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Dienstag, 8. November 2022

Quantum Innovation Capitol Hamburg: Versaut's nicht wieder ...

HANSE QUANTEN MAGAZIN
*Update 1.4 - 17.11.2022*

"Die Zukunft Hamburgs liegt auf dem Land und nicht auf dem Wasser."
Klaus von Dohnanyi, Erster Bürgermeister Hamburgs
in seiner Bürgermeisterrede vor dem Übersee-Club am 29. November 1983

Quantenphysik verändert die Art, wie wir forschen, entwickeln und arbeiten.
Foto: Universtiy of Warwick-Marck Garlick - Verschmelzende Neutronensterne
Lizenz: CC BY SA 4.0

Der Hamburger Senat will Hamburg zur ‚Quantum Innovation Capital‘ machen. Das steht in der Tradition, Hamburg zur Digitalhauptstadt, zur KI-Hauptstadt und zur Blockchain-Hauptstadt machen zu wollen. Alle diese Ankündigungen sind bisher genau das geblieben: Ankündigungen." FDP-Landesvize Andreas Moring und bekannter Hamburger KI-Professor steckt den Finger in die Wunde und bohrt einmal mal kräftig nach - mit Recht. 

Ob Internet-Hauptstadt, Startup-Hauptstadt oder Fintech-Hauptstadt - der rot-grüne Senat der Hansestadt ist mit Overselling, Nebelkerzen und Bullshitbingo in seiner PR gern stets ganz vorn dabei ... wenn's um das Vers.uen des nächsten Technologiethemas geht. Seit der Ankündigung für einen Rymax-Quantencomputer im Dezember 2021 sind jedoch plötzlich Projekte, Kooperationen und Millionen da - für Quantencomputing "Made in Hamburg".

Thomas Keup ordnet die plötzliche Quantenwelle ein - und verrät, wer dahinter steckt:

"Hamburg hat erst relativ spät verstanden, dass ein starker Wissenschaftsstandort für eine moderne, internationale Metropole kein schmückendes Beiwerk ist, sondern die Voraussetzung für Innovation, Wirtschaftswachstum und die Lösung globaler Herausforderungen.

Die selbt-/kritischen Worte kommen von niemand geringerem, als dem ehemaligen Ersten Bürgermeister und heutigen SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz - der Hamburger Gesellschaft ins aller werteste Krämerseelen-Stammbuch geschrieben am 28. November 2017 im Rahmen seiner "Bürgermeisterrede" zum Wissenschaftsstandort vor dem alt-ehrwürdigen Übersee-Club an der Binnenalster.

Seit den wahren Worten des ansonsten ziemlich "vergesslichen" Warburg-Freundes Scholz sind weitere, geschlagene fünf Jahre vergangen. Seit der mahnenden Forderung seitens Hamburgs Grandseigneur und Alt-Bürgermeister Klaus von Dohnanyi zum Thema Wissenschaftsstandort aus gleichem Anlass an gleicher Stelle sogar geschlagene 29 Jahre (s. o.). Womit Hamburg eher nicht zu den fort-schrittlichen Millionenstädten Deutschlands zählt - im Vergleich zu Berlin und München.

*Update*
Immerhin: Die Stadt zählt rd. 120.000 Studenten in mehr als 20 staatlichen und privaten Hochschulen. 12.000 Forscher sollen laut Eigen-PR an Alster und Elbe arbeiten - in Universitäten wie HCU, HSU, UHH und TUHH sowie Forschungseinrichtungen wie DESY, DKRZ, Fraunhofer CAN, CML und IAPT, ZAL und XFEL. Dazu kommen rd. 40.000 IT-Angestellte in den Hamburger Groß- und Familienunternehmen sowie bis zu 10.000 IT- und IT-nahe Unternehmen. Eine Grundlage, die bis heute nicht wirklich dazu genutzt wurde, der Stadt eine neue Zukunftsperspektive fernab von Hafen und Handel zu geben.

Eine neue Runde Techshit-Bingo des Senats?

Plötzlich werden führende Hamburger Innovatoren aus ihrem jahrzehntelangen Schlaf der Gerechten gerissen, weil plötzlich was ganz anders ist ... Erwarten die kritischen Geister der Stadt im Normalfall bei jeder neuen Runde Techshit-Bingo des Senats mit 100%er Sicherheit ein paar zehntausende Euro erbettelt aus Bundes- oder EU-Mitteln, ein überflüssiges Cluster-Netzwerk für die üblichen Subventionsritter in der Wexstraße, am Adolfsplatz und in Harburg sowie bestenfalls einen Mini-Was auch immer-Showroom, fließen plötzlich Millionensummen in acht- bis neunstelliger Höhe.

Fördermillionen sind noch kein Grund, an Alster und Elbe Jubelschreie auszustoßen. Schließlich beherrschen Möchtergern-Millionen-Verschieber und Coronamittel-Sparhans Andreas Dressel wie seine Senatskollegen das Geschäft mit fremden Federn bis in die Perfektion. Jüngstes Beispiel: Der Schrei nach Bundesmitteln für den verschlickten, in Europa zusehends abgeschlagenen Hafen - nachdem man Millionen von "Cosco" für die Terminal-Beteiligung einsackt und die Kooperation mit Bremen und Wilhelmshaven dankend abgewunken hat. Danke Angela Titzrath, dass Sie es als "Hafenmanagerin" endgültig verbocken!

"Hamburg Quantum Innovation Capital" ... echt jetzt?

Wenn der Senat für den Aufbau einer "Quantum Innovation Capital" (kleiner gings leider wieder nicht ... Die Red.) von 34,1 Mio. € satte 25,1 Mio. € aus dem Hamburger Stadtsäckel finanziert, reiben sich interessierte Beobachter noch etwas verschlafen ungläubig die Augen. Wenn über rd. ein Jahr Projekte für insgesamt sechs Quantencomputer in den beiden Technologiegrundlagen Rymax und Ionenfallen mit 10 und 50 Qubit in Hamburg angesiedelt werden und allein dafür 237,5 Mio. € Forschungsmittel bereitgestellt werden, sind wir in einer anderen Kategorie, als im Alster-dorf üblich. 

Das beweist sich auch in der zentralen Ansiedlung von fünf der sechs aktuellen Projekte unter dem Dach des neuen DLR-Innovationszentrums auf dem Campus des ebenfalls beteiligten Chip-Herstellers "NXP" an der Troplowitzstraße in Hamburg-Lokstedt. Dort werden tatsächlich gerade Büros und Labore für die Projekte errichtet - und nicht wie bei "Hamburg Innovation" in Harburg für die nächsten Fördermillionen nur die Werbemittel mit neuen Sprüchen bestellt (vgl. "Startup Dock" vs. "Startup Port" vs. "Be your Pilot" vs. "AI Startup Hub"). 

"Hamburg Quantum Computing School" ... Bingo!

Neben plötzlich für ein Technologiethema bereitstehenden millionenschweren Landes-, Bundes- und Europamitteln staunen Hamburgs Volkswirte, Wissenschaftler und Profi-Netzwerker nicht schlecht, was unter Forschern plötzlich möglich ist: Da bauen die scheinbar übermächtige Universität und die chronisch unterbewertete Technische Universität allein mit 19 Mio. € gemeinsam eine "Hamburg Quantum Computing School" für Doktoranten und ihre Projekte auf.(Verzeiht ihnen nochmal das Bullshitbingo! Sie können einfach nicht anders. Die Red.

Um zu verstehen, warum Hamburg bei dieser Technologierevolution wirklich Gas geben muss, auch wenn es noch bis Frühjahr kommenden Jahres dauern wird, bis die Landesmittel zugeteilt und die Projekte angeschoben sind, reicht das Lesen der jüngsten Pressemitteilung des Hamburger Senats anlässlich der Präsentation des 34,1 Mio. € großen Füllhorns. Da bringt Innovationssenator Michael Westhagemann fachlich-sachlich zitierfähig auf den Punkt:

"Die Quantentechnologien werden die Art und Weise, wie wir rechnen, kommunizieren und wahrnehmen, verändern und damit auch die Cybersicherheit, die Entdeckung neuer Medikamente und die Bewältigung des Klimawandels.

Kluge Worte eines Informatikers und langjährigen Industriemanagers, der zu Beginn seiner Amtszeit noch dadurch auffiel, über seine eigenen Witze zu lachen. Das Interessante: Der bislang als "Westwasserstoffman" bekannte, parteilose Senator hat offenbar über den Hamburger Tellerrand hinaus geschaut. Beispiel Bayern: Das "Munich Quantum Valley" von LUM, TUM & Co. hat aus der Hightech-Agenda des Freistaates allein 300 Mio. € bekommen - plus 80 Mio. eingeworbener Bundesmittel für Projekte. 

Da der Freistaat bereits in den Themen Hightech, Smartcity und Startups bewiesen hat und beweist, bayerisch bescheiden zu klotzen (s. u.), statt hamburgisch großkotzig zu kleckern (s. o.), sind verantwortliche Landesminister und -senatoren für Digitalisierung, Technologien und Innovationen in den armen Nordländern gut beraten, jetzt ihren Allerwertesten zu bewegen und mit allen verfügbaren Fördermitteln ihre Forschungsstandorte fit zu machen für die nächste Stufe der technologischen Entwicklung - und die heißt Quantencomputing.    

Der Wettbewerb norddeutscher Regionen ist eingeläutet.

In Norddeutschland ist das "Quantum Valley Lower Saxony" um die Leibniz-Universität Hannover, die Technische Universität und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig führender Quantencomputing-Standort. Dazu zählt u. a. der Bau eines 50 Qubit-Ionenfallen-Computers in der Metropolregion Hannover bis 2026 - dank 25 Mio. € Mitteln aus dem Landeshaushalt und der Volkwagen-Stiftung. Dazu kommen 30 Mio. € Bundesmittel für die ATIQ-Initiative für die Entwicklung von Demonstratoren auf Basis der Ionenfallen-Technologie und ein bereits aufgebautes Exzellenzcluster namens "QuantumFrontiers".

Nach Künstlicher Intelligenz (mit den DFKI-Standorten Bremen, Lübeck und Niedersachen inkl. Oldenburg und Osnabrück) ist der norddeutsche Wettbewerb um die Zukunftschancen auf Basis der nächsten Technologiestufe dank Hannover in vollem Gange. Wenn Hamburg jetzt nicht klotzt, wird es erst wieder mit Bionik an Alster und Elbe ähnliche Meta-Chancen geben, einen Wissenschaftsstandort im Interesse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung upzugraden. KI hat man ja versemmelt. Das weiß ein selbstbewußter und keiner Parteidisziplin in Hamburg-Wandsbek unterworfener Innovationssenator (... das ist er tatsächlich!).

BaWü, Berlin, Hamburg, Bayern, Hessen oder Bremen?

*Update*
Um zu verstehen, wie intensiv der Wettbewerb der führenden Forschungsregionen in Deutschland und weltweit ist, hilft eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaft (IW). Danach ist Baden-Württemberg international nach dem TASICI-Score mit 84,9 Punkten eine starke Nr. 3 unter den innovativen Wissenschaftsstandorten - direkt hinter Massachusetts u. a. mit Harvard Universität und MIT in Boston und dem Digital-Hotspot Kalifornieren v. a. mit der Standford Universität. Auf Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart folgt Berlin mit dem Wissenschaftsverbund aus Charité, FUB, HUB und TUB auf Platz Nr. 4 und 80,3 Punkten. 

Hamburg hat eine Chance - wenn es sich um seine Forschung kümmert.
Grafik: ITIF

*Update*
Interessant: Auf Platz 6 kommt mit 73,5 Punkten ... Hamburg! Wer hätte das gedacht. Die Elbmetropole punktet im Bereich Wissensgesellschaft und Einkommen sogar auf einem beachtlichen 2. Platz - direkt hinter Berlin. Dabei ist man an Alster und Elbe im Norden nicht allein auf weiter Flur. Erzrivale Bremen schafft es dank einer aktiven Universität, einem eigenen DFKI-Standort und zukunftsweisenden Schwerpunkten wie Robotik und Raumfahrt auf einen guten 10. Platz mit 58,9 Punkten. Zwischen Hamburg und Bremen tummeln sich so finanzstarke und digital aktive Länder wie Bayern und Hessen. Berücksichtigt wurden bei der transatlantischen Vergleichsanalyse u. a. die Faktoren Patentaktivitäten, Forschungsausgaben und qualifizierte Fachkräfte (siehe Hamburg).

*Update*
Weil wir gerade über zukunftsweisende Forschungsstandorte sprechen: Die "Berlin University Alliance" aus Charité, FUB, HUB und TUB hat nach fünf Jahren die Vertiefung ihrer Kooperation mit der rennomierten Oxford-Universität bekanntgegeben. Zur "Oxford Berlin Research Partnership" gehört die Zusammenarbeit von mittlerweile 1.000 Wissenschaftlern, der Austausch von Forschern und das Seed-Funding für hoffnungsvolle Projekte mit bereits 12 Mio. €. Ach ja: Zu den Schwerpunkten der Partnerschaft gehört auch das Thema Quantencomputing. Nur mal so, um zu erahnen, woher der Wind weht. Wäre doch mal eine Chance für Hamburg: Eine globale Kooperation von UHH, UKE und TUHH mit einem international führenden Standort. Motto: "Teile und herrsche" ...  

Highspeed-Rechnen statt Rechenschieber in Kontoren.

Westhagemann gibt der Freien und Hansestadt eine unerwartet echte Chance, langfristig von stinkenden Frachtern und innovationsresistenten Pfeffersäcken in dunkelblauen Zweireihern mit Goldknöpfchen wegzukommen, denn in der verschlickten Schlangengrube Hafenwirtschaft kann man wirklich keinen Blumentopf mehr gewinnen (von der Tonnage-Steuer mal abgesehen ...). Westhagemann lenkt Hamburg mit Sparringspartnerin Katharina Fegebank auf langfristig wirtschaftlichen Erfolgskurs mit Themen, wie Medikamentenentwicklung oder Materialwirtschaft. 

In seiner zweiten Amtsperiode als Wirtschafts- und Innovationssenator scheint sich der gebürtige Beckumer im Hamburger Politik- und Pfeffersack-Sumpf freigeschwommen zu haben. Mit seiner Wasserstoff-Initiative für Hamburg und Norddeutschland hat er sein Gesellenstück abgeliefert - auch wenn's niemand mehr hören kann ... Mit "Mutti" als Zweiter Bürgermeisterin und Grüner Wissenschaftssenatorin bildet der parteilose Quanten-Promotor eine interessante Koalition für die Zukunft der Hammaburg. 

„Quantentechnologie ist die Schlüsseltechnologie unserer Zeit. Mit ihr werden wir Lösungen für die komplexen Herausforderungen von heute und morgen finden können – vom Klimawandel über Logistikfragen bis hin zur Impfstoffentwicklung."
Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin,
Landespressekonferenz Hamburg, 25.10.2022

Mit der renommierten Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung am UKE, der international anerkannten Arbeit am Klimarechenzentrum und der Logistikforschung des Fraunhofer CML im Harburger Hafen inkl. Anschluss an das Fraunhofer-Netzwerk für Quantencomputing hat die alte Hafenstadt hohe Kompetenzen in immer wichtiger werdenden Themenfeldern. Es wäre nur "so mittel" klug, mit Quantencomputing nicht die Stärken zu stärken - und stattdessen auf Schlickbaggern zu setzen und im Jahr wie bislang 300 Mio. € und mehr an Steuergeldern im Hafen zu versenken (was sowieso nichts mehr bringt).

Das aktuelle Thesenpapier des "Hamburg Konvent" der Zeit-Stiftung fasst das so zusammen: "Wir werden in Deutschland, und für Hamburg gilt dies im Besonderen, unseren Lebensstandard, unsere Art zu leben, im Einklang mit Klimaschutz, nur erhalten, wenn wir die Fähigkeit stärken, die uns hierzulande seit langem auszeichnet: technologisch anderen in der Welt ein Stück voraus zu sein." Die drei klugen Köpfe hinter der Headline "Was Hamburg kann" sind niemand geringeres als Prof. Michael Göring, Nikolas Hill und Prof. Henning Vöpel. Visionäre, die wissen, wie man aus dem Schlick rauskommt.

Ein Boston an der Elbe: Köpfe statt Container?

Die drei Fast-schon-Nest-Beschmutzer werden in ihrem über zwei Jahre erarbeiteten Thesenpapier an die Abgeordneten der Bürgerschaft konkret: "Wir sollten noch stärker als bisher in Köpfe statt in Container investieren - nicht nur, aber vor allem und damit einen Umschlagplatz des Wissens und der Innovation für die globale Wissensökonomie begründen." Die Grundidee: Mehr Investitionen in die Hochschulen. So machen die kritischen Geister Hamburg die Rechnung auf: Die Stadt investiert in ihre Universität gerade mal 16.400,- € je Studienplatz und Jahr . An der Isar sind es dank Hightech-Fokus für die TUM mit 37.500,- € mehr als doppelt soviel. 

Bevor Katharina-ich kanns doch längst-Fegebank jetzt mit ihrer Großbaustelle "Science City Bahrenfeld" um die Ecke kommt, pointiert das Thesenpapier das Dilemma - u. a. nach einer halbherzigen und misslungenen Informatik-Initiave "Ahoi Digital" (auch wenn TUHH-Präsident und Hausgewächs Andreas Timm-Giel sie versucht, schönzureden): "Gebraucht werden aber für die Zukunft Konzepte in noch ganz anderer Dimension, von erheblich größerer Breite: Es geht nicht allein um staatlich subventionierte Wissenschaftseinrichtungen. Sie sollten vielmehr der Humus sein für privatwirtschaftliches Engagement, wie wir es bisher nicht kennen an der Elbe." 

Startup-Business statt Steuergelder-Sumpf Süderelbe

Als Beispiel könnte das millionenschwere Engagement von Quandt-Erbin Susanne Klatten und der BMW-Stiftung für "UnternehmerTUM" an der TU München dienen - seit nunmehr 20 Jahren. Die Fakten des "Isar Silicon Valley" nach Vorbild der Standford Universität in Palo Alto: Nr. 1 der Startup-Schmieden in der EU, mehr als 6.000 Interessenten über Gründungen informiert und beraten, mehr als 1.000 Gründungen begleitet, mehr als 500 Teams betreut, jedes Jahr im Schnitt 80 neue Gründungen. Und jetzt kommt's: Eingeworbenes Investment in 2021: 3,5 Mrd. €. In ganz München sind es 4,4 Mrd. € - rd. die Hälfte von Berlin.

Wir hören schon die Nörgeleien der Klapperschlangen aus dem Subenventionssumpf in Harburg rund um "TUTech Innovation", "Hamburg Innovation" und "Subenventions-Innovation". Da Fakten schwerer wiegen, als Selbstfertigungs-Argumentationen um die eigene Unfähigkeit hier die Zahlen: "UnternehmerTUM" verbrennt kein Geld, sondern druckt es. Für die gerade wach gewordenen Pfeffersäcke: 40 Mio. € Umsatz/Jahr, 50 Mio. € auf der hohen Kante, vier eigene Investmentsfonds in den vergangenen zehn Jahren. Das wär doch mal was, liebe Kaufleute ... Nicht immer nur Steuergelder an der Süder-Elbe versickern lassen. Wenn man mutig wäre.

Quantencomputer: Hamburg oder Hannover? Das ist die Frage.

Bei all den neuen Chancen ist ein blass wirkender Bundesrats-/Grußonkel aka Erster Bürgermeister Peter Tschentscher weitgehend außen vor - ebenso wie die restliche, von den Hamburger Wählern mittlerweile als wenig zukunftsweisend enttarnte SPD (siehe jüngste Umfrageergebnisse). Bleibt die Hoffnung, dass die Förderung der Entwicklung und Anwendung des Quantencomputings in Hamburg langfristig gesetzt wird - und nicht doch wieder Teelichter als Leuchttürme verhökert werden (vgl. Digitalisierung, KI, Blockchain, Startups etc. etc.). 

"Wir sollten uns nichts vormachen, uns nicht in trügerisches Sicherheit wiegen. Wir, diese Stadt als Ganzes, ist derzeit international nicht ausreichend attraktiv. Hamburg bezeichnet sich zwar oft als "Tor zur Welt". Nicht nur die Mutter von Karl Lagerfeld aber pflegte, wie er gern erzählte, dann zu sagen, dass Hamburg eben nur das Tor, aber nicht die Welt sei. Wir teilen diese Beobachtung auch heute noch".
Prof. Michael Göring, Nikolas Hill und Prof. Henning Vöpel,
Autoren des Thesenpapiers "Das kann Hamburg" des "Hamburg Konvent" der Zeit-Stiftung,
Hamburg, 01.11.2022

Für das Hanse Quanten Magazin HANSEQUANTUM ist das Vers.uen des Zukunftsthemas Quantencomputing an Alster und Elbe auch kein Problem: Dann etabliert halt sich das junge "Quantum Valley Lower Saxony" in Hannover und Braunschweig mit millonenschwerer Unterstützung von Land und Volkswagen-Stiftung zum einzig ernsthaften Wettbewerber Norddeutschlands zu den gesetzten Quantenzentren in München (LMU, TUM, Fraunhofer) und Eningen (IBM mit Fraunhofer). Darüber berichten wir dann auch sehr gern.

*  *  *

 Hanse Digital Background: 

Zeit-Stiftung: Bericht des Hamburg Konvent: Was wird aus der Hansestadt?

Hamburg Konvent: Thesenpapier "Das kann Hamburg" (PDF-Download)
yumpu.com/

HANSESTATEMENT:
Das digitale Wolkenkuckucksheim. Wer hat hier die letzten 5 Jahre eigentlich regiert?

hansevalley.de/

HANSESTATEMENT: Die Digitalisierung wartet nicht auf Hamburg.
hansevalley.de/

HANSEEXKLUSIV Klaus von Dohnanyi: "Alles bleibt anders."
hansevalley.de/

 Hanse Digital Presse: 

09.11.2022
Martin Kliesch übernimmt Stiftungsprofessur für Quantum Inspired and Quantum Optimization an der TU Hamburg
tuhh.de/

27.10.2022: 
Auftragsvergabe in Höhe von 208,5 Millionen Euro im Rahmen der DLR Quantencomputing-Initiative
dlr.de/

25.10.2022:
Senat beschließt 34 Millionen Euro starkes Maßnahmenpaket
10.10.2022:
Förderung für sichere und zuverlässige Übertragung von Quantendaten
uni-hamburg.de/

20.09.2022:
4,9 Millionen Euro für die Berechnung von Strömungen
uni-hamburg.de/

11.05.2022:
Initiative Quantum Innovation Capital erfolgreich gestartet
hamburg.de/

03.12.2022:
Forschende der Universität Hamburg bauen Quantencomputer

 Hanse Digital Service: 

Quantencomputing in Norddeutschland:

Hamburg Quantum Innovation Capital c/o ARIC

Quantum Valley Lower Saxony, Hannover + Braunschweig

Quantencomputing Süddeutschland:

Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg

Munich Quantum Valley (MQV)

Quantencomputing bundesweit:

DLR Quantencomputing-Initiative

Fraunhofer Kompetenznetzwerk Quantencomputing

(in alphabetischer Reihenfolge)

Dienstag, 23. Oktober 2018

HANSEBUSINESS: Warum es sich lohnt, quer zu denken.

HAMBURG DIGITAL SERVICE

Über 90% aller Erfindungen kommen von Einzelpersonen. Weit über die Hälfte aller Gründungen werden von Einzelunternehmern gestartet. Statt "Big Business" geht es um "Smart Business" - allen Marketing-Blasen von Startups, Fernsehlöwen und Politikern zum Trotz. Am 3. November d. J. treffen sich Solopreneure und solche, die es werden wollen im Bildungszentrum "Tor zur Welt" in Wilhelmsburg.

Das Plenum des Solopreneur Day. Foto: Smart Business Concepts

Die Solopreneur-Experten Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg bringen Deutschlands wichtigste Konferenz wieder nach Hamburg. Auf dem 7. "Solopreneur Day" bekommen Einzelgründer, wie Hersteller und Händler, Wissensexperten und Servicespezialisten sowie Erlebnisanbieter frischen Input zu aktuellen Entwicklungen in der digital-vernetzten Unternehmerwelt. HANSEVALLEY ist Medienpartner. Ein Hamburg Digital Service:

Was kann es bringen, wenn ein Experte zum Dienstleister wird? Wie kann es klappen, dass ein Produzent zum Händler wird? Und wie wird ein Kreativer zu einem echten Experten? Beim "Solopreneur Day 2018" geht um Gründungen und Geschäftsmodelle über traditionelle Grenzen von Produkt, Dienstleistung und Wissensmanagement hinaus. Keyote-Speaker Ehrenfried Conta Gromberg lädt ein, quer zu denken - und zu leben. Das erinnert ein wenig an HANSEVALLEY.

Diskussion mit Solopreneur-Stratege Ehrenfried Conta Gromberg
Foto: Smart Business Concepts

Die diesjährige Solopreneurship-Konferenz hält für erfolgreiche und künftige Solopreneure ein volles Programm mit spannenden Sprechern bereit: "Etikette-Papst" Rainer Wilde berichtet, warum der eigene Auftritt und die eigene Geschichte entscheidend für den Erfolg des Geschäfts ist. Das Zauberwort heißt Reputation. Erfinder Peter Hug erklärt in seinem Konferenz-Workshop, wie man seine eigenen Erfindungen gerade als Solo-Unternehmer schützen kann, ohne den langen, steinigen Weg des Patentschutzes gehen zu müssen.

Wenn sich beruflich und geschäftlich alles um Amazon dreht

Mit "Abends noch mal eben ein paar tausend Euro verdienen" verspricht Marian Jantzen einen spannenden Einblick in die Welt eines "nebenberuflichen Solopreneurs". Der Performance Marketing Spezialist der Hamburger Amazon Marketing Agentur "Intomarkets" ist zugleich mit seiner eigenen Marke "Wolfstrøm" als Amazon Marktplatz-Händler aktiv. Der stille Solopreneur gibt einen Einblick in seine eigene Geschichte und die Erfahrungen als Solo-Unternehmer. 

Workshops mit aktuellstem Know how auf dem Solopreneur Day.
Foto: Smart Business Concepts

Fernab üblicher Genderdiskussionen stellt der Solopreneur Day in diesem Jahr interessante Frauen mit interessanten Positionen vor: Unter dem Motto "Proud to be Sensibelchen" stellt Autorin Maria Anna Schwarzberg ihren Podcast über hochsensible Frauen vor. Journalistin Giusi Valentini spricht darüber, was es bedeutet, wenn man seinen eigenen Weg aufbaut und gleichzeitig immer mal in die Entrepreneurecke hinüberschielt. Baue ich mir etwas eigenes auf, oder nicht? ist eine der Schlüsselfragen. 

Business-Modelle, Tipps und Tricks, Storytelling und Case Studies

Zu den Themen der insgesamt 4 Vorträge, 4 Case Studies, 4 Workshops und einer Gruppenarbeit gehören Querdenken als Unternehmer,  Grundlagen für Solo-Business-Modelle, Business-Modell in Nebenberuf und Vollerwerb, Wege für den eigenen Weg und Kontinuität, Möglichkeiten für Ausdauer und persönliche Fitness, Tipps für das professionelle Lizenzprodukt, Praxistipps fürs Storytelling von Sologenies und Case Studies unterschiedlicher Unternehmer. Auch HANSEVALLEY ist mit dabei.

Intensiver Austausch unter Solopreneuren am 3.11.2018
Foto: Smart Business Concepts

Ehrenfried Conta Gromberg macht deutlich: „Es gibt viele Kongresse über Online-Marketing oder für die großen Firmen und Online-Startups. Was uns fehlte war ein kompakter strategischer Fachtag für Entrepreneure, die ohne Team ein zeitgemäßes Geschäftskonzept aufbauen. Das sind die Selbstständigen, die die digitale Transformation nicht verschlafen und mit den neuen Tools neue Produkte und Services anbieten, nicht aber gleich einen großen Start-up planen. Davon gibt es zahlenmäßig viel mehr als die Online-Startups, bisher hat sich aber keiner um sie gekümmert.“

Business quer und erfolgreich denken - beim Solopreneur Day

Der "Solopreneur Day" ist eine Wissens- und Netzwerkplattform für Einzelgründer, Freelancer und Unternehmer, die in Eigenregie unternehmerisch tätig werden. Das Event wird seit 6 Jahren von den Entrepreneuren Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg veranstaltet. Das Einzelticket kostet 123,- € zzgl. MwSt, das Partnerticket bei zwei oder mehr Teilnehmern 106,- € zzgl. MwSt. Verpflegung und Getränke sind inklusive. Tickets können bis kommenden Freitag (26.10.2018) auf der Eventseite gebucht werden. Wir freuen uns, dabei zu sein!


Von Solopreneuren für Solopreneure; Der Solopreneur Day 2018
Fotos: Smart Business Concepts

 Hamburg Digital Background: 

Solopreneur Day-Programm im Überblick:

Sonntag, 4. Februar 2018

HANSEPERSONALITY Ehrenfried Conta Gromberg: Zeit für smarte Experten.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg sind Vordenker. Statt nachzuplappern, was andere vorkauen, haben die beiden Hamburger Solopreneure eine Botschaft: "Think smart". Damit adressieren Sie eine Gruppe von Existenzgründern, die erfolgreich sein wollen - aber nicht um jeden Preis. Zwischen Maikäfer-Konzepten und Weltmarktführerschaft gibt es etwas, das in Zeiten der Disruption traditioneller Branchen und Betriebe immer interessanter werden kann.



Hamburger Solopreneure Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg
Foto: Smart Business Concepts
Am 18. Januar d. J. stellte Ehrenfried Conta Gromberg auf der Freiheits Business Konferenz im Mindspace die Chancen und Herausforderungen für ein smartes Business mit persönlicher Freiheit und unternehmerischem Erfolg vor. HANSEVALLEY ergriff die Chance und freut sich auf HANSEPERSONALITY Ehrenfried Conta Gromberg:

Im Startup-Business wird gern von "Entrepreneurship", "Think Big" und "Scale Fast" gesprochen. Sie plädieren für "Solorpeneurship" und "Think Smart". Ist das nicht "zu klein" gedacht? Warum sprechen Sie sich eher nicht für den Traum von Größe und Reichtum im Geschäft aus?

Entrepreneurship ist für uns nicht an Größe gebunden, sondern daran, unternehmerisch zu handeln. "Think Smart" ist dabei eine andere Haltung als das Accelerator-Denken der Start-up-Schmieden. Dort gilt die Logik, dass man erst ab einer "gewissen Größe" mitspielen kann. "Groß, Geld, Team und schnell" ist aber nicht die einzige Möglichkeit.

Das Wort "Solo" steht bei uns bewusst vor "Entrepreneurship", weil wir irgendwann genervt waren, dass alle so tun, als wenn es nur im Team geht. Die Team-Fetischisten übersehen, dass die digitale Revolution auch eine ganze Welle neuer, smarter Selbstständigkeiten hervorbringt. Lynda Gratton hat in ihrem Buch „The Shift“ früh darauf verwiesen, dass in Zukunft vor allem zwei Unternehmenstypen zunehmen: 

Sehr große und kleinere als bisher. Diese kleineren Einheiten sind flexibler. Sascha Lobo hat das einmal so formuliert: Man kann sich ab jetzt sein Unternehmen um sein Leben herum bauen. Diesen Bereich nennen wir "smart". Der Traum von Größe ist nicht der passende Traum für alle. Weder persönlich noch für unseren Planeten.

Ein entscheidender Unterschied zwischen "Think Big" und "Think Smart" sind persönliche Werte, die Sie in den Mittelpunkt stellen - z. B. Gewinnmaximierung versus Balance zwischen wirtschaftlichen und sozialen Interessen. Welche weiteren Beispiele für Werteorientierung sehen Sie?

Smarte Geschäftsfrauen oder Geschäftsmänner fragen sich, was die richtige Größe für die eigene Person ist. Es geht um Eigenverantwortung. Was hilft mir ein Business, wenn ich hinterher mit Herzinfarkt umkippe? Was passt in mein Leben und wirkt sich dort gut aus? Es geht auch um die Wirkung auf andere und unsere Umwelt.

Nicht alles, was online geht, hat eine gute Auswirkung. Viele Geschäfte im Netz basieren rein auf "Gier-Marketing". Wir setzen dagegen auf Vertrauensmarketing und arbeiten stark am Mindset, damit man nicht automatisch auf Glaubenssätze wie "Think Big" hereinfällt und auch nicht meint, jede manipulative Technik im Online-Marketing übernehmen zu müssen.

Viele gute Ideen von engagierten Gründer*innen enden als Hobby, nicht selten im Bereich sozial äußerst lobenswerter Engagements. Wodurch unterscheiden sich die von Ihnen als "Harmlos-Konzepte" gelabelten Wege von Erfolg versprechenden "Smart Business Concepts"?


In Deutschland haben wir eine komische Stimmung. Die "Verantwortungsbewussten“ sind oft geschäftsfeindlich eingestellt. Geschäftsideen aus einer solchen Ecke haben oft keinen Boden unter den Füßen. Unternehmerisch zu handeln braucht eine Schlagzahl. Wenn wir Facebook nicht als Richtschnur nehmen, bedeutet das nicht, naiv zu sein. Auch uns geht es darum, etwas zügig aufzubauen. Auch wir nutzen digitale Technik und automatisieren.  

Wer eine Idee zu sozial denkt, also alle gesellschaftlichen Systemprobleme auf einen Schlag lösen möchte, landet oft in einer Kiste, in der es keinen Umsatz gibt. Das passiert auch, wenn ich nur auf meinen Bauch höre und versuche mein Hobby zum Geschäft zu machen. Für ein Business brauche ich den Willen, Geld zu verdienen und konkrete Angebote und Produkte. Deswegen pochen wir stark darauf, ein echtes Geschäftskonzept zu erstellen.

In Ihrem Bestseller "Smart Business Conecpts" stellen Sie 5 Typen von "Solopreneuren" über die Wertschöpfungskette von Kreativität und Planung über Produktion und Dienstleistung bis zum Handel vor. Welche Bereiche sind bei smarten Gründern besonders beliebt - und warum?

Unser Buch war die erste deutsche Systematik der smarten Geschäftswelt. Von den 5 Solopreneur-Typen haben sich seitdem drei besonders stark entwickelt:


Die 5 Solopreneur-Typen in Smart Business Concepts
Grafik: Smart Business Concepts

  • Zum Einen sind es die Händler. Nach wie vor gelingt es smarten Pure-Play-Internet-Händlern, sich in Nischen zu etablieren. Ob über Amazon oder andere Kanäle. Wer ein gutes Sortiment und Ausdauer hat, kann punkten.
  • Zum Zweiten sind es die Productized Services. Wer es schafft, eine skalierbare Dienstleistung in einen digitalen Prozess zu bringen, wird an diesem Business lange Zeit Spaß haben.
  • Zum Dritten sind es die Expertenmodelle. Das ist unser Lieblings-Sektor. Bis heute werden Content-Geschäftsmodelle irgendwie nicht als „Unternehmen“ gewertet. Dabei wächst dieser Sektor besonders stark.
  • Die Produzenten und Kreativen sind natürlich ebenfalls im Rennen. In Deutschland steckt aber hier noch viel ungehobenes Potenzial.

Sie arbeiten an einem neuen Buch, einem "Expertenbuch“ mit dessen Hilfe jeder herausfinden kann, ob in ihm ein smartes Experten-Geschäftsmodell steckt. Verraten Sie uns, was den Leser im neuen "Expertenbuch" von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg erwartet?

Wir arbeiten seit über einem Jahr an unserem neuen Buch "Die Zeit der smarten Experten". In ihm unser Lieblings-Thema: Experten-Geschäftsmodelle. Wissens-Konzepte sind ein großer, wachsender Bereich. Bisher gab es dafür keine Systematik. Jeder redet zwar über Vlogger, Blogger und Podcaster, kratzt damit aber nur die Oberfläche. 

Denn was ist mit Autoren, Public Speakern und und und? Oft ist nicht ersichtlich, was eigentlich das Geschäftskonzept hinter diesen Modellen ist. Was ist zum Beispiel HANSEVALLEY für ein Unternehmen? Solche Fragen haben wir aufgebohrt und in eine Systematik gebracht. In Kürze ist das Buch fertig. Wer das mitbekommen möchte, kann sich bei uns in eine Vormerkliste eintragen. Wir informieren dann, wenn das Buch draußen ist:



Im "Big Business" ist der "Raketenstart" eine gern genommene Assoziation. 7 von 10 Tech-Startups überleben das 2. Jahr nicht, 2 weitere erreichen eher im "Long Tail" den Break Even. Warum ist es aus Ihrer Sicht smarter, als Solopreneur in stürmischer Zeit unternehmerisch unterwegs zu sein.

Die Rakete symbolisiert Kraft, Abenteuer, Technik und das perfekte Zusammenspiel einer Crew. Gründungsphantasien bestehen oft daraus, eine verwegene Idee zu haben, dann kommt ein Investor und finanziert den Raketenstart. Es gibt nur einen Haken an der Sache: Hat eine Rakete keinen Treibstoff mehr, ist sie ein toter Haufen Blech. Wenn einem fremdkapitalfinanzierten Start-up ein Jahr vor Break Even das Geld ausgeht, sind die Fixkosten meist zu hoch, um das Unternehmen rüberzuretten.

Smart kann dagegen wie ein Korken im Wasser rauf- und runterskalieren. Es geht um eine andere Form der Stärke, um Resilienz. Wir raten zu hoher Eigenliquidität, schlanker Infrastruktur, möglichst sofort Geld zu verdienen und den Laden zunächst klein zu halten. Habe ich genug Wasser unterm Kiel, kann ich einen Umsatzeinbruch abwettern. Das erhöht die Überlebensrate ungemein. Für smart steht eher ein Segelboot, bei dem kann ich auch einmal das Segel einholen und Pausen einlegen.

Sprechen wir über die Vermarktung von smarten Geschäftsmodellen mit Hilfe der "Produktreppe". Mir selbst ist bei Ihrem Vortrag bei der Freiheits Business Konferenz der "Groschen gefallen". Wie funktioniert der Aufbau von Resonanz, Relevanz und Reputation für smarte Unternehmer?

Marketing wird meist alleine von der Reichweite her gedacht. Wie kann ich mit Anzeigen oder anderen Instrumenten bekannt werden? Das hilft nur nichts, wenn die eigenen Produkte nicht klar sind.

Die Produkt-Treppe ist ein sehr einfaches Business-Modelling-Tool, um Produkte zu ordnen. Viele haben den Wunsch, sich etwas aufzubauen und auch eine Idee. Sie bekommen aber die eigenen Angebote „nicht auf die Reihe“. Ich muss als Entrepreneur meine Produkt-Logik kennen, bevor ich Marketing anfange. 

Was steht für welche Aufgabe? Wird das vom Kunden verstanden, die Produkte gekauft und diese halten, was sie versprechen, entsteht Reputation. Auf Reputation kann smartes Marketing aufbauen. Vertrauen ist die höchste Währung für smarte Unternehmer, die in der Regel über kleine Etats verfügen.

Sie leben und arbeiten mit Ihrer Frau Brigitte in der Region. Sie haben hier eigene Unternehmen gestartet und sind in der Digital- und Business-Community verankert. Was läuft in Hamburg im Kontext neuen Business schon richtig "smart" - und wo würden Sie etwas anders machen?


Vorbild für smarte Unternehmer: Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg
Foto: Smart Business Concepts
Brigitte ist geborene Hamburgerin und ich Wahl-Hamburger. Uns gefällt besonders, dass man sich hier auf Menschen verlassen kann und eine Offenheit herrscht, Altes und Neues zu verbinden. Es gibt eine Kultur des Austauschs und wir hatten in den letzten Jahren nicht eine blöde Begegnung.

Schwächen sehe ich im unternehmerischen Leitbild. Im Kopf einiger Hanseaten ist Infrastruktur immer noch alleine für die großen Einheiten reserviert: Hafen, Flugzeugbau, Hafen-City mit Bürogebäuden für große Firmen. Smart bedeutet für uns aber, auch die neuen Bewegungen abzubilden. Und dazu gehört eindeutig das Home-Office. 

Wir sind aus Hamburg rausgezogen, weil betriebswirtschaftlich die Home-Office Flächen in Hamburg zu teuer sind. Kreativität braucht Luft. Wir haben dafür eine ganze Etage in unserem Haus. Wer – wie wir – als Solopreneur-Paar ein Home-Office-Haus baut, kann das in Hamburg finanziell eigentlich nicht mehr verantworten. Dafür muss man in die Randgebiete. Wir haben uns für den Süden Hamburgs entschieden und das nie bereut. Hamburg hat aber die Randgebiete nicht wirklich vor Augen. Das ist in meinen Augen nicht smart.

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 Hamburg Digital Background: 

Smart Business Concepts:

www.smartbusinessconcepts.de/

Die Produkt-Treppe:
www.smartbusinessconcepts.de/produkt-treppe/

Vormerkliste Expertenbuch:
www.smartbusinessconcepts.de/die-zeit-der-smarten-experten/

Freiheits Business Konferenz:

www.freiheitsbusiness.de/

Samstag, 6. Januar 2018

HANSESERVICE: Digitalunternehmer treffen Bitcoins auf der Freiheits Business Konferenz '18.


HAMBURG DIGITAL SERVICE

Vom Anzug in die Badeshorts: Die "FBK" machts möglich.
Grafik: Markus Gabor
In einer Woche ist es soweit. Dann öffnet das Mindspace am Rödingsmarkt zum 4. mal seine Türen für die "Freiheits Business Konferenz". Die Hamburger Eventreihe beschäfttigt sich zum Jahresbeginn u. a. mit dem Trendthema Kryptowährungen. Auf die Besucher der "FBK4" warten gleich 3 renommierte Kryptowährungs-Experten im Talk und beim Netzwerken. Ein Hamburg Digital Service:

Begeistert für Unabhängigkeit im Berufsleben: Markus Gabor
Foto: FBK/Christoph Lenart Wagener
"Ich habe immer wieder Menschen getroffen, die unglücklich oder unerfüllt in ihrem Job waren. Dabei hatten sie Träume, haben sich aber nicht getraut, diese anzugehen oder wussten auch nicht, wie sie es umsetzen sollen." Mit diesen klaren Worten bringt der Ex-Banker und gelernte Wirtschaftswissenschaftler Markus Gabor das wohl wichtigste Argument für Unabhängigkeit im Berufsleben auf den Punkt. Der gebürtige Pole und heutige Unternehmer nahm sich von 2006 bis 2007 ein Jahr Auszeit für die "School of Life", suchte nach seinen Antworten in Australien, Neuseeland und Südostasien.

Die "FBK" - Treffpunkt für Hamburgs "Generation Y"
Foto: FBK/Christoph Lenart Wagener
Für Inspiration im eigenen Berufsleben

"Das Wichtigste aber, was vielen meiner Meinung nach gefehlt hat, war eine Art Inspiration oder zündender Funke und die Umgebung mit Gleichgesinnten. Daher wollte ich Abhilfe mit der "Freiheits Business Konferenz" schaffen, um diesen Menschen die Starthilfe zu geben, aber auch einen Treffpunkt für "gestandene" Unternehmer zu ermöglichen, die ihren eigenen Job kreiert haben mit dem sie sich glücklich und relativ frei fühlen". Mutige Worte eines 35-Jährigen, die an Alster und Elbe offenbar Gehör finden.

150 Teilnehmer werden am Samstag in einer Woche im Coworking-Space Mindspace am Rödingsmarkt zum 4. Durchlauf der "Freiheits Business Konferenz" erwartet. "Digitale Unternehmer" stehen im Mittelpunkt der Vorträge, Diskussionen und des Networkings. Es ist eine Plattform für die "Generation Y", für 25 bis 35-Jährige, die u. a. in digitalen Berufen, Branchen oder Firmen arbeiten. Und die Lust haben,  ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen - unabhängig von traditionellen Rahmenbedingungen im Arbeitsleben.

Aktuelle Themen und internationale Speaker

Zu den diesjährigen Schwerpunkten der "FBK4" gehören die Themen Smarte Unternehmenskonzepte, Persönliche Weiterentwicklung und - erstmals - Kryptowährungen. Zu den Highlights im Speaker-Lineup zählen

Autor von "Smart Business Concepts" und "Solopreneur"
Online-Marketer & Host des Podcasts "Stay Hungry Stay Foolish" 
Kryptowährungsexperte und Macher von "Grosse Freiheit TV"

Die Mischung machts: Speaker zu relevanten Top-Themen
Foto: FBK/Christoph Lenart Wagener
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Thema Kryptowährungen. 'Kann ich mit Bitcoin reich werden?' titelt Deutschlands größte Computerzeitschrift in dieser Woche. Der Höhenflug der Kryptowährung seit Frühjahr 2017 hat bereits die ersten Millionäre geschaffen. Kurz vor Weihnachten war der Bitcoin mit 12.376,- € denn auch auf neuem Rekordstand. Mit Jens Böckenberg, Dominik Porsche und Leon Siegmund sind 3 ausgewiesene Kryptowährungsspezialisten Redner auf der "FBK4". 

"Weil ich hier etwas bewegen möchte."

Mehr als 800 Fans hat die "Freiheits Business Community" auf Facebook bereits. Seit Juni 2016 gab es 3 erfolgreiche Events mit jeweils 120-180 Teilnehmern im Mindspace, das als eine der ersten Adressen in Alster und Elbe genau die Zielgruppe junger Freelancer und Unternehmer adressiert. Bis auf Weiteres plant Veranstalter Markus Gabor die Konferenz im persönlichen Rahmen weiterzumachen. Warum der Wahl-Barmbeker nicht nach Berlin geht und die ganze große Show veranstaltet? "Weil Hamburg meine Stadt ist und ich hier etwas bewegen möchte."

"Freiheits Business Konferenz - FBK4"
Samstag, 13. Januar '18, 10.00-21.00 Uhr
Mindspace Hamburg, 1. OG
Rödingsmarkt 9, 20459 Hamburg

Leser von HANSEVALLEY bekommen mit dem Rabattcode "FBK30" einen Nachlass von satten 30% auf alle Tickets, also auch auf die Early Bird-Tickets - solange der Vorrat reicht. 


Das Hamburg Digital Magazin berichtet in den Hamburg Digital Nachrichten HANSENEWS am Samstag live vor Ort.

 Hamburg Digital Service: 

Freiheits Business Konferenz FBK4:
Speaker, Themen und Übersicht

Tickets für den 13. Januar 2018:
Freiheits Business Konferenz@ticket.io

Rückblick YouTube-Video FBK3:
Freiheits Business Konferenz 28./29.07.17

FreiheitsBusiness Community:
www.facebook.com/freiheitsbusiness

 Hamburg Digital Background: 

Digitale Nomaden Podcast DNP75:
Markus Gabor: "Auf zum Freiheitsbusiness"

Markus Gabor FBK1-FBK4:
Freiheits Business Podcasts: "Im Bett mit ..."

Mittwoch, 20. September 2017

HANSESTARTUPS an der Leuphana: "Gründen hat was mit Haltung zu tun."

HAMBURG DIGITAL REPORT

Sie ist die Nr. 1 unter den gründerfreundlichsten mittelgroßen Hochschulen Deutschlands. Sie weist als einzelne Universität viermal so viele Ausgründungen vor, wie alle staatlichen Hamburger Hochschulen zusammen. Sie ist die Heimat zahlreicher Größen aus Politik und Wirtschaft. Und Sie ist eine der fortschrittlichsten Hochschulen in der Metropolregion Hamburg: die Leuphana Universität Lüneburg


Das Libeskind-Zentralgebäude der Leuphana-Universität.
Foto: HANSEVALLEY
Was macht Lüneburg anders, als die Universität oder die Technische Universität in Hamburg? Was macht die Leuphana besser, um Gründern einen erfolgreichen Start in die Zukunft zu ermöglichen? Ein Blick hinter die Kulissen der Entrepreneurship-Universität am Lüneburger Bockelsberg vor den Toren der Freien und Hansestadt. Eine Hamburg Digital Report:

Die Wirtschaftswoche brachte es Anfang August d. J. auf den Punkt: Drei deutsche Hochschulen haben sich als besonders unternehmerfreundlich aufgestellt. 1. die führende Technische Universität in München - TUM. Das von der BMW-Eignerfamilie Quandt unterstützte Center for Innovation and Business Creation "UnternehmerTUM" gilt als Vorbild für Gründerberatung, Startupmentoring und Venture Capital. Eine weitere Adresse ist die private Handelshochschule in Leipzig - HHL. Die laut Gründungsradar "führende Business School für Entrepreneurship" macht mit ihrem "SpinLab" – den HHL Accelerator als hochschulübergreifende Plattform für Gründerförderung - auf sich aufmerksam.


Campus der Leuphana-Universität südöstlich von Hamburg.
Foto: Leuphana Universität
Die dritte herausragende Hochschule ist die Leuphana Universität - 60 km südöstlich von Hamburg. Zahlreiche Persönlichkeiten an Alster und Elbe haben an der Stiftungsuniversität in Niedersachsen studiert. Der Gründungsradar 2016 und eine Anfrage des Hamburger CDU-Abgeordneten Carsten Ovens brachte im Juni d. J. ans Licht: In Lüneburg wurden im vergangenen Jahr 55 durch das bundesweite "Exist"-Programm geförderte Jungunternehmen gegründet. An allen staatlichen Hamburger Hochschulen waren es laut Senat zusammen gerade einmal 14 Ausgründungen. 

Der Senat verweist auf die 6 Gründungen an der TU Hamburg, die noch unbekannte "Hamburg Open Online University" und die künftige Informatik-Plattform "Ahoi.Digital". Der Blick auf das futuristische Libeskind-Zentralgebäude der Leuphana macht hingegen klar: Hier wird nicht gekleckert. "Was wir sehen und erleben, hat Einfluss auf unser Denken und Handeln" ist auf der Landingpage zu lesen. "Die Universität für Entrepreneurship" steht als Überschrift auf der Broschüre des Leuphana "Entrepreneurship Hubs". Auf der Internetseite des 2013 gegründeten Hubs wird Hochschul-Präsident Prof. Dr. Sascha Spoun deutlich: "Entrepreneurship im Sinne der Leuphana ist nicht Gewinn-Maximierung, sondern Nutzen-Maximierung." 


Das Leuphana-Entrepreneurship-Team
Foto: Leuphana Universität
"Wir bilden Menschen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts aus", macht Carsten Wille, Koordinator für die Gründungsförderung und Gründerberater an der Universität von Lüneberg klar. Entrepreneurship - also Gründergeist und Unternehmerkultur - haben in Lüneburg lange Tradition. Dabei steht das unternehmerische Handeln im Mittelpunkt. Mehrere Professuren, Lehrstühle und Institute leben die Kultur. Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen fördern unternehmerisches Denken ebenso, wie individuelle Beratungsangebote sowie finanzielle und infrastrukturelle Förderungen.

Die Leuphana als ganzheitliche Universität für Entrepreneurship.

"Management und Entrepreneurship" ist mit fünf Profilthemen eine von vier Wissenschaftsinitiativen in Forschung und Lehre. 75 Professoren für Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik und Ingenieurswissenschaften sind daran beteiligt. Die Verankerung des Leitgedankens bekräftigt der 52-jährige Gründerberater Wille mit einer ungewöhnlichen Aussage: "Wir haben aufgehört nachzudenken, Gründungen zu produzieren, denn wir als Hochschule können sie nicht produzieren." Der fortschrittliche Ansatz hat nicht zuletzt mit der "späten Geburt" der Leuphana zu tun.


Leuphana-Gründungsservice im Libeskind-Bau
Foto: HANSEVALLEY
2005 wurden die Universität Lüneburg und die Fachhochschule Nord-Ost-Niedersachsen zur neuen Universität zusammengeschlossen. Zwei Jahre später übernahm der deutsch-schweizerische Wirtschaftswissenschaftler Sascha Spoun mit 38 Jahren das Ruder und begann, die finanziell runtergewirtschaftete und zusammengewürfelte Hochschule neu zu denken. Die "Zeit" würdigt den "Mutigsten unter Deutschlands Univerversitätslenkern". "Präsident Tabula Rasa" - Gast-Professor in St. Gallen - entwickelt mit Scholz & Friends einen neue Identität, basierend auf der römischen Siedlung an gleicher Stelle - Leuphana. 

Seit 2010 nimmt sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Sabine Remdisch des Entrepreneurships an, wird zum Aushängeschild der Unternehmer-Universität. Die Leiterin des Instituts für Performance Management beschäftigt sich u. a. mit dem Führen und Arbeiten in der digitalen Welt. Dazu forscht sie auch am "H-STAR Institute" der Universität Stanford. Mit dem Weiterbildungsprogramm Leuphana Enterprise Academy, dem Leuphana Forschumgszentrum für Entrepreneurship and its Evidence (RCE), der Leuphana Conference on Entrepreneurship (LCE) und einem umfangreichen Seminarprogramm des Gründungsservices zieht sich der Unternehmergedanke durch die Hochschule.

Studenten können mit Gründungen Credits für ihr Studium sammeln.

"Wir haben begonnen nachzudenken, was nötig ist, damit Gründungen entstehen", sagt Diplom-Kaufmann Carsten Wille, der seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gründungsberatung ist. Und ergänzt: "Man muß frühzeitig an den Leuten dran sein, um ihnen zu helfen." 3 Berater und insgesamt 7 Mitarbeiter kümmern sich in Lüneburg um den Gründungsservice. Dazu kommen Botschafter in den Fakultäten und externe Experten im Netzwerk. Es geht darum, eine Gründungskultur zu entwickeln. Carsten Wille ist stolz: "Uns interessieren nicht so sehr die Geschäftsidee, sondern die Köpfe." 



Im vergangenen Jahr ist man den nächsten Schritt gegangen und hat die Bereiche Gründungsservice, Careerservice, Alumniverein und Transferservice in einem gemeinsamen Bereich zusammengefasst. Während an anderen Exist-geförderten Einrichtungen gezählt wird, was durch den Prozeß gelaufen ist, zählt man an der Leuphana, mit wem man in Kontakt war. Qualität statt Quantität - wie von Präsident Spoun ausgerufen. "Wir sind unserem Ziel recht nahe gekommen, daß sich jeder einmal mit Gründung beschäftigt",  resümiert Carsten Wille im Interview mit HANSEVALLEY. 

Entrepreneurship als Schlüsselkompetenz für das 21. Jahrhundert. 

Im Oktober beginnt das neue Semester mit der traditionellen Startwoche, eine neue Generation auf unternehmerisches Denken vorzubereiten. Entrepreneurship ist an der Leuphana im Kurikulum aller drei Schulen - dem College, der Graduate School und an der Professional School verankert. Als Sohn eines Fahrzeugbau-Unternehmers spitzt Carsten Wille aber auch zu: "Es gibt nichts, was das Unternehmergen wissenschaftlich belegt." Umso besser zu wissen, dass in Lüneburg ein ganzheitlicher Ansatz vielen Studentinnen und Studenten die Chance gibt, einen unternehmerischen Weg zu gehen. 




 Hamburg Digital Background 

5. Leuphana Startup-Night
www.leuphana.de/kooperationen/regional/aktuell/veranstaltungen/3-night-of-the-start-ups.html

Leuphana Entrepreneurship Hub:
www.entrepreneurship-hub.de

Leuphana Gründungsservice:
www.leuphana.de/forschung/foerderung/existenzgruendung.html

Leuphana Wissenschaftsinitiative "Management und unternehmerisches Handeln":
www.leuphana.de/forschung/wissenschaftsinitiativen/management-und-unternehmerisches-handeln.html