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Mittwoch, 11. Dezember 2019

HANSEPERSONALITY Nick Gehrke: Die verteilte KI-Expertise am Standort bündeln.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

ARIC-Cofounder und KI-Experte Prof. Dr. Nick Gehrke
Foto: Nick Gehrke

HANSEMACHINE: Hamburg. Intelligent.

Vergangene Woche im Dockland. Über 100 visionäre Menschen treffen sich an der Elbe. Der Anlass: Das Artificial Intelligence Center Hamburg - kurz - ARIC - öffnet offiziell seine Pforten. Die Co-Initiatoren: Nordakademie-Professor Nick Gehrke und Innovations-Transfer-Manager Alois Kritl. Die Freie und Hansestadt organisiert die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz im Norden.

Mit Ahoi Digital, HITeCH, der IKS, Lufthansa Industry Solutions, der Nordakademie, Pilot und Zapliance geht ein Verbund aus Großunternehmen, MIttelständlern und Startups, Technologie-Transfer-Experten sowie staatlichen und privaten Hochschulen an den Start. Unser HANSEPERSONALITY ist Co-Gründer Prof. Dr. Nick Gehrke:

Zum Einstieg werfe ich gleich einen Stein in die Binnenalster: Es gibt in Hamburg öffentlich geförderte Wirtschaftscluster für die Leitbranchen - 2 davon überregional. Jetzt kommt ein KI- bzw. AI-Netzwerk mit 400.000,- € Förderung hinzu. Braucht es tatsächlich ein Technologie-Netzwerk oder reicht nicht die Kompetenz in den Branchenvereinen, wie bei der Konferenz "Disrupt Now" präsentiert?

Das Thema KI ist ein Querschnittsthema, das über (fast) alle Branchen hinweg immer mehr an Relevanz gewinnt. Branchennetzwerke und Cluster orientieren sich an ihren spezifischen Zielgruppen. Eine branchenübergreifende und thematische Auseinandersetzung mit dem Thema KI kann da an ihre Grenzen stoßen.


Opening des ARIC-Headquarters in der Nordakademie im Dockland.
Foto: Felix Hünecke

In diesem Kontext könnte man das ARIC als ein thematisches „Verbindungsglied“ zwischen all diesen Clustern sehen; aber auch clusterfremde Unternehmen, Gesellschaft und Wissenschaft können sich aufgrund der thematischen Fokussierung und Spezialisierung des ARIC leicht anschließen. Schließlich hat sich das ARIC die Aufgabe gesetzt, die verteilte KI-Expertise am Standort zu bündeln und für alle Interessierten einfacher zugänglich zu machen.

Wenn das ARIC - wie auf Präsentationsfolien zu sehen - "The Home of Artificial Intelligence in Hamburg" werden soll: Was soll unter dem Dach des Netzwerkes alles angesiedelt werden - über Weiterbildungsangebote, Wissenschaftstransfer und Vernetzung von Playern hinaus?

Das ARIC möchte auch Industrieprojekte voranbringen und Konsortien von Unternehmen helfen zu befähigen, Projekte im Bereich KI und Data Science aufzusetzen und durchzuführen. Das ARIC hat dazu jüngst ein Vorgehensmodell diskutiert. Als Initiative der Stadt Hamburg kann ARIC auch helfen, interessierten Unternehmen einen Überblick über Fördermöglichkeiten im Bereich KI zu verschaffen. 


ARIC treibt auch die Vernetzung von KI-Initiativen in Deutschland voran.

Im Rahmen der Vernetzung von Unternehmen und Hochschulen sollen auch die verschiedenen Labore (Data Science Labore, Virtual Reality, Usability Labore etc.) von Teilnehmern im ARIC gegenseitig zugänglich gemacht werden. ARIC treibt auch die Vernetzung voran, nicht nur von Unternehmen in der Region untereinander, sondern auch von den KI-Initiativen in Deutschland und auch international.

ARIC plant als Hamburger KI-Netzwerk - wie erfolgreiche Vereinigungen - in Arbeitskreisen an Zukunftsthemen zu arbeiten - "Chapter" genannt. Woran werden sich die KI-Cluster orientieren - eher an Technologiethemen oder eher an Hamburger Branchen, wie die Finanzbranche, die Logistik oder die Luftfahrtindustrie?

Die thematischen „Chapter“ orientieren sich natürlich zunächst an Mitgliedern, die sich hierfür engagieren wollen. Der Engpass ist – wie häufig – engagierte und fachkundige Leute, die sich einbringen wollen. Wir wünschen uns auch mehr engagierte Frauen für das Thema KI, denn bislang treffen wir in dieser Domäne überwiegend Männer an. 


ARIC: Use Cases für KI und Data Science in der Praxis.

Das ARIC avisiert natürlich Branchen und Themen, die in der Metropolregion „groß“ sind; zu nennen wären etwa Logistik und Aviation. Aber es gibt auch interessante Themencluster entlang den betriebswirtschaftlichen Funktionen, wie z.B. Finanzen, Human Ressources, Produktion oder auch Recht und Steuern. Das ARIC ist transfer- und anwendungsorientiert ausgerichtet und richtet sich insofern an den Use Cases für KI und Data Science in der Praxis aus.

Die Nordakademie ist eine der privaten Wirtschaftshochschulen in unserer Stadt - mit einem starken BWL-Schwerpunkt. Zugleich gibt es einen Fachbereich Informatik - z. B. für Wirtschaftsinformatiker inkl. Coding-Lektionen in Elmshorn. Wie passt die Informatik und die Heimat des neuen Netzwerks ARIC an eine private Management-Hochschule? Ist es mehr als die Personalunion?

Die Nordakademie trägt den Zusatz „Hochschule der Wirtschaft“ im Namen. Das trifft auch vollkommen das „Gesamtsetting“ der Hochschule. Im Bachelor bilden wir dual aus, d. h. jeder Student hat auch einen Arbeitgeber, der ihn beschäftigt und auch sein Studium bezahlt. Auch sind viele Betriebe, die bei der Nordakademie ausbilden, gleichzeitig Aktionäre der gemeinnützigen Trägergesellschaft AG. Allein aufgrund dieser Untrennbarkeit zwischen Unternehmen und Hochschule trifft der Zusatz „Hochschule der Wirtschaft“ gut. 


Studiengänge mit Informatikbezug sind stark gewachsen.

Allerdings lässt der Zusatz „Hochschule der Wirtschaft“ inzwischen nicht mehr darauf schließen, dass Managementthemen und die klassische BWL absolut prägend für die Studieninhalte sind. Ganz im Gegenteil kann man deshalb feststellen, dass die Studiengänge mit Informatikbezug (z.B. Wirtschaftsinformatik und angewandte Informatik) in den letzten Jahren stark gewachsen sind. 

Die Unternehmen suchen sehr stark nach IT-Kompetenzen und das zeigt auch die starke Nachfrage in den technischen Studiengängen. Etwa die Hälfte der Studienanfänger sitzen mittlerweile in Studiengängen mit Informatikbezug und dann kommen noch die Wirtschaftsingenieure dazu. Man könnte fast schon sagen die Nordakademie ist eine Art technische Hochschule der Wirtschaft. Das ist aber nicht der offizielle Sprachgebrauch.


Die Nordakademie: Eine Art technische Hochschule der Wirtschaft.

Im Dockland in Hamburg, wo auch das ARIC seinen Sitz hat, bieten wir ca. 10 verschiedene Masterstudiengänge an. Auch bei den Masterstudiengängen ist die Wirtschaftsinformatik sehr stark. Studieninhalte im Bereich KI und Data Science werden definitiv immer relevanter. Um den Studierenden interessante Themen z.B. in Studienprojekten zu bieten, eignet sich das Engagement im ARIC perfekt. 

Und Unternehmen aus dem ARIC Umfeld können Projektthemen in die Hochschule geben, die dann von unseren qualifizierten Studierenden bearbeitet werden. Eine absolute Win-Win-Situation für alle Beteiligten und der Transferauftrag der Hochschule wird auch noch sehr befördert durch diese Kooperation zwischen der Nordakademie und dem ARIC. Und letztlich sind es die jungen Absolventen, die in den Firmen später datengetriebene Geschäftsmodelle umsetzen.

Gehen wir auf die Potenziale der Künstlichen Intelligenz z. B. in der Wirtschaft ein. Das am KI-Netzwerk beteiligte Startup Zapliance beschäftigt sich mit Compliance- und Governance-Themen und prüft gebuchte Posten auf der Suche nach Unregelmäßigkeiten. Wie weit ist Künstliche Intelligenz im praktischen Einsatz bereits marktreif - und was ist eher Utopie?

Im Finanz- und Rechnungswesen haben wir es mit sehr strukturierten Daten zu tun. Methoden des Machine Learnings oder Data Minings sind hier sehr vielversprechend. Dieses Potenzial will Zapliance identifizieren und für passende Use Cases Produkte anbieten. Ein Beispiel für eine solche Fragestellung ist das Identifizieren von doppelt bezahlten Rechnungen. Dies kommt zwar selten vor, aber auf ein großes Einkaufvolumen gehen doch immer wieder hunderttausende Euros verloren, wenn man diese Fälle nicht mit Machine Learning identifiziert. Dieser Use Case wurde auch schon bei Zapliance umgesetzt.

Eine weitere Idee ist die Prediction der umsatzsteuerlichen Behandlung von eingehenden und ausgehenden Rechnungen mit Data Mining Methoden. Das ist insbesondere interessant im Umfeld von Betriebsprüfungen und betrifft die Zusammenarbeit mit dem Finanzamt. Hier können Fehlhandhabungen empfindliche Einbußen durch Abgaben die Folge sein. Wenn das Finanzamt erst soweit ist und solche Methoden strukturiert und flächendeckend einsetzt, dann müssen sich die Unternehmen als Steuerpflichtige gut wappnen.


Die heutigen KI-Methoden sind eher überaus datenhungrig.

Auch die Verarbeitung von Eingangsrechnungen, insbesondere in Papierform ist ein Anwendungsgebiet von KI. Bald werden Maschinen die Rechnungen lesen und die Kontierung bis in die Buchführung übernehmen. KI hat das Potenzial (leidige) und wiederkehrende Bürokratie automatisch und selbstlernend zu übernehmen.

Es gibt aber sicher auch Grenzen, die man mit KI im Bereich Governance und Compliance nicht in den Griff bekommt. Die großen Manipulationen von Bilanzen stecken z. B. nicht in den repetitiven Prozessen, die man mit Machine Learning aufgreifen kann, sondern es handelt sich z. B. um individuelle Fehlbewertungen von Vermögensgegenständen oder dubiose Rechtsgestaltungen. Dies ist sehr einzelfallorientiert und deshalb für KI-Methoden erstmal schwer zugänglich. Die heutigen KI-Methoden sind eher überaus datenhungrig und müssen mit großen Stichproben „gefüttert“ werden.

Hamburg ist eine starke Metropole. Dennoch braucht man an der einen oder anderen Stelle Partner aus anderen Branchen, mit anderen Themen und aus anderen Regionen. Es gibt engagierte KI-Initiativen an den führenden deutschen Technologie-Standorten, wie Berlin, München oder Karlsruhe. Wird ARIC über den eigenen Tellerrand der Süderelbe hinaus schauen - und wenn, wie?

Wir haben bereits bei der Vorbereitungsphase des ARIC vielfältige Kooperationspartner, Unterstützer und Förderer aus ganz Deutschland und darüber hinaus (u. a. aus Estland, Israel und Kanada) kennengelernt und ins Konzept involviert. Beispielsweise ist einer unserer Beiräte, Dr. Andreas Günter, seit Jahren insbesondere in der Deutschen KI-Szene eine Institution. Er bringt sein langjähriges KI-Netzwerk mit ein. Das 

ARIC ist weiterhin Teil der deutschlandweiten Initiative „AI4Germany“, bei der es darum geht, gemeinsam mit Technologie- und KI-Standorten das Thema in Deutschland voranzubringen. Im kommenden Jahr sind standortübergreifende Projekte und Austausch geplant, die u. a. auf KI-Aspekte wie Ethik, Erklärbarkeit, Regulations und Compliance einzahlen.

*  *  *

Vielen Dank für die neuen Einblicke!
Das Interview führte Thomas Keup.

Grafik: Schäfer Shop
www.hansemachine.de

 Hamburg Digital Background: 

Prof. Dr. Nick Gehrke, Nordakademie
https://www.nordakademie.de/nick-gehrke

ARIC e. V. im Internet
https://www.aric-hamburg.de

Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz gegründet
hamburg.de/pressearchiv-fhh/13006160/2019-09-30-bwvi-kompetenzzentrum-ki/

Zapliance GmbH Hamburg
https://www.zapliance.com/de/

Mittwoch, 7. Juni 2017

HANSEINNOVATIONS: Die Transferbeschleuniger aus dem InnovationCampus.

HAMBURG DIGITAL REPORT
Handelskammer InnovationCampus
Foto: HSBA/Daniel Sumesgutner

Der Handelskammer InnovationCampus am Adolphsplatz. Der Aufsehen erregende Neubau mit seiner Hochhausfasade im Art Deco-Stil ist seit 3 Jahren selbst eine Innovation: In der schmalen Baulücke zwischen Haspa und Deutscher Bank ist er gegenüber der spätklassizistischen Neuen Börse ein Highlight - auf nur 3 Punkten über dem U-Bahn-Tunnel der Linie 3 schwebend.

Das Green Building beherbergt neben 15 Konferenz- und Seminarräumen von HANSEPARTNER Hamburg School of Business Administration (HSBA) ein Café und eine futuristische Büroetage. In den lichtdurchflutenden Räumen im 6. Stock wird digitale Zukunft gestaltet - von der gemeinsamen Innovations Kontakt Stelle der Handelskammer und des Hamburger Senats. Ein Hamburg Digital Report:

Hamburg ist ein führender Wissenschaftsstandort in Deutschland: Mit 24 staatlichen, konfessionellen und privaten Hochschulen herrscht zwischen Alster und Elbe die höchste Hochschuldichte der Republik. Mehr als 1.600 Professorinnen und Professoren unterrichten aktuell mehr als 100.000 Studierende. Neben der Lehre ist die Forschung ein wesentlicher Bestandteil öffentlicher und privater Einrichtungen. Ihre Arbeit wird von Technologietransferstellen unterstützt.

Paragraph Eins: Jeder akquiriert seins.

Traditionelle Transferstellen, wie AWiTTHAW Transfer, HITeC oder TU Tech akquirieren im Auftrag der eigenen Hochschule, die Drittmittel einwerben muss. Dazu dienen sie der finanziellen Abwicklung von Projekten. Transferstellen fokussieren sich nicht selten auf interessante Projekte mit lukrativen Fördermitteln oder großem Prestige. Unternehmen erhalten so oft nur einen Ausschnitt der wissenschaftlichen Möglichkeiten durch die Technologietransfern vorgestellt.  

Unternehmen brauchen Innovationen - für neue Produkte und Dienstleistungen. Der Fokus ihrer Aktivitäten liegt jedoch auf dem Tagesgeschäft und der Kundenakquise. In der Regel unterhalten Firmen kaum wissenschaftliches Personal und Know how - von der Produktentwicklung abgesehen. Die Schlüsselfragen für Unternehmen drehen sich somit um den Zugriff auf externe Kompetenzen, externe Fachleute und geeignete Kooperationseinrichtungen.

Das größere Potenzial verläuft im Sand.

Für interessierte Unternehmen - von Großkonzern bis Mittelständler - keine einfache Situation. Wer hat umfassende Informationen über nützliche Technologien und aktuelle Forschungsprojekte? Gibt es Möglichkeiten der direkten Kooperation mit Forschern und Entwicklern? Und was kostet es mich als Unternehmer, mit dem Fachbereich einer Hochschule zu kooperieren? Die Unsicherheit hat eine unangenehme Konsequenz: Ein größerer Teil des Potenzials von der Wissenschaft in die Wirtschaft verläuft im Sand.

Machten die IKS 2011 möglich: Vertreter aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik in Hamburg.
Foto: IKS Hamburg/Noel Hertling
Vor 6 Jahren begann man in Hamburg, es der Wirtschaft einfacher zu machen: Über die Grenzen einzelner Hochschulen und Transferstellen hinweg starteten Senat, Kammern und Hochschulen ein bis heute einzigartiges Projekt. Sie gründeten eine übergeordnete, neutrale und finanziell unabhängige Kontaktstelle für Unternehmen, die nach passenden Forschern suchen. 2004 begannen die ersten Gespräche für einen übergreifenden Wissenstransfer, 2008 wurde die erste Studie in Auftrag gegeben. 

Ein neutraler Ansprechpartner für KMU.

Als wirtschaftsnahe Einrichtung genießt die Innovations-Kontaktstelle - IKS das Vertrauen der Wirtschaft. Mit der Handelskammer und den Senatsbehörden für Wirtschaft (BWVI) und Wissenschaft (BWFG) können interessierte Unternehmen sicher sein, ein passendes Kooperationsangebot zu finden. So kommen 2/3 aller Anfragen tatsächlich aus der Wirtschaft, 75% davon zu je einem Drittel von Kleinst-, Klein- und mittelständischen Unternehmen. Sie hätten bei klassischen Technologietransferstellen kaum eine Chance. 

Bei den Anfragen geht es in alle Richtungen: von der Vermittlung fertig erforschter Themen über die Gewinnung neuer und weiterer Partner für Forschungsvorhaben bis hin zu Kooperationen für praxisnahe Daten zu aktuellen Projekten. Das Besondere: Mit Unterstützung der IKS können Unternehmen auch anonym suchen lassen, ohne dass der Wettbewerb etwas mitbekommt. Die IKS ist als Trust-Center ein Bindeglied und Beschleuniger für Technologien und ihren Transfer in die Praxis.

Von 3D-Druck über AR bis Industrie 4.0.
Das 5-köpfige Team der IKS in Hamburg.
Foto: IKS Hamburg/Noel Hertling


Die insgesamt 5 Mitarbeiter/innen sind inhaltlich aufgestellt, z. B. in
betriebswirtschaftlichen und nicht-technischen Themen oder im Bereich Schutzrechte und Patente. Von ihnen bekommen Unternehmen ehrliches Feedback und eine echte Bewertung von Transferthemen. Zu den Digitalthemen zählen u. a. der 3D-Metalldruck, der industrielle Einsatz von Augmented und Virtual Reality, künstliche Intelligenz im Bereich Machine Learning oder Assistenzsysteme für die digitalisierte Industrie 4.0.

1/3 aller Themen auf der Tagesordnung haben bereits mit digitalen Technologien zu tun. 2.700 Aufklärungsgespräche haben die Experten der IKS bislang erfolgreich durchgeführt, mehr als 750 konkrete Beratungen abgeschlossen und seit 2011 stolze 350 Kooperationen umgesetzt - vom Erstkontakt bis zur umfassenden EU-Forschung. 

Einmalig in Deutschland. Für Hamburg.

Die IKS Hamburg ist in Deutschland einmalig. In keinem anderen Bundesland gibt es vergleichbare, neutrale Ansprechpartner für Transferprojekte. Gut für die IKS. Denn sowohl Unternehmen als auch Hochschulen aus der gesamten Bundesrepublik können sich an Alois Krtil und sein Team werden. Lediglich eine kleine Voraussetzung gibt es für die erfolgreiche Vermittlung von Transferprojekten: ein Projektpartner sollte aus Hamburg kommen. Damit unsere Stadt auch weiterhin ein führender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort bleibt.

 Hamburg Digital Background: 

Die Innovations Kontakt Stelle Hamburg:
www.iks-hamburg.de


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Dienstag, 7. März 2017

HANSEFUTURE: Vom Hafen übers Lab zur digitalen Zukunft.

HAMBURG DIGITAL REPORT

200 der größten Familienunternehmen mit mehr als 50 Mio. € Umsatz sitzen an Elbe und Alster. Dank des Mittelstands ist die Metropolregion eine der 3 stärksten deutschen Wirtschaftszentren. Doch das Internet fragt nicht, bevor es eine Branche umbricht. 

Fintech und Insuretech digitalisieren die Finanzindustrie, Autonomous Driving und Connected Mobility brechen den Automobilsektor um, 3D-Printing und Blockchain revolutionieren die Produktion, Smart Devices und Networked Platforms globalisieren Dienstleistungen. Die Konsequenzen sind weitreichend.

Der Handelskammer InnovationsCampus
Foto: HSBA / Daniel Sumesgutner

Konzerne holen sich Accenture, BCG & Co. ins Haus, um zu überleben. Doch wie kommt Hamburgs Mittelstand aus dem Hafen ins digitale Zeitalter? Wie werden aus traditionellen Kontoren globale Plattformen? Eine interessante Lösung ist am Adolphsplatz zu finden - wo man es nicht sofort erwartet:


Es ist weder die älteste deutsche Handelskammer, noch die größte deutsche Sparkasse oder die größte deutsche Bank. Hamburgs Chancen liegen im 1. Stock des "Handelskammer InnovationsCampus - HKIC" - gegenüber der Neuen Börse. Es sind jugendlich wirkende Räume von Logistikprofessor Michael Höbig. Der Supply-Chain-Experte weiß, wie Geschäft laufen sollte: Früher digitalisierte er Geschäftsprozesse, heute modelliert er digitale Prozesse.

Unter einem Dach - für ein Ziel: Hamburgs Zukunft.

Wer den futuristischen Neubau das erste Mal betritt, merkt, wohin der Hase läuft: Studenten auf dem Weg in ihre Kurse, Professoren auf dem Weg zu ihren Studenten. Die Hamburg School of Business Adminstration - HSBA - ist hier ebenso zu Hause, wie die Innovations Kontakt Stelle - IKS. Im 1. Stock finden sich die ungewöhnlich bunten Räume - genannt Creative und Working Space. Hier, hinter dem Logo des DI-Labs, entsteht Neues - auf Hamburger Art, ohne heiße Luft und trockene Slides.

Praktiker, Profis & Professoren für die Wirtschaft.


Michael Höbig weiht das DI-Lab ein.
Foto: HSBA / Jörg Meyer
"Wir senken die Einstiegsschwelle zur Digitalisierung für Hamburger Unternehmen", bringt es Prof. Dr. Michael Höbig auf den Punkt. Der Leiter des DI-Lab@HSBA hat seit Juni vergangenen Jahres ein umfassendes Programm für Unternehmen geschaffen. Mit der Kompetenz eines ganzen Professorenteams zu Themen, wie Geschäftsmodelle, IT & Prozessmanagement, E-Business und Data Scienes sowie Experten zu allen wichtigen Querschnittsfunktionen und den wichtigsten Hamburger Branchen, ist das Innovationlab erstklassig aufgestellt.

Hamburger Lösung für die Hamburger Wirtschaft.

Michael Höbig stellt die richtigen Fragen: "Was kann ich mit den aktuellen Möglichkeiten anfangen? Und: Macht es Sinn, über neue Herangehensweisen nachzudenken?" Das DI-Lab hat die Funktion einer praxisnahen Digitalberatung - angesiedelt an der Hamburger Wirtschaftsschule HSBA. Statt einer globalen Strategieberatung einen großen Scheck auszustellen, können Hamburgs Unternehmer auf kurzem Weg am Adolphsplatz ihre Reise in die digitale Welt beginnen. DI-Lab-Leiter Höbig versichert: "Wir sind unverdächtig, den Firmen ein großes Projekt zu verkaufen."

Seminare, Workshops und individuelle Projekte.

"Es geht auch um die Entmystifizierung" digitaler Buzzwords. Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist für den Leiter des MBA-Studiengangs Corporate Management "ein willkommener Anlass, sich mit dem eigenen Kundennutzen zu beschäftigen." Der studierte Maschinenbauer macht deutlich: "Nicht alle Firmen müssen unbedingt Digital-pur-Player werden." Das DI-Lab bietet im Kern drei Programme an: 1. Seminare zu Tech-Themen, 2. Workshops als Einsteiger-"Bootcamps" oder Intensiv-"Warrooms" und 3. mehrwöchige Individual-Projekte mit Experten und Coaches.

Mit der HSBA frisches Wissen für die Zukunft.


Zeitgemäße Weiterbildung im DI-Lab der HSBA.
Foto: HSBA / Stephan Wallocha
Mit einem umfassenden Seminarprogramm unterstützt das Professorenteam der Business School Fach- und Führungskräfte bei der Bewältigung der Herausforderungen in der digitalen Welt. Dazu gehören Führungskultur mit Hilfe agiler Transformation, Innovationsmanagement mit Intrapreneurship, Geschäftsprozess-Modellierung mit Design Thinking-Methoden sowie Online-Marketing und E-Business mit digitalisierten Geschäftsprozessen.

Strategien, Digitalisierung und neues Geschäft.

"Wir können Dir aufzeigen, womit Du anfangen und welchen Weg Du bestreiten kannst." Der langjährige Berater hat dazu neben den Seminaren 3-5 tägige Workshops entwickelt und bietet Firmen die Chance, sich mit Teams im DI-Lab einzumieten und mit der Expertise der HSBA-Professoren und spezialisierter Coaches eigene Projekte mit kreativen Methoden umzusetzen, um die eigenen Digitalisierungsziele zu erreichen. Zu den Referenzen zählen u. a. das Maritime Cluster Norddeutschland, Euler-Hermes und der 3D-Druckverband.

Mit der HSBA aus dem Hanse- ins Silicon Valley.

Die Digitalprofis Michael Höbig (l.) und Uve Samuels (r.)
bringen Hamburgs Unternehmer ins Silicon Valley.
Foto: Heiner Köpcke
Wie die digitale Zukunft für Hamburgs Mittelstand aussehen kann, zeigt ein Executive Trip der HSBA vom 15. bis 19. Mai '17 - vom Hansevalley ins Silicon Valley. Das Programm ist bewährt und bereits mit den Studenten der Hamburger Business School erfolgreich umgesetzt worden.

Auf der Besuchsliste stehen u. a. Digitalunternehmen und Tech-Startups zwischen Mountain View, Palo Alto und Santa Clara - dazu ein Rahmenprogramm mit Besuch eines Weinguts und Sightseeing. Gute Gelegenheiten, eigene digitale Möglichkeiten zu entwickeln.

Hamburger Art: "Nicht nur schnacken, machen."

Das Innovationslab der HSBA ist ein gutes Beispiel, wie man die Digitalisierung auch angehen kann: Stück für Stück und Schritt für Schritt. Mit aktuellem Know how aus Wisssenschaft und Praxis - für die Wirtschaft und die Region. Wieder einmal zeigt sich: In Hamburg ist man digitaler, als man glaubt, qualifizierter unterwegs, als man sich zusteht und erfolgversprechender, als man hofft. 


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Außerdem im Hamburg Digital Magazin:
HANSEPERSONALITY Dr. Uve Samuels: Global, dual, digital - Made in Hamburg.

 Hamburg Digital Background: 

DI-Lab an der Hamburg School of Business Administration

Übersicht Seminare für Unternehmer und Führungskräfte

Übersicht Executive Trip ins Silicon Valley 15.-19.05.2017


 Ihr Hamburg Digital Marketing: _______________________________________

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