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Mittwoch, 26. August 2020

HANSEPERSONALITY Henning Fehrmann: Empowerment statt Mikromanagement für Hamburg.

HANSE DIGITAL INTERVIEW

Technologie-Unternehmer und Mittelstands-Vertreter: Henning Fehrmann.
Foto: Die Familienunternehmer e. V.

91.000 Menschen waren im Juli in Hamburg ohne Arbeit, 8,5% aller Beschäftigten, der höchste Stand seit 15 Jahren. Mit der Corona-Krise sind 368.000 Menschen in 24.000 Betrieben in Kurzarbeit geraten, mehr als 1/3 aller versicherungspflichtig Beschäftigten. Die Krise schlägt durch: Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen sind schwer getroffen, der Hafenumschlag ist um 12% eingebrochen.

Hamburg ist Kaufmannsstadt und Warendrehscheibe. Doch Handel und Hafen haben sich bis heute nicht digitalisiert. Corona wird zum Brennglas - und zum Brandbeschleuniger des Umbruchs. Was muss jetzt getan werden, um Hamburg aus dem Schlick zu ziehen? Wie kann die stolze Elbmetropole nach Corona und Krise wieder auf Kurs kommen? Unser HANSEPERSONALITY ist Familienunternehmer Henning Fehrmann:

Zu Ihrem Unternehmen Fehrmann Technologies gehören die Geschäftsbereiche "Alloys" mit Metallguss-Legierungen einschließlich 3D-Druck sowie "Windows" mit der Kernkompetenz für Schiffsfenster. Sie halten vier Patente, beschäftigen gut 40 Mitarbeiter, darunter 5 Doktoren und investieren im Jahr rd. 20% in Forschung und Entwicklung. Wo hat Sie der Shutdown getroffen und wie haben Sie die vergangenen Krisenwochen durchlebt?

In unserer Arbeitsweise hat uns der Shutdown nicht getroffen, weil unsere Infrastruktur bereits digital war. Homeoffice, Videokonferenzen etc. gehören bei uns seit Jahren zum Alltag. Deshalb waren wir frei, die Corona-Zeit zu nutzen, um Zukunftstechnologien wie Materialentwicklung für den 3D-Druck, Künstliche Intelligenz und Augmented Reality zu pushen und weitere Mitarbeiter einzustellen.

Unsere Geschäftsbereiche "Alloys" (Gussteile und 3D-Druck-Metallpulver) und "Windows" (Schiffs- und Spezialfenster) wurden unterschiedlich vom Shutdown tangiert. Bei der "Alloys" machte er sich kaum bemerkbar; die Auftragslage war und blieb gut, auch weil wir vorrangig für staatliche Endkunden mit lange laufenden Verträgen produzieren.


"Durch Corona haben wir einen Sprung nach vorn gemacht."

Einzig im 3D-Druck-Geschäft sorgte der Shutdown in den meisten F&E-Projekten für mehrmonatige Verzögerungen, doch hat diese Fertigungstechnologie durch die Corona-Krise enorm an Aufmerksamkeit gewonnen. In der Industrie wächst das Bewusstsein dafür, dass 3D-Druck resilient, flexibel und autark macht und zudem die Ressourcen schont und einen geringen CO2-Footprint hat. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach Hochleistungs-Metallpulvern, also der „Tinte“ für den 3D-Druck.


Bei den "Windows" haben wir ein V-Szenario erlebt: Einer unserer Lieferanten hatte einen kompletten Lockdown, was zur Störung der Lieferkette führte. Doch jetzt geht wieder die Post ab.

Sie sind seit Jahresbeginn Vorsitzender der Familienunternehmer e. V. in Hamburg, einer Stadt, die in der Krise steckt: Die Mehrheit der Logistikbranche ist laut BVL-Studie in der digitalen Umsetzungsfalle. Einzelhändler rund um die Mö melden bis zu 40% Einbrüche, der Umschlag im Hafen ist um 12% eingebrochen. Wie schlimm hat es die Hamburger Wirtschaft wirklich getroffen? Und in welchen Branchen müssen wir nach Ende des Insolvenzschutzes im 4. Quartal mit Konkursen rechnen?

Die Hamburger Wirtschaft ist insofern nicht schlecht aufgestellt, als dass sie keine Monokultur ist, die von einer einzigen Branche wie z.B. der ohnehin kriselnden Automobilindustrie abhängt. In unserer Stadt verfügen wir über eine große Bandbreite von Wirtschaftszweigen, entsprechend divers ist das Bild der Corona-Auswirkungen. Einige Bereiche wie Gastronomie, Hotellerie, Eventveranstalter und Entertainment wurden von dem staatlich verordneten Berufsverbot schwer getroffen, und es ist absehbar, dass nicht alle Unternehmen die Krise überleben werden. 

"Bei Branchen unter hohem Druck ist es egal, ob Corona oder nicht."

Andere Branchen gingen stabil durch die schwierige Phase, weil sie systemrelevant waren oder über die Möglichkeit verfügten, ihr Angebot an die veränderten Bedingungen anzupassen. Allerdings hat Corona den Druck auf alle Branchen weiter verstärkt, sich zu digitalisieren. Und ehemals starke Wirtschaftszweige wie die Luftfahrt stehen vor großen Herausforderungen, denn sie können für lange Zeit auf keinen Boom mehr hoffen.

Unser Erster Bürgermeister konnte Ihre Frage beim Neujahrsempfang der Familienunternehmer nicht nachvollziehen, 50% des Haushaltsüberschusses 2019 (500 Mio. €) in Digitalisierung zu investieren. In unseren Wahlprüfsteinen und in der Analyse des Koalitionsvertrags sind wir zu dem Ergebnis gekommen: Rot-Grün kann nicht digital. Wenn alles digitalisiert wird, was wird dann aus Hamburg in Zeiten des Umbruchs?

Im besten Fall wird dann aus Hamburg eine Stadt mit einem Verständnis für Kybernetik, also für die Informationsverarbeitung in dynamischen Systemen, deren Regelung und Steuerung. Denn eben dies ist die Basis für ein erfolgreiches Management von Komplexität. 

"Alles, was nicht digitalisiert ist, wird unter Druck geraten."

Politiker wie Unternehmenslenker werden lernen müssen, die durch Digitalisierung zugänglichen Informationen besser zu nutzen, Transparenz zu schaffen und statt Mikromanagement Empowerment zu betreiben. Dazu bedarf es unternehmerischer Qualitäten, die sich gerne auch Politiker zu eigen machen dürfen. Ich denke hierbei an Mut, Entscheidungsfähigkeit und Umsetzungsstärke.

Hamburgs Visionär Klaus von Dohnanyi stellt in seiner ersten Bürgermeisterrede im Übersee-Club 1983 fest: 'Die Zukunft Hamburgs liegt an Land, und nicht am Wasser'. Der niederländische Visionär Hendrik "Ed" Brinksma verlässt nach nur 2,5 Jahren die TU in Harburg. Aus allen staatlichen Hamburger Hochschulen kommen weniger Ausgründungen (2018: 14), als aus der Leuphana in Lüneburg allein (2018: 59). Sie sagen, Hamburg braucht eine Vision. Woher soll diese kommen?

Hamburg steigt im deutschen und europäischen Vergleich ab, weil die Vision fehlt. Deshalb ist es dringend erforderlich, der Stadt eine Vision zu geben. Und dann gilt es, dass sich Wirtschaft, Politik und Gesellschaft dazu committen und alles dafür tun, sie umzusetzen. Der Verband der Hamburger Familienunternehmer hat für Hamburg bereits etwas formuliert. Wir nennen unsere Vision „Große Freiheit 5.0“. Sie nutzt die Stärken der Stadt, setzt auf Ermöglichen statt Behindern und führt sie ins digitale Zeitalter. 


"Nur mit Visionen haben wir eine Chance auf einen Aufbruch."

Machen wir uns einmal die Stärken Hamburgs bewusst: Hierzu gehört die Logistik, bei der wir darauf achten müssen, nicht den Anschluss zu verlieren. Unsere Metropolregion ist eine der weltweit führenden Regionen für 3D-Metalldruck. Zudem haben wir exzellente Cluster wie Material Science mit dem Leuchtturm DESY und dem Zentrum für Hochleistungsmaterialien - das setzt international Maßstäbe. 

Mit Philips, Olympus und etlichen anderen starken Unternehmen verfügt Hamburg über ein starkes Healthcare-Cluster. Und mit der nach wie vor guten Gaming-Szene ließe sich Hamburg als internationaler AR-/VR-/XR-Hotspot ausbauen. Dies sind nur einige der Hamburger Potenziale, die es besser zu nutzen gilt, damit die Stadt in Zukunft wieder an Strahlkraft gewinnt.

Schauen wir ein Stück in Ihre eigene Zukunft: Sie sagen, 'alles wird digitalisiert'. Sie haben mit Achim Tappe einen der führenden Datenspezialisten an Alster und Elbe als CDO an Bord geholt. Als forschendes Unternehmen beschäftigen Sie sich u. a. mit Augmented Reality in Schiffsfenstern. Wie werden Data Science und Software Ihr traditionelles Geschäft mit Bullaugen digitalisieren, die Ihr Großvater genormt hat?

Derzeit entwickeln wir etwas, das weltweiten Pionier-Charakter hat: Augmented Reality-Schiffsfenster, die wir zur SMM, der Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft, im Februar 2021 vorstellen werden. Die Fenster bestehen aus beweglichen Head-up-Displays für mehrere User gleichzeitig, die den Augen folgen und den visualisierten Content situativ an das anpassen, was man durch das jeweilige Fenster gerade sieht. 

"Wer spart, will bewahren. Wer investiert, will etwas verändern."


Ihr großer Mehrwert: Alle relevanten Infos werden dort eingeblendet, wo man gerade hinschaut. Man hat also die Realität im Blick und erhält ergänzend digitale Informationen. Diese Fenstersysteme sind hochkomplex und nutzen bestehende wie auch von uns selbst entwickelte Technologien, um der Geschwindigkeit der Augen gerecht zu werden. Sobald sich unsere digitalen Fenster in Schiffen bewährt haben, beschäftigen wir uns damit, sie für andere Branchen nutzbar zu machen.

Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Wir haben über die Notwendigkeit gesprochen, eine Vision für Hamburg zu entwickeln, Helmut Schmidts "schlafende Schöne" nach 2 Jahrzehnten Abwärtstrend (siehe CHE-Studie) auf Zukunftskurs zu bringen. Wie kann eine "Große Freiheit 5.0" für die Kaufmanns- und Hafenstadt an der Elbe aussehen? Was muss sich in Wissenschaft, Verwaltung und bei Hamburger Unternehmern ändern? Butter bei die Fische!

Beginnen wir mit der Hamburger Verwaltung: Sie muss vom Behinderer zum Ermöglicher werden. Wenn sie dereguliert und Gesetze und Verordnungen so gestaltet, dass sie Unternehmertum und Gestaltung ermöglicht, um Arbeitsplätze zu schaffen, hat sie ihre vordringlichste Aufgabe erledigt. Und – besonders vorteilhaft in Zeiten leerer Kassen – es kostet die Stadt keinen Cent. Allerdings ist die öffentliche Hand finanziell gefordert, übergreifende neue Technologien über die Wissenschaft zu etablieren. Dies können von Corona geschüttelte Unternehmen nicht leisten.

"Es braucht Personen, die Veränderungen wollen und umsetzen."

Was die Unternehmen hingegen leisten können und müssen, ist die Analyse ihrer Daten. Denn – das sollten wir uns bewusst machen – jedes Business ist datengetrieben. Die Daten gab es schon immer – doch dank digitaler Speicher- und Verarbeitungsmedien verfügen wir jetzt über Tools, um unsere Informationen über Kunden, Märkte, Wettbewerber, Produkte und Prozesse zu sammeln und auszuwerten. Data Science hilft uns, bessere Entscheidungen zu treffen, Kosten zu senken und unsere Effizienz zu steigern. Bei Fehrmann digitalisieren wir auf allen Ebenen: Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle. Für Unternehmen, die langfristig am Markt bestehen wollen, führt kein Weg daran vorbei.

Ganz nebenbei hat die Digitalisierung der Wirtschaft Auswirkungen, an die man zunächst nicht zwingend denkt. Arbeiten beispielsweise mehr Mitarbeiter im Homeoffice, reduziert sich der Platzbedarf und damit die Miete. Entgegen der spektakulären Stories digitaler Unternehmen führt Digitalisierung in den meisten Unternehmen erst einmal zu deutlich sinkenden Kosten. Ein Grund mehr, schnellstens damit zu beginnen.


Herzlichen Dank für die offenen Worte!
Das Interview führte Thomas Keup.

*  *  *

 Hanse Digital Statements: 

Corona und Hamburg:
HANSESTATEMENT: Nach Kahrs und Corona: Hamburgs Vertreibung aus dem Paradies.
hansevalley.de/2020/05/hansestatement-hamburg-after-corona.html


Digitalisierung und Senat:
HANSESTATEMENT: 205 Seiten Hamburg analog: Oder warum Rot-Grün digital nicht kann.

hansevalley.de/2020/06/hansestatement-koalitionsvertrag-hamburg-2020-2025.html

Digitalisierung und Senat:
HANSEPOLITICS: Wie Rot-Grün Hamburg in die digitale Zukunft bringen will.
hv.hansevalley.de/2020/06/hansepolitics-koalitionsvertrag-hamburg-2020.html

Digitalisieirung und Verwaltung:
HANSESTATEMENT: Rot-Grün: Digitalstrategie? Echt jetzt?

Digitalisierung und Wirtschaft:
HANSESTATEMENT: Die Digitalisierung wartet nicht auf Hamburg.

 Hanse Digital Background: 

Akademie der Wissenschaften: CHE-Vergleichsanalyse Metropolregion Hamburg:

OECD-Bericht zur Regionalentwicklung: Metropolregion Hamburg

Sonntag, 30. Dezember 2018

HANSEVALLEY 2019 - Im Auftrag des Wandels.

HAMBURG DIGITAL AUSBLICK




Liebe Freunde und Partner,
liebe Leserinnen und Leser:

Hamburg ist im Wandel: Digitalisierung und Innovationen sind in Hafen- und Übersee-Club angekommen. Konsumgüterhersteller und Handelshäuser engagieren digitale Tech-Teams. Banken und Versicherungen bauen Plattformen und sprechen neue Kundengruppen an. Hubs und Labs für Transport und Logistik sind im Aufbau. Helmut Schmidts "Schlafende Schöne" wacht auf. Der Wandel ist in Wirtschaft und Gesellschaft eingezogen. Kluge Köpfe in Senatskanzlei, Hafenverwaltung und Technischer Universität treiben ihn voran.

Gründungsphase trotz steifer Brise Gegenwind gemeistert.

Im Oktober 2016 ist HANSEVALLEY als Hamburg Digital Magazin an den Start gegangen. Begrüßt von den Innovativen, beobachtet von den Etablierten, abgelehnt von bekannten Kleingeistern. HANSEVALLEY hat sich im vergangenen Jahr zum ersten Hamburger Onlinemedium zu Digitalisierung, Transformation und Kulturwandel entwickelt. 'Wissen, was wichtig wird' war die Leitlinie für die unabhängige Berichterstattung 2018. Exklusive Recherchen über Be your Pilot, Hammerbrooklyn, InnoRampUp, Next Acceleratoren und Startup Dock sorgten dafür, kein Gras über "Selbstbedienungsläden" wachsen zu lassen.



Wir haben 2018 vor Ort berichtet, wenn etablierte Medien schon im Feierabend waren. Wir haben das Engagement der Freien und Hansestadt gecovert, wenn städtische Marketing-News es leider nicht mitbekamen. Wir haben relevante Neuigkeiten präsentiert, wenn Startup-Medien über Löwen und Lieblinge lamentierten. Dabei konnte ich auch Erfahrungen aus der Kategorie 'Wissen, was nichtig wird' machen, wie es ein befreundeter Hamburger Netzwerkpartner auf den Punkt brachte. Die vergangenen zwei Jahre waren die Zeit des Auf- und Ausbaus. HANSEVALLEY hat seine Gründungsphase gemeistert.

Unabhängigkeit - der entscheidende Wert für Leser/innen.

Wir haben unseren Platz in Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben eingenommen. Einen Platz, den wir ohne Fördermittel, ohne Subventionen und ohne Mauscheleien erarbeitet haben. Auf einem Weg, der einen entscheidenden Vorteil besitzt: Unabhängigkeit. Ein glaubwürdiges Medium sollte unabhängig sein und bleiben. Das ist es, was für Leser einen realen Wert besitzt: zu wissen, was wirklich wichtig wird - ohne Kampagnen-Klappern, Marketing-Dollar und finanzielle Gefallen. Im Journalismus nennt man dies Relevanz.



Auch das ist klar: Erfundene Geschichten - aus welchem Grund auch immer - sind für uns absolut inakzeptabel. Journalisten sind Beobachter und Berichterstatter - und damit bestenfalls Zeitzeugen. Weder der Hang zur Edelfedel und verbundendem Ruhm, noch zu beobachtende "Hetzjagden" einschl. Vorverurteilung durch das Pressekorps - von öffentlich-rechtlich bis qualitätsorientiert - sind ein Verhalten, das glaubwürdig ist. Wir sollten über die kritisierte "Lügenpresse" selbst reflektieren, bevor wir mit vereintem Beißreflex über diejenigen herfallen, die eine andere Meinung haben als der Medien-/Mainstream und ungeliebte Wahrheiten aussprechen.

Im neuen Jahr geht es für das Hamburg Digital Magazin auf die nächste Stufe - denn digitale Technologien sind kein Selbstzweck, die Transformation von Organisationen keine Selbstbeschäftigung und der Wandel von Kulturen keine Selbstverliebtheit für New Work-Events. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der Freien und Hansestadt. Visionäre Unternehmer und engagierte Innovatoren, weiterdenkende Politiker und fortschrittliche Wissenschaftler haben das erkannt, wie unser neuer Wirtschaftsssenator Michael Westhagemann.

Jeder und alles werden von diesem Zeitenwandel berührt.

Der Wandel ist die neue Konstante: Wandel von etabliertem zu offenem Denken, Wandel von trügerischer Sicherheit zu unbekannten Wegen, Wandel von Sonntagsreden zu sichtbarem Engagement. Wann immer ich im vergangenen Jahr in Unternehmen und Institutionen Menschen traf, die sich auf den Weg machten, wusste ich, dass sie die Zukunft meistern können. Weil sie Türen geöffnet haben. Weil sie ihr Umfeld eingeladen haben. Weil sie Lust auf Neues haben. Und genau da - im Unbekannten - schlummern die Chancen.

Wandel hat weniger zu tun mit möglichst vielen Erwähnungen der aktuellsten Buzzwords in Sonntagsreden, die ansonsten die größten Hits von Hafen bis Handel aus den 80er und 90ern lobpreisen. Wandel sind nicht einzelne Juniormitarbeiter, die allein auf weiter Flur als Feigenblatt für subventionierte Clusterinitiativen herhalten. Und Wandel hat nichts mit Löwen, Lieblingen und Leckereien der beliebten Clique "Küche, Kirche, Kinder" zu tun. All das findet bei uns nicht statt, weil es nichts mit Digitalisierung zu tun hat.



Wir haben 2018 unsere Nachrichtenpräsenz ausgebaut. Heute berichten wir täglich von Montag bis Samstag über digitale Innovationen in Unternehmen, Institutionen, Verwaltungen und dem Stadtleben. Der Erfolg gibt uns Recht: Gut 69.000 Views von rd. 13.000 Unique Usern machen die HANSENEWS zu einer relevanten Nachrichtenquelle zu Digitalisierung und Transformation an Alster und Elbe. Diese Position bekräftigen wir im neuen Jahr mit einer neuen Botschaft der deutschlandweit gelesenen Nachrichten - denn das ist Fakt: Sie wissen es zuerst.

Vertreter von dpa bis Hamburger Abendblatt und von FAZ bis Süddeutscher Zeitung verfolgen den Hamburg Digital Newsletter. Die HANSELETTER werden bei Beiersdorf ebenso gelesen wie in der Otto Group, bei EOS ebenso wie bei der Haspa. Vielleicht auch, weil wir unsere Abonnenten nicht jeder Woche um jeden Preis mit mehr oder weniger interessanten Wiederholungen nerven. Denn unser Newsletter kommt nur dann, wenn es etwas Wichtiges zu berichten gibt, getreu dem Motto: Was wirklich wichtig ist.

Medienplattform für Querdenker, Innovatoren, Gestalter.

HANSEVALLEY ist kein Tech- oder Gesellschaftsmagazin. Wir sind kein Startup- oder ein Wirtschaftsmagazin. Weil Digitalisierung, Transformation und Kulturwandel nicht allein mit Technologien, Prozessen und neuen Arbeitsformen zu tun haben. Wir denken horizontal über Silos hinweg - in den Nachrichten wie im Magazin. Denn jeder und alles wird von diesem Wandel berührt: Einige werden ihn aktiv gestalten, viele werden ihre Chancen nutzen. Das sichtbar zu machen, ist unsere Aufgabe in der Berichterstattung.

Das Hamburg Digital Magazin sieht sich als offene, mediale Plattform für Querdenker, für Innovatoren und vor allem für Gestalter - in, aus und für Hamburg. Fernab von Buzzword-Bingo und Marketing-Floskeln bieten wir Einblicke und Hintergründe. Dazu recherchieren wir auch 2019 im digitalen Hamburg, dazu schreiben wir auch 2019 über das digitale Hamburg und dazu interviewen wir auch 2019 Menschen, die das digitale Hamburg nach vorn bringen. Und wir werden Missstände kritisieren, die im neuen Jahr zum Himmel stinken - von "Hammerbrooklyn" über die Senatskanzlei bis zum "Startup Dock" in Harburg. 


Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftshauptstadt Deutschlands und der Logistikdrehscheibe Nordeuropas. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Stadt, die wir lieben - mit den vielen schönen und den besonderen Seiten. HANSEVALLEY ist mit dem Magazin, den Nachrichten und dem Newsletter ein aktiver Begleiter und ein engagierter Partner des Wandels in Wirtschaft und Gesellschaft rund um Alster und Elbe - im Auftrag des Wandels.

Mit unserem neuen Leitmotto pointieren wir, wohin die Reise Hamburgs geht: Nach 800 Jahren Handel geht es wieder einmal um den Wandel: um Hinterfragen, Neuausrichten, Anpassen, Ergänzen und Ersetzen. Durch mehr als 200 Corporate Innovatoren in der Hamburg Digital Community NEXTHANSE wissen wir: Hamburg ist auf dem Weg - dank seiner starken Industrie, des Handels und der Dienstleistungen. Dabei möchte ich das Engagement der Freien und Hansestadt hervorheben, Hamburg zur "Digitalen Stadt" fortzuentwickeln, besonders in der Mobilität und den Bürgerservices.

Zukunft Hamburg: Corporate Branchen-Innovationen.

Haben Sie Lust, ein Blick in die Zukunft zu wagen? Für Hamburg geht es natürlich um Innovationen der Wirtschaft. Innovationen für Branchen und mit Plattformen sind aktuell einer der relevanten Schlüssel. In Hubs und Labs adaptieren Firmen Denkweisen und Methoden von Startups. Diese haben selbst nur eine Chance, wenn Sie nachhaltige Lösungen entwickeln und fundierte Jungunternehmen werden, die seriöse Partner der Wirtschaft sind. Die Startupshow wird verschwinden. Berlin ist die Garage zum Basteln.




'Die Zukunft Hamburgs liegt an Land und nicht am Wasser*, sagte Klaus von Dohnanyi erstmals in seiner Übersee-Club-Rede 1983. Wir sind stolz, den Ehrenbürger unserer Stadt in diesem Jahr dazu interviewen zu dürfen. Nach dem Aderlass des Medien- und Finanzstandorts liegt die Zukunft Hamburgs in neuen Themen - wie Hochleistungsmedizin (DESY), Produktionsververfahren (3D-Druck), Medientechnologien (AR+VR) und Mobilität (Vernetztes Fahren). Peter Tschentscher hat dies erkannt. Der starre Blick auf Hafen, Handel und Logistik spielt in der vernetzten Datenwelt kaum eine Rolle. Eine Schlüsselfrage lautet daher: 

Wie wird Hamburg seinen Vorteil am Wasser in einer digital-vernetzten Produktions- und Dienstleistungswelt ausspielen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser:

Es ist Zeit, DANKE zu sagen: Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei unseren Autoren und Interviewpartnern, bei Pressestellen und PR-Agenturen, bei unseren Kooperations- und Netzwerkpartnern sowie unseren Kunden. 

Der wichtigste DANK gilt Ihnen - unseren Leserinnen und Lesern in Hamburg und ganz Deutschland: für Ihre Neugierde auf die digitale Zukunft, für Ihr Interesse an engagiertem Journalismus und für Ihr Vertrauen in unsere Leistung. 

Ich freue mich auf ein spannendes, überraschendes und vor allem digitales Jahr 2019 mit Ihnen in unserer Stadt. Und ich freue mich auf Ihre Meinung, Ihre Kritik und Ihre Anregungen. Denn HANSEVALLEY ist Ihr Hamburg Digital Magazin - im Auftrag des Wandels.



Herzliche Grüße

Ihr


Thomas Keup


Herausgeber + Chefredakteur

HANSEVALLEY - Das Hamburg Digital Magazin

Mittwoch, 14. Juni 2017

HANSEINNOVATIONS: Ein Chat Bot, der Helmut Schmidt alle Ehre macht.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Luftschiffhallen, Luftbrücke, Lufthansa-Basis: Der Hamburger Flughafen ist Deutschlands ältester Flughafen. Heute ist der Hamburg Airport der Fünftgrößte Deutschlands und das Luftdrehkreuz im Norden: Mehr als 16 Mio. Fluggäste im vergangenen Jahr, rd. 45.000 Passagiere am Tag, ca. 65 Prozent Privatreisende. 130 Ziele verbinden Hamburg mit der Welt, darunter 14 neue Sommerreiseziele.

Neben neuen Airlines und Destinationen ist der Hamburg Airport auch in Sachen Service weit vorn: Im Jahr 2009 führte "HAM" Twitter, ein Jahr später folgt die eigene Facebook-Seite, als erster Airport folgte 2015 ein WhatsApp-Service. In diesem Jahr zündet das Innovationsteam der "Ideenfabrik" vom Hamburg Airport die nächste Stufe - mit einem der ersten Airport-Servicebots in Deutschland. Ein Hamburg Digital Report:


"Digitalvorreiter" Torben Tost
Foto: Hamburg Airport
Torben Tost ist mehr als nur ein PR-Mitarbeiter beim Flughafen Hamburg. Der Titel "Digital Communications" auf seiner Visitenkarte lässt ahnen, dass in dem 34-jährigen Wahl-Hamburger weit mehr steckt. Eingestellt wurde er 2012 als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch seine Erfahrungen mit digit
alen Medien seit 2007 - u. a. bei seinem früheren Arbeitgeber Straub & Straub, die Kunden wie Elitepartner betreuten - hat er den Airport Hamburg in den vergangenen Jahren zu einem smarten Airport entwickeln können.

1. Instagram-Nutzer, 1. WhatsApp-Service eines deutschen Airports

Seit 2012 kümmert er sich der zweifache Familienvater um die Facebook-Seite und den Twitter-Kanal für den Flughafen in Fuhlsbüttel. Ein eigener Instagram- und ein YouTube-Channel mit umfassender Videothek folgen im gleichen Jahr. Im Januar 2015 wird es ernst: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft das Sicherheitspersonal an den Flughäfen in Hamburg und Stuttgart in den Ausstand. An einem kalten Montag-Morgen geht es los: Stundenlange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen und ausgefallene Flüge sind die Folge.


Flughafen-Servicebot im FB-Messenger
Foto: Hamburg Airport
Die PR-Abteilung kommt auf eine einfache und wirkungsvolle Idee, um die genervten Reisenden zu beruhigen und zu helfen. Sie richtet einen WhatsApp-Streikservice ein. Über eine eigene Handy-Nr. können Passagiere, Angehörige und Abholer auf dem Laufenden bleiben. 1.200 Nutzer melden sich spontan für den Service an, werden von Torben Tost rund um die Uhr auf dem Laufenden gehalten. "Ich war dann 24 Stunden nonstop am Handy", berichtet der gelernte PR-Berater im HANSEVALLEY-Interview.

Ein "cooler Service" gegen erhitzte Gemüter in angespannter Lage

"Das war unsere erste Messenging-Erfahrung", zieht der PR-Profi heute eine rundherum positive Bilanz. Trotz angespannter Situation in den Terminals gibt es keine Beschimpfungen. Die Passagiere honorieren die direkte, persönliche und zudem schnelle Art und Weise zu informieren. Die in insgesamt 5 Listen angelegten WhatsApp-Nutzer "Streik 1-1.200" werden nach dem Ende wieder gelöscht. Im August des gleichen Jahres startet der Flughafen bei den Airport-Days einen neuen WhatsApp-Service: 600 User lassen sich über das Festival am Hamburger Flughafen informieren.

WhatsApp wird zum jederzeit einsatzbereiten Service des Hamburg Airport, insbesondere bei Wintereinbruch und ausgefallenen Flügen. Der Messengerdienst ist der Anfang eines kontinuierlichen Weges, den die Flughafen Hamburg GmbH im Lilienthal-Haus unweit des "Sixt-Towers" beginnt. Ein Team aus Center Management und IT sowie Marketing und Kommunikation nimmt unter dem Titel "Ideenfabrik" die kontinuierliche Beobachtung digitaler Trends auf. Vorn mit dabei: Torben Tost.

Neben Frankfurt Rhein-Main's Assistent "FRAnky" die Ersten

Auf der internationalen Entwicklerkonferenz "F8" macht eine neue Entwicklung die Runde: Das Social Network Facebook öffnet seinen Messenger für Chat Bots. Im Sommer d. J. bekommt das Ideenteam aus dem Lilienthal-Haus vom Management ein "Go", sich mit dem Thema Chat Bot professionell zu beschäftigen. Mit an Bord: Die Hamburger Tech-Agentur "Tallence Consulting". Die Geschäftsführung stellt den hauseigenen Innovatoren einen unteren fünfstelligen Betrag für das Projekt zur Verfügung.

Am Ende steht ein Servicebot als hauseigene Lösung. Die Herausforderung: Die technische Umsetzung einer einwandfreien Datenschutzerklärung. Für den Datenschutzbeauftragten des Flughafens sind die häufig nicht vorhandenen oder nur verlinkten "Terms & Conditions" aus US-Chat Bots keine akzeptable Lösung. Am Ende steht ein Bot, der mit dem Flughafeninformationssystem Hamburg verbunden ist und die Möglichkeit bietet, Informationen zu Abflügen und Ankünften zu abonnieren.

Flugplan-Auskünfte via Facebook-Chat Bot


Grafik: Airport Hamburg
Zur Social Media Week 2017 stellt Torben Tost den funkelnagelneuen Servicebot des Hamburg Airport erstmals einem breiten Publikum vor. Seit März d. J. ist der Chat Bot auf Facebook unter "HamburgAirportServiceBot" direkt erreichbar und kann in den eigenen Messenger eingebunden werden.

90% aller Anfragen beziehen sich - wie erwartet - auf Ankünfte und Abflüge. Mittlerweile sind gut 150 Fragen in den Bot eingepflegt und zur Beantwortung freigeschaltet worden. Doch 80% aller individuellen Anfragen kann auch der Servicebot des Hamburg Airport heute noch nicht beantworten. Im Live-Test mit Chatbot-Vorreiter Torben Tost haben wir zusammen ein paar Verbesserungsvorschläge einbringen können.

"Wo sind die Toiletten?" ... "Das konnte ich nicht verstehen."


Der Weg zur nächsten Toilette ist für den Servicebot noch eine kleine Herausforderung. Ebenso wie der Weg zur S-Bahn. "Der Bot muss weiter trainiert werden", gibt Torben Tost offen zu und notiert sich gleich notwendige Verbesserungen. Wir stimmen Torben Tost zu: "Natürlich wirft der Bot am Anfang viele falsche Antworten aus." Vorab-Erfahrungen mit ähnlichen Systemen gibt es nicht. Es ist praktisch ein offener Beta-Test mit aktuell gut 200 "First Movern". "Ich glaube dass das Thema automatisierte Antworten eine Zukunft hat", bringt Torben Tost die Chancen sympathisch auf den Punkt.

Dabei sammelt der Flughafen durch seinen Mut und die Bereitschaft zu Investitionen jeden Tag wertvolle Erfahrungen, die in Zukunft zu einem echten Vorteil in Sachen Service werden können. Der erfahrene Kommunikations- und Social Media Profi Tost bringt auf den Punkt: "Zur Zeit ist ein Chat Bot nur eine Ergänzung, mich zu informieren und zu kommunizieren." Dabei wissen die Innovatoren am Flughafen auch, welche Herausforderungen noch auf sie warten:

Der Chat Bot auf dem Homescreen in der Hosentasche.

Die Pflicht zur Bestätigung der Datenschutzerklärung bedeutet für einige Nutzer das Ende ihres Erlebnisses. Sie brechen das Experiment ab, bevor sie eine Antwort bekommen. Auch das Swypen durch die Navigation des Chat Bots im Messenger ist anfangs ungewohnt. Doch all das wird sich ändern: Künftig nutzen wir Chat Bots vor allem per Sprache. Für Anbieter heißt das: Mit dem Bot im Messenger sind sie auf dem Homescreen in der Hosentasche. Und da ist Feingefühl bei den automatisierten Antworten wichtig.

Der Blick in die Zukunft zeigt bereits, wohin die Reise geht. Das Stichwort heißt "Conversational Commerce". Für die Airline-Industrie kann das bei der Suche nach Fluginfos für die nächste Reise beginnen, verbunden dem Angebot einer Suchmaschine, sich das Schnäppchen gleich zu sichern, und schließlich aktuellen Airline-Services am Boden und in der Luft. Für Chat Bot-Anbieter wie Unternehmen stellt sich dabei eine Schlüsselfrage: 'Wie benutze ich in Zukunft Bots." Greifen wir auf einzelne Services zu oder gibt es neue oder erweiterte Plattformen, wie Amazon Echo oder Google Home?

Zu guter Letzt gibt "Mr. Servicebot" offen und unumwunden zu: "Wenn sich Spracherkennung durchsetzt, hilft mir die Website nicht mehr weiter." Bis dahin kümmert sich Torben Tost zusammen mit seinen Kollegen beim Hamburg Airport wöchentlich um Updates, damit der Servicebot des Flughafens noch besser wird. Auf die Frage, was dass nächste spannende Thema am Flughafen sein könnte, staunen wir nicht schlecht: Virtual Reality könnte der "Next Hot Shit" in Fuhlsbüttel werden. Doch das ist Thema für einen neuen Hamburg Digital Report.


* * *

 Hamburg Digital Backgrounds: 

Hamburg Airport Servicebot:
www.facebook.com/hamburgairportservicebot

AINO-App Freizeit Chat Bot:
http://heuteinhamburg.de/app-info/

Tourismus Bot "Käptn Fiete" (Konzept):
www.fvw.de/index.cfm?event=print.article&cid=19856&pk=171155

Hamburg Chat Bots Meetup:
www.meetup.com/de-DE/Hamburg-Chat-Bots-Meetup/

Bot-Studie der "Developer Week":
www.presseportal.de/pm/113172/3650858


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