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Mittwoch, 19. Juli 2017

HANSELOGISTICS: Die digitalen Seefracht-Spediteure aus der Berliner Backfabrik

HAMBURG DIGITAL REPORT

Die Berliner Backfabrik: Heimat für viele erfolgreiche Startups und ihre VCs. Hier ist das Zuhause von Adjust, Decimo, Hello Fresh, Kochzauber, Lovoo, WestTech Ventures, Wooga und seit knapp 1,5 Jahren von FreightHub. Das überdimensionale Modell eines Hamburg-Süd-Frachters lässt ahnen, worum es in dem Großraum im 1. Stock geht: Das Berliner Startup ist Deutschlands digitaler Spediteur für Container zwischen Asien und Europa.


Berliner Zentrale mit Hamburger Frachter:
FreightHub am Prenzlauer Berg
Foto: HANSEVALLEY
Hamburg-Altona, ein kleines Büro im Westen der Hansestadt. Hier sitzt das operative Herz von FreightHub. 8 Speditionskaufleute managen aus der Logistikmetropole das Tagesgeschäft des digitalen Spediteurs, sorgen dafür, dass Amazon Marketplace-Händler ihre Paletten ebenso auf den Punkt genau ins Lager bekommen, wie industrielle Mittelständler 1.000 oder mehr Standardcontainer im Jahr. Ein Berlin-Hamburg Digital Report.

Die jüngste Geschichte von FreightHub nimmt am 16. Februar d. J. in Hamburg seinen Lauf. Es ist ein verregneter Donnerstag-Nachmittag im Grand Elysée Hotel. DailyDeal-Gründer und Earlybird-Investor Fabian Heilemann gibt HANSEVALLEY ein Interview zu seiner Hamburger Geschichte. Damals, 2003, beginnt Fabian an der Bucerius Law School seine Karriere, baut sich an der Elbe ein bis heute funktionierendes Netzwerk auf. Was niemand ahnt: Nach DailyDeal und Google-Deal zieht es Fabian und seinen jüngeren Bruder Ferry wieder in den Norden.


Hamburger Background und Berliner Drive:
Fabian und Ferry Heilmann
Foto: Sky & Sand
Jener verregneter Donnerstag im Februar, im ehrwürdigen Hafen-Klub an den Landungsbrücken: Das abendliche Event trägt den Titel "Digitale Revolution in Schiffahrt & Logistik – Ist das erst der Anfang?" Zusammen mit Bruder Ferry stellt Klub-Mitglied Fabian Heilemann die digitale Spedition vor. Die Jungunternehmer erhalten viel Zuspruch, gewinnen wertvolle Kontakte, nehmen mit Respekt vereinzelt skeptische Stimmen zur Kenntnis. Unterm Strich wird es ein gelungener Einstand der Berliner Digitalunternehmer in der Hamburger Hafen- und Logistik-Lobby.

Vom Baustoffhandel über Greentech zur Containerlogistik

Ein sonniger Mittwoch-Nachmittag im Juni diesen Jahres, wir sitzen im idyllischen Innenhof der Backfabrik an der Prenzlauer Allee unweit des Berliner Alexanderplatzes. CEO Ferry Heilemann berichtet, wie alles anfing mit FreightHub - im Herbst 2015. Die erfolgreichen Brüder entscheiden sich, eine neue Firma aufzubauen. Im B2B-Bereich sehen sie ungehobene Potenziale und die Chance, ein langfristiges Unternehmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell und einem großen Markt aufzubauen. Es ist genau das Gegenteil von DailyDeal, der Marketing-Plattform, die mit vielen Marketing-Dollars "gejazzt" wurde. 

Ferry und Fabian schauen sich verschiedene Branchen an: Baustoffhandel und die Digitalisierung der Baustelle fallen ihnen ins Auge, ebenso wie Greentech, ein Herzensthema des 30-jährigen Ferry. Nach Analyse verschiedener Märkte fällt die Wahl auf Logistik mit Fokus auf die Containerschifffahrt. Die mehr als 7 Jahre Hamburg-Erfahrungen des älteren Bruders Fabian und der Support durch den Roland Berger-Berater und späteren FreightHub-Beirat Prof. Dr. Burkhard Schwenker spielen eine wichtige Rolle. FreightHub geht mit Erik Muttersbach, Ex-CTO von DealyDeal, CCO Michael Wax und ehemaligen Mitarbeitern aus Hamburger Speditionen an den Start.

Der Grundsatz: "One-Stop-Shop"-Partner für die Verlader.


Logistik-Zentrale in der Berliner Backfabrik:
FreightHub-Großraumbüro
Foto: HANSEVALLEY
Heute sitzen in dem roten Backsteinbau an der Saarbrücker Straße mehr als 40 kaufmännische, technische und vertriebliche Mitarbeiter, sorgen rund um die Uhr dafür, dass auf der wichtigen "Far East-Westbound"-Route zwischen Asien und Nordeuropa Palettenware (Less then Container Load - LCL) ebenso zuverlässig ihren Zielort erreicht, wie volle Standard-Container (Full Container Load - FCL). 20 Mio. Container (Twenty-foot Equivalent Units - TEU) werden auf der Import-Route von den drei Reederei-Allianzen im Jahr transportiert. Mehr als 90% des FreightHub-Volumens werden auf der Handels-Route verschifft. 80% macht bei den Berlinern die Seefracht aus, die restlichen 20% sind Luftfracht, der nachlaufende Schienen- und LKW-Verkehr sowie die Binnenschifffahrt.

FreightHub ist mehr als eine Vermittlungsplattform. Das Tech-Startup ist ein vollwertiger "Freight Forwarder", haftet nach den Regularieren wie jeder Spediteur, hat den Durchgriff auf seine Partner, wenn etwas nicht klappt. Als "One-Stop-Shop" für den Verlader übernimmt das Team in Berlin und Hamburg alle Formalitäten, wie Packlisten, Zollbescheinigungen und Transportversicherungen bis hin zum Terminal-Handling, stellt sämtliche Dokumente digital bereit. Die Kunden bekommen von der "digitalen Spedition des 21. Jahrhunderts" bis zu 150 Quotes (Angebote) von 100 Abfahrtshäfen (Ports of Loading) für Port-2-Port- wie Port-2-Door-Shipments - variabel nach Transportdauer, Lieferdaten, Häfen und Frachtraten. 



Ein eigener Algorithmus bietet den KMU-Kunden - von Amazon-Händlern (FBA - "Fullfillment by Amazon") über E-Commerce-Anbietern bis zu Mittelständlern eine Transparenz, die ihres Gleichen sucht. Dazu gehören 5 Mio. Daten- und Preispunkte für die Angebotserstellung, wie 1,8 Mio. Sailing-Schedules mit regelmäßiger Aktualisierung und den günstigsten Frachtraten. Volle Transparenz über Verfügbarkeit und Kosten sind ein Argument von FreightHub, Angebote in Echtzeit über die Onlineplattform ein weiterer Pluspunkt, vergleichbar einer Flugbuchungsmaschine. In Kundenansprache, Angebotserstellung, Echtzeitbuchung und dem Echtzeit-Tracking über die eigene Shipment-Management-Software machen die Heilemann-Brüder den Unterschied. Schon heute spart FreightHub bei Kunden mehrere Stunden ein.

Die "digitale Spedition des 21. Jahrhunderts" aus Berlin

Natürlich haben die Seefrachtspediteure alle Reederei-Allianzen an Board, von der asiatisch-europäischen "Ocean Alliance" mit 37% Marktanteil auf der "Far East-Westbound"-Route,  über "2M" mit Maersk, Hamburg-Süd und MSC bei 34% Asien-Europa-Anteil bis zu "The Alliance" von Hapag-Lloyd, UASC und Partnern mit 29% Marktanteil. Die Logistiker kooperieren mit allen wichtigen Carriern (Linienreedereien), Truckern (Lieferverkehre) & Trains (Intermodal-Verkehre) - in jeglicher Kombination, einschl. der neuen chinesischen Seidenstraße und dem zeitoptimierten Versand per Frachter in die Vereinigten Arabischen Emirate und anschließender Luftfracht nach Nordeuropa. 

Im März vergangenen Jahres starteten Ferry und sein Team ihre digitale Reise in die weitgehend analoge Welt der Speditionen. Vor einem Jahr verschifften die Nachwuchsspediteure ihre ersten Container. Mittlerweile zählen die 50 Mitarbeiter/innen 350 Kunden zu ihrem Stamm. Und das Geschäft? Wenn ein Kunde 1.000 Container im Jahr über FreightHub verschifft, ergibt sich ein Umsatz von durchschnittlich 1,5 Mio. €. Im kommenden Jahr wollen die pfiffigen Jungunternehmer die 10.000 TEU-Marke durchbrechen, rechnen Ende kommenden Jahres mit mehr als 100 Mitarbeitern. 

Digitale DNA aus Berlin + Logistik-Expertise aus Hamburg

Noch zählen Ferry und Fabian Heilemann mit ihrem Team zu den kleinen Anbietern unter den 15.000 Speditionen in Deutschland, können sich nicht vergleichen mit Branchengrößen, wie DB Schenker, DHL oder Kühne+Nagel. Ein "Winner takes it all" ist auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung in der Logistik nicht zu erwarten, doch eine Konsolidierung zugunsten der schnellen, transparenten und kundenfreundlichen Anbieter mit Buchungs- und Serviceplattformen - damit ist zu rechnen. Genau hier wird FreightHub mit seiner digitalen DNA aus Berlin und seiner Logistik-Expertise aus Hamburg punkten.

Nachdem Fabian und Ferry den Hamburger Hafen-Klub von ihrer Leistung überzeugen konnten, wird sich FreightHub auch im Verband Hamburger Spediteure engagieren, dem Zusammenschluss der "Freight Forwarder" an der Elbe. Auf die Frage, wie die Niedersachsen und Wahl-Berliner ihr Verhältnis zu Hamburg umschreiben würden, antwortet Ferry im sommerlichen Berlin: "Wir sehen uns eng verbunden mit Hamburg. Es ist eine der zentralen Städte weltweit in Sachen Schifffahrt." Das ist sicherlich eine gute Einstellung und eine Basis für eine erfolgversprechende Zukunft in Hamburg ... und Berlin.


 Hamburg Digital Background 

FreightHub Digitale Spedition
www.freighthub.com

HANSEPERSONALITY Heilemann-Brüder: Alles Gute von Elbe und Alster.
http://hh.hansevalley.de/2017/03/hansepersonality-heilemann.html

Earlybird Venture Capital
www.earlybird.com


Ihr Hamburg Digital Marketing _____________________________________________



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Sonntag, 12. März 2017

HANSEPERSONALITY Heilemann-Brüder: Alles Gute von Elbe und Alster.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Ein kalter Donnerstag-Abend im Februar. Schmuddelwetter begleitet die Hamburger in den Feierabend. An den Landungsbrücken trifft sich die Hafenwirtschaft zum Get-together. Mit Blick auf Elbe und Docks geht es im exklusiven Hafen-Klub um die Zukunft der Logistik. Unter dem provokanten Titel "Digitale Revolution in Schifffahrt & Logistik" stellen zwei junge Berliner die erste digitale Spedition vor.

Fabian und Ferry Heilemann sind gerade mal in den Dreizigern. Für Hamburgs Reeder, Spediteure und Kaufleute noch fast "Eierschalenfraktion". Doch die beiden smarten Startup-Macher haben etwas. Sie sind keine "Hubschrauber," keine "Overseller". Sie wirken hanseatisch, wissen, was sich gehört. Was kaum einer der Klub-Gäste ahnt: Hier trifft das neue auf das alte Hamburg, Hamburger Zukunft auf hanseatische Tradition.



Unternehmer und Investor Fabian Heilemann
Foto: Hoffotografen
Wenige Stunden zuvor treffe ich Fabian am Rand der Hamburger IT-Strategietage im Grand Élysée Hotel an der Rothenbaumchaussee. Er ist pünktlich, er ist smart und er ist gestresst. "Seit dem ich 18 bin, stehe ich auf dem Gas, mit einer Schlagzahl, die vergleichsweise hoch ist." Vor mir sitzt ein 34-jähriger, millionenschwerer Workoholic. Er hat mit seinem 4 Jahre jüngeren Bruder nach nur 2 Jahren das Gutschein-Portal DailyDeal für 114 Mio. € an Google verkauft, 2 Jahre später zum Schnäppchenpreis zurückgenommen, neu ausgerichtet und an die "Gutscheinpony"-Mutter MenschDanke verkauft.

Vom Rechercheinterview in der Hafencity an die Rothenbaumchaussee.

Beim Interview in der Bourbon Street Bar geht es nicht um DailyDeal, Millionen-Deals und den Dealflow bei Earlybird, einem der ältesten deutschen VCs, mit dem sich die Heilemann-Brüder zusammengeschlossen haben. Es geht um eine Spur, auf die mich Tobias Seikel von Hanse Ventures gebracht hat. Die Heilemann-Brüder haben sich Ende 2015 an der Seed-Finanzierung des Fenster- und Türen-Portals "Virtraum" mit einer 7-stelligen Summe beteiligt. Man kennt sich seit 9 Jahren, damals, als CEO Jochen Maaß bei DailyDeal einstieg.

Vom Hamburger Waffelbäcker zum Digitalunternehmer in Berlin.

"Das sind doch Hamburger Jungs", verrät COO Tobias Seikel in einem Hintergrundgespräch. Das ist eine interessante Spur. Sie führt auf einen wichtigen Lebensabschnitt der beiden Jungunternehmer. Es beginnt 2003. Fabian verlässt das elterliche Hameln, beginnt sein Jura-Studium an der Bucerius Law School, verdient sich mit seinem bereits zur Schulzeit gegründeten Startup "ChiChi Company" und französischen Waffeln den Lebensunterhalt. Die Geschäftsadresse: Lerchenstraße 106 im Schanzenviertel, ein gepflegter Altbau, direkt am Schulterblatt. Doch es eine 1-Zimmer-Studentenbude. Ferry besucht sein älteren Bruder Fabian an den Wochenenden, zieht 2008 mit ein.

Digitale Spur der Heilemanns: Schanze, Bergstedt & St. Georg. 

Im Sommer 2009 bringt Fabian aus Stanford eine Idee mit: Gutscheine verkaufen übers Internet. Kurz vor Weihnachten gründen die Brüder im Immenhorstweg 70 die Blue Ocean Internet UG, die spätere Daily Deal GmbH. Der vom leidenschaftlichen Surfer Fabian gewählte Name taucht Jahre später wieder auf. Die Karriere der Gründer nimmt in Bergstedt seinen Lauf. Operativ an der Schönhauser Allee in Berlin zu Hause, haben die Wahl-Hamburger immer ein Standbein an der Elbe. Schon 10 Monate zuvor gründen sie Heilemann Ventures, das an der Danziger Straße in St. Georg zu Hause ist.

"Wir sind selbst Gründer und Digitalunternehmer in der DNA."


Hamburger Background und Berliner Drive:
Fabian und Ferry Heilmann
Foto: Sky & Sand
Es sind nicht nur Hamburger Adressen, die Fabian und Ferry von anderen Startuppern unterscheiden. Jurist Fabian Heilemann bestätigt, auch heute "Hamburger Verträge" per Handschlag zu machen. Integrität ist ihm wichtig, persönlich wie professionell. Nicht umsonst haben sie sich mit Earlybird zusammengeschlossen, jenem VC, der von den Hamburgern Hendrik Brandes, Rolf Matthies und Christian Nagel vor fast 20 Jahren in Hamburg gegründet wurde. Man teilt hanseatische Werte, Tugenden und eine Weltsicht, wie man arbeitet. Die Heilemanns sind die nächste Generation "früher Vögel" - mit dem Tech Know-how aus ihrer Zeit bei "Zalando" bis "DailyDeal".

"Wir sind Investoren und sehr aktiv in der Unterstützung."

Mit ihrem neuen 150 Mio. €-Fonds gehen sie vor allem ins B2B-Geschäft. Es sind gut adressierbare Märkte mit vielen weißen Flecken. Eine ganze Reihe von Branchen laufen 10-15 Jahre der Digitalisierung hinterher. Für Fabian geht es um Ineffizienzen und Usibility. Während Amazon & Co. Verbraucherthemen in der Breite abdecken, gibt es im B2B noch was zu gewinnen. "Wir müssen große Wetten eingehen und auch ein paar Wetten gewinnen," gesteht der erfahrene Nachwuchsunternehmer offen ein. Zu den Themen gehören Cloud- und SaaS-Technologien, Fintech und Insuretech, Mobility- und E-Mobility-Themen sowie Logistik und Suppy Chain.

Fabian & Ferry Heilemann: Seit 5 Jahren operativ ein Team.

März vergangenen Jahres. Die beiden Brüder gründen in Berlin ihr nächstes Startup: "FreightHub" ist eine digitale Spedition. Die Firma dahinter: Deep Blue Ocean Internet GmbH. Und da ist er wieder: Der "blaue Ozean" vom Anfang ihrer Karriere, jene Gründung des Gutschein-Portals, die ihnen mit Hilfe von Google all das heute möglich macht. Mit an Board: Erik Muttersbach, Ex-CTO von DealyDeal, CCO Michael Wax und ehemalige Mitarbeiter aus Hamburger Speditionen. Es ist kein hoch gejazztes Startup, dass man nach 2 Jahren an einen Großkonzern verkaufen möchte. Es ist ein vollwertiger Spediteur mit einem eigenen Transport-Management-System. 

Freighthub: "Langfristig ausgerichtete Firma am Markt."


Bauen Europas digitale Spedition: Die FreigthHub-Gründer
Foto: FreightHub
Quotierung, Buchung, Versicherung, Transport & Verzollung - "FreightHub" deckt die gesamte Supply Chain ab - und das mit 1,5 Mio. Fahrplänen im System, mit Fokus auf Asien-Europa in See- und Luftfracht. 2/3 machen Container aus, 1/3 ist Stückgut. Vor der Gründung haben sie verschiedene Industrien gescannt. Logistik war unter den Top 10. "Ich habe mit Leuten aus der Branche in Hamburg gesprochen," Fabians Netzwerk hilft bei der Entscheidung. Mit dem "Freight Forwarder 2.0" sind sie Pioniere in Europa, "Wir wollen, dass die deutsche Logistik-Wirtschaft auch in 20 Jahren noch ihre führende Rolle hat - gegen US-Startups". Ferry Heilemann führt das 28-köpfige Team mit seiner operativen Expertise an.

"Ich arbeite lieber auf der sachlich-fachlichen Ebene," hebt Wahl-Berliner Fabian im Recherchegespräch hervor. Und ergänzt: "Ich bin ein Einzelgänger, der sich in Partnerschaften einfügen kann." Eigentlich wollte er sich nur 45 Minuten Zeit nehmen, doch Journalismus hat etwas mit Austausch zu tun - nicht mit Zahlen und Fakten, die Fabian gern in den Mittelpunkt stellt. Er beweist bei kniffligen Fragen Durchhaltevermögen, auch wenn es keines der standardisierten Frage- und Antwortspielchen um die bekannten Themen ist. 

Hamburger Logistik- mit Berliner Digital-Know how

Vielleicht war die Vorstellung an diesem Donnerstag-Abend im Hamburger Hafen-Klub der Anfang von etwas Großem, von digitaler Logistik - mit dem globalen Geschäft in Hamburg und dem digitalen Know how in Berlin - und einem hanseatischen Weg, der in der Schanze begann. Eine Frage bleibt zunächst noch unbeantwortet: Lange liefen die operativen Aktivitäten der Brüder unter der Marke "Sky & Sand". Aber warum? Vielleicht ist es der gleichnamige Song aus dem Soundtrack von Paul Kalckbrenners "Berlin Calling". Das würde erklären, warum die beiden sympathischen Jungunternehmer jetzt an der Spree aktiv sind.


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