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Mittwoch, 19. September 2018

HANSESTARTUP Recalm: Was laut ist, wird leiser ... und leiser.

HAMBURG STARTUP REPORT

Lärm macht krank. Wir leiden körperlich und geistig, wenn es zu laut wird. Schwerhörigkeit ist die zweitgrößte Berufskrankheit in Deutschland. Jeder 8. Bundesbürger leidet unter Hörschäden. Wer in der Stadt lebt, hat durch Straßenlärm schlechte Hörwerte, als Landbewohner. Marc von Elling kennt das aus eigenem Erleben. An der Hauptverkehrsachse zwischen Altstadt, Neustadt, Altona und Blankenese ist im Sommer die Hölle los.


Das Team der Hamburger Tech-Startups Recalm.
Foto: Recalm

Ein sechköpfiges Team um den Elektroingenieur hat den Kampf gegen Lärm auf Baustellen aufgenommen. Unterstützt von Airbus und Stadt startet das Tech-Startup Recalm jetzt durch - auf dem Weg zum Lösungsanbieter für schallbasierten Lärmschutz in Führerständen von Baggern und Landmaschinen. Ein Hamburg Startup Report - entstanden in einem lauten Zugabteil zwischen Hamburg und Berlin: 

Ein Montag-Morgen, im ICE 1518 von Berlin nach Hamburg. Im "Bahn Comfort"-Abteil macht es sich eine Gruppe junger Mädchen bequem. Die Sportlerinnen entertainen den halben Wagon. Im Business-Abteil stört das die Pendler zwischen Spree- und der Alstermetropole wenig. Sie haben große Kopfhörer auf, auf diesen bekannte Namen, wie "Bose" und "Beats". Das Geheimnis der Geschäftsreisenden heißt Active Noice Cancelling - kurz: ANC - und ist Standard im Kopfhörer jedes Vielfahrers. Ob schrille Reisegruppe, quängelnde Kleinkinder oder lautstarke Urlauber - mit einem Klick ist Ruhe.

Szenenwechsel: Donnerstag, 17. Mai, Hamburg Innovation Summit in Harburg. Wirtschaftssenator Frank Horch besucht die Ausstellung junger Unternehmen und visionärer Hamburger Hochschulprojekte in einer zugigen Garage des TU Tech-Gebäudes gegenüber dem künftigen Innovationsport am Harburger Hafen. Der interessierte Spitzenpolitiker setzt sich in die Kabine eines Kompaktbaggers und lässt sich die Arbeit des Hamburger Startups Recalm erklären. Was BahnCard 100-Nutzer in ihren Over Ear-Kopfhörern haben, gibt es auch in Kopfstützen von Fahrerhäuschen - inkl. Antischall. Und das ist eine Innovation für den Industriestandort Hamburg.


Wirtschaftssenator Horch im Demo-Bagger in Harburg.
Foto: HANSEVALLEY

Der Anfang des Hamburger Tech-Startups Recalm begann auf einer mit HANSEVALLEY befreundeten Matching-Plattform - Founderio. Der Hamburger HAW-Student Marc von Elling suchte auf der von Studenten der Berliner Gründerhochschule HWR initiierten Plattform nach Mitstreitern. 'Ich möchte die Lebensqualität durch Lärmminderung erhöhen', schrieb der Elektrotechniker frei von der Leber weg. Betriebswirt Lukas Henkel aus dem Rheinland blieb an der Recalm-Website hängen. Gesucht, gefunden - in weniger als 11 Minuten - und ohne Jahresabo. Lukas erzählt im Recherchegespräch, wie bei Co-Founder Marc alles mal losging.

Active Noise Cancelling: Schall hilft gegen Schall.

Sommer 20216, eine Wohnung oberhalb des Fischmarktes, dort wo der 112er Bus seinen Schlenker macht. Die Fenster bei schönsten Wetter offen lassen, das ist für den jungen Studenten der HAW eine Herausforderung. Bei fast 30 Grad mit einem "Bose QuietComfort 35" der Abteilung "Bahn Comfort" durch die Wohnung zu laufen ist nicht wirkliche eine Alternative. Dem sympatischen Techi kommt eine Idee: Das Grundprinzip Schall gegen Schall zu setzen, um die Ohren zu schonen, gibt es seit 1930. Wie wäre es dann, wenn das Prinzip auch ohne Kopfhörer möglich wäre? Eine Idee ist geboren.


Unterschied mit und ohne Recalm in der Baumaschine.
Grafik: Recalm

Beim Pitch-Event bei Airbus setzt sich das junge Team um den Embedded Systems-Spezialisten Marc gegen 90 Ideen aus 30 Ländern durch. Im Inkubator bauen sie ihr Team mit 3 Startuppern auf und werden über 6 Monate auf ihren weiteren Weg vorbereitet. Neben Büroflächen helfen den Gründern vor allem Workshops und Coaching. Ein Mentor aus dem Airbus-Management gibt ihnen wertvolle Tipps. Ralf Ressel, Ingenieur und langjähriger Entwicklungsleiter für Baumaschinen wird ihr 4. Mann. Bis heute gibt es ertrauensvolle Kontakte zu Airbus, auch wenn sich Recalm in eine eigene Richtung entwickelt. 

Vom Flugzeug zu Baumaschinen zu Bahnsitzen.

Das Nachwuchsunternehmen spezialisiert sich auf Bau- und Landmaschinen. Der Lärmpegel auf Baustellen und im Außeneinsatz ist vergleich mit dem einer startenden Passagiermaschine. Die Schlüsselfrage wird: "Wie können wir Baustellen leiser machen?" Co-Founder Lukas Henkel ergänzt: "Wenn wir einmal in einem Sitz einer Baumaschine präsent sind, können wir später vielleicht in einem Flugzeug- oder Bahnsitz oder dem heimischen Ohrensessel aktiv werden." Womit er der beste Freund von tausenden täglicher Bahn-Pendler zwischen Haupt- und Hafenstadt werden dürfte. Doch zunächst arbeitet das junge Team am Führerstand eines Bagger- oder Maschinführers.

Mit dem Exist-Gründerstipendium des Bundes i. H. v. 125.000,- € konnten die pfiffigen Jungunternehmer ab Mitte 2017 durchstarten und ihren Prototypen mit einer intelligent-vernetzten Kopfstütze und cleveren Lautsprechern zur Rauschunterdrückung weiterentwickeln. Ein Jahr später der erste Markterfolg: In einem mehrwöchigen Stresstest wird das Recalm-System im Stresstest bei einem Pilotkunden getestet. Ein System, das im Kern aus Fingernagel-großen Mikrofonen, 3 Zoll-Laursprechern, einer Hardware-Plattform leistungsfähigen Chips und einer intelligenten Betriebssoftware mit eigens entwickeltem ANC-Algorythmus der Harburger Tüfftler.


Keine Kopfhörer, keine Kopfschmerzen, kein Hörschaden.
Grafik: Recalm

Nach dem Exist-Gründerstipendium unterstützt auch die Stadt Hamburg die visionären Gründer - fast mit dem Höchstbetrag der IFB-Gründerförderung "InnoRampUp". Dabei entwickeln sich die Profis  der IFB Innovationsstarter GmbH zugleich zu Sparrings-Partnern mit Rat und Tat. Der 28-jährige Wahl-Hamburger Lukas freut sich, ganz vorn dabei zu sein: "Es ist ein Produkt, dass die Leute gebrauchen können." Jetzt geht es um den ersten Pilotkunden. Bereits im nächsten Jahr wollen die zukunftsweisenden Hamburger auf der weltgrößten Baumaschinenmesse "Bauma" in München präsentieren, ihre Neuheit der Branche demonstrieren und Kontakte für Projekte gewinnen.

Ein Unternehmen aufbauen statt Bullshit-Bingo.

Im Gegensatz zu Hype-Statups an de Spree sehen die Recam-Gründer durchaus einen Fokus auf mittelständische Familienunternehmen unter den Baumaschinenherstellern, und nicht nur Marktführer, wie Caterpiller, John Deere und Kumastu. In ihrem Marketing beschränkt sich das heute 6-köpfige Team vor allem auf Messebesuche zur Vernetzung sowie auf die Teilnahme an Seminaren und Tagungen. Das Team aus 3 Wirtschafts-/Ingenieuren und 1 Betriebswirt plus Praktikanten hat sich auf den Weg gemacht. Co-Founder Lukas gibt uns als Inside mit: "Uns wird zurückgespielt, sehr gemischt aufgestellt zu sein." Und schließt mit den hoffnungsvollen Worten: "Das ist kein Projekt, dass 6 Monate laufen soll. Wir wollen organisch ein Unternehmen aufbauen." Wir nennen das ein echtes HANSESTARTUP.





* * *

 Hamburg Digital Background: 

Recalm Hamburg:
www.recalm.com

Active Noise Cancelling, ANC:
www.itwissen.info/ANC-active-noise-cancelling-ANC-Verfahren.html

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Hamburg Innovation Summit:
https://hamburg-innovation-summit.de/

IFB Innovationsstarter:
https://innovationsstarter.com/

Sonntag, 18. März 2018

HANSESTATEMENT: Peter's Hamburg - Hafenfolklore oder Hightechmetropole?

HAMBURG DIGITAL STATEMENT

Alles beim Alten? Oder Aufbruch in die Zukunft? Die regierende SPD steht 23 Monate vor der Bürgerschaftswahl mit 28% bei der Sonntagsfrage mit dem Rücken zur Wand. Hamburgs neuer Erster Bürgermeister Peter Tschentscher will wie Olaf Scholz weiter "ordentlich regieren". Hamburgs Grüne Bürgermeisterin erklärt, die "Karten neu zu mischen". CDU und FDP sehen Tschenscher nicht als Impulsgeber, sondern als "Notlösung", kritisieren das "Weiter so" einer "Scholz-Imitation".


Hamburgs neuer Erster Bürgermeiter: Peter Tschentscher
Foto: Bina Engel

Mit dem Umbau im Senat hat die rot-grüne Koalition die Chance, in den Schlüsselthemen Wirtschaft und Innovation die Grundlage für den kommenden Wahlkampf zu legen. Denn in der Wirtschaftsbehörde BWVI wechselt der zuständige Staatsrat Rolf Bösinger mit Olaf Scholz nach Berlin. Dreh- und Angelpunkt ist das "Hafenamt". Hier liegt die Keimzelle für Hamburg mit "Hafenfolklore" oder als "Hightechmetropole". Ein Hamburg Digital Statement:

Am Mittwoch dieser Woche wurde Olaf Scholz zum neuen Finanzminister der Bundesrepublik gewählt. Der Vizekanzler wird mit seinem Wechsel an die Spree zwei Staatsräte aus dem Hamburger Senat mit nach Berlin nehmen: Wolfgang Schmidt aus der Senatskanzlei und Dr. Rolf Bösinger aus der Wirtschaftsbehörde. Die engsten Vertrauten des SPD-Vizevorsitzenden aus dessen Berliner und Hamburger Zeiten werden als Staatssekretäre im Finanzministerium das "Vizekanzleramt" leiten und die SPD-geführten Bundesministerien koordinieren - und damit die Hamburger Führungsrolle mit den bislang bereits abgestimmten SPD-Bundesländern ausbauen.


Dr. Rolf Bösinger beim Workshop des Digital Hub Logistics.
Foto: HNASEVALLEY
Mit Rolf Bösinger verlässt einer der engsten Vertrauten von Olaf Scholz die Freie und Hansestadt in Richtung Spreemetropole. Der 52-jährige Wirtschaftswissenschaftler aus dem Schwarzwald war unter SPD-Generalsekretär Scholz vom 2002 bis 2004 dessen Abteilungsleiter Politik im Berliner Wiliy-Brandt-Haus. 2012 bis 2015 leitete der Finanzexperte den Planungsstab in der Senatskanzlei. Mit Erweiterung der Wirtschaftsbehörde BWVI um den Bereich Innovation übernahm Rolf Bösinger in der 2. Amtszeit der rot-grünen Koalition als Staatsrat das Schlüsselressort Wirtschaft und Innovation unter Senator Frank Horch.


Dr. Torsten Seveke
Foto: BA Eimsbüttel
Interne oder externe Lösung der BWVI?

Die entscheidende Frage für Hamburgs wirtschaftliche Zukunft lautet: 

Wer wird als künftiger Staatsrat in der BWVI am Alten Steinweg die wichtigen Ämter für Wirtschaftsförderung (W), Hafen und Innovation (I) sowie Recht (R) übernehmen?  

Eine besondere Rolle dürfte dabei dem traditionell starken "Hafenamt" von Amtsleiter und SPD-Mann Torsten Seveke zukommen, der nach 6 Jahren als Bezirksamtsleiter im Heimatbezirk Eimsbüttel am 1. Oktober 2016 an die Spitze des einflussreichen Ressorts kam. Dem 55-jährigen Juristen werden nicht nur vom Abendblatt Ambitionen auf mehr nachgesagt.

Das "Amt I" gilt innerhalb der Wirtschaftsbehörde eines der größten und wichtigsten Ressorts zu sein. Hier sind die Themen Hafen, Schifffahrt und Logistik, Mittelstand und Wirtschaftsförderung, Firmenansiedlungen, Forschungs- und Innovationsparks sowie Clusterinitiativen und die Startupförderung verortet. Damit steht und fällt die erfolgreiche Entwicklung der Wirtschaft an Alster und Elbe maßgeblich in diesem Amt. Und das ist die Bandbreite im Überblick:
  • mit dem einfiußreichen Hafenamt, mit Schiffahrt (HPA), Kreuzfahrt (HCC), intermodaler Logistik (HHLA) und Hafen-Vermarktung (HHM)
  • mit den Cluster-Initiativen als Teil der Innovations-Strategie, u. a. für Martime Wirtschaft (MCN), Logistik (LIHH) und Luftfahrt (HA)
  • mit dem Digital Hub Logistics Hamburg bei der Logistik-Initative (LIHH) im Rahmen der DE Hub-Initiative von Bitkom und Bundeswirtschaftsministerium 

Mit der Dialogplattform Industrie 4.0, dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 und dem 3D-Druck-Netzwerk Hamburg hat die Wirtschaftsbehörde und das zuständige Amt die entscheidenden Industriethemen adressiert, Plattformen geholfen aufzubauen und praktische Projekte möglich gemacht. Darüber liegt die politische Entscheidung mit Kammern, Verbänden und Gewerkschaften, den Masterplan Industrie für den Produktionsstandort Hamburg um Industrie 4.0 und 3D-Druck zu erweitern. Richtig so.

Als kritischer Beobachter gehört zugleich die Frage in den Raum: 

Reicht das Hamburger Engagement aus, um den internationalen Industrie- und Dienstleistungsstandort mit Flugzeug- und Schiffbau, Maschinen- und Anlagenbau, produzierender und verarbeitender Industrie, mit Luft- und Schifffahrt sowie Transport und Logistik in stürmischen Zeiten wetterfest zu machen? 

Hamburgs Zukunft auf dem Land oder auf dem Wasser?


Klaus von Dohnanyi beim IT Executive Club
Foto: HANSEVALLEY
"Es ist wichtig, aber es genügt nicht für die Zukunft Hamburgs, zu wissen, wie die Häfen der Welt ausgebaut werden. Die Hamburger Wirtschaft und die Hamburger Politik müssen künftig ihre Aufmerksamkeit wesentlich stärker auf das Konkurrenzverhalten der wichtigen Industriezentren der Bundesrepublik und Europas ausrichten."

Hamburgs Erster Bürgermeister Klaus von Dohnanyi bringt am 29. November 1983 bei seiner ersten Rede im Übersee-Club am Neuen Jungfernstieg auf den Punkt, mit wem der drittgrößte Wirtschaftsstandort Deutschlands konkurriert. 35 Jahre später wiederholt Hamburgs Visionär im Interview mit HANSEVALLEY:

"Die Zukunft Hamburgs liegt auf dem Land und nicht auf dem Wasser."

Olaf Scholz hat mit seiner Grundsatzrede zum Wissenschaftsstandort im Norden, zu Spitzenforschung, Exzellenzinitiativen, Technologietransfer und Digitalisierung vor dem Übersee-Club am 28. November vergangenen Jahres klar gemacht, worauf es für die Freie und Hansestadt in den kommenden Jahren ankommen wird:

"Hamburg hat erst relativ spät verstanden, dass ein starker Wissenschaftsstandort für eine moderne, internationale Metropole kein schmückendes Beiwerk ist, sondern die Voraussetzung für Innovation, Wirtschaftswachstum und die Lösung globaler Herausforderungen." 


Olaf Scholz bei der Eröffnung des "HIP" von Philips und TK.
Foto: HANSEVALLEY
Dahinter steht die von Hamburgs erstem Mann unermüdlich wiederholte Aufforderung an Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, die Digitalisierung nicht nur als Lippenbekenntnis in Sonntagsreden zu erwähnen. Olaf Scholz gibt am 2. Mai '16 vor der Universitätsgesellschaft zu Protokoll:

"Die „Digitalisierung der großen Stadt“ ... ist kein Wettbewerb um die abgefahrensten Zukunftsvisionen, es ist ein ganz realistisches Projekt für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Ein Projekt, das alle Bereiche des Lebens, Arbeitens und Lernens durchdringt und in einer Vielzahl konkreter Schritte vollzogen wird."

Hamburger bisherige Wirtschaftscluster
Grafik: BWVI
Wenn die bisherigen Anstrengungen in Innovationsmanagement, Wirtschaftsförderung und Startupsupport für die Zukunft Hamburgs nicht mehr ausreichen, wie sollten sie dann in der Zukunft aussehen? 


Hamburgs neuer Erster Bürgermeister Peter Tschentscher und Wirtschaftssenator Frank Horch sind gefragt, dem neuen Staatsrat und seinem Amt für Hafen und Innovation die Richtung zu weisen, um die bislang unterentwickelte Dynamik zu entfalten.

Konkurrenzfähigkeit über Harburgs Stadtgrenzen hinaus

Die Fokussierung auf lokale Maßnahmen bis zu Harburgs Stadtgrenzen, eine bekannte "Gieskannenförderung" von altvertrauten Subventionsjägern zur Sicherung kaum zukunftsfähiger Konzepte und die "Klumpenbildung" in bestimmten Clustern und Cross-Clustern könnten unter einem neuen Staatsrat durch eine weitsichtige, fokussierte und wirkungsvolle Förderpolitik neu justiert werden - eine Chance für Torsten Seveke, sich für die kommende Bürgerschaftswahl zu profilieren.

Klaus von Dohnanyi sagt im Exklusiv-Interview mit HANSEVALLEY:

"... Transport, Logistik und Handel werden durch Digitalisierung und die Globalisierung im Kern getroffen. Hamburg braucht ein zweites Standbein. Deswegen glaube ich machen wir einen Fehler, indem wir die Bedeutung eines Wissenschaftsstandortes Hamburg noch immer unterschätzen."

Die Fokussierung auf Forschung und Lehre, auf Exzellenz und Digitalisierung ist kein Freifahrtsschein für Harburger Antragschreiber, ihre schwarzen Löcher zu stopfen. Es ist die Einladung, eine praxisorienterte HAW und eine breitgefächerte Uni Hamburg ebenso in den Mittelpunkt zu stellen, wie exzellente Privathochschulen - von Bucerius Law und Hamburg Business School bis zur Kühne Logistics University. Alles andere endet in Hafenfolklore.

 Hamburg Digital Background: 

Scholz holt engste Vertraute ins Finanzministerium:
www.welt.de/politik/deutschland/article174515301/Kuenftiger-Finanzminister-Olaf-Scholz-SPD-holt-engste-Vertraute-ins-Ressort.html

Interview mit Peter Tschentscher in "Bild Hamburg":
www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/hier-spricht-hamburgs-neuer-chef-55063834.bild.html

Torsten Sevekes im "Hamburger Abendblatt":
www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article207693043/Torsten-Seveckes-Wechsel-stoesst-nicht-nur-auf-Zustimmung.html

Amt Hafen und Innovation in der BWVI:
www.hamburg.de/bwvi/amt-i/

Grundsatzrede Olaf Scholz, 28.11.2017, Übersee-Club:
hwww.olafscholz.de/main/pages/index/p/5/3231

Mittwoch, 14. Februar 2018

HANSECHAMPIONS: Schraubst Du noch oder druckst Du schon?

HAMBURG DIGITAL REPORT

Der Hamburger Senat macht ernst: Der Industriestandort Hamburg soll nicht aufgegeben, die industrielle Produktion auf neuestem Stand gefördert werden. Ende 2017 nahm die Wirtschaftsbehörde zusammen mit Gewerkschaftsbund, Handelskammer und Industrieverband die digital-vernetzte Industrie 4.0 und den industriellen 3D-Druck in den Masterplan Industrie auf. Vergangene Woche bestätigte Amtsdirektor Dr. Torsten Seveke: Hamburg wird den Industriestandort weiter fördern. 



Macht mit dem Komptenzzentrum Druck in 3D: Ralf Siebert
Foto: HANSEVALLEY
Am Donnerstag zündet Hamburg die nächste Stufe: Wirtschaftssenator Frank Horch gibt den Startschuss für das neue, durch Hamburger Unternehmen initiierte 3D Druck-Netzwerk. Auf der Tagesordnung stehen die Themenfelder Materialien, Prozessketten, Geschäftsmodelle sowie Finanzierung und Förderung. 150 Gäste erwarten gespannt, ob der Luftfahrt-, Schiff-, Fahrzeug- und Maschinenbau-Standort wie gedruckt in die Zukunft kommt. Ein Hamburg Digital Report:

Wenn Hamburgs "3D Druck-Papst" Prof. Dr.-Ing. Claus Emmelmann am Donnerstag-Früh im Innovation-Campus am Adolphsplatz in seiner Keynote die Bedeutung der Bionik für den additiven Druck präsentiert, ist Innovator Ralf Siebert schon einen Schritt weiter. Der Gründer und Geschäftsführer des "Komptenzcenter Innovation" ist einer von 4 Leitern des künftigen Cluster-Netzwerks, engagiert sich für neue Geschäftsmodelle und sieht den seit 25 Jahren bekannten 3D Druck als alles andere, als eine Revolution.

Additiver Druck aus Hamburg: "Live Cooking in 3D"

Ralf Siebert mit seinem 15 Jahre alten Geschenk.
Foto: HANSEVALLEY
Vor 17 Jahren bekam der frühere Minolta-Außendienstmitarbeiter in Kassel ein 3D-gedrucktes Modell geschenkt: Eine stilisierte DNA, gedruckt als Doppel-Helix. Wert: 800,- €. 

Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt er sich mit Bürosystemen. Angefangen als Thermofax-Kind, über die bunte Welt der digitalen Farbkopiersysteme ahnte er nie, wie die additive Fertigung von Kunststoffen, Metallen oder Lebensmitteln sein Berufs- und Geschäftsleben verändern werden. Vor 6 Jahren übernimmt er am Heidenkampsweg den Canon-Partner für Kopiergeräte und Drucker "Copynet". Mittlerweile haben mind. 50.000,- € teure 3D-Drucker die Kopierer in die Ecke verwiesen, wie Wirtschaftssenator Frank Horch morgen früh selbst feststellen wird. 

Der gelernte Koch Ralf Siebert nennt es "Live Cooking in 3D". Wenn Hamburgs Wirtschaftssenator im Innovation-Campus über die Zukunft des Industriestandorts sprechen wird, hat er die Bilder vom Morgen aus Hammerbrook im Kopf. Bilder, wie ein für ihn live repariertes Zahnrad, einen 3D-Schädel mit Tatverwerkzeug, der 2013 in Hammerbrook im Auftrag des LKA gedruckt wurde und half, durch haptische Visualisierung verschiedene Szenarien durchzuspielen. half, einen Mord aufzuklären. Bilder, wie die neue, 3D-gedruckte Abdeckung für den Innenspiegel eines 75 Jahre alten Oldtimers, den Siebert - Vater eines 21-jährigen Sohnes - 2014 für den Verlagsgeschaftsführer des Axel Springer Verlags druckte. 

Additiver Druck bei Airbus wie bei Meyle Autoteile

3D-Metalldruck für die maritime Wirtschaft in Hamburg
Foto: Hamburg Transport Consultancy
Ein Thema, mit dem sich auch Hamburgs Ersatzteile-Lieferant Meyle beschäftigt hat. Der Hamburger Spezialist und St. Pauli-Handballsponsor hält in seinem Hamburger Hochregallager rd. 25.000 Ersatzteile vor. Vorstandschef Dr. Karl Gaertner von Wulf Gartner Autoparts ist sich sicher: Wo die Autos repariert werden, werden in Zukunft die Teile gedruckt. Siebert ergänzt: "Meyle hat 3D-Druck und Daten gelernt." 2015 griff Meyle zusammen mit "Auto Bild" das Thema auf, lies zur "Euro Classica" Oldtimer-Ersatzteile nachdrucken. 

"Wir sollten die Technik aktiv nutzen, und als Chance für das Neue sehen", bringt der engagierte 3D-Druck-Experte im HANSEVALLEY-Gespräch vor Ort auf den Punkt. 19 Mitarbeiter beschäftigt der langjährige Kopiergeräte-Spezialist heute in seiner Hamburger Firma, 4,5 Mio. € machte er im vergangenen Jahr Umsatz. Bemerkenswert: rd. 30% seines Geschäfts erwirtschaftet der am Rothenbaum beheimatete Unternehmer heute mit 3D-Aufträgen. Zu seinen Themen gehören das Prototyping in Forschung & Entwicklung, in der Bildungsarbeit der Nordakademie oder Aufträge aus dem Maschinenbau. Dabei spielen z. B. die führenden Drucker des amerikanischen Herstellers "3D Systems" mit bis zu 7 verschiedenen Technologien eine wichtige Rolle, die das langjährige Unternehmen vertreibt.

3D Druck für Prototyping und Kleinserien-Produktion

 Aktuelle Technologie: Hochleistungs-3D Drucker von 3D Systems
Foto: HANSEVALLEY
Heute sind 3D-Drucker längst kein Luxus mehr: für rd. 750,- € bis 2.500,- € monatlicher Leasingrate arbeiten im Showroom unweit des Berliner Tors die neuesten Maschinen im "Kompetenzzentrum Innovation", wie z. B. der "Projet 660" - der schnellste aktuell verfügbare 3D-Farbdrucker auf dem Markt. Auf die besonderen Potenziale angesprochen, sind für den heute 49-jährigen Unternehmer die Themen Prototyping und Kleinserienfertigung von hoher Bedeutung. Dazu gehört die individuelle Fertigung von Fertigprodukten sowie die additive Herstellung von Werkzeugen für die Produktion.

Mussten für die Werkzeugherstellung früher grundsätzlich Metallblöcke mit einem Kostenaufwand von 5.000,- € und mehr gefräst werden, macht es heute eine 3D-gedruckte Kunststoffvorlage für unter 100,- €. Die Metallvorlagen hielten zwar 10.000 "Schüsse" - sprich Produktionsläufe. Bei individuellen Kleinserien oder Einzelteilen ist die Haltbarkeit der Kunststoffvorlagen für 100 "Schüsse" jedoch völlig ausreichend. Womit sich der wirtschaftliche Einsatz bei kleinen Stückzahlen erklärt und zum Vorteil wird.

"Es ist die Technologie, die zu neuen Ergebnissen führt."


Praktische Beispiel für Kunststoffdruck aus Hammerbrook
Foto: HANSEVALLEY
Der 3D Druck ist im Business angekommen: ob Beratung für eine neue 0,5 Liter-Wasserflasche eines Lebensmitteldiscounters", ob in der Forschung und Entwicklung eines Amaturenherstellers oder bei der Fortentwicklung eines Schnellkochgeräts - Ralf Siebert hat sich zu einem gefragten Experten entwickelt, berät Partner bei ihren bundesweiten Projekten und kann einen inhaltlichen Vorsprung von rd. 3 Jahren vermelden - sicherlich nicht zuletzt ein Grund, warum Wirtschaftssenator Frank Horch sich am Donnerstag-Früh durch den Praktiker aufschlauen lässt.

Wenn Architekten wie Modedesigner, Spielzeug- wie Küchengerätehersteller und Airbus wie Lufthansa auf 3D-gedruckte Modelle und Teile setzen, ist es auch für Hamburg Zeit, das Thema ernst zu nehmen. "Mit der Digitalisierung wird sich die Welt in fast allen Bereichen verändern", fasst es Ralf Siebert auf seiner Firmenseite zusammen - und ergänzt: "Wir gehen neue Wege und sind Ansprechpartner als Innovations-Botschafter." Mit fast 30 Jahren Vertriebserfahrung, der Kooperation mit der Einkaufsgenossenschaft Soennecken und einem eigenen Partner-Modell dürfte das eine gute Voraussetzung für den erfolgreichen Aufbau des Themenfeldes "Neue Geschäftsmodelle" im Rahmen des 3D-Druck-Netzwerkes Hamburg sein. 


Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg!




 Hamburg Digital Knowhow: 

  • Druckbare Materialien sind u. a. Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle. So wird geschmolzenes Plastik Schicht für Schicht aufgetragen und härtet anschließend aus.
  • Fertigungstechniken sind heute u. a. das selektive Laserschmelzen, das Elektronenstrahlschmelzen, die Schmelzschichtung, das 3D-Pulverdrucken, die Stereolithographie und das Digital Light Processing für Kunstharze.
  • Der amerikanische Internet-Gigant Google arbeitet an der Produktion von Lebensmitteln aus dem 3D Drucker. Nudeln wurden bereits erfolgreich gedruckt - und sollen sogar geschmeckt haben.
  • Die kalifornische Universität UCLA in Los Angeles hat ein Herzmodell in 3D gedruckt, um eine komplizierte Operation an einem 66-jährigen Patienten vorab zu simulieren. Die anschließende OP war ein voller Erfolg.
  • Am Wake Forest Institute in North Carolina werden im 3D Drucker durch Kartuschen mit verschiedenen Zellen menschliche Organe gedruckt, angereichert u. a. um Proteine, um das Wachstum zu ermöglichen.
  • Speditionen, Containerdienste und Terminals werden in Zukunft weniger Fertigprodukte von Asien nach Europa transportieren und umschlagen, da Produkte und Ersatzteile vor Ort gedruckt werden können.

 Hamburg Digital Background: 



3D-Druck im Kompetenzcenter Innovation:

Frauhofer-Zentrum IAPT (Laser Zentrum Nord):


Handelsblatt: Marktbeurteilung 3D Druck:
www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/grosse-wachstumschancen-3d-druck-steht-vor-dem-durchbruch/20907682.html

3D-Netzwerk der Wirtschaftsförderung Solingen:
www.3dnetzwerk.com/


Oldtimer-Ersatzteile mit Meyle HD-Manier:

3D Drucker-Produzent 3D Systems:

Mittwoch, 24. Januar 2018

ALSTERCOMPANY: Vertrauen ist die Antwort.

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Prressekonferenz mit Wirtschaftssenator Frank Horch.
Foto: HANSEVALLEY

Offenheit statt Flaschenhals, Dialog statt Frontalbeschallung, Influencer statt Werbedruck: Längst sind in der Kommunikation von Unternehmen die Digitalisierung und der Kulturwandel angekommen. Austausch und Verständigung auf digitalen Plattformen, Offenheit und Fairness im persönlichen Kontakt - das ist auch für Hamburger Pressesprecher das Gebot der Stunde - doch leider noch nicht immer Selbstverständlichkeit.

ALSTERCOMPANY ist mit mehr als 23 Jahren Erfahrung in der Kommunikation für Großunternehmen, Aktiengesellschaften, Branchenverbänden und den öffentlichen Sektor, mit über 15 Jahren Engagement in Sozialen Medien, mit mehr als 17 Jahren Verankerung in Informationstechnologien und rd. 10 Jahren Kooperation mit Tech-Startups eine erste Adresse für Unternehmen und Institutionen an Alster und Elbe. Ein Erfahrungsbericht:


Die verantwortliche Pressesprecherin eines Hamburger Konsumgüterherstellers scheint nach 5 Jahren Leitungstätigkeit den Anschluss in die digitale Zukunft ein wenig verloren zu haben. Das mit ALSTERCOMPANY verbundene Hamburg Digital Magazin musste dreimal anfragen und sich schließlich an den Vorstand wenden, um in den Presseverteiler aufgenommen zu werden. Anfragen zur digitalen Transformation des Nonfood-Herstellers lehnt die Corp Comm-Chefin wiederholt ab.

Nach 18 Jahren in Marketing, Nachhaltigkeit und Kommunikation für den Familienkonzern scheint die Managerin den Sprung in die digitale Gegenwart leider noch nicht geschafft zu haben. Ein Interview mit dem neuen Chief Digital Officer wird von ihr kurzerhand gecancelt, die Teilnahme von Mitarbeitern an der Hamburg Digital Community untersagt. Bislang durften Manager nicht einmal Fachvorträge halten. Offenheit, Dialog und Partnerschaft scheinen in Eimsbüttel noch nicht wirklich angekommen zu sein.

Menschen interessieren sich für Menschen. Auch heute.

Doch es geht auch anders: Der verantwortliche Kommunikationsmitarbeiter einer traditionsreichen Hamburger Institution der Kaufmannschaft sucht nach einem kritischen Fragenkatalog den Dialog. In einem offenen Gespräch baut der langjährige Manager neues Vertrauen für seine Einrichtung auf, freut sich über ein offenes Wort und gewinnt aus dem Kaffeetermin wertvolle Erfahrungen für eine nicht immer ganz einfache Pressearbeit. Eine Stunde Offenheit und Fairness, die das Bild einer Einrichtung positiv verändern helfen.

Die Beispiele zeigen, dass eine erfolgreiche Kommunikation auch in Zeiten digital-vernetzter Bezugsgruppen ein People-Business sind und bleiben. Es sind die Bereitschaft zum vorurteilsfreien Austausch, zur partnerschaftlichen Verständigung und zur persönlichen Nähe, die echtes Vertrauen geschenkt bekommen und begeisterte Empfehlung ermöglichen, wie die Präsentation von ALSTERCOMPANY untermauert und praktisch belegt:
 

Vertrauen ist ein Geschenk. Niemand kann es kaufen. Nicht in der Beziehung, nicht im Geschäftsleben. Niemand kann es erzwingen. Nicht in der Pressearbeit, nicht im Marketing. Aber man kann dafür arbeiten - mit Informationen, Kommunikation und Kollaboration. Ein Beispiel ist der Pressesprecher einer großen Hamburger Bank. Nach der Nichtverfügbarkeit eines digitalen Services kümmert er sich umgehend um eine Lösung, kommuniziert so offen wie möglich - und gewinnt einen äußerst positiven Hamburg Digital Report.

Sein Vorstandsvorsitzender bedankt sich beim Neujahrsempfang einer Hamburger Tageszeitung für den lebendigen Beitrag. So wird aus Offenheit eine Chance, wird aus einem Problem eine Lösung, wird aus Kommunikation eine positive Geschichte. Das Beispiel zeigt: Offenheit, Fairness und Professionalität sind die Grundpfeiler für jede Kommunikation - sei es mit einem Online-Magazin, sei es durch einen Startup-Blog, sei es in sozialen Medien. Manipulative Shitstorms und hinterlistige Intervention gehören nicht dazu.

Resonanz und Relevanz für die Digitale Transformtion.

Mit dem Digital Hub Logisics Hamburg hat ALSTERCOMPANY seit August 2017 ganz praktisch gezeigt, wie digital-vernetzte Kommunikation aussehen kann: von der klassischen Pressekonferenz mit (Ex-)Wirtschaftssenator Frank Horch über das offen-vernetzte Meetup mit der Hamburger Logistikszene bis zu professionellen Videointerviews auf Facebook Live. So konnte in weniger als einem halben Jahr Resonanz und Relevanz für den Innovationshub und die Transformation der internationalen Logistik aufgebaut werden. Werte, die durch Kontinuität gefestigt werden können.

Das Engagement im Auftrag der Freien und Hansestadt zeigt, dass professionelle Kommunikation heute vor allen Dingen Community-Management bedeutet, mit offenem Community-Networking auf digitalen und persönlichen Plattformen, mit ehrlicher Community-Kommunikation auf medialen, sozialen und persönlichen Kanälen und mit fairer Community-Kollaboration inkl. anerkennender und wertschätzender Verankerung über einzelne Maßnahmen oder Kampagnen hinaus.

Traurige Realität: Unfairer Dialog & Machtgebahren.

Leider ist der eingangs geschilderte Fall einer wenig vertrauensvollen Pressearbeit kein Einzelfall. Der Pressesprecher eines Hamburger ÖPNV-Anbieters glaubte mit unfairer Kommunikation und einer offenen Drohung die Arbeit von HANSEVALLEY beeinflussen zu können. Der Pressechef meinte - ähnlich wie seine Kollegin aus der Privatwirtschaft - ein persönliches Hintergrundgespräch ohne Begründung canceln zu müssen - ohne eine sachliche Begründung.

In einem scheinbar zur Klärung vereinbarten Telefonat dominiert der seit über 10 Jahren tätige Kommunikationschef über eine halbe Stunde das Gespräch, ohne einen Satz ausreden zu lassen. Der erste Gedanke von wenig Fairness bestätigte sich in der offen ausgesprochenen Drohung, "ohne ihn keinen Gesprächspartner in dem stadteigenen Betrieb zu finden". Damit bestätigte sich das ungute Gefühl, hier keinen offen und fairen Ansprechpartner zu finden.

ALSTERCOMPANY kann Unternehmenskultur nicht verändern. Mit den Hamburg Digital Relations werden sich "traditionelle" Pressesprecher*innen nicht anfreunden können. Kommunikatoren, die sich auf den Weg machen, die digital-vernetzte Zukunft mitzugestalten, gewinnen mit einer erfahrenen, inhaltlichen sowie mit einer offenen und fairen Kommunikation - als Aktiengesellschaft wie als stadtnahe Institution - einen starken Partner. 

Das bietet sich besonders für Innovations- und Zukunftshemen an, für Corporate-Labs und gemeinsame Hubs. Das Einzige, was man mitbringen sollte, ist die Bereitschaft, sich selbst weiterentwickeln zu wollen. Dann gewinnt man gemeinsam genau jene, die mit diesem Mindset die Welt verändern - fernab von Skimützen, Hipster-Bärten und bunten Sneakers. Dafür aber mit einmaligen Werten - vom geschriebenen bis zum gehaltenen Wort. Und das ist für uns Hamburg.



Demoday des Rockstart-Accelerator in Nijmwegen.
Foto: Thomas Keup Relations

       ALSTERCOMPANY       
Hamburg Digital Relations

moin@alstercompany.de
Office 040 / 22 86 30 40
Mobil 0171 - 4 18 00 84
www.alstercompany.de