Posts mit dem Label Accelerator werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Accelerator werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. Januar 2022

HANSEINVESTIGATION: Wer wird Millionär? Die 9-Millionen-Euro-Frage im Lummaland.

HAMBURG DIGITAL RECHERCHE
von Landeskorrespondent Gerd Kotoll

Das bisherige Team des "Premier Hubs" in der Hamburger Speicherstadt.
Foto: NMA/Twitter

Zwei allseits bekannte Startup-”Kümmerer” aus der Hamburger Speicherstadt, ein - Zitat - “Premier hub for startup-driven innovation in Europe”, ein SPD-Partei-Buddy an der Spitze der Finanzbehörde und neun Millionen Euro Steuergelder, die heimlich still und leise über den Tisch gehen sollten. Wie gesagt: sollten. Wenn sich dpa, Hamburger Morgenpost, Focus, Süddeutsche Zeitung und die taz mit Hamburger Startup-Filz - aka “Lummaland” - beschäftigen, schauen wir gern auch darauf. Leider fällt unser hoch geschätzter Kollege für politische Investigativberichte beim Hamburger Abendblatt in diesem Fall wegen "PR-Schreiberei" aus. Gerd Kotoll hat Fragen, die geklärt werden müssen:

Die zunehmenden Verstrickungen und Widersprüche in der intransparenten Mauschelei zwischen SPD-Finanzsenator Andreas Dressel und dem gern großmäulig auftretenden, bei Lichte betrachtet aber wohl eher substanzlosen, Partei-Buddy Nico Lumma, werfen mehr Fragen als Antworten auf. Eigentlich kennt man das als erfahrener Beobachter der politischen Szene in Hamburg bereits. Doch neun Millionen zu verschiebende Steuergelder sind eine Ansage und für die EU-Kommission ein juristisches Thema. Deswegen fragen wir mal bescheiden nach:


Die Junge Union bringt auf dem Punkt, was das Abendblatt sich nicht traut, auszusprechen:
Grafik: www.fb.com/juhamburg

1. Welche Abstimmungen hat es beim “Lummaland”-Millionen-Deal im Vorfeld zwischen der Wirtschafts- und der Finanzbehörde gegeben
?

Die Frage ist relevant, weil erstere einen seit 2016(!) von der Bürgerschaft beauftragten “Innovations- und Wachstumsfonds” mit einem Zielvolumen von 100 Mio. Euro im Herbst 2020 sang- und klanglos beerdigte, nachdem die beauftragten Finanz-Experten von Neuhaus Partners sich am Markt vor allem Abfuhren abholten und auch ein zuletzt noch angedachtes “First Closing” bei 35 Mio. Euro nicht umsetzbar war zu den Bedingungen, die sich die Beamten in der Wirtschaftsbehörde so vorstellten.


Offizielle Begründung für den Tod auf Raten: die Corona-Pandemie - mit allgemein schlechtem wirtschaftlichen Umfeld. Gern genommen für die eine oder andere “Beerdigung” von ungeliebten Projekten, ungeliebten Mitarbeitern oder ungeliebten Schulden. Schon damals stellten wir die Frage, wie es sein kann, dass die städtische Wirtschaftsförderung “Hamburg Invest” z. B. via LinkedIn gleichzeitig regelmäßig erfolgreiche Fundings von vornehmlich jungen Hamburger Unternehmen verkaufte.


In gut drei Monaten kamen so Erfolgsmeldungen von über 100 Mio. Euro zusammen, während die “Mutterbehörde” kommunizierte, dass das für einen Wachstumsfonds vielversprechender Jungunternehmern in der Internationalisierung nicht möglich gewesen sein soll. Dass nun gerade mit der Begründung “Corona” die hemdsärmelige Vergabe von 9 Mio. Euro seitens der Finanzbehörde zu erklären versucht wird, erscheint nicht nur deswegen merkwürdig.


2. Welche Kriterien haben konkret den Ausschlag gegeben, dass die Wahl auf den - nach eigenen Worten - “Nicht-Finanzmarkt-Experten”, dafür aber Duzfreund und Filz-Spezi Lumma fiel?

Wenn weder die Hamburger Förderbank IFB noch Neuhaus Partners bei relativ geringer staatlicher Beteiligung von geplanten 10 % einen Fonds für Later-Stage-Startups auf die Beine gestellt bekommen, warum soll das dann ausgerechnet ein völlig fach- und marktfremder (Social Media)-Marketing-Schaumschläger hinbekommen, dessen eigener Track Record offensichtlich - ähem - überschaubarererer ist?!

3. Haken wir auch hier einmal nach: Wie viel vom bisherigen Geschäftsmodell des NMA ist harter Fakt - und wie viel heiße Luft? Wie viele Startups wurden zu welchen Konditionen gefördert und haben für Hamburg wie viele Arbeitsplätze geschaffen? Wie viele gibt es überhaupt noch - Stichwort: tote Gäule?

Spoiler: Als Experten für das Einwerben von Kapital konnten sich Lumma & Co. eher nichts für ihren Lebenslauf abholen: Schon in der zweiten Runde ihres Marketing-Accelerators kamen statt der von NMA-Gründer Meinolf Ellers großzügig angekündigten bis zu 8 Mio. € offenbar viel weniger zusammen.

Wenn die CDU den Mund nicht aufbekommt, die Junge Union sagt, was ist.
Grafik: www.fb.com/juhamburg

4. Klingt doch irgendwie nach einem sehr persönlichen “Hamburg Corona-Rettungsschirm” für Lumma und seinen NMA, gell? #HHLLRS aka #HamburgLummalandRettungschirm

Da dreht sich nicht nur jedem Hamburger Kleinunternehmer, der gerade Hilfsgelder zurückzahlt, weil er sie zum Glück doch nicht benötigte, der Magen um, weil er diese auch noch hoch verzinsen muss. Von den vielen kleinen, hoch gelobten Ladeninhabern, die in den vergangenen fast zwei Jahren aufgeben mussten, ganz abgesehen. Sie werden sich herzlich bedanken, von Parteikumpel Dressel hängen gelassen worden zu sein, weil die Behörde mit der IFB hohe Mauern um die Hilfstöpfe gezogen hat.


5. Welche Ausstiegsszenarien gibt es eigentlich für die laut Senatsanfrage 1,3 Mio. € Management-Gelder, die gut 2,5 Mio. € Anwerbeprämien für Fintechs aus ganz Europa und die 5 Mio. Fondsmittel aka Wetteinsatz für das VC-Roulette?

Warum das wichtig ist? Z. B. für den Fall, dass die privat erwarteten 5-15 Mio. €  Fondseinlagen nicht eingeworben werden können (was nach der Vorgeschichte mit dem “Innovations- und Wachstumsfonds vielleicht ja doch sein könnte). Und wie sieht das aus, falls es doch zu Investitionen in Startups kommt? Welchen Plan gibt es für Folgeinvestments und Exitstrategien einschl. Rückzahlung der 5 Mio. € Wetteinsatz der Freien und Hansestadt? Es gibt doch einen, oder? ODER?

6. Welche Impulse darf man diesbezüglich vom “Hamburger Investoren Netzwerk” (ganz wichtig: in Hamburg mit #HIN abgekürzt) erwarten?


Das unter dem Dach der IFB noch zu Zeiten des nicht finanziert bekommenen “Innovations- und Wachstumsfonds” aus der Taufe gehobene Netzwerk, mit bislang einer(!) bekannten Netzwerk-Veranstaltung, hat man seitdem nicht mehr wahrgenommen. Hanseatische Zurückhaltung? Corona? Heiße Luft? Man weiß es nicht, man ahnt es nur … Übrigens: Die Business Angel in Schleswig-Holstein investierten mit ihrem gemeinsamen Netzwerk im abgelaufenen Jahr mal kurz 5 Mio. € vornehmlich in Startups im echten Norden.

7. Welche alternativen Kandidaten zur eiligst umfirmierten NMA.VC GmbH standen eigentlich, wenigstens potenziell auf der Liste? Hätte da nicht ganz vorne die IFB landen müssen?

Mal davon abgesehen, dass Lumma nicht nur im Beirat der Kasse Hamburg sitzt, sondern auch bei der IFB hinter den Kulissen im Vergabeausschuss für Startup-Förderungen mitfilzt - pardon - mitwirkt. Die IFB ist nach eigener Aussage der “größte Finanzierer und Investor von Ideen junger Unternehmen in Hamburg”. Das klingt fast so schön wie “Premier hub for startup-driven innovation” - s. o. Zwar kann die Förderbank mit ihren staatlich vergebenen 25 Mio. Euro nicht die Aufzählungen von Hamburg Invest (vgl. 100 Mio. €) toppen, aber hey: was sind schon 9, 25 oder 100 Mio Euro, hm? Da wollen wir jetzt auch nicht so kleinlich sein.

8. Bleibt die Frage nach dem weiteren Personal: 


Bislang ist nicht viel bekannt, wofür Lumma und sein NMA-Spezi satte 1,3 Mio. in nur einem Jahr verbraten dürfen-können-müssen. Sind ja zeitlich gebundene Steuergelder aus dem Corona-Haushalt bis Ende 2022. Die juniorigen Mitarbeiter*innen - sprich eine Marketing-“Direktorin” und ihr Ex-Kollege, ein Junior-”Manager” mit ein paar Monaten Praktikum hier und da - können es ja wohl nicht sein. Oder ist das auch gar nicht geplant, weil es schlicht um die persönliche Rettung Lummas geht - Stichwort: #HHLLRS? 


Diese Vermutung kann man auch deswegen bekommen, weil das “Konzept” der NMA-VC - soweit bekannt - eine persönliche Beteiligung der Geschäftsführer - anders als bei professionellen Investoren - nicht vorsieht, wie nicht nur die Kollegen der Hamburger Morgenpost unter Berufung auf den langjährigen Finanzprofi Thorsten Teichert meldeten (ja, ja, es gibt sie wirklich, die Finanzexperten).

Wir sind auf die Antworten gespannt. Vor und hinter den Kulissen. Oder gibt es - mehr oder weniger - klare Worte nur bei einer “Schönwetterlage” vor der Landespressekonferenz bzw. in eiligst zusammengetackerten PR-Artikeln mit heroischen Werbefotos, nachdem man von der Morgenpost unerwartet aus den Lummaland-Millionenträumen aufgeschreckt wurde? Wir bleiben dran. Und das ist ein Versprechen.

* * *

Hanse Digital Redaktion:


5.000,- € Belohnung zur Aufklärung des 9 Mio. € schweren Hamburger SPD-Subventionsskandals:

hansevalley.de/2022/01/hanseinvestigation-whistleblower-recherche.html


 Hanse Digital Background: 


Das Hanse Recherche Magazin HANSEINVESTIGATION:
hanseinvestigation.de/

Das Hanse Startup Magazin HANSESTARTUPS:
hansestartups.de/


Mittwoch, 5. Januar 2022

5.000,- € Belohnung zur Aufklärung des 9 Mio. € schweren Hamburger SPD-Subventionsskandals.

HANSE DIGITAL RECHERCHE
- Update 13.01.2021 -


"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher."
- Bertold Brecht, Deutscher Dramatiker, 1890-1977 -



Hamburg, 5. Januar 2022: Das Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY lobt eine Prämie i. H. v. insgesamt 5.000,- € - in Worten: fünftausend Euro - zur umfassenden Aufklärung des millionenschweren SPD-Subventionsskandals um den Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel und den Geschäftsführer des "Next Media Accelerators" Nico Lumma aus. 

Die Belohnung bleibt ausgelobt bis zur Veröffentlichung der bislang geheimgehaltenen Vergabeakte, der Prüfung durch Vergaberechtler und der abschließenden, vergaberechtlichen Beurteilung der geplanten freihändigen Vergabe von 9 Mio. € für einen Fintech-Accelerator unter den SPD-Parteifreunden Dressel und Lumma.

Die Prämie wird im Rahmen einer Hanse Digital Recherche des Recherchemagazins HANSEINVESTIGATION Tippgebern oder Whistleblowern anteilig pro Person i. H. v. bis zu 2.000,- € ausgezahlt, die qualifizierte Informationen über den SPD-Subventionsskandal mit besonderem Augenmerk auf die freihändige Vergabe von 9 Mio. € Hamburger Coronahilfsgelder aus dem Landeshaushalt für einen Fintech-Accelerator liefern können.

Das Ziel des Ankaufs relevanter Informationen ist die Klärung eines haushalts- und/oder vergaberechtlichen bzw. gesellschaftlich und sozial relevanten Verstoßes der federführend beteiligten Hamburger SPD-Parteigenossen und mit ihnen verbundener Handlungsgehilfen im Umfeld der Hamburger Finanzbehörde, der Hamburger Finanzwirtschaft und des Startup-Accelerators „NMA“.

Die Redaktionsleitung von HANSEVALLEY ruft insbesondere aktuelle und/oder frühere Mitarbeiter involvierter Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hamburger Finanzwirtschaft und der Hamburger Startupszene auf, sich vertrauensvoll mit relevanten Informationen an die Redaktionsleitung des Hanse Digital Magazins zu wenden.

Die übermittelten Informationen dürfen zuvor nicht zur Nutzung und/oder Veröffentlichung an Dritte (z. B. an berichterstattende Medien oder Oppositionsparteien in der Hamburgischen Bürgerschaft) zur Verfügung gestellt worden sein. HANSEVALLEY erhält das Recht zur uneingeschränkten Nutzung inkl. teilweiser oder vollständiger Veröffentlichung sowie der Vergabe von Nutzungsrechten an weitere Medien unter Berücksichtigung des Quellenschutzes.

Die schriftlich oder persönlich übermittelten Informationen müssen fachlich nachvollziehbar sein und durch mindestens eine zweite Quelle bzw. die Vorlage untermauernder Unterlagen bestätigt werden. Redakteure von HANSEVALLEY werden die Informationen nach journalistischen Kriterien prüfen, auf ihre Glaubwürdigkeit hin einstufen und diskriminierungsfrei bewerten.

Die vertrauliche Bereitstellung von Informationen für die Recherche, Redaktion und Veröffentlichung durch das Hanse Digital Magazin HANSEVALLEY unterliegt dem besonderen Informantenschutz journalistisch tätiger Einrichtungen gemäß Zeugnisverweigerungsrecht nach § 53 Abs. 1 Nr. 5 Strafprozessordnung (StPO). Redaktionelle Mitarbeiter von HANSEVALLEY verpflichten sich darüber hinaus dem Deutschen Pressekodex des Presserats.

Dies umfasst insbesondere die wahrheitsgemäße Berichterstattung gemäß §1, die sorgfältige Recherche gemäß §2 sowie den Schutz der Vertraulichkeit und personenbezogener Daten im Rahmen des Redaktionsgeheimnisses gemäß §5. Die Redaktion verpflichtet sich weitergehend dem Hanse Digital Codex HANSECODEX, vor allem einer von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unabhängigen und unvoreingenommenen Berichterstattung. 

Die Redaktion von HANSEVALLEY behält sich vor, straf- und/oder zivilrechtlich relevante Informationen nach Bekanntwerden und Bewertung zu einer Anzeige zu bringen und ggf. der zuständigen Staatsanwaltschaft für weitergehende Ermittlungen und ein Verfahren unter Berücksichtigung des besonderen Informantenschutzes zur Verfügung zu stellen.

HANSEVALLEY unterliegt dem deutschen Medienrecht - u. a. in Bezug auf Meinungsfreiheit, Rezipienten- und Pressefreiheit, das Nutzungs- sowie das Urheberrecht. HANSEVALLEY bringt persönliche und öffentlich verbreitete Beleidigungen, üble Nachreden und Verleumdungen sowohl gegen Protagonisten als auch gegen Mitglieder der Redaktion gemäß Persönlichkeitsrechten § 184b in Verbindung mit 184d, § 185 bzw. § 187 sowie gemäß § 1 Abs. 3 NetzDG ausnahmslos zur Strafanzeige. Gerichtsstand ist Berlin.

Hinweise, Hintergründe und Dokumente übermitteln Sie bitte über diese Kontaktdaten: 

HANSEINVESTIGATION - Das Hanse Recherche Magazin
Redaktion: 040 / 22 86 30 40


 Hanse Digital Redaktion: 

HANSEVALLEY hat einen Fragenkatalog zum Subventionsskandal bei den Hamburger SPD-Parteigenossen:

HANSEINVESTIGATION: Wer wird Millionär? Die 9-Millionen-Euro-Frage im Lummaland.

*  *  *

Sonntag, 29. September 2019

HANSEPERSONALITY Christoph Lymbersky: Die Chance, eine neue Technologie für die Wirtschaft zu gewinnen.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Geschäftsführer Christoph Lymbersky im Gespräch mit Peter Tschentscher.
Foto: HANSEVALLEY

Mit mehr als 750 Teilnehmern aus aller Welt, 80 Referenten aus EU, UN und Club of Rome, mit hoffnungsvollen Hochtechnologie-Startups, hochspezialisierten Blockchain-Dienstleistern und hochkarätigen Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft ist die BLOCKCHANCE Conference 2019 in Hamburg auf Anhieb zu einer der wichtigsten Netzwerk-Plattformen der nationalen und internationalen Blockchain-Szene geworden. 

Neben dem ersten, lizenzierten Bitcoin-Geldautomaten Deutschlands machte der neue, Hamburger Blockchain Fonds BLOCKCHANCE Ventures von sich reden. Der privat initiierte Venture Capital-Anbieter stellte sich im Rahmen der internationalen Blockchain-Konferenz der internationalen Tech-Community, der Hamburger Spitzen aus Politik und Digitalbranche und der Fach- und Wirtschaftspresse vor. Unser HANSEPERSONALTIY ist BLOCKCHANCE Ventures Co-Founder und Geschäftsführer Christoph Lymbersky:

Ihr seid auf der BLOCKCHANCE Konferenz offiziell gestartet, damals noch unter dem Namen BlockRock Ventures. Wie kommt es zu dem neuen Namen, der ja sehr ähnlich dem der Konferenz von Fabian Friedrich ist?

Das ist richtig, die Ähnlichkeit ist auch beabsichtigt. Nach der Konferenz, die für uns ja auch ein Auftakt war, mit dem Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen, haben sich sehr viele Dinge und tolle Chancen ergeben. Eine davon ist, dass Fabian mit seiner BLOCKCHANCE-Firma bei uns eingestiegen ist und damit unser Ziel, ein ganzheitliches Ökosystem aufzubauen, noch viel näher gerückt ist. 

BLOCKCHANCE Ventures stellt Kapital, Erfahrungen und Acceleration-Services zur Verfügung.

Dieses Ökosystem heißt BLOCKCHANCE und bietet Gründern eine einmalige Plattform, Ihr Unternehmen schnell und gezielt aufzubauen. Die BLOCKCHANCE Conference bringt dafür die Welt nach Hamburg und stellt ein einzigartiges Netzwerk zur Verfügung. BLOCKCHANCE Ventures stellt das nötige Kapital, Erfahrungen und Acceleration Services zur Verfügung, um Blockchain-Unternehmen erfolgreich und nachhaltig zu skalieren.

Die BLOCKCHANCE Konferenz 2019 war die Premierenplattform für den Venture Fonds in Hamburg. Wie war das Feedback auf die geplanten Ventures Capital-Aktivitäten an Eurem Stand und auf die Medienberichterstattung in Handelsblatt & Co.?

Wir waren sehr angetan von dem äußerst positiven Feedback. So konnten wir in der BLOCKCHANCE Anwendermesse sehr interessante Gespräche mit Startups führen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir haben ein paar Blockchain-Produktindeen kennengelernt, in die wir sofort hätten investieren können. 

Blockchain-Hub für Startups in der Pre-Seed-, Seed- und Early Stage-Phase.

Darüber hinaus ist die BLOCKCHANCE Konferenz für uns eine erstklassige Plattform, auf der wir unsere Planungen für einen Blockchain-Hub für Startups in der Pre-Seed-, Seed- und Early Stage-Phase vorstellen konnten - ob beim Rundgang des Ersten Bürgermeisters, bei unserer Präsentation auf der großen Bühne oder auf der Programm-Pressekonferenz bei Osborne Clarke.

Gehen wir gemeinsam ans Eingemachte: Was ist BLOCKCHANCE Ventures und was können Blockchain-Startups von Euch konkret erwarten? Schließlich ist die Entwicklung der Technologie laut Gartner noch in einer sehr frühen Phase. 

Absolut! Wir erwarten in diesem und im kommenden Jahr eine erste, kleinere Welle an Blockchain-Startups, die in den Markt drängen. Genau darauf bereiten wir uns jetzt vor: BLOCKCHANCE Ventures ist in aller erster Linie ein Frühphasen-Investor für Hochtechnologie-Startups rund um die Blockchain und weitere Distributed Ledger-Technologien. Wir planen sowohl in Deutschland als auch europaweit in zukunftweisende Ideen und Konzepte zu investieren. Dies können im Early Stage-Bereich bis zu 1 Mio. € sein. 

Wir laden pro Jahr bis zu 3 Startups ein, ihr Produkt zu bauen und ihr Geschäft zu entwickeln.

Im Blickfeld der Blockchain-Community und unserer Hamburger Partner steht darüber hinaus unser 2. Element, dass eigentlich den Beginn macht: der Blockchain-Accelerator. Hier laden wir pro Jahr bis zu 3 Startups aus ganz Europa nach Hamburg ein, ihr Produkt zu bauen und ihr Geschäft zu entwickeln. In der Ausbaustufe werden bis zu 30 Startups im Hub arbeiten. Dafür unterstützen wir ein Team über ein Jahr mit bis zu 300.000,- € plus Support in Rechtsfragen, Personal, Marketing und PR im Wert von mehr als 80.000,- €. 

Acceleratoren gibt es bekanntermaßen wie Sand am Meer. Kaum eine Region, kaum ein Thema, dass nicht seine Startup-Brutkästen hat, in Hamburg u. a. in den Themen Online-Marketing, E-Commerce oder Letzte Meile. Warum sollte ich als Gründer mit einer spannenden Idee zu BLOCKCHANCE Ventures kommen - und nicht nach Berlin gehen? 

Unsere Recherche der deutschen und europäischen Acceleratoren-Landschaft hat gezeigt, dass die meisten Hubs und Labs dieser Art nicht wirklich funktionieren. Dies hat vor allem 2 Gründe: Zum Einen ist die Zeit der Betreuung mit 3 bis 6 Monaten zu kurz und zu oberflächlich, um wirklich ein Produkt zu entwickeln und sein Business-Modell auszureifen. In der kurzen Zeit können die Startups bestenfalls ihren Pitch feinschleifen und werden dann schon vom nächsten Batch abgelöst. 

Ein Teufelskreislauf, der zu Lasten des Produkts, der Professionalisierung und des Teams geht ...

Zum Zweiten ist die finanzielle Unterstützung mit 20.000,- oder 30.000,- € für eine frühzeitige Unterstützung viel zu niedrig - von 10% Anteilen, die bereits abgegeben werden müssen, ganz abgesehen. Die Folge: Die Gründer müssen sowohl während des Programms als auch danach ständig auf Pitch-Contests präsentieren, um überhaupt ihre Miete bezahlen zu können. Das ist ein Teufelskreislauf, der zu Lasten des Produkts, der Professionalisierung und des Teams geht. 

Nochmal nachgefasst: Was macht Ihr im Kern anders, als die anderen? Und was macht Euch sicher, mit einer eigenen Ausrichtung des Venture Capital-Themas für Hightech-Startups besser zu liegen, als andere große und kleinere Programme mit z. T. namhaften Investoren?  

Wir haben 2 übergeordnete Ziele, die unser Handeln bestimmen: 1. Wir wollen das Kapital unserer Fonds-Investoren nicht verbrennen, sondern es nachhaltig mehren. Und 2. Wir wollen die Zeit, die Energie und das Engagement hoffnungsvoller Gründer, ihrer Teams und Tech-Experten nicht vergeuden, indem wir sie auf eine Schiene setzen, die sie in die Sackgasse führen kann. 

1. Zeit und 2. Kapital. Beides wollen wir echten Potenzials zur Verfügung stellen.

Damit aus einer hoffnungsvollen Idee ein marktreifes Produkt und eine erfolgversprechende Vermarktung werden, bedarf es aus unserer Sicht unterm Strich 2 Dinge: 1. Zeit und 2. Kapital. Beides wollen wir echten Potenzials zur Verfügung stellen. Und da wir mit unserem langjährigen VC-Know how vorher sorgfältig auswählen, müssen wir keinen "Durchlauferhitzer" betreiben, der für alle Seiten langfristig zu einer Enttäuschung werden kann. 

Du hast von Fonds gesprochen und von Eurem langjährigen Know how in der Finanzwirtschaft. Gib uns einen kleinen Einblick, mit welchem Background ihr Eurer Unternehmen startet, wer mit an Board ist und wie das für Hightech-Startups spannend sein kann?

BLOCKCHANCE Ventures ist in erster Linie Teamwork. Mit Fabian Friedrich haben wir einen erfolgreichen Seriengründer, langjährigen Marketer und wichtigen Netzwerker der Europäischen Blockchain-Community an Board. Fabian ist Veranstalter der BLOCKCHANCE Conference, Mitgründer des Hanseatic Blockchain Institutes und bringt die Tech- und Business-Szene ein einen Tisch - und den unserer Portfolio-Unternehmen. 

Dieses Know- und Do how ist Gold wert für den Aufbau eines Technologie-Programms. 

Ich selbst bringe eine Reihe von Jahren praktischer Erfahrung im Bereich Venture Capital mit, u. a. bei Deutsche Telekom Capital Partners, T-Venture, M2P Consulting und Global Ventures. Als verantwortlicher Partner und Geschäftsführer kenne ich das Venture Capital Thema von der Gründung und dem Management eines Fonds über die passende Investmentstrategie bis zum Thema Exit. Ich bin überzeugt, dies wird für unsere Investoren wie für unsere Ventures eine sehr hilfreiche Grundlage sein. 

Dann müssen wir über die nächsten Schritte sprechen: Wann werden Eure Investment-Möglichkeiten stehen, wann könnt Ihr in die ersten Startups investieren und wie sieht die Zeitachse für das Programm insgesamt aus? 

Das Wichtigste vorweg: Wir wollen - wenn alles gut geht - mit Beginn des 2. Quartals 2020 die ersten Startups in den BLOCKCHANCE Hub nach Hamburg einladen und unterstützen, also Anfang April 2020. Davor ist allerdings noch viel Arbeit zu leisten: Wir planen 2 Fonds mit 5 Mio. € für die Pre-Seed-Phase und 30 Mio. € für die Seed- und Early-Stage-Finanzierung. Wir gehen davon aus, diese Fonds bis zum Jahresende durch die Finanzaufsicht genehmigen lassen zu können. 

Die Strategie ist am Ende nachhaltiger für die Startups und gewinnversprechender für die Investoren.

Unser Programm ist auf bis zu 2 Jahre ausgelegt. In dieser Zeit nehmen wir den Gründern alles ab, was Sie davon abhalten könnte, ihre Firma aufzubauen. Hierfür bieten wir Ihnen viele Acceleration-Services und genug Kapital, um das zu tun was sie am besten können: ihr Produkt entwickeln. Diese Strategie ist am Ende nachhaltiger für die Startups und gewinnversprechender für die Investoren, da wir aktiv mitarbeiten, die Unternehmen erfolgreich zu machen. 

Wir setzen weniger auf "Quick Wins", sondern für alle Seiten nachhaltige Investments. 

Hierfür werfen wir alles in die Waagschale, was die BLOCKCHANCE-Plattform und das Netzwerk zu bieten haben. Damit ist auch klar, dass wir weniger auf "Quick Wins" setzen, sondern für alle Seiten nachhaltige Investments eingehen wollen. Ich bin der Überzeugung, dies ist für ein Hochtechnologie- und Wirtschaftsthema genau der richtige Ansatz. 

Jetzt haben wir einigen Startups den Mund wässerig gemacht: Wer kann sich bei Euch bewerben, ab wann kann man sein Slidedeck einschicken und wer ist besonders interessant für Euch und die Unterstützung "Made in Hamburg"?  

Die Blockchain und weitere Distributed Ledger-Technologien werden aus unserer Sicht ihr Potenzial insbesondere in wichtigen Leitbranchen, wie der Finanzwirtschaft, dem Handel und der Logistik oder auch in der Automobilwirtschaft entfalten können. Daher sind Ideen für B2B-Geschäftsmodelle natürlich besonders interessant für uns. Aber wir schränken uns in keiner Weise ein. Wichtig ist die Idee und die geplante Umsetzung - und da lassen wir uns gern überraschen. 

Wir möchten interessante Gründer gern persönlich kennenlernen.

Bewerbungen für BLOCKCHANCE Ventures können ab sofort jederzeit eingereicht werden. Wir haben auf unserer neuen Homepage unter www.blockchance.vc alle wichtigen Kontaktdaten und stehen für ein Telefonat oder einen Kaffee gern persönlich zur Verfügung. Denn wir möchten interessante Gründer gern persönlich kennenlernen. Es ist kein Geheimnis, dass neben der Idee das Team den Ausschlag für den Erfolg gibt. 

Ihr habt als Gründer viele Jahre weitreichender Erfahrungen im Geschäftsleben rund um Alster und Elbe. Hand aufs Herz: Was läuft aus Eurer Sicht in Sachen Tech-Startups, Startup-Förderung und Innovationen heute schon richtig gut? Und wo wünscht Ihr auch - nicht zuletzt für das Thema Blockchain - aktiven Support der Stadt?

Die BLOCKCHANCE Conference 2019 hat gezeigt: Blockchain ist auf der Tagesordnung des Ersten Bürgermeisters ebenso, wie des Wirtschaftssenators. Der Support der Konferenz und damit des Themas war hervorragend. Jetzt geht es um die Verankerung der Community auf dem Weg zur Blockchain-Metropole. Hier kann die Stadt in der Unterstützung der Technologie-Unternehmen, der Branchenvereinigung und der Community Akzente setzen. 

Anschubförderung ist ebenso wichtig, wie Ausdauer und die richtigen Akzente in der Innovationspolitik.

Hamburg hat die einmalige Chance, ein neues, allumfassendes Technologiethema für seine Wirtschaft zu gewinnen und die digital-vernetzte Zukunft seiner Leitbranchen zu fördern. Dabei ist die Anschubförderung ebenso wichtig, wie Ausdauer und die richtigen Akzente in der Innovationspolitik. Dass der Senat das Thema in seine Innovationsstrategie aufnehmen will, ist für mich ein guter und richtiger Schritt. 

*  *  *

Herzlichen Dank für die offenen Worte!
Das Interview führte Thomas Keup

 Hamburg Digital Background: 

BLOCKCHANCE Ventures:

BLOCKCHANCE Conference:

Hanseatic Blockchance Institute:

Freitag, 16. August 2019

HANSEBLOCKCHAIN: Internationale Blockchain-Community tagt in der Handelskammer

HAMBURG BLOCKCHAIN MAGAZIN

Die global-vernetzte Blockchain - Vertrauen ist die Zukunft im Internet.
Foto: HANSEVALLEY

Mit mehr als 750 Wissenschaftlern, Technologieexperten und Wirtschaftsvertretern, Politikern und Medienvertretern aus Hamburg, Deutschland, Europa und aller Welt ist am Freitag-Morgen in der Handelskammer Hamburg die 2. BLOCKCHANCE Conference eröffnet worden. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eröffnete als Schirmherr mit einem Grußwort die deutschlandweit größte Fachtagung für die global-verteilte Datenbank-Technologie:


Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher:
"Damals gab es in Hamburg den Letter of Credit -
heute kann es die Blockchain werden."
Foto: HANSEVALLEY


Blockchain ist eine zukunftsweisende Technologie, die immer breitere Anwendung findet. Datensicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit sind gerade in der digitalen Welt von großer Bedeutung. Die hochkarätig besetzte BLOCKCHANCE Conference unterstreicht das wachsende Interesse an dieser Technologie, die wir für die Digitalisierung und Innovation in Hamburg nutzen wollen.” Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher bringt die Bedeutung der - laut The Economist - globalen "Trust machine" auf dem Punkt.


Die weitreichende Entwicklung der verteilten Datenbank-Technologie für die Hamburger Unternehmen aus traditionellen Branchen wie der Logistik und dem Energiehandel pointierte Heiko Wandrey, Vorsitzender des Innovationsausschusses der Handelskammer, zur Eröffnung im Albert-Schäfer-Saal der "Neuen Börse" auf den Punkt:


Die Handelskammer ist Gastgeber für die Zukunftstechnologie Blockchain.
Foto: Handelskammer Hamburg

Die Blockchain-Technologie wird immer wichtiger für Unternehmen aller Größen und aller Branchen – auf der ganzen Welt und natürlich auch in Hamburg. Besonders im Bereich der Logistik und der Energie gibt es viele innovative und erfolgreiche Projekte und ich bin sicher, dass andere Branchen bald nachziehen werden. Als Handelskammer unterstützen wir mit dem ’Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum’ vor allem kleine und mittlere Unternehmen dabei, das ökonomische Potenzial dieser vielversprechenden Technologie zu erkennen und im eigenen Betrieb Anwendungsbereiche zu finden.


Was lokale Multimedia-Veteranen der 12%-SPD für eine Sternschnuppe ohne nachhaltige Bedeutung halten und wem Startup-Netzwerke jetzt kopflos hinterher hecheln, ist an der alt eingesessenen E-Commerce- und Online-Marketing-Szene rund um Binnen- und Außenalster längst vorbeigezogen. Dazu Fabian Friedrich, Veranstalter der BLOCKCHANCE Conference Hamburg:


Initiator und Veranstalter Fabian Friedrich.
Foto: Karsten Eichhorn

“Mit mehr als 50 vornehmlich jungen Unternehmen, 5 Veranstaltern von führenden Konferenzen und Netzwerken, 3 wissenschaftlichen Einrichtungen, einem eigenen Branchenverband und zahlreichen namhaften Anwendern in Produktion, Handel und Dienstleistung entwickelt sich Hamburg zu einem der führenden Standorte für die Blockchain-Technologie in Deutschland. Was vor einem Jahr eine Vision war, wird durch praktische Forschung, Pilotprojekte und die Beteiligung der Industrie zu einem Alleinstellungsmerkmal der Freien und Hansestadt Hamburg."

Von 0 auf 100: Die Blockchance-Konferenz in Hamburg:
750+ Gäste aus aller Welt aus Politik, Wirtschaft + Gesellschaft.
Foto: HANSEVALLEY


Die internationale BLOCKCHANCE Conference ist nicht allein: Führend engagierte Technologie- und Beratungsunternehmen wie IBM, Deloitte, Osborne Clarke und Sopra Steria supporten die Wirtschafts- und Gesellschaftskonferenz ebenso, wie maßgebliche Netzwerke an Alster und Elbe, z. B. das Digitalcluster Hamburg@work, die CIO- und CDO-Vereinigung IT-Executive Club Hamburg, der Finanzplatz Hamburg, ThIS! The Interface Society und der VDI Hamburg.

"Dank der engagierten Unterstützung starker und visionärer Partner aus Wirtschaft und Politik ist die BLOCKCHANCE Conference ein entscheidender Treffpunkt für Technologie, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Kontext der dezentral vernetzten Datenbank-Technologie. Wir freuen uns, mit dieser Plattform unsere Stadt mit ihrer starken Wirtschaft, ihrer Verwaltung und der Gesellschaft zu unterstützen, in die digital-vernetzte Zukunft zu starten.”


Eines der Highlights auf der BLOCKCHANCE 2019:
Der 1. Bitcoin-Geldautomat von Sutor Bank und Spot9.
Foto: HANSEVALLEY

Internationale Keynotes, Diskussionen und Panels zur vernetzten Zukunft
Mit 77 Sprechern aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden ebenso, wie aus China, Dubai und den Vereinigten Staaten sowie mit ihren 16 Panels ist die "BLOCKCHANCE" eine der größten Konferenzen in Deutschland zu den technologischen Möglichkeiten und gesellschaftlichen Konsequenzen der globalen Distributed Ledger Technologien. Die Auftakt-Keynote hielt am Morgen Marc Buckley, Advocat des UN-Entwicklungsprogramms SDG für Nachhaltigkeitsziele und Experte des Weltwirtschaftsforums.

Globale Chancen, Facebook’s Libra und die deutsche Automobilindustrie

Zu den weiteren Highlights der 2-tägigen Konferenz mit über 20 nationalen und internationalen Ausstellern gehören internationale Keynotes von Vertretern des Club of Rome, der Europäischen Kommission und der Vereinten Nationen, Talks und ein exklusives Panel mit 5 namhaften Experten zur geplanten Corporate Money Libra von Facebook sowie eine Diskussion mit Innovatoren von BMW, Daimler und VW zum Einsatz der Blockchain-Technologie in der deutschen Automobilindustrie.


Politik trifft Blockchain Startup-Förderung für Hamburg:
Peter Tschentscher lernt BlockRock Ventures kennen.
Foto: HANSEVALLEY

Hamburgs Blockchain-Accelerator und Startup-Contest mit 50.000,- €

Besondere Aufmerksamkeit richtet die BLOCKCHANCE auf das Thema Startup-Förderung. Im Rahmen einer Keynote gibt der Presenting Partner BlockRock Ventures Accelerator am Freitag-Nachmittag seinen Einstand. Der internationale Investor und Startup-Förderer Evan Luthra (Startup Studio) stiftet für den "BC19 Evan Luthra Startup Award" ein Preisgeld von 50.000,- € für den Sieger des Pitch-Wettbewerbs am 2. Konferenztag.

Willkommen im Hamburger "Blockchain Kindergarten" für jedermann

Für alle Neugierigen First Mover, Early Adaptor und Techis bietet die BLOCKCHANCE am Samstag zwischen 12.00 und 15.00 Uhr kostenfreien Eintritt zur integrierten Messe. Dann erklären 5 Schüler im "Blockchain Kindergarten" allen Interessenten auf Einladung des Hanseatic Blockchain Instituts die global-vernetzte Datenbank-Technologie, gefolgt von einer praktischen Mitmach-Session, seine ganz persönliche Blockchain zu bauen und gleich mit nach Hause nehmen zu können.

Einer der jüngsten Blockchain-Fans auf der Konferenz:
Der Hamburger MOIA-Hund "Karl".
Foto: HANSEVALLEY

*   *   *

 Hamburg Digital Background: 

BLOCKCHANCE Conference Hamburg 2019
www.blockchance.eu

BlockRock Ventures Accelerator, Hamburg
www.blockrock.eu

Blockchain Summer Hamburg 2019
www.blockchainsummer.com

Hanseatic Blockchain Institute, Hamburg
www.blockchaininstitute.eu

Blockchain Research Lab, Hamburg
http://www.blockchainresearchlab.org