HANSEHELP

HANSEHELP - Hilfe zur Selbsthilfe:



Foto:  NIH-NIADID, Lizenz: CC BY-SA 2.0

"Gerade der Mittelstand zeichnet sich neben einer starken Kundenorientierung häufig durch Reaktionsgeschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit aus, das macht vielfach große Hoffnung“

Management-Experte Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler
Institutsleiter Entrepreneurship Institute,
International School of Management, ISM

ISM Entrepreneurship-Professor Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler
Foto: ISM 

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen stellt die Coronakrise auf eine harte Probe und macht vor kaum einer Branche halt. Um Unsicherheit und Aktionismus entgegenzuwirken, hat Prof. Dr. Ulrich Lichtenthaler von der International School of Management (ISM) einen Krisen-Kompass entwickelt, der in praktischen Schritten einen Weg zum systematischen Vorgehen weist.

Schritt 1 – Krisentrends: Die Auswirkungen der Krise auf verschiedene Branchen sind vielfältig. Zunächst hilft es, die wichtigsten aktuellen Entwicklungen für das eigene Unternehmen zu identifizieren. Was führt zu unmittelbaren Problemen und muss direkt angegangen werden? Welche Trends stellen in absehbarer Zeit eine Gefahr da? Welche Entwicklungen könnten eine Chance für das Unternehmen bieten? Wer beispielsweise Innovationsprojekte jetzt nicht stoppen muss, kann mittelfristig umso mehr von neuen Produkten und Dienstleistungen profitieren.

Schritt 2 – Wertschöpfungskette: Einige Aktivitäten der Wertschöpfungskette funktionieren auch in der Krisenzeit, andere können zu Problemen führen. Im zweiten Schritt sollten daher auch die Stufen der Wertschöpfungskette in unmittelbar problematische, mittelfristig gefährdende und gegebenenfalls positive Auswirkungen eingeteilt werden. Manche Unternehmen dürften zum Beispiel noch produzieren, sind aber wegen fehlender Teile nicht mehr in der Lage dazu. Diese Stufe würden wir also als akutes Problem rot markieren.

Schritt 3 – Stakeholder: Als Unternehmer kennt man seine üblichen Verdächtigen in Form von Kunden, Lieferanten oder Kooperationspartnern“, so Lichtenthaler. „Auch hier gilt es, die aktuellen oder zu erwartenden Probleme zu kategorisieren.“ Wessen Entwicklung stellt ein konkretes Problem dar? Beispielsweise könnte ein wichtiger Lieferant ausfallen. Welche neuen Akteure werden mittelfristig relevant, zum Beispiel ein zusätzlicher Logistikdienstleister?

Schritt 4 – Schlüsselfelder: Stellt man die Ergebnisse aus Krisentrends, Wertschöpfungskette und Stakeholdern gegenüber, lassen sich systematisch die Schlüsselfelder ableiten, auf die es in den kommenden Wochen und Monaten besonders ankommt. Besonders anschaulich funktioniert das tabellarisch mit einer Analyse, welche Trends sich auf welche Stakeholder an welchen Wertschöpfungsstufen auswirken. Mit einer Farbskala können dann die einzelnen Problemstufen übersichtlich dargestellt werden. „Gerade das Priorisieren der kritischen Felder hilft, sich nicht von weniger wichtigen Entwicklungen und Herausforderungen ablenken zu lassen.“

Schritt 5 – Maßnahmen: Die wichtigsten Maßnahmen leiten sich aus den Schlüsselfeldern ab und stellen den Kern der Initiativen zur Krisenbewältigung dar. „Für jeden dieser Kernpunkte können Sie passende Maßnahmen erstellen und die unmittelbaren nächsten Schritte angehen“, so Lichtenthaler. „Kurzfristiges 'Troubleshooting' und die strategische Vorbereitung auf die 'Post-Pandemic Period' können dabei Hand in Hand gehen.“


Hilfsuchenden Unternehmern steht Prof. Dr. Lichtenthaler unter ulrich.lichtenthaler@ism.de gern für einen Austausch zum Krisenmanagement zur Verfügung.

Hinweis: HANSEVALLEY veröffentlicht diese Information im Rahmen der Pressearbeit der ISM.

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Zeit, Hilfe zu bieten:

Wir haben mit den Hanse Digital Experten ein Hilfspaket geschnürt: mit der ALSTERCOMPANY - den Hamburg Digital Relations, mit HANSEVALLEY - dem Hanse Digital Magazin und SHORTCUT - dem Hanse Business Development. Unser Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Angebot an junge und etablierte Tech-Companies, -Netzwerke und -Spezialisten, die jetzt Unterstützung anbieten wollen: Wir bringen Ihre Botschaft in die Öffentlichkeit - hier, sofort, kostenlos:


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Das Corona-Virus SARS-Covid-19 unter dem Mikroskop:
Foto:  NIH-NIADID, Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Lassen Sie uns in diesen Wochen besonders zusammenhalten, gut aufeinander aufpassen und unseren Mitmenschen helfen. Vergessen Sie dabei aber bitte nicht, auch auf sich aufzupassen und an sich selbst zu denken. Denn Gesundheit ist das höchste Gut - und in manchen Fällen nur schwer wiederzuerlangen, jenseits aller menschlichen, medizinischen, technischen oder digitalen Möglichkeiten.


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