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Mittwoch, 18. März 2020

HANSEPERSONALITY Christian Rauda: Die Gamesbranche ist bei uns willkommen. Auf nach Hamburg!

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW
- 1.000+ Leser. Und Sie. -


Aktiver Förderer der Hamburger Games-Szene: Anwalt Christian Rauda
Foto: HANSEVALLEY


In diesem Jahr ist vieles anders. Ende Februar d. J. öffnete die Hamburg Games Conference mit doppelt so vielen Besuchern erstmals in den Zeise-Hallen ihre Pforten. Mit einer neu aufgestellten Brancheninitiative und einer neuen regionalen Prototypenförderung zog es die Branche aus Hamburg nach Ottensen. Medienpartner HANSEVALLEY hat Organisator und Brancheninsider Christian Rauda zu Neuerungen, Veränderungen und Entwicklungen gesprochen:

Die neu aufgestellte "Gamecity Hamburg" als aktiver Partner, eine neue Location mit mehr als 400 Teilnehmern, Apple Arcade mit 900.000 gelisteten Games sowie der künftige Markt des Onboard-Entertainments als aktuelle Themen. Wie war die 11. Ausgabe der Hamburg Games Conference aus Eurer Sicht?

Wir haben uns sehr über den Zuspruch gefreut, gerade auch über die Grenzen Hamburgs hinaus.

Seit Beginn der Konferenz im Jahr 2000 versuchen wir neben „Dauerbrenner“-Themen die Trendthemen zu erspüren, die die Branche im laufenden Jahr bewegen werden. Das ist uns in der Vergangenheit immer gut gelungen. Ich glaube auch in diesem Jahr wieder.

Außerdem möchten wir, dass die Gamesbranche mit anderen (Medien)branchen ins Gespräch kommt und so Neues entsteht. Viele Projekte sind durch Kontakte auf der Hamburg Games Conference entstanden.

Gehen wir zusammen ans Eingemachte: Du beschäftigst Dich seit vielen Jahren mit Games in Hamburg, bist tief mit der Szene vernetzt und hast mit Deinem Partner Ralph Graef die Konferenz ursprünglich aus der Taufe gehoben. Was waren aus Deiner Sicht die wichtigsten Themen für die Hamburger Games-Szene in diesem Jahr?


Top 1 war der Kampf um die bundesweite und die regionale Förderung. Hier sind erhebliche Erfolge erzielt worden, auch wenn eine ideale Welt natürlich anders aussieht. An vielen Stellen hakt es noch. Auch das war Thema während der Konferenz, als sich Vertreter des Digitalministeriums der Kritik gestellt haben.

Top 2 ist die Konsolidierung. Der Trend, dass deutsche Games-Unternehmen von ausländischen Unternehmen gekauft werden, hält weiter an.

Top 3 ist ein Thema, über das viele ungern öffentlich reden: die weiter steigende Relevanz des Datenschutzes. Wer hier schläft und kein Datenschutzmanagementsystem implementiert, kann sich auf ein böses Erwachen gefasst machen.

Ihr seid in diesem Jahr aus der Bucerius Law School in die Zeise-Hallen umgezogen. Damit konntet Ihr gut 400 Teilnehmer begrüßen und die Teilnehmerzahlen mehr als verdoppeln. Einige Teilnehmer holten sich jedoch ihre Jacken aus der Garderobe, weil es an einen Stellen etwas zugig war. Wie beurteilst Du die neue Location?


Die Bucerius Law School war ein schöner Rahmen, aber wir hatten ja 2020 zum ersten Mal drei inhaltliche Tracks parallel und mussten eine neue Location suchen. Die Zeise Hallen passen gut zur Branche.

Drinnen in den Kinos und im Restaurant Madrigal war es super, aber in der Tat war es vor den Kinos etwas frisch. Das soll nicht so sein. Nächstes Jahr werden wir dafür eine Lösung finden.

Schauen wir in die Zukunft aus Sicht Hamburger Games-Schmieden, Publisher und Dienstleister. Wie beurteilst Du die Entwicklung in der Hamburger Games-Branche und was dürfen wir in den kommenden 12 Monaten aus der einstigen Games-Hauptstadt der Republik erwarten? Gibt es sowas wie eine Aufbruchsstimmung?

Die Aufbruchstimmung ist definitiv da! Die Politik hat endlich erkannt, dass man in den Standort investieren muss, wenn man eine aktive Branche haben möchte, die Arbeitsplätze schafft und Steuern zahlt. Das rechnet sich dann auch finanziell. Wir haben mit Kultursenator Dr. Carsten Brosda und Medienamtsleiter Tim Angerer zwei Personen, die dem Digitalen gegenüber aufgeschlossen sind. Das ist eine Riesenchance.

Der Maßnahmenplan der „neuen“ Gamecity Hamburg von Dennis Schoubye und Egbert Rühl hat in der Branche Anerkennung gefunden und jetzt warten alle gespannt auf die Umsetzung. Die erfolgreiche Stärkung der Hamburg Games Conference war ja schon ein erster Teil davon.

Regionen wie Bayern, Berlin und NRW nehmen Millionenbeträge für die regionale Games-Förderung an die Hand. Berlins Regierender Bürgermeister lädt die E-Sportszene der Hauptstadt zum Runden Tisch, um die Themen der Branche kennenzulernen. Wie gut ist die "Games-City" Hamburg im schärfer werdenden Wettbewerb aufgestellt?

Hamburg ist immer noch DIE Gamecity in Deutschland. Hier sitzen viele der größten Studios. Die Branche reicht vom Indie bis zu Riesen wie InnoGames und Goodgame. Außerdem Tonstudios, Dienstleister, etc. Aber die anderen haben erheblich aufgeholt. Söder, Laschet, Müller - sie alle haben die Gamesbranche als Treiber entdeckt, wirken dabei aber wenig authentisch.

Hamburg wird niemals so viel Geld investieren können wie NRW oder Bayern. Dafür haben wir andere Vorteile, die wir als Stadtstaat ausspielen können: Kurze Wege, direkte Kontaktmöglichkeit zu den Branchengrößen sowie zu Google, Facebook, Twitter & Co. mit Sitz in Hamburg. Es sind einfach sehr viele relevante Player hier.

Zu guter Letzt die Frage nach den Herausforderungen, Hamburgs Games-Branche nach vorn zu bringen. Die neue Hamburger Prototypenförderung ermöglicht max. 5 Games-Firmen jeweils bis zu 80.000,- € Förderung für ein neues Spiel. Bei rd. 50.000,- € Gehalt für einen einzelnen Entwickler - wie weit kommen Hamburger Games-Schmieden damit?

Natürlich reicht das Geld nicht aus. Aber die regionale Förderung ist immens wichtig aus mehreren Gründen:

Erstens wird Hamburg von neugegründeten Studios als Standort nicht mehr automatisch aussortiert, nur weil es keine Förderung hat. 

Zweitens hat z. B. Berlin gezeigt, dass auch kleine Beträge pro Projekt die Suche weiterer Investoren erheblich vereinfacht. Förderung kann (wie im Film auch) immer nur ein Baustein sein.

Drittens ermöglicht die Förderung eben doch kleinen Teams von zwei, drei Leuten, Spiele zu entwickeln. Die hätten sonst gar keine Chance.

Viertens darf man die psychologische Komponente der Förderung nicht außer Acht lassen. Das bringt Wertschätzung zum Ausdruck und ist ein Bekenntnis von Hamburg: „Die Gamesbranche ist bei uns willkommen. Auf nach Hamburg!“.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke!
- Das Interview führte Thomas Keup -

*  *  *

Über Christian Rauda:

Christian Rauda ist Fachanwalt für IT-Recht, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht soiwe Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz (Marken- und Wettbewerbsrecht). Er ist Partner der Medienrechtskanzlei "GRAEF Rechtsanwälte" in Hamburg und Berlin sowie Dozent an zahlreichen Hochschulen (Hamburg Media School, HTW Berlin, Bucerius Law School). Seit vielen Jahren berät er nationale und internationale Medien- und IT-Unternehmen und ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Aufsätze, darunter „Rechtssichere Werbung“ und „Recht der Computerspiele“.

Mittwoch, 11. September 2019

HANSEPERSONALITY Hendrik Klindworth: Neue Prototypenförderung für Hamburg.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

InnoGames Mitgründer und Geschäftsführer Hendrik Klindworth.
Foto: Thies Rätzke

Es ist eine der ganz großen Erfolgsgeschichten der Gamescity Hamburg: Mit aktuell gut 160 Mio. € Umsatz und 20 Mio. € Gewinn ist InnoGames eine Klasse für sich. Gegründet 2003 als Hobby, ist die zum schwedischen Medienkonzern Modern Times Group gehörende Free2play-Gamesschmiede mit mehr als 400 Mitarbeitern in Hammerbrook ein stiller Riese geworden. 



Das Team von Innogames beim Sommerfest 2019.
Foto: InnoGames

Mit "Die Stämme", "Elvenar", "Forge of Empires", "God Kings", "Grepolis", "Warlords of Aternum", "The West" und "Tribal Wars 2" hat InnoGames langfristig erfolgreiche Simulations- und Strategiespiele entwickelt und damit heftigen Stürmen in der Spielebranche widerstanden. Mit insgesamt mehr als 500 Mio. € Umsatz in 7 Jahren melden die Gebrüder Klindworth für "Forge of Empires" einen Allzeitrekord in der deutschen Gamesindustrie.

Mobile Games auf Android- und iPhones, E-Sports und eine virtuelle Fußball-Bundesliga sind längst ein Massenmarkt und ein nicht zu unterschätzender Teil der Digitalndustrie an Alster und Elbe. Ein Hamburg Digital Interview mit Geschäftsführer und Mitgründer Hendrik Klindworth aus der 6.000 QM-Zentrale in der City Süd: 


Lieber Hendrik Klindworth: Sie kommen ursprünglich aus Stade, haben 2003 neben ihrem Studium an der Universität Oldenburg mit der Programmierung der "Stämme" begonnen und 2007 ihre erste Gamesfirma gegründet. Hand aufs Herz: Was hat Sie damals als angehender IT'ler daran fasziniert, ein Computerspiel zu programmieren?

Unser erstes Spiel "Die Stämme" ist als Hobby entstanden. Mein Bruder Eike und unser gemeinsamer Kindergarten-Freund Michael Zillmer wollten damals ein Spiel für uns und unsere Freunde schaffen. Antrieb war also vor allem unsere Leidenschaft für gute Strategiespiele. 


2019: Forge of Empires erobert den Mars.
Grafik: InnoGames

Als wir kurze Zeit später den Passwortschutz für das Spiel aufgehoben haben gingen die Registrierungen durch die Decke. Wegen des anhaltenden Erfolgs des Spiels, der übrigens bis heute anhält, haben wir uns 2007 dazu entschlossen, InnoGames zu gründen und unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Weiter-/Entwicklung von Spielen zu widmen.

Ihre Hauptnutzergruppe sind junge Männer ab 25 Jahren, beim History Game "Forge of Empires" gut 10 bis 15 Jahre älter, beim Fantasy Game "Elvenar" sind die User sogar 40+. Was fasziniert nicht nur Männer, einst mit dem Mauszeiger und heute mit dem dicken Daumen bis zu 12 mal am Tag zu spielen?

Online- und Mobile-Spiele sind eine moderne Form des Entertainments. Wenn wir uns die Statistiken anschauen, werden Spiele in allen Altersgruppen und geschlechterübergreifend gespielt. Smartphones haben einen wesentlichen Teil zu dieser Entwicklung beigetragen. 

Während man früher erst den PC starten musste, um unsere Spiele zu spielen, ist das heute bequem zwischendurch möglich. Anreiz bieten wir vor allem durch die hohe strategische Tiefe und Multiplayer-Aspekte in unseren Spielen. Gerade die Interaktion mit anderen Spielern macht sie so interessant. 

Ein Spiel kostet allein in der Entwicklung zwischen 2 und 5 Mio. € - und es dauert gut 2 Jahre, bis ein neuer Titel auf den Markt kommt. Sie sagen: "Wenn man ein Spiel veröffentlicht hat, geht die Arbeit eigentlich erst los." Wie sieht eine Spieleentwicklung aus und was für Spezialisten sind daran alles beteiligt?

Wir nehmen uns bewusst Zeit für die Entwicklung unserer Titel. Bei uns wird Qualität groß geschrieben. Unsere Spiele sind Free-to-Play-Games und zeichnen sich durch fortlaufende inhaltliche Updates aus. Schließlich möchten wir unseren Spielern immer wieder neue Inhalte bieten. Bei "Forge of Empires" zum Beispiel sorgen wir im Zwei-Wochen-Rhythmus für Updates, so dass Spieler um die fünf Jahre benötigen, um "Forge of Empires" "durchzuspielen".

Um diese Spieltiefe zu erreichen, ist das Zusammenspiel verschiedener Experten nötig: Vom Game Design über Analyse-Teams hin zu Programmierern, Grafikern und natürlich den Kollegen im Marketing. In der Vermarktung unserer Titel spielen wir ganz vorne mit und pflegen enge Partnerschaften mit zum Beispiel Google, Apple oder Facebook.

InnoGames gilt eine der langfristig erfolgreichsten Gamesfirmen zu sein, Sie verweisen auf 15 Jahre "gesteuertes Wachstum" und ein nachhaltiges Business. Die Stämme sind stolze 15 Jahre alt und "Forge of Empires" mittlerweile 7 Jahre im ununterbrochenen Wachstum. Hand aufs Herz: Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs?


Der Paladin wacht über InnoGames.
Foto: InnoGames

Was unseren Erfolg ausmacht, ist immer noch vor allem die Leidenschaft für gute Spiele. Daneben sind regelmäßige Updates, neue Features und Erweiterungen der Schlüssel zu unserem Erfolg. Um immer neue Anreize zu schaffen, stehen wir außerdem in engem Kontakt zu unseren Spielern. Wir fragen nach Wünschen, Anregungen und Vorschlägen und nehmen das Feedback der Community sehr ernst. Für uns stehen die Spieler ganz vorne.

Vor 15 Jahren spielten die Meisten mit Flash im Browser ihres PCs, heute zu rd. 40% mit HTML5 auf stationären Rechnern. Mit 60% Mobile Games via Smartphone-Apps hat sich ihr Business spätestens seit 2014 weitgehend gedreht. Schauen wir zusammen in die Zukunft: VR-Games können nur schwer in den Alltag eingebunden werden. Gehört AR- bzw. Mixed Reality die Zukunft der Games?

Richtig, der Trend geht immer mehr Richtung Mobile. Smartphones und Mobile Games sind ein fester Bestandteil im Alltag verschiedenster Nutzergruppen geworden. Gegenüber VR bin ich allerdings skeptisch. InnoGames steht für Spiele, die verbinden. Das ist mit VR wegen der Abschottung von der Umwelt im Prinzip nicht möglich. AR hingegen ist da schon interessanter. Auch hier müssen aber viele Faktoren zusammenkommen um herausragende Erfolge zu erzielen, etwa wie bei "Pokémon Go" vor ein paar Jahren. 

Auf der anderen Seite beobachten wir einen Trend zu immer größeren Displays bei mobilen Endgeräten. Das kommt unseren Titeln natürlich zugute. Wir sind nicht zuletzt auch daher zuversichtlich, mit unseren Spielen auch in den kommenden Jahren weitere Millionen von Spielern weltweit begeistern zu können.


Die Firmenzentrale von InnoGames in Hammerbrook.
Foto: InnoGames

Unser traditionelle Hamburg-Frage: Sie haben rd. 30 offene Stellen in Hamburg. Ihre Mitarbeiter kommen aus mehr als 30 Ländern. Ihre Firmensprache ist seit 2009 Englisch. Hamburg gilt in der Gamesszene eine international bekannte Großstadt zu sein. Was wünschen Sie sich von der Hamburger Verwaltung, aber auch an besseren Bedingungen für Ihre Mitarbeiter?

InnoGames wächst seit 2007 kontinuierlich und ist nachhaltig erfolgreich. Trotzdem wünschen wir uns bessere Bedingungen auf lokaler und nationaler Ebene - vor allem um die Standorte Hamburg und Deutschland voranzubringen. Aktuell haben wir einige regionale Förderprojekte in Deutschland. 

Die Prototypenförderung wurde in Hamburg bekanntlich schon vor Jahren abgeschafft. Dabei profitiert der Standort heute noch von dem Programm. Daran muss die Politik wieder anknüpfen.

Die bundesweite Förderung wurde mit dem Gamesfonds in Höhe von 50 Millionen Euro angekündigt, ausgezahlt wurde davon bisher aber noch nichts. Wenn Hamburg weiterhin Games-Hauptstadt bleiben soll und Deutschland international nicht den Anschluss an andere Länder wie zum Beispiel Kanada verlieren möchte, muss die Politik dringend tätig werden. Da wir viele internationale Kollegen beschäftigen, ist uns außerdem die Digitalisierung aller Verwaltungsdienstleistungen ein großes Anliegen. Und natürlich der Wohnraum. Der ist in Hamburg knapp, gerade was vertretbare Mietpreise angeht.

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Vielen Dank für die offenen Worte!
Das Gespräch führte Thomas Keup.





 Hamburg Digital Service: 

Aktuelle Pressemeldungen von InnoGames:
innogames.com/de/presse/presseinformationen/#c933

Deutsche Startups: 
InnoGames wächst auf 160 Millionen Umsatz – Gewinn: 20 Millionen
deutsche-startups.de/2019/06/24/innogames-zahlencheck-2017/

Der Tagesspiegel:
Hamburg gegen den Rest der Welt
tagesspiegel.de/wirtschaft/die-games-branche-waechst-hamburg-gegen-den-rest-der-welt/24215036.html

Presseportal:
InnoGames steigert mobile Umsätze um 37 Prozent - Spieleentwickler wächst nach 12 Jahren am Markt prozentual im zweistelligen Bereich
presseportal.de/pm/79624/4185552

 Hamburg Digital Background: 

HANSEPERSONALITY Oliver Redelfs:
Privater Investmentfonds mit internationalen Experten für Hamburgs Gamesbranche.

http://hv.hansevalley.de/2017/10/hansepersonality-oliver-redelfs.html

Mittwoch, 17. Januar 2018

HANSECREATIVE: Die dänische Poststation - Heimat digitaler Häuptlinge in Hamburg.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Grafik: IN.D Hamburg
 Journalismus, Kommunikation und Marketing - in keiner Kreativbranche bleibt nach der Digitalisierung ein Stein auf dem anderen. Vor 35 Jahren begann die Hochblüte der Werbung in Deutschland. Namen, wie Springer & Jacobi halfen der noch jungen Agenturszene auf die Sprünge. Heute sind es Jung von Matt oder die Elbkinder, die in der Hansestadt den Takt angeben. In Zeiten von Online Marketing, Digital Signage und Virtual Products sind Werber und der Nachwuchs gefordert, den Anschluss nicht zu verlieren.

3D-Hologramme, VR-Games und 4D-Animationen gehören zum guten Ton kreativer Konzepte und multimedialer Präsentationen. In einer vor 250 Jahren eröffneten dänischen Poststation an der Esplanade schicken 35 Dozenten heute jedes Jahr junge Kreative auf ihren Weg in die Welt der Werbung. Das "Haus Esplanade" mit seiner alten Bäckerei im Hinterhaus ist mit dem Institut of Design die Heimat für frische Ideen und knackige Digital-Kampagnen des kreativen Hamburger Nachwuchses. Ein Hamburg Digital Report:

Von der Poststation zur digitalen Design-Tempel
Foto: HANSEVALLEY
Ein kleiner Hinterhof mitten in der Hamburger Neustadt - an der berühmten Colonnade auf dem Weg zum pulsierenden Jungfernstieg. Das liebevoll restaurierte Fachwerk des "Haus Esplanade" lässt ahnen: hier sind Geschichte und Geschichten zu Hause. 100 Jahre ist die ehemalige Bäckerei alt. Eine überdimensionale, beleuchtete Wandgrafik überragt die schmalen Stufen in die alte Backstube im 1. Stock: "There is no elevator to success. You have to take the stairs." hat eine Absolventin kreativ an die Wand gezaubert. Es ist ein besonderes Willkommen in einer besonderen Schule, die eigentlich Designer, Texter und Konzpetionierer trainiert.







Klare Ansage und kein Lippenbekentnis der IN.D
Foto: HANSEVALLEY
"Wir bilden die Häuptlinge von morgen aus", sagt Institutsleiterin Ulrike Krämer nicht ohne Stolz. Der Anspruch ist hoch: Die private Fachschule setzt auf den Führungsnachwuchs. Im Vergleich zu anderen Schulen, wie HMS oder das DMI an der HAW Hamburg, stehen die Softskills im Mittelpunkt: Präsentieren und Verkaufen gehören zu den vorrangigen Aufgaben eines erfolgreichen Kreativen in 2017. "Es geht darum, sich zu vermitteln", erläutert die emsige Leiterin im Hausbesuch an der Esplanade. Ehrgeiz, Anspruch und Durchsetzungsvermögen gehören zu den Schlüsselfaktoren, die im Berufsleben den Unterschied machen.

Hamburg, 10.30 Uhr, Regen und Wind: Die Digitalisierung kommt ...

Rolf Jeissing ist der Mann hinter der Idee. Vor 35 Jahren wollte er mehr machen, als nur eine Werbe- und eine Packungsagentur zu leiten. Der "Erfinder" der "3 Wetter Taft"-Werbung stand vor der Alternative: 'Schreibe ich ein Buch? Kaufe ich ein Weinschloß? Oder gründe ich eine Schule?' Die zumeist 18-24-jährigen Studenten sind im dankbar, dass es kein Weinkeller wurde. Waren es im 1. Jahr ganze 25 Schüler und im 2. Jahr immerhin schon 75, konnte er im 3. Jahr das ganze Haus anmieten. Der Werber aus Leidenschaft hatte einen Nerv getroffen.


Beweise des Erfolgs: Urkunden renommierter Wettbewerbe.
Foto: HANSEVALLEY
Das Curriculum der Fachschule wurde nach den Anforderungen der Werbeagenturen geschrieben. So war die IN.D die erste Privatschule Hamburgs mit IT-basierter Ausbildung. Das ist in den vergangenen 37 Jahren so geblieben. Die Klassen brillieren mit ausgezeichneten Gewinnern in allen Kategorien: ADC Nachwuchswettbewerbe, DDP Dialog Marketing-Awards, IF Students Awards, GWA Cross-Media-Kampagnen-Gewinner, GWA App-Kampagnen-Gewinner, Neptun Talents Awards in Hamburg, Spotlight-Awards in Baden-Würtemberg. Der Empfangsbereich ziert das Who-is-who der renommiertesten Auszeichnungen. "Wir gewinnen jedes Jahr mehr als 10 Preise", weiß Leiterin Ulrike Krämer zu berichten.

Von der Werbung zum digitalen Kommunikationsdesign


Eröffnungskampagne der IND-Studenten.
Foto/Grafik: IND Hamburg
Die Idee dahinter ist so einfach wie logisch: "Wir fordern das kreative Potenzial unserer Studenten so ab, daß Sie Preise gewinnen", pointiert die seit 14 Jahren an der Spitze der IN.D stehende Chefin. Jüngstes Beispiel: die Eröffnungskampagne für das modernisierte Planetarium. Die Schüler der Meisterklasse machten aus dem renovierungsbedürftigen Denkmal im Stadtpark ein Sternentheater - mit interaktiven Postern, in frischer Optik, mit pfiffigen Sprüchen und einem Look-and-Feel, das Lust auf Sterne macht. Ulrike Krämer sieht ihre Studenten denn auch als Akteure in einem 'Innovation Lab' für begeisternde Ideen.


Dreh- und Angelpunkt der Studiengänge ist das Thema Kommunikationsdesign, also die Kunst, in Bild, Grafik und Formen Botschaften und Emotionen zu transportieren. Das Kreativ-Thema war einst eine künstlerische Disziplin. Schließlich ging und geht es auch um Typografie und Visualisierungen. Lehrgänge, wie der Digital Designer oder der International Visual & Digital Designer lassen ahnen: Was digital werden kann, wird digital.


Digitale Abschlussarbeiten an der IN.D in Hamburg.
Foto: HANSEVALLEY
Von 3D über 4D bis zu Augmented & Virtual Reality

Hamburg ist die Keimzelle kreativer, inhabergeführter Agenturen. Ob Werbung, Kampagnen oder Text - längst sind alle verfügbaren Medientechnologien in den Unterricht eingezogen: Ob 3D-Hologramme, VR-Games oder 4D-Animationen - die jungen Profis erlernen dank erfahrener Praktiker, was heute und morgen up-to-date ist: Die Geschichte Caspar David Friedrichs ist an der IN.D ebenso als visualisiertes Gedicht erlebbar, wie ein CSR-Report für Lego mit Augmented Reality-Elementen. Der Hamburger Kreativnachwuchs wird in insgesamt 6 Fächern ebenso als Generalisten, wie als Spezialisten ausgebildet.


Stolze Absolvent*innen mit Ulrike Krämer und Rolf Jeissing
Foto: IN.D
Von der Strategie über den Text und die Kreation bis zur digitalen Umsetzung und technologischen Innovationen - An der Esplanade gilt: "Denke wild, werde Häuptling." Die langjährige Innovatorin des Instituts fasst ihr Aufgabe an der digitalen Designschule so zusammen: "Ich liebe es zu gestalten, sowohl Menschen als auch Dinge." Im IN.D hat sie die "unbearbeiteten Dinge" vor sich - und ist begeistert von jedem einzelnen Absolventen, der nach 3 bis 4 Jahren seine Stärken entwickelt hat und über sich hinaus gewachsen ist.


Schulleiterin Ulrike Krämer und ihr Motto.

Neue Disziplinen: Digitalberatung und -Produkte

Die bis zu 150 Studenten im alten Fachwerk wissen um die Fortschrittlichkeit. Denn die 35 Dozenten bringen ihre Erfahrungen in den Unterricht ein. So können Neuigkeiten aus der Praxis direkt in die Lehre fließen. Längst ist das Institute of Design keine reine Schmiede für den Agenturnachwuchs mehr. Rd. 50% aller Absolventen gehen in Digitalagenturen oder in die Produktentwicklung auf Unternehmensseite. Als jüngstes Angebot hat Ulrike Krämer einen Digitalen Designer für Absolventen ins Studienprogramm aufgenommen. Denn entscheidend ist nicht die Herkunft, sondern die Bereitschaft wild zu sein, um künftig ein digitaler Häuptling zu werden."


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 Hamburg Digital Background 

Institute of Design, Hamburg:


Sonntag, 22. Oktober 2017

HANSEPERSONALITY Oliver Redelfs: Privater Investmentfonds mit internationalen Experten für Hamburgs Gamesbranche.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW


Es ist ein 100 Mrd. Dollar-Markt, dominiert von Global Playern, wie "Activision", "Microsoft", "Nintendo", "Sony" und "Ubisoft". Mit 2,9 Mrd. € in 2016 gehört die Gamesbranche zu den großen Tech- und Kreativbranchen Deutschlands. So rasant das Wachstum ist, so rasant ist die Achterbahnfahrt auch der Hamburger Player: "Bigpoint" und "Goodame Studios" haben schmerzhafte Anpassungen erfolgreich überstanden, während "InnoGames" weiter auf einer Erfolgswelle schwimmt und Mitte d. J. von der schwedischen Modern Times Group übernommen wurde.


Hamburgs Gamesbranche versetzt wieder Container ...
Illustration: Gamecity Hamburg

Wo befindet sich die deutsche Gamesindustrie an Alster und Elbe heute? Wohin geht die Reise an einem der größten Entwicklerstandorte der Republik? Wie sieht die Gamesförderung in Hamburg aktuell aus? Und wie können Wirtschaft und Senat die "Gamescity" Hamburg sinnvoll fördern. Unser HANSEPERSONALITY ist Branchensprecher Oliver Redelfs:

Der internationale Gamesmarkt ist in den vergangenen Jahren kräftig durchgewirbelt worden. Heute dominieren "Free-to-Play"-Games, die großen Digital-Stores und "Games-as-a-Service" den Markt. Wie hat die Hamburger Gamesbranche die Umbrüche gemeistert? 


Sprecher der Hamburger Gamesbranche: Oliver Redelfs
Foto: Gamecity Hamburg
Wenn etwas in der Gamesbranche sicher ist, dann ist es der ständige Fortschritt und Wandel. Kein anderer Wirtschaftsbereich ist so schnelllebig und saugt Innovationen mit einer derart hohen Geschwindigkeit auf, um sie in neue Produkte oder Geschäftsmodelle für den Massenmarkt zu transferieren. Die Hamburger Unternehmen haben sich trotz großer Herausforderungen mit unterschiedlichen Strategien wacker geschlagen. 

"Die Gamecity ist erstaunlich gut durch die großen Herausforderungen gesegelt."

Vom langsamen und nachhaltigen Firmenaufbau, dem Besetzen von Nischenmärkten über Effizienzsteigerungen und Kostenreduktion bis hin zum Wachstum durch Zukäufe hat jede Firma sein individuelles Erfolgsrezept gebraut. Insgesamt ist die "Gamecity" als Ganzes erstaunlich gut und ohne langfristige Schäden durch die großen Herausforderungen und Marktveränderungen gesegelt, die aktuell weltweit alle Player im Gamesmarkt beschäftigen. 


Der Markt konzentriert sich auf neue, innovative Games aus Asien, Europa und Nordamerika. Durch den Wettbewerb bei "Free-to-Play"-Games sind immer innovativere Spielkonzepte, teurere Entwickungsetats und hohe Marketingbudgets unabdingbar. Wie schlagen sich da die Hamburger Anbieter?

Die "Free-to-Play"-Welle (F2P) hat die gesamte Spieleindustrie nachhaltig verändert. Um erfolgreich mit F2P-Spielen zu sein, ist ein tiefes Verständnis und die ständige Analyse der Metriken und Spieler nötig. Ohne permanente Datenanalyse ist ein Bestehen im internationalen Wettbewerb und bei den sich fortlaufend ändernden Interessen der Spieler kaum mehr möglich.

"Die Indie-Startups sind das Nachwuchsspielfeld für die Zukunft der Branche."

Die Gamecity gilt mit Bigpoint, Bytro Labs, Goodgame Studios, InnoGames, Gamigo und Xyrality als Hochburg der deutschen F2P-Anbieter, die alle diese Kunst beherrschen und im Unternehmen entsprechende Strukturen aufgebaut haben. Alle genannten Firmen sind in diesem Segment sehr erfolgreich und für die Zukunft gut gerüstet. Gleichzeitig gibt es in der Stadt eine hochinnovative Indie-Szene, angeführt vom Branchenprimus Daedalic sowie zahlreichen kleineren Nachwuchsteams. Dank ihrer Schnelligkeit und Kreativität entstehen hier ständig spannende Innovationen. Die Indie Startups sind das Nachwuchsspielfeld für die Zukunft der Branche. 

5 der 10 größten Gamesfirmen Deutschlands sitzen an Alster und Elbe. Die Hamburger Anbieter gehören nicht durch die Bank weg zum neuen Typus von Gamesschmieden. Wie es der Hamburger Gamesmarkt aktuell strukturiert?


Aktuelle Marktanalyse der "Gamecity Hamburg"
Quelle: Nextmedia Hamburg
Die bereits genannten großen F2P-Anbieter dominieren die regionale Gameszene, sowohl mit ihren hohen Umsätzen wirtschaftlich, als auch mit ihren großen Mitarbeiterzahlen. Mit Daedalic wurde aber gleichzeitig auch die deutsche Spielefirma mit den meisten Auszeichnungen beim Deutschen Computerspielpreis und dem Deutschen Entwicklerpreis (30!) in der Stadt gegründet. Daedalic ist mit qualitativ hochwertigen Adventures, also narrativen Spielen, groß geworden und gilt in diesem Bereich als führend. Inzwischen hat das Unternehmen sein Portfolio diversifiziert und stellt auch erfolgreiche Spiele im Strategie-Genre her. 

HAW Games Master-Studiengang: "Kaderschmiede der deutschen Gamesbranche"

Daneben gibt es in der Stadt sehr erfolgreiche Indie-Studios und eine lebendige Szene für den Nachwuchs. Alle guten Newcomer-Studios aufzuzählen sprengt hier den Rahmen. Ein wichtiger Kristallisationspunkt der Nachwuchsszene ist der Hamburger Indie-Treff, wo Wissensaustausch und Netzwerken ein Zuhause gefunden haben. Viele Neugründungen kommen aus dem Umfeld der HAW – Hochschule für angewandte Wissenschaften -, deren Games Master-Studiengang ich oft als Kaderschmiede der deutschen Gamesbranche bezeichne. 


Deutsche Hersteller verdienen rd. 40% ihres Umsatzes in aller Welt. Im Gegenzug kommen nur rd. 5-7% der in Deutschland verkauften Games auch aus deutschen Entwicklerschmieden. Standorte, wie Berlin gehen massiv in die Förderung. Wie sieht die Förderung in Hamburg heute aus?
Networking bei der Hamburger Gameskonferenz 2017
Foto: HANSEVALLEY

Aktuell gibt es in Hamburg keine gezielte und explizite Gamesförderung. Mögliche Förderkonzepte werden jedoch innerhalb der Stadt fortlaufend geprüft. Hamburg war immerhin das erste deutsche Bundesland, in dem Spiele mit einer Prototypenförderung gezielt gefördert wurden. Mit dieser auf eine begrenzte Laufzeit initiierten Maßnahme konnte einigen der heute erfolgreichen Spielefirmen der Start in der Hansestadt erleichtert werden. Aufgrund des dynamischen und sich stark gewandelten Marktes wäre eine solche Prototypenförderung heute aber nicht mehr zeitgemäß und funktional. 

Du bist Gründer der "Gamecity Hamburg" und seit vielen Jahren u. a. als Redakteur, Berater und Business Developer im Hamburger Medien- und Gamesmarkt zu Hause. Hand aufs Herz: Wie kann man die spannende Techbranche in Hamburg am Besten fördern?

Ohne eine dezidierte und substanzielle Gamesförderung wird Deutschland als Produktionsstandort niemals seinen Rückstand aufholen und vermutlich bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Selbst Polen hat mit einem überschaubaren Geldeinsatz einen gesunden Nährboden für eine prosperierende Spieleindustrie geschaffen. Weltweit haben alle großen und erfolgreichen Entwicklungsstandorte gezielte Förderinstrumente entwickelt. Die deutsche Branche kämpft hier mit Bleischuhen und muss ständig einen gravierenden Standortnachteil ausgleichen. Auf Dauer ist es aber unmöglich allein mit Effizienz, Innovation und Kreativität gegen den Wettbewerbsnachteil zu bestehen. 

"Jetzt sind Schritte nötig, die kein Bundesland stemmen kann."

Jetzt ist die zukünftige Bundesregierung am Zug, endlich eine substanzielle Förderung für die hiesigen Firmen aufzubauen, denn alle Parteien einer möglichen Regierungskoalition bekennen sich erstmals zu Unterstützungsmaßnahmen für die Spieleindustrie. Um international mitspielen zu können, sind jetzt Schritte nötig, die kein Bundesland stemmen kann. Während der "GAME"-Bundesverband 100 Millionen Euro für die Gamesbranche fordert, setzt der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) auf ein international bewährtes „Tax-based funding model“.

Daher muss auch in der Hansestadt unbedingt etwas passieren, und zwar schnell und effizient. Doch nur nach staatlicher Hilfe zu rufen oder einfach nur die regionalen Förderinstrumente der anderen Bundesländer nachzuahmen, ist ein Irrweg. Die Möglichkeiten hier sind durch stark limitierte Fördersummen aufgrund der Länderhaushalte immer begrenzt und auch die Erfolgsbilanz bestehender Programme löst aktuell keine Jubelstürme aus. 

"Mir schwebt ein Fondsmodell vor, um strategische Investitionen vorzunehmen."

Meiner Meinung nach muss die gesamte Spieleförderung neu gedacht und mit zusätzlichen Instrumenten ausgestattet werden. Hier sehe ich vor allem die klassische Wirtschaft, private sowie institutionelle Investoren und natürlich auch die Gamesbranche selbst in der Pflicht. Mir schwebt ein Fondsmodell mit ausreichender Einlagensumme vor, um strategische Investitionen in etablierte Firmen und Indie-Studios vornehmen zu können. 

 "Es geht um Public-Private-Partnership, indem der Staat weiterer Investitionspartner ist."

Games-Präsentation auf der GamesConf '17 in Hamburg.
Foto: HANSEVALLEY
Zur Risikominimierung der Investitionen in diesem Hochrisikomarkt, der aber gleichzeitig gigantische Gewinnchancen bietet, müssen Investitionsentscheidungen von Spieleprofis getroffen werden und den finanzierten Firmen ein Pool mit den besten Branchenexperten während der gesamten Produktion zur Seite stehen. Nur so können in dieser rasanten Branche Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden. Gerade diese Punkte sind die größten Probleme aller derzeit existierenden staatlichen Förderinstrumente. Letztlich geht es um ein Public-Private-Partnership, indem der Staat die regulatorischen Bedingungen schafft und lediglich als weiterer Investitionspartner mit an Bord ist.

Zu guter Letzt: Warum ist die Gamesbranche aus Deiner Sicht besonders förderwürdig. Als Außenstehender würde man doch eher von "verspielten Nerds" reden, oder? Was bringt die Spieleindustrie Hamburg an besonderen Assets?

Die Gamesbranche ist einer der wichtigsten Innovationleader und Vorreiter bei der Digitalisierung. Um dies Verstehen genügt ein kurzer Blick, warum hier Zukunftsforschung mit Softwareprodukten erfolgt, die sich sofort in einem kompetitiven und komplett internationalisierten Massenmarkt bewähren müssen. Durch die schnelle, iterative Gamesentwicklung profitieren durch die Analyse und Erkenntnisse später alle Wirtschaftszweige. Der Fortschritt in der Computerhardware wurde maßgeblich durch die ständig ansteigenden Leistungsanforderungen der Spieleindustrie vorangetrieben. 

"Content Marketing ist seit Jahren fester Bestandteil der Gamesbranche."

Gleiches gilt für die Softwareentwicklung, wo jedes Spiel die Grenzen des technisch und kreativ machbaren neu auslotet. Die bei Gamedevs gängigen Grafikengines wie Unity und Unreal gelten inzwischen als das "Microsoft Word"-Programm für die Entwicklung von VR- und AR-Anwendungen. Das aktuell angesagte Content-Marketing oder Video Advertising sind bereits seit Jahren fester Bestandteil bei den PR- und Marketingprofis in der Gamesbranche. Und auch der Aufstieg der Influencer wurde erst durch die "Let´s Player"-Szene möglich. Hier wurde die Basis für den Influencer-Trend gelegt. Dementsprechend kommen auch heute noch die größten und erfolgreichsten Influencer Channels aus dem Gamingsektor.

"Ich vermisse die Anerkennung und Unterstützung etablierter Firmen."

Kein Wunder, dass ein Großteil der Entrepreneure in der Startup-Szene in irgendeiner Form einen relevanten Gaming-Background besitzt. Die klassischen Industrien rekrutieren seit Jahren hochqualifizierte Mitarbeiter aus der Gamesbranche, die für sie für den digitalen Changeprozess so dringend benötigen. Dieser fortlaufende Brain-Drain ist natürlich auch für die Gamesbranche selbst eine große Herausforderung. Denn gerade die erfahrenen und gut ausgebildeten Mitarbeiter werden sehr oft von in traditionelle Branchen gelockt. 

Ich vermisse deshalb die Anerkennung und Unterstützung etablierter Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen. Wo bleibt das Bekenntnis zur Gamebranche als Zukunftswerkstatt für die deutsche Industrie? Wieso findet keine gezielte Zusammenarbeit der deutschen Wirtschaft mit der Spielindustrie statt, um damit den digital bestens ausgebildeten Nachwuchs zu fördern? Selbst die Granden der Politik haben inzwischen die Bedeutung der Gamesbranche für die Digitalisierung erkannt. 

"Endlich das außergewöhnliche Potenzial der Gamesbranche nutzen."

Ich erwarte, dass die Wirtschaft schon aus Eigeninteresse endlich Chancen ergreift, die von der Spieleindustrie ausgehen. Wer Games immer noch als Spielkram belächelt, verspielt seine eigene Zukunft. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Firmen, Investoren und Institutionen bei mir melden, um gemeinsam Ideen und Strategien zu entwickeln, um endlich das außergewöhnliche Potenzial der Gamesbranche effektiv zu nutzen.

Vielen Dank für die tiefgehenden Einblicke!
Das Interview führte Thomas Keup.


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 Hamburg Digital Background: 

Games-Standort Hamburg 2017 - Abendblatt

Games-Markt Deutschland 2017 - HMS-Studie

Branchen-Netzwerk "Gamecity Hamburg"

Studiengang "Games Master" HAW Hamburg

Samstag, 8. April 2017

HANSEGAMES: The Imperial Lasertag Academy in Bildern

Es ist eine der heißesten Attraktionen in unserer Stadt. In unmittelbarer Nähe des Flughafens Fuhlsbüttel hat in Langenhorn die Zukunft bereits begonnen: In der Imperial Lasertag Academy werden wir in das Jahr 2069 entführt:


In der Galaxis ist ein Wettlauf um das wertvolle Puro-Kogganium entbrannt. Jetzt braucht die Menschheit Trooper. Stelle dich einem Real-Life Multiplayer auf der größten Simulationsfläche Europas. Erlebe Taktik und sportliches Teamplay in Blockbuster-Scifi-Kulisse. Alles wie in 3D. Nur echt.
Hier sind unsere Eindrücke in Bildern:


Lasertag Hamburg



Die Fakten:
  • 2.563 qm Simulationsfläche
  • 1.762 qm Indoor MASTER-Dojo für sportliches und taktisches Lasertag
  • 800 qm Habitat mit Umkleiden, Materialausgabe und Trooper-Casino zum Chillen
  • Bis zu 36 Trooper gleichzeitig
  • 5 Teamrollen
  • 4 Simulationsmodi
  • 3 Schwierigkeitsgrade
  • 5 freispielbare Spielerränge mit speziellen Outfits
  • Kompetente Betreuung durch Marshals

Am Besten ist es, zusammen mit seinen besten Freunden TILTA zu spielen. Zur Zeit könnt Ihr mit Voranmeldung ein paar erlebnisreiche Stunden im Jahr 2069 verbringen. Alle Informationen gibt es online unter: http://www.tilta.earth/

Sonntag, 11. Dezember 2016

HANSESERVICE: Exklusiv in Alster und Elbe - Die Hamburg Digital Events 2017

HAMBURG DIGITAL EVENTS 

"Klasse statt Masse" - das ist das Motto vieler Hamburger Digital Events. Im Mittelpunkt führender Veranstaltungen stehen die Leitthemen Digitalisierung, Tech-Startups und Games, Medien und Marketing, Handel und Logistik sowie weitere relevante Branchen. 

Wir haben die folgende Übersicht zu den Digital-Events für 2017 zusammen mit zahlreichen Terminkalendern erarbeitet und freuen uns, Ihnen eine weitgehend vollständige Übersicht geben zu können. Die Aufstellung wird kontinuierlich erweitert. 

Januar 2017 

13.01.17: IT-Executive Club (nur auf Einladung)

Neujahrsempfang des Netzwerks Hamburg@Work
Norddeutscher Regatta Verein, Schöne Aussicht 37

Februar 2017 

*Updated*

01.02.17: Digital Advisory Board Summit

Wissensplattform für zukunftsgewandte Unternehmen und Digital Advisory.
Altes Mädchen. Lagerstraße 28b

01.02.17: INNOVATIONS meet INNOVATIONS

Das Netzwerk-Event deutscher Corporate-Innovatoren
Altes Mädchen. Lagerstraße 28b

07.02.17: Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung

Standortbestimmung für Hamburg als Medienstandort.
Madison Hotel, Schaarsteinweg 4

16.02.-17.02.17: Hamburger IT-Strategietage

Die CIO Agenda 2017.
Grand Elysée Hamburg, Rothenbaumchaussee 10

16.02.17: CXO Lounge
Treffpunkt für Entscheidungsträger der Digital- und Medienwirtschaft.
Grand Elysée Hamburg, Rothenbaumchaussee 10

27.02.-03.03.17: Social Media Week
Language and the Machine - Sprache trifft Technologie.
2 Haupt-Locations, div. Satelliten-Events

März 2017

02.03.17: 12min.me Startup Slam

Das führende Pitch-Event in Hamburg
Mindspace Hamburg, Rödingsmarkt 9

02-03.03.17: Online Marketing Rockstars

The art and science of digital marketing.
Hamburg Messe, Eingang West, Lagerstraße 18

02.-03.03.17: Working Products
Konferenz rund um digitale Produktentwicklung
Designagentur Eparo, Stahltwiete 22

13.03.-14.03.17: D3Con
Data Driven Display Advertising Conference.
Cinemaxx, Dammtordamm 1

21.03.17: NewTV Kongress
Business Innovation On Screen.
Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 

23.03.-24.03.17:  Digital Commerce Day

Konferenz für Handel, Hersteller und Marken.
Panoramadeck im Emporio, Dammtorwall 15 

22./23.03.-24.03.17: Hamburger Datenschutztage
Konferenz zu Datenschutzthemen
Hotel Hafen Hamburg, Seewartenstr. 9

25.03.17: Hamburger Gründertag

Expertenwissen zur Existenzgründung.
Handwerkskammer, Holstenwall 12

April 2017
*Updated*

04.04.17: Hamburg Games Conference
Interdisziplinärer Kongress der Spieleindustrie
Moot Court, Bucerius Law School, Jungiusstr. 6

20.-21.04.17: Sharing is Caring - Hamburg Extension

Internationale Konferenz zur digitalen Nutzung von Kunst
MK&G, Steintorplatz

25.04.17: NEXTHANSE (nur auf Einladung)
Premiere der Hamburg Digital Community 
DI-Lab@HSBA, Adolphsplatz 6

27.04.17: Ideensturm@Hanse Ventures

Startup Pitch-Event für neue Ideen
Hanse Ventures, Am Sandtorkai 71

27.04.17: Henri-Nannen-Preis (nur auf Einladung)

Ehrung herausragender Arbeiten im deutschen Journalismus
Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 13

28.-30.04.17: DestinationCamp
Kreativ- und Zukunftswerkstatt im Tourismus
Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1

28.-30.04.17: Start & Found (vorm. Startup Weekend)

In einem Wochenende zum Startup.
Mindspace, Rödingsmarkt 9 

Mai 2017
*Updated*


02.05.17: Mediendialog Hamburg
Mediengipfel der Hansestadt
Rathaus Hamburg, Rathausmarkt 1

Konferenz für Trends im Online Marketing.
Empire Riverside Hotel,
Bernhard-Nocht-Str. 97

11.05.17: ADC Kongress
Deutschlands führender Werbekongress
Kampnagel Hamburg, Jarrestr. 20

17.05.-18.05.17: D2M Summit
Anwenderkongress zum Content und Social Media Marketing.
East Hotel, Simon-von-Utrecht-Str. 31

18.05.17: Logistik- und Wissenschaftsforum Hamburg
Prozess- und Produktinnovationen für die Industrie 4.0
BallinStadt Auswanderermuseum Hamburg, Veddeler Bogen 2


Thema Wandlungsfähigkeit.
Automuseum Prototyp, Shanghaiallee 7
Year of the Monkey Festival 2016
Foto: HANSEVALLEY

Juni 2017
*Updated*

10.06.17: Self Publishing Day
Convent für Selfpublisher im deutschsprachigen Raum
Novotel City Alster, Lübecker Str. 3

13.06.17 Hamburger Mediensymposium

Fachkonferenz zur Medienentwicklung
Handelskammer, Adolphsplatz 1

14.06.17: nextMedia.Elevator
Der Startup-Award von nextMedia.Hamburg

Betahaus, Eifflerstraße 43

16.06.17: Distribute Conference

Die Blockchain Hands-on Konferenz
Bucerius Law School, Jungiusstraße 6


20.06.-21.06.17: ContainerDays 2017
Konferenz zur kommenden Technologien
Automuseum Prototyp, Shanghaiallee 7

The Smart Customer Relationship, Experience & Technologies Event.
Hotel Atlantic Kempinski Hamburg, An der Alster 72-79

25.06.17: TEDxHamburg "Rock the Boat"

Vortragsevent zu visionären Themen
Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz

29.06.17: Play Summit
Video Advertsing & Marketing Summit.
Theater Kehrwieder, Kehrwieder 6

Juli 2017
*Updated*

12.07.17: Marketing Innovation Day

Weiterbildung zu Marketing, Vertrieb und IT 
Handelskammer, Adolphplatz 1

17.07.17: Food Innovation Camp
Startupevent mit Speed-Dating zu Foodtrends
Handelskammer, Adolphsplatz 1

September 2017
*Updated*

04.09.17: MarkenSlam + Startup-Pitch-Contest
Startup-Event des Marketing-Club Hamburg
Mindspace Hamburg, Rödingsmarkt 9

04.09.-05.09.17: Symposium Hamburg

Kongress für Sport, Wirtschaft und Medien
HafenCity Universität, Überseeallee 16

06.09.-08.09.17: Solutions.Hamburg + Silpion.Sommerfest
Kongress für Digitalisierung, Business und IT.
Kampnagel Hamburg, Jarrestr. 20

07.09.17: 20 Jahre Hamburg@Work
Zukunftskongress@Solutions.Hamburg
Kampnagel Hamburg, Jarrestr. 20

07.09.17: ZEIT Wirtschaftsforum 2017

Kongress zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1

07.09.17: Spätschicht Event

Gründerszene Startup Event
Betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43

06.09.-08.09.17: Seatrade Europe

Europäische Kreuzfahrtmesse
Messe Hamburg, Halle A4, Messeplatz

12.09.17: Hansacon Europe

Europäischer Schiffbau-Kongress
Internationales Maritimes Museum, Koreastr. 1

14.09.17: Betapitch Hamburg

Regionalausscheid des Betapitch
Betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43

14.09.-15.09.: Private Banking Congress

Führender Kongress zu Private Banking
Panorama Deck, Emporio Tower, Dammtorwall 15

20.09.17: Startups@Reeperbahn

Startup Pitch Event
Gruenspan, Große Freiheit 58

20.-23.09.17: Reeperbahn Festival
International Talents, Trends and Trade.
Div. Locations, Reeperbahn, St. Pauli

21.09.-22.09.17: Commerce Summit

Insights and Learnings aus dem Online-Handel.
Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 11-15

21.09.-22.09.17: Next Conference
Conference for the digital economy.
Schmidts Tivoli, Reeperbahn, St. Pauli, Hamburg (u. V.)

28.09.17: Scoopcamp

Visionäre Medienkonferenz
Theater Kehrwieder, Kehrwieder 6

28.09.-29.09.17: Mediale Hamburg

Konferenz für den Mediennachwuchs
Uni Hamburg, Philisophenturm, Von-Melle-Park 6

29.09.17: Future Startup Summit

Kongress von Deutscher Unternehmerbörse und Startup Investor FundersClub
Hamburger Fabrik, Barnerstraße 36

Oktober 2017
*Udated*

11.10.-12.10.17: VDZ Distribution Summit
Aktuelle Themen und Trends im Pressevertrieb
Empire Riverside Hotel, Bernhard-Nocht-Str. 97

17.10.-18.10.17: Social Media Conference
Social Media meets Content Marketing.
Empire Riverside Hotel, Bernhard-Nocht-Str. 97

24.10.-25.10.17: Content World

Konferenz zu Content Marketing
Sofitel Hamburg, Alter Wall 40

November 2017:
*Updated*

6.11.-10.11.17: Fintech Week Hamburg
FinTech-Branchenevent in Hamburg
Betahaus, Eifflerstraße 43 + weitere Locations

07.11.17: BVMW Zukunftsforum
Mittelstandsevent zu Entrepreneurship
First Stage Theater, Thedestraße 15

08.11.17: Talent Day IT + Medien
Infoveranstaltung für Berufsnachwuchs
Cinemaxx Dammtor, Dammtordamm 1

09.11.17: Analytics Summit
Größte Konferenz zu Google Analytics
Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 11

11.11.17: Vocer Innovation Day
Regionale Medienkonferenz
Spiegel-Verlag, Ecirusspitze 1

16.11.17: Neptun X Award
Hamburger AV-Werbepreis

Theater Kehrwieder, Kehrwieder 6

16.11.17: Uni-Pitch
Startup Pitch Event
HAW Hamburg, Fakultät DMI, Finkenau 35

17.-18.11.17: Barcamp Hamburg
Techologie-Barcamp
Otto Versand, Werner-Otto-Straße 1-7

17.-19.11.17: Junger Wirtschaftstag
Konferenz des Wirtschaftsrat-Nachwuchses
Ernst & Young, Rothenbaumchaussee 78

18.11.17: NextReality Award
AR- und VR-Contest
Handelskammer, Adolphsplatz 1

23.-24.11.17: Hamburger Horizonte
Konferenz zu gesellschaftlicher Entwicklung
Rathaus, Rathausmarkt 1 + Körber-Stiftung, Kehrwieder 12

30.11.17: Digital Day IVD Nord
Digitalisierungkonferenz für Gewerbliche Unternehmen
Intercity Hotel Dammtor-Messe, St. Petersburger Str. 1

30.11.17: Hansa Forum
Konferenz der Schifffahrtsbranche
Grand Elysée Hamburg, Rothenbaumchaussee 10

Noch nicht bekannt:
Pitchevent Startups@Reeperbahn 2016
Foto: Startups@Reeperbahn/
Stefan Groenveld
*Updated*

Terminkalender:
*Updated*

 Hamburg Digital Background: 

Wiederkehrende Startup-Events
Übersicht bei Hamburg News

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Haben wir einen Hamburg Digital Event übersehen? Haben wir einen Fehler gemacht? Mail an: hamburg@hansevalley.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Quellen: Events der Digitalen Wirtschaft 2017, Hamburg@Work Eventkalender

NextMedia.Hamburg EventkalenderXING Konferenzen & Kongresse + Zulieferung und Eigenrecherche

(c) 2017 HANSEVALLEY. Redaktion: Thomas Keup. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 

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