HANSEVALLEY ist das norddeutsche Digitalmagazin. Das spezialisierte Onlinemagazin berichtet über die Digitalisierung in den fünf norddeutschen Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt der Nachrichten, Magazinsbeiträge und Meinungen stehen digitale Technologien, organisatorische Transformation und digital-vernetzter Kulturwandel - in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Gesellschaft.
mit folgenden Quellen: Apollo News, Berliner Zeitung, Bild.de, CDU-SH, Civey, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus,de, Focus Magazin, Focus-TV, Nius, NJW/Beck-Verlag, "Nuhr im Ersten"/RBB, Süddeutsche.de, Tichys Einblick, Welt TV, YouTube, Netzwerk X (in alphabetischer Reihenfolge, solange noch nicht zensiert oder verboten).
Eine neue virtuelle "Sammelbox" stellt Daniel Günther als "Privatperson" vor. Quelle: "Netzwerk X"
+++ #GüntherGate wird zum politischen Eigentor für "Genosse Günther" aus Eckernförde +++ Ein Ministerpräsident darf als Vertreter des Staates keine Medien herabwürdigend aburteilen +++ Die Staatskanzlei in Kiel und Günthers Anwälte behaupten fix, Daniel Günther sei gar nicht als Ministerpräsident verfassungswidrig ausfallend geworden +++
Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen.
@kaputtnicht123 nimmt sich Daniel aka Peter vor. 22.01.2026, "Netzwerk X"
CDU-Präsidiumsmitglied Günther bekräftigt bei Markus Lanz, als "Landesvater" und nicht als Privatmann zu antworten - und verkündet den Bruch der Pressefreiheit als verantwortlicher Regierungschef mit Landeswappen am Revere +++
Das Netz macht sich über "Privatperson" Günther lustig.
Der "Ehrenwort-Remix" 2026. Fundstück: "Netzwerk X"
+++ Das Berliner Nachrichtenportal "NIUS" verklagt mit Joachim Steinhöfel das Land vor dem Verwaltungsgericht Schleswig +++ Der Freiheitsrechte-Anwalt mahnt ihn zudem als "Peter-Parker-Privatperson" ab +++ Das Netz spottet lautstark und kreativ über die Tricksereien von Günther +++
Aus der Zwickmühle kommt der linke CDU'ler wohl nicht mehr raus.
"Er (Daniel Günther) sagt: 'Der Kampf für die Demokratie, diesen Kampf müssen Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam führen.' Wenn Sie diesen Satz analysieren, dann muss es einen Schulterschluss geben zwischen Gesellschaft und Politik.
Fundstück, @WerteUnion HB, "Netzwerk X"
Das hatten wir schon mal, nämlich die Volksfront in der DDR. Und die gesellschaftlichen Organisationen, die sich hinter die Politik der Regierung stellten. Günther ist nicht nur ein Antidemokrat, er ist jemand, dem ich wirklich zutraue, die Bundesrepublik in der Geschichte der DDR weiterzuführen."
Ab sofort stehen wir mit unserer journalistischen Berichterstattung auf HANSEVALLEY sowie mit unseren kommunikativen Dienstleistungen durch THOMAS KEUP RELATIONS dem in Lübeck beheimateten Startup-Programm "Gateway 49" nicht mehr als Mentor und Supporter zur Verfügung. Diese Entscheidung ist nach den totalitären Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" vom 7. Januar 2026 gefallen:
Autor und FDP-Mann Helmut Markwort, 18.01.2026, "Tagebuch" auf "Focus.de"
Die Forderung nach einer Einschränkung der Meinungsfreiheit durch Diffamierung ("Gegner und Feinde der Demokratie"), Zensur ("Ja" - auf Nachfrage von Markus Lanz) und schließlich dem Verbot freier, unabhängiger Medien - weil man sie und ihre Kritik an den "Mächtigen" nicht kontrollieren kann - ist verfassungswidrig und für den Unterzeichner als Journalisten mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung in Hörfunk, Fernsehen und online unerträglich.
Der CDU-Landespolitiker Günther hat öffentlich bewusst §5 Grundgesetz gebrochen, obwohl er seinen Amtseid auf die Verfassung abgelegt hat. Der Deutsche Journalisten-Verband DJV hat dazu klargestellt, dass zu möglichen Verstößen von Presseorganen ausschließlich der unabhängige Deutsche Presserat mit seinem verbindlichen Pressekodex zuständig ist - nicht irgendwelche Politiker mit totalitär gemeinten Aussagen:
Ohne Kommentar. Quelle: Hajo Stein, @stein_hajo, "Netzwerk X"
Auf "Instagram" erklärt der in seiner Partei als "Genosse Günther" verschriehene links-außen stehende "Merkelianer" der CDU: „Nicht überall, wo Journalismus draufsteht, ist auch Journalismus drin.“ Damit stellt ein amtierender Regierungschef in Deutschland offen infrage, welche Medien als Journalismus gelten dürfen und welche nicht, kommentiert das verfassungswidrig angegriffene Nachrichtenportal "NIUS".
"Qualitätskriterien erfüllen MÜSSEN. Da hätte selbst Erich Mielke (DDR-Stasi-Chef) gesagt: 'Das ist UNSERE DEMOKRATIE.'"
Die Geraer Kabarettistin Simone Solga nimmt Daniel Günther bei "Nuhr im Ersten" aufs Korn.
15.01.2026, Quelle: "Netzwerk X"
Die Chefredakteurin der größten deutschen Tageszeitung "Bild" - Marion Horn - bringt unmissverständlich auf den Punkt:
"Nius" lässt den sich windenden Politiker nicht mehr aus der Schlinge. Quelle: "Netzwerk X"
Als Opfer der SED-Diktatur mit zwangsweisem Aufenthalt in einem Kinderheim in Neustrelitz/Mecklenburg aus politischen Gründen und langjährig in der CDU engagierter Berliner ist eine derartig widerwärtige Entgleisung eines deutschen Politikers - gleichgültig welcher Partei - für mich nicht entschuldbar, ebenso wenig wie die verfassungswidrigen Bestrebungen von Landesmedienanstalten, im Zweifelsfall ganze Online-Angebote verbieten zu wollen.
Freiheitsrechte-Anwalt Joachim Steinhöfel spießt die Pläne für den ÖRR-Staatsfunk auf.
Wolfgang Kubicki, Rechtsanwalt, stv. Vorsitzender der FDP, 08.01.2026, "Netzwerk X"
"Sie haben Angst vor sich selbst", betont FDP-Vize Wolfgang Kubicki,
19.01.2026, "Apollo News" auf "YouTube"
"(ab 09:32) Wir sehen das gerade in den neuen Bundesländern. Da wird die AfD nicht gewählt, weil wir urplötzlich 30 Prozent Rechtsradikale haben, sondern weil Sie diese Form der Staatsgestaltung schlicht und ergreifend nicht mehr ertragen können. Immer, wenn ich dort unterwegs bin - für Veranstaltungen für die FDP und anderswie -, wird mir gesagt:
'Herr Kubicki, das kennen wir aus unserer eigenen Vergangenheit. Das wollen wir nicht nochmal haben, daß man nur noch im kleinsten Freundeskreis das sagen kann, was man denkt, weil man sonst Angst haben muss, man wird denunziert und man bekommt Ärger mit der Staatsmacht oder seinem eigenen beruflichen Umfeld oder seinem Unternehmen.'
Das können wir nicht wollen, wir wollen eine offene Gesellschaft sein und das heißt: Wir müssen auch, auch Regierungsmitglieder müssen ertragen, daß sie scharf und möglicherweise auch bösartig kritisiert werden. Das gehört zur Meinungsfreiheit dazu."
Juraprofessorinnen Elisa Hoven und Frauke Rostalski, 13.01.2026, Essay "Die Zeit"
Daher kann, will und werde ich staatliche, teilstaatliche und staatlich mit-/finanzierte Aktivitäten des Landes Schleswig-Holstein unter einem CDU-Ministerpräsidenten Günther und einer zensieren wollenden CDU-SH nicht weiter unterstützen. Dies betrifft journalistisch und kommunikativ sämtliche Themenfelder meines und unseres Engagements mit HANSEVALLEY und THOMAS KEUP RELATIONS sowie die damit befassten Initiativen und Organisationen, Betriebe und Behörden in Schleswig-Holstein, insbesondere
Dataport
DigitalHub.SH
Digitalisierung SH
DiWiSH
echtdigital SH
EDIH.SH
GATEWAY 49
GDI-SH
ITV.SH
KI.SH
Mittelstand-Digital Zentrum SH
Startup.SH
WIDA
WT.SH
(kein Anspruch auf Vollständigkeit, in alphabetischer Reihenfolge)
THOMAS KEUP RELATIONS, HANSEVALLEY und Mitarbeiter sind publizistisch dem Deutschen Pressekodex, kommunikativ dem Deutschen Kommunikationskodex sowie ergänzend dem hauseigenen Hanse Digital Kodex HANSECODEX verpflichtet. Entsprechend wird es heute und in Zukunft keinerlei Rücksicht auf besondere Bitten - z. B. aus dem staatlich organisierten und mit-/finanzierten Startup-Förderumfeld in SH - geben, über erkannte Missstände nicht zu berichten.
Diese Stellungnahme wird den betroffenen Initiativen, Organisationen, Betrieben und Behörden direkt zur Kenntnis gegeben und auf der Homepage des norddeutschen Digitalmagazins HANSEVALLEY veröffentlicht. Für Rückfragen steht der Unterzeichner unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Thomas Keup, Herausgeber und Chefredakteur
HANSEVALLEY - Das Hanse Digital Magazin
Zu guter Letzt:
Die sichtbaren Folgen von Denunzierungen, Hausdurchsuchungen, politischen Anklagen, Zensur und Verbotsgelüsten: Online-Umfrage von "Civey"
Dieser Song wirft einen satirischen Blick auf die psychologischen und politischen Abgründe der Macht, schreibt "NoPC tunes" auf "YouTube":
Von Corona bis Pressefreiheit: Die gezielten Tabubrüche des Daniel Günther,
12.01.2026, "Berliner Zeitung"
Die linke "SZ" spricht erst klar aus, was Günther will. Einen Tag später reiht sie sich in die sozialistische Einheitsfront der CDU ein, 14.01.2026, "Netzwerk X", "Süddeutsche Zeitung"
"NIUS"-Chefredakteur Julian Reichelt über Markus Lanz, den ZDF-Skandal und über Mittel und Methoden, Zensur und Verbote einzuführen:
So reagiert das Berliner Nachrichten-Portal "NIUS" auf die verfassungswidrigen Angriffe des Kieler CDU-Lokalpolitiker:
"NIUS"-Anzeige Newsletter 15.01.2026
Hinweis: Diese Stellungnahme wird rechtssicher dokumentiert und für eine spätere Aufarbeitung verfassungswidriger Aktivitäten und einer möglichen Diktatur durch Politiker, Medien, NGO's und willfährige Organisationen und Unternehmen in Deutschland sicher aufbewahrt.
Hamburgs HHLA-Chefin und Ex-Postlerin Angela Titzrath greift in der Energie- und Wirtschaftskrise offen Online-Shopper an:
"Es war selbstverständlich, dass beim Kauf im Internet der Versand nichts extra kostet und die Produkte am nächsten Morgen an der Haustür sind. Wir als Kunden sind verwöhnt."
In der aktuellen Energiekrise zeigt sich, welche Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft ehrlich und fair agieren - und wer im Interesse von Manchester-Kapitalismus oder rot-grüner Utopien mit Forderungen um die Ecke kommt, bei denen wir alle nur mit dem Kopf schütteln können: Ein narzistisch wirkender Vertreter ist Karl-Ludwig Kley, Aufsichtsratschef bei "Eon" sowie der totgesparten Chaos-Airline "Lufthansa". Er fordert, die EU-weit geschützte Gasversorgung für Verbraucher zu kippen - und im Winter unbedingt den Privathaushalten zuallererst die Wärme abzudrehen.
Offensichtlich fällt Grünen-Politiker Robert Habeck unter die Kategorie Zyniker, wenn er die verbindliche EU-Richtlinie zur Gasversorgung von Haushalten seinerseits ernsthaft aushebeln will. Ein weiterer als kundenfeindlich einzustufender Spezi: Berlins "Gasag"-Boss und Ex-"Vattenfall"-Manager Georg Friedrich. Der Banker sagt der "Berliner Zeitung": Mit zwei Pullovern und etwas Treppensteigen kommt man schon über den Winter. Da kann die Heizung ja auch gleich ganz abgedreht werden ...
Neueste Vertreterin in der Kategorie "Schuss nicht gehört" ist Hamburgs HHLA-Chefin Angela Titzrath. Die Wirtschaftswissenschaftlerin ohrfeigt im Interview mit der "Zeit" pauschal alle deutschen Online-Shopper. Perfide: Die Einkommens-Millionärin profitierte als Personalvorstand der "Deutschen Post DHL" ebenso von jedem mit dem Fast-Monopolisten verschickten Ecommerce-Paket, wie als "HHLA"-Chefin. Denn die von ihr - vermeintlich weitsichtig - kritisierten Online-Einkäufe werden u. a. über 15 Frachter-Linien in rd. 2,6 Mio. Containern pro Jahr über ihre vier Container-Terminals in die Warenlager von "Amazon" & Co. geliefert.
Thomas Keup nimmt sich die Doppelzüngigkeit einer vermeintlichen Top-Managerin vor:
Von 2012 bis zu ihrem mehr oder eher weniger freiwilligen Abgang im Sommer 2014 war Angela Titzrath Personalvorstand des Konzerns "Deutsche Post DHL". Nicht genug, dass Kritiker ihr wohl zurecht vorwarfen, als Arbeitsdirektorin von damals 437.000 Arbeitnehmern überfordert gewesen zu sein, wie das "Manager Magazin" aufgearbeitet hat. Mit dem von ihr aufgeblähten Vorstandsbereich versuchte sie offenbar, alle Personalthemen an sich zu reißen - und kriegte prompt mehr als eine Abfuhr von den mächtigen Konzerngesellschaften. Offenbar hat die langjährige Daimler-Managerin bei ihrer aktuell verteilten Ohrfeige an Deutschlands Verbraucher etwas Wichtiges vergessen:
Mit einem jährlichen Einkommen von über 1 Mio. Euro € war sie es, die über zwei Jahre mitverantwortlich dafür war, dass Pakettouren in Deutschland an billige Subunternehmen ausgelagert wurden (und weiterhin werden), dass Fahrer sich dort de facto unter dem Mindestlohn totschufften müssen und dass Paketboten statt bis zu 120 zustellbaren Sendungen auf einer Innenstadt-Tour zu "Black Friday" oder Weihnachten bis zu 300 Pakete und mehr pro Tag aufs Fahrzeug geknallt bekommen. Die Konsequenz: Die von ihr personell verantwortete "DHL" schafft heute so gut wie nie, Paket-Lieferungen innerhalb eines Tages zuzustellen, ebenso wie die Hamburger "Paket-Sklaven" von "Hermes" - auch wenn man hier noch nicht reihenweise den Telefonhörer aufwirft, wie die Spacken des in Hamburg-Barmbek beheimateten "DHL"-Kundendienstes.
Die Lüge vom Gratis-Versand - als dreiste Kritik an Online-Shoppern.
Titzrath behauptet dreist, dass der Versand im Internet nichts kostet. Diese altbekannte Lüge der Paketsklaven-Treiber in Gelb und Blau vertuscht als Schuldzuweisung getarnt die Wahrheit: Jeder Online-Händler preist die Versandkosten gnadenlos in die Verkaufspreise ein oder lässt sich von den Kunden fürstlich für den Versand extra entlohnen - inkl. interner Lager- und Verpackungskosten. Dies ist auch bei "Otto Group"-Firmen wie "Baur" und "Heine" so. Die alte Mär vom Gratis-Versand im Online-Shopping ist die alt-bekannte PR-Methode von "DHL" & Co., Online-Shopper für überforderte und in Akkord gezwungene Paketfahrer schuldig zu machen. Eine Versandkosten-Lüge, die Ex-Postlerin Titzrath wieder aus der Mottenkiste holt und der "Zeit" unterjubelt. Was man so als Postlerin gebrauchen kann ...
Nimmt es mit der Wahrheit im E-Commerce nicht ganz so genau: Angela Titzrath. Foto: HHLA/Nele Martensen
Wahrscheinlich kauft "Hamburgs teuerste Azubine" seit ihrer beruflichen Wiedereingliederung dank eines HHLA-Millionen-Gehalts ohnehin nur auf dem Luxusboulevard Neuer Wall ein. Dass sie dabei gerne einmal Weihnachtsgeschenke hamstert, verrät uns die Herrin über die gern dreimal gezählten und seit 2011 in Hamburg kontinuierlich sinkenden Container-Umschlagszahlen im aktuellen "Zeit"-Interview. Zugleich schlägt sie ihren Terminal-Arbeitern und der Forderung nach 14 % mehr Gehalt mit der geballten Vorstandsfaust und rd. 11x so hohem Gehalt ins Gesicht: Auf die Frage nach dem 74 Millionen-Gewinn der HHLA in 2021 und den Forderungen der Hafenarbeiter schwadroniert sie von sicheren Arbeitsplätzen und überdurchschnittlichen Gehältern. So sicher und gut bezahlt wie Ihre Sub-Sklaven bei "DHL Paket", Frau Titzrath?
*Update*
Doch die Titzrath hat nicht nur vor Verbrauchern offenbar keinerlei Respekt. Im Interview mit der "Zeit" beklagt sich die Kistenschieberin bitterlich, dass Personenzüge auf den Bahnstrecken Vorrang haben. Am Liebsten wär es ihr, dass sich alle Bahn-Reisenden auf Busse von "Flix" & Co. verziehen würden, damit sie ihre Blechkisten mit der eigenen "Metrans"-Bummelbahn schneller nach Berlin, Leipzig und den Süden verschieben könnte. Damit verpasst die rücksichtslos wirkende Kapitalistin im Namen und im Auftrag ihres rot-grünen Eigentümer-Senats allein bis zu 17.000 täglichen Pendlern zwischen Berlin und Hamburg einen Schlag unter die Gürtellinie, die auf über 60 Verbindungen der "DB" und von "Flix" zur Arbeit oder zu ihren Lieben kommen müssen. Damit zeigt die Titzrath ihrem grünen Verkehrssenator den virtuellen Stinkefinger in Sachen "Mobilitätswende". F.ck!
Das Märchen vom Digital-Terminal - und ein entzaubertes Klima-Terminal.
Unabhängig von Corona-, Ukraine- und Energie-Krise zeigt sich die Mogelpackung "HHLA" und ihre im Senatsauftrag versaute Zukunft (Eigenwerbung: "Das Tor zur Zukunft") an weiteren Beispielen: Seit dem Jahr 2002 war das Container-Terminal "CTA" in Altenwerder eines der Effizientesten zumindest in Europa - dank Automatisierung. Bis zur Corona-Krise verkauften "HHLA"-Marketing und PR das digital heute nur noch zweitklassige Terminal weiterhin als weltweit führendes seiner Art. Ein Blick in die Reportage über das wirklich digitale "A. P. Moeller"-Terminal in Rotterdam zeigt: das "CTA" ist bestenfalls im Vergleich mit den anderen Hamburger Terminals noch irgendwie konkurrenzfähig.
Seit 2019 ist das Terminal dank großzügiger Zertifizierung des "TÜV Nord" nun plötzlich das erste "klimaneutrale" der Welt - nachdem der rot-grüne Senat die Klimaflagge gehisst und zum alles erdrückenden Leitthema erkoren hat - auch wenn es purer Aktionismus ist, wie auf dem verschandelten Jungfernstieg. Und wie ist das "CTA" mit stinkenden Frachtern klimaneutral geworden? Ganz einfach: Man schaltet nachts das Licht aus. Kein Scherz! Ansonsten bringen Diesel-Brummis weiterhin die Blechkisten zum Güterbahnhof. Nun prankt auf der "CTA"-Webseite unter der nicht immer so ganz sauber argumentierenden Chefin stolz das selbst gebastelte Logo "HHLA Balanced Logistics". Die anderen Terminals versuchen noch nicht, etwas vorzutäuschen, was sie nicht sind.
*Update*
Zum Vergleich: Die "Bremenports" sind sich ihrer Herausforderungen an der gut 4.600 Meter langen Bremerhavener Kaje mit insgesamt 43 Container-Brücken in den drei "Eurogate"- und Partner-Terminals sowie mit einer verschlickten Weser bewusst - und tun nicht so, als wären sie mit den 20.000 Mitarbeitern im Bremer Logistikkonzern "BLG" der "Global Leader" überhaupt. Mit gerade einmal rd. 6.500 Mitarbeitern sollte die HHLA-Chefin sich genau überlegen, wie weit sie ihren Schnabel aufreißt - wenn in Hamburg Schiffe dank 80 km Schlick aufwärts vier Stunden länger brauchen, bis zu drei Tage länger liegen und Reeder höhere Gebühren und Abfertigungskosten zahlen, als z. B. in den Westhäfen.
Das interessiert die Titzrath aber offensichtlich nicht, wenn sie Online-Shopper pauschal angreift, alte "DHL"-Lügen verbreitet, ihrer Belegschaft im Tarifstreik ins Gesicht schlägt und mit ihren Millionen in der Tasche wohl auf dem Luxusboulevard Neuer Wall Weihnachtsgeschenke hamstert. Was erlauben Titzrath?
* * *
Hanse Digital Service:
Die Zeit: Interview Angela Titzrath: "Wir Kunden sind verwöhnt." (Bezahlschranke)
Die HHLA-Presseabteilung verweigert bis heute kontinuierlich die Zusendung jeglicher Presseinformationen an HANSEVALLEY und die HANSENEWS. Anfragen zu Interviews mit HHLA-Dienstleistern im Kontext digitaler Aktivitäten z. B. am "CTA" werden ggü. HANSEVALLEY grundsätzlich abgelehnt.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei Pressesprecher Hans-Jörg Heims und seinen Kollegen für die sichtbare Verachtung unabhängiger Berichterstattung durch Ausgrenzung unbequemer Medien. Wir empfehlen den Mitarbeitern der HHLA-PR dringend den Deutschen Kommunikationskodex als Grundlage für eine künftig professionelle Pressearbeit.
Ein HANSE DIGITAL STATEMENT - von Thomas Keup & Gerd Kotoll - *Update 20.08.2020*
Kaberettistin und Provokateurin: Kunstfigur Lisa Eckhart, 2018 Foto: Richard Huber, CC BY-SA 4.0
War das ein Wirbel: 'Wie konnten sie nur?' 'Mit der Begründung?' 'Und ausgerechnet hier?' 'Und dann noch dieser Kultursenator!' Die österreichische Kunstfigur Lisa Eckhart wurde mit ihrem Debütroman "Omama" vom Literaturfestival "Harbour Front" der Freien und Hansestadt kurzerhand ausgeladen - und damit ausgesperrt. Die Veranstalter der von der Großspedition "Kühne + Nagel" und dem Hamburger Kultusenator gesponserten Veranstaltungsreihe sahen sich einer kollektiven Zensur von Autoren und Locationbetreibern konfrontiert.
"Der berüchtigte Schwarze Block der Hafenstraße schlägt also den schwarzen Humor, und er muss dafür noch nicht mal randalieren. Das heißt, dass der Mob bestimmt, wer auftreten darf und wer nicht, und dass die Feigheit regiert."
Knut Cordson, "BR Kultur Bühne", 06.08.2020
Die ehrbare Kaufmannsstadt tappte mit dem Debütantensalon ihres ach so liberalen Vorzeigeevents in die "Cancel Culture"-Falle - und Diskursraumsenator Carsten Brosda mit einer Videoschalte als Notlösung vorneweg. Zwei Autoren lehnten es laut "Zeit" ab, mit der bekannt-aneckenden Nachwuchsautorin auf einer Bühne zu lesen. Ein alternativer Soloauftritt wurde von den offenbar verängstigten Betreibern des "Nochtspeichers" abgelehnt. Begründung: Drohender Krawall aus der Hafenstraße. Folge: Die Festival-Veranstalter drängten auf einen "freiwilligen Verzicht der Teilnahme". Die laut "Zeit" an Alster und Elbe angekommene "Cancel Culture" ist gar nicht in Hamburg angekommen. Und sie ist auch kein Phänomen heutiger Tage. Die kollektive Zensur anläßlich der Nominierung des mit 10.000,- € dotierten "besten deutschsprachigen Romandebüts" inkl. Lesung am 14. September d. J. hat in der Heimat der Pfeffersäcke seit Fälschung der Hafenurkunde vor 821 Jahren Tradition. HANSEVALLEY ist ebenfalls ein Opfer der modernen Inquisition von ungeliebten Störenfrieden. Ein Hanse Digital Statement von Thomas Keup und Gerd Kotoll: Hat die 27-jährige gebürtige Lisa Lasselsberger antisemitische Witze gemacht? Oder schlachtet die österreichische Kabarettistin antisemitische Klischees für schale Witze aus, wie es ihr die "Zeit" vorhält? Wer die steirische Künstlerin auf der Bühne oder im Fernsehen sieht, kann zu dem Ergebnis kommen: Hier konfrontiert eine Künstlerin der Worte und Gesten die feminine "Versace"-Eleganz mit frivoler Provokation. Wie 2018 in den "WDR-Mitternachtsspitzen", für die sie noch in diesem Jahr von "Gutunmenschen" mangels fehlender Anschwärz-Alternativen gesteinigt werden sollte. Hamburgs Wochenzeitung kritisiert sie bei ihrem zweiten von vier angekündigten Bühnenprogrammen für ein scheinbares Abdriften bei den Themen - vom Bildungsbürgertum zum Antisemitismus. Die Germanistin mit Masterabschluss ist sicher eines nicht: dumm. Schon an der Freien Universität Berlin beschäftigte sie sich mit dem Thema "Weiblichkeit und Nationalsozialismus". Thema einer Masterarbeit? Abgelehnt! Schade eigentlich ... hätte ein interessantes Stück deutsch-österreichischer Geschichte werden können. Ein Blick in die Wikipedia hätte auch den neunmalklugen Feuilletonisten geholfen. Aber wer recherchiert schon, wenn man eine gefestigte Meinung hat ... Eine Steiermärkerin, die über Graz und Wien nach Berlin kam - und weiter nach London (oder auch Amsterdam) reiste, um den Mief ihrer Kindheit zu verarbeiten? Ein gern genommener Weg dörflich gequälter Steirer in die große, weite Welt.
"Wenn man Hamburg und den Schwarzen Block in Hamburg kennt, von dem diese Drohungen wohl ausgegangen sind, muss man die ernst nehmen".
Anfang August d. J. meldet der "Spiegel" aus der Hafencity, die Leitung des "Harbour Front"-Festivals "sehe sich außer Stande, im Falle einer Lesung die Sicherheit der Besucher und der Künstlerin zu gewährleisten". Und das in einer Stadt, in der laut Olaf Scholz ein G20-Gipfel mit der Leichtigkeit eines Hafensgeburtstags gemeistert werden-können-sollte. Hat die Freie und Hansestadt ein ernsthaftes Sicherheitsproblem? Sind Hamburger Schutzleute in stylischen "Colani"-Uniformen so schwach, dass schon gegen die G20-Krawalle österreichische Unterstützung der Spezialeinheit "Cobra" einspringen musste? Ist Lisa Eckhart heuer Nachhilfelehrerin für die Hamburger Kultur?
Ok, Zynismus ist ein beißender Spott, den wir uns als unabhängige Redaktion in den vergangenen rd. vier Jahren zu Eigen gemacht haben, um uns über die gesellschaftlichen Konventionen von "Pfeffersäcken" (vgl. Ehrbare Kaufleute), "Boxenschubsern" (vgl. Container-Spediteure) und "Kleingeistern" (vgl. Hamburger in mind. x-ter Generation) hinwegzusetzen. Zum Glück haben wir seit Jahresbeginn den parteiunabhängigen Blick auf den ganzen Norden - und nicht nur auf die Hammaburg hinterm Deich. Und damit konnten wir herzhaft lachen, als wir die "Cancel Culture"-Geschichte lasen - und mit unserer eigenen Geschichte abglichen.
"Es ist unseres Erachtens sinnlos, eine Veranstaltung anzusetzen, bei der klar ist, dass sie gesprengt werden wird, und sogar Sach- und Personenschäden wahrscheinlich sind. Wir haben in den letzten Tagen bereits aus der Nachbarschaft gehört, dass sich der Protest schon formiert".
Organisatoren "Nochtspeicher" Hamburg
"Spiegel", 05.08.2020
Die Strategie der kollektiven Zensur aka "Cancel Culture" ist so simpel wie perfide: Interessenvertreter werfen einer wortgewaltigen Künstlerin vor, noch gewaltiger mit rassistischen und antisemitischen Klischees zu arbeiten - und die Falle schnappt zu. Genau das ist des Pudels Kern: Ein Angriff auf der ethisch-moralischen Ebene - der einzigen Ebene unserer Kommunikation, die nicht von Argumenten geprägt und sachlich widerlegt werden kann: keine finanziellen oder technischen, keine organisatorischen oder zwischen-/menschlichen Aspekte (vgl. ETHOS-Prinzip). Hier spielen vermeintliche Gutmenschen - Lisa Eckhart nennt Sie "Gutunmenschen" - auf der gesellschaftlichen Ebene mit idiologisch gefestigter Moral "Ene, mene, muh ...".
Bleiben wir bei moralischen Angriffen und Ausschlüssen: Fachleute unterscheiden zwischen fünf moralischen "Totsünden": Da gibt es
die öffentliche Moral mit Verantwortung gegenüber der Gesellschaft
die politische Moral mit Blick auf die Vorbildfunktion öffentlicher Vertreter(bitte nicht verwechseln mit dem Hamburger Innensenator "Andy-wir-gehen-heute-Corona-groten-Grote")
die juristische Moral mit gesetzlichen Verstößen
die religiöse Moral im Namen (christlicher) Grundwerte sowie
die private Moral und Verantwortung gegenüber der Familie.
"Mit aggressiven Methoden sollen politische Widersacher zum Schweigen gebracht werden."
Malte Lehming, "Der Tagesspiegel",
Update 08.08.2020
Wurden Übeltäter im Mittelalter mit religiöser Moral gesteinigt, gehängt oder gar geköpft, landen heute vor allem Politiker auf dem Scheiterhaufen. Dabei ist ein handfester Skandal aka Shitstorm niemals Zufall - sondern in den meisten Fällen mit Neid - eigentlich mit Missgunst -, Hass, Bösartigkeit und öffentlicher Reichweite verbunden. Wie gut, dass es verlässliche soziale/Medien gibt, die niiiieeemals blutrünstig eine Hetzjagd veranstalten würden. Na gut, fast nie. Uns stellte im April 2017 ein Hamburger SPD-Hinterzimmer-Funktionär mit seiner aus "Scholz & Friends"-Zeiten geliehenen Social Media-Community und dreisten Unwahrheiten an den "Facebook"-Pranger.
"Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden."
Schrift von Rosa Luxemburg (1871-1919),
Mitbegründerin Kommunistische Partei Deutschlands
Es war die Keule öffentlicher Moral, die der "Sozi" in 2. Generation schwang: 'Wie konnte es ein Berliner Journalist wagen, kleine Hamburger "Versicherungshelden" öffentlich die Leviten zu lesen, die den "12min.me"-Startuppreis - einen eintägigen PR-Workshop - einfach schwänzten?' Um es zum Skandal hochzujazzen, half dem vierfachen holsteiner Familienvater (Nein, er ist kein Hamburger!) sein Job für einen Marketing-App-Inkubator und die verdrehte Wahrheit, Startups seien vom HANSEVALLEY-Chefrredakteur als "NMA"-Mentor enttäuscht gewesen. Und schon schnappt die Falle zu: Ein Interessenverterer (bei uns Social Media-Berater), der eine mediale Kritik an Rotzlöffeln der Startup-Szene umkehrt, um daraus als öffentlicher Wortführer eine Hetzjagd anzuzetteln. Wirklich sozial - und demokratisch ...
Die Inquisition - von Political Correctness bis Cancel Culture:
Damit haben wir einen Interessenvertreter, der seine wahren Beweggründe tarnt, sei es die Furcht, nicht mehr "King of the castle" im digitalen, verschlossenen Mittelalterdorf Hammaburg zu sein, sei es die freundliche Hilfestellung mit-für selbsternannte Startup-Muttis, die womöglich ihre Felle wegschwimmen sahen/sehen, wenn ein Journalist echte Geschichten über echte Startups schreibt. Entscheidend sind die folgenden Schritte des Dramas in zehn Szenen, die bei jedem moralischen Angriff zu einem kollektiven Ausschluss aka "Cancel Culture" führen - und mit Vorsatz die wirtschaftliche Vernichtung anstreben. An dieser Stelle wird es interessant, wie die Kaufmannsgilde in Hamburg tickt:
In drei Schritten zum Rausschmiss aus der Gesellschaft.
Wie ich bereits 2014 in einer Präsentation zum professionellen Krisenmanagement aufbereit habe (s. u.), folgt dem Angriff zumeist der Ausschluss - eine fiese Aufführung in drei Akten: 1. Akt - Abkehr vom Delinquenten und Verweigerung der Zusammenarbeit. Im Fall von Lisa Eckhart waren dies zwei vermeintlich betroffene Autoren, die mit der frech-frivolen Österreicherin nichts zu tun haben wollten. Im Fall von HANSEVALLEY kündigte mir o. g. SPD-Funktionär die Zusammenarbeit mit (s)einem Hamburger Marketing-Inkubator auf. Das ist der Steigbügel für den Systemausschluss.
In unserem Fall verwehrte Hamburgs Behörden-Inventar Jens Unrau - Chef des Medien-Referats - auf Betreiben seines Web 2.0-Kumpels anschließend die "Freundschaft". Wir verloren Medienpartnerschaften mit "Nextmedia Hamburg" und "Gamescity Hamburg". Zudem zogen zwei stadtbekannte Startup-Flüsterinnen ihre Strippen und diskreditierten uns bei "12min.me". Sina G. schrieb sogar Kunden an, um mich als Chefredakteur und PR-Spezialist schlechtzumachen. Womit die "Cancel Culture" mind. seit April 2017 in Hamburg zum Handwerkszeug von Missgünstig*innen gehört. Das ist der Anfang vom gemeingefährlichen Einsatz versteckter Dolche.
Wenn die Qualitätspresse mit dem Benzinkanister zündelt.
Im nächsten Schritt solidarisiert man sich empört mit anderen mehr oder weniger oder auch gar nicht Betroffenen: 2. Akt - Mediale Koalition gegen den Schuldigen. Hier kommen heute gern "Facebook", "Twitter" & Co. zum Einsatz, weil ja so schön anonym: 'Kann man ihn nicht zurückschicken, woher er kam?' titelte Sina G's beste Freundin Sanya S. auf "Facebook" (ja, wir haben den Post noch ...). Like vom "DPA"-Chefinnovator! Das die Hetzjagd nichts mehr mit sachlichen, fachlichen Argumenten zu tun hat, ist klar. Bei Lisa Eckhart waren es "FAZ" und "taz", "SZ" und "Zeit" mit mehr oder weniger intelligenten Kommentatoren, die als selbsternannte Qualitätsmedien ein wenig mit dem Benzinkanister rumzündelten. Kann ja Leser bringen ... man weiß ja nie.
"Lisa Eckhart muss sterben" brachte die niedergestreckte Kabarettistin die Debatte mit vier klaren Worten gegenüber dem "Spiegel" selbst auf den Punkt. Womit wir beim 3. - finalen - Akt der Hinrichtung wären: der Drohung mit Konsequenzen auf juristischer und publizistscher Ebene. In diesem Fall waren es die echten oder echt erscheinenden Drohungen der Nachbarschaft des "Nochtspeichers" - beunruhigte Community mit Angst vom schwarzem Block aus der Hafenstraße. Ja, wirklich! Damit würde das Schreckgespenst seine Wirkung zeigen - wäre es doch nicht nur eine dreiste Lüge. Die Giullotine fiel trotzdem. Aber das gibt es im liberal erscheinenden Hamburg öfter ...
Hamburg - die #CancelCulture Hauptstadt als Serienerfolg.
Da der rot-grüne Hamburger Senat mit kleinen Tickets systematisch ein Netzwerk von Vereinen und Initiativen gesponnen hat, ist es nicht verwunderlich, dass HANSEVALLEY in den vergangenen Jahren nach dem Systemausschluss immer wieder "vergessen" - oder sagen wir lieber gecancelt - wurde. Welche direkten und indirekten Drohnungen dabei eine Rolle spielten, Förderungen nicht bewilligt zu bekommen, arbeiten wir gern in weiteren Folgen der Kriminalreihe "Willkommen in der #CancelCulture Hauptstadt" auf. Wir sind sicher, so schräg kann man gar nicht denken, wie Ausgrenzung und Drohungen z. B. in "BKM" und "BW(V)I" - Insider wissen jetzt Bescheid - gelebt werden.
Lisa Eckhart nimmt die Aus-, Um- und wieder Einladung verirrter, verwirrter und vielleicht auch verklärter Hamburger Kulturveranstalter und -senatoren mit begrüßenswerter Souveränität. Gegenüber "NDR Kultur" erklärt sie, dass sich "die Lust extrem in Grenzen hält" und sie "nicht gewillt war, jemanden jetzt zu einem Schützer der Kunstfreiheit zu erklären, der sich das nicht verdient hat." Womit die Veranstalter des "Harbour Front"-Festivals ebenso raus sind, wie Hamburgs ehrbarer Videosenator Carsten Brosda und wer sich sonst noch der Empörung über die Empörung anschließen wollen-dürfen-musste.
"Wir haben keine „Drohungen“ erhalten und das auch nicht gesagt. Wir haben Warnungen bezüglich einer Störung oder Sprengung der Veranstaltung erhalten, die uns plausibel schienen."
Organisatoren "Nochtspeicher",
Pressemitteilung 14.08.2020
Das Gespenst der "Political Correctness" wird seit jeher gern von mehr oder weniger Betroffenen für ihre Interessen missbraucht. Die Täter-Opfer-Umkehr und der öffentliche Ausschluss von "Schuldigen" zu deren wirtschaftlicher Vernichtung mittels "Cancel Culture" funktionieren immer nach der gleichen pseucho-moralischen Methode.
Heinrich Manns "Untertan": 'Nach oben buckeln, nach unten treten.'
Wenn wir uns dann noch in vorauseilendem Gehorsam einer Kultur des Schweigens mit Sprech- und Denkverboten unterwerfen, sind wir nicht mehr weit weg von einem neuen Unterdrückungsapparat im schlimmsten Untertanengeist - sei er Braun oder Rot. Gegen blinden Gehorsam als Nährboden haben wir alle aufzustehen.
"Wo bleiben diejenigen, die sich Sorgen machen, diese aber friedlich äußern möchten?"
Dr. Nikolas Hill, Co-Initiator "Haltung.Hamburg"
Zitat hamburg.de, 2017
Wo war eigentlich die "demokratische Antwort" der Initiative namhafter Bürger mit dem Titel "Haltung.Hamburg" im Fall der freien Künstlerin Lisa Eckhart? Wo waren - Zitat - die #HHaltungen "Weltoffenheit, Toleranz und demokratische Grundwerte", die bekannte Hamburger noch zum G20-Gipfel für sich in Anspruch nahmen? Wo sind die öffentlichen "Diskursräume", die ein entlarvter Kultursenator in jedem Grußwort beschwört?
Hören wir bei der Patriotischen Gesellschaft von 1765 e. V. - gegründet in der Epoche der Aufklärung als "Hamburgische Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbe" - auch nur beredtes Schweigen? Wir empfehlen einen Blick in die nahe Zukunft: Paris im Jahr 2022. Weitere Details unter dem Titel "Die Unterwerfung" beim "Deutschen Schauspielhaus" Hamburg.
Fortsetzung folgt:
#CancelCulture in Zeichen von Datensammlung, Gesichtserkennung, Künstlicher Intelligenz und Überwachung von Städten. Bleiben Sie unabhängig ...
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Verlagspräsentation "Lisa Eckhart" Roman "Omama" hanser-literaturverlage.de
Hanse Digital Chronik:
14.08.2020 - Nochtspeicher Hamburg: Pressemitteilung "Richtigstellungen des Nochtspeichers zur Causa Lisa Eckhart"