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Dienstag, 28. November 2017

HANSEEDUCATION: Eine Digitale Toolbox für die Hamburger Wirtschaft.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Ein Think Tank zu rechtlichen Folgen der Digitalisierung in der Schifffahrt. Ein Business Innovation Lab für die künftigen Prozesse in Produktion und Logistik. Ein Startup Center für technologische Ausgründungen aus der Hochschule. Und ein City Lab für die Beteiligung der Bürgerschaft an öffentlichen Maßnahmen. An Hamburgs Hochschulen bewegt sich was. Keine öffentliche oder private Hochschule, die die Chancen der Digitalisierung nicht im Blick hat.


"Digital Toolbox" der HSBA.
Foto: HANSEVALLEY
Besonders weit ist die Hochschule der Wirtschaft: Nach ihrer Unabhängigkeit startet die private Business School HSBA durch: Mit einer "Digital Toolbox" in Bachelor- und Masterstudiengängen und in der Weiterbildung macht "Chief Digital Evangelist" Uve Samuels einen mutigen Schritt in die Zukunft. Sein Statement: "Die enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft ist der Erfolgsschlüssel von Stanford, den die HSBA auch verankert hat." Und er begründet, warum. Ein Hamburg Digital Report - der ganz analog beginnt:

Die weiße Schachtel im Postkartenformat mit den geometrischen Symbolen ähnelt eher einem Werbegeschenk. Doch die Aufschrift "Digital Toolbox" und das Logo des "DI-Lab" der HSBA lassen einen stutzig werden. Überraschend geht es auch im Inneren weiter. Ein Satz bunter Stifte, Eine Schablone mit Hochschul- und Hipster-Vorlagen, eine Rolle blaues Klebeband und ein Satz Muster-Karten mit 6 verschiedenen Themen - im City-Campus am Alten Wall "Profile" genannt.


"Start-Paket" für Design-Thinking-Prozess zur Digitalisierung.
Foto: HANSEVALLEY
Die "Wundertüte" erinnert an Design Thinking mit Kreativmethoden, um dem Alltagstrott entflohen
neue Ideen zu entwickeln und in einem Sprint auch gleich in einen Prototypen umzusetzen. Und in der Tat: Fernab traditioneller Broschüren, gedruckter Programme und kopierter Stundenpläne präsentiert die stylische Pappschachtel ein ganzes Paket, um aus der analogen in die digitale Welt zu kommen. Die "Digital Toolbox" ist ein umfassendes Lehrprogramm, dass Anfang November gelauncht wurde und per Post an 250 Partner aus der Wirtschaft ging.

Harte Zeiten für Chief Digital Officer aus der Beratung

Dreh- und Angelpunkt des Digitalprogramms sind 6 "Profile" - sprich Kompetenzen, die es in jedem Unternehmen gibt bzw. geben sollte: angefangen beim Intrapreneur über den Digital-Strategen und den Kommunikator bis zum Prozessexperten, dem Big Data-Analysten und dem Entwickler. Das ist überraschend - für eine Wirtschaftshochschule. Während staatliche Universitäten ihre Informatiker in extra "Gehegen" unweit des Tierparks (UHH Informatikum) oder in Harburg (TUHH Campus) im Blick behalten, werden die Betriebswirte vom Adolphsplatz direkt auf ihre digitalen Herausforderungen losgelassen.

So können Studenten ab Januar '18 neben ihren Pflichtfächern auch Module aus der "Digital Toolbox" wählen: Wer sich für unternehmerische Methoden interessiert, bekommt dies mit Design Thinking, Lean Startup Methodik und Agilem Management an seiner Business-Hochschule vermittelt. Die heutige Generation Chief Digital Officer muss sich warm anziehen: Die nächste Generation lernt an der HSBA Strategische Entwicklung in Digitalen Märkten und Innovationsmanagement einschl. Datenschutz. Und weil alle Theorie trocken ist, lernen die künftigen Führungskräfte auch gleich Datenanalysen, Datenarchitekturen und die Grundlagen von Data Mining bis Machine Learning.

Ein offen-vernetzter Ansatz, das Passende zu nutzen.


Impulsgeber für die digital-vernetzte Ausbildung in Hamburg:
Dr. Uve Samuels (links) + Burton Lee aus Stanford (rechts)
Foto: HANSEVALLEY
In 6 Workshops hat das Team um Uve Samuels das Programm erarbeitet. Ein Schlüsselfaktor war der Besuch des Stanford-Professors Burton Lee in Hamburg. Er half der HSBA in einem Workshop auf die Sprünge, legte die Grundlage für den Digitalkurs. Und Samuels ist mutig: "Was muss man machen, um Stanford zu überholen?" Natürlich: Die USA sind nicht Deutschland, San Francisco nicht Hamburg, die Stanford University nicht vergleichbar mit der HSBA, ihren 13 Studiengängen, 930 Studenten, 30 Professoren und 200 Lehrbeauftragten - 20 neue davon in den Digitalkursen. Es sind Praktiker aus der Wirtschaft, fernab "verkopfter" Denke an anderen Hochschulen.

Und doch: Die Frage, wie man besser sein kann, hat der Informatiker, Betriebswirt und Geschäftsführer beantwortet: Es ist ein offener Ansatz, bei dem jeder die "Digital Toolbox" in dem für ihn passenden Rahmen nutzen kann. Und es ist ein offener Ansatz, die Mittel und Möglichkeiten gemeinsam weiterzuentwickeln. Damit geht man am Adolphsplatz in die digital-vernetzte Bildung - ohne Fördermittel. "Machen" heißt das Zauberworrt Bleibt die Frage vom Anfang, warum das "Hamburger Modell" dem der führenden Tech-Universität in der westlichen Welt überlegen sein soll?

Das Modell: Die Hochschule im Zentrum der Wirtschaft.


HSBA-Chef Uve Samuels mit der Toolbox.
Foto: HANSEVALLEY
Uve Samuels bringt auf den Punkt: Die HSBA steht - wie Stanford - im Zentrum der Wirtschaft Hamburgs und Norddeutschlands. Mit 250 Partnerunternehmen, die ihren Nachwuchs hier ausbilden lassen und ein spannendes Unternehmernetzwerk. Nicht genug: Mit der "Digital Toolbox" rückt der 49-Jährige die Wirtschaft zugleich in den Mittelpunkt der Hochschule. Es sind die Anforderungen der Digitalisierung von Prozessen und Produkten und der Business Transformation ganzer Geschäftsbereiche, die auf Mittelständler und Großunternehmen zukommen. 

"Wir kommen von der Basis", pointiert der "Chief Digital Evangelist". Uve Samuels wäre nicht er, wenn er nicht bereits 3 km weiter wäre: Ab April kommenden Jahres bietet die HSBA einen Master in "Digital Transformation and Sustainability" an. Nicht als Master of Arts, sondern als Master of Science - mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung. Da müssen die Vertreter von bunten Sneakers, Ringelsöckchen, Skimützen und Vollbärten jetzt ganz tapfer sein. Oder wie sagt es der leidenschaftliche Vordenker? "Wir rocken die Republik!" Besser ist das.

 Hamburg Digital Background: 

Die "Digital Toolbox" in den Bachelor-Studiengängen:
www.hsba.de/studium/weitere-informationen/digital-toolbox-hsba/digital-toolbox-fuer-bachelor/

Die "Digital Toolbox" in den Master-Studiengängen:
hwww.hsba.de/studium/weitere-informationen/digital-toolbox-hsba/digital-toolbox-fuer-master/

Die "Digital Toolbox" in der Weiterbildung:
www.hsba.de/weiterbildung/seminare/digital-toolbox-hsba/

HANSEPERSONALITY Dr. Uve Samuels:
"Blockchain ist unsere Chance!"

Mittwoch, 6. September 2017

HANSESTATEMENT: Ein digitaler Lotse auf der Hamburger Brücke.


Ein HAMBURG DIGITAL STATEMENT von
Herausgeber & Chefredakteur Thomas Keup

Die Digitalisierung ist in aller Munde: Keine Woche verging in diesem Jahr ohne einen Gipfel, eine Tagung oder ein Meetup rund um Industrien, Technologien und die Zusammenarbeit. Im Fokus Hamburger Events: die traditionellen Branchen Hafen & Logistik, Medien & Marketing und das Gesundheitswesen. Acceleratoren, Labs & Hubs stehen in den Startlöchern, um Hamburgs Industrien zu transformieren. Agenturen und Dienstleister laden in "digitale Kindergärten".


Foto: Urheber anonym
Die wirklich vielversprechenden Ansätze in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung laufen aktuell oft parallel oder konträr zueinander. Zu oft gilt auch bei der Digitalen Business Transformation noch "Mein Tanker, meine Container, mein Geschäft". Was braucht es, um die Schlagkraft und die Geschwindigkeit zu entwickeln, um im Wettbewerb der Digitalen Hubs in Deutschland nicht mit der nächsten Sturmflut weggespült zu werden? Ein Hamburg Digital Statement:


HANSEVALLEY-Chefredakteur Thomas Keup
Foto: Stefan Kny
Mehr als 250 Gäste aus Hamburg und Hangzhou trafen sich am 11. Juli d. J. zum Sino-German Digital Summit "D20 Forum" der internationalen Digitalberatung D-Group in der Handelskammer Hamburg. Nach spannenden Keynotes und tiefen Einblicken zur digitalen Zukunft in China und Deutschland stand fest: Das ist die globale Brücke Hamburgs in die digitale Welt! Nicht umsonst beteiligten sich Branchengrößen wie Airbus, NXP, Otto Group und Smaato ebenso an dem internationalen Brückenschlag, wie AliExpress, Alipay und We Doctor.

Am gleichen Tag referierte Dr. Burton Lee, Lektor für European Entrepreneurship & Innovation an der Stanford Engineering School, vor mehr als 200 Studenten, Professoren und Hamburgern an der Wirtschaftshochschule HSBA über die Erfolgsfaktoren des Silicon Valley. Das privatwirtschaftliche "Economic Growth Model" von Stanford und MIT kann Vorbild für eine digitale Hochschule in Hamburg sein, den kaufmännischen, technischen und intellektuellen Nachwuchs für das digitale Hamburg auszubilden.

Eine Digitalplattform für das digitale Hamburg.

Wenn das "D20 Forum" einen Grundstein für die digitale Seidenstraße zwischen "Elbvalley" und "Silicon Dragon" gelegt hat, und wenn die HSBA mit dem Support von Stanford Impulse für ein digitales Bildungsssystem im Interesse der Wirtschaft setzen kann - was braucht es, um die faszinierenden Ideen, die begeisterten Pioniere und die zukunftsweisenden Technologien in Hamburg zu orchestrieren, um die Geschwindigkeit und die Schlagkraft zu entwickeln, der es bedarf?

Eine übergeordnete "Digitalplattform" für Anwender wäre eine Grundlage für Hamburg - oberhalb der Digitalwirtschaft, oberhalb der Fokusbranchen und technologieübergreifend im Kontext von Produktion, Dienstleistungen und Verwaltung. Eine solche Digitalplattform bietet die Chance, visionär zu denken, strategisch zu planen und gemeinsam zu handeln - als vereinte Hamburger Plattform. Eine solche Plattform kann in Hamburg aus meiner Sicht als private Initiative wachsen und gedeihen.

Hamburg@work für das Digitale Hamburg.

Wir haben eine solche Plattform über viele Jahr
e schätzen gelernt: Hamburg@work hat in seiner 20-jährigen Erfolgsgeschichte immer wieder die Brücke geschlagen - von Startups über die Medien bis zur IT-Industrie und Anwendern. Das von Uwe Jens Neumann aufgebaute Netzwerk beeindruckt bis heute damit, die Interessen von etablierten und jungen Unternehmen und die Spannbreite von strategischer Linie bis tagesaktueller Umsetzung zu vereinen. Das sind Gemeinsamkeiten, auf der Neues erwachsen kann.


Eigenwerbung Hamburg@work
Wenn 80% aller Ideen, Ressourcen und Partner in unserer Stadt bereits vorhanden sind, sollten wir über eine Digitalplattform auf Basis von Hamburg@work sprechen - mit einer Fortentwicklung der beteiligten Generationen, der thematischen Schwerpunkte und der technologischen Möglichkeiten. Der Erhalt des Guten und die Ergänzung durch sinnvolle Neuerungen ist Leitgedanke von Generationen Hamburger Familienunternehmer. Ein Erfolgsmodell, das in der digital-vernetzten Welt kontinuierlicher Veränderungen mehr gilt, denn je.

Ein digitaler Kapitän auf der Brücke.

Visionäre Innovatoren gestalten in Labs und Hubs offen-vernetzte Unternehmenskulturen, zukunftsweisende Geschäftsmodelle und technologische Neuerungen. Engagierte Netzwerker in Logistikbranche und Onlinehandel, Medientechnologien und Gesundheitswesen verbinden etablierte Marktteilnehmer mit mutigen Jungunternehmen. Risikobereite Initiatoren und Investoren in Banking, Handel und Logistik bereiten mit Startup-Brutkästen den Nährboden für neue Produkte und Services.

Digital-Visionär Uwe Jens Neumann
Foto: Hamburg@Work
Aus mehr als 13 Jahren Technologie-Verankerung und über 25 Jahren Erfahrung in Wirtschaft und Politik bedarf es für mich einer weiteren Ebene: Wir brauchen eine Brücke mit einem Kapitän, der mehr ist als ein Chief Digital Officer. Es bedarf einer Plattform und einer Persönllichkeit, mit dem Background in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Startups, um die digitalen Initiativen zu lotsen - im Gesamtinteresse Hamburgs. Ich denke, Uwe Jens Neumann ist mit seiner Erfahrung prädestiniert, Hamburg in die digitale Zukunft lotsen zu können. 

Hamburgs führender Digitalexperte brachte es für mich im aktuellen Hamburg Digital Interview perfekt auf den Punkt:

"Es gibt so viele parallele Initiativen und Angebote, aber der Austausch zwischen den Clustern ist zu gering. Digitale Disruption entsteht aber gerade durch interdisziplinäres Denken."

Digitales Hamburg - mehr als Digitalwirtschaft.

Hamburg konkurriert in der Logistik mit Berlin (Smartcity Hub), Dortmund (Logistics Hub) und München (Mobility Hub), in den Medien mit Potsdam+Berlin (Mediatech Hub) und in den Finanzen mit Berlin (Fintech Hub), Frankfurt (Fintech Hub), Köln (Insurtech Hub) und München (Insurtech Hub) sowie bei neuen Technologien mit Darmstadt (Cybersecurity Hub), Karlsruhe (Artifical Intelligence Hub) und Stuttgart (Future Industries Hubs). 

Das Rennen ist eröffnet und kein Bürgermeister, kein Landesvater und kein Konzernvorstand wird auf Hamburg warten.

So sehr ich das Engagement der Verantwortlichen in Koalition, Opposition und Kammer schätze - wir brauchen das Engagement von Innovatoren, die Potentiale von Technologien, die Geschwindigkeit von Tech-Startups und die Verlässlichkeit von Familienunternehmen - orchestriert, um unsere Stadt zum Innovationshafen, zur vernetzten Smart City, zur digitalen Kaufmannsstadt und zur Mediatechmetropole fortzuentwickeln. Das ist etwas anderes, als ein "digitaler Kindergarten" oder "Digital Sucks".

Hinweise, Anregungen und Kritik zum Hamburg Digital Statement sind herzlich willkommen unter hamburg@hansevalley.de.


 Hamburg Digital Background 

HANSEPERSONALITY Uwe-Jens Neumann:
Wir wollen im Jahr 2025 DAS Digital-Cluster in der Metropolregion sein.

HANSEPERSONALITY Dr. Anjes Tjarks:
Aus dem Welthafen einen Innovationshafen machen.

Digitale Bildung, Digitaler Hafen, Ehrbare Zukunft:
HANSESTATEMENT: Perspektiven für Erwachsene in der digitalen Hansestadt.

Brosda, Horch, Lütgerath, Milde, Vogelsang, Vöpel:
HANSEPERSONALTY SPEZIAL: Die Hamburg-Frage an Hamburgs Meinungsführer

Corporate-Innovatoren bei HANSEVALLEY & HSBA:
NEXTHANSE: Die Digitale Hanse wird Augmented Reality.




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