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Sonntag, 11. März 2018

HANSESTATEMENT: Dorothee Bär - die richtige Frau zur richtigen Zeit.

HAMBURG DIGITAL STATEMENT

"Wir haben ein gewaltiges Mentalitätsproblem. Das ist das größte Problem von allen. In der Technik sind wir wirklich gut, aber wir sind zu satt, wir sind ein Wohlstandsland."
Dorothee Bär im Interview

Versteckt sich nicht hinter steinernen Mauern: CSU-Politikerin Dorothee Bär
Foto: ToKo

Glückwunsch! Die Entscheidung, die 39-jährige fränkische Vollblut-Politikerin Dorothee Bär zur Staatsministerin für Digitales zu ernennen, ist die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Mit der Ernennung der Bambergerin räumt die Union gleich vier Themen ab:

  • Eine junge Politikerin kümmert sich um das Zukunftsthema Deutschlands.
  • Eine selbstbewußte Frau lässt sich von Journalisten nicht ablenken.
  • Eine Fränkin unterstreicht den Anspruch auf die Technologieführerschaft.
  • Eine Unionsvertreterin verweist FDP, Grüne und SPD auf die Plätze.

Die Fakten sprechen laut "NTV" für eine smarte CSU-Taktik: Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat mit seinem Nachfolger Andreas Scheuer im Infrastrukturministeriun und seiner Ex-Staatssekretärin im Kanzleramt das Digitalthema fest in CSU-Hand sichern können.

Auch wenn die neue Staatsministerin das Zugeständnis Angela Merkels nach unionsinterner Diskussion über die Zuständigkeiten des neuen "Heimatministers" Horst Seehofer in der Agrarpolitik ist, wie der "Spiegel" berichtet: Die Entscheidung ist goldrichtig.


"Wenn die Regierungsbildung noch einen Monat länger gedauert hätten,
käme auch der Kanzler noch aus München."

In der "Stuttgarter Zeitung" deutet Dorothee Bär die harten Bandagen an, mit denen ihre Arbeitsgruppe das Digitalthema in den Koalitionsverhandlungen verteidigte - und wie Angela Merkel der Männerriege klargemacht hat, welchen Stellenwert das Digitale hat.

Als Staatsministerin - sprich Parlamentarische Staatssekretärin - unter Kanzleramtsminister Helge Braun ist sie angesiedelt, wo das Thema hingehört: über den 14 Ministerien - und damit als horizontaler Layer. Ebenso, wie es in Hamburg in der Senatskanzlei der Fall ist.

"Jedes einzelne Ministerium muss sich mit dem Prozess der Digitalisierung intensiv beschäftigen. Diese Arbeit hätte den Ressorts kein zentraler Minister abnehmen können."

In der "Stuttgarter Zeitung" macht sie ihre Aufgabe klar: Koordination der Digitalthemen aller Ministerien, Beschleunigung der analog-verankerten Ressorts für einen Gleichtakt auf Bundesebene sowie Abstimmung mit dem Bundestagsausschuss Digitale Agenda.

Mit 26 Jahren Erfahrung in Junger Union, RCDS, Frauen Union und CSU, als stv. Bezirksvorsitzende und stv. Generalsekretärin ist Bär in der Männerdomäne CSU mit allen Wassern gewaschen und lässt sich die Butter sicher nicht vom Brot nehmen.

"Meine neue Aufgabe ist riesig und schwer. Wenn sie leicht wäre, hätte es ja auch ein Mann machen können."

16 Jahre im Deutschen Bundestag, 4 Jahre als Staatsekretärin, Logistik-Koordinatorin der Bundesregierung und mit Jens Spahn und Helge Braun Verhandlungsführerin der Union für Digitalhemen: Die 3-fache Mutter weiß, wie der Hase im Regierungsviertel läuft.

Spätestens mit Vorsitz des CSU-Netzrates 2010 und des CSU-Arbeitskreises 2011, mit fast 26.000 Followern und 15.000 Fans ist klar, welches Thema für die Diplom-Politologin ganz oben auf der Tagesordnung steht. Und der mediale Aufschlag ist ihr gelungen.

"Ich gehe den Leuten schon immer auf die Nerven, dazu hätte ich das Amt nicht gebraucht. Es wird keinen Kuschelkurs geben können."

Bürgernahe Vernetzung der Behörden, Smarte Datenkultur statt starrem Datenschutz, selbstbestimmte Nutzung persönlicher Daten, Abbau bürokratischer Hürden für Startups - Dorothee Bär packt von Anfang an die entscheidenden Themen der Republik an.

Thema Digitales Deutschland:

  • Im Interview mit "WDR Fernsehen" fordert Dorothee Bär eine Fokussierung auf die Digitalisierung in Mittelstand und Konzernen, bei Bürgern und Ministerien. Statt 10-Punkte-Agenda erwartet sie, die Themen parallel anzugehen.


„Mich schmerzt, wenn meine Tochter einen Kilo-schweren Ranzen voller Bücher in die Schule schleppt. Die Klassenzimmer müssen nach und und nach digitalisiert werden.“

Thema Schule und Bildung:
  • Im Interview mit "Bild" fordert Bär Tablets an Schulen, Programmieren in der Grundschule sowie Digitalgymnasien. Sie kritisiert die schlecht gemachte E-Privacy-Verordnung und einen Datenschutz aus dem 18. Jahrhundert.

Thema Grosse Visionen:
  • Im "ZDF Heute Journal" verteidigt sie ihre Leidenschaft für Digitalisierung, kündigt an, ohne Milliarden-Budgets und Frust-Themen zu agieren und räumt mit dem viel zitierten Flugtaxi den schleppenden Breitbandausbau ab.

"Natürlich sind Straßen wichtig, aber wenn der erste deutsche Autobauer darauf gewartet hätte, dass er ein perfektes Autobahnnetz für seine Erfindung hat, gäbe es noch heute kein Auto."

Thema Breitband-Ausbau:
  • Im Interview mit der "B. Z." geht Sie auf das Marietta Slomka Leib- und Magen-Thema Breitband ein, kündigt 12 Mrd. € des Infrasktrurministeriums an und weist die Reduzierung auf Autobahnen als fehlende Vision zurück. 

Thema Politik und Gesellschaft:
  • Im Interview mit der "Welt" schlägt die CSU-Frau weitere Pflöcke ein, fokussiert auf die junge Unionsgarde mit Klöckner, Scheuer und Spahn und das Ziel, digitale Ideen von Bürgern und Firmen in die Bundesregierung zu tragen. 

"Ich will vor allem das Kanzleramt öffnen für Menschen mit Ideen, für Unternehmen, Startups, Firmen, Einzelpersonen. Den Rückhalt der Kanzlerin habe ich dafür."

Positive Reaktionen der Politik:

Kritische Reaktion der Politik:

Die Verbände zollen Dorothee Bär Beifall: Der Digitalverband Bitkom erwartet, dass das "regierungsseitige Vakuum" gefüllt wird. Der Internetverband Eco fordert, dass "politische Fehlentscheidungen wie das Netzdurchsetzungsgesetz rückgängig zu machen". 

Meine Hamburg Digital Position:

Kein Parteimann: Chefredakteur Thomas Keup
Foto: Stefan Kny
Es braucht immer Vorreiter*innen, um ein halbherzig angegangenes Thema zum Top-Thema zu machen. Dorothee Bär zeigt, dass eine medienaffine Politikerin rd. 500 zuständige Mitarbeiter in 244 Teams in 76 Abteilungen von 14 Ministerien auf Trab bringen kann.

Die Koalitionäre der 15%-SPD dürfen sich warm anziehen, denn Dorothee Bär hat angekündigt, einem Streit nicht aus dem Weg zu gehen, in bester Tradition der Macher*innen Hildegard Hamm-Brücher, Klaus von Dohnanyi oder Hans-Jürgen Wischnewski. 

Heiko Maas, als Justizminister verantwortlich für das Netzdurchleitungsgesetz, dürfte die strikte Gegnerin im neuen Kabinett besonders fürchten. Ihr "Nein" zu Restriktionen hat sie mehrfach untermauert - und wird sie sicher nicht zurücknehmen.

Die Lobbyisten der Deutschen Telekom sollten aufpassen, wenn Sie Dorothee Bär versuchen, erneut Subventionen für ihr Kupferkabel anzudrehen. Es könnte sein, dass sie den Strippenziehern die weißen Flecken ihres Wahlkreis Bad Kissingen um die Ohren haut. 

Hamburgs unentspannter Next-"Startup-Opa" und Eppendorfer "Chef-Digitalisier" Nico L. dürfte sich besonders ärgern: Der Digitalzug ist ohne ihn abgefahren, die Bayern haben das Thema abgeräumt, eine Digitalkarriere in der 15%-SPD scheint für immer vorbei.

Dorothee Bär ist für den Industrie- und Dienstleistungsstandort Hamburg, für die Digitalisierung an Alster und Elbe eine ebenso glückliche Entscheidung, wie für Berliner Schulen oder Bad Kissinger Gewerbebetriebe. Herzlichen Glückwunsch!

 Hamburg Digital Background: 

Dorothee Bär in der Wikipedia:

Dorothee Bär bei Abgeordnetenwatch:

Dorothee Bär Offizielle Webseite:

Positionen CSU-Arbeitskreis Netzpolitik:

Internet-Unternehmer Stephan Noller in der Wikipedia:

Sonntag, 31. Dezember 2017

HANSECELEBRATION: Danke an das Digitale Hamburg 2017!

 HAMBURG DIGITAL PARTNER

Foto: Peter Jakobs@Flickr, Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Unser herzliches Dankeschön für die äußerst vertrauensvolle Zusammenarbeit in 2017 - mit mehr als 120 Gesprächsterminen in über 200 Stunden persönlichen Interviews, fast 400 tagesaktuellen Nachrichten, insgesamt 150 spannenden Digitalgeschichten, darunter fast 40 exklusiven Interviews und tausend neuen Einblicken in Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben an Alster und Elbe. 

"Können wir den zurückgeben?"
Hamburger PR-Frau und Startup-Netzwerkerin

Jeder einzelne Gesprächspartner unserer über 400 persönlichen Kontakte in 2017 und jede zukunftsweisende Institution sind ein Teil unseres Erfolgs in diesem Jahr -  mit weit über 200.000 Views des Hamburg Digital Magazins, mehr als 40.000 Views der Hamburg Digital Nachrichten, mit mehr als 2.000 Views auf beliebten Beiträgen und 2/3 Hamburger Leserinnen und Lesern.

"Da hat ja der Hund meines Nachbarn mehr Fans." 
Hamburger Blogger und Parteifunktionär

Jeder einzelne der hier genannten Persönlichkeiten und Institutionen ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in die digitale Zukunft der Freien und Hansestadt Hamburg. Wir sind stolz, ihr Engagement und ihre Visionen in HANSEVALLEY unserer Stadt, Deutschland und der Welt journalistisch-unabhängig näher bringen zu können.

www.hansenews.hamburg

Diese Persönlichkeiten gestalteten 2017 das digitale Hamburg
in Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben:

Jens Aßmann - Jan Aulerich - Michael Backes - Daniel Barke - Benny Bennet Jürgens - Johannes Berg - Christoph Berger - Claudia Berger - Oliver Berger - Tobias Bergmann - Michel Billon - Jens Bley - Martina Bloch - Oliver Blüher - Thomas Börger - Frank Bolten - Jan Bovermann - Frederik Breiler - Marcel Brindöpke - Dr. Carsten Brosda - Martin Brücher - Dr. Reiner Brüggerstrat - Nicolas Chibac - Achim Denkel - Erik Düwel - Timo Eckhardt - Jan Enno Einfeld - Dr. Jan Evers - Marius Eschen - Henrik Falk - Herwig Fölster - Hanno Friedrich - Florian Gansemer - Dennis Gentzko - Dr. Alexander Geisler - Roland Gerhards - Albrecht Grell - Tobias Hagenau - Kay Hartkopf - Patrick Henke - Fabian Heilemann - Ferry Heilemann - Christian Hensen - Prof. Dr. Michael Höbig - Rüdiger Höfert - Ulrich Hoffmann - Katrin Hovy - Frank Horch - Alexander Hüsing - Sören Humbert - Dr. Johannes Jacubeit - Peter Jaeger - Paul Jozefak - Holger Jürgens -  Martin Jung - Marta Jurasik - Reza Kiani - Otto Klemke - Silvana Koch - Harald Kolbe - Christian Koopmann - Dr. Robin Kiera - Prof. Dr. Henning Kontny - Gerd Kotoll - Ulrike Krämer - Daniel Krantz - Alois Krtil - Matthias Krueger - Michael Kruse - Cindy Kubsch - Julia Kühnbaum - Walter Matthias Kunze - Andreas Kwiatkowski - Jennifer Lachman Malte Lauenroth - Linda Lautenschläger - Rolf-Dieter Lafrenz - Franziska-Maria Löffler - Tobias Lücke - Dr. Henneke Lütgerath - Prof. Dr. André Ludwig - Carsten Ludowig - Dr. Jonathan Mall - Bernd Melcher - Dr. Michael Merkel - Dr. Heiko Milde - Julian Mohr - Bastian Muschke - Uwe Jens Neumann - Rudolf Neumüller - Prof. Dr. Jan Ninnemann - Klaudius Nowak - John David von Oertzen - Carsten Ovens - Karl-Heinz Piotrowski - Dirk Ploss - Lukas Posniak - Oliver Redelfs - Jan C. Rode - Dr. Hansjörg Rödi - Thorsten Römer - Oliver Rössling - Olaf Ronsdorf - Karin Rose - Sandra Rudel - Dr. Uve Samuels - Dr. Sebastian Saxe - Ralf Scharnhorst - Fabian Scholz - Adrian Seigis - Tobias Seikel - Michael Sillus - Nick Sohnemann - Jan Sojka -  Sören Stamer - Hans Stapelfeldt - Malte Steinert - Stefan Stengel - Christian Ströder - Prof. Dr. Günther Strunk - Willem van der Schalk - Hansjörg Schmidt - Anja Schuhmann - Marco Siebener - Prof. Dr. Ralf Strauß - Michael Stritzel - Kirsten Suckow - Sebastian Thuma - Dr. Anjes Tjarks - Torben Tost - Adrian Ulrich - Jens Unrau - Prof. Dr. Henning Vöpel - Dr. Harald Vogelsang - Daniel Walter - Markus Wienen - Carsten Wille - Hauke Windmüller - David Wischniewski - Christoph Wöhlke - Arne Wolter - Ulrich Wrage - Jennifer Yeung - Jan Zeibig - Nicholas Ziegert - Martin Zielinski - Stefan Zisler - zusammen mit ihren Kolleg*innen und Mitarbeiter'innen.

Diese Aufstellung ist ein Auszug unserer Gesprächs- und Interviewpartner, mit denen wir im Verlagsjahr 2017 vertrauensvolle Gespräche für interessante Geschichten führen durften.

www.hansestartups.de

Diese Institutionen arbeiteten 2017 für das digitale Hamburg
in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft:

A. Hartrodt - Absolute Software - Airbus - Archäologischer Museum Hamburg - Baqend - Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation - Budnikowski - Cargonexx - Caté Original - CDU Fraktion Hamburg - Cebecom / HeyPaula - Chainstep - Cloudplan - Comdirect / Comdirect Startup Garage - Commerzbibliothek - Coremdia - Dakosy - Deutsche Startups - "Die Kammer sind wir" - Digital Hub Logistics Hamburg - Digitale Nomaden Podcast - DNV GL - Dropbox - ECultureLab - Earlybird Venture Capital - Evers & Jung - Familo - Fashion Cloud - FDP Fraktion Hamburg - FDP Hamburg - FDP Hamburg-Nord - Foodguide - FreightHub - Freischwimmer.eu - Future Candy - Gamecity Hamburg - Garage Startups Hamburg - Getahead - Greenhouse Innovation Lab - Grüne Fraktion Hamburg - Hamburg Airport - Hamburg School of Business Administration / DI-Lab@HSBA - Hamburger Institut für Familienunternehmer - Gruner+Jahr - HCU Hafencity Universität / CityScience Lab + eCultureLab - Hamburg Kreativ Gesellschaft - Hamburg Port Authority - Hamburg.de - Hamburg@work - Hamburger Hochbahn - Hamburger Senat - Hamburger Sparkasse - Hamburger Volksbank - Hammerbrooklyn - Handelskammer Hamburg - Hanse Ventures - Hanseatic Bank - Hapag-Lloyd - DI-Lab@HSBA - Haspa Next - HAW Hamburg - Heute in Hamburg - HHLA - HSH Nordbank - HTC Consulting - HVB Tech - HWWI - HQLabs - IFB Hamburg - IKS Hamburg - Innovationsstarter Fonds Hamburg - Institute of Design Hamburg - Jungheinrich - Kommatec Redaction - Kravag - Kühne + Nagel - Kühne Logistics University - Leuphana Universität Lüneburg - LifeTime - Liquid Labs - Logistik-Initiative Hamburg - Lufthansa Technik / Logistik Services  - Lunchzeit - Maritimes Cluster Norddeutschland - Marketing Club Hamburg - Metropolregion Hamburg - Microsoft Deutschland - MLove - Moovel - Nect - NXP - Mindspace Hamburg - Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hamburg - MyLittleJob - NextMedia Hamburg - Neuro FLash - Nqyer - Omnia360 - Otto Group / Mobile Lab - Philips / Health Innovation Port - Pioneers Lounge - PuttView - PWL - Redpinata - RenderThat - SafeDrone - Scharnhorst Media - SPD Fraktion Hamburg - Spice VR / Spherie - Still - Stromnetz Hamburg - TEDxHamburg - The Imperial Lasertag Academy - Trendquest - UKE Hamburg - "Unternehmer für Hamburg" - Vereinigung Hamburger Schiffmakler und Schiffsagenten - Vilisto - "Vorfahrt für Hamburg" - Warburg Bank - Women Techmakers / Moinworld Hamburg - Wirtschaftsrat der CDU Hamburg - W&Z FinTech - Xing News - ZAL TechCenter - 12min.me - 20Scoops - zusammen mit ihren Pressestellen und PR-Agenturen.

Diese Aufstellung ist ein Auszug der Unternehmen und Institutionen, über die wir im Verlagsjahr 2017 spannende Geschichten mit exklusiven Neuigkeiten schreiben durften.

www.hansechampions.de

Wir respektieren das ablehnende Verhalten dieser Hamburger Marktbegleiter*innen in 2017:

About You - Amt Medien - Cribb - DPDHL Presse Hamburg - HHS Net - NMA - OMR - Skillnet - Startup Dock

Das Hamburg Digital Magazin ist nur seinen Leserinnen und Lesern verpflichtet und steht für ein offenes, ehrliches und faires Engagement: HANSECODEX.

www.hanseinvestigation.de

Wir freuen uns auf 365 neue Tage spannender Einblicke und Durchblicke - mit aktuellen Meldungen, interessanten Reportagen und visionären Interviews. Wir freuen uns auf etablierte und junge Unternehmen, engagierte Politiker und fortschrittliche Behörden - und auf ehrliche Antworten u. a. zu diesen Fragen:

  • Welche Akzente setzt Hamburgs Chief Digital Officer Christian Pfromm?
  • Wer wird neuer Chief Digital Officer bei Hamburgs Innovationsbehörde?
  • Wie wird die erneuerte Startup-Förderung bei Hamburg Invest klappen?
  • Was bringt der "Digital Hub Health Hamburg" der Gesundheitswirtschaft?
  • Welche digitalen Innovationen kann der Hafenplayer HHLA präsentieren?
  • Welche digitalen Innovationen entwickeln Beiersdorf, Tchibo & Co. in 2018?

Wir wünschen unseren Freunden und Förderern, unseren Gesprächspartnern und Informanten, vor allem aber unseren Leserinnen und Lesern ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2018 - mit unabhängigem Journalismus und glaubwürdigen Geschichten im Hamburg Digital Magazin!


www.hansevalley.de

Mittwoch, 6. September 2017

HANSESTATEMENT: Ein digitaler Lotse auf der Hamburger Brücke.


Ein HAMBURG DIGITAL STATEMENT von
Herausgeber & Chefredakteur Thomas Keup

Die Digitalisierung ist in aller Munde: Keine Woche verging in diesem Jahr ohne einen Gipfel, eine Tagung oder ein Meetup rund um Industrien, Technologien und die Zusammenarbeit. Im Fokus Hamburger Events: die traditionellen Branchen Hafen & Logistik, Medien & Marketing und das Gesundheitswesen. Acceleratoren, Labs & Hubs stehen in den Startlöchern, um Hamburgs Industrien zu transformieren. Agenturen und Dienstleister laden in "digitale Kindergärten".


Foto: Urheber anonym
Die wirklich vielversprechenden Ansätze in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung laufen aktuell oft parallel oder konträr zueinander. Zu oft gilt auch bei der Digitalen Business Transformation noch "Mein Tanker, meine Container, mein Geschäft". Was braucht es, um die Schlagkraft und die Geschwindigkeit zu entwickeln, um im Wettbewerb der Digitalen Hubs in Deutschland nicht mit der nächsten Sturmflut weggespült zu werden? Ein Hamburg Digital Statement:


HANSEVALLEY-Chefredakteur Thomas Keup
Foto: Stefan Kny
Mehr als 250 Gäste aus Hamburg und Hangzhou trafen sich am 11. Juli d. J. zum Sino-German Digital Summit "D20 Forum" der internationalen Digitalberatung D-Group in der Handelskammer Hamburg. Nach spannenden Keynotes und tiefen Einblicken zur digitalen Zukunft in China und Deutschland stand fest: Das ist die globale Brücke Hamburgs in die digitale Welt! Nicht umsonst beteiligten sich Branchengrößen wie Airbus, NXP, Otto Group und Smaato ebenso an dem internationalen Brückenschlag, wie AliExpress, Alipay und We Doctor.

Am gleichen Tag referierte Dr. Burton Lee, Lektor für European Entrepreneurship & Innovation an der Stanford Engineering School, vor mehr als 200 Studenten, Professoren und Hamburgern an der Wirtschaftshochschule HSBA über die Erfolgsfaktoren des Silicon Valley. Das privatwirtschaftliche "Economic Growth Model" von Stanford und MIT kann Vorbild für eine digitale Hochschule in Hamburg sein, den kaufmännischen, technischen und intellektuellen Nachwuchs für das digitale Hamburg auszubilden.

Eine Digitalplattform für das digitale Hamburg.

Wenn das "D20 Forum" einen Grundstein für die digitale Seidenstraße zwischen "Elbvalley" und "Silicon Dragon" gelegt hat, und wenn die HSBA mit dem Support von Stanford Impulse für ein digitales Bildungsssystem im Interesse der Wirtschaft setzen kann - was braucht es, um die faszinierenden Ideen, die begeisterten Pioniere und die zukunftsweisenden Technologien in Hamburg zu orchestrieren, um die Geschwindigkeit und die Schlagkraft zu entwickeln, der es bedarf?

Eine übergeordnete "Digitalplattform" für Anwender wäre eine Grundlage für Hamburg - oberhalb der Digitalwirtschaft, oberhalb der Fokusbranchen und technologieübergreifend im Kontext von Produktion, Dienstleistungen und Verwaltung. Eine solche Digitalplattform bietet die Chance, visionär zu denken, strategisch zu planen und gemeinsam zu handeln - als vereinte Hamburger Plattform. Eine solche Plattform kann in Hamburg aus meiner Sicht als private Initiative wachsen und gedeihen.

Hamburg@work für das Digitale Hamburg.

Wir haben eine solche Plattform über viele Jahr
e schätzen gelernt: Hamburg@work hat in seiner 20-jährigen Erfolgsgeschichte immer wieder die Brücke geschlagen - von Startups über die Medien bis zur IT-Industrie und Anwendern. Das von Uwe Jens Neumann aufgebaute Netzwerk beeindruckt bis heute damit, die Interessen von etablierten und jungen Unternehmen und die Spannbreite von strategischer Linie bis tagesaktueller Umsetzung zu vereinen. Das sind Gemeinsamkeiten, auf der Neues erwachsen kann.


Eigenwerbung Hamburg@work
Wenn 80% aller Ideen, Ressourcen und Partner in unserer Stadt bereits vorhanden sind, sollten wir über eine Digitalplattform auf Basis von Hamburg@work sprechen - mit einer Fortentwicklung der beteiligten Generationen, der thematischen Schwerpunkte und der technologischen Möglichkeiten. Der Erhalt des Guten und die Ergänzung durch sinnvolle Neuerungen ist Leitgedanke von Generationen Hamburger Familienunternehmer. Ein Erfolgsmodell, das in der digital-vernetzten Welt kontinuierlicher Veränderungen mehr gilt, denn je.

Ein digitaler Kapitän auf der Brücke.

Visionäre Innovatoren gestalten in Labs und Hubs offen-vernetzte Unternehmenskulturen, zukunftsweisende Geschäftsmodelle und technologische Neuerungen. Engagierte Netzwerker in Logistikbranche und Onlinehandel, Medientechnologien und Gesundheitswesen verbinden etablierte Marktteilnehmer mit mutigen Jungunternehmen. Risikobereite Initiatoren und Investoren in Banking, Handel und Logistik bereiten mit Startup-Brutkästen den Nährboden für neue Produkte und Services.

Digital-Visionär Uwe Jens Neumann
Foto: Hamburg@Work
Aus mehr als 13 Jahren Technologie-Verankerung und über 25 Jahren Erfahrung in Wirtschaft und Politik bedarf es für mich einer weiteren Ebene: Wir brauchen eine Brücke mit einem Kapitän, der mehr ist als ein Chief Digital Officer. Es bedarf einer Plattform und einer Persönllichkeit, mit dem Background in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Startups, um die digitalen Initiativen zu lotsen - im Gesamtinteresse Hamburgs. Ich denke, Uwe Jens Neumann ist mit seiner Erfahrung prädestiniert, Hamburg in die digitale Zukunft lotsen zu können. 

Hamburgs führender Digitalexperte brachte es für mich im aktuellen Hamburg Digital Interview perfekt auf den Punkt:

"Es gibt so viele parallele Initiativen und Angebote, aber der Austausch zwischen den Clustern ist zu gering. Digitale Disruption entsteht aber gerade durch interdisziplinäres Denken."

Digitales Hamburg - mehr als Digitalwirtschaft.

Hamburg konkurriert in der Logistik mit Berlin (Smartcity Hub), Dortmund (Logistics Hub) und München (Mobility Hub), in den Medien mit Potsdam+Berlin (Mediatech Hub) und in den Finanzen mit Berlin (Fintech Hub), Frankfurt (Fintech Hub), Köln (Insurtech Hub) und München (Insurtech Hub) sowie bei neuen Technologien mit Darmstadt (Cybersecurity Hub), Karlsruhe (Artifical Intelligence Hub) und Stuttgart (Future Industries Hubs). 

Das Rennen ist eröffnet und kein Bürgermeister, kein Landesvater und kein Konzernvorstand wird auf Hamburg warten.

So sehr ich das Engagement der Verantwortlichen in Koalition, Opposition und Kammer schätze - wir brauchen das Engagement von Innovatoren, die Potentiale von Technologien, die Geschwindigkeit von Tech-Startups und die Verlässlichkeit von Familienunternehmen - orchestriert, um unsere Stadt zum Innovationshafen, zur vernetzten Smart City, zur digitalen Kaufmannsstadt und zur Mediatechmetropole fortzuentwickeln. Das ist etwas anderes, als ein "digitaler Kindergarten" oder "Digital Sucks".

Hinweise, Anregungen und Kritik zum Hamburg Digital Statement sind herzlich willkommen unter hamburg@hansevalley.de.


 Hamburg Digital Background 

HANSEPERSONALITY Uwe-Jens Neumann:
Wir wollen im Jahr 2025 DAS Digital-Cluster in der Metropolregion sein.

HANSEPERSONALITY Dr. Anjes Tjarks:
Aus dem Welthafen einen Innovationshafen machen.

Digitale Bildung, Digitaler Hafen, Ehrbare Zukunft:
HANSESTATEMENT: Perspektiven für Erwachsene in der digitalen Hansestadt.

Brosda, Horch, Lütgerath, Milde, Vogelsang, Vöpel:
HANSEPERSONALTY SPEZIAL: Die Hamburg-Frage an Hamburgs Meinungsführer

Corporate-Innovatoren bei HANSEVALLEY & HSBA:
NEXTHANSE: Die Digitale Hanse wird Augmented Reality.




Ihr Hamburg Digital Marketing _____________________________________________


Willkommen bei HANSVALLEY - dem erfolgreichen Hamburg Wirtschaftsmagazin:
  • HANSEVALLEY wird gelesen - in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
  • HANSEVALLEY wird zitiert - in Medien, Pressearbeit und Marketing. 
  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

Werden auch Sie Partner von HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin:
  • Nutzen Sie die tägliche Reichweite der erfolgreichen HANSENEWS.
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Sonntag, 3. September 2017

HANSEPERSONALITY Uwe Jens Neumann: Wir wollen im Jahr 2025 DAS Digital-Cluster in der Metropolregion sein.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Es ist das älteste Technologie-Netzwerk Hamburgs und das größte Business-Netzwerk Norddeutschlands: Hamburg@work. Mehr als 2.000 Mitglieder aus über 650 Unternehmen machen das ehemalige Cluster-Netzwerk der Hansestadt zu einem Vorreiter der Digitalisierung. Am 7. September d. J. feiert das Netzwerk mit einem "Zukunftskongress" auf Kampnagel sein 20-jähriges Jubiläum.
Hamburgs Digitaler Vordenker:
Vorstand Uwe Jens Neumann
Foto: Hamburg@work

Wie fing alles an, damals 1997, als sich die Hamburger Multimediabranche zusammenschloss? Was ist in den vergangenen 20 Jahren alles passiert - in der Startupszene,  am Medienstandort und in der digitalen Wirtschaft? Und was können wir in den kommenden Jahren vom "Digital-Cluster" an Alster und Elbe erwarten? Unser HANSEPERSONALITY ist Hamburg@work-Gründer und Vorstand Uwe Jens Neumann:


Lieber Herr Neumann: Ihr Baby ist erwachsen geworden, hat eine schöne Kindheit und eine lebendige Jugend gehabt und ist mitten im Studium der "Digital Innovation & Business Transformation". Was geben Sie als stolzer Vater ihrem "Erstgeborenen" Hamburg@work zum 20. Geburtstag als wichtigste Botschaft mit auf den Weg?

Hamburg@work ist längst aus den Kinderschuhen heraus gewachsen, hat die wilden Dotcom-Jahre hinter sich gelassen und den Internet-Crash Anfang der Nullerjahre gut überstanden. Heute sind wir DAS Netzwerk für die digitale Wirtschaft im Norden und führen Hamburg mit in die digitale Zukunft.

"Weiter so! Du hast den richtigen Weg eingeschlagen."

Unser Jubiläum feiern wir im September mit einem 20th Anniversary Summit "The Next 20 Years" - mit hochkarätigen, internationalen Speakern. Denn die Digitale Zukunft bietet neben viele Chancen auch Gefahren. Face recognition, mobile payment, wearable technology und artificial intelligence werden bald zu den absoluten Standards gehören und heute müssen die Weichen dafür gestellt werden. Dazu möchten wir unseren Beitrag leisten und die digitalen Transformationsprozesse der Hamburger Wirtschaft durch Bau von Cluster-Brücken zwischen unterschiedlichen Branchen voranzutreiben.

Wenn ich jetzt gefragt werde, was ich Hamburg@work für die nächsten 20 Jahre mit auf den Weg gebe, dann kann ich nur sagen: Weiter so! Du hast den richtigen Weg eingeschlagen. Digitalisierung erfasst heute alle Wirtschafts- und Lebensbereiche und Du bist dafür super ausgebildet und positioniert.

RETROSPEKTIVE@WORK

Gehen wir zusammen ein wenig zurück in der Historie: Netzwerk der Hamburger Startupszene, Netzwerk der Hamburger Medienbranche, Netzwerk der Hamburger IT-Industrie - Hamburg@work ist so eng mit Hamburgs digitalen Branchen verbunden, wie keine zweite Initiative. Worauf sind Sie besonders stolz in den vergangenen 20 Jahren?

Bereits Ende 1995 veranstaltete die Hamburgische Wirtschaftsförderung ein erstes Treffen der „Hamburger onlineKapitäne“ für internetaffine Unternehmen, damals eine richtige Innovation, da das Thema Internet noch recht neu war. Aus dem Kreis der onlineKapitäne wurde kurze Zeit später der Förderkreis Multimedia.

"Die Digitalisierung läutet einen fundamentalen Wandel ein"

Dieser schloss sich dann als privater Partner der Stadt der Initiative „Hamburg-newmedia@work“ an, einer Public-Private Partnerschaft mit dem Hamburger Senat und der Wirtschaftsbehörde unter Senator Dr. Thomas Mirow. Der große Internethype führte damals dazu, dass wir in wenigen Monaten 800 Mitglieder gewannen, der weiße Mitgliedsausweis war Eintrittskarte zu Szene-Events und ein richtiges Statussymbol. Eine aufregende Zeit.

Als die Internet-Blase 2001 mit einem großen Knall platzte, haben wir uns jedoch keinesfalls zurückgezogen, sondern einfach weitergemacht. Denn wir haben immer geglaubt, dass das Internet und die Digitalisierung einen fundamentalen Wandel einläuten würden. Mit Abklingen des Hypes konzentrierten wir uns etwas bodenständiger auf Medien, IT und Telekommunikation. Aus der Initiative und dem privat-wirtschaftlichem Trägerverein wurde „Hamburg@work“.

Heute hat Hamburg ein spezielles Cluster-Netzwerk für die Medienbranche, gibt es in Hamburg mehrere Netzwerke rund um die Startupszene, fokussieren neue Technologie-Initiativen auf Zukunftsthemen, wie Augmented- & Virtual Reality, Blockchain und den Drohneneinsatz. Was waren für Sie als Vorstand besondere Herausforderungen in den vergangenen 2 Jahrzehnten?

Die wirklichen Herausforderungen entstanden dadurch, dass sich die Digitale Transformation rasend schnell aus den Lehrjahren in der Medienwirtschaft in alle Wirtschaftsbereiche erstreckte. Das galt und gilt es weiterhin neu zu organisieren. Eine Initiative, die auf die Medienwirtschaft ausgerichtet war, konnte unmöglich das alles abdecken.

"Horizontale Ausrichtung auf Themen, die für alle gelten"

So erfolgte in der Public-Private-Partnerschaft mit dem Senat eine noch stärkere vertikale Konzentration auf Medienthemen und die Überleitung in die Initiative nextMedia.Hamburg, deren Partner wir auch weiterhin sind.

Der Verein hingegen behielt seinen Namen „Hamburg@work“ und folgte dem eingeschlagenen Weg in einer horizontalen Ausrichtung auf Themen, die für alle Wirtschaftsbereiche gleichermaßen gelten: Dem Zukunftsthema Digitalisierung in seinen technischen Möglichkeiten, den Themen Innovation und Arbeitswelt sowie deren Folgen für die Gesellschaft und Politik.

Sie haben seit 1999 die Geschicke der Wirtschaftsförderung gelenkt und sind Wirtschafts- und Organisationswissenschaftler mit Abschluss an der Hamburger Bundeswehr-Hochschule. Hand aufs Herz: An welche Momente in mehr als 20 Jahren Wirtschaftsentwicklung erinnern Sie sich besonders gern - unabhängig Ihrer Herzensthemen rund um neue Technologien?

Als ich 1999 in die Wirtschaftsförderung eintrat, war diese nach Staaten und Sprachräumen organisiert. Der Hamburger Senat entschied sich kurze Zeit später, seine Wirtschaftspolitik an den für Hamburg relevanten Clustern auszurichten. Mit der Initiative Hamburg@work waren wir Vorreiter in der Cluster-Entwicklung und haben damit unbeabsichtigt die Blaupause für weitere Cluster-Netzwerke geliefert. 

"Alle befassen sich mit Themen der Digitalen Transformation"

Heute gibt es Cluster-Organisation in der Logistik und Luftfahrt bis hin zu Erneuerbaren Energien, Gesundheitswirtschaft und länderübergreifende für Life-Science und Maritime Wirtschaft. Die Liste ist nicht abschließend und wird ständig länger. Und alle befassen sich mit Themen der Digitalen Transformation.

PERSPEKTIVEN@WORK

Lassen uns einen Moment persönlich sprechen: Digitalisierung und Transformation ist in aller Munde, kein Bereich von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft, der nicht zunehmend von Technologien berührt und beeinflusst wird. Welche Chancen und Risiken sehen Sie in den kommenden Jahren mit der Digitalisierung auf jeden von uns zukommen?

Die Digitalisierung ist die größte politische und gesellschaftliche Herausforderung unserer Zeit und wird den Menschen wirtschaftliche und auch soziale Vorteile bringen, dazu gehören Kommunikations- und Bildungsmöglichkeiten für Alle, digitale und flexible Arbeitswelten, und der ständige Zugriff auf Informationen.

"Ich weiß immer, ob Familie oder Einbrecher die Wohnung betreten"

Mir persönlich macht das Thema „Smart Home“ jetzt schon sehr viel Spaß. Ich weiß immer, ob die Putzfrau, Familie oder etwa Einbrecher die Wohnung betreten, bewässere im Urlaub Pflanzen und Rasen per App und kurz vor Urlaubsende schalte ich aus der Ferne die Heizung wieder an. Und wer weiß, was da noch möglich sein wird! “

Sie gehören zu gut einem Dutzend engagierter Innovatoren, die in Hamburgs Branchen, Firmen und Institutionen die Digitalisierung fernab von "digitalen Kindergärten" vorantreiben. Was haben Sie sich als Innovator hinter Hamburg@work für die Zukunft Ihres digitalen Netzwerkes vorgenommen? Können wir mit Überraschungen rechnen?

Kurz gesagt: Mit Hamburg@work wollen wir spätestens im Jahr 2025 DAS Digital-Cluster in der Metropolregion sein. Das heißt, wir treiben Digitalisierungsprojekte interdisziplinär voran, denn die Disruption, die wir in den letzten Jahren in der IT- und Medienwelt erlebt haben, werden wir in allen Wirtschaftszweigen sehen.

"Wir wollen die wichtigen Hamburger Wirtschaftcluster unterstützen"

Wir wollen die wichtigen Hamburger Wirtschaftscluster, also beispielsweise Logistik, Life Science, Aviation, Erneuerbare Energien und die Maritime Wirtschaft, hierbei unterstützen. Aktuell sind wir hier mit den Clustern Logistik und Gesundheitswirtschaft in Kooperationsgesprächen.

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage: Sie sind seit ihrem Studium an der Elbe zu Hause, Sie haben die Managerinnen von Nextmedia.Hamburg damals in der Wirtschaftsförderung eingestellt. Ihr Ausblick: Wie gut ist unsere Stadt in Sachen Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben aufgestellt? Und wo geht noch ein bisschen mehr?

Wenn es gelingt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zur Smart City zu in den nächsten Jahren zu meistern, könnte Hamburg in 15 Jahren eine der attraktivsten Metropolen in Europa werden. Schon heute plant die Stadt mit Partnern aus der Wirtschaft Projekte in den Bereichen Verkehr, Steuerung von Straßenbeleuchtungen, Bürgerdienstleistungen und in der Hafenlogistik. 

"Der Austausch zwischen den Clustern ist zu gering"

Aber die Stadt braucht eine Vernetzung der verschiedenen Wirtschaftszweige: Es gibt so viele parallele Initiativen und Angebote, aber der Austausch zwischen den Clustern ist zu gering. Digitale Disruption entsteht aber gerade durch interdisziplinäres Denken. Hier wollen wir weitere Angebote initiieren, um Hamburgs Rolle in der Transformation Deutschlands zu festigen.

Im Hamburg der Zukunft könnte es dann einen florierenden Einzelhandel geben, der zum Digital Retail geworden ist und die Läden nur noch zur Markenhaptik nutzt, verarbeitende Industrie 2.0, die mit 3D-Druck und Robotern angelieferte Elektrobestandteile individualisiert weiterverarbeitet und ruhigere Innenstädte durch leise Elektroautos. Das sind nur einige konkrete Punkte, die mir einfallen.

Vielen Dank für die offenen Worte!


Das Interview führte Thomas Keup.

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