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Montag, 23. Januar 2017

HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil III: Die Digitale Stadt - Verwaltung, Unternehmensservices und Arbeitsmarkt.

HANSEHIGHLIGHT Themen-Special: Digitale Stadt oder digitale Diaspora.


Heimliche "Wirtschaftsregierung" der Hansestadt: Die Handelskamner.
Foto: Markus Daams, flickr.com. CC BY 2.0
Der Endspurt hat begonnen. Diese Woche gilt als wichtige Wahlwoche. In diesen Tagen entscheidet es sich. 

Die Wahlbündnisse haben aufgerüstet: Business-Frühstücke für Unternehmer, aktuelle Statements in den Social Media Kanälen, neue Wahlvideos auf den Webseiten. Noch nie gab es bei einer Kammerwahl soviel Demokratie + Populismus.
  • Werden die "Kammer-Rebellen" die Handelskammer mit Pauken und Trompeten stürmen?
  • Werden die "Kammer-Reformer" zum Zünglein an der Waage für die Kammer-Politik?
  • Werden die "Kammer-Bewahrer" eine "Koalition der Vernünftigen" schmieden?

Hier sind die ungekürzten Positionen der drei Wahlbündnisse zum Thema Digitale Stadt. Mit klaren Antworten, wie die Digitalisierung in Verwaltungen, Eigenbetrieben und Arbeitsmarkt erfolgreich Einzug halten kann.

Herausragende Forderungen zur Digitalen Stadt:
  • Modellstadt für digitale Verkehrssteuerung und vernetzte Mobilität
  • Hamburger Location als "Digitaler Leuchtturm" & Standort-Magnet
  • "Elbvalley" Hamburg und "Silicon Dragon" in China aktiv vernetzen
  • "Digital First"-Strategie für Handelskammer wie für Verwaltungen
  • Städtische Firmenservices medienbruchfrei elektronisch anbieten
  • Handelskammer soll Teil des Transparenzportals Hamburg werden

Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil 3:
Die Digitale Stadt in Verwaltung, Standort und Arbeitsmarkt

 Thema Hansestadt: 

Wo sehen Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft konkretes Potenzial, Leistungen und Tätigkeiten der Hamburger Stadt- und Bezirksverwaltungen sowie nachgeordneter Einrichtungen im Interesse einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Stadtverwaltung zu digitalisieren?

"Die Kammer sind wir":

Wir regieren nicht die Stadt sondern die Handelskammer – deshalb wollen wir weniger über die Stadt reden sondern in der Handelskammer handeln. Hamburg hat zusammen mit der Digitalwirtschaft das bundesweit vorbildliche Transparenzportal entwickelt – die Handelskammer weigert sich jedoch noch immer dort mitzuwirken. Die Handelskammer soll Teil des Transparenzportals werden.

"Unternehmer für Hamburg":

Die Handelskammer als Selbstverwaltungsorganisation der Hamburger Wirtschaft kann vor allem durch die konsequente Digitalisierung der eigenen Prozesse und Dienstleistungen gegenüber Stadt und den Bezirken deutlich machen, was heutzutage technologisch bereits möglich ist und welche Effizienzpotentiale vorhanden sind. Wir sind sicher, dass die Stadt die Impulse der Kammer auch in diesem Feld intensiv beobachten und ihre Schlüsse für die eigene Verwaltung ziehen wird.

Dort wo tatsächliche Schnittstellen bestehen, sollten auch digitale Schnittstellen geschaffen werden. Dies können die Hamburger Unternehmen von ihrer Stadt und ihrer Kammer erwarten. Die "Digital First"-Initiative des Senats weist hier in die richtige Richtung. Die Herausforderungen der Digitalisierung umfassen dabei alle Verwaltungsbereiche. Sichtbar wird es für den Bürger und die Unternehmen überall dort, wo ein direkter Behördenkontakt entsteht. Die Entwicklungen müssen deutlich schneller vorangetrieben werden. Dabei dürfen müssen neben den technologischen Faktoren auch die kulturellen Veränderungsprozesse für Mitarbeiter und Kunden gesteuert und begleitet werden. Die Handelskammer hat hierbei eine Vorreiterrolle zu spielen.

"Vorfahrt für Hamburg":

Hamburg muss zügig auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene E-Government-Standards umsetzen. Die im Rahmen des „Bündnis für den Mittelstand“ zugesagte Funktion „Statusverfolgung“ muss umgesetzt werden.

 Thema Verwaltung: 

Wie beurteilen Sie als künftige Repräsentanten der Wirtschaft den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Hamburger Verwaltung, insbesondere in Bezug auf Leistungen und Angebote für Unternehmen - z. B. in den Bereichen Aufsicht und Genehmigungen, Steuern und Abgaben sowie Wirtschaftsförderung?

"Die Kammer sind wir":

Verbesserungswürdig ;-)

"Unternehmer für Hamburg":

Der Hamburger Senat steht kurz davor, seine Strategie „Digital First“ auf den Weg zu bringen, die besagt, dass grundsätzlich alle Dienstleistungen auch auf dem digitalen Weg erbracht werden können. Dies ist in einer zunehmend digitalisierten Welt dringend notwendig und der Weg ist noch lang.

Auch die Handelskammer nimmt hoheitliche Aufgaben wahr, bei der in Zukunft die Strategie „Digital First“ gelten muss. Wir glauben, dass die Handelskammer und ihre Mitgliedsunternehmen in diesem Feldern der Stadt zeigen könnte, wie erfolgreiches E-Governement funktioniert – im Schulterschluss mit der Stadt.

"Vorfahrt für Hamburg":

Hamburg hat bereits einige wichtige Schritte zur Digitalisierung der Verwaltung unternommen. Die bestehenden Angebote müssen jedoch nutzerfreundlicher werden, Geschäftsprozesse müssen für Unternehmen medienbruchfrei elektronisiert werden.

 Thema Standort: 

Was für Initiativen und Aktivitäten der Handelskammer halten Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft für besonders wichtig, um die Freie und Hansestadt international als attraktiven Standort für junge, qualifizierte Fachkräfte und ideenreiche, mutige Digitalunternehmer zu entwickeln?

"Die Kammer sind wir":

In einer globalisierten, digitalen Welt sind die wirtschaftlichen Standortfragen eher nachrangig. Es läuft auf eine einzige Frage hinaus: Bekomme ich das Beste, qualifizierteste Personal? Insofern hier eine etwas wenig progressiv anmutende Antwort: Massive Investitionen in den Bildungsstandort, insbesondere alle Fachbereiche mit Digitalberührung. Darüber hinaus muss die Lebensqualität hoch gehalten werden, damit die Mitarbeiter auch in dieser Stadt wohnen wollen.

"Unternehmer für Hamburg":

Mit dem jährlich stattfindenden "Hamburg Animation Award" und der dazugehörigen "Animation Conference" schafft es die Handelskammer heute schon erfolgreich, international große Aufmerksamkeit auf den Animations- , Games- und VFX-Standort Hamburg zu lenken. Die Hamburger Unternehmen profitieren dadurch, dass junge und qualifizierte Fachkräfte regelmäßig nach Hamburg kommen. 

Mit dem kürzlich durchgeführten zweiten App-Contest Hamburg hat die Handelskammer Digitalunternehmern eine interessante Plattform und Vernetzungsmöglichkeit mit den Fachkräften von morgen gegeben. Unser Appell an die Handelskammer ist es, ihre vielfältigen und guten Beziehungen nach China dahingehend auszubauen, dass ein Austausch von jungen, aufstrebenden Digitalunternehmern mit dem „Silicon Dragon“ in China ermöglicht wird.

Hamburg braucht auch einen physischen Ort, der das Thema Digitalisierung in das Zentrum des Bewusstseins rückt, greif- und begreifbar macht und der weit über die Grenzen Hamburgs hinaus sichtbar wahrgenommen wird – ein Leuchtturm der Digitalisierung.

"Vorfahrt für Hamburg":

Der Standort Hamburg braucht beständig neue qualifizierte Fachkräfte, eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, ausreichend neue Gewerbeflächen und einen weiteren Ausbau der Bandbreiten für die Datenübertragung. Mit der Organisation der dualen Berufsausbildung leistet die Kammer einen zentralen Beitrag für die Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses. Sie sorgt dafür, dass 3.500 ehrenamtliche Prüfer ihre Leistung für die Hamburger Wirtschaft erbringen können. Bei Verkehrsinfrastruktur, Gewerbeflächen und Breitbandausbau muss und wird die Kammer weiter Druck auf die Politik machen.

 Zu guter Letzt: 

Was würden Sie dem Bürgermeister anlässlich der jährlichen Versammlung ehrbarer Kaufleute zu Silvester als Präsident ins Stammbuch schreiben und in welchem digitalen Thema würden SIe ihm als Stadtoberhaupt die Leviten lesen, für die Stadt und die Wirtschaft Hamburgs mehr zu tun?

"Die Kammer sind wir":

Herr Bürgermeister – warum ist der Wirtschaftssenator ein Hafenindustrieller und kein Digitalunternehmer?

"Unternehmer für Hamburg":

Hamburg ist als Stadtstaat mit seinen vielen hoch innovativen Medien- und IT-Unternehmen auf der einen Seite und der großen Breite an Anwenderbranchen auf der anderen Seite prädestiniert dafür, Entwicklungslabor von neuen digitalen Technologien zu sein, sei es z.B. im Bereich des autonomen Fahrens, im Kontext von 3D-Druck oder von Virtual Reality. Der Hamburger Senat macht aus unserer Sicht noch zu wenig, um das Umfeld dafür zu schaffen.

Jedes Unternehmen aus Hamburg sowie dem In- und Ausland sollte künftig den dringenden Wunsch verspüren, technologische Innovationen in Hamburg zu entwickeln. Hier können die entsprechenden rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen durch Stadt und starke Handelskammer gemeinsam geboten werden. Die #UnternehmerFürHamburg stehen für diesen Aufbruch.

"Vorfahrt für Hamburg":

Wer Präses der Kammer wird, entscheidet das Plenum nach der Wahl. Wichtig ist, dass die Führung der Kammer auch in Zukunft die Interessen der Hamburger Wirtschaft mit Nachdruck gegenüber der Politik vertritt. Die Populisten, die zur Kammerwahl antreten, wollen der Wirtschaft in der Hansestadt ja einen Maulkorb umlegen.

Ein wichtiges Thema für zukünftige Präses-Reden wird die Stärkung der Infrastruktur bleiben, dazu gehört selbstverständlich auch das digitale Netz. Wir sind außerdem dafür, Hamburg zur Modellstadt für die digitale Verkehrssteuerung, Fahrzeugvernetzung und intelligente und vernetzte Mobilität zu machen.

 Außerdem im HANSEHIGHLIGHT "Digitale Stadt oder digitale Diaspora": 

Hamburgs FDP-Fraktionsgeschäftsführer packt aus und spricht Tacheles:

 Alle Beiträge zur Kammerwahl 2017 im Hamburg Digital Magazin: 

Wie die Wahlgruppen die Freie und Hansestadt nach vorn bringen wollen:

Wie die drei Wahlbündnisse die Handelskammer modernisieren wollen:


Was die Wahlbündnisse für die Zukunft der Hamburger Wirtschaft fordern:

Was passiert, wenn die "Kammer-Rebellen" die Kammer-Wahl gewinnen:

Warum die Kammer-Wahl entscheidend für Hamburgs Wirtschaft ist:

Was die Handelskammer in diesem Jahr zur Digitalisierung unternehmen will:

 Weitere Informationen auf den Webseiten der drei Wahlbündnisse: 



Die Bewahrer: "Starke Kammer. Vorfahrt für Hamburg"



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Montag, 16. Januar 2017

HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil 2: Die Digitale Kammer und ihre Modernisierung

"Wir leben in einer digitalen Zeit", pointierte es Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz im NDR-Interview während der Eröffnungsfeierlichkeiten für die Elbphilharmonie. Die Digitalisierung nimmt ihren Lauf - in Wirtschaft, Verwaltung und Handelskammer:
  • Bleibt am Adolphsplatz noch ein Stein auf dem anderen, wenn die "Kammer-Rebellen" die Hamburger Wirtschaftsvertretung kontrollieren? 
  • Zieht in der alten Börse echte Dienstleistungsmentalität ein, wenn die "Kammer-Reformer" die Unternehmens-Services digitalisiert haben?
  • Wie wollen die "Kammer-Bewahrer" frischen Wind in die respekteinflößenden Gänge der alten Hamburger Börse bringen?

Die Handelskammer steht vor ihrer digitalen Disruption.
Foto: mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier
750 Jahre Schutzgemeinschaft "Hanse" dank Heinrich III., 500 Jahre Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns, mehr als 350 Jahre Commerz-Deputation: Was bleibt übrig, wenn die ehrwürdige Handelskammer durch die Digitalisierung selbst disruptiert wird? Die drei Wahlbündnisse zur heute beginnenden Kammer-Wahl 2017 haben uns die Antworten gegeben. Hier sind sie - ungekürzt und unbearbeitet.

Herausragende Forderungen zur Digitalen Kammer:
  • Befreiung von Pflichtmitgliedschaft und Beitragspflicht für 80.000 Kleingewerbetreibende.
  • Online-Service für hoheitliche Aufgaben, wie Erteilung von Zertifikaten, Genehmigungen und Registrierungen.
  • Kammer-App als zentraler Informations- und Kommunikationskanal inkl. Matchmaking-Service und digitaler Eintrittskarte.
  • Digitale Beteiligungsstrategie mit Online-Umfragen zur Entwicklung von Kammerpositionen in wichtigen Sachfragen.
  • Digitalisierung der Handelskammer mit Abbau von Arbeitsplätzen.

Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil 2:
Die Digitale Kammer und ihre Modernisierung.

 Thema Pflichtbeiträge: 

Wie stehen Sie zu den aktuell rd. 39 Mio. € Pflichtbeiträgen für Gewerbetreibende und wie wollen Sie den Wirtschaftsbetrieb Handelskammer mit rd. 142 Mio. € Bilanzsumme, seinem Personal, seinen Immobilien und den angeschlossenen Betrieben (Börse, InnovationsCampus, HSBA) in die Zukunft führen?

"Die Kammer sind wir":

Ohne Zwangsbeiträge! So und wenn hier wieder behauptet wird, das sei nicht möglich, dann möge jeder selbst den Satz des entsprechenden DIHK-Gesetzes interpretieren: §3 (2) Die Kosten der Errichtung und Tätigkeit der Industrie- und Handelskammer werden, soweit sie nicht anderweitig gedeckt sind, nach Maßgabe des Wirtschaftsplans durch Beiträge der Kammerzugehörigen gemäß einer Beitragsordnung aufgebracht. Freiwillige Beiträge sind die Lösung die Kosten „anderweitig zu decken“. 

"Unternehmer für Hamburg":


Zuallererst stellt die solidarische Finanzierung über gesetzliche Pflichtbeiträge sicher, dass die Handelskammer als einzige Institution in Hamburg die Interessen aller rund 160.000 gewerblichen Unternehmen gleichermaßen vertritt und sich nicht nur an den Interessen der großen und wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen ausrichtet. 
Die solidarische Finanzierung ermöglicht es gerade den Unternehmen, die noch nicht wirtschaftlich erfolgreich agieren oder Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, von den vielfältigen Beratungs- und Informationsangeboten der Kammer zu profitieren.

Durch die Finanzierung der Kammer über gesetzliche Beiträge wird die duale Berufsausbildung von allen Mitgliedsunternehmen mitgetragen und als wichtiger Bestandteil des beruflichen Werdegangs vieler junger Menschen am Standort Hamburg sichergestellt. Wir wollen, dass das so bleibt.

Wir treten dafür ein, dass die ca. 80.000 Kleingewerbetreibenden das Recht erhalten, auf Wunsch aus der Pflichtmitgliedschaft und damit der Beitragspflicht auszuscheiden, von der heute schon viele befreit sind. Die Kammer sollte hauptsächlich getragen werden von den im Handelsregister eingetragenen Unternehmen. Die finanziellen Auswirkungen dieser Maßnahme werden u. a. durch verminderten Verwaltungsaufwand ausgeglichen.

Die Handelskammer braucht zur Definition und Erfüllung ihrer Aufgaben wieder eine wesentlich stärkere Legitimation ihrer Mitglieder und Beitragszahler. Dies ist bei einer Wahlbeteiligung von unter 15% faktisch nicht gegeben. Wir werden daher einen Vorschlag zur nachhaltigen Steigerung der Wahlbeteiligung einbringen, der sicherstellen wird, dass Auftrag, Budget und Handeln der Kammer zukünftig genau entlang der Interessen der Unternehmen orientiert wird, die mit ihren Beiträgen und ihrem Einsatz die Kammerarbeit ermöglichen.

"Vorfahrt für Hamburg":

Die Handelskammer Hamburg ist ein funktionierendes Solidarsystem. Die 900 größten Unternehmen zahlen die Hälfte der Beiträge. 60.000 Kleinunternehmer und Gewerbetreibende zahlen dafür überhaupt keine Beiträge und bekommen trotzdem die vollen Leistungen der Kammer. Zu diesem fairen und solidarischen Beitragssystem stehen wir ohne wenn und aber. Wir wollen die Kammer als starken Dienstleister für Aus- und Weiterbildung, für Gründungsberatung, zur Unterstützung des Außenhandels und vieles mehr erhalten und noch näher an die Unternehmen bringen.

 Thema Management: 

Wie beurteilen Sie die hauptamtliche Geschäftsführung der Handelskammer, den Fehlbetrag von 5,3 Mio. € im vergangenen Jahr und das jährliche Geschäftsführergehalt i. H. v. 530.000,- €? Würden Sie der Geschäftsführung aktuell das Zeugnis eines “ehrbaren Kaufmanns” ausstellen?



"Die Kammer sind wir":

Der Hauptgeschäftsführer die IHK Berlin verdient nicht einmal die Hälfte und hat als Betriebsergebnis eine schwarze Null geschrieben. Der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer sollte nicht mehr verdienen wie der Wirtschaftssenator – und das sind 150.000,- EUR.

"Unternehmer für Hamburg":

Wir schätzen die hauptamtliche Geschäftsführung als ehrbare Kaufleute.

Auf der anderen Seite haben wir Mitglieder das gute Recht, von der Kammer sichtbare Erfolge zu fordern. Die #UnternehmerFürHamburg werden die Impulse hierfür setzen und die Agenda vorgeben. Das Gehalt des Hauptgeschäftsführers ist Bestandteil eines wirksamen, rechtmäßigen Arbeitsvertrages - wir #UnternehmerFürHamburg halten uns an gültige Verträge – dies macht einen ehrbaren Kaufmann aus.

Unabhängig davon hat eine solide geführte Unternehmung bzw. Organisation, insbesonders wenn sie aus Beiträgen finanziert wird, stets zu überprüfen, ob Aufgabenfelder und Kostenbereiche den erforderlichen Nutzen bringen und ggf. einzustellen. Dasselbe gilt für Vergütungsstrukturen und Pensionsansprüche. Hier zeigt die Weiterentwicklung der Versorgungsregelungen in die richtige Richtung. Hinsichtlich der Vergütungen müssen für die Zukunft neue Wege gefunden werden, erstklassiges Personal zu rekrutieren und gleichzeitig dem Charakter einer öffentlich rechtlichen Körperschaft Rechnung zu tragen.

"Vorfahrt für Hamburg":

Der Geschäftsführung der Kammer leistet seit Jahren hervorragende Arbeit. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Managementjob, der marktgerecht bezahlt werden muss.



 Thema Organisation: 

Wo sehen Sie als künftige Mitglieder des Plenums maßgebliches Potenzial, Angebote und Tätigkeiten der Handelskammer und ihrer rd. 265 Mitarbeiter im Interesse eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Dienstleistungsbetriebs in den nächsten 3 Jahren zu digitalisieren?

"Die Kammer sind wir":

Der Großteil der Kommunikation zwischen Handelskammer und Mitgliedsunternehmern findet postalisch statt. Ein Umstand, der im Jahr 2016 einfach nicht nachvollziehbar ist. Hier gilt es, die Kommunikation auf digitale Kanäle zu verlagern.

Ein zweites großes Feld ist die Digitalisierung der Dualen Berufsausbildung. Durch die Ausstattung mit entsprechender Hard- und Software kann die Duale Berufsausbildung für junge Menschen attraktiver gestaltet und Lernprozesse können leichter individualisiert werden. Der schulische Lernstoff kann schneller aktualisiert und abgerufen werden, die Kommunikation mit den Ausbildungsbetrieben wird über digitale Kanäle deutlich vereinfacht und schneller.

Ohne Zwangsbeiträge wird die Handelskammer gezwungen sein, zu digitalisieren. Und 265 Mitarbeiter sind dann auch nicht mehr notwendig.

"Unternehmer für Hamburg":

In der Handelskammer gibt es wie in der Organisation großes Innovationspotenzial. Diese liegen vor allem in der Digitalisierung und Optimierung des Dienstleistungsbetriebs. Online-Terminvereinbarungen, intelligente Online-Kommunikation mit den Mitgliedern, die Entwicklung einer Handelskammer-App, die die Informations- und Dienstleistungsbedarfe von Unternehmen aus einer Hand ermöglicht, die digitale Eintrittskarte zu Kammerveranstaltungen inklusive Netzwerk-Matchings sind nur einige Möglichkeiten, an die wir da denken.

Genauso können die hoheitlichen Aufgaben wie Genehmigungen, Zertifikate und Registrierungen online bearbeitet werden. In der Ausbildung können digitale Schulungen (MOOCS) die Angebote ergänzen. Genauso können Beratungsangebote digital bereit gestellt werden. Und schließlich kann die gesamte Information und Willensbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter durch digitale Kommunikation erleichtert und verbessert werden.

Mit einer "Digital First"-Strategie – bis hin zur Kammerwahl – übernimmt die Handelskammer Vorreiter- und Vorbildfunktion für die digitale Transformation. Neben den innovativen Zugängen würde dies auch zu noch mehr Transparenz und Offenheit führen. Die hierfür erforderlichen finanziellen und personellen Ressourcen sind durch die Beitragsfinanzierung und sinnvolle Ressourcenverteilung vorhanden.


"Vorfahrt für Hamburg":

Rund um die Kommunikation zwischen der Handelskammer und ihren Mitgliedsunternehmen gibt es noch „Digitalisierungspotenzial“. Die Printprodukte „Hamburger Wirtschaft“ und „Handelskammer plus“ könnten noch besser „crossmedial“ vermarktet werden, z.B. über die Social Media-Kanäle der Kammer. Auch für die Einbeziehung der Mitglieder bei der Positionierung zu konkreten Sachfragen sollte eine „digitale Partizipationsstrategie“ gestartet werden, bei der Online-Mitgliederbefragungen eine wichtige Rolle spielen. 



 Thema Innovationen: 


In welchen Bereichen kann die Handelskammer Dienstleistungen oder Geschäftsbereiche mittels eigener Innovationsprozesse auf einen zukunftsweisenden Stand bringen und was ist erforderlich, damit die Kammer in allen Bereichen ein kunden- und serviceorientierter Dienstleister wird?

"Die Kammer sind wir":

Wettbewerb! Nur wenn Kunden einen Dienstleister sanktionieren können, wird dieser sich täglich bemühen, den Kunden zufrieden zu machen. Und der Sanktionsmechanismus ist heute ausgeschaltet: Die Kammer bekommt durch Zwangsbeiträge ihr Geld, egal wie zufrieden der Kunde ist.

"Unternehmer für Hamburg":

Eine Institution wie die Handelskammer, die seit mehr als 350 Jahren existiert, benötigt einige Zeit, um den "Design-Thinking"-Gedanken des "fail fast“ in ihre DNA zu übernehmen. Was Innovationen angeht, ist noch Luft nach oben, insbesondere bei der Digitalisierung von Prozessen und Angeboten.

Die Kammer steht hierbei vor den gleichen Herausforderungen, wie alle Unternehmen. Es bedarf daher einer konsequenten, organisationsübergreifenden Digitalisierungsstrategie, die die Rückendeckung von Plenum und Präsidium hat und die so dynamisch ausgelegt ist, dass sie sich den schnell ändernden Anforderungen der Digitalisierung zügig und flexibel anpassen kann.

"Vorfahrt für Hamburg":

In vielen Bereichen ist die Handelskammer Hamburg heute schon Vorreiter und Innovationstreiber innerhalb der IHK-Organisation. Sie hat z. B. schon vor 15 Jahren den Digital-Verbund IHK24 gegründet, dem heute über 50 IHKs angehören. Die "Gründungswerkstatt Deutschland" als Online-Portal für Existenzgründer ist in Hamburg von der Handelskammer erfunden worden. Auch die "Innovations-Kontakt-Stelle" zur Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Hamburg ist auf Anstoß mit finanzieller Unterstützung der Kammer eingerichtet worden. 

Aber bei der Kundenorientierung ist man nie am Ziel, das wissen wir als Unternehmer am besten, daher kann auch die Handelskammer immer noch besser werden, z.B. durch den Ausbau individueller Online-Beratungsangebote. 

*  *  *

 Alle Beiträge zur Kammerwahl 2017 im Hamburg Digital Magazin: 


Wie die Wahlgruppen die Freie und Hansestadt nach vorn bringen wollen:
HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil III: Die Digitale Stadt - Verwaltung, Unternehmensservices und Arbeitsmarkt.

Wie die drei Wahlbündnisse die Handelskammer modernisieren wollen:
HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil II: Die Digitale Kammer und Ihre Modernisierung. 

Was die Wahlbündnisse für die Zukunft der Hamburger Wirtschaft fordern:
Was passiert, wenn die "Kammer-Rebellen" die Kammer-Wahl gewinnen:

Warum die Kammer-Wahl entscheidend für Hamburgs Wirtschaft ist:

Was die Handelskammer in diesem Jahr zur Digitalisierung unternehmen will:

 Weitere Informationen auf den Webseiten der drei Wahlbündnisse: 

Die Rebellen: "Die Kammer sind wir"

Die Reformer: "Unternehmer für Hamburg"

Die Bewahrer: "Starke Kammer. Vorfahrt für Hamburg"



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  • HANSEVALLEY wird zitiert - in Medien, Pressearbeit und Marketing. 
  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

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