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Mittwoch, 22. Januar 2020

HANSEBUSINESS: Warum Niels Pirck für die Handelskammer Hamburg kandidiert.

HAMBURG DIGITAL AUTOREN


Aufbruchsstimmung am Adolpfplatz: Bis zum 18. Februar d. J. wählt die
Unternehmerschaft ihre neue Interessensvertretung.
Foto: HANSEVALLEY

Nach dem Abriss ist vor dem Aufbau: Die Handelskammer Hamburg wählt ein neues Plenum. Nach 3 Jahren "Kammerrebellen" stehen bis zum 18. Februar '20 insgesamt 138 Unternehmensvertreter für 58 Sitze im Kammerparlament zur Wahl. Drei Bündnisse stellen sich zur Abstimmung: die rebellenfreie "Starke Wirtschaft Hamburg" um Block-Gruppe, ECE, Freenet, G+J, Haspa, Helm oder Mont Blanc mit 52 Kandidaten, das Reformbündnis "Zukunftskammer Hamburg" mit 43 Kandidaten sowie das Rebellen-Nachfolgebündnis "Die Reformer" mit 29 Kandidaten.

Noch ist die Kammer nicht verloren: Zu den Kandidaten und Unterstützern der beiden aussichtsreichen Neu-/Bündnisse gehören namhafte Unternehmerpersönlichkeiten unserer Stadt, wie Schmidt-Theater-Gründer Norbert Aust, FC St.-Pauli-Legende Holger Stanislawski und Haspa-Vorstand Harald Vogelsang (alle "Starke Wirtschaft Hamburg") sowie Blockchance-Veranstalter Fabian Friedrich und Kammer-Vizepräses André Mücke (beide "Zukunftskammer Hamburg"). Ein guter Zeitpunkt, hinter die Wahlkampfkulissen zu schauen.

Nach unseren digitalen Wahlbausteinen im Januar 2017 geht es heute zunächst weniger um visionäre Konzepte für das digital-vernetzte Hamburg. Im Mittelpunkt des neuen Plenums stehen die Fragen: Wer bringt die Kammer finanziell wieder auf Kurs? Was sind die dringenden Themen für eine funktionierende Kammer? Und vor allem: Wie können verängstige Mitarbeiter wieder Mut fassen und Partner aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft der Handelskammer wieder trauen?'

Wir laden ausgewählte Kandidaten der aus unserer Sicht aussichtsreichen Wahlgruppen ein, Stellung zu beziehen. Dabei wollen wir die persönlichen Beweggründe erfahren - nicht abgelesene Verlautbarungen. Wir wünschen uns offene Worte, die Vertrauen schaffen für die künftige Kammer aller Hamburger Unternehmen. Unser erster Gastautor ist Niels Pirck von der Hamburger Sparkasse. Er tritt für das Bündnis "Starke Wirtschaft Hamburg" an - und setzt überraschende Akzente, die Hoffnung machen:


Niels Pirck: Unsere Handelskammer wieder aufbauen.


Hat sich die Innovationen für Hamburg und die Wirtschaft
auf die Fahnen geschrieben: Niels Pirck von der Haspa.
Foto: Haspa


In den vergangenen drei Jahren stand die Handelskammer Hamburg vor allem für Chaos, Streit und Rücktritte. Dafür haben die so genannten „Kammerrebellen“ gesorgt - ein Bündnis, das die Wahlen 2017 gewonnen und danach die Reputation der Kammer ruiniert hat. In den kommenden Jahren gilt es, Vertrauen zurückzugewinnen und wieder ein verlässlicher Partner für Unternehmen, Politik und die hauptamtlichen Mitarbeiter zu werden.

Mir als jungem Hamburger Unternehmensvertreter ist es wichtig, dass sich unsere Stadt auch in Zukunft positiv entwickelt. Ich will nicht nur meckern, sondern mitgestalten. Dazu bedarf es einer starken Handelskammer, die Impulse gibt, Veränderungen anstößt und von der Politik als verlässlicher und kritisch-konstruktiver Partner wahrgenommen wird. Ich will meiner Tochter später mal sagen können: 'Ich habe mit meinem Engagement in der Handelskammer dazu beitragen können, dass Du in einer lebenswerten und wirtschaftlich prosperierenden Stadt lebst.‘ Dafür engagiere ich mich ehrenamtlich.

Die Handelskammer muss wieder zum Taktgeber für die Stadt werden.

Wir müssen die Handelskammer wieder zum schlagkräftigen Anwalt für unseren Standort machen. Ich möchte die Handelskammer zu einem Trendscout entwickeln, der die besten Ideen und Ansätze aufspürt, analysiert und an die Hamburger Wirtschaft weitergibt. 
Bis zum 18. Februar haben alle Unternehmen die Chance, ihre Stimme für eine neue und zeitgemäße Handelskammer abzugeben. Denn Hamburg braucht eine moderne und starke Kammer, die die Interessen der Wirtschaft vertritt und der Politik Impulse gibt. Dafür setzt sich die Plattform Starke Wirtschaft Hamburg ein. 

Starke Wirtschaft ist eine Plattform unabhängiger Unternehmer, die gemeinsam zur Kammerwahl antreten. Mehr als 125 Unternehmen unterstützen unsere Initiative. Unsere Kandidaten wollen den Stillstand beenden und die Kammer wieder schlagkräftig machen. Starke Wirtschaft Hamburg will die Handelskammer wieder aufbauen und die Verschwendung von Mitgliedsbeiträgen beenden. Gleichzeitig setzt die Plattform Impulse für Themen wie Innovation, Digitalisierung und dem Zusammenwachsen der Metropolregion und Norddeutschland insgesamt.

Hamburg kann Innovationshauptstadt in Deutschland werden.

Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung müssen in Hamburg an einem Strang ziehen. Nur so kann Hamburg zur Innovationshauptstadt in Deutschland werden. Die Handelskammer kann zwar keine politischen Rahmenbedingungen setzen, aber Forderungen an die Politik formulieren und eigene Initiativen starten. Vom selbst gesteckten Ziel, Hamburg zur Innovationshauptstadt zu machen, ist die Stadt noch weit entfernt. 

Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young liegt Hamburg bei Finanzierungen von Start-Ups europaweit auf Platz 13 und in Deutschland auf dem dritten Rang. Europaweit führend ist London vor Paris und Berlin. In der deutschen Hauptstadt wurden im ersten Halbjahr zwei Milliarden Euro in 129 Deals investiert. In München waren es 171 Millionen Euro in 35 Deals und in Hamburg 81 Millionen Euro mit 25 Deals.

Um diese unbefriedigende Bilanz zu verbessern, macht Starke Wirtschaft Hamburg die Förderung von Innovationen zu einem ihrer Schwerpunktthemen der kommenden vier Jahre. Eine innovative Stadt lebt nicht nur von neuen Ideen und Netzwerken der Privatwirtschaft, sondern auch von der Kooperation der Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.

Hamburg muss Gründungsbürokratie abbauen.

Die Plattform hat einen Katalog von Vorschlägen vorgestellt, etwa die Förderung von Ausgründungen aus Hochschuleinrichtungen. Dazu soll eine Online-Plattform aufgebaut werden, auf der Hochschulen ihre Forschungsprojekte beschreiben und Unternehmen nach Partnern für ihre Fragen suchen können. Hamburg muss Gründungsbürokratie abbauen und Unternehmensgründungen digitalisieren sowie maximal vereinfachen, etwa durch schnellere Genehmigungen.

Voraussetzung hierfür ist der Ausbau des E-Government. Die konsequente Digitalisierung der Kontaktpunkte zwischen Behörden und Bevölkerung sowie Unternehmen kann Gründungen beschleunigen und vereinfachen. Weitere Maßnahmen sind der Aufbau eines China-Netzwerkes mit zahlreichen Formaten zum Wissensaustausch und Projektaufbau und die internationale Positionierung der Stadt.

Wir müssen mehr Innovationstouren und Delegationsreisen durch die Innovationslandschaft Hamburgs für internationale Unternehmen organisieren, etwa zu Hamburger Fokusthemen wie Logistik-Innovation, Clean Energy, Urban Tech, Health Tech oder Luftfahrt. Hamburg braucht ein Science-Center, das zu einer Bühne für technische Erkenntnisse und praktische Anwendungen von Innovationen wird. Ich will mich dafür einsetzen, dass wir in Hamburg einen innovativen Weg mit hanseatischen Werten verbinden.

Mehr norddeutsche Zusammenarbeit.

Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Zusammenarbeit mit unseren norddeutschen Partnern. Sie ist in den vergangenen Jahren zwar in der Breite gewachsen, aber nicht in der Tiefe. Während etwa die Metropolregion Hamburg immer größer geworden ist, haben die Grenzen der Bundesländer und Landkreise ihre Bedeutung behalten. Viele Studien, unter anderem von der OECD, haben die Schwächen des Nordens im Vergleich zu Süddeutschland deutlich gemacht. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen.

Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer Innovationshauptstadt zu werden. Dazu könnte auch eine überregionale Innovationsagentur beitragen, die innovative Gründungen norddeutschlandweit begleitet. Dieses ambitionierte Ziel unterstützen wir ausdrücklich und werden mit unseren Ideen auch die Handelskammer auf diesen Weg bringen. Das kann nur gelingen, wenn alle Akteure nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Metropolregion an einem Strang ziehen.

*     *     *

Niels Pirck ist Direktor der Hamburger Sparkasse. Er kandidiert für das Plenum der Handelskammer. Die inhaltliche Verantwortung für den Gastbeitrag liegt beim Autor. 

 Hamburg Digital Background: 

Handelskammer Hamburg: Handelskammer-Wahl 2020:
hk24.de/servicemarken/ueber-uns/handelskammer-wahl-2020-4480782

Wahlbündnis "Starke Wirtschaft Hamburg - Wirtschaft neu gestalten":
starke-wirtschaft-hamburg.de/

Wahlbündnis "Zukunftskammer - für die Hamburger Wirtschaft von morgen":
zukunftskammer-hamburg.de/

Wahlbündnis "Die Kammer sind wir - Die Reformer":
diekammersindwir.com/unsere-ziele/

Samstag, 14. Januar 2017

HANSEEXKLUSIV: "Kammer-Rebellen" planen Personal-Kahlschlag. Begründung ist "praxisfremd & populistisch".

Kammer-Wahl: Personal-Abbau am Adolphsplatz nach "Rebellen-Sieg". +++ Wahlbündnis "Vorfahrt für Hamburg" nennt Digitalisierung als Grund "praxisfremd und populistisch". +++ "Bewahrer" und "Reformer" stellen sich hinter Kammer-Belegschaft. +++ "Unternehmer für Hamburg" fordern sinnvolle Neuausrichtung der Aufgaben. +++ 

Zuerst schockierten Sie die Hamburger Wirtschaftsvertretung mit der Forderung nach Abschaffung der Pflichtbeiträge. Dann zwangen Sie die Geschäftsführung, ihr Gehalt offen zu legen. Und schließlich erteilten Sie dem Kammer-Präses einen gerichtlichen "Maulkorb" für die politischen Aussagen anläßlich der "Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns" 2015.

Die "Kammer-Rebellen" aka "Die Kammer sind wir" sorgen für kräftig Wirbel in der Hamburger Unternehmerschaft. In einem aktuellen Interview mit Herbert Schalthoff auf "Hamburg 1" verglich Bündnissprecher Tobias Bergmann die Arbeit der Hamburger Handelskammer mit der "Freiwilligen Feuerwehr" - ein merkwürdiger Vergleich. Zugleich kündigte der Organisationsberater umfangreiche Veränderungen an:

"Wir haben andere Vorstellungen, wie die Kammer funktionieren soll."


"Kammer-Rebell" Tobias Bergmann
Foto: Twitter @TobiasBergmann
In den aktuellen Antworten auf den Fragenkatalog des Hamburg Digital Magazins zu den Digitalen Wahlprüfsteinen im Themenfeld "Digitale Kammer" fordert Tobias Bergmann ganz konkret das Zusammenstreichen des Personals der Handelskammer. Die entscheidende Frage an die Vertreter der drei Wahlbündnisse von "Kammer-Rebellen", "Kammer-Reformern" und "Kammer-Bewahrern" lautete:

Wo sehen Sie als künftige Mitglieder des Plenums maßgebliches Potenzial, Angebote und Tätigkeiten der Handelskammer und ihrer rd. 265 Mitarbeiter im Interesse eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Dienstleistungsbetriebs in den nächsten 3 Jahren zu digitalisieren?


Tobias Bergmann fordert, die Kommunikation mit den Mitgliedsunternehmen auf digitale Kanäle zu verlagern und im Bereich der Dualen Berufsausbildung die Ausstattung von Auszubildenden und Ausbildern mit Tablets. Anschließend pointiert der Bündnissprecher:

"Ohne Zwangsbeiträge wird die Handelskammer gezwungen sein, zu digitalisieren.
Und 265 Mitarbeiter sind dann auch nicht mehr notwendig."

Die Forderung nach Personalabbau sorgt bei den Beschäftigten der Handelskammer für massive Unsicherheit. Grund: Der Bündnissprecher stellt pauschal die bisherige Arbeit der Belegschaft am Adolphsplatz in Frage, ohne konkrete Vorschläge zu Aufgaben- und Personalentwicklung der Wirtschaftsorganisation vorzustellen. 


"Mensch zählt wenig im Konzept der Kammergegner."

Das Wahlbündnis "Vorfahrt für Hamburg" widerspricht den Planungen der "Kammer-Rebellen" aufs Schärfste. Vertreter Willem van der Schalk erklärt gegenüber HANSEVALLEY:

"Die Forderung der "WIR"-Gruppe, durch Digitalisierung Mitarbeiter der Kammer zu kündigen und freizusetzen, ist nicht nur praxisfremd und populistisch. Sie zeigt auch, wie wenig der Mensch im Konzept der Kammergegner zählt. Auch Kammermitarbeiter sind Arbeitnehmer, die dem üblichen Schutz unterliegen."

Für die "Kammer-Bewahrer" ist und bleibt die persönliche Beratung durch qualifiziertes Personal ein Schlüsselaufgabe:

"Die Digitalisierung der Kammer-Arbeit ist in vollem Gange. Der persönliche Kontakt zu den kompetenten Mitarbeitern in der Beratung zu Themen wie Gründung, Ausbildung oder Außenhandel bleibt für die Mitgliedsunternehmen trotzdem auch in Zukunft wichtig. Wir stehen für eine starke Kammer mit engagiertem und qualifiziertem Personal als Ansprechpartner für alle Hamburger Unternehmen."



"Leistungsfähigkeit und Beratungsqualität steigern."

Das Wahlbündnis "Unternehmer für Hamburg" der "Kammer-Reformer" fordert statt eines Kahlschlags Qualifizierungen und zukunftsweisende Lösungen. Sprecher Dr. Robin Houcken:


"Digitalisierung verändert die Handlungsfelder der Kammer und die Anforderungen an die Mitarbeiter und Zulieferer. Effizienzsteigerungen, Qualifizierung und die Neudefinition der Handlungsfelder müssen sozialverträglich und sinnvoll erfolgen, damit am Ende die Leistungsfähigkeit und die persönliche Beratungsqualität der Handelskammer gesteigert und der Ressourceneinsatz reduziert werden kann."

Die "Kammer-Rebellen" bleiben bis heute schudlig, wie sie bei einer möglichen Mehrheit im Plenum und mit eigenem Präses die Arbeit der Handelskammer Hamburg organisieren wollen. Wenn ein nicht unbeachtlicher Teil der 265 Beschäftigen auf die Straße gesetzt werden soll und die Arbeit der rd. 800 Ehrenamtler in mehr als 30 Ausschüssen, Arbeitskreisen und Bezirksvertretungen öffentlich abgewertet wird, gibt es womöglich bald keine relevante, die Hamburger Wirtschaft vertretende Interessenvertretung mehr.

 Kommentierende Schlussbemerkung: 

Es ist erschreckend, dass in einem demokratischen Wettstreit um die künftigen Leitlinien in der wichtigsten Hamburger Wirtschaftsvertretung populistische Töne Einzug gehalten haben. Es ist fragwürdig, dass ein Organisationsberater für öffentliche Einrichtungen seine eigene Interessenvertretung massiv attakiert. Als Unternehmer stelle ich mir folgende Fragen: 
  • Wie soll meine Interessenvertretung in einer sich verändernden Geschäftswelt in Zukunft aussehen - vor allem in Bezug auf die Unterstützung in digitalen Themen? 
  • Wie können die Veränderungen in den Aufgaben, der Organisation und in der Belegschaft professionell und vernünftig eingeleitet und erfolgversprechend umgesetzt werden?
Zu guter Letzt:
  • Haben "Revolutionen" in 750 Jahren "Hanse", 500 Jahren "Ehrbarer Kaufmann" und mehr als 350 Jahren "Commerz-Deputation" Hamburgs Kaufleuten jemals geholfen - oder macht Zusammenhalt stark?

Am morgigen Montag exklusiv im Hamburg Digital Magazin:

HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil II: Die Digitale Kammer und ihre Modernisierung - ein explosives Thema mit jeder Menge Zündstoff.

 Ergänzend zu den Digitalen Wahlprüfsteinen auf HANSEVALLEY: 

Warum die Kammer-Wahl entscheidend für Hamburgs Wirtschaft ist:
HANSEBUSINESS: Die Wahrheit hinter der Kammer-Wahl 2017

Was die Handelskammer in diesem Jahr zur Digitalisierung unternehmen will:
HANSEBUSINESS: Das schreibt der Handelskammer-Präses Olaf Scholz ins Stammbuch.

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Montag, 12. Dezember 2016

HANSEBUSINESS: Kammer-Wahl in Hamburg - Die digitalen Wahlprüfsteine.

An die zur Wahl stehenden Bündnisse und Initiativen:

c/o Tobias Bergmann
c/o Dr. Robin Houcken
c/o Birgit Kochen

Digitale Konzepte. Digitale Fähigkeiten. Digitales Handeln. Unser Hamburg ist es wert.


Die Handelskammer Hamburg und Sitz des Plenums.
Foto: Handelskammer Hamburg/Daniel Sumesgutner
Vom 16. Januar bis 14. Februar 2017 wählen rd. 160.000 gewerbliche Unternehmen das Plenum ihrer Interessenvertretung, der Handelskammer Hamburg. Das Hamburg Digital Magazin ruft die zur Wahl stehenden Bündnisse und Initiativen hiermit offiziell auf, die nachfolgenden Fragen zur Kammerwahl zu beantworten.

Die digitalen Wahlprüfsteine bieten den Mitgliedern aus Industrie, Handel und Gewerbe die Chance, mit klaren Positionen zur Digitalisierung der Wirtschaft, zur Förderung von Existenzgründungen und zu Maßnahmen für die Handelskammer eine Orientierung zur bevorstehenden Wahl ihrer 66 Vertreter in 13 Wahlgruppen zu gewinnen.

1. Thema: DIGITALE ZUKUNFT

Thema Digitalisierung:

  • Wie wollen Sie als gewählte Vertreter die besonderen, digitalen Interessen von 14.000 Kreativ- und Medienbetrieben, darunter 8.600 IT-Anbietern inkl.  1.500 Softwarefirmen, 2.100 Medienhäusern und 1.700 Agenturbetrieben sowie 600 Startups und 150 Gamesschmieden überzeugend vertreten?

Thema Disruption:

  • Wie werden Sie die umfassenden, digitalen Umbrüche in den großen Hamburger Branchen - wie Reedereien, Hafenwirtschaft, Logistik sowie Groß- und Außenhandel - aktiv begleiten, damit die traditionellen Betriebe rechtzeitig in den Innovationsprozess der Digitalisierung gehen werden?

Thema Existenzgründer:

  • Wie werden Sie als Vertreter die besonderen Bedürfnisse von Existenzgründern in digitalen Geschäftsmodellen über Gründerberatung, Gründerwerkstatt und Businessplan-Wettbewerb hinaus und unabhängig von bestehenden, städtischen Gründungsinitiativen fördern?

Thema Startups:

  • Was werden Sie als Abgeordnete der Industrie unternehmen, damit die Handelskammer unsere Stadt gemeinsam mit etablierten Branchen, hanseatischen Stiftungen und engagierten Vertretern der Digitalwirtschaft zu einem schneller wachsenden, erfolgreichen Startup-Standort entwickelt?

2. Thema: DIGITALE KAMMER

Thema Pflichtbeiträge:

  • Wie stehen Sie zu den aktuell rd. 37 Mio. € Pflichtbeiträgen für Gewerbetreibende und wie wollen Sie den Wirtschaftsbetrieb Handelskammer mit rd. 142 Mio. € Bilanzsumme, seinem Personal, seinen Immobilien und den angeschlossenen Betrieben (Börse, InnovationsCampus, HSBA) in die Zukunft führen?

Thema Management:

  • Wie beurteilen Sie die hauptamtliche Geschäftsführung der Handelskammer, den Fehlbetrag von 5,3 Mio. € im vergangenen Jahr und das jährliche Geschäftsführergehalt i. H. v. 530.000,- €? Würden Sie der Geschäftsführung aktuell das Zeugnis eines “ehrbaren Kaufmanns” ausstellen?

Thema Organisation:

  • Wo sehen Sie als künftige Mitglieder des Plenums maßgebliches Potenzial, Angebote und Tätigkeiten der Handelskammer und ihrer rd. 265 Mitarbeiter im Interesse eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Dienstleistungsbetriebs in den nächsten 3 Jahren zu digitalisieren?

Thema Innovationen:

  • In welchen Bereichen kann die Handelskammer Dienstleistungen oder Geschäftsbereiche mittels eigener Innovationsprozesse auf einen zukunftsweisenden Stand bringen und was ist erforderlich, damit die Kammer in allen Bereichen ein kunden- und serviceorientierter Dienstleister wird?

3. Thema: DIGITALE STADT

Thema Hansestadt:

  • Wo sehen Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft konkretes Potenzial, Leistungen und Tätigkeiten der Hamburger Stadt- und Bezirksverwaltungen sowie nachgeordneter Einrichtungen im Interesse einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Stadtverwaltung zu digitalisieren?

Thema Verwaltung:

  • WIe beurteilen Sie als künftige Repräsentanten der Wirtschaft den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Hamburger Verwaltung, insbesondere in Bezug auf Leistungen und Angebote für Unternehmen - z. B. in den Bereichen Aufsicht und Genehmigungen, Steuern und Abgaben sowie Wirtschaftsförderung?

Thema Standort:

  • Was für Initiativen und Aktivitäten der Handelskammer halten Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft für besonders wichtig, um die Freie und Hansestadt international als attraktiven Standort für junge, qualifizierte Fachkräfte und ideenreiche, mutige Digitalunternehmer zu entwickeln?

ZU GUTER LETZT:

  • Was würden Sie dem Bürgermeister anlässlich der jährlichen Versammlung ehrbarer Kaufleute zu Silvester als Präsident ins Stammbuch schreiben und in welchem digitalen Thema würden SIe ihm als Stadtoberhaupt die Leviten lesen, für die Stadt und die Wirtschaft Hamburgs mehr zu tun?

Die digitalen Wahlprüfsteine auch als Briefpost.
Foto: HANSEVALLEY
Sie erhalten diese Wahlprüfsteine parallel schriftlich per Briefpost zugesandt. Sie haben bis zum 31.12.2016 Zeit, die digitalen Wahlprüfsteine schriftlich zu beantworten.

Ihre Argumente werden ab 9.1.2017 in den drei Themenfeldern neben den Antworten der anderen Initiativen und Bündnisse gleichberechtigt veröffentlicht. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter den bekannten Kontakten zur Verfügung.

Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen! Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Digitalisierung Hamburgs weiter nach vorn zu bringen!





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