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Sonntag, 28. Januar 2018

HANSEPERSONALITY Martin Böhm: Antworten von Beiersdorf-Pressesprecherin leider verboten worden.

Eine blaue Hautcreme, dazu Pflege für Kids, Muttis, Männer und Best Ager. Es gibt so gut wie nichts, was es bei Nivea nicht gibt. Ein Blick auf Werbemillionen und Discounter zeigt: Der Wettbewerb für Beiersdorf wird härter. L'Oréal, P&G, Schwartzkopf & Henkel oder Unilever aus der Hafencity: Alle haben die Generationen "Y" und "Z" im Visir, tummeln sich mit Influencern auf YouTube. Dazu die Drogeriegiganten DM und Rossmann. Selbst Vorwerk und Würth rühren für Handelsmarken an Töpfchen und Tigeln.


Nivea-Haus am Jungfernstieg in Hamburg.
Foto: Beiersdorf

500 Mio. Kunden haben jeden Tag in mehr als 150 Ländern weltweit Nivea-Produkte in der Hand, mit "Nivea Men" ist das Team aus Eimsbüttel Weltmarktführer. Westeuropa ist der wichtigste Markt für die Hamburger. Was macht Beiersdorf in Sachen Datenauswertung für mehr Effizienz, im Digitalmarketing für neue Kunden und welche digitalen Produkte plant man an der Unnastraße? Beiersdorf Chief Digital Officer Martin Böhm steht exklusiv Rede und Antwort. Ein Hamburg Digital Interview:

Martin Böhm: Sie sind seit mehr als 10 Jahren bei Beiersdorf, ihr Herz schlägt für die Farbe Blau. Sie sind als Chief Digital Officer eine echte "Inhouse-Lösung". Sie tragen keine Skimütze und treten bei SAP ohne bunte Sneakers auf. Ganz ehrlich: Was halten Sie von Digitalstrategien?

Hinweis der Redaktion: Martin Böhm wollte uns die Fragen zu unserem Interview gern abgestimmt beantworten. Wir haben ihm dazu auch mehr Zeit eingeräumt, als geplant. 

Leider hat die Leiterin der Pressestelle von Beiersdorf aus persönlichen Ressentiments und ohne eine Angabe von sachlichen Gründen die Beantwortung unserer Fragen verboten.

Zu unserem Bedauern müssen wir von einer Ungleichbehandlung ausgehen und weisen das Verhalten als Bruch für die Pressestelle verbindlicher PR-Kodizes zurück. 

Fast jedes Digitalkonzept besteht aus 1. Datenanalyse, 2. Digitalansprache und 3. Digitalen Produkten. Fangen wir vorn an. Sie sind Daten- und Technologiespezialist: Wie werden heute 1.300 Nutzer ihrer Datenplattform mit unterschiedlichen Informationen aus diversen Quellen fertig?

s. o.




Thema Digitalansprache: Besucht man das Nivea-Haus am Jungfernstieg, sieht man viele Kundeninnen im "besten Alter". Wie können Sie junge Kunden digital begeistern? Junge Produkte haben Sie mit "Nivea Visage Young", "Nivea Men (Hipster-)Bartöl" oder "Nivea Baby" im Sortiment.

s. o.

Bleiben wir bei den Daten: Westeuropa ist mit Abstand der wichtigste Markt für Nivea und Beiersdorf. Sie denken über neue, digitale Kanäle in der Kundenansprache nach. In welchen Ländern sind Ihre Kunden schon heute digital unterwegs - und wo eher noch nicht?

s. o.

Sie haben eine Innovationsabteilung am Wiesingerweg - mit Datenanalysten, Technologiescouts und Digitalen Business Developern. Auch Sie haben eine "Digital Factory" mit Creative Space. Hand aufs Herz: Wann werden Ihre Produkte digital, nicht nur ihr Vertrieb? Und wie?

s. o. 



Bleiben wir beim Mindset: Nivea - das ist weiße Creme in blauen Dosen. Ihre Leitmarke überstrahlt Eucerin und La Prairie, Hansaplast und Tesa? Wie können Sie die Mitarbeiter mit auf die Reise nehmen, Mitarbeiter die sicher nicht "blauäugig" gegenüber den Veränderungen sind.


s. o. 

Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Nivea und Beiersdorf sind so Hamburg, wie Otto und Tchibo. Wo läuft die digitale Transformation in unserer Stadt schon richtig rund - und wo könnten Politik, Verwaltung und Unternehmen noch "eine Schüppe zulegen"? Offenheit ist gefragt!

s. o. 

*  *  *

Redaktionelle Schlussbemerkung: 

HANSVALLEY arbeitet nach dem Deutschen Pressekodex und stimmt seine Hamburg Digital Interviews mit Gesprächspartnern vertrauensvoll ab. Wir bedauern das unternehmerisch fragwürdige Verhalten einer leitenden PR-Mitarbeiterin von Beiersdorf.

Das Hamburg Digital Magazin steht für ein fundiertes Interview auch über Beiersdorf, dessen Digitalisierung und den erforderlichen Kulturwandel zur Verfügung. Unfaire PR-Praktiken zu Lasten unserer Leser weisen wir gegenüber Beiersdorf und Maxingvest zurück.


 Hamburg Digital Background: 

Martin Böhm bei Linkedin
/www.linkedin.com/in/2martinboehm/

Vortrag Martin Böhm zu Smart Data
https://youtu.be/3jTW2BEe9AQ

Video zu Digital Marketing und E-Commerce
https://youtu.be/7YapmUzdMY8

Seite zu Content Marketing bei Nivea
www.beiersdorf.com/beiersdorf-live/career-blog/blog-overview/2017/03/14-content-marketing-nivea-from-buzzword-to-business

Seite zu Influencer Marketing bei Nivea
www.beiersdorf.com/beiersdorf-live/career-blog/blog-overview/2017/08/25-the-nivea-hair-always-on-campaign

Freitag, 19. Januar 2018

HANSEVISION: Von ehrbarer Kaufmannssiedlung zur Digitalen Metropole Hamburg.

HAMBURG DIGITAL VISION


Blick in die Zukunft von Chefredakteur Thomas Keup
Foto: HANSEVALLEY
Von digitalisierten Prozessen über digitale Vertriebskanäle zu Digitalprodukten: was als klassischer Dreiklang in den Strategien Hamburger Unternehmen in Industrie & Handel, Hafen & Logistik, Finanzen & Versicherungen sowie Medien & Marketing auf der Agenda steht, ist für das Unternehmen Hamburg eine Herausforderung. Wie kann die Freie und Hansestadt - FHH - mit ihrem Chief Digital Officer und neuen Brücken interdisziplinäre Verwaltungsprozesse und digitale Services für Hamburger, Handelshäuser und die Hafenwirtschaft entwickeln. Eine HAMBURG DIGITAL VISION:

Ein chinesisches Konsortium will auf "Steinwerder-Süd" ein 4. Containerterminal bauen. Das ist das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs des Hafenmanagements HPA. Am 13. Juli 2017 verkündet das Hamburger Abendblatt: Chinas größte Firmengruppe für Internet-Dienstleistungen und Online-Handel - Alibaba -, der größte Hafenbaukonzern China Communications Construction Company (CCCC) und dessen Tochter ZPMC, Weltmarktführer bei Containerbrücken, planen auf den 42 Hektar an der Norder-Elbe ein vollautomatisches Hightechterminal mit überdimensionalem Logistikzentrum zu errichten - einschließlich Finanzierung und Projektmanagement.

Alibaba-Logistikzentrum oder Altenwerder-Sigthseeing?


Bisheriges BUSS-Terminal auf Steinwerder:
Neues Kreuzfahrtterminal oder Alibaba-Hub?
Grafik: HPA / Kartographie
Am gleichen Tag frage ich Angela Titzrath, Vorstandschefin des stadteigenen Terminalbetreibers HHLA, auf einer Konferenz zur digitalen Transformation der Logistik in der Handelskammer, nach ihrem Verhältnis zur Hafenbehörde HPA. Hätte ich gewußt, dass die reservierte Konzernlenkerin bei diesem Thema rot sieht, hätte ich mir die Frage eventuell noch einmal überlegt. Titzrath holt mit Schwung in Richtung Jens Meier aus und stutzt die technologisch erfahrene Hafenbehörde mit scharfen Worten auf einen "Infrastrukturdienstleister im Auftrag der Hafenwirtschaft" zurück.

Ein halbes Jahr später sage ich nach mehr als 120 Gesprächen, über 120 Nachrichten-Terminen, 200 Stunden Interviews, 380 Nachrichten und 150 Geschichten zur Digitalisierung allein in 2017: Ja, ich würde das Terminal bauen lassen. Ja, ich würde die Chinesen in der Stadt offen begrüßen. Ja, ich würde die Chancen mit einem Global Player Alibaba am Handels- und Logistikstandort Hamburg in den Mittelpunkt stellen. Warum? Weil der größte chinesische Internetkonzern an einem europäischen Hafen anlanden wird, entweder in Rotterdam, Antwerpen oder - nicht - in Hamburg. Und weil ein vollautomatisches Terminal und ein Alibaba-Logistikzentrum echte Leuchttürme für Hamburg wären, unabhängig vom 16 Jahre alten HHLA-Container Terminal in Altenwerder, dass man höchstens dem Bundespräsidenten vorführen kann.

Digitale Transformation + technologiebasierte Bildung.

UVNord-Präsident Uli Wachholtz
Foto: HANSEVALLEY
Szenenwechsel: Der Präsident der Vereinigung der Unternehmerverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein, Uli Wachholtz, schreibt den 600 geladenen Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beim Neujahrsempfang 2018 der UVNord im Atlantik Hotel Hamburg am 9. Januar d. J. ins Stammbuch: "Wachstumstreiber werden Bildung und Digitalisierung, weniger als in der Vergangenheit der globale Handel, wie in den Jahren nach dem Mauerfall." Den Beweis liefert HHLA-Chefin Titzrath in einer Ansprache beim Wirtschaftsrat der CDU: In den vergangenen 2 Jahren hat sich die Zahl der internationalen Reedereien von 20 auf 12 dezimiert. In nur 2 Jahren.

Keine Festansprache, kein Grußwort und kein Pressestatement von Olaf Scholz, Katharina Fegebank und Frank Horch ohne den Hinweis, dass die digitale Transformation und die technologiebasierte Bildung der nächsten Generation das künftige Kapital an Alster und Elbe sein werden, damit in der stolzen und traditionellen Hafen- und Handelsstadt die Lichter nicht ausgehen. Womit wir beim Pferdefuss der Geschichte wären: Volker Ernst, Vorsitzender der Familienunternehmer in der Metropolregion sagt zum Neujahrsempfang am 9. Januar d. J. im Hamburg Mariott Hotel: "Unser Quartal dauert 25 Jahre. Unser Ziel ist es, unser Unternehmen in bestmöglicher Situation an die nächste Generation weiterzugeben."

Hamburg: Der rote Faden sind digitale Technologien.

Hamburgs Erste Bürgermeister Dr. Olaf Scholz
Foto: HANSEVALLEY
Damit sind wir bei Kontoren und Kammern, Banken und Versicherungen, Reedern, Schiffsmaklern und Spediteuren. Olaf Scholz schreibt der Unternehmerschaft in seiner Grundsatzrede zum Wissenschaftsstandort am 23. November 2017 wiederholt ins Stammbuch: „Es gibt keinen Zustand, der es uns erlauben würde, uns gemütlich einzurichten und bloß noch das Bestehende besser zu machen.“ Damit stellt der SPD-Spitzenpolitiker die entscheidende Schlüsselfrage für Hamburgs Existenz: Wie kommt unsere Stadt von 500 Jahren ehrbarer Kaufmannssiedlung zu einer "Digitalen Metropole"? 

Olaf Scholz fragt nach: "Wie bewegen wir uns in Zukunft fort und wie bewegen wir Güter – in der Stadt, auf dem Wasser und in der Luft? Wie können wir Krankheiten heilen und wie sieht morgen die medizinische Versorgung aus? Wie gestalten wir unsere Stadt, damit alle gut zusammenleben? Welche Werte und Fertigkeiten wollen wir jungen Menschen mit auf den Weg geben? Wie sehen Medien in Zukunft aus?"Alle von Scholz adressierten Themen haben einen gemeinsamen Nenner - mehr noch als Wissenschaft und Forschung: der rote Faden sind digitale Technologien - mit ihren wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Möglichkeiten und Herausforderungen.

Chief Digital Officer für das Unternehmen Hamburg.


Hamburgs Chief Digital Officer Christian Pfromm
Foto: Privat
Der Beweis? Geliefert von Olaf Scholz: "Schon heute wissen wir, dass drei von acht Arbeitsplätzen in der Stadt einen IT-Bezug haben. Das ist deutschlandweit ein Spitzenwert. Er kommt zustande, weil IT-Arbeitsplätze nicht nur in IT-Unternehmen, sondern in allen Branchen entstehen, in denen es konkrete Anwendungsbezüge gibt." Rd. 14.000 Medien- & Kreativfirmen, rd. 9.000 IT-Firmen sowie 1.500 Software-Schmieden einschl. 150 Games-Firmen sind der technische Backbone des drittgrößten Wirtschaftsstandortes. Ohne Technologien und die Digitalisierung von Prozessen, Vertrieb und Produkten wird es schwierig - für Kontore, Kammern und die Senatskanzlei.

Anfang 2015 hat der Senat eine Strategie für eine "Digitale Stadt“ beschlossen, um die IT-Prozesse zu bündeln und Strukturen zu schaffen. Aktivitäten, wie die "Digitale Leitstelle", die "Mobile First"-Initiative und das Hamburg Serviceportal mit aktuell 70 Anwendungen beschäftigten Carsten Brosda, den Hamburger IT-Dienstleister Dataport und die IT-Abteilung bei der Finanzbehörde. Mit Chief Digital Officer Christian Pfromm kommt im neuen "Amt für IT und Digitalisierung" zusammen, was zusammen gehört: Ab Januar '18 arbeiten 60 Mitarbeiter aus der ehemaligen "Finanz-IT" mit Spezialisten von Dataport zusammen an der "Digitalen Stadt". Budget: 18 Mio. €.

FHH: Von Ordnungswidrigkeiten bis Landespolizei.


Senatskanzleichef Dr. Christoph Krupp
Foto: HANSEVALLEY
Christoph Krupp, Chef der Senatskanzlei und Staatsrat für IT und Digitalisierung bringt auf dem Neujahrsempfang des "IT Executive Club" von Hamburg@work am 12. Januar d. J. auf den Punkt: "In Sachen Digitalisierung sind wir in Hamburg ganz weit vorn." Stellvertretend nennt er das Serviceportal, die IT-Hochschulförderung "Ahoi Digital", die Hamburg Open Online University und das digitalisierte Weltkultur-Erbe Speicherstadt. Zugleich nennt der Physiker vor den 100 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft die Herausforderungen: allem voran die fehlenden, ressortübergreifenden Prozesse der Verwaltung sowie die doppelte Belastung Hamburgs als Stadt und Staat.

Stellt sich die Frage: Kann ein Ex-CIO und IT-Chef aus der privaten BHF-Bank in Frankfurt am Main der Freien und Hansestadt mit ihrer eigenen Art zu denken die zukunftsweisende Vision, die begeisternde Emotionalität und damit das erforderliche Momentum anbieten, um über digitalisierte Behördenservices hinaus der 1,8 Mio. Einwohner zählenden Großstadt mit ihren rd. 60.000 Beamten und öffentlichen Angestellten den notwendigen Funken mitzugeben? Im Moment beschränkt sich die Begeisterung für digitale Prozesse, Kanäle und Produkte an Alster und Elbe zumeist auf Wirtschaftskonferenzen, Sonntagsreden und Programmpapiere. 

Wirtschaft, Verkehr und Innovationen im Zentrum.

Hamburger Innovator: Peter Jäger
Foto: Microsoft
Ralf Siebert, 3D-Druck-Experte und einer von 4 Verantwortlichen des am 15. Februar '18 in der Handelskammer startenden 3D-Druck-Netzwerkes sagt nach dem Neujahrsempfang der Familienunternehmer zum Thema Konzeptionen: "Bitte nicht noch ein Arbeitspapier!" Wenn die sinnvollen Ideen und Konzepte, wie ein "Digital-Senator" (von Microsoft-Geschäftsführer Peter Jäger) bis zur "Digitalen Agenda" (vom CDU-Wirtschaftsrat in Hamburg) die "große Lösung" sind, wie kann dann eine "kleine Lösung" aus Hamburger Sicht aussehen? Anders gefragt: Welche Behörde adressiert die meisten der entscheidenden Zukunftsthemen aus Olaf Scholz' Rede im Übersee-Club am Neuen Jungfernstieg? 

Es ist die BWVI - die Wirtschafts-, Verkehrs- und Innovationsbehörde: 
  • mit Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft - einschl. Elektro-/Mobilität (HHA + LSBG), Hafen & Schiffahrt (HPA) sowie intermodaler Logistik (HHLA)
  • mit Firmenansiedlungen (HIE)  & Wirtschaftsförderung (HIW), Startupförderung (HIW) & Finanzierungen (IFB), Standort-Marketing (HMG) & Tourismus (HHT)
  • mit mehr als 30 ITS-Projekten bis 2021 in Hafen (HPA), Verkehr und Stadtentwicklung (HHA-PMO + GV) sowie der Güter-Logistik (LIHH)
  • mit ITS-Weltkongress (CCH) und Großmessen (HMC + HIS) sowie Kongressen und Events (HCB)   
  • mit den Cluster-Initiativen als Teil der Hamburger Innovations-Strategie, u. a. für Martime Wirtschaft (MCN), Logistik (LIHH) und Luftfahrt (HA).
  • mit Digital Hub Logistics Hamburg (LIHH) und dem Hammerbrooklyn Digital-Campus (HWWI).
Hier werden viele digitale Innovationsthemen des Unternehmens Hamburg behandelt.

Mit Übernahme der Regierungsverantwortung durch Rot-Grün bekam die Behörde 2011 den Zusatz "Innovation". Mit Beginn der Legislatur-Periode 2015 begannen die Themen, zu leben. Im vergangenen Jahr kamen Verkehr, Logistik und Startups in Fahrt, u. a. durch die selbst vor die Nase gehaltene "Möhre" ITS-Weltkongress. Bisher galt auch in der BWVI das allseits verankerte Prinzip 'mein Sessel, mein Silo, mein Lobeerkranz'. Mit Innovationsthemen, wie den F&I-Parks, dem "Hamburg Innovation Port" und der Bündelung der Startup-Aktivitäten bei Hamburg Invest bekommt die BWVI Querschnittsaufgaben für die Freie und Hansestadt - häufig in Zusammenspiel mit der Wissenschaftsbehörde BWFG. Silodenken? Wird zunehmend schwierig!

Ein "digitaler Kapitän" des Unternehmens Hamburg.


Wirtschatssenator Frank Horch.
Foto: HANSEVALLEY
Wenn wir Wirtschaft, Verkehr und Innovationen in den Mittelpunkt stellen, wenn wir die anderen Behörden mit ihren Themen, wie "Digitale Schule" (BFB), "Ahoi Digital" (BWFG), "Digitale Medientechnologien" (BKM) und "Digitale Umweltservices" (BUE) darum positionieren, bekommen wir ein Bild. Die gemeinsame Klammer sind Innovationen - in und mit Bildung, Forschung und Wirtschaft. So, wie der Erste Bürgermeister die Leitlinie der Hamburger Politik vorgibt, so sollte der "Digital-Senator" die Leitlinie der Hamburger Digitalpolitik aufzeigen. Auch wenn Frank Horch womöglich nicht scharf auf den Titel "Digital-Senator" sein wird. De Facto braucht es einen Kapitän, der das "digitale Team" führt.

Praktisch braucht es einen "Chief Operating Officer" bzw. "Chief Digital Officer" an der Spitze des "digitalen Dampfers" BWVI. Einen, der die Verwaltung von innen kennt, der als Mitarbeiter, Referatsleiter, Amtsleiter und auf Vorstandsebene die Sorgen und Nöte der Menschen versteht und sie mit auf die Reise nehmen kann. Einen, der die Entwicklung der Stadt organisatorisch und technologisch kennt. Und einen, der mit seiner Lebenserfahrung nicht mehr über jedes "Stöckchen springen" muss, einen Holzweg rechtzeitig erkennt und an der einen oder anderen Stelle auch mal einen größeren "Kieselstein" ins Wasser werfen darf.

Glaubwürdigkeit, Interdisziplinariät & Kommunikation.

Ein "Chief Digital Officer für Wirtschaft, Verkehr und Innovationen" ist Ansprechpartner für Unternehmen, Initiativen, Netzwerke und Verbände der Wirtschaft - in Industrie und Handel, in Dienstleistungen und Technologien. Auf der anderen Seite des Tisches baut Hamburg@work genau dafür das horizontale "DigitalCluster.Hamburg“ auf. In privater Initiative bündelt das älteste Wirtschaftscluster Hamburgs horizontal die Expertise für die Digitale Transformation und gibt diese an kooperierende Focus-Cluster weiter. 

Mit 20 Jahren Erfahrung in der Medien- und Digitalwirtschaft entsteht so eine technologieübergreifende Digitalplattform für Anwender aller Hamburger Branchen. Wenn die Digitalkompetenz auf Verwaltungs- und Wirtschaftsseite gebündelt und koordiniert zusammen wirken kann, dann vermeiden wir misslungene Projekte, aufwendige Reibungsverluste und unnötige Stellvertreteraktivitäten der vergangenen Jahr.


Hamburgs IT-Executives und Digital Leader bei Hamburg@work
Foto: HANSEVALLEY
Im Mittelpunkt der "Digitalen Metropole" stehen vor allem Glaubwürdigkeit, Interdisziplinarität und Kommunikation. So baut man eine Brücke über Silos, einen "Layer" für Austausch, Verständigung und Vertrauen. Das sind Skills fernab von Tagespolitik. Das sind Faktoren fernab von Skimützen, Hippster-Bärten, bunten Sneakers und Buzzword-Bingo. Wenn ein "Chief Digital Officer" der BWVI eine digitale Vision für uns an Alster und Elbe, konkrete Themen für Wirtschaft & Verkehr, Bildung & Wissenschaft oder Hafenbetrieb & Umwelt fördert und wenn dieser CDO den gepflegten "Pfeffersack" am Herzen packt, dann ist mir um die "Digitale Metropole" Hamburg nicht bange.

Eine digitale Dachmarke für das digitale Hamburg.

Am 29. Januar '17 titelte ich: 'Sei Digital. Sei Erfolgreich. Sei Hamburg.' Der scheidende Präses der noch ehrbaren Handelskammer, Fritz Horst Melsheimer, forderte gegenüber Olaf Scholz und Frank Horch in seiner Ansprache auf der noch fast ungetrübten Jahresveranstaltung der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns eine "digitale Dachmarke" für Hamburg. Nach stürmischem Wahlkampf und ungestümen Erlebnissen versuchte Adrian Ulrich als Leiter der Abteilung IT, Medien- und Kreativwirtschaft mit "Digital Voraus" die Idee zu retten. Angesichts der "Irrungen und Wirrungen" aus dem Präsidium eher ein schwieriges Unterfangen für den anerkannten Fachmann.


Standort-Kampagne "Be Berlin"/"Sei Berlin"
Grafik: Berlin Partner
Mit "Sei Digital" schlage ich eine Brücke zur Standort-Kampagne "Be Berlin" von Berlin Partner (das ist das, was Hamburg Marketing gern einmal werden möchte). Seit März 2008 hat es die Hauptstadt Marketing GmbH geschafft, durch Partizipation mit allen Gruppen der Gesellschaft und durch inhaltliche Verankerung - wie Wissenschaft, Kultur und Sport - eine stadtweite, landesweite und weltweite Marke aufzubauen und zu verankern. Durch die individuelle Nutzung der Marke für standortnahe Aktivitäten von Initiativen, Netzwerken, Firmen & Verbänden hat sich "Be Berlin" zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Brückenschlag, Kommunikation und Kollaboration.

Überrücken wir die Aktivitäten der 6 Fachabteilungen in der BWVI mit einem kommunikativen Layer, bauen wir eine Brücke für Austausch und Verständigung an der Wexstraße, laden wir die Vorreiter von Senatsbehörden, Landesbetrieben und Beteiligungen zu einem gemeinsamen Engagement auf dem Weg zur "Digitalen Metropole" ein - und kommunizieren wir mutig, was wir Gutes tun, damit es der Stadt, den Menschen und der Wirtschaft an Alster und Elbe in der digitalen Zeit gut und besser geht.

Bringen wir zu internem Brückenschlag, zu externer Kommunikation und gemeinsamer Kollaboration Persönlichkeiten an einen Tisch, die sich um das Wohl unserer Stadt Gedanken machen, können wir mit einer Handvoll der 1.000 Stiftungen rund um die Alster die nächste Stufe, das nächsthöhere Platteau der Entwicklung Hamburgs zur "Digitalen Metropole" aktiv und erfolgversprechend gestalten - mit Hafen und Handel, mit Logistik und Mobilität, mit Banken und Versicherungen, mit Medien und Marketing und einem Schulterschluss der Innovatoren und Multiplikatoren in Wirtschaft und Verwaltung.

Konkrete Schritte, gemeinsame Wege und ein Team.


Alt-Bürgermeister Klaus von Dohnany
Foto: HANSEVALLEY
Alt-Bürgermeister Klaus von Dohnany schreibt Hamburgs IT-Executives und Chief Digital Officern bei Hamburg@work am 12. Januar d. J. im Norddeutschen Ragattaclub ins Stammbuch: "Es ist eine Kommunikationsrevolution. Die Veränderung von Kommunikation hat immer die Gesellschaft verändert." Der 89-jährige Vordenker weiter: "Wir leben in einer totalen Veränderung der strukturellen Form unserer Gesellschaft." Klaus von Dohnany gibt den IT- und Digital-Spitzen mit auf den Weg in die Zukunft: "Ich bin für eine offene, mutige, streitbare Debatte. Erst dann wird die Demokratie vorankommen."

Olaf Scholz gibt uns bereits am 2. Mai 2016 in seiner Rede vor der Universitätsgesellschaft zur "Digitalen Stadt" die Hausaufgaben an die Hand: "Die „Digitalisierung der großen Stadt“ ... ist kein Wettbewerb um die abgefahrensten Zukunftsvisionen, es ist ein ganz realistisches Projekt für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ein Projekt, das alle Bereiche des Lebens, Arbeitens und Lernens durchdringt und in einer Vielzahl konkreter Schritte vollzogen wird." Fangen wir an, mit konkreten Schritten gemeinsame Wege zu gehen - z. B. mit ein Team Christoph Pfromm in der Senatskanzlei und Dr. Sebastian Saxe in der Innovationsbehörde BWVI - für die "Digitale Metropole" Hamburg, die so zur "Innovationsmetropole" werden kann. 


Dr. Sebastian Saxe ist Chief of Digital Office der BWVI
Foto: HPA

*  *  *

 Hamburg Digital Nachrichten: 

Dr. Sebastian Saxe ist neuer CDO der BWVI
www.hansenews.hamburg

 Hamburg Digital Background: 

XING-Profil Dr. Sebastian Saxe, CDO BWVI + HPA
www.xing.com/profile/Sebastian_Saxe

XING-Profil Christian Pfromm, CDO FHH
www.xing.com/profile/Christian_Pfromm2

Donnerstag, 21. Dezember 2017

HANSESTATEMENT: Hamburg 2018 - Beschämend, was am Adolphsplatz geschieht.

Ein Hamburg Digital Statement von
Herausgeber + Chefredakteur Thomas Keup


Herausgeber + Chefredakteur Thomas Keup
Foto: Stefan Kny
Liebe Freunde und Partner,
liebe Leserinnen und Leser:

Ein spannendes 2017 neigt sich dem Ende. HANSEVALLEY hat sich in diesem Jahr erfolgreich in Alster und Elbe platziert. Mit dem Hamburg Digital Magazin gibt es eine unabhängige Stimme, die zukunftsweisende Themen journalistisch beleuchtet. Und es gibt einen Ankerplatz, der die digitalen Innovatoren fernab von Beratern und Agenturen vereint.

HANSEVALLEY -
Das Hamburg Digital Magazin.

Die Leistung von HANSEVALLEY für die Freie und digitale Hansestadt: mehr als 380 aktuelle Hamburg Digital Nachrichten sowie über 150 unabhängige Hamburg Digital Reports mit nahezu 40 visionären Hamburg Digital Interviews und 6 persönlichen Hamburg Digital Statements - pointiert und unzensiert. Mit exklusiven Neuigkeiten und vielseitigen Einblicken.

Die Zahlen sprechen eine eigene Sprache: Weit über 200.000 Besuche des Hamburg Digital Magazins - mit HANSEVALLEYHANSESTARTUPSHANSECHAMPIONS und NEXTHANSE. Allein mehr als 40.000 Besuche der Hamburg Digital Nachrichten HANSENEWS seit dem Launch im März d. J. Das Ganze ohne gekaufte Leser oder Likes - dafür mit zahlreichen exklusiven Geschichten, z. B.


Ein herzliches Dankeschön für das große Vertrauen allen Leserinnen und Lesern
in Hamburg, der Metropolregion und Deutschland!

HANSEVALLEY hat einen klaren Kurs mit sichtbarem Erfolg: Über 2.000 Besuche auf einzelnen Beiträgen, mehr als 1.000 Besuche auf den beliebtesten Interviews. Bis zu 6 Minuten Lesezeit auf den unabhängig recherchierten Beiträgen. Vor allem aber: 2/3 aller Leserinnen und Leser kommen aus Hamburg und der Metropolregion, sind größtenteils technisch und wirtschaftlich interessiert.

Zu den Highlights des Digitaljahres 2017 zählen auch diese Interviews:

Ich freue mich, mit der Wirtschaftsbehörde BVWI, der Hafenbehörde HPA, der führenden Regionalbank Haspa und der Wirtschaftshochschule HSBA zukunftsweisende Institutionen als Alster und Elbe auf ihrem Weg in die digitale Zukunft begleiten zu können. Zugleich bin voller Vorfreude auf neue visionäre Themen von Behörden, Hafenplayern und führenden Unternehmen in 2018:
  • Welche Akzente setzt Hamburgs Chief Digital Officer Christian Pfromm?
  • Wer wird neuer Chief Digital Officer bei Hamburgs Innovationsbehörde?
  • Wie wird die erneuerte Startup-Förderung bei Hamburg Invest klappen?
  • Wie wird sich die scharf kritisierte Medienförderung 2018 entwickeln?
  • Welche digitalen Innovationen kann der Hafenplayer HHLA präsentieren?
  • Welche digitalen Innovationen entwickeln Beiersdorf, Tchibo & Co.?

HANSEVALLEY stellt auch im neuen Jahr die entscheidenden Fragen und hakt nach, bis fundierte Antworten gegeben werden, auch wenn dies nicht jedem Pressesprecher gefällt. Das Hamburg Digital Magazin sieht sich zugleich als hanseatischer Player und fairer Partner im Interesse unserer Stadt und seiner Wirtschaft. Denn ehrbares Verhalten ist ein entscheidender Unterschied zu nichtjournalistischen Blogs.


Mit der Hamburg Digital Community ist ein Rahmen entstanden, der zur ersten Adresse von heute 200 registrierten Corporate-Innovatoren geworden ist. In einem geschützten Rahmen ohne Digitalberater, Kanzleivertreter und Bankvertrieblern wird offen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung an Alster und Elbe gesprochen. Aktuell bereiten HANSEVALLEY und die HSBA das 3. exklusive Event am 23. Januar '18 vor.

Mit namhaften Vertretern von Airbus, Beiersdorf, CMA CGM, Comdirect, DAKOSY, Hanseatic Bank, Hochbahn, HPA, HSH Nordbank, HVB Tech, Jungheinrich, KRAVAG, Otto Group, Montblanc, Still, VTG, Warburg Bank oder Wer liefert was ist NEXTHANSE eine erste Adresse für Corporate-Innovationen. Die Hamburg Digital Community ist offen für C- und Senior-Level-Manager im Innovationsmanagement von Unternehmen und unternehmensnahen Programmen. Alle Informationen gibt es im aktuellen Hamburg Digital Report.


Ich bin sehr verwundert, wie die neue Kammerführung das Erbe der Kaufmannschaft an Alster und Elbe aufs Spiel setzt: Ob Commerzbibliothek mit dem original Rechenbuch von Adam Ries oder die führende Wirtschaftshochschule HSBA, die Keimzelle der Kammer - die Vereinigung Eines Ehrbaren Kaufmanns - oder das angesehene Kammermagazin: Hier drohen Werte beschädigt zu werden, die zum Rückgrat der Hamburger Wirtschaft gehören.

Auch wenn ich damit die Chance auf ein Interview mit Tobias Bergmann erneut verspiele:

Ich finde es beschämend, was am Adolphsplatz geschieht.

Leider musste ich im abgelaufenen Jahr auch eine Reihe weniger faire Protagonist*innen an Alster und Elbe kennenlernen und ihre nicht immer offenen und ehrlichen Aktivitäten zurückweisen:
  • Ein unfairer "Medien-Innovator" und Funktionär, der einen Shittstorm anzettelte.
  • Zwei Startup-Netzwerker*innen, die negative Stimmung bei Kunden machen.
  • Ein Harburger Startup-Förderer, der sich beleidigt fühlte, weil er nicht vorkommt.
  • Ein staatlicher Kultur-Förderer, der öffentlich abfällig sein wahres Gesicht zeigte.
  • Ein Sparkassen-Innovator, der drohte Quellen anzugehen, um Ziele zu erzwingen.
  • Falsche Vereins-Vertreterinnen, die für Startupper*innen Partnerschaften zerstörten.
  • Ein E-Commerce-Händler, der auf Facebook abfällig über Kundenkritik herzog.
  • Ein digitaler Personalberater, der öffentlich herzog, weil er nicht alles bekam.

Eine Auswahl spezieller Zeitgenoss*innen mit zweifelhafter Kinderstube. Bekannt an Alster und Elbe. Leider mussten sich Vorgesetzte und Vorstände damit beschäftigen. Nur zur Klarheit: Es geht nicht um die Arbeit ihrer Teams, um den Aufbau von Netzwerken, um die Förderung von Startups oder neuen Geschäfts. Es geht um ihr Verhalten unter der Gürtellinie.

Ich bedauere es, dass in unserer Stadt - auf die ich in vielen Punkten sehr stolz bin - feindseelig gestimmte Menschen im digitalen Umfeld unbehelligt anderen Schaden zufügen konnten. Personen, die meine Arbeit als Journalist und PR-Fachmann versuchen, anzugreifen. Das Verhalten dieser und weiterer Protagonist*innen bleibt nicht länger ungenannt. 

Richten wir unseren Blick gemeinsam auf das Gute:

Ich freue mich, im neuen Jahr viele besonders interessante HANSESTARTUPS positiv zu featuren und sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Ich begeistere mich über jede nachhaltige Erfolgsgeschichte eines Jungunternehmens.

Ich freue mich, im neuen Jahr viele HANSECHAMPIONS gemeinsam zu featuren und ihre innovativen Leistungen den Hamburgern näher zu bringen. Ich liebe jede spannende Digitalgeschichte, die ein Stück Zukunft für Hamburg bedeutet.

Ich freue mich, im neuen Jahr außergewöhnliche HANSPERSONALITIES wertschätzend vorzustellen und ihnen eine Stimme zu geben. Ich bin überwältig über die vielen engagierten Innovatoren, die unsere Stadt nach vorn bringen.

Und ich freue mich, im neuen Jahr viele Initiativen der HANSEPOLITICS zu featuren und Ideen, Positionen und Programme aus Senat und Bürgerschaft in die Stadt zu tragen. Ich bin stolz darauf, dass unser Hamburg in vielen Bereichen so weit vorn ist.


HANSEVALLEY steht auch im neuen Jahr für unabhängige Recherche und unmanipulierte Berichterstattung. Gleich zu Jahresbeginn werden wir dies mit der neuen Serie HANSEINVESTIGATION auf eine neue Ebene heben. Ich ernpfehle allen wirtschaftlich und politisch interessierten Hamburgern, regelmäßig vorbeizuschauen.

Für das Hamburg Digital Magazin gilt auch 2018 die Leitlinie von Jeff Bezos: 'Wir sind an Tag Eins, immer.' Dazu gehören disruptive Technologien, umfassende Digitalisierung, echte Innovationen, visonäre Unternehmen, offene Politiker und ein partnerschaftliches Mindset. Nicht dazu gehören für uns Food, "Fahrradanhänger" und Unfairness. Auch wenn es einige Zeitgenossen*innen nicht hören wollen.


Weihnachtsbaum im Mindspace am Rödingsmarkt.
Foto: HANSEVALLEY
Ich wünsche allen Freunden und Partnern einen ruhigen Jahresausklang und viele schöne Stunden im Kreis ihrer Lieben. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern - besonders jenen, die noch nicht überzeugt sind von unabhängigem Journalismus - frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2018.

Herzlichst

Ihr

Thomas Keup

Herausgeber + Chefredakteur

P. S. Für Ihre Anregungen, Hinweise und Themenvorschläge stehe ich gern jederzeit auf den Social Media Seiten fb.com/hansevalley, instagram.com/hansevalley und @hansevalley bei Twitter sowie per E-Mail unter hamburg@hansevalley.de gern zur Verfügung.

Sonntag, 17. Dezember 2017

NEXTHANSE: "NEXT BIG THING - Wie kommt das Neue in das Alte?"

Wie kommt das Neue in das Alte?
Foto: Boegh@Fllickr, Lizenz: CC-BY-SA-20

Digital unterstützte Geschäftsprozesse, digitalisierte Produkte und Services, neue digitale Geschäftsmodelle. Der Dreiklang für mehr Effizienz, höhere Effektivität und künftige Wertschöpfung steht in nahezu allen Innovationsstrategien Hamburger und deutschlandweiter Unternehmen. Chief Digital Officer, Innovationsmanager und Programmleiter setzen die Vorstandsbeschlüsse täglich in die Praxis um. Eine Schlüsselfrage dabei: 


Was hilft etablierten Unternehmen wirklich auf dem Weg in die digitale Zukunft?

Mehr als 120 Unternehmen betreiben nach Recherche von HANSEVALLEY in Berlin Innovations-Labs und Kooperations-Hubs, Startup-Inkubatoren und Business-Acceleratoren. Viele Unternehmen investieren über eigene Fonds oder VC-Vehikel Kapital in junge, hoffnungsvolle Firmen. 

  • Welche Programme nützen Unternehmen aus Industrie und Mittelstand? 
  • Welche Bedeutung besitzen Tech-Startups auf dem digitalen Weg?
  • Warum sollte man in Startups Kapital investieren - oder nicht?

Initiator Thomas Keup hat 2015 mit "INNOVATIONS meet INNOVATIONS" in Berlin die erfolgreiche Eventreihe für Corporate-Innovatoren begonnen. Eine Schlüsselfrage vieler Gespräche mit Innovationsmanagern: 'Wie bekommen wir die neuen Ideen und Möglichkeiten in unser Unternehmen, in unsere Geschäftsprozesse, in unser Tagesgeschäft?' 

Das Hamburg Digital Magazin HANSEVALLEY lädt zusammen mit dem Digital Innovation Lab an der Hamburger Wirtschaftshochschule HSBA zum 3. Treffpunkt der Hamburg Digital Community ein. Hinter verschlossenen Türen sprechen Unternehmer, Abteilungsdirektoren und Digitalverantwortliche, Innovationsmanager und Programmleiter Tacheles, was funktioniert - und was nicht. Ohne Digitalberater und Clustermanager - aber in einem geschützten Raum ohne öffentliche Berichterstattung geht es zur Sache:

"NEXT BIG THING: Wie kommt das Neue in das Alte?"

Wir beleuchten Labs & Hubs, Programme von Corporates & mit Startups, Incubation & Acceleration, Corporate Innovation & Venturing. Auf der Agenda: Hamburger Innovatoren die berichten, was wie klappt - und was eher nicht. Wir schauen in verschiedene Branchen und vermitteln praktische Erfahrungen.



NEXTHANSE - Die Hamburg Digital Community
Dienstag, 23. Januar 2018, 19.00 Uhr

Digital Innovation Lab@HSBA InnovationCampus
Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg, www.hsba.de

Mehr als 30 Vertreter haben sich in den ersten Tagen angemeldet, u. a. von Airbus, Beiersdorf, CMA CGM, Comdirect, DAKOSY, Hanseatic Bank, Hochbahn, HPA, Jungheinrich, KRAVAG, Otto Group, Montblanc, Still, VTG, Warburg Bank, Wer liefert was u. v. a. NEXTHANSE ist eine erste Adresse für den Austausch und die Vernetzung Hamburger Corporate-Innovatoren über Branchengrenzen hinweg. Und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Als Vertreter auf C- oder Senior-Level eines Unternehmens in Hamburg oder in der Metropolregion mit der Aufgabe, ihr Haus in die Zukunft zu führen, ist NEXTHANSE eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen, Vernetzen, Austauschen und Zusammenarbeiten.


Melden Sie sich als Corporate-Innovator gleich oder spätestens bis 31.12.2017 unter community@nexthanse.net zu diesem geschlossenem Event an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Sollten Sie NEXTHANSE noch nicht kennen: Impressionen von der Premiere der Hamburg Digital Community finden Sie hier bei HANSEVALLEY.


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Hinweis: Die Teilnahme an NEXTHANSE ist kostenfrei, nach vorheriger Aufnahme in den geschlossenen Gästeverteiler, einer persönlichen Anmeldung und schriftlicher Bestätigung möglich. Vertreter öffentlicher Einrichtungen und Hamburger Interessenvertretungen können auf persönliche Einladung an NEXTHANSE teilnehmen. Für Digitalberatungen und Agenturen, Startups und private Netzwerke sowie Kanzleien und Banken ohne persönliche Einladung ist die Teilnahme leider nicht möglich. Vielen Dank für das Verständnis. Für Rückfragen steht Ihnen der Veranstalter unter events@hansevalley.de zur Verfügung.