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Mittwoch, 8. August 2018

HANSESTARTUPS: Gruenderschnack & 1.000 Gründe, warum man gründen sollte.

HAMBURG STARTUP REPORT

Zwei Millionenstädte, zwei Startupzentren, zwei Gründerszenen. Die Hauptstadt und die Freie und Hansestadt sind Hochburgen für Firmengründungen und Jungunternehmen. Von Freiberuflern über Kreativagenturen bis zu Techstartups - Berlin und Hamburg buhlen mit Beratung, Finanzierung und Netzwerken um den Wirtschaftsnachwuchs. Die Bürgermeister und Chefs der Förderbanken rühmen sich mit den jüngsten KfW-Zahlen. Doch wie sieht es im harten Alltag der Gründer aus? 


Pemiere des "Günderschnacks" im Mindspace am Rödingsmarkt.
Foto: Gruenderschnack

Marius Eschen und Paulo Kalkhake sind im besten Gründeralter. Die beiden Young Professionals der HPA sind nah dran an neuen Ideen, technischen Möglichkeiten und gründungswilligen Freunden in ihrer Hood. Doch im bescheidenen Hamburg redet man nicht gern über eigene Pläne, steinige Wege und kritische Herausforderungen. Mit ihrem "Gruenderschnack" wollen sie das ändern - und treffen den Nerv der Szene. Ein Hamburg Startup Report:

Rekordsommer 2018, der letzte Juliabend, im Mindspace am Rödingsmarkt. Die beiden Vorstandsassistenten Marius und Paulo laden zum "Gruenderschnack" - mitten im Allwetterhoch, mitten in den Sommerferien. Womit keiner rechnen kann: Mit gut 30 Gästen ist die Premiere des jungen Gründertalks im Digital Hub Logistics Hamburg mehr als gut besucht. Eiskaltes Bier und Schöfferhofer Weizen sorgen für Abkühlung vor einem spannenden Abend mit Geschichten, die nur Gründer schreiben.


Marius Eschen und Paulo Kalkhake bei Ihrer Premiere im Mindspace.
Foto: HANSEVALLEY

Es ist der Beginn von etwas Neuem und der Abschied des Digital Hub Logistics nach einem Jahr im gemütlichen Mindspace. Gemeinsam lassen die Organisatoren des "Gruenderschnacks" und des Digital Hubs Logistics die blaue Stunde zu einem gelungenen Abend werden. "Es ist unser Baustein, zu gründen", ist Paulo stolz auf die Entscheidung, einfach mal ein neues Event auszuprobieren. Natürlich: Es gibt Gründerwettbewerbe und Pitchcontests, Fraueninitiativen und Foodmessen. Doch ein Event mit den Geschichten hinter den Geschichten, das macht auch uns neugierig.

Das wahre Gründerleben: Menschen, Bilder, Emotionen.

Es soll ein Abend werden, an dem Gründer im Mittelpunkt stehen, nicht Produkte oder die Suche nach Geld. Es soll ein Abend werden, auf dem man Vorbilder treffen und offen fragen kann. Das Ganze ist branchenübergreifend, grenzt nicht auf Lieblingsthemen von Food bis Fahrradanhängern ein. Ambitionierte Jungunternehmer sollen dabei genauso zu Wort kommen, wie erfahrene Seriengründer, frühphasige Startupper ebenso eine Bühne haben, wie gemachte Unicorns. Im Mittelpunkt: Ungeschminkte Gründer, realistische Bilder, spannende Geschichten und die Achterbahnfahrt auf dem Weg zum eigenen Unternehmen.


Volles Haus für Hamburgs spannende Gründergeschichten.
Foto: Gruenderschnack

Das Premierenthema des "Gruenderschnacks" lautet: "Gibt es ein Gründer-Gen?". So unterschiedlich die Antworten der Speaker des sommerlichen Abends sind, so unterschiedlich sind die Geschichten der Gründer auf der Bühne im 2. Stock des Klöpperhauses am Rödingsmarkt. Bei der Premiere sind u. a. mit dabei Otto Klemke, Mitgründer des Hamburger B2B-Startups NautilusLog aus dem Digital Hub Logisitics Hamburg und Stefan Kisker, Gründer der Bielefelder Internetagentur Comspace und Supporter von Bertelsmanns "Founders Foundation". 

Otto Klemke, NautilusLog: "Learn to fail and to fly"

Der frisch verheiratete NautilusLog-Gründer Otto Klemke macht den Anfang. Der Medieninformatiker berichtet über seine Unternehmerfamilie in 3. Generation. Mit persönlichen Einblicken in die vergangenen rd. 10 Jahre bietet der 35-Jährige ganz praktische Tipps und Tricks, als Gründer durch den Alltag zu kommen. Gleich zu Anfang geht es an den täglichen Workload, lädt er ein, dass zu verändern, was einen stört und Dinge für sich auszuprobieren. Sicher keine neuen Erkenntnisse, aber persönliche Erfahrungen, die einen Moment des inne Haltens ermöglichen.


NautilusLog-Gründer Otto Klemke berichtet über seinen Weg.
Foto: HANSEVALLEY

Mit den Erfahrungen seines zweiten Unternehmens gibt er den zumeist jungen Zuhörern im "Gruenderschnack" mit auf den Weg, sein Ding zu machen. "Wir haben bei unserem ersten Unternehmen Securizon immer nur Projekte gemacht, die uns Spaß machen". So stammt die Tinitus-App "Tinitracks" aus ihren Computern. Und der sympathische Jungunternehmer fordert uns auf, neugierig auf Neues zu sein und Fragen zu stellen - ohne Berührungsängste. So kamen Bruder Moritz - Schifffahrtsexperte und HSBA-Absolvent - und Otto auf die Digitalisierung des guten alten Logbuchs an Board der Schiffe. 

Heute gehört NautilusLog mit seiner Logbuch-App als Sieger der Hamburg Innovation Awards und des Pitch Blue 2018 zu den Shootingstars der Hamburger Startupszene. Das hat sicher auch damit zu tun, dass die beiden Brüder, ihr Vater und vertraute Entwickler Hand in Hand arbeiten. Otto gibt uns zu guter Letzt den guten Rat mit, nach Möglichkeit mit Leuten zusammenzuarbeiten, die den selben Spirit haben, wie man selbst. Dem können die gut 30 Gäste des Premierenabends nur zustimmen.

Zwischen Unternehmertum, Kyten, Golfen und Biertrinken.

Als Kontrast berichtet der 44-jährige Diplom-Informatiker Stefan Kisker von seiner Journey als Jungunternehmer und Startupberater. 2002 gründete er zusammen mit Freunden die Bielefelder Internetagentur Comspace. Seitdem durchlebte der 2-fache Familienvater in den vergangenen mehr als 15 Jahren alle Höhen und Tiefen der Selbstständigkeit. Seit 1995 selbstständig, wechselte er nicht nur vor der erfolgreichen Agentur zur Beratung des Gründernachwuchses im Auftrag von Bertelsmann. In seinen 19 Jahren beruflicher Laufbahn war der nimmer müde Techi gerade einmal 14 Monate fest angestellt, wie aktuell für die Bertelsmann-Contenttochter Territorry. 


Ein spannendes Leben im Unternehmertum: Stefan Küster
Foto: Gruenderschnack

Die Ursprünge seines größten Erfolgs Comspace liegen in einer Studentenkneipe, auf einem Bierdeckel und in der Idee, Sportergebnisse des heimischen Vereins im Internet zu veröffentlichen. 2002 wurde daraus die Internetagentur, doch es sprangen zahlreiche Kumpel aus der Studienzeit ab. Erst 2005 etablierte sich Comspace als technischer Dienstleister für Kreativagenturen - bis zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2008. 2012 entscheidet sich der Unternehmer für eine Auszeit - und für Kyten, Golfen und Biertrinken. Doch schon ein Jahr später heuert er bei der "Founders Foundation" an, beginnt, Startups zu beraten.

Stefan Kisker, Comspace: "Gründen ist eine Achterbahnfahrt"

"Wenn man Gründer ist, hat man eine andere Geschwindigkeit, als ein Angestellter", fasst der gebürtige und überzeugte Bielefelder zusammen. Seine guten Tipps sind so einfach wie komplex, so hoffnungsvoll wie verängstigend. "Gründen ist einfach", fasst er zusammen, und ergänzt "Gründen ist kompliziert", besonders wenn es um das passende Team, den eigenen Vertrieb und künftige Investoren geht. Auf die Leitfrage des Abends nach dem Gründer-Gen antwortet der sympathische Profi: "Gründer ist man, oder nicht. Entweder, man will es, oder nicht." 


Organisatoren Marius (li) und Paulo (re) mit Stefan aus Bielefeld
Foto: HANSEVALLEY

Der erfahrene Unternehmer empfiehlt, lieber früher als später zu gründen - bevor man mit einem "Rucksack" voller Verantwortung unterwegs ist, wie Frau, Freundin oder Eigenheim. Als gutgemeinte Warnung gibt er den Gästen des "Gruenderschnacks" mit: "Augen auf bei den Mitgesellschaftern", denn die wird man so leicht nicht wieder los. Bei der Finanzierung empfiehlt er klar Business Angel - und anfangs eher keine Bank. Ein Schlüsselsatz von Stefan Kisker ist sicherlich die Feststellung: "Gründen ist eine Achterbahnfahrt - auch im Stundentakt." 

Fazit des 1. "Gruenderschnacks": Gründen ist das Beste.

Schließlich trichtert der Informatiker den Besuchern des Mindspace ein, seine Idee sofort und ständig zu validieren, zu validieren und ... zu validieren. "Es gibt nichts Wichtigeres. Guckt, ob die Idee funktioniert", schreibt der Unternehmer mit fast 20 Jahren Berufserfahrung allen ins Stammbuch. Dabei sollte man auf tolle Features besser verzichten. Zu guter Letzt bestätigt Stefan, das Gründen ein wertvolles Netzwerk bringt, sei es durch die Zeit in Inkubatoren, Acceleratoren, auf Contests und Networkngsevents. Und durchs Gründen macht man wertvolle Erfahrungen fürs Leben. So ist es kein Wunder, dass der Senior unter den Referenten des Abends zusammenfassend feststellt: "Gründen ist das Beste."


Hamburgs neuer Treffpunkt für Gründer: Der Gruenderschnack
Foto: HANSEVALLEY

Etwa alle 2 Monate wollen Marius und Paulo von nun an die Türen des "Gruenderschnacks" öffnen, an unterschiedlichen Orten der Stadt jeweils 3 spannende Geschichten aus der Gründerszene Hamburgs erzählen lassen. So dürfen wir uns nach den Sommerferien am 19. Oktober freuen - mit Open-minded Menschen aus Hamburg und der Region, die unsere Stadt mit Mut und Engagement nach vorn bringen. Karl-Heinz Piotrowski vom Digital Hub Logistics bringt dazu treffend auf den Punkt: "Ich wünsche mir eine Veranstaltungsreihe, die vielen Gründern Inspirationen bringt und Spaß macht." Dem ist nichts hinzuzufügen.

HANSEVALLEY unterstützt den GRUENDERSCHNACK als Medienpartner.

 Hamburg Startup Background: 

Gruenderschnack Hamburg:
www.gruenderschnack.de

Digital Hub Logistics Hamburg:
www.digitalhublogistics.hamburg/

Startup Unit von Hamburg Invest:
www.hamburg-invest.com/startup-unit/

Gründerförderung von IFB Hamburg:
https://innovationsstarter.com/

--

HANSESTARTUPS: NautilusLog - das digitale Logbuch aus dem Logistik-Hub:
https://hh.hansevalley.de/2018/05/hansestartups-nautluslog.html

HANSESTARTUPS: Hamburgs Logistik-Startups digitalisieren die Schifffahrt:
https://hh.hansevalley.de/2017/10/hansestartups-logistik-startups.html

HANSESTARTUPS - Das Hamburg Startup Magazin:
www.hansestartups.de

Mittwoch, 9. Mai 2018

HANSESTARTUPS: NautilusLog - das digitale Logbuch aus dem Logistik-Hub.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Mehr als 8 Jahre steckt die deutsche Schifffahrtsbranche in der Krise. Allein in den vergangenen 2 Jahren hat sich die Zahl der Linienreedereien von 20 auf 12 verringert. Die globale Allianzen "2M", "Ocean Alliance" und "The Alliance" bestimmen über Wohl oder Wehe der Containerhäfen. Zugleich machen internationale Speditionen Druck. Mit Datenauswertungen und digitalen Services kämpfen Reedereien und Forwarder um die Führungsposition in der digitalen Supply Chain. 


Der schöne Schein trügt: Hafen, Reedereien und Schifffahrtsbranche stehen unter Druck:
Foto: mediaserver.hamburg.de / Look Bildagentur der Fotografen

Deutscher Reederverband, Deutsche Verkehrszeitung und Digital Hub Logitics Hamburg laden zu Pitch-Contests für Logistik- und Schifffahrtsnachwuchs. CMA CGM und MSC planen Marseille zur maritimen Startup-City zu entwickeln. Doch was machen kleinere Reedereien ohne IT- und Digitalabteilung? Was machen Eigener und Betreiber, die ihr Business nicht in die Hände von Klassifizierern wie DNV GL legen wollen? Im Mindspace am Rödingsmarkt entwickelt ein junges Familienunternehmen die digitale Zukunft an Board. Ein Hamburg Digital Report: 

Hamburg-Altstadt, im 2. Stock des Coworking-Spaces Mindspace: Hier im Digital Hub Logistics Hamburg ist das Zuhause des Familienstartups NautilusLog. Der 35-jährige Informatiker Otto Klemke sitzt die meiste Zeit hinter seinem Monitor, codet an einer Software, die die Welt verändern kann. Zu dem jungen, stadtbekannten Informatiker aus Winterhude gesellt sich sein 2 Jahre älterer Bruder Moritz. Der gelernte Schiffbau-Ingenieur aus Hoheluft weiß, worauf es in der kommerziellen Schifffahrt ankommt.


Familen-Startup aus dem Mindspace: Die Familie Klemke von NautilusLog
Foto: NautilusLog
Eigentlich sind sie gar nicht mehr so neu in der Tech-Industrie: Zusammen mit Sven Hamer und Vater Ingo führt Otto Klemke seit 2012 eine erfolgreiche Softwarefirma. Securizon entwickelte u. a. die Android- und iOS-Apps für das Hamburger E-Health-Startup Tinitracks, ist engagiert am Alten Schlachthof unweit der Schanze in Digitalthemen, z. B. für Verlage, wie Axel Springer oder Gruner + Jahr. Die Idee, als Software-Manufaktur etwas eigenes zu kreieren kam in der Diskussion zwischen den Brüdern. HSBA-Absolvent Moritz dazu: "Das Smartphone hat so viele Eigenschaften, das Leben eines Seemanns einfacher zu machen", erzählt er bei der Vorstellung ihrer Idee.

"Logbücher melden sich nicht bei Dir, wenn etwas gemacht werden muss." 

Es geht um das gute, alte Logbuch. Bis zu 80,- € kostet ein Exemplar, nur ein paar Monate reicht es. Allerdings gibt es davon bis zu 20 verschiedene Versionen, z. B. ein Decks Book, ein Garbage Book oder ein Oil Record Book. Bis zu 10 Logbücher fahren auf einem Frachter mit - müssen gehegt und gepflegt werden. Das Problem mit gedruckten Dokumentationen bringt Co-Founder Otto Klemke auf den Punkt: "Logbücher melden sich nicht bei Dir, wenn etwas gemacht werden muss. Und sie sagen dir nicht, wie man etwas erledigen kann." Neben Reparaturen, Wartung und Pflege spielen Daten im Schiffsbetrieb eine immer wichtiger werdende Rolle.

Mit der EU-Direktive 2015/757 aka "MRV" werden ab Beginn des Jahres die Kohlenmonoxidwerte im gesamten Seeverkehr europaweit gemonitort, reportet und verifziert. Zum 31.12. jeden Jahres müssen Reeder für alle Schiffe ab 5.000 Bruttoregister-Tonnen mit Anläufen in EU-Häfen ihre Daten abliefern. Ab Anfang kommenden Jahres wird mit dem "Gesetz zur Verhütung von Luftverschmutzungen" die Messung im Auftrag der International Maritime Organization (IMO) weltweit verbindlich. Ein guter Startpunkt, um Reedern digital unter die Arme zu greifen.

Über 25 mögliche Anwendungsszenarien für die NautilusLog-App

In über 50 Gesprächen mit Eignern, Schiffsmanagern und Zertifizierern evaluieren Otto und Moritz die Chancen für ein digitales MRV-System. Die jungen Digitalisierer kommen mit Vertretern aus den Nordics und Frankreich ebenso ins Gespräch, wie mit Interessenten aus Kanada und Japan. Einhelliger Tenor aus dem Markt: 'Baut das aus!' Anfang 2017 geht der erste Prototyp auf der Route Hamburg-Rotterdam in den Live-Test. Es folgen unzählige Gespräche. Im Sommer '17 ein erstes Highlight: Die "Deutsche Flagge" unterstützt die jungen Hamburger bei ihren Bemühungen, aus dem MRV-System ein digitales Logbuch werden zu lassen.


Die NautilusLog-App nit ihren Funktionsebenen
Foto: NautilusLog
Ein weiteres Szenario steht auf der Tagesordnung: die Inventur von gefährlichen Stoffen, z. B. Asbest in Schiffen. Die Brüder evaluieren aus mehr als 25 möglichen Einsatzszenarien mit der "IHM - Inventory of Hazzardous Materials" ein neues Thema. Die International Hazzardous Materials Association sitzt in Lüneburg - und wird erster Kunde der Hamburger. Noch werden Dokumentationen für MRV und IHM in Excel-Listen erstellt, dienen Papierbücher an Board und Desktop-Anwendungen in den Büros der Schiffsmanager und Reeder als Standard in der analogen Branche. 

Daten sollen nur noch einmal erhoben und mehrfach genutzt werden.

Nicht selten schleichen sich Zahlendreher in die händischen Aufstellungen, häufig werden Daten zu den selben Themen für verschiedene Bücher mehrfach parallel erhoben. Niemand gleicht diese Daten ab, korrigiert Differenzen und gibt Empfehlungen - z. B. zu Wartungsintervallen. Von ihrer Nutzerdenke und ihrer mobilen Erfahrung her haben die jungen Schiffsexperten zusammen mit ihrem Vater das Thema Logbuch neu gedacht. Das Grundprinzip: Daten werden nur noch einmal erhoben - und dann mehrfach und konsistent genutzt - in Echtzeit.

Der zentrale Datenansatz ermöglicht die Verteilung von Aufgaben an die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit. Dabei ist jedes eingesetzte Smartphone an Board Client und Server zugleich. Die Geräte können offline untereinander synchronisiert werden. Ebenso sind Backups ohne Funkverbindung möglich. Damit setzt das Tech-Team von NautilusLog auf volle Nutzbarkeit für Großreeder mit eigenen Rechenzentren ebenso, wie für kleinere Reedereien ohne eigene IT-Abteilung. Die Daten können über einen handelsüblichen PC ausgelesen und in Excel-Tabellen verarbeitet werden.

Gründer Otto Klemke: "Einen PC nimmst Du nicht mit in den Schiffstank."


Dashboard der NautilusLog-App aus Hamburg.
Foto: NautilusLog
Im Januar diesen Jahres dann der erste professionelle Kundeneinsatz: Bei einem IHM-Dienstleister kommt die App in den Live-Betrieb, unterstützt den Besichtiger bei der Erhebung von Gefahrstoffen an Board gemäß IHMA-Richtlinien. Der Service-Provider generiert aus den App-Daten Excel-Tabellen für einen IHM-Report, mit dem der Schiffseigner die Erfüllung der Vorschriften nachweisen kann. Das bis zu 2 Tage dauernde Schreiben des Berichts schrumpft auf wenige Stunden, hinzu kommt eine deutlich gestiegene Datenqualität und die universelle Nutzbarkeit der erhobenen Angaben aus der Besichtigung an Board.

Mittlerweile ist die 1. voll funktionsfähige Version der NautilusLog-App veröffentlicht - einschließlich MRV-Emissionstracking und IHM-Schadstoffreporting. Ab Anfang kommenden Jahres ist auch die Erweiterung um den internationalen DCS-Standard geplant. Heute ist NautilusLog noch auf das Tracking und Reporting einzelner Aufgabe beschränkt. dazu kommen Rollen und Berechtigungen für Management, Crews und Dienstleister. Zudem ist eine einfache Analyse inkl.  Benchmarking möglich - z. B. zwischen Schiffen der Flotte. Damit das System keine Falle wird, basiert NautilusLog auf offenen Standards und ist modular erweiterbar. So können Services anderer Dienstleister oder künftige Berichtspflichten eingebunden werden. 

InnoRampUp-Unterstützung und internationales Förderprogramm

Die Mühen der vergangenen 1,5 Jahre haben sich schon gelohnt: Im Rahmen des IFB-Startupprogramms "InnoRampUp" erhielt NautilusLog im März 147.000,- € für die weitere Entwicklung und Markterschließung. Dazu kommen noch einmal 25.000,- € für die Entwicklung der Datenschnittstelle von der Wirtschaftsbehörde BWVI. Schließlich hat das Team um Otto Klemke die Zusage zur Teilnahme an einem internationalen Forschungsprogramm zu den Themen "Smart Ship", "Smart Port" und IoT, verbunden mit 170.000,- € Förderung. Damit geht das maritime Startup seinen Weg.


Mit bis zu 10 Logbücher bestückt. Container-Frachter im Hafen.
Foto: HHM / Hasenpusch
Mittlerweile fährt das digitale Logbuch im Dauertest auf einem Frachter mit 6.000 Containern und mit bis zu 15 Knoten über die Meere. Die Hamburger Reederei hinter dem Containershiff sammelt gemeinsam mit NautilusLog wertvolle Erfahrungen für ihre rd. 80 Schiffe auf den Ozeanen. Für das B2B-Startup ist die Zusammenarbeit der Einstieg in die Welt der Handelsschifffahrt, nicht zuletzt, um die Möglichkeiten für künftige Anwendungen auszutesten. Neben dem Live-Test integriert NautilusLog seine technischen Fähigkeiten in die Anwendungen externer Dienstleister.

Digitale Zustandsdokumentation, Hafenboote & DIN-Standards

In Zusammenarbeit mit einem Hamburger Ingenieurbüro und einem Reeder mit über 150 Schiffen ist eine mobile Zustandsdokumentation in Planung. Außerdem fährt das digitale Logbuch seit April d. J. im Hamburger Hafen mit, um künftig auf Hafenbooten und in der Binnenschifffahrt zum Einsatz zu kommen. Die jungen Hamburger sorgen auch über die Stadtgrenzen hinaus für Impulse in der Schifffahrt. NautilusLog ist Mitglied im Deutsches Institut für Normung (DIN). Das Team arbeitet z. B.in einer Arbeitsgruppe an den Standards für digitale Logbücher mit.

Und das ist erst der Anfang: Gespräche mit Reedern über den Einsatz der App für verschiedene Szenarien sind im Gange. Dazu kommt der Austausch mit internationalen Klassifizierungsgesellschaften aus dem Ausland. Doch zunächst steht Otto Klemke in der kommenden Woche in Harburg auf der Bühne, um als eines der innovativsten Startups an Alster und Elbe einen weiteren wertvollen Preis mitnehmen zu können - auf dem Weg zur digitalen Schifffahrt. Wir drücken alle Daumen!

 Hamburg Digital Background: 

NautilusLog-App:
www.nautiluslog.com/de/index.html

PitchBlue von VDR & Partnern:
https://www.pitchblue.hamburg/

Digital Hub Logistics Hamburg:
www.digitalhublogistics.hamburg

HANSESERVICE: Alle Kontakte in den Hamburger Hafen:
http://hh.hansevalley.de/2017/03/hanseservice-hamburg-hafen.html

Samstag, 6. Januar 2018

HANSESERVICE: Digitalunternehmer treffen Bitcoins auf der Freiheits Business Konferenz '18.


HAMBURG DIGITAL SERVICE

Vom Anzug in die Badeshorts: Die "FBK" machts möglich.
Grafik: Markus Gabor
In einer Woche ist es soweit. Dann öffnet das Mindspace am Rödingsmarkt zum 4. mal seine Türen für die "Freiheits Business Konferenz". Die Hamburger Eventreihe beschäfttigt sich zum Jahresbeginn u. a. mit dem Trendthema Kryptowährungen. Auf die Besucher der "FBK4" warten gleich 3 renommierte Kryptowährungs-Experten im Talk und beim Netzwerken. Ein Hamburg Digital Service:

Begeistert für Unabhängigkeit im Berufsleben: Markus Gabor
Foto: FBK/Christoph Lenart Wagener
"Ich habe immer wieder Menschen getroffen, die unglücklich oder unerfüllt in ihrem Job waren. Dabei hatten sie Träume, haben sich aber nicht getraut, diese anzugehen oder wussten auch nicht, wie sie es umsetzen sollen." Mit diesen klaren Worten bringt der Ex-Banker und gelernte Wirtschaftswissenschaftler Markus Gabor das wohl wichtigste Argument für Unabhängigkeit im Berufsleben auf den Punkt. Der gebürtige Pole und heutige Unternehmer nahm sich von 2006 bis 2007 ein Jahr Auszeit für die "School of Life", suchte nach seinen Antworten in Australien, Neuseeland und Südostasien.

Die "FBK" - Treffpunkt für Hamburgs "Generation Y"
Foto: FBK/Christoph Lenart Wagener
Für Inspiration im eigenen Berufsleben

"Das Wichtigste aber, was vielen meiner Meinung nach gefehlt hat, war eine Art Inspiration oder zündender Funke und die Umgebung mit Gleichgesinnten. Daher wollte ich Abhilfe mit der "Freiheits Business Konferenz" schaffen, um diesen Menschen die Starthilfe zu geben, aber auch einen Treffpunkt für "gestandene" Unternehmer zu ermöglichen, die ihren eigenen Job kreiert haben mit dem sie sich glücklich und relativ frei fühlen". Mutige Worte eines 35-Jährigen, die an Alster und Elbe offenbar Gehör finden.

150 Teilnehmer werden am Samstag in einer Woche im Coworking-Space Mindspace am Rödingsmarkt zum 4. Durchlauf der "Freiheits Business Konferenz" erwartet. "Digitale Unternehmer" stehen im Mittelpunkt der Vorträge, Diskussionen und des Networkings. Es ist eine Plattform für die "Generation Y", für 25 bis 35-Jährige, die u. a. in digitalen Berufen, Branchen oder Firmen arbeiten. Und die Lust haben,  ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen - unabhängig von traditionellen Rahmenbedingungen im Arbeitsleben.

Aktuelle Themen und internationale Speaker

Zu den diesjährigen Schwerpunkten der "FBK4" gehören die Themen Smarte Unternehmenskonzepte, Persönliche Weiterentwicklung und - erstmals - Kryptowährungen. Zu den Highlights im Speaker-Lineup zählen

Autor von "Smart Business Concepts" und "Solopreneur"
Online-Marketer & Host des Podcasts "Stay Hungry Stay Foolish" 
Kryptowährungsexperte und Macher von "Grosse Freiheit TV"

Die Mischung machts: Speaker zu relevanten Top-Themen
Foto: FBK/Christoph Lenart Wagener
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Thema Kryptowährungen. 'Kann ich mit Bitcoin reich werden?' titelt Deutschlands größte Computerzeitschrift in dieser Woche. Der Höhenflug der Kryptowährung seit Frühjahr 2017 hat bereits die ersten Millionäre geschaffen. Kurz vor Weihnachten war der Bitcoin mit 12.376,- € denn auch auf neuem Rekordstand. Mit Jens Böckenberg, Dominik Porsche und Leon Siegmund sind 3 ausgewiesene Kryptowährungsspezialisten Redner auf der "FBK4". 

"Weil ich hier etwas bewegen möchte."

Mehr als 800 Fans hat die "Freiheits Business Community" auf Facebook bereits. Seit Juni 2016 gab es 3 erfolgreiche Events mit jeweils 120-180 Teilnehmern im Mindspace, das als eine der ersten Adressen in Alster und Elbe genau die Zielgruppe junger Freelancer und Unternehmer adressiert. Bis auf Weiteres plant Veranstalter Markus Gabor die Konferenz im persönlichen Rahmen weiterzumachen. Warum der Wahl-Barmbeker nicht nach Berlin geht und die ganze große Show veranstaltet? "Weil Hamburg meine Stadt ist und ich hier etwas bewegen möchte."

"Freiheits Business Konferenz - FBK4"
Samstag, 13. Januar '18, 10.00-21.00 Uhr
Mindspace Hamburg, 1. OG
Rödingsmarkt 9, 20459 Hamburg

Leser von HANSEVALLEY bekommen mit dem Rabattcode "FBK30" einen Nachlass von satten 30% auf alle Tickets, also auch auf die Early Bird-Tickets - solange der Vorrat reicht. 


Das Hamburg Digital Magazin berichtet in den Hamburg Digital Nachrichten HANSENEWS am Samstag live vor Ort.

 Hamburg Digital Service: 

Freiheits Business Konferenz FBK4:
Speaker, Themen und Übersicht

Tickets für den 13. Januar 2018:
Freiheits Business Konferenz@ticket.io

Rückblick YouTube-Video FBK3:
Freiheits Business Konferenz 28./29.07.17

FreiheitsBusiness Community:
www.facebook.com/freiheitsbusiness

 Hamburg Digital Background: 

Digitale Nomaden Podcast DNP75:
Markus Gabor: "Auf zum Freiheitsbusiness"

Markus Gabor FBK1-FBK4:
Freiheits Business Podcasts: "Im Bett mit ..."

Donnerstag, 2. März 2017

HANSESTARTUPS: "Next" Chance für "Heute in Hamburg".

*Update*

Es war eine Rettung in letzter Minute. Eigentlich wäre am Dienstag endgültig Schluss gewesen. Trotz 160.000 Facebook-Fans und 3.500 Twitter-Followern konnten die sympathischen Gründer des Hamburger Freizeit-Portals "Heute in Hamburg" (HiH) in den letzten gut 20 Monaten nicht die notwendige finanzielle Grundlage schaffen, um zu überleben. Sie drohten nach dem Ende ihres ersten Projektes "SessionLine" zum zweiten Mal aufgeben zu müssen. Doch es geht weiter:

Am 25. Januar verkündeten die Macher auf ihren Kanälen den Exodus. Unser Partnermedium Deutsche Startups berichtete ausführlich. Der Cash-Flow reichte nicht, um das 10-köpfige Team mit seinen Lifestyle-Seiten für Hamburg und Köln zu unterhalten. Finanzielle Reserven zur Überbrückung konnte das Startup nicht zurücklegen. Die Sympathiebekundungen der Hamburger Fanbase waren überwältigend. Nutzer boten an, für ihre Lieblingsseite zu zahlen. Doch die Rettung kam aus einer ganz anderen Richtung.

Die Hamburger Sparkasse bekam die Welle der Sympathie hautnah mit. Kurzerhand traf sich "Chefdigitalisierer" Tobias Lücke mit dem Gründerteam. Was ein 1-stündiges Ausloten möglicher Lösungen sein sollte, wurde ein 3-stündiges Brainstorming, wie "Heute in Hamburg" der Haspa auf ihrem Weg zu jungen Nutzern und Kunden im Netz helfen kann. Die jungen Unternehmer Jan Becker und Patrick Hencke bekamen spontan ein überwältigendes Angebot:


Haspa und HiH bei der Vorstellung der Partnerschaft.
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup
Am Mittwoch-Abend wurde es im Braugasthaus "Altes Mädchen" vor der Hamburger Presse verkündet: Das Innovationslab Haspa Next GmbH übernimmt die Betreibergesellschaft SessionLine UG. Die "Heute in Hamburg"-Jungs werden Mitarbeiter des Digitalprogramms der größten deutschen Sparkasse. Gemeinsam mit Tobias Lücke als verantwortlichem Manager für die Digitalaktivitäten sowie Programmmanager Markus Wienen helfen die Startupper der ältesten deutschen Sparkasse bei ihren Digitalisierungsplänen. 

Bereits im Sommer wird es von "Haspa Next" eine Freizeit-App für 18-30-jährige User in Hamburg geben. Das gut 10-köpfige Team soll Lifestyleangebote und personalisierte Services für die nächste Generation Hamburger Sparkassenkunden bauen. Dabei stehen "Non-Banking"-Themen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die "coole Freizeit" von "Heute in Hamburg" ergänzt die eigenen Planungen und gibt dem bislang unter dem Radar fliegenden und im Mindspace Hamburg mit der Digital-Szene vernetzten Haspa-Inkubator mehr Drive. 

Die Anfang Januar gegründete Haspa Next GmbH arbeitet weitgehend unabhängig von der Hamburger Banken-Gruppe. Das Innovationsprogramm kann mit Projekten, wie "About You" der Otto Group verglichen werden. Der interne Inkubator greift auf Ressourcen der Haspa-Gruppe zurück, entwickelt jedoch fernab von möglichen Bedenkenträgern am Adolphsplatz eigene Produkte, die sich im Markt bewähren müssen. Hier folgt "Haspa-Next" dem Prinzip des Company Builders "Liquid Labs" von Otto Group Digital Solutions in Hamburg.

Neben dem internen Inkubator "Haspa Next" zum Adressieren junger Nutzer als künftige Kunden, wird die Hamburger Sparkasse zusammen mit der HSH Nordbank einen externen Accelerator für die Unterstützung von Tech-Startups mit Branchenfokus auf den Handel aufbauen. Der "Next Commerce Accelerator" (NCA) wird nach dem Vorbild des "Next Media Accelerators" der dpa und 9 weiterer Medien-Investoren entwickelt. Bei dem Startup-Programm erhalten Tech-Gründer bis zu 50.000,- € Funding und Zugang zum 5.000 Handelskunden umfassenden Portfolio von Haspa und HSH Nordbank. 


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Dienstag, 14. Februar 2017

HANSESTARTUPS: Erste Media Office Hour im Mindspace




"Meet the Media: Pitch your Story!" Das Leitmotto der Open Office Hour des Hamburg Digital Magazins HANSEVALLEY bringt auf den Punkt, was zählt: spannende Geschichten über mutige Gründer, visionäre Ideen, motivierte Teams, spannende Tech-Produkte und künftige Märkte. 

Das Ergebnis: faszinierende Stories, die exzellente Mitarbeiter anziehen und neue Investoren bringen. Die entscheidenden PR-Ziele Hamburger Tech-Startups unterstützt HANSEVALLEY als Hamburger Magazin für qualifizierte Startupthemen ab sofort mit einer effektiven Idee.

Gleiche Chancen für jedes Hamburger Startup


Fragen und Antworten für eine spannende Geschichte.
Foto: Stefan Kny
Am 2. März '17 startet HANSEVALLEY zusammen mit dem MINDSPACE Hamburg eine offene Sprechstunde für Gründer, Macher und Marketer, ihr Tech-Startup und ihre Story der Redaktion von HANSEVALLEY ohne PR-Agentur oder PR-Berater direkt vorzustellen.

Kein Food, keine Friends, keine Family.

Die Open Office Hour funktioniert wie ein Interview: die besten Ideen, Konzepte, Produkte und Tech-Startups haben die Chance auf eine eigene Geschichte im Hamburg Digital Magazin - ohne Pitch-Contest und ohne Slide-Deck. Jedes Tech-Startup hat die gleichen Chancen: Bevorzugung von "Lieblingen" ausgeschlossen.

Bundesweit spannende Geschichten werden an die Chefredaktion des HANSEVALLEY-Partnermediums Deutsche Startups empfohlen. So haben besonders interessante Tech-Startups die Chance, deutschlandweit bekannt zu werden, ohne Pressemitteilungen verschicken zu müssen. Eine Garantie zur Veröffentlichung gibt es allerdings nicht, denn Journalismus ist unabhängig. 

Fundierte Praxistipps statt "Bullshitbingo"


Für Startupper, Marketer, Investoren und Agenturen offen.
Foto: Thomas Keup
Mit seinem Trackrecord aus mehr als 6 Jahren professionellem Startupsupport in Firmenstrategie, Produktplatzierung, Kundenansprache, Kommunikation und Kooperationen in Barcelona, Berlin und Hamburg gibt Chefredakteur Thomas Keup interessierten Tech-Startups zudem fundierte Empfehlungen ohne Beraterblasen. Dazu bekommen Tech-Startups Praxistipps, wie Sie Ihre PR für Startup-, Tech-, Branchen- und Wirtschaftsmedien schnell, günstig und effektiv aufsetzen können.

Die Office Hour mit Berliner Concept Proof

Die Open Office Hour wurde im Juli 2016 von Deutsche Startups und GRÜNDERMETRO im MINDSPACE Berlin am Gendarmenmarkt aus der Taufe gehoben und ist ab März 2017 die erste Media Consultation Hour für Tech-Startups, VCs und Partner in Hamburg - organisiert von HANSEVALLEY mit Partnern. 

Auftakt: 2. März '17 vor dem StartupSlam


MINDSPACE Hamburg: Perfekter Rahmen für neue Stories.
Foto: Mindspace Hamburg
Die Open Office Hour des Hamburg Digital Magazins HANSEVALLEY mit Unterstützung des MINDSPACE Hamburg öffnet am Donnerstag, den 2. März '17 von 15.00 bis 17.00 Uhr erstmals ihre Pforten. Interessierte Gründer, PR-Mitarbeiter und Investoren können sich formlos zur Open Office Hour anmelden. 

Weitere Informationen und Anmeldung unter 0171 - 4 18 00 84 sowie per E-Mail unter officehour@hansevalley.de. Es können max. 5 Tech-Startups am 2.3.17 präsentieren, daher gilt "First come, first serve". Erste Plätze sind bereits vergeben. Alle Informationen zu den Events von HANSEVALLEY gibt es hier.


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Donnerstag, 24. November 2016

HANSEBUSINESS: Coworking in Hamburg - Moin, Moin, Mindspace!

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Heute Abend steigt am Rödingsmarkt die große "Moin Moin Hamburg"-Party des Coworking-Anbieters Mindspace. 18 namhafte Supporter, darunter Absolute Software, das Wirtschaftsmagazin Capital und die Zukunftsschmiede Trend One, unterstützen das Get-together. 9 VR-Firmen, wie das Mindspace-Mitglied Noys, zeigen den Gästen in einem VR-Showroom 30 Exponate rund um die kommende Medientechnologie.

Bereits am Nachmittag treffen Hamburgs Medienvertreter zum Gespräch mit Mindspace-CEO und Co-Founder Dan Zakai zusammen. Mit dabei auch Hamburgs Mindspace-Macher Moritz von Kummer und Hamburg@Work-Vorstandschef Uwe-Jens Neumann. Wir haben Dan Zakai für Euch vorab befragt und freuen uns, Euch anlässlich von "Moin, Moin Hamburg" spannende Insides eines erfolgreichen Gründers und Unternehmers zu präsentieren.


Mindspace-CEO und Co-Founder Dan Zakai.
Foto: Mindspace
HANSEVALLEY: In Hamburg gibt es etablierte Standorte für Solopreneure und junge Firmen mit flexiblem Bedarf, wie das Betahaus oder den Lilienhof. Was macht das Mindspace Hamburg einzigartig? Warum sollten wir als Hamburg Digital Magazin bei Euch einziehen?

Dan Zakai: Wettbewerb ist immer gut. In Deutschland gibt es eine große Nachfrage nach verschiedenen Coworking-Anbietern und Konzepten. Unser Ziel war und ist es, etwas zu schaffen, das über den alltäglichen Coworking-Space hinausgeht und sich von den oben genannten Anbietern unterscheidet. Wir bieten ein Boutique-Produkt, das dem Hamburger Coworking-Markt etwas Neues bringt. Mit unseren vier Etagen an Büros, Suiten, Open Spaces und Hotdesks bieten wir unzählige Büro-Optionen unterschiedlichster Größe. 

Aufgrund unserer Größe haben wir die Möglichkeit, Unternehmern die Möglichkeit zu geben, ihr Geschäft jederzeit zu erweitern und ihre Teams je nach Bedarf zu vergrößern. Coworking wird oft noch als Konzept für Start-ups und Freelancer gesehen, aber mit Mindspace wollen wir den Hamburgern zeigen, dass es noch mehr innovative Möglichkeiten gibt, zu arbeiten. Zum Beispiel sitzen bei Mindspace etablierte Unternehmen, wie eine Bank - direkt neben Start-ups. 
"Für HANSEVALLEY der ideale Ort, sich inspirieren zu lassen."
Um eine kreative Arbeitsatmosphäre zu bieten, achten wir auf jedes Detail - vom Design, über die exklusiven Standorte bis hin zu allen enthaltenen Extras. Unsere Mitgliedschaften beinhalten unzählige Möglichkeiten, sich bei hausinternen Events weiterzubilden und von den besten und erfolgreichsten Führungskräften des Ökosystems zu lernen. Des Weiteren haben wir Kooperationen mit vielen attraktiven Unternehmen, u.a. mit Services wie AWS, Microsoft, Hotelketten, Restaurants und vielen mehr.
Die zentrale Lobby des MINDSPACE Hamburg im 1. Stock
Foto: Mindspace
Für HANSEVALLEY und alle unsere Mitglieder ist MINDSPACE der perfekte Ort, um sich inspirieren zu lassen und neue Netzwerke und Kooperationen zu schaffen. Es gibt einen ständigen und agilen Austausch in unserer Community. Als neues Mindspace-Mitglied ist man direkt Teil der lokalen Szene. Obendrein müssen man sich um nichts kümmern. Alles was unsere Mitglieder zum Arbeiten brauchen, ist ein Laptop.  
Wir haben in Berlin mit unserem Magazin GRÜNDERMETRO mit dem Mindspace zusammengearbeitet und entdeckten eine Besonderheit, die gerade für Hamburg interessant ist: Was unterscheidet Euch kulturell von anderen großen Anbietern?
Jeder Mindspace hat sein eigenes lokales Team von Community-Managern, die unsere Mitglieder unterstützen. Sie kümmern sich um alles und unsere Mitglieder haben immer jemanden, an den Sie sich wenden können - egal, welche Art von Anfrage Sie haben. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf Community-Building. Wir bieten unseren Mitgliedern unter anderem die Möglichkeit  Veranstaltungen zu leiten oder 1:1-Sessions anzubieten. 
Wir sind offen für die Ideen unserer Mitglieder und erstellen jeden Monat einen Kalender für alle unsere Standorte. Darüber hinaus bieten wir qualitativ hochwertige Veranstaltungen, um unseren Mitgliedern einen Mehrwert zu bieten und Ihnen zu helfen, in Ihrem Geschäft erfolgreich zu sein. Zudem haben wir wöchentlich eine Happy Hour, eine Tradition, die wir immer bewahren werden. Neben Spaß ist es vor allem eine Chance für unsere Mitglieder, sich untereinander kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. 
"Wir mussten als lokale Marke akzeptiert und angesehen werden."
Als wir in Hamburg anfingen, merkten wir schnell, dass sich der Markt von Tel Aviv und Berlin unterscheidet. Die Coworking-Szene war nicht so weit entwickelt, wie in Berlin. Um erfolgreich zu sein, mussten wir von den Hamburgern als lokale Marke akzeptiert und angesehen werden. Gleichzeitig mussten wir den Markt genau kennenlernen und die Unternehmen davon überzeugen, welche Vorteile ein Coworking-Space wie Mindspace bietet. 
Wir freuen uns, dass wir die Ergebnisse der letzten Monate in unserer wachsenden, vielfältigen Community bei Mindspace sehen können. Darüber hinaus haben wir es geschafft, uns nicht nur als Coworking-Space, sondern auch als Hotspot für Start-up-Events zu etablieren. TV-Shows wie "Die Höhle der Löwen" war unter anderem bei uns zu Gast und ein echtes Highlight.
Ein kritischer Blick auf Coworkings mit vor allem jungen Startuppern: Für welche Kategorie von Unternehmen lohnt sich ein Bürostandort im Mindspace eher weniger? Welche Kulturen schließen sich aus Deiner Sicht womöglich sogar eher aus?
Unsere Philosophie ist, offen für alle Arten von Unternehmen zu sein und eine vielfältige Community aufzubauen. Bevor wir einen Vertrag abschließen, haben wir jedoch immer persönliche Gespräche mit Interessenten, um sie kennenzulernen und um einen Eindruck davon zu bekommen, ob sie offen für unser Konzept sind und ein aktives Mitglied in unserem Netzwerk sein wollen.
Ihr habt an Eurem Heimatstandort Tel Aviv zwei Coworking-Spaces aufgebaut und neben Hamburg auch in Berlin einen erfolgreichen Standort in Deutschland. Was sind die größten Herausforderungen beim Aufbau von Bürokomplexen mit tausenden Quadratmetern?
Die Herausforderung besteht darin, den richtigen Standort zu finden. Die Suche nach dem richtigen Platz ist mit viel Zeit und Aufwand verbunden, da wir bei der Auswahl unserer Standorte mehrere Faktoren berücksichtigen: trendige und zentrale Location, die Art des Gebäudes und verschiedene technische Parameter.
Du hast im Interview mit einer Berliner Startupzeitung große Pläne für Deutschland angekündigt. Journalistische Nachfrage: In welchen Städten kann die deutsche Startupszene in den kommenden Jahren mit eigenen Mindspaces rechnen? Konkret!
Unsere Vision ist es, einer der weltweit führenden Anbieter im Coworking-Markt zu werden. Berlin und Hamburg sind nur der Anfang unserer globalen Expansion. Weitere Coworking-Räume sind in Deutschland und darüber hinaus geplant und werden in Kürze bekannt gegeben – aber erst wenn Verträge unterzeichnet wurden.
In Euren Coworkings sind viele Startups zu Hause, die am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Welchen Rat gibst Du Gründern mit auf den Weg, wirklich erfolgreich zu sein: Eher "Kill your darling" oder "Folge Deiner Leidenschaft"? Und warum?
Definitiv "Folge Deiner Leidenschaft".  Gründer müssen mit Leidenschaft für ihr Unternehmen brennen, um erfolgreich zu sein. Sie brauchen diese Leidenschaft, um Energie zu schöpfen. Sobald man ein Ziel vor Augen hat und an etwas Eigenem arbeitet, wird man merken, wie effizient und intensiv man für eine Idee arbeiten kann.
Zu guter Letzt: Eure Community-Manager betreuen die Startups täglich vor Ort. Aus dem Nähkästchen geplaudert: Was sind die kommenden Megatrends im Startup-Universum? In Hamburg haben wir mehrfach das Thema Food gehört?
Absolut. Food ist ein großes Thema in der Start-up-Szene. Vor allem Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf gesunden, natürlichen und biologischen Produkten erfahren ein großes Interesse und eine hohe Nachfrage. Sie bekommen eine Menge Aufmerksamkeit. Darüber hinaus ist Virtual Reality ein sehr präsentes Thema, das viele Branchen und Industrien beeinflussen und verändern wird.

Vielen Dank für die offenen Antworten!

Das Interview führte Thomas Keup.


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________

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