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Donnerstag, 8. Oktober 2026

"Black Friday": Mobilfunk zum Bestpreis - SIM-sala-bim!

HANSE DIGITAL SHOPPING 

Beim Serviceprovider "Mobilezone" setzt man für "HIGH Mobile" auf ... einen Hai, was sonst?!
Urheber: HIGH Mobile/Mobilezone, Grafik: high-mobile.de

Ende November ist wieder "Rambazamba" unter deutschen Dächern. Nicht etwa bei Pannenkanzler Merz und seinem treuesten Diener im Kanzleramt "Philip den I." - mit und wieder ohne Strandkorb auf dem Balkon. Das ist eher eine andere, peinliche Geschichte. Die Rede ist bei uns von "Black Friday" und "Cyber Monday" - oder eigentlich muss man mittlerweile von einem "Black Month" ab Ende Oktober/Anfang November sprechen, denn die Shopping-Knaller im Vorweihnachtsgeschäft kommen von Jahr zu Jahr immer früher. Das freut den ambitionierten Schnäppchenjäger mit nervösem Zeigefinger am Bestellbotton und ärgert so manchen Onlinehändler, der seine Aktionsware immer früher besorgen muss, um nicht in der Rabattschlacht zu verlieren.

Neben Unterhaltungselektronik wie WLAN-Lautsprecher und ANC-Kopfhörer, Telekommunikation wie 5G-Smartphones und OLED-Tablets spielen Mobilfunkverträge im "Black Friday"-Geschäft eine bedeutende Rolle. Nachdem sich die meisten deutschen Netzbetreiber, ihre Discountmarken und die unabhängigen Serviceprovider nach einer fast ruinösen "Black Friday"-Rabattschlacht im vergangenen Jahr mit noch mehr Datenvolumen, noch niedrigeren Tarifen und noch attraktiveren Monatsverträgen gegenseitig übertrumpft haben (danke "Freenet" für die Rabattschlacht!), sind im Laufe dieses Jahres die Preise Stück für Stück gestiegen. Thomas Keup hat die besten Tipps und Tricks für einen günstigen und guten Handyvertrag:

"Simon" von "SIMon Mobil" ist der wahrscheinlich frechste Sparfuchs im Web.
Urheber: SIMon Mobile/Vodafone, Video: YouTube

Wirkliche Schnäppchen im Mobilfunk sind kein Zufall, und schon gar kein Versehen. Da jeder Bundesbürger vom Baby bis zum Greis mittlerweile rd. 2,5 aktive Mobilfunkverträge hat und in den vier Mobilfunknetzen "Vodafone", "Telefonica", "Telekom" und "1&1" mehr als 200 Mio. SIM-Karten freigeschaltet sind, kann man trotz relativ hoher Preise im EU-Vergleich von einer Sättigung des Mobilfunkmarktes sprechen. Das heißt: Der Eine jagt die Kunden des Anderen ab, die eine Discountmarke unterbietet die andere Budgetmarke beim Preis, der eine Onlineanbieter übertrumpft den anderen Internetanbieter mit mehr Datenvolumen. Und genau in diesem Konkurrenzkampf um jeden Kunden kommen wichtige Shoppingereignisse wie "Black Friday" genau richtig - für Anbieter wie Kunden.

Kosteten im unteren Preissegment 20 GB Datenvolumen plus All-Net-Flat die letzten Jahre mit 4,99 € vor allem bei "Drillisch" von "1&1" nahezu stabil immer das Selbe, konnten Schnäppchenjäger im vergangenen Jahr zu "Black Friday" sogar 25 GB bei "Blau" von "Telefonica" zum gleichen Preis rausholen. Aktuell liegen 20 GB bei "Drillisch" mit 6,99 € pro Monat 2,- € höher - alternativ bei "Simyo" auch mit 25 GB - was über zwei Jahre satte 48,- € mehr in der Kasse des Mobilfunkers bedeutet. Im Highend-Segment trupfte "Klamobil" von "Freenet" zum "Black Friday" '25 mit einer echten Unlimited-Datenflatrate ohne Nachbuchungen (sprich ohne "on demand") im "Telefonica"-Netz für gerade einmal 14.99 €. Selbst die "Telekom" machte mit ihrer Onlinemarke "Congstar" da fröhlich mit. Heute liegt solch einen Flatrate bei mind. 19,99 € - z. B. über "Handyhelden" bei "Klarmobil" im "Telefonica"-Netz. 

Bei all den Marken, Netzen und Preisen kann selbst der geübte Mobilfunkkunde schnell die Übersicht verlieren. Und so bringen wir rechtzeitig vor der "Black Friday"-Schlacht 2026 ein wenig Ordnung in den Tarifdschungel, zeigen, welche Mobilfunkmarken generell zu den günstigsten Anbietern zählen, wo man am Besten die Preise und Leistungen online vergleicht, und wovon man lieber die Finger lassen sollte, wenn man sich nicht nach Abschluss eines 2-Jahres-Vertrags ärgern will. Der Einfachheit halber vergleichen wir hier nur Postpaid-Angebote - also Verträge mit 1 bis 24 Monaten Laufzeit als "SIM-Only"-Tarife. Prepaid-Angebote mit 28 Tagen Laufzeit und Notwendigkeit der monatlichen Aufladung lassen wir außer acht. Ebenso berücksichtigen wir keine Paketpreise mit Vertrag plus Handy.

Die "1&1"-Schwester "Drillisch" gehört zu den großen Playern im Discount-Tarifdschungel.
Grafik/Montage: teltarif.de, KI-generiert

Fangen wir mit den "bösesten Fallen" an: Wenn Sie zu viel Geld haben, gehen Sie in einen Mobilfunkshop von "Freenet", "o2", "Vodafone" oder "Telekom" auf Ihrer Einkaufsstraße oder im nächsten Shopping-Center und lassen sich von einem versierten Verkäufer einen Premium-Vertrag aufschwatzen - am Besten noch mit 100 bis 300 Mbit/Sekunde Downloadrate mit einem satten Aufschlag. Das Gleiche gilt für die Webseiten der genannten Netz- und Servicebetreiber. Hier kommt noch "1&1" dazu. Heißt im Klartext: Bei den Stamm- bzw. Premiummarken zahlen Sie mind. 14,99 € bis 19,99 € für fast nichts - also mindestens das Doppelte als bei Discount-Schnäppchen. Dafür rückt "1&1" gerade mal 10 GB raus und Wettbewerber "o2" von "Telefonica" lediglich 15 GB. Das meinen die ernst ...

Wenn Sie um die Stamm- bzw. Premiummarken vor Ort und im Internet einen großen Bogen gemacht haben, stellt sich die Frage: Wo gibt es denn nun die günstigsten Tarife mit All-Net-Flat für Telefonie und SMS - und vor allem mit ordentlich Datenvolumen? Die Antwort lautet: Bei den Dritt- bzw. "No Thrill"-Marken der Mobilfunknetzbetreiber und bei bekannten Serviceprovidern. Wir unterscheiden dabei nicht zwischen "virtuellen Mobilfunkanbietern" mit eigener Technik und reinen Vertriebsmarken, hinter den sich die Onlinetöchter der großen Netzbetreiber verstecken. Machen wir es einfach und der Reihenfolge nach: 

 Billiganbieter im "Vodafone"-Netz: 
  • "Allmobil" ist die Billigmarke von "Vodafone", zu finden unter logitel.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Otelo", verkauft exklusiv über "Logitel" - einem Händler ohne Netz - aber attraktiven Zugaben, wie "Amazon"-Gutscheinen.
  • "Handyhelden" ist eine Billigmarke aus Groningen, zu finden unter handyhelden.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Klarmobil". Angebote gibt es für die Netze von "Vodafone", "Telefonica" und "Telekom" - immer mit Vertrag der "Freenet"-Tochter.
  • "Klarmobil" ist eine Billigmarke von "Freenet", zu finden unter klarmobil.de, mit SIM-Karte und Rechnung "Klarmobil", wahlweise mit Angeboten in den Netzen von "Vodafone", "Telefonica" oder "Telekom". Hier gibt es oft attraktive Kampagnen.
  • "SIMon Mobile" ist eine Billigmarke von "Vodafone", zu finden unter simonmobile.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "SIMon Mobile", mit wenigen ausgewählten Angeboten im "Vodafone"-Netz. Interessant sind die besonders herausgehobenen Angebote.
  • "SparSIM" ist eine Billigmarke von "Mobilezone", zu finden unter sparsim.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Otelo", mit wenigen ausgewählten Angeboten im "Vodafone"-Netz. Leider mit einmaligen Anschlusskosten.
 Billiganbieter im "Telefonica"-Netz: 
  • "Go mobile" ist eine Billigmarke von "Media Markt-Saturn", zu finden unter tarife.mediamarkt.de/lets-go-mobile-tarife/, mit SIM-Karte und Rechnung von "O2" und  wenigen ausgewählten Angeboten im "Telefonica"-Netz.
  • "Handyhelden" ist eine Billigmarke aus Groningen, zu finden unter handyhelden.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Klarmobil". Angebote gibt es für die Netze von "Vodafone", "Telefonica" und "Telekom" - immer mit Vertrag der "Freenet"-Tochter.
  • "Happy Sim" ist eine Billigmarke von "Klarmobil", zu finden unter happy-sim.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Klarmobil", mit wenigen ausgewählten Angeboten im "Telefonica"-Netz. Und diese Tarife bieten Bestpreise im Netz der Spanier.
  • "Klarmobil" ist eine Billigmarke von "Freenet", zu finden unter klarmobil.de, mit SIM-Karte und Rechnung von Klarmobil", wahlweise mit Angeboten in den Netzen von "Vodafone", "Telefonica" oder der "Telekom". Hier gibt es oft attraktive Kampagnen.
  • "Simyo" ist die Billigmarke von "Telefonica", zu finden unter simyo.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Blau", verkauft über "Mobilezone" - früher bekannt unter "Sparhandy", heute eine Tochter von "Freenet". "Simyo" bietet sehr günstige Tarife.
 Billiganbieter im "Telekom"-Netz: 
  • "Fraenk" ist die Billigmarke der "Telekom", zu buchen nur über die "Fraenk"-App für Android oder iPhone, mit SIM-Karte und Rechnung von "Fraenk". Wer komplett ohne Papierkram auskommen will, sollte sich dieses Angebot genauer anschauen.
    • "Handyhelden" ist eine Billigmarke aus Groningen, zu finden unter handyhelden.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "Klarmobil". Angebote gibt es für die Netze von "Vodafone", "Telefonica" und "Telekom" - immer mit Vertrag der "Freenet"-Tochter.
      • "Handystar" ist eine Billigmarke von "Mobilezone", zu finden unter handystar.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "High Mobile", mit teilweise günstigeren Tarifen im "Telekom"-Netz als "High Mobile" selbst. Und die sind für "Telekom"-Tarife top.
        • "High Mobile" ist ein Billiganbieter von "Mobilezone", zu finden unter high-mobile.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "High Mobile", mit wenigen ausgewählten Angeboten im "Telekom"-Netz. Und die sind für "Telekom"-Tarif sehr attraktiv.
        • "Klarmobil" ist eine Billigmarke von "Freenet", zu finden unter klarmobil.de, mit SIM-Karte und Rechnung "Klarmobil", wahlweise mit Angeboten in den Netzen von "Vodafone", "Telefonica" oder der "Telekom". Hier gibt es oft attraktive Kampagnen.
         Billiganbieter im "1&1"-Netz: 
        • "Drillisch" ist der Billiganbieter von "1&1", zu finden unter verschiedenen Marken (hier bei "Teltarif"), mit SIM-Karte und Rechnung von "Drillisch", im Netz von "1&1" sowie mit Roaming im "Vodafone"-Netz. Immer wieder mit attraktiven Wochen-Angeboten.
        • "GMX" und "WEB.DE" sind Billigmarken von "1&1", zu finden unter gmx.1und1.de bzw. web.1und1.de, mit SIM-Karte und Rechnung von "1&1", mit wenigen ausgewählten Angeboten im "1&1"-Netz, allerdings teurer als die "Schwestermarken" von "Drillisch".
        Einige der Billiganbieter versuchen, das Netz in dem sie funken, zu verbergen. Dann heißt es im Angebot häufig "im besten D-Netz" oder "im sehr guten D-Netz". Das "beste D-Netz" steht für die "Telekom", das "sehr gute D-Netz" für "Vodafone". "Telefonica"-Tarife werden eher nicht versteckt. Wer es genau wissen will, wo er in Zukunft eingebucht wird, schaut nach dem für alle Anbieter gesetzlich vorgeschriebenen "Produktinformationsblatt", auch als "Vorvertragliche Information" bezeichnet. Gerade bei Anbietern mit mehreren Netzen im Angebot, wie "Handyhelden", "Klarmobil" oder "Freenet", sollte man genau hinschauen. Der Link dazu ist manchmal erst auf der 2. Seite des Bestellformulars oder unter "Details" versteckt.

        Neben den Billig- bzw. "No-Thrill"-Marken der Netz- und Serviceprovider haben sich ein paar weitere interessante Anbieter mit z. T. sehr günstigen Tarifen in den Postpaid-Markt geworfen. Da sind zum Einen die früheren "Ethno-Discounter" aus Großbritannien, sprich "Lebara" und "Lyca". Beide virtuellen Provider - heute nur noch im "Telefonica"-Netz - bieten in ihren Verträgen z. T. als Zugabe Freiminuten für diverse Länder an, zu finden unter lebara.de und lycamobile.de. Hier fangen die günstigsten Tarife unter 5,- € an, z. T. mit niedrigen Anschlusspreisen. In der "Media Markt-Tarifwelt" gibt es zudem Tarife der Marke "Go Mobile". Dahinter stecken aktuell Tarife von "Telefonica", abgerechnet unter Handelsmarke "O2 Basic". 

        Damit das Markenchaos perfekt wird, an dieser Stelle noch ein paar Informationen zu den anderen Onlinemarken der Netz- und Serviceprovider - in alphabetischer Reihenfolge. "Telefonica" hat sich nach großem Aussortieren vor einigen Jahren auf "Blau" als Online-Anbieter unter blau.de konzentriert. Die "Telekom" schickt neben Billiganbieter "Fraenk" vor allem "Congstar" unter congstar.de in den Wettbewerb. So ist der Serviceprovider "Freenet" auch als eigene Marke unter freenet.de unterwegs. Direkter Rivale aus dem Hause "Vodafone" ist die Online-Marke "Otelo" unter otelo.de. Und ja, auch die Onlinemarken der Netz- und Serviceprovider bieten z. B. zu "Black Friday" z. T. eigene Knaller-Angebote - unabhängig der konzerneigenen Billigmarken (siehe oben).

        Wir haben bei unserem Vergleich auf Prepaid-Anbieter, wie "Ay Yıldız" von "Telefonica", "CallYa" von "Vodafone", "Edeka Smart", "Ja! Mobil", "Kaufland Mobil", "Norma Connect" und "Rewe Mobil" alle von der "Telekom", "Fonic" von "Telefonica", "Lidl Connect" von "Vodafone", "MagentaMobil Prepaid" von der "Telekom" sowie auf "Netto Mobil" und "Ortel" von "Telefonica" verzichtet. Die Aufzählung ist in keiner Weise vollständig, da auch die Online-Marken der Netz- und Serviceprovider Prepaid-Angebote vermarkten. Unser Argument: Da der abzurechnende Zeitraum eines Prepaid-Vertrages generell 28 Tage beträgt, zahlt man aufs Jahr hochgerechnet 13 "Monate" statt wie bei Laufzeitverträgen 12 Monate. Somit sind Prepaid-Angebot meist teurer, als Postpaid-Verträge. Wer die Flexibilität eines Monatsabos haben will, sollte aus unserer Sicht einen Postpaid-Vertrag mit 1 Monat Laufzeit wählen.

        Die wichtigste Entscheidung ist, in welchem Mobilfunknetz man telefonieren und surfen möchte. Unsere Frage dazu lautet: 'Wie ist der Empfang bei Ihrem jetzigen bzw. ihrem gewünschten Netzbetreiber?' Dabei sollten Sie eigene Erfahrungen zu Hause und am Arbeitsplatz einbeziehen, ebenso wie Freunde, die sie besuchen, Ihre Nachbarn am Wohnort und Ihre Kollegen am Arbeitsplatz. Entsprechend können Sie einzelne Netzbetreiber in die engere Wahl ziehen (Ihr "Consideration Set") - und Netze mit negativen Erfahrungen in Ihrem Umfeld ausschließen. Eine gute Übersicht zur Qualität der "Discounter" bietet der Netztest von "Connect". Dabei sind die "D-Netze" von "Vodafone" und "Telekom" nicht unbedingt besser als die früheren "E-Netze" wie "Telefonica" (und vormals "E-Plus") oder neue Anbieter, wie "1&1". 

        Wer sich zu "Black Friday" und "Cyber Monday" bzw. zum "Black Month" auf ein Mobilfunk-Schnäppchen vorbereiten will, dem empfehlen wir bekannte Schnäppchenblogs im Internet per E-Mail zu abonnieren, wie DealDoktor.de, Mein-Deal.com, MyDealz.de oder Schnaeppchenfuchs.de. Die meisten Angebote zu "Black Friday" werden hier zuerst veröffentlicht. Dies gilt auch für Handytarife. Dabei wichtig: Die Händler und Mobilfunker spielen ihre Angebote teilweise nur über ein oder zwei Schnäppchenseiten aus. So kann man in Einzelfällen zusätzlich noch Einkaufsgutscheine als Belohnung absahnen (z. B. bei "DealDoktor"). Einzige Voraussetzung: eine kostenlose Anmeldung, um einen "Bonusdeal" in Anspruch zu nehmen.  

        Generell kann man diese Tipps zusammenfassen:
        • Die Billigmarken (wie "Drillisch" von "1&1"), Serviceprovider (wie "Klarmobil" von "Freenet"), Ethno-Marken (wie "Lebara" und "Lyca") sowie Handelsmarken (wie "Go Mobile" bei "Media Markt-Saturn") sind im Normalfall günstiger, als die Online- sowie die Stamm- bzw. Premiummarken der Netzbetreiber. Ausnahmen gibt es u. a. zu "Black Friday".
        • Die meisten Datentarife bieten heute eine Downloadgeschwindigkeit mit komfortablen 50 Mbit/sek. und einen Upload von 25 bis 32 Mbit/sek. an. Einige höherwertige Tarife kommen sogar mit 100 Mbit/sek. im Download. Hohe Downloadraten bis zu 300 Mbits und Uploads bis zu 100 Mbits gibt es vor allem in den Premiumtarifen von "Vodafone", "Telekom" & Co., die auch deshalb teurer sind.
        • Viele Laufzeit-Verträge können bis zu 3 Monate in der Zukunft begonnen werden. Ob dies bei Ihrem Angebot der Fall ist, finden Sie im Antragsformular, bevor Sie es abschicken. Fragen Sie ggf. beim Verkäufer per Hotline, Chat oder E-Mail nach, bevor Sie bestellen. Ihr Vorteil: Sollten Sie aus einem bestehenden Vertrag wechseln wollen, müssen Sie ggf. weniger oder gar nichts doppelt zahlen.
        • Bei 24-Monats-Verträgen fallen oft keine, nur geringe oder nach Freischaltung wieder erstattete Anschlusskosten an. Bei Freischaltkosten von 9,99 € bis 39,99 € kann das einen Unterschied machen, rechnet man die zusätzlichen Kosten auf den Monatspreis um (bei 39,99 € sind dies 1,67 € mehr jeden Monat).
        • Bei den meisten Tarifen können Sie Ihre Handynummer vom früheren Mobilfunkanbieter mitnehmen. Für die Mitnahme verlangt heute weder der alte noch der neue Anbieter eine Gebühr. Manche Anbieter bieten eine Prämie von bis zu 50,- € für die Mitnahme der Rufnummer in einen neuen 24-Monats-Vertrag (z. B. "Simyo"). Wichtig: Die Rufnummernmitnahme ist nur in ein anderes als das bisherige Netz möglich. 
          • Wer heute noch extra Geld für die Nutzung des 5G-Netzes zahlt, hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Die meisten Tarife - dies gilt auch für Billig- und "No Thrill"-Marken - bieten ganz selbstverständlich das gesamte Datenvolumen in 5G-Geschwindigkeit des jeweiligen Netzbetreibers an. 
          • Wie beim 5G-Netz ist auch die Bereitstellung einer eSIM neben der Multi-SIM-Plastikkarte heute in den meisten Tarifen inklusive. Einige Anbieter (wie "Drillisch") lassen sich die Plastik-SIM-Karte mit einmalig 2,99 € bezahlen. Gleiches gilt für "Multicards", um mit einem Vertrag auf mehreren Geräten (z. B. Handy + Tablet)  zu surfen ("Drillisch" 2,95 €/Monat).
          • Für den Urlaub ist u. a. das EU-Roaming wichtig - unabhängig des Mobilfunkanbieters und des Vertragstarifs. Generell kann man sein monatliches Datenvolumen bis zu 4 Monate im Jahr weitgehend uneingeschränkt im EU-Ausland ("Fair-Use-Policy") nutzen. Ausnahmen gibt es z. B. bei den Ethno-Discountern (wie "Lebara") und reinen Deutschlandtarifen. Weitere Infos zum Thema hat "Handyhase" aufbereitet.
          • Die Abrechnung der Vertragstarife erfolgt monatlich. Dazu wird die Rechnung im Online-Kundenkonto und in der Handy-App des Anbieters bereitgestellt. Die Bezahlung erfolgt vom Konto. Einige Anbieter bieten die Bezahlung per "Paypal" und von der Kreditkarte an. Auf jeden Fall sollte man die Rechnung jeden Monat prüfen, damit keine ungewollten Posten abgerechnet werden. Das gilt z. B. für Antiviren-Software, die vor allem bei "Freenet" gern gratis mitgeliefert wird und nach 2 oder 3 Monaten Geld kostet.
          • Erwarten Sie weder bei Premium- noch bei Billig-Verträgen guten Kundendienst. Mit etwas Pech landen Sie 40 Minuten in der Warteschleife, wie mehrfach bei "Vodafone" erlebt. Und dann haben Sie einen unmotivierten, pampigen Agenten aus einem externen Call-Center mit mangelhaften Sprachkenntnissen am Hacken. Mit etwas Glück erreichen Sie aber auch innerhalb einer Minute eine qualifizierte Unterstützung, wie es u. a. "Drillisch" oft beweist.
          • Grundsätzlich sollte man rechtzeitig vor Ablauf eines 2-Jahres-Vertrags diesen kündigen, um einen günstigeren und/oder leistungsstärkeren Vertrag zu buchen. Dabei sollte man die Billig-, Online- und Stammmarken (z. B. "Vodafone" vs. "Otelo" vs. "SIMon Mobile" vs. "Allmobil") ebenso vergleichen, wie Serviceprovider (z. B. "Handyhelden" vs. "Klarmobil" vs. "Freenet"). Im Notfall kann man die Kündigung noch wenige Tage vor Vertragsende zurücknehmen.
          • Wer seinen bisherigen Provider behalten will, kann bei diesem vor Ablauf des aktuellen Vertrags nachfragen, was er einem für einen neuen 2-Jahres-Zeitraum anbietet. So können z. B. überteuerte "1&1"-Handyverträge aus Koppelgeschäften mit DSL-Anschlüssen nachgebessert werden. Auch die Tochter "Drillisch" zieht bei einer Vertragsverlängerung mit und bietet in der Regel die aktuellen Neukundentarife auch für Bestandskunden. Der Vorteil: keine Papierkram, keine neuen Freischaltkosten und keine neue SIM-Karte. 
          Mit unseren Praxistipps dürfte fast jeder Kunde einen guten und günstigen Mobilfunkvertrag finden, ohne sich von einem Netz- oder Serviceprovider über den Tisch ziehen zu lassen. Dabei spielt der effektive Preis pro Monat inkl. zusätzlicher Kosten die entscheidende Rolle. Denn niemand kann wirklich vor aktiver Nutzung beurteilen, ob das gewählte Netz die versprochene Leistung bringt. Eine objektive Möglichkeit zur Bewertung bietet der "Mobilfunk Check" der Bundesnetzagentur. Mogelt sich hier ein Netz durch, kann das für Nutzer sogar Rückerstattung von Monatsbeiträgen bedeuten. Doch eigentlich will man nur ein sehr gutes Netz.

          Unser Fazit: Teure Verträge aus Mobilfunkshop oder von den Premiummarken der Netzbetreiber und Unlimited-Verträge müssen meist nicht sein. Zumal die meisten Nutzer nur rd. 8 GB im Monat mobil surfen (schauen Sie mal im Handy nach Ihrem verbrauchten Datenvolumen ...) Die Wahl des geeigneten Netzes hängt von eigenen und persönlichen Erfahrungen rund um das Zuhause und den Arbeitsplatz ab. Fast alle Netzbetreiber haben eigene Billig- bzw. "No-Thrill"-Marken mit günstigen Konditionen. Mit Postpaid-Verträgen über 1 bis 24 Monate kommt man meist günstiger, als mit Prepaid-Angeboten. Und mit bekannten Schnäppchenblogs hat jeder die Chance (nicht nur) zu "Black Friday" einen Top-Vertrag zu schießen. 

          Wir wünschen allzeit bestes Netz!

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