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Freitag, 25. Mai 2018

HANSESOCIAL: Warum die Dezentralisierung von Sozialen Netzwerken so verdammt wichtig für uns sein sollte.

HAMBURG DIGITAL SOCIETY

Wenn im Zuge der Digitalisierung die Zukunft der menschlichen Arbeit nur noch wertschöpfend durch Empathie, soziale Interaktion und Kreativität sein kann, weil alles andere maschinell und automatisiert erfolgt, sollten die digitalen Plattformen in denen diese Wertschöpfung geschieht profitabel für alle Nutzer sein. Klaudius Nowak:

Blockchain-Visionär Klaudius Nowak
Foto: Laurin Tomaschewski
Die Digitalisierung unserer Welt schreitet stetig voran und die Stimmen, die die Gefahr von einer Zukunft mit immer weniger Jobs für einen Großteil der Bevölkerung prophezeien, werden immer lauter. Unternehmer wie Jeff Bezos (Amazon) oder Facebook-Chef Mark Zuckerberg, die zu den größten Treibern des digitalen Wandels gehören und in Ihren Unternehmen bereits einen hohen Grad an Automation implementiert haben, erklären öffentlich, das Lösungen für die finanzielle Absicherung für den Großteil der Bevölkerung - wie z. B. das bedingungslose Grundeinkommen . unumgänglich sind.

Während Studien die Gefährdung von bis zu 90 Prozent aller Arbeitsplätze bemessen, ist die genaue Prozentzahl meiner Ansicht nach gar nicht so entscheidend, denn wir wissen, dass die Digitalisierung nicht aufzuhalten ist und im Zuge des globalen Wettbewerbs, nicht nur wegen des Preiskampfes, voranschreiten wird. Wieviele Arbeitsplätze davon betroffen sind ist daher keine Frage von Branche und Gefährdungsgrad, sondern eine Frage des zeitlichen Horizonts.

Neben der Frage der finanziellen Abhängigkeit zwischen Arbeit und Einkommen steht eine viel entscheidendere gesellschaftliche Frage im Raum: Wie entwickeln sich Menschen emotional, die über Generationen gelernt haben, dass arbeiten ein fester Bestandteil der Selbstidentifikation ist? Wie entwickelt sich unsere Gesellschaft, die mit Ihrer Arbeit nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt sichert, sondern der Überzeugung nach auch einen wertvollen Beitrag für unser Zusammenleben leistet?

Es liegt an uns, aus der Digitalisierung ein Wert für uns als Mensch zu schöpfen, der vielleicht einen Teil dazu beiträgt dass Arbeit anders -  leichter und natürlicher - aussieht.

Es ist wahrscheinlich unfassbar weit gegriffen, wenn man darüber nachdenkt, dass unsere Online-Aktivität alle kommenden Probleme löst, aber ist es gut vorstellbar, dass das Erstellen eines Status-Updates, Postings, Kommentars, einer Empfehlung, das Schreiben, Bewerten und die tägliche Investition in unsere kleinen Online-Marken und unseren digitalen Freundeskreis, sogar das Lesen und Konsumieren von digitalen Inhalten, eines der Bestandteile sein kann, welche unser Leben „finanzieren“ und einen gesellschaftlichen Beitrag in einer modernen Welt bedeuten.

Die industrielle Revolution 4.x, oder was auch immer für eine fiktive Versionierung dahinter steckt, hat mit der Möglichkeit durch die Dezentralisierung und durch die  - von mir enthusiastisch verfolgte - Blockchain-Technologie erstmalig die Chance, monopolartige Profiteure von Innovationen zu vermeiden und Einnahmen, Wissen und Macht so zu verteilen, dass das Ergebnis auf unsere tatsächliche Lebensqualität einzahlt.

Okay, kommen wir zu dem Punkt, der wirklich entscheidend ist: Wenn die Herausgeber der Studien recht haben - und mein Verständnis von Technologie widerspricht dem nicht -, sind es Tätigkeiten, die einen hohen Anteil an Empathie, Kreativität und sozialer Interaktion haben, die zum wichtigsten Bestandteil aller durch Menschen durchgeführten, wertschöpfenden Tätigkeiten werden.

So why is it important to change these networks or at least to get them to change?

Tätigkeiten, die durch künstliche Intelligenz und eine virtuelle Welt schwer zu imitieren sind. Und “damn straight!”: Das ist doch was Gutes! Und “damn straight again!”: Die digitalen und sozialen Plattformen Facebook, YouTube, Instagram und Snapchat sind die Plätze unseres immer intensiveren Online-Lebens, an denen genau diese Tätigkeiten - zumindest online - ein Zuhause finden. Das Zeitkontingent, das online verbracht wird, steigt jährlich, und die heranwachsende Generation empfindet die Online-Interaktion als natürliche, authentische Komponente des täglichen Lebens.

Betrachtet man die aktuelle Berichterstattung über die Vorwürfe gegenüber Sozialen Netzwerken wie Zensur, Fake News und insbesondere der Missbrauch von Daten, findet man Listenweise Ansätze die ein dezentrales Neudenken in Punkto Social Media begründen. Alles Wichtig, Alles Richtig!

Doch geht es um den Blick in die Zukunft in der Kreativität in Form von Schöpfung von Content aller Art, oder die emphatisch, soziale Interaktion die wertvollste Tätigkeit sein wird, die ein Mensch vollbringen kann, ist es nicht umso wichtiger das diese Tätigkeit bzw. die Online-Plattformen, die vielen das Werkzeug geben um Online schöpferisch Tätig zu sein, entsprechend honoriert wird?


What our parents regard as a gimmick or a waste of time may become an important social task.

Unsere digitalen Aktivitäten, die von unseren Eltern als Spielerei oder Zeitverschwendung angesehen werden, führen zu Daten und Datenbanken, die zu Werbeeinnahmen in zweistelligen Milliarden Höhen monetisiert werden (Google 95,4 Mrd. USD, Facebook 39,94 Mrd. USD, Quelle statista.com). Diese Milliarden-Umsätze und die daraus resultierenden Gewinne gehören momentan den Betreibern dieser Plattform.

Es ist nicht das ich denke, dass die Betreiber Böses damit vorhaben. Im Gegenteil: Diese Plattformen sind meiner bescheidenen Meinung nach fantastisch, innovativ und bringen echte Mehrwerte. Es ist nur so, dass es nicht gut sein kann, dass sie den Großteil des Profites damit bündeln und eine unvorstellbare Dominanz durch ihre monopolartige Stellung besitzen. Es scheint mir, als wäre es wie ein natürlicher Prozess, das eine neue Technologie dieses Ungleichgewicht ausgleicht, ausgleichen muss oder die Unternehmen zu einem Ausgleich bewegt.



Mit der Dezentralisierung dieser Plattformen lassen sich nicht nur die Probleme lösen, für die die Plattformen momentan in der Kritik stehen. Es lassen sich auch die Werbeeinnahmen fair zwischen Produzenten, Konsumenten und allen weiteren Shareholdern verteilen und mit viel Glück entsteht hier eine erneute Diversifikation eines ganz anderen, neuen Arbeitsmarktes.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit — in meiner Welt solltet ihr dafür entlohnt werden! :)

 Hamburg Digital Inspiration: 

The fourth industrial revolution | Klaus Schwab
The Four | Scott Galloway
Dr. David Richard Precht

Hamburg Digital Autoren

Unternehmer Klaudius Nowak
Foto: Maxime Billon
Klaudius Nowak ist seit 2011 einer der Geschäftsführer der Hamburger Redpinata Video Content ProduktionMit seinem Team realisiert der Medien-Manager Videoformate und interaktive Live-Streams für Social Media Plattformen. Seit er vor über 5 Jahren die Zahlung eines Auftrages in Bitcoin ablehnte und retrospektiv Millionen verlor, setzt er sich mit den Chancen und Risiken der Blockchain-Technologie auseinander. In Zusammenarbeit mit SICOS.io berät er seit kurzem Unternehmen bei der Planung und Realisierung von ICOs (Initial Coin Offerings). Der engagierte Netzwerker tritt als Speaker auf namhaften Tech-Events auf, z. B. der Social Media Week Hamburg. Klaudius Nowak bei Xing.


Die inhaltliche Verantwortung des Autorenbeitrags liegt beim Urheber.

Mittwoch, 24. Januar 2018

ALSTERCOMPANY: Vertrauen ist die Antwort.

Anzeige
Prressekonferenz mit Wirtschaftssenator Frank Horch.
Foto: HANSEVALLEY

Offenheit statt Flaschenhals, Dialog statt Frontalbeschallung, Influencer statt Werbedruck: Längst sind in der Kommunikation von Unternehmen die Digitalisierung und der Kulturwandel angekommen. Austausch und Verständigung auf digitalen Plattformen, Offenheit und Fairness im persönlichen Kontakt - das ist auch für Hamburger Pressesprecher das Gebot der Stunde - doch leider noch nicht immer Selbstverständlichkeit.

ALSTERCOMPANY ist mit mehr als 23 Jahren Erfahrung in der Kommunikation für Großunternehmen, Aktiengesellschaften, Branchenverbänden und den öffentlichen Sektor, mit über 15 Jahren Engagement in Sozialen Medien, mit mehr als 17 Jahren Verankerung in Informationstechnologien und rd. 10 Jahren Kooperation mit Tech-Startups eine erste Adresse für Unternehmen und Institutionen an Alster und Elbe. Ein Erfahrungsbericht:


Die verantwortliche Pressesprecherin eines Hamburger Konsumgüterherstellers scheint nach 5 Jahren Leitungstätigkeit den Anschluss in die digitale Zukunft ein wenig verloren zu haben. Das mit ALSTERCOMPANY verbundene Hamburg Digital Magazin musste dreimal anfragen und sich schließlich an den Vorstand wenden, um in den Presseverteiler aufgenommen zu werden. Anfragen zur digitalen Transformation des Nonfood-Herstellers lehnt die Corp Comm-Chefin wiederholt ab.

Nach 18 Jahren in Marketing, Nachhaltigkeit und Kommunikation für den Familienkonzern scheint die Managerin den Sprung in die digitale Gegenwart leider noch nicht geschafft zu haben. Ein Interview mit dem neuen Chief Digital Officer wird von ihr kurzerhand gecancelt, die Teilnahme von Mitarbeitern an der Hamburg Digital Community untersagt. Bislang durften Manager nicht einmal Fachvorträge halten. Offenheit, Dialog und Partnerschaft scheinen in Eimsbüttel noch nicht wirklich angekommen zu sein.

Menschen interessieren sich für Menschen. Auch heute.

Doch es geht auch anders: Der verantwortliche Kommunikationsmitarbeiter einer traditionsreichen Hamburger Institution der Kaufmannschaft sucht nach einem kritischen Fragenkatalog den Dialog. In einem offenen Gespräch baut der langjährige Manager neues Vertrauen für seine Einrichtung auf, freut sich über ein offenes Wort und gewinnt aus dem Kaffeetermin wertvolle Erfahrungen für eine nicht immer ganz einfache Pressearbeit. Eine Stunde Offenheit und Fairness, die das Bild einer Einrichtung positiv verändern helfen.

Die Beispiele zeigen, dass eine erfolgreiche Kommunikation auch in Zeiten digital-vernetzter Bezugsgruppen ein People-Business sind und bleiben. Es sind die Bereitschaft zum vorurteilsfreien Austausch, zur partnerschaftlichen Verständigung und zur persönlichen Nähe, die echtes Vertrauen geschenkt bekommen und begeisterte Empfehlung ermöglichen, wie die Präsentation von ALSTERCOMPANY untermauert und praktisch belegt:
 

Vertrauen ist ein Geschenk. Niemand kann es kaufen. Nicht in der Beziehung, nicht im Geschäftsleben. Niemand kann es erzwingen. Nicht in der Pressearbeit, nicht im Marketing. Aber man kann dafür arbeiten - mit Informationen, Kommunikation und Kollaboration. Ein Beispiel ist der Pressesprecher einer großen Hamburger Bank. Nach der Nichtverfügbarkeit eines digitalen Services kümmert er sich umgehend um eine Lösung, kommuniziert so offen wie möglich - und gewinnt einen äußerst positiven Hamburg Digital Report.

Sein Vorstandsvorsitzender bedankt sich beim Neujahrsempfang einer Hamburger Tageszeitung für den lebendigen Beitrag. So wird aus Offenheit eine Chance, wird aus einem Problem eine Lösung, wird aus Kommunikation eine positive Geschichte. Das Beispiel zeigt: Offenheit, Fairness und Professionalität sind die Grundpfeiler für jede Kommunikation - sei es mit einem Online-Magazin, sei es durch einen Startup-Blog, sei es in sozialen Medien. Manipulative Shitstorms und hinterlistige Intervention gehören nicht dazu.

Resonanz und Relevanz für die Digitale Transformtion.

Mit dem Digital Hub Logisics Hamburg hat ALSTERCOMPANY seit August 2017 ganz praktisch gezeigt, wie digital-vernetzte Kommunikation aussehen kann: von der klassischen Pressekonferenz mit (Ex-)Wirtschaftssenator Frank Horch über das offen-vernetzte Meetup mit der Hamburger Logistikszene bis zu professionellen Videointerviews auf Facebook Live. So konnte in weniger als einem halben Jahr Resonanz und Relevanz für den Innovationshub und die Transformation der internationalen Logistik aufgebaut werden. Werte, die durch Kontinuität gefestigt werden können.

Das Engagement im Auftrag der Freien und Hansestadt zeigt, dass professionelle Kommunikation heute vor allen Dingen Community-Management bedeutet, mit offenem Community-Networking auf digitalen und persönlichen Plattformen, mit ehrlicher Community-Kommunikation auf medialen, sozialen und persönlichen Kanälen und mit fairer Community-Kollaboration inkl. anerkennender und wertschätzender Verankerung über einzelne Maßnahmen oder Kampagnen hinaus.

Traurige Realität: Unfairer Dialog & Machtgebahren.

Leider ist der eingangs geschilderte Fall einer wenig vertrauensvollen Pressearbeit kein Einzelfall. Der Pressesprecher eines Hamburger ÖPNV-Anbieters glaubte mit unfairer Kommunikation und einer offenen Drohung die Arbeit von HANSEVALLEY beeinflussen zu können. Der Pressechef meinte - ähnlich wie seine Kollegin aus der Privatwirtschaft - ein persönliches Hintergrundgespräch ohne Begründung canceln zu müssen - ohne eine sachliche Begründung.

In einem scheinbar zur Klärung vereinbarten Telefonat dominiert der seit über 10 Jahren tätige Kommunikationschef über eine halbe Stunde das Gespräch, ohne einen Satz ausreden zu lassen. Der erste Gedanke von wenig Fairness bestätigte sich in der offen ausgesprochenen Drohung, "ohne ihn keinen Gesprächspartner in dem stadteigenen Betrieb zu finden". Damit bestätigte sich das ungute Gefühl, hier keinen offen und fairen Ansprechpartner zu finden.

ALSTERCOMPANY kann Unternehmenskultur nicht verändern. Mit den Hamburg Digital Relations werden sich "traditionelle" Pressesprecher*innen nicht anfreunden können. Kommunikatoren, die sich auf den Weg machen, die digital-vernetzte Zukunft mitzugestalten, gewinnen mit einer erfahrenen, inhaltlichen sowie mit einer offenen und fairen Kommunikation - als Aktiengesellschaft wie als stadtnahe Institution - einen starken Partner. 

Das bietet sich besonders für Innovations- und Zukunftshemen an, für Corporate-Labs und gemeinsame Hubs. Das Einzige, was man mitbringen sollte, ist die Bereitschaft, sich selbst weiterentwickeln zu wollen. Dann gewinnt man gemeinsam genau jene, die mit diesem Mindset die Welt verändern - fernab von Skimützen, Hipster-Bärten und bunten Sneakers. Dafür aber mit einmaligen Werten - vom geschriebenen bis zum gehaltenen Wort. Und das ist für uns Hamburg.



Demoday des Rockstart-Accelerator in Nijmwegen.
Foto: Thomas Keup Relations

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Hamburg Digital Relations

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Mobil 0171 - 4 18 00 84
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