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Mittwoch, 20. Juli 2022

HANSESTATEMENT: Was erlauben Titzrath?

HANSE DIGITAL STATEMENT
von Chefredakteur Thomas Keup
- Update: 03.11.2022, Version 1.6 -

Hamburgs HHLA-Chefin und Ex-Postlerin Angela Titzrath greift in der Energie- und Wirtschaftskrise offen Online-Shopper an: 

"Es war selbstverständlich, dass beim Kauf im Internet der Versand nichts extra kostet und die Produkte am nächsten Morgen an der Haustür sind. Wir als Kunden sind verwöhnt."
Die Zeit, 14.07.2022

Greift Online-Shopper offen an: Ex-Postlerin und HHLA-Chefin Angela Titzrath
Foto: HANSEVALLEY

In der aktuellen Energiekrise zeigt sich, welche Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft ehrlich und fair agieren - und wer im Interesse von Manchester-Kapitalismus oder rot-grüner Utopien mit Forderungen um die Ecke kommt, bei denen wir alle nur mit dem Kopf schütteln können: Ein narzistisch wirkender Vertreter ist Karl-Ludwig Kley, Aufsichtsratschef bei "Eon" sowie der totgesparten Chaos-Airline "Lufthansa". Er fordert, die EU-weit geschützte Gasversorgung für Verbraucher zu kippen - und im Winter unbedingt den Privathaushalten zuallererst die Wärme abzudrehen. 

Offensichtlich fällt Grünen-Politiker Robert Habeck unter die Kategorie Zyniker, wenn er die verbindliche EU-Richtlinie zur Gasversorgung von Haushalten seinerseits ernsthaft aushebeln will. Ein weiterer als kundenfeindlich einzustufender Spezi: Berlins "Gasag"-Boss und Ex-"Vattenfall"-Manager Georg Friedrich. Der Banker sagt der "Berliner Zeitung": Mit zwei Pullovern und etwas Treppensteigen kommt man schon über den Winter. Da kann die Heizung ja auch gleich ganz abgedreht werden ...

Neueste Vertreterin in der Kategorie "Schuss nicht gehört" ist Hamburgs HHLA-Chefin Angela Titzrath. Die Wirtschaftswissenschaftlerin ohrfeigt im Interview mit der "Zeit" pauschal alle deutschen Online-Shopper. Perfide: Die Einkommens-Millionärin profitierte als Personalvorstand der "Deutschen Post DHL" ebenso von jedem mit dem Fast-Monopolisten verschickten Ecommerce-Paket, wie als "HHLA"-Chefin. Denn die von ihr - vermeintlich weitsichtig - kritisierten Online-Einkäufe werden u. a. über 15 Frachter-Linien in rd. 2,6 Mio. Containern pro Jahr über ihre vier Container-Terminals in die Warenlager von "Amazon" & Co. geliefert. 

Thomas Keup nimmt sich die Doppelzüngigkeit einer vermeintlichen Top-Managerin vor:

Von 2012 bis zu ihrem mehr oder eher weniger freiwilligen Abgang im Sommer 2014 war Angela Titzrath Personalvorstand des Konzerns "Deutsche Post DHL". Nicht genug, dass Kritiker ihr wohl zurecht vorwarfen, als Arbeitsdirektorin von damals 437.000 Arbeitnehmern überfordert gewesen zu sein, wie das "Manager Magazin" aufgearbeitet hat. Mit dem von ihr aufgeblähten Vorstandsbereich versuchte sie offenbar, alle Personalthemen an sich zu reißen - und kriegte prompt mehr als eine Abfuhr von den mächtigen Konzerngesellschaften. Offenbar hat die langjährige Daimler-Managerin bei ihrer aktuell verteilten Ohrfeige an Deutschlands Verbraucher etwas Wichtiges vergessen:

Mit einem jährlichen Einkommen von über 1 Mio. Euro € war sie es, die über zwei Jahre mitverantwortlich dafür war, dass Pakettouren in Deutschland an billige Subunternehmen ausgelagert wurden (und weiterhin werden), dass Fahrer sich dort de facto unter dem Mindestlohn totschufften müssen und dass Paketboten statt bis zu 120 zustellbaren Sendungen auf einer Innenstadt-Tour zu "Black Friday" oder Weihnachten bis zu 300 Pakete und mehr pro Tag aufs Fahrzeug geknallt bekommen. Die Konsequenz: Die von ihr personell verantwortete "DHL" schafft heute so gut wie nie, Paket-Lieferungen innerhalb eines Tages zuzustellen, ebenso wie die Hamburger "Paket-Sklaven" von "Hermes" - auch wenn man hier noch nicht reihenweise den Telefonhörer aufwirft, wie die Spacken des in Hamburg-Barmbek beheimateten "DHL"-Kundendienstes.

Die Lüge vom Gratis-Versand - als dreiste Kritik an Online-Shoppern.

Titzrath behauptet dreist, dass der Versand im Internet nichts kostet. Diese altbekannte Lüge der Paketsklaven-Treiber in Gelb und Blau vertuscht als Schuldzuweisung getarnt die Wahrheit: Jeder Online-Händler preist die Versandkosten gnadenlos in die Verkaufspreise ein oder lässt sich von den Kunden fürstlich für den Versand extra entlohnen - inkl. interner Lager- und Verpackungskosten. Dies ist auch bei "Otto Group"-Firmen wie "Baur" und "Heine" so. Die alte Mär vom Gratis-Versand im Online-Shopping ist die alt-bekannte PR-Methode von "DHL" & Co., Online-Shopper für überforderte und in Akkord gezwungene Paketfahrer schuldig zu machen. Eine Versandkosten-Lüge, die Ex-Postlerin Titzrath wieder aus der Mottenkiste holt und der "Zeit" unterjubelt. Was man so als Postlerin gebrauchen kann ...

Nimmt es mit der Wahrheit im E-Commerce nicht ganz so genau: Angela Titzrath.
Foto: HHLA/Nele Martensen

Wahrscheinlich kauft "Hamburgs teuerste Azubine" seit ihrer beruflichen Wiedereingliederung dank eines HHLA-Millionen-Gehalts ohnehin nur auf dem Luxusboulevard Neuer Wall ein. Dass sie dabei gerne einmal Weihnachtsgeschenke hamstert, verrät uns die Herrin über die gern dreimal gezählten und seit 2011 in Hamburg kontinuierlich sinkenden Container-Umschlagszahlen im aktuellen "Zeit"-Interview. Zugleich schlägt sie ihren Terminal-Arbeitern und der Forderung nach 14 % mehr Gehalt mit der geballten Vorstandsfaust und rd. 11x so hohem Gehalt ins Gesicht: Auf die Frage nach dem 74 Millionen-Gewinn der HHLA in 2021 und den Forderungen der Hafenarbeiter schwadroniert sie von sicheren Arbeitsplätzen und überdurchschnittlichen Gehältern. So sicher und gut bezahlt wie Ihre Sub-Sklaven bei "DHL Paket", Frau Titzrath?

*Update*
Doch die Titzrath hat nicht nur vor Verbrauchern offenbar keinerlei Respekt. Im Interview mit der "Zeit" beklagt sich die Kistenschieberin bitterlich, dass Personenzüge auf den Bahnstrecken Vorrang haben. Am Liebsten wär es ihr, dass sich alle Bahn-Reisenden auf Busse von "Flix" & Co. verziehen würden, damit sie ihre Blechkisten mit der eigenen "Metrans"-Bummelbahn schneller nach Berlin, Leipzig und den Süden verschieben könnte. Damit verpasst die rücksichtslos wirkende Kapitalistin im Namen und im Auftrag ihres rot-grünen Eigentümer-Senats allein bis zu 17.000 täglichen Pendlern zwischen Berlin und Hamburg einen Schlag unter die Gürtellinie, die auf über 60 Verbindungen der "DB" und von "Flix" zur Arbeit oder zu ihren Lieben kommen müssen. Damit zeigt die Titzrath ihrem grünen Verkehrssenator den virtuellen Stinkefinger in Sachen "Mobilitätswende". F.ck!

Das Märchen vom Digital-Terminal - und ein entzaubertes Klima-Terminal.

Unabhängig von Corona-, Ukraine- und Energie-Krise zeigt sich die Mogelpackung "HHLA" und ihre im Senatsauftrag versaute Zukunft (Eigenwerbung: "Das Tor zur Zukunft") an weiteren Beispielen: Seit dem Jahr 2002 war das Container-Terminal "CTA" in Altenwerder eines der Effizientesten zumindest in Europa - dank Automatisierung. Bis zur Corona-Krise verkauften "HHLA"-Marketing und PR das digital heute nur noch zweitklassige Terminal weiterhin als weltweit führendes seiner Art. Ein Blick in die Reportage über das wirklich digitale "A. P. Moeller"-Terminal in Rotterdam zeigt: das "CTA" ist bestenfalls im Vergleich mit den anderen Hamburger Terminals noch irgendwie konkurrenzfähig. 

Seit 2019 ist das Terminal dank großzügiger Zertifizierung des "TÜV Nord" nun plötzlich das erste "klimaneutrale" der Welt - nachdem der rot-grüne Senat die Klimaflagge gehisst und zum alles erdrückenden Leitthema erkoren hat - auch wenn es purer Aktionismus ist, wie auf dem verschandelten Jungfernstieg. Und wie ist das "CTA" mit stinkenden Frachtern klimaneutral geworden? Ganz einfach: Man schaltet nachts das Licht aus. Kein Scherz! Ansonsten bringen Diesel-Brummis weiterhin die Blechkisten zum Güterbahnhof. Nun prankt auf der "CTA"-Webseite unter der nicht immer so ganz sauber argumentierenden Chefin stolz das selbst gebastelte Logo "HHLA Balanced Logistics". Die anderen Terminals versuchen noch nicht, etwas vorzutäuschen, was sie nicht sind.

*Update*
Zum Vergleich: Die "Bremenports" sind sich ihrer Herausforderungen an der gut 4.600 Meter langen Bremerhavener Kaje mit insgesamt 43 Container-Brücken in den drei "Eurogate"- und Partner-Terminals sowie mit einer verschlickten Weser bewusst - und tun nicht so, als wären sie mit den 20.000 Mitarbeitern im Bremer Logistikkonzern "BLG" der "Global Leader" überhaupt. Mit gerade einmal rd. 6.500 Mitarbeitern sollte die HHLA-Chefin sich genau überlegen, wie weit sie ihren Schnabel aufreißt - wenn in Hamburg Schiffe dank 80 km Schlick aufwärts vier Stunden länger brauchen, bis zu drei Tage länger liegen und Reeder höhere Gebühren und Abfertigungskosten zahlen, als z. B. in den Westhäfen. 

Das interessiert die Titzrath aber offensichtlich nicht, wenn sie Online-Shopper pauschal angreift, alte "DHL"-Lügen verbreitet, ihrer Belegschaft im Tarifstreik ins Gesicht schlägt und mit ihren Millionen in der Tasche wohl auf dem Luxusboulevard Neuer Wall Weihnachtsgeschenke hamstert. Was erlauben Titzrath?

*  *  *

 Hanse Digital Service: 

Die Zeit: Interview Angela Titzrath: "Wir Kunden sind verwöhnt." (Bezahlschranke)

 Hanse Digital Background: 

Hamburger Abendblatt: "Soviel verdienen  die Top-Manager in Hamburg"

Stadt, Land, Hafen: "Hamburgs teuerste Azubine" (Seiten 16-17)

Manager Magazin: "Die Gründe für das Scheitern der Post-Personalchefin Titzrath"


Cancel Culture bei der städtischen HHLA 

Die HHLA-Presseabteilung verweigert bis heute kontinuierlich die Zusendung jeglicher Presseinformationen an HANSEVALLEY und die HANSENEWS. Anfragen zu Interviews mit HHLA-Dienstleistern im Kontext digitaler Aktivitäten z. B. am "CTA" werden ggü. HANSEVALLEY grundsätzlich abgelehnt.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei Pressesprecher Hans-Jörg Heims und seinen Kollegen für die sichtbare Verachtung unabhängiger Berichterstattung durch Ausgrenzung unbequemer Medien. Wir empfehlen den Mitarbeitern der HHLA-PR dringend den Deutschen Kommunikationskodex als Grundlage für eine künftig professionelle Pressearbeit.

Freitag, 5. Oktober 2018

HANSESAFETY: Der digital-vernetzte TÜV für die digital-vernetzte Industrie 4.0

HAMBURG DIGITAL REPORT

Es ist die 2. Welle der Digitalisierung: Nach Information und Kommunikation mit Medien und Marketing rollen vernetzte Technologien über Produktion und Logistik hinweg. Digitale Industrie- und Verkehrsanlagen verändern Standorte, Fabriken und Transportwege. Sensoren für Maschinen und Geräte sind preiswert geworden, Datenpakete wachsen exponentiell an, Software für die Auswertung mittels künstlicher Intelligenz wird extrem leistungsfähig. 


Elektrifizierung und Automatisierung finden nach 20 Jahren in Digitalisierung und Transformation ihre nächsten evolutionären Schritte. Der TÜV Nord ist mit 150 IT-Security-Spezialisten seit jeher eine der IT-relevanten Prüforganisationen im TÜV-Verbund. Kraftwerksleittechnik, Bahntechnik, Kreditkartensicherheit oder kritische Infrastrukturen - wie Daten- oder Stromnetze - stehen auf der Tagesordnung des 13.000 Mitarbeiter großen Konzerns aus Hamburg, Hannover und Essen mit über 100 Gesellschaften in 70 Ländern. Ein Hamburg Digital Report:

"Ich glaube, es hat sich nichts geändert in den letzten 20 Jahren", überrascht Ulf Theike, verantwortlich für die Transformation im Bereich Industrie Service des TÜV Nord. Statt von einer Revolution zu sprechen, argumentiert der seit 2008 beim TÜV Nord als Geschäftsführer engagierte Volkswirt mit einer Evolution. Sein Bereich Industrie Service ist von der Digitalisierung jetzt betroffen: von den Elphi-Aufzügen bis zu Windrädern in Schleswig-Holstein, vom Pizzawerk in Wittenburg bis zum Kohlekraftwerk in Moorburg. Als verantwortlicher Manager für Transformation kümmert sich der Münsteraner um die Steuerung des Innovations-; Akkreditierungs- sowie des globalen Prozessmanagements.


Digitalisierung - ein unverzichtbarer Baustein der TÜV Nord-Strategie
Bild: TÜV Nord

Schon vor 10 Jahren beschäftigte sich der Familienvater beim TÜV Süd als Leiter Innovationen mit dem "heissen Scheiss". Datenschutz und IT-Security fesseln ihn damals wie heute, 'Welche Normen und Regeln gelten in welchem Markt?' Nur eine Schlüsselfrage für den langjährigen Tech-Vordenker. Seine These von '20 Jahren Kontinuität' begründet er mit der unveränderten Nutzung von Hardware und Software, von Sensorik und Daten sowie ihrer Auswertung. Allerdings haben sich der technische und wirtschaftliche Rahmen verändert. Neue Bedingungen ermöglichen neue Geschäftsmodelle und Produkte - und sie bedeuten neue Herausforderungen auch für die Produktprüfung des TÜV.

Wehe die online-vernetzte Insulinpumpe wird gehackt.

Beispiel Medizinprodukte: eine elektrische Insulinpumpe. Sie erspart Diabetikern täglich erforderliche Spritzen und Stifte zur Insulingabe. Längst sind die kleinen Geräte am Hosengürtel ausgestattet mit Bluetooth und WLAN. Neben der Safety-Frage zu mechanischer und elektrischer Sicherheit der lebenserleichternden Pumpen stehen nun auch Fragen der Security für die Prüfer des TÜV auf der Tagesordnung: Können die Insulinpumpen gehackt werden? Können die Programme zur Messung und Abgabe des Insulins manipuliert werden? Gefährden die technischen Möglichkeiten womöglich das Leben von Nutzern? Ging es bislang vor allem und mechanische und elektrische Sicherheit, werden die Prüfer zunehmend auch zu IT-Security-Spezialisten.


Accu-Chek Insulinprüfer mit Wireless-Adapter zur Mysugr-App
Foto: Accu-Chek/Roche

Das Problem für die Prüfer von Industrie- und Haushaltsartikeln: Bis heute gibt es keine verbindlichen Standards für die Industrie-, wie für die Massenproduktion von digital-vernetzen Produkten. Zwar gibt es die Common Criteria für IT-Produkte. Doch die Modelle, Anforderungen und Zertifizierungen gelten vornehmlich für Sicherheit auf Staatsschutz-Niveau. Für den berühmt-berüchtigten Kühlschrank mit WLAN wäre das Werk wie Kanonen auf Spatzen. Um der Flut online-vernetzter Industrie- und Gebrauchsgüter Herr zu werden, hat man sich beim TÜV ein eigenes Vorgehen erarbeitet. Mit "Security4Safety" setzt der TÜV auf ein Team mit einem Regelwerk, die mit einer Sprache sprechen.

Ulf Theike: "Wir haben das Thema für Sie geregelt."

Bei vielen Herstellen sind Produkt und Vernetzung - sprich Software, Daten und Services - bislang getrennt. Dass das nur bedingt Sinn macht, weiß man beim TÜV Nord seit mehr als 20 Jahren. Solange prüft die TÜV-Tochter IT Informationssicherheit mittlerweile Chiphersteller wie Chipkartenproduzenten, Hardware- und Softwarehersteller, Banken und Versicherungen. Zu den Referenzen zählen u. a. der auch in Hamburg beheimatete Chipriese NXP sowie Microsoft. So sind die Ingenieure beim TÜV auch für die IT-Security serienmäßig mit verantwortlich, sei es nach eigenen Regelwerken (IT-Security) oder dem Stand der Technik (Safety+IT-Security).


Weiterbildung der Mitgarbeiter für den digitalen TÜV.
Foto: TÜV Nord/Udo Geisler

Für den TÜV Nord bedeutet Digitalisierung jedoch weit mehr, als Kühlschränke und Toaster sowie Aufzüge und Windkraftanlagen sicher gegen Hackerangriffe zu machen. Intern bestimmen papierlose Prozesse den Zertifizierer mit seinen drei großen Standorten in Essen, Hannover und Hamburg. Portale, Onlinetools und Schnittstellen zu Kundensystemen gehören zum Arbeitsalltag von Ulf Theike und seinem Team. Waren es bisher Ingenieure, die beim TÜV für Sicherheit sorgten, kommen zunehmend IT-Spezialisten oder Cybersecurity-Experten in gemischten Teams hinzu. "Wir müssen alle Mitarbeiter auf eine Reise der Weiterbildung mitnehmen", pointiert der frühere DNV GL-Experte die Herausforderungen des TÜV mit seinen Mitarbeitern von China über Indien bis nach Brasilien.

Daten kommen zum Prüfer statt Prüfer gehen zur Technik

Die für Techis wirklich spannenden Veränderungen finden bei der Prüfung von Anlagen und Geräten statt. In der Vergangenheit galt hier: Die Prüfer gehen zur Technik - und prüfen. Das Problem: Mit der klassischen Methode - bekannt aus Kfz-Haupt- und Abgasuntersuchung - ist Sicherheit nur zu einem bestimmten Zeitpunkt feststellbar. Mit digital-vernetzten Industrieanlagen und -geräten kommen die Daten zu den Prüfern. Wie beim Schiffsklassifizierer kann der Zustand technischer Anlagen so an 7 Tagen der Woche rund um die Uhr festgestellt werden. Das "Lifecycle Monitoring" läuft bereits an den Containterbrücken eines Hamburger Terminalbetreibers mittels vernetzter Teststreifen. 


Digitale Aufzugsprüfung durch eine TÜV-Expertin.
Foto: TÜV Nord/Hauke Haas
Außerdem laufen rd. 30 Aufzugsanlagen testweise im Echtzeitmonitoring. Immer mehr Anlagen werden von den Herstellern vorgerüstet, so dass die Daten zu den Prüfern auf den Monitor kommen können. Somit stellen sich für die Experten in der technischen und digitalen Prüfung neue Fragen: 'Welche Daten werden für die Prüfung benötigt? Und wie können wir sicher sein, dass die Daten echt sind?' Heute hat die Vor-Ort-Prüfung im Schnitt rd. 70 Prüfpunkte, die abgearbeitet werden. Welche Punkte können künftig rund um die Uhr beobachtet werden? Erste Erfahrungen zeigen: Rund 1/3 der Inspektion können remote erfolgen, rd. 2/3 bleiben der Vor-Ort-Besichtigung vorbehalten.

Daten: "Das Recht kann nur bei demjenigen liegen, der die Daten erzeugt."

Um gemischte Services anzubieten und die Prüfung von Produktions- und Transportanlagen auf eine neue Stufe zu heben, bedarf es einheitlicher Schnittstellen für einen normierten Zugang zu gesicherten Daten. Bislang gibt es keine Regelung zu digital-vernetzten Industrieanlagen vom Typ 4.0. Damit stellt sich die Glaubwürdigkeitsfrage für zugelieferte Daten. Der TÜV-Experte schlägt für dieses Thema ein Trustcenter vor, das keine eigenen Interessen verfolgt, wie globale Datensammler aus der Kategorie Amazon, Facebook, Google & Co. Ulf Theike hat noch mehr Wasser für den Wein: Wer ist der Eigentümer der Daten? Der Hersteller, der Betreiber oder der Nutzer von Maschinen oder Geräten?


Kompetenz des TÜV Nord mit eigenen Rechenzentren.
Foto: TÜV Nord

Für persönliche Daten ist die Antwort aus Sicht des Experten klar: "Das Recht kann nur bei demjenigen liegen, der die Daten erzeugt hat." Beispiel: Der Patient als Nutzer von "Vivy" oder "TK-Safe", den digitalen Gesundheitsakten der Krankenkassen. Auch beim Autofahren sollte klar sein; Nicht BMW, Daimler, Ford, Opel oder VW gehören die Daten - sondern dem Autofahrer. Im B-2-C steht für den TÜV-Mann fest: Persönlichkeitsrechte vor Industrieinteressen. Doch bei Industrieanlagen wird es schon kniffliger: Längst gibt es Personenerkennungssysteme in Aufzügen, werden SIM- und Handydaten im WLAN ausgelesen. Das beginnt bei Kamerasystemen für den Notruf und endet in neuen Geschäftsmodellen von Otis, Schindler oder Thyssen-Krupp.

Schutzorganisation der Verbraucher, nicht der Hersteller.

"Es darf nicht jeder in Europa seinen ökonomischen Gelüsten nachkommen und gegen Persönlichkeitsrechte verstoßen"; warnt der Kenner. Kein Wunder: Sind die Technischen Überwachungsvereine doch entstanden, weil industrielle Güter Gefahren ins sich bergen. Und der TÜV stellt sich als Schutzorganisation der Verbraucher auf. So fordert Ulf Theike als Top-Manager des TÜV Nord ein Trust-Center für neue, datenseitig heikle Themen, wie Autonomes Fahren oder Medizinprodukte. Diese sollten behördlich betrieben - oder auch in Partnerschaft mit den zur Neutralität verpflichteten TÜV-Organisation. Gerade bei Medizinprodukten nimmt die Datenrelevanz mit Patientendaten zu.


Der TÜV Nord in Hamburg-Stellingen
Foto: TÜV Nord

In Hamburg und Essen arbeiten unter dem gebürtigen Münsteraner allein 15 Digitalexperten im eigenen Innovation Center - neben den Digital Academys zur Weiterbildung mit jeweils rd. 250 Trainingsexperten. Als ein spannendes Thema aus seinem Bereich nennt der Experte z. B. Next Reality mit AR und VR, die Blockchain-Technologie und den 3D-Druck. 'Wie kann man sicher gehen, dass der Drucker tatsächlich unverfälschte CAD-Zeichnungen bekommen hat, um einwandfreie Teile aus Kunststoff oder Metall zu drucken?' Genau daran arbeiten Technologie-Experten und Sachverständige aus der Prüfung Hand in Hand in den beiden Innovation Centern an Alster und Ruhr. 

Die Frage: "Wie stellen wir wieder ganzheitliche Sicherheit her?" 

Es gibt tausende von Angriffen auf Industrieunternehmen - jeden Monat. Desto vernetzter die Unternehmen, desto höher die Gefahr, wie der "No Petya"-Angriff durch ein Softwareupdate in der Personalabteilung einer ukrainischen Beiersdorf-Tochter beweist. Die Folge: 4,5 Tage weltweiter Produktionsausfall und rd. 35 Mio. Schaden - laut offizieller Angaben. Wie können Experten vom TÜV zusammen mit Herstellern wieder ganzheitliche Sicherheit herstellen? Dabei ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik nicht immer nur hilfreich. Vielmehr sehen die Sachverständigen einen zunehmenden Trend des BSI, in den Bereich Akkreditierungen und Zertifizierungen zu gehen. Neue Konkurrenz seitens des Staates?

Digitale Prüfiung am PC beim TÜV Nord.
Foto: TÜV Nord/Koyou

Der TÜV-Experte hält dagegen: "Wir prüfen gegen anerkannte ökonomische Risiken." Damit nicht genug: In Zukunft werden Prüfer vor Ort ebenso präsent sein, wie Informatiker, die z. B. kritische Infrastrukturen prüfen. Gerade die kritischen Infrastrukturen werden zunehmend entscheidender. Schon heute gibt es in Deutschland rund 1.800 sogenannte "KRITIS"-Unternehmen - Tendenz steigend. Das Thema digital-vernetzter Unternehmen und ihrer datenbasierter Produkte und Services nimmt weiter zu. Der TÜV bietet deshalb Unternehmen auch an, vor Ort von der Digital Academy fit gemacht zu werden. Gut zu wissen, dass der TÜV dabei ist, Hersteller und Verbraucher in der digitalen Welt nicht allein zu lassen.

 Hamburg Digital Background: 


TÜV Nord - Innovation Space, Hamburg:
tuev-nord.de/explore/de/erzaehlt/innovationskultur-tuev-innovation-space/

TÜV Nord - Digitalisierung am Beispiel V2X:
tuev-nord.de/de/privatkunden/ratgeber-und-tipps/technik/digitalisierung/

TÜV Nord - Digitalisierungsstudie 2018 Automotive:
tuev-nord.de/de/unternehmen/verkehr/autohaus-und-werkstatt/effizienz-steigern/tuev-nord-digitalisierungs-studie-2018/ 

TÜV Digital Academy für Mitarbeiter:
tuev-nord-group.com/leitbild/digital-academy/

TÜV IT in der TÜV Nord Gruppe, Essen:
tuvit.de

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HANSEPERSONALITY 
BSI-Präsident Arne Schönbohm: "Die Lage ist ernst."

Common Criteria in der Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Common_Criteria_for_Information_Technology_Security_Evaluation

Mittwoch, 21. Juni 2017

HANSESHIPPING: Mit dem Schiffs-TÜV vom Container-Käfer zum TEU-Tesla.

Seit 150 Jahren ist er eine Institution: Der deutsche "Schiffs-TÜV". 1867 in Rostock als Germanischer Lloyd gegründet, seit 2013 vereint mit dem Norwegischen Wettbewerber zur DNV GL Group, zu Hause u. a. in der Hamburger HafenCity. Als Klassifikationsgesellschaft gibt die weltweite Nr. 1 technische Rahmenbedingungen für die Konstruktion von Schiffen und Offshore-Anlagen heraus und überwacht die Einhaltung beim Bau. Die Besichtiger kontrollieren bei den dicken Pötten regelmäßig die Sicherheit von Schiffsrumpf bis Maschinenraum - der eigentliche "Schiffs-TÜV".

Ein Zeiten von Digitalisierung sind Drohnen, Helmkameras und Tablets auch für die Prüfer des Hamburger "Schiffs-TÜVs" selbstverständlich. DNV GL investiert jährlich 100 Mio. € in Informationstechnologien - die Hälfte davon in die Digitalisierung, betreibt eine eigene Softwareschmiede, beschäftigt in der norwegischen Zentrale sowie in Hamburg, Rostock und Berlin rd. 2.000 IT- und Softwarespezialisten und seit vergangenem Jahr 40 eigene Data Scientists für das Thema Big Data. Ein Hamburg Digital Report aus der Hafencity:


Frachter, Kreuzfahrer, Offshoreanlagen - die Prüfer vom "Schiffs-TÜV" prüfen, was geprüft werden muss. Im staatlichen Auftrag sorgen sie für Sicherheit auf den Weltmeeren. Marktführer DNV GL aus dem norwegischen Bærum hat weltweit jeden 2. Kreuzfahrer im Blick, ist Hausklassifizierer der Hapag-Lloyd, kontrolliert die dicken Pötte während ihrer 20-25 Jahre Lebenszeit im Auftrag der Flaggenstaaten, wie Antiqua, Bahamas, Liberia, Monaco oder Panama. Dabei achten immer mehr Staaten auf die Einhaltung internationaler Standards, um den zweifelhaften Ruf als "Billigflaggen" los zu werden.

Hamburger Standort der DNV GL in der Hafencity.
Foto: HANSEVALLEY
Noch ist die Prüfung eine traditionelle Angelegenheit: Ein Besichtiger kontrolliert ein Schiff in einem von 160 Häfen, checkt die ausgewählten Teile aus der Gesamtliste von mehr als 100 Prüfpunkten, schreibt ein Protokoll und überträgt die Ergebnisse in den Computer. Viel manueller Aufwand und viel Nacharbeit. In Zukunft werden die Besichtiger mit Tablet und iPhone vor Ort sein, berichtet Albrecht Grell, Executive Vice President Digital Solutions & Innovation bei DNV GL mit insgesamt 1.300 Mitarbeitern in der Hamburger Hafencity.

50 Fachprogramme und ein Dashboard für Kunden

Dabei beginnt die Digitalisierung bereits Monate vor einem Prüftermin. Anhand laufender Daten, wann ein Frachter in welchem Hafen wie lange liegen wird, schlagen die Klassifizierer einen für die Reederei optimalen Besichtigungszeitpunkt vor. So geht kein Tag mehr verloren, können die Besichtigungen über die Bühne gehen, wenn der Zeitpunkt optimal ist. Damit optimiert die international führende Prüfgesellschaft die Liegezeiten für das Schiff und kann die eigenen Besichtiger optimal einsetzen. Doch der Klassifizierer geht noch weiter:

Kosteneinsparungen für Reeder in stürmischen Zeiten

Eine Stunde Besichtigung durch DNV GL vor Ort schlägt mit stolzen 300,- € pro Person zu Buche. Mit ihrer Dauerkrise seit 2008, problematischen Überkapazitäten weltweit und dauerhaft unter Druck stehenden Frachtraten müssen sich auch die Klassifizierer überlegen, wie sie das Geschäft für die Reedereien wirtschaftlicher gestalten. Gerade für kleinere Reeder mit 5 oder 10 Schiffen sind die laufenden Unterhaltskosten ein immer stärker werdendes Problem.

DNV GL setzt in besonders kostenintensiven Fällen der Besichtigung vor Ort nun auf den Einsatz von Drohnen. An insgesamt 6 Standorten - von Hamburg bis nach Amerika - offeriert der Prüfdienst Betreibern zum "Intermediate Survey" von Schiffen mit großen und unübersichtlichen Laderäumen - wie Tankern, Massengutfrachtern und Containerriesen - einen besonderen Service.

Prüfflüge per Drohne statt Gerüstbau im Schiffsbauch

Statt für mehrere 10.000,- € ein Gerüst im Schiffsbauch aufbauen zu müssen oder einen Abseilspezialisten anzuheuern bietet DNV GL für die Besichtigung im Schiffsrumpf einen eigenen Drohnenservice an, wie das folgende Video einer fliegenden Besichtigung zeigt:




Für die Untersuchung mit herkömmlichen Mitteln kommen bei einem Tanker leicht 200.000,- € und mehr zusammen. "Posidonia 2016" ist der Anfang, mit Videotechnnik und Fernwartung Besichtigungen effizienter zu gestalten und Kunden Kosten einzusparen. In Zukunft werden womöglich Kunden mit einer Helmkamera und integriertem Zeitstempel Prüfpunkte filmen und ein Besichtiger hunderte von Meilen entfernt nimmt am Bildschirm die Bewertung vor. In Verbindung mit zahlreichen Echtzeitdaten könnte ein übergeordnetes Ziel für die Zukunft eine zustands- und risikobasierte statt eine frequenzbasierten Prüfung sein.

Bereits heute unterstützen rd. 50 Desktop-Anwendungen die Arbeit der Spezialisten im Schifffahrtsgeschäft. Im vergangenen Jahr hat der Prüfriese eine umfassende Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Mit Mittelpunkt: Das Wissen des Schiffs-TÜVs den Kunden zur Verfügung stellen. Dreh- und Angelpunkt ist "My DNV GL" - eine zentrale Wissensplattform mit allen Schiffsinformationen auf einem Dashboard. Der seit 2007 beim Germanischen Lloyd engagierte Chefinnovator bringt auf den Punkt: "Darüber können wir uns differenzieren und neue Kunden gewinnen." 90% aller Reeder können es sich nicht leisten, ein eigenes, umfasssendes Datenmanagement zu betreiben.

35.000 dicke Pötte im Blick, 13.000 Schiffe in der Prüfung

Nicht nur bestehende, auch künftige Kunden werden für die Plattform freigeschaltet, um das Know how und die Möglichkeiten des deutsch-norwegischen Schiffsprüfers kennenzulernen. 13.000 Schiffe hat der Marktführer in der Klassifizierung, über das internationale Schiffsmeldesystem AIS rd. 35.000 Pötte weltweit auf dem Schirm. Mehr als 1.400 Schiffe von 75 Reedereien sind zudem an die hauseigene Flotten-Performance-Software "Eco Insight" angeschlossen. 10% Kosteneinsparungen verspricht der Serviceanbieter den kooperierenden Schiffsbetreibern auf seiner Homepage.




Mit "Eco Insight" bekommen Kunden seit 2015 qualifizierte Informationen zu Verbräuchen in Verbindung mit Wettersituationen, Umweltbelastungen und ein Benchmarking für das Erreichen eigener Effizienzziele im Abgleich mit Branchenstandards. Dabei berücksichtigt das Softwaresystem gemischte Flotten aus eigenen und gecharterten Schiffen, unterschiedliche Routen und Energiestandards der Vessel. Unterm Strich geht es bei dem Big Data Angebot um mehr Leistung, reduziertem Energieeinsatz und weniger Umweltbelastung.

Chancen für die Schifffahrtsindustrie durch Daten? Big!

Im besonderen Fokus der Digitalisierungsexperten in Norwegen, Deutschland und aller Welt steht jedoch die Erhebung umfassender Daten vom Betrieb betreuter Vessel und die Auswertung privater und öffentlicher Informationen mittels intelligenter Algorithmen. Dazu betriebt DNV GL eine eigene Private Service Cloud. Auf Basis der Microsoft Assure Plattform hat der Tech-Spezialist eine offene und zugleich geschützte Industrieplattform namens "Veracity" geschaffen, über die Industriespezialisten und Analysten Daten auswerten und nutzen können.





Für DNV GL geht es längt um mehr, als nur um Sicherheit in der Schifffahrt. Mit der Software-Sparte bietet der Weltmarktführer vielmehr ein umfassendes Risikomanagement in Verbindung mit einem datenbasierten Assset Management an - von Schiffsdesign und Konstruktion über das Schiffs- und Navigationsmanagement bis hin zu Energieverbräuchen und Leistungsoptimierung. Damit macht der Klassifizierer mit seinen 2.000 IT-Profis aus großen Pötten auf Käferniveau smarte große Pötte im Tesla-Style. Immer mit dieser Frage im Hinterkopf: Wie wird die Branche in 10 Jahren aussehen?

Albrecht Grell bringt es so auf den Punkt: "Es ist unsere Aufgabe, uns darum zu kümmern, Lösungen zu entwickeln. Gut zu wissen, dass es ein engagiertes Team in ein engagiertes Team in der Hafencity gibt.



*  *  *


 Hamburg Digital Background: 

"Wie die Digitalisierung die Schifffahrt verändert":
www.welt.de/regionales/hamburg/article163378241/Wie-die-Digitalisierung-die-Schifffahrt-veraendert.html

DNV GL YouTube Channel
www.youtube.com/user/DNVGL

DNV GL Technologie & Innovationen
www.dnvgl.de/maritime/technologie-und-innovation/index.html

DNV GL Software-Blog
http://blogs.dnvgl.com/software/

DNV GL Software-Sparte
www.dnvgl.com/maritime/software.html


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