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Donnerstag, 29. Dezember 2016

HANSEVALLEY: Concept Proof erbracht - Danke, Hamburg!


Für HANSEVALLEY + GRÜNDERMETRO live vor Ort.
Foto: HANSEVALLEY
Liebe Leser:

Wow! Das waren 3 spannende Monate: 38 Stunden im Linienbus zwischen Berlin und Hamburg auf der Autobahn - mit dem Ziel eines neuen, digitalen Magazins für die Freie und Hansestadt.

Weit über 30 Hintergrundgespräche und Interviews in Hamburg - mit Gründern, Unternehmern, Innovatoren und Investoren, Netzwerkern, Wirtschaftsförderern und Politikern, Pressesprechern, Journalisten und Social Media Officern.


Dazu über ein Dutzend Pitchcontests, Demodays und Innovationsevents in Hansestadt und Hauptstadt - für frischen Input und neue Kontakte.



Das sind die spannensten Geschichten aus 3 Monaten HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin:


FINTECH: In Hamburg entsteht der zentrale Fintech-Hub der Sparkassen
GOOGLE: Google schafft 300 neue, qualifizierte Arbeitsplätze an der Elbe
PARTNER: Hamburg und Berlin wollen bei Startup-Ansiedlung partnern 


KAMMER: Digitale Wahlprüfsteine helfen 160.000 Gewerbebetrieben
TERMINE: 40 Digital-Events machen Hamburg zur Top-20-Digital-City
STARTUP: Beliebtes Startup Lightboys musste leider in die Insolvenz


Neben den Exklusiv-Geschichten haben uns die Personality-Interviews mit bekannten Vertretern der Hamburger Digital-, Startup- und Fintech-Szene begeistert:




Das uns faszinierende Zwischenergebnis:
265 Events, Firmen, Marken, Netzwerke und Personen:
Geshared in nur 2 Monaten mit unserer Community.
Grafik: HANSEVALLEY 

Mehr als 7.000 Unique User auf weit über 20 eigenen Beiträgen. Bis zu 1.200 Leser auf einzelnen Highlights und mehr als 330 Besucher in nur 24 Stunden - ohne Ads. Dazu 1.200+ Besucher auf Facebook-Posts sowie mehr als 60 Likes für die Ankündigung einzelner Beiträge auf Facebook - von echten Fans.

Wir sind in Hamburg angekommen. Ohne Euer und Ihr Interesse an unseren Neuigkeiten zu den digitalen Themen aus Wirtschaft, Verwaltung und Stadtleben würde es HANSEVALLEY nicht geben. Dafür ein besonders herzliches Dankeschön!

Für informative Themen stecken wir gern jeden Tag unsere Nase in spannende Events, aktuelle Newsticker und interessante Netzwerke. Denn die besten Geschichten liegen auf Straße - und nicht in den Schubladen von PR-Abteilungen. Unsere Geschichten haben auch schon ein wenig Aufsehen erregt:


  • Wir haben in den Senatskanzleien und bei den Wirtschaftsförderern in Hamburg und Berlin ein wenig Wirbel verursacht 
  • Wir haben in den Kammerbündnissen und in der Handelskammer unserer Stadt einmal echte Diskussionen angeregt 
  • Wir haben mit exklusiven Nachrichten und eigenen Hintergrund-Geschichten Journalismus gemacht, wie Ihr ihn erwarten dürft 
  • Wir haben viele neue Freunde und Partner gewonnen und einigen "Zeitgenossen/innen" auch die Grenzen zeigen müssen

Hamburger Stilblüten: "Die Katastrophe ist ja in Bearbeitung"

Leider haben ein paar wenige "Spezialisten" an der Elbe auch gleich ein wenig Wasser in den Wein schütten müssen:

Tatsachen statt Getuschel: Die Fakten unseres Engagements.
Grafik: HANSEVALLEY
Der digitalpolitische Sprecher einer größeren Oppositionspartei diskutierte mit uns nachts um halb Zwölf über Facebook, dass wir die nahezu endlosen Kommentare zu seiner Startuppolitik im Magazin veröffentlichen müssten. Müssen wir nicht. 

Die Sprecherin des Mode-"Projects" eines Versandhauses reagierte unerwartet unprofessionell: Das Versagen des konzerneigenen Paketdienstes "entschuldigte" sie 2 Tage zu spät mit "die Katastrophe ist ja in Bearbeitung." Der Paketienst wusste nicht, wo das Paket war, wie uns der Support bestätigte.

Der Innovationsmitarbeiter eines Luftfahrt-"Business-Labs" schaffte es nicht, auf unsere Interviewanfrage in 2 Monaten irgendwie zu reagieren. Auf unsere Nachfrage warnte der Konzernmitarbeiter uns von oben herab vor Unterstellungen. Auf die Kopie der Anfrage reagierte er erneut nicht. Interessantes Verhalten eines "Innovators" ...

Kein "Post-Faktum", keine "Fake News", kein Content Marketing".

Wir sind ein journalistisches Medium, das recherchiert und sich an den journalistischen Verhaltenskodex hält. Und wir sind offen für sachliche Kritik, die uns hilft, unsere Arbeit besser zu machen und für unsere Leser interessante Geschichten zu erzählen, die den Tatsachen entsprechen. Dafür stehen wir.

Wie geht es bei HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin weiter?

  • Ab 9. Januar '17 veröffentlichen wir die Antworten der 3 Kammerwahl-Gruppen. Initiativen und Bündnisse, die den 160.000 Gewerbebetrieben keine Antworten zu "Digitaler Zukunft", "Digitaler Kammer" und "Digitaler Stadt" geben wollen, erhalten einen eigenen leeren Beitrag - mit Hinweis auf die Gruppen, für die das digitale Hamburg wichtig ist. 

  • Wir werden schon in den ersten Wochen viele neue, spannende Geschichten schreiben. Kennt Ihr z. B. "Dr. Digital"? Solltet Ihr kennenlernen. Oder kennt Ihr das nagelneue Schnellboot einer Hamburger Versicherung? Ihr werdet es lieben. Und wisst Ihr, wie Online- & Vor-Ort-Handel zusammen funktionieren. Wir werden darüber reden. 

  • Außerdem werden wir mit unserer Redaktion - wie beim 12min.me Ignite Talk angekündigt - nach Hamburg ziehen. Damit können wir alle wichtigen Digital- und Startup-Events für Euch live vor Ort covern, ad-hoc Interviews führen und aus unserer City-Redaktion schnell reagieren. Wir erzählen Euch bald, wo Ihr uns findet. Stichwort: Alster. 

An dieser Stelle wünsche ich Euch als Herausgeber und Chefredakteur einen guten Rutsch ins neue Jahr, einen tollen Start in ein erfolgreiches 2017. Und wenn Ihr mehr lesen wollt, digitalen Journalismus für das digitale Hamburg gibt es auf HANSEVALLEY - dem Hamburg Digital Magazin. Und News auf fb/hansevalley und @hansevalley.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/Euer

Thomas Keup


Passend zum Jahresausblick - HANSESERVICE:
Die Top-Events zu Digital-Themen 2017


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

WILLKOMMEN bei HANSVALLEY - dem erfolgreichen Hamburg Digital Magazin:
  • HANSEVALLEY wird gelesen - in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
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Sonntag, 4. Dezember 2016

HANSEBUSINESS: *Update* - Hamburger Startup Lightboys ist insolvent.

Update: Philipp Baumgaertel bezieht Stellung gegenüber HANSEVALLEY.

Das Hamburger Art- & Tech-Startup Lighboys ist vorrübergehend am Ende: Wie Philipp Baumgaertel, beliebter Geschäftsführer der Level by Level GmbH, am Mittwoch den Investoren auf Seedmatch mitteilte, ist eine Rettung des bestehenden Tech-Startups wohl nicht mehr möglich.


Lightboys-CEO Philipp Baumgaertel
Foto: Facebook.com
Kein frisches Geld nach der Crowdfunding-Kampagne, Abbruch der Stundungsverhandlungen über Lizenzzahlungen an den Gründer sowie die Verschiebung eines aktuellen Auftrags auf Januar: Das Trio schlechter Nachrichten bedeutet für das Hamburger Lichtrahmen-Startup das unerwartete Aus. 

Bereits Anfang der voran gegangenen Woche wurde die drohende Insolvenz von einem Fachanwalt geprüft. Die Geschäftsführung um den CEO und früheren Protonet Business Developer versuchte alles in ihrer Macht stehende, das endgültige Aus für das beliebte Hamburger Jungunternehmen zu verhindern.

Die drohende Pleite ist umso schmerzlicher, als dass 227 vornehmlich Hamburger Investoren im April d. J. 271.500,- € in einer Crowdfunding-Kampagne in das fortschrittliche Startup investiert hatten. Die 1/4 Millionen Euro könnten endgültig verloren sein. Grund: Die Anwälte von Lightboys geben dem jetzigen Startup keine positive Prognose für eine Fortführung.

Update:

Philipp Baumgaertel hat uns heute Vormittag dazu eine offizielle Stellungnahme gegeben, die wir sehr gern veröffentlichen:

"Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass wir es trotz toller Produkte, vieler internationaler Kunden und einem super Team nicht geschafft haben eine positive Fortführungsprognose für unser Unternehmen und alle daran Beteiligten zu entwickeln. 

Eine umfassende Analyse ist sicherlich erst mit etwas Abstand möglich. Wir möchten uns jedoch zunächst auf das Verfahren selbst, noch laufende Aufträge und die Sicherung guter Perspektiven für unsere Mitarbeiter konzentrieren."

Lightboys produzierte LED-Bilder als Kunstwerke und Lichtquellen - zunächst als Auftragsarbeiten, später in einer Kleinserienproduktion. Das seit 3 1/2-Jahren bestehende Startup hat unter dem Motto "Art by Day, Light by Night" Lichtobjekte mit bis zu 40 qm Größe hergestellt. Zu den Kunden gehören neben einkommensstarken Persönlichkeiten vor allem Büros, Modegeschäfte, Hotels und Gastronomiebetriebe im gehobenen Segment.


"Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens"

Philipp Baumgaertel erklärte am vergangenen Mittwoch auf dem Crowdfunding-Portal Seedmatch gegenüber den Crowdfunding-Investoren:
(in Ausschnitten)


Schlechte Nachrichten für Lightboys-Investoren:
Das Hamburger Tech-Startup ist insolvent.
Bild-Ausschnitt: seedmatch.com
1) Vorfinanzierungsbedarf
Unser Geschäft besteht aus sehr langen Auftragszyklen, und so kann es teilweise viele Monate dauern, bis ein Projekt zum Abschluss kommt und Geld ans uns fließt, z.B. im Hotelbau. Diese Zeiten sind Durststrecken, die es zu überwinden gilt. Leider ist es uns nicht gelungen, nach der Seedmatch-Finanzierung neue Gelder von Investoren gewinnen zu können, um das Geschäft kontinuierlich aufzubauen.
2) Kein Kompromiss mit dem Gründer möglich
Die  Neuverhandlungen der Lizenzverträge mit unserem Gründer bzw. seiner Gesellschaft und die Verhandlungen zu den Auszahlungen sind nicht erfolgreich gewesen. Wir haben zuletzt sehr viele Vorschläge wie zusätzliche Umsatzprovisionen oder Aufhebung der Wettbewerbsverbote gemacht und versucht finanzielle Anreize zu schaffen, die Verträge zu ändern. Leider gab es kein gangbares entgegenkommen, und wir – das operative Team und alle restlichen Gesellschafter - müssen einfach davon ausgehen, dass die Interessenlage zu unterschiedlich ist. Wir haben wirklich ALLES gegeben und nichts unversucht gelassen, aber leider ist die Situation so schwierig, dass wir keine andere Lösung sehen.
Lightboys Rahmenserie "Polyboy"
Foto: Lightboys
3) Verschiebung eines laufenden Großauftrages
Ein Auftrag der eigentlich jetzt in die finale Umsetzung gehen sollte wurde Kundenseitig sehr kurzfristig auf Januar verschoben. Kenntnis haben wir darüber leider erst seit Ende der vergangenen Woche (dieses ist ein deutliches Beispiel für Punkt Nummer 1). Die damit zu erwartenden Umsätze sind somit auch nicht mehr im aktuellen Geschäftsjahr zu verzeichnen. Dadurch entsteht akut eine entsprechende Lücke, die nicht schließbar ist.
Diese Gründe wiegen so schwer, dass wir nun keine Chancen mehr sehen, in dieser Konstellation erfolgreich zu sein. Wir sehen daher auch die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit und nach intensiven Beratungen mit einer auf das Thema spezialisieren Anwaltskanzlei besteht unter den gegebenen Voraussetzungen auch keine positive Fortführungsprognose.
Es tut mir aufrichtig leid, denn es verlieren aller Voraussicht nach nicht nur unsere Mitarbeiter ihre Arbeit und die Gesellschafter ihr eingesetztes Kapital. Auch Ihr, die Crowd, seid davon betroffen. Wir sitzen daher alle in einem Boot. Ich selbst (und auch andere Mitarbeiter) habe zuletzt auf Gehalt verzichtet und dem Unternehmen zusätzlich einen Kredit gewährt. Bitte vertraut mir, wenn ich sage, dass wir alles versucht haben, um die Probleme zu lösen und dass es für uns besonders bitter ist, jetzt aufhören zu müssen, wo wir operativ im letzten Quartal gerade postivie Ergebnisse erzielt haben. ...
HANSEVALLEY liegt der vollständige Text der Erklärung gegenüber den Seedmatch-Investoren vor. 
Die 4 Mitarbeiter werden voraussichtlich ihre Arbeitsplätze verlieren, die Gesellschafter ihr eingesetztes Kapital. Seedmatch wird den Cowdfunding-Investoren die notwendigen Informationen zur Eröffnung und Abwicklung einer Insolvenz zuschicken. Darüber hinaus erklärt Philip Baumgaertel in seinem Schreiben, unter den bekannten Kontaktdaten unverändert erreichbar zu sein. Wir bleiben am Thema dran.


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

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