am Ende stehenden Accelerator-Programms wurde SPD-Funktionär und Parteifreund Nico Lumma.
Vertreter der Hamburger Startupszene kritisieren seit langem die Verstrickungen von Lumma mit der Stadt. So sitzt der SPD-Funktionär im Vergabeausschuss für Startup-Mittel der landeseigenen Förderbank "IFB". Zudem ist Lumma bei Parteifreund Andreas Dressel seit Dezember 2019 im Verwaltungsrat der "Kasse Hamburg". Damit bestehen zwischen Finanzsenator Andreas Dressel und Parteifunktionär Nico Lumma neben persönlichen Beziehungen auch handfeste, wirtschaftliche und politische Interessen.
Insider stellten am Montag d. W. gegenüber HANSEVALLEY in den Raum, ob die 9 Mio. € Corona-Mittel möglicherweise "ein persönlicher Rettungsschirm" für Lumma und Hüning seien, da das bisherige Geschäftsmodell eines Inkubator-Programms auf Grund zahlreicher frühzeitig abgewickelter Marketing-Startups in Hamburg nicht mehr funktioniere.
Hannoveraner Vor-Ort-Shopping-App partnert mit Wormland-Filialen.

Die "BLVRD"-App hilft, vor Ort einfacher zu shoppen.
Foto: BLVRD

Berlin/Hamburg/Hannover, 03.12.2021: Die Vor-Ort-Shopping-App "BLVRD" (sprich: Boulevard) bietet Verbrauchern in den norddeutschen Einkaufsstädten Hamburg und Hannover ab sofort mit dem Bekleidungsfilialisten "Wormland" einen weiteren großen deutschen Einhändler für das bequeme Shopping in der Innenstadt per App. Mit insgesamt 13 Filialen in 10 deutschen Städten reiht sich der ebenfalls in Hannover beheimatete Herrenausstatter in die Gruppe von Einzelhändlern ein, deren Sortiment vor dem Besuch von Shoppingcentern und Einkaufsstraßen per App abgerufen, verglichen und z. T. auch reserviert werden kann.
Die im Juli 2020 für Android und iOS in Hannover gestartete App bietet neben "Wormland" auch eine Übersicht über die Bestände in Regalen, an Ständern und in Warenlagern von "Appelrath Küpper", "Ecco & Gabor", "P&C" Hamburg und "Sport Check" kompakt auf dem eigenen Smartphone. Dazu kommen kleine Fachgeschäfte. In Hamburg können Kunden so vor Ihrem Besuch von "Alstertal- und Elbe-Einkaufszentrum"; "Europa Passage", "Hansaviertel", "Phoenix-Center", "Steinwegpassage" & "Wandsbek Quarree" sowie in Geschäften am Eppendorfer Weg, auf der Langen Reihe und der Osterstraße sowie im Schanzenviertel nach Lieblingsstücken und verfügbaren Größen und Farben stöbern.
Die mehr als 10.000 Nutzer können mehr als 300.000 Modeartikel von über 560 Marken in Shops vor Ort in Hamburg und Hannover aussuchen und vergleichen. Die App-Nutzer sehen, in welchen Geschäften Artikel verfügbar sind und können die Preise vergleichen. In ausgewählten Läden kann ein Wunschartikel zum Anprobieren reserviert werden. Außerdem bekommen App-User lokale Aktionen und Rabattcoupons von teilnehmenden Shops. Vorteile für die Kunden vor Ort sind das Anprobieren, das Einsparen von Versandverpackungen sowie von CO2 durch Wegfall des Paketversands und von Retouren.
Der Hannoveraner Ari Berzenjie ist Gründer & Geschäftsführer der Shopping-App "BLVRD" und als kreativer Stratege und Vertriebsspezialist das Herz des Marketing-Startups mit seinen 10 Mitarbeitern. Nach seinem Studium im Engineering ging es zunächst in die Werbung. Aus seiner Feder stammt auch die erste Unternehmensberatungssoftware im Engineering-Bereich, die weltweit genutzt wird. Anfang 2019 hat der heute 34-Jährige seinen Job als Business Development Manager gekündigt, um seine Vision einer eigenen Company mit der Gründung von "BLVRD" zu verwirklichen. Auslöser war die erfolglose Suche nach einem bestimmten Paar Sneaker in Hannover.
Weitere Informationen zu "BLVRD" gibt es auf der Internetseite des Unternehmens. (Foto: BLVRD)
Online-Shopping macht es Läden vor Ort immer schwerer.
Grafik: Bitkom

Nur 20 % der deutschen Internetnutzer planen, Ihre Geschenke für Familie, Freunde und Kollegen in diesem Jahr ausschließlich oder überwiegend vor Ort in Einkaufsstraßen, Shoppingcentern oder Fachgeschäften zu besorgen - ein Rückgang im 2. Corona-Winter um weitere 8 %. Weitere 13 % kaufen sowohl vor Ort als auch im Internet zu Weihnachten ein - 2 % weniger als noch vor einem Jahr. Die Ergebnisse hat der Digitalverband "Bitkom" in einer aktuellen Studie zum Onlinehandel im Weihnachtsgeschäft 2021 veröffentlicht.
61 % der Internetnutzer planen in diesem Jahr, ihre Weihnachtsgeschenke ausschließlich oder überwiegend online zu bestellen und liefern zu lassen - ein nochmaliger Anstieg um 7 % im Vergleich zum Corona-Pandemiejahr 2020. Als entscheidende Faktoren für "Online-only-Shopping" nennen deutsche Konsumenten aktuell vor allem die bequeme Lieferung nach Hause (84 %), kein Gedrängel in Läden (78 %), die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (77 %), eine verringerte Ansteckungsgefahr mit Corona (71 %) sowie einen besseren Preisvergleich (63 %). Unabhängig von Internetnutzung und Altersgruppe shoppen insgesamt 86 % aller Deutschen heute online Weihnachtsgeschenke.
Weitere Details der "Bitkom"-Studie sind auf den Presseseiten des Digitalverbandes abrufbar.
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Hamburger Sharing-Startup gewinnt Gründerpreis der ISM-Hochschule.

Auch in Hamburg zeigen Absolventen privaten Hochschulen, wie Startup geht.
Foto: Fainin

Hamburg, 26.11.2021: Den ersten Platz im Gründerwettbewerb der "International School of Management" sichert sich in diesem Jahr das Hamburger Startup "Fainin". Das Gründerteam um Johann Lissner, Maximilian Lehmann und Kevin Mattutat macht das Mieten und Vermieten von selten genutzten Dingen leichter und sicherer. Mit der Verleihung des Preises möchte die "ISM"-Hochschule außergewöhnliche und zukunftsweisende Ideen ihrer Studenten und Absolventen unterstützen. 
Die Sharing-Plattform "Fainin" bietet mit ihrer App die Möglichkeit zum Mieten und Vermieten von selten genutzten Gegenständen wie Werkzeug oder Sportequipment und ist nutzbar für Unternehmen und Privatpersonen. Besonderheit: Das Jungunternehmen versichert die verliehenen Gegenstände bis zu einem Wert von 15.000,- € und schafft so Sicherheit für Verleiher und Leihende. 
Durch das Sharing-Modell werden die Lebenszyklen von selten verwendeten Gegenständen verlängert“, erklärt Maximilian Lehmann. „Wir hoffen, mit der App nachhaltigen Konsum fördern zu können.“ Genau wie seine zwei Mitgründer Johann Lissner und Kevin Mattutat hat sich der Absolvent der "ISM" Hamburg bereits in seiner Abschlussarbeit intensiv mit der Sharing Economy beschäftigt.  
Der Aufbau von Kompetenzen im Bereich Gründung ist einer der Schwerpunkte der ISM. Mehr als 130 ihrer Absolvent*innen haben sich bereits mit ihrem eigenen Unternehmen selbstständig gemacht, darunter mittlerweile etablierte Marken wie der Online-Gewürzhandel "Just Spices", das Legal-Tech-Unternehmen "Right Now" oder die E-Roller von "Kumpan". 
Weitere Informationen zur Startup-Förderung an der "ISM" gibt es im Internet.
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Bremer Raumfahrtkonzern beteiligt sich an französischem Daten-Startup.

Die OHB-Tochter LuxSpace bietet mit ihren AIS-Daten Klimaschuttz.
Foto: LuxSpace

Bremen, 23.11.2021: "OHB Venture Capital" - Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzerns "OHB" - hat sich am französischen Startup "Searoutes" beteiligt. Das Jungunternehmen aus Marseille ist auf digitale Lösungen für den maritimen und logistischen Sektor spezialisiert und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Treibhausgasemissionen im Gütertransport zu reduzieren, indem es Einblicke in den CO2-Fußabdruck verschiedener Transportrouten bietet.
Um die relevanten Daten für den Dienst anbieten zu können, nutzt "Searoutes" AIS-Daten, die die Identifizierung und genaue Positionierung von Schiffen ermöglichen. Zur Verfügung gestellt werden die Positionsinformationen vom "OHB"-Tochterunternehmen "LuxSpace". "Searoutes" verwendet sowohl aktuelle als auch historische AIS-Daten, um die von Schiffen regelmäßig genutzten Routen zu kartieren.
Die Trackingdaten werden mit anderen Datensätzen (z. B. Schiffsinformationen, Wetterbedingungen und Strömungen) kombiniert, um den CO2-Fußabdruck für einen über eine bestimmte Transportroute beförderten Container vorherzusagen oder einen Bericht über die in der Vergangenheit genutzten Transportrouten zu erstellen.
"LuxSpace" hat außerdem eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Stärken beider Unternehmen zu bündeln. Durch die Zusammenarbeit sowie durch gemeinsame Vertriebsaktivitäten und Produktentwicklungen im Bereich der maritimen Datenanalyse soll das Potenzial von Schiffsverfolgungsinformationen voll ausgeschöpft werden.
Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Searoutes auf die Reduktion des CO2-Ausstoßes von globalen Lieferketten hinzuarbeiten. Die Mission von Searoutes ist nicht nur spannend, sondern trägt auch perfekt zum Wachstum unseres Segments OHB DIGITAL bei", so Egbert Jan van der Veen, Managing Director von "OHB Venture Capital.
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Studenten im echten Norden bekommen weiter ein Gründerstipendium.

Das Gründerstipendium in SH geht in die Verlängerung.
Foto: Austin Distel, Unsplash

Kiel, 14.11.2021: Das "Gründerstipendium" im echten Norden wird bis 2027 und insgesamt 2,7 Mio.€ Steuermitteln fortgesetzt. Das teile das Ministerium in der vergangenen Woche mit. Das Wirtschaftsministerium fördert Hochschulabsolventen, die ein eigenes Unternehmen gründen, ein Jahr lang mit 1.750,- € Zuschuss pro Monat. Dazu kommen kostenlose Arbeitsplätze und ein Mentoring für die Gründer. Unterstützt werden vor allem technikorientierte und wissensintensive Gründungen.
Laut Landesregierungen wurden in den vergangenen fünf Jahren mit Hilfe des Programms 39 Gründerteams mit 95 Stipendiaten unterstützt und 127 neue Arbeitsplätze geschafft. Dafür investierte die Jamaika-Koalition in SH insgesamt 2,0 Mio. €. Zwei Drittel der bislang unterstützten Gründer arbeiten im Bereich Digitalisierung, rd. ein Drittel beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit.
FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sagte: "Dank unserer Wirtschaftsförderer von der WT.SH, aber auch durch Einrichtungen wie dem Zentrum für Entrepreneurship an der Uni Kiel oder dem Lübecker Start-up-Beschleuniger "Gateway 49" sind wir inzwischen zum gründungsaktivsten Flächenland Deutschlands aufgestiegen – dieses Niveau wollen und werden wir halten."
Alle Informationen zum "Gründerstipendium" gibt es im Internet.
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Business Angel in SH investieren im laufenden Jahr bereits rd. 5 Mio. €.

Das Netzwerk der Businessangels im echten Norden startet richtig durch.
Foto: BBA SH

Kiel/Hamburg, 09.11.2021: Die "Baltic Business Angels Schleswig-Holstein" haben seit Jahresbeginn fast 5 Mio. € vornehmlich in norddeutsche Startups zwischen Nord- und Ostsee investiert. Das teilte das bei der Wirtschaftsförderung in Kiel angesiedelte Netzwerk mit.
Am 04. November 2021 gab die Itzehoer "OQmented" - ein Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie /ISIT - den erfolgreichen Abschluss ihrer Seed-Finanzierung über 9,3 Mio. $ (8,0 Mio. €) bekannt. Bei der Investitionsrunde maßgeblich mit dabei sind fünf im Rahmen eines Business-Angel-Syndikats investierte "Baltic Business Angels", die sich mit einem Beitrag von insgesamt 1,7 Mio. EUR beteiligten.
Ebenfalls im November d. J. konnte das mehrfach preisgekrönte Lübecker Startup "Bareways", das mithilfe künstlicher Intelligenz Navigationsrouten, Fahrweg-Zustandsbeschreibungen und passende Fahrwerkadaptionen für unwegsames Gelände entwickelt, den Abschluss einer Bridgefinanzierung über knapp 1 Mio. € vermelden. Bei dieser Finanzierungsrunde konnten die Gründer zusätzlich zu einem bereits investierten "Baltic Business Angel" einen weiteren Angel des Schleswig-Holsteiner Netzwerks mit einem sechsstelligen Investitionsbetrag hinzugewinnen.
Neben diesen drei großen Transaktionen realisierten die "Baltic Business Angels" aus Schleswig-Holstein in den zurückliegenden sechs Monaten weitere teilweise sehr große Angel-Investments in junge Technologieunternehmen: Ende Oktober 2021 konnte das Flensburger Blockchain-Startup "OURZ", das Konsumenten die Rückverfolgung der Zutaten der von ihnen erworbenen Nahrungsmittel ermöglicht, mit einer Business Angel - Pre-Seed Investorenrunde in Höhe von rund 500 TEUR aufwarten. Mit einer kumulierten Summe von 300.000,- € wurde diese maßgeblich von vier "Baltic Business Angels" gestemmt.
Bereits im Mai 2021 meldete das Hamburger Jungunternehmen "PANDA", ein auf Produktions-Datenerfassung und Machine Learning in Produktionsumgebungen spezialisiertes Startup, die Zeichnung einer Wandelanleihe über 800.000,- € durch die Beteiligungsgesellschaft des Ahrensburger Unternehmers und "Baltic Business Angels" Norbert Basler.
Die "Baltic Business" Angels gehören zu den wenigen Businessangel-Netzwerken in Deutschland, die bei der Auswahl von Unternehmen nicht an Ländergrenzen gebunden sind. So zeichneten vor wenigen Wochen acht "Baltic Business Angels" die Wandelanleihe eines Brandenburger E-Commerce Startups.
Eine ausführliche Meldung zum Thema ist im "Presseportal" nachzulesen. Eine Übersicht der Angel-Investoren und weitere Informationen gibt es auf den Seiten des "BBA SH"-Netzwerkes.
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Hamburg verpasst den Anschluss als Digitalstandort.
Hamburg - statt "führender IT-Standort" von Olaf Scholz nur IT-Mittelmaß.
Foto: SK Hamburg

Hamburg, 08.11.2021: Die bisherigen Bemühungen des rot-grünen Senats, Hamburg als Digitalstandort voranzutreiben, sind nicht mehr als gute Absichten, so der Landesverband Hamburg des CDU-"Wirtschaftsrats". Hamburg verliert weiter an Anschluss, kritisieren die Unternehmer an Alster und Elbe. Das enorme Potenzial, das die Stadt aufgrund bestehender Tech-Unternehmen und hoher Attraktivität des Standortes hat, bleibt ungenutzt. 
Als Beispiel nennen die Autoren der aktuellen Studie "Digitalwirtschaft in Hamburg" die mangelnde Förderung schnell wachsender Jungunternehmen an Alster und Elbe. Laut "EY Startup-Barometer" 2021 landet der einst zweitgrößte Startup-Standort Deutschlands bei der Finanzierung bundesweit mit 35 investierten Startups im 1. Halbjahr 2021 nur noch auf einem vierten Platz - gleichauf mit Baden-Württemberg. Neben Berlin (241 Investments) und München (118 Finanzierungen) liegt mittlerweile - wie beim "Deutschen Startup-Monitor" - mit 50 Investments NRW vor Hamburg.
Trotz der bundesweit drittgrößten Fintech-Szene mit großen Finanzierungsrunden bleibt Hamburg auch bei den Investitionen in Startups weit abgeschlagen und landet nur auf einem 7. Platz: Im 1. Halbjahr '21 konnten Berliner Startups 4,1 Mrd. € Risikokapital verbuchen und Gründungen in Bayern mit München 2,1 Mrd. €. Abgeschlagen folgen Baden-Württemberg mit Karlsruhe, der Rhein-Neckar-Region und Stuttgart mit 307 Mio. € sowie NRW mit Düsseldorf, Köln und dem Ruhrgebiet und 171 Mio. €. Noch vor Hamburg liegen Sachsen mit Leipzig bei 134 Mio. € und Hessen mit Frankfurt/Main bei 128 Mio. €.
Die Startup-Hauptstadt Berlin kann bei Finanzierungen in Jungunternehmen europaweit ihre Position auf einen sehr guten 3. Platz verbessern. Hamburg schafft es hier nicht einmal unter die Top Ten der bedeutendsten Startup-Standorte. Der Grund: Hamburger Startups haben laut Analyse des "Wirtschaftsrats" auf Grundlage des "EY"-Reports im vergangenen Jahr 15 % weniger Finanzierungsrunden abschließen können und 45 % des Volumens im Vergleich zum Jahr 2019 verloren, während andere Bundesländer auch im Corona-Jahr mehr Runden und höhere Summen für sich verbuchen konnten.
Die Experten der Landesfachkommission kritisieren u. a. die mangelnde Unterstützung der offiziell rd. 1.430 Startups durch den Hamburger Senat. Dazu gehört das Scheitern des geplanten 100 Mio. € großen "Innovations- und Wachstumsfonds" in Verantwortung der Förderbank "IFB" - 4,5 Jahre nach Beschluss der Hamburger Bürgerschaft. In der vergangenen Woche kündigte Niedersachsen seinerseits einen 100 Mio. €-Fonds für Startups mit 50 % Beteiligung der Wirtschaft an.
Die Internet-Experten im Kreis der Hamburger Unternehmerschaft sehen erhebliche Probleme auch außerhalb der Startup-Entwicklung Hamburgs: So fehlen rund um die Alster mind. 1.500 IT-Fachkräfte, so die Analyse der IT-Vereinigung "IT-Executive Club". Stattdessen baut "Google" in München seine Softwareentwicklung mit Ansiedlung des weltweiten Datenschutzzentrums und 1.500 neuen Arbeitsplätzen weiter aus. Der Streit um den "Digital-Campus Hammerbrooklyn" und eine fehlende Strategie für den Betrieb des Vorzeigeprojekts erschwert die Entwicklung Hamburgs als Digitalstandort, so die CDU-Fachleute.
Die Hamburger Wirtschaftsexperten gehen auch mit der Wissenschafts- und Forschungspolitik des Stadtstaates hart ins Gericht. Statt in den drei Jahren des Förderprogramms "Ahoi Digital" mit 32,9 Mio. € Budget - davon 13,6 Mio. € aus Hochschulmitteln - wie versprochen bis zu 35 Informatik-Professuren und 1.500 Studienplätze neu zu schaffen, droht den Hamburger Hochschulen ein drastischer Abbau von effektiv 240 Studienplätzen in IT-Fächern. Grund: Zahlreiche geplante Professuren konnten nicht rechtzeitig besetzt werden. Das Programm "Ahoi Digital" wurde Ende 2020 von der grünen Fegebank-Behörde ersatzlos gestrichen.
Peter F. Schmid, Vorsitzender der "Landesfachkomission Internet & Digitale Wirtschaft" sowie CEO des B2B-Plattformbetreibers "Visable“, fasst zusammen: „Hamburg bleibt trotz des pandemiebedingten Digitalisierungsschubs als Innovationsstandort weiter hinter Startup-Hochburgen wie München und Berlin zurück. Vielversprechende Initiativen zeigen jedoch das enorme Potenzial der Hansestadt, das es nun zu nutzen gilt.“
Der vollständige Bericht der Landesfachkommission "Internet & Digitale Wirtschaft" kann hier aus dem Internet geladen werden. Das "EY Startup-Barometer 2021" steht hier zum Download bereit. Hintergründe zur gescheiterten Landesinitiative "Ahoi Digital" gibt es im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY.
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Niedersachsen plant Startup-Fonds über 100 Millionen Euro.

Niedersachsen setzt in seiner Strategie verstärkt auf KI und Startups.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hannover, 08.11.2021: Zur Sicherung von Innovationen im Automobilland Niedersachsen wird die Landesregierung einen Innovationsfonds für Startups über 100 Mio. € einrichten. Das sagte CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann auf dem Kongress "Industrie Digital" in Hannover. Die Hälfte der Investitionsmittel soll von der einheimischen Wirtschaft finanziert werden. Zudem will das Land im Frühjahr kommenden Jahres eine eigene Strategie für künst­liche Intelligenz vorstellen, ähnlich der bereits aktiv im Thema KI engagierten Bundesländer Bremen und Schleswig-Holstein.
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann zog in der vergangenen Woche zudem eine positive Zwischenbilanz bei der Umsetzung des "Masterplans Digitalisierung" durch die Landesregierung in Niedersachsen. Drei Jahre nach dem Start seien rd. 90 % aller staatlichen Schulen und Kranken­häuser mit schnellen Breitbandanschlüssen versorgt worden. Der Masterplan sei bereits zu 71 % abgearbeitet worden, weitere 24 % seien aktuell in der Umsetzung.
2019 hatten lediglich 6 % der öffentlichen Gebäude im Land einen Breitband-Internetanschluss. Mit Stand Herbst 2021 seien es - so der Spitzenpolitiker - über 60 %. Der zuständige Minister für die Digitalisierung im größten norddeutschen Bundesland verwies auf eine Mobilfunkversorgung von mehr als 98 % der Haushalte mit dem aktuellen LTE-Übertragungsstandard für schnelles Internet. Laut des Ministers stellt die rot-schwarze Landesregierung in Hannover insgesamt eine Milliarde Euro für den "Masterplan Digitaltisierung" zu Verfügung.
Der Masterplan kann auf den Seiten der Landesregierung nachgelesen werden. (Screenshot: HANSEVALLEY)
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Weiter nur 39 % der Startups mit Hamburg zufrieden - Niedersachsen bei 59 %.

Das Startup-Universium in Deutschland im Fokus.
Grafik: DSM/BVDS

Berlin, 02.11.2021: Der Deutsche Startup-Monitor 2021 sieht Niedersachsen bei der Anzahl registrierter Startups mit 8,1 % auf einem oberen 6. Platz, gefolgt von der Elbmetropole Hamburg auf Platz 7 mit 6,9 % der 2.013 bundesweit befragten Jungunternehmen. Zwar hat die Hansestadt 1,1 % im Vergleich zur Vorjahresumfrage der Universität Duisburg-Essen gut machen können, dennoch reicht es im Länderanking nur für einen mittleren unter den 16 Plätzen.
Schleswig-Holstein muss sich mit 2,9 %, Bremen mit 2,1 % und Mecklenburg-Vorpommern mit 1,6 % der in Deutschland tätigen Jungunternehmen begnügen. Die Autoren der Studie loben zugleich die wachsenden Startup-Hotspots in den Regionen. So sind im Norden Deutschlands sowohl die Landeshauptstädte Hannover (43 Gründungen in 2020) und Kiel im Aufwind, als auch die mecklenburgische Universitätsstadt Rostock.
In der Spitze der beliebtesten Bundesländer können sich der Osten, Westen und Süden weiter manifestieren: 18,5 % aller Startups hat seinen Geschäftssitz in NRW mit Köln und dem Ruhrgebiet (2020: 19,1 %). Die Startuphauptstadt Berlin kommt mit 17,1 % erneut auf den 2. Platz (2020: 17,7 %), gefolgt von Baden-Württemberg mit 15,7 % (2020: 12,3 %) und Bayern mit 11,7 % (2020: 11,8 %).
Bei der Beliebtheit der Startup-Ökosysteme hinkt Hamburg mit seiner zersplitterten Beratungs- und Förderlandschaft mit 38,8 % (2020: 38,3 %) Zustimmung weiterhin massiv hinter den anderen Ländern hinterher. Aufsteiger Niedersachsen kann mit 59,0 % punkten, nahe des Bundesdurchschnitts von 61,4 %. Die Spitzenreiter Berlin (82,9 %) und München (77,1 %) spielen in einer eigenen Liga.
Wie in den Vorjahren zeigt sich Hamburg im Vergleich zu den Startupmetropolen Berlin und München weiterhin wenig international: So kommen in Hamburg 74,4 % der Beschäftigten aus Deutschland, nur 12,3 % aus Europa und 13,3 % aus aller Welt. Zum Vergleich: Die Zahl europäischer Mitarbeiter liegt in München bei 20,1 %, in Berlin sogar bei 24,1 %. Weltweit angereiste Expats arbeiten zu 16 % in München und sogar zu 21,3 % in Berliner Startups.
Als einzige norddeutsche Hochschule unter den Top-10-Gründerunis kann sich die Universität Hamburg auf Platz 8 mit 1,6 % Absolventen in der deutschen Startup-Landschaft positionieren. Der UHH folgen auf den Plätzen 9 und 10 die FU Berlin mit ebenfalls 1,6 % sowie die TU Berlin mit 1,3 %. Auf den Siegertreppchen stehen die FTHW Aachen mit 5,3 % Gründern, die WHU in Vallendar mit 3,6 % und die TU München mit 3,0 %.
Der Deutsche Startup-Monitor befragte für seine 9. Ausgabe insgesamt 2.013 Startups, 5.012 Gründerinnen und Gründer sowie 33.589 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Jungunternehmen. Mit 49 % arbeitet rd. die Hälfte der Befragten in Frühphasen-Startups, die jünger als 2 Jahre sind. Insgesamt sind 74,1 % aller berücksichtigten Startups in einer frühen Entwicklungsphase.
Eine Präsentation mit den wichtigsten Ergebnissen aus Deutschland ist auf den Seiten des Deutschen Startup-Monitors nachzulegen. Einen regionalen Startup-Monitor für Niedersachsen gibt es hier.
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Betriebskrankenkassen unterstützen Hautscreening von "OnlineDoctor" aus Hamburg.

Eine Frau nutzt das Hautscreening von OnlineDoctor.
Eine Patientin nutzt das Hautscreening von OnlineDoctor.
Foto: OnlineDoctor

Hamburg, 01.11.2021: Ab 1. November d. J.  können Versicherte einer Reihe von Betriebskrankenkassen in Deutschland den Online Hautcheck des jungen Hamburger Online-Services "Online Doctor" via Android- und iPhone sowie über den Browser nutzen. Bei akuten Hautproblemen können BKK-Versichere einfach eine kostenfreien Online-Termin bei einem Hautarzt der Wahl in Anspruch nehmen. Innerhalb von max. 48 Stunden erhalten die Patienten eine fachärztliche Einschätzung und Therapieempfehlung.
Folgende BKKn unterstützen "Online Doctor" für Ihre Versicherten ab 1. November:
Diese BKKn untersützen ab sofort OnlineDoctor.
Tabelle: OnlineDoctor
"Das spart unseren Versicherten Wartezeit auf einen Arzttermin und in den meisten Fällen sogar den Arztbesuch. Damit schließen wir eine von unseren Versicherten gefühlte Versorgungslücke,“ freut sich Roland Rogge, Vorsitzender des Vertragsausschusses der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft (BKK VAG) Hessen.
Die BKK VAG Hessen hat stellvertretend für die am Online Hautcheck teilnehmenden Betriebskrankenkassen die Kooperation mit OnlineDoctor entwickelt. Der Hamburger E-Health-Service wurde von "Online Doctor" zunächst für Patienten der beiden Hamburger Ersatzkrankenkassen "HEK" und "TKK" eingeführt.
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten von "Online Doctor".
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Startup-Initiativen mit Workshops und Wettbewerben in Bremen und Hamburg.

In Hamburg adressiert man die Generation Z, selbst zu gründen.
Illustration: Hamburg Invest

Hamburg, 28.10.2021: Im November d. J. gibt es in den Freien (und) Hansestädten Bremen und Hamburg zahlreiche Aktivitäten zur Förderung von neuen Startups. Vom 5. bis 7. November d. J. haben 25 Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren in Hamburg die Möglichkeit, mit erfahrenen Gründern an innovativen Ideen zu basteln und ihre Zukunftskompetenzen zu entwickeln.

Zusammen mit der "Neo Academy" wollen die "Startup-Unit" und der "Young Talents Hamburg Club" von "Hamburg Invest" den Jugendlichen zeigen, wie aus einer Idee ein echtes Produkt oder ein Service entsteht, welches auf dem Markt angeboten werden kann. Am letzten Kurstag präsentieren die 15 bis 21-Jährigen ihre Geschäftsidee vor einer Jury und online vor allen Interessierten. Eine Jury kürt dann die Sieger. 

Im "Young Talents Hamburg Klub" von "Hamburg Invest" bekommen Kinder und Jugendliche durch verschiedene Veranstaltungen vor allem in technische Berufe direkten Einblick und werden in die Ausbildung oder in das Studium in der Metropolregion Hamburg begleitet - vom 8. Lebensjahr bis Ende der Schulzeit. Für die Kinder und Jugendlichen öffnen Unternehmen, Verbände oder Hochschulen ihre Pforten und zeigen, wie spannend die Technik ist. 

Weitere Informationen zum "Generation Z Startup Weekend" und die Anmeldung gibt es bei "Yota Hamburg".

In Bremen beteiligt man sich aktiv an der bundesweiten Gründerwoche.
Illustration: Starthaus

Bremen, 28.10.2021: Die regionale Startup-Initiative "Starthaus" lädt anlässlich der deutschlandweiten "Gründungswoche 2021" vom 8. bis 26. November d. J. zu mehr als 40 Veranstaltungen rund ums Gründen in Bremen und Bremerhaven ein. Diese finden online als auch vor Ort in verschiedenen Locations statt. Ein Höhepunkt im November ist die „Founder2Founder Academy“. In dieser Reihe arbeiten Gründer:innen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind, gemeinsam mit anderen Gründenden intensiv in Kleingruppen in mehrstündigen Workshops an ihren Herausforderungen.
Insgesamt sind zehn Workshops Teil dieser Reihe, mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie Unternehmens- und Organisationsentwicklung, Marketing, Vertrieb oder Programmierung. In den drei Wochen wechseln sich Veranstaltungen zu handfesten, drängenden Fragen rund um die Gründung – wie zum Businessplan, Steuern oder Patente – mit Events, die das Thema eher locker angehen und Lust auf mehr machen und runden so das diesjährige Programm ab.
Alle Informationen und Möglichkeiten zu den Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven gibt es auf der Eventseite des "Starthaus".
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Bremer Mobile-Data-Startup für Datenerhebung per Taxi ausgezeichnet worden.

Mit Taxenim Hamburger Hafen hat das Bremer Startup Daten erhoben.
Foto: UZE Mobility

Bremen, 25.10.2021: Ein vom Bremer Mobile-Data-Startup "UZE Mobility" mit "T-Systems" in Hamburg als "Call-a-Data-Cab" getesteter Smart Data Use Case ist von der Europäischen Kommission im Rahmen des "5G-Loginnov"-Projekts als eines von fünf Startups ausgezeichnet worden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Datenerhebung für intelligente Logistiklösungen in Häfen mithilfe von 5G-vernetzten Taxis, die auf Abruf verfügbar sind. So können diverse Verkehrsbewegungen in Häfen auf Abruf gemessen und verarbeitet werden.
Am Anfang der Entwicklung standen digitale Dachboxen, die als mobile Werbesysteme genutzt werden (HANSEVALLEY berichtete). "Call-a-Data-Cab" setzt nun auf eingebaute Sensoren, die Daten aller Art aufnehmen können. Dazu gehören GPS, Temperatur, Luftqualität und -feuchtigkeit, CO2-Gehalt, Helligkeit, WiFi, Bluetooth, Anzahl und Geschwindigkeiten anderer Verkehrsteilnehmer, Netzstärke, Verkehrsflussdaten und diverse Kombinationen von Sensordaten.
Die Sensormessungen können an spezielle Bedürfnisse und Test-Umfelder angepasst werden. Das Interface basiert auf einem Standard-Protokoll, so dass weitere Sensoren einfach hinzugefügt werden können. Die erhobenen Informationen können mit weiteren Daten, z. B. von Wetterdiensten, Nachrichtenanbieten oder technischen Dienstleistern angereichert werden.
Alexander Jablovski, Co-Founder und CEO UZE Mobility, erklärt: „Die Auszeichnung im Rahmen des 5G-LOGINNOV Projekts bestätigt unseren Geschäftsfokus und unser flexibel skalierbares Geschäfts­modell. Mobil erhebbare Geo-Echtzeitdaten werden auch im IoT-Bereich immer wichtiger und haben dort ein breites Anwendungsfeld. Wir werden mit diesem Pilotprojekt eine Vielzahl an datengetriebenen Business Cases vorantreiben und insbesondere auch Forschungsvorhaben auf dem Gebiet intelligenter Verkehrs- und Transportsysteme unterstützen. Für uns eröffnet sich hier die ideale Möglichkeit, urbane Use Cases in einem geschlossenen Umfeld zu testen und bspw. Echtzeit-Verkehrs­analysen und Verkehrs­mana­gement für die städtische Anwendung zu trainieren."
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Bremer Hochschulabsolventen für die besten Gründungsideen ausgezeichnet.

In Bremen wurden zum 18. mal die besten Gründerideen gekührt.
Foto: Frank Pusch, Bridge

Bremen, 04.10.2021: Der Startup-Wettbewerb "Campusideen" hat in der vergangenen Woche die besten Ideen der Bremer Hochschullandschaft ausgezeichnet. Prämiert wurden jeweils drei Gewinner in den Kategorien "Geschäftsideen“ und "Geschäftskonzepte“ von einer aus Wirtschaft, Gründungsszene und Hochschulen besetzten Jury. Die Gewinner wurden als die besten aus insgesamt 42 Einreichungen gewürdigt. Das Preisgeld lag bei insgesamt 20.000,- €.
In der Kategorie "Geschäftskonzepte“ konnten sich Janina Clasen, Jan Elsner, Maria Eugenia Lima de Araujo und Dr. Jens Pelzetter von der Universität Bremen mit "Skinuvita" durchsetzen. Das Team hat ein telemedizinisches Softwaresystem für die begleitete UV-Heimtherapie entwickelt. Den 1. Platz in der Kategorie "Geschäftsideen“ belegte Stephan Buttgereit von der Universität Bremen. Mit "Sonar" verspricht er einen gesteigerten Verkaufserfolg im Onlinehandel durch die Analyse digitaler Körpersprache.
Der Ideenwettbewerb "Campusideen" prämierte in diesem Jahr zum 18. Mal die besten Startup-Ideen der Bremer Hochschullandschaft und wird durchgeführt vom Hochschulnetzwerk "Bridge". Träger der Hochschulinitiative sind die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, die Hochschule Bremerhaven, die Jacobs University Bremen und die Bremer Aufbau-Bank GmbH.
Weitere Informationen zum Gründerwettbewerb "Campusideen" gibt es auf den Seiten der Gründerberatung "Bridge"
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Der echte Norden unter den Top 3 der stärksten Gründerländer Deutschlands.

Mit Hamburg und SH sind 2 Nordländer bei Gründungen top.
Grafik: KfW

Kiel, 23.09.2021: Schleswig-Holstein ist im aktuellen Gründungsmonitor der KfW-Förderbank von einem mittleren 10. auf einen überdurchschnittlich erfolgreichen 3. Platz gestiegen. Konkret heißt das: Auf 10.000 Erwerbstätige haben im Zeitraum 2018 bis 2020 stolze 120 Jung-/Unternehmer gegründet. Damit rückt der echte Norden an den Nachbarn Hamburg heran. Auch die Freie und Hansestadt konnte sich in der aktuellen Erhebung im Vergleich zur letzten Berechnung für die Jahre 2017 bis 2019 verbessern und erreicht mit 129 Gründungen auf 10.000 Erwerbstätige jetzt Platz 2.
Damit liegen zwei der fünf norddeutschen Bundesländer unter den stärksten Gründerregionen der Bundesrepublik. Das größte norddeutsche Land Niedersachsen verlor hingegen 2 Plätze und rangiert jetzt mit 104 Gründungen/10.000 Erwerbstätige auf Platz 7. So, wie auf den Spitzenplätzen 2 und 3 norddeutsche Länder erfolgreich waren, rangieren zugleich 2 Bundesländer am Ende der Rangliste. Auf Platz 15 muss sich Mecklenburg-Vorpommern mit 51 Gründungen geschlagen geben. Die Freie Hansestadt Bremen trägt sogar die rote Laterne: Mit 41 Gründungen muss sich die Wesermetropole neben MV dauerhaft im Keller einrichten.
An der Spitze der 16 Bundesländer liegt nach wie vor die Startuphauptstadt Berlin. Sie punktet im Erhebungszeitraum zwischen 2018 und 2020 mit 181 Gründungen. Nach den beiden norddeutschen Gründungsregionen Hamburg und SH folgt Bayern mit der Gründungshochburg München/Oberbayern auf Platz 4 und 109 Gründungen. Grundsätzlich profitieren Ballungsräume wie die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg oder die Metropolregion Hamburg durch kurze Wege, mehr Förderangebote und Hochschulen beim Thema Gründungen.
Die gesamte Übersicht des "KfW-Gründungsmonitors 2021" mit weiteren Zahlen, Daten und Fakten ist bei der KfW nachzulesen (PDF). (Grafik: KfW)
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Startup Labs in Bahrenfeld sollen Hamburg in der Wissenschaft nach vorn bringen.

In Bahrenfeld haben forschende Startups ein neues Zuhause.
Screenshot: HANSEVALLEY

Hamburg, 20.09.2021: Am Montag ist auf dem Gelände der künftigen "Science-City Bahrenfeld" ein Gebäude für die "Startup Labs Bahrenfeld" offiziell in Betrieb genommen werden. Das Innovationszentrum für Deeptech-Startups soll Heimat für wissensintensive Gründungen in den Bereichen physikalische und bio-physikalische Forschung werden und nach den Vorstellungen der Bauherren auch das "Profil der zukünftigen Science City Bahrenfeld schärfen".
Auf 2.700 Quadratmetern entstanden Labore und Werkstätten, Büros und Meetingräume. Nach Angaben der Verantwortlichen sind die Räumlichkeiten für Startups bereits weitgehend vermietet. Acht junge Firmen sind laut Website bereits eingezogen. Die Vielfalt der jungen Unternehmen reicht von Synchronisationssystemen bis zu individualisierten Tests zur Krebsdiagnostik. Die Altersspanne der Unternehmen reicht von Neugründungen bis zu Unternehmen, die sich bereits am Markt etabliert haben.
Die Gemeinsamkeit ist ein Ursprung in komplexen, wissenschaftlich getriebenen Produkten oder Dienstleistungen. Der neu errichtete "DESY"-Campus in Bahrenfeld bietet laut Mitteilung dank eines Forschungs-Netzwerks mit Wissenschaftsinstitutionen wie der Universität Hamburg und dem Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie gute Voraussetzungen für die Entwicklung von Jungunternehmen.
Die Bauzeit für das Gebäude betrug zwei Jahre von Sommer 2019 bis Sommer 2021. Die Baukosten lagen bei insgesamt rd. 17,5 Mio. €. Davon finanziert die Stadt Hamburg 14,2 Mio. € aus Steuergeldern. Bauherr und Betreiber ist die Firma "Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld", eine gemeinsame Gesellschaft des Forschungszentrums "DESY" (mit 44% Anteilen), der Universität Hamburg (26%) und der Stadt Hamburg (30%).
Ein ausführliches Video zur feierlichen Eröffnung der "Startup-Labs" mit Reden der Politik ist auf "YouTube" veröffentlicht.
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Junger Hamburger ID-Anbieter bekommt europaweites Patent.

Unternehmer Benny Bennet Jürgens bietet eine patentierte ID-Lösung.
Foto: Matthias Friel

Hamburg, 08.09.2021: Dem jungen Hamburger ID-Anbieter wurde ein europaweites Patent für ein Feature in der "Nect"-eigenen "Selfi-ID-App" zur Sicherstellung des Aufnahmezeitpunkts einer Videoaufnahme erteilt. Der Identifizierungsprozess mit der Robo-Ident-Technologie umfasst neben der Videoaufnahme eines Ausweisdokuments auch die Aufzeichnung eines Selfie-Videos.
Das jetzt patentierte Feature nutzt die Artefakte, u.a. in Bild und Ton, die durch das Vibrationsmodul eines Smartphones erzeugt werden können. Das digitale Wasserzeichen stellt sicher, dass es sich um eine Originalaufnahme in Echtzeit handelt.
Da der Zeitpunkt und die Stärke der Vibration vom "Nect"-System zufällig gewählt werden, scheitern Identifikationsversuche mit vorab aufgenommenen Videos an dieser Stelle. Damit erschwert die patentierte Technologie Fälschungs- und Betrugsversuche bei der Identitätsprüfung durch "Nect Selfie-Ident".
"Nect"-Gründer und Geschäftsführer Benny Bennet Jürgens sagte: „Die Patentierung unserer Lösung zur Echtzeitprüfung ist für uns die Bestätigung, dass wir mit der Robo-Ident-Technologie einen Schritt vorangehen und nicht nur den menschlichen Prozess automatisieren. Ein hohes Sicherheitslevel gepaart mit einfacher Bedienbarkeit ist der treibende Faktor unserer Forschung.“
Das 2018 angemeldete Patent zeigt nach Angaben von "Nect", dass eine hohe Sicherheit nicht zu Lasten der Nutzerfreundlichkeit gehen muss. Zudem hat die hier vorliegende Innovation laut Anbieter das Potenzial, die bekannte SMS-TAN zur Echtzeitprüfung der Identifikation abzulösen. Neben der jetzt patentierten Erfindung erwartet Nect derzeit die Patentierung von zwei weiteren Sicherheitsfeatures.
Mit dem "Nect-Selfie-Ident"-Verfahren können Unternehmen ihren Kunden einen sicheren und einfachen Zugang zu Dienstleistungen ermöglichen − 24 Stunden am Tag und aus nahezu allen Ländern. Viele Unternehmen regulierter Branchen setzen die auf der "Nect Robo-Ident"-Technologie basierenden Lösung für die schnelle, einfache und sichere Identifizierung ihrer Kunden ein. Erstmalig wurde die KI-basierte Technologie von "Nect" im Jahr 2018 bei der "R+V Versicherung" eingesetzt.
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Schleswig-Holstein schickt vier Startups ins Silicon Valley.

Sechs Finalisten traten dieses Jahr beim Überflieger-Wettbewerb an.
Foto: Startup.SH

Kiel, 07.09.2021: Die Jury des landesweiten Startup-Wettbewerbs "Überflieger" hat in diesem Jahr beim Finale vier Startups für eine Reise ins amerikanische Startup-Mekka San Francisco ausgewählt. Die meisten Punkte erhielt Jannes Köhler aus Schenefeld, der mit seinem Startup "Univelop" eine No-Code-Plattform entwickelt hat und damit das Erstellen von Apps ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. 
In nur sechs Minuten Live-Pitch mussten die Startups zwischen Nord- und Ostsee mit der eigenen Geschäftsidee der Jury überzeugen. Auf seiner Reise ins kalifornische Gründungsmekka werden ihn die Gründer von "Orthodrone" und "DayOff" begleiten. Sie lagen gleich auf und ganz knapp vor "IdeaChamp", die als viertes Startup in den Flieger steigen dürfen. 
„Wir haben hier eine hochinteressante Auswahl an Startups, die wirklich gute Chancen haben, sehr sehr tolle Geschäftsmodelle zu werden“, zeigt sich Schleswig-Holsteins FDP-Wirtschaftsminister Bernd Buchholz überzeugt, der auch Schirmherr des Wettbewerbs ist. 
Für unsere Gewinner-Startups organisieren wir eine Reise mit möglichsten vielen persönlichen Treffen mit Investoren aus dem Silicon Valley und amerikanischen Startups“, so Axel Schulz, 1. Vorsitzender des Kieler Fördervereins "The Bay Areas".
Startups mit guten Ideen aus Schleswig-Holstein erhalten mit dem Wettbewerb die Chance, ihre Geschäftsidee einem breiten Publikum vorzustellen, den Spirit des Silicon Valley hautnah zu erleben und auf beiden Seiten des Atlantiks neue Kontakte aufzubauen. Der Wert pro Reise beträgt rd.. 4.000,- €.
Der "Überflieger"-Wettbewerb fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt und wird von den drei Vereinen "The Bay Areas", "Marketing Club SH" und "StartUp SH" zusammen mit dem Wirtschaftsministerium veranstaltet.
Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite.
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Hamburger HealthTech-Startup führt MRT für Ungeborene ein.

Erstmals kann die Herztätigkeit von Ungeborenrn per MRT gesehen werden.
Foto: HIP/Philips

Hamburg, 23.08.2018: Das im "Health Innovation Port" ansässige HealthTech-Startup "Northh Medical" hat für sein Produkt "Smart-Sync" die Medizinproduktzulassung für den europäischen Markt erhalten. Das hat der Mitbegründer des "HIP", der in Hamburg beheimatete Medizingerätehersteller "Philips", bekannt gegeben.

Der "Smart-Sync"-Ultraschalltransponder versetzt Kardiologen in die Lage, das schlagende Herz eines ungeborenen Kindes mit einem Magnetresonanztomographen (MRT) darzustellen. Mit dem Schließen der bisherigen diagnostischen Lücke trägt "Northh Medical" dazu bei, Fehlbildungen noch vor der Geburt zu erkennen und gegebenenfalls behandeln zu können.
Seine Entwicklungen testet das junge Hamburger Startup-Team mit "Philips" MRT-Systemen und steht dazu regelmäßig mit Wissenschaftlern für Bildgebung bei "Philips" im Austausch. Der Fokus in der Zusammenarbeit liegt zurzeit auf der pädiatrischen Kardiologie.
"Northh Medical" ist seit seiner Teilnahme am Startup-Programm von "Philips" 2018 eng mit dem niederländischen Elektronikkonzern verbunden und profitierte als eine der ersten jungen Firmen von der aktiven Zusammenarbeit mit dem "HIP". auch in den Bereichen Produktentwicklung und Marketing.
Der von "Philips" gegründete "HIP" dient seit 2017 als Health Hub mit Coworking-Angebot. Mit einem Fokus auf E-Health und Medizintechnik hat der HIP in den vergangenen Jahren zahlreiche Startups für sich begeistern können. Zur namhaft besetzten Partnerriege des "HIP" gehören die "Techniker Krankenkasse", die "Asklepios Kliniken", "AstraZeneca" sowie die "Deutsche Apotheker- und Ärztebank".
Weitere Information zu digitalen MRT-Innovation gibt es auf der der Seiten von "Northh Medical". Weitere Informationen zur Kooperation mit dem "HIP" gibt es bei "Philips".
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Verbraucherzentrale mahnt Hamburger Fintech "Tomorrow" wegen Irreführung ab.

Die Gründer von "Tomorrow": Harte Landung nach Höhenflug.
Foto: Marcus Werner

Hamburg, 09.08.2021: Das von der Startup-Szene an Alster und Elbe gehypte Fintech "Tomorrow" ist von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wegen irreführender Werbung abgemahnt worden. Grund: Der Banking-Provider behauptete auf seiner Website, den konkreten CO2-Fingerabdruck der Kunden mit einem vermeintlich klimaneutralen Konto namens "Zero" für 15,- € pro Monat reduzieren zu können. Der ökologische Anspruch der Hamburger Startupper wird mit einer "Visa"-Karte aus Holz untermauert.
Die Verbraucherschützer kritisieren, dass jeder Mensch einen individuellen CO2-Fußabdruck hat. Eine Aussage des Hamburger Service-Providers, der für seinen Kunden wie viele Startup-Banking-Anbieter Leistungen der Berliner "Solarisbank" nutzt, sei - so die Verbraucherschützer - schlicht irreführend. Für interessierte Verbraucher wäre es natürlich ein Gewinn, wenn sie ‚ihren CO2-Fußabdruck‘ reduzieren könnten. Aber woher soll ein Unternehmen diesen kennen und dann exakt kompensieren können?“, kommentiert Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg den Fall der Hamburger "Neobanker".
Das Startup um die drei Gründer Inas Nureldin, Jakob Berndt und Michael Schweikart relativierte seine Online-Reklame nach der Abmahnung und wirbt nun mit der Behauptung, den durchschnittlichen CO2-Fußabdruck einer Person in Deutschland kompensieren zu wollen. Konkret sollen 11,7 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf im Jahr ausgeglichen werden. Als Bekräftigung verweist das Hamburger Frühphasen-Startup auf die Berechnung des Durchschnittswerts durch das Umweltbundesamt.
Die Hamburger verteidigen ihre Argumentation mit sozialen sowie auch grünen Anlagen über ihren Provisionsgeber im Anlagegeschäft, "Climate Partner". Die Verbraucherschützer in Stuttgart widersprechen auch der veränderten Reklame: „Durchschnittswerte sind für eine informierte und selbstbestimmte Entscheidung schlicht substanzlos." Abteilungsleiter Niels Nauhauser erklärt in der offiziellen Mitteilung: Solange es keine klare gesetzliche Regelung für Aussagen zur Klimaschutzwirkung von Produkten und Dienstleistungen gibt, ist solche Werbung nichts anderes als eine Marketingmasche.
Die am Hamburger Pferdemarkt angesiedelte Jungfirma erhielt im Herbst 2019 eine Serie-A-Finanzierung über 8,5 Mio. €. Ein Jahr später holten sich die Gründer über eine Crowdfunding-Kampagne weitere 3 Mio. € von rd. 2.000 wohlgesonnenen Privatanlegern mit nachrangigen Beteiligungen von 100,- € bis 25.000,- €, die im Falle eines Scheiterns von "Tomorrow" verloren sind. Die Hamburger bieten - wie "Kontist" und andere Banking-Startups - vor allem eine eigene App an, die im Frühjahr 2019 eingeführt wurde. Die Hamburger haben aktuell rd. 85.000 Kunden und gelten als Late Follower unter den "Neobanken".
Der vermeintliche Unterschied im Geschäftsmodell liegt nach Angaben des Banking-Nachwuches in der Anlage in nachhaltige Investments. Die Verbraucherzentrale kritisiert das Geschäftsmodell von "Tomorrow" weitergehend: „Das Geld der Kontoinhaber liegt bei der Solarisbank. Diese veröffentlicht jedoch auf ihrer Internetseite weder einen Geschäftsbericht noch aussagekräftige Informationen zur Nachhaltigkeit der Mittelverwendung“, fasst Nauhauser das Verhalten des Hamburger Online-Anbieters und lediglich als Anlagevermittler akkreditieren Unternehmens zusammen.
Die vollständige Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ist hier nachzulesen.
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Hanse Ventures & Partner investieren 700.000,- € in digitale Speisekarte.

Jetzt wird die auch Bestellung im Restaurant digital.
Foto: So'Use

Hamburg/Leipzig, 01.08.2021: Das Gastro-Tech-Startup "SO’USE" hat eine Finanzierungsrunde über 700.000,- € erfolgreich abgeschlossen. Der Hamburger Company Builder und Frühphaseninvestor "Hanse Ventures", "FACT-Finder"-Gründer und KI-Experte Carsten Kraus - ein institutioneller sächsischer Investor - sowie mehrere Business Angels wie der Unternehmer Stephan Mahlow investieren in das Startup.

Mit dem Kapital soll vor allem die Expansion in der DACH-Region vorangetrieben, die Entwicklung neuer Produktfeatures für das Werbegeschäft mit der Getränkeindustrie forciert und ein internationaler Rollout vorbereitet werden. Die Macher versprechen laut Website bis zu 18 % mehr Umsatz sowie bis zu 32 % Zeitersparnis des Personals, wenn Gäste per Smartphone Speisen und Getränke auswählen und mobil bestellen.

Die Leipziger digitalisieren Bestell- und Bezahlprozesse in der Gastronomie. Das Besondere am Geschäftsmodell des Unternehmens: Gastronomen können das System nahezu kostenfrei nutzen. Das Tech-Startup erwirtschaftet seine Einnahmen durch automatisierte Werbung für Getränkemarken, die über System direkt auf dem Smartphone des Konsumenten platziert werden.

Das Konzept hat Marken wie "Pernod Ricard" ("Havana Club", "Absolut Vodka" u. a.) sowie "Transgourmet" bereits überzeugt. Die Firmen platzieren Werbung über das App-basierte Bestellsystem für Restaurants. Das Startup hat derzeit mehr als 100 Kunden in 4 Ländern. Es wurde 2018 mit der Vision gegründet, POS-Werbung in der Gastronomie zu automatisieren.

Weitere Informationen sind auf der Website des Leipziger Tech-Startups zu finden.

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Emsland bekommt in Lingen einen eigenen Digital Hub für Startups.

Lingen im Emsland wird Heimat eines weiteren Digital Hubs für Startups.
(Foto: Willy Horsch, CC BY SA 3.0)


Hannover/Lingen: Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert den "Digital Innovation Hub Emsland" mit 200.000,- €. Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle übergab am Mittwoch d. J. in Lingen den Förderbescheid an den Geschäftsführer der IT-Dienstleistungsgesellschaft "IT.Emsland", Michael Schnaider. Das Digital Innovation Hub Emsland wird an das bereits bestehende von "IT.Emsland" betrieben IT-Zentrum Lingen angegliedert.

Im Hub erhalten Startup-Gründer und Unternehmen Zugriff auf digitale Technologien wie KI, Cloud-Computing, Blockchain und Augmented Reality. In einem „Digi-Lab" können diese Technologien ausprobiert und prototypische Lösungen entwickelt werden. Schulungsformate können in einem Webinarstudio produziert werden. Ein Open Space-Bereich bietet die Möglichkeit für fachlichen Austausch zu digitalen Anwendungen und für Veranstaltungen zu digitalen Themen. Außerdem werden Co-Working-Spaces und Gründerbüros angeboten.
Staatssekretär Stefan Muhle sagte: „Wir haben in Niedersachsen zahlreiche kluge Köpfe. Aber insbesondere im ländlichen Raum fehlt es Startup-Gründern und Unternehmen häufig an den optimalen Bedingungen, um ihre digitale Idee effizient umzusetzen. Das Digital Innovation Hub Emsland stellt dafür die passenden Ressourcen bereit. Ziel ist es, in der Region Anreize zur Ansiedlung neuer Unternehmen und zur Modernisierung bestehender Unternehmen zu schaffen."
Weitere Informationen zur Förderung von Digital Hub in Niedersachsen gibt es bei der landeseigenen Förderbank "N-Bank"
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Hamburger Protech-Startup vermietet 660 Berliner Wohnungen digital in einem halben Jahr.

664 Wohnungen währen der Pandemie in nur 6 Monaten vermietet.
Foto: Moovin

Hamburg, 08.07.2021: Unter dem Motto "Wohnen mit Service“ hat das Immobilienunternehmen "Hines" am Berliner Bahnhof Südkreuz in sieben Gebäuden mit 664 Wohnungen ein neues Zuhause für über 1.200 Berliner geschaffen. Mit zukunftsweisendem Service wurde die Vermietung des Projekts während der Corona-Pandemie durch das Hamburger Protech-Startup "Moovin" digital umgesetzt.

Von den ersten Fotos und Renderings der Mietobjekte über Exposé-Erstellung inklusive Drohnenaufnahmen, der Inszenierung auf über 80 Websites bis hin zu Online-Videobesichtigungen, Bonitätsprüfung und Mietervorschläge an den Auftraggeber: Im Vermietungsprozess des digitalen Hamburger Vermittlers "Moovin" wurden alle Schritte digitalisiert, automatisiert und zu jedem Zeitpunkt transparent einsehbar möglich.
Bei der Koordination und Auswahl aus über 16.000 Anfragen, die für das Projekt eingingen, war vor allem Software gefragt: Ein intelligenter Matching-Algorithmus erstellte automatisch ein Ranking mit den besten Bewerbern und verglich sie mit dem vom Auftraggeber beschriebenen Anforderungsprofil. „Noch vor der Fertigstellung des Baus waren so 90 Prozent der Wohnfläche vermietet“, pointiert "Moovin"-Gründer und -Geschäftsführer Fabian Mellin.
Als Herausforderung kündigten sich die mit Corona verbundenen Kontaktbeschränkungen an. „In unserem Prozess wurde schnell klar, dass wir unsere Effizienz dank 360°-Rundgängen in 4K und Online-Videobesichtigungen sichern würden. Unsere Vorselektion war durch die Technologie so präzise wie nie“, so Mellin. Rund ein Drittel der Interessenten führte eine digitale Besichtigung durch, meldete das 2015 gegründete Protech-Startup.
Vom Hamburger Geschäftssitz aus koordiniert ein Team über 120 geschulte Wohnungsberater und Fotografen für die digitale Vermietung. Der Vermittler aus der Hamburger Sternschanze kümmert sich in über 80 Städten um professionelles Bild- sowie Videomaterial für Exposés und Besichtigungen. Das Team arbeitet an der Vision, die Wohnraumvermietung mit digitalen Lösungen so effizient und transparent wie möglich zu gestalten und Immobilienunternehmen damit fit für die Zukunft zu machen.
Weitere Informationen sind auf der Seite des Immobilienvermittlers zu finden.
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Startups aus SH können ins Silicon Valley fliegen.

Nach einer Corona-Pause 2020 geht es wieder ins Silicon Valley.
Screenshot: HANSEVALLEY

Kiel, 09.06.2021: Startups aus Schleswig-Holstein können sich ab sofort beim dritten Gründer-Wettbewerb "Überflieger" für eine Reise ins Silicon Valley bewerben. Insgesamt haben drei junge Gründerteams die Chance, im November d. J. über eine Woche in San Francisco Acceleratoren, Investoren und Partner für ihr junges Business zu finden. Bis zum 31. Juli d. J. laden die Veranstalter des "Marketing-Clubs SH", des Fördervereins "Startup SH" und des Kieler Vereins "The Bay Area" zusammen mit dem Wirtschaftsministerium ein, sich mit einem Pitchdeck zu bewerben.

Die Organisatoren sehen die besondere Chance, vor Ort im Startup-Mekka des Silicon Valley mit Experten ihre Geschäftsidee zu diskutieren, praktische Tipps und Tricks zu bekommen und fit für den internationalen Markt zu werden. Die Startups sollten zwischen 1. Januar 2018 und spätestens dem 31. Juli 2021 gegründet sein und ihren Sitz im echten Norden haben. Neben einem Pitchdeck erwarten die Veranstalter ein persönliches Motivationsschreiben zur Teilnahme.

Aus den Bewerbern werden sechs Teams zu einem Live-Pitch Anfang September d. J. ins Gästehaus der Landesregierung nach Kiel eingeladen. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz betonte gegenüber der Presse: "Dieser Wettbewerb bietet eine einmalige Bühne für innovative Konzepte. Und in Schleswig-Holstein gibt es viele junge Start-ups, die mit ihren Ideen frischen Wind in etablierte Branchen bringen".

Die Vorsitzende von "Startup SH" - Anke Rasmus - sagte anlässlich des Startschusses: "In der Gründungsberatung und -unterstützung sehen wir jeden Tag, welch tolle und innovative Ideen Start-ups aus Schleswig-Holstein umsetzen wollen und viele würden gern den Spirit des Silicon Valley erleben. Mit dem Überflieger-Wettbewerb geben wir ihnen die Chance dorthin zu reisen, ihre Geschäftsidee einem breiten Publikum vorzustellen und neue Kontakte aufzubauen. Besser geht es nicht!"

Der diesjährige Startup-Wettbewerb wird von insgesamt 18 Sponsoren unterstützt. Weitere Informationen zur Teilnahme am diesjährigen "Überflieger"-Wettbewerb gibt es auf den Seiten von "Startup SH".

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Digital-Campus Hammerbrooklyn vier Jahre nach Gesellschafterkrach von Berliner Innovatoren in Betrieb genommen.

Der neue Digital-Campus Hammerbrooklyn aus der Vogel-Perspekte.
Foto: Factory Hammerbrooklyn

Hamburg, 06.05.2021: Gut vier Jahre nach Bekanntgabe des Projekts durch HANSEVALLEY haben die Organisatoren des Startup- und Innovationsstandortes "Factory Berlin" am Stadtdeich gegenüber der Hafencity den Hamburger Digital-Campus "Factory Hammerbrooklyn" in Betrieb genommen. Unter Teilnahme von rd. 370 interessierten Zuschauern stellte Hamburgs Wirtschaftssenator als Vertreter der 2019 gegründeten "Hammerbrooklyn-Stiftung" die Wünsche und Ziele des Innovationsstandortes für den Senat der Freien und Hansestadt vor.

Michael Westhagemann sagte zum Auftakt: "Hier soll ein Ort entstehen, der die gesamte Hamburger Gesellschaft mitnehmen soll - jung und alt, alle sollen sich mal über Digitalisierung unterhalten, über Transformationsprozesse. Wie vernetzen wir uns künftig miteinander? Es gibt viele Top-Themen im Innovationsfeld: Quantencomputer, natürlich bei mir darf Wasserstoff nicht fehlen." Der parteilose Innovationssenator ging konkret auf die sich abzeichnenden Technologiethemen und den Konkurrenzkampf der Regionen ein.


Die Berliner Factory-Macher Nico Gramenz und Martin Eyerer in Hamburg (li/re).
Screenshot: HANSEVALLEY

"Wir müssen die Digitalisierung weiter transformieren. Wir müssen junge Menschen heranführen, die uns dabei unterstützen. Wir machen das Ding ja nicht für mich oder für Euch, sondern für die nächsten Generationen. Wir stehen in einem knallharten Wettbewerb, wenn wir uns die Innovationsthemen alle anschauen. Ein Thema, das auf jeden Fall dazukommen wird, ist Quantencomputer - auch das müssen wir mit integrieren. Das ist für mich ein Riesenaspekt."

Bis Ende des Jahres wollen die Veranstalter um den Berliner Geschäftsführer Nico Gramenz erste Ergebnisse der Vernetzung und Förderung von Innovationen messbar nachweisen. Gramenz betonte, dass jedoch in den kommenden Wochen erst einmal die konkreten Ziele um mögliche Innovationsthemen, wie Digitalisierung, Mobilität und Klimaschutz festgelegt werden müssen. Dabei wollen die Bewirtschafter des 7.000 qm großen Pavillons neben Startups und etablierten Unternehmen auch Kulturschaffende einbinden.

"Hammerbrooklyn" machte Anfang Dezember 2018 von sich reden. Danach wurden die beiden Hamburger Co-Initiatoren Björn Bloching ("Roland Berger Digital") und Henning Vöpel ("HWWI") von dem "Nordpol"-Agenturunternehmer und Co-Partner Mathias Müller-Using aus dem Projekt gedrängt. Nach Bekanntwerden und längeren Verhandlungen unter Beteiligung der Wirtschaftsbehörde konnte Mitte Juni 2019 der Grundstein für ein neues, stiftungsbasiertes Digital-Lab gelegt werden.

Nach dem Scheitern einer Hamburg-internen Lösung für den Betrieb des Innovations-Campus kamen die Organisatoren der "Factory Berlin" vor rd. 8 Monaten mit Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann zusammen. Seit einem halben Jahr vernetzen sich die Berliner Innovatoren mit Hamburger Vertretern aus Digitalbranche, Startups und Medien.

HANSEVALLEY hatte nach exklusiv vorliegenden Informationen am 17. März 2017 den geplanten Innovationscampus in Hamburg bekannt gemacht. Ein detaillierter Bericht zum "Hammerbroklyn Digital-Campus" und den Turbulenzen ist als Hamburg Digital Exklusiv im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY nachzulesen.

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten von "Hammerbrooklyn". (Luftbild-Illustration: Hammerbrooklyn, Screenshot: HANSEVALLEY)


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Lübecker Startup-Accelerator Gateway 49 zieht Zwischenbilanz.

Die Macher von Gateway 49 zogen nahc 2 Batches Zwischenbilanz.
Foto: Gateway 49

Lübeck, 02.05.2021: Der Lübecker Startup-Accelerator "Gateway 49" hat am vergangenen Freitag den 2. Batch des im Corona-Jahr 2020 gestarteten Frühphasen-Programms verabschiedet. Die 2. Runde des neunmonatigen Förderprogramms absolvierten die Startups "mobOx", "IO-Dynamics", "ZoeysRooms", "ReHero", "PlasticFri" sowie "Marine Digital" (in der Reihenfolge der erreichten Punktzahl). Am Video-Event nahmen auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz und Thomas Glöckner, Head of Innovation Management bei "Dräger", teil.

"Neun Monate, sechs Teams, ein Ziel: innovative Ideen in Schleswig-Holstein voranbringen. Wir freuen uns, dass wir erneut herausragende und innovative Startups auf ihren ersten Schritten gezielt unterstützen konnten", so Frank Schröder-Oeynhausen, Geschäftsführer des Technikzentrums Lübeck und des "Gateway 49"-Accelerators. "Jetzt sind die Teams bereit, um erfolgreich zu wachsen Ready 4 Growth."

Bis heute haben sich 323 Gründer und Teams aus Deutschland für einen Platz in dem neunmonatigen Startup-Programm beworben, davon allein 185 Startups aus Schleswig-Holstein, gefolgt von 66 Teams aus dem benachbarten Hamburg. Auf den Plätzen folgen Teams aus Niedersachsen und Baden-Württemberg mit jeweils 15 Bewerbungen sowie Berlin mit 13. Der jüngste Gründer ist gerade einmal 21 Jahre jung, der älteste 61. Das Durchschnittsalter der Jungunternehmer liegt bei 37.

In den vergangenen zwei Batches konnten 2,26 Mio. € Beteiligungskapital eingeworben werden, eine weitere Million ist aktuell in der Pipeline. 24 Arbeitsplätze wurden laut "Gateway 49" bislang durch den Accelerator geschaffen. In den ersten beiden Runden lag der Anteil an weiblichen Gründern bei 14 bzw. 15 %. Im jetzt startenden dritten Batch sind 51 % Gründerinnen mit an Board.
Weitere Informationen zum abgeschlossenen 2. Batch und die Aufzeichnung des Videostreams gibt es auf den Seiten von "Gateway 49".

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HANSENEWS Nr. 2.000: 

Rot-Grüner Senat will Finanzplatz Hamburg mit 1,3 Mio. € modernisieren.

Die Hamburger Finanzbranche kann sich auf Millionen-Subventionen freuen.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 02.05.2021: Die 2.000 HANSENEWS aus Hamburg: Die rot-grüne Koalition der Hansestadt plant ein Millionen-schweres Wirtschaftscluster für die in den vergangenen Jahrzehnten durch Banken- und Finanzkrise, Digitalisierung, Umbau und Fusionen niedergegangene Finanzbranche. Die Regierungsfraktionen wollen dazu 1,3 Mio. € als Anschubfinanzierung aus dem Hamburger Wirtschafts-Stabilisierungsprogramm in die Themen Arbeitsplatz- und Standortsicherung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren.

Dazu soll die Finanzbehörde zusammen mit Branchenvertretern, wie dem von der Handelskammer geführten und rd. 110 Mitgliedsunternehmen umfassenden Verein "Finanzplatz Hamburg" sowie ansässigen Banken, Sparkassen und Versicherungen einen Masterplan erarbeiten. "Der Masterplan Finanzwirtschaft soll nachhaltige, digitale, disruptive und innovative Technologien unterstützen, die ein zeitgemäßes Banking und moderne Finanzdienstleistungskonzepte fördern und hervorbringen", betonte die Grüne Sprecherin für Mittelstand, Handwerk, Wirtschaftsförderung und Cluster, Zohra Mojadeddi. 
Hansjörg Schmidt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, erklärte: "Mit unserem Antrag wollen wir den Finanzdienstleistungssektor nachhaltig stärken und weiterentwickeln. Dazu gehört der Aufbau eines FinTech-Accelerators, der Hamburger Start-ups aus dem Finanzsektor eine optimale Infrastruktur und Unterstützung bieten soll und so das Innovationspotential am Finanzplatz hebt. Denn von einem starken Fintech-Standort profitiert die gesamte Finanzwirtschaft. Die Innovationen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen."
Nach dem Scheitern des durch die Bürgerschaft beschlossenen und über 4,5 Jahre durch Rot-Grün geplanten "Innovations- und Wachstumsfonds" bringen die Senatsparteien nun erneut das Einwerben von Wagniskapital für Startups in Form eines Fonds einschl. Beteiligung der Stadt ins Spiel. Damit sollen vor allem Tech-Unternhemen in den Bereichen Life Science, Biotech, New Materials und KI gefördert werden. Dies soll die Hamburger Finanzwirtschaft "strategisch optimal für die Zukunft positionieren".
Hamburg gilt neben Frankfurt am Main mit rd. 10.000 Betrieben und 50.000 Beschäftigten ein bedeutender Finanzplatz in Deutschland zu sein. An Alster und Elbe sitzen die 1558 gegründete älteste Wertpapierbörse Deutschlands, mit "Berenberg" Deutschlands älteste Privatbank von 1590 und die größte deutsche Sparkasse "Haspa". In der Kaufmannsstadt wurden die "Commerzbank" und die "Vereins- und Westbank" als Teil der späteren "HVB" aus der Taufe gehoben.
Der Finanzplatz gründet auf der Handelsfinanzierung (Merchantbanking) sowie der Waren- und Transportversicherung von Handelsgütern am Hafen- und Handelsknotenpunkt Hamburg. Der Antrag der rot-grünen Koalition kann u. a. hier nachgelesen werden. Weitere Informationen zum Finanzstandort gibt es u. a. beim "Finanzplatz Hamburg". 
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Nect zeigt, wie KI Kurzarbeitern und Unternehmen auch nach Corona hilft.


Nect-Gründer Benny Bennet Jürgens setzt auf KI bei der Online-Identifikation.
Foto: Nect/Matthias Friel

Bis zu 700.000 Hilfesuchende, die sich seit Frühjahr 2020 beim Arbeitsamt als arbeitslos oder in Kurzarbeit meldeten. Die Notwendigkeit der Bundesagentur, die Identität ihrer Kunden zu überprüfen - mit bis zu 5.000 Online-Identifikationen pro Stunde. Und ein ID-Verfahren über Nacht bei der IFB in Hamburg, damit Unternehmer die Corona-Soforthilfe bekommen konnten. 2020 schlug die Stunde für “Selfie-Ident” aus Hamburg. Das HANSESTARTUP “Nect” gehört seit der Pandemie zu den führenden Online-ID-Anbietern - und hat den elektronischen Personalausweis ebenso auf die Plätze verwiesen, wie Video-Ident-Dienstleister.


Zeit für das Hanse Startup Magazin nachzufragen, wie das Team um Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich bis zu 700.000 “Selfie-Idents” auf dem Handy gepackt hat, was die mehr als 60 Mitarbeiter - davon rd. 30 Techis - vom Großen Burstah in diesem Jahr vorhaben - und wohin die Reise des jungen norddeutschen Technologieanbieters geht. Chefredakteur Thomas Keup nutzte die KI-Identifikation selbst bei HEK und HKK - und sprach anlässlich des 4-jährigen Bestehens mit Gründer und Geschäftsführer Benny Bennet Jürgens über Status Quo und Ausblick.


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Hamburg als einziges Nordland beim Wettbewerb der Startupstandorte vorn dabei.

Hamburg rutscht als Startupstandort auf Platz 5 immer weiter ab.
Grafik: Startupdetector

Hamburg/Berlin, 12.04.2021: Als einziges Bundesland im Norden kann sich Hamburg im Wettbewerb um Neugründungen zukunftsweisender Startups platzieren. Die Freie und Hansestadt liegt jedoch - im Gegensatz zu offiziellen Statements Hamburger Politiker - mit 23,5 Gründungen je 100.000 Einwohner nur auf einem mittlerweile abgeschlagenen zweiten Platz - hinter Berlin mit 35,6 Gründungen. Auch bei der absoluten Zahl von Neugründungen, der Schnelligkeit der Registergerichte und den Businessmodellen erreicht die Elbmetropole keinen Spitzenplatz im Wettbewerb mit Berlin, München und NRW.

Die norddeutsche Wirtschaftsmetropole verharrt mit 220 Gründungen im ersten Pandemiejahr weiterhin auf Platz Fünf - mit lediglich acht Startups mehr als 2019. Hier brillieren Berlin (681 Gründungen), Bayern (546 neue Startups), NRW (478 Jungunternehmen) sowie Baden-Württemberg (321 neue Firmen). Niedersachsen rangiert auf Platz Sieben mit 112 Gründungen, Schleswig-Holstein auf Platz Elf mit 45 Gründungen, Bremen mit 21 auf Platz 14 und Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 15 mit 13 neuen Hoffnungsträgern.

Bei den Schwerpunkten neuer Startups in Ballungszentren liegt Hamburg mit 220 Gründungen auf einem dritten Platz - hinter Berlin mit 681 und München mit 352 Handelsregistereintragungen. Auf Hamburg folgen im Ranking Stuttgart mit 141, Köln mit 119 sowie Mannheim mit 101 Eintragungen. Unter den norddeutschen Großstädten kommt nur noch Hannover mit 48 Gründungen auf einen elften unter den ersten 20 Plätzen.

Bei der Verteilung der Businessmodelle junger, aufstrebender Unternehmen liegt Hamburg mit dem Saarland, Berlin und NRW bei einem stärkeren Schwerpunkt für Endverbaucher (B2C). Niedersächsische Jungunternehmen tendieren mit fast 60 % in Richtung B2B-Angebote, einen starken Geschäftskunden-Fokus gibt es bei Gründern in Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Lediglich in Sachsen-Anhalt ist der Fokus noch stärker auf B2B-Branchen gerichtet.

Bei der Dauer bis zur Eintragung junge Firmen in das Handelsregister glänzt unter den Nordländern nur Hamburg (Platz Drei mit 24 Tagen). Auch in MV (28 Tage/Platz 6) und SH (31,5 Tage/Platz 7) liegt man unter dem Bundesdurchschnitt von 33 Tagen. Weniger rühmlich unterwegs sind hier Bremen (35 Tage/Platz 10) und Niedersachsen (39,5 Tage/Platz 13). Sie rangieren im Mittelfeld zusammen mit den Startuphochburgen Berlin (37 Tage/Platz 11) und NRW (39 Tage/Platz 12). Spitzenreiter ist Montabaur (8 Tage/Platz 1). Unter den Schlusslichtern rangieren aus dem Norden Lübeck (48 Tage) und die niedersächsischen Städte Tostedt (49 Tage), Braunschweig, Hildesheim und Walsrode (jeweils 57 Tage).

Beim Frauenanteil unter den Mitgliedern der Geschäftsführung junger Firmen ist MV im Nord-Osten auf niedrigem Gesamtniveau der Spitzenreiter (Fünf von acht Startups mit mind. einer Frau in der Geschäftsleitung), gefolgt von Bremen auf Platz Zwei (Fünf von 16) und Berlin auf Platz Drei (157 von 524). Mit Anteilen leicht über dem Bundesdurchschnitt (19 %) können auch Schleswig-Holstein auf Platz Fünf (10 von 35) und Hamburg auf Platz Sieben (43 von 177) mithalten. Schlusslicht der Länder auf Platz 16 ist hier Niedersachsen mit nur 16 von 96 Startups.

Neben der regionalen Heimat in Metropolen und Bundesländern, dem Schwerpunkt der Geschäftsmodelle und der Beteiligung von Gründerinnen spielt die Finanzierung der jungen, wachsenden Firmen eine wichtige Rolle. Im Jahr 2020 konnten mit Berlin 477 Startups, Bayern mit 369 und NRW mit 234 Startups drei der großen Startupstandorte auch die meisten Finanzierungsrunden für sich verbunden. Hamburg rangiert auf einem vierten Platz mit 141 finanzierten Startups in 2020. Lediglich Niedersachsen konnte mit 50 Finanzierungen auf Platz Acht mithalten, Mecklenburg-Vorpommern kommt auf niedriger Gesamtzahl an Startups auf 15 Finanzierungen (Platz 13), Bremen auf 12 Investments (Platz 15) und Schleswig-Holstein mit 11 Investitionen auf den letzten Platz.

Bei der Verteilung der Investoren ergibt sich im Ländervergleich im ersten Pandemiejahr ein ganz anderes Bild: In Mecklenburg-Vorpommern kommt nahezu jeder zweite investierte Euro von der staatlichen MBG Beteiligungsgesellschaft. Auch in Sachsen und Thüringen kommen große Anteile der Investitionen von den staatlichen Investmentarmen der Förderbanken. Die vier Nordländer Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg rangieren auf den Plätzen 11 bis 15 am Ende der staatlichen Finanzierer in Relation zu den Investments. Größter Finanzierer sind bundesweit Businessangel mit rd. 50 bis über 60 % der geschulterten Investitionen.

In 2020 wurden in Deutschland laut Auswertung der Handelsregistereinträge durch den "Startupdetector" insgesamt 2.857 Startups neu gegründet - 318 mehr als im Jahr zuvor. 1.690 Jungunternehmen erhielten trotz Pandemie eine Finanzierung. Die größten Investoren deutscher Startups waren im vergangenen Jahr 1. der High-Tech-Gründerfonds Bonn mit 66 Finanzierungen, 2. Atlantic Labs Berlin mit 37 Investitionen, 3. IBB Ventures der Berliner Förderbank mit 28 Runden, 4. Bayern Kapital München mit 28 Investments sowie der Technologiegründerfonds Sachsen in Leipzig mit 24 Beteiligungen.

Der gesamte Startup-Report für 2020 kann bei "Startupdetector" kostenlos abgerufen werden. 

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Norddeutsche Gründerunis vorn mit dabei.


Gründungsideen aus Bremen sind bundesweit vorn mit dabei.
Foto: Frank Pusch


Hamburg: Die Universitäten von Oldenburg, Bremen und Hannover sind die erfolgreichsten großen Hochschulen Deutschlands bei Ausgründungen von Jungunternehmen aus der Wissenschaft. Bei den mittelgroßen Hochschulen bis zu 10.000 Studenten erreicht die "Leuphana" in Lüneburg einen "guten" 10. Platz, ebenso wie die TU in Hamburg-Harburg auf Platz 14. Die Hanse Digital Hochschulen für Gründer - vorgestellt von Thomas Keup.


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Osnabrücker Hochschüler entwickeln Digitalisierungs-Dashboard für Krankenhäuser.

Die Hochschule Osnabrück bringt ambitionierte Gründer hervor.
(Foto: Hsstudi, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Osnabrück, 10.03.2021: Ein Team aus ehemaligen Studenten der Hochschule Osnabrück arbeitet seit Jahresbeginn dank der Unterstützung eines "EXIST"-Gründerstependiums an einem webbasierten Managementtool, um verschiedene Digitalisierungsziele in Krankenhäusern zu erarbeiten und zu priorisieren. Am Ende soll eine individuelle Digitalisierungsstrategie für Kliniken und andere Expertenorganisationen stehen.

Die Gründungsidee begann mit der Masterarbeit der Studentin Lena Frommer an der Hochschule Osnabrück, die sie in der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen schrieb. Im Zuge des Projekts und ihrer Masterarbeit entwickelte die Absolventin einen Katalog mit mehr als 400 klinischen und pflegerischen Digitalisierungszielen.

"Kliniken sind eine innovationsfreundliche Umgebung, aber zugleich von komplexen Strukturen geprägt“, so Lena Frommer vom "InnGo". „Viele Fachleute bedeuten viele Ziele. Das gilt besonders in Bezug auf die Digitalisierung, die alle Arbeitsabläufe berührt und immer auch interdisziplinär ausgerichtet ist.“ Unterschiedliche Digitalisierungsziele ließen sich nur mit großem Koordinationsaufwand erfassen und in eine ganzheitliche Strategie zusammenführen.

Jan-David Liebe, Postdoktorand an der HS Osnabrück ordnet die Gründungsidee ein: „Wir wissen, dass der Digitalisierungserfolg nur zum Teil eine Frage des Geldes und der richtigen Technologien ist. Beides muss auf Veränderungsbereitschaft und auf gut funktionierende Koordinations- und Abstimmungsprozesse treffen."

"Noch aufwändiger wird es, wenn der digitale Fortschritt fortlaufend überprüft werden soll“, ergänzt Frommer, was zentral für die strategische Steuerung sei. Sie beschreibt damit das Grundproblem, das ihr Team mit "InnGo" lösen möchte. Das vierköpfige Team aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Management und IT will bereits im Juli d. J. ein ausgereiftes Produkt auf den Markt bringen.

Nur etwa ein Drittel der Krankenhäuser in Deutschland verfolgen eine langfristige Digitalisierungsstrategie. Das zeigt der jüngste "IT-Report Gesundheitswesen" der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen an der Hochschule Osnabrück. Zugleich hat die Corona-Pandemie den Blick dafür geschärft, wie vielfältig die Digitalisierungspotenziale in der Versorgung von Patientinnen und Patienten sind.

Im Oktober 2020 ist auch in diesem Zusammenhang das Krankenhaus-Zukunftsgesetz in Kraft getreten. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als vier Milliarden Euro soll dazu dienen, der Digitalisierung der Krankenhäuser einen großen Schub zu geben

Weitere Informationen gibt es auf den Seiten von "InnGo"

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Hamburger Startups zunehmend unzufrieden mit dem regionalen Ökosystem.
* Update 05.03.2021 *

Startups fühlen sich an Alster und Elbe nicht mehr so wohl.
Foto: Austin Diestel, Unsplash

Hamburg, 04.03.2021: Die Startups an Alster und Elbe bewerten das Ökosystem in der Hansestadt nur noch zu 38 Prozent als "positiv" - ein Absturz um 16 % im Vergleich von 2020 zu 2019. Auf Bundesebene bewerten Startups die Zufriedenheit mit der Unterstützung durch die Regionen mit 61 Prozent als "gut" oder "sehr gut". Das ist eines der herausragenden Ergebnisse der Regionalauswertung des "Deutschen Startup Monitors 2020" für Hamburg.

Neben der schwachen positiven Bewertung durch 113 befragte Startups aus Hamburg stieg die neutrale Bewertung des regionalen Startup-Ökosystems im Corona-Jahr 2020 exponentiell an. 43 Prozent der Startup-Entscheider empfinden den Standort Hamburg nur als "neutral". Auf Bundesebene sind es lediglich 24 %. Im Vorjahr waren gerade einmal 31 % "mittelmäßig" zufrieden mit Hamburg als Standort.

17 % der Hamburger Jungunternehmen bewerten den Startup-Standort ausdrücklich "negativ" - mit 19 % auf Bundesebene ein vergleichbarer Wert. Mit 42 % bewerten die befragten 277 Hamburger Gründer allerdings die Kapitalbeschaffung und Investitionen an Alster und Elbe als "kritisch".

In den Details kommen weitere Schwächen des Hamburger Startup-Ökosystems zum Vorschein: An Alster und Elbe bewerten nur 44 % die Beratungsangebote als "gut" (Bund: 59 %). Die wirtschaftspolitischen Initiativen mit Krediten statt VC-Fonds beurteilen lediglich 42 % "positiv" (Bund: 56 %). Heißt: 53 % der Jungunternehmen wünschen sich mehr finanzielle Unterstützung des Senats. Bundesweit wollen nur 39 % mehr Wachstumskapital durch die Politik.

Mit Blick auf die Zukunft zeigen die Hamburger Startups einen verhaltenen Optimismus: Die Hamburger Jungunternehmen schätzen die künftige Entwicklung zu 57 % "positiv" ein, auf Bundesebene sind es 58 %. Im Jahr 2019 bewerteten noch rd. 75 % der Hamburger Startup-Gründer die Zukunft "positiv" - ein Rückgang von rd. 17 % durch die Corona-Pandemie und das Handling durch die Stadt Hamburg.

Auffällig an der aktuellen Auswertung ist ein massiver Rückgang bei Kooperationen von Startups mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen rund um die Alster. Nur noch 42 % der befragten Startups nutzen die Chancen von Forschung und Wissenschaft, ein Absturz von 8 % im Vergleich zum Jahr 2019. Dagegen sind die Kooperationen auf Bundesebene in 2020 bei 55 % stabil geblieben.

Als herausragende Ziele Hamburger Jungunternehmen wurden im Rahmen der Vorstellung der Hamburger "Startup Monitor"-Zahlen durch "PwC" zum einen eine überdurchschnittliche Wertsteigerung mit 82 % Nennungen und zum anderen der geplante Exit durch Verkauf oder Börsengang mit 58 % Aussagen der 113 Hamburger Startups herausgestellt. Hamburger Gründer wollen mit 45 % vor allem in die USA expandieren - 14 % mehr als im Bundesdurchschnitt.

Jannis Grube, Koordinator der "PwC"-Startup-Initiative "Next Level" für Norddeutschland sagte zu den Zahlen: "Wir spüren auch einen großen Unterstützungsbedarf, insbesondere in Hinblick auf die finanzielle Situation von Startups in der Wachstumsphase. Hier braucht es dringend positive Signale."

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher brachte in seinem Grußwort die Idee eines Co-Investments für Hamburger Startups ins Gespräch. Durch eine Verdoppelung privater Investitionen könnte die Stadt Jungunternehmen in der Wachstumsphase unterstützen. Die Idee liegt nun bei der staatlichen Hamburger Förderbank "IFB". Anlass für die Diskussion war die Aufgabe des geplanten "Investitions-Wachstums-Fonds" fast 4 Jahre nach dem Beschluss der Fraktionen von SPD und Grünen sowie von CDU und FDP in der Bürgerschaft.

Die Hamburger Zahlen des "Deutschen Startup Monitors" sind auf den Seiten von "PwC" veröffentlicht worden. 

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Hamburger Fintech-Startup Etvas holt sich Millionen-Investment.

Die erfahrenen Gründer von Etvas wollen Finanzprodukte aufwerten.
Foto: Etvas

Hamburg, 02.03.2021: Das Fintech-Startup "Etvas" hat vom "Commerzbank"-Investmentarm "Main-Incubator", vom "High-Tech-Gründerfonds", von "Plug & Play" sowie von der Sparkasse Bremen ein Millionen-Investment erhalten. "Etcetera value added service” bietet nach eigenen Angaben eine einfache und zuverlässige Einbindung von Mehrwert-Diensten in Finanzprodukte, vgl. dem "Haspa Joker" der Hamburger Sparkasse oder einem Handwerkerdienst in Verbindung mit der Hausratversicherung.

Der 2019 gegründete Hamburger Anbieter versteht sich als B2B2C-Plattform u. a. für Banken und Versicherungen, Onlineshops und Mobilfunkanbieter. Die Partner können Services z. B. aus den Bereichen IT-Security, Reisen oder Online-Shopping über "Etvas" direkt einbinden und müssen nicht mit diversen technischen Dienstleistern und Schnittstellen arbeiten. Damit soll die Kundenbindung erhöht werden und zusätzliche Umsätze generiert werden.

Nach der Einführung des noch nicht veröffentlichten Marktplatzprodukts in der Banken- und Versicherungsbranche will "Etvas" auch in andere Branchen expandieren, die ihre Kernprodukte um Mehrwertservices erweitern möchten.

"Das Know-how und die Erfahrung, die die beiden Gründer zusammenbringen, hat uns als Investor überzeugt und wird sicherlich dabei helfen, Etvas als Marktführer im Bereich der Mehrwertprodukte zu positionieren", so Sebastian Scheib, Investment Manager beim "Main Incubator" in Frankfurt/Main.

Das Geschäft des Hamburger Plattform-Anbieters für Mehrwertdienste in der Finanzbranche hat am 1. September vergangenen Jahres mit einem Pilotprojekt bei der Sparkasse Bremen begonnen. Bisher einziger Investor war der "Next Commerce Accelerator" mit seinen Hamburger Partnern "Beiersdorf", "Haspa" und "Tchibo".

Eine ausführliche Meldung ist auf der Presseseite von "Etvas" erschienen.

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Digitale Vorzeigeprojekte des Hamburger Senats gegen die Wand gefahren.

Die vorläufe Hammerbrookly-Box weicht dem US-Pavillon 2015.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg, 25.02.2021: Dem rot-grünen Senat der Hansestadt kommen die digitalen und mit erheblichen Steuermitteln unterstützten Digitalprojekte abhanden. Erstes Opfer der viel gelobten "Leuchtturmprojekte" war der "Next Logistics Accelerator" mit einer Anschubfinanzierung der Kultur- und Medienbehörde von SPD-Senator Carsten Brosda i. H. v. 100.000,- €. Das Konzept stammt von dem nicht unumstrittenen Hamburger M&A-Berater Bodo Kraeter ("Skillnet"). Er initiierte mit identischem Konzept neben dem "NLA" auch den in die Schlagzeilen geratenen Medien-Accelerator "NMA" und den E-Commerce-Accelerator "NCA".

Die letzten Finanzierungen von Logistik-Startups aus dem abgewickelten "NLA"-Accelerator stammen laut der VC-Datenbank "Crunchbase" aus Mai 2019. Danach hat der staatlich subventionierte und von der Hamburger Sparkasse mitgegründete Brutkasten seit Januar 2018 unter Leitung der umstrittenen Hamburger Betriebswirtin Miriam Kröger gerade einmal vier Investments getätigt. Anfang November vergangenen Jahres übernahm der Startup-Accelerator "F-Log" des bekannten Logistikers "Fiege" die Beteiligungs-KG und damit das Portfolio des "NLA". Der Accelerator hat jetzt seinen Sitz im Stammhaus von "Fiege" in Greven.

Laut "F-Log" hat der "NLA" in den rd. 2 Jahren seines Bestehens insgesamt 16 Startups unter sein Management genommen. Dabei bekamen die Startups für die sechsmonatige Unterstützung zwischen 0,- und 50.000,- € und mussten zwischen 3% und 10% ihrer Geschäftsanteile an die Beteiligungs-Gesellschaft abgeben. Insider aus dem Kreis Hamburger Logistik-Startups kritisieren gegenüber HANSEVALLEY die Geschäftspolitik des "NLA" noch heute als "unseriös". Das Geschäftsmodell basiert danach vor allem auf der Management-Fee für die angestellten Geschäftsführer.

Ein ausführlicher Hamburg Startup Report zu den "Next"-Acceleratoren ist im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY erschienen.

Jüngstes Opfer der Hamburger Innovations- und Förderpolitik ist der geplante Digital-Campus auf dem ehemaligen Parkplatz vor dem Verwaltungsgebäude des Hamburger Fruchthofs am Stadtdeich. Der von dem Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Hennig Vöpel mit-initiierte Innovationsstandort "Hammerbrooklyn" kostete die Freie und Hansestadt einen Erbpacht-Vertrag für ein insgesamt 52.300 qm großes Filetstück am Hamburger Großmarkt. Im Mittelpunkt stand dabei ein Pavillon zur Innovation von Unternehmen auf 18.000 qm Fläche.

Wie die Organisatoren des Immobilienentwicklers "Art Invest" gestern auf der abmahnfähigen Homepage mitteilten, soll der Innovationsstandort ab Mai d. J. von dem Berliner Immobilien- und Coworking-Anbieter "Factory" betrieben werden. Bereits im September '20 ging die engagierte Leiterin des Standorts - Nora Cavara - von Board. Nach HANSEVALLEY-Informationen wird die Betreibergesellschaft weiter bestehen.

"Hammerbrooklyn" machte Anfang Dezember 2018 von sich reden. Danach wurden die beiden Hamburger Co-Initiatoren Björn Bloching ("Roland Berger Digital") und Henning Vöpel ("HWWI") von dem "Nordpol"-Agenturunternehmer und Co-Partner Mathias Müller-Using aus dem Projekt gedrängt. Nach Bekanntwerden und längeren Verhandlungen unter Beteiligung der Wirtschaftsbehörde konnte Mitte Juni 2019 der Grundstein für ein neues, stiftungsbasiertes Digital-Lab gelegt werden.

HANSEVALLEY hatte nach exklusiv vorliegenden Informationen am 17. März 2017 den geplanten Innovationscampus in Hamburg bekannt gemacht. Ein detaillierter Bericht zum "Hammerbroklyn Digital-Campus" und den Turbulenzen ist als Hamburg Digital Exklusiv im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY nachzulesen.

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Hamburger Shiptech-Startup startet mit 1 Mio. € Seed-Investment durch.

Das Gründerteam von "NautilusTeam" in Hamburg.
Foto: NautilusLog

Hamburg, 21.02.2021: Das Shiptech-Startup "NautilusLog" hat eine Seed-Finanzierung i. H. v. rd. 1 Mio. € bekommen. Lead-Investor ist die niedersächsische Investitions- und Förderbank "N-Bank" mit ihrem Investmentarm "N-Bank Capital". Dazu haben ein Unternehmen aus dem Bereich Forschung sowie zwei Schifffahrts-Unternehmer Kapital in das Team mit heute 14 Mitarbeitern gesteckt. Erster Investor war 2019 der maritime Investment-Arm "TecPier", hinter dem indirekt die Bremer "Zech"-Gruppe steht.

Das im Frühjahr 2018 im "Digital Hub Logistics Hamburg" gegründete und heute in der Hamburger Speicherstadt und der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover angesiedelte Startup hat einen Datenservice auf dem Smartphone entwickelt, das u. a. bis zu 18 gedruckte Logücher ablösen kann. Im Mittelpunkt stehen z. B. das Bell Book, das Oil Record Book und das Engine Lockbook.

Neben den digitalen Logbuch-Services bietet die "NautilusLog"-Datenplattform auch Berichte zu den Themen Gefahrenstoffe, Dokumentationen zu Ladungen und Schiffen sowie Verbräuche von Kraft- und Schmierstoffen. Mittlerweile nutzen allein rd. 1.800 Schiffe den Gefahrstoffreport (IHM). Im Dezember 2020 launchte "NautilusLog" einen automatisierten Monitoring- und Dokumentations-Dienst für potenzielle Gefahrstoffe. 700 Handels-, Forschungs- und Kreuzfahrtschiffe sind an den neuen Datendienst auf Basis von Machine Learning angeschlossen.

"Gesetze und Regularien für die Schifffahrt werden immer komplexer, jedoch entwickelt sich der technische Fortschritt nicht immer parallel dazu. Durch strengere Umweltbedingungen und internationalen Wettbewerb entsteht ein enormer Kostendruck. Der Markt verlangt daher geradezu nach den digitalen Lösungen von NautilusLog“, so Martin Ranić, Beteiligungsmanager bei "NBank Capital".

Weitere Informationen zu NautilusLog gibt es u. a. auf der Firmenseite.

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Dataport holt sich Ideen und Support für digitale Verwaltungslösungen bei Startups.


Künftig sorgen Startups im Norden für digitale Verwaltungsservices.
Foto: Austin Distel, Unsplash

Altenholz, 28.02.2021: Der zentrale IT-Dienstleister der norddeutschen Bundesländer - "Dataport" - wird künftig enger mit Startups zusammenarbeiten. In Kooperation mit der britischen Venture Capital-Firma "Public" plant "Dataport", das Innovationspotential von Govtech-Startups für die öffentliche Verwaltung im Norden auszuloten und sich stärker zu vernetzen.

Der Plan sieht vor, dass "Dataport" über "Public" in den strategischen Austausch mit relevanten Startups kommt, z. B. durch gemeinsame Veranstaltungen, wie Workshops. Zudem wird "Public" den von Hamburg und Schleswig-Holstein gegründeten IT-Dienstleister bei der Umsetzung von Innovationsprojekten mit Startups beraten.

"Startups stehen für Ideenreichtum und häufig auch für Nutzerorientierung. Um diese Expertise in dem Veränderungsprozess zu einer digitalen Verwaltung nutzen zu können, gehen wir als öffentlicher IT-Dienstleister gezielt auf die Branche zu", so Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport. "Mit Public haben wir einen Partner gefunden, der uns dabei unterstützt, die passenden Unternehmen zu finden."

Der in Berlin operierende VC-Anbieter "Public" arbeitet im "GovStart"-Programm unter Beteiligung von "Oracle" mit öffentlichen IT-Dienstleistern wie "Dataport" und Startups zusammen, die sich auf Technologien für die Verwaltung spezialisiert haben, "GovStart" versteht sich als Wachstums- und Skalierungsprogramm und soll öffentliche IT-Dienstleister unterstützen, Innovationen für die eigenen, digitalen Services zu nutzen.

Eine Übersicht zu den Aktivitäten von "Public" mit bereits engagierten Govtech-Startups, die Möglichkeit zur Registrierung als Startup und Ansprechpartner des "GovStart"-Programms gibt es online

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Fast 1.000 neue Startups in Norddeutschland in 2020.


Fast 1.000 Startups wurden 2020 im Norden neu gegründet.
Foto: Diggity Marketing, Pixabay


Hamburg, 09.02.2021: Im Corona-Jahr 2020 wurden in den fünf norddeutschen Bundesländern 944 Startups neu gegründet. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Quartalsberichte des "Startupdetector" und aktueller Zahlen der Hamburger Wirtschaftsbehörde "BWI". Danach liegt die Elbmetropole mit 218 Neugründungen im Hanseraum unverändert auf Platz 1 - vor Schleswig-Holstein mit 131 Neugründungen, Niedersachsen mit 103, Bremen mit 16 und Mecklenburg-Vorpommern mit 13 neuen Startups.

Bundesweit rangiert Hamburg unter den Startup-Metropolen nach der Hauptstadt Berlin (656 Gründungen) und der Isarmetropole München (336) unverändert auf einem 3. Platz, im Vergleich der 16 deutschen Bundesländer hinter Berlin (s. o.), Bayern (524 Gründungen) sowie NRW mit 463 neuen Startups auf einem mittleren 4. Platz.

Hamburg punktet nach Angaben des Senats vor allem in den Themen Software, E-Commerce, Lebensmittel und Medizin. An Alster und Elbe gibt es insgesamt 1.271 aktive Startups. Das ist laut Deutschem Startup-Monitor 2020 mit 5,8 % aller Startups unverändert Platz 4 in Deutschland, hinter München mit 6,5 %, der Metropolregion Rhein-Ruhr mit 12,8 % sowie 17,7 % in Berlin gemeldeter Startups.

Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann lobte die Entwicklung der Hamburger Startup-Szene während der Corona-Pandemie und unterstrich den positiven Trend: "Besonders freut es mich, bereits in den ersten 21 Tagen des neuen Jahres fünf neue Startups am Standort Hamburg begrüßen zu dürfen. Hamburg bleibt als Gründungsstandort auch in Krisenzeiten hochattraktiv.

Deutliche Kritik kommt von der CDU in der Hamburgischen Bürgerschaft. Prof. Dr. Götz Wiese, Sprecher der CDU-Fraktion für Wirtschaft und Innovation, erklärte: „Der Startup-Standort Hamburg steckt in Schwierigkeiten. Aktuelle Informationen zu Investitionen und Neugründungen zeigen, dass Hamburg bei der Entwicklung von Startups im deutschlandweiten Vergleich weit abgeschlagen hinter Berlin und München zurückliegt – und dieser Abstand vergrößert sich."

Die Union begründet die Verschlechterung der Hamburger Startup-Szene mit sinkenden Investitionen. Laut Startup-Barometer der Beratungsgesellschaft "EY" vom Januar 2021 wurden in Hamburg im vergangenen Jahr ganze 46 Startups finanziert, in Bayern waren es 163 und in Berlin 278 Finanzierungsrunden. Der Zufluss von Risikokapital nach Hamburg sank nach 2019 auch 2020 weiter ab, so die CDU.

Götz Wiese zusammenfassend: "Da passt es nur ins Bild, dass der Senat den Hamburger Startup-Fonds 2020 still und leise beerdigte und Rot-Grün den Antrag der CDU-Fraktion auf einen besser funktionierenden Fonds für Wachstumsunternehmen ablehnte" .

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Universität Hamburg erstmals auf Platz 3 mit den meisten Absolventen mit Startup-Exit.


Nach Exzellenz-Clustern und Exzellenz-Uni ist die "UHH" auch Spitze
bei Absolventen, die erfolgreich Startups aufbauen und dann verkaufen.
(Foto: UHH/Richard Ohme) 


Berlin, 10.12.2020: Der "Exit-Monitor" der Kommunikationsagentur "Tonka-PR" aus der Startuphauptstadt Berlin hat ergeben, dass in 2020 insgesamt 9 Startup-Gründer mit Abschlüssen der Universität Hamburg (UHH) einen Firmen-Exit hingelegt haben. Damit liegt die mit rd. 42.000 Studenten größte Hochschule der Freien und Hansestadt erstmals auf einem guten 3. Platz - gleichauf mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München.


Mehr Firmen-Kapitalisierungen legten die 10 Absolventen der Technische Universität München und die deutschlandweit führenden 20 Alumnis der "WHU Otto Beisheim Hochschule" in Valendar bei Koblenz hin. Die staatliche Hamburger Hochschule kann stolz sein, mehr Exit-Gründer in 2020 zu besitzen, als die private Elite-Universität St. Gallen ("HSG") (8 Exit-Gründer), das Karlsruher Institut für Technologie ("KIT") (8 Gründer) und der "WHU"-Erzrivale, die private "European Business School - EBS" in Oestrich-Winkel im Taunus.


Für die Erhebung wurden 2020 bundesweit 235 Gründer aus 111 Startups in der Exit-Phase ausgewertet. Die "WHU" aus Rheinland-Pfalz belegt mit gut 6 Prozent in diesem Jahr erneut den Spitzenplatz unter den "Exit-Gründern". Im vergangenen Jahr führte die Business School mit Startup-Unternehmern mit Oliver Samwer (u. a. "Zalando") noch mit 11 Gründern, Hamburg lag abgeschlagen auf Platz 15 mit 2. Im Jahr 2018 konnte die "WHU" mit 9 Gründern glänzen, Hamburg kam auf Platz 12 mit 3 Absolventen.


Der "Exit-Monitor" zur deutschen Startup-Szene wurde 2018 anlässlich der "Startupnight Berlin" eingeführt und erscheint seit dem jährlich. Weitere Details zum "Exit-Monitor" sind auf den Seiten von "Tonka-PR" zu finden.


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Businessplan-Wettbewerb des Startup-Bündnisses Nord-Ost in Greifswald.

Erstmals organisieeten die drei Hochschulen om Nord-Osten
der regionalen Startup-Wettbewerb zusammen.
Grafik: Uni Greifswald

Greifswald, 04.12.2020: Erfolgversprechende Geschäftsmodelle mit innovativen Technologien sowie Marketing- und Vertriebskonzepten von 13 Teams der Hochschulen aus Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund standen im Mittelpunkt des Businessplan-Wettbewerbs "Segel setzen!" des Bündnisses "Startup Nord-Ost" für Ostmecklenburg-Vorpommern in der vergangenen Woche.

Die Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs zeigten Geschäftsideen in den Technologiefeldern Digitalisierung, Gesundheit sowie Bildung und Umwelt. Die Teams präsentierten via Webkonferenz der Fachjury die finanzielle, technische und organisatorische Umsetzung ihrer Geschäftskonzepte. Die Gewinner des Wettbewerbs 2020 mit insgesamt 6.000,- € Preisgeldern sind

Platz 1: NOX Technologies (Hochschule Stralsund)

Das Team von Anna Völz und Johannes Mai bringt mit dem Prototyp „MV1“ eine smarte Lösung an die Wohnungsür. Ziel ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb einer elektromechanischen Schließhilfe, die an die Bedürfnisse des Ambient Assisted Living (AAL) angepasst ist. Besonderheiten hierbei sind, dass Rettungskräften im Notfall der Zugang zur Wohnung älterer Patienten ermöglicht wird.

Platz 2: PAN (Hochschule Stralsund)

PAN steht für eine Plattform zur Vermittlung drohnenbasierter Flug- und Auswertungsdienste. Sie gibt Land- und Forstwirten sowie Betreibern und Herstellern schwer zugänglicher technischer Anlagen die Möglichkeit, mit wenig Aufwand und ohne Marktkenntnisse ihre Dienstleistungswünsche für ein Monitoring ihrer Infrastrukturen und Liegenschaften zu buchen.

Platz 3: CO2 Börse (Universität Greifswald)

Die CO2 Börse ist ein digitaler Markplatz, auf dem CO2-Speicherleistungen z. B. aus Aufforstungsprojekten an Privatpersonen und Unternehmen verkauft werden, um diesen den Ausgleich ihrer individuellen CO2-Bilanz zu ermöglichen.

"Wir haben den Wettbewerb erstmals hochschulübergreifend durchgeführt und sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Trotz der besonderen Situation in diesem Jahr haben wir viele innovative und faszinierende Geschäftskonzepte von Studierenden aus allen drei Hochschulen gesehen", sagte Steve Wendland vom Gründerbüro der Universität Greifswald.

Ein ausführlicher Beitrag zum Ablauf des Businessplan-Wettbewerbs hat die Universität Greifswald veröffentlicht, ein Artikel zum Doppelsieg der Hochschule Stralsund gibt es auf den Seiten der "HOST". (Grafik: Uni Greifswald)

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Greifswald bekommt Startup-Zentrum für den Nord-Osten.

Greifswald wird mit Neubrandenburg und Stralsund zur Startup-Region.
(Foto: C: Löser. Lizenz: CC BY 3.0 DE)

Greifswald, 01.12.2020: Mit einem symbolischen "Stapellauf" hat am vergangenen Donnerstag das Gründungsnetzwerk der Wissenschaftsregion Nord-Ost die Segel gesetzt. Mit einer digitalen Auftaktveranstaltung in der Alten Mensa der Hansestadt wurde die Initiative "Startup Nord-Ost° offiziell gestartet. Sie wird im Rahmen des Gründungsprogrammes "EXIST-Potentiale" vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Hinter dem Projekt stehen die Universität Greifswald und die Hochschulen von Neubrandenburg und Stralsund. Ziel ist es, gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Wissenschaft zu erhöhen und so Studenten wie Wissenschaftlern eine zusätzliche Chance zur Karriere in Ostmecklenburg und Vorpommern zu bieten.

Vor allem innovative technologie- und wissensbasierte Ideen sollen in den Genuss von Beratung, Coachings und weiterer Unterstützungen kommen. "Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wirtschaft und der Wissenschaft werden wir den Gründerinnen und Gründern unserer Region die Unterstützung zukommen lassen, die sie für die ‚Fahrt‘ durch die Tücken und Untiefen einer komplexen Unternehmensgründung benötigen."

Als besonderen Vorteil sieht Steve Wendland, Leiter des Projekts, die Bündelung der Kompetenzen der drei Hochschulen, die hochschulübergreifende Startup-Vorhaben und interdisziplinäre Gründungsteams ermöglicht. An allen drei beteiligten Hochschulen gibt es ab sofort Kontaktbüros.

Weitere Informationen gibt es u. a. bei der Wirtschaftsförderung in Greifswald

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Techniker Krankenkasse übernimmt Hautscreening per Online-Service.

Das Tele-Dermatologie-Startup "OnlineDoctor" kooperit mit der "TK".
Foto: OnlineDoctor

Hamburg: Die "Techniker Krankenkasse" übernimmt die Kosten für ein Hautscreening über die App des Tele-Dermatologie-Anbieters "Online Doctor". Hinter dem fotobasierten Online- und App-Service stehen bundesweit bis zu 350 Hautärzte, die von Patienten der "TK" ab sofort ohne Kosten innerhalb von 48 Stunden eine professionelle Diagnose in Verbindung mit Handlungsempfehlungen als verschlüsselte E-Mail bekommen.

Das Tech-Startup "Online Doctor" aus Hamburg bietet damit Patienten nicht nur in Corona-Zeiten einen persönlichen Arztkontakt und erspart dabei das Finden eines freien Termins in den oft überfüllten Hautarztpraxen, lange Wartezeiten z. B. bei Akutsprechstunden und Anfahrtskosten. Dabei wählt der Ratsuchende auf der Website bzw. in der Mobile App einen Hautarzt aus, der ihm anschließend hilft. Für den Service brauchen "TK-Versicherte" nur ihre Versicherten-Nr. "

"Online Doctor" arbeitet als Tele-Dermatologie-Service mit dem Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) zusammen. Die Patienten schildern in einem strukturierten Fragebogen ihre Beschwerden und laden dann das mit ihrem Handy gemachte Foto hoch. Der deutsche Service arbeitet streng nach deutschen und europäischen Datenschutzrichtlinien.

TK-Vorstandsvorsitzende Dr. Jens Baas sagt: "Unsere Versicherten erhalten mit dem Online-Hautcheck durch moderne Technik eine komfortable, hochwertige und sichere Behandlung ohne lange Anfahrt und Wartezeit. Die Teilnehmer können losgelöst von Öffnungszeiten jederzeit ihre Probleme schildern."

Weitere Informationen und einen Direktlink zum Online-Service gibt es auf den Seiten der "TK".

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Startup-Förderung in Hamburg - Die Stunde der Wahrheit!

Oder: Wer plündert hier das Hamburger Steuersäckel?

Den Schein wahren ... und manchmal auch die Scheinchen:
Der rot-grüne Hamburger Senat 2020-2025
Foto: Senatskanzlei Hamburg

Hamburg, 12.11.2020: Knapp 50 Mio. € Fördersumme für staatliche Startup-Förderprojekte in gerade einmal drei Jahren. Fast 60 Experten für Beratung, Ausgründung, Transfer und Finanzierung von Startups und ihren Innovationen an Alster und Elbe. Aber: Ein “Innovations- und Wachstumsfonds” mit geplanten 100 Mio. € Volumen, der nach fast 5 Jahren abgeblasen wird. Willkommen im Startup-Universum hinterm Deich.

Was ist aus der 2014 für dieses Jahr versprochenen “Innovationsregion” des SPD-geführten Senats geworden? Warum musste der viel beschworene Investitionsfonds für Startups scheitern? Wie hat sich eine Startup-Unit mit 1,5 Mitarbeitern zum Fixstern des Hamburger Gründeruniversums aufschwingen können, und welche neue Idee hat sich die staatliche Förderbank IFB ausgedacht, um doch noch Investoren das Geld abzunehmen? Landeskorrespondent Gerd Kotoll mit den Fakten:


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Startup-Förderung in Hamburg - Wer sagt hier die Unwahrheit?

Oder: Die Fehlgeburt des Hamburger Innovations- und Wachstumsfonds.

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann gibt den Startschuss für "Be your pilot".
Foto: Hamburg Innovation


Hamburg, 28.10.2020: 100 Mio. € für einen Innovationsfonds, der nie kommen wird. Mehr als 50 Mio. € in den vergangenen drei Jahren, die die Stadt für ihre Beratungs- und Förderangebote ausgegeben hat. Dazu fast 60 Mitarbeiter und Experten, die über 1.300 Hamburger Startups im Zweifelsfall ratlos ohne finanzielle Hilfe alleine lassen. Das sind die Fakten des nur noch drittgrößten Startup-Standorts der Republik.

HANSEVALLEY hat die Aussagen von staatlichen Vertretern und die öffentlichen Zahlen und Daten einem erhellenden Faktencheck unterzogen. Ergebnis: Mindestens einer sagt hier die Unwahrheit - und produziert womöglich Hamburger Fakenews. Landeskorrespondent Gerd Kotoll öffnet die Kellertüren von mehr als einem Dutzend staatlich subventionierten Startup-Initiativen - mit erstaunlichen Ergebnissen:


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Hamburger Later Stage-Startup Nect wird zum führenden Ident-Anbieter.

Vom Harbuger Startup zum führenden Ident-Anbieter: Nect aus Hamburg.
Foto: Nect GmbH

Hamburg, 09.11.2020: Mit monatlich 220.000 neuen Nutzern, insgesamt 2 Millionen App-Downloads in den letzten 12 Monaten und Zugang zu seinen Diensten für über 60 Millionen Menschen in Deutschland entwickelt sich das Hamburger Later Stage-Startup "Nect" mit einer vollautomatisierten Lösung zur Online-Identifizierung in die Spitzengruppe der Ident-Anbieter und etabliert eine einzigartige Robo-Ident Technologie ohne Video-Telefonate.

Im dritten Quartal d. J. verzeichnete die "Nect"-App die höchste Anzahl an Installationen und überholte die App-Downloads der führenden Video-Ident-Anbieter in den deutschsprachigen App-Stores. Bereits zu Beginn der ersten Corona-Welle im Frühjahr d. J. hat sich das "Selfie-Ident" von "Nect" als empfehlenswerte Lösung für eine nutzerfreundliche und sichere Legitimierung erwiesen. So konnte das junge KI-Unternehmen Kooperationen mit der Bundesagentur für Arbeit und der IFB Förderbank eingehen.

Die Bundesagentur für Arbeit musste in Folge zahlreicher Arbeitslosmeldungen auf Grund der Corona-Pandemie mit einer sehr hohen Anzahl an Neumeldungen umgehen. Gleichzeitig sollten Amtsgänge so weit wie möglich vermieden werden. Die regionalen Geschäftsstellen der "BA" waren für den Besucherverkehr geschlossen. Zugleich mussten Antragsteller sicher identifiziert werden.

Markus Schmitz, CIO der Bundesagentur für Arbeit, erklärte zur Wahl von "Selfi-Ident" gegenüber dem Tagesspiegel "Der E-Perso hat kaum Nutzer und ist sehr umständlich anzuwenden. Für die Coronakrise brauchten wir eine Lösung, die schnell und intuitiv funktioniert." Da Kunden das Verfahren als sehr gut bewerteten, wurde die Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt bis 31. Dezember 2020 verlängert.

Eine weitergehende Meldung zum Thema ist im Presseportal zu finden. (Foto: Nect GmbH)

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Niedersachsen stellt Startup-Strategie mit Aktionsplan vor.

Eine Startup-Strategie für Niedersachsen
Foto: StartupStockPhotos, Pixabay

Hannover, 30.10.2020: Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Wissenschaftsstaatssekretärin Sabine Johannsen haben am Donnerstag zusammen mit dem niedersächsischen Startup-Beirat eine Startup-Strategie für Niedersachsen vorgestellt. Kern der Landesstrategie ist ein Aktionsplan, der Ziele und Maßnahmen in verschiedenen Bereichen definiert. Im Fokus stehen das Finanzierungsumfeld und die Rahmenbedingungen für Gründer. Dazu gehören die Themen
  1. Förderung des Unternehmertums in der Bildungsarbeit
  2. Stärkung von Firmengründungen aus der Wissenschaft
  3. Förderung der besonderen Potenziale von Gründerinnen
  4. Fachliches Coaching von Startups in der frühen Phase
  5. Geeignete Finanzierungsangebote über alle Phasen
  6. Öffentlichkeitsarbeit für den Startup-Standort im Norden
  7. Aufbau eines Innovation Hubs für Startup-Kooperationen
  8. Förderung von Startups in den ländlichen Regionen
  9. Unterstützung von Startups in der Internationalisierung
  10. Unbürokratische Unterstützung durch die Verwaltung
  11. Bestehende Beratungsangebote sichern und fortsetzen
Auf Grundlage des Maßnahmenkatalogs sollen die bestehenden Aktivitäten und Förderinstrumente weiterentwickelt werden. Ein Reihe der Ideen des Aktionsplans beruhen auf Empfehlungen des Startup-Beirats unter Vorsitz des niedersächsischen Digitalisierungsstaatssekretärs Stefan Muhle. Die Startup-Beiratsmitglieder sind die Unternehmensgründer Philip Mertes, Jan-Philipp Mai und Matthias Hunecke.

2017 hat die niedersächsische Landesregierung die Initiative "Startup Niedersachsen" ins Leben gerufen, die zu einer Gründungsinfrastruktur geworden ist. Aktuell sind 380 Startups in Niedersachsen aktiv, unterstützt von Startup-Zentren und speziellen Förderprogrammen (z. B. NSeed, Gründungsstipendium). Viele Startups sind in den Bereichen Agrarwirtschaft und Ernährung, smarte Produktion und Industrie 4.0 aktiv.

Entwickelt werden z.B. neue Navigationssysteme, Roboter für die Mensch-Maschine-Kollaboration, Software, die Satelliten vor Weltraumschrott schützt, Stadtbusse mit Wasserstoffantrieb und innovative Impfstoffkandidaten.

Eine ausführliche Meldung zum Thema ist auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums nachzulesen. Die "Startup-Strategie: Aktionsplan für Niedersachsen" kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu Startups in Niedersachsen sind zu finden unter startup.niedersachsen.de

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Norddeutsche Tech-Startups im Finale um die Smart Country Startup Awards in Berlin.

Die Smart Country Startup Awards in Berlin.
Foto: Messe Berlin

Berlin, 27.10.2020: Die Tech-Startups "FlyNex" aus Hamburg und "Bundle" aus Garbsen bei Hannover präsentieren am heutigen Dienstag und am morgigen Mittwoch ihre jungen Lösungen im Rahmen des vom Digitalverband "Bitkom" in Berlin veranstalteten "Smart Country Startup Awards" auf der "Smart Country Convention" 2020. Damit kommen 2 der 6 Finalisten für den mit 10.000,- € dotierten Startup-Preis aus Norddeutschland.

Die beiden Jungunternehmen treten mit einer umfassenden Smart City-Plattform ("Bundle") und einem digitalen Drohnen-Management für "Urban Air Mobility" ("FlexNex") in der Kategorie "Smart City" gegen das Berliner Startup "Metr" an, das mit einem digitalen Facility Management ins Rennen geht.

Eine digitale Verwaltung und die Entwicklung smarter Städte sind die zentralen Themen der "Smart Country Convention". Sie findet in diesem Jahr als Special Edition virtuell statt und ist eine Kombination aus Kongress und Networking. Am ersten Tag liegt der Fokus auf E-Government, am zweiten Tag auf Smart City.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie kommunalen Unternehmen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung gibt es unter www.smartcountry.berlin

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Hamburger Startup-Bank sammelt 3 Mio. € Crowd-Investment ein.

Das Gründerteam der Startup-Bank "Tomorrow".
Foto: Tomorrow

Hamburg: Die Startup-Bank "Tomorrow" hat nach eigenen Angaben mit ihrer Crowdfunding-Kampagne ein Investment über 3 Mio. € akquiriert. Die mehr als 2.000 Geldgeber haben nach Informationen der Hamburger Öko-Bank ihre Anlagen zwischen 100,- € und 25.000,- € in nur 300 Minuten platziert.

Das Kapital soll nach Angaben auf der Website über 5 bis 10 Jahre in nachrangige, tokenbasierte Genussrechtsscheine angelegt werden und rückwirkend 5% Zinsen pro Jahr erzielen. Laut Eigen-PR hat "Tomorrow" in den vergangenen 18 Monaten mehr als 40.000 Kunden gewonnen. Sie sollen der Bank insgesamt 73 Mio. € an Anlagen anvertraut haben - rd. 1.800,- € pro Kunde.

Der Hamburger Banking-Newsletter "Finanz-Szene" stellte in einer Analyse fest, dass "Tomorrow" in den vergangenen drei Jahre rd. 8 Mio. € Investitionen gekostet hat - in 2019 jedoch lediglich rd. 40.000,- € an Erlösen und in den ersten 8 Monaten 220.000,- €. Die Zahlen stammen von untestierten Angaben des Hamburger Banking-Startups.

Die "Tomorrow"-Bank wurde von Jakob Berndt, Inas Nureldin und Michael Schweikart gegründet. Die Besonderheit im Vergleich zu andern Neo-Banken wie "N26", "Kontist" oder "Penta" ist die Art der Kundenanlage: "Tomorrow" investiert ausschließlich in nachhaltige und soziale Projekte. Dies gilt in Europa bislang einmalig zu sein. Hinter "Tomorrow" übernimmt die Berliner B2B-Bankingplattform "Solaris Bank" den Zahlungsverkehr.

Den aktuellen Beitrag zu den Hintergründen finden Sie auf Finanz-Szene.de

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Kreative Tech-Startups aus Norddeutschand in der Endrunde um Startup-Preis des Bundes.


Die Status-Blutspende-App aus Kiel ist einer der Nominierten
"Kultur- und Kreativpiloten" 2020. Foto: Blutspende SH

Berlin, 15.10.2020: Beim zehnten Durchlauf des bundesweiten Wettbewerbs für Gründer, Jungunternehmen und Projekte der Kultur- und Kreativbranche sind außergewöhnliche Tech-Startups aus Norddeutschland unter den Nominierten für einen der insgesamt 32 Gewinnerplätze. 

So gehören junge Firmen aus den Freien (und) Hansestädten Bremen und Hamburg sowie aus Kiel zu den "High Potenzials". Dese norddeutschen Tech-Startups sind u. a. auf der "Short List" der aktuell 104 ausgewählten Jungunternehmen der "Kultur- und Kreativpiloten" 2020:

Aus der Freien Hansestadt Bremen:

woollaa.com - Online-vernetzte Strickmaschine für on-demand Textilproduktion

Aus der Freien und Hansestadt Hamburg:

factsforfriends.de - Automatisierte Klar- und Richtigstellungen zu Fake News

Aus der Landeshauptstadt Kiel:

instrumentsofthings.com - Sensoren + Module für interaktive Musik- und Eventerlebnisse

Status Blutspende - Mobile App für transparente Blutspenden inkl. Blutspendeausweis

Aus 1.170 Bewerbungen wurden bis heute 104 Kultur- und Kreativ-Startups aus Deutschland für die Auszeichnung der "Kultur- und Kreativpiloten" nominiert. Mehr als 100 Juroren ermitteln in persönlichen Interviews noch in diesem Monat die insgesamt 32 Preisträger. Im November werden die diesjährigen Gewinner des Startup-Wettbewerbs im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums bekannt gegeben.

Bewerben konnten sich Unternehmen, Selbständige, Gründer und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Bei der Auszeichnung steht die Unternehmerpersönlichkeit im Mittelpunkt. Die Titelträger nehmen an einem einjährigen Mentoring-Programm mit Workshops, Coaching und Networking u. a. mit Experten teil.

Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite im Internet. (Foto: Status Blutspende SH)

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Hamburger Senat scheitert mit Innovations-Wachstumsfonds für Startups in der Internationalisierung.

Zentrale der staatlichen Hamburger Förderbank IFB.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die zuständige Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt hat nach fast 5 Jahren die Schaffung des geplanten "Innovations-Wachstumsfonds" aufgeben und damit den Bürgerschafts-Beschluss von Rot-Grün und bürgerlicher Opposition von Januar 2016 nicht umgesetzt. Die "BWI" begründet das Scheitern mit mangelndem Interesse seitens privater Investoren in der aktuellen Corona-Krise, die 90 der insgesamt 100 Mio. € Wachstumskapital bereitstellen sollten.


Der vor 2 Jahren ausgewählte Hamburger M&A-Berater "Neuhaus Partners" schaffte es als Fondsmanager ebenfalls nicht, nationale und internationale Investoren für ein Engagement an dem Hamburger Wachstumsfonds zu begeistern. Noch im Februar d. J. war laut Beteiligten geplant, zum Sommer d. J. mit 35 Mio. € einschl. 7 Mio. € öffentlichen Mitteln ein Teilclosing zu schaffen.


HANSEVALLEY erfuhr von den Aktivitäten des Hamburger Senats erstmals im Herbst 2016, nachdem leitende Mitarbeiter der Kultur- und Medienbehörde von SPD-Senator Carsten Brosda erfolglos in Berlin bei Investoren um ein Engagement vorgesprochen und ohne jegliche Zusagen abgewiesen wurden. Seit 2016 hat die CDU- und FDP-Opposition mehrfach angemahnt, die für Hamburger Startups in der Internationalisierungsphase wichtigen Mittel endlich einzuwerben.


Ein Insider der Hamburger Politik kommentierte auf Anfrage des Hanse Digital Magazins die Entwicklung bei der Startup-Finanzierung durch den Hamburger Senat:


"Die aktuelle Corona-Situation ist mit Nichten der Grund dafür, dass der Wachstums-Fonds nicht eingerichtet werden kann, sondern nur gleichermaßen billige wie willkommene Ausrede. Tatsächlich ist das Vertrauen der - sich nach wie vor bundesweit engagierenden VC-Investoren - auch und trotz der Corona-Krise nahezu unverändert hoch. Dies hat gestern der Deutsche Startup-Monitor 2020 auf Grundlage von bundesweit rd. 2.000 befragten Startups bestätigt.


Offenbar trauen es Venture Capital-Gesellschaften und Familiy Offices der staatlich gesteuerten Hamburger Förderbank IFB nicht zu, eine professionelle und erfolgversprechende Auswahl an wachstumsstarken Hamburger Jungunternehmen für die geplanten Finanzierungen zu treffen. Damit ist zugleich der Beweis erbracht, dass die von der IFB bislang nur einmalig stattgefundene Meetup-Reihe "Hamburger Investoren-Netzwerk" keine Ergebnisse erwarten lässt."


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Gründeruni Bremen einziger bundesweiter Leuchtturm der norddeutschen Startup-Szene.


Seit Jahren norddeutscher Gründerleuchtturm:
Die Universität Bremen
Foto: Michael Ihle 


Berlin, 29.09.20: Die Universität Bremen ist laut "Deutschem Startup-Monitor 2020" weiterhin unter den Top 10 der erfolgreichsten Gründerhochschulen Deutschlands. Mit 2,2 % aller akademischen Startup-Gründer verbesserte sich die Weser-Universität auf einen starken 6. Platz (2019: Platz 7). Spitzenreiter unter den Gründerunis sind die TU München mit der Startup-Initiative "Unternehmertum" (2019: Platz 1), das Karlsruher Institut für Technologie - "KIT" (2019: Platz 3) sowie die RWTH Aachen (2019: Platz 10). Weder die "Leuphana" Lüneburg noch Hamburger Hochschulen gehören zu den führenden Gründeruniversitäten der Republik.


Im Vergleich zur Startup-Hauptstadt Berlin und der Technologie-Hauptstadt München zeigt Hamburg als größter Startup-Standort Norddeutschlands auch bei Mitarbeitern, Finanzierung und Standortbedingungen trotz politischer Willensbekundungen des Hamburger Senats erhebliche Schwächen. So sind die Startup-Teams mit rd. 18,5 Mitarbeitern im Vergleich zu Berlin (35,3 MA) und München (31,4 MA) deutlich kleiner.


Mit 73,2 % deutschen Mitarbeitern und nur 26,8 % Teammitgliedern aus der EU, anderen europäischen Ländern und aller Welt haben Hamburger Startups unter den größten Startup-Standorten mit die geringste Internationalität. Berlin führt hier mit 42,7 % internationaler Belegschaft - davon allein 17,4 % weltweiten Mitarbeitern, München folgt mit 36,1 % internationalen Teammitgliedern, davon 16,6 % jungen Mitarbeitern aus Übersee.


Die im Vergleich zu Spree- und Isarmetropole schwache Entwicklung setzt sich im "Elbvalley" auch bei der Finanzierung von Startups mit Risikokapital fort: Während in der Hauptstadt 39 % (2019: 29,1 %) der Startups in den vergangenen 12 Monaten VC-Unterstützung erhielten und in der bayerischen Landeshauptstadt 28,8 % (2019: 19,7 %), liegt der Anteil in Hamburg gerade einmal bei 22,1 % (2018: 18,6 %). Damit stagniert die Elbmetropole unter den größten Startup-Standorten der Republik auf einem mittleren 3. Platz.


Der Trend zu weniger Venture-Capital setzt sich in der Kaufmannsstadt auch beim Wunsch nach einem erfolgreichen Exit fort: In Hamburg wollen 32,4 % der Startups später nicht verkaufen und damit eine für Investoren erfolgreiche Risikofinanzierung ermöglichen. In München liegt dieser Wert nur bei 27,6 %, in Berlin sogar nur bei 24,6 %. Lediglich die Metropolregion Rhein-Ruhr liegt mit aktuell 40,2 % noch hinter Hamburg beim Thema "No-Exit".


Die z. T. erheblichen Schwächen Hamburgs zeigen sich vor allem in der Zufriedenheit mit dem lokalen Ökosystem: Mit 18,8 % sehr negativer Bewertungen (2019: 20,0 %) kritisieren die Hamburger ihr Ökosystem unter den vier großen Startup-Regionen in Deutschland am schärfsten. Nimmt man die 42,4 % neutraler Bewertungen hinzu, kommt das Hamburger Ökosystem nur auf 38,8 % positiver Beurteilung. Zum Vergleich: Rhein-Ruhr wird mit 57,3 % sehr/gut bewertet, München zu 67,9 % und Berlin zu 81,8 %.


Die Zahlen bestätigen sich bei der Bewertung sowohl des regionalen als auch des internationalen Netzwerks an den Standorten: Die Hanseaten bewerten die regionalen Kontakte nur zu 61,3 % und die internationalen Kontakte nur zu 28,8 % positiv. Zum Vergleich: Spitzenreiter Berlin kommt auf 82,8 % positiver Werte beim regionalen Netzwerk und 44,3 % bei den internationalen Kontakten an der Spree.


Auffällig ist auch die vergleichsweise geringe Teilnahme am "Deutschen Startup-Monitor" aus Hamburg. Während NRW mit 19,1 % und Berlin mit 17,7 % der 1.946 befragten Jungunternehmen die Studie anführen, Baden-Württemberg mit 12,3 %, Bayern mit 11,8 % und Niedersachsen mit 8,3 % engagierte Partner des "DSM 2020" sind, sinkt das Engagement aus Hamburg von 7,4 % im vergangenen Jahr auf 5,8 % in 2020. Das sind gerade einmal 107 der rd. 1.000 Startups an Alster und Elbe.


Die Universität Duisburg-Essen befragte in der Zeit vom 11. Mai bis 21. Juni d. J. bundesweit 1.946 junge, schnell wachsende Startups mit 4.745 Gründern sowie 25.966 Mitarbeitern. Ziel der Studie ist den Status Quo, die Entwicklung und die Herausforderungen der Jungunternehmen an den deutschen Startup-Standorten sichtbar zu machen. Die Umfrage wird über Netzwerkpartner initiiert und seit 2013 im Auftrag des "Bundesverbandes Deutsche Startups" durchgeführt.

Der "Deutsche Startup-Monitor 2020" kann beim "BVDS" heruntergeladen werden.


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Coppenrath-Stiftung fördert Fischaufzucht mit Künstlicher Intelligenz.


Stolze Partner von Cloppenburg-Stiftung, HS Osnabrück und Monitorfish
Foto: HS Osnabrück

Osnabrück, 28.09.20: Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der "Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung", der Hochschule Osnabrück und dem Startup "Monitorfish" ermöglicht die Entwicklung und Erforschung einer durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Fischaufzuchtanlage in Osnabrück.

Das Engagement wird vom "Forschungsprojekt Startup" der Hochschule Osnabrück in den Bereichen Forschung und Entwicklung unterstützt. Hinzu kommt eine jährliche Finanzierung i. H. v. 185,000,- € durch die "Coppenrath-Stiftung".

Das Projekt "SmartHatch" will eine Software von "Monitorfish" um die intelligente, KI-basierte Aufzucht von Jungfischen zu erweitern. Das soll der Verbesserung der Aufzucht von Jungfischen dienen, mit Fokus auf die regionale Fischwirtschaft im afrikanischen Tansania sowie im Emsland.

So soll die smarte Fischzuchtanlage in einem 40 Fuß Container zu einem ersten, voll funktionsfähigen Prototyp entwickelt, getestet und künftig u. a. in Afrika eingesetzt werden. Ziel ist es, Fischwirten eine nachhaltig-ökologische, sozialverträgliche und wirtschaftliche Aquakultur durch ein ganzheitliches, datengetriebenes und integriertes Managementsystem zur digitalen Präzisionsfischzucht anzubieten.

Aloys und Brigitte Coppenrath waren die letzten Eigentümer des Osnabrücker Tiefkühlkost-Herstellers "Coppenrath & Wiese". 2015 wurde das Unternehmen an den Bielefelder Konzern "Dr. Oetker" verkauft. Die Familienerben hatten sich auf Grund millionenschwerer Altlasten sowie eigener Lebensplanungen gegen den Weiterbetrieb in Familienbesitz entschieden.

Die Coppenrath-Stifung fördert u. a. Forschung und Innovationen an den beiden Hochschulen der Friedensstadt. Im Mittelpunkt steht die Gründung und Entwicklung von Jungunternehmen (Startups). Hinzu kommt therapeutische Hilfe für Kinder und Jugendliche.

Eine ausführliche Meldung zum Thema ist bei der Hochschule Osnabrück nachzulesen. Weitere Informationen zur Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung gibt es auf der Internetseite.

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Tech-Startup Nect gewinnt Hamburger Gründerpreis 2020.


Das Hamburger Tech-Startup Nect ist auf Erfolgskurs.
Foto: Haspa


Hamburg: Der Hamburger Gründerpreis 2020 für den erfolgreichsten Existenzgründer geht an das 2017 in Harburg gegründete Tech-Startup "Nect". Das Unternehmen entwickelt App-Services für eine einfache und schnelle Identitätsprüfung per Smartphone. Der Dienst basiert auf dem Robo-Ident-Verfahren, das u. a. von Banken und Versicherungen eingesetzt wird. Aber auch staatliche Institutionen wie die Bundesagentur für Arbeit und die IFB Hamburg greifen auf die Eigenentwicklung von "Nect" zurück.

Nutzer müssen per Android- oder iPhone ihren Reisepass oder Personalausweis abfilmen und ein kurzes Selfie-Video aufnehmen. Künstliche Intelligenz bestätigt dann die Identität innerhalb weniger Sekunden. Das Ident-Verfahren wurde erstmals im September 2018 bei der "R+V Versicherung" eingesetzt. Seither konnten die Gründer Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich weitere Kunden und namhafte Investoren, u. a. den Venture Capital Fonds "Alstin Capital" von "VOX-Löwe" Carsten Maschmeyer gewinnen.

Die von der Hamburger Sparkasse und dem Hamburger Abendblatt initiierten Auszeichnungen in der Kategorie Existenzgründer sowie an Aufsteiger und Lebenswerk wurden Corona-bedingt ohne große Öffentlichkeit am Montag-Abend in der Handelskammer überreicht. Laudatoren waren Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher, Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider und Hamburgs Handelskammer-Präses Norbert Aust.

Eine Videoaufzeichung des Gründespreises 2020 ist bei YouTube veröffentlicht.

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Hamburger Startup-Investoren starten zweiten Biotech-Fonds.

Der Weltmarkt für lebensverlängernde Maßnahmen wächst in 2025 auf 600 Mill. $
Foto: Darko Stojanovic, Pixabay

Hamburg: Die Seriengründer und Investoren Jens Eckstein und Nils Regge haben einen zweiten Fonds zur Finanzierung von Biotech-Firmen aufgelegt. Insgesamt soll der Fonds für hoffnungsvolle Biomed-Startups 80 bis 100 Mio.€ einsammeln. Im Mittelpunkt des Engagements der Hamburger Entrepreneure stehen die altersbedingten Krankheiten Diabetes, Krebs, Alzheimer und Schlaganfälle.

Am Fonds haben sich bereits die Family Offices Haniel, Russ und Luca Rancilio sowie Finanzcheck-Gründer Moritz Thiele, Martin Weber von "Holtzbrinck Ventures", Filip Dames von "Cherry Ventures" und Marc Griefhan von "Weinman Emergency Medial" beteiligt, berichtet das "Handelsblatt". Übergeordnetes Ziel der Investoren ist eine deutliche Lebensverlängerung durch Verringerung der Risiken von Alterskrankheiten.

Als Beispiel nennen die Finanzierer ihr Best Practice "Samsara Therapeutics": Das Startup forscht nach Medikamenten, die die Selbstreinigung der Zellen fördert. Eckstein und Regge halten aktuell rd. 60% der Anteile und haben bis heute 3 Mio. US-$ investiert. Ende 2019 kamen weitere Risikokapitalgeber hinzu und unterstützten das US-Biotech-Startup mit weiteren 3 Mio. Dollar.

Der weltweite Gesundheitsmarkt zur Lebensverlängerung betrug im vergangenen Jahr 110 Mill. $. In 5 Jahren rechnet die US-Investmentbank "Merill Lynch" mit einem globalen Umsatz von 600 Mill. Dollar. Ein ausführlicher Bericht ist bei den Kollegen des "Handelsblatts" erschienen.

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Bund finanziert Hochschul-Ausgründungen in der Region Hamburg mit 3,5 Mio. €

Hamburg Innovation: Transfergesellschaft staatlicher
Hamburger Hochschulen. Foto: HANSEVALLEY
Hamburg: Zur Förderung wissensbasierter Ausgründungen aus Hochschulen in der Metropolregion bekommen die vier Hamburger Einrichtungen HAW Hamburg, Helmut-Schmidt-Universität, TU Hamburg und Universität Hamburg, die regionalen Hochschulen FH Wedel und Leuphana in Lüneburg, die Wissenschaftseinrichtungen DESY in Bramfeld, Hamburg Innovation (Harburg), Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das UKE Hamburg sowie die Wirtschaftsorganisationen ContiTech (Harburg) und Nordmetall aus Hamburg 3,5 Mio. €.

Mit einer "Startup Port Academy" will das Konsortium ein Zertifikatsprogramm zur Qualifizierung von Studenten und Wissenschaftlern aufsetzen - inkl. Weiterbildung von Gründern und Beratungsstellen. Mit "Startup Port Mates" sollen Gründungsverantwortliche der Hochschulen und Forschungseinrichtungen an einen Tisch gebracht werden. Schließlich soll "Startup Port Business" Startups mit gestandenen Firmen vernetzen, Risikokapital-Finanzierungen ermöglichen und den Wissenstransfer von Jungunternehmen zu etablierten Unternehmen vorantreiben.

Die Hamburger Hochschulen haben im Jahr 2018 mit 14 "EXIST"-Förderungen zusammen weniger wissensbasierte Ausgründungen melden können, als die niedersächsische Leuphana Universität Lüneburg mit 59 Gründungen allein. Eine OECD-Studie zur Metropolregion kritisierte im vergangenen Jahr die mangelnde Zusammenarbeit der Akteure Hamburgs mit Partnern in der Metropolregion. In Norddeutschland gelten die Universitäten von Bremen, Lüneburg und Osnabrück als besonders erfolgreich in der Unterstützung von Ausgründungen.

Die neue Förderung wird vom Bund als Preis des Wettbewerbs “EXIST-Potentiale – Gründungskultur mit dem Schwerpunkt ‘Regional vernetzen“ vergeben, kofinanziert durch das niedersächsische Wissenschaftsministerium in Hannover. Das Projekt wird von der TU Harburg koordiniert - und damit von den in die öffentliche Kritik geratenen staatlichen Transferorganisation Hamburg Innovation und TU Tech sowie dem umstrittenen Harburger "Startup Dock".

Die staatlichen Hamburger Hochschulen haben für die Förderung von wissensbasierten Ausgründungen bereits im Rahmen des von der Wirtschaftsbehörde BWI finanzierten Projekts "Be Your Pilot" über 5 Jahren insgesamt 10 Mio. € Landesmittel bekommen. Ein Großteil der Hamburger Steuergelder geht in Aufbau und Betrieb eines durch die Hamburger Agentur "Evers & Jung" mehrfach verkauften Gründerportals.

Eine dreiteilige Reportage zu organisatorischen Verstrickungen und finanziellen Methoden von Hamburg Innovation, TU Tech und "Startup Dock" gibt es im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY. (Foto: HANSEVALLEY)


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Schleswig-Holstein fördert Innovations-Netzwerk für Startups und KMUs.

Kollaboration ist das A und O für junge Startups.
Foto: Austin Distel, Unsplash

Kiel: Die Landesregierung startet unter dem Dach des "Waterkant-Festivals" ein Innovations-Netzwerk für den Einsatz neuer Technologien im Norden. Der "Waterkant-Hub" soll eine Plattform für gemeinsame Projekte und Kooperationen von Startups und kleinen und mittleren Unternehmen anstoßen und Innovationen im Mittelstand leichter, schneller und nachhaltiger ermöglichen.

Das Angebot des "Waterkant-Hubs" soll neben Workshops und Ausstellungen rund um innovative Technologien und Arbeitsweisen auch die Organisation von Hackathons umfassen. Die im Rahmen des "Waterkant-Festivals" behandelten Themen Künstliche Intelligenz und Augmented Reality, Fintech, Mobilität und Nachhaltigkeit sollen durch den "Waterkant-Hub" um neue Themen aus der maritimen Branche und der Bioökonomie erweitert werden.

Das Land Schleswig-Holstein fördert den Aufbau des "Waterkant-Hubs" mit rd. 834.000,- €. Wirtschaftsstaatsekretär Thilo Rohlfs erklärte in Kiel: "Das Waterkant-Festival verfügt bereits über eine sehr hohe Strahlkraft bis weit über die Landesgrenzen von Schleswig-Holstein hinaus, die wir nutzen und ausbauen wollen. Vom Waterkant-Hub erwarten wir einen wichtigen Beitrag zur Innovationsentwicklung im echten Norden – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und im Bereich der Digitalisierung.“

Der "Waterkant-Hub" ist zunächst für drei Jahre geplant wird neben der Kieler Wirtschaftsförderung und dem "Startup SH"-Netzwerk von verschiedenen Partnern unterstützt, darunter "The Bay Areas e. V." und dem dänischen Inkubator "INCUBA".

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des "Waterkant-Hubs".


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Niedersachsen startet 100 Mio. € Wachstums-Fonds für Startups.

Startups im Wachstum verdoppelt rd. alle 18 Monate ihren Wert.
Foto: Startup Team, Unspash

Hannover: Die Landesregierung von Niedersachsen startet ein 100 Mio. € schweres Startup-Förderprogramm. Die rot-schwarze Koalition stellt dazu Ihrerseits in diesem Jahr 50 Mio. € zur Verfügung. Die 2. Hälfte des "NVenture"-Fonds soll von namhaften niedersächsischen Unternehmen bereitgestellt werden. Der Venture Capital-Fonds soll Startups im Wachstum unterstützen, die Finanzierungsbedarf im Millionen-Bereich haben. Der Fonds ergänzt das Wagnis-Kapital-Programm "NSeed", mit dem Startups in Niedersachsen in der Gründungsphase bis zu 600.000 € erhalten können.

CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sagte: "Durch die Corona-Krise ist es noch schwerer geworden, Wagniskapital zu bekommen. Mit dem Wachstumsfonds wollen wir die Finanzierungsmöglichkeiten von Startups deutlich verbessern. Das Land Niedersachsen wird 50 Millionen Euro für den Fonds bereitstellen. Ich appelliere an private Investoren, ebenfalls Wagniskapital für den Fonds zur Verfügung zu stellen."

Mit dem Startup-Fonds verweist Hannover die norddeutsche Handels- und Hafenstadt Hamburg auf die Plätze. Die Bürgerschaft hatte Anfang 2016 einen "Innovations-Wachstumsfonds" mit 100 Mio. € beschlossen. Bis zur Sommerpause diesen Jahres hatte die Hamburger "IFB Förderbank" und die Management-Gesellschaft "Neuhaus Partners" auch ein geplantes Teil-Closing über 35 Mio. € mit 7 Mio. € Landesbeteiligung nicht geschafft.

Die vollständige Nachricht gibt es im Landesportal Niedersachsen.

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Hamburger Senat legt neues Startup-Beteiligungsprogramm für seine IFB-Ventures auf.

Hamburgs Wirtschaftsminister Michael Westhagemann.
Hamburgs WIrtschaftssenator Michael Westhagemann.
Foto: BWI

Hamburg: Der rot-grüne Senat hat am Dienstag d. W. ein neues Beteiligungprogramm für schnell wachsende Tech-Startups und innovative Jungunternehmen mit nichttechnischen Produkten und Dienstleistungen angekündigt. Außerdem sollen wachstumsorientierte Mittelständler von den Förderungen profitieren. Exitorientierte Startups können über die viel kritisierte "IFB Innovationsstarter GmbH" bis zu 500.000,- € Beteilungskapital erhalten, nicht-exitorientierte Startups und Mittelständler über die städtische Beteiligungsgesellschaft "BTG Hamburg" bis zu 250.000,- €.

Die Investitionen in Tech-Startups gibt es laut Ankündigung nur bei einem Co-Investment durch bestehende Gesellschafter und/oder neue Investoren. Die Jungunternehmen dürfen bis zu 50 Mitarbeiter haben. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann erklärte zu den Zielen der Stadt: "Hoffentlich wird die Beteiligung so sein, dass man am Ende des Tages vielleicht ein wenig mitverdient." Laut Experten ist der neue "Corona Recovery Fonds - CRF" eine weitere Absicherungsmaßnahme für die von der "IFB"-Tochtergesellschaft "Innovationsstarter GmbH" bereits unterstützten und per Beteiligung z. T. im Staatsbesitz befindlichen Ventures.

Das neue Programm "CRF" löst offiziell das "HCS - Hamburg Corona Soforthilfe InnoStartup"-Programm ab. Hier wurden bis Ende Juni d. J. 116 durch die "IFB" als besonders innovativ deklarierte Tech-Startups von insgesamt 1.000 Hamburger Jungunternehmen mit durchschnittlich gerade einmal 43.858,- € zurückzahlbarem Zuschuss unterstützt. Bereits bei "HCS InnoStartup" wurde von führenden Vertretern der Hamburger Startup-Szene die weitgehend ausschließliche Absicherung von "IFB"-Investments kritisiert.

Für den "Corona Recovery Fonds" stellt der Bund aus seinem neuen Konjunkturpaket insgesamt 37,5 Mio. € für Hamburg zur Verfügung. Der Hamburger Senat stellt seinerseits mit 12,5 Mio. € gerade einmal 1/4 der Mittel bereit.

Die Förderbedingungen zum "CRF" gibt es bei der Förderbank "IFB". 


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Neues Hochschul-Gründernetzwerk von Oldenburg bis Groningen.

Fotoflug Universität Oldenburg.
Die Gründeruniversität Oldenburg aus der Vogelperspektive.
Foto: Alchimist-hp, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Oldenburg: Die Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg hat am Mittwoch d. W. ein Programm zur grenzüberschreitenden Gründerförderung gestartert. Partner für Startups ist das Informatikinstitut "OFFIS" der Gründeruni, die Rijksuniversiteit Groningen und die Hanzehogeschool in Groningen. Thematische Schwerpunkte des Programms "Motor einer grenzüberschreitenden Startup-Region“ – sind Gesundheit und Digitalisierung.

Beide Themenfelder werden die Universität in den kommenden Jahren stark prägen. Vor allem auf dem Feld der Digitalisierung soll das Potential, das an der Universität vorhanden ist, weiter ausgeschöpft werden. Auch im Gesundheitsbereich ist das Potential für innovative Startups groß – etwa in der Medizintechnik, bei assistiven Technologien, medizinbasierten Dienstleistungen und in der digitalisierten Medizin.

Ziel ist es, ein regionales Netzwerk über die einzelnen Hochschulen im Nord-Westen und den Niederlanden hinweg aufzubauen, um akademische Ausgründungen zu ermöglichen. Das Programm "EXIST-Potentiale" des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützt die Gründungsförderung für vier Jahre mit knapp zwei Millionen Euro. Sechs neue Mitarbeiter im Gründungs- und Innovationszentrum des Bereichs Forschung und Transfer sollen die universitäre Gründungsförderung unterstützen und potentielle Gründer auf ihrem Weg begleiten.

Weitere Informationen gibt es beim Gründungs- und Innovationszentrum in Oldenburg.

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Profilloser Startup-Standort Hamburg soll mit Imagekampagne wiederbelebt werden.

Offizielle Startup-Werbung der Hamburger Wirtschaftsförderung. Foto: Mediaserver Hamburg / Timo Sommer, Lee Maas

Hamburg: Die Handelskammer will die Freie und Hansestadt wieder zu einem führenden deutschen Gründungs-Standort machen. Nachdem die Wirtschaftsmetropole im aktuellen Startup-Monitor "DSM" nur noch Platz 6 mit 7,4% aller schnell wachsenden Startups in Deutschland einnimmt, haben das Gründungszentrum und der Gründungsausschuss der Kammer gemeinsam ein 14-seitiges Standpunkte-Papier u. a. zum Thema "Stärkung des Gründungsstandorts Hamburg" veröffentlicht.

Laut des "Startupdetector" für das 1. Quartal 2020 besitzt Hamburg im Vergleich zu den führenden Standorten Berlin und München sowie den Verfolgern NRW und Baden-Württemberg in keinem von 8 genannten Fokusthemen ein eigenes, starkes Profil. Gerade einmal 54% der vom "Deutschen Startup Monitor 2019" befragten Jungunternehmen beurteilen die Hansestadt als "guten" oder "sehr guten" Standort. Hier erreichen Berlin 74,5% und München 63% positiver Bewertungen. Laut des "Startup-Trendreport 2019" beurteilen Hamburger Jungunternehmen die Unterstützung durch die Hamburger Politik mit einer nur ausreichenden Schulnote 3,6.

Vizepräses Niels Pirck pointierte am Mittwoch gegenüber Journalisten: "Hamburg steht für alles, aber für wenig Greifbares". Jaenette Gonnermann, Leiterin des Geschäftsbereichs Existenzgründung und Unternehmensförderung, ergänzte: "Niemand weiß national und international, wo Hamburg hin will." Doreen Hotze, Leiterin des Gründungszentrums bei der Handelskammer, fasste die aktuell schwache Unterstützung für Startups durch den Senat zusammen: "Im Koalitionsvertrag ist zu sehen, wofür die Millionen ausgegeben werden." Der Vorsitzende des Gründungsausschusses, Oliver Hammerstein, spitzte die mangelnde Fokussierung des Senats zu: "Es fehlt ein Leuchtturmprojekt."

Zur Rückgewinnung der einstigen Führungsposition unter Deutschlands Startup- und Gründerstandorten will die Handelskammer eine Dachmarke unter dem Titel "StartYourBusinessInHamburg" und dazu eine Imagekampagne initiieren. Zu Koordinierung und Aktivierung der Startup-Aktivitäten soll bei der Senatskanzlei ein "Chief Founders Officer" als "Gründungssenator" benannt werden. Eine "One-Stop-Shop"-Agentur unter Regie des "Chief Founders Officer" soll die zersplitterten Beratungsangebote von Kammer, Wirtschaftsförderer, Bürgschaftsbank, Förderbank und privaten Partnern bündeln und abstimmen. Bestehende Förderangebote seien z. T. schwer zu finden, so IT-Unternehmer Oliver Hammerstein.

In einem Roundtable von Handelskammer, Wirtschaftsbehörde und Partnern soll ein gemeinsamer Masterplan zur "zukunftsorientierten Entwicklung des Gründungs-Standortes" erarbeitet werden. Im Mittelpunkt soll ab 2021 ein Investitionsplan für Themen wie KI in Hamburg und Unterstützung beteiligter Player stehen. Mit einer "Leuchtturm-Programmatik" soll Hamburg einen neuen "USP" gewinnen, sich von anderen Standorten abheben und damit auch "altes Geld" Hamburger Familien und Venture Capital für Hamburger Startups gewinnen. Außer "KI in der Realwirtschaft" sowie "Food & Beauty" konnten die Initiatoren gegenüber der Presse jedoch keine konkreten Ideen für künftige Themenschwerpunkte in der Startup- und Standortförderung nennen.

IT-Unternehmer Oliver Hammerstein forderte die stärkere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft an Alster und Elbe. Dies sei im aktuellen Koalitionsvertrag an keiner Stelle explizit vorgesehen. Der von Doreen Hotze und Oliver Hammerstein federführend erarbeitete Forderungskatalog wurde am Donnerstag vergangener Woche vom Plenum der 160.000 Hamburger Gewerbebetriebe an Alster und Elbe einstimmig verabschiedet. Am Mittwoch dieser Woche hat das Präsidium unter Vizepräses Niels Pirck gemeinsam mit den Gründungsexperten aus Ausschuss und Fachbereich in einem Brief an Wirtschaftssenator Michael Westhagemann die Forderungen gegenüber dem Hamburger Senat eingebracht.

Weitere Informationen zur geplanten Standort-Kampagne "Start Your Business in Hamburg" gibt es auf der Internetseite der Handelskammer Hamburg. Dort kann auch das Standortpapier heruntergeladen werden.

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Handelskammer bietet Sprechstunden für Hamburger Gründer digital an.

Erste Adresse für Industrie, Handel und Gewerbe in Hamburg:
Die Handelskammer am Adolphsplatz.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die Handelskammer am Adolphsplatz bietet alle Beratungen zu Firmengründungen ab sofort als digitale Video-Sprechstunden an. Zu den Themen des Gründerzentrums gehören Recht, Finanzierungen und Steuerrecht, Online Marketing, spezielle Herausforderungen von Migranten und die Betreuung durch Senior-Berater. 

Die Sprechtage umfassen einen 30-minütigen Gesprächsslot im Rahmen eines 2-stündigen Zeitfensters. Für eine Reihe von Themen gibt es im Juni die nächsten Termine mit der Möglichkeit, sich online zu registrieren. Die Video-Sprechstunden werden mit "Microsoft Teams" geführt. Die Software kann kostenlos für PC und Mac genutzt werden.

Die Übersicht zu allen Sprechstunden und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf den Seiten der "Handelskammer Hamburg". Eine Anleitung für "Microsoft Teams" gibt es bei den Kollegen von "Chip".


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Hamburger Corona Startup-Hilfe treibt Jungunternehmen in die Insolvenz.

Eigenwerbung der "InnovationsStarter GmbH" der IFB-Förderbank.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die Hamburger Startup-Sofort-Hilfe "HCS InnoStartup" entwickelt sich um Flop. Nach "NDR"-Informationen haben das am 20. April d. J. von Wirtschafts- und Finanzbehörde aufgelegte "IFB"-Startupprogramm in einem Monat ganze 50 Jungunterhmen beantragt. Das meldet das "Hamburg Journal". Damit bestätigt sich die Recherche von HANSEVALLEY vom 21. April d. J., dass Startups größtenteils von den Mitteln i. H. v. 12.500,- € (bei 1-2 Mitarbeitern) bis zu 100.000,- € (mit 10-50 Beschäftigten) ausgeschlossen sind.

Hauptgrund für die nicht abrufbaren Fördermittel des rot-grünen Senats: Die Startups können kein "Geschäftsmodell basierend auf einer vom Unternehmen getätigten innovativen Eigenentwicklung" vorweisen. Damit fallen alle Startups mit Fortentwicklungen bestehender Geschäftsmodelle raus. Das ist der überwiegende Teil Hamburger Startups. Die Förderbank "IFB" behält sich vor, nach eigenem Ermessen Anträge abzulehnen. Sie verlangt im Einzelfall sogar Kontrollen per Hausbesuch beim Startup, so die Antragsbedingungen.

Gegenüber dem "NDR" erklärte die Wirtschaftsbehörde, den "Innovationsbegriff vergleichsweise weit gefasst zu haben". Zugleich bestätigte die "BWVI" gegenüber dem "Hamburg Journal", dass "etablierte Geschäftsmodelle nicht gefördert" werden. In Hamburg drohen in diesen Wochen auf Grund unzureichender oder vollständig fehlender Sofort-Programme für Startups mehr als 500 Jungunternehmen unterzugehen. 

Doreen Hotze, Leiterin der Gründungsberatung der Handelskammer Hamburg, findet im "NDR" klare Worte: "Ich gehe davon aus, dass alle die, die die letzten 2 Jahre gegründet haben, ein großes Problem haben. Und von denen befürchte ich, dass mehr als die Hälfte die Corona-Pandemie nicht überleben wird. Und wir haben auch das Problem bei denen, die im nach hinein gegründet haben, sprich zum 1.4. oder zum 1.5., in keinerlei Maßnahmen reinfallen."

Aus Sicht Hamburger Finanzexperten handelt es sich bei dem vermeintlichen "HCS"-Soforthilfe-Programm für Startups unter dem Logo der bundesweiten "Kleinbeihilfen" auf Grund der COVID 19-Pandemie vor allem um eine Absicherung von bestehenden "IFB"-Förderungen und -Beteiligungen der "Innovationsstarter GmbH". Zudem müssen Startups die nicht rückzahlbare Corona-Soforthilfe (in Hamburg "HCS") beantragt haben, so die Förderbedingungen des Zuschusses der "IFB Förderbank".

Den aktuellen Beitrag des "Hamburg Journals" gibt es beim "NDR Hamburg".

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Erste Startups beginnen Accelerator-Programm "Gateway 49" in Lübeck.

Start des Lübecker Accelerator-Programms "Gateway 49". Collage: Gateway 49


Lübeck: Die Gewinner-Teams für die Aufnahme in das Lübecker Accelerator-Programm "Gateway 49" stehen fest. Die Bewerber, die es auf diese Shortlist geschafft haben, pitchten am Mittwoch, den 1. April d. J. ihre Idee online und live vor der Fachjury. Sieben Minuten hatte jedes Team Zeit, seine Idee und sich selbst vorzustellen. 

Eine Fachjury hat die sechs besten Bewerbungen für den ersten Batch aus einer Shortlist ausgewählt. Die Teilnehmer der 1. Runde von "Gateway 49" sind:
  • Bareways
  • BCS Better Claims Solutions
  • Food21
  • Leazear
  • Naeco Blue
  • Natix
Das Programm startete auf Grund der Corona-Krise am 2. April '20 mit einem virtuellen Programm. In den vergangenen Wochen hatte das Team intensiv daran gearbeitet, die digitale Infrastruktur für Coachings, Seminare und Mentorengespräche per Videokonferenz vorzubereiten. Wenn die Krise überwunden ist, wird das Programm in den neuen Startup-Hub im "MFC VIII" des Technologie Zentrums Lübeck (TZL) wechseln.

Insgesamt wurden 38 Proposals zur Bewerbung um einen Platz im Startup-Accelerator eingereicht. Die Bandbreite der Gründungsideen reichte von Logistik über Smart City bis hin zu Nahrungsmittelwirtschaft, Life Science und weiteren für Lübeck und die Wirtschaftsregion "Hansebelt" relevante Branchen. 

"Gatweay 49" ist ein Startup-Accelerator aus Lübeck mit dem Ziel, Gründungen und Innovationen nachhaltig zu befördern. Bis zu 12 Teams werden dazu pro Jahr durch ein strukturiertes neunmonatiges Coaching-, Mentoring- und Ausbildungs-Programm möglichst nah an die Marktreife herangeführt – ohne Abgabe von Anteilen und mit einer Förderung von bis zu 30.000 Euro pro Team pro Jahr. 

Der 2. Batch ist für die 2. Jahreshälfte 2020 geplant. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Programms unter www.gateway49.com.

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Deutscher Startup-Monitor zeigt Schwächen des Hamburger Ökosystems.

PWC-Chef-Startuper Florian Nöll bei der Vorstellung der Zahlen.
Foto: HANSEVALLEY
Hamburg: Fünf Monate nach Veröffentlichung des Deutschen Startup-Monitors 2019 hat die Unternehmensberatung PWC am Mittwoch, den 3. März d. J. eine Regionalauswertung für die Freie und Hansestadt veröffentlicht. Daraus wird ersichtlich, dass der - nach aktuellen Fakten - nur drittgrößte Startup-Standort Deutschlands auch im Wettbewerb mit den Startup-Newcomern Stuttgart/Karlsruhe (Platz 4) und Rhein-Ruhr (Platz 5) steht.

Als große Herausforderungen sehen Hamburger Startups vor allem die Verfügbarkeit von bezahlbaren Büros. Die Hamburger sehen die Lage zu 40% als schlecht oder sehr schlecht an. Weiterer Kritikpunkt der Hamburger Gründer: der Zugang zu Kapital und Investitionsmitteln. Ihn kritisieren 34%. Im Gegensatz zum Bund haben rd. 3/4 der Hamburger Startup-Gründer Fremdkapital aufgenommen (Bund: 55%), deutlich seltener jedoch staatliche Fördermittel (34% zu 39%), dafür mehr Kapital von Business Angels (42% zu 23%).

Neben dem Standort und den Finanzen drückt der Schuh Hamburger Startups vor allem beim Personal: 33% sehen die Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern kritisch, nur 35% als entspannt an (Bund: 39%). Weitere Issues gibt es an Alster und Elbe u. a. in der Zusammenarbeit zwischen jungen und etablierten Firmen (26% negative Nennungen).

"Ich denke, Hamburg ist ein Meister in der Selbsttäuschung, wenn es um Tech und Startups geht", so Gunnar Froh, Gründer von Wunder Mobility. Der engagierte Jung-Unternehmer weiter: "Wir haben auch sehr wenige Talente in der Stadt". Lilly Wittrock von "ChefTreff" bekräftige: "Ich habe erlebt, wie Entrepreneurship an der Universität Hamburg in den vergangenen 5 Jahren gelebt wurde, nämlich null." "Wenn ich nochmal gründen würde, würde ich es nicht in Hamburg tun", sagte Daniel Barke, Co-Founder von "WorkGenius" mit 70 Mitarbeitern an der Alster.

Katrin Pietschmann von Fielmann Ventures bestätigte: "Für mich war das Netzwerk und der Austausch in Berlin immer besser." "Da ist noch viel Luft nach oben", bekräftigte der Hamburger Innovator Oliver Rößĺing bei der Vorstellung der Fakten am Mittwoch-Abend in Hamburg. "In vielen Fällen kann man Potenziale sehen, die man noch heben kann", so Florian Nöll, Leiter des PWC-Startupprogramms "Next Level" (Foto). "Wir müssen echt Gas geben", rundete Johannes Berg vom Digital Hub Logistics Hamburg ab.

Besondere Themenschwerpunkte Hamburger Startups sind u. a. "Logistik und Mobilität" mit 14% der 139 eingegangenen Befragungsergebnisse (Bund: 7% bei 888 Nennungen), "Lebensmittel und Konsumgüter" mit 13% (Bund: 10%), "Medizin und Gesundheit" mit 11% (Bund: 8%); "Personal" mit 7% (Bund: 4%), "Medien" mit 6% (Bund: 3%) sowie "Finanzen" mit 6% (Bund: 4%).

Die meisten Hamburger Gründer kommen von der städtischen Uni (14%), gefolgt von der TU in Harburg (7%) und den mit 3% folgenden Hochschulen in Göttingen, Lüneburg, Wedel sowie den Elitehochschulen ESCP in Berlin und HHL in Leipzig. Die Hamburger Hochschulen liegen zudem nicht unter den Top 10 der deutschen Gründer-Unis. Hier gewinnen 1. München, 2. Karlsruhe und 3. Berlin. Unter den norddeutschen Hochschulen folgen Münster und Bremen.

Interessant ist zudem die politische Präferenz Hamburger Startuper: 48% sympathisieren mit den Grünen (Bund: 43%), 24% mit der FDP (Bund: 28%), 18% mit der CDU (Bund: 12%) und nur 6% mit der SPD (Bund: 5%).

Die Ergebnisse des Deutschen-Startup Monitors können online abgerufen werden.

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Startup-Verband verleiht die ersten German Startup Awards.

Grafik: BVDS e V.

Die bundesweite Interessensvertretung der Startups in Deutschland wird am 5. März 2020 erstmals die Deutschen Startup Awards verleihen. In neun Kategorien ehrt der Bundesverband Deutsche Startups Persönlichkeiten hinter erfolgreichen Startups, wie Gründerinnen und Gründer, Investorinnen und Investoren sowie Unterstützerinnen und Unterstützer des deutschen Startup-Ökosystems.  

Die neun Kategorien sind Beste Gründerin/Bester Gründer, Beste Newcomerin/Bester Newcomer, Beste Social Entrepreneurin/Bester Social Entrepreneur, Beste Investorin/Bester Investor sowie Bester Support. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die German Startup Awards im Kulturzelt "Tipi" am Kanzleramt mit einer Keynote.

Franziska Teubert, Geschäftsführerin des Startup-Verbandes dazu: „Hinter jedem erfolgreichen Startup steht nicht nur eine innovative Idee, sondern insbesondere starke Persönlichkeiten. Mit Mut und Optimismus setzen sie ihre Ziele um, trotzen Herausforderungen und beweisen ein besonderes Gespür für Potentiale. 

Sie sind es, die das Startup-Ökosystem in Deutschland zu einem der spannendsten weltweit machen. Mit den German Startup Awards ehren wir diese herausragenden Personen und geben ihnen die Bühne und die Wertschätzung, die sie verdienen.“

Die Preise werden u. a. "Die Höhle der Löwen"-Investor Frank Thelen sowie Torwart-Legende und Startup-Investor Jens Lehmann überreichen. Moderiert werden die German Startup Awards von Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Ole Tillmann.

Vorschläge können vom 21. November 2019 bis zum 10. Januar 2020 hier eingereicht werden. Der Startup-Verband lädt alle Interessierten dazu einüber die Homepage der German Startup Awards ihre Persönlichkeiten des Jahres zu nominieren. 

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Hamburger Blockchain-Startups im Mittelpunkt.


Blockchain-Startups beim Blockchance Startup-Award
Foto: HANSEVALLEY

Anlässlich der internationalen "BLOCKCHANCE Conference" 2019 am 16. und 17. August d. J. in der Handelskammer Hamburg hat ein Blog Blockchain-Startups an Alster und Elbe recherchiert. Dabei rückt eine beeindruckende Auswahl an Ideen, Tech-Lösungen und Gründerteams auf Basis von Distributed-Ledger-Technologien ins Licht. 

Hier die Hamburger Blockchain-Startups im Überblick:

Hinweis der Redaktion: Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Fiege schickt Engel in die Feierabend-Zustellung
Foto: Angel bringt's

HANSEBUSINESS: Paketzustellung: Fiege's Engel zeigen den Hermes Boten, wie's geht.


Pakete, die nicht zugestellt werden. Paketfahrer, die ihre Touren nicht schaffen. Paketdienste, die Beschwerden mit Hinhalte-Hotlines und juristischer Keule abwimmeln. Die tägliche Praxis bei DHL, DPD, GLS, Hermes & Co. ist ein dauerhaftes Ärgernis. Weniger als 50% aller Pakete werden beim ersten Versuch erfolgreich dem Empfänger zugestellt. Selbst "Same Day Delivery" klappt bei der Berliner Hermes-Startuptochter Liefery nicht ohne schwerwiegende Probleme.

Ein E-Commerce-Logistiker und zwei ehemalige Hermes-Manager wollen das ändern. Im Digital Hub Logistics Hamburg arbeitet ein 7-köpfiges Team an der Zukunft der "letzten Meile" für Pakete. Was die "Hermes Boten" täglich nicht packen, wollen "Fiege's Engel" dafür rocken. Ein Hamburg Digital Report über Schmuddelkinder im E-Commerce, Paket-Sklaven und Zustellengel "Made in Hamburg":

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HANSEPERSONALITY Benny Bennet Jürgens: In unserer Jetzt-und-Sofort-Gesellschaft muss der Mehrwert sofort spürbar sein.


Neues Konto, neue Karte, neue Versicherung: 42 Mio. Deutsche nutzen Banken und Versicherungen immer häufiger online und mobil. Doch mit digitalen Kunden kommt auch das digitale Risiko. Um illegaler Geldwäsche und Versicherungsbetrug Einhalt zu gebieten, müssen wir uns mit Personalausweis oder Reisepass legitimieren. Und dann das Horror-Szenario: Kurz vor Feierabend in einer endlosen Schlange mit Paketabholern in der Postbank stehen. Willkommen bei Post-Ident.

NECT-Co-Founder Benny Bennet Jürgens
Foto: Maximilian Probst

Clevere Unternehmer ersparen uns den Weg zur Post und bieten mit Video-Ident einen Service über PC und Smartphone an: Per Video-Telefonat schwenken wir unseren Perso vor der Kamera, lesen Nummern vor und ärgern uns, wenn die Webcam zu schwach ist und die Verbindung abbricht. Doch jetzt wird die Identifikation richtig digital - ohne Agent, ohne lästiges Telefonat. Aus Hamburg kommt Selfie-Ident von NECT, dem Serien-Award-Gewinner der Jahre 2017 und 2018. Unser HANSEPERSONALITY ist Co-Geschäftsführer Benny Bennet Jürgens.

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Hackers&Founders@work - der Startup-Treffpunkt für Erwachsene.


Yarviss - eine 360 Grad-VR-Markenwelt zum Kennenlernen.
Foto: HANSEVALLEY

Es war eine kleine Premiere: Die regelmäßige Eventreihe Hackers&Founders@work des größten norddeutschen Wirtschaftsvereins Hamburg@work feierte am Mittwoch-Abend im 20Scoops-Campus in den Zeisehallen ihren Relaunch. Mit spannenden Gästen zur Zukunft des E-Commerce und einem entspannten Networking hat Hamburg einen neuen Startup-Treffpunkt - allerdings eher für Erwachsene. Ein Hamburg Startup Report:

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Startups chancenlos bei "Schummelei@Reeperbahn"?


Das Spektakel "Startups@Reeperbahn": ein Stück vermeintlich große Welt in einem ehemals berühmten Musikclub. Das Pitch-Event ist Ausgangspunkt für das innige Verhältnis von Hamburg Startups und HANSEVALLEY: Im September 2016 lässt Co-Organisatorin und Dümmel-PR-Frau Sanja S. einen Gastbeitrag unseres Chefredakteurs auf Deutsche Startups nachträglich um 150 vermeintliche Investoren schönen. Ein Eingriff in redaktionelle Inhalte durch eine Hamburger PR-Frau. 


Jetzt kommt heraus: Die beiden Event-Organisatorinnen Sina G. und Sanja S. haben entgegen eigener Beteuerungen offensichtlich Bewerbungen zu "Startups@Reeperbahn" ungelesen unter den Tisch fallen lassen. Ein Gründer geht davon aus: "Unsere Bewerbung wurde wohl nie geöffnet". Ein weiterer Jungunternehmer klagt an: "Der Sieger stand von vorn herein fest." Betrügt Hamburg Startups Bewerber, Auswahl-Komitee, Sponsoren und Publikum? Eine Hamburg Digital Recherche.

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HANSESTARTUP Recalm: Was laut ist, wird leiser ... und leiser.

Lärm macht krank. Wir leiden körperlich und geistig, wenn es zu laut wird. Schwerhörigkeit ist die zweitgrößte Berufskrankheit in Deutschland. Jeder 8. Bundesbürger leidet unter Hörschäden. Wer in der Stadt lebt, hat durch Straßenlärm schlechte Hörwerte, als Landbewohner. Marc von Elling kennt das aus eigenem Erleben. An der Hauptverkehrsachse zwischen Altstadt, Neustadt, Altona und Blankenese ist im Sommer die Hölle los.


Das Team der Hamburger Tech-Startups Recalm.
Foto: Recalm

Ein sechköpfiges Team um den Elektroingenieur hat den Kampf gegen Lärm auf Baustellen aufgenommen. Unterstützt von Airbus und Stadt startet das Tech-Startup Recalm jetzt durch - auf dem Weg zum Lösungsanbieter für schallbasierten Lärmschutz in Führerständen von Baggern und Landmaschinen. Ein Hamburg Startup Report - entstanden in einem lauten Zugabteil zwischen Hamburg und Berlin

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Next Acceleratoren - Die Durchlauferhitzer des Bodo Kraeter.

Sie verkaufen sich als Acceleratoren - und sind doch Inkubatoren. Sie versprechen Investoren den Zugang zu zukunftsweisenden Geschäftsmodellen - und ködern Startups mit wenig Geld und greifen dafür kräftig Geschäftsanteile ab: Die Next Acceleratoren des Hamburger M&A-Beraters Bodo Kraeter sind alles andere, als strahlende Leuchttürme am Hamburger Startup-Himmel.


Aktuelle "NMA"-Kandidaten: Noch hoffen die jungen Gründer auf das große Geld ...
Foto: DPA/Teresa Enhiak Nanni

Der Autor des Beitrags war Mentor des "Next Media Accelerators", hatte die Gelegenheit, mit hoffungsvollen Gründern zu arbeiten - und sie nach ihrem Demoday über Investoren und die Zukunft zu befragen. Das Prinzip ist immer das Gleiche. Den schwarzen Peter kriegen immer dieselben. Das große Geld machen dabei nur wenige. Die Durchlauferhitzer des Bodo Kraeter - ein Hamburg Startup Report.

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Gruenderschnack & 1.000 Gründe, warum man gründen sollte.

Zwei Millionenstädte, zwei Startupzentren, zwei Gründerszenen. Die Hauptstadt und die Freie und Hansestadt sind Hochburgen für Firmengründungen und Jungunternehmen. Von Freiberuflern über Kreativagenturen bis zu Techstartups - Berlin und Hamburg buhlen mit Beratung, Finanzierung und Netzwerken um den Wirtschaftsnachwuchs. Die Bürgermeister und Chefs der Förderbanken rühmen sich mit den jüngsten KfW-Zahlen. Doch wie sieht es im harten Alltag der Gründer aus? 

Pemiere des "Günderschnacks" im Mindspace am Rödingsmarkt.
Foto: Gruenderschnack

Marius Eschen und Paulo Kalkhake sind im besten Gründeralter. Die beiden Young Professionals der HPA sind nah dran an neuen Ideen, technischen Möglichkeiten und gründungswilligen Freunden in ihrer Hood. Doch im bescheidenen Hamburg redet man nicht gern über eigene Pläne, steinige Wege und kritische Herausforderungen. Mit ihrem "Gruenderschnack" wollen sie das ändern - und treffen den Nerv der Szene. Ein Hamburg Startup Report.

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Kasko: "Wir verkaufen eigentlich nur Schaufeln."


Versicherungen und Flexibilität - zwei Welten treffen aufeinander. Assekuranzen und Kundenservice - passten noch nie so richtig zusammen. Der Grund liegt nicht nur in der Kultur Jahrhunderte alter Versicherungsvereine verborgen. Viele Versicherungen werden im eigenen Haus ausgebremst - von durchschnittlich 14 Jahre alten IT-Systemen, von 30 Jahre alten IT-Anwendungen ganz zu schweigen.



Ein junges Team aus fünf Ländern hat womöglich den Stein des Weisen gefunden - zumindest für die versteinerte Versicherungsbranche: eine Serviceplattform für smarte Produkte, flexiblen Vertrieb und die kundenorientierte Verwaltung. Was wie ein Grimmsches Märchen klingt, ist bei mehr als 30 Versicherungprodukten bereits im Einsatz - made in Hamburg. Ein junger Hamburg Startup Report.

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Sperrig – dreckig – schwer: Movemates@Hackers & Founders

Hamburger Transportunternehmer und ihr "Sofa-Taxi": Movemates
Foto: Movemates
HANSEVALLEY unterstützt ausgewählte Institutionen, Programme und Hochschulen auf dem Weg in das digital-vernetzte Hamburg. Mit "Hackers&Founders@work" hat HANSEPARTNER Hamburg@work eine Eventreihe für Startups ins Leben gerufen, um jungen Unternehmen eine Bühne für neue Kontakte und neues Business zu gewinnen. Das Tech-Startup Movemates war am Dienstag dieser Woche zu Gast bei 20Scoops. Eine Hamburg Startup Report von Gerd Kotoll:

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REOS - das digitale Betriebssystem für digitale Häuser

Die Immobilienbranche im Jahr 2018: mit Betongold handelnde Goldgräber für die nächsten hundert Jahre? Oder die nächste Branche vor der digitalen Sturmflut? Während die Immobilienmanager der Hamburger Familienunternehmen auf das Bewährte setzen, hat sich ein pfiffiger Jung-Hamburger am Brandsdorfer Deich auf den Weg gemacht, Gebäude zu digitalisieren. Der Prophet der digitalen Immobilienzukunft hat unweit des künftigen Elbtowers umgesetzt, wovon Immobilienverwalter nicht zu träumen wagen. 


Schrecken aller Immobilienmanager: Das digitale Gebäudemanagement
Foto: REOS

Der Neubau eines digital-vernetzten Studentenwohnheims in Berlin-Schöneweide, ein rd. 10-köpfiges Entwickler- und Business-Team am Brandshofer Deich nahe der Hafencity und ein zielstrebiger Informatiker und Betriebswirt sind die Grundlage für das erste digitale Betriebssystem im Immobilienmanagement. Ein Hamburg Digital Report über REOS - das Real Estate Operating System.

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NautilusLog - das digitale Logbuch aus dem Logistik-Hub.

Mehr als 8 Jahre steckt die deutsche Schifffahrtsbranche in der Krise. Allein in den vergangenen 2 Jahren hat sich die Zahl der Linienreedereien von 20 auf 12 verringert. Die globale Allianzen "2M", "Ocean Alliance" und "The Alliance" bestimmen über Wohl oder Wehe der Containerhäfen. Zugleich machen internationale Speditionen Druck. Mit Datenauswertungen und digitalen Services kämpfen Reedereien und Forwarder um die Führungsposition in der digitalen Supply Chain. 


Der schöne Schein trügt: Hafen, Reedereien und Schifffahrtsbranche stehen unter Druck:
Foto: mediaserver.hamburg.de / Look Bildagentur der Fotografen

Deutscher Reederverband, Deutsche Verkehrszeitung und Digital Hub Logitics Hamburg laden zu Pitch-Contests für Logistik- und Schifffahrtsnachwuchs. CMA CGM und MSC planen Marseille zur maritimen Startup-City zu entwickeln. Doch was machen kleinere Reedereien ohne IT- und Digitalabteilung? Was machen Eigener und Betreiber, die ihr Business nicht in die Hände von Klassifizierern wie DNV GL legen wollen? Im Mindspace am Rödingsmarkt entwickelt ein junges Familienunternehmen die digitale Zukunft an Board. Ein Hamburg Startup Report. 

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Von Foodporn zu sexy Daten für Food.

Kein Food, kein Food, kein Food ... und keine Fahrradanhänger. Das ist einer der wirklich wenigen Grundsätze von HANSEVALLEY. Das Geheimnis des Online-Wirtschaftsmagazins ist allerdings, auch mal eine Ausnahme zu machen. Fahrradanhänger mit Hilfsmotor finden wir immer noch nicht wirklich "sexy". Aber ein "Tinder für Food" hat uns aufhorchen zu lassen. Zumal, wenn es am Schulterblatt zwischen vielen leckeren Lokalen entsteht.



Ein junger Student der Macromedia Hochschule aus der Neustadt fasziniert das Thema "Hospitality". Während seiner Ausbildung in Medienmanagement arbeitet er für Red Bull - und lernt Hotels, Brauereien und Restaurants kennen. Das über 4 Jahre aufgebaute Netzwerk ist Grundlage für das erste Food-Startup, bei dem wir schwach werden, weil es ein echtes HANSESTARTUP ist. Ein Swipe in die Welt des "Foodguide" aus der Schanze.


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NECT - Damit Benny auch wirklich Benny ist.

Gewinner beim Gründergeist-Wettbewerb, bei Finanzplatz Hamburg, bei App-Award von 20Scoops und Radio Hamburg und 2. Sieger beim "Next Media Elevator". Dazu Gewinner vom "DB Startup Pitch" und des "KPMG Smart Start Award." Kaum ein anderes Startup brillierte 2017 auf Hamburger und norddeutschen Startup-Contests so sehr, wie Nect. Die Idee: der "virtuelle Personalausweis" - entwickelt in einem kleinen Büro in Harburg. 


Das Entwicklerteam für die digitale Identität.
Foto: Nect
42 Millionen potenzielle "digitalen Kunden" gibt es allein in Deutschland. 5-6 Versicherungen hat jeder Deutsche - und damit für 2-3 Versicherungsfirmen pro Kunde die Verpflichtung, dass Benny auch wirklich Benny ist. Neben der Identifikation beim Vertragsabschluss kommen Onlinekonto und Versicherungswechsel hinzu. Genau deshalb ist Nect ein echtes HANSESTARTUP. Ein Hamburg Startup Report aus Harburg.

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Mit Vilisto aus dem Green Tech Campus nie mehr aus dem Fenster heizen.

Die kalte Jahreszeit ist da. Die Heizungen laufen auf Hochtouren. Die Betriebskosten schnellen in die Höhe. In Deutschlands Büros kommt die Wärme aus den Heizkörpern. Kaum jemand interessiert sich in Unternehmen für Temperaturregelung und Kosteneinsparungen. Mitarbeiter erwarten ein warmes Büro, drehen die Heizung im Zweifel hoch. Doch was passiert nach Büroschluss? Wie siehts aus in Konferenz- und Besprechungsräumen? Warum werden Empfangszonen und Bürogänge rund um die Uhr befeuert?
Das Vilisto-Gründerteam aus Hamburg
Foto: Vilisto

Am Bürostandort Hamburg werden wie überall in Deutschland Heizungen vor allem aufgedreht. Abends, Nachts und an den Wochenenden heizen Firmen in Altstadt und Neustadt aus dem Fenster. Bis zu 80% der Zeit werden Büroräume nicht genutzt. Zig-tausende von Euro werden jedes Jahr in jeder Firma umsonst verpulvert. Ein junges Hamburger Startup hat sich auf den Weg gemacht, das zu ändern. Bei Vilisto im "Innovation Campus Green Technology" spielt das Wetter dabei ein besondere Rolle - mit erstaunlichen Möglichkeiten. Denn die besten Startups sind HANSESTARTUPS.


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Einmal im Monat "verluncht" sich jemand über Lunchzeit.


"Lunchzeit"-Co-Founder Florian Gansemer
Foto: Lunchzeit
'Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship.' Mit dieser Analyse wirbt der Hamburger Marktführer unter den Singlebörsen für seinen Onlineservice. Dabei verlieben sich die meisten Menschen auf der Arbeit - und nicht am Computer. Auch wenn man "seinen Füller nicht in die Firmentinte stecken" sollte, bleibt das Problem: 

Wie lerne ich die richtigen Kollegen kennen, um nett lunchen zu gehen und für die eigenen Projekte einen kurzen Dienstweg aufzubauen. Tinder, Grindr & Co. kümmern sich um "Hopp oder Top" im Schlafzimmer. Das Hamburger Tech-Startup "Lunchzeit" um "Top oder Flop" am Schreibtisch. Die geheimen Bedürfnisse Hamburger Büroangestellter im Hamburg Startup Report.



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Dr. Jan Evers: Die BWLer sollen aufhören uns zu sagen, wie Unternehmertum geht.

Ein verregneter November-Samstag in der Hamburger Altstadt. Hier an der Deichstraße treffen sich in einem alten Kontorhaus 9 Startups und Existenzgründer aus Berlin, Hamburg, Lübeck, Melle, Nürnberg und Reinstorf. Ihr gemeinsames Ziel: Die bevorstehende Gründung zum Erfolg zu führen. Die Hamburger Beratungsgesellschaft Evers & Jung hat eingeladen, ihnen mit Rat, Tat und einem neuen Tool zu helfen. 

Langjähriger Unternehmensberater: Dr. Jan Evers
Foto: Evers & Jung
Die Beratungsgesellschaft bietet den Jungunternehmen ein besonderes Angebot: Die 9 Gründer-/Teams checken ihre Idee und ihr Konzept, ihren Business-Plan und ihre Finanzierung mit dem neuen "Gründerportal". Im Gegenzug coacht das erfahrene Team vom Nikolaifleet die jungen Unternehmen individuell auf ihrem ganz persönlichen Weg. Der Mann dahinter: ein erfahrener Unternehmer und fundierter Berater. Unser HANSEPERSONALITY ist Dr. Jan Evers:

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"You drive for show, but putt for dough."

Die digitalen Golf-Trainings-Spezialisten von Puttview
Foto: Puttview
Fast 70 Golf-Plätze machen die Metropolregion Hamburg zu einer der attraktivsten Golfgebiete Deutschlands - von der Golf-Lounge bis zum Schloßpark, von der öffentlichen bis zur exklusiven Club-Anlage. Darunter 26 öffentliche Plätze für jedermann. Und Hamburgs Greenfees sind absolut Spitze: 9 der 50 besten Golfplätze liegen an Alster und Elbe, einschließlich Deutschlands bestem Golfplatz Hamburg-Falkenstein20 Anlagen laden innerhalb der Stadtgrenzen ein, ganze 20 Minuten vom Jungfernstieg entfernt. Rd. 22.000 Golfer gibt es in der Hansestadt. Golf ist ein Thema in Hamburg - auch auf dem ehemaligen Gelände von Philips in Stellingen. Ein Hamburg Startup Report.

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"Hey Paula" hilft Modemarken in die Kleiderschränke.



"Fashion makes the world go around"
Foto: Cbecom
Amazon & Ebay machen vor, wie es geht. Otto und Zalando machen es nach, weil es erfolgreich ist: Marktplätze für Mode und mehr. Jeden zweiten Dollar verdient Amazon mit seinen Marktplatz-Händlern. 4 Marktplätze dominieren den Shop-in-Shop-Onlinehandel. Zalando hat sich als "Betriebssystem der Modewelt" platziert. Und der Hamburger Handelsriese Otto ist ebenfalls aufgewacht. 

Eine pfiffige Helferin aus Hamburg sorgt dafür, dass schicke Sachen schnell zu uns in den Kleiderschrank kommen: "Hey Paula". Mit fast 1 Mio. € Crowdfunding dank 746 Unterstützern ist in Groß-Borstel ein Startup entstanden, das kleinen und großen Modemarken zum "Hockeystick"-Effekt verhilft. Zwei ehemaliger E-Commerce-Manager aus dem großen Versandhaus in Bramfeld helfen heute auch ihrem Ex-Arbeitgeber beim Ausbau der Plattform. Ein Hamburg Startup Report.

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Hamburgs Logistik-Startups digitalisieren die Handelsschifffahrt.

Digitale Verschiffung von Containern und Paletten nach Asien, Nord- und Mittelamerika, digitale, vertrauenswürdige Dokumente für die weltweiten Handelsrouten, ein digitales Logbuch für Crew und Reederei und digitales Recycling in die Jahre kommender Handelsschiffe: Die Digitalisierung ist in der internationalen Logistik angekommen - und der Digital Hub Logistics Hamburg ist Herz der Logistik 4.0 in Deutschland. 


Digital Hub Logistics Hamburg im Mindspace am Rödingsmarkt
Foto: HANSEVALLEY
Fernab von gehypten Fahrradanhängern für das "Smorland" und Paketdepots in fremden Hausfluren hat sich an der Elbe eine junge digitale Logistik-Szene entwickelt. Mit Blockchain-Technologie, Plattform-Modellen und digitalisierten Dienstleistungen erobern Startups nationale und internationale Märkte. Ein Hamburg Startup Report aus dem Herzen der Digitalen Logistik-Szene am Rödingsmarkt.

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"Digital Dudes" treffen "Röntgen-Riese" im Health Innovation Port.


Philips-Zentrale in der Röntgenstraße
Foto: HANSEVALLEY
Heute Abend ist es soweit: Auf dem Werksgelände von Philips an der Röntgenstraße in Fuhlsbüttel eröffnet der neue Health Innovation Port "HIP" offiziell seine Pforten. Unter den Ehrengästen des Openingevents für Wirtschaft, Wissenschaft, Startupszene und Medien: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Philips-CEO Peter Vullinghs, Techniker Krankenkassen-Vorstand Karen Walkenhorst sowie Ex-Fußballprofi Marcel Jansen.

HANSEVALLEY hatte die Gelegenheit, bereits vor der offiziellen Eröffnung hinter die Kulissen der 550 qm großen Co-Working- und Event-Area zu schauen, mit ausgewählten Startups des seit Frühjahr arbeitenden Healthcare-Innovationshubs zu sprechen und einen eigenen Eindruck des Startup-Standorts von Philips, Techniker Krankenkasse & Co. zu gewinnen. Ein Hamburg Startup Report.

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Cargonexx: Von Leerfahrten zum "One Click Trucking"