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Sonntag, 24. März 2019

HANSEPERSONALITY Henning Schneider: Hamburg sollte sich den digitalen Vorsprung nicht nehmen lassen.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW



Digitaler Innovator im Hamburger Krankenhaus-Sektor: CIO Henning Schneider
Foto: Asklepios

Seit Längerem gilt das Universitätsklinikum Eppendorf ein Spitzenreiter der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen zu sein. Mit einer papierlosen Patientenakte auf Rädern und Internet-Touchscreen-PCs am Krankenbett ist das UKE bis heute das Vorzeigeobjekt der Hamburger Politik. Jetzt meldet sich Hamburgs größter Krankenhausverbund Asklepios zu Wort. Mit zwei digitalisierten Kliniken in Rissen und Wandsbek rollt der Hamburger Klinikkonzern das Feld von hinten auf.

Genau jener verantwortlicher IT-Chef des UKE baut seit 2016 hinter den Kulissen an der digitalen Zukunft der Asklepios-Gruppe. Was der Chief Information Officer mit einem Großklinikum in Eppendorf unter Beweis stellte, setzt er nun aus Hamburg in einem bundesweiten Verbund mit 160 Einrichtungen um - vom neuen Klinik-IT-System über digitale Patientenservices bis zur Kollaboration mit wichtigen Partnern im Gesundheitssektor. Unser Hamburg Digital Interview mit Asklepios-CIO Henning Schneider:

Jeder Arzt verbringt am Tag 4 Stunden mit Dokumention von Behandlungen. Jede Krankenschwester verbringt am Tag 3 Stunden mit Dokumentation von Pflegeleistungen. So die Erfahrungswerte aus Ihrem Krankenhausalltag. Und das bei akutem Pflegenotstand und überforderten Ärzten auf den Stationen - nicht nur in Ihren Häusern. Hand auf Herz: Würden Sie noch mit einem guten Gefühl in eines der Krankenhäuser gehen, die Sie kennen?

Ich war selbst schon Patient in „meiner eigenen“ Klinik. Also ein klares 'Ja', weil ich auch weiß, wie sehr sich Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte verausgaben, um Patienten bestmöglich zu behandeln. 

Aber die heutigen Dokumentationsanforderungen im klinischen Alltag, ohne die ein Krankenhaus in Deutschland nicht mehr existieren kann, sind eine riesige Herausforderung, die nicht mehr zu dem Behandlungsprozess passen. Dazu kommt eine riesige Gruppe von Ärzten, die sich aus dem Klinikbetrieb verabschiedet haben und auf der „anderen Seite" beim MDK der Krankenversicherungen jedem Fehler in der Dokumentation nachgehen.

"So lange noch eine Papierdokumentation parallel oder auch nur teilweise dazu läuft, wird der Nutzen der Digitalisierung ausbleiben."


Gerade Dokumentations- und Routineaufgaben sind das, was Computer heute schon sehr gut machen können, wenn man sie richtig einsetzt. Dies bedeutet vor allem, dass man die Dokumentation schnell, direkt und vollständig auf digitale Daten umstellen muss. So lange noch eine Papierdokumentation parallel oder auch nur teilweise dazu läuft, wird der Nutzen der Digitalisierung ausbleiben.

Erst wenn alle Daten digital vorliegen, lassen sich Dokumentationsaufgaben erleichtern und die Suche nach Informationen vollständig vermeiden. Gleichzeit lassen sich dann aber auch Behandlungsprozesse für alle an der Behandlung Beteiligten transparent darstellen, Medikationsprozesse automatisieren und sich die Behandlung der Patienten erheblich verbessern. IT wird dann zu einer vollwertigen Unterstützung von Ärzten und Pflegekräften.

Sie haben in Hamburg 7 Krankenhäuser mit Maximal- und Schwerpunktversorgung und einer Größe von 600 Betten in Rissen und bis zu 1.500 Betten in Langenhorn. Sie führen in Hamburg - einem der größten europäischen Klinikcluster - mit "M-KIS" der Meierhofer AG ein neues, zentrales IT-Dokumentationssystem ein. Warum ist es aus ihrer Sicht wichtig, ein neues IT-System einzuführen. Sollten nicht an 1. Stelle optimale Krankenhausprozesse stehen?


Absolut richtig. Ohne sich zuerst auf einheitliche Prozesse für Behandlung und Dokumentation inkl. eines gemeinschaftlichen Rollen- und Aufgabenverständnis im gesamten Krankenhaus festzulegen, braucht man so ein Projekt gar nicht erst starten - und nicht immer muss dazu ein neues KIS (KIS - Krankenhaus-Informations-System) eingeführt werden. Genauso haben wir auch in Hamburg begonnen. 

Wir waren uns aber bei der Entscheidung 2015 sicher, dass wir diese digitalen Prozesse nur mit einem modernen IT-System erfolgreich abbilden können, das sowohl durch die Architektur, als auch mit Schnittstellen und Oberflächen die Flexibilität in sich trägt, um unseren Anforderungen und noch viel mehr den Erwartungen der Anwender gerecht zu werden.

"Wie muss dokumentiert werden, damit am Ende ein fast automatisch erzeugter Arztbrief entsteht?"

Die Eingabe in ein IT-System ist immer aufwendiger, als das schnelle notieren einer Information auf Papier. An diesem Vergleich scheitern bereits viele IT-Projekte. Erst wenn man wirklich den Dokumentationsprozess dahin verändert, dass Informationen weiter genutzt werden und nicht mehr doppelt und dreifach dokumentiert werden, entsteht der Nutzen durch IT. 

Wir haben daher viele Abläufe von hinten – also vom Dokumentationsabschluss – durchdacht. Wie muss dokumentiert werden, damit am Ende ein fast automatisch erzeugter Arztbrief entsteht? Genau hier und in der Übernahme von Daten aus anderen IT-Subsystemen liegt eine weitere Stärke von "M-KIS".

Neben den Prozessen und dem KIS-System gibt es zwei weitere wichtige Erfolgsfaktoren: Das eine ist die IT-Infrastruktur. Das KIS-System kann noch so gut sein, wenn man es nicht stabil, sicher und schnell betreiben kann. Fehlt das Vertrauen und die Akzeptanz der Anwender, macht sich sehr schnell Frust breit. Wir haben bereits vor dem Projektstart sehr viel in moderne Netz- und Rechenzentrumsinfrastruktur investiert. 

"In jedem Projekt gibt es mindestens das eine tiefe Tal, durch das man zusammen durchkommen muss."

So haben wir z.B. alle Kliniken in Hamburg vollständig mit WLAN ausgestattet, um auch den reibungslosen Einsatz von digitalen Visitenwagen zu ermöglichen. Alle 3.000 Server in unserem Rechenzentrum wurden auf virtuelle Umgebungen umgestellt, um so sehr viel schneller auf Performance-Anforderungen reagieren zu können.

Der zweite und überhaupt wichtigste Erfolgsfaktor sind aber die Menschen und die Organisation. Wenn ein solches Projekt nicht von der Krankenhausführung und - noch viel mehr - von Anwendern gewollt und getrieben wird, kann es nicht funktionieren. In jedem Projekt gibt es mindestens das eine tiefe Tal, durch das man zusammen durchkommen muss, um erfolgreich zu sein. Das geht nur gemeinsam und mit sehr viel Kommunikation und vor allem gemeinsamen Handeln.

Das klingt alles schön und gut. Im UKE brauchten Sie 2 Jahre zur Einführung des neuen KIS-Systems - einschl. angepasster Prozesse, neuer Technik und Akzeptanz der Nutzer in Medizin, Pflege und Verwaltung. In der Asklepios-Klinik in Rissen haben Sie dank Key-Usern die Einführung in 18 Monaten geschafft. Jetzt gehen Sie an die Kliniken in St. Georg und Harburg. Wieviele Jahre nehmen Sie sich Zeit, bis Asklepios in Hamburg digital sein wird?

Ja, das waren zwei harte, aber erfolgreiche und schöne Projekte, die allen Beteiligten viel Schweiß, Nerven und bei mir auch Haare gekostet haben.

In Rissen haben wir den Grundstein für ein Model aus Prozessen und IT gelegt, das nun exakt so auch in allen anderen Hamburger Asklepios-Krankenhäusern funktionieren soll. Bereits im UKE war ich sicher, dass das größte Problem an der Papierdokumentation die hohe Flexibilität ist. Jeder kann es anders nutzen und hat daher eigene Prozesse entwickelt, die nun, wenn man ein einheitliches System gemeinsam nutzen will, auf einmal nicht mehr zusammenpassen. 


"Voraussetzung ist der gemeinsame Wille zur Umsetzung und viel – sehr viel – Führung."

Ich war mir aber auch sicher, dass es möglich ist, wieder zu einer einheitlichen Dokumentation zurückzufinden, die nicht nur für ein Krankenhaus, sondern als Vorbild auch in anderen Krankenhäusern funktioniert. Voraussetzung ist der gemeinsame Wille zur Umsetzung und viel – sehr viel – Führung. In Rissen haben wir 18 harte Monate zusammen mit vielen Anwendern an diesem System gefeilt.

Der große Erfolg war danach der Rollout im Asklepios-Klinikum Wandsbek. Gemeinsam mit den dortigen Key-Usern ist es gelungen, bereits 6 Wochen nach Start des KIS-Systems am 1. Oktober die Papierakten im gesamten Krankenhaus beiseite zu lassen. Das ist ein riesen Erfolg, der sich herumspricht. Nachdem wir in Wandsbek knapp 40 Key-User hatten, melden sich nun für die nächsten Kliniken 100 in St. Georg und 120 Key-User in Harburg als unterstützenden Fachkräfte aus dem Krankenhaus für das Projekt. 

"Wir wechseln die Systeme meist über das Wochenende - aber im laufenden klinischen Betrieb."

Wie gesagt, halte ich diese Unterstützung für den wichtigsten Erfolgsfaktor und sehe dem weiteren Rollout sehr optimistisch entgegen. Trotz dieser sehr großen Unterstützung und dem stark vereinheitlichtem System bedarf es für jedes der einzelnen Krankenhäuser einer genauen Bestandsaufnahme der aktuellen Abläufe und der Organisation. Jeder Fachbereich, jede Station dieser sehr großen Krankenhäuser muss im KIS abgebildet werden. Jeder Benutzer muss einzeln angelegt und seine Rolle festgelegt werden, um die genauen Zugriffsrechte auf Daten und Funktionen haargenau festzulegen, damit auch alle datenschutzrechtlichen Vorgaben abgebildet werden. 

Die Umsetzung der OHKIS – der Datenschutzrichtlinie für IT-Systeme in Krankenhäusern – war ein weiterer Entscheidungsgrund für das M-KIS der Meierhofer AG. Diese Anpassungen müssen sehr genau gemacht und ausführlich getestet werden. Wir wechseln die Systeme meist über das Wochenende - aber im laufenden klinischem Betrieb. Da darf nichts falsch gemacht werden und es muss vorher ausführlich getestet werden. Dieser Aufwand führt dazu, dass wir trotz beschleunigtem und teilweise parallelem Rollout das letzte der sieben Asklepios-Häuser im Februar 2021 umstellen.

Aktuell gilt im Gesundheitswesen "Paragraph 1 - jeder kauft seins." Dies gilt für digitale Patientenakten auf dem Smartphone ebenso wie bei klinischen Informations-Systemen in Krankenhäusern. Sie haben sich für das webbasierte Termin-Management-Tool "Samedi" Ihrer Beteiligung Meierhofer AG entschieden und bereits 18 Häuser bundesweit angeschlossen. Sind Ihre Patienten damit nicht wieder allein auf weiter Flur?

Ja, der Trend geht leider hin zu Insellösungen, weil es in unserem Gesundheitssystem - verglichen mit den Nachbarländern - keine einheitlichen Vorgaben für den Austausch von Patientendaten gibt. Kliniken bauen eigene Patientenportale und Krankenversicherungen eigene Patientenakten für Ihre Versicherten. Auf der Strecke bleibt aus meiner Sicht der Patient, der weiterhin in verteilten Systemen seine Daten suchen muss, ohne dass es ein auf Ihn bezogenes Konzept gibt.


"Die Welt im Gesundheitssystem ist sehr viel vielseitiger, als es durch ein Krankenhausportal oder eine E-Akte abzubilden wäre."

Genau das wollen wir bei Asklepios nicht machen. Wir setzen auf offene Systeme – möglichst „White Label" – die von vielen Leistungserbringern und Patienten auch außerhalb von Asklepios genutzt werden. In der Realität ist ja auch ein Patient meist nicht nur Patient bei uns, sondern hat auch noch bei anderen Ärzten Behandlungen und neben seiner einen Krankenversicherung vielleicht noch eine Zusatzversicherung. Die Welt im Gesundheitssystem ist sehr viel vielseitiger, als es durch ein Krankenhausportal oder eine E-Akte bei einer Versicherung abzubilden wäre.

Wir haben uns für die Nutzung von Samedi entschieden, um dort für alle unsere Einrichtungen eine Online-Terminbuchung zu ermöglichen, weil vor uns dort bereits 1 Mio. anderer Patienten und 19.000 Ärzte bereits seit langem erfolgreich Termine managen. Wir erweitern dieses Angebot und wollen noch in diesem Jahr 100.000 Arzttermine einfach und flexibel über dieses Portal angeboten haben. Heute sind bereits 18 Krankenhäuser an Samedi angeschlossen und es ist bemerkenswert, wie viele Patienten das Angebot wahrnehmen, außerhalb der normalen Öffnungszeiten einer Praxis oder Ambulanz am Wochenende oder Werktags nach 18 Uhr Termine zu buchen.

Blicken wir in die digital-vernetzte Zukunft eines Krankenhaus-Patienten: Werden Sie und ich mit einer Patienten-App Spezialisten finden, Termine buchen, unseren Arztbrief zur Entlassung auf das Smartphone bekommen und einen digitalen Nachsorgeplan haben, der mit Sanitätshäusern und Reha-Einrichtungen vernetzt ist? Was wünschen Sie sich für die Asklepios-Patienten - u. a. in den 7 Hamburger Krankenhäusern?

Als im vorletzten Jahr die Krankenhäuser vom Gesetzgeber verpflichtet wurden, sich verantwortlich um die ordentliche Entlassung eines Patienten in die Nachsorge bzw. Reha zu kümmern, haben wir aus dieser „Not“ eine Tugend gemacht und diese Abläufe direkt zentral, digital und mit der Beteiligung von Krankenkassen und Sanitätshäusern sowie Reha-Einrichtungen geplant. 

Über dieses Entlassmanagement-Portal lassen sich die Entlassprozesse eines Patienten vom ersten Tag nach der Aufnahme in ein Krankenhaus mit dem Patienten und allen Beteiligten gemeinsam und transparent planen und sektorenübergreifend vorbereiten. Wieder fangen wir bei den Prozessen an und haben ein zentrales Entlassmanagement aufgebaut, das gerade diese Prozesse für alle Asklepios-Krankenhäuser einheitlich sicherstellt und durch die neue Plattform unterstützt wird.

Auch bei dieser Plattform gilt, dass wir sie als offene Plattform aufbauen, die genauso auch von anderen Krankenhäusern und Klinikketten genutzt werden kann, um ihren Patienten zukünftig den gleichen Entlass-Service zukünftig bieten zu können. Ich durfte bereits einen Blick auf dieses Portal werfen und kann ihre erste Frage nur ganz sicher mit 'Ja' beantworten.

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage: Sie haben über 8 Jahre das UKE mit fast 500.000 Patienten/Jahr, davon rd. 100.000 stationären Fällen, 10.000 PC-Arbeitsplätzen und 2 Rechenzentren digitalisiert. Sie haben die Asklepios-Kliniken Rissen und Wandsbek digitalisiert und rollen digital-vernetzte Lösungen in allen 7 Hamburger Häusern aus. Hand aufs Herz: Was läuft in Hamburg schon richtig gut - und wo wünschen Sie sich mehr Unterstützung z. B. des Senats?

Wir haben in Hamburg herausragende Krankenhäuser, die sowohl in der medizinischen Versorgung, der Wissenschaft und insbesondere der Digitalisierung in Deutschland und darüber hinaus zur Spitzengruppe gehören. Diese Leistung findet aber nur innerhalb der Krankenhäuser statt. Die Sektorengrenzen – aber eigentlich das gesamte Gesundheitssystem - fördern die Zusammenarbeit im Sinne des Patienten und der Gesundheitskosten nicht. Doppeluntersuchungen, falsche Medikationsinformationen werden genauso hingenommen, wie getrennte, uneinheitliche IT-Systeme, Daten-Silos, Netz-Infrastrukturen und Rechenzentren. 

Jeder entwickelt eigene Inselkonzepte, die auch alle gefördert werden. Unabhängig davon, ob es nicht schon eine gute und vielleicht günstige Lösung gibt. Aktuell sollen seit 1.1.2019 alle Krankenhäuser ihre Kosten, die für IT-Sicherheit nach neuem IT-Sicherheitsgesetz anfallen, über den Krankenhausstrukturfonds fördern. Auf welche Art und wie teuer diese Maßnahmen werden, kann jedes Krankenhaus selbst und nach eigenem Verhandlungsgeschick mit IT-Dienstleistern bestimmen.

"Einfach darauf zu warten, dass sich die Parteien untereinander vielleicht zusammensetzen und dann noch von sich aus einigen, ist zu wenig." 

Hamburg hat mit dem Hafen bewiesen, dass es Öko-Systeme aufbauen und gedeihen lassen kann. Hamburg hat mit den Krankenhäusern wie UKE, Asklepios und vielen Leistungserbringern mehr, mit der KV, mit den Krankenkassen wie TK, Barmer und DAK und den Herstellern wie Philips, Johnson & Johnson eine starke Gesundheitswirtschaft. Aber einfach darauf zu warten, dass sich die Parteien untereinander vielleicht zusammensetzen und dann noch von sich aus einigen, ist zu wenig. 

Hier bedarf es einer digitalen Gesundheitsagenda, die beschreibt, wie Gesundheit in Hamburg digital für den Bürger, für die Patientenversorgung, die Wissenschaft und Wirtschaft abgebildet werden soll.

Andere Länder wie Dänemark haben es erfolgreich vorgemacht. Auch Bundesländer wie Bayern mit einheitlichen Vorgaben, welche KIS-Systeme an den Uni-Kliniken gemeinsam zu nutzen sind oder Berlin, die eine große Förderzusage planen, die daran geknüpft ist zwischen Charité und Vivantes eine Gesundheitsplattform aufzubauen, zeigen, dass es auch in Deutschland möglich ist, solche Wege zu gehen. Hamburg sollte sich diesen digitalen Vorsprung nicht nehmen lassen …

Herzlichen Dank für Ihre Offenheit!
Das Interview führte Thomas Keup.

 Hamburg Digital Background: 

HANSEPERSONALITY Marco Siebener: 
Ein gemeinsamer Rahmen für "E-Health (in) Hamburg".
https://hv.hansevalley.de/2018/01/hansepersonality-marco-siebener.html

HANSEPERSONALITY Helmut Gerhards: 
Wir erarbeiten für unsere Kunden eine elektronische Gesundheitsakte.


Mittwoch, 6. Juni 2018

HANSECHAMPION Health AG: Richtige Rechnungen für alle Patienten.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Die Digitalisierung fragt nicht, bevor sie ein Geschäftsmodell umbricht. Das gilt für Hamburger Handelshäuser, Paketlogistiker und Finanzdienstleister. Neue Technologien und Startups greifen Stammhalter an, ohne vorher nett zu fragen. Beispiel: das zum Otto-Inkasso-Dienstleister EOS gehörende Factoring-Unternehmen Health AG. Eine Bank kommt um die Ecke, und kauft einfach Rechnungen auf. Plötzlich ist nichts mehr so, wie es 10 gute Jahre lang war. 


Nach 12 Jahren zurück nach vorn: Vorstände Törper und Schäfer
Foto: Health AG

Beim Finanzdienstleister Health AG am Lübeckertordamm klingeln die Alarmglocken. Die Vorstände reagieren: Mindchange, Technologien und der Plattformgedanke ziehen ein beim Spezialisten für Zahnarztrechnungen - zusammen mit konsequenten Entscheidungen, mutigen Investitionen und einem Geschäftsmodell, dass fast nichts mehr mit schnöden Rechnungen zu tun hat. Ein Hamburg Digital Report:

Berlin, Hohenzollerndamm, im Süd-Westen der Hauptstadt: Auf dem Empfangstresen der kleinen aber feinen Zahnarztpraxis liegt ein blau-weißer Flyer. 'Information zur Patienten-Ratenzahlung' ist auf dem Faltblatt mit Antragsformular und Lastschriftmandat zu lesen. Der Absender: Die Kundenbetreuung der Health AG am Lübeckertordamm in Hamburg, genauer gesagt: Die EOS Health Honoramanagement AG, ein Unternehmen der EOS-Gruppe und Teil der Otto Group. Gut 2 Millionen Zahnarztrechnungen übernimmt die AG pro Jahr, bietet Zahnarztkunden bequeme Ratenzahlungen an. Ein klares Geschäftsmodell.

2005 wurde die Factoringfirma als Teil des größten deutschen Inkasso-Dienstleisters EOS gegründet. Seit mehr als 12 Jahren geht es für den Hamburger Finanzdienstleister aufwärts. Im Geschäftsjahr 2017/2018 betrug das Rechnungsvolumen 746 Millionen Euro. Damit ist die Health AG führender Anbieter für das Management von Zahnarztrechnungen. Doch die Digitalisierung ist auch am Lübeckertordamm vorbeikommen und hat die Vorstände Jens Törper und Uwe Schäfer aus ihren Träumen gerissen. Was passiert, wenn jemand das angestammte Geschäft mit neuesten Technologien und höchster Dynamik angreift? 

Vom Finanzdienstleister zur Technologiefirma

Vor 2 Jahren entscheidet der Vorstand: Wir bauen eine neue Company. Wir fangen nochmal von vorn an. Wir überlassen den Markt nicht dem Zufall. Die Entscheider holen mit dem Softwaretechniker Jan Schellenberger einen CTO an Board. Der dreifache Familienvater aus Eppendorf leitet zuvor als IT- und Personalvorstand über 5 Jahre die Digitalisierung bei Hamburgs bekannter Familienreederei Rickmers, kennt sich mit digitalen Produkten aus und scheut sich nicht, seinen neuen Co-Vorständen zu sagen was geht, und was nicht. Diese treffen eine klare Entscheidung: 'Wir wollen die Veränderung'. Aus dem Finanzdienstleister soll etwas Neues werden.


Hebt die Health AG auf die nächste Stufe: CTO Jan Schellenberger
Foto: Health AG
Der Markt ist kein stiller, blauer Ozean mehr. Diverse Dienstleister tummeln sich im Zahnarztbecken. Da werden Praxen mit 0,1 Prozent geringeren Kosten abgeworben. Für die erfolgsverwöhnte Health AG ein "roter Ozean" voller "Haifische" - der Markt ist ungemütlich geworden. Der Hamburger Schellenberger macht im Rechercheinterview klar, wie die Transformation gelingen kann: "Ich darf Steine ins Wasser verwerfen. Ich darf aufrütteln. Ich darf neue Sachen einführen." Und der HAW-Diplom-Ingenieur hat sich nicht die fortschrittlichste Branche ausgesucht: 10-15 Jahre alte Software, mehr als 40 Individuallösungen gibt es im Markt, jede proprietär und kaum fit für die Zukunft.

Health AG + Nubologic = neue Praxissteuerung

Zu allem Überfluss kommt ein Verband Deutscher Dentalsoftware Unternehmen. Mehr als 20 Jahre im Markt hat der VDDS nach eigenen Angaben die Anbieter von 80% aller Praxisprogrammen als Mitglieder. Das selbsternannte Ziel: "Gemeinsame IT-Standards". Da klingelt in den Ohren eines ehemaligen IT-Verbands-Pressechefs die ganze Sammlung der Alarmglocken. Die Argumentation ist - wie die Verbands-Website zeigt - Grundlage für das Geschäftsmodell: 'Der Verband entwickelt Schnittstellen zum sicheren Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen'. Das Geheimnis heißt "VDDS-Transfer" - die verbandseigene Umsatzspinne im Netz.

Die Health AG trifft eine weitreichende Entscheidung: für eine eigene, webbasierte Praxissteuerung. Nur, wer die Technik im Griff hat, kann Neues in den Markt bringen. Die Hamburger rüsten auf. In gut 2 Jahren wächst die Zahl der Mitarbeiter von 120 auf rd. 270 Profis - davon allein 80 interne und externe IT-Experten, die das Factoring-Unternehmen zur Tech-Company erweitern. Die Idee: eine webbasierte Praxissteuerung als Plattform zusammen mit einer KI-basierten Rechnungsprüfung. Im Februar 2016 läuft den Hamburgern der Zufall übern Weg: Mit der Norderstedter 5-Mann IT-Firma Nubologic kaufen sich die EOS-Profis das Grundgerüst für die künftige Businessplattform.

Alles, was der Teufel wie das Weihwasser meidet.

Ein niedriger 2-stelliger Millionenbetrag fließt bis heute in die Entwicklung. 30 Zahnarztpraxen gehören zu den "First Movern" - testen die Zukunft des Praxismanagements im Livebetrieb. Jan Schellenberger führt mit "Hēa" alles ein, was die Mitglieder des VDDS meiden, wie der Teufel das Weihwasser: cloudbasierte Skalierbarkeit, offene Schnittstellen, Bezahlung nach Patienten, die wichtigsten Features inklusive. Dazu eine Aufklärungs-App für die Beratung und Dokumentation - ohne extra Kosten. Allein mit der Service-App verdienen klassische Softwareanbieter zwischen 600,- und 1.200,- € - im Monat. 5 Jahre gibt sich das Hamburger Unternehmen Zeit, mit der neuen Praxissoftware wirtschaftlich erfolgreich zu sein.  


Terminmanagement inkl.: Die Praxissteuerung Hēa
Foto: EOS / Health AG
Für Praxen ist der Sprung in die digital-vernetzte Welt durchaus leistbar: Je nach Anzahl der Behandler schlagen rd. 5.500,- bis 9.500,- € Startinvestitionen zu Buche. Die monatlichen Kosten für den Cloud-Service liegen bei rd. 400,- € (für 1 Arzt in der Praxis) bis zu rd. 1.000,- € (für 3 Ärzte). Dazu kommen rd. 100,- € für die digitale Rechnungsprüfung namens "Hēa Analytics". Mit 9.000 Abrechnungsregeln überprüft die künstliche Intelligenz der Kölner Cognotect GmbH angeschlossenen Zahnärzten ihre Zahnarztrechnungen - unabhängig von neuer Praxissoftware. Einen Schritt weiter hilft Hēa Ratio, korrekte Rechnungen zu erstellen - mit fremder oder neuer Praxissoftware aus Hamburg.

Eine richtige Rechnung für alle Patienten.

Was banal klingt, ist der Schmerz jeder Krankenversicherung: unkorrekte, unvollständige und sogar unwahre Zahnarztabrechnungen. Die Spannbreite reicht von nicht weitergebildeten Abrechnungs-Mitarbeiter*innen bis zu Zahnärzten, die sich einen "Extraschluck aus der Pulle" genehmigen. Genau an diesem Punkt wird das Engagement der Hamburger durchaus kniffelig: 2 Mio. Rechnungen kaufen sie im Jahr auf - und ahnen schon heute, was alles nicht sauber aufgeführt wurde. Mit einer selbstlernenden Intelligenz aus Köln könnten die "schwarze Schafe" in Sekundenschnelle auffliegen. 

"Mir geht es einzig darum, Augenhöhe zwischen allen Beteiligten herzustellen", sagt Schellenberger. Denn für ihn geht es um die richtige Rechnung im Interesse des Patienten - und die gleiche Rechnung für die gleiche Leistung für alle Patienten. Stellt sich die Frage, warum ein Factoring-Dienstleister 80 Mann in der IT beschäftigt, mehr als 10 Mio. Euro für eine neue Praxissoftware an die Hand nimmt und sich mit dem Branchenverband der Software-Anbieter anlegt? Beim Stichwort Daten und Auswertung wird dem interessierten Leser klar: Es geht nicht um eine Software und nicht nur um eine Rechungsprüfung. Es geht darum, wer in Zukunft mit Zahnärzten erfolgreich zusammenarbeiten wird.

Alexa, ich habe eine Teilkrone eingesetzt. 


Health AG-Workshop mit Zahnarzt-Mitarbeitern
Foto: Health AG
Wenn wir jetzt Amazon Alexa oder Google Home mit ins Spiel bringen, fängt die Geschichte an, spannend zu werden. Das Szenario: Die Zahnärztin am Berliner Hohenzollerndamm spricht direkt nach der Behandlung ihre Tätigkeiten in einen Assistenten. Dieser wertet anhand von Millionen vorliegender Beispiele die richtigen Abrechnungspunkte nach aktuell 9.000 Regeln aus. Ein Webservice erstellt automatisch eine garantiert richtige Rechnung - eine Rechnung, über die sich Krankenversicherungen, Zahnarztpraxen und Versicherte nicht mehr streiten. Und auf Wunsch geht die zur Ratenzahlung automatisch zum Factoring an den Hamburger Lübeckertordamm.

Mehr als 600 Partner arbeiten im Programm "Co-Evolution" bereits zusammen mit der Health AG an der Zukunft einer vernetzen, automatisierten und kundenorientierten Zahnarztpraxis. Im Partnerprogramm engagieren sich Zahnarztpraxen und Praxismitarbeiter, entwickeln 4 mal im Jahr in Kreativlabs Lösungen für die Praxis der Zukunft. Schwere Zeiten für Branchenverbände, die auf einer proprietären Schnittstelle sitzen und hoffen, dass es die nächsten 10 Jahre weiterhin gut geht. Die Vorstände der Health AG wollten vor 3 Jahren ihren Nachteil als traditioneller Finanzdienstleister in den Vorteil einer Technologiefirma wandeln. Könnte sein, dass sich der Wind gerade dreht.






 Hamburg Digital Background: 

Health AG - Webbasierte Praxisverwaltung "Hēa":
http://www.healthag.de/praxissteuerung/

Health AG - Intelligenter Rechnungsservice "Hēa Ratio":
https://www.healthag.de/abrechnung/hea-ratio/

Health AG - Partnerprogramm "Co-Evolution":
http://co-evolution.jetzt/

Cognotect - Künstliche Intelligenz für Geschäftsprozesse:
http://www.cognotekt.com/

Mutterkonzern EOS-Gruppe bei Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/EOS_Gruppe

Mittwoch, 6. September 2017

HANSESTATEMENT: Ein digitaler Lotse auf der Hamburger Brücke.


Ein HAMBURG DIGITAL STATEMENT von
Herausgeber & Chefredakteur Thomas Keup

Die Digitalisierung ist in aller Munde: Keine Woche verging in diesem Jahr ohne einen Gipfel, eine Tagung oder ein Meetup rund um Industrien, Technologien und die Zusammenarbeit. Im Fokus Hamburger Events: die traditionellen Branchen Hafen & Logistik, Medien & Marketing und das Gesundheitswesen. Acceleratoren, Labs & Hubs stehen in den Startlöchern, um Hamburgs Industrien zu transformieren. Agenturen und Dienstleister laden in "digitale Kindergärten".


Foto: Urheber anonym
Die wirklich vielversprechenden Ansätze in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung laufen aktuell oft parallel oder konträr zueinander. Zu oft gilt auch bei der Digitalen Business Transformation noch "Mein Tanker, meine Container, mein Geschäft". Was braucht es, um die Schlagkraft und die Geschwindigkeit zu entwickeln, um im Wettbewerb der Digitalen Hubs in Deutschland nicht mit der nächsten Sturmflut weggespült zu werden? Ein Hamburg Digital Statement:


HANSEVALLEY-Chefredakteur Thomas Keup
Foto: Stefan Kny
Mehr als 250 Gäste aus Hamburg und Hangzhou trafen sich am 11. Juli d. J. zum Sino-German Digital Summit "D20 Forum" der internationalen Digitalberatung D-Group in der Handelskammer Hamburg. Nach spannenden Keynotes und tiefen Einblicken zur digitalen Zukunft in China und Deutschland stand fest: Das ist die globale Brücke Hamburgs in die digitale Welt! Nicht umsonst beteiligten sich Branchengrößen wie Airbus, NXP, Otto Group und Smaato ebenso an dem internationalen Brückenschlag, wie AliExpress, Alipay und We Doctor.

Am gleichen Tag referierte Dr. Burton Lee, Lektor für European Entrepreneurship & Innovation an der Stanford Engineering School, vor mehr als 200 Studenten, Professoren und Hamburgern an der Wirtschaftshochschule HSBA über die Erfolgsfaktoren des Silicon Valley. Das privatwirtschaftliche "Economic Growth Model" von Stanford und MIT kann Vorbild für eine digitale Hochschule in Hamburg sein, den kaufmännischen, technischen und intellektuellen Nachwuchs für das digitale Hamburg auszubilden.

Eine Digitalplattform für das digitale Hamburg.

Wenn das "D20 Forum" einen Grundstein für die digitale Seidenstraße zwischen "Elbvalley" und "Silicon Dragon" gelegt hat, und wenn die HSBA mit dem Support von Stanford Impulse für ein digitales Bildungsssystem im Interesse der Wirtschaft setzen kann - was braucht es, um die faszinierenden Ideen, die begeisterten Pioniere und die zukunftsweisenden Technologien in Hamburg zu orchestrieren, um die Geschwindigkeit und die Schlagkraft zu entwickeln, der es bedarf?

Eine übergeordnete "Digitalplattform" für Anwender wäre eine Grundlage für Hamburg - oberhalb der Digitalwirtschaft, oberhalb der Fokusbranchen und technologieübergreifend im Kontext von Produktion, Dienstleistungen und Verwaltung. Eine solche Digitalplattform bietet die Chance, visionär zu denken, strategisch zu planen und gemeinsam zu handeln - als vereinte Hamburger Plattform. Eine solche Plattform kann in Hamburg aus meiner Sicht als private Initiative wachsen und gedeihen.

Hamburg@work für das Digitale Hamburg.

Wir haben eine solche Plattform über viele Jahr
e schätzen gelernt: Hamburg@work hat in seiner 20-jährigen Erfolgsgeschichte immer wieder die Brücke geschlagen - von Startups über die Medien bis zur IT-Industrie und Anwendern. Das von Uwe Jens Neumann aufgebaute Netzwerk beeindruckt bis heute damit, die Interessen von etablierten und jungen Unternehmen und die Spannbreite von strategischer Linie bis tagesaktueller Umsetzung zu vereinen. Das sind Gemeinsamkeiten, auf der Neues erwachsen kann.


Eigenwerbung Hamburg@work
Wenn 80% aller Ideen, Ressourcen und Partner in unserer Stadt bereits vorhanden sind, sollten wir über eine Digitalplattform auf Basis von Hamburg@work sprechen - mit einer Fortentwicklung der beteiligten Generationen, der thematischen Schwerpunkte und der technologischen Möglichkeiten. Der Erhalt des Guten und die Ergänzung durch sinnvolle Neuerungen ist Leitgedanke von Generationen Hamburger Familienunternehmer. Ein Erfolgsmodell, das in der digital-vernetzten Welt kontinuierlicher Veränderungen mehr gilt, denn je.

Ein digitaler Kapitän auf der Brücke.

Visionäre Innovatoren gestalten in Labs und Hubs offen-vernetzte Unternehmenskulturen, zukunftsweisende Geschäftsmodelle und technologische Neuerungen. Engagierte Netzwerker in Logistikbranche und Onlinehandel, Medientechnologien und Gesundheitswesen verbinden etablierte Marktteilnehmer mit mutigen Jungunternehmen. Risikobereite Initiatoren und Investoren in Banking, Handel und Logistik bereiten mit Startup-Brutkästen den Nährboden für neue Produkte und Services.

Digital-Visionär Uwe Jens Neumann
Foto: Hamburg@Work
Aus mehr als 13 Jahren Technologie-Verankerung und über 25 Jahren Erfahrung in Wirtschaft und Politik bedarf es für mich einer weiteren Ebene: Wir brauchen eine Brücke mit einem Kapitän, der mehr ist als ein Chief Digital Officer. Es bedarf einer Plattform und einer Persönllichkeit, mit dem Background in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Startups, um die digitalen Initiativen zu lotsen - im Gesamtinteresse Hamburgs. Ich denke, Uwe Jens Neumann ist mit seiner Erfahrung prädestiniert, Hamburg in die digitale Zukunft lotsen zu können. 

Hamburgs führender Digitalexperte brachte es für mich im aktuellen Hamburg Digital Interview perfekt auf den Punkt:

"Es gibt so viele parallele Initiativen und Angebote, aber der Austausch zwischen den Clustern ist zu gering. Digitale Disruption entsteht aber gerade durch interdisziplinäres Denken."

Digitales Hamburg - mehr als Digitalwirtschaft.

Hamburg konkurriert in der Logistik mit Berlin (Smartcity Hub), Dortmund (Logistics Hub) und München (Mobility Hub), in den Medien mit Potsdam+Berlin (Mediatech Hub) und in den Finanzen mit Berlin (Fintech Hub), Frankfurt (Fintech Hub), Köln (Insurtech Hub) und München (Insurtech Hub) sowie bei neuen Technologien mit Darmstadt (Cybersecurity Hub), Karlsruhe (Artifical Intelligence Hub) und Stuttgart (Future Industries Hubs). 

Das Rennen ist eröffnet und kein Bürgermeister, kein Landesvater und kein Konzernvorstand wird auf Hamburg warten.

So sehr ich das Engagement der Verantwortlichen in Koalition, Opposition und Kammer schätze - wir brauchen das Engagement von Innovatoren, die Potentiale von Technologien, die Geschwindigkeit von Tech-Startups und die Verlässlichkeit von Familienunternehmen - orchestriert, um unsere Stadt zum Innovationshafen, zur vernetzten Smart City, zur digitalen Kaufmannsstadt und zur Mediatechmetropole fortzuentwickeln. Das ist etwas anderes, als ein "digitaler Kindergarten" oder "Digital Sucks".

Hinweise, Anregungen und Kritik zum Hamburg Digital Statement sind herzlich willkommen unter hamburg@hansevalley.de.


 Hamburg Digital Background 

HANSEPERSONALITY Uwe-Jens Neumann:
Wir wollen im Jahr 2025 DAS Digital-Cluster in der Metropolregion sein.

HANSEPERSONALITY Dr. Anjes Tjarks:
Aus dem Welthafen einen Innovationshafen machen.

Digitale Bildung, Digitaler Hafen, Ehrbare Zukunft:
HANSESTATEMENT: Perspektiven für Erwachsene in der digitalen Hansestadt.

Brosda, Horch, Lütgerath, Milde, Vogelsang, Vöpel:
HANSEPERSONALTY SPEZIAL: Die Hamburg-Frage an Hamburgs Meinungsführer

Corporate-Innovatoren bei HANSEVALLEY & HSBA:
NEXTHANSE: Die Digitale Hanse wird Augmented Reality.




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