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Sonntag, 10. September 2017

HANSEPERSONALITY Adrian Ulrich: Wir wollen, dass möglichst viele auf der digitalen Bugwelle reiten.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Die Hamburger Handelskammer auf dem Weg in die Zukunft: Nach der Kammerwahl und dem "Rebellensieg" geht es an die Arbeit: Die altehrwürdige Vertretung muss sich umfassend modernisieren - in ihrer Organisation ebenso wie gegenüber der Unternehmerschaft. Ein Schlüsselelement ist die Digitalisierung.


Die drei Wahlbündnisse haben in unseren "Digitalen Wahlprüfsteinen" ihre Positionen zur digitalen Zukunft von Kammer und Wirtschaft platziert. Was passiert am Adolphsplatz, damit Hamburg nicht ins Hintertreffen gerät und die Kammer zukunftsfähig wird? Unser HANSEPERSONALITY ist Adrian Ulrich, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung IT, Medien und Kreativwirtschaft der Handelskammer Hamburg:

EIN RÜCKBLICK:


Handelskammer-Digitalisierer Adrian Ulrich
Foto: Christian Stelling
Am 1. November vergangenen Jahres hat das "Kompetenzzentrum Hamburg – Mittelstand 4.0" seine Arbeit aufgenommen. Neben gemeinsamen Veranstaltungen stehen Projekte mit dem Hamburger Mittelstand im Fokus des 3-jährigen Projektzeitraums. Wie weit ist die Hamburger Wirtschaft bereits involviert, sich für die digital-vernetzte Geschäftswelt fit zu machen?

Über 90 Prozent unser Mitgliedsunternehmen sind nach eigenem Bekunden in ihren Geschäfts- und Arbeitsprozessen von der Digitalisierung betroffen. Positiv ist dabei, dass mehr als Drei-Viertel der Unternehmen in der Digitalisierung tendenziell eine große Chance für sich sehen. Hilfe wird jedoch benötigt, die digitale Transformation in den Unternehmen konkret umzusetzen. Mit unserem "Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum“ begleiten wir Unternehmen bei ihren Digitalisierungsprojekten vor Ort. Die Nachfrage von Seiten der Unternehmen ist bereits jetzt größer, als unser Angebot.

Aktuell begleiten wir Projekte in rund 10 mittelständischen Unternehmen. Dabei geht es sowohl um den Einsatz von cyber-physischen Systemen, etwa zur automatisierten Lokalisierung von Waren im Lagerbereich, als auch die digitale - und damit papierlose - Abbildung von Daten im Produktionsprozess oder um die Implementierung eines digitalen Wissensmanagements im Vertrieb. Allein diese drei Beispiele machen deutlich, dass mithilfe unseres "Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums" der digitale Transformationsprozess in Hamburg sehr konkret angeschoben wird.

DER EINBLICK:

Die Handelskammer Hamburg hat eine interne Arbeitsgruppe zur Digitalisierung der Organisation unter Leitung von HSBA-Geschäftsführer Uve Samuels eingerichtet. Welche Bereiche sind in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt und wo sehen Sie in den kommenden Monaten deutlichen Handlungsbedarf?


Mit einer Vielzahl an Basis-Informationsveranstaltungen zu Themen wie Website, SEO, Online Marketing, IT-Sicherheit etc. versuchen wir bereits seit längerem, grundlegendes digitales Wissen in alle Unternehmen zu transportieren. Der Wunsch nach Unterstützung bei der Transformation ist in manchen Unternehmen aber bereits jetzt deutlich tiefgehender. Daher nehmen wir uns z.B. mit der "Hamburger Dialogplattform Industrie 4.0" seit etwa zwei Jahren auch branchenspezifischen Herausforderungen verstärkt an.

Unsere Erkenntnis ist, dass es den Unternehmen nicht immer nur um inhaltlichen Erkenntnisgewinn geht, sondern die Vernetzung mit anderen Unternehmen, die vor denselben Herausforderungen stehen, ein wesentlicher Mehrwert ist, den die Kammer bietet. Insofern werden wir in den kommenden Monaten unter anderem ein Hamburger 3D-Druck-Netzwerk ins Leben rufen, um genau diesen Erwartungen bei dieser innovativen Technologie gerecht zu werden.

Bezogen auf die Digitalisierung der eigenen Prozesse und der Erbringung von Dienstleistungen gegenüber unseren Mitgliedern sehen wir die klare Notwendigkeit, digitaler und damit effizienter zu werden. Wir haben in den vergangenen Wochen 50 bis 60 Projektideen in diesem Feld definiert, die allesamt auf dieses Ziel einzahlen und die wir jetzt - auch mit Unterstützung des gerade neu zusammengesetzten Ausschusses für Digitale Wirtschaft - priorisieren und anpacken wollen.


Die Handelskammer unterstützt zahlreiche Initiativen an der Schnittstelle zwischen "New Business" und "Old Economy" - z. B. mit dem Eventformat 12min.COM "Caps'N'Collars". Welche Initiativen halten Sie für nützlich und wo beabsichtigen Sie, in den kommenden Monaten Korrekturen im Kurs der Handelskammer vorzunehmen?

NextReality-Contest am 28.11.2017 in der Handelskammer.
Grafik: NextRealtiy Hamburg
Innovationen entstehen heutzutage vielfach dort, wo Startups und Corporates zusammenwirken. Unsere Handelskammer ist dafür der ideale Nährboden, da alle Unternehmen dort Mitglied sind. Mit innovativen Veranstaltungs-Formaten wie z.B. „12min.COM -Caps'N'Collars“ aber auch dem „App-Contest Hamburg“ haben wir uns auf den Weg gemacht, den Austausch beider Zielgruppen mit innovativen, häufig technologieorientierten Formaten zu ermöglichen, die in eher klassischen Vortragsformaten nicht ausreichend zusammengebracht wurden. Insofern sehe ich u.a. in der Hamburg Animation Conference aber auch in dem für Herbst stattfindenden „NextReality-Contest“ die richtigen Ansätze, um diesen Weg konsequent zu stärken.

Die Handelskammer hat vor wenigen Tagen auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Breitbandverfügbarkeit in Hamburg zu verbessern und deutliche Kritik an den bestehenden Aktivitäten des Hamburger Senats geübt. Woran fehlt es konkret und was fordert die Kammer für ihre Mitglieder?

Laut Breitbandatlas haben über 95 Prozent der Hamburger Haushalte die Möglichkeit auf einen Breitbandanschluss von mindestens 50 Mbit/s zuzugreifen. Damit ist Hamburg im Vergleich zu vielen ländlichen Regionen grundsätzlich gut aufgestellt. Man darf sich durch diese Zahl aber nicht darüber täuschen lassen, dass gerade in Gewerbegebieten diese Bandbreiten nicht in diesem Umfang zur Verfügung stehen. Dabei sind laut unserer Umfrage für 85 Prozent der Unternehmen 50 Mbit/s die Mindestvoraussetzung für den unternehmerischen Erfolg.

In drei bis fünf Jahren werden die Hälfte aller Hamburger Unternehmen sogar bereits mindestens 100 Mbit/s benötigen. Das jetzt im Herbst startendende Förderprogramm von Stadt und Bund reicht daher nicht aus. Vielmehr muss ein weiteres Förderprogramm sicherstellen, dass alle Hamburger Gewerbegebiete bis zum Jahr 2020 mit Glasfaser versorgt werden und damit ein leistungsfähiges Internet mit Bandbreiten von mindestens 1 Gbit/s haben.

EIN AUSBLICK:

Die Handelskammer stellt unter der neuen Führung kleine und mittelständische Firmen in den Mittelpunkt der Arbeit. Für KMUs sind qualifizierte Informationen zu den Herausforderungen der Digitalisierung besonders essenziell. Was unternimmt die Handelskammer in den nächsten Monaten, um KMUs hilfreich zur Seite zu stehen?

Zunächst haben wir die bereits bestehenden Angebote stärker gebündelt und vermarkten dies jetzt einheitlich unter dem Claim „Digital Voraus“. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass neben den Mega-Themen wie z.B. Industrie 4.0 viele unserer Mitgliedsunternehmen weiterhin einen hohen Informationsbedarf bei digitalen Basis-Themen haben, wie der Nutzung von Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Websitegestaltung, IT-Sicherheit etc. Mit einem „Digitalisierungs-Lotsten“ werden wir ab Oktober die Arbeit der Handelskammer an dieser Stelle sehr zielgerichtet ergänzen. 



Kammer-Initiative "Digital Voraus" zur Vernetzung der Wirtschaft
Grafik: Handelskammer Hamburg

Darüber hinaus zeigt unsere kürzlich durchgeführte Befragung zur Breitbandverfügbarkeit in Hamburger Unternehmen, dass es an vielen Stellen in Hamburg bereits an infrastrukturellen Grunderfordernissen zur Digitalisierung mangelt, insbesondere in den Hamburger Gewerbegebieten. Hier werden wir kurzfristig in den Dialog mit der Politik und den Infrastrukturanbieten treten, um diese Lücken zu schließen.

Die neue Kammerführung hat im Wahlkampf die Forderung aufgestellt, dass jeder Auszubildende und jeder Ausbilder in Hamburg mit einem Tablet ausgestattet werden sollte. Der Präses hat daher einen digitalen Ausbildungsgipfel angekündigt. Welche digitalen Themen und Schwerpunkte dürfen wir auf dem Gipfel erwarten?

Das Voranschreiten der Digitalisierung wird massive Veränderungen der Arbeitswelt und der beruflichen Tätigkeiten nach sich ziehen. Routinetätigkeiten werden vermutlich zukünftig in großem Maße automatisiert. Umgekehrt werden wir zukünftig aber vermehrt Arbeitsplätze haben, bei denen Abläufe und Prozesse überwacht und ggf. auftretende Probleme behoben werden. Die entscheidende Frage ist, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf die berufliche Aus- und Weiterbildung haben werden.

Beim Digitalisierungsgipfel wollen wir deshalb vor allem beleuchten, wie wir unsere Berufsausbildung für die Zukunft fit machen und auch attraktiv halten können. Gemeinsam mit den Stakeholdern der Berufsbildung wollen wir darüber diskutieren, welche Ansätze für neue oder novellierte Aus- und Weiterbildungen bereits heute in Arbeit sind und welche wir zukünftig benötigen. Auch wird es um die Frage gehen, ob unsere derzeitigen Prozesse und Abläufe zur Neu- und Weiterentwicklung von Berufen geeignet sind, erforderliche Neuerungen schnell genug umzusetzen.

HAMBURG-FRAGE:

Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Wie gut sehen Sie unsere Stadt in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung aufgestellt, die tiefgreifenden Umbrüche durch die fortschreitende Digitalisierung zu meistern und welche Forderungen haben Sie als führender Kammervertreter an die Politik, den "Digitalen Kurs" zu optimieren?

In den vergangenen drei Jahren ist in unserer Stadt an vielen Stellen eine Menge im Kontext der Digitalisierung passiert. Neben der sehr zu begrüßenden „Digital First“-Strategie der Stadt, den geplanten Investitionen von 23 Millionen zum Aufbau einer Informatik-Plattform an den Hochschulen unter dem Claim „Ahoi Digital“, und natürlich dem von Seiten der Wirtschaft forcierten „Smart Port“-Aktivitäten in unserem Hafen. Doch schon an dieser kurzen Aufzählung wird deutlich, dass es viele einzelne Bausteine sind, denen es an einer gemeinsamen Marke zur Innen- und Außenkommunikation fehlt. Wir laden daher alle Akteure Hamburgs ein, gemeinsam mit der Handelskammer „Digital Voraus“ gehen!

Vielen Dank für die klaren Worte!

Das Interview führte Thomas Keup.
*  *  *

 Hamburg Digital Background:

"Digital Voraus" - Initiative der Handelskammer
www.digital-voraus.de 

Kompetenzzentrum Hamburg - Mittelstand 4.0
https://kompetenzzentrum-hamburg.digital/

Überblick IT-Wirtschaft in Hamburg
www.hk24.de/produktmarken/branchen-cluster-netzwerke/branchen/it/branchenueberblick/3162474

Überblick Medien und Kreativwirtschaft Hamburg
www.hk24.de/produktmarken/branchen-cluster-netzwerke/branchen/medienwirtschaft-kreativwirtschaft/branchenueberblick/3162582

Donnerstag, 30. März 2017

HANSEREPORT: #HanselabX – Hier wird Zukunft gemacht ...

Volles Haus beim #HanseLabX von Hanse Ventures & Labor X
Foto: Facebook - Hanse Ventures
... jedenfalls vielleicht. Denn das Risiko des Scheiterns ist bei jeder Unternehmung bekanntermaßen potentiell möglich. Das wusste auch Jochen Maaß, Managing Partner & Co-Founder von HanseVentures, in seiner Keynote zu berichten. Zum Glück aber aus der Beobachtung bei Anderen, während er als 15-jähriger Jungunternehmer doch wieder zurück auf die Schulbank musste, anstatt seine Unternehmerkarriere forciert fortsetzen zu können. 

Damals wirklich noch Neuland, boten die Möglichkeiten im Internet eben auch hinreichend Potential, nicht dauerhaft erfolgreich zu sein. Aus seiner langjährigen Erfahrung, in der sein Hobby zum Beruf wurde, konnte er für sich das Fazit ziehen, dass es vor allem die Hartnäckigkeit sein dürfte, die erfolgreiche Gründer auszeichnet. 

Neue Ideen, spannende Pitches, tolles Networking.
Foto: Facebook - Jan Stiegert
Wie hartnäckig Gründer sein können, zeigte sich im Anschluss. Denn neben dem Gründer-Basar, auf dem u. a. 12min.me, help2rent, Haftpflichthelden, FriendsFactory HafenCity, Start & Found und Hanse Ventures ausstellten, stellten sich drei junger Unternehmen zusätzlich dem Publikum: Ktchn Labs, Besserfleisch und Foxim.

Heiß her ging es bei der Idee von Ktchn Llabs, die ein Sensor-System für Töpfe und Pfannen entwickelt haben, dass auch wenig ambitionierten Freizeit-Köchen kulinarische Erfolgserlebnisse vermitteln soll – App und Rezepte inklusive. 

Foxim ist eine bislang eigenfinanzierte Gründung und setzt auf Chat Bots, wobei das ambitionierte Gründer-Team hier nach Abschluss des laufenden Proof of Concept den Mittelstand als Kunden im Visier hat. 

„Bist Du die Kuh?“ musste sich die Gründerin von Besserfleich beim späteren Networking immer wieder flapsig fragen lassen. Denn ihre Idee ist es, die Kuh erst zu schlachten, wenn diese, in handliche 5kg-Pakete portioniert, auch verkauft ist. Die Kuh hat bis dahin ein nach Rindvieh-Maßstäben glückliches Leben gelebt, was die Fleischqualität sicherstellen soll.

Blick von der Hanse Ventures-Terasse auf die abendliche Elphi.
Foto: Gerd Kotoll
In der Frage- und Kommentarrunde sammelten die Gründer direktes Feedback auf teils vorformulierte Fragen durch die Teilnehmer des HanseLabX ein, die diese Möglichkeit intensiv nutzten und den Gründern damit wertvolle Anregungen, Informationen und Kontakte lieferten. Damit wurde HanseLabX für alle zu einem inspirierenden Format.

Das übrigens auch, weil die siebte Etage bei HanseVentures mit weit über 150 Gästen sehr gut gefüllt war – was den Einen oder Anderen dazu verführte, eigene Gespräche auf der Dachterrasse zu führen, die Dank Wetter und Aussicht ein weiteres Highlight war. 

Dazu zählte aber auch die professionelle Moderation von Evers & Jung, die für den Sommer eine Folgeveranstaltung des LaborX ankündigten. 

Richtig ins Zeug legten sich dann die fleißigen Hände von Hanse Ventures um das Team von Jenny Wiethölter und Kim Reincke, die die Eventfläche in Windeseile wieder in die Büro-Arbeitsplätze der der jungen Unternehmen bei Hanse Ventures zurück verwandelten. Denn hier wird Zukunft gemacht - ganz sicher. 

*  *  *

 Gastautor: Gerd Kotoll 

Als unabhängiger Makler berät und betreut Gerd Kotoll Vereine, Verbände und Unternehmen in Fragen der betrieblichen Absicherung. Besonderen Fokus legt er auf junge Unternehmen und Startups. 

Parallel vernetzt er Entrepreneure mit potentiellen Partnern und Kunden - und berichtet von ausgewählten Events im Ökosystem der Hamburger Startup-Szene. Gerd Kotoll bei XING.

Die inhaltliche Verantwortung des Gastbeitrags liegt beim Urheber.


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Dienstag, 21. März 2017

HANSECOMMUNITY: 12min.me - eskaliertes Hobby mit 1.000 Teilnehmern.

Das Hamburg Digital Magazin bietet Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Möglichkeit, interessante Positionen zu Technologien, Digitalisierung, Wirtschaftsförderung und digitalem Leben als Gastbeitrag ungefiltert vorzustellen.

Martin Zielinski ist Mitglied des 12min.me-Orgateams in Hamburg und aktiver Community-Supporter. Im Rahmen der Kooperation mit unserem HANSEPARTNER sind wir auf die Idee gekommen, Martin 12min.me vorstellen zu lassen - ohne Filter und ohne Feinschliff. Hier ist sein Beitrag:


Lockerungsübungen bei der Premiere in Münster:
Martin Zielinski vom 12min-Orgateam Hamburg.
Aus unserer Sicht machte es 2013 total Sinn, mal ein Meetupformat zu initiieren, welches Besuchern in kurzer Zeit prägnanten Input zu einem vorher definierten Thema liefert: 12 Minuten sind dafür absolut richtig, wie sich nun heraus gestellt hat. Mittlerweile wird das Konzept auch von anderen Organisationen und Events in Deutschland und der Schweiz kopiert (sie versuchen es zumindest). 

Das Konzept war Mittel zum Zweck, um endlich mal ein vernünftiges Maß zwischen fachlichem Input und Netzwerken zu gestalten. Gerade in Hamburg gab es kein dynamisches Format, was in weniger als zwei Stunden drei Vorträge und danach unkonventionelle Zeit zum Netzwerken bot - kostenlos.

14 Städte, 14 Verticals, 4.600 Mitglieder

Nachdem Oliver Rößling das Format im Jahr 2013 bei seiner Firma Absolute Software mit einem Team von vier bis fünf Leuten gestartet hatte, waren tatsächlich 30 Besucher und drei Speaker beim ersten Mal vor Ort. Nach vier Jahren findet 12min.me in 14 Städten statt, nimmt in Gestalt von 14 Verticals (themenbezogene 12min-Veranstaltungen) Deutschland- und europaweit Form an, wird regelmäßig von 100+ Teilnehmern besucht und ist schon jetzt eine der größten Eventgruppen auf Meetup (meetup.com/12minme) mit ungefähr 4600 Teilnehmern.

12min: 1.000 Leute zur gleichen Zeit

Unsere verrückten Teams in den Städten legen bei jedem Event die Messlatte für Inhalte und Entertainment hoch. Nach den Veranstaltungen tauschen wir uns über die Sachen aus, die gut gelaufen sind und wissen schon oft während der Veranstaltung über die Learnings bescheid, weil wir intern schnell und effizient kommunizieren. Das ist auch nötig, denn immerhin findet einmal im Monat in mehreren Städten gleichzeitig unser Ur-Format „12min ignitetalk“ statt, wo wir mittlerweile über Deutschland und Ungarn für fast 1000 Leute zur gleichen Zeit die Impulsvorträge unserer Speaker zünden (engl: ignite) lassen.

Das Motto: "Don't waste your time!"

Selbstverständlich haben wir eine Vision: Für uns und alle Beteiligten an dem Abend gibt es ein Motto: „Donʼt waste your time“. Niemand der anwesenden Besucher soll die eigene wertvolle Zeit nach Feierabend (trifft auf die Meisten zu) mit langen Vorträgen und langweiligen Gesprächen verbringen. Für uns als Team gilt es genauso: Wenn wir eine Veranstaltung haben, dann soll auch alles sitzen und wir wollen Menschen mit sich und den Themen verbinden. Wir werden des Öfteren gefragt, was wir als Veranstalter davon haben oder wie wir damit Geld verdienen.

12min.me: Ein "eskaliertes Hobby"

12min.me ist ein e.V. (gemeinnützig) - niemand von uns verdient damit Geld und wird es damit auch in Zukunft nicht tun. Diese ehrenamtliche Tätigkeit bezeichneten wir irgendwann mal als „eskaliertes Hobby“, was ich genau so übernommen habe. Keiner hat damals vorgehabt, daraus ein Format zu machen, was in Europa Menschen zusammen bringt und Learnings am Fließband vermittelt. Wir alle haben gemeinsam, dass wir uns gerne vernetzen, neue Leute kennen lernen und uns für die „Story dahinter“ interessieren.

Mehr als 90 aktive Teammitglieder

Wir möchten die besonderen Geschichten hören, Wissen von "Hidden Champions" platzieren; den wirklich interessanten Menschen und Unternehmen eine unkonventionelle und freie Bühne geben. Alle Teammitglieder haben Zugang zu einer spannenden Community von Besuchern und Speakern, können sich mit potentiellen Partnern (business/privat) treffen und bekommen offenes Feedback zu Ihrem Engagement. Ich finde das hervorragend und habe durch die Teilnahme am Aufbau dieser intrinsisch motivierten Organisation ohne Hierarchien - mit mehr als 90 aktiven Teammitgliedern - erfahren, wie Teilnehmer der Veranstaltungen zu Unternehmern wurden, Businesspartnerschaften entstanden oder eben einfach Besucher ihren neuen Arbeitgeber an dem Abend getroffen haben.

Den Teilnehmern die Aufmerksamkeit


Es häufen sich die Momente, in denen wir ganz persönlich ein Dankeschön erhalten, weil sich für Mitglieder unserer Community neue berufliche Möglichkeiten durch die Vernetzung an den Abenden ergeben haben. Bei uns im Team haben wir die unterschiedlichsten Leute, mit den verschiedenen Motivationen und Egos mit einer Gemeinsamkeit: Wir stellen uns in Bezug auf 12min.me in die zweite Reihe und das Event mit allen Akteuren in den Vordergrund. Die Kunst sich zurück nehmen zu können, wenn die Bühne den Speakern gehört und den Teilnehmern die Aufmerksamkeit - das macht uns als Team so einzigartig und ich bin stolz darauf.

Keimzelle: Das "12min.labor" Hamburg

Die Ideen in unserem Team sind gefühlt unendlich und wie bei den Vorträgen spielen wir gegen die Zeit, denn jede/r Einzelne bei uns hat meistens noch ein eskaliertes Leben neben dem eskalierten Hobby - ist ja klar. In unserem (intern so genannten) "12min.labor Hamburg" werden wir in 2017 weitere Partner bekannt geben, die mit uns schon in Gesprächen sind. Als 12min e.V. (gemeinnützig) haben wir sehr gut gewählte Partner (siehe www.12min.me) und helfen uns gegenseitig. Unsere Community (Speaker und Teilnehmer) erwarten Qualität vor Ort und unsere Partner schätzen das.

12min.OnTour: 12 Minuten zu Gast

Noch dieses Jahr starten wir das Format „OnTour“ in Hamburg und bündeln darunter temporäre Verticals und auch schon bekannte Formen unseres Events in der 12 Minuten-Logik. Das ermöglicht uns und unseren Partnern von Learnings zu profitieren und ein schon vorhandenes motiviertes Team effizient zu nutzen. Ihr dürft gespannt sein und verraten wird vorher nichts - Mal große, mal kleine Locations und andere Formen der Interaktionen zwischen Speaker, Moderatoren und Teilnehmern.

Teilnahme bei 12min - einfach gemacht:

1) auf www.meetup.com den Begriff „12min“ eingeben
2) die gewünschte Veranstaltung anklicken
3) teilnehmen

Speaker werden - einfach gemacht:

- Komm vorbei und lass schnacken!

Übrigens: Unsere Seite www.12min.me wird im zweiten Quartal 2017 überarbeitet. Danach ist noch mehr Überblick über Themen, Städte, Menschen möglich.


*  *  *

Die redaktionelle Verantwortung des Beitrags liegt beim Autor. Haben Sie ein interessantes Thema zu Digitaler Wirtschaft, Verwaltung oder Stadtleben in Hamburg? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter hamburg@hansevalley.de.


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Mittwoch, 21. Dezember 2016

HANSEVIRTUALITY: 6 Gründe, warum Hamburg 2017 zur VR- und AR-Hauptstadt wird


Schnappschuss von einem Sonnenuntergang
über Hamburg aus einem Hubschrauber
Foto: Polizei Hamburg, Dezember 2016


Der Hamburger AR-Spezialist und Co-Founder des Event-Netzwerkes 12min.me Oliver Rößling hat auf XING-News einen interessanten Grundlagenbeitrag zu Augmented und Virtual Reality in Hamburg veröffentlicht. Wir freuen uns, den Insider-Beitrag als Gastbeitrag im Hamburg Digital Magazin veröffentlichen zu können. 

Ganz egal, dass in Hamburg eigentlich niemand Fußball spielen kann. Hamburg hat eben andere Qualitäten! Die Perle an Elbe und Alster wird sich 2017 zu einer der weltweit wahrgenommenen Hochburgen für die Themen Augmented Reality (kurz: AR - dt. = Erweiterte Realität) sowie Virtual Reality (kurz: VR - dt. = Virtuelle Realität) entwickeln und das hat genau sechs Gründe:


1. Hamburg kann Medien

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hamburger "irgendwas mit Medien" macht ist nicht besonders klein, wohingegen das Spektrum der Medien der Stadt wirklich groß und vielfältig ist, was allein die extra für Medien und Digitales gegründete Initiative nextMedia.Hamburg beweist.

Im Kontext des Anforderungsprofils von VR und AR ist insbesondere Hamburgs Gamesbranche zu nennen, in der laut gamescity:Hamburg um die 4.500 Arbeitnehmer tätig sind. Die hier Beschäftigten sind vergleichsweise gut geschult, wenn es um gestalterische und technische Aspekte bei der Umsetzung von VR- und AR-Projekten geht. 

An dieser Stelle kann es zu diversen Anknüpfungspunkten aber auch Überschneidungen kommen, wobei man jedoch nicht vergessen sollte, dass VR und AR vor allem ein extrem spannendes Medium für den Handel, die Industrie und die Immobilienwirtschaft ist, welches ganz neue Möglichkeiten der Visualisierung, Interaktion, Vermarktung und Simulation bietet.

Natürlich könnte man an dieser Stelle um die verpasste Chance "Olympia" jammern, welche dem Thema sicherlich noch einen gehörigen Auftrieb gegeben hätte. Man könnte, hätte, sollte...blah blah blah! Konjunktive braucht jedoch in diesem Kontext niemand, weshalb wir in diesem Artikel das Tal der Tränen hinter uns lassen und erwartungsvoll nach vorne schauen.


2. Hamburg war in Deutschland ganz früh dabei


Recording "Give Peace a Chance". John Lennon, Timothy Leary, Yoko Ono (1969)
Quelle: Wikipedia.org
Tatsächlich tummeln sich in der Hansestadt so einige Pioniere der Virtuellen Realität. Doch in den 1990ern gab es zwar einen großen Hype, der allerdings genauso schnell wieder verflacht ist. Die Technologie war noch nicht bereit für den Mainstream. Beispielsweise wurde eine der ersten VR-Brillen nach einem Vortrag des LSD-Papstes Timothy Leary 1991 in Hamburg auf dem Jungfernstieg bei Absolute Software gebaut und kann heute noch besichtigt werden.

Das Modell ist mit 1990 noch aufwändig aus der ehemaligen DDR beschafften Carl-Zeiss-Linsen ausgestattet und sieht den aktuellen Brillen bereits erstaunlich ähnlich. Leider war seinerzeit das Internet noch in den Kinderschuhen, weshalb das Brillenprojekt, das sich vor der US-Amerikanischen Konkurrenz nicht verstecken musste, aus Mangel an Information um die Marktsituation, eingestellt worden.


Eine VR-Brille, wie sie heute aussieht (l.) und das Modell von 1991 im Vergleich
Foto: Absolute Software GmbH


3. Ein hochspezialisiertes Ökosystem und eine lebendige Szene

In Hamburg haben sich längst viele Dienstleister und Kanzleien auf das Thema Medien und Digitales eingeschossen. Da niemand gern auf nur ein Pferd setzt, sind diese Firmen selbst - nicht allein aus eigenem wirtschaftlichen Interesse, sondern auch aus Spaß an der Sache selbst - sehr aktiv dabei, den Blick über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus auf Hamburg als innovative Medien- und Digitalmetropole zu lenken und entsprechend Lobbyarbeit zu betreiben.



Immer voll bei 12min.me-Events im Mindspace
Foto: 12min.me e.V.
In den letzen drei Jahren - quasi seit dem VR und AR wieder en vogue sind - schossen neben zahlreichen Startups und so einige Events, Formate und andere Gruppierungen sprichwörtlich aus dem Boden. Nennenswert sind hier das Meetup "Virtual Reality Hamburg" mit knapp 500 Mitgliedern und das neue regelmäßige Format "12min.NEXTreality" von 12min.me, zu dessen Premiere sich allein 245 Interessierte zur ersten Veranstaltung im Oktober '16 im Hamburger Mindspace anmeldeten.


Die Gewinner des letzten VirtualWeekends durften u.a.
eine vergoldete VR-Brille als Preis mit nach Hause nehmen.
Quelle: www.VirtualWeekend.com
Die Hamburger Games Conference legte 2016 ebenfalls den Schwerpunkt auf virtuelle Realitäten. 2017 wird in Hamburg das zweite "VirtualWeekend" stattfinden. Ein VR-Hackathon, auf dem Hacker, Geeks und Interessierte zusammen Lösungen erdenken, prototypisieren und am Ende eines langen, durcharbeiteten Wochenendes vor einer Jury präsentieren. Zudem ist für 2017 bereits einiges mit entsprechender Strahlweite in Planung. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten an dieser Stelle beispielhaft zusammen. Stay tuned!

Die neuen Visualisierungs-möglichkeiten bieten tatsächlich auch außerhalb des Mediensektors große Potentiale für Zusammenarbeit. Die Stadt Hamburg betreibt bspw. Clusterpolitik, d.h. es gibt Spezialisierungsfelder, in denen die Stadt die politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen verschiedener Branchen bündelt und vertritt. 

Unterschiedlichen Clustern zugehörige Unternehmen, wie z.B. Airbus, Lufthansa und HPA, testen und nutzen bereits heute schon intensiv die neue Technologie für Planungs-, Vermarktungs- und Präsentationslösungen. Demnach wird die Technologie um VR und AR dafür sorgen, das künftig einige Cluster hier noch intensiver zusammenarbeiten werden.




Cluster der Freien und Hansestadt Hamburg
Quelle: BWVI
4. Top Wissenschaft und Forschung sowie ein aktuelles Curriculum für Studenten

Mit umtriebigen Forschern, wie zum Beispiel den Virtual Reality-Experten und Professoren für Mensch-Computer-Interaktion Frank Steinicke von der Uni Hamburg oder dem Professor für Angewandte Informatik Kai von Luck von der HAW, ist Hamburg bestens aufgestellt, in der Lehre den Nachwuchs für VR und AR und andere digitale Innovationen zu begeistern. Natürlich darf man weder ihre Kollegen an der jeweiligen Hochschule vergessen, noch die Forscher der FH Wedel oder TU Hamburg.



Ein s.g. "CAVE" gibt es in Hamburg nicht nur an den Hochschulen.
Quelle: Wikipedia.org
Für alle Interessierten, die gern Virtuelle Realität ins Studium mit einbeziehen wollen, bieten die Hamburger Hochschulen bereits heute viele Möglichkeiten. Aufgrund der klaren Vorprägung als Medien- und Games-Standort haben die Hochschulen bei der Erstellung der jeweiligen Curricula darauf geachtet, am Zahn der Zeit zu bleiben. 

Mindestens an vier Hochschulen am Standort (UHH, HAW, TUHH, FH Wedel) gibt es ein so genanntes "CAVE" (cave automatic virtual environment), in dem die virtuelle Welt auf die reale Umgebung möglichst realistisch projiziert wird. Beispielsweise nutzt das Projekt "The Void" in den USA bspw. eine CAVE um eine Art "Real-Time Holodeck" aufzubauen.

Das Interesse der Forschung an dem Thema ist offensichtlich sehr groß und inbesondere die aktuellen und nächsten Generation von Studenten, die durch Apps und Spiele längst verstanden hat, dass das Thema gekommen ist um zu bleiben, wird auf den Zug aufspringen wollen, da hier künftig eine Vielzahl spannender Jobs entstehen wird.
5. Hotspot für globale Internetriesen und umringt von Hidden Champions aus dem Mittelstand.

Hamburg (als "Elbvalley" @Welt.de betitelt) beherbergt so manchen Internetriesen. So haben beispielsweise Google, Facebook, Twitter, Airbnb, Microsoft, Dropbox, Adobe, Yelp etc. einige ihre europäischen Ableger in der Stadt angesiedelt. Zumindest Microsoft, Facebook und Google werden hardwareseitig in den nächsten Jahren ganz vorn bei den Themen AR und VR mitspielen. Microsoft sorgt bespielsweise derzeit insbesondere mit seiner AR-Brille "Hololens" für Schlagzeilen, Facebook hat sich die Rechte an den VR-Lösungen von Oculus gesichert und Google brachte jüngst neben seinem Cardboard die Daydream-Brille auf dem Markt.

Ganz ehrlich: Es währe doch gelacht, wenn es hier nicht eher früher als später Synergien mit der Hansestadt gibt, die ja nun klar einen Schwerpunkt auf die entsprechenden Themen setzt und die oben genannten Endgeräte mit relevantem Inhalten bespielt. Wenn die Szene es schafft, nachhaltig und laut genug am Standort das Thema zu bespielen, werden auch die derzeit regional noch vergleichsweise wenig in Erscheinung tretenden Internetriesen hellhörig, denn spätestens ab 2018 wird mit Inhalten mehr Umsatz generiert, als mit der Hardware der großen Hersteller.



Marktgöße: VR in Deutschland
Quelle: Deloitte-Studie auf wired.de


Mal ganz abgesehen von all den Global Champions und in Anbetracht der Grafik, haben wir auch jede Menge Hidden Champions in und um Hamburg versammelt. Dutzende innovative mittelständische Firmen, die ein offenens Ohr für Innovation haben, aber nicht immer an vorderster Front in Erscheinung treten (wollen). Viele treiben schon heute spannende VR und AR Projekte voran, ohne damit in der Öffentlichkeit aufzutauchen.





Neben den Hidden Champions trauen sich aber auch immer mehr Gründer und kleinere Mittelständer an die Themen AR und VR. Regelmäßig treten neue Startups, Projekte und Ideen in Erscheinung. Nennenswert ist eine Initiative, die als Joint-Venture einiger kleinerer Mittelständer, derzeit eine größere Ausstellungsfläche gepaart mit einem Co-Working-Konzept in der Hamburger Speicherstadt explizit für VR und AR umsetzt. Die Initiatoren möchten dort auch Gründern und Hochschulen Platz für die Umsetzung von Ideen zur Verfügung stellen. Offiziell wird das Projekt voraussichtlich Ende Q1 2017 bekanntgegeben.

6. Gute Chancen auf Support durch die Stadt und öffentliche Förderung


Hamburg plant ganz konkret eine Initiative zu dem Thema Virtuelle und Erweiterte Realität ins Leben zu rufen und dieser zum Start auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Seite zu stellen (wie reden über 300.000 Euro für zwei Jahre), um das Thema noch schneller ins Bewusstsein der Wirtschaftsakteure zu bringen. 


Deutschland-Karte: Wo die Hidden Champions sitzen:
viele in und um Hamburg
Quelle: Handelsblatt.com vom 28.04.2014
Wie in den vorangegangenen Punkten bereits erwähnt wurde, gibt es bereits eine Reihe von Events und Zusammenschlüsse zum Thema VR und AR, sowie ein lebendiges, junges Ökosystem, weshalb das Rad in Hamburg nicht neu erfunden, sondern schlicht und einfach zum Rollen gebracht werden muss. 

Heißt, die Mittel, die seitens der Stadt als eine Art "Kick-Start" in die Initiative gesteckt werden, sowie weitere Mittel, die voraussichtlich mittelfristig aus der Privatwirtschaft eingesammelt werden und über die sich die Initiative zeitnah tragen wird, kommen der Bekanntmachung des Themas in der hiesigen Wirtschaftslandschaft zugute und sorgen dafür, Hamburg über seine Grenzen hinaus als einer der internationalen Vorreiterstädte für VR und AR sichtbar zu machen. Für diese Weitsicht und die zügige Umsetzung verdienen die Verantwortlichen seitens der Stadt großes Lob.

Sobald die Potentiale der neuen Visualisierungsmöglichkeiten duch die Wirschaft verstanden werden, wird so mancher Konzern oder Mittelständer versuchen, das Thema für sich auszuloten. Das Projekt der Handelskammer Hamburg, die IKS Hamburg (Innovations Kontakt Stelle), ist einer der wesentlichen Anknüpfungspunkte für die Wirtschaft, um von der Forschung am Standort zu profitieren und die neuen Visualisierungstechnologien in Mittelstand und Konzern zum Standard werden zu lassen. Die IKS vernetzt hier Wissenschaft und Wirtschaft gezielt, um innovative Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Innovationsförderung ist in Hamburg auch auf behördlicher und politischer Ebene ein hochaktuelles Thema. Die Hamburgische Innovations- und Förderbank (IFB) und besonders deren Programme Innovationsstarter und InnoRampUp fördern Startups und Mittelstand bei der Bewältigung nachhaltig innovativer Ansätze, zu denen alles rund um VR und AR mit Sicherheit zu zählen ist. Bei der Beschaffung von Fördergeldern aus diversen öffentlichen Fonds helfen aber auch die TuTech oder das Startup Dock

Außerdem wird derzeit ein Innovations-Wachstumsfonds in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro geprüft, an dem sich die Stadt Hamburg mit bis zu 10 Millionen Euro beteiligen würde. Sowas will gut durchdacht und geplant sein, weshalb es ggf. noch ein paar Monate dauern könnte, bis die Maßnahme in Kraft tritt. Das wäre dann nochmal eine ganz glasklare Ansage in Richtung Zukunft. Sicher fällt da auch für VR- und AR-Lösungen der eine oder andere Euro ab.

Wo es jedoch noch ein wenig hapert, ist das privatwirtschaftliche Engagement. Sicher gibt es viele s. g. Family Offices, die private Vermögen verwalten. Jedoch investieren diese vorzugsweise in Immobilen, anstatt in innovative Firmen oder Produkte, da es hier regelmäßig an der digitalen Kompetenz mangelt, das jeweilige Risiko zu bewerten. Auch Venture Capital für Frühphasengründungen - nicht allein für VR und AR - ist derzeit eher knapp in Hamburg.

Fazit: Hamburg bringt die besten Voraussetzungen mit, um nicht nur in Deutschland eine wichtige Rolle im Bereich VR und AR zu spielen. Politik, Wissenschaft und Wirtschaft haben das Thema klar im Blick. Der Fokus auf Virtuelle- und Erweiterete Realität ist eine logische und sinnvolle Erweiterung des Kompetenzspektrums der Hansestadt und eine Chance für den gesamten Wirtschaftsraum.

Autor: Oliver Rößling

Die redaktionelle Verantwortung des Gastbeitrags liegt beim Urheber.



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Sonntag, 11. Dezember 2016

HANSEPERSONALITY Dr. Jonathan T. Mall: " I'm a lover, not a liker."

Jonathan T. Mall aka "Dr. Love": Neuropsychologe aus Hamburg
Foto: Wiebke Pätz, Wiebko Plus Pedro, Hamburg
HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Sein Lebensmotto trägt er auf dem T-Shirt. Zu Studienzwecken hat er in Budapest Tag und Nacht vom besten Dating-Coach der Niederlande gelernt, Frauen anzusprechen und zu Verführen - mit weitreichenden Folgen. Freunde nennen ihn "Dr. Love" - den "Psychologen, der die Kundinnen verführt".

Er ist Doktor der Neuropsychologie, beschäftigt sich mit menschlichem Verhalten im Privat- und Geschäftsleben - und ist einer der bekanntesten Startupper in der Hamburger Szene. Unser HANSEPERSONALITY ist Dr. Jonathan T. Mall:

Ich falle gleich mit Tür ins Haus, weil es die meisten Leser sicher besonders interessiert: Was hat es mit dem Slogan "I am a lover, not a liker" auf Deinem T-Shirt zu tun? Bist Du ein Frauen-Verführer und Facebook-Hasser? 

Echte Bindung bedeutet, mehr als ein Facebook-Freund zu sein oder einen Post zu liken. Das gilt für Menschen und Marken gleichermaßen. Die T-Shirts habe ich schon vor einer Weile gedruckt, in eigener Handarbeit, und sie sind heute wie damals hochaktuell. Zum einen werden Sie von engen Freunden und Businesspartnern getragen, zum andern drücken sie noch immer aus was mir sehr am Herzen liegt: 

Menschen verlangen nach mehr als Oberflächlichkeiten. 
Sie wollen für ihr Innerstes geliebt werden. Genau wie ich auch.

Du warst ein Woche in Budapest und hast zusammen mit einem guten Freund Frauen, Flirten und Verführung studiert? Was hat es damit auf sich und welche Ergebnisse hast Du am "lebenden Objekt" herausgefunden?

Mein Leben teile ich gerne in die Zeit vor und in die Zeit nach Budapest ein. Die Erfahrung war einfach zu extrem. Innerhalb von 7 Tagen und Nächten wurde ich rund um die Uhr von Tim Veninga, dem besten Dating-Coach aus den Niederlanden, begleitet und trainiert, auf die richtigen Dinge zu achten, um andere Menschen so kennen zu lernen, das die eigene Persönlichkeit ehrlich zu sehen ist und die andere Person sich schnell wohl genug fühlt, um sich ebenfalls zu öffnen. 




Dr. Jonathan T. Mall: "Love - 4 Simple Steps for Dating Success."


Entsprechende „Ergebnisse“ gab es natürlich auch, aber für mich zählten die Erfahrungen, die ich mit den Leuten haben teilen können, die ich dort kennen gelernt habe. Mir ist dabei deutlich geworden, dass es nicht um das Sammeln von Trophäen geht, sondern darum, einem Menschen ehrlich gegenüber zu treten und das zu finden, was beide wollen. Als derjenige, der den Prozess zu grossen Teilen steuern kann, hat man meiner Meinung nach auch entsprechende Verantwortung. Das mag jetzt vielleicht sehr abstrakt klingen, aber 


im Idealfall kreiert man zu gleichen Teilen und gemeinsam einen Wunsch, den man nur zusammen erfüllen kann.

Seit 2005 beschäftigst Du Dich mit Forschung, seit 2009 mit Neurowissenschaften an den Universitäten von Amsterdam, Exeter und Groningen. Was hat Dich dazu bewogen, solch ein komplexes Thema zu studieren?

Warum tun Menschen die Dinge, die Sie tun? Etwas Selbstgeißelung und Zwang war wohl dabei, denn was uns die Neuropsychologie lehrt ist, das wir meistens nicht am Steuerknüppel unserer Entscheidungen sitzen. Stattdessen gibt es lange Listen von kognitiven Verzerrungen, die uns klar als irrationale Wesen beschreiben - und wir dennoch das Gefühl haben, selbstbestimmt und bedacht' durchs Leben zu gehen.... ein großer Irrtum.

Meine Spezialisierung im Studium war das Arbeitsgedächtnis, also der Teil unseres Hirns, welches diesen Gedanken, dieses Wort, unser gesamtes momentanes Wissen für uns bereitstellt, damit wir aktiv damit arbeiten können. Das es bewiesenermaßen limitiert ist auf ca. 4 „Slots“ ist für mich bis heute nicht komplett nachvollziehbar. D. h., 


wir können - vereinfacht gesagt - nicht an mehr als ca. 4 unterschiedliche Dinge bewußt und gleichzeitig denken. Das ist doch verrückt.

Natürlich sind es auch beim Studium am Ende die Menschen, die einen ‚bei der Stange halten‘. In einem Raum zu sitzen mit Menschen, die alle besser verstehen wollen, wie die menschliche Welt funktioniert und sich gegenseitig helfen, kognitiven Verzerrungen aus dem Weg zu gehen und sich gute Experimente auszudenken, um der Wahrheit etwas näher zu kommen, das ist unbeschreiblich schön.

Deine Firma Neuro Flash bietet Online-Tests für Konsumgüteranbieter, speziell für Lebensmittel und Drogerieartikel. Was bietet Ihr anderes, als traditionelle Marktforscher? Und in wie könnt Ihr Hersteller besser unterstützen? 

Wir ermöglichen einen Blick auf die unbewussten Wünsche von Konsumenten, eine Empfehlung für das passende Marketing-Material und die Gründe, warum es funktioniert. Die Ergebnisse unserer impliziten Online-Tests liefern wir schon nach 2 Wochen - dreimal schneller als die meisten Wettbewerber. Warum vor allem implizit? Den rationalen Verbraucher gibt es einfach nicht. Leute wägen keine 12 Faktoren gegeneinander ab um heraus zu finden welches Shampoo am besten ist. Emotionen, unbewusste Eindrücke u. ä. sind verantwortlich dafür, daß ein Konsument ein bestimmtes Produkt wählt. 


Die "Real Beauty Campaign" von Dove.
Foto: Dove
Darum messen wir online mit impliziten Tests, z.b. welche unbewussten Wünsche jemand hat und wie man dieses am besten befriedigt. Z.b., welcher Produktname, welche Verpackungsfarbe oder welches Hintergrundbild den Konsumenten veranlasst, zu spüren, daß ein Produkt zu seiner Persönlichkeit passt. Nicht jeder Typ Mensch fühlt sich z. b. zu Playboy-Shampoo hingezogen, Eine Marke wie Nivea hingegen wird schneller als Mitglied der persönlichen Produkt-Familie akzeptiert.



Genau wie beim Flirten sind es nicht die Worte die man benutzt, sondern was man mit ihnen sagt. Dieses Gefühl kann weder der Flirt-Partner noch der Konsument sinnvoll in Worte verpacken. Darum vertrauen wir in unseren Tests auch auf echtes Verhalten - und weniger auf Worte. 

Wie weit könnt Ihr heute mir und anderen Verbrauchern - und natürlich Verbraucherinnen - die Geheimnisse ihrer Einkaufslust entlocken? Wie weit ist die "Shopping-Psychologie" entwickelt und wo sind die Grenzen?


Die Always-Kampagne "Wie ein Mädchen".
Foto: Always
Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn jemand eine Creme kauft, dann wird er dies in Zukunft wahrscheinlich wieder tun. Solche Gewohnheiten zu ändern ist sehr schwierig. Es gibt im Gehirn keinen ‚Kauf‘-Knopf, den man einfach drücken kann. Stattdessen ist es meiner Meinung nach wichtig, eine echte Beziehung aufzubauen und dabei die echten Bedürfnisse zu befriedigen. Am Ende wollen Menschen dazugehören. Zu einer Gruppe, die eine bestimmte Marke gut findet oder zu einer Person, die einen für das mag was man will.



Wir können mit unserer Technologie die unbewussten Bedürfnisse der Kunden aufzeigen, aber jemanden etwas verkaufen, was er nicht will, das ist nicht einfach möglich.

Dann wollen wir noch weiter auf den Zahn fühlen: Was macht eine wirklich erfolgreiche, langfristige Kundenbeziehung aus? Und was machen viele Hersteller und/oder Händler noch nicht so perfekt?


"Unhate" - die Kampagne von Benetton.
Foto: Benetton.
Das Schlimmste, was einer Marke passieren kann ist, das alle Elemente kaputt getestet werden, so dass am Ende ein "Frankenstein-Produkt" entsteht, wo die einzelnen Teile vielleicht gut abschneiden, dass Gesamtkonzept aber weder Hand noch Fuß hat. Gerade in der heutigen Zeit, wo so vieles möglich ist, wissen Menschen nicht mehr genau, wer sie eigentlich sind und was Sie mit ihrem Leben tun sollen. 

Ganz ehrlich: Diese Frage stelle ich mir seit meiner Geburt beinahe täglich. Diese Unsicherheit kann nur mit dem bereits angesprochenen Zugehörigkeits-Prinzip gelöst werden: 'Ich gehör' in diese Familie, in diesen Freundeskreis, in diese politische Gruppe' etc. - manche Marken zeigen bereits, wie es geht. Z. b. Dove mit ihrer "Real Beauty Kampagne", Always mit #WieEinMädchen und Benetton mit "Unhate".

Du hast vor gut einem Jahr in Hamburg Dein B2B-Startup Neuro Flash gegründet und warst 2015 im Accelerator-Programm von Microsoft in Berlin. Du kennst als Supporter von 12min.me die Szenen in beiden Metropolen. Was schätzt Du an der Startup-Community in unserer Stadt? Und warum?

Meiner Erfahrung nach gibt es in Berlin günstigeres und interessanteres Essen, als in Hamburg. Dementsprechend vielfältig sind dort auch die Startups. In Hamburg ist der Kreis eher kleiner, dafür vielleicht feiner - das Essen aber halt auch teurer. 

Am Ende gibt es auch viele, die - wie ich - ständig von der einen Stadt in die andere fahren, weil man sich mit Menschen trifft, die man mag - und die gibt es in beiden Städten.

Aber mal alle PC beiseite, ich denke in beiden Städten läuft es noch nicht so rund, wie es gehen könnte. Veraltete Strukturen von Staat, Stadt und großen Unternehmen sind vor allem im B2B-Geschäft noch echte Herausforderungen für Startups.

Mit Eurem Early Stage-Startup erlebt Ihr täglich das Auf und Ab zwischen Erfolg und Herausforderungen, wie ich selbst mitbekommen durfte. Welche Erfahrungen hast Du für junge Gründer, um an der einen anderen Stelle nicht notwendige Fehler zu vermeiden und besser voranzukommen?

Ich würde mich von vorne herein auf Kundensuche begeben und so schnell wie möglich etwas verkaufen. Nur wenn jemand für etwas zahlt, gibt er einem auch ehrliches Feedback. Fokus ist dabei extrem wichtig, da man immer mehr machen kann, als man Zeit hat. Deshalb muss man das Wichtigste zuerst machen. Letztlich würde ich auch empfehlen, sich jemanden zu suchen, der das schon mal alles durchgemacht hat. Gründer Veteranen oder Geschäftsführer von Artverwandten Unternehmen können einem dabei helfen die größten Fehler zu vermeiden.

Vielen Dank für die offenen Antworten!

Das Interview führte Thomas Keup.


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