HANSESTARTUPS

HANSE STARTUP MAGAZIN
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"Wir dürfen dem Zeitgeist nicht hinterherlaufen.
Klar, wer hinterher läuft, der ist schon lange wegWir müssen ihn prägen."
Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern

Sie haben einen visionären Gründer und ein engagiertes Team. Sie haben kundenzentrierte Prozesse und ein erfolgversprechendes Angebot. Im Hanse Startup Magazin unterstüzen wir Gründer und junge Firmen im Norden, die etwas Besonderes haben und offen, ehrlich und fair agieren. Denn nur die besten Startups sind HANSESTARTUPS.

Techniker Krankenkasse übernimmt Hautscreening per Online-Service.

Das Tele-Dermatologie-Startup "OnlineDoctor" kooperit mit der "TK".
Foto: OnlineDoctor

Hamburg: Die "Techniker Krankenkasse" übernimmt die Kosten für ein Hautscreening über die App des Tele-Dermatologie-Anbieters "Online Doctor". Hinter dem fotobasierten Online- und App-Service stehen bundesweit bis zu 350 Hautärzte, die von Patienten der "TK" ab sofort ohne Kosten innerhalb von 48 Stunden eine professionelle Diagnose in Verbindung mit Handlungsempfehlungen als verschlüsselte E-Mail bekommen.

Das Tech-Startup "Online Doctor" aus Hamburg bietet damit Patienten nicht nur in Corona-Zeiten einen persönlichen Arztkontakt und erspart dabei das Finden eines freien Termins in den oft überfüllten Hautarztpraxen, lange Wartezeiten z. B. bei Akutsprechstunden und Anfahrtskosten. Dabei wählt der Ratsuchende auf der Website bzw. in der Mobile App einen Hautarzt aus, der ihm anschließend hilft. Für den Service brauchen "TK-Versicherte" nur ihre Versicherten-Nr. "

"Online Doctor" arbeitet als Tele-Dermatologie-Service mit dem Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) zusammen. Die Patienten schildern in einem strukturierten Fragebogen ihre Beschwerden und laden dann das mit ihrem Handy gemachte Foto hoch. Der deutsche Service arbeitet streng nach deutschen und europäischen Datenschutzrichtlinien.

TK-Vorstandsvorsitzende Dr. Jens Baas sagt: "Unsere Versicherten erhalten mit dem Online-Hautcheck durch moderne Technik eine komfortable, hochwertige und sichere Behandlung ohne lange Anfahrt und Wartezeit. Die Teilnehmer können losgelöst von Öffnungszeiten jederzeit ihre Probleme schildern."

Weitere Informationen und einen Direktlink zum Online-Service gibt es auf den Seiten der "TK".

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Hamburger Later Stage-Startup Nect wird zum führenden Ident-Anbieter.

Vom Harbuger Startup zum führenden Ident-Anbieter: Nect aus Hamburg.
Foto: Nect GmbH

Hamburg, 09.11.2020: Mit monatlich 220.000 neuen Nutzern, insgesamt 2 Millionen App-Downloads in den letzten 12 Monaten und Zugang zu seinen Diensten für über 60 Millionen Menschen in Deutschland entwickelt sich das Hamburger Later Stage-Startup "Nect" mit einer vollautomatisierten Lösung zur Online-Identifizierung in die Spitzengruppe der Ident-Anbieter und etabliert eine einzigartige Robo-Ident Technologie ohne Video-Telefonate.

Im dritten Quartal d. J. verzeichnete die "Nect"-App die höchste Anzahl an Installationen und überholte die App-Downloads der führenden Video-Ident-Anbieter in den deutschsprachigen App-Stores. Bereits zu Beginn der ersten Corona-Welle im Frühjahr d. J. hat sich das "Selfie-Ident" von "Nect" als empfehlenswerte Lösung für eine nutzerfreundliche und sichere Legitimierung erwiesen. So konnte das junge KI-Unternehmen Kooperationen mit der Bundesagentur für Arbeit und der IFB Förderbank eingehen.

Die Bundesagentur für Arbeit musste in Folge zahlreicher Arbeitslosmeldungen auf Grund der Corona-Pandemie mit einer sehr hohen Anzahl an Neumeldungen umgehen. Gleichzeitig sollten Amtsgänge so weit wie möglich vermieden werden. Die regionalen Geschäftsstellen der "BA" waren für den Besucherverkehr geschlossen. Zugleich mussten Antragsteller sicher identifiziert werden.

Markus Schmitz, CIO der Bundesagentur für Arbeit, erklärte zur Wahl von "Selfi-Ident" gegenüber dem Tagesspiegel "Der E-Perso hat kaum Nutzer und ist sehr umständlich anzuwenden. Für die Coronakrise brauchten wir eine Lösung, die schnell und intuitiv funktioniert." Da Kunden das Verfahren als sehr gut bewerteten, wurde die Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt bis 31. Dezember 2020 verlängert.

Eine weitergehende Meldung zum Thema ist im Presseportal zu finden. (Foto: Nect GmbH)

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Niedersachsen stellt Startup-Strategie mit Aktionsplan vor.

Eine Startup-Strategie für Niedersachsen
Foto: StartupStockPhotos, Pixabay

Hannover, 30.10.2020: Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Wissenschaftsstaatssekretärin Sabine Johannsen haben am Donnerstag zusammen mit dem niedersächsischen Startup-Beirat eine Startup-Strategie für Niedersachsen vorgestellt. Kern der Landesstrategie ist ein Aktionsplan, der Ziele und Maßnahmen in verschiedenen Bereichen definiert. Im Fokus stehen das Finanzierungsumfeld und die Rahmenbedingungen für Gründer. Dazu gehören die Themen
  1. Förderung des Unternehmertums in der Bildungsarbeit
  2. Stärkung von Firmengründungen aus der Wissenschaft
  3. Förderung der besonderen Potenziale von Gründerinnen
  4. Fachliches Coaching von Startups in der frühen Phase
  5. Geeignete Finanzierungsangebote über alle Phasen
  6. Öffentlichkeitsarbeit für den Startup-Standort im Norden
  7. Aufbau eines Innovation Hubs für Startup-Kooperationen
  8. Förderung von Startups in den ländlichen Regionen
  9. Unterstützung von Startups in der Internationalisierung
  10. Unbürokratische Unterstützung durch die Verwaltung
  11. Bestehende Beratungsangebote sichern und fortsetzen
Auf Grundlage des Maßnahmenkatalogs sollen die bestehenden Aktivitäten und Förderinstrumente weiterentwickelt werden. Ein Reihe der Ideen des Aktionsplans beruhen auf Empfehlungen des Startup-Beirats unter Vorsitz des niedersächsischen Digitalisierungsstaatssekretärs Stefan Muhle. Die Startup-Beiratsmitglieder sind die Unternehmensgründer Philip Mertes, Jan-Philipp Mai und Matthias Hunecke.

2017 hat die niedersächsische Landesregierung die Initiative "Startup Niedersachsen" ins Leben gerufen, die zu einer Gründungsinfrastruktur geworden ist. Aktuell sind 380 Startups in Niedersachsen aktiv, unterstützt von Startup-Zentren und speziellen Förderprogrammen (z. B. NSeed, Gründungsstipendium). Viele Startups sind in den Bereichen Agrarwirtschaft und Ernährung, smarte Produktion und Industrie 4.0 aktiv.

Entwickelt werden z.B. neue Navigationssysteme, Roboter für die Mensch-Maschine-Kollaboration, Software, die Satelliten vor Weltraumschrott schützt, Stadtbusse mit Wasserstoffantrieb und innovative Impfstoffkandidaten.

Eine ausführliche Meldung zum Thema ist auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums nachzulesen. Die "Startup-Strategie: Aktionsplan für Niedersachsen" kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu Startups in Niedersachsen sind zu finden unter startup.niedersachsen.de

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Norddeutsche Tech-Startups im Finale um die Smart Country Startup Awards in Berlin.

Die Smart Country Startup Awards in Berlin.
Foto: Messe Berlin

Berlin, 27.10.2020: Die Tech-Startups "FlyNex" aus Hamburg und "Bundle" aus Garbsen bei Hannover präsentieren am heutigen Dienstag und am morgigen Mittwoch ihre jungen Lösungen im Rahmen des vom Digitalverband "Bitkom" in Berlin veranstalteten "Smart Country Startup Awards" auf der "Smart Country Convention" 2020. Damit kommen 2 der 6 Finalisten für den mit 10.000,- € dotierten Startup-Preis aus Norddeutschland.

Die beiden Jungunternehmen treten mit einer umfassenden Smart City-Plattform ("Bundle") und einem digitalen Drohnen-Management für "Urban Air Mobility" ("FlexNex") in der Kategorie "Smart City" gegen das Berliner Startup "Metr" an, das mit einem digitalen Facility Management ins Rennen geht.

Eine digitale Verwaltung und die Entwicklung smarter Städte sind die zentralen Themen der "Smart Country Convention". Sie findet in diesem Jahr als Special Edition virtuell statt und ist eine Kombination aus Kongress und Networking. Am ersten Tag liegt der Fokus auf E-Government, am zweiten Tag auf Smart City.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie kommunalen Unternehmen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenlosen Anmeldung gibt es unter www.smartcountry.berlin

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Hamburger Startup-Bank sammelt 3 Mio. € Crowd-Investment ein.

Das Gründerteam der Startup-Bank "Tomorrow".
Foto: Tomorrow

Hamburg: Die Startup-Bank "Tomorrow" hat nach eigenen Angaben mit ihrer Crowdfunding-Kampagne ein Investment über 3 Mio. € akquiriert. Die mehr als 2.000 Geldgeber haben nach Informationen der Hamburger Öko-Bank ihre Anlagen zwischen 100,- € und 25.000,- € in nur 300 Minuten platziert.

Das Kapital soll nach Angaben auf der Website über 5 bis 10 Jahre in nachrangige, tokenbasierte Genussrechtsscheine angelegt werden und rückwirkend 5% Zinsen pro Jahr erzielen. Laut Eigen-PR hat "Tomorrow" in den vergangenen 18 Monaten mehr als 40.000 Kunden gewonnen. Sie sollen der Bank insgesamt 73 Mio. € an Anlagen anvertraut haben - rd. 1.800,- € pro Kunde.

Der Hamburger Banking-Newsletter "Finanz-Szene" stellte in einer Analyse fest, dass "Tomorrow" in den vergangenen drei Jahre rd. 8 Mio. € Investitionen gekostet hat - in 2019 jedoch lediglich rd. 40.000,- € an Erlösen und in den ersten 8 Monaten 220.000,- €. Die Zahlen stammen von untestierten Angaben des Hamburger Banking-Startups.

Die "Tomorrow"-Bank wurde von Jakob Berndt, Inas Nureldin und Michael Schweikart gegründet. Die Besonderheit im Vergleich zu andern Neo-Banken wie "N26", "Kontist" oder "Penta" ist die Art der Kundenanlage: "Tomorrow" investiert ausschließlich in nachhaltige und soziale Projekte. Dies gilt in Europa bislang einmalig zu sein. Hinter "Tomorrow" übernimmt die Berliner B2B-Bankingplattform "Solaris Bank" den Zahlungsverkehr.

Den aktuellen Beitrag zu den Hintergründen finden Sie auf Finanz-Szene.de

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Kreative Tech-Startups aus Norddeutschand in der Endrunde um Startup-Preis des Bundes.


Die Status-Blutspende-App aus Kiel ist einer der Nominierten
"Kultur- und Kreativpiloten" 2020. Foto: Blutspende SH

Berlin, 15.10.2020: Beim zehnten Durchlauf des bundesweiten Wettbewerbs für Gründer, Jungunternehmen und Projekte der Kultur- und Kreativbranche sind außergewöhnliche Tech-Startups aus Norddeutschland unter den Nominierten für einen der insgesamt 32 Gewinnerplätze. 

So gehören junge Firmen aus den Freien (und) Hansestädten Bremen und Hamburg sowie aus Kiel zu den "High Potenzials". Dese norddeutschen Tech-Startups sind u. a. auf der "Short List" der aktuell 104 ausgewählten Jungunternehmen der "Kultur- und Kreativpiloten" 2020:

Aus der Freien Hansestadt Bremen:

woollaa.com - Online-vernetzte Strickmaschine für on-demand Textilproduktion

Aus der Freien und Hansestadt Hamburg:

factsforfriends.de - Automatisierte Klar- und Richtigstellungen zu Fake News

Aus der Landeshauptstadt Kiel:

instrumentsofthings.com - Sensoren + Module für interaktive Musik- und Eventerlebnisse

Status Blutspende - Mobile App für transparente Blutspenden inkl. Blutspendeausweis

Aus 1.170 Bewerbungen wurden bis heute 104 Kultur- und Kreativ-Startups aus Deutschland für die Auszeichnung der "Kultur- und Kreativpiloten" nominiert. Mehr als 100 Juroren ermitteln in persönlichen Interviews noch in diesem Monat die insgesamt 32 Preisträger. Im November werden die diesjährigen Gewinner des Startup-Wettbewerbs im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums bekannt gegeben.

Bewerben konnten sich Unternehmen, Selbständige, Gründer und Projekte aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Bei der Auszeichnung steht die Unternehmerpersönlichkeit im Mittelpunkt. Die Titelträger nehmen an einem einjährigen Mentoring-Programm mit Workshops, Coaching und Networking u. a. mit Experten teil.

Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite im Internet. (Foto: Status Blutspende SH)

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Hamburger Senat scheitert mit Innovations-Wachstumsfonds für Startups in der Internationalisierung.

Zentrale der staatlichen Hamburger Förderbank IFB.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die zuständige Wirtschaftsbehörde der Freien und Hansestadt hat nach fast 5 Jahren die Schaffung des geplanten "Innovations-Wachstumsfonds" aufgeben und damit den Bürgerschafts-Beschluss von Rot-Grün und bürgerlicher Opposition von Januar 2016 nicht umgesetzt. Die "BWI" begründet das Scheitern mit mangelndem Interesse seitens privater Investoren in der aktuellen Corona-Krise, die 90 der insgesamt 100 Mio. € Wachstumskapital bereitstellen sollten.


Der vor 2 Jahren ausgewählte Hamburger M&A-Berater "Neuhaus Partners" schaffte es als Fondsmanager ebenfalls nicht, nationale und internationale Investoren für ein Engagement an dem Hamburger Wachstumsfonds zu begeistern. Noch im Februar d. J. war laut Beteiligten geplant, zum Sommer d. J. mit 35 Mio. € einschl. 7 Mio. € öffentlichen Mitteln ein Teilclosing zu schaffen.


HANSEVALLEY erfuhr von den Aktivitäten des Hamburger Senats erstmals im Herbst 2016, nachdem leitende Mitarbeiter der Kultur- und Medienbehörde von SPD-Senator Carsten Brosda erfolglos in Berlin bei Investoren um ein Engagement vorgesprochen und ohne jegliche Zusagen abgewiesen wurden. Seit 2016 hat die CDU- und FDP-Opposition mehrfach angemahnt, die für Hamburger Startups in der Internationalisierungsphase wichtigen Mittel endlich einzuwerben.


Ein Insider der Hamburger Politik kommentierte auf Anfrage des Hanse Digital Magazins die Entwicklung bei der Startup-Finanzierung durch den Hamburger Senat:


"Die aktuelle Corona-Situation ist mit Nichten der Grund dafür, dass der Wachstums-Fonds nicht eingerichtet werden kann, sondern nur gleichermaßen billige wie willkommene Ausrede. Tatsächlich ist das Vertrauen der - sich nach wie vor bundesweit engagierenden VC-Investoren - auch und trotz der Corona-Krise nahezu unverändert hoch. Dies hat gestern der Deutsche Startup-Monitor 2020 auf Grundlage von bundesweit rd. 2.000 befragten Startups bestätigt.


Offenbar trauen es Venture Capital-Gesellschaften und Familiy Offices der staatlich gesteuerten Hamburger Förderbank IFB nicht zu, eine professionelle und erfolgversprechende Auswahl an wachstumsstarken Hamburger Jungunternehmen für die geplanten Finanzierungen zu treffen. Damit ist zugleich der Beweis erbracht, dass die von der IFB bislang nur einmalig stattgefundene Meetup-Reihe "Hamburger Investoren-Netzwerk" keine Ergebnisse erwarten lässt."


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Gründeruni Bremen einziger bundesweiter Leuchtturm der norddeutschen Startup-Szene.


Seit Jahren norddeutscher Gründerleuchtturm:
Die Universität Bremen
Foto: Michael Ihle 


Berlin, 29.09.20: Die Universität Bremen ist laut "Deutschem Startup-Monitor 2020" weiterhin unter den Top 10 der erfolgreichsten Gründerhochschulen Deutschlands. Mit 2,2 % aller akademischen Startup-Gründer verbesserte sich die Weser-Universität auf einen starken 6. Platz (2019: Platz 7). Spitzenreiter unter den Gründerunis sind die TU München mit der Startup-Initiative "Unternehmertum" (2019: Platz 1), das Karlsruher Institut für Technologie - "KIT" (2019: Platz 3) sowie die RWTH Aachen (2019: Platz 10). Weder die "Leuphana" Lüneburg noch Hamburger Hochschulen gehören zu den führenden Gründeruniversitäten der Republik.


Im Vergleich zur Startup-Hauptstadt Berlin und der Technologie-Hauptstadt München zeigt Hamburg als größter Startup-Standort Norddeutschlands auch bei Mitarbeitern, Finanzierung und Standortbedingungen trotz politischer Willensbekundungen des Hamburger Senats erhebliche Schwächen. So sind die Startup-Teams mit rd. 18,5 Mitarbeitern im Vergleich zu Berlin (35,3 MA) und München (31,4 MA) deutlich kleiner.


Mit 73,2 % deutschen Mitarbeitern und nur 26,8 % Teammitgliedern aus der EU, anderen europäischen Ländern und aller Welt haben Hamburger Startups unter den größten Startup-Standorten mit die geringste Internationalität. Berlin führt hier mit 42,7 % internationaler Belegschaft - davon allein 17,4 % weltweiten Mitarbeitern, München folgt mit 36,1 % internationalen Teammitgliedern, davon 16,6 % jungen Mitarbeitern aus Übersee.


Die im Vergleich zu Spree- und Isarmetropole schwache Entwicklung setzt sich im "Elbvalley" auch bei der Finanzierung von Startups mit Risikokapital fort: Während in der Hauptstadt 39 % (2019: 29,1 %) der Startups in den vergangenen 12 Monaten VC-Unterstützung erhielten und in der bayerischen Landeshauptstadt 28,8 % (2019: 19,7 %), liegt der Anteil in Hamburg gerade einmal bei 22,1 % (2018: 18,6 %). Damit stagniert die Elbmetropole unter den größten Startup-Standorten der Republik auf einem mittleren 3. Platz.


Der Trend zu weniger Venture-Capital setzt sich in der Kaufmannsstadt auch beim Wunsch nach einem erfolgreichen Exit fort: In Hamburg wollen 32,4 % der Startups später nicht verkaufen und damit eine für Investoren erfolgreiche Risikofinanzierung ermöglichen. In München liegt dieser Wert nur bei 27,6 %, in Berlin sogar nur bei 24,6 %. Lediglich die Metropolregion Rhein-Ruhr liegt mit aktuell 40,2 % noch hinter Hamburg beim Thema "No-Exit".


Die z. T. erheblichen Schwächen Hamburgs zeigen sich vor allem in der Zufriedenheit mit dem lokalen Ökosystem: Mit 18,8 % sehr negativer Bewertungen (2019: 20,0 %) kritisieren die Hamburger ihr Ökosystem unter den vier großen Startup-Regionen in Deutschland am schärfsten. Nimmt man die 42,4 % neutraler Bewertungen hinzu, kommt das Hamburger Ökosystem nur auf 38,8 % positiver Beurteilung. Zum Vergleich: Rhein-Ruhr wird mit 57,3 % sehr/gut bewertet, München zu 67,9 % und Berlin zu 81,8 %.


Die Zahlen bestätigen sich bei der Bewertung sowohl des regionalen als auch des internationalen Netzwerks an den Standorten: Die Hanseaten bewerten die regionalen Kontakte nur zu 61,3 % und die internationalen Kontakte nur zu 28,8 % positiv. Zum Vergleich: Spitzenreiter Berlin kommt auf 82,8 % positiver Werte beim regionalen Netzwerk und 44,3 % bei den internationalen Kontakten an der Spree.


Auffällig ist auch die vergleichsweise geringe Teilnahme am "Deutschen Startup-Monitor" aus Hamburg. Während NRW mit 19,1 % und Berlin mit 17,7 % der 1.946 befragten Jungunternehmen die Studie anführen, Baden-Württemberg mit 12,3 %, Bayern mit 11,8 % und Niedersachsen mit 8,3 % engagierte Partner des "DSM 2020" sind, sinkt das Engagement aus Hamburg von 7,4 % im vergangenen Jahr auf 5,8 % in 2020. Das sind gerade einmal 107 der rd. 1.000 Startups an Alster und Elbe.


Die Universität Duisburg-Essen befragte in der Zeit vom 11. Mai bis 21. Juni d. J. bundesweit 1.946 junge, schnell wachsende Startups mit 4.745 Gründern sowie 25.966 Mitarbeitern. Ziel der Studie ist den Status Quo, die Entwicklung und die Herausforderungen der Jungunternehmen an den deutschen Startup-Standorten sichtbar zu machen. Die Umfrage wird über Netzwerkpartner initiiert und seit 2013 im Auftrag des "Bundesverbandes Deutsche Startups" durchgeführt.

Der "Deutsche Startup-Monitor 2020" kann beim "BVDS" heruntergeladen werden.


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Coppenrath-Stiftung fördert Fischaufzucht mit Künstlicher Intelligenz.


Stolze Partner von Cloppenburg-Stiftung, HS Osnabrück und Monitorfish
Foto: HS Osnabrück

Osnabrück, 28.09.20: Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der "Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung", der Hochschule Osnabrück und dem Startup "Monitorfish" ermöglicht die Entwicklung und Erforschung einer durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Fischaufzuchtanlage in Osnabrück.

Das Engagement wird vom "Forschungsprojekt Startup" der Hochschule Osnabrück in den Bereichen Forschung und Entwicklung unterstützt. Hinzu kommt eine jährliche Finanzierung i. H. v. 185,000,- € durch die "Coppenrath-Stiftung".

Das Projekt "SmartHatch" will eine Software von "Monitorfish" um die intelligente, KI-basierte Aufzucht von Jungfischen zu erweitern. Das soll der Verbesserung der Aufzucht von Jungfischen dienen, mit Fokus auf die regionale Fischwirtschaft im afrikanischen Tansania sowie im Emsland.

So soll die smarte Fischzuchtanlage in einem 40 Fuß Container zu einem ersten, voll funktionsfähigen Prototyp entwickelt, getestet und künftig u. a. in Afrika eingesetzt werden. Ziel ist es, Fischwirten eine nachhaltig-ökologische, sozialverträgliche und wirtschaftliche Aquakultur durch ein ganzheitliches, datengetriebenes und integriertes Managementsystem zur digitalen Präzisionsfischzucht anzubieten.

Aloys und Brigitte Coppenrath waren die letzten Eigentümer des Osnabrücker Tiefkühlkost-Herstellers "Coppenrath & Wiese". 2015 wurde das Unternehmen an den Bielefelder Konzern "Dr. Oetker" verkauft. Die Familienerben hatten sich auf Grund millionenschwerer Altlasten sowie eigener Lebensplanungen gegen den Weiterbetrieb in Familienbesitz entschieden.

Die Coppenrath-Stifung fördert u. a. Forschung und Innovationen an den beiden Hochschulen der Friedensstadt. Im Mittelpunkt steht die Gründung und Entwicklung von Jungunternehmen (Startups). Hinzu kommt therapeutische Hilfe für Kinder und Jugendliche.

Eine ausführliche Meldung zum Thema ist bei der Hochschule Osnabrück nachzulesen. Weitere Informationen zur Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung gibt es auf der Internetseite.

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Tech-Startup Nect gewinnt Hamburger Gründerpreis 2020.


Das Hamburger Tech-Startup Nect ist auf Erfolgskurs.
Foto: Haspa


Hamburg: Der Hamburger Gründerpreis 2020 für den erfolgreichsten Existenzgründer geht an das 2017 in Harburg gegründete Tech-Startup "Nect". Das Unternehmen entwickelt App-Services für eine einfache und schnelle Identitätsprüfung per Smartphone. Der Dienst basiert auf dem Robo-Ident-Verfahren, das u. a. von Banken und Versicherungen eingesetzt wird. Aber auch staatliche Institutionen wie die Bundesagentur für Arbeit und die IFB Hamburg greifen auf die Eigenentwicklung von "Nect" zurück.

Nutzer müssen per Android- oder iPhone ihren Reisepass oder Personalausweis abfilmen und ein kurzes Selfie-Video aufnehmen. Künstliche Intelligenz bestätigt dann die Identität innerhalb weniger Sekunden. Das Ident-Verfahren wurde erstmals im September 2018 bei der "R+V Versicherung" eingesetzt. Seither konnten die Gründer Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich weitere Kunden und namhafte Investoren, u. a. den Venture Capital Fonds "Alstin Capital" von "VOX-Löwe" Carsten Maschmeyer gewinnen.

Die von der Hamburger Sparkasse und dem Hamburger Abendblatt initiierten Auszeichnungen in der Kategorie Existenzgründer sowie an Aufsteiger und Lebenswerk wurden Corona-bedingt ohne große Öffentlichkeit am Montag-Abend in der Handelskammer überreicht. Laudatoren waren Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher, Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider und Hamburgs Handelskammer-Präses Norbert Aust.

Eine Videoaufzeichung des Gründespreises 2020 ist bei YouTube veröffentlicht.

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Hamburger Startup-Investoren starten zweiten Biotech-Fonds.

Der Weltmarkt für lebensverlängernde Maßnahmen wächst in 2025 auf 600 Mill. $
Foto: Darko Stojanovic, Pixabay

Hamburg: Die Seriengründer und Investoren Jens Eckstein und Nils Regge haben einen zweiten Fonds zur Finanzierung von Biotech-Firmen aufgelegt. Insgesamt soll der Fonds für hoffnungsvolle Biomed-Startups 80 bis 100 Mio.€ einsammeln. Im Mittelpunkt des Engagements der Hamburger Entrepreneure stehen die altersbedingten Krankheiten Diabetes, Krebs, Alzheimer und Schlaganfälle.

Am Fonds haben sich bereits die Family Offices Haniel, Russ und Luca Rancilio sowie Finanzcheck-Gründer Moritz Thiele, Martin Weber von "Holtzbrinck Ventures", Filip Dames von "Cherry Ventures" und Marc Griefhan von "Weinman Emergency Medial" beteiligt, berichtet das "Handelsblatt". Übergeordnetes Ziel der Investoren ist eine deutliche Lebensverlängerung durch Verringerung der Risiken von Alterskrankheiten.

Als Beispiel nennen die Finanzierer ihr Best Practice "Samsara Therapeutics": Das Startup forscht nach Medikamenten, die die Selbstreinigung der Zellen fördert. Eckstein und Regge halten aktuell rd. 60% der Anteile und haben bis heute 3 Mio. US-$ investiert. Ende 2019 kamen weitere Risikokapitalgeber hinzu und unterstützten das US-Biotech-Startup mit weiteren 3 Mio. Dollar.

Der weltweite Gesundheitsmarkt zur Lebensverlängerung betrug im vergangenen Jahr 110 Mill. $. In 5 Jahren rechnet die US-Investmentbank "Merill Lynch" mit einem globalen Umsatz von 600 Mill. Dollar. Ein ausführlicher Bericht ist bei den Kollegen des "Handelsblatts" erschienen.

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Bund finanziert Hochschul-Ausgründungen in der Region Hamburg mit 3,5 Mio. €

Hamburg Innovation: Transfergesellschaft staatlicher
Hamburger Hochschulen. Foto: HANSEVALLEY
Hamburg: Zur Förderung wissensbasierter Ausgründungen aus Hochschulen in der Metropolregion bekommen die vier Hamburger Einrichtungen HAW Hamburg, Helmut-Schmidt-Universität, TU Hamburg und Universität Hamburg, die regionalen Hochschulen FH Wedel und Leuphana in Lüneburg, die Wissenschaftseinrichtungen DESY in Bramfeld, Hamburg Innovation (Harburg), Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das UKE Hamburg sowie die Wirtschaftsorganisationen ContiTech (Harburg) und Nordmetall aus Hamburg 3,5 Mio. €.

Mit einer "Startup Port Academy" will das Konsortium ein Zertifikatsprogramm zur Qualifizierung von Studenten und Wissenschaftlern aufsetzen - inkl. Weiterbildung von Gründern und Beratungsstellen. Mit "Startup Port Mates" sollen Gründungsverantwortliche der Hochschulen und Forschungseinrichtungen an einen Tisch gebracht werden. Schließlich soll "Startup Port Business" Startups mit gestandenen Firmen vernetzen, Risikokapital-Finanzierungen ermöglichen und den Wissenstransfer von Jungunternehmen zu etablierten Unternehmen vorantreiben.

Die Hamburger Hochschulen haben im Jahr 2018 mit 14 "EXIST"-Förderungen zusammen weniger wissensbasierte Ausgründungen melden können, als die niedersächsische Leuphana Universität Lüneburg mit 59 Gründungen allein. Eine OECD-Studie zur Metropolregion kritisierte im vergangenen Jahr die mangelnde Zusammenarbeit der Akteure Hamburgs mit Partnern in der Metropolregion. In Norddeutschland gelten die Universitäten von Bremen, Lüneburg und Osnabrück als besonders erfolgreich in der Unterstützung von Ausgründungen.

Die neue Förderung wird vom Bund als Preis des Wettbewerbs “EXIST-Potentiale – Gründungskultur mit dem Schwerpunkt ‘Regional vernetzen“ vergeben, kofinanziert durch das niedersächsische Wissenschaftsministerium in Hannover. Das Projekt wird von der TU Harburg koordiniert - und damit von den in die öffentliche Kritik geratenen staatlichen Transferorganisation Hamburg Innovation und TU Tech sowie dem umstrittenen Harburger "Startup Dock".

Die staatlichen Hamburger Hochschulen haben für die Förderung von wissensbasierten Ausgründungen bereits im Rahmen des von der Wirtschaftsbehörde BWI finanzierten Projekts "Be Your Pilot" über 5 Jahren insgesamt 10 Mio. € Landesmittel bekommen. Ein Großteil der Hamburger Steuergelder geht in Aufbau und Betrieb eines durch die Hamburger Agentur "Evers & Jung" mehrfach verkauften Gründerportals.

Eine dreiteilige Reportage zu organisatorischen Verstrickungen und finanziellen Methoden von Hamburg Innovation, TU Tech und "Startup Dock" gibt es im Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY. (Foto: HANSEVALLEY)


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Schleswig-Holstein fördert Innovations-Netzwerk für Startups und KMUs.

Kollaboration ist das A und O für junge Startups.
Foto: Austin Distel, Unsplash

Kiel: Die Landesregierung startet unter dem Dach des "Waterkant-Festivals" ein Innovations-Netzwerk für den Einsatz neuer Technologien im Norden. Der "Waterkant-Hub" soll eine Plattform für gemeinsame Projekte und Kooperationen von Startups und kleinen und mittleren Unternehmen anstoßen und Innovationen im Mittelstand leichter, schneller und nachhaltiger ermöglichen.

Das Angebot des "Waterkant-Hubs" soll neben Workshops und Ausstellungen rund um innovative Technologien und Arbeitsweisen auch die Organisation von Hackathons umfassen. Die im Rahmen des "Waterkant-Festivals" behandelten Themen Künstliche Intelligenz und Augmented Reality, Fintech, Mobilität und Nachhaltigkeit sollen durch den "Waterkant-Hub" um neue Themen aus der maritimen Branche und der Bioökonomie erweitert werden.

Das Land Schleswig-Holstein fördert den Aufbau des "Waterkant-Hubs" mit rd. 834.000,- €. Wirtschaftsstaatsekretär Thilo Rohlfs erklärte in Kiel: "Das Waterkant-Festival verfügt bereits über eine sehr hohe Strahlkraft bis weit über die Landesgrenzen von Schleswig-Holstein hinaus, die wir nutzen und ausbauen wollen. Vom Waterkant-Hub erwarten wir einen wichtigen Beitrag zur Innovationsentwicklung im echten Norden – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und im Bereich der Digitalisierung.“

Der "Waterkant-Hub" ist zunächst für drei Jahre geplant wird neben der Kieler Wirtschaftsförderung und dem "Startup SH"-Netzwerk von verschiedenen Partnern unterstützt, darunter "The Bay Areas e. V." und dem dänischen Inkubator "INCUBA".

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des "Waterkant-Hubs".


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Niedersachsen startet 100 Mio. € Wachstums-Fonds für Startups.

Startups im Wachstum verdoppelt rd. alle 18 Monate ihren Wert.
Foto: Startup Team, Unspash

Hannover: Die Landesregierung von Niedersachsen startet ein 100 Mio. € schweres Startup-Förderprogramm. Die rot-schwarze Koalition stellt dazu Ihrerseits in diesem Jahr 50 Mio. € zur Verfügung. Die 2. Hälfte des "NVenture"-Fonds soll von namhaften niedersächsischen Unternehmen bereitgestellt werden. Der Venture Capital-Fonds soll Startups im Wachstum unterstützen, die Finanzierungsbedarf im Millionen-Bereich haben. Der Fonds ergänzt das Wagnis-Kapital-Programm "NSeed", mit dem Startups in Niedersachsen in der Gründungsphase bis zu 600.000 € erhalten können.

CDU-Wirtschaftsminister Bernd Althusmann sagte: "Durch die Corona-Krise ist es noch schwerer geworden, Wagniskapital zu bekommen. Mit dem Wachstumsfonds wollen wir die Finanzierungsmöglichkeiten von Startups deutlich verbessern. Das Land Niedersachsen wird 50 Millionen Euro für den Fonds bereitstellen. Ich appelliere an private Investoren, ebenfalls Wagniskapital für den Fonds zur Verfügung zu stellen."

Mit dem Startup-Fonds verweist Hannover die norddeutsche Handels- und Hafenstadt Hamburg auf die Plätze. Die Bürgerschaft hatte Anfang 2016 einen "Innovations-Wachstumsfonds" mit 100 Mio. € beschlossen. Bis zur Sommerpause diesen Jahres hatte die Hamburger "IFB Förderbank" und die Management-Gesellschaft "Neuhaus Partners" auch ein geplantes Teil-Closing über 35 Mio. € mit 7 Mio. € Landesbeteiligung nicht geschafft.

Die vollständige Nachricht gibt es im Landesportal Niedersachsen.

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Hamburger Senat legt neues Startup-Beteiligungsprogramm für seine IFB-Ventures auf.

Hamburgs Wirtschaftsminister Michael Westhagemann.
Hamburgs WIrtschaftssenator Michael Westhagemann.
Foto: BWI

Hamburg: Der rot-grüne Senat hat am Dienstag d. W. ein neues Beteiligungprogramm für schnell wachsende Tech-Startups und innovative Jungunternehmen mit nichttechnischen Produkten und Dienstleistungen angekündigt. Außerdem sollen wachstumsorientierte Mittelständler von den Förderungen profitieren. Exitorientierte Startups können über die viel kritisierte "IFB Innovationsstarter GmbH" bis zu 500.000,- € Beteilungskapital erhalten, nicht-exitorientierte Startups und Mittelständler über die städtische Beteiligungsgesellschaft "BTG Hamburg" bis zu 250.000,- €.

Die Investitionen in Tech-Startups gibt es laut Ankündigung nur bei einem Co-Investment durch bestehende Gesellschafter und/oder neue Investoren. Die Jungunternehmen dürfen bis zu 50 Mitarbeiter haben. Wirtschaftssenator Michael Westhagemann erklärte zu den Zielen der Stadt: "Hoffentlich wird die Beteiligung so sein, dass man am Ende des Tages vielleicht ein wenig mitverdient." Laut Experten ist der neue "Corona Recovery Fonds - CRF" eine weitere Absicherungsmaßnahme für die von der "IFB"-Tochtergesellschaft "Innovationsstarter GmbH" bereits unterstützten und per Beteiligung z. T. im Staatsbesitz befindlichen Ventures.

Das neue Programm "CRF" löst offiziell das "HCS - Hamburg Corona Soforthilfe InnoStartup"-Programm ab. Hier wurden bis Ende Juni d. J. 116 durch die "IFB" als besonders innovativ deklarierte Tech-Startups von insgesamt 1.000 Hamburger Jungunternehmen mit durchschnittlich gerade einmal 43.858,- € zurückzahlbarem Zuschuss unterstützt. Bereits bei "HCS InnoStartup" wurde von führenden Vertretern der Hamburger Startup-Szene die weitgehend ausschließliche Absicherung von "IFB"-Investments kritisiert.

Für den "Corona Recovery Fonds" stellt der Bund aus seinem neuen Konjunkturpaket insgesamt 37,5 Mio. € für Hamburg zur Verfügung. Der Hamburger Senat stellt seinerseits mit 12,5 Mio. € gerade einmal 1/4 der Mittel bereit.

Die Förderbedingungen zum "CRF" gibt es bei der Förderbank "IFB". 


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Neues Hochschul-Gründernetzwerk von Oldenburg bis Groningen.

Fotoflug Universität Oldenburg.
Die Gründeruniversität Oldenburg aus der Vogelperspektive.
Foto: Alchimist-hp, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Oldenburg: Die Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg hat am Mittwoch d. W. ein Programm zur grenzüberschreitenden Gründerförderung gestartert. Partner für Startups ist das Informatikinstitut "OFFIS" der Gründeruni, die Rijksuniversiteit Groningen und die Hanzehogeschool in Groningen. Thematische Schwerpunkte des Programms "Motor einer grenzüberschreitenden Startup-Region“ – sind Gesundheit und Digitalisierung.

Beide Themenfelder werden die Universität in den kommenden Jahren stark prägen. Vor allem auf dem Feld der Digitalisierung soll das Potential, das an der Universität vorhanden ist, weiter ausgeschöpft werden. Auch im Gesundheitsbereich ist das Potential für innovative Startups groß – etwa in der Medizintechnik, bei assistiven Technologien, medizinbasierten Dienstleistungen und in der digitalisierten Medizin.

Ziel ist es, ein regionales Netzwerk über die einzelnen Hochschulen im Nord-Westen und den Niederlanden hinweg aufzubauen, um akademische Ausgründungen zu ermöglichen. Das Programm "EXIST-Potentiale" des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützt die Gründungsförderung für vier Jahre mit knapp zwei Millionen Euro. Sechs neue Mitarbeiter im Gründungs- und Innovationszentrum des Bereichs Forschung und Transfer sollen die universitäre Gründungsförderung unterstützen und potentielle Gründer auf ihrem Weg begleiten.

Weitere Informationen gibt es beim Gründungs- und Innovationszentrum in Oldenburg.

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Profilloser Startup-Standort Hamburg soll mit Imagekampagne wiederbelebt werden.

Offizielle Startup-Werbung der Hamburger Wirtschaftsförderung. Foto: Mediaserver Hamburg / Timo Sommer, Lee Maas

Hamburg: Die Handelskammer will die Freie und Hansestadt wieder zu einem führenden deutschen Gründungs-Standort machen. Nachdem die Wirtschaftsmetropole im aktuellen Startup-Monitor "DSM" nur noch Platz 6 mit 7,4% aller schnell wachsenden Startups in Deutschland einnimmt, haben das Gründungszentrum und der Gründungsausschuss der Kammer gemeinsam ein 14-seitiges Standpunkte-Papier u. a. zum Thema "Stärkung des Gründungsstandorts Hamburg" veröffentlicht.

Laut des "Startupdetector" für das 1. Quartal 2020 besitzt Hamburg im Vergleich zu den führenden Standorten Berlin und München sowie den Verfolgern NRW und Baden-Württemberg in keinem von 8 genannten Fokusthemen ein eigenes, starkes Profil. Gerade einmal 54% der vom "Deutschen Startup Monitor 2019" befragten Jungunternehmen beurteilen die Hansestadt als "guten" oder "sehr guten" Standort. Hier erreichen Berlin 74,5% und München 63% positiver Bewertungen. Laut des "Startup-Trendreport 2019" beurteilen Hamburger Jungunternehmen die Unterstützung durch die Hamburger Politik mit einer nur ausreichenden Schulnote 3,6.

Vizepräses Niels Pirck pointierte am Mittwoch gegenüber Journalisten: "Hamburg steht für alles, aber für wenig Greifbares". Jaenette Gonnermann, Leiterin des Geschäftsbereichs Existenzgründung und Unternehmensförderung, ergänzte: "Niemand weiß national und international, wo Hamburg hin will." Doreen Hotze, Leiterin des Gründungszentrums bei der Handelskammer, fasste die aktuell schwache Unterstützung für Startups durch den Senat zusammen: "Im Koalitionsvertrag ist zu sehen, wofür die Millionen ausgegeben werden." Der Vorsitzende des Gründungsausschusses, Oliver Hammerstein, spitzte die mangelnde Fokussierung des Senats zu: "Es fehlt ein Leuchtturmprojekt."

Zur Rückgewinnung der einstigen Führungsposition unter Deutschlands Startup- und Gründerstandorten will die Handelskammer eine Dachmarke unter dem Titel "StartYourBusinessInHamburg" und dazu eine Imagekampagne initiieren. Zu Koordinierung und Aktivierung der Startup-Aktivitäten soll bei der Senatskanzlei ein "Chief Founders Officer" als "Gründungssenator" benannt werden. Eine "One-Stop-Shop"-Agentur unter Regie des "Chief Founders Officer" soll die zersplitterten Beratungsangebote von Kammer, Wirtschaftsförderer, Bürgschaftsbank, Förderbank und privaten Partnern bündeln und abstimmen. Bestehende Förderangebote seien z. T. schwer zu finden, so IT-Unternehmer Oliver Hammerstein.

In einem Roundtable von Handelskammer, Wirtschaftsbehörde und Partnern soll ein gemeinsamer Masterplan zur "zukunftsorientierten Entwicklung des Gründungs-Standortes" erarbeitet werden. Im Mittelpunkt soll ab 2021 ein Investitionsplan für Themen wie KI in Hamburg und Unterstützung beteiligter Player stehen. Mit einer "Leuchtturm-Programmatik" soll Hamburg einen neuen "USP" gewinnen, sich von anderen Standorten abheben und damit auch "altes Geld" Hamburger Familien und Venture Capital für Hamburger Startups gewinnen. Außer "KI in der Realwirtschaft" sowie "Food & Beauty" konnten die Initiatoren gegenüber der Presse jedoch keine konkreten Ideen für künftige Themenschwerpunkte in der Startup- und Standortförderung nennen.

IT-Unternehmer Oliver Hammerstein forderte die stärkere Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft an Alster und Elbe. Dies sei im aktuellen Koalitionsvertrag an keiner Stelle explizit vorgesehen. Der von Doreen Hotze und Oliver Hammerstein federführend erarbeitete Forderungskatalog wurde am Donnerstag vergangener Woche vom Plenum der 160.000 Hamburger Gewerbebetriebe an Alster und Elbe einstimmig verabschiedet. Am Mittwoch dieser Woche hat das Präsidium unter Vizepräses Niels Pirck gemeinsam mit den Gründungsexperten aus Ausschuss und Fachbereich in einem Brief an Wirtschaftssenator Michael Westhagemann die Forderungen gegenüber dem Hamburger Senat eingebracht.

Weitere Informationen zur geplanten Standort-Kampagne "Start Your Business in Hamburg" gibt es auf der Internetseite der Handelskammer Hamburg. Dort kann auch das Standortpapier heruntergeladen werden.

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Handelskammer bietet Sprechstunden für Hamburger Gründer digital an.

Erste Adresse für Industrie, Handel und Gewerbe in Hamburg:
Die Handelskammer am Adolphsplatz.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die Handelskammer am Adolphsplatz bietet alle Beratungen zu Firmengründungen ab sofort als digitale Video-Sprechstunden an. Zu den Themen des Gründerzentrums gehören Recht, Finanzierungen und Steuerrecht, Online Marketing, spezielle Herausforderungen von Migranten und die Betreuung durch Senior-Berater. 

Die Sprechtage umfassen einen 30-minütigen Gesprächsslot im Rahmen eines 2-stündigen Zeitfensters. Für eine Reihe von Themen gibt es im Juni die nächsten Termine mit der Möglichkeit, sich online zu registrieren. Die Video-Sprechstunden werden mit "Microsoft Teams" geführt. Die Software kann kostenlos für PC und Mac genutzt werden.

Die Übersicht zu allen Sprechstunden und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf den Seiten der "Handelskammer Hamburg". Eine Anleitung für "Microsoft Teams" gibt es bei den Kollegen von "Chip".


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Hamburger Corona Startup-Hilfe treibt Jungunternehmen in die Insolvenz.

Eigenwerbung der "InnovationsStarter GmbH" der IFB-Förderbank.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburg: Die Hamburger Startup-Sofort-Hilfe "HCS InnoStartup" entwickelt sich um Flop. Nach "NDR"-Informationen haben das am 20. April d. J. von Wirtschafts- und Finanzbehörde aufgelegte "IFB"-Startupprogramm in einem Monat ganze 50 Jungunterhmen beantragt. Das meldet das "Hamburg Journal". Damit bestätigt sich die Recherche von HANSEVALLEY vom 21. April d. J., dass Startups größtenteils von den Mitteln i. H. v. 12.500,- € (bei 1-2 Mitarbeitern) bis zu 100.000,- € (mit 10-50 Beschäftigten) ausgeschlossen sind.

Hauptgrund für die nicht abrufbaren Fördermittel des rot-grünen Senats: Die Startups können kein "Geschäftsmodell basierend auf einer vom Unternehmen getätigten innovativen Eigenentwicklung" vorweisen. Damit fallen alle Startups mit Fortentwicklungen bestehender Geschäftsmodelle raus. Das ist der überwiegende Teil Hamburger Startups. Die Förderbank "IFB" behält sich vor, nach eigenem Ermessen Anträge abzulehnen. Sie verlangt im Einzelfall sogar Kontrollen per Hausbesuch beim Startup, so die Antragsbedingungen.

Gegenüber dem "NDR" erklärte die Wirtschaftsbehörde, den "Innovationsbegriff vergleichsweise weit gefasst zu haben". Zugleich bestätigte die "BWVI" gegenüber dem "Hamburg Journal", dass "etablierte Geschäftsmodelle nicht gefördert" werden. In Hamburg drohen in diesen Wochen auf Grund unzureichender oder vollständig fehlender Sofort-Programme für Startups mehr als 500 Jungunternehmen unterzugehen. 

Doreen Hotze, Leiterin der Gründungsberatung der Handelskammer Hamburg, findet im "NDR" klare Worte: "Ich gehe davon aus, dass alle die, die die letzten 2 Jahre gegründet haben, ein großes Problem haben. Und von denen befürchte ich, dass mehr als die Hälfte die Corona-Pandemie nicht überleben wird. Und wir haben auch das Problem bei denen, die im nach hinein gegründet haben, sprich zum 1.4. oder zum 1.5., in keinerlei Maßnahmen reinfallen."

Aus Sicht Hamburger Finanzexperten handelt es sich bei dem vermeintlichen "HCS"-Soforthilfe-Programm für Startups unter dem Logo der bundesweiten "Kleinbeihilfen" auf Grund der COVID 19-Pandemie vor allem um eine Absicherung von bestehenden "IFB"-Förderungen und -Beteiligungen der "Innovationsstarter GmbH". Zudem müssen Startups die nicht rückzahlbare Corona-Soforthilfe (in Hamburg "HCS") beantragt haben, so die Förderbedingungen des Zuschusses der "IFB Förderbank".

Den aktuellen Beitrag des "Hamburg Journals" gibt es beim "NDR Hamburg".

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Erste Startups beginnen Accelerator-Programm "Gateway 49" in Lübeck.

Start des Lübecker Accelerator-Programms "Gateway 49". Collage: Gateway 49


Lübeck: Die Gewinner-Teams für die Aufnahme in das Lübecker Accelerator-Programm "Gateway 49" stehen fest. Die Bewerber, die es auf diese Shortlist geschafft haben, pitchten am Mittwoch, den 1. April d. J. ihre Idee online und live vor der Fachjury. Sieben Minuten hatte jedes Team Zeit, seine Idee und sich selbst vorzustellen. 

Eine Fachjury hat die sechs besten Bewerbungen für den ersten Batch aus einer Shortlist ausgewählt. Die Teilnehmer der 1. Runde von "Gateway 49" sind:
  • Bareways
  • BCS Better Claims Solutions
  • Food21
  • Leazear
  • Naeco Blue
  • Natix
Das Programm startete auf Grund der Corona-Krise am 2. April '20 mit einem virtuellen Programm. In den vergangenen Wochen hatte das Team intensiv daran gearbeitet, die digitale Infrastruktur für Coachings, Seminare und Mentorengespräche per Videokonferenz vorzubereiten. Wenn die Krise überwunden ist, wird das Programm in den neuen Startup-Hub im "MFC VIII" des Technologie Zentrums Lübeck (TZL) wechseln.

Insgesamt wurden 38 Proposals zur Bewerbung um einen Platz im Startup-Accelerator eingereicht. Die Bandbreite der Gründungsideen reichte von Logistik über Smart City bis hin zu Nahrungsmittelwirtschaft, Life Science und weiteren für Lübeck und die Wirtschaftsregion "Hansebelt" relevante Branchen. 

"Gatweay 49" ist ein Startup-Accelerator aus Lübeck mit dem Ziel, Gründungen und Innovationen nachhaltig zu befördern. Bis zu 12 Teams werden dazu pro Jahr durch ein strukturiertes neunmonatiges Coaching-, Mentoring- und Ausbildungs-Programm möglichst nah an die Marktreife herangeführt – ohne Abgabe von Anteilen und mit einer Förderung von bis zu 30.000 Euro pro Team pro Jahr. 

Der 2. Batch ist für die 2. Jahreshälfte 2020 geplant. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Programms unter www.gateway49.com.

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Deutscher Startup-Monitor zeigt Schwächen des Hamburger Ökosystems.

PWC-Chef-Startuper Florian Nöll bei der Vorstellung der Zahlen.
Foto: HANSEVALLEY
Hamburg: Fünf Monate nach Veröffentlichung des Deutschen Startup-Monitors 2019 hat die Unternehmensberatung PWC am Mittwoch, den 3. März d. J. eine Regionalauswertung für die Freie und Hansestadt veröffentlicht. Daraus wird ersichtlich, dass der - nach aktuellen Fakten - nur drittgrößte Startup-Standort Deutschlands auch im Wettbewerb mit den Startup-Newcomern Stuttgart/Karlsruhe (Platz 4) und Rhein-Ruhr (Platz 5) steht.

Als große Herausforderungen sehen Hamburger Startups vor allem die Verfügbarkeit von bezahlbaren Büros. Die Hamburger sehen die Lage zu 40% als schlecht oder sehr schlecht an. Weiterer Kritikpunkt der Hamburger Gründer: der Zugang zu Kapital und Investitionsmitteln. Ihn kritisieren 34%. Im Gegensatz zum Bund haben rd. 3/4 der Hamburger Startup-Gründer Fremdkapital aufgenommen (Bund: 55%), deutlich seltener jedoch staatliche Fördermittel (34% zu 39%), dafür mehr Kapital von Business Angels (42% zu 23%).

Neben dem Standort und den Finanzen drückt der Schuh Hamburger Startups vor allem beim Personal: 33% sehen die Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern kritisch, nur 35% als entspannt an (Bund: 39%). Weitere Issues gibt es an Alster und Elbe u. a. in der Zusammenarbeit zwischen jungen und etablierten Firmen (26% negative Nennungen).

"Ich denke, Hamburg ist ein Meister in der Selbsttäuschung, wenn es um Tech und Startups geht", so Gunnar Froh, Gründer von Wunder Mobility. Der engagierte Jung-Unternehmer weiter: "Wir haben auch sehr wenige Talente in der Stadt". Lilly Wittrock von "ChefTreff" bekräftige: "Ich habe erlebt, wie Entrepreneurship an der Universität Hamburg in den vergangenen 5 Jahren gelebt wurde, nämlich null." "Wenn ich nochmal gründen würde, würde ich es nicht in Hamburg tun", sagte Daniel Barke, Co-Founder von "WorkGenius" mit 70 Mitarbeitern an der Alster.

Katrin Pietschmann von Fielmann Ventures bestätigte: "Für mich war das Netzwerk und der Austausch in Berlin immer besser." "Da ist noch viel Luft nach oben", bekräftigte der Hamburger Innovator Oliver Rößĺing bei der Vorstellung der Fakten am Mittwoch-Abend in Hamburg. "In vielen Fällen kann man Potenziale sehen, die man noch heben kann", so Florian Nöll, Leiter des PWC-Startupprogramms "Next Level" (Foto). "Wir müssen echt Gas geben", rundete Johannes Berg vom Digital Hub Logistics Hamburg ab.

Besondere Themenschwerpunkte Hamburger Startups sind u. a. "Logistik und Mobilität" mit 14% der 139 eingegangenen Befragungsergebnisse (Bund: 7% bei 888 Nennungen), "Lebensmittel und Konsumgüter" mit 13% (Bund: 10%), "Medizin und Gesundheit" mit 11% (Bund: 8%); "Personal" mit 7% (Bund: 4%), "Medien" mit 6% (Bund: 3%) sowie "Finanzen" mit 6% (Bund: 4%).

Die meisten Hamburger Gründer kommen von der städtischen Uni (14%), gefolgt von der TU in Harburg (7%) und den mit 3% folgenden Hochschulen in Göttingen, Lüneburg, Wedel sowie den Elitehochschulen ESCP in Berlin und HHL in Leipzig. Die Hamburger Hochschulen liegen zudem nicht unter den Top 10 der deutschen Gründer-Unis. Hier gewinnen 1. München, 2. Karlsruhe und 3. Berlin. Unter den norddeutschen Hochschulen folgen Münster und Bremen.

Interessant ist zudem die politische Präferenz Hamburger Startuper: 48% sympathisieren mit den Grünen (Bund: 43%), 24% mit der FDP (Bund: 28%), 18% mit der CDU (Bund: 12%) und nur 6% mit der SPD (Bund: 5%).

Die Ergebnisse des Deutschen-Startup Monitors können online abgerufen werden.

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Startup-Verband verleiht die ersten German Startup Awards.

Grafik: BVDS e V.

Die bundesweite Interessensvertretung der Startups in Deutschland wird am 5. März 2020 erstmals die Deutschen Startup Awards verleihen. In neun Kategorien ehrt der Bundesverband Deutsche Startups Persönlichkeiten hinter erfolgreichen Startups, wie Gründerinnen und Gründer, Investorinnen und Investoren sowie Unterstützerinnen und Unterstützer des deutschen Startup-Ökosystems.  

Die neun Kategorien sind Beste Gründerin/Bester Gründer, Beste Newcomerin/Bester Newcomer, Beste Social Entrepreneurin/Bester Social Entrepreneur, Beste Investorin/Bester Investor sowie Bester Support. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die German Startup Awards im Kulturzelt "Tipi" am Kanzleramt mit einer Keynote.

Franziska Teubert, Geschäftsführerin des Startup-Verbandes dazu: „Hinter jedem erfolgreichen Startup steht nicht nur eine innovative Idee, sondern insbesondere starke Persönlichkeiten. Mit Mut und Optimismus setzen sie ihre Ziele um, trotzen Herausforderungen und beweisen ein besonderes Gespür für Potentiale. 

Sie sind es, die das Startup-Ökosystem in Deutschland zu einem der spannendsten weltweit machen. Mit den German Startup Awards ehren wir diese herausragenden Personen und geben ihnen die Bühne und die Wertschätzung, die sie verdienen.“

Die Preise werden u. a. "Die Höhle der Löwen"-Investor Frank Thelen sowie Torwart-Legende und Startup-Investor Jens Lehmann überreichen. Moderiert werden die German Startup Awards von Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Ole Tillmann.

Vorschläge können vom 21. November 2019 bis zum 10. Januar 2020 hier eingereicht werden. Der Startup-Verband lädt alle Interessierten dazu einüber die Homepage der German Startup Awards ihre Persönlichkeiten des Jahres zu nominieren. 

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Hamburger Blockchain-Startups im Mittelpunkt.


Blockchain-Startups beim Blockchance Startup-Award
Foto: HANSEVALLEY

Anlässlich der internationalen "BLOCKCHANCE Conference" 2019 am 16. und 17. August d. J. in der Handelskammer Hamburg hat ein Blog Blockchain-Startups an Alster und Elbe recherchiert. Dabei rückt eine beeindruckende Auswahl an Ideen, Tech-Lösungen und Gründerteams auf Basis von Distributed-Ledger-Technologien ins Licht. 

Hier die Hamburger Blockchain-Startups im Überblick:

Hinweis der Redaktion: Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Fiege schickt Engel in die Feierabend-Zustellung
Foto: Angel bringt's

HANSEBUSINESS: Paketzustellung: Fiege's Engel zeigen den Hermes Boten, wie's geht.


Pakete, die nicht zugestellt werden. Paketfahrer, die ihre Touren nicht schaffen. Paketdienste, die Beschwerden mit Hinhalte-Hotlines und juristischer Keule abwimmeln. Die tägliche Praxis bei DHL, DPD, GLS, Hermes & Co. ist ein dauerhaftes Ärgernis. Weniger als 50% aller Pakete werden beim ersten Versuch erfolgreich dem Empfänger zugestellt. Selbst "Same Day Delivery" klappt bei der Berliner Hermes-Startuptochter Liefery nicht ohne schwerwiegende Probleme.

Ein E-Commerce-Logistiker und zwei ehemalige Hermes-Manager wollen das ändern. Im Digital Hub Logistics Hamburg arbeitet ein 7-köpfiges Team an der Zukunft der "letzten Meile" für Pakete. Was die "Hermes Boten" täglich nicht packen, wollen "Fiege's Engel" dafür rocken. Ein Hamburg Digital Report über Schmuddelkinder im E-Commerce, Paket-Sklaven und Zustellengel "Made in Hamburg":

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HANSEPERSONALITY Benny Bennet Jürgens: In unserer Jetzt-und-Sofort-Gesellschaft muss der Mehrwert sofort spürbar sein.


Neues Konto, neue Karte, neue Versicherung: 42 Mio. Deutsche nutzen Banken und Versicherungen immer häufiger online und mobil. Doch mit digitalen Kunden kommt auch das digitale Risiko. Um illegaler Geldwäsche und Versicherungsbetrug Einhalt zu gebieten, müssen wir uns mit Personalausweis oder Reisepass legitimieren. Und dann das Horror-Szenario: Kurz vor Feierabend in einer endlosen Schlange mit Paketabholern in der Postbank stehen. Willkommen bei Post-Ident.

NECT-Co-Founder Benny Bennet Jürgens
Foto: Maximilian Probst

Clevere Unternehmer ersparen uns den Weg zur Post und bieten mit Video-Ident einen Service über PC und Smartphone an: Per Video-Telefonat schwenken wir unseren Perso vor der Kamera, lesen Nummern vor und ärgern uns, wenn die Webcam zu schwach ist und die Verbindung abbricht. Doch jetzt wird die Identifikation richtig digital - ohne Agent, ohne lästiges Telefonat. Aus Hamburg kommt Selfie-Ident von NECT, dem Serien-Award-Gewinner der Jahre 2017 und 2018. Unser HANSEPERSONALITY ist Co-Geschäftsführer Benny Bennet Jürgens.

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Hackers&Founders@work - der Startup-Treffpunkt für Erwachsene.


Yarviss - eine 360 Grad-VR-Markenwelt zum Kennenlernen.
Foto: HANSEVALLEY

Es war eine kleine Premiere: Die regelmäßige Eventreihe Hackers&Founders@work des größten norddeutschen Wirtschaftsvereins Hamburg@work feierte am Mittwoch-Abend im 20Scoops-Campus in den Zeisehallen ihren Relaunch. Mit spannenden Gästen zur Zukunft des E-Commerce und einem entspannten Networking hat Hamburg einen neuen Startup-Treffpunkt - allerdings eher für Erwachsene. Ein Hamburg Startup Report:

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Startups chancenlos bei "Schummelei@Reeperbahn"?


Das Spektakel "Startups@Reeperbahn": ein Stück vermeintlich große Welt in einem ehemals berühmten Musikclub. Das Pitch-Event ist Ausgangspunkt für das innige Verhältnis von Hamburg Startups und HANSEVALLEY: Im September 2016 lässt Co-Organisatorin und Dümmel-PR-Frau Sanja S. einen Gastbeitrag unseres Chefredakteurs auf Deutsche Startups nachträglich um 150 vermeintliche Investoren schönen. Ein Eingriff in redaktionelle Inhalte durch eine Hamburger PR-Frau. 


Jetzt kommt heraus: Die beiden Event-Organisatorinnen Sina G. und Sanja S. haben entgegen eigener Beteuerungen offensichtlich Bewerbungen zu "Startups@Reeperbahn" ungelesen unter den Tisch fallen lassen. Ein Gründer geht davon aus: "Unsere Bewerbung wurde wohl nie geöffnet". Ein weiterer Jungunternehmer klagt an: "Der Sieger stand von vorn herein fest." Betrügt Hamburg Startups Bewerber, Auswahl-Komitee, Sponsoren und Publikum? Eine Hamburg Digital Recherche.

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HANSESTARTUP Recalm: Was laut ist, wird leiser ... und leiser.

Lärm macht krank. Wir leiden körperlich und geistig, wenn es zu laut wird. Schwerhörigkeit ist die zweitgrößte Berufskrankheit in Deutschland. Jeder 8. Bundesbürger leidet unter Hörschäden. Wer in der Stadt lebt, hat durch Straßenlärm schlechte Hörwerte, als Landbewohner. Marc von Elling kennt das aus eigenem Erleben. An der Hauptverkehrsachse zwischen Altstadt, Neustadt, Altona und Blankenese ist im Sommer die Hölle los.


Das Team der Hamburger Tech-Startups Recalm.
Foto: Recalm

Ein sechköpfiges Team um den Elektroingenieur hat den Kampf gegen Lärm auf Baustellen aufgenommen. Unterstützt von Airbus und Stadt startet das Tech-Startup Recalm jetzt durch - auf dem Weg zum Lösungsanbieter für schallbasierten Lärmschutz in Führerständen von Baggern und Landmaschinen. Ein Hamburg Startup Report - entstanden in einem lauten Zugabteil zwischen Hamburg und Berlin

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Next Acceleratoren - Die Durchlauferhitzer des Bodo Kraeter.

Sie verkaufen sich als Acceleratoren - und sind doch Inkubatoren. Sie versprechen Investoren den Zugang zu zukunftsweisenden Geschäftsmodellen - und ködern Startups mit wenig Geld und greifen dafür kräftig Geschäftsanteile ab: Die Next Acceleratoren des Hamburger M&A-Beraters Bodo Kraeter sind alles andere, als strahlende Leuchttürme am Hamburger Startup-Himmel.


Aktuelle "NMA"-Kandidaten: Noch hoffen die jungen Gründer auf das große Geld ...
Foto: DPA/Teresa Enhiak Nanni

Der Autor des Beitrags war Mentor des "Next Media Accelerators", hatte die Gelegenheit, mit hoffungsvollen Gründern zu arbeiten - und sie nach ihrem Demoday über Investoren und die Zukunft zu befragen. Das Prinzip ist immer das Gleiche. Den schwarzen Peter kriegen immer dieselben. Das große Geld machen dabei nur wenige. Die Durchlauferhitzer des Bodo Kraeter - ein Hamburg Startup Report.

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Gruenderschnack & 1.000 Gründe, warum man gründen sollte.

Zwei Millionenstädte, zwei Startupzentren, zwei Gründerszenen. Die Hauptstadt und die Freie und Hansestadt sind Hochburgen für Firmengründungen und Jungunternehmen. Von Freiberuflern über Kreativagenturen bis zu Techstartups - Berlin und Hamburg buhlen mit Beratung, Finanzierung und Netzwerken um den Wirtschaftsnachwuchs. Die Bürgermeister und Chefs der Förderbanken rühmen sich mit den jüngsten KfW-Zahlen. Doch wie sieht es im harten Alltag der Gründer aus? 

Pemiere des "Günderschnacks" im Mindspace am Rödingsmarkt.
Foto: Gruenderschnack

Marius Eschen und Paulo Kalkhake sind im besten Gründeralter. Die beiden Young Professionals der HPA sind nah dran an neuen Ideen, technischen Möglichkeiten und gründungswilligen Freunden in ihrer Hood. Doch im bescheidenen Hamburg redet man nicht gern über eigene Pläne, steinige Wege und kritische Herausforderungen. Mit ihrem "Gruenderschnack" wollen sie das ändern - und treffen den Nerv der Szene. Ein Hamburg Startup Report.

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Kasko: "Wir verkaufen eigentlich nur Schaufeln."


Versicherungen und Flexibilität - zwei Welten treffen aufeinander. Assekuranzen und Kundenservice - passten noch nie so richtig zusammen. Der Grund liegt nicht nur in der Kultur Jahrhunderte alter Versicherungsvereine verborgen. Viele Versicherungen werden im eigenen Haus ausgebremst - von durchschnittlich 14 Jahre alten IT-Systemen, von 30 Jahre alten IT-Anwendungen ganz zu schweigen.



Ein junges Team aus fünf Ländern hat womöglich den Stein des Weisen gefunden - zumindest für die versteinerte Versicherungsbranche: eine Serviceplattform für smarte Produkte, flexiblen Vertrieb und die kundenorientierte Verwaltung. Was wie ein Grimmsches Märchen klingt, ist bei mehr als 30 Versicherungprodukten bereits im Einsatz - made in Hamburg. Ein junger Hamburg Startup Report.

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Sperrig – dreckig – schwer: Movemates@Hackers & Founders

Hamburger Transportunternehmer und ihr "Sofa-Taxi": Movemates
Foto: Movemates
HANSEVALLEY unterstützt ausgewählte Institutionen, Programme und Hochschulen auf dem Weg in das digital-vernetzte Hamburg. Mit "Hackers&Founders@work" hat HANSEPARTNER Hamburg@work eine Eventreihe für Startups ins Leben gerufen, um jungen Unternehmen eine Bühne für neue Kontakte und neues Business zu gewinnen. Das Tech-Startup Movemates war am Dienstag dieser Woche zu Gast bei 20Scoops. Eine Hamburg Startup Report von Gerd Kotoll:

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REOS - das digitale Betriebssystem für digitale Häuser

Die Immobilienbranche im Jahr 2018: mit Betongold handelnde Goldgräber für die nächsten hundert Jahre? Oder die nächste Branche vor der digitalen Sturmflut? Während die Immobilienmanager der Hamburger Familienunternehmen auf das Bewährte setzen, hat sich ein pfiffiger Jung-Hamburger am Brandsdorfer Deich auf den Weg gemacht, Gebäude zu digitalisieren. Der Prophet der digitalen Immobilienzukunft hat unweit des künftigen Elbtowers umgesetzt, wovon Immobilienverwalter nicht zu träumen wagen. 


Schrecken aller Immobilienmanager: Das digitale Gebäudemanagement
Foto: REOS

Der Neubau eines digital-vernetzten Studentenwohnheims in Berlin-Schöneweide, ein rd. 10-köpfiges Entwickler- und Business-Team am Brandshofer Deich nahe der Hafencity und ein zielstrebiger Informatiker und Betriebswirt sind die Grundlage für das erste digitale Betriebssystem im Immobilienmanagement. Ein Hamburg Digital Report über REOS - das Real Estate Operating System.

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NautilusLog - das digitale Logbuch aus dem Logistik-Hub.

Mehr als 8 Jahre steckt die deutsche Schifffahrtsbranche in der Krise. Allein in den vergangenen 2 Jahren hat sich die Zahl der Linienreedereien von 20 auf 12 verringert. Die globale Allianzen "2M", "Ocean Alliance" und "The Alliance" bestimmen über Wohl oder Wehe der Containerhäfen. Zugleich machen internationale Speditionen Druck. Mit Datenauswertungen und digitalen Services kämpfen Reedereien und Forwarder um die Führungsposition in der digitalen Supply Chain. 


Der schöne Schein trügt: Hafen, Reedereien und Schifffahrtsbranche stehen unter Druck:
Foto: mediaserver.hamburg.de / Look Bildagentur der Fotografen

Deutscher Reederverband, Deutsche Verkehrszeitung und Digital Hub Logitics Hamburg laden zu Pitch-Contests für Logistik- und Schifffahrtsnachwuchs. CMA CGM und MSC planen Marseille zur maritimen Startup-City zu entwickeln. Doch was machen kleinere Reedereien ohne IT- und Digitalabteilung? Was machen Eigener und Betreiber, die ihr Business nicht in die Hände von Klassifizierern wie DNV GL legen wollen? Im Mindspace am Rödingsmarkt entwickelt ein junges Familienunternehmen die digitale Zukunft an Board. Ein Hamburg Startup Report. 

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Von Foodporn zu sexy Daten für Food.

Kein Food, kein Food, kein Food ... und keine Fahrradanhänger. Das ist einer der wirklich wenigen Grundsätze von HANSEVALLEY. Das Geheimnis des Online-Wirtschaftsmagazins ist allerdings, auch mal eine Ausnahme zu machen. Fahrradanhänger mit Hilfsmotor finden wir immer noch nicht wirklich "sexy". Aber ein "Tinder für Food" hat uns aufhorchen zu lassen. Zumal, wenn es am Schulterblatt zwischen vielen leckeren Lokalen entsteht.



Ein junger Student der Macromedia Hochschule aus der Neustadt fasziniert das Thema "Hospitality". Während seiner Ausbildung in Medienmanagement arbeitet er für Red Bull - und lernt Hotels, Brauereien und Restaurants kennen. Das über 4 Jahre aufgebaute Netzwerk ist Grundlage für das erste Food-Startup, bei dem wir schwach werden, weil es ein echtes HANSESTARTUP ist. Ein Swipe in die Welt des "Foodguide" aus der Schanze.


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NECT - Damit Benny auch wirklich Benny ist.

Gewinner beim Gründergeist-Wettbewerb, bei Finanzplatz Hamburg, bei App-Award von 20Scoops und Radio Hamburg und 2. Sieger beim "Next Media Elevator". Dazu Gewinner vom "DB Startup Pitch" und des "KPMG Smart Start Award." Kaum ein anderes Startup brillierte 2017 auf Hamburger und norddeutschen Startup-Contests so sehr, wie Nect. Die Idee: der "virtuelle Personalausweis" - entwickelt in einem kleinen Büro in Harburg. 


Das Entwicklerteam für die digitale Identität.
Foto: Nect
42 Millionen potenzielle "digitalen Kunden" gibt es allein in Deutschland. 5-6 Versicherungen hat jeder Deutsche - und damit für 2-3 Versicherungsfirmen pro Kunde die Verpflichtung, dass Benny auch wirklich Benny ist. Neben der Identifikation beim Vertragsabschluss kommen Onlinekonto und Versicherungswechsel hinzu. Genau deshalb ist Nect ein echtes HANSESTARTUP. Ein Hamburg Startup Report aus Harburg.

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Mit Vilisto aus dem Green Tech Campus nie mehr aus dem Fenster heizen.

Die kalte Jahreszeit ist da. Die Heizungen laufen auf Hochtouren. Die Betriebskosten schnellen in die Höhe. In Deutschlands Büros kommt die Wärme aus den Heizkörpern. Kaum jemand interessiert sich in Unternehmen für Temperaturregelung und Kosteneinsparungen. Mitarbeiter erwarten ein warmes Büro, drehen die Heizung im Zweifel hoch. Doch was passiert nach Büroschluss? Wie siehts aus in Konferenz- und Besprechungsräumen? Warum werden Empfangszonen und Bürogänge rund um die Uhr befeuert?
Das Vilisto-Gründerteam aus Hamburg
Foto: Vilisto

Am Bürostandort Hamburg werden wie überall in Deutschland Heizungen vor allem aufgedreht. Abends, Nachts und an den Wochenenden heizen Firmen in Altstadt und Neustadt aus dem Fenster. Bis zu 80% der Zeit werden Büroräume nicht genutzt. Zig-tausende von Euro werden jedes Jahr in jeder Firma umsonst verpulvert. Ein junges Hamburger Startup hat sich auf den Weg gemacht, das zu ändern. Bei Vilisto im "Innovation Campus Green Technology" spielt das Wetter dabei ein besondere Rolle - mit erstaunlichen Möglichkeiten. Denn die besten Startups sind HANSESTARTUPS.


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Einmal im Monat "verluncht" sich jemand über Lunchzeit.


"Lunchzeit"-Co-Founder Florian Gansemer
Foto: Lunchzeit
'Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship.' Mit dieser Analyse wirbt der Hamburger Marktführer unter den Singlebörsen für seinen Onlineservice. Dabei verlieben sich die meisten Menschen auf der Arbeit - und nicht am Computer. Auch wenn man "seinen Füller nicht in die Firmentinte stecken" sollte, bleibt das Problem: 

Wie lerne ich die richtigen Kollegen kennen, um nett lunchen zu gehen und für die eigenen Projekte einen kurzen Dienstweg aufzubauen. Tinder, Grindr & Co. kümmern sich um "Hopp oder Top" im Schlafzimmer. Das Hamburger Tech-Startup "Lunchzeit" um "Top oder Flop" am Schreibtisch. Die geheimen Bedürfnisse Hamburger Büroangestellter im Hamburg Startup Report.



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Dr. Jan Evers: Die BWLer sollen aufhören uns zu sagen, wie Unternehmertum geht.

Ein verregneter November-Samstag in der Hamburger Altstadt. Hier an der Deichstraße treffen sich in einem alten Kontorhaus 9 Startups und Existenzgründer aus Berlin, Hamburg, Lübeck, Melle, Nürnberg und Reinstorf. Ihr gemeinsames Ziel: Die bevorstehende Gründung zum Erfolg zu führen. Die Hamburger Beratungsgesellschaft Evers & Jung hat eingeladen, ihnen mit Rat, Tat und einem neuen Tool zu helfen. 

Langjähriger Unternehmensberater: Dr. Jan Evers
Foto: Evers & Jung
Die Beratungsgesellschaft bietet den Jungunternehmen ein besonderes Angebot: Die 9 Gründer-/Teams checken ihre Idee und ihr Konzept, ihren Business-Plan und ihre Finanzierung mit dem neuen "Gründerportal". Im Gegenzug coacht das erfahrene Team vom Nikolaifleet die jungen Unternehmen individuell auf ihrem ganz persönlichen Weg. Der Mann dahinter: ein erfahrener Unternehmer und fundierter Berater. Unser HANSEPERSONALITY ist Dr. Jan Evers:

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"You drive for show, but putt for dough."

Die digitalen Golf-Trainings-Spezialisten von Puttview
Foto: Puttview
Fast 70 Golf-Plätze machen die Metropolregion Hamburg zu einer der attraktivsten Golfgebiete Deutschlands - von der Golf-Lounge bis zum Schloßpark, von der öffentlichen bis zur exklusiven Club-Anlage. Darunter 26 öffentliche Plätze für jedermann. Und Hamburgs Greenfees sind absolut Spitze: 9 der 50 besten Golfplätze liegen an Alster und Elbe, einschließlich Deutschlands bestem Golfplatz Hamburg-Falkenstein20 Anlagen laden innerhalb der Stadtgrenzen ein, ganze 20 Minuten vom Jungfernstieg entfernt. Rd. 22.000 Golfer gibt es in der Hansestadt. Golf ist ein Thema in Hamburg - auch auf dem ehemaligen Gelände von Philips in Stellingen. Ein Hamburg Startup Report.

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"Hey Paula" hilft Modemarken in die Kleiderschränke.



"Fashion makes the world go around"
Foto: Cbecom
Amazon & Ebay machen vor, wie es geht. Otto und Zalando machen es nach, weil es erfolgreich ist: Marktplätze für Mode und mehr. Jeden zweiten Dollar verdient Amazon mit seinen Marktplatz-Händlern. 4 Marktplätze dominieren den Shop-in-Shop-Onlinehandel. Zalando hat sich als "Betriebssystem der Modewelt" platziert. Und der Hamburger Handelsriese Otto ist ebenfalls aufgewacht. 

Eine pfiffige Helferin aus Hamburg sorgt dafür, dass schicke Sachen schnell zu uns in den Kleiderschrank kommen: "Hey Paula". Mit fast 1 Mio. € Crowdfunding dank 746 Unterstützern ist in Groß-Borstel ein Startup entstanden, das kleinen und großen Modemarken zum "Hockeystick"-Effekt verhilft. Zwei ehemaliger E-Commerce-Manager aus dem großen Versandhaus in Bramfeld helfen heute auch ihrem Ex-Arbeitgeber beim Ausbau der Plattform. Ein Hamburg Startup Report.

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Hamburgs Logistik-Startups digitalisieren die Handelsschifffahrt.

Digitale Verschiffung von Containern und Paletten nach Asien, Nord- und Mittelamerika, digitale, vertrauenswürdige Dokumente für die weltweiten Handelsrouten, ein digitales Logbuch für Crew und Reederei und digitales Recycling in die Jahre kommender Handelsschiffe: Die Digitalisierung ist in der internationalen Logistik angekommen - und der Digital Hub Logistics Hamburg ist Herz der Logistik 4.0 in Deutschland. 


Digital Hub Logistics Hamburg im Mindspace am Rödingsmarkt
Foto: HANSEVALLEY
Fernab von gehypten Fahrradanhängern für das "Smorland" und Paketdepots in fremden Hausfluren hat sich an der Elbe eine junge digitale Logistik-Szene entwickelt. Mit Blockchain-Technologie, Plattform-Modellen und digitalisierten Dienstleistungen erobern Startups nationale und internationale Märkte. Ein Hamburg Startup Report aus dem Herzen der Digitalen Logistik-Szene am Rödingsmarkt.

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"Digital Dudes" treffen "Röntgen-Riese" im Health Innovation Port.


Philips-Zentrale in der Röntgenstraße
Foto: HANSEVALLEY
Heute Abend ist es soweit: Auf dem Werksgelände von Philips an der Röntgenstraße in Fuhlsbüttel eröffnet der neue Health Innovation Port "HIP" offiziell seine Pforten. Unter den Ehrengästen des Openingevents für Wirtschaft, Wissenschaft, Startupszene und Medien: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Philips-CEO Peter Vullinghs, Techniker Krankenkassen-Vorstand Karen Walkenhorst sowie Ex-Fußballprofi Marcel Jansen.

HANSEVALLEY hatte die Gelegenheit, bereits vor der offiziellen Eröffnung hinter die Kulissen der 550 qm großen Co-Working- und Event-Area zu schauen, mit ausgewählten Startups des seit Frühjahr arbeitenden Healthcare-Innovationshubs zu sprechen und einen eigenen Eindruck des Startup-Standorts von Philips, Techniker Krankenkasse & Co. zu gewinnen. Ein Hamburg Startup Report.

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Cargonexx: Von Leerfahrten zum "One Click Trucking"

Hamburg ist die Logistikmetropole Nordeuropas und größter Logistikstandort Deutschlands. Neben dem Hafen mit Reedereien, Terminals und Dienstleistern spielt der Hinterlandverkehr eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Logistik in Hamburg. Zu den wichtigsten Verkehrsträgern für Container auf dem Weg zu Kunden in ganz Europa zählen die Bahn und der LKW. Genau hier setzt ein junges Hamburger Startup an. Ihr Konzept: "One Klick Trucking".

"Data ist the difference" steht auf den Visitenkarten von Co-Founder Rolf-Dieter Lafrenz. Er ist einer der Köpfe hinter Hamburgs digitaler Spedition für LKW-Verkehre in ganz Deutschland. Was das junge Hamburger Unternehmen Cargonexx von anderen Speditionen unterscheidet und für wen das Startup interessant ist - ein Hamburg Startup Report.


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HQLabs: "Wir revolutionieren das Projektmanagement im Mittelstand"

HQLabs-Geschäftsführer Tobias Hagenau
Foto: HQLabs
Ein sonniger Freitag-Morgen in der Speicherstadt. In der alten Zollhalle des früheren Hauptzollamtes treffen sich 200 Vertreter der Hamburger Startup-, Innovations- und Förderszene. Anlass: Der offizielle Start des "Innovationsstarter Fonds Hamburg II" von Hansestadt und Europäischer Union. 12 Mio. € kann die Innovationsstarter GmbH der Hamburger Förderbank IFB in 5 Jahren in zukunftsweisende Startups investieren. Die ersten 3 Investments hat Geschäftsführer Heiko Milde bereits verkündet. Unter ihnen das Hamburger Software-Startup HQLabs.

Gründer und Geschäftsführer Tobias Hagenau strahlt an diesem Morgen hinter seinem Demopoint gleich doppelt: Das Wachstum seines 25-Mann starken Teams in der benachbarten Hafencity ist durch den Fonds gesichert. Und der Empfang der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB) bringt ihm drei spannende Kundenkontakte - mit Unternehmen zwischen 10 und 120 Mitarbeitern. Mit seinem konsequenten Kurs ist HQLabs eines der erfolgversprechenden Startups an der Elbe - und damit ein HANSESTARTUP. Die ganze Geschichte gibt es hier im Hamburg Digital Magazin.

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"Etwas Geiles kreieren" - Panoramen in 360 Grad.



Herausgezoomte 360 Grad Aufnahme mit der Videokamera VUZE.
Foto: Omnia360
Augmented Reality ist in aller Munde. Virtual Reality ist Stadtgespräch. Die Medientechnologien bieten viele neue Chancen. Die Experten schwärmen: Dreidimensionale Welten, interaktive Kommunikation, erweiterte Möglichkeiten. Doch die Demoversionen an den Messenständen erinnern häufig einem Computerspiel aus den früheren 2000er Jahren. Ist die Medienmetropole Hamburg reif für die virtuelle Realität? Und wo liegen die Chancen der Handelsmetropole an Alster und Elbe?

Drei junge Hamburger gehen den nächsten Schritt: Mit virtuellen Rundgängen in 360 Grad durch Fitnessstudio oder Werkstatt begeistern sie auf ihrer Homepage, was mit Technologie alles machbar ist. Sie wollen dem Marketing eine vollständig neue Perspektive geben - und damit ein zukunftsweisendes Business aufbauen. Ein virtueller Hamburg Digital Report über ein echtes HANSESTARTUP - HIER GIBTS DIE GANZE STORY.


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Techniker-Krankenkasse wird Co-Founder des Philips Health Innovation Port in Hamburg.

HANSEHEALTH: Deutschlands größte Krankenkasse beteiligt sich am Startup-Campus des Medizintechnik-Herstellers Philips. Die Techniker Krankenkasse wird künftig Startups ihres Accelerator-Programms im 600 qm großen Coworking-Space des "Health Innovation Port" auf dem Philips-Campus in Fuhlsbüttel ansiedeln. Die TK-Startups werden im Rahmen eines 100-tägigen "Bootcamps" durch Mentoren betreut und vor Ort auch mit den Geschäftsbereichen von Philips vernetzt. Derzeit läuft das Auswahlverfahren für die ersten 3 Startups des Programms. Das Bootcamp ist Teil der "Health-i"-Initiative der Krankenkasse zusammen mit dem Handelsblatt und endet am 7. November mit einem Innovationstag.


Der "Health Innovation Port" ist ein zentraler Innovationsstandort von Phiilips in Hamburg. Das offene Konzept sieht die Verzahnung mit unterschiedlichen Playern des Gesundheitswesens vor. Auf Philips-Seite haben bereits die ersten Startups den Innovation Port bezogen. Dazu gehören Later-Stage-Startups, die einen weitergehenden Marktzugang suchen. Der Philips "Health Innovation Port" ist der erste Coworking-Hub in Hamburg mit Fokus auf E-Health, Gesundheit und Medizintechnik. Weitere Informationen zum TK-Accelerator Programm gibt es auf der Projektseite​. Weitere Informatioenn zum "Health Innovation Port" sind hier zu finden. (Foto: Philip HIP Titelblatt)

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Marketing-Club lädt zum 2. Startup-Slam mit Hamburgs Marketing- und Vertriebs-Profis.

Foto: Tech.Co@Flickr, Lizenz: CC-BY-SA-2.0
HANSENEWS: Der Marketing-Club lädt zum 2. Startup-Slam an den Rödingsmarkt. Am 4. September pitchen 6 ausgewählte Jungunternehmen vor der Marketing- & Sales-Community unserer Stadt. In der Jury sitzen u. a. Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin von G+J Digital Products sowie Heiko Hubertz, Gründer von Bigpoint & CEO von Whow Games. 

Organisator Andreas Schweizer dazu: "Mit dem MarkenSlam unterstützen wir Start-ups aus Hamburg und schaffen eine Plattform, um die neue Generation mit der Erfahrung aus Marketing und Vertrieb zu vernetzen."

Bewerben können sich Startups aus Hamburg, die ihr Business Modell und ihr Produkt einem interessanten Publikum präsentieren möchten. Als Hauptgewinn winkt ein wertvoller Preis, der den Erfolg des Startups unterstützt. Deadline für das Einreichen eines 10 Minuten-Pitches ist der 15. Juli '17. Die Finalisten werden im August d. J. bekanntgegeben. Weitere Infos über die Geschäftsstelle des Marketing-Clubs bei Julia Hergert.


Der Marketing-Club Hamburg ist mit rd. 650 Mitgliedern einer der größten Berufsverbände für Führungskräfte und Experten in Marketing und Vertrieb. Der Club unterstützt Nachwuchs- und Jungunternehmen seit vielen Jahren. Weitere Informationen zum Marketing-Club Hamburg gibt es hier


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Produktwelten in 3D vom Rödingsmarkt.


Computer-generierter Design-Bungalow als Architektur-Lösung
Foto: RenderThat
Texte informieren, Bilder emotionalisieren. In Zeiten digitaler Medien und Kanäle sind Fotos und Video wichtiger denn je. Ob für Endverbraucher, Geschäftskunden oder Businesspartner - hochwertige Visualisierungen verkaufen. Wenn diese naturgetreu und in 3D präsentiert werden, kommen schnell Kosten von 3.000,- € pro Bild und mehr zusammen. Ein kostspieliges Unterfangen - nicht nur für Großunternehmen, auch für den Mittelstand.

"Computer Generated Imaging" kann eine Lösung sein, die Kosten zu senken, die Produktion zu beschleunigen und erstklassige 3D-Animationen zu beflügeln. Zwei junge Absolventen der RWTH Aachen fanden den Schlüssel - und gründeten mit "RenderThat" in Hamburg und Köln und eine Agentur zur Digitalisierung von Produkten und Standorten. 3D-Imaging ist ein Thema für den Hamburg Startup Report und unser HANSESTARTUP der Woche - HIER!

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Olaf Scholz: "Hamburg ist ein guter Ort für die Digitalisierung."


Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz im Betahaus
Foto: HANSEVALLEY
"Ich habe selbst so etwas wie ein Startup gegründet." Als Co-Founder seiner Anwaltskanzlei brach Hamburgs Erster Bürgermeister am Morgen vor mehr als 200 Gästen des Get Startup-Gründerfrühstücks der Bitkom-Startup-Initiative im Betahaus das Eis. "Was man sich gar nicht vorstellen kann ist, wie schwer es ist, loszulegen", pointierte Hamburgs Stadtoberhaupt an Beispielen, wie der Kontoeröffnung und langfristigen Gewerbemietverträgen die Probleme für Existenzgründer. "Langfristigkeit ist am Anfang gar nicht möglich", so Scholz sympathisch und bodenständig. Der ganze Bericht zum Hamburg Digital Event im Magazin.

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Arne Wolter: "Lernen, Ideen sammeln, Dinge anders machen - und die Transformation von G+J unterstützen."

Hamburg ist neben Berlin, Köln und München einer der großen deutschen Medienstandorte. Rd. 3.000 Unternehmen aus Presse und Rundfunk gibt es an Alster und Elbe. Rd. 2/3 der 25 auflagenstärksten Medien werden in der Hansestadt produziert. Zu den größten Playern gehören der Zeit-Verlag, die Spiegel-Gruppe sowie Gruner+Jahr. Die Bertelsman-Tochter ist mit rd. 500 gedruckten und digitalen Marken einer der größten Magazinverlage Europas.

Seit fast 5 Jahren ist der langjährige Gruner+Jahr-Vertriebsexperte Arne Wolter für das Digitalgeschäft am Baumwall mit verantwortlich. Heute erzielt der Verlag in Deutschland und Frankreich jeden 4. Euro mit digitalen Angeboten. Wie die Digitalstrategie von Gruner+Jahr heute aussieht, wie sich Gruner+Jahr für Startups engagiert und wo die Reise in nächster Zukunft hingeht - unser HANSEPERSONALITY ist G+J Chief Digital Officer Arne Wolter.

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Spherie: Eine Reise um die Welt in 360 Grad.

Spice VR-Co-Founder Nicolas Chibac bei der StartupNight.
Foto: HANSEVALLEY
Der voll besetzte Saal im Wirtschaftsministerium an der Berliner Invalidenstraße staunt nicht schlecht: Der Hamburger "Spice VR"-Gründer Nicolas Chibac enthüllt, die Geburt seines Sohnes vor 1 1/2 Jahren mit einer 360 Grad-Kamera gefilmt zu haben. Der Filmproduzent illustriert beim Dronemasters-Pitch auf der StartupNight Luft- und Raumfahrt die Möglichkeiten der 360°-Visualisierung - in Verbindung mit neuester Drohnentechnologie. Ein Hamburg Startup Report.

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Next Private Banking aus der Schanze.


Homescreen der "Ownly"-App
Foto: W&Z Fintech GmbH
Wenn Geschäftsbanken Probleme mit ihren Geschäften haben, wenn Filialbanken ihre Filialen schließen, wenn Universalbanken nicht mehr universal tätig sind - dann ist in der Bankenwelt nicht mehr alles in Ordnung: Eine seit 2008 anhaltende Finanzkrise, eine Nullzinspolitik mit weitreichenden Folgen und pfiffige Fintech-Startups, die mit digitalen Angeboten Servicelücken etablierter Player nutzen - all das macht es dem Privat-, Firmen- und Großkundengeschäft etablierter Finanzinstitute zunehmend schwierig. 

Hamburg ist Deutschlands zweitgrößter Bankenstandort. Neben Deutschlands ältester und größter Sparkasse gesellen sich bekannte Geschäftsbanken und vor allem eine Reihe namhafter Privatbanken an Alster und Elbe. Namen, wie Berenberg, Donner & Reuschel, Goyer & Göppel, Hanseatic, Sutor und M. M. Warburg & CO sind hoch angesehen. Was unternehmen Hamburger Privatbanken, um zusammen mit ihrer Kundschaft sicher in die digitale Zukunft zu kommen? Ein Hamburg Startup Report.

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Heiko Milde: "Wir sollten noch mehr auf Hamburgs Stärken setzen."

Hamburgs Startup-Förderer Dr. Heiko Milde
Foto: IFB Hamburg
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank IFB ist mit ihrem Start am 1. August 2013 ein echter "Spätzünder" unter den landeseigenen Förderbanken. Für Hamburgs Startups ist die IFB Hamburg jedoch ganz weit vorn. Wie kaum eine Förderbank hat die IFB von Anfang erkannt, wo Startups in Gründung und Wachstum der Schuh drückt.

Bundesweit bekannte und erfolgreiche Hamburger Startups, wie Baqend, LifeTime, Familonet und Tinitracks gehören zum Portfolio der IFB Startup-Tochter IFB Innovationsstarter GmbH. Federführend verantwortlich für die städtische Startup-Förderung ist Heiko Milde. Der Elektrotechniker und Informatiker versteht Startups - und ist ein beliebter Ansprechpartner. Unser HANSEPERSONALITY ist Dr. Heiko Milde.

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Open Office Hour zieht in die Hafencity.


Alles neu macht der Mai: Pünktlich zum Frühling zieht die Medien Office Hour für Hamburgs Startups in die Hafencity. Ab 11. Mai d. J. können junge Tech-Firmen ihre Ideen, Produkte und Services der Redaktion von HANSEVALLEY in der neuen Friendsfactory vorstellen. Auch im Mai öffnet die Open Office Hour ihre Pforten, um spannende Geschichten für das Ressort HANSESTARTUPS kennenzulernen. Ein Hamburg Startup Event.


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Prof. Dr. Günther Strunk: Familienunternehmen + Startups? Es geht um Unternehmertum!


Prof. Dr. Günther Strunk, Leiter des HIF
Foto: Günther Strunk
Startups haben große digitale Ideen, die oftmals nicht fliegen. Mittelständler haben ein erfolgreiches Geschäft. das in der digitalen Welt droht, abzustürzen. Beide haben ein Problem, was ihr Geschäft angeht. Und beide sind in Hamburg zu Hause.

Eine der interessantesten Fragen zur Lösung lautet: “Wie kommen Hamburgs "Pfeffersäcke" mit Hamburgs "Jungspunden" zusammen?” Mitte Februar trafen sich an der Leuphana-Universität in Lüneburg erstmals 60 Startupgründer und Familienunternehmer zum branchenübergreifenden Kennenlernen. Unser HANSEPERSONALITY ist Prof. Dr. Günther Strunk.

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#HanselabX – Hier wird Zukunft gemacht ...


Volles Haus beim #HanseLabX von Hanse Ventures & Labor X
Foto: Facebook - Hanse Ventures
.. jedenfalls vielleicht. Denn das Risiko des Scheiterns ist bei jeder Unternehmung bekanntermaßen potentiell möglich. Das wusste auch Jochen Maaß, Managing Partner & Co-Founder von HanseVentures, in seiner Keynote zu berichten. Zum Glück aber aus der Beobachtung bei Anderen, während er als 15-jähriger Jungunternehmer doch wieder zurück auf die Schulbank musste, anstatt seine Unternehmerkarriere forciert fortsetzen zu können. Ein Hamburg Startup Report.

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12min.me -  eskaliertes Hobby mit 1.000 Teilnehmern.


Lockerungsübungen bei der Premiere in Münster:
Martin Zielinski vom 12min-Orgateam Hamburg.
Aus unserer Sicht machte es 2013 total Sinn, mal ein Meetupformat zu initiieren, 
welches Besuchern in kurzer Zeit prägnanten Input zu einem vorher definierten Thema liefert: 12 Minuten sind dafür absolut richtig, wie sich nun heraus gestellt hat. Mittlerweile wird das Konzept auch von anderen Organisationen und Events in Deutschland und der Schweiz kopiert (sie versuchen es zumindest). 

Das Konzept war Mittel zum Zweck, um endlich mal ein vernünftiges Maß zwischen fachlichem Input und Netzwerken zu gestalten. Gerade in Hamburg gab es kein dynamisches Format, was in weniger als zwei Stunden drei Vorträge und danach unkonventionelle Zeit zum Netzwerken bot - kostenlos. Ein Hamburg Startup Report.

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Prof. Dr. Henning Vöpel: Wer zu spät kommt, fliegt raus.

Hamburgs Digital-Forscher Prof. Dr. Henning Vöpel
Foto: HWWI
Konsolidierung der Startup-Szene, Rausflug aus globalen Logistik-Ketten, Reorganisation der Wirtschaft - die Digitalisierung wird auch vor Hamburgs Toren nicht halt machen. Am renommierten WeltWirtschaftsInstitut beschäftigt man sich in einem eigenen Forschungsbereich mit den Herausforderungen der Digitalisierung für die Freie und Hansestadt.

Der digitale Kopf des HWWI ist Direktor und Geschäftsführer des Instituts und Dozent an der Hamburger Wirtschaftshochschule HSBA. Unser HANSEPERSONALITY ist Prof. Dr. Henning Vöpel.


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HANSESTARTUPS in den Otto Liquid Labs: 1 und 1 macht 3.


Der Empfang der Liquid Labs in der Poststraße.
Foto: HANSEVALLEY
Hamburg-Neustadt, an der Flaniermeile Große Bleichen. Hier in der Poststraße
entstehen für Deutschlands größten Versandhändler digitale Lösungen. Nebenan Rechtsanwälte, Steuerberater und Vermögensverwalter der Hamburger Kaufmannschaft. Doch hinter einer schlichten Glastür im 2. Stock arbeitet ein Team an Dingen, die es noch gar nicht gibt. Es ist der hauseigene Company Builder der Otto Group.

Michael Backes gilt als brillanter Techi. Seine Top-3-Kompetenzen bei Linkedin sind 1. Startups, 2. Entrepreneurship und 3. E-Commerce. Genau darum kümmert sich der "Early Adaptor" zusammnen mit seinem Sparringspartner, Vertriebs-Profi und VC-Experte Paul Jozefak in den Liquid Labs. 8 km von der Werner-von-Otto-Straße entfernt zeigen sie seit 5 Jahren zusammen mit einem 5-köpfigen Kernteam, was geht. Ein Hamburg Startup Report.


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