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Freitag, 12. März 2021

HANSESCIENTISTS: Norddeutsche Gründerunis vorn mit dabei.

HANSE DIGITAL HOCHSCHULEN

Gründungsideen aus Bremen sind bundesweit vorn mit dabei.
Foto: Frank Pusch

Hamburg: Die Universitäten von Oldenburg, Bremen und Hannover sind die erfolgreichsten großen Hochschulen Deutschlands bei Ausgründungen von Jungunternehmen aus der Wissenschaft. Bei den mittelgroßen Hochschulen bis zu 10.000 Studenten erreicht die "Leuphana" in Lüneburg einen "guten" 10. Platz, ebenso wie die TU in Hamburg-Harburg auf Platz 14. Die Hanse Digital Hochschulen für Gründer - vorgestellt von Thomas Keup:


Die Universität von Oldenburg belegt mit 56,3 Punkten aus sieben Kategorien einen sehr guten 4. Platz unter Deutschlands großen Hochschulen, gefolgt von der Universität Bremen mit 47,8 Punkten auf Platz 11. Auf Platz 18 folgt die Leibniz-Universität Hannover mit 43,1 Punkten, auf Platz 24 die TU Braunschweig zusammen mit der Ostfalia Hochschule mit 40,2 Punkten und auf Platz 31 die Universität Göttingen und 36,8 Punkten.


Großunis in Oldenburg und Bremen mit guter Gründungsunterstützung


Die ersten 11 Hochschulen können auf "hervorragende" Leistungen bei Ausgründungen verweisen, die Plätze 12 bis 31 auf "durchschnittliche" Leistungen. Norddeutsches Gründer-Schlusslicht der großen Hochschulen ist die HAW in Hamburg auf Platz 32 mit "Verbesserungspotenzial". Erfolgreichste große Hochschule in Deutschland ist die TU München mit 57,2 Punkten, gefolgt von der HAW München mit 57,0 Punkten sowie der Universität Potsdam mit 56,8 Punkten.


Gute mittelgroße Gründer-Universitäten in Lüneburg und Harburg


Bei den mittelgroßen Hochschulen mit 5.000 bis 10.000 Studenten erreicht die "Leuphana" in Lüneburg einen "guten" 10. Platz mit 48,12 Punkten, ebenso wie die TU in Hamburg-Harburg auf Platz 14 mit 45,48 Punkten. Unter den "durchschnittlichen" mittelgroßen Hochschulen folgt die Technische Hochschule Lübeck auf Platz 22 mit 43,13 Punkten und die Hochschule Bremen auf Platz 30 mit 40,03 Punkten


Ebenfalls "durchschnittlich" sind die HAWK in Hildesheim, Holzminden und Göttingen mit 39,59 Punkten auf Platz 33, die Hochschule Osnabrück auf Platz 37 und 36,32 Punkten, die Hochschule Wismar auf Platz 39 mit 35,67 Punkten und die Hochschule Hannover auf Platz 44 mit 33,04 Punkten.


Mit "verbesserungsfähigen" Leistungen kommen die Universität Greifswald auf Platz 55 mit 27,39 Punkten, die Jade-Universität in Wilhelmshaven, Oldenburg und Elsfleth auf Platz 64 mit nur noch 21,8 Punkten, die Universität Osnabrück auf Platz 67 mit 19,82 Punkten und als Schlusslichter die Stiftung Universität Hildesheim auf Platz 74 und die Universität Rostock auf Platz 75.


Göttingen und Flensburg mit besten kleinen Gründerhochschulen


Bei den kleinen Hochschulen mit unter 5.000 Studenten punkten mit "guten" Werten im Norden die Private Hochschule Göttingen auf Platz 2 mit 55,63 Punkten, gefolgt von der Hochschule Flensburg auf Platz 6 mit 47.09 Punkten und die Universität Lübeck auf Platz 11 mit 43,94 Punkten.


Mit "durchschnittlicher" Gründerunterstützung schneiden die "Jacobs University" in Bremen auf Platz 16 mit 36,65 Punkten, die Hochschule Bremerhaven auf Platz 23 mit 34,98 Punkten, die FH Wedel auf Platz 33 mit 30,83 Punkten und die TU in Clausthal auf Platz 37 mit 25,43 Punkten.


Mit "verbesserungswürdigen" Leistungen bei den kleinen Hochschulen in Norddeutschland rangieren die FH Westküste auf Platz 43 mit 23,09 Punkten, die Hochschule Stralsund auf Platz 45 mit 22,61 Punkten, die Hochschule Neubrandenburg auf Platz 52 mit 12,52 Punkten und die Medizinische Hochschule in Hannover auf Platz 54 mit 9,67 Punkten.

Seit 2012 bewertet der "Stifterverband" im Gründungsradar das Klima für Existenzgründungen aus der Wissenschaft und veröffentlicht, welche Hochschulen die Gründung von Unternehmen besonders gut fördern. Im Ranking für das Gründerjahr 2020 standen die Themen Netzwerkarbeit, Internationalisierung und Vielfalt unter den Gründungsinteressierten und Persönlichkeiten im Fokus des Gründungsradars. 


Eine Übersicht zu den Gründungsrankings in den drei Kategorien gibt es auf den Seiten des Sifterverbandes.


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Montag, 15. Oktober 2018

HANSERANKING: Das Digital Ranking Hamburger Banken 2018.

HAMBURG DIGITAL RANKING
- Teil 1- 

Hamburg: Bankenstandort Nr. 2 in Deutschland - mit 25.000 Mitarbeitern, fast 50 Banken und mehr als 40 Fintechs. Bekannte Namen, wie Berenberg, Donner & Reuschel oder Warburg sind rund um die Alster zu Hause. Doch die Gründerstadt von Commerz- und Vereinsbank muss aufwachen: Startup-Banken und Mobile Services, Direktangebote und Online-Transparenz machen Hamburgs Geldhäusern das Leben schwer. Die Digitalisierung ist in der Hamburger Bankenwelt angekommen.


Bankenplatz Hamburg: Wie digital sind die Geldhäuser an der Alster?
Foto: HANSEVALLEY

Die Heimat der ersten Aktienbörse Deutschlands, der ältesten Privatbank Berenberg und der größten Sparkasse der Republik ist im Umbruch: Bankschalter werden geschlossen, Filialen zu Gamingzonen, Senioren lernen Banking auf dem iPad und lokale Onlineplattformen ebnen den Weg zu neuen Geschäftsmodellen. Wie digital sind Hamburgs Banken? Wer ist auch digital noch plietsch? Und wer ist ein Schnacker? Zur Fintech Week 2018 fühlen wir Hamburgs Banken auf den Zahn -  Hamburgs Banken mit und ohne digitale Zukunft:

Wer ist Hamburgs digitale Filialbank? Wer ist Hamburg digitale Onlinebank? Das sind die entscheidenden Fragen im Hamburg Digital Ranking zum Bankenstandort Hamburg. Welche Banken sind echte Aufsteiger? Welche Banken haben gute Zukunftschancen? Welche Banken müssen noch ihre Hausaufgaben machen? Und welche Banken sind mehr analog als zukunftsfähig. Das Hamburg Digital Magazin wollte es wissen. Und hat die Retailbanken vor Ort und im Netz angeschrieben, sich ein eigenes Bild gemacht und ohne Einfluss von Außen gewertet. Zur Fintech Week 2018 veröffentlichen wir das erste Hamburg Digital Ranking zum Bankenplatz Hamburg.

2 Typen, 2 Seiten, 3 Themen, 8 Kategorien.

Für den Bankentest haben wir zusammen mit Bank- und Digitalexperten acht Kategorien zu Digitalisierung, Transformation und Kulturwandel in Filial- und Onlinebanken erarbeitet. In einem Brainstorming wurden interne und externe Faktoren evaluiert und nach Banking- und Nonbanking-Angeboten sowie Vor-Ort und Online- bzw. Mobile-Services kategorisiert. Zur Beurteilung wurden die Presseabteilungen aller neun ausgewählten Geldinstitute mit einem Fragenkatalog zu den acht Kategorien angeschrieben, verbunden mit einer Woche Zeit, uns mit Informationen, Einordnungen und Nachweisen zu überzeugen.



Fragebogen, Recherche + Erfahrungen.

Die Bewertung der digitalen Aktivitäten Hamburger Filial- und Onlinebanken basiert auf drei Säulen: 1. den Antworten der Pressestellen der Hamburger Geldinstitute, 2. der Recherche des Hamburg Digital Magazins in den vergangenen 12 Monaten und 3. den eigenen positiven und kritischen Erfahrungen der Redaktion mit Produkten und Services beteiligter Geldinstitute. Die Auswertung ist eine Kombination der Informationen und Nachweise aus den drei Bereichen der Recherche. Sie erfolgt unabhängig von finanziellen bzw. unternehmerischen Interessen der Geldinstitute.

Fokus: Retailbanken in und aus Hamburg.

Hier sind die neun Geldinstitute: Sind Filial- und Onlinebanken für jedermann, privat oder genossenschaftlich organisiert. Sie bieten Zahlungsverkehr, Geldanlagen und Verbraucherkredite. Sie sind in Hamburg zu Hause, mit Gründern aus Handel oder Handwerk, mit Müttern aus Frankfurt, Frankreich oder Großbritannien. Sie sind lokal, regional oder bundesweit aktiv. Sie sind Partner der Fintech Week - und auch nicht. Diese neun Banken haben wir unter die Lupe genommen und bewertet:

Die HANSERANKING-Teilnehmer:

Barclaycard/Barclays Bank
Comdirect Bank
Edekabank
Hamburger Sparkasse
Hamburger Volksbank
Hanseatic Bank
PSD Bank Nord
Sparda-Bank Hamburg
Sutor Bank

(alphabetisch, Blau: Online- bzw. Direktbanken, Rot: Filial- bzw. Multikanalbanken)

Mit vier Direkt- bzw. Onlinebanken und fünf Filial- bzw. Multikanalbanken haben wir zwei starke Gruppen im Rennen. Mit Edekabank, Hamburger Volksbank, PSD Bank Nord und Sparda-Bank Hamburg sind vier unterschiedliche regionale Genossenschaftsinstitute dabei. Hinzu kommen fünf privatrechtliche Banken einschließlich einer Privatbank (Sutor Bank), einer börsennotierten Aktiengesellschaft (Comdirect Bank), einer freien Sparkasse (Haspa) sowie zwei deutschlandweit aktiven Verbraucherkreditbanken mit französischem und britischem Gesellschafter (Hanseatic Bank und Barclaycard).


Rund um die Alster ist das Merchant- und Private Banking zu Hause.
Aber werden Hamburgs Banken auch die Digitalisierung überleben?
Foto: HANSEVALLEY

Die HANSERANKING-Bedingungen:

Beim Hamburg Digital Ranking sind nur Kreditinstitute teilnahmeberechtigt, die ihren Sitz in der Freien und Hansestadt Hamburg oder der Metropolregion Hamburg haben. Bei Überschneidungen mit benachbarten Städten und Kreisen werden die in Hamburg beheimateten und primär im Stadtgebiet aktiven Institute berücksichtigt. Dies betrifft eine Reihe von Volksbanken und Sparkassen in der Metropolregion, z. T. auch mit Filialen im Hamburger Stadtgebiet.

Zur Teilnahme berechtigt sind nur Geldinstitute mit einem für jedermann zugänglichen Endkundengeschäft mit Zahlungsverkehr, Einlagen und Krediten, sprich Retailbanking. Hamburger Institute, die ausschließlich Private Banking oder Wealth Management für Privat- oder Geschäftskunden sowie Investmentbanking anbieten, sind bei diesem HANSERANKING leider ausgeschlossen, auch wenn Sie eigene Digitalaktivitäten in Hamburg unternehmen.

Die HANSERANKING-Kategorien:

EXTERNE DIGITALE FAKTOREN - Alles Digitale für die Kunden:

BANKING

NON-BANKING

Filiale / Vor Ort
Online / Mobile
Filiale / Vor Ort
Online / Mobile
- App-Schulungen?
- Mobile Apps?
- Community-Bereich?
- Vorteilsprogramm?
- Selbstbedienung?
- Onlinebanking?
- Stadtteiltreffpunkt?
- Lokale Plattformen?


INTERNE DIGITALE FAKTOREN - Alles Digitale in der Bank:

INNOVATIONEN

MITARBEITER

F+E Intern
F+E Extern
Filiale / Vor Ort
Online / Mobile
- Eigene Programme?
- Partnerprogramme?
- Offene Kollaboration?
- Online-Akademie?
- Verbundhubs/-labs?
- Startup-/Beteiligung?
- Digitale Weiterbildung?
- Team-Interaktion?

Am Dienstag veröffentlichen wir die Sieger und Verlierer, die Aufsteiger und die Absteiger, die Macher und die Schnacker - mit spannenden Insides, welche Banken am Standort Hamburg auch in Zukunft nah an den Kunden sein wollen, welche Banken rund um Alster und Elbe schon jetzt hinterher laufen und welche Banken noch gar nicht begonnen haben, von ihrem hohen Ross herunterzukommen. 

Sind Sparkassen tatsächlich so altbacken, wie "graue Mäuse" auf roten Parkbänken signalisieren? Sind Volksbanken tatsächlich so zukunftsfähig, wie das Gemeinschaftsprinzip verspricht? Und können Direktbanken gegen die neue Konkurrenz von dynamischen Startup-Banken mithalten? Am Dienstag - Das HAMBURG DIGITAL RANKING zum Bankenplatz Hamburg. Das wird eine Überraschung ...

HANSERANKING: Das sind die digitalen Banken Hamburg 2018
https://hh.hansevalley.de/2018/10/hanseranking-hamburgs-digitale-banken-gewinner.html

HANSERANKING: Die digitalen Tops + Flops der Hamburger Wirtschaft
hh.hansevalley.de/2018/04/hanseranking-tops-und-flops.html

 Redaktioneller Hinweis: 

Dieser Artikel steht in keinem Zusammenhang mit der in Hamburg ansässigen Online Marketing Agentur Hanseranking GmbH. Die Hanseranking GmbH ist eine Full-Service-Agentur und berät zu Strategieentwicklung und Umsetzung von Online Marketing Maßnahmen. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.hanseranking.de


 Hamburg Digital Background: 

Finanzplatz Hamburg:
finanzplatz-hamburg.com/de/finanzplatz-hamburg/ueber-uns.html

Fintech Monitor Hamburg:
fintech-hamburg.com/fintech-monitor/

Fintech Week Hamburg:
fintechweek.de/programm/

Mittwoch, 4. April 2018

HANSERANKING: Die digitalen Tops + Flops der Hamburger Wirtschaft

HAMBURG DIGITAL RANKING



Hamburg zwischen Hafenfolklore, Logistikhub und digitaler Zukunft.
Foto: mediaserver.hamburg.de / Hermes Logistik

Nur 20% der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind digital unterwegs. Nur 30% der großen Unternehmen sind in der digitalen Zukunft angekommen. So das Ergebnis des Digital-Atlas Deutschland im Auftrag von Google Germany, erarbeitet vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Wie gut sind Hamburgs Unternehmen aufgestellt? Wer brilliert mit Erfolg versprechender Strategie? Und wer entwickelt sich zum Totalausfall an Kaikante und in der Kaufmannsgilde?

Welche Unternehmen haben ein ernstes Erkenntnisproblem? Welche Familienbetriebe leiden am beliebten Umsetzungsproblem? Und welche Hamburger Konzerne besitzen ein kritisches Kommunikationsproblem? Das Hamburg Digital Ranking bietet einen aktuellen Überblick über TOP und FLOP, über Spitzenreiter, Aufsteiger, Fragezeichen und (unsportliche) Absteiger. HANSERANKING - so sind Hamburgs Unternehmen heute digital aufgestellt:


 TOP OF THE TOPS: Die digitalen Spitzenreiter 

TOP Nr. 1 - Die Hamburger Otto Group

Die Familie Otto baut seit über 5 Jahren an der Zukunft - mit einem strategisch agierenden Familienerben, einem Tech-Startup als Concept Proof, eigenem Corporate Inkubator, Company Builder und VC-Investmentarm, nachhaltigem Kulturwandel und Exzellenz mit eigener Task Force für E-Commerce, mehr als 300 Mann in Business Intelligence und Plattformstrategie. Der 50.000 Mann-Tanker hat Kurs auf die digital-vernetzte Zukunft.
Gesamturteil: Kulturwandel 4.1 - hier geht die Familie vorne weg.

 Hamburg Digital Empfehlung: 
HANSEMOBILITY: Das Mobile Lab und die mobile Zukunft der Otto Group.


Die Handelsriese Otto Group im größten Wandel aller Zeiten.
Foto: HANSEVALLEY

TOP Nr. 2 - Die Hamburger Hafenbehörde HPA

Dank eines visionären Informatikers ist die Hamburg Port Authority technologisch im Hafen weit vorn. Unter dem Dach der "Smart Port"-Initiative treibt das IT- und Digitalteam Innovationen zu Lande, zu Wasser und in der Luft - von Nautischer Zentrale über Katatrophenschutz bis zum 5G-Projekt zur Vernetzung des Hafens. Bei der HPA hat man auch keine Angst vor einem chinesischen Digitalterminal auf Steinwerder für Alibaba.
Gesamturteil: Innovationsfaktor 4.0 - der Hafen ist auf dem Weg.

 Hamburg Digital Empfehlung: 
HANSEPERSONALITY Dr. Sebastian Saxe: Erfolgsfaktoren für Digitalen Hafen und Digitale Stadt.

TOP Nr. 3 - Die Hamburger Sparkasse, HASPA

Ein Vorstandschef mit Weitblick und 25 Mio. € Investitionen in digitale Services bis 2020 zeigen: die Haspa kleckert nicht. Die Übernahme von "Heute in Hamburg" mit mehr als 200.000 Fans war ein Meilenstein für den künftigen Erfolg der Bank. In der Digital-Unit baut die Sparkasse ein neues Geschäftsmodell auf, erreicht die Kunden per App in den Stadtteilen. Lobenswert: Die "Beerdigung" des missglückten Mobile-Kontos "Yomo".
Gesamturteil: Execution 4.0 - wer weiter will, geht eigene Wege. 

 Hamburg Digital Empfehlung: 
HANSEVISION: Gut für die Haspa. Gut für Hamburg.


 TOP oder FLOP: Die digitalen Aufsteiger 

2+ Mio. Container fahren künftig First-, Business- oder Economy-Class.
Foto: Hapag-Lloyd

TOP Nr. 4 - Die Containerreederei Hapag-Lloyd


Mit einem wettbewerbsfreudigen Vorstandschef ist die gemütliche Zeit am Ballindamm beendet. Beginnend mit einer Restrukturierung werden jetzt weltweit alle Kühlcontainer mit Sensoren und Sendern ausgestattet, Boxen dank Daten künftig wie in der Luftfahrt priorisiert verladen und gelöscht. Ein 10-köpfiges Team arbeitet an digitalen Produkten und Dienstleistungen, um die HLAG mit Echtzeit-Services zum Qualitätsführer zu entwickeln.
Gesamturteil: Execution 3.5 - so wird's was auf den Weltmeeren.

 Hamburg Digital Empfehlung: 
HANSEPERSONALITY Dr. Ralf Belusa: Alles wird digitalisiert, was digitalisiert werden kann.

TOP Nr. 5 - Der Bootsausstatter A. W. Niemeyer

Das führende Handelshaus hat 1998 einen ersten Onlineshop gestartet, erzielt jedoch 3/4 seines Umsatzes in den Filialen. Nach drei Jahren in der Umsetzungsfalle hat AWN mit Hanse Ventures einen starken Gesellschafter und 30 Online-Experten im Haus, die Niemeyer in die digitale Zukunft katapultieren. Ein ungewöhnlicher wie konsequenter Weg, aus der Sackgasse zu kommen. Eine echte Aufsteiger-Story Made in Hamburg.
Gesamturteil: Strategie 3.5 - mit starkem Partner aus der Sackgasse.

 Hamburg Digital Empfehlung: 
HANSECHAMPION A. W. Niemeyer: "Wir wollen die Welt."


 TOP ODER FLOP: Die digitalen Fragezeichen 

Wie wird aus analoger Container-Abwicklung ein digitales Business-Modell?
Foto: HHLA / Thies Rätzke

FLOP Nr. 6 - Der Hamburger Busbetrieb VHH


Die VHH-Busse waren Vorreiter bei mobilem Internet in Hamburg. Dann zog die große Schwester HOCHBAHN mit Vollgas vorbei. Lediglich die Linien 3 und 31 sind mit Wifi versorgt, alle anderen gucken in die Röhre. Mittlerweile sind alle 1.000 Busse der HOCHBAHN mit WLAN ausgerüstet. Die ebenfalls zur Stadt gehörenden VHH-Busse können dringend ein digitales Upgrade auf die Zukunft gebrauchen.
Gesamturteil: Execution 2.0 - als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet.

FLOP Nr. 7 - Der Terminalbetrieber HHLA

Die gebetsmühlenartig wiederholte Botschaft vom digitalen Player im Hamburger Hafen kann niemanden mehr vom Hocker reißen. Größter Hemmschuh: Gewerkschaften und widerwillige IT'er. Bei der Unterstützung des Digital Hub Logisitics Hamburg zeigt die HHLA aktuell offensichtlich wenig Entschlossenheit. Von der Beteiligung bis zum Speicher für den Hub ist öffentlich leider nicht viel zu sehen. Aber wir schauen gern noch ein zweites Mal hin.
Gesamturteil: Strategie 1.9 - weniger Angst, mehr Handeln ist gefragt.

 Hamburg Digital Statement: 
HANSEPERSONALITY Angela TItzrath: Pressestelle enthält Antworten leider seit Monaten vor.

 TOP OF THE FLOPS: Die digitalen Verlierer 


Zick-Zack-Kurs hinter schicker Fassade: Nur noch für ältere Kunndinnen attraktiv.
Foto: Beiersdorf

FLOP Nr. 8 - Der Werbevermarkter Weischer

Der Werbevermarkter kann zwar Spots und Anzeigen schalten, die Innovationsabteilung ist jedoch geprägt von einer wenig erfahrenen Werberin. Die "Manager Digital Revolution" verkauft vermeintliche Innovationen von Kreativ- und Techagenturen aus Hamburg, eine Strategie für die digitale Zukunft der Altonaer Werbefirma ist derzeit nicht erkennbar, Kommunikation findet daher auch erst gar nicht statt. Ist womöglich auch besser so.
Gesamturteil: Innovationsfaktor 0.9 - für einen Vermarkter traurig.

FLOP Nr. 9 - Der Chemiefabrikant Beiersdorf

Der Körperpflegehersteller macht mit Hire & Fire seiner Chief Digital Officer von sich reden. Mindestens drei leitende Innovationsmanager mussten bereits ihren Hut nehmen. Grund: Bei Beiersdorf steuert eine Unternehmerfamilie ohne sichtbaren Weitblick den Konzern. Ehemalige Mitarbeiter geben auf die digitale Zukunft der Eimsbütteler Dosenabfüller nicht viel. Da wundert es nicht, dass eine als unfair eingestufte PR-Chefin Maulkörbe erlässt.
Gesamturteil: Kulturwandel 0.9 - so ruiniert man sich am schnellsten.

 Hamburg Digital Statement: 
HANSEPERSONALITY Martin Böhm: Antworten von Beiersdorf-Pressesprecherin leider verboten worden.


Traum vom schnellen Reichtum: 7 von 10 Startups scheitern in den ersten 2 Jahren.
Foto: HANSEVALLEY

FLOP Nr. 10 - Der Marketing-Inkubator NMA


Man kann die Geldverschwendung von DPA, Senat & Partnern bestenfalls als Marketing-Inkubator titulieren. Die Startups kommen z. T. nur mit einer Idee ins Programm, werden mit schwachen Konditionen abgespeist, eine Betreuung nach dem Demo Day findet so gut wie nicht statt. Kluge Startups haben dankend abgelehnt, Experten über NMA-Pitches den Kopf geschüttelt, die NxA-Methode ist stadtweit bekannt - und wird offen kritisch diskutiert.
Gesamturteil: Execution 0.9 - hier kommt sicher kein Unicorn (groß) raus.

 Hamburg Digital Statement: 
HANSESTATEMENT: Hamburg, #daswarsmitmedien, oder?


HANSERANKING - aus der Praxis für die Praxis.

Das Hamburg Digital Ranking basiert auf mehr als 400 Vor-Ort-Recherchen in Unternehmen und Institutionen, über 500 Hamburg Digital Nachrichten und mehr als 180 Hamburg Digital Reports aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie mehr als 50 exklusiven Interviews mit Unternehmern und Innovationsmanagern sowie Politikern und Experten. Das HANSERANKING erhebt trotz sorgfältiger Recherche und Informationen aus erster Hand keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 


Manchmal reicht es nicht aus, jung und unerfahren zu sein ...
Foto: Urheber anonym

HANSEVALLEY wünscht interessante Einblicke und hilfreiche Erkenntnisse für den eigenen Weg in die digital-vernetzte Zukunft. Die Redaktion freut sich auf spannende Vorschläge für HANSECHAMPIONS aus Industrie und Mittelstand an Alster und Elbe - per E-Mail an hamburg@hansevalley.de oder persönlich auf einem von mehr als 150 Vor-Ort-Terminen rund um Adolphsplatz und Rathausmarkt zu Digitalisierung und Transformation in 2018.

 Redaktioneller Hinweis: 

Dieser Artikel steht in keinem Zusammenhang mit der in Hamburg ansässigen Online Marketing Agentur Hanseranking GmbH. Die Hanseranking GmbH ist eine Full-Service-Agentur und berät zu Strategieentwicklung und Umsetzung von Online Marketing Maßnahmen. Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.hanseranking.de

 Hamburg Digital Empfehlung: 
HANSEVISION: Von ehrbarer Kaufmannssiedlung zur Digitalen Metropole Hamburg.


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