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Montag, 4. Februar 2019

HANSEINVESTIGATIV: Startups chancenlos bei "Schummelei@Reeperbahn"?

HAMBURG DIGITAL RECHERCHE

Das Spektakel "Startups@Reeperbahn": ein Stück vermeintlich große Welt in einem ehemals berühmten Musikclub. Das Pitch-Event ist Ausgangspunkt für das innige Verhältnis von Hamburg Startups und HANSEVALLEY: Im September 2016 lässt Co-Organisatorin und Dümmel-PR-Frau Sanja S. einen Gastbeitrag unseres Chefredakteurs auf Deutsche Startups nachträglich um 150 vermeintliche Investoren schönen. Ein Eingriff in redaktionelle Inhalte durch eine Hamburger PR-Frau. 




Jetzt kommt heraus: Die beiden Event-Organisatorinnen Sina G. und Sanja S. haben entgegen eigener Beteuerungen offensichtlich Bewerbungen zu "Startups@Reeperbahn" ungelesen unter den Tisch fallen lassen. Ein Gründer geht davon aus: "Unsere Bewerbung wurde wohl nie geöffnet". Ein weiterer Jungunternehmer klagt an: "Der Sieger stand von vorn herein fest." 
Betrügt Hamburg Startups Bewerber, Auswahl-Komitee, Sponsoren und Publikum? Eine Hamburg Digital Recherche:

"Startups@Reeperbahn" - seit mehr als 6 Jahren ein bei Startups beliebter Pitch-Event, sich bekannt zu machen. Nach Angaben der Veranstalter versammelt die Show - Zitat - "450 Investoren, Corporates, Journalisten und Multiplikatoren der deutschen Digital- und Medienbranche" - wo auch immer die neben den Junior-Unternehmern im Grünspan an der Reeperbahn Platz haben sollen. Stolze 110,- € bis 122,- € haben die Tickets für die Nachwuchsparade auf dem Kiez 2018 gekostet. Für eine Werbeveranstaltung.

Große Chancen an der Großen Freiheit? Oder nur großer Bluff?

Das Spektakel '18 startete mit einem 4-stündigen Pitch-Marathon u. a. mit mehr oder weniger lebendigen NMA-Startups. Ein Lückenfüller-Programm, das die in den letzten Jahren halbleere Konferenz ersetzte. Zum Höhepunkt pitchten fünf Startups über volle drei Stunden auf großer Bühne, gefolgt von einem besonders angepriesenen After-Show-Event mit - man höre und staune - "über 80 finanzstarken Investoren". Doch wo Licht ist, ist noch mehr Schatten: Die "Love-Mobile" zum Pitch gegenüber Investoren und Beratern waren teilweise gar nicht besetzt, kritisierten Teilnehmer.

Was 450 annoncierte Investoren, Firmenvertreter, Journalisten und Multiplikatoren nicht ahnen, ist eine offensichtlich unsauber und unfair bestückte Pitch-Show:


Hamburg Startups-Chefin Sina Gritzuhn
Foto: Xing
Sina G., gern mit einer hanseatisch zuvorkommender Atitüde unterwegs, nimmt es mit Transparenz und Korrektheit wohl selbst nicht immer so ganz genau. Die Hobbybloggerin, Kommunikationswissenschaftlerin und Mutter schreibt gern Briefe an Kunden und Partner von Wettbewerbern, um diese schlecht zu reden - praktiziert mit HANSEVALLEY und dem Startup-Magazin "Gründerfreunde". Bei ihrer Arbeit für Hamburgs Startups ist sie offenbar genauso wenig fair unterwegs, wie vorliegende Informationen zeigen.


Von Bewerbern für "Startups@Reeperbahn" ist herausgefunden worden, dass die beiden lieben "Startup-Muttis" Sina G. und Sanja S. Bewerbungen offensichtlich nicht gelesen haben, was Log-Files unterstreichen. Damit hat die bekannte Jury aus honoren und anderen Startup-Förderern offensichtlich keine Chance gehabt, alle Bewerber kennenzulernen. Stattdessen wurden im Vorfeld offensichtlich eigene und andere Lieblinge in die Endauswahl gehieft.

200 Bewerbungen: Wieviele Pitchdecks wurden links liegen gelassen?

Mehr noch: Ein Teilnehmer beurteilt das Pitch-Spektakel als "abgekatertes Spiel". "Der Sieger stand vorher schon fest", sagt der Gründer gegenüber HANSEVALLEY. Kenner der Startup-Szene wundert es nicht, dass im Herbst '18 vor allem Cargonexx und NautilusLog von einem Pitch-Event zum nächsten empfohlen wurden und wechselseitig die Innovations- und Gründerpreise abräumten. Bei aller Wertschätzung für beide Startups - über die HANSEVALLEY berichtetet hat - die Auswahl bei Startups@Reeperbahn erinnert doch eher an einen "Sumpf", denn an ein für alle Startups faires Auswahlverfahren.


Alles mit rechten Dingen? Bewerbung zu "Startups@Reeperbahn".
Grafik: Hamburg Startups

Von gleichen Chance für die - nach PR-Angaben - bis zu 200 in der Vorrunde 2018 beteiligten Startups aus Hamburg und Deutschland kann auf Grund der offensichtlichen Nichtberücksichtigung wohl keine Rede sein. Geschäftsführerin Sina G. tut so, als ob alle Startups gleichberechtigt und korrekt gesichtet worden seien. Leider wurden Bewerbungen im Auswahlverfahren nach HANSEVALLEY vorliegenden Informationen jedoch nicht einmal beantwortet. Wenig verwunderlich, wenn man sowieso nicht reinschauen mag.

"Sorgfältige Sichtung aller abgegebenen Pitchdecks" - Eine Lüge?

Ein wenig fragwürdig erscheint es, dass die Organisatorinnen Startups gezielt aufgefordert haben, sich zu beteiligen. Das Pitchdecks nach Angaben von Startups dann nicht gesichtet wurden, lässt den Schluss zu, dass es sich bei der Einladung um Promotion im Interesse der eigenen KPIs für die Vermarktung handelt. Was einmal mehr den Verdacht aufkommen lässt, dass man bei "HHS Net" u. a. auf Kosten von Startups agiert, und nicht primär für sie. Dafür taucht selbstredend Sanja S. Arbeitgeber, Bratpfannenverkäufer Dümmel, einmal mehr auf.


Hamburgs Gründerszene: Glaubt an ein faires Verfahren bei "Startups@Reeperbahn"
Pressefoto: Hamburg Startups

Besonders peinlich dürfte das Verfahren der Veranstalter für die Sponsoren des Spektakels sein. Laut Blogbeitrag behaupten die Veranstalter/innen steif und fest, korrekt vorgegangen zu sein: "Nach sorgfältiger Sichtung aller abgegeben Pitchdecks hatten wir die vielversprechendsten Bewerber ausgewählt, um über sie auf einer Kuratoriumssitzung zu diskutieren." Können sich Axel Springer, Deutsche Bank, EY, Hamburg Invest, Thalia und QVC eine - u. a. mit öffentlichen Fördermitteln der Wirtschaftsbehörde BWVI unterstützte - "Schummelnummer" leisten?

"Schummelnummer" mit öffentlichen Geldern von Hamburg Invest?


Nimmt Geld von der Stadt und redet über sie:
HHS Net Co-Founderin Sanja Stankovicz.
Foto: Xing
Sina G. und Sanja S. bekräftigen mit der uns angetragenen Nichtbeachtung von Bewerbungen die nicht immer ganz korrekten Mittel und Wege in der VC-getriebenen Startup-Szene, wie sie beteiligte Kuratoren des Auswahlverfahrens - von IFB InnovationsStarter, Next Media Accelerator bis Startup Dock Harburg - durch eigene Machenschaften unterstrichen haben. Es gibt in Hamburg anscheinend zwei Arten von Startup-Förderern: die fairen und die unfairen Akteur/innen.

Sollte sich der schwere Vorwurf durch weitere Fälle noch erhärten, wären insbesondere die Förderer - wie Hamburg Invest - aufgefordert, Steuergelder unverzüglich zurückzufordern und sich von den unsauberen Machenschaften der Hamburg Startups-Macherinnen zu distanzieren. Für Sponsoren wäre es eine Frage des Anstands, Ungleichbehandlung unmissverständlich zurückzuweisen und nicht mit z. T. erheblichen Mitteln finanziell zu supporten. Aber bei Deutscher Bank & Co. ist Ethik ja eher unterrepräsentiert.

"Schummelei@Reeperbahn": Das hat Hamburg nicht verdient!

Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen: Es geht nicht um Perfektion in Vorbereitung und Durchführung eines Pitch-Events. Es geht nicht um fehlerfreies Handling auf dem Weg zu einem strahlenden Sieger bei "Startups@Reeperbahn". Es geht schlicht um "Schummelei", Startups nicht zu sichten, bewußt nicht zu berücksichtigen oder andere dafür gezielt zu bevorzugen. Das hat mit offenem und fairen Engagement für Gründer nicht viel zu tun.

Hamburgs Startup-Szene hat jeden Support für mehr Öffentlichkeit, erfolgreiche Investments und neue Geschäftsbeziehungen verdient. Dabei sollten die Akteure - von Förderbank über Wirtschaftsförderung bis zu Geschäftspartnern - genau hinschauen, ob sie auf nicht immer korrekte Geschäftemacher/innen reinfallen, die u. a. angekündigt haben, "belastendes Material" gegen HANSEVALLEY sammeln zu wollen. Für uns ein trauriger Teil Hamburg.

 Hamburg Digital Background: 

HANSESTARTUPS: Next Acceleratoren - Die Durchlauferhitzer des Bodo Kraeter.
hv.hansevalley.de/2018/08/hansestartups-next-acceleratoren.html

HANSEINVESTIGATION: Die Startup-Abzocke von Harburg.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

HANSEVALLEY: Concept Proof erbracht - Danke, Hamburg!


Für HANSEVALLEY + GRÜNDERMETRO live vor Ort.
Foto: HANSEVALLEY
Liebe Leser:

Wow! Das waren 3 spannende Monate: 38 Stunden im Linienbus zwischen Berlin und Hamburg auf der Autobahn - mit dem Ziel eines neuen, digitalen Magazins für die Freie und Hansestadt.

Weit über 30 Hintergrundgespräche und Interviews in Hamburg - mit Gründern, Unternehmern, Innovatoren und Investoren, Netzwerkern, Wirtschaftsförderern und Politikern, Pressesprechern, Journalisten und Social Media Officern.


Dazu über ein Dutzend Pitchcontests, Demodays und Innovationsevents in Hansestadt und Hauptstadt - für frischen Input und neue Kontakte.



Das sind die spannensten Geschichten aus 3 Monaten HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin:


FINTECH: In Hamburg entsteht der zentrale Fintech-Hub der Sparkassen
GOOGLE: Google schafft 300 neue, qualifizierte Arbeitsplätze an der Elbe
PARTNER: Hamburg und Berlin wollen bei Startup-Ansiedlung partnern 


KAMMER: Digitale Wahlprüfsteine helfen 160.000 Gewerbebetrieben
TERMINE: 40 Digital-Events machen Hamburg zur Top-20-Digital-City
STARTUP: Beliebtes Startup Lightboys musste leider in die Insolvenz


Neben den Exklusiv-Geschichten haben uns die Personality-Interviews mit bekannten Vertretern der Hamburger Digital-, Startup- und Fintech-Szene begeistert:




Das uns faszinierende Zwischenergebnis:
265 Events, Firmen, Marken, Netzwerke und Personen:
Geshared in nur 2 Monaten mit unserer Community.
Grafik: HANSEVALLEY 

Mehr als 7.000 Unique User auf weit über 20 eigenen Beiträgen. Bis zu 1.200 Leser auf einzelnen Highlights und mehr als 330 Besucher in nur 24 Stunden - ohne Ads. Dazu 1.200+ Besucher auf Facebook-Posts sowie mehr als 60 Likes für die Ankündigung einzelner Beiträge auf Facebook - von echten Fans.

Wir sind in Hamburg angekommen. Ohne Euer und Ihr Interesse an unseren Neuigkeiten zu den digitalen Themen aus Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben würde es HANSEVALLEY nicht geben. Dafür ein besonders herzliches Dankeschön!

Für informative Themen stecken wir gern jeden Tag unsere Nase in spannende Events, aktuelle Newsticker und interessante Netzwerke. Denn die besten Geschichten liegen auf Straße - und nicht in den Schubladen von PR-Abteilungen. Unsere Geschichten haben auch schon ein wenig Aufsehen erregt:


  • Wir haben in den Senatskanzleien und bei den Wirtschaftsförderern in Hamburg und Berlin ein wenig Wirbel verursacht 
  • Wir haben in den Kammerbündnissen und in der Handelskammer unserer Stadt einmal echte Diskussionen angeregt 
  • Wir haben mit exklusiven Nachrichten und eigenen Hintergrund-Geschichten Journalismus gemacht, wie Ihr ihn erwarten dürft 
  • Wir haben viele neue Freunde und Partner gewonnen und einigen "Zeitgenossen/innen" auch die Grenzen zeigen müssen

Hamburger Stilblüten: "Die Katastrophe ist ja in Bearbeitung"

Leider haben ein paar wenige "Spezialisten" an der Elbe auch gleich ein wenig Wasser in den Wein schütten müssen:

Tatsachen statt Getuschel: Die Fakten unseres Engagements.
Grafik: HANSEVALLEY
Der digitalpolitische Sprecher einer größeren Oppositionspartei diskutierte mit uns nachts um halb Zwölf über Facebook, dass wir die nahezu endlosen Kommentare zu seiner Startuppolitik im Magazin veröffentlichen müssten. Müssen wir nicht. 

Die Sprecherin des Mode-"Projects" eines Versandhauses reagierte unerwartet unprofessionell: Das Versagen des konzerneigenen Paketdienstes "entschuldigte" sie 2 Tage zu spät mit "die Katastrophe ist ja in Bearbeitung." Der Paketienst wusste nicht, wo das Paket war, wie uns der Support bestätigte.

Der Innovationsmitarbeiter eines Luftfahrt-"Business-Labs" schaffte es nicht, auf unsere Interviewanfrage in 2 Monaten irgendwie zu reagieren. Auf unsere Nachfrage warnte der Konzernmitarbeiter uns von oben herab vor Unterstellungen. Auf die Kopie der Anfrage reagierte er erneut nicht. Interessantes Verhalten eines "Innovators" ...

Kein "Post-Faktum", keine "Fake News", kein Content Marketing".

Wir sind ein journalistisches Medium, das recherchiert und sich an den journalistischen Verhaltenskodex hält. Und wir sind offen für sachliche Kritik, die uns hilft, unsere Arbeit besser zu machen und für unsere Leser interessante Geschichten zu erzählen, die den Tatsachen entsprechen. Dafür stehen wir.

Wie geht es bei HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin weiter?

  • Ab 9. Januar '17 veröffentlichen wir die Antworten der 3 Kammerwahl-Gruppen. Initiativen und Bündnisse, die den 160.000 Gewerbebetrieben keine Antworten zu "Digitaler Zukunft", "Digitaler Kammer" und "Digitaler Stadt" geben wollen, erhalten einen eigenen leeren Beitrag - mit Hinweis auf die Gruppen, für die das digitale Hamburg wichtig ist. 

  • Wir werden schon in den ersten Wochen viele neue, spannende Geschichten schreiben. Kennt Ihr z. B. "Dr. Digital"? Solltet Ihr kennenlernen. Oder kennt Ihr das nagelneue Schnellboot einer Hamburger Versicherung? Ihr werdet es lieben. Und wisst Ihr, wie Online- & Vor-Ort-Handel zusammen funktionieren. Wir werden darüber reden. 

  • Außerdem werden wir mit unserer Redaktion - wie beim 12min.me Ignite Talk angekündigt - nach Hamburg ziehen. Damit können wir alle wichtigen Digital- und Startup-Events für Euch live vor Ort covern, ad-hoc Interviews führen und aus unserer City-Redaktion schnell reagieren. Wir erzählen Euch bald, wo Ihr uns findet. Stichwort: Alster. 

An dieser Stelle wünsche ich Euch als Herausgeber und Chefredakteur einen guten Rutsch ins neue Jahr, einen tollen Start in ein erfolgreiches 2017. Und wenn Ihr mehr lesen wollt, digitalen Journalismus für das digitale Hamburg gibt es auf HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin. Und News auf fb/hansevalley und @hansevalley.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/Euer

Thomas Keup


Passend zum Jahresausblick - HANSESERVICE:
Die Top-Events zu Digital-Themen 2017


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Freitag, 18. November 2016

HANSEPOLITICS: Eine aktuelle Diskussion um Startups.

Carsten Ovens, MdHB
Foto: CDU Hamburg
Carsten Ovens, Abgeordneter der Hamburger CDU und Landesvorsitzender der Jungen Union, hat einen aktuellen Redebeitrag zu Startups in Hamburg vor der Bürgerschaft auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht.

Seine Empfehlung für ein einzelnes Startup-Netzwerk und die aus unserer Sicht nicht vollständig klaren Argumente haben uns dazu bewogen, dem Fachsprecher für Digitale Wirtschaft der CDU-Fraktion einige Fragen zu stellen:

  • Kann eine Stadt Startups besser vermarkten, als Unternehmer?
  • Wieviel Vernetzung braucht die Hamburger Szene noch?
  • Und macht die Förderbank nicht bereits genug?

Carsten Ovens hat uns auf Facebook geantwortet. Wir nehmen den Ball auf, veröffentlichen seine Antworten und haken nach, verbunden mit Hinweisen und Anregungen unsererseits.

Thema 1: Vermarktung und Förderung.

Carsten Ovens: Staat und Stadt sollen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft setzen, nicht selber Wirtschaft spielen. Zu den Rahmenbedingungen gehört auch die Wirtschaftsförderung, bzw. die Vermarktung des Standorts. Dazu muss die Stadt aber nicht alles selbst machen und das Rad neu erfinden, sondern sollte eng mit erfahrenen Playern zusammenarbeiten. Wenn es um die Vermarktung der Startup-Szene Hamburgs geht bietet sich beispielsweise Hamburg Startups als Partner an.

HANSEVALLEY: In Hamburg gibt es viele engagierte Netzwerke rund um die Startup-Szene, wie 12min.me, Betahaus, Digital Mesh, gamescity:Hamburg, nextMedia.Hamburg, Software Alliance Hamburg, Startup Guide Hamburg oder Startupdock. Wäre es nicht sinnvoll, alle relevanten Player an einen Tisch zu holen, die vielfältige Arbeit zu orchestrieren und gemeinsam voranzubringen, anstatt einen einzelnen, kommerziellen Player mit Fördermitteln versorgen zu wollen? In der von Ihnen zitierten HWWI-Studie wird genau dies im Handlungsfeld 1 mit der gemeinschaftlichen Weiterentwicklung des regionalen Gründerökosystems gefordert.


Thema 2: Vernetzung und Internationalität.

Carsten Ovens: Mehr Vernetzung ist immer gut. Für Hamburg gilt das insbesondere im internationalen Bereich. So beschäftigen unsere Startups bundesweit am wenigsten ausländische Mitarbeiter (Startup-Monitor 2016). Zu den großen Hightech-Regionen der Welt gibt es nur eingeschränkte (offizielle) Beziehungen. Der rot-grüne Senat meint beispielsweise, Israel sei kein regionaler Schwerpunkt seiner Wirtschaftspolitik. Damit verschenken wir in Hamburg viel Potential.

HANSEVALLEY: Die Unterstützung Hamburger Startups bei der SXSW in Austin durch die Kreativgesellschaft, das intensive Engagement von US-Wirtschaftskonsul Michael Grey, das Netzwerkevent “Hamburg meets Israel” kommende Woche im Mindspace und das neue “Silicon Valley Desk” von Hamburg@Work sind qualifizierte Initiativen. Wir glauben, dass eine abgestimmte, internationale Standortwerbung erfolgversprechend sein kann. Wollen Sie lieber tausende ungelernter Praktikanten und Junior-Marketer in ”Hühnerställen” (Zitat eines Samwers) haben, wie es Rocket Internet in Berlin betreibt?


Thema 3: Förderung und Risikokapital.

Carsten Ovens: Die Investitions- und Förderbank bietet sicherlich eine gute Beratung und teilweise eine gute Förderung für Gründer. Dennoch reicht das nicht, wie u.a. die HWWI-Studie zum Startup-Standort im Auftrag der Wirtschaftsbehörde festgestellt hat. Deshalb haben wir auch den Innovations- und Wachstumsfond in der Bürgerschaft mitbeschlossen, der eine Lücke füllen soll. Mehr als 10 Monate später können SPD und Grüne jedoch immer noch kein Fonds-Konzept vorweisen, Zusagen von Investoren sind ebenfalls nicht bekannt.

HANSEVALLEY: Einen 100-Millionen-Fonds aufzusetzen, ist sicher eine Herausforderung, wenn private und öffentliche Partner zusammenarbeiten sollen. Es ist Ihre Aufgabe als Oposition, die Execusion beim Senat einzufordern. Aus unserer Sicht sollten vor allem die Stiftungen an Elbe und Alster motiviert werden, einen Teil ihrer Investments in die Assetklasse Venture Capital zu investieren, wie es im Handlungsfeld 4 der HWWI-Studie mit der Förderung regionaler Finanzierungen empfohlen wird. Dies ist eine Aufgabe für den Senat und die Vertretungen der Familienunternehmer.


One more thing:

Ihr Antrag für eine “Lange Nacht der Startups” hat bei uns Fragezeichen hervorgerufen: Das Event in Berlin ist eine private Initiative unter Führung der Telekom Innovation Labs - in diesem Jahr zusammen mit Deutscher Bank, Eon, Microsoft und VW - unterstützt von Berlin Partner und der IHK. Aus unserer Sicht bedarf es einer gemeinsamen, privaten Anstrengung, um ein vergleichbar interessantes Festival in Hamburg zu realisieren - kein öffentlich initiiertes.

Aus unserer Recherche der Hamburger Startupszene ergeben sich an Elbe und Alster eigene Stärken und Chancen für Gründer, Entwickler und Marketer: Im Vergleich zu Berlin ist Hamburg substanzieller und geschäftsorientierter. Das blinde Übernehmen Berliner Ideen und Initiativen ist für uns weniger sinnvoll, denn die Berliner Szene profitiert von einem globalen Image-Hype, unerfahrenen Expats und Risikokapital, dass dem Licht folgt.
Wir laden Sie herzlich ein, den Dialog fortzusetzen - gern in größerem Rahmen mit den Digital-Sprechern aller Parteien, den Vertretern des Senats und vor allem den Promotoren für ein digitales, zukunftsweisendes Hamburg - inkl. Hamburg Startups. Wir übernehmen als politisch und wirtschaftlich neutraler Partner gern die qualifizierte Moderation.

* * *

Hinweis in eigener Sache:

Als Hamburg Digital Magazin ergreifen wir keine Stimme für eine einzelne Partei, den Hamburger Senat oder die Opposition in der Bürgerschaft. Wir loben und kritisieren Aktivitäten, die aus der digitalen Sicht auf die Stadt erfolgversprechend oder optimierungswürdig sind. Dies ist der Rahmen für unsere Meinung.


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Montag, 7. November 2016

HANSEEVENTS: Die Digital-Treffpunkte der Hansestadt.


HAMBURG DIGITAL EVENTS

Konferenzen, Meetups, Stammtische - wer in Hamburg “digital” aktiv ist, muss weder in die Hauptstadt noch nach “Norditalien” reisen, um sich zu vernetzen. Ob als Gründer, Innovator oder Politiker  - unsere Metropole bietet jede Woche zahlreiche Events. Wir haben uns die interessantesten Treffpunkte angeschaut und empfehlen eine Auswahl der wichtigsten Hotspots an der Elbe.

Bis zu 180 Initiativen kümmern sich an Elbe und Alster um digitale Themen - u. a. Businesstreffpunkte, Entwicklernetzwerke, Eventreihen, Fraueninitiativen, Innovationskongresse oder Startupevents. Das Meta-Netzwerk Digital Mesh bemüht sich um Sichtbarkeit der Hamburger Player und hat 55 Partner des Ökosystems gelistet. Wir haben unsererseits große und kleine Events nach Playern sortiert - und geben einen besonderen Überblick:

Digitale Eventhubs in Hamburg:
(in alphabetischer Reihenfolge)

12min.me: Nur maximal zwölf Minuten - und keine Sekunde länger!

Der Spitzenreiter ist 12min.me. Mit Eventreihen in 9 Städten, mit 15.000 Mitgliedern und der mit mehr als 3.600 Mitgliedern größten Community Hamburgs setzt das Team um Oliver Rößling Maßstäbe. Basis sind die Ignite Talks - mit der Möglichkeit, ein spannendes Thema in 12 Minuten zu präsentieren und 12 Minuten zu diskutieren - um sich anschließend mit bis zu 200 Gästen in 12 Minuten zu vernetzen.

Das Highlight der Organisatoren rund um Absolute Software ist der Startup Slam mit bis zu 500 Teilnehmern aus der norddeutschen Techszene. Dazu kommen Themenevents zu Fintech, Internet of Things, Law, Leadership, Life Science oder Virtual Reality.Im Gegensatz zu anderen Veranstaltern zeichnet sich das Engagment von 12min.me durch große Offenheit aus.

Unser Fazit: 12min.me bringt Hamburg zusammen und weit nach vorn.

Das Betahaus in Hamburg
Foto: mediaserver.hamburg.de / C. O. Bruch
Betahaus Hamburg: Das Zuhause der Hamburger Digital- & Kreativszene

Im Mittelpunkt des Eventkalenders stehen Fort- und Weiterbildung: Dazu gehört die “Academy” mit Workshops zu Business & Marketing, Web & Design sowie Praxiskurse. Hinzu kommen Partnerevents, wie die Startup-Workshops, die Gründerakademie, die Jouvenir-Meetups, das Superhelden-Training und die wöchentliche Startup-Sprechstunde von NextMedia.Hamburg.

Zu den Höhepunkten gehören die jährlichen Betapitch-Events mit der Chance, im Finale in Berlin vor internationalen Investoren zu pitchen, das von unserem Schwestermagazin GRÜNDERMETRO unterstützt wird. Hinzugekommen ist die mit dem Finletter von Carolin Neumann organisierte Fintech-Week. Das Programm wird komplettiert vom regelmäßigen Betafrühstück.

Unser Fazit: Das Betahaus bietet kreativen Raum für Ideen und Business.


Pitch-Contest Startups@Reeperbahn 2016
Pressefoto Startups@Reeperbahn
Hamburg Startups: Das private Startup-Netzwerk der jungen Hansestadt

Eine Sonderrolle nimmt das private Netzwerk Hamburg Startups ein. Die Co-Founderinnen haben - fokussiert auf die junge Startupszene - ein breites Portfolio an Events und Services aufgebaut, die z. T. Profitcenter sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen- und Netzwerkevents unter dem Titel Hamburg Startups Mixer - eine Kombination aus Talk-, Pitch- und Netzwerk-Event.

Höhepunkt der Saison von Hamburg Startups ist der zum Reeperbahn-Festival veranstaltete Pitch-Contest Startups@Reeperbahn mit begleitenden Investoren-Meetups und Mentoring-Sessions. Das liebevoll organisierte Startup-Festival wird abgerundet von einer halbtägigen Konferenz, die sich zum interessanten Angebot für Wissenstransfer auf internationalem Niveau entwickeln kann.

Unser Fazit: Hamburg Startups ist eine Bereicherung der Startup-Szene.


Hamburg@Work: Wo sich die Entscheider der etablierten Wirtschaft treffen.

Das Branchennetzwerk setzt mit seinem business- und standortübergreifenden Fokus auf die Vernetzung der gesamten Digitalindustrie. Dazu gehören zahlreiche C-Level-Events, wie der CapitansTalk, Dinner-Talks, der Executive-Club und Lounge-Events. Hinzu kommen Business-Breakfasts, Firmenbesichtigungen und Zielgruppenenvents, z. B. für Frauen und den Berufsnachwuchs.

Das jährliche Highlight sind die IT-Strategietage - ein 2-tägiger C-Level-Kongress für IT-Entscheider aus Unternehmen. Das Event ist ein Treffpunkt für die Strategieentwicklung großer IT-Organisationen im Norden Deutschlands. Daneben ist der Neptun Award für herausragende Leistungen bei Cross-Media-Kampagnen ein weiterer Höhepunkt.

Unser Fazit: Hamburg@Work ist der etablierte Player in Norddeutschland.


NextMedia.Hamburg: Das “Next” in Hamburgs Medien & Digitalwirtschaft

Hamburgs Chefdigitalisierer Carsten Brosda
Die Initiative des Senats und Hamburg@Work kümmert sich um Startupförderung, Medienindustrie und Gamesszene. Jeden Montag unterstützen May-Lena und Veronica bei der Startup-Sprechstunde Gründer, helfen regelmäßige Workshops zu Themen, wie Marketing, Storytelling, Recruiting, Data Analytics oder Cybercrime jungen Startups. Dazu kommt ein spezielles Angebot mit den GamesCity-Treffs un der GamesCity-Night.

Die Highlights sind die Medienkongresse New TV und Scoopcamp. Hier werden Trends und Entwicklungen der Medienindustrie auf internationalem Niveau diskutiert. Außerdem gehört der Games Conference zu den Top-Events der Initiative. NextMedia unterstützt außerdem zahlreiche Hamburger Kongresse und Events rund um Medien und Digitalwirtschaft.

Unser Fazit: NextMedia ist eine Drehscheibe der Hamburger Digitalszene.


Software Alliance Hamburg: Der Verbund Hamburger Softwareanbieter

Der Zusammenschluss von mehr als 50 Hamburger Softwareschmieden bietet ein breit gefächertes Angebot an Events und Weiterbildungsangeboten rund um die IT. Im Bereich Tech-Startups hat das Netzwerk mit der Gründerwerft einen eigenen Anknüpfungspunkt für junge, schnell wachsende Firmen im Internet geschaffen.

Höhepunkt der Hamburger IT-Saison ist die jährliche Business-Konferenz Solutions Hamburg der Software Alliance mit mehr als 2.000 Gästen, einer Fachmesse mit 300 Ausstellern und dem bekannten Sommerfest der Silpion-Unternehmer Oliver-Arne Hammerstein und Patrick Postel - einem “Must be” der Hamburger Digitalszene.

Unser Fazit: Die Software Alliance ist eine erste Adresse rund um die IT.


Startup Dock: Der Startpunkt für intelligente Ideen und Innovationen

Das Startup Dock an der Technischen Universität in Harburg ist zentraler Anlaufpunkt für Firmengründungen an Hamburgs Hochschulen. Das Eventangebot gliedert sich in Leitevents mit Hamburg Innovation Summit und Uni Pitch sowie Startup-Talks im Rahmen des Semesters  - mit erfolgreichen Gründern, Business Angeln und Startup-Experten.

Das Highlight des Angebots ist der Hamburg Innovation Summit, in diesem Jahr erstmals im neuen ZAL TechCenter in Finkenwerder ausgetragen. Die Kongressmesse mit Keynotes, Master Classes, Future Talks und Barcamps vergibt die “Hamburg Innovation Awards” und vernetzt unter Schirmherrschaft von Wirtschaftssenator Frank Horch die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Fazit: Startup Dock ist ein wichtiger Startpunkt für Innovationen aus Hamburg.

Zum Schluss ein Tipp: Alle Netzwerke haben eigene und übergreifende Terminkalender zu großen und kleinen Digitalevents in Hamburg. Dabei lohnt sich nicht zuletzt der Blick auf die vielen unabhängigen und ebenso spannenden Veranstaltungen - von den Digital Media Women, der Handelskammer Hamburg, MLove, den Online Marketing Rockstars, TEDxHamburg oder der Hacker School für Kinder und Jugendliche - unsere besondere Empfehlung, wenn wir über #digitalbynature sprechen.


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

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  • HANSEVALLEY wird gelesen - in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
  • HANSEVALLEY wird zitiert - in Medien, Pressearbeit und Marketing. 
  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

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  • Gewinnen Sie erstklassige Mitarbeiter - für Ihre digitale Zukunft.
  • Begrüßen Sie passende Teilnehmer - auf Ihren Digitalevents.

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Montag, 24. Oktober 2016

HANSEPOLITICS: Hamburg und Berlin planen Zusammenarbeit.

HAMBURG DIGITAL NACHRICHTEN

Hamburg: Als “Gateway to Market” zum Erfolg.


“Berlin ist das German Lab. Hamburg ist das Gateway to Market.” Meinolf Ellers - seit 22 Jahren Intrapreneur der mit Hamburg und Berlin verbundenen Nachrichtenagentur DPA - spitzt zu, wie die digitale Zukunft Deutschlands wichtigster Startup-Zentren aussehen könnte. HANSEVALLEY tauchte in den vergangenen Wochen in die Wirtschaftshauptstadt an der Elbe ein und entdeckte neue und gute Ideen in Startupszene, Großunternehmen und Stadtpolitik.


Nur 77 von mehr 580 Hamburger Startups sind im aktuellen Deutschen Startup-Monitor des Berliner Startup-Verbands berücksichtigt, fasst SPD-Fraktionschef Hansjörg Schmidt die Diskussion um die vermeintlich schwachen Zahlen für die hiesige Startup-Szene in der “Welt” zusammen. Die Hamburger FDP holt die Keule der Kritik raus und wirft dem rot-grünen Senat nach dem jährlichen Startup-Zahlen-Roulette aus der Hauptstadt Versagen vor.


Innovationen nehmen im Hafen ihren Weg.


Aktuelle Zahlen und Fakten zur Hamburger Digital-Szene
Foto: mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier
Nach der Euphorie über die dynamische Startup-Szene Hamburgs scheinen Teile der Stadt in Pessimismus zu verfallen: Abbau der Bürokratiehürden, Verbesserung des Kapitalzugangs, Vernetzung mit etablierten Unternehmen und konkret umsetzbare Lösungen - Forderungen, die im jüngsten Berliner Wahlkampf von Parteien und Vereinen genauso gefordert wurden.

Wie kann Hamburg seine dynamische Tech-Szene wirklich nach vorne bringen? Und was passiert tatsächlich im Hamburger Senat?


“Historisch gesehen, fangen Innovationen hier im Hafen an, ihren Weg zu nehmen”, fasst es Comdirect Startup-Macher Mariusz Bodek zusammen. Das könnte schon bald wieder so sein. Cisco entwickelt in seinem Berliner Innovationlab mit der TU Berlin eine intelligente Lichtsteuerung für Industrieanlagen. Diese Laternensteuerung soll im Hamburger Hafen erstmals eingesetzt werden, berichtet Hamburgs erster Digitalisierer - Staatsrat Carsten Brosda - bereits im vergangenen Jahr vor Studenten der HAW Hamburg.


Treffpunkt für das neue, digitale Hamburg.


Startup-Beratung im Betahaus Hamburg
Foto: mediaserver.hamburg.de / C. O. Bruch
Nach Berlin-Hype und Hamburg-Flucht könnte ein "hanseatischer Weg" Vorbild für einen nationalen Weg werden. Im Mittelpunkt: Die "Startup-Dynamik intelligent nutzen", um gestandene Industrien digital zu transformieren. Davon hat die Hansestadt mit Hafen, Handel, Logistik, Luftfahrt, Medien, Gesundheit und erneuerbaren Energien jede Menge. Fangen wir in der Startup-Szene an, die mit 580 Gründungen laut Hamburger Startup-Monitor eine wachsende Nr. 2 in Deutschland ist.


Ein Freitag-Abend, Anfang Oktober d. J., auf einem alten Fabrikgelände am Beerenweg in Altona. Der Gewerbehof ist das Zuhause des Startups “Connected Health”. Founder Johannes Jacubeit lädt zum Networking mit Freunden. Unter dem Motto “Bartime@Lifetime” treffen sich Gründer, Entwickler, Marketer und Partner, um sich auszutauschen. Die Küchenparty wird zur Ideenschmiede für neue Projekte und ist auch der Geburtsort des Titels “Hansevalley”. Mit dem Folge-Event am 9.12. wird die “Bartime” ein regelmäßiger Treffpunkt für das neue, digitale Hamburg.


Kooperation der Kaufleute für Innovationen.


Der neue, internationale Batch des nma.vc
Foto: next media accelerator / dpa / Medici
Ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit Hamburger Firmen mit Startups ist der “Next Media Accelerator” der DPA mit 10 Investoren. Im Vergleich zu Firmenlabs ist er ein Branchenaccelerator, dem die Medienhäuser der DPA-Genossenschaft vertrauen. Dabei geht die Agentur mit Chief Digital Officer Meinolf Ellers in den Lead: “Es braucht einen, der das Risiko trägt.” Das Ziel sind möglichst viele MVPs und Pilotprojekte rund um inhaltegetriebene Geschäftsmodelle, die schnell zusammen mit den medieneigenen Tech-Labs in Hamburg umgesetzt werden.


Das von Meinolf Ellers mit Hamburgs “Chefdigitalisierer” Carsten Brosda und Bodo Kraeter - Gründer und Chef der mit digitalen Geschäftsmodellen vertrauten M&A-Beratung Skillnet - entwickelte Konzept ist ein Impulsgeber für die starke Medienwirtschaft und ein mögliches Vorbild für weitere Hamburger Branchen und die Hansestadt als deutsches “Gateway to Market”. Gelingt es den Akteuren, die Kaufleute zur Kooperation in Sachen Brancheninnovationen zu bewegen, könnte von hier aus ein wichtiges Signal für eine erfolgreiche Digitalisierung in Deutschland ausgehen.


5% Investment in die Assetklasse Startups.


Mariusz Bodek von der “Comdirect Startup-Garage” hat ebenfalls klare Vorstellungen zur Förderung von Innovationen in der Stadt: “Wir sind hier die Wirtschaftshauptstadt Deutschlands. Ich will, dass das alte Geld das neue Geld trifft.” Unterm Strich gehe es um Investments der Hamburger Family-Offices in die Assetklasse Startup-Finanzierung, so Bodek. Hier sind wohl die Verbände der Familienunternehmer und Wirtschaftssenator Frank Horch gefordert.


Berkeleys Entrepreneurship-Vordenker Andre Marquis fordert beim 2. exklusiven “12min.me”-Event von “Hamburg Valley or Silicon Harbor” vergangene Woche im amerikanischen Generalkonsulat am Alsterufer ganz konkret 5% Investment deutscher Mittelständler und ihrer Stiftungen in innovative Startupideen. Für den Leiter der Berkley Innovation Acceleration Group geht es nicht um “Entweder, oder”. Der amerikanische Innovator empfiehlt etablierten Unternehmen und Stiftungen, ihren traditionellen Weg um Startup-Innovationen zu ergänzen.




Neue Zusammenarbeit Hamburg-Berlin.

Die kleine Reise endet im Hamburger Betahaus - neben dem Mindspace eines der Epizentren der jungen Tech-Szene an Alster & Elbe. Im Vergleich zum quirligen Schwesterhaus nahe des Berliner Moritzplatzes geht es hier deutlich ruhiger zu. Ein regelmäßiger Gast und Kenner der Hamburger Fintech-Szene fasst die Atmosphäre treffend zusammen: “Das Betahaus ist - wie die Hamburger Szene - eher Understatement, dafür aber mit Hand und Fuss.” Bleibt die Frage nach dem Verhältnis zu Berlin.  

HANSEVALLEY erfuhr exklusiv aus gut unterrichteten Kreisen, dass Hansestadt und Hauptstadt künftig zusammenarbeiten wollen. Die Metropolen an Elbe und Spree wollen international gemeinsam als deutsche Startup-Zentren auftreten, z. B. auf einer SXSW in Austin, in New York oder Tel Aviv. Nach der Idee von “German Lab” plus “Gateway to Market” könnten Berlin und Hamburg mit hauptstädtischer Sogwirkung und hanseatischem Geschäftssinn Gründer und Ideen aus aller Welt für Deutschland und unsere Wirtschaft interessieren. Und die ist in Hamburg.


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