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Sonntag, 28. Oktober 2018

HANSEPERSONALITY Fabian Friedrich: "Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze bringen"

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

In Zukunft werden wir mehrheitlich über die Blockchain bezahlen. Viele Banken wird es nicht mehr geben. Kommunikation zwischen Maschinen wird über Distributed Ledger-Technologien abgesichert. Der Chief Digital Officer der Hafenverwaltung HPA und der Wirtschaftsbehörde BWVI Sebastian Saxe sagt: In 2019 werden neben Künstlicher Intelligenz vor allem Blockchain-Anwendungen ins Blickfeld der digitalen Innovationen auch in Hamburg rücken. 


Blockchain-Vordenker Fabian Friedrich.
Foto: Skyfi

Fabian Friedrich ist Blockchain-Experte und First Mover seit 2013. Der 35-jährige Reitbrooker hat die größte Blockchain-Konferenz an der Elbe organisiert - mit durchschlagendem Erfolg. Mit "Blockchance" hat er den Treffpunkt für die verteilte Datenbank-Technik in Hamburg verankert. Der Informatiker macht Hamburg zu einem Hotspot der Blockchain-Szene. Unser HANSEPERSONALITY ist Innovator und Unternehmer Fabian Friedrich:

Du hast 2010 erstmals vom Bitcoin gehört. Damals stand die Kryptowährung bei einem Wechselkurs von 3,- €. Vor 5 Jahren hast Du zusammen mit Deiner Freundin in Hamburg den ersten veganen Weihnachtsmarkt organisiert und fürs Bezahlen Bitcoins akzeptiert. Bist Du heute Millionär? Und wenn nein, würdest Du bei 3,- € jetzt einsteigen?

Mein Wunsch ist es, Karma-Millionär zu werden und mit meinem Handeln Millionen Menschen positiv zu beeinflussen. Angekommen bin ich dort noch nicht, aber ich bin auf einem guten Weg. Wenn ich auf diesem Weg als Energieausgleich auch den einen oder anderen Bitcoin, Skycoin oder Euro verdiene, bestärkt mich das und ich nehme diese Unterstützung dankend entgegen. Aber Millionär im herkömmlichen Sinne bin ich nicht, nein.

Fabian Friedrich mit "Synth" (Skycoin Foudner und früherer Bitcoin Entwickler)
Foto: Karsten Eichhorn

Die Frage, ob ich heute bei 3,- € einsteigen würde, beantworte ich mit einem klaren 'Ja'. Damals war mir das Ausmaß der technologischen Neuerung bewusst. Heute weiß ich zudem, dass die Technologie funktioniert. Solide Kryptowährungs- und Blockchain-Projekte sind ein gutes Investment. Die gängigen Wachstumsprognosen sprechen für sich und ich sehe, dass sogar diese viel zu konservativ gedacht werden. 2020 werden wir den Bitcoin-Kurs wohl schon bei über 100.000,- € und den gesamten Kryptowährungsmarkt bei über 1 Trillion Euro sehen.

Ende August d. J. hast Du mit Deiner Firma Skyfi zusammen mit dem Mlove-Campus aus dem Stand die größte Blockchain-Konferenz Hamburgs organisiert - mit internationaler Besetzung und ohne Hamburger Lametta-Mentalität. Was hast Du selbst auf der "Blockchance"-Konferenz gelernt, das Du gern in die Stadt tragen möchtest?



Chief Digital Officer von BWVI und HPA Sebastian Saxe.
Foto: HANSEVALLEY

Die "Blockchance Conference Hamburg 2018" war ein riesiger Erfolg. Mit mehr als 350 Teilnehmern, 35 Sprechern und mehr als 25 Pressevertretern haben wir starke Aufmerksamkeit auf die Themen Blockchain, Kryptowährungen, die Zukunft des Wirtschaftens und der Zusammenarbeit lenken können. Die Gäste kamen aus der ganzen Welt. Neben Wirtschaftsvertretern und Blockchainern waren auch Vertreter aus dem Hamburger Rathaus und der Bürgerschaft zu Gast.


"In 10 Jahren werden wir die Welt nicht wiedererkennen."

Ich durfte auf der Konferenz lernen, dass Hamburg innovativer und zukunftsorientierter ist, als so manch einer gedacht hat. Es fehlt dem Hamburger nicht an Mut, neue Wirtschaftsbereiche zu erschließen, er freut sich aber darüber, bei den ersten Schritten an die Hand genommen zu werden. Deswegen liegt 2019 unser Fokus auch noch mehr darauf, diese technologische Revolution greifbarer und verständlicher zu machen.


Noch ist die Blockchain-Technologie ein Nischenthema und diverse Berater und IT-Dienstleister suchen nach konkreten Anwendungsbereichen z. B. in der traditionellen Logistikindustrie. Wer muss überzeugt werden, daran mitzuentwickeln und den Stein des Weisen zu finden, um aus einer Nische einen Markt zu machen?


"Skyminer" zum Schürfen von "Skycoins".
Foto: HANSEVALLEY

Die Blockchain-Technologie steckt in den Kinderschuhen und ist weltweit in der Testphase. Fast jedes größere Unternehmen, nicht nur aus der Finanz-, Kommunikations- und Logistikbranche, leistet sich mittlerweile eine Blockchain-Abteilung bzw. baut diese gerade auf. Ich habe das Gefühl, dass das Thema schon jetzt Einfluss in zahlreichen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft erlangt hat. 


"Wir müssen die 5% Avantgardisten überzeugen. Und sollten die Chancen zum Guten nutzen."

Die einzigen Blockchain-Anwendungen, die heute schon aus der Testphase heraus sind, sind dezentrale Kryptowährungen, von denen es mittlerweile weltweit schon mehr als 2.000 gibt, und die mit einer Marktkapitalisierung von knapp 200 Milliarden Euro in den letzten 10 Jahren - im wahrsten Sinne - aus dem Nichts entstanden sind. 
Aber: Eine Welle komplexerer Blockchain-Anwendungen steht in den Startlöchern: 

Die Hamburger Hochbahn und die Deutsche Bahn fangen an, ihre Fahrpläne per Blockchain zu optimieren, die New Yorker Börse baut in Zusammenarbeit mit Microsoft und Starbucks Bitcoin-Futures auf. Der Gründer von JavaScript und Mozilla entwickeln den Blockchain-Browser Brave, Amazon Web Services partnert mit QTUM Coin, IBM partnert mit Stellar Lumens Coin, Bosch mit IOTA, die Wikipedia Gründer betreiben Everipedia, eine Blockchain basierte Enzyklopädie und Skycoin baut mit Skywire ein dezentrales Blockchain-Meshnet auf, das Internet 2.0, nur um einige wenige Beispiele zu nennen.

Du planst, ab Mitte kommenden Jahres einen eigenen Blockchain-Hub im Rahmen des neuen Fintech-Hubs "Finhaven" vom Betahaus in der Hafencity einzurichten und auf einer Coworking-Etage Companies zu Distributed Ledger-Technologien zu versammeln. Was steckt dahinter und wohin soll die Reise gehen?


William Mougayar, Blockchain-Vordenker, Investor + Autor
Foto: HANSEVALLEY

Der "Blockchance Campus" soll im August 2019 in der Woche vor der "Blockchance Conference Hamburg 2019" eröffnet werden. Wir sind bzgl. der Räumlichkeiten in engen Gesprächen mit dem Fintech-Hub in der HafenCity, denn wir finden die Nähe zur Finanzindustrie und zum Logistikzentrum Hafen besonders attraktiv. Wir haben aber auch noch andere Optionen.


"Mir geht es darum, den technologischen Wandel nach Möglichkeit harmonisch zu gestalten."

Das Ziel des Hamburger "Blockchance Campus" ist es, Hamburg als Blockchain-Standort an Europas Spitze zu bringen. Branchen-Synergieeffekte sollen genutzt und Startups und Migration gefördert werden. Auch die Vernetzung mit anderen Blockchain-Hubs weltweit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Konzeptes. In enger Zusammenarbeit mit dem Rathaus sollen zudem Blockchain-freundliche Gesetze entwickelt werden. Kurse wie z.B. "Certified Blockchain Professional" oder "Certified Ethical Hacker" werden regelmäßig angeboten.


Die Blockchain-Technologie von 2008 steht für Dich in einer Reihe mit der Erfindung des Flugzeugs 1903 und des Buchdrucks von 1440. Wenn der Buchdruck den Menschen die Informationen gebracht hat und das Flugzeug die Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt, welche gesellschaftliche Aufgabe kann die Blockchain übernehmen?

Die Blockchain-Technologie, die Technologie der dezentral verteilten, synchronisierten Datenbanken, ermöglicht es nun, die Informationen über alle Grenzen hinweg direkt zu teilen. Das funktioniert ohne zentrale Instanzen wie z.B. Verwaltungen, Banken, Treuhänder oder Notare dadurch, dass man sich auf die gemeinschaftliche Nutzung öffentlich einsichtiger und unveränderlicher Algorithmen einigt. 


"Wir sind heute im Jahr 1903, als die Gebrüder Wright den ersten Flyer steigen lassen konnten."

Dies ermöglicht sicheren, direkten und unabhängigen Datenaustausch weltweit. Ob es hier um Geldtransfers, Kommunikation, Eigentumsüberschreibungen, Austausch einzelner Aspekte digitaler Identitäten oder Maschinen zu Maschinen Kommunikation im Internet of Things (IoT) geht, spielt keine Rolle. Die Menschheit braucht in Zukunft keine Banken mehr, um Handel zu treiben, keine Notariate mehr, um Vermögen zu überschreiben und kein Facebook mehr, um Freunde zu finden.

Du gehst noch einen Schritt weiter und sprichst von der sozial-ökonomischen Revolution. Du sagst, Distributed Ledger-Technologien werden in allen Lebensbereichen und in allen Anwendungen Einzug halten. Wo werden Blockchain-Datenbanken und -Anwendungen künftig praktisch eingesetzt - und wofür?

Die Blockchain optimiert und vereinfacht die Kooperationen mehrerer Parteien, Firmen oder Personen so sehr, dass es im sozialen und wirtschaftlichen Bereich aber auch politisch viel mehr Sinn macht, zusammenzuarbeiten. Aus einer Konkurrenz-Gesellschaft kann eine Kooperations- und Konsens-Gesellschaft erwachsen.

Durch die - von Natur aus dezentrale - Struktur der Blockchain-Anwendungen wird auch der Jahrtausende alte Pfad der Menschheit Richtung Zentralisierung zu Ende gehen und ein neues Zeitalter, dass der Dezentralisierung und Selbstverantwortung, beginnen. Dies wird bestimmt nicht von heute auf morgen und bestimmt auch nicht ohne Widerstand passieren, aber trotzdem sehe ich, dass es keine Alternative zu dieser Entwicklung gibt. 


Eingesetzt werden Blockchains bald schon an zahlreichen Stellen. Wenn zum Beispiel kleine Gemeinden mit lokalen Währungen ihre Wirtschaft stärken, wenn Autos autonom an einer IoT-Ladesäule Strom tanken, wenn Banken mit anderen Banken Werte transferieren, wenn unsere Mobiltelefone untereinander ein dezentrales Mobilfunknetz spannen oder wenn Patienten über ihre Krankenakte selber bestimmen möchten und jedem Arzt nur die Zugriffe erlauben, die auch benötigt werden. Das Feld der Einsatzgebiete ist einfach unendlich groß.

Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Eine internationale Blockchain-Konferenz in der Hafencity, ein CDU-Wissenschaftsexperte, der einen "Hamburg Coin" und die Förderung der Technologie fordert und dazu jede Menge starker Branchen, wie Logistik und Finanzen. Was läuft in Hamburg in Sachen Innovationen richtig gut, und bei welchen Themen fährst Du lieber nach Berlin?

Bekommt Hamburg bald einen eigenen "Hamburg Coin"?
Foto: Flickr/Antana, Lizenz: CC BY SA 2.0

Als gebürtiger Hamburger fahre ich gerne nach Berlin, um mich inspirieren zu lassen. Doch vermisse ich dann bald schon die hanseatisch entspannte, konkrete und konzentrierte Mentalität der Hamburger. Hamburg wird nicht ohne Grund das Tor zu Welt genannt und glänzt durch seine hervorragenden Handelsbeziehungen zu Asien. Gerade diese wollen wir nun weiter entwickeln, um Partnerschaften mit asiatischen Ländern, die im Blockchain-Bereich eine Vorreiterstellung haben, auszubauen. 

"Wir müssen die technologische Evolution zu unserer eigenen machen, bevor wir von ihr überrollt werden."

Aber natürlich muss man ganz klar sagen, dass die Blockchain-Szene in Berlin aktuell sehr stark ist und es dort einige herausragende Firmen gibt. Die internationale Anbindung, die Dichte an Firmenzentralen und der direkte Draht zur Bundespolitik sind da natürlich drei ausschlaggebende Faktoren. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass Hamburg ein riesiges Potential hat, was Blockchain angeht. gerade in den Bereichen Logistik, Handel und Gaming, wo Hamburg schon lange sehr stark ist. 

Das Projekt „Hamburg Coin“, zu dem meine Partnerin Ewa mich vor ca. 10 Monaten inspirierte und das seit dem durch Skyfi konzeptionell entwickelt wird, findet nun auch in Gesellschaft, Medien und Politik gehör. Die Realisierung würde Hamburg als Blockchain-Standort weltweit nach vorne bringen. Wir arbeiten daran, dass es dafür eine überparteiliche Koalition gibt. Die Offenheit zu diesem innovativen Thema und auch zum Thema Blockchain-Hub, die nun durch das Rathaus und die Bürgerschaft signalisiert wurde, macht mich hoffnungsfroh.

*  *  *

Vielen Dank für die offenen Antworten!
Das Interview führte Thomas Keup

 Hamburg Digital Background: 

"Blockchance"-Konferenz Hamburg:

"Hamburg Coin" im Hamburger Abendblatt:

"Finhaven" Fintech-Hub Hamburg:
finhaven.de/

Sonntag, 17. Dezember 2017

NEXTHANSE: "NEXT BIG THING - Wie kommt das Neue in das Alte?"

Wie kommt das Neue in das Alte?
Foto: Boegh@Fllickr, Lizenz: CC-BY-SA-20

Digital unterstützte Geschäftsprozesse, digitalisierte Produkte und Services, neue digitale Geschäftsmodelle. Der Dreiklang für mehr Effizienz, höhere Effektivität und künftige Wertschöpfung steht in nahezu allen Innovationsstrategien Hamburger und deutschlandweiter Unternehmen. Chief Digital Officer, Innovationsmanager und Programmleiter setzen die Vorstandsbeschlüsse täglich in die Praxis um. Eine Schlüsselfrage dabei: 


Was hilft etablierten Unternehmen wirklich auf dem Weg in die digitale Zukunft?

Mehr als 120 Unternehmen betreiben nach Recherche von HANSEVALLEY in Berlin Innovations-Labs und Kooperations-Hubs, Startup-Inkubatoren und Business-Acceleratoren. Viele Unternehmen investieren über eigene Fonds oder VC-Vehikel Kapital in junge, hoffnungsvolle Firmen. 

  • Welche Programme nützen Unternehmen aus Industrie und Mittelstand? 
  • Welche Bedeutung besitzen Tech-Startups auf dem digitalen Weg?
  • Warum sollte man in Startups Kapital investieren - oder nicht?

Initiator Thomas Keup hat 2015 mit "INNOVATIONS meet INNOVATIONS" in Berlin die erfolgreiche Eventreihe für Corporate-Innovatoren begonnen. Eine Schlüsselfrage vieler Gespräche mit Innovationsmanagern: 'Wie bekommen wir die neuen Ideen und Möglichkeiten in unser Unternehmen, in unsere Geschäftsprozesse, in unser Tagesgeschäft?' 

Das Hamburg Digital Magazin HANSEVALLEY lädt zusammen mit dem Digital Innovation Lab an der Hamburger Wirtschaftshochschule HSBA zum 3. Treffpunkt der Hamburg Digital Community ein. Hinter verschlossenen Türen sprechen Unternehmer, Abteilungsdirektoren und Digitalverantwortliche, Innovationsmanager und Programmleiter Tacheles, was funktioniert - und was nicht. Ohne Digitalberater und Clustermanager - aber in einem geschützten Raum ohne öffentliche Berichterstattung geht es zur Sache:

"NEXT BIG THING: Wie kommt das Neue in das Alte?"

Wir beleuchten Labs & Hubs, Programme von Corporates & mit Startups, Incubation & Acceleration, Corporate Innovation & Venturing. Auf der Agenda: Hamburger Innovatoren die berichten, was wie klappt - und was eher nicht. Wir schauen in verschiedene Branchen und vermitteln praktische Erfahrungen.



NEXTHANSE - Die Hamburg Digital Community
Dienstag, 23. Januar 2018, 19.00 Uhr

Digital Innovation Lab@HSBA InnovationCampus
Adolphsplatz 6, 20457 Hamburg, www.hsba.de

Mehr als 30 Vertreter haben sich in den ersten Tagen angemeldet, u. a. von Airbus, Beiersdorf, CMA CGM, Comdirect, DAKOSY, Hanseatic Bank, Hochbahn, HPA, Jungheinrich, KRAVAG, Otto Group, Montblanc, Still, VTG, Warburg Bank, Wer liefert was u. v. a. NEXTHANSE ist eine erste Adresse für den Austausch und die Vernetzung Hamburger Corporate-Innovatoren über Branchengrenzen hinweg. Und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Als Vertreter auf C- oder Senior-Level eines Unternehmens in Hamburg oder in der Metropolregion mit der Aufgabe, ihr Haus in die Zukunft zu führen, ist NEXTHANSE eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen, Vernetzen, Austauschen und Zusammenarbeiten.


Melden Sie sich als Corporate-Innovator gleich oder spätestens bis 31.12.2017 unter community@nexthanse.net zu diesem geschlossenem Event an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Sollten Sie NEXTHANSE noch nicht kennen: Impressionen von der Premiere der Hamburg Digital Community finden Sie hier bei HANSEVALLEY.


*  *  *

Hinweis: Die Teilnahme an NEXTHANSE ist kostenfrei, nach vorheriger Aufnahme in den geschlossenen Gästeverteiler, einer persönlichen Anmeldung und schriftlicher Bestätigung möglich. Vertreter öffentlicher Einrichtungen und Hamburger Interessenvertretungen können auf persönliche Einladung an NEXTHANSE teilnehmen. Für Digitalberatungen und Agenturen, Startups und private Netzwerke sowie Kanzleien und Banken ohne persönliche Einladung ist die Teilnahme leider nicht möglich. Vielen Dank für das Verständnis. Für Rückfragen steht Ihnen der Veranstalter unter events@hansevalley.de zur Verfügung.

Sonntag, 19. März 2017

HANSEPERSONALITY Prof. Dr. Henning Vöpel: Wer zu spät kommt, fliegt raus.

Hamburgs Digital-Forscher Prof. Dr. Henning Vöpel
Foto: HWWI
HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Konsolidierung der Startup-Szene, Rausflug aus globalen Logistik-Ketten, Reorganisation der Wirtschaft - die Digitalisierung wird auch vor Hamburgs Toren nicht halt machen. Am renommierten WeltWirtschaftsInstitut beschäftigt man sich in einem eigenen Forschungsbereich mit den Herausforderungen der Digitalisierung für die Freie und Hansestadt.

Der digitale Kopf des HWWI ist Direktor und Geschäftsführer des Instituts und Dozent an der Hamburger Wirtschaftshochschule HSBA. Unser HANSEPERSONALITY ist Prof. Dr. Henning Vöpel:

Sie leiten das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI. Wie weit hat die Digitalisierung bereits die Hamburger Wirtschaft erreicht - von Schifffahrt über Logistik bis zum Handel?


Die Hamburger Wirtschaft ist aufgrund ihrer Struktur von Digitalisierung stark disruptiv betroffen - gerade Handel und Logistik sind sehr bald an der Reihe. Umgekehrt hat Hamburg eine riesige Chance, Modellregion für digitale Transformation zu werden. Die Aufgabe ist allerdings außerordentlich groß, weil sie hohe Agilität der Akteure und eine kohärente Transformationsstrategie erfordert.

Es gibt bereits viele interessante Einzelprojekte und Initiativen in Hamburg. Aber es fehlt ein wenig an übergeordneter Vernetzung, denn dies ist das Prinzip der Digitalisierung: Durch den Austausch von Daten entstehen neue Schnittstellen zwischen den Branchen. Die Logik der Transformation erfordert, diese Vernetzung systematisch zu koordinieren.


Sie haben am HWWI einen eigenen Forschungsbereich für das Thema digitale Ökonomie eingerichtet. Womit beschäftigt sich “IDEAS@HWWI” konkret?


Ich betrachte die digitale Ökonomie als einen eigenen Forschungszweig, denn die durch Digitalisierung ausgelösten Veränderungsprozesse sind sehr tiefgreifend. Wir werden sie als Gesellschaft nur dann erfolgreich bewältigen, wenn wir ein umfassendes Verständnis der Folgen entwickeln. Das bedeutet, wir müssen erforschen, wie Technologie, Märkte und Regulierung zusammenwirken.



Wir wissen heute wenig über unsere Zukunft. Digitale Transformation ist wie eine Expedition: Wir erkunden Neuland. Dafür brauchen wir das Rüstzeug und eine neue Landkarte. Vor diesem Hintergrund habe ich bei uns am HWWI das Institute for Digital Economics and Applied Solutions IDEAS@HWWI gegründet mit dem Ziel, uns als Gesellschaft besser auf die Herausforderungen vorzubereiten.  


Aus den Ergebnissen Ihrer Forschung: Welche digitalen Technologien wirken am Stärksten auf die Veränderungen der Wirtschaft global ein?


Die stärkste disruptive Wirkung auf bestehende Geschäftsmodelle haben zunächst die großen Plattformen, die sich gerade überall bilden und zwischen Anbietern und Konsumenten schieben. Die nächste Welle an Disruption kommt von den Algorithmen und der künstlichen Intelligenz, die ihren Einsatz vor allem in der Industrie finden werden und die Wertschöpfungs- und Logistikketten erheblich verändern werden. Zusammen mit dem 3D-Druck wird sich dadurch die globale Wirtschaft völlig neu organisieren. Bestehende Netzwerke werden durch die neuen digitalen Beziehungen abgelöst.


Welche Geschäftsmodelle sind in der Digitalökonomie besonders erfolgversprechend - nicht nur kurzfristig im Zusammenhang auf Copycats?


Erfolgversprechend sind Geschäftsmodelle, die besonders disruptiv sind, denn sie treffen die etablierten Modelle in ihrem Kern und ziehen das Geschäft sofort und direkt an sich. Das sind heute vor allem solche Modelle, die sich den direkten digitalen Zugang zu Kunden und Vertriebswegen zu Nutze machen.


Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss die Politik, sowohl auf Stadt-, als auch auf Bundesebene für die digitale Wirtschaft schaffen?

Die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sind essenziell. Digitalisierung basiert auf dem Austausch von Daten. Wenn dieser nicht stattfindet, weil Daten nicht hinreichend geschützt sind vor Missbrauch, Sabotage und Manipulation, scheitert Digitalisierung oder sie kommt gar nicht erst zustande. Bund und Länder müssen in diesen Fragen dringend zusammenarbeiten.

Mit der Regulierung ist eine Reihe offener Fragen verbunden, z.B. wie ein digitaler Patentschutz aussieht in einer Welt, in der Daten und Informationen zwischen Unternehmen offengelegt werden, zum Beispiel gegenüber Unternehmen aus Ländern, die keine ausreichende Datenschutzgarantie geben. Auch ethische Fragen werden von uns sehr explizit beantwortet werden müssen. Nehmen Sie die Frage, wie wir ein selbstfahrendes Auto programmieren wollen, wenn dieses in eine Unfallsituation gerät. Es kommen sehr grundlegende Fragen auf uns zu.   

Die Medienindustrie ist bereits umgebrochen worden. Wie sehen Sie die Zukunft der Hamburger Branchen Schifffahrt, Logistik und Handel?


In gewisser Weise sind diese Branchen als nächste dran und zwar sehr tiefgreifend. Denn sie sind gleichzeitig von mehreren digitalen Innovationen betroffen: der Bildung von Logistik-Plattformen, den Auswirkungen von intelligenten Algorithmen und dem 3D-Druck. Es wird darauf ankommen, daraus eine digitale Gesamtstrategie für den Hafen- und Logistikstandort Hamburg zu entwickeln.


Welches sind die größten Risiken für die traditionellen Hamburger Reeder, Schiffsmakler, Spediteure, Transporteure und Kaufleute in der global digital agierenden Welt?


Die größte Gefahr besteht darin, dass man jetzt die Transformation verpasst. Wer jetzt zu spät kommt, fliegt aus den globalen Ketten raus - womöglich für immer. Jetzt wird Zukunft gemacht.


Wie bewerten Sie die Zunahme an schnell wachsenden Startups im Digital-Umfeld? Sind Startups die Lösung zur Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft?


Startups sind enorm wichtig, weil sie die Veränderungsprozesse beschleunigen. Sie sind gewissermaßen die Revolutionäre der digitalen Revolution. Aber wenn wir in zehn Jahren auf heute zurückschauen, wird uns bewusst werden, dass dies nur die erste Welle der Digitalisierung ist. Der Startup-Szene steht eine enorme Konsolidierung bevor. Danach wird sich das Feld lichten und eine neue Qualität die Transformation bestimmen.

Wir reden dann über die Re-Organisation von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft insgesamt. Alle unsere Systeme - von Bildung, Gesundheit, Arbeit und Sozialstaat - werden sich verändern. Noch scheint es überschaubar, aber bald - wenn die Vernetzung sich potenziert und die Teile ineinandergreifen - wird die Entwicklung exponentiell sein und einen technologischen Sprung auslösen.


Zum Schluss unsere traditionelle Hamburg-Frage: Wie gut ist unsere Stadt in Politik und Wirtschaft aufgestellt, um die digitalen Herausforderung der kommenden Jahre zu meistern?

Insgesamt gut, aber in einigen Bereichen müssen wir Tempo aufnehmen und eine Vorstellung darüber entwickeln, wie wir die Stadt aus dem Status quo in ihre digitale Zukunft transformieren. Wichtig wäre es, einen Ort für digitale Transformation zu schaffen, an dem Digital real wird, also konkret in das urbane Leben einfließt. Über einen solchen Ort ließe sich die notwendige Agilität des doch noch eher traditionellen Wirtschaftsstandortes Hamburg erzeugen.

Innovationen entstehen im digitalen Zeitalter anders als früher. Dafür müssen wir die Innovationsstrukturen umbauen, wir benötigen ein experimentelles, interdisziplinäres und kollaboratives Innovationssystem, das zwischen Wirtschaft und Wissenschaft viel offener und durchlässiger ist und alle Akteure zusammenbringt.   

Vielen Dank für die spannenden Insides!

Das Interview führte Thomas Keup.


* * *


Hamburg Digital Background:

HANSEEXKLUSIV: Hamburg bekommt Logistik-Innovations-Park "Hammerbrooklyn"

IDEAS@HWWI


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

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Dienstag, 7. März 2017

HANSEFUTURE: Vom Hafen übers Lab zur digitalen Zukunft.

HAMBURG DIGITAL REPORT

200 der größten Familienunternehmen mit mehr als 50 Mio. € Umsatz sitzen an Elbe und Alster. Dank des Mittelstands ist die Metropolregion eine der 3 stärksten deutschen Wirtschaftszentren. Doch das Internet fragt nicht, bevor es eine Branche umbricht. 

Fintech und Insuretech digitalisieren die Finanzindustrie, Autonomous Driving und Connected Mobility brechen den Automobilsektor um, 3D-Printing und Blockchain revolutionieren die Produktion, Smart Devices und Networked Platforms globalisieren Dienstleistungen. Die Konsequenzen sind weitreichend.

Der Handelskammer InnovationsCampus
Foto: HSBA / Daniel Sumesgutner

Konzerne holen sich Accenture, BCG & Co. ins Haus, um zu überleben. Doch wie kommt Hamburgs Mittelstand aus dem Hafen ins digitale Zeitalter? Wie werden aus traditionellen Kontoren globale Plattformen? Eine interessante Lösung ist am Adolphsplatz zu finden - wo man es nicht sofort erwartet:


Es ist weder die älteste deutsche Handelskammer, noch die größte deutsche Sparkasse oder die größte deutsche Bank. Hamburgs Chancen liegen im 1. Stock des "Handelskammer InnovationsCampus - HKIC" - gegenüber der Neuen Börse. Es sind jugendlich wirkende Räume von Logistikprofessor Michael Höbig. Der Supply-Chain-Experte weiß, wie Geschäft laufen sollte: Früher digitalisierte er Geschäftsprozesse, heute modelliert er digitale Prozesse.

Unter einem Dach - für ein Ziel: Hamburgs Zukunft.

Wer den futuristischen Neubau das erste Mal betritt, merkt, wohin der Hase läuft: Studenten auf dem Weg in ihre Kurse, Professoren auf dem Weg zu ihren Studenten. Die Hamburg School of Business Adminstration - HSBA - ist hier ebenso zu Hause, wie die Innovations Kontakt Stelle - IKS. Im 1. Stock finden sich die ungewöhnlich bunten Räume - genannt Creative und Working Space. Hier, hinter dem Logo des DI-Labs, entsteht Neues - auf Hamburger Art, ohne heiße Luft und trockene Slides.

Praktiker, Profis & Professoren für die Wirtschaft.


Michael Höbig weiht das DI-Lab ein.
Foto: HSBA / Jörg Meyer
"Wir senken die Einstiegsschwelle zur Digitalisierung für Hamburger Unternehmen", bringt es Prof. Dr. Michael Höbig auf den Punkt. Der Leiter des DI-Lab@HSBA hat seit Juni vergangenen Jahres ein umfassendes Programm für Unternehmen geschaffen. Mit der Kompetenz eines ganzen Professorenteams zu Themen, wie Geschäftsmodelle, IT & Prozessmanagement, E-Business und Data Scienes sowie Experten zu allen wichtigen Querschnittsfunktionen und den wichtigsten Hamburger Branchen, ist das Innovationlab erstklassig aufgestellt.

Hamburger Lösung für die Hamburger Wirtschaft.

Michael Höbig stellt die richtigen Fragen: "Was kann ich mit den aktuellen Möglichkeiten anfangen? Und: Macht es Sinn, über neue Herangehensweisen nachzudenken?" Das DI-Lab hat die Funktion einer praxisnahen Digitalberatung - angesiedelt an der Hamburger Wirtschaftsschule HSBA. Statt einer globalen Strategieberatung einen großen Scheck auszustellen, können Hamburgs Unternehmer auf kurzem Weg am Adolphsplatz ihre Reise in die digitale Welt beginnen. DI-Lab-Leiter Höbig versichert: "Wir sind unverdächtig, den Firmen ein großes Projekt zu verkaufen."

Seminare, Workshops und individuelle Projekte.

"Es geht auch um die Entmystifizierung" digitaler Buzzwords. Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist für den Leiter des MBA-Studiengangs Corporate Management "ein willkommener Anlass, sich mit dem eigenen Kundennutzen zu beschäftigen." Der studierte Maschinenbauer macht deutlich: "Nicht alle Firmen müssen unbedingt Digital-pur-Player werden." Das DI-Lab bietet im Kern drei Programme an: 1. Seminare zu Tech-Themen, 2. Workshops als Einsteiger-"Bootcamps" oder Intensiv-"Warrooms" und 3. mehrwöchige Individual-Projekte mit Experten und Coaches.

Mit der HSBA frisches Wissen für die Zukunft.


Zeitgemäße Weiterbildung im DI-Lab der HSBA.
Foto: HSBA / Stephan Wallocha
Mit einem umfassenden Seminarprogramm unterstützt das Professorenteam der Business School Fach- und Führungskräfte bei der Bewältigung der Herausforderungen in der digitalen Welt. Dazu gehören Führungskultur mit Hilfe agiler Transformation, Innovationsmanagement mit Intrapreneurship, Geschäftsprozess-Modellierung mit Design Thinking-Methoden sowie Online-Marketing und E-Business mit digitalisierten Geschäftsprozessen.

Strategien, Digitalisierung und neues Geschäft.

"Wir können Dir aufzeigen, womit Du anfangen und welchen Weg Du bestreiten kannst." Der langjährige Berater hat dazu neben den Seminaren 3-5 tägige Workshops entwickelt und bietet Firmen die Chance, sich mit Teams im DI-Lab einzumieten und mit der Expertise der HSBA-Professoren und spezialisierter Coaches eigene Projekte mit kreativen Methoden umzusetzen, um die eigenen Digitalisierungsziele zu erreichen. Zu den Referenzen zählen u. a. das Maritime Cluster Norddeutschland, Euler-Hermes und der 3D-Druckverband.

Mit der HSBA aus dem Hanse- ins Silicon Valley.

Die Digitalprofis Michael Höbig (l.) und Uve Samuels (r.)
bringen Hamburgs Unternehmer ins Silicon Valley.
Foto: Heiner Köpcke
Wie die digitale Zukunft für Hamburgs Mittelstand aussehen kann, zeigt ein Executive Trip der HSBA vom 15. bis 19. Mai '17 - vom Hansevalley ins Silicon Valley. Das Programm ist bewährt und bereits mit den Studenten der Hamburger Business School erfolgreich umgesetzt worden.

Auf der Besuchsliste stehen u. a. Digitalunternehmen und Tech-Startups zwischen Mountain View, Palo Alto und Santa Clara - dazu ein Rahmenprogramm mit Besuch eines Weinguts und Sightseeing. Gute Gelegenheiten, eigene digitale Möglichkeiten zu entwickeln.

Hamburger Art: "Nicht nur schnacken, machen."

Das Innovationslab der HSBA ist ein gutes Beispiel, wie man die Digitalisierung auch angehen kann: Stück für Stück und Schritt für Schritt. Mit aktuellem Know how aus Wisssenschaft und Praxis - für die Wirtschaft und die Region. Wieder einmal zeigt sich: In Hamburg ist man digitaler, als man glaubt, qualifizierter unterwegs, als man sich zusteht und erfolgversprechender, als man hofft. 


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Außerdem im Hamburg Digital Magazin:
HANSEPERSONALITY Dr. Uve Samuels: Global, dual, digital - Made in Hamburg.

 Hamburg Digital Background: 

DI-Lab an der Hamburg School of Business Administration

Übersicht Seminare für Unternehmer und Führungskräfte

Übersicht Executive Trip ins Silicon Valley 15.-19.05.2017


 Ihr Hamburg Digital Marketing: _______________________________________

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