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Dienstag, 21. März 2017

HANSECOMMUNITY: 12min.me - eskaliertes Hobby mit 1.000 Teilnehmern.

Das Hamburg Digital Magazin bietet Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Möglichkeit, interessante Positionen zu Technologien, Digitalisierung, Wirtschaftsförderung und digitalem Leben als Gastbeitrag ungefiltert vorzustellen.

Martin Zielinski ist Mitglied des 12min.me-Orgateams in Hamburg und aktiver Community-Supporter. Im Rahmen der Kooperation mit unserem HANSEPARTNER sind wir auf die Idee gekommen, Martin 12min.me vorstellen zu lassen - ohne Filter und ohne Feinschliff. Hier ist sein Beitrag:


Lockerungsübungen bei der Premiere in Münster:
Martin Zielinski vom 12min-Orgateam Hamburg.
Aus unserer Sicht machte es 2013 total Sinn, mal ein Meetupformat zu initiieren, welches Besuchern in kurzer Zeit prägnanten Input zu einem vorher definierten Thema liefert: 12 Minuten sind dafür absolut richtig, wie sich nun heraus gestellt hat. Mittlerweile wird das Konzept auch von anderen Organisationen und Events in Deutschland und der Schweiz kopiert (sie versuchen es zumindest). 

Das Konzept war Mittel zum Zweck, um endlich mal ein vernünftiges Maß zwischen fachlichem Input und Netzwerken zu gestalten. Gerade in Hamburg gab es kein dynamisches Format, was in weniger als zwei Stunden drei Vorträge und danach unkonventionelle Zeit zum Netzwerken bot - kostenlos.

14 Städte, 14 Verticals, 4.600 Mitglieder

Nachdem Oliver Rößling das Format im Jahr 2013 bei seiner Firma Absolute Software mit einem Team von vier bis fünf Leuten gestartet hatte, waren tatsächlich 30 Besucher und drei Speaker beim ersten Mal vor Ort. Nach vier Jahren findet 12min.me in 14 Städten statt, nimmt in Gestalt von 14 Verticals (themenbezogene 12min-Veranstaltungen) Deutschland- und europaweit Form an, wird regelmäßig von 100+ Teilnehmern besucht und ist schon jetzt eine der größten Eventgruppen auf Meetup (meetup.com/12minme) mit ungefähr 4600 Teilnehmern.

12min: 1.000 Leute zur gleichen Zeit

Unsere verrückten Teams in den Städten legen bei jedem Event die Messlatte für Inhalte und Entertainment hoch. Nach den Veranstaltungen tauschen wir uns über die Sachen aus, die gut gelaufen sind und wissen schon oft während der Veranstaltung über die Learnings bescheid, weil wir intern schnell und effizient kommunizieren. Das ist auch nötig, denn immerhin findet einmal im Monat in mehreren Städten gleichzeitig unser Ur-Format „12min ignitetalk“ statt, wo wir mittlerweile über Deutschland und Ungarn für fast 1000 Leute zur gleichen Zeit die Impulsvorträge unserer Speaker zünden (engl: ignite) lassen.

Das Motto: "Don't waste your time!"

Selbstverständlich haben wir eine Vision: Für uns und alle Beteiligten an dem Abend gibt es ein Motto: „Donʼt waste your time“. Niemand der anwesenden Besucher soll die eigene wertvolle Zeit nach Feierabend (trifft auf die Meisten zu) mit langen Vorträgen und langweiligen Gesprächen verbringen. Für uns als Team gilt es genauso: Wenn wir eine Veranstaltung haben, dann soll auch alles sitzen und wir wollen Menschen mit sich und den Themen verbinden. Wir werden des Öfteren gefragt, was wir als Veranstalter davon haben oder wie wir damit Geld verdienen.

12min.me: Ein "eskaliertes Hobby"

12min.me ist ein e.V. (gemeinnützig) - niemand von uns verdient damit Geld und wird es damit auch in Zukunft nicht tun. Diese ehrenamtliche Tätigkeit bezeichneten wir irgendwann mal als „eskaliertes Hobby“, was ich genau so übernommen habe. Keiner hat damals vorgehabt, daraus ein Format zu machen, was in Europa Menschen zusammen bringt und Learnings am Fließband vermittelt. Wir alle haben gemeinsam, dass wir uns gerne vernetzen, neue Leute kennen lernen und uns für die „Story dahinter“ interessieren.

Mehr als 90 aktive Teammitglieder

Wir möchten die besonderen Geschichten hören, Wissen von "Hidden Champions" platzieren; den wirklich interessanten Menschen und Unternehmen eine unkonventionelle und freie Bühne geben. Alle Teammitglieder haben Zugang zu einer spannenden Community von Besuchern und Speakern, können sich mit potentiellen Partnern (business/privat) treffen und bekommen offenes Feedback zu Ihrem Engagement. Ich finde das hervorragend und habe durch die Teilnahme am Aufbau dieser intrinsisch motivierten Organisation ohne Hierarchien - mit mehr als 90 aktiven Teammitgliedern - erfahren, wie Teilnehmer der Veranstaltungen zu Unternehmern wurden, Businesspartnerschaften entstanden oder eben einfach Besucher ihren neuen Arbeitgeber an dem Abend getroffen haben.

Den Teilnehmern die Aufmerksamkeit


Es häufen sich die Momente, in denen wir ganz persönlich ein Dankeschön erhalten, weil sich für Mitglieder unserer Community neue berufliche Möglichkeiten durch die Vernetzung an den Abenden ergeben haben. Bei uns im Team haben wir die unterschiedlichsten Leute, mit den verschiedenen Motivationen und Egos mit einer Gemeinsamkeit: Wir stellen uns in Bezug auf 12min.me in die zweite Reihe und das Event mit allen Akteuren in den Vordergrund. Die Kunst sich zurück nehmen zu können, wenn die Bühne den Speakern gehört und den Teilnehmern die Aufmerksamkeit - das macht uns als Team so einzigartig und ich bin stolz darauf.

Keimzelle: Das "12min.labor" Hamburg

Die Ideen in unserem Team sind gefühlt unendlich und wie bei den Vorträgen spielen wir gegen die Zeit, denn jede/r Einzelne bei uns hat meistens noch ein eskaliertes Leben neben dem eskalierten Hobby - ist ja klar. In unserem (intern so genannten) "12min.labor Hamburg" werden wir in 2017 weitere Partner bekannt geben, die mit uns schon in Gesprächen sind. Als 12min e.V. (gemeinnützig) haben wir sehr gut gewählte Partner (siehe www.12min.me) und helfen uns gegenseitig. Unsere Community (Speaker und Teilnehmer) erwarten Qualität vor Ort und unsere Partner schätzen das.

12min.OnTour: 12 Minuten zu Gast

Noch dieses Jahr starten wir das Format „OnTour“ in Hamburg und bündeln darunter temporäre Verticals und auch schon bekannte Formen unseres Events in der 12 Minuten-Logik. Das ermöglicht uns und unseren Partnern von Learnings zu profitieren und ein schon vorhandenes motiviertes Team effizient zu nutzen. Ihr dürft gespannt sein und verraten wird vorher nichts - Mal große, mal kleine Locations und andere Formen der Interaktionen zwischen Speaker, Moderatoren und Teilnehmern.

Teilnahme bei 12min - einfach gemacht:

1) auf www.meetup.com den Begriff „12min“ eingeben
2) die gewünschte Veranstaltung anklicken
3) teilnehmen

Speaker werden - einfach gemacht:

- Komm vorbei und lass schnacken!

Übrigens: Unsere Seite www.12min.me wird im zweiten Quartal 2017 überarbeitet. Danach ist noch mehr Überblick über Themen, Städte, Menschen möglich.


*  *  *

Die redaktionelle Verantwortung des Beitrags liegt beim Autor. Haben Sie ein interessantes Thema zu Digitaler Wirtschaft, Verwaltung oder Stadtleben in Hamburg? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter hamburg@hansevalley.de.


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Mittwoch, 21. Dezember 2016

HANSEVIRTUALITY: 6 Gründe, warum Hamburg 2017 zur VR- und AR-Hauptstadt wird


Schnappschuss von einem Sonnenuntergang
über Hamburg aus einem Hubschrauber
Foto: Polizei Hamburg, Dezember 2016


Der Hamburger AR-Spezialist und Co-Founder des Event-Netzwerkes 12min.me Oliver Rößling hat auf XING-News einen interessanten Grundlagenbeitrag zu Augmented und Virtual Reality in Hamburg veröffentlicht. Wir freuen uns, den Insider-Beitrag als Gastbeitrag im Hamburg Digital Magazin veröffentlichen zu können. 

Ganz egal, dass in Hamburg eigentlich niemand Fußball spielen kann. Hamburg hat eben andere Qualitäten! Die Perle an Elbe und Alster wird sich 2017 zu einer der weltweit wahrgenommenen Hochburgen für die Themen Augmented Reality (kurz: AR - dt. = Erweiterte Realität) sowie Virtual Reality (kurz: VR - dt. = Virtuelle Realität) entwickeln und das hat genau sechs Gründe:


1. Hamburg kann Medien

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hamburger "irgendwas mit Medien" macht ist nicht besonders klein, wohingegen das Spektrum der Medien der Stadt wirklich groß und vielfältig ist, was allein die extra für Medien und Digitales gegründete Initiative nextMedia.Hamburg beweist.

Im Kontext des Anforderungsprofils von VR und AR ist insbesondere Hamburgs Gamesbranche zu nennen, in der laut gamescity:Hamburg um die 4.500 Arbeitnehmer tätig sind. Die hier Beschäftigten sind vergleichsweise gut geschult, wenn es um gestalterische und technische Aspekte bei der Umsetzung von VR- und AR-Projekten geht. 

An dieser Stelle kann es zu diversen Anknüpfungspunkten aber auch Überschneidungen kommen, wobei man jedoch nicht vergessen sollte, dass VR und AR vor allem ein extrem spannendes Medium für den Handel, die Industrie und die Immobilienwirtschaft ist, welches ganz neue Möglichkeiten der Visualisierung, Interaktion, Vermarktung und Simulation bietet.

Natürlich könnte man an dieser Stelle um die verpasste Chance "Olympia" jammern, welche dem Thema sicherlich noch einen gehörigen Auftrieb gegeben hätte. Man könnte, hätte, sollte...blah blah blah! Konjunktive braucht jedoch in diesem Kontext niemand, weshalb wir in diesem Artikel das Tal der Tränen hinter uns lassen und erwartungsvoll nach vorne schauen.


2. Hamburg war in Deutschland ganz früh dabei


Recording "Give Peace a Chance". John Lennon, Timothy Leary, Yoko Ono (1969)
Quelle: Wikipedia.org
Tatsächlich tummeln sich in der Hansestadt so einige Pioniere der Virtuellen Realität. Doch in den 1990ern gab es zwar einen großen Hype, der allerdings genauso schnell wieder verflacht ist. Die Technologie war noch nicht bereit für den Mainstream. Beispielsweise wurde eine der ersten VR-Brillen nach einem Vortrag des LSD-Papstes Timothy Leary 1991 in Hamburg auf dem Jungfernstieg bei Absolute Software gebaut und kann heute noch besichtigt werden.

Das Modell ist mit 1990 noch aufwändig aus der ehemaligen DDR beschafften Carl-Zeiss-Linsen ausgestattet und sieht den aktuellen Brillen bereits erstaunlich ähnlich. Leider war seinerzeit das Internet noch in den Kinderschuhen, weshalb das Brillenprojekt, das sich vor der US-Amerikanischen Konkurrenz nicht verstecken musste, aus Mangel an Information um die Marktsituation, eingestellt worden.


Eine VR-Brille, wie sie heute aussieht (l.) und das Modell von 1991 im Vergleich
Foto: Absolute Software GmbH


3. Ein hochspezialisiertes Ökosystem und eine lebendige Szene

In Hamburg haben sich längst viele Dienstleister und Kanzleien auf das Thema Medien und Digitales eingeschossen. Da niemand gern auf nur ein Pferd setzt, sind diese Firmen selbst - nicht allein aus eigenem wirtschaftlichen Interesse, sondern auch aus Spaß an der Sache selbst - sehr aktiv dabei, den Blick über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus auf Hamburg als innovative Medien- und Digitalmetropole zu lenken und entsprechend Lobbyarbeit zu betreiben.



Immer voll bei 12min.me-Events im Mindspace
Foto: 12min.me e.V.
In den letzen drei Jahren - quasi seit dem VR und AR wieder en vogue sind - schossen neben zahlreichen Startups und so einige Events, Formate und andere Gruppierungen sprichwörtlich aus dem Boden. Nennenswert sind hier das Meetup "Virtual Reality Hamburg" mit knapp 500 Mitgliedern und das neue regelmäßige Format "12min.NEXTreality" von 12min.me, zu dessen Premiere sich allein 245 Interessierte zur ersten Veranstaltung im Oktober '16 im Hamburger Mindspace anmeldeten.


Die Gewinner des letzten VirtualWeekends durften u.a.
eine vergoldete VR-Brille als Preis mit nach Hause nehmen.
Quelle: www.VirtualWeekend.com
Die Hamburger Games Conference legte 2016 ebenfalls den Schwerpunkt auf virtuelle Realitäten. 2017 wird in Hamburg das zweite "VirtualWeekend" stattfinden. Ein VR-Hackathon, auf dem Hacker, Geeks und Interessierte zusammen Lösungen erdenken, prototypisieren und am Ende eines langen, durcharbeiteten Wochenendes vor einer Jury präsentieren. Zudem ist für 2017 bereits einiges mit entsprechender Strahlweite in Planung. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten an dieser Stelle beispielhaft zusammen. Stay tuned!

Die neuen Visualisierungs-möglichkeiten bieten tatsächlich auch außerhalb des Mediensektors große Potentiale für Zusammenarbeit. Die Stadt Hamburg betreibt bspw. Clusterpolitik, d.h. es gibt Spezialisierungsfelder, in denen die Stadt die politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen verschiedener Branchen bündelt und vertritt. 

Unterschiedlichen Clustern zugehörige Unternehmen, wie z.B. Airbus, Lufthansa und HPA, testen und nutzen bereits heute schon intensiv die neue Technologie für Planungs-, Vermarktungs- und Präsentationslösungen. Demnach wird die Technologie um VR und AR dafür sorgen, das künftig einige Cluster hier noch intensiver zusammenarbeiten werden.




Cluster der Freien und Hansestadt Hamburg
Quelle: BWVI
4. Top Wissenschaft und Forschung sowie ein aktuelles Curriculum für Studenten

Mit umtriebigen Forschern, wie zum Beispiel den Virtual Reality-Experten und Professoren für Mensch-Computer-Interaktion Frank Steinicke von der Uni Hamburg oder dem Professor für Angewandte Informatik Kai von Luck von der HAW, ist Hamburg bestens aufgestellt, in der Lehre den Nachwuchs für VR und AR und andere digitale Innovationen zu begeistern. Natürlich darf man weder ihre Kollegen an der jeweiligen Hochschule vergessen, noch die Forscher der FH Wedel oder TU Hamburg.



Ein s.g. "CAVE" gibt es in Hamburg nicht nur an den Hochschulen.
Quelle: Wikipedia.org
Für alle Interessierten, die gern Virtuelle Realität ins Studium mit einbeziehen wollen, bieten die Hamburger Hochschulen bereits heute viele Möglichkeiten. Aufgrund der klaren Vorprägung als Medien- und Games-Standort haben die Hochschulen bei der Erstellung der jeweiligen Curricula darauf geachtet, am Zahn der Zeit zu bleiben. 

Mindestens an vier Hochschulen am Standort (UHH, HAW, TUHH, FH Wedel) gibt es ein so genanntes "CAVE" (cave automatic virtual environment), in dem die virtuelle Welt auf die reale Umgebung möglichst realistisch projiziert wird. Beispielsweise nutzt das Projekt "The Void" in den USA bspw. eine CAVE um eine Art "Real-Time Holodeck" aufzubauen.

Das Interesse der Forschung an dem Thema ist offensichtlich sehr groß und inbesondere die aktuellen und nächsten Generation von Studenten, die durch Apps und Spiele längst verstanden hat, dass das Thema gekommen ist um zu bleiben, wird auf den Zug aufspringen wollen, da hier künftig eine Vielzahl spannender Jobs entstehen wird.
5. Hotspot für globale Internetriesen und umringt von Hidden Champions aus dem Mittelstand.

Hamburg (als "Elbvalley" @Welt.de betitelt) beherbergt so manchen Internetriesen. So haben beispielsweise Google, Facebook, Twitter, Airbnb, Microsoft, Dropbox, Adobe, Yelp etc. einige ihre europäischen Ableger in der Stadt angesiedelt. Zumindest Microsoft, Facebook und Google werden hardwareseitig in den nächsten Jahren ganz vorn bei den Themen AR und VR mitspielen. Microsoft sorgt bespielsweise derzeit insbesondere mit seiner AR-Brille "Hololens" für Schlagzeilen, Facebook hat sich die Rechte an den VR-Lösungen von Oculus gesichert und Google brachte jüngst neben seinem Cardboard die Daydream-Brille auf dem Markt.

Ganz ehrlich: Es währe doch gelacht, wenn es hier nicht eher früher als später Synergien mit der Hansestadt gibt, die ja nun klar einen Schwerpunkt auf die entsprechenden Themen setzt und die oben genannten Endgeräte mit relevantem Inhalten bespielt. Wenn die Szene es schafft, nachhaltig und laut genug am Standort das Thema zu bespielen, werden auch die derzeit regional noch vergleichsweise wenig in Erscheinung tretenden Internetriesen hellhörig, denn spätestens ab 2018 wird mit Inhalten mehr Umsatz generiert, als mit der Hardware der großen Hersteller.



Marktgöße: VR in Deutschland
Quelle: Deloitte-Studie auf wired.de


Mal ganz abgesehen von all den Global Champions und in Anbetracht der Grafik, haben wir auch jede Menge Hidden Champions in und um Hamburg versammelt. Dutzende innovative mittelständische Firmen, die ein offenens Ohr für Innovation haben, aber nicht immer an vorderster Front in Erscheinung treten (wollen). Viele treiben schon heute spannende VR und AR Projekte voran, ohne damit in der Öffentlichkeit aufzutauchen.





Neben den Hidden Champions trauen sich aber auch immer mehr Gründer und kleinere Mittelständer an die Themen AR und VR. Regelmäßig treten neue Startups, Projekte und Ideen in Erscheinung. Nennenswert ist eine Initiative, die als Joint-Venture einiger kleinerer Mittelständer, derzeit eine größere Ausstellungsfläche gepaart mit einem Co-Working-Konzept in der Hamburger Speicherstadt explizit für VR und AR umsetzt. Die Initiatoren möchten dort auch Gründern und Hochschulen Platz für die Umsetzung von Ideen zur Verfügung stellen. Offiziell wird das Projekt voraussichtlich Ende Q1 2017 bekanntgegeben.

6. Gute Chancen auf Support durch die Stadt und öffentliche Förderung


Hamburg plant ganz konkret eine Initiative zu dem Thema Virtuelle und Erweiterte Realität ins Leben zu rufen und dieser zum Start auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Seite zu stellen (wie reden über 300.000 Euro für zwei Jahre), um das Thema noch schneller ins Bewusstsein der Wirtschaftsakteure zu bringen. 


Deutschland-Karte: Wo die Hidden Champions sitzen:
viele in und um Hamburg
Quelle: Handelsblatt.com vom 28.04.2014
Wie in den vorangegangenen Punkten bereits erwähnt wurde, gibt es bereits eine Reihe von Events und Zusammenschlüsse zum Thema VR und AR, sowie ein lebendiges, junges Ökosystem, weshalb das Rad in Hamburg nicht neu erfunden, sondern schlicht und einfach zum Rollen gebracht werden muss. 

Heißt, die Mittel, die seitens der Stadt als eine Art "Kick-Start" in die Initiative gesteckt werden, sowie weitere Mittel, die voraussichtlich mittelfristig aus der Privatwirtschaft eingesammelt werden und über die sich die Initiative zeitnah tragen wird, kommen der Bekanntmachung des Themas in der hiesigen Wirtschaftslandschaft zugute und sorgen dafür, Hamburg über seine Grenzen hinaus als einer der internationalen Vorreiterstädte für VR und AR sichtbar zu machen. Für diese Weitsicht und die zügige Umsetzung verdienen die Verantwortlichen seitens der Stadt großes Lob.

Sobald die Potentiale der neuen Visualisierungsmöglichkeiten duch die Wirschaft verstanden werden, wird so mancher Konzern oder Mittelständer versuchen, das Thema für sich auszuloten. Das Projekt der Handelskammer Hamburg, die IKS Hamburg (Innovations Kontakt Stelle), ist einer der wesentlichen Anknüpfungspunkte für die Wirtschaft, um von der Forschung am Standort zu profitieren und die neuen Visualisierungstechnologien in Mittelstand und Konzern zum Standard werden zu lassen. Die IKS vernetzt hier Wissenschaft und Wirtschaft gezielt, um innovative Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Innovationsförderung ist in Hamburg auch auf behördlicher und politischer Ebene ein hochaktuelles Thema. Die Hamburgische Innovations- und Förderbank (IFB) und besonders deren Programme Innovationsstarter und InnoRampUp fördern Startups und Mittelstand bei der Bewältigung nachhaltig innovativer Ansätze, zu denen alles rund um VR und AR mit Sicherheit zu zählen ist. Bei der Beschaffung von Fördergeldern aus diversen öffentlichen Fonds helfen aber auch die TuTech oder das Startup Dock

Außerdem wird derzeit ein Innovations-Wachstumsfonds in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro geprüft, an dem sich die Stadt Hamburg mit bis zu 10 Millionen Euro beteiligen würde. Sowas will gut durchdacht und geplant sein, weshalb es ggf. noch ein paar Monate dauern könnte, bis die Maßnahme in Kraft tritt. Das wäre dann nochmal eine ganz glasklare Ansage in Richtung Zukunft. Sicher fällt da auch für VR- und AR-Lösungen der eine oder andere Euro ab.

Wo es jedoch noch ein wenig hapert, ist das privatwirtschaftliche Engagement. Sicher gibt es viele s. g. Family Offices, die private Vermögen verwalten. Jedoch investieren diese vorzugsweise in Immobilen, anstatt in innovative Firmen oder Produkte, da es hier regelmäßig an der digitalen Kompetenz mangelt, das jeweilige Risiko zu bewerten. Auch Venture Capital für Frühphasengründungen - nicht allein für VR und AR - ist derzeit eher knapp in Hamburg.

Fazit: Hamburg bringt die besten Voraussetzungen mit, um nicht nur in Deutschland eine wichtige Rolle im Bereich VR und AR zu spielen. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft haben das Thema klar im Blick. Der Fokus auf Virtuelle- und Erweiterete Realität ist eine logische und sinnvolle Erweiterung des Kompetenzspektrums der Hansestadt und eine Chance für den gesamten Wirtschaftsraum.

Autor: Oliver Rößling

Die redaktionelle Verantwortung des Gastbeitrags liegt beim Urheber.



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Montag, 21. November 2016

HANSEPERSONALITY: Oliver Rößling: A "Bright New Future"

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Digitale Stadt, digitale Szene, digitale Geschäftsmodelle - HANSEPERSONALITY macht es persönlich und stellt die digitalen Macher unserer Stadt vor. Wir fragen Mitstreiter in Hamburg, die etwas zu sagen haben - und gemeinsam etwas bewegen wollen. 

Er ist ein Hamburger mit mecklenburger Wurzeln. Er ist ein Unternehmer mit digitalen Genen. Er ist ein Networker mit sympathischer Zurückhaltung: Oliver Rößling bringt Hamburg zusammen und gemeinsam nach vorn. Er ist unser Gesprächspartner in dieser Woche und bringt auf den Punkt:

Aus einigen Behörden sowie der Politik kommen regelmäßig Vorschläge und Beschlüsse, die mich nicht nur an der grundsätzlichen Qualifikation, sondern auch am Verständnis der zuständigen Protagonisten bzgl. Anforderungen und Komplexität eines funktionsfähigen und zukunftsfähigen Ökosystems im Zeitalter des Digitalisierens zweifeln lassen.

Das ganze Interview - exklusiv bei uns:



Hamburgs beliebter Networker Oliver Rößling
12min.me ist die größte Hamburger Community auf der Eventplattform Meetup.com. Ihr habt allein in Hamburg rd. 3.700 User, deutschlandweit sogar weit über 10.000 - mit steigender Tendenz. Was macht 12min.me aus Deiner Sicht besonders interessant für Gäste, z. B. im Vergleich zu Meetups von kommerziellen Netzwerken?


Die Idee zu 12min.me ist vor ca. 3 Jahren durch ein Problem entstanden, das ich mit Abendveranstaltungen als Speaker bzw. Teilnehmer hatte, denn viele davon haben mich schwer genervt und gnadenlos meine Zeit verschwendet, die ich lieber mit Freunden und Familie verbringen hätte wollen. Viele Veranstaltungen zielen heute immer noch darauf ab, Marken, Firmen und Personen bei den Teilnehmern im Hinterkopf zu platzieren, indem der Sales-Pitch den Inhalt vieler Vorträge prägt und Werbebanner die Bühne wie einen Weihnachtsbaum schmücken.

"Dem Gast und Speaker die Hoheit über die eigene Zeit zurückgeben."

Im Gegensatz dazu hat sich 12min.me zur Aufgabe gesetzt, dem Teilnehmer - ob Gast oder Speaker - wieder die Hoheit über die eigene, privat investierte Zeit zurückzugeben, indem dem Speaker in jedem der knapp 20 Formate deutschlandweit konsequent nur 12 Minuten Zeit gegeben werden, um den Leuten eine Geschichte zu erzählen. Die Speaker sind dazu angehalten, keine Vertriebstalks zu halten, sondern die Gäste durch ihren Talk für etwas zu begeistern, für das sie stehen.

Danach erhält das Publikum ebenfalls 12 Minuten Zeit, um dem Referenten Fragen zu stellen oder ihm auf den Zahn zu fühlen, weshalb er sich im Vorfeld genau überlegen sollte, was er dem Publikum erzählt. Ein weiterer Effekt der 12 Minuten ist ein ähnlicher, wie bei Film-Trailern: Ich schaue mir für 90 Sekunden die Vorschau an und überlege, ob ich mir den ganzen Film anschauen möchte. Höre ich das erste mal in 12 Minuten von Suchmaschinenoptimierung, kann ich mir überlegen, ob ich mich danach weiter mit dem Thema beschäftigen möchte.

Ihr seid bundesweit rd. 80 Advocats, die die Events von Hamburg über Rostock, Berlin bis nach München und Stuttgart in ihrer Freizeit unterstützen - in 10 deutschen Städten und sogar in Budapest. Wie gewinnt ihr so engagierte und professionelle Supporter für die Organisation und Durchführung der regionalen Eventreihen? Was macht Ihr anders, als andere Anbieter?

Ich denke, wir konnten dieses tolle Team aus so vielen Freiwilligen zusammenstellen, da wir uns nicht verstellen wollen, im Team Diversity leben und sehr offen und ehrlich mit unserer Community und unseren Gästen umgehen, die dann ab und zu auf das jeweilige Team zukommen und fragen, ob sie irgendwie mithelfen können. Unser Team ist extrem bunt. Ob Männlein oder Weiblein, vom erfahrenen Unternehmer über Geeks und Ärzte bis hin zu Metal-Band-Mitgliedern… alles dabei und mehr als willkommen. Das macht enorm Spaß und eröffnet völlig neue Möglichkeiten.


"Events auf die Beine stellen, die allen Beteiligten Spaß machen."


Bei 12min.me geht es darum, sich als Person auch mal zurückzunehmen und das gemeinsame Ziel in den Vordergrund zu stellen. Dieses Ziel lautet lautet Events auf die Beine zu stellen, die allen Beteiligten Spaß machen, als Teammitglied selbst viel über Organisation, Kommunikation und Führung zu lernen und eine tolle lokale, wie national und international eng verdrahtete Community aufzubauen, wie es sie so bisher nicht gibt. Klar hat der Einzelne auch persönlich etwas davon, da die 12min.me-Organisatoren vor Ort und miteinander sehr gut vernetzt sind und so das eigene Netzwerk schnell einen starken Boost erfährt.

Du bist einer der besonders gut vernetzten Multiplikatoren in Hamburg, von 12min.me bis zur Software Allianz Hamburg. Du betreibst einen eigenen Podcast und so ziemlich jeder kennt Dich. Wo liegen aus Deiner persönlichen Sicht die besonderen Stärken Hamburgs für Tech-Startups und junge Technologiefirmen? Womit kann Hamburg auf ganzer Linie punkten?

Hamburg hat enormes Potential, durch die hiesige Wirtschaft und zusammen mit Wissenschaft und Politik einer der wichtigsten Standorte für Innovationen, Startups und die Digitale Transformation in Deutschland und gar in Europa zu werden. Dafür ist es notwendig, sich zunächst auf einige wenige Bereiche - die bereits erste Blüten tragen - zu fokussieren und dann weitere Themen nachzuziehen. Beispielsweise ist Hamburg als Medien- und Games-Stadt prädestiniert, als Standort für Virtuelle & Augmented Reality signifikant an Bedeutung zu gewinnen, da beide Themen enorm darauf einzahlen und das nötige Personal vorhanden ist.

"Grenzen und Vorbehalte zwischen etablierten Unternehmen und Startups abbauen."


Außerdem ist es wichtig die Grenzen und Vorbehalte zwischen etablierten Unternehmen - repräsentiert durch Mittelstand und Konzerne - und jungen Gründungen bzw. Startups abzubauen und Skepsis mit Hilfe der richtigen Institutionen und Personen in der Rolle des Übersetzers oder Katalysators in Verständnis und Neugier zu wandeln.

Nach den Stärken müssen wir auch zu den Herausforderungen kommen: Es gibt viele Netzwerke und Initiativen, die miteinander kooperieren und ein paar wenige Player, die gern mal eine "Extrawurst gebraten" haben wollen. Wo siehst Du die Schwächen, die verpassten Chancen und vielleicht auch den fehlenden Weitblick in der Hamburger Digitalszene?

Damit Hamburg nicht als das ewige Talent der europäischen Metropolen im Wettbewerb um die digitale Reife endet, muss mehr Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis her. Hierfür ist es wichtig, dass man sich Erfolge gönnt und bei einigen Institutionen und Personalien auch mal laut eine Daseinsberechtigung hinterfragt, da doch einige versuchen, das eigene Profil durch aktuell attraktive Themen wie “Startup” und “Innovation” ungerechtfertigterweise zu schmücken.

Das "ewige Talent europäischer Metropolen im Wettbewerb um die digitale Reife"?

Mit einiger Verwunderung beobachte ich regelmäßig die etablierte Hamburger Hochschullandschaft, die sich an einigen wichtigen Stellen innovativen Ansätzen oder gar einer hochschulübergreifenden Zusammenarbeit verwehrt. Aus einigen Behörden sowie der Politik kommen regelmäßig Vorschläge und Beschlüsse, die mich nicht nur an der grundsätzlichen Qualifikation, sondern auch an dem Verständnis der zuständigen Protagonisten bzgl. Anforderungen und Komplexität eines funktionsfähigen und zukunftsfähigen Ökosystems im Zeitalter der Digitalisierens zweifeln lassen.

"Es ist schade, wenn man es nicht schafft, Digital-Weltmarktführer einzubinden."

Hamburg muss zudem lernen, nicht immer nur in der eigenen DNA nach Lösungen zu suchen, sondern sich überregional und international durch attraktive Programme und Kooperationen gewinnbringend und nachhaltig zu vernetzen und so Expertise und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Natürlich ist es eine tolle Sache, wenn ein großer Teil der internationalen Digital-Weltmarktführer sich in Hamburg mit einem Büro niederlassen, doch ist es schade, wenn man es nicht schafft, diese lokal bei der Gestaltung des Ökosystems einzubinden.

Lass uns als fortschrittlich denkende Menschen 5 Jahre nach vorn schauen: Wie haben Technologien, Tech-Startups und die fortschreitende Digitalisierung die großen Branchen der Hamburger Wirtschaft verändert? Ist in 5 Jahren in Hafen, Logistik und Handel noch jeder Stein auf dem anderen? Oder was hörst Du aus dem Kreis Eurer Corporate-Unterstützer?

Gut Ding will Weile haben. In 5 Jahren wird sich Hamburg definitiv aber nicht signifikant verändert haben. Das Thema der urbanen Mobilität wird ein ganzes Stück weiter sein. Viele Firmen werden dabei sein, ihre Organisationsstrukturen neu zu ordnen, um der allzu beliebten Silodenke nach und nach Einhalt zu gebieten. Einige Firmen werden zusammen Programme ins Leben gerufen haben, um gemeinsam, interdisziplinär an Lösungen und neuen Standards zu arbeiten.


Du beschäftigst Dich mit Absolute Software mit dem neuesten "heißen Scheiß" aus der Welt der Bits und Bytes. So habt ihr einen virtuellen Rundgang durch die neue Elbphilharmonie gebaut. Verrate unseren Lesern 3 ernstzunehmende Technologie-Trends, die in den kommenden Jahren geschäftlich relevant werden. Und warum?



Wir können damit rechnen, dass sich Virtuelle und Erweiterte Realität als eine weitere wichtige Facette in der Medienlandschaft durchsetzen und weite Verbreitung finden. Wir sind hier immer noch in einem frühen Stadium, doch wächst das Thema und der Bedarf unglaublich schnell. Es wird bald virtuelle Meetings und Events geben, die von überall aus der Welt betreten werden können.

"Routineaufgaben werden durch Roboter und Drohnen durchgeführt."



Außerdem wird das Thema Künstliche Intelligenz enorm an Fahrt aufnehmen, da so aus vielen Daten automatisch in bislang unvorstellbaren Mengen und Kombinationen Sinn gestiftet werden kann. Routineaufgaben, die bislang noch vom Menschen erledigt werden, werden durch Software und Hardware in Form von Robotern und Drohnen durchgeführt.


Vielen Dank für die offenen Worte!

Das Interview führte Thomas Keup.


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Montag, 7. November 2016

HANSEEVENTS: Die Digital-Treffpunkte der Hansestadt.


HAMBURG DIGITAL EVENTS

Konferenzen, Meetups, Stammtische - wer in Hamburg “digital” aktiv ist, muss weder in die Hauptstadt noch nach “Norditalien” reisen, um sich zu vernetzen. Ob als Gründer, Innovator oder Politiker  - unsere Metropole bietet jede Woche zahlreiche Events. Wir haben uns die interessantesten Treffpunkte angeschaut und empfehlen eine Auswahl der wichtigsten Hotspots an der Elbe.

Bis zu 180 Initiativen kümmern sich an Elbe und Alster um digitale Themen - u. a. Businesstreffpunkte, Entwicklernetzwerke, Eventreihen, Fraueninitiativen, Innovationskongresse oder Startupevents. Das Meta-Netzwerk Digital Mesh bemüht sich um Sichtbarkeit der Hamburger Player und hat 55 Partner des Ökosystems gelistet. Wir haben unsererseits große und kleine Events nach Playern sortiert - und geben einen besonderen Überblick:

Digitale Eventhubs in Hamburg:
(in alphabetischer Reihenfolge)

12min.me: Nur maximal zwölf Minuten - und keine Sekunde länger!

Der Spitzenreiter ist 12min.me. Mit Eventreihen in 9 Städten, mit 15.000 Mitgliedern und der mit mehr als 3.600 Mitgliedern größten Community Hamburgs setzt das Team um Oliver Rößling Maßstäbe. Basis sind die Ignite Talks - mit der Möglichkeit, ein spannendes Thema in 12 Minuten zu präsentieren und 12 Minuten zu diskutieren - um sich anschließend mit bis zu 200 Gästen in 12 Minuten zu vernetzen.

Das Highlight der Organisatoren rund um Absolute Software ist der Startup Slam mit bis zu 500 Teilnehmern aus der norddeutschen Techszene. Dazu kommen Themenevents zu Fintech, Internet of Things, Law, Leadership, Life Science oder Virtual Reality.Im Gegensatz zu anderen Veranstaltern zeichnet sich das Engagment von 12min.me durch große Offenheit aus.

Unser Fazit: 12min.me bringt Hamburg zusammen und weit nach vorn.

Das Betahaus in Hamburg
Foto: mediaserver.hamburg.de / C. O. Bruch
Betahaus Hamburg: Das Zuhause der Hamburger Digital- & Kreativszene

Im Mittelpunkt des Eventkalenders stehen Fort- und Weiterbildung: Dazu gehört die “Academy” mit Workshops zu Business & Marketing, Web & Design sowie Praxiskurse. Hinzu kommen Partnerevents, wie die Startup-Workshops, die Gründerakademie, die Jouvenir-Meetups, das Superhelden-Training und die wöchentliche Startup-Sprechstunde von NextMedia.Hamburg.

Zu den Höhepunkten gehören die jährlichen Betapitch-Events mit der Chance, im Finale in Berlin vor internationalen Investoren zu pitchen, das von unserem Schwestermagazin GRÜNDERMETRO unterstützt wird. Hinzugekommen ist die mit dem Finletter von Carolin Neumann organisierte Fintech-Week. Das Programm wird komplettiert vom regelmäßigen Betafrühstück.

Unser Fazit: Das Betahaus bietet kreativen Raum für Ideen und Business.


Pitch-Contest Startups@Reeperbahn 2016
Pressefoto Startups@Reeperbahn
Hamburg Startups: Das private Startup-Netzwerk der jungen Hansestadt

Eine Sonderrolle nimmt das private Netzwerk Hamburg Startups ein. Die Co-Founderinnen haben - fokussiert auf die junge Startupszene - ein breites Portfolio an Events und Services aufgebaut, die z. T. Profitcenter sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen- und Netzwerkevents unter dem Titel Hamburg Startups Mixer - eine Kombination aus Talk-, Pitch- und Netzwerk-Event.

Höhepunkt der Saison von Hamburg Startups ist der zum Reeperbahn-Festival veranstaltete Pitch-Contest Startups@Reeperbahn mit begleitenden Investoren-Meetups und Mentoring-Sessions. Das liebevoll organisierte Startup-Festival wird abgerundet von einer halbtägigen Konferenz, die sich zum interessanten Angebot für Wissenstransfer auf internationalem Niveau entwickeln kann.

Unser Fazit: Hamburg Startups ist eine Bereicherung der Startup-Szene.


Hamburg@Work: Wo sich die Entscheider der etablierten Wirtschaft treffen.

Das Branchennetzwerk setzt mit seinem business- und standortübergreifenden Fokus auf die Vernetzung der gesamten Digitalindustrie. Dazu gehören zahlreiche C-Level-Events, wie der CapitansTalk, Dinner-Talks, der Executive-Club und Lounge-Events. Hinzu kommen Business-Breakfasts, Firmenbesichtigungen und Zielgruppenenvents, z. B. für Frauen und den Berufsnachwuchs.

Das jährliche Highlight sind die IT-Strategietage - ein 2-tägiger C-Level-Kongress für IT-Entscheider aus Unternehmen. Das Event ist ein Treffpunkt für die Strategieentwicklung großer IT-Organisationen im Norden Deutschlands. Daneben ist der Neptun Award für herausragende Leistungen bei Cross-Media-Kampagnen ein weiterer Höhepunkt.

Unser Fazit: Hamburg@Work ist der etablierte Player in Norddeutschland.


NextMedia.Hamburg: Das “Next” in Hamburgs Medien & Digitalwirtschaft

Hamburgs Chefdigitalisierer Carsten Brosda
Die Initiative des Senats und Hamburg@Work kümmert sich um Startupförderung, Medienindustrie und Gamesszene. Jeden Montag unterstützen May-Lena und Veronica bei der Startup-Sprechstunde Gründer, helfen regelmäßige Workshops zu Themen, wie Marketing, Storytelling, Recruiting, Data Analytics oder Cybercrime jungen Startups. Dazu kommt ein spezielles Angebot mit den GamesCity-Treffs un der GamesCity-Night.

Die Highlights sind die Medienkongresse New TV und Scoopcamp. Hier werden Trends und Entwicklungen der Medienindustrie auf internationalem Niveau diskutiert. Außerdem gehört der Games Conference zu den Top-Events der Initiative. NextMedia unterstützt außerdem zahlreiche Hamburger Kongresse und Events rund um Medien und Digitalwirtschaft.

Unser Fazit: NextMedia ist eine Drehscheibe der Hamburger Digitalszene.


Software Alliance Hamburg: Der Verbund Hamburger Softwareanbieter

Der Zusammenschluss von mehr als 50 Hamburger Softwareschmieden bietet ein breit gefächertes Angebot an Events und Weiterbildungsangeboten rund um die IT. Im Bereich Tech-Startups hat das Netzwerk mit der Gründerwerft einen eigenen Anknüpfungspunkt für junge, schnell wachsende Firmen im Internet geschaffen.

Höhepunkt der Hamburger IT-Saison ist die jährliche Business-Konferenz Solutions Hamburg der Software Alliance mit mehr als 2.000 Gästen, einer Fachmesse mit 300 Ausstellern und dem bekannten Sommerfest der Silpion-Unternehmer Oliver-Arne Hammerstein und Patrick Postel - einem “Must be” der Hamburger Digitalszene.

Unser Fazit: Die Software Alliance ist eine erste Adresse rund um die IT.


Startup Dock: Der Startpunkt für intelligente Ideen und Innovationen

Das Startup Dock an der Technischen Universität in Harburg ist zentraler Anlaufpunkt für Firmengründungen an Hamburgs Hochschulen. Das Eventangebot gliedert sich in Leitevents mit Hamburg Innovation Summit und Uni Pitch sowie Startup-Talks im Rahmen des Semesters  - mit erfolgreichen Gründern, Business Angeln und Startup-Experten.

Das Highlight des Angebots ist der Hamburg Innovation Summit, in diesem Jahr erstmals im neuen ZAL TechCenter in Finkenwerder ausgetragen. Die Kongressmesse mit Keynotes, Master Classes, Future Talks und Barcamps vergibt die “Hamburg Innovation Awards” und vernetzt unter Schirmherrschaft von Wirtschaftssenator Frank Horch die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Fazit: Startup Dock ist ein wichtiger Startpunkt für Innovationen aus Hamburg.

Zum Schluss ein Tipp: Alle Netzwerke haben eigene und übergreifende Terminkalender zu großen und kleinen Digitalevents in Hamburg. Dabei lohnt sich nicht zuletzt der Blick auf die vielen unabhängigen und ebenso spannenden Veranstaltungen - von den Digital Media Women, der Handelskammer Hamburg, MLove, den Online Marketing Rockstars, TEDxHamburg oder der Hacker School für Kinder und Jugendliche - unsere besondere Empfehlung, wenn wir über #digitalbynature sprechen.


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