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Sonntag, 28. Oktober 2018

HANSEPERSONALITY Fabian Friedrich: "Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze bringen"

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

In Zukunft werden wir mehrheitlich über die Blockchain bezahlen. Viele Banken wird es nicht mehr geben. Kommunikation zwischen Maschinen wird über Distributed Ledger-Technologien abgesichert. Der Chief Digital Officer der Hafenverwaltung HPA und der Wirtschaftsbehörde BWVI Sebastian Saxe sagt: In 2019 werden neben Künstlicher Intelligenz vor allem Blockchain-Anwendungen ins Blickfeld der digitalen Innovationen auch in Hamburg rücken. 


Blockchain-Vordenker Fabian Friedrich.
Foto: Skyfi

Fabian Friedrich ist Blockchain-Experte und First Mover seit 2013. Der 35-jährige Reitbrooker hat die größte Blockchain-Konferenz an der Elbe organisiert - mit durchschlagendem Erfolg. Mit "Blockchance" hat er den Treffpunkt für die verteilte Datenbank-Technik in Hamburg verankert. Der Informatiker macht Hamburg zu einem Hotspot der Blockchain-Szene. Unser HANSEPERSONALITY ist Innovator und Unternehmer Fabian Friedrich:

Du hast 2010 erstmals vom Bitcoin gehört. Damals stand die Kryptowährung bei einem Wechselkurs von 3,- €. Vor 5 Jahren hast Du zusammen mit Deiner Freundin in Hamburg den ersten veganen Weihnachtsmarkt organisiert und fürs Bezahlen Bitcoins akzeptiert. Bist Du heute Millionär? Und wenn nein, würdest Du bei 3,- € jetzt einsteigen?

Mein Wunsch ist es, Karma-Millionär zu werden und mit meinem Handeln Millionen Menschen positiv zu beeinflussen. Angekommen bin ich dort noch nicht, aber ich bin auf einem guten Weg. Wenn ich auf diesem Weg als Energieausgleich auch den einen oder anderen Bitcoin, Skycoin oder Euro verdiene, bestärkt mich das und ich nehme diese Unterstützung dankend entgegen. Aber Millionär im herkömmlichen Sinne bin ich nicht, nein.

Fabian Friedrich mit "Synth" (Skycoin Foudner und früherer Bitcoin Entwickler)
Foto: Karsten Eichhorn

Die Frage, ob ich heute bei 3,- € einsteigen würde, beantworte ich mit einem klaren 'Ja'. Damals war mir das Ausmaß der technologischen Neuerung bewusst. Heute weiß ich zudem, dass die Technologie funktioniert. Solide Kryptowährungs- und Blockchain-Projekte sind ein gutes Investment. Die gängigen Wachstumsprognosen sprechen für sich und ich sehe, dass sogar diese viel zu konservativ gedacht werden. 2020 werden wir den Bitcoin-Kurs wohl schon bei über 100.000,- € und den gesamten Kryptowährungsmarkt bei über 1 Trillion Euro sehen.

Ende August d. J. hast Du mit Deiner Firma Skyfi zusammen mit dem Mlove-Campus aus dem Stand die größte Blockchain-Konferenz Hamburgs organisiert - mit internationaler Besetzung und ohne Hamburger Lametta-Mentalität. Was hast Du selbst auf der "Blockchance"-Konferenz gelernt, das Du gern in die Stadt tragen möchtest?



Chief Digital Officer von BWVI und HPA Sebastian Saxe.
Foto: HANSEVALLEY

Die "Blockchance Conference Hamburg 2018" war ein riesiger Erfolg. Mit mehr als 350 Teilnehmern, 35 Sprechern und mehr als 25 Pressevertretern haben wir starke Aufmerksamkeit auf die Themen Blockchain, Kryptowährungen, die Zukunft des Wirtschaftens und der Zusammenarbeit lenken können. Die Gäste kamen aus der ganzen Welt. Neben Wirtschaftsvertretern und Blockchainern waren auch Vertreter aus dem Hamburger Rathaus und der Bürgerschaft zu Gast.


"In 10 Jahren werden wir die Welt nicht wiedererkennen."

Ich durfte auf der Konferenz lernen, dass Hamburg innovativer und zukunftsorientierter ist, als so manch einer gedacht hat. Es fehlt dem Hamburger nicht an Mut, neue Wirtschaftsbereiche zu erschließen, er freut sich aber darüber, bei den ersten Schritten an die Hand genommen zu werden. Deswegen liegt 2019 unser Fokus auch noch mehr darauf, diese technologische Revolution greifbarer und verständlicher zu machen.


Noch ist die Blockchain-Technologie ein Nischenthema und diverse Berater und IT-Dienstleister suchen nach konkreten Anwendungsbereichen z. B. in der traditionellen Logistikindustrie. Wer muss überzeugt werden, daran mitzuentwickeln und den Stein des Weisen zu finden, um aus einer Nische einen Markt zu machen?


"Skyminer" zum Schürfen von "Skycoins".
Foto: HANSEVALLEY

Die Blockchain-Technologie steckt in den Kinderschuhen und ist weltweit in der Testphase. Fast jedes größere Unternehmen, nicht nur aus der Finanz-, Kommunikations- und Logistikbranche, leistet sich mittlerweile eine Blockchain-Abteilung bzw. baut diese gerade auf. Ich habe das Gefühl, dass das Thema schon jetzt Einfluss in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft erlangt hat. 


"Wir müssen die 5% Avantgardisten überzeugen. Und sollten die Chancen zum Guten nutzen."

Die einzigen Blockchain-Anwendungen, die heute schon aus der Testphase heraus sind, sind dezentrale Kryptowährungen, von denen es mittlerweile weltweit schon mehr als 2.000 gibt, und die mit einer Marktkapitalisierung von knapp 200 Milliarden Euro in den letzten 10 Jahren - im wahrsten Sinne - aus dem Nichts entstanden sind. 
Aber: Eine Welle komplexerer Blockchain-Anwendungen steht in den Startlöchern: 

Die Hamburger Hochbahn und die Deutsche Bahn fangen an, ihre Fahrpläne per Blockchain zu optimieren, die New Yorker Börse baut in Zusammenarbeit mit Microsoft und Starbucks Bitcoin-Futures auf. Der Gründer von JavaScript und Mozilla entwickeln den Blockchain-Browser Brave, Amazon Web Services partnert mit QTUM Coin, IBM partnert mit Stellar Lumens Coin, Bosch mit IOTA, die Wikipedia Gründer betreiben Everipedia, eine Blockchain basierte Enzyklopädie und Skycoin baut mit Skywire ein dezentrales Blockchain-Meshnet auf, das Internet 2.0, nur um einige wenige Beispiele zu nennen.

Du planst, ab Mitte kommenden Jahres einen eigenen Blockchain-Hub im Rahmen des neuen Fintech-Hubs "Finhaven" vom Betahaus in der Hafencity einzurichten und auf einer Coworking-Etage Companies zu Distributed Ledger-Technologien zu versammeln. Was steckt dahinter und wohin soll die Reise gehen?


William Mougayar, Blockchain-Vordenker, Investor + Autor
Foto: HANSEVALLEY

Der "Blockchance Campus" soll im August 2019 in der Woche vor der "Blockchance Conference Hamburg 2019" eröffnet werden. Wir sind bzgl. der Räumlichkeiten in engen Gesprächen mit dem Fintech-Hub in der HafenCity, denn wir finden die Nähe zur Finanzindustrie und zum Logistikzentrum Hafen besonders attraktiv. Wir haben aber auch noch andere Optionen.


"Mir geht es darum, den technologischen Wandel nach Möglichkeit harmonisch zu gestalten."

Das Ziel des Hamburger "Blockchance Campus" ist es, Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze zu bringen. Branchen-Synergieeffekte sollen genutzt und Startups und Migration gefördert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Blockchain-Hubs weltweit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes. In enger Zusammenarbeit mit dem Rathaus sollen zudem Blockchain-freundliche Gesetze entwickelt werden. Kurse wie z.B. "Certified Blockchain Professional" oder "Certified Ethical Hacker" werden regelmäßig angeboten.


Die Blockchain-Technologie von 2008 steht für Dich in einer Reihe mit der Erfindung des Flugzeugs 1903 und des Buchdrucks von 1440. Wenn der Buchdruck den Menschen die Informationen gebracht hat und das Flugzeug die Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt, welche gesellschaftliche Aufgabe kann die Blockchain übernehmen?

Die Blockchain-Technologie, die Technologie der dezentral verteilten, synchronisierten Datenbanken, ermöglicht es nun, die Informationen über alle Grenzen hinweg direkt zu teilen. Das funktioniert ohne zentrale Instanzen wie z.B. Verwaltungen, Banken, Treuhänder oder Notare dadurch, dass man sich auf die gemeinschaftliche Nutzung öffentlich einsichtiger und unveränderlicher Algorithmen einigt. 


"Wir sind heute im Jahr 1903, als die Gebrüder Wright den ersten Flyer steigen lassen konnten."

Dies ermöglicht sicheren, direkten und unabhängigen Datenaustausch weltweit. Ob es hier um Geldtransfers, Kommunikation, Eigentumsüberschreibungen, Austausch einzelner Aspekte digitaler Identitäten oder Maschinen zu Maschinen Kommunikation im Internet of Things (IoT) geht, spielt keine Rolle. Die Menschheit braucht in Zukunft keine Banken mehr, um Handel zu treiben, keine Notariate mehr, um Vermögen zu überschreiben und kein Facebook mehr, um Freunde zu finden.

Du gehst noch einen Schritt weiter und sprichst von der sozial-ökonomischen Revolution. Du sagst, Distributed Ledger-Technologien werden in allen Lebensbereichen und in allen Anwendungen Einzug halten. Wo werden Blockchain-Datenbanken und -Anwendungen künftig praktisch eingesetzt - und wofür?

Die Blockchain optimiert und vereinfacht die Kooperationen mehrerer Parteien, Firmen oder Personen so sehr, dass es im sozialen und wirtschaftlichen Bereich aber auch politisch viel mehr Sinn macht, zusammenzuarbeiten. Aus einer Konkurrenz-Gesellschaft kann eine Kooperations- und Konsens-Gesellschaft erwachsen.

Durch die - von Natur aus dezentrale - Struktur der Blockchain-Anwendungen wird auch der Jahrtausende alte Pfad der Menschheit Richtung Zentralisierung zu Ende gehen und ein neues Zeitalter, dass der Dezentralisierung und Selbstverantwortung, beginnen. Dies wird bestimmt nicht von heute auf morgen und bestimmt auch nicht ohne Widerstand passieren, aber trotzdem sehe ich, dass es keine Alternative zu dieser Entwicklung gibt. 


Eingesetzt werden Blockchains bald schon an zahlreichen Stellen. Wenn zum Beispiel kleine Gemeinden mit lokalen Währungen ihre Wirtschaft stärken, wenn Autos autonom an einer IoT-Ladesäule Strom tanken, wenn Banken mit anderen Banken Werte transferieren, wenn unsere Mobiltelefone untereinander ein dezentrales Mobilfunknetz spannen oder wenn Patienten über ihre Krankenakte selber bestimmen möchten und jedem Arzt nur die Zugriffe erlauben, die auch benötigt werden. Das Feld der Einsatzgebiete ist einfach unendlich groß.

Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Eine internationale Blockchain-Konferenz in der Hafencity, ein CDU-Wissenschaftsexperte, der einen "Hamburg Coin" und die Förderung der Technologie fordert und dazu jede Menge starker Branchen, wie Logistik und Finanzen. Was läuft in Hamburg in Sachen Innovationen richtig gut, und bei welchen Themen fährst Du lieber nach Berlin?

Bekommt Hamburg bald einen eigenen "Hamburg Coin"?
Foto: Flickr/Antana, Lizenz: CC BY SA 2.0

Als gebürtiger Hamburger fahre ich gerne nach Berlin, um mich inspirieren zu lassen. Doch vermisse ich dann bald schon die hanseatisch entspannte, konkrete und konzentrierte Mentalität der Hamburger. Hamburg wird nicht ohne Grund das Tor zu Welt genannt und glänzt durch seine hervorragenden Handelsbeziehungen zu Asien. Gerade diese wollen wir nun weiter entwickeln, um Partnerschaften mit asiatischen Ländern, die im Blockchain-Bereich eine Vorreiterstellung haben, auszubauen. 

"Wir müssen die technologische Evolution zu unserer eigenen machen, bevor wir von ihr überrollt werden."

Aber natürlich muss man ganz klar sagen, dass die Blockchain-Szene in Berlin aktuell sehr stark ist und es dort einige herausragende Firmen gibt. Die internationale Anbindung, die Dichte an Firmenzentralen und der direkte Draht zur Bundespolitik sind da natürlich drei ausschlaggebende Faktoren. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass Hamburg ein riesiges Potential hat, was Blockchain angeht. gerade in den Bereichen Logistik, Handel und Gaming, wo Hamburg schon lange sehr stark ist. 

Das Projekt „Hamburg Coin“, zu dem meine Partnerin Ewa mich vor ca. 10 Monaten inspirierte und das seit dem durch Skyfi konzeptionell entwickelt wird, findet nun auch in Gesellschaft, Medien und Politik gehör. Die Realisierung würde Hamburg als Blockchain-Standort weltweit nach vorne bringen. Wir arbeiten daran, dass es dafür eine überparteiliche Koalition gibt. Die Offenheit zu diesem innovativen Thema und auch zum Thema Blockchain-Hub, die nun durch das Rathaus und die Bürgerschaft signalisiert wurde, macht mich hoffnungsfroh.

*  *  *

Vielen Dank für die offenen Antworten!
Das Interview führte Thomas Keup

 Hamburg Digital Background: 

"Blockchance"-Konferenz Hamburg:

"Hamburg Coin" im Hamburger Abendblatt:

"Finhaven" Fintech-Hub Hamburg:
finhaven.de/

Dienstag, 7. Februar 2017

HANSESERVICE: Digitale Datenbanken frei für Hamburger Unternehmen.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Digitale Wirtschaft, Digitale Kammer, Digitale Stadt: Der Wahlkampf der 3 Wahlbündnisse zur Kammerwahl 2017 war und so spannend, wie nie zuvor. Im Fokus: Was läuft in der Hamburger Handelskammer gut? Was sollte dringend digitalisiert werden? Und: Wo ist die Kammer gar nicht vorn dabei? "Rebellen", "Reformer" und "Bewahrer" lieferten in unseren Digitalen Wahlprüfsteinen ihre Argumente. Wir gingen jetzt der Frage nach:

Ist die Kammer wirklich so analog und altmodisch, wie es einige Populisten anprangern?

Eine unscheinbare Nachricht in der aktuellen Ausgabe der Zeitung "Handelskammer Plus" sorgte für Neugier: "Nur ein Klick am eigenen Schreibtisch" titelte die Wirtschaftszeitung vom Adolphsplatz ein wenig versteckt auf Seite 4. Dahinter: Ein einmaliger Service für Hamburger Unternehmen, dem wir auf den Grund gegangenen sind - in der altehrwürdigen Commerzbibliothek:

Die neu gestaltete Commerzbibliothek im Effektensaal.
Foto: Handelskammer Hamburg/Stefan Malzkorn
Wenn es nach den "Kammer-Rebellen" gehen würde, stünde die Kammerbibliothek womöglich schon bald zur Disposition. Wenn es nach "Adam Riese" geht, ist die älteste Wirtschaftsbibliothek der Welt heute 282 Jahre alt - nachzulesen in der Originalausgabe des Rechenbuchs von Adam Ries - zu finden in den sicheren Katakomben der Commerzbibliothek. Die 2011 renovierte und neu gestaltete Bibliothek ist alles andere, als eine "angestaubte Institution", die zur Disposition gestellt werden kann:

Wirtschafts- und Hochschulbibliothek am Adolphsplatz

Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 1.200 Studenten der benachbarten Hamburg School of Business Adminstration (HSBA) den Fundus ihrer Hochschulbibliothek - mit mehr als 200.000 Medien, wie Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und CD's. Besonders für sie werden immer die neuesten Medien vorgehalten. Mehr als 100 Existenzgründer holten sich auf den 2 Etagen im lichtdurchfluteten Effektensaal der Neuen Börse oder vom Büro-PC aus frischen Input für ihr Geschäft. Über 40.000 mal wurde in 2016 auf die Datenbanken der Commerzbibliothek zugegriffen. 40.000 mal auf aktuelles Know how - und was für welches.

Die Frage an einen befreundeten Hamburger Jungunternehmer, ob er als Kammermitglied die Datenbankservices für Unternehmen an Elbe und Alster kennt, löste großes Erstaunen aus. Lassen wir hanseatisches Understatement außen vor, können Hamburgs Unternehmer eigentlich nur glücklich sein: Die Handelskammer bietet ihren Mitgliedsunternehmen den Zugriff auf 4 führende Datenbanken und E-Book-Libaries - ohne zusätzliche Kosten. Zu den frei nutzbaren Datenbankservices gehören


Titelsuche zu Startup-Ebooks bei Ebook Central.
Screenshot: HANSEVALLEY
Hier können Nutzer komplette E-Books online lesen, teilweise offline speichern und sogar ausdrucken. Ebook Central bietet insgesamt mehr als 350.000 deutsch- und englischsprachige Bücher zur digitalen Leihe an, darunter allein mehr als 540 Bücher zum Thema Startups. 

Alle Bücher können 5 Min. im Volltext ohne Einschränkung gelesen werden, eine ganze Reihe der Titel steht sofort zum digitalen Ausleihen zur Verfügung (grün markiert). Andere Titel werden für Mitgliedsunternehmen der Handelskammer auf Anfrage durch die Commerzbibliothek innerhalb kürzester Zeit kostenlos freigeschaltet (orange markiert).

Internationale Wirtschaftsdaten zum Thema Startups.
Screenshot: HANSEVALLEY
Die Datenbank verfügt allein über 3.500 Zeitschriften und Magazine im Volltext. Dazu kommen Artikel, Tabellen, Grafiken, Fotos und Videos zu allen erdenklichen Wirtschaftsthemen einschl. Unternehmensinformationen. Die Volltextsuche zum Thema Startups erbrachte rd. 265.900 Einträge zur sofortigen Nutzung.

Auch bei EBSCO können Ergebnisse online und offline abgespeichert, als Link weitergeschickt und ausgedruckt werden. Damit ist die Wirtschaftsdatenbank für Hamburger Unternehmen eine exzellente Informationsquelle - z. B. bei der Internationalisierung oder zur Recherche internationaler Märkte und von Geschäftspartnern.


Statista-Recherche zu Startups über die Commerzbibliothek.
Screenshot: HANSEVALLEY
Das Hamburger Unternehmen bietet Nutzern mehr als 1 Mio. Statistiken, Prognosen und Umfragen zu mehr als 80.000 Themen aus 18.000 deutsch- und englischsprachigen Quellen an. Damit ist der Service für rd. 170 Branchen einer der umfangreichsten Statistik-Dienste in Deutschland. Unsere Recherche zum Thema Startups förderte allein 95 Statistiken und 28 Infografiken zu Tage.

Die von Statista bereitgestellten Tabellen und Diagramme können als Power Point-Folien, Excel-Tabellen, PDF-Dateien und PNG-Grafiken heruntergeladen und für eigene Erhebungen und Präsentationen genutzt werden. Dazu kommen von Statista bereitgestellte Infografiken zu aktuellen Digital-Themen, die vor allem von Medien gern genutzt werden.


Die Datenbank und das Medienarchiv WISO zum Thema Startups.
Screenshot: HANSEVALLEY
Der heimliche Favorit unserer Redaktion ist die WISO-Datenbank zu Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Psychologie und zahlreichen technischen Bereichen. Das Highlight sind rd. 146 Mio. Beiträge aus Tages- und Wochenpresse, davon fast 138 Mio. deutschsprachige Artikel. Die Basis sind rd. 250 Mio. Medien weltweit, davon allein 9,5 Mio. Fachmedien. Mehr als 66 Mio. Firmeninformationen und 882.000 Marktdaten bilden einen unschätzbaren Wissensschatz für Unternehmen.

Unsere Recherche nach Startups brachte fast 25.000 deutsch- und englischsprachige Ergebnisse in der Volltextsuche. Die Suchergebnisse können online gelesen und gespeichert, als PDF, Word-Dokument oder HTML-Seite heruntergeladen, per E-Mail verschickt und gedruckt werden. Damit ersetzt die WISO-Datenbank Hamburger Unternehmen die Nutzung kostenintensiver Medienarchive. So ist z. B. Der Spiegel seit 1993 archiviert, ebenso alle wichtigen Tageszeitungen aus Hamburg und der Region.

Erste Adresse gerade für kleine und mittelständische Firmen

Der Schlüssel zu den 4 professionellen Recherchequellen ist der Leseausweis der Commerzbibliothek. Geschäftsführer von Mitgliedsunternehmen der Handelskammer können ihn formlos per Mail oder Telefon beantragen, wenn sie ihre Handelskammer-Mitgliedsnummer nennen. Andere Nutzer müssen einmal persönlich mit ihrem Personalausweis in der Bibliothek vorbeikommen.


Den Leseausweis können Geschäftsführer oder Beauftragte der Geschäftsführung beantragen. Zugänge für verschiedene Abteilungen eines Unternehmens sind auf Grund der Lizenzbedingungen nicht möglich. Auf Wunsch unterstützen die 9 Mitarbeiter der Bibliothek nach Absprache auch vor Ort im Betrieb bei der Einführung in die Datenbanken.

Alle wirtschaftlich relevanten Themen für Hamburgs Kaufleute

Vom Brief des Kolumbus aus dem 15. Jahrhundert über das "Rechnen auf Linien" von Adam Ries(e) bis zu historischen Atlanten für die Seefahrer des 16. und 17. Jahrhunderts - die Aufgabe der Commerzbibliothek war es seit jeher, alle wichtigen Informationen und Einordnungen zu den Schlüsselthemen Außenwirtschaft, Handel, Recht, Vermarktung und Personalführung Hamburger Kaufleuten bereitzustellen. 


Für die Wirtschaft: 200.000 Medien und 4 digitale Datenbanken.
Foto: Handelskammer Hamburg/Stefan Malzkorn
Die traditionsreiche Commerzbibliothek ist als Wirtschaftsbibliothek für 160.000 Hamburger Unternehmen aus Industrie, Handel und Gewerbe heute eine erste Adresse, wie als Hochschulbibliothek für die rd. 1.000 Studenten der HSBA. Zudem kann jeder Student und Existenzgründer in Hamburg für 5,- € Jahresbeitrag und jeder andere Hamburger für 20,- € (+ einmalig 3,- € für den Ausweis) die moderne Kammerbibliothek nutzen. 

Kein Wunder, dass die beliebte Bibliothek im vergangenen Jahr tausende aktive Nutzer hatte, die allein vor Ort im Lesesaal frisches Know how getankt haben, darunter Vertreter von Mitgliedsunternehmen, ehrenamtliche Unternehmensvertreter der Handelskammer sowie zahlreiche Unternehmen aus der City, wie z. B. Kanzleien.

Die Commerzbibliothek ist Montags bis Donnerstags von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, Freitags und sogar Samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr. Alle Informationen und die Kontaktdaten zur Commerzbibliothek sind auf der Serviceseite mit der Benutzerordnung zu finden. Interessenten können per Telefon (040/36138-377) oder E-Mail (info@commerzbibliothek.de) vorab offene Fragen klären. 

 Hamburg Digital Background: 

Die wichtigsten Seiten der Commerzbibliothek:
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