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Sonntag, 18. Februar 2018

HANSEINVESTIGATION: "Startup Dock sehe ich als notwendiges Übel".


HAMBURG DIGITAL RECHERCHE

Rd. 16,- € pro Quadratmeter für ein Startupbüro in Harburg hinterm Fußgängertunnel. Rd. 80,- € pro Monat für eine Internetleitung ohne Flatrate, Ex-McKinsey-Berater als Studentenjobber in der Startupberatung mit zweifelhaften Leistungen nach der Förderung: Was Hamburgs "Startup Dock" für Hochschulgründungen im 4,5 Mio. € teuren "Innovation Campus Green Technology" liefert, scheint alles andere als vorbildlich. Ein "abgedockter" Gründer spricht Klartext, wie es hinter den Kulissen der Startupberatung der Technischen Universität in Harburg zugeht. Eine Hamburg Digital Recherche:


"Wenn Du aus der TU kommst, kommst Du gar nicht daran vorbei." Mit einem einfachen Satz bringt der Hamburger Startupgründer auf den Punkt, was das "Startup Dock" in der Harburger Schloßstraße ist: ein Monopol für Fördermittelanträge, wenn es um "Exist" mit Gründerstipendium und Forschungstransferförderung sowie um das - unabhängig von "Startup Dock" erfolgreiche - Innorampup-Programm der Förderbank IFB geht. "Im Anträge schreiben sind sie gut", fasst der Techi im Recherchegespräch seine Erfahrungen zusammen.

Echte Hilfe? "Wenn Du da sitzt, verweisen sie dich."

Was mit Bierdeckeln, Kugelschreibern, Jutebeuteln und dem rauf und runter bestellten Werbemittelkatalog beginnt, hat nach der Bewilligung der Fördermittel ein jähes Ende. Dann hat das "Startup Dock" sein Geld verdient - mit Fördermittelbeantragung und Startuphosting im luxussanierten "TuTech Haus" unweit des Harburger Hafens. Auf die Frage, was "Startup Dock" Jungunternehmen zu bieten hat, bekommen wir eine klare Aussage: "Alles, bis Du Exist hast." Von da an gehts "bergab" mit Beratung und Betreuung. Der Informant bringt auf den Punkt: "In der Vorgründungsphase helfen Sie Dir. Wenn Du dann da sitzt, verweisen sie Dich."


Verantwortlicher Leiter des "Startup Dock": Christian Salzmann
Foto: Startup Dock

Mentoring-Angebot? "Gibt es in diesem Kontext nicht."

Der Nachwuchsunternehmer bescheinigt den Beratern des "Startup Dock" viel Engagement, Studenten anzusprechen, sie an Gründungen heranzuführen und die Antragstellung zu erledigen. Konkrete Empfehlungen für Mentoring z. B. in den wichtigen Bereichen Vertrieb oder Steuern? "Gibt es so in diesem Kontext nicht." Unser Gesprächspartner nennt als Gegenbeispiel das Mentoringprogramm der Familienunternehmer, betreut von einem Hamburger Startupnetzwerk. Die Unterschiede klingen wie Tag und Nacht.

Startup-Support? "Sie haben sich stets redlich bemüht."

'Sie haben sich stets redlich bemüht', werfen wir als Beurteilungsvorschlag in den Ring. Der junge Geschäftsmann bestätigt: "So ein Zeugnis würde ich Ihnen ausstellen." Wenn das Jahr Förderung vorbei ist, wird's zudem richtig teuer: Wie in der Hamburg Digital Recherche unter dem Titel "Die Startup-Abzocke von Harburg" vorgestellt, kassiert der Verbund aus TechTech Innovation und "Startup Dock" von Jungmietern nach der Förderung als unverschämt geltende 16,- € pro Quadratmeter, lässt sich über einen Anteil i. H. v. 25% der Mietfläche Klos, Kaffeeküche und Kuschelecke mitfinanzieren. 16,- € pro Quadratmeter warm - hinterm Fußgängertunnel, 14 km von der Hamburger Innenstadt entfernt.


Das TuTech-Haus mit dem "Startup Dock" in Harburg.
Foto: Eigenwerbung TuTech

Internet-Flatrate? 'Die Leute sollen hier ja arbeiten.'

Wären überhöhte Mieten das einzige Übel, hätte der "abgedockte" Ex-Kunde des "Startup Dock" in den sauren Apfel gebissen, wenn sich die Vermieter nicht als äußerst unflexibel zu erkennen gegeben hätten: Für rd. 80,- € im Monat wollten die Startupförderer ein 300 GB-Internetpaket verkaufen - an ein Tech-Startup, das Software in Produktentwicklung und Vermarktung komplett in der Cloud nutzt. Jedes weitere GB wird extra abgerechnet. Die Erwiderung auf den Wunsch nach einer Internetflatrate lautete sinngemäß: 'Die Leute sollen hier ja arbeiten, und nich YouTube gucken'.

300 GB?: "Für das normale Arbeiten sollte das reichen."

Unser Gründer glaubte seinen Ohren nicht. Auf Nachfrage legte der Mitarbeiter des "Startup Dock" noch eine Schippe nach: "Für das normale Arbeiten sollte das reichen." Hintergrund für die "Internet-Abzocke" ist eine überteuerte, individuell abgerechnete Standleitung, die man sich Ende der neunziger Jahre aufschwatzen lassen hat. Eine 2. Leitung mit der Möglichkeit günstiger Flatrates wurde immer wieder versprochen, jedoch nie gehalten. Für Startups, die nach ihrer Förderung als Mieter im Luxus-Bau in Harburg bleiben, eine unglaublich teure Angelegenheit.

Telefon-Gebühren? Keine verbindlichen Informationen.

Überzogene Mietkosten, überteuerte Internetleitung - doch das ist nicht alles, was man im "Startup Dock" für Jungunternehmen zu bieten hat: Was in Sachen Internet recht ist, ist in der Telefonie nur billig; Auf Nachfrage konnten die Mitarbeiter keine Preise für die minutenweise abgerechneten Telefonkosten mitteilen. Für erforderliche Telefonate zu Mitarbeitergewinnung und Kundenakquise eine unglaubliche Geschichte. Seitens des "Startup Dock" und der verantwortlichen TuTech Innovation wurde trotz IT-Personal über Jahre hinweg keine Lösung im Interesse der Startups umgesetzt.


TuTech: Neue Möbel, altes Problem - überteuerte Internetleitungen.
Pressefoto: TU Harburg/Startup Dock

Startup-Beratung: Auch schon mal 2 Monate vergangen.

Bleibt die Frage nach der Betreuung durch die beim "Startup Dock" oder bei der TU angestellten Startupconsultants. Das durch Landes-, Bundes- und Europamittel finanzierte Projekt rühmt sich online, 'Existenzgründer und technologieorientierte Startups während des erfolgreichen Unternehmensaufbaus zu fördern', u. a. durch Beratung und Coaching. Die Praxis sieht etwas anders aus: In der Antragsphase hat sich unser Interviewpartner 2 bis 3 mal in 14 Tagen getroffen, manchmal war der Kontakt auch häufiger. Außerhalb vergingen auch schon mal 2 Monate zwischen den Gesprächen.

Schaut man sich die Personalseite des "Startup Dock" an, stellt man fest, dass allein 4 Köpfe in der Leitung sitzen, 3 Leute fürs Trommeln mit Marketing, PR und Event zuständig sind und lediglich 3 Consultants und 1 Academy-Leiter inhaltliche Arbeit leisten. Der Rest sind Finanzmanager, Hilfskräfte und ein gern vorgezeigter Bürohund. Fragt sich der Beobachter, ob die von Insidern als zweifelhaft bewerteten Leistungen eine qualifizierte Rechtfertigung für ein 10 Mio. € teures Startup-Portal mit angeschlossener Gründerberatung names "Beyourpilot" sind - oder doch nur ein "notwendiges Übel".

 Hamburg Digital Background: 

HANSESTATEMENT:
Steuerverschwendung "Beyourpilot" - 10 Millionen Euro für was?

HANSINVESTIGATION:
Die Startup-Abzocke von Harburg.

HANSESTATEMENT:
Von Harburger Subventiontsrittern zur hanseatischen Metropole.


Donnerstag, 11. Januar 2018

HANSESTATEMENT: Von Harburger Subventionsrittern zur hanseatischen Metropole.



Ein HAMBURG DIGITAL STATEMENT von
Herausgeber & Chefredakteur Thomas Keup

Liebe Leserinnen, liebe Leser:


Herausgeber & Chefredakteur
Thomas Keup
Am 16. November 2016 besuchte ich mit großer Freude den jährlichen Pitch-Contest "Uni Pitch" der Hamburger Hochschulen im Forum Finkenau der HAW Hamburg. Ich war begeistert,  dass eine hochschulübergreifende Veranstaltung Studentinnen und Studenten aus Hamburg die Chance gibt, ihre Ideen für ein neues Geschäft in einem renommierten Wettbewerb zu präsentieren. Ein wenig verwundert war ich über die unübersehbare Präsenz des "Startup Dock". Als merkwürdig aufgefallen war mir der komplett eingekaufte Werbemittelkatalog - von Bierdeckeln bis zu Jutebeuteln. Damals dachte ich mir noch nichts dabei. Ein gutes Jahr später bin ich schlauer.

55 Mann "Wasserkopf", 7,5 Mio. € Personaletats, 4,5 Mio. € "Luxus-Sanierung".

In Hamburg hat sich mit TuTech, der Schwesterfirma Hamburg Innovation und ihrem "Startup Dock" allein ein Verwaltungsapparat von 55 Mitarbeitern in einem für 4,5 Mio. € sanierten "Luxus-Quartier" komfortabel eingerichtet. Ich selbst konnte bei einer Startup-Recherche am 29. August vergangenen Jahres die nagelneuen, ökologisch korrekten Glaskästen der Mitarbeiter*innen in der Harburger Schloßstraße in Augenschein nehmen. Noch bevor TuTech zu einem Investigations-Thema wurde wunderte ich mich, in welch' "Saus und Braus" eine öffentlich-rechtliche Technologie-Transfergesellschaft und ihre Startup-Förderung arbeiten. Heute bin ich mehr als schlauer.

Die Geschichte zur "Steuerverschwendung an der Süder-Elbe" war ursprünglich als Sachbeitrag über die Arbeit der Technologietransfersstelle gedacht. Bis mehrere Kenner von Harburg auf mich zukamen und sagten: "Schauen Sie sich das mal näher an." Zu diesem Zeitpunkt wußte ich weder von dem exorbitanten Personalschlüssel, noch von der Beinahe-Pleite, den mich schockierenden Rügen des Rechnungshofes oder gar den unfassbaren Mieten für Startups in Harburg hintern Fußgängertunnel. Nach Gesprächen mit Hamburger Insidern über die geplante Serie bekam ich immer wieder neue Hinweise, die letzten Fakten teilweise erst 24 Stunden vor der Veröffentlichung.

Jeder Politiker und Verwaltungsbeamter konnte die Zahlen und Fakten nachlesen.

Nahezu alle Informationen in den drei Investigativ-Beiträgen sind öffentlich zugänglich, für jedermann ohne Hürden abrufbare Dokumente, jedoch nicht aus dem Hamburger Transparenzportal. Denn daran nehmen TU und TuTech aus "gutem Grund" nicht teil. Warum die Sprecher der Fraktionen in der Bürgerschaft die Berichte des Rechnungshofes, der TU Harburg und der TuTech GmbH bislang nicht zum Anlass genommen haben, nachzufassen, kann ich nur mit mangelndem Interesse, blinder Gutgläubigkeit und falsch verstandener Sympathie erklären. Hinter den Kellertüren von TuTech roch es bereits vor dem jetzigen Geschäftsführer ziemlich streng. Leider hat sich seit der Übernahme durch Martin Mahn seit 1. Oktober 2014 offensichtlich nichts verändert. 

Mein Eindruck nach den persönlichen Reaktionen renommierter Protagonist*innen an Alster und Elbe, nach dem wütenden Aufschrei eines - natürlich nicht genannten - Mitarbeiters aus der Wirtschaftsbehörde (seine einzige Äußerung zur TuTech-Kritik: 'marktschreierische Darstellungen'), nach den Aufrufen meines Impressums und meiner Facebook-Seiten: hier habe ich offensichtlich in ein Wespennest gestochen. Nach der Veröffentlichung der drei Folgen zur finanziellen Situation, zum geplanten Gründerportal und zur Startup-Förderung kamen gut informierte Vertreter mit den Worten auf mich: "Weißt Du eigentlich schon das ...?".

Die TuTech ist ein Thema - und im Gegensatz zu den Reden - leider nicht positiv.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Erfolgsbeispiele der Startup-Förderung - von Breeze bis Vilisto - nicht von durchsichtiger PR ("80% der Startups sind erfolgreich") billig verwässert werden. Das Aufwärmen der eigenen Aktivitäten in "Hamburg News" und "Harburg Aktuell" mit unbestätigter Behauptung nach Pareto-Prinzip lässt die Arbeit der Fleißigen, Ehrlichen und Engagierten in Technologietransfer, Patentverwertung und Startupförderung in ein zweifelhaftes Licht rücken. Derweil lässt sich Martin Mahn in Harburg als "Mann mit Meinung" feiern, der den Mief im Bezirk "wegwischt". Vielleicht sollte er mal vor der eigenen Haustür anfangen, bevor er den Bundesminister für digitale Infrastruktur anpöbelt.

Diese Fragen stelle ich stellvertretend an die zuständigen Fachsprecher*innen für Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Technologie sowie Finanzen und Haushalt:
  • Wann wird die TuTech GmbH ihren überfälligen Geschäftsbericht 2016 veröffentlichen, damit jeder die testierten Fakten nachlesen kann?
  • Sind fast 1 Mio. € Notfall-Rettung und 55 Mann Verwaltung mit 7,5 Mio. € jährlichem Personalaufwand für eine lokale Transferstelle akzeptabel?
  • Ist die Harburger Schloßstraße für Technologie-Startups im internationalen Wettbewerb ohne innerstädtische Nähe heute wirklich eine gute Adresse?
  • Sind rd. 16,- €/qm Warmmiete für betreute Startups im 2. Jahr ff. noch ein vertretbarer Mietpreis oder schon Wucher gegenüber Jungunternehmen?
  • Sind 11 Mitarbeiter für 7 geförderte Jungunternehmen im Startup Dock womöglich eine reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?
  • Ist der "Gründerpate" Martin Mahn angesichts der nachzulesenden Fakten noch der geeignete Steuermann für die TuTech in Harburg?
  • Wie will der Senat die Geldverschwendung in den Griff bekommen und die Effizienz von TuTech auf ein akzeptables Niveau heben?

Es ist die Aufgabe der Bürgerschaft in Koalition und demokratischer Opposition, im Auftrag der Hamburger Steuerzahler dafür zu sorgen, dem "Dukatenesel" das "Freiticket" zu entziehen. Wenn der von Wissenschafts- und Wirtschaftsbehörde geplante "Innovation Port Hamburg" nicht mit einem Geschmäckle von Steuerverschwendung und "Vetternwirtschaft" ans Netz gehen soll, ist jetzt die Zeit gekommen, in der Harburger Schloßstraße durchzufegen und auszumisten. Hierum wird sich in den kommenden Monaten auch das Bundeswirtschaftsministerium und der Bundesrechnungshof kümmern müssen, da das "Startup Dock" mit BMWi-Geldern im Werbemittelkatalog shoppen war.

Olaf Scholz, Katharina Fegebank und Frank Horch haben Recht, Wissenschaft und Forschung, Wissenstransfer und wissensbasierte Startups in den Mittelpunkt der politischen Ambitionen für die Freie und Hansestadt zu stellen. Die digitale Transformation und die technologiebasierte Ausbildung der nächsten Generation sind das künftige Kapital, damit in Hamburg nicht mehr ein Kaffeesack nach dem anderen umfällt (wie z. B. Medien, Reederein, Banken und Versicherungen). Die Digital Hub Initiative von Bitkom und Wirtschaftsministerium zeigt: die 11 DE-Hubs neben Hamburg schlafen nicht. Niemand - und ich meine niemand - wird auf die Freie und schlafende Hansestadt warten.

Appell an weltstädtische Politik der echten Offenheit im Interesse der Zukunft.

Die Aufgabe eines Journalisten ist es, zu berichten, was ist. Eine Investigativ-Recherche über mehrere Monate, vertrauliche Gespräche und stundenlanges Studium ist sicher keine "Kuschelgeschichte".  Ja, es tut weh in Wissenschafts- und Wirtschaftsbehörde. Und es ist im Interesse der Stadt, für die ich mich aus voller Überzeugung entschieden habe und jeden Tag stark mache. Eine Stadt, die ein paar "Sümpfe trocken legen" muss, Offenheit gegenüber anderen Meinungen lernen darf und ihre etwas "provinzielle Anmutung" in der Öffentlichkeit gern ablegen kann. Als langjähriger Wahl-Berliner darf ich sagen: Dann klappt's auch mit der Weltstadt. Und das wäre plietsch!

Vielen Dank für die Bereitschaft, sich eine andere Meinung durchzulesen!

Mit  herzlichen Grüßen

Ihr


Thomas Keup
Chefredakteur

 Hamburg Digital Recherche: 

HANSEINVESTIGATION: Der Fuchs im Hühnerstall. 
Die millionenschwere Steuerverschwendung an der Süder-Elbe - Teil 1

HANSEINVESTIGATION: Ein Startup Port für Hamburg. 
Die millionenschwere Steuerverschwendung an der Süder-Elbe - Teil 2

HANSEINVESTIGATION: Die Startup-Abzocke von Harburg.
Die millionenschwere Steuerverschwendung an der Süder-Elbe - Teil 3

Mittwoch, 10. Januar 2018

HANSEINVESTIGATION: Die Startup-Abzocke von Harburg.


Unabhängig. Unmanipuliert. Ungewollt.
www.hanseinvestigation.de

Die millionenschwere Steuerverschwendung
an der Süder-Elbe - Teil 3:

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank erklärt am 3. März 2017 zur Eröffnung des Innovation Campus Green Technology: „Gute Ideen und innovative Gründungsansätze brauchen das richtige Umfeld, um erfolgreich sein zu können. Ich freue mich, dass wir so einen Ort mit dem ICGT geschaffen haben. Das einzigartige Konzept der kurzen Wege, schnellem Austausch und der ganzheitlichen Betreuung bietet die Chance junge Talente zu gewinnen und Hamburg als attraktiven Innovationsstandort weiter auszubauen.

Eröffnungsakt nach der Sanierung: ICGT Harburg
Foto: Presseservice TU Harburg/StartupDock

Was steckt hinter dem Innovation Campus Green Technology? Welche Rolle spielt das lautstarke "Startup Dock" von TuTech? Und wie werden Hamburgs Tech-Startups zur Kasse gebeten - mit wucherähnlichen Mieten? Schließlich: Was plant Martin Mahn mit "Virtuellen Transferstellen"? HANSEVALLEY hat sich umgeschaut, weiter recherchiert und erstaunliche Zusammenhänge gefunden. Ergebnis: In Harburg wird offesichtlich ein Startup-Ökosystem mit virtueller Plattform und subventioniertem PR-Betrieb geschaffen - vor den Augen von Senat und Bürgerschaft.


HANSEINVESTIGATION: Die millionenschwere Steuerverschwendung an der Süder-Elbe - Teil 3: Die Startup-Abzocke von Harburg.

Es scheint festzustehen: Hamburg Innovation aka TuTech Innovation will auf Dauer Herr über das Gründungsthema an Hamburgs staatlichen Hochschulen werden. In der aktuellen Stellenausschreibung für "beyourpilot" steht: "Zunächst ist die Anstellung auf 5 Jahre befristet mit der Option auf Verlängerung, ggf. Entfristung." Nicht genug: Mit der Auschreibung für den "Startup Port" plant Hamburg Innovation offensichtlich auch gleich die PR für alle Hamburger Hochschulgründungen zu übernehmen. Beweis: ein ausgewiesener "Pressebereich" im Lastenheft der Onlineplattform (Punkt 20).

Unter Punkt 1.3 des Lastenheftes für "beyourpilot" ("Zukünftige Lösung") steht: "Durch die Virtualisierung bestehender Beratungsangebote soll die Schwelle zur Anfrage und Inanspruchnahme gesenkt werden." Unter 1.4 ("Langfristiges Projektziel") heißt es: "Insbesondere soll bei Mitarbeitern in Hochschulen sowie bei der Zielgruppe der Plattform – primär Wissensgründer aus dem Hochschulumfeld – die Plattform als zentrales Instrument bei der Beratung und Förderung von Gründern im Bewusstsein verankert werden." Unter 1.5 ("Ziele am Projektende") lesen wir: "Ziel ist eine von allen beteiligten Partnern und von den Mittelgebern gestützte Fortführung des Projekts nach Ende der vorgesehenen Projektdauer von bislang 60 Monaten". 

"beyourpilot" - Lock-in-Falle für Gründerförderung?


Hier baut sich anscheinend jemand auf Kosten des Stadtsäckels sein künftiges Geschäftsmodell auf, als "Gründerpate" aka "Projektkoordinator" - aber ohne Personal, weil dann virtuell. Dies wird in Punkt 4.7 ("Virtuelle Transferstellen") der Ausschreibung offensichtlich. Auch wenn alle Transferstellen der staatlichen Hochschulen eingeladen sind, ihre Leistungen über die Plattform zu erbringen. Wer betreibt künftig das Portal? Wer bestimmt laut Ausschreibung, wo die Plattform gehostet wird? Wer hat damit die Datenhoheit? Da ist er wieder, der "Fuchs im Hühnerstall" aus Harburg.

Als Feigenbaltt für die Gründeraktivitäten schickt der Harburger Martin Mahn gern seinen "Startup-Doktor" ins Rennen: Dieser berät die Harburger Uni-Startupszene mit sage und schreibe 14 Mann im hauseigenen "Startup Dock" - auf 300 qm luxussanierter Bürofläche. Nimmt man 3 dekorative Vizepräsidenten und Akademische Direktoren aus der Personalpräsentation heraus, bleiben stolze 11 Mann auf staatlichen Stellen - plus Aushilfen, plus Hund. Bei aktuell 7 geförderten Startups entfallen auf jede Gründung 1,5 Berater, plus Aushilfen plus (geteiltem) Hund. Aus Steuergeldern.

Die Startups sind nicht nur gut für den Personalschlüssel. Sie sind ersichtlich auch ein Profit-Center. So kassiert TuTech als Vermieterin von Startup-Büros nahezu Wucherpreise. Die Fakten aus gut unterrichteten Kreisen: Formal sind die Büros für EXIST-Ausgründungen mit rd. 10,- €/qm günstig, abzüglich 20% "Stammkunden-Rabatt". Der Trick: Als Vermieter lässt sich TuTech/Startup Dock 25% der Bürofläche obendrauf als Anteil für "Gemeinschaftsflächen" von den Startups bezahlen. Sprich: Küche, Klo & Co. gehen extra. Plus 5,- €/qm für Nebenkosten. Macht unterm Strich rd. 16,- € warm/qm - von jedem Startup im 2. Jahr ff. - in Harburg bei Hamburg - hinterm Fußgängertunnel.

Schaut man in das Mietkonzept, wundert man sich nicht wirklich: Für Startups stehen effektiv 578 qm Bürofläche zur Verfügung. Das "Startup Dock" belegt mit seiner Fußball-Mannschaft allein 300 qm, dazu das Institut für Entrepreneurship 200 qm und das TuTech-Büro weitere 160 qm - macht zusammen 660 qm allein für den "Wasserkopf". Dazu kommen 444 qm Meeting-Räume + 333 qm Eventfläche. Seite 4 der Drucksache 21/3101 der Hamburger Bürgerschaft zeigt, was der Spaß kostet: fast 800.000,- € im Jahr. Davon soll knapp die Hälfte durch Mieten erwirtschaftet werden. Volltreffer! Für den Steuerzahler dennoch ein Faß ohne Boden: In 5 Jahren versenkt TuTech in Harburg allein für die Immobile 3,1 Mio. €, plus Luxus-Sanierung, plus Notfall-Rettung.

"Nachhaltige Digitalisierung" - Was immer das ist?

Green Tech Campus "ICGT" in Harburg.
Foto: TuTech / J. Kilian
Bei explizierter Beschränkung der Förderungen auf "Green & Clean Technology", "Life Science" und "Nachhaltige Digitalisierung" (was auch immer das sein möge) im neuen Innovationscampus "ICGT", könnte der sorgfältige Haushälter die Frage stellen, wofür 4,5 Mio. € in eine ökologische Sanierung und Neugestaltung geflossen sind: Rechtfertigen aktuell 7 EXIST-geförderte und z. T. kräftig zur Kasse gebetene Startups mit 11 öffentlich bezahlten Beratern eine millionenschwere Immobilie und ein Beinahe-Konkurs? Mit einem EXIST-Programm, das von der Bundesregierung in diesem Jahr eingestampft wird.

Die TuTech mit ihrem "Startup Dock“ jubelt sich derweil im stadteigenen Nachrichtenportal "Hamburg News" in schwindelerregende Höhen. "Managing Director" Christian Salzmann rechnet sich in bester Pareto-Manier schön: „80 Prozent der Startups erweisen sich als Erfolg.“ Der Diplom-Soziologe und promovierte Wissenschaftsforscher vergisst leider die Einordnung: 80% von was? Von allen beratenen Tech-Startups? Von 80% der ausgesiebten EXIST-Startups? 80% von 6 Förderungen im 2016 oder 7 Förderungen in 2017? Bei aktuell 640 Startups laut Hamburger Monitor macht das den Kohl wohl auch nicht mehr fett.

Die erst 1980 in die Forschungs- und 1982 in den Lehrbetrieb gegangene Harbruger Hochschule hat gerade einmal 92 Professuren. Dahinter stehen 32 reguläre Studiengänge. 7.620 Student*innen zählt die Universität. 123 Mio. € kostet der Spaß den Hamburger Steuerzahler im Jahr. Zum Vergleich: Die Uni Hamburg hat rd. 43.000 Studenten in 174 Studiengängen mit 704 Professor*innen - einschl. UKE. Die HAW Hamburg zählt 16.800 eingeschriebene Studenten in 75 Studiengängen mit zusammen 386 Professor*innen. Was rechtfertigt einen nachgewiesen millionenschweren, laut Google-Analyse nur von 9 bis 5 überhaupt anwesenden, "Wasserkopf" in Transfer und Startup-Betreuung. 

Im vergangenen Jahr holte die TuTech im Rahmen ihres eigentlichen Geschäftszwecks - des Technologietransfers - 513 neue Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 12,8 Mio. € rein, wie der Geschäftsbericht der TU Hamburg-Harburg ausweist. Dabei rechnetete sie sich ihre Angebote so schön, dass kein anderer überhaupt eine Chance hatte, wie der Rechnungshof in seinem Bericht 2017 scharf angreift. Vielleicht sollte sich TuTech auf den eigentlichen Zweck konzentrieren und nicht versuchen, mit teuren Luftschlössern und einer handvoll Startups andere Player im Hamburger Forschungs- und Startupsystem zu übervorteilen - mit millionenschweren Steuersubventionen. 

Dazu im Hamburg Digital Magazin: 

  • Welche Fragen die Hamburger Bürgerschaft jetzt beantworten lassen sollte 
  • Wie der Senat sein hehres Ziel der Wissenschaftsmetropole retten kann
  • Wie unsere Stadt zur offenen und erfolgreichen Weltstadt werden wird 

HANSESTATEMENT: Von Harburger Subventionsrittern zur hanseatischen Metropole.



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 Hamburg Digital Recherche: 


HANSEINVESTIGATION: Der Fuchs im Hühnerstall. 
Die millionenschwere Steuerverschwendung an der Süder-Elbe - Teil 1

HANSEINVESTIGATION: Ein Startup Port für Hamburg. 
Die millionenschwere Steuerverschwendung an der Süder-Elbe - Teil 2

HANSESTATEMENT: Von Harburger Subventionsrittern zur hanseatischer Metropole.

 Hamburg Digital Background: 

Pressemitteilung BWFG 03.03.2017: 
www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/8292486/2017-03-03-bwfg-innovationcampus-green-technologies-icgt-eroeffnet/

Mietkonzept "Innovation Campus Green Technologies"
www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/51431/haushaltsplan-2015-2016-haushaltsjahr-2016-einzelplan-3-2-der-beh%c3%b6rde-f%c3%bcr-wissenschaft-forschung-und-gleichstellung-nachbewilligung-gem%c3%a4%c3%9f.pdf

Dummi-Präsentation "beyourpilot":
https://hamburginnovation.de/oc/index.php/s/K4BgQpMRQFuxxmA?path=%2FPressematerial#pdfviewer

Unterlagen Vergabeverfahren "beyourpilot" 31.10.2017:
https://hamburginnovation.de/oc/index.php/s/K4BgQpMRQFuxxmA

Gründerservice Leuphana Universität Lüneburg:
www.leuphana.de/forschung/foerderung/existenzgruendung.html

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Montag, 7. November 2016

HANSEEVENTS: Die Digital-Treffpunkte der Hansestadt.


HAMBURG DIGITAL EVENTS

Konferenzen, Meetups, Stammtische - wer in Hamburg “digital” aktiv ist, muss weder in die Hauptstadt noch nach “Norditalien” reisen, um sich zu vernetzen. Ob als Gründer, Innovator oder Politiker  - unsere Metropole bietet jede Woche zahlreiche Events. Wir haben uns die interessantesten Treffpunkte angeschaut und empfehlen eine Auswahl der wichtigsten Hotspots an der Elbe.

Bis zu 180 Initiativen kümmern sich an Elbe und Alster um digitale Themen - u. a. Businesstreffpunkte, Entwicklernetzwerke, Eventreihen, Fraueninitiativen, Innovationskongresse oder Startupevents. Das Meta-Netzwerk Digital Mesh bemüht sich um Sichtbarkeit der Hamburger Player und hat 55 Partner des Ökosystems gelistet. Wir haben unsererseits große und kleine Events nach Playern sortiert - und geben einen besonderen Überblick:

Digitale Eventhubs in Hamburg:
(in alphabetischer Reihenfolge)

12min.me: Nur maximal zwölf Minuten - und keine Sekunde länger!

Der Spitzenreiter ist 12min.me. Mit Eventreihen in 9 Städten, mit 15.000 Mitgliedern und der mit mehr als 3.600 Mitgliedern größten Community Hamburgs setzt das Team um Oliver Rößling Maßstäbe. Basis sind die Ignite Talks - mit der Möglichkeit, ein spannendes Thema in 12 Minuten zu präsentieren und 12 Minuten zu diskutieren - um sich anschließend mit bis zu 200 Gästen in 12 Minuten zu vernetzen.

Das Highlight der Organisatoren rund um Absolute Software ist der Startup Slam mit bis zu 500 Teilnehmern aus der norddeutschen Techszene. Dazu kommen Themenevents zu Fintech, Internet of Things, Law, Leadership, Life Science oder Virtual Reality.Im Gegensatz zu anderen Veranstaltern zeichnet sich das Engagment von 12min.me durch große Offenheit aus.

Unser Fazit: 12min.me bringt Hamburg zusammen und weit nach vorn.

Das Betahaus in Hamburg
Foto: mediaserver.hamburg.de / C. O. Bruch
Betahaus Hamburg: Das Zuhause der Hamburger Digital- & Kreativszene

Im Mittelpunkt des Eventkalenders stehen Fort- und Weiterbildung: Dazu gehört die “Academy” mit Workshops zu Business & Marketing, Web & Design sowie Praxiskurse. Hinzu kommen Partnerevents, wie die Startup-Workshops, die Gründerakademie, die Jouvenir-Meetups, das Superhelden-Training und die wöchentliche Startup-Sprechstunde von NextMedia.Hamburg.

Zu den Höhepunkten gehören die jährlichen Betapitch-Events mit der Chance, im Finale in Berlin vor internationalen Investoren zu pitchen, das von unserem Schwestermagazin GRÜNDERMETRO unterstützt wird. Hinzugekommen ist die mit dem Finletter von Carolin Neumann organisierte Fintech-Week. Das Programm wird komplettiert vom regelmäßigen Betafrühstück.

Unser Fazit: Das Betahaus bietet kreativen Raum für Ideen und Business.


Pitch-Contest Startups@Reeperbahn 2016
Pressefoto Startups@Reeperbahn
Hamburg Startups: Das private Startup-Netzwerk der jungen Hansestadt

Eine Sonderrolle nimmt das private Netzwerk Hamburg Startups ein. Die Co-Founderinnen haben - fokussiert auf die junge Startupszene - ein breites Portfolio an Events und Services aufgebaut, die z. T. Profitcenter sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen- und Netzwerkevents unter dem Titel Hamburg Startups Mixer - eine Kombination aus Talk-, Pitch- und Netzwerk-Event.

Höhepunkt der Saison von Hamburg Startups ist der zum Reeperbahn-Festival veranstaltete Pitch-Contest Startups@Reeperbahn mit begleitenden Investoren-Meetups und Mentoring-Sessions. Das liebevoll organisierte Startup-Festival wird abgerundet von einer halbtägigen Konferenz, die sich zum interessanten Angebot für Wissenstransfer auf internationalem Niveau entwickeln kann.

Unser Fazit: Hamburg Startups ist eine Bereicherung der Startup-Szene.


Hamburg@Work: Wo sich die Entscheider der etablierten Wirtschaft treffen.

Das Branchennetzwerk setzt mit seinem business- und standortübergreifenden Fokus auf die Vernetzung der gesamten Digitalindustrie. Dazu gehören zahlreiche C-Level-Events, wie der CapitansTalk, Dinner-Talks, der Executive-Club und Lounge-Events. Hinzu kommen Business-Breakfasts, Firmenbesichtigungen und Zielgruppenenvents, z. B. für Frauen und den Berufsnachwuchs.

Das jährliche Highlight sind die IT-Strategietage - ein 2-tägiger C-Level-Kongress für IT-Entscheider aus Unternehmen. Das Event ist ein Treffpunkt für die Strategieentwicklung großer IT-Organisationen im Norden Deutschlands. Daneben ist der Neptun Award für herausragende Leistungen bei Cross-Media-Kampagnen ein weiterer Höhepunkt.

Unser Fazit: Hamburg@Work ist der etablierte Player in Norddeutschland.


NextMedia.Hamburg: Das “Next” in Hamburgs Medien & Digitalwirtschaft

Hamburgs Chefdigitalisierer Carsten Brosda
Die Initiative des Senats und Hamburg@Work kümmert sich um Startupförderung, Medienindustrie und Gamesszene. Jeden Montag unterstützen May-Lena und Veronica bei der Startup-Sprechstunde Gründer, helfen regelmäßige Workshops zu Themen, wie Marketing, Storytelling, Recruiting, Data Analytics oder Cybercrime jungen Startups. Dazu kommt ein spezielles Angebot mit den GamesCity-Treffs un der GamesCity-Night.

Die Highlights sind die Medienkongresse New TV und Scoopcamp. Hier werden Trends und Entwicklungen der Medienindustrie auf internationalem Niveau diskutiert. Außerdem gehört der Games Conference zu den Top-Events der Initiative. NextMedia unterstützt außerdem zahlreiche Hamburger Kongresse und Events rund um Medien und Digitalwirtschaft.

Unser Fazit: NextMedia ist eine Drehscheibe der Hamburger Digitalszene.


Software Alliance Hamburg: Der Verbund Hamburger Softwareanbieter

Der Zusammenschluss von mehr als 50 Hamburger Softwareschmieden bietet ein breit gefächertes Angebot an Events und Weiterbildungsangeboten rund um die IT. Im Bereich Tech-Startups hat das Netzwerk mit der Gründerwerft einen eigenen Anknüpfungspunkt für junge, schnell wachsende Firmen im Internet geschaffen.

Höhepunkt der Hamburger IT-Saison ist die jährliche Business-Konferenz Solutions Hamburg der Software Alliance mit mehr als 2.000 Gästen, einer Fachmesse mit 300 Ausstellern und dem bekannten Sommerfest der Silpion-Unternehmer Oliver-Arne Hammerstein und Patrick Postel - einem “Must be” der Hamburger Digitalszene.

Unser Fazit: Die Software Alliance ist eine erste Adresse rund um die IT.


Startup Dock: Der Startpunkt für intelligente Ideen und Innovationen

Das Startup Dock an der Technischen Universität in Harburg ist zentraler Anlaufpunkt für Firmengründungen an Hamburgs Hochschulen. Das Eventangebot gliedert sich in Leitevents mit Hamburg Innovation Summit und Uni Pitch sowie Startup-Talks im Rahmen des Semesters  - mit erfolgreichen Gründern, Business Angeln und Startup-Experten.

Das Highlight des Angebots ist der Hamburg Innovation Summit, in diesem Jahr erstmals im neuen ZAL TechCenter in Finkenwerder ausgetragen. Die Kongressmesse mit Keynotes, Master Classes, Future Talks und Barcamps vergibt die “Hamburg Innovation Awards” und vernetzt unter Schirmherrschaft von Wirtschaftssenator Frank Horch die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Fazit: Startup Dock ist ein wichtiger Startpunkt für Innovationen aus Hamburg.

Zum Schluss ein Tipp: Alle Netzwerke haben eigene und übergreifende Terminkalender zu großen und kleinen Digitalevents in Hamburg. Dabei lohnt sich nicht zuletzt der Blick auf die vielen unabhängigen und ebenso spannenden Veranstaltungen - von den Digital Media Women, der Handelskammer Hamburg, MLove, den Online Marketing Rockstars, TEDxHamburg oder der Hacker School für Kinder und Jugendliche - unsere besondere Empfehlung, wenn wir über #digitalbynature sprechen.


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