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Mittwoch, 18. April 2018

HANSECHAMPIONS: Auf dem Weg zur digital-vernetzten Industrie 4.0

HAMBURG DIGITAL REPORT

8. Februar d. J., Albert-Schäfer-Saal in der Handelskammer am Adolphsplatz. Gut 150 Vertreter aus Großindustrie und Mittelstand, Wissenschaft, Kammer und Politik treffen sich zum 2. Dialogforum Industrie 4.0. Die Präsentationen, Workshops und Diskussionen sind das Follow-up der Anfang 2015 aus der Taufe gehobenen Plattform zur Sensibilisierung und Vernetzung der Hamburger Industrie - auf dem Weg in die digital-vernetzte Zukunft.


Industrieller Vordenker an der Alster: Andreas Pfannenberg
Foto: Pfannenberg Group

Diplom-Ingenieur Andreas Pfannenberg sitzt in der 1. Reihe, ist Initiator und Motor der industriellen Vernetzung rund um die Alster. Er ist Geschäftsführer der gleichnamigen Industrieholding in Bergedorf und Sprecher der Dialogplattform Industrie 4.0. Was macht Industrie 4.0 aus? Und welche Chancen bieten sich für Hamburger Produzenten auf dem Weg in die Zukunft. Ein Hamburg Digital Report:

"Die Digitalisierung erlaubt, Dinge viel transparenter zu machen und den Kunden zielgerichteter zu analysieren und anzusprechen." Andreas Pfannenberg ist ein offen wirkender Unternehmer. Im Konferenzraum seiner Verwaltung im Industriegebiet von Moorfleet steht er Rede und Antwort. Gut 260 Mitarbeiter arbeiten in Hamburg für den Elektro- und Elektronikspezialisten, rd. 500 Mitarbeiter sind es weltweit in der Firmengruppe. Der Familienunternehmer produziert industrielle Kühlanlagen, Steuerungsanlagen für die Klimatisierung und Signaltechnologie. 


Pfannenberg-Kundenssoftware "PSS" zur Industrieanlagen-Planung
Foto: Pfannenberg Group

Pfannenberg ist Unternehmer in 2. Generation. Der Vater einer 28-jährigen Tochter hat mehr als 35 Jahre Industrieerfahrung. Der studierte Elektrotechniker ist 1987 ins Familienunternehmen eingestiegen. Der Wellingsbütteler ist stolz auf den Industriestandort: mit Kupfer, Aluminium und Stahl, mit Geräten und Maschinen und dem traditionsreichen Schiffs- und Flugzeugbau ist Hamburg der größte Industrieproduktionsstandort der Republik. Dazu kommen neue Kompetenzen, wie der 3D Druck, zunächst mit Metalldruck für Airbus & Co. - mittlerweile auch in Kunststoffen unterwegs. Das Laserzentrum Nord und die Partner im neuen 3D Druck-Netzwerk Hamburg machen's möglich.

Wer schiebt sich zwischen die eigenen Produkte und Kunden?

Industrie 4.0 ist eines der Buzzwords des Jahr: ob Dialogforum, Kompetenzzentrum oder Masterplan - die digital-vernetzte Industrie gilt neben der additiven Fertigung von Kunststoff- und Metallteilen eines der Wachstumsthemen zu sein. "Ich kann nicht verstehen, wenn Unternehmen sich mit der Digitalisierung nicht aktiv beschäftigen", fasst es der stellvertretende Vorsitzende des Industrieverbandes Hamburg zusammen. Es sei keine Zeit zu verlieren, denn die Gefahr ist da: Wer schiebt sich zwischen die eigenen Produkte und Kunden? Globale Plattformen - z. B. in schneller, agressiver Startup-Methodik - erobern immer mehr Bereiche des B2B-Sektors.


Fördern Industrie 4.0 in Hamburg: BWVI, DGB, HK und IVH
Foto: BWVI 

Der Dreh- und Angelpunkt: Wenn eine Plattform reine Leistung statt eines physischen Produkts anbietet, wird der Hersteller zum Lieferanten im Hintergrund - und ist austauschbar. Beispiele, wie Airbnb mit Privatunterkünften und Booking.com mit Hotelzimmern, Uber mit Limousinen und Amazon mit Marktplatzhändlern sprechen eine eigene Sprache. Der (End-)kunde kauft lediglich die Leistung, zusammen mit Kundendienst und Liefergarantien. Wie die Leistung erbracht wird und zu welchem Preis, tritt in den Hintergrund.

Mit veränderten Geschäftsmodellen steht Performance im Mittelpunkt

Andreas Pfannenberg sieht einen eindeutigen Wandel von Verkauf und Dienstleistungen zur Lieferung und Betreuung von Leistungen. Beispiel: Rolls Royce vermietet heute bereits Flugzeugtriebwerke auf Basis von Betriebsstunden. Der Wandel von der reinen Produktion zur Lieferung garantierter Leistung kommt. Und sie setzt industrielle Hersteller unter Druck. Standen bisher die Produktion, Fehlquote und der Absatz im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns nicht nur Hamburger Familienunternehmer, wird's in einer Welt garantierter Leistung knifflig.


Daten stehen im Mittelpunkt in Industrie und Dienstleistung.
Foto: HPA

Plötzlich stehen reale Daten in Echtzeit im Fokus des Interesses, um seinen Job machen zu können. Andreas Pfannenberg, neben Handelskammer und Industrieverband als Vorsitzender des Zentralverbandes der Elektroindustrie in Hamburg und Schleswig-Holstein engagiert, hat genau für die Herausforderung vor 4 Jahren die Dialogplattform Industrie 4.0 gegründet. Grund: Mit veränderten Geschäftsmodellen rund um garantierte Leistungen stehen nicht mehr nur Produkte und Garantien, sondern Performance und Kommunikation im Mittelpunkt des Geschäfts.

"Die Digitalisierung hilft, neue Geschäfte aufzubauen, die nicht möglich waren"

Damit ist weitgehende Transparenz in Fabrikhalle und Geschäftsbetrieb A und O für den Geschäftserfolg. Forschung und Entwicklung, Produktion und Geschäftsführung müssen ganz andere Fragen beantworten: Was muss ich tun, bevor etwas ausfällt? Um das zu wissen ist eine kontinuierliche Erfassung von Produktions- und Betriebsdaten notwendig - und genau das ist jetzt ohne größere Probleme möglich. Denn Daten bieten die Transparenz, mit servicebasierten Geschäftsmodellen nicht Schiffbruch zu erleiden. 


Engagiert für die digital-vernetzte Industrie: Die Handelskammer
Foto: HANSEVALLEY

"Die Digitalisierung hilft, neue Geschäfte aufzubauen, die bislang so nicht möglich waren"; gibt Andreas Pfannenberg im tiefgreifenden Gespräch auf Moorfleet zu Protokoll. In seiner eigenen Firmengruppe investiert er jährlich bis zu 7% weltweit in Forschung und Entwicklung. Und das ist auf Nachfrage ein Millionenbetrag. Zu den Geschäftsmodellen hat er eine logisch aufeinander aufbauende "Produkttreppe" für das künftige Geschäft mit garantierter Leistung zu marktgerechten Konditionen.

"Digitalisierung ist ein Enabler für neue Geschäftsmodelle."

Wurde in der Vergangenheit der Monteur gerufen, wenn die Maschine ausfiel, waren die Kosten durch Produktionsausfall, Reparaturleistung und Ersatzteile hoch. Von der reaktiven Instandsetzung sind wir zu vorausschauender Wartung (Preventive Maintenance) gekommen. Wie bei VW oder Airbus gehen auch Industriemaschinen in regelmäßige Wartung, um Verschleissteile auszutauschen und den Betrieb zu sichern. Dank realer Daten in Echtzeit sind nun vorausschauende Wartung und Pflege (Predictive Maintenance) möglich.


Daten schaffen Transparenz in der vernetzten Industrieproduktion
Foto: nIT Lemgo, Lizenz: CC BY-SA-30

Mit Echtzeit-Daten durch Sensoren und Sender können reale Erfahrungswerte analysiert und zu vorausschauenden Empfehlungen aufgewertet werden. Der Effekt: nicht nur vorausschauende Wartung von Industrieanlagen, sondern auch flexible Wartungsintervalle, wenn sie wirklich nötig ist. Damit erzeugen Hersteller als Betreiber der Maschinen wertvolle Informationen - und die sparen beim Kunden bares Geld. Digitalisierung in der Industrie heißt für den Hamburger Unternehmer Pfannenberg nicht umsonst: Wie erzeuge ich den Pull-Effekt? 

"Was wir lernen müssen, ist übergreifender zu kooperieren."


Bleibt die Frage, welche Rolle Startups spielen in einer Welt Daten und Geschwindigkeit. Andreas Pfannenberg - mit seinem Unternehmen seit 3 Jahren zusammen mit einem strategischen Partner am Hamburger Middleware-Softwarestartup "Cybus" beteiligt - hat einen klaren Blick für das Mögliche: "Die Skalierung im B2B ist wesentlich schwieriger." Zugleich sieht er pfiffige Tech-Startups durchaus als Chance für die Hamburger Wirtschaft. Und ermutigt Startups zugleich: "Die sollen auch ihre eigenen Märkte entwickeln." 

Kundenorientiert, schnell, flexibel: Startups helfen bei Innovationen
Foto: mediaserver.hamburg.de / Timo Sommer + Lee Maas

Wenn sich interessante Perspektiven ergeben, sieht der Familienunternehmer auch in Zukunft die Option, sich selbst zu beteiligen. Als Mentor von Jungunternehmen sieht er Kultur, Arbeitsweisen und die Kommunikation als Chance für traditionelle Firmen. "Was wir lernen müssen, ist übergreifender zu kooperieren." Pfannenberg greift die "Hamburger Bescheidenheit" auf. In kundenzentrierten Märkten spielen Daten und damit verbundene Services die Schlüsselrolle. Sie werden in der eigenen Produktion ebenso erhoben, wie in der Distribution und im Betrieb beim Kunden. Und das bedeutet Kollaboration. 

Hamburger Unternehmen sind nicht besonders gut im verschwinden.

Nachgefasst, wie es mit der Digitalisierung in der Pfannenberg-Gruppe aussieht, ist der Firmenlenker sympathisch direkt: "Das geht nicht von heute auf morgen." Er sieht im eigenen Haus eine offenere Kommunikation, mehr Projektstrukturen und eine übergreifende Zusammenarbeit der IT - im Datenmanagement ebenso, wie im Marketing. Die Herausforderung auf Moorfleet ist ebenso, wie überall der kulturelle Wandel. "Wir haben den Weg bewußt eingeschlagen und wir sind schon ein gutes Stück vorangekommen. Aber wir denken nicht in Quartalen", fasst Andreas Pfannenberg zusammen.


Die Digitalisierung erfasst alle Bereiche der Hamburger Wirtschaft
Foto: mediaserver.hamburg.de / Doublevision

Auf die Herausforderung anderer Hamburger Familienunternehmer in Industrieverband, Elektroindustrie und Handelskammer, nach gut 800 Jahren Tradition erfolgreich in die digital-vernetzte Zukunft zu kommen, hat Andreas Pfannenberg zwei interessante Perspektiven: 1. "Digitalisierung allein kann ein Unternehmen nicht bewegen". Und 2.: "Wenn sie nicht innovativ sind, verschwinden sie. Ich glaube nicht, dass Hamburger Unternehmen besonders gut im verschwinden sind." Das wollen wir alle hoffen.

 Hamburg Digital Background: 

Nachbericht Dialogplattform 08.02.2018:
hwww.hk24.de/servicemarken/presse/pressemeldungen/pm-08-02-18-industrie40-mittelstand/3978100

Hamburger Dialogplattform Industrie 4.0:
www.hk24.de/produktmarken/branchen-cluster-netzwerke/branchen/industrieplatz_hamburg/Industrie_4_0/Hamburger_Dialogplattform_Industrie_4_0/1152124

Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrum Hamburg:
https://kompetenzzentrum-hamburg.digital/

3D Druck-Netzwerk Hamburg:
www.3d-druckhamburg.de/

Branchenüberblick Industrie in Hamburg:
www.hk24.de/produktmarken/branchen-cluster-netzwerke/branchen/industrieplatz_hamburg/branchenueberblick/3162454

Handelskammer-Initiative "Digital Voraus":
www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/digitalisierung

Donnerstag, 23. März 2017

HANSESERVICE: Alle Kontakte in den Hamburger Hafen.

HAMBURG DIGITAL HAFEN
Die CMA CGM Alexander von Humboldt und
die CSCL Venus im Waltershofer Hafen
Foto: Hafen Hamburg Marketing / Peter Glaubitt
Im Rahmen unserer Recherchen zu Hafen- und Logistik-Themen haben wir viele aktuelle Quellen mit Zahlen und Fakten sowie Fotos und Video gefunden, die einen umfassenden Überblick zum Hamburger Hafen geben.

Mit HANSESERVICE veröffentlichen wir eine aktuelle Aufstellung zu Stakeholdern, Branchenkontakten, Vermarktern, Zahlen und Fakten, interaktiven Übersichten, Fotos, Videos, Broschüren, historischen Fotos und Hintergründen seit Anfang des 9. Jahrhunderts. 

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken von Großcontainerschiffen und Kreuzfahrtriesen, interessanten Kontakten und Netzwerken, Fakten und faszinierenden Momenten im HANSESERVICE zum Hamburger Hafen:

 Stakeholder: 


Infrastruktur:

Hamburg Port Authority, HPA
www.hamburg-port-authority.de/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Port_Authority

Nautische Zentrale Hamburg, GER (HPA)
Koordination aller Schiffsbewegungen 
hafen-hamburg.de/de/firma/nautische-zentrale-hamburg-hamburg---11633


Cruise Gate Hamburg, CGH (HPA+FHG)
www.cruisegate-hamburg.de/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg_Cruise_Center

IT-Services:

Port Community System Hamburg, PCS (DAKOSY)
dakosy.de/loesungen/cargo-communications/port-community-system/

SmartPort Logistics + Energy (HPA)
https://www.hamburg-port-authority.de/de/hpa-360/smartport/

Transport Rail Info Hafenbahn Hamburg (HPA)
hafen-hamburg.de/de/firma/hpa-hamburg-port-authority-aoer-hafenbahn-hamburg---11629

Shipping:

Nautische Zentrale Hamburg (HPA)
hafen-hamburg.de/de/firma/nautische-zentrale-hamburg-hamburg---11633

Hamburg Vessel Coordination Center, HVCC (HHLA)
hvcc-hamburg.de/

Verbände:

Verein Hamburger Rheder, VHR
hamburger-rheder.de/


Verein Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten, VHSS
vhss.de/
--
Deutscher Reederverband, VDR
reederverband.de/

Zentralverband Deutscher Schiffsmakler, ZVDS
zvds.de/

Terminals:

Hamburger Lager und Logistik, HHLA (CTA, CTB, CTT)
hhla.de/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen_und_Logistik

Eurogate Container Terminal Hamburg (CTH)
eurogate.de/Terminals/Hamburg

Übersicht aller Terminals in Hamburg
hafen-hamburg.de/de/terminals

Logistics:

Verein Hamburger Spediteure, VHSP
vhsp.de/

Unternehmerverband Hafen Hamburg, UVHH
uvhh.de/

Das Komitee Deutscher Seehafenspediteure im DSLV, KDS
kds-im-dslv.de/

Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg, VSH
vshhamburg.de/

Commerce:

Unternehmerverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung, AGA
aga.de 

Railway:

Hafenbahn Hamburg (HPA)
hamburg-port-authority.de/de/schiene/

Bahnhafen Hamburg (HHLA)
hhla.de/de/intermodal/bahnhafen-hamburg.html

Bahnterminal Altenwerder, CTA (HHLA)
hhla.de/de/intermodal/bahnhafen-hamburg/cta-bahnhof.html

Rangierbahnhof Maschen (DB)
www.deutschebahn.com/presse/hamburg/de/hintergrund/themendienste/8597856/faktenblatt_rangierbahnhof_maschen.html
de.wikipedia.org/wiki/Maschen_Rangierbahnhof

Güterumgehungsbahn Hamburg (DB)
de.wikipedia.org/wiki/Güterumgehungsbahn_Hamburg

Metrans (HHLA)
hhla.de/de/intermodal/metrans.html

Standort:

HafenCity Hamburg, HCH

hafencity.com/
de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-HafenCity

Hamburg Tourismus
hamburg-tourism.de/sehenswertes/hamburg-maritim/

Hamburg Convention Bureau
hamburg-convention.com/

 Kontakte:

Umschlag, Lager & Logistik bei HHM PortLog
hafen-hamburg.de/de/portlog
Die AIDAprima zum 1. Mal in Hamburg
Foto: AIDA Curises

Kreuzfahrtbranche bei CruiseNet Hamburg
hamburgcruisecenter.eu/de/cruisenet/branchenguide


 Treffpunkte: 


Hafen-Klub Hamburg
Landungsbrücken
hafen-klub.de/

Anglo-German Club
Harvestehuder Weg
anglo-german-club.de/

Business Club Hamburg
Altonaer Balkon
bch.de/

Hanse Lounge
Neuer Wall
hanse-lounge.de/

Übersee-Club
Neuer Jungfernstieg
ueberseeclub.de/

 Vermarkter:

Hafen Hamburg Marketing, HHM
www.hafen-hamburg.de/de

de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen

Hamburg Tourismus Hafen-Marketing
hamburg-tourism.de/sehenswertes/hamburg-maritim/hamburger-hafen/

--

Hamburg Cruise Center, HCC 
hamburgcruisecenter.eu/de

Hamburg CruiseNet, HCN
hamburgcruisecenter.eu/de/cruisenet/branchenguide

--

HafenCity InfoCenter im Kesselhaus
hamburg-tourism.de/sehenswertes/kultur-in-hamburg/kultur-von-a-bis-z/hafencity-infocenter-im-kesselhaus/

 Förderung: 

Deutsches Maritimes Zentrum, DMZ
deutsches-maritimes-zentrum.de/

Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen, CMI
www.cml.fraunhofer.de/

--


Maritimes Cluster Norddeutschland, MCN
maritimes-cluster.de/

Logistik-Initiative Hamburg, LIHH
hamburg-logistik.net/


--

Martime Startups Germany Netzwerk
maritimestartups.de/


Digital Hub Logistics Hamburg
digitalhublogistics.hamburg

 Hintergründe: 

Übersicht zum Hafen (Wikipedia)
de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen

Fakten zum Hafen (HHM)
hafen-hamburg.de/de/statistiken

--

Fakten zu Kreuzfahrten (HCC)
hamburgcruisecenter.eu/de/facts/passagierverkehr-und-calls-ab-hamburg

Fakten zu Kreuzfahrtankünften (Hamburg Tourismus)
hamburg-tourism.de/sehenswertes/schiff-und-kreuzfahrt-in-hamburg/schiffsankuenfte/

--

Fakten zur Hafencity (Hamburg Tourismus)
hamburg-tourism.de/sehenswertes/hamburg-maritim/hafencity/

 Interaktiv: 
Die Elbphilharmonie im Hafen
Foto: mediaserver.hamburg.de / Thies Raetzke

Livecams im Hamburger Hafen
hamburg.de/livecam-hafen/
hamburg.de/kreuzfahrtschiffe/3163108/kreuzfahrtschiffe-webcams/

--

Übersicht der Schiffsbewegungen
hamburg.de/schiffsradar/

Einläufe und Abfahrten in Echtzeit

marinetraffic.com/de/ais/details/ports/172/Germany_port:HAMBURG

Schiffsabfragen Hamburger Hafen

dakosy-direct.de/ships/

--

Interaktiver Hafenplan (HHLA)
hhla.de/de/kontakt/interaktiver-hafenplan.html


Interaktiver Stadtpan (Hamburg Tourismus)
hamburg-tourism.de/infos/unterwegs-in-hamburg/stadtplan/

 Fotos: 

Schnappschüsse der HPA
instagram.com/hamburgerhafen/

Pressefotos + Filme der HHLA

hhla.de/de/foto-film.html

Pressefotos + Filme der HHM
hafen-hamburg.de/de/presse/media

Broschüren + Filme des Hamburg Cruise Center
hamburgcruisecenter.eu/de/article/medien-downloads

Pressefotos + Filme von Hamburg Marketing
marketing.hamburg.de/mediaserver.html

 Videos: 

Videos auf Hamburg.de
hamburg.de/hafen-heute/


Hafenfilme der HHLA 
youtube.com/hhladehamburgerhafen

SmartPort-TV der HPA
youtube.com/hamburgportauthority


Filme der HafenCity Hamburg
vimeo.com/hafencity

 Historie: 

Historische + aktuelle Fotos

Historie zur Speicherstadt
hhla.de/de/historie/speicherstadt.html


(c) 2017-2018 HANSEVALLEY, Redaktion: Thomas Keup, Stand: August 2018. Alle Rechte vorbehalten. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Freitag, 6. Januar 2017

HANSEBUSINESS: Die Wahrheit hinter der Kammer-Wahl 2017

In der mächtigen Handelskammer rumort es kräftig.
Foto: Handelskammer Hamburg / Daniel Sumesgutner
500 Jahre Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg, mehr als 350 Jahre Commerz-Deputacion: Die traditionsreichste deutsche Wirtschaftsvertretung hat viele stürmische Zeiten erlebt. Mit der diesjährigen Wahl eines neuen Plenums und des neuen Präsidiums muss sich die Interessenvertretung der rd. 160.000 Industrie-, Handels- und Gewerbebetriebe an der Elbe einer breiten Diskussion stellen. Die Zahlen, Fakten und Hintergründe zum "Wahl-Krimi" 2017:

Die "Kammer-Rebellen" um den Hamburger Unternehmer Tobias Bergmann sorgen seit 3 Jahren in der alten Börse für Wirbel - mit der Forderung nach Abschaffung der Zwangsbeiträge, der gerichtlichen Klärung millionenschwerer Beitragsreserven, der Offenlegung des Geschäftsführergehalts, offener Kritik an der "heimlichen Regierung" der einflussreichen Wirtschaftsvertretung und einem "Maulkorb" für den scheidenden Präses und seine allgemeinpolitischen Stellungnahmen in der Jahresabschlussrede 2015.

Neben den "Kammer-Rebellen" mit ihrem Leitmotto "Die Kammer sind wir" treten bei der Briefwahl bis zum 14. Februar d. J. erstmals die digital- und dienstleistungsorientierten "Kammer-Reformer" mit dem Bündnis "Unternehmer für Hamburg" sowie die etablierten Branchenvertreter und "Kammer-Bewahrer" mit ihrer Initiative "Vorfahrt für Hamburg" an. 12 der 66 Sitze haben die "Rebellen" bislang inne. Es geht um nicht weniger, als die Mehrheit der Stimmen zur Wahl des künftigen Präses und 6 Vize-Präsides.

Dahinter stehen die künftigen Leitlinien der Kammerarbeit durch Geschäftsführung, 265 Mitarbeiter und mehr als 100 Beschäftigte in den Mehrheitsbeteiligungen, die unternehmerischen Aktivitäten - von Service-Gesellschaft, Weltwirtschafts-Institut und Wirtschaftsförderung bis zu Bildungs-Institut und Business School. Mit fast 160.000 Mitgliedern, 39 Mio. € Mitgliedsbeiträgen, insgesamt 142 Mio. € Bilanzsumme, mehr als 50 Mio. € Erträgen und mehr als 73 Mio. € Finanzanlagevermögen ist die Handelskammer ein großer Wirtschaftsbetrieb und neben der IHK Berlin eine der größten Kammern Deutschlands. 

Mit Volldampf aufs Trockendock oder in die digitale Zukunft?

Traditionell bestimmt vor allem die "Hafenfraktion" um Reeder und Kaufleute den Kurs der Kammer. Doch seit 8 Jahren stecken die Containerschifffahrt und damit Deutschlands größter Seehafen in der Krise: Rückläufiger Containerumschlag, Rotterdam und Antwerpen im Wettbewerb, neue chinesische Konkurrenz am Mittelmeer, die drei neuen Reedereiallianzen sowie beschwerliche 100 km Elbe für die neuen Großcontainerschiffe - das alles erhöht den Druck auf den Hamburger Hafen. 64.000 Jobs an den Kais und 156.000 in der Metropolregion hängen am Erfolg des bisherigen Wirtschaftsmotors der Freien und Hansestadt.

Containerterminals Buchardkai (vorn) + Tollerort (Hintergrund)
Foto: HHLA / Thies Rätzke
Der teilprivatisierte Lager- und Logistikkonzern HHLA - Betreiber der Containerterminals Altenwerder, Burchardkai und Tollerort - sucht einen Ausweg im europaweiten Eisenbahngüterverkehr. 1/3 des operativen Konzernergebnisses stammen bereits von der Schiene. Die HHLA betreibt 13 Bahnterminals, vor allem in Mittel- und Osteuropa - mit mehr als 50 eigenen Loks und 2500 Waggons. Die Luft im Hafen wird dünner und der Ton rauer - das zeigt der jüngste Streit zwischen dem Unternehmerverband UVHH und der Hafenbehörde HPA um Verhandlungen mit den Reedereien.

Parallel zur Entwicklung im Hamburger Hafen hat sich in den letzten Jahren eine leistungsstarke und zukunftsweisende Digitalszene an Elbe und Alster entwickelt: 23.000 Unternehmen umfasst die Hamburger Medien-, IT- und Kreativbranche - mit mehr als 100.000 Beschäftigten, darunter 8.600 IT-Anbieter inkl. 1.500 Softwarefirmen, 2.100 Medienhäuser und 1.700 Agenturbetriebe sowie mehr als 600 Startups und 150 Gamesschmieden. Sie bilden das neue, digitale Rückgrat der Hamburger Wirtschaft - mit zukunftsorientierten, qualifizierten Produkten, Dienstleistungen und Arbeitsplätzen.

Die Handelskammer ist traditionell vorn dabei, wenn es um IT und Medien geht: Sie war die erste Kammer Deutschlands, die Mitte der 90er Jahre einen eigenen Bereich "IT- und Medienwirtschaft" aufbaute und in der ein eigener Ausschuss für Medienwirtschaft die Unternehmer vertrat. Schon früh erkannte man in der Kammer die Rolle der Technologie-Branchen für den Standort. Von Anfang an in der ersten Reihe mit dabei: Ausschussvorsitzender Robin Houcken, der für die "Unternehmer für Hamburg" kandidiert.

Jetzt gehts ums Ganze: Wer hat künftig die Nase vorn bei der Digitalisierung? Wer kann bei der Modernisierung von Wirtschaft, Kammer und Hansestadt überzeugen: die "radikalen Rebellen", die "modernen Reformer" oder die "konservativen Bewahrer"? Es ist ein Kampf der Generationen, der Branchen und ein Kampf um den Kurs der Hamburger Wirtschaft. In der kommenden Woche veröffentlichen wir Teil 1 der Digitalen Wahlprüfsteine - mit den Antworten der 3 Wahlbündnisse zu den Themen Digitalisierung, Existenzgründungen und Startups:

Weitere Informationen auf den Webseiten der drei Wahlgruppen:

Die Rebellen: "Die Kammer sind wir"

Die Reformer: "Unternehmer für Hamburg"


Die Bewahrer: "Starke Kammer. Vorfahrt für Hamburg"



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