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Montag, 20. April 2026

HANSEINVESTIGATION: Comdirect-Debanking: Kunden, die sich beschweren, fliegen raus!

HANSE DIGITAL INVESTIGATION

Warnung vor Comdirect und Commerzbank!
 Kundenfeindliches Geschäftsgebaren:
Kunden, die offen Kritik üben, werden die Konten gekündigt.

+++ Journalist wegen berechtigter Kritik gekündigt +++ Verantwortliche Manager schweigen Ihr Verhalten tot +++ Comdirect als Commerzbank-Abteilung zeigt ihre hässliche Fratze +++

"Home of Debanking" - Die Comdirect-Verwaltung in Quickborn.
Foto: CC SA BY 4.0

Sie hassen Kunden: Ihre Service-Mitarbeiter pöbeln am Telefon gern mal rum, das Beschwerdemanagement reagiert auf berechtigte Kritik mit kaltschnäuziger Abweisung und die Pressestelle der Commerzbank-Billigbude ignoriert Presseanfragen gleich ganz. Das ist die wahrscheinlich zickigste Privatkundenbank der Republik - und noch eine Abteilung der Commerzbank. Kein Wunder, wenn man in Kürze abgewickelt oder verkauft wird, weil Großaktionär Unicredit mit "dauerhaft unterdurchschnitllicher Leistung" nichts anfangen kann - und bis zu 7.000 Jobs streichen will.

"Die Geschichte der Commerzbank ist die Geschichte von dauerhafter unterdurchschnittlicher operativer Leistung"
Andrea Orcel, Vorstandschef Unicredit, 20.04.2026; "Manager Magazin"

Doch bei der Comdirect hat man noch ein paar ganz miese Maschen drauf: Beschwert sich ein Kunde über das Gebaren der Bank in Sachen Prämien für neu geworbene Kunden, reagieren die Banker um Kundenmanager Henning Ratjen, Beschwerdechef Björn Paulsen und Kontoleiterin Julia Niemeyer mit ... KÜNDIGUNG. Damit versuchen die Banker, unliebsame Kunden loszuwerden. Die rabiate Methode von Diplom-Bankbetriebswirt Henning Ratjen aus Hamburg, Quickborns Comdirect-Ewig-Inventar Björn Paulsen, der norddeutschen Commerzbank-Dauerangestellten Julia Niemeyer & Co. ist bereits bekannt - und wird im Internet offen kritisch diskutiert.

Opfer "Diana" schreibt in der Community:

"Ihr Handeln kann nicht anders erklärt werden als der Missbrauch von Gesetzen und Ihrer Autorität, um Ihre(n) Kunden absichtlich zu tyrannisieren. Ich weigere mich, Opfer eines solchen Verhaltens zu sein und werde alles tun, was nötig ist, um für meine Rechte zu kämpfen." 

Dem schließen wir uns an, allerdings als kritische Journalisten, die sich von Möchtegern-Wichtigtuern nicht den Mund verbieten lassen - und den Missbrauch von Gesetzen und Bestimmungen öffentlich diskutieren und brandmarken. Wir schalten dazu unsere Wirtschaftskanzlei in Hamburg ein, lassen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen und sorgen für eine saftige Beschwerde bei der Finanzaufsicht Bafin. 

 Den ganzen Fall berichten wir hier mit oder ohne Stellungnahme der Comdirect, aber mit vielen Fakten, wie in Quickborn und Frankfurt Kunden offensichtlich vorsätzlich tyrannisiert werden.

Ein Beweis für die Kundenfeindlichkeit:

 Tracking entlarvt: Beschwerdemails wurden vor Kontokündigung mehrfach aufgerufen. Mit Ankündigung der kritischen Berichterstattung erneut mehrfach gelesen... 

Vor der unberechtigten Kündigung lasen die machtgeilen Manager die Beschwerde, mit der sie nicht leben wollen-können. Nach der offiziellen Ankündigung der kritischen Berichterstattung lesen die Comdirect-Manager die Beschwerde erneut. Erwischt!
Screenshot: Gmail/Thomas Keup

Wir beantworten diese entscheidenden Fragen zur Kundenfeindlichkeit der Commerzbank und Ihrer Comdirect:
  • Ist es bei der Commerzbank Abteilung Comdirect kurz vor der Fusion mit UniCredit üblich, Anfragen einfach rotzfrech zu ignorieren, seinen Stiefel durchzuziehen und so zu tun, als ob der Kunde ein leidiges Übel ist?
  • Ist es Hochnäsigkeit, Arroganz oder blanke Angst, Kunden, die sich offen kritisch über die Geschäftsgebaren der Commerzbank und ihrer Billigtochter beschweren, kundenfeindlich rauszuschmeißen?
  • Was sagt die Finanzaufsicht Bafin nach Anzeige gegen die Bank zu den Machenschaften der zu Zwangfusion und Abwicklung stehenden Frankfurter Großbank und Ihrer kundenfeindlich agierenden Privatkundenabteilung aus Quickborn?

Aufruf:

Sind Sie auch Opfer der Comdirect geworden? Hat man ihnen wie Diana und unserem Redakteur einfach das Konto gekündigt? Schreiben Sie uns: hanse@hansevalley.de Wir behandeln Ihre Informationen streng vertraulich - und entlarven die verantwortlichen Comdirect-Manager als das, was sie sind.

P. S. Die Redaktion von HANSEVALLEY wird von zwei gelernten und langjährigen Bankkaufleuten der Deutschen Bank und der HypoVereinsbank (heute UniCredit) unterstützt. Die erfahrenen Banker führender deutscher Großbanken kennen sich vor und hinter den Kulissen der Bankenwelt weitgehend aus. 

So wissen wir, dass die Commerzbank aktuell unter hohen Kosten leidet, die seit einiger Zeit systematisch durch Preiserhöhungen auf die Kunden abgewälzt werden. Die Comdirect als Abteilung der Commerzbank und ihre Mitarbeiter müssen zudem berechtigt Angst um ihren Job haben.

*  *  *

Sonntag, 2. April 2017

HANSEFAIL: Lässt Deutsche Post DHL Kunden für Profitmaximierung sterben?

HAMBURG DIGITAL NOTFALL

Aus aktuellem Anlass gibt es heute kein Hamburg Digital Interview. Stattdessen veröffentliche ich einen aktuellen Erlebnisbericht mit DHL Paket.

Thomas Keup, Chefredakteur

+++ DHL Paket lässt Zustelltermin für Medikamente platzen +++ Beschwerde wird ohne Dringlichkeit weitergegeben +++ Kundendienst-Mitarbeiter kennen Eskalationspläne nicht +++ Teamleitung weigert sich, Zustellung zu eskalieren +++ Pressesprecher wiegelt mit juristischer Keule ab +++ Deutsche Post DHL nimmt Lebensbedrohung wissentlich in Kauf +++ HANSEVALLEY warnt vor Medikamenten-Versand mit DHL Paket +++

Nach einer dreitägigen Geschäftsreise in die Niederlande erwartete ich am gestrigen Samstag eine fest vereinbarte Wunschzustellung durch DHL. Doch: Die Deutsche Post DHL schaffte es innerhalb weniger Wochen erneut, eine Sendung im Zustelldepot "zu vergessen", anstatt sie korrekt auszuliefern. Leider handelt es sich nicht um Turnschuhe oder Technik, die weder verderben noch auf den Tag genau zugestellt werden müssen. Die Brisanz:

In dem nicht zugestellten Paket befinden sich wichtige Medikamente.

Der telefonische Kundendienst von DHL Paket ist in der Situation offensichtlich genauso hilf- und machtlos, wie ich und jeder Leser von HANSEVALLEY. Die Servicemitarbeiterin Frau K. (vollständiger Name liegt der Redaktion vor) bestätigte mir, die selben Informationen zum Paket in ihrem System zu sehen, wie ich. Der Status: "Die Sendung wird bis zur Zustellung am Wunschtag gelagert" - siehe Screenshot:

Status im DHL-Portal paket.de auch am Tag nach geplanter Zustellung.
Screenshot: Thomas Keup

Ich versuchte der Call-Center-Agentin aus Bonn deutlich zu machen, dass ich in eine kritische Situation komme, die mich zwingt, womöglich ins Krankenhaus gehen zu müssen, sollte ich die Sendung nicht rechtzeitig bekommen. Die Supporterin versuchte zwar, mit ihrem Teamleiter eine Lösung zu finden. Unterm Strich vertröstete sie mich jedoch auf ein weiteres Telefonat nach 18.00 Uhr, da bis zu diesem Zeitpunkt zugestellt werde. Offensichtlich hatte sie dann Feierabend, frei nach der Devise "Nach mir die Sinnflut".

Beschwerdeaufnahme ohne ein Wort zu dringlichen Medikamenten.

Die Mitarbeiterin im 1st-Level-Kundendienst versicherte, keine weiteren Möglichkeiten zur Lösung des Problems zu haben. Ich bat sie, den Fall unverzüglich zu eskalieren und kündigte eine Vorstands-Beschwerde an. Alles, was sie mir anbot, war die schriftliche Aufnahme des Falles, die Weiterleitung an die zuständige Abteilung und die Prüfung des Problems. Wann dies geschieht, wusste sie nicht.

Wie sich in einem 2. Telefonat mit dem DHL-Kundendienst um 18.30 Uhr herausstellte, hatte die Supporterin aus dem 1. Telefonat die Medikamente und ihre Dringlichkeit mit keinem Wort in der Beschwerde erwähnt. Auf Nachfrage des 2. Supporters bei seinem Teamleiter lehnte dieser eine "Priorität-A"-Eskalation ab. Grund: Ich teile einem Paketversender nicht die Namen meiner Medikamente mit. DHL nimmt damit billigend in Kauf, dass ich durch die verschuldete Nicht-Belieferung in Gefahr gerate.

Wer sich auf DHL verlässt, ist verlassen.
Foto: Deutsche Post DHL
Auf Leben und Tod der Unwilligkeit von DHL Paket ausgeliefert.

Nach früheren Reklamationen habe ich die Telefon-Nr. und E-Mail-Adresse des 2. Level-Supports - auch "Vorstands-Support" genannt. Leider ist die Abteilung in Monheim nahe Leverkusen am Wochenende nicht besetzt. Die Mitarbeiter können Zustellbasen direkt kontakten und Lösungen beschleunigen. Der Telefon-Anschluss war am Samstag um 16.00 Uhr nicht erreichbar. 

Damit bin ich als Paketempfänger bei Deutsche Post DHL auf Leben und Tot der Unzuverlässigkeit oder Unwilligkeit der für mich zuständigen Zustellbasis mit überforderten, unmotivierten und schlecht bezahlten Zustellern ausgeliefert. In diesem konkreten Fall hat mich Deutsche Post am heutigen Samstag wissentlich in eine kritische Lage gebracht. 

Rechtsbelehrung statt umgehende Hilfestellung durch die Pressestelle.

Um das Problem doch noch lösen zu können, habe ich in der Konzern-Pressestelle in Bonn angerufen. Der Wochenend-Notdienst der DPDHL-Pressestelle, Jens-Uwe Hogarth aus der Pressestele Nord in Hamburg, teilte mir am Samstag um 16.30 Uhr mit, dass er keinerlei Zugriff auf Sendungen habe und sie nicht beschleunigen könne. Im Gegensatz zur Call-Center-Mitarbeiterin betonte er, dass ich um diese Zeit nicht mehr mit einer Zustellung rechnen könne.

Auf meinen Hinweis, wichtige Medikamente zu erwarten, hielt mir der für Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen zuständige Sprecher ein Grundsatzreferat über meine Rechte, bzw., das ich keine Rechte habe. Er betonte, dass ich die Sendung zwar bezahlen würde, ich mich jedoch an meinen Online-Händler - hier die Luitpold-Apotheke in Bad Steben - wenden müsse. Der Händler sei Vertragspartner von DHL Paket. Damit würgte der Pressesprecher das Gespräch vorsätzlich ab.

DHL Paket nimmt offensichtlich lebensbedrohliche Gefährdung in Kauf.

Mit Ende der möglichen Zustellzeit am Samstag-Abend musste ich entmutigt feststellen: 
Deutsche Post DHL sind vereinbarte Wunschtermine zur Zustellung offensichtlich ziemlich gleichgültig. Der Kundendienst von DHL Paket hat entweder keinerlei Möglichkeiten, Probleme zu lösen oder weigert sich, diese einzusetzen. Der Vorstands-Support ist am Wochenende nicht besetzt. Und die Konzern-Pressestelle wiegelt mit der juristischen Keule jegliche Hilfestellung ab.

Fazit: Da ich am Montag-Früh auf Geschäftsreise bin, kann ich das für Samstag mit DHL vereinbarte Paket mit Medikamenten nicht entgegennehmen. Da ich die gesamte Woche für HANSEVALLEY unterwegs bin, ist eine Abholung in der nächsten Postbank-Filiale nicht möglich. Damit habe ich keine Chance, die Medizin - wie geplant und vereinbart - in Empfang zu nehmen. Damit komme ich in eine Situation, die DHL verantwortet.

Verantwortlich: Paket-Vorstand Jürgen Gerdes
Foto: Deutsche Post DHL
Nach dem aktuellen Erlebnis stelle ich fest: 

  • Deutsche Post DHL nimmt in Kauf, dass auf Grund der Zustellpolitik Kunden in bedrohliche Situationen kommen können. 
  • Es ist DPDHL offenbar wichtiger, Kosten zu reduzieren und die Qualität der "letzten Meile" in Frage zu stellen, anstatt eine zuverlässige Zustellung zu gewährleisten. 
  • Es handelt sich nicht um bedauerliche Einzelfälle, da sich unzuverlässige und geplatzte Zustellungen häufen.
  • Bei Kritik holen Presseverantwortliche die juristische Keule heraus, um Kritiker mundtot zu machen (siehe oben). 
  • Eine Lieferung lebenswichtiger Medikamente mit DHL kann im Krankenhaus enden - oder schlimmer.

Das Qualitätsmanagement der Deutschen Post DHL ist aus meiner Sicht nicht das Papier wert, auf dem es zertifiziert wurde. Kostenreduzierung und Gewinnmaximierung im Interesse der Aktionäre werden offenbar systematisch über Zuverlässigkeit und Qualitätsstandards gestellt. Der zuständige Paket- und E-Commerce-Vorstand Jürgen Gerdes bewegt sich auf einem schmalen Grad, der schnell in Fahrlässigkeit enden kann.

Dieser Fall wird an den Vorstand von Deutsche Post DHL als Vorstandsbeschwerde weitergeleitet. Er wird der Aufsichtsbehörde Bundesnetzagentur als offizielle Beschwerde mitgeteilt und dieser Beitrag geht Kollegen in verschiedenen Redaktion in Hamburg und Berlin zur Recherche und Berichterstattung zu.

 Weitergehende Informationen zum Thema: 

Erlebnis-Bericht zur mangelhaften Zustellqualität der Otto-Tochter Hermes: