Posts mit dem Label Premiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Premiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 26. März 2019

HANSEPERSONALITY Dr. Uve Samuels: Stanford-Innovationen gibt es jetzt am Adolphsplatz.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW


SQUARE-Initiator, HSBA-Geschäftsführer und Vordenker Dr. Uve Samuels.
Foto: HANSVALLEY

Es ist der neue Stern am Adolphsplatz: Zwischen digital-fortschrittlicher Haspa und traditionell-analoger Handelskammer präsentiert die Wirtschaftshochschule HSBA einen außergewöhnlichen Innovation-Hub. Im ehemaligen Campus der früheren Handelskammer-Hochschule entsteht eine Innovationsplattform für Wirtschaft und Wissenschaft. Nach dem Vorbild der Stanford-Universität und auf Empfehlung führender Stanford-Innovatoren führt der "SQUARE" Innovation Hub die Freie und Hansestadt aus ihrem Hafentraum(a).



SQUARE-Grand Opening mit Otto Group-Vorstand Alexander Birken (re.)
Foto: HANSEVALLEY

HANSEVALLEY durfte als Medienpartner der HSBA vorab hinter die Kulissen des neuen Innovation-Hubs, des Netzwerk-Knotens und eines spannenden Digitalisierungs-Standorts schauen. Im Fokus des Interesses: Die Besonderheiten im Innovationsmanagement der Wirtschaftshochschule und seiner gut 250 Partnerunternehmen in der Metropolregion. Mit einer "Innovationssraße" und einer "Tech-Box" geht die HSBA neue Wege. Unser HANSPERSONALITY ist SQUARE-Initiator und HSBA-Geschäftsführer Dr. Uve Samuels:

Am Donnerstag-Abend fand im großen Festsaal des Rathauses auf Einladung des Senats mit über 500 Ehrengästen der Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Universität Hamburg statt. Auf der anderen Seite des Rathauses läuteten gut 250 Innovatoren, Firmenvertreter und Wissenschaftler eine neue Ära der digitalen Zukunft Hamburgs ein. Hand aufs Herz: Hättest Du Dich nicht auch viel lieber unter den Deckenfresken, Wandgemälden und Holztäfelungen im Rathaus wiedergefunden?

Beides ist wichtig. Es ist wichtig, dass die Uni diese Würdigung erfährt, da wären wir auch gerne dabei gewesen. Bei uns war aber auch richtig was los: mehr als 250 Innovatoren, CEOs, Startups, Professoren und Studenten waren vor Ort. Wir haben den Anspruch exponentielle Innovation zu entwickeln, das ist die Zukunft für Hamburg! Auf unserer Innovationsstraße gehen Forschung und Praxis einen gemeinsamen Weg und können so die Wirtschaft neu erfinden; Hochschule und Unternehmen verschmelzen in SQUARE. Wir laden Professoren aller Hochschulen ein, dabei zu sein.

"Wir leben in Zeiten exponentieller Entwicklungen: In immer kürzer Zeit werden immer schneller immer größere Veränderungen eingeläutet."


Exponentielle Entwicklung am Beispiel des Smartphones.
Grafik: HSBA/SQUARE

Die HSBA ist seit 1975 die Hochschule der Hamburger Wirtschaft mit 1.000 Studenten im dualen Studium zum Bachelor und Master. Ihr arbeitet seit Herbst 2018 unabhängig von der Handelskammer und habt mit dem Verein Eines Ehrbaren Kaufmanns einen starken Partner der Hamburger Wirtschaft als Gesellschafter. Wie ist die erste Resonanz aus dem Kreis Eurer 250 Partnerunternehmen, aus dem VEEK und aus der Stadt auf Eure Initiative, mit "SQUARE" einen hochschulübergreifenden, wirtschaftsnahen Innovationshub aus der Taufe zu heben?

Es gibt breite Zustimmung bei Innovatoren und Unternehmen, denn wir haben ein gemeinsames Ziel. Wir brechen Silos auf und helfen, Ideen umzusetzen. Für unser Board of Innovators konnten wir herausragende Persönlichkeiten gewinnen, die unsere Idee unterstützen: 

Christoph Wöhlke, Geschäftsführer von Budnikowsky, leitet das Board of Innovators bei SQUARE. Weitere Mitglieder sind Stephan Uhrenbacher, Gründer und Geschäftsführer von Density Venture, Henrik Falk, Vorstand der Hamburger Hochbahn AG, Prof. Dr. Edlira Shehu von der Copenhagen Business School, Dr. Hariolf Wenzler CSO bei Baker McKenzie und Vorsitzender des Board of Governors der HSBA, Matthias Schrader, Gründer und Geschäftsführer von SinnerSchrader, Jörg Rheinboldt, Geschäftsführer APX sowie Franziska von Lewinski, Vorstand bei fischerAppelt.

"Die Frage ist: Wieviele unserer 250 Partnerunternehmen sind gefährdet? Und wieviele unserer Studenten gehen künftig online fremd?"

Innovatoren aus Hamburgs Wissenschaft und Wirtschaft:
Dr. Uve Samuels, HSBA und Christoph Wöhlke, Budnikowsky (v.l.n.r.)
Foto: HANSEVALLEY

Der Senat sucht nach dem von HANSEVALLEY Anfang Dezember '18 mit aufgedeckten Skandal um den "Digital-Campus Hammerbrooklyn" verzweifelt nach einer "Hamburger Lösung", um das millionenschwere Immobilienprojekt um den Kölner Skandal-Investor Art Invest und die Hamburger Werbe-Agentur Nordpol doch noch zu retten. Auf der Einladung zur "SQUARE"-Premiere steht HSBA nur klein in der Unterschrift. Wie ist Euer Innovationshub organisatorisch und rechtlich aufgestellt?

Die SQUARE GmbH ist eine eigenständige Schwester der HSBA, Gesellschafterin ist die Stiftung zur Förderung der HSBA. Unser Geschäftsmodell orientiert sich an dem „Pay as you go“- Prinzip. Wir bieten Dienstleistungen nach Bedarf im benötigten Umfang, um auch die Unternehmen abzuholen, die sich keine allumfassende Digitalstrategie oder Stabsabteilung leisten können. Wir freuen uns über jede Art von Förderung oder Unterstützung, vor allem natürlich aber über Projekte!


Hat mit der HSBA-Selbstständigkeit die Segel neu gesetzt: Uve Samuels.
Foto: HANSVALLEY

Nun haben Accenture, BCG, Deloitte, KPMG, McKinsey & Co. als Unternehmensberatungen eigene Digital-Units und Innovation-Hubs sowie jahrelange Erfahrungen in der Beratung großer Firmen. Welche handfesten Vorteile haben Unternehmer, CIOs und CDOs, wenn Sie ihre Innovationsprojekte mit "SQUARE" und einer Wirtschaftshochschule wie der HSBA umsetzen, und nicht mit einer Unternehmensberatung?

Wir kombinieren unterschiedliche Perspektiven für mehr Tiefgang! Unser Know-how aus Forschung und Wissenschaft in Kombination mit den Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit 250 Partnerunternehmen bietet eine fundierte Basis, die wir mit Expertenwissen und neuen Gedanken anreichern. Wir sind interdisziplinär gut vernetzt, die Lage ist zentral in der City und wir haben Räume für kreatives Denken.

"Wir erfinden Wirtschaft neu - von der Idee über die Evaluierung bis zur praktischen Umsetzung, und dass mit mutigen Partnern."


Rundum-Sicht auf die Innovationsmatrix des SQUARE Innovation Hub.
Grafik: SQUARE

Gehen wir ans Eingemachte: Du sagst, Ihr macht ganz praktisches Company Building und ihr habt dazu 4 Module: Auf Hochschulseite Education + Research for Innovation. Auf Unternehmensseite Technology + Community for Innovation. Nun seit ihr eine klassische Business-School und duale Hochschule. Woher bekommt Ihr das technologische Wissen und Können? Und wie sieht Eure (künftige) Innovatoren- und Tech-Community aus?

Wir arbeiten interdisziplinär und blicken so über den Tellerrand der Betriebswirtschaft hinaus. Wichtig sind uns Partner aus den verschiedensten Bereichen, die uns ergänzen. Zum Beispiel aus der Industrie, wie NXP, einer der größten Halbleiterhersteller Europas. Das macht es uns möglich, Formate wie Tech Nights, Hackathons oder die Tech Box anzubieten.


Von der Idee zum Innovtions-Hub: Das SQUARE-Modell
Grafik: SQUARE

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage: Es gibt mit "Ahoi Digital" eine städtische Initiative für 100 neue Hochschulprofessuren und 1.500 zusätzliche Studienplätze in den MINT-Berufen. Es gibt mit "Digital First" eine Behörden-übergreifende Senats-Strategie zur Digitalisierung der Verwaltung und ihrer Leistungen. Was läuft in Sachen Digitalisierung und Transformation in der Freien und Hansestadt bereits rund? Und wo wünscht Du Dir als ein Innovator unter Hamburgs Hochschul-Chefs mehr Mut, mehr Engagement und mehr Offenheit?

Innovation bekommt einen immer höheren Stellenwert. Das ist gut. Für Hamburg wünsche ich mir mehr Kollaboration von staatlichen und privaten Institutionen, ein Miteinander der verschiedenen Disziplinen aus verschiedenen Perspektiven. Wir müssen unsere Kräfte bündeln, um den Anschluss nicht zu verlieren!


Vorbild für Hamburg: Das Netzwerk der HSBA mit 250 Unternehmen.
Grafik: HSBA

"Es geht nur noch um Mut. Du kannst in einer Zeit, in der sich die Dinge fundamental ändern, nicht halbherzig rangehen."


*  *  *

Herzlichen Dank für Deine Offenheit!
Das Interview führte Thomas Keup.

 Hamburg Digital Backgrund: 

SQUARE HSBA Innovation Hub:
www.squareinnovationhub.de

HANSEEDUCATION: Eine Digitale Toolbox für die Hamburger Wirtschaft.
https://hv.hansevalley.de/2017/11/hanseeducation-digital-toolbox.html

HANSEPERSONALITY Dr. Uve Samuels: Blockchain ist unsere Chance!
"https://hv.hansevalley.de/2017/10/hansepersonality-dr-uve-samuels.html

HANSEPERSONALITY Dr. Uve Samuels: Global, dual, digital - Made in Hamburg.
https://hv.hansevalley.de/2017/03/hansepersonality-uve-samuels.html

Donnerstag, 14. Februar 2019

HANSESTARTUPS: Hackers&Founders@work - der Startup-Treffpunkt für Erwachsene.

HAMBURG STARTUP REPORT


Yarviss - eine 360 Grad-VR-Markenwelt zum Kennenlernen.
Foto: HANSEVALLEY

Es war eine kleine Premiere: Die regelmäßige Eventreihe Hackers&Founders@work des größten norddeutschen Wirtschaftsvereins Hamburg@work feierte am Mittwoch-Abend im 20Scoops-Campus in den Zeisehallen ihren Relaunch. Mit spannenden Gästen zur Zukunft des E-Commerce und einem entspannten Networking hat Hamburg einen neuen Startup-Treffpunkt - allerdings eher für Erwachsene. Ein Hamburg Startup Report:

Gut 2/3 der angemeldeten rd. 60 Teilnehmer von Hackers&Founders@work sind Mitglieder des Digitalclusters Hamburg@work, bestätigt Gastgeberin Jessica Berg im schicken 20Scoops-Campus an diesem spannenden Mittwoch-Abend in Ottensen. Es sind vor allem Informatiker und Ingenieure, Digitalisierungsexperten, Unternehmensberater und natürlich E-Commerce-Spezialisten, die gespannt sind auf die Zukunft des Digital Commerce, die das junge Hamburger Tech-Startup Yarviss mit "Story Shopping" verspricht. Es ist eines der aktuellen finanzierten und unterstützten Jungunternehmen des Hamburger VC's 20Scoops.

Top-Thema des ersten Durchlaufs bei Hackers&Founders@work mit wechselnden lokalen Gastgebern und Medienpartner HANSEVALLEY ist ein neues, virtuelles Einkaufserlebnis mit VR-Brille oder auf dem Smartphone. Yarviss-Gründer Mert Cakar verspricht mit seinem virtuellen 360-Grad-Raum ein besonders emotionales Einkaufserlebnis für Markenhersteller. Das zurecht fokussierte Problem im E-Commerce: Alle Online-Shops sehen beinahe gleich aus, also kaufen die Kunden über den Preis - und große Händler wie Amazon oder Zalando stehlen Markenartikeln die Show und binden Konsumenten an ihre Portale.

Alle Online-Shops sind gleich - so Yarviss-Gründer Mert Cakar.
Foto: HANSEVALLEY

Eine aktuelle Studie des Hamburger Brand Science Instituts bestätigt: 70% aller Onlinekampagnen von Markenartiklern verfehlen ihr Ziel. Der Grund: identischer, austauschbarer Content über alle Kanäle. Das soll sich mit Yarviss ändern: Über das 360-Grad-Erlebnis via VR-Brille oder Mobile-App sollen Videos, Social Media Streams und der eigentliche Online-Shop auf Augenhöhe direkt nebeneinander für den Markenfan präsent sein - angelockt durch spannenden Content via Virtual Reality. Dabei soll der Content für den interaktiven Showroom von den Markenherstellern selbst kommen. Yarviss will die mediale Plattform sein.

In einer lebendigen Diskussion wurde der Softwarentwickler und Gründer Mert Cakar mit spannenden Fragen konfrontiert: Wie passt der standardisierte und über alle Kanäle identisch ausgespielte "13-Sekunden"-Werbespot in eine individuelle Markenwelt? Wie skaliert die noch in der Entwicklung befindliche Marketingplattform - im B2B mit Markenartiklern und im B2C bei potenziellen Konsumenten? Und wie können Kunden mehr als einmal bei Laune gehalten werden, um eine Markenbindung und höhere Umsätze über den 360-Grad-Raum zu erzielen. Fragen, an denen Yarviss mit seinem Investor 20Scoops in den kommenden Monaten intensiv arbeiten wird.


Volles Haus, versiertes Publikum, offene Atmosphäre.
Foto: HANSEVALLEY

Mit einem erstklassigen Networking und vielen neuen Kontakten konnte Hamburg@work mit der Premiere in den Zeisehallen einen erfolgreichen Neustart seiner Startup-Eventreihe vermelden, einem Eventformat mit erwachsenen Gästen, pointierten Fragen in einer entspannten Atmosphäre. Und damit einer aus unserer Sicht echten Bereicherung für die Hamburger Startupszene. Wir freuen uns, mit HANSEVALLEY bei Hackers&Founders@work dabei zu sein. Die ersten spannenden Digitalgeschichten haben wir am Mittwoch-Abend schon kennenlernen können. Bleibt gespannt ...

 Hamburg Digital Background: 

Brand Science Institute, BSI - Presseportal
presseportal.de/pm/58990/4166136

Hackers&Founders@work by Hamburg@work
eventbrite.de/e/hackersfounderswork-unternehmen-40-die-zukunft-des-e-commerce-registrierung-52529035760

HANSESTARTUPS - Das Hamburg Startup Magazin
hansestartups.net

Story Shopping by Yarviss
yarviss.com

20scoops Venture Capital
https://www.20scoops.com/

Sonntag, 25. März 2018

HANSEPERSONALITY André Schwämmlein: Flixtrain - vielleicht die letzte Chance für privaten Fernverkehr in Deutschland.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Am vergangenen Freitag hat Flixmobility mit dem "FLX 20050" der Bahn den Kampf angesagt. Mit alten Schlafwagen der Nürnberger BahnTouristikExpress ging es mit 400 Premierengästen, lokaler Politprominenz und der versammelten Tagespresse von Hamburg-Altona über Hauptbahnhof und Harburg nach Köln. Der grüne Flixtrain fahrt ab sofort täglich außer Mittwochs am Morgen von Köln nach Hamburg und Mittags zurück an den Rhein, wie sein Vorgänger HKX. 


Der neue Flixtrain im Hamburger Hauptbahnhof.
Foto: Flixmobility

Mit Flixtrain startet das Tech-Startup ein eigenes, bundesweites Zugangebot. Im April d. J. fährt der Herausforderer die nächste Strecke von Berlin über Hannover und Frankfurt nach Stuttgart. 500.000 Fahrgäste will Flixtrain in diesem Jahr befördern, bis zu 600 pro Fahrt. Zum Fahrplanwechsel im Dezember d. J. plant man auf weiteren Strecken den Bus zu ergänzen und in Wettbewerb zum IC-Service der Bahn zu gehen. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer von Flixtrain auf der Premierenfahrt von Hamburg nach Köln. Unser HANSEPERSONALITY ist André Schwämmlein:


Meine erste Frage: Haben Sie ein Bahn Card?


Ich habe keine Bahn Card. Ich hatte auch nie eine. Ich bin sehr offen, was Verkehrsmittel angeht. Ich bin großer Fan von öffentlichem Verkehr, hab' ja kein Auto. Aber Bahnfahren habe ich in den letzten 5 Jahren vermieden.


Warum?

Große Teile sind rational. Ich komme mit Bus und auf langen Strecken dann auch mal mit dem Flieger gut zurecht. Ein Teil ist sicherlich ein bisschen irrational. Wenns passt, nehme ich lieber was anderes in Kauf und fahr' eben nicht Bahn.

Sie fahren mit Ihren eigenen Bussen. Wie zufrieden sind Sie mit dem Service, den Ihre Subdienstleister da anbieten?


Mit dem, was unsere Partner machen, bin ich in der Menge sehr zufrieden. Es ist immer so, dass wenn man selber mitfährt, immer Sachen findet, die man besser machen könnte. Aber das ist - glaube ich - der kritische Blick, den man selber hat.


Jetzt gehen Sie mit Flixtrain auf dieser Strecke in den Wettbewerb zur Deutschen Bahn. Sie gehen preislich in den Wettbewerb unterhalb des ICE-Schnellverkehrs. Wie waren die ersten Reaktionen der Deutschen Bahn? Sie mussten ja direkt oder indirekt mit ihrem Partner mit der Deutschen Bahn verhandeln. Was hat die Deutsche Bahn dazu gesagt, nachdem sie bereits den BerlinLinienBus aus dem Verkehr geschoben haben?

Es ist bei dieser Trasse besonders, weil es diese Trasse schon gab, deshalb war es eher ein administratives Thema. Von daher keinerlei Beschwerden von unserer Seite. Richtig spannend wird's jetzt. Wir gehen jetzt in die Trassenbeantragung für den nächsten Fahrplan, und da kommt es glaube ich zum Schwur, wie gut der Netzzugang für andere Anbieter als die Deutsche Bahn wirklich ist.

Welche Bedeutung hat für Sie die Strecke Hamburg-Köln, schließlich ist hier bisher nichts Super-Schnelles und Super-Modernes unterwegs?



Flixtrain-Chef André Schwämmlein nach erfolgreicher Premiere in Köln.
Foto: HANSEVALLEY

Für uns ist das Projekt Flixtrain in Summe sehr wichtig, weil wir es als sehr gute Ergänzung zu unserem Busgeschäft sehen, und auch ein bisschen als natürliche Erweiterung dessen, was wir machen. Auf der anderen Seite ist Hamburg-Köln auch eine der ersten Strecken, die wir mit dem Bus gefahren sind - damals vor 5 Jahren. Das war im ersten Netz unter den ersten 10 Linien mit dabei. Von daher finden wir, dass es auch eine Strecke ist, die wir auf der Schiene attraktiv ist.

Gehen wir nochmal auf die Wettbewerbssituation: Sie gehen ab 9,90 € in den Wettbewerb bis ca. 29,90 € - vom Pricing aktuell, wenn man sich dass mal durchschaut. Das ist deutlich unter den Sparpreisen und den "Lidl-Tickets" der Deutschen Bahn. Greifen Sie die Bahn in erster Linie über den Preis an?

Das soll wirklich ein Produkt sein, dass sich quasi zwischen Flixbus und ICE positioniert, und damit auch preislich da positioniert. Und ja, wir wollen dauerhaft auch den günstigsten Preis bieten. Das haben wir im Busgeschäft. Unter dem Strich muss es dadurch funktionierten, dass der Bus oder hier der Zug sehr voll ist, und das ist das, was wir erreichen wollen.

Und das geht vor allem über Preis?

Der Preis ist nur möglich,, wenn wir auch schaffen, die Züge so voll zu machen. Da wir einen anderen Ansatz haben, als alle anderen, die vorher Fernverkehr probiert haben, nämlich das wir schon Netz haben, das wir schon viele Millionen Kunden haben, glauben wir, dass wir dieses Volumen generieren können. Allein heute 400 Leute an Board bei der Premierenfahrt - ich glaube, dass ist ein klares Signal: die Kunden haben Interesse, die Nachfrage ist da und unser Job ist es, dafür zu sorgen, dass es auch nachhaltig funktioniert.

Sie gehen als Nächstes auf die Strecke Berlin-Hannover-Frankfurt-Stuttgart. Was erhoffen Sie sich von der Strecke? Berlin-Hannover ist eine Rennstrecke, auch eine Pendlerstrecke. Auch Hannover-Frankfurt ist eine klassische Deutsch Bahn-Strecke, wo richtig Geld verdient wird. Da gehen Sie ja noch wesentlich stärker in den Wettbewerb, als hier auf der Nord-Ost-Tresse.


Wir schauen eigentlich viel stärker von uns kommend, was Sinn macht. Im südlichen Teil der neuen Strecke ist ja Stuttgart, Heidelberg, Darmstadt und dann Frankfurt, und die nach Berlin zu verbinden, das sind gerade bei Stuttgart sehr lange Fahrzeiten mit dem Bus. Da erschließen wir mit dem Zug nochmal ein komplett neues Segment von Leuten, die vorher Bus nicht nutzen konnten. Es funktioniert also nicht, wenn ich sage, ich nehme einfach mal meine Busfahrgäste und setze sie jetzt in den Zug. Das kann gar nicht funktionieren.


"Die 25 Mio. Menschen, die letztes Jahr Bus gefahren sind,
kommen nicht aus der Deutschen Bahn." 

Das Volumen hatte ich auf Berlin-Stuttgart nicht und das haben wir ehrlicherweise auf Hamburg-Köln auch nicht, sondern es müssen Leute umsteigen, und das haben wir im Bus auch gezeigt die letzten 5 Jahre. Natürlich sind wir Wettbewerber der Deutschen Bahn, aber wir müssen es schaffen, das Menschen aus dem Individualverkehr in den öffentlichen Verkehr kommen, denn die 25 Mio. Menschen, die letztes Jahr Bus gefahren sind, die kommen nämlich nicht aus der Deutschen Bahn. Die kommen aus dem Individualverkehr, denn die Bahn hat im selben Zeitraum auch nochmal 5 bis 10 Mio. Menschen gewonnen. Ich glaube, dass ist die richtige Interpretation.

Wir sind sehr harte Wettbewerber - wir und die Deutsche Bahn, und das ist gut für den öffentlichen Verkehr in Deutschland, weil beide dadurch stärker werden und der große Wettbewerber Auto hoffentlich auch in Zukunft weiter leidet.


Geht in Konkurrenz zur Deutschen Bahn: Flixtrain-Chef André Schwämmlein.
Foto: HANSEVALLEY

Schauen wir ein bisschen weiter nach vorn: Was planen Sie als Nächstes? Sie haben es gerade angesprochen: Weitere Trassen wollen Sie jetzt beantragen. Wollen Sie die Langstrecke Deutschland flächendeckend über grüne Züge abdecken?

Flächendeckend ist ein starkes Wort. Ja, das haben wir beim Bus immer gesagt, weil wir da auch immer viel mehr Kontrolle hatten, was wir eigentlich tun. Wir haben gesagt, wir wollen im Bus ein deutschlandweites Netz haben. Wir sind in vielen Bundesländern schon präsent. Ja, wir möchten diese Präsenz auch ausbauen. Es soll nicht bei 2 Strecken bleiben. Allerdings sind wir in großem Maße von der DB Netz abhängig, was wir wirklich fahren können. Und wir sind da schon realistisch genug zu wissen, dass die Geschwindigkeit, mit der wir ein deutsches und europäisches Netz im Bus aufgebaut haben, mit der Schiene nicht funktioniert.



"Wir werden nicht die zweite Deutsche Bahn.
Wir wollen eine günstige Alternative sein."

Ich habe sehr viel längere Zyklen, Trassen zu bekommen, Wagenmaterial zu bekommen. Von daher sind wir da realistisch, wir werden nicht die zweite Deutsche Bahn. Wir wollen eine günstige Alternative sein, das wollen wir auch gern auf mehr Strecken sein. Aber wir fahren diesen Sommer dann 3 Züge. Die Bahn hat fast 300 ICEs. Ich glaub', das gibt die Dimension wirklich wieder.

Das ist ja schon Wettbewerb. Sie sind der Erste, der auch in die Fläche geht und nicht nur eine einzelne Strecke anbietet. Wieviele Trassen wollen Sie jetzt für 2018 ff. neu beantragen?


Wir kommunizieren das ehrlicher Weise gar nicht. Warum? Nicht, weil wir etwas zu verstecken haben. Sondern, weil da noch soviel Unsicherheit im Prozess ist, weil wir auch sehen müssen, was kriegen wir von der DB Netz wirklich. Und ich möchte nichts ankündigen und dann sagen müssen 'haben wir nicht bekommen'. Da bin ich im Spätsommer/Herbst schlauer, wenn ich weiß, welche Trassen wir bekommen haben.


"Wir sind nicht größenwahnsinnig.
Wir wissen, wie die Zyklen im Fernverkehr laufen."

Ja, es ist sicherlich anders, als es bisher Einzelunternehmen gemacht haben, die sagen: ich mache Betrieb und Vertrieb zusammen und kann dann eben auch nur wenig betreiben, weil ich eine Trasse habe. Wir haben sicherlich den Vorteil, dass wir jetzt schon Stuttgart-Berlin mit einem anderen Betreiber machen können, wie Hamburg-Köln - damit wir uns auf den Vertrieb konzentrieren können. Ja, ich glaube schon, dass das vielleicht die letzte Chance ist, für privaten Fernverkehr in Deutschland.

Ich glaube auch, dass wir alle Voraussetzungen haben, das erfolgreich zu machen. Aber, wir sind nicht größenwahnsinnig. Wir wissen, wie die Zyklen im Fernverkehr laufen.

Die Deutsche Bahn geht jetzt im Regionalverkehr mit Start Deutschland in den Low Coast-Wettbewerb, versucht dort Strecken zurückzugewinnen. Erwarten Sie, dass DB Fernverkehr Ihnen irgendwann auch ein günstiges Angebot entgegensetzt, dass Sie mit Ihrem Angebot dauerhaft herausfordern wird - und nicht nur saisonal "Lidl-Tickets" schiebt?


Premierenfahrt des Flixtrain am vergangenen Freitag ab Altona.
Foto: HANSEVALLEY

Das weiß ich nicht. Es ist natürlich schwer, das irgendwie zu prognostizieren. Von daher ersparen wir quasi, uns darüber irgendwie Gedanken zu machen, was könnte jemand anderes tun. Ich glaube, wir haben es im Bus geschafft, alle Ideen die andere hatten, wie ich ein gutes Angebot konkurrisieren kann, mit unserer eigenen Vertirebskraft zu kontern. Ich glaube, dass wir das auch hier auf der Schiene haben. Wir haben mit unseren 40 Mio. Passagieren letztes Jahr etwas, das andere nicht haben im Fernverkehr.


Wettbewerb tut der Schiene gut. Wir wollen Verkehr auf die Schiene bringen.
Das ist der erste Schritt dazu.  

Flixmobility ist absoluter Vertriebsexperte. Sie sind Marktführer in Deutschland und Teilen Europas, was den Fernbus angeht. Sie gehen im Fernverkehr auf die Schiene. Was wird das Nächste sein? Holen Sie sich irgendwann einen Shared Mobility-Service im Bereich PKW? Wollen Sie irgendwann die Kette schließen, wann auch immer ich über 50 km hinaus unterwegs bin, sollte das dann irgendwann grün sein? Planen Sie da was?

Ich würde schon unterschreiben, dass wir für Menschen eine Alternative sein wollen, wenn es in eine Mittel- und Langstecke geht. Das ist sicherlich das, was wir erreichen wollen, das überlegt wird: ich könnte fliegen, ich könnte mit der Deutschen Bahn fahren, ich könnte Flix fahren, in könnte mein eigenes Auto nehmen. Da möchten wir rein, dass wir immer eine Alternative sind. Da ist Zug jetzt eine wichtige Ergänzung, damit wir auch wirklich in die Köpfe von Leuten kommen, die Bus bisher vielleicht nicht genutzt haben.


Wir fühlen uns mit Bus und Schiene sehr wohl. Und da liegt auch gerade unser Schwerpunkt drauf. Wir haben jetzt mit Flixtrain und der Expansion von Bussen in die USA zeitgleich mit dem Ausbau des Netzes in Europa soviel zu tun, dass wir uns auch wirklich darauf konzentrieren müssen.


Das wichtige ist, wir müssen Bus und Bahn in den Griff kriegen und das erfolgreich machen.


*  *  *


Herzlichen Dank für die Offenheit!
Das Interview führte Thomas Keup.

Alt trifft neu: Premierenzug des Flixtrain in Hamburg-Altona.
Foto: HANSEVALLEY

 Hamburg Digital Background: 

Flixmobility mit Sitz in München hat sich in den vergangnen 5 Jahren vom Fernbusanbieter zum europaweiten Mobilitätsdienstleister entwickelt. Das von Jochen Engert, Daniel Krauss und André Schwämmlein gegründete Tech- und Vertriebs-Startup hat im vergangenen Jahr mit seiner Netzplanungs- und Vertriebsplattform 40 Mio. Kunden befördern lassen. Das Fernbusnetz umfasst heute täglich 250.000 Verbindungen zu über 1.400 Zielen in 27 Ländern. In Deutschland, Österreich und der Schweiz fährt Flixbus täglich 500 Punkte an. Ab April d. J. sollen weitere 140 Haltestellen in der DACH-Region hinzukommen.

Von Schulfreunden zum Bahnschreck: Die Flixbus-Gründer
Foto: Flixmobility

Mit Übernahme des insolventen Anbieters Locomore im August '17 sammelte Flixtrain erste Erfahrungen auf den Strecken des "Hamburg-Köln-Express" (HKX) und Stuttgart-Frankfurt-Hannover. Seit Wiederinbetriebnahme der Strecken verkaufte Flixmobility mehr als 70.000 Bahntickets auf den 2 Trassen. Das VC-finanzierte Unternehmen betreibt mit Flixbus Strecken in 10 europäischen Ländern sowie Schienenkooperationen in Österreich und Tschechien und beförderte in den vergangenen 5 Jahren über 100 Mio. Fahrgäste. Flixmobility beschäftigt mit seinen Tochterfilrmen über 1.000 Mitarbeiter, hinzu kommen mehr als 7.000 Mitarbeiter bei rd. 250 Bus- und Zugbetrieben.

Fotos und Video zur Premiere:
www.instagram.com/hansevalley

Das Unternehmen Flixmobility Tech:
www.flixbus.de/unternehmen

Von GoBus zu Flixmobility:

www.gruenderszene.de/galerie/flixbus-busbranche-ueberblick

Der Bahnservice Flixtrain:
www.flixtrain.de

Montag, 27. März 2017

NEXTHANSE: Die Premiere der Hamburg Digital Community.



Die nächste Hanse ist digital. 

Mit dieser zentralen Aussage lädt HANSEVALLEY zusammen mit dem DI-Lab@HSBA am 25. April d. J. zur Premiere der NEXTHANSE - der Hamburg Digital Community - ein. Auf Initiative des Hamburg Digital Magazins und der Wirtschaftshochschule HSBA treffen sich Corporate Innovatoren und Digital Advisor im Handelskammer InnovationCampus, um die digitale Zukunft Hamburgs zu gestalten.

Alles bleibt weiterhin anders. 

Vor mehr als 750 Jahre führten Hamburger Kaufleute die Hanse federführend an, seit 500 Jahren treffen sie sich in der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns, seit mehr als 350 Jahren organisiert in der Commerz-Diputation und der Handelskammer Hamburg. Sie gegründeten Handelskontore und Reedereien, Banken und Versicherungen.

Von der Hanse zur Plattform. 

Mitte des 12. Jahrhunderts entstand mit der Hanse ein globaler Kaufmannsverbund - mit Bremen, Hamburg, Köln und Lübeck als wichtigen Handelszentren. Seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts bestimmen globale Marktplätze - wie Alibaba, Amazon und Ebay - den weltweiten Handel sowie globale Plattformen - wie Facebook und Google - die weltweite Kundenansprache.


Innovatoren-Treffpunkt am 01.02.2017 beim DAB Summit
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
Gemeinsam voran gehen. 

Heute sind es Branchen-Netzwerke - initiiert von Informatikern und Ingenieuren, Kaufleuten und Multiplikatoren - wie HANSEPARTNER 12min.me, Hamburg@Work und das Hamburg Digital Netzwerk NEXTHANSE, die unsere Stadt nach vorn bringen können. Es sind erneut Unternehmer, die die neuen, digitalen Chancen in die Hand nehmen und gestalten.

Es geht um unser Hamburg.

Es geht um die nächste Stufe der Hamburger Kaufmannszunft - mit digitalen Prozessen und Plattformen, um den nächsten Schritt der Hamburger Medienindustrie - mit Augmented und Virtual Reality und um die Zukunft Hamburger Banken und Versicherungen - mit Bitcoin und Blockchain. Es geht um nicht weniger, als die Zukunft der Hamburger Wirtschaft.

Am 25. April d. J. bieten führende Hamburg Digital Innovationen im Rahmen der Premiere von NEXTHANSE im Handelskammer InnovationCampus qualifizierte Einblicke, wo es hingeht:


Handelskammer InnovationCampus
Foto: Daniel Sumesgutner
Von der Hafenkante nach Hammerbrooklyn:
Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor des HWWI

Vom Mittelständler zum Digitalen Vorreiter:
Prof. Dr. Michael Höbig, Leiter des DI-Lab@HSBA

Aus dem Marketing in die Virtuelle Realität:
Nick Sohnemann, Geschäftsführer der Future Candy GmbH


Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz bringt es am 2. Mai 2016 vor der Universitätsgesellschaft Hamburg auf den Punkt:

“Die Digitalisierung der großen Stadt ist kein Wettbewerb um die abgefahrensten Zukunftsvisionen, es ist ein ganz realistisches Projekt für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ein Projekt, das alle Bereiche des Lebens, Arbeitens und Lernens durchdringt und in einer Vielzahl konkreter Schritte vollzogen wird.” 

Für die digitale Zukunft Hamburgs. 

Wenn die historische Speicherstadt mit Company-Buildern und Coworking-Spaces zur zukunftsweisenden Hafencity wird, ist die Zeit für die nächste Stufe gekommen. Wenn Blockchain und virtuelle Realität für Hamburg wichtiger werden, als Reeperbahn und Rotlichtmilieu, dann haben an Alster und Elbe unwiderruflich neue Zeiten begonnen.

Das Hamburg Digital Magazin HANSEVALLEY und das DI-Lab@HSBA laden Unternehmensvertreter aus Hamburg, Deutschland und der DACH-Region herzlich ein:

NEXTHANSE - Die Hamburg Digital Community
Premiere: Dienstag, 25. April 2017, 19.00 Uhr

DI-Lab@HSBA - Handelskammer InnovationCampus
Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg, www.hsba.de



Firmenvertreter, die eigene oder gemeinsame Innovationsprogramme betreiben, können sich unter premiere@nexthanse.net in den geschlossenen Gästeverteiler aufnehmen lassen und am 25. April d. J. an der Premiere des exklusiven Netzwerkevents teilnehmen. Anmeldeschluss ist Montag, der 17.04.2017. Auf Grund begrenzter Kapazitäten erfolgt die Bestätigung in der Reihenfolge der Anmeldung.

Ein etabliertes Event-Netzwerk.

Mehr als 360 Corporate-Innovatoren zählt der geschlossene Verteiler bereits, davon 70 Vorstände, Geschäftsführer, Chief Digital Officer und Innovationsmanager Hamburger Unternehmen - von Airbus bis Haspa, von Hapag-Lloyd bis Otto Group und von Philips bis Tchibo. Alle Informationen unter www.nexthanse.net. Außerdem gibt es eine Einladung zur Weitergabe und Anmeldung.

Ein "Corporate only"-Event.

Vertreter von Startups, Beratungen, Interessenvertretungen und der öffentlicher Hand außerhalb des Eventverteilers können an dem geschlossenen Netzwerkevent leider nicht teilnehmen. Für Rückfragen steht NEXTHANSE-Veranstalter und HANSEVALLEY-Herausgeber Thomas Keup gern unter events@hansevalley.de persönlich Rede und Antwort.

* * *

Ihr Hamburg Digital Marketing: _______________________________________

WILLKOMMEN bei HANSVALLEY - dem erfolgreichen Hamburg Digital Magazin:
  • HANSEVALLEY wird gelesen - in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
  • HANSEVALLEY wird zitiert - in Medien, Pressearbeit und Marketing. 
  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

Nutzen Sie echten Journalismus - mit Editorial Marketing, Redaktion + Distribution:
  • Platzieren Sie überzeugende Botschaften - für Ihre digitalen Positionen.
  • Gewinnen Sie erstklassige Mitarbeiter - für Ihre digitale Zukunft.
  • Begrüßen Sie passende Teilnehmer - auf Ihren Digitalevents.

Sprechen wir über Ihre besonderen Chancen in einem exklusiven Umfeld:

Fragen Sie nach den aktuellen Willkommensangeboten
für HANSEPARTNER, Netzwerk- und Redaktionspartner!

Donnerstag, 2. Februar 2017

HANSEINNOVATORS: Gelungener Start des Innovatoren-Netzwerks in Hamburg.

HAMBURG DIGITAL COMMUNITY

Jede Menge Hamburger Innovatoren, ein volles Haus und beste Stimmung beim Networking: So kann man die Hamburg-Premiere von INNOVATIONS meet INNOVATIONS im Braugasthaus "Altes Mädchen" im Schanzenviertel ohne Übertreibung zusammenfassen. Zum ersten Networking-Event von HANSEVALLEY - zusammen mit Netzwerkpartner Get Started by Bitkom und Medienpartner Deutsche Startups - waren alle gekommen.


Volles Haus und beste Stimmung beim Netzwerk-Event
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup 
Bis in den Abend hinein diskutierten Innovatoren aus Hamburg und ganz Deutschland zum Abschluss des DAB Summits die Chancen und Herausforderungen für etablierte Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung, der Disruption und des Kulturwandels. Unter den Innovatoren des Abends waren u. a. Vertreter des neuen HVB Tech-Teams an der Elbe, des Corporate-VCs Kompass Digital, des neuen Branchen-Accelerators Philips Health Innovation Port, der Signal-Iduna Versicherung und die Hamburger Startup-Förderer von KPMG uind PWC.


Know-how Transfer von Startup zu Corporates

Chefredakteur Thomas Keup führte durch den Abend
Foto: Robin Kiera
In 2 spannenden Talks diskutierte HANSEVALLEY-Chefredakteur Thomas Keup über die Zusammenarbeit junger Gründer mit etablierten Firmen: Dr. Jonathan T. Mall plauderte aus dem Nähkästchen, wie sein Neuromarketing-Unternehmen "Neuro Flash" erste Geschäftsgespräche mit grossen Konsumgüterherstellern führte, und welche Erfahrungen er für sich und sein Team daraus ziehen konnte. Oliver Rössling stellte das am 16. Februar d. J. in der Handelskammer neu startende Event-Format "12min.COM Caps`n`Collars" für Mittelständler und Startups vor.

Neue Kontakte und Partner in der Digitalisierung

Spannende Talks mit exklusiven Startup-Insides
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
Unter den Gästen der Premiere ebenfalls mit dabei: führende Vertreter der Handelskammer Hamburg und des nextMedia.StartHub der Hansestadt. Das Ziel des Abends wurde auf ganzer Linie erreicht: Zahlreiche Corporate-Innovatoren und Ehrengäste lernten sich bei dem - gemeinsam mit dem DAB Summit ausgerichteten - Networking-Event persönlich kennen und wissen, mit wem sie bei nächster Gelegenheit direkt sprechen können, um die gemeinsamen Herausforderungen in einer spannenden Zeit erfolgreich zu meistern.


Innovatoren in Hamburg: Viele neue Kontakte fürs Business
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
INNOVATIONS meet INNOVATIONS ist in Hamburg angekommen - mit seinen mehr als 300 Gästen im exklusiven Eventverteiler, den mehr als 200 Firmen, die in Hamburg, Berlin und mehr als 30 Städten Deutschlands eigene und gemeinsame Innovationsprogramme durchführen - und mit vielen neuen Freunden aus Hamburger Wirtschaft und Startupszene. In 2 Monaten heisst es wieder "Willkommen bei INNOVATIONS meet INNOVATIONS - dem Netzwerk-Event deutscher Corporate-Innovatoren!"

Unternehmen in Hamburg, Deutschland und der DACH-Region, die selbst oder gemeinsam mit Partnern interne oder externe Innovationsprogramme zur Digitalisierung durchführen, können sich kostenlos unter innovations@hansevalley.de in den exklusiven Netzwerkverteiler aufnehmen lassen und werden zu den geschlossenen Events automatisch eingeladen. Startups, Dienstleister (z. B. Digital- und Marketingagenturen), Verbände sowie Vertreter öffentlicher Einrichtungen können sich nicht listen lassen und an den geschlossenen Netzwerk-Treffen nicht teilnehmen.


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

WILLKOMMEN bei HANSVALLEY - dem erfolgreichen Hamburg Digital Magazin:
  • HANSEVALLEY wird gelesen - in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
  • HANSEVALLEY wird zitiert - in Medien, Pressearbeit und Marketing. 
  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

Nutzen Sie echten Journalismus - mit Editorial Marketing, Redaktion + Distribution:
  • Platzieren Sie überzeugende Botschaften - für Ihre digitalen Positionen.
  • Gewinnen Sie erstklassige Mitarbeiter - für Ihre digitale Zukunft.
  • Begrüßen Sie passende Teilnehmer - auf Ihren Digitalevents.

Sprechen wir über Ihre besonderen Chancen in einem exklusiven Umfeld:

Fragen Sie nach den aktuellen Willkommensangeboten
für HANSEPARTNER, Netzwerk- und Redaktionspartner!