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Donnerstag, 6. August 2020

HANSESERVICE: Die Corona-Krise als Katalysator für den E-Commerce-Wandel

Ein Hanse Digital Service von
- Gastautor Marvin de Vries -

Die Corona-Krise hat den Vormarsch des E-Commerce beschleunigt.
Foto: Mark König, Unsplash 

Bis zu 40% Umsatzeinbruch des Einzelhandels in der Hamburger Innenstadt. Krisensitzungen der Top-Manager beim Shoppingcenter-Betreiber ECE in Poppenbüttel. Die Krise hat Hamburgs Wirtschaft voll erwischt. Was können kleine und mittlere Unternehmer jetzt tun? Wie können Sie Ihr Geschäft ins Internet verlegen? Unser Autor ist Hamburger Unternehmer, Inhaber einer E-Commerce-Agentur und teilt sein Wissen, wie man mit E-Commerce Schritt für Schritt aus der Krise kommen kann. Ein Hanse Digital Gastbeitrag von Marvin de Vries:

Das bisherige Jahr ist durch COVID-19 eines der schwierigsten Jahre für kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch für große Unternehmen. Die wirtschaftliche Nachfrage ging in sehr vielen Branchen enorm zurück. Im Speziellen ist der Einzelhandel sowie die Gastronomie stark betroffen und auch Kundenaufträge insbesondere im Dienstleistungsbereich sind um rund 90% eingebrochen.


Eine Wirtschaftskrise die sehr kurzfristig, auch durch Entscheidungen der Politik, eingetreten worden ist. Für den Großteil aller Unternehmen hieß es in einem ersten Schritt die Situation zu bewerten, erste Maßnahmen einzuleiten (z. B. Anträge auf Kurzarbeit und Kostenreduktionen). Wer schnell auf die veränderten Rahmenbedingungen reagierte, hat nicht nur seine Verluste reduziert sondern auch die Zeit gehabt kurz- und mittelfristige Maßnahmen zu treffen, um die wirtschaftliche Stabilität zu erhalten oder wieder herzustellen.

Ein sinnvoller 5-Punkte Plan, wie er von vielen Unternehmen in den vergangenen Wochen und Monaten durchgeführt worden ist:

1. Wirtschaftliche kritische Situation verstehen und offen analysieren
2. Business Continuity über Home Office und digitale Tools umsetzen
3. Ausgaben auf wirtschaftliche Ziele hin überprüfen und anpassen
4. Personalkapazitäten anpassen und u. a. über Kurzarbeit reduzieren
5. Status Quo definieren und nächste Schritte und Ziele festlegen


In den ersten zwei Wochen zu Beginn der Coronakrise haben wir den Markt genau beobachtet und live miterlebt, wie es einen regelrechten Ansturm auf digitale Lösung gegeben hat. Wie nie zuvor haben Unternehmen, insbesondere die ganze Gastronomie sowie der Einzelhandel feststellen müssen, wie elementar eine digitale Strategie und eine breite Aufstellung vom Business ist. Der stationäre Handel erlebte bereits in den letzten Jahren einen langsamen, aber stetigen Rückgang. 

Das sprunghafte Umdenken von Einzelhandel zum E-Commerce

Die Corona-Pandemie und die daraus resultierende vorübergehende Schließung von Läden, Restaurants, Bars sowie weiteren Betrieben war nicht der Auslöser für den Wandel zum E-Commerce, beschleunigte diesen aber enorm. Vielen Händlern und Betreibern war vor dem Beginn der Krise das Potenzial von digitalen Geschäftsmodellen und Plattformen nicht bewusst. Durch die Stilllegung des Einzelhandels erfolgte sprunghaft ein Umdenken in Richtung Digitalisierung, was den E-Commerce immens katalysierte. 

Für kleine Händler wurden provisorisch regionale Verkaufsplattformen aufgebaut oder Hilfe von größeren Unternehmen wie Ebay bereitgestellt. Die Plattformen kristallisierten sich zu einer schnellen und effektiven Lösung heraus, welche von den Konsumenten in die Krise akzeptiert wurden. Die Kunden haben in den vergangenen Monaten vermehrt die bequemen Vorteile des Online-Handels kennen und schätzen gelernt. 


Die Corona-Krise hat den Online-Handel beschleunigt.
Grafik: Adence

Digitale Geschäftsmodelle sind die Zukunft des Handels

Der E-Commerce punktet damit, im Vergleich zum stationären Handel Zeit und Aufwand einzusparen und der Möglichkeit, sich die Ware direkt nach Hause liefern zu lassen. Auch wenn wieder Normalität einkehrt, werden Verbraucher weiterhin stark darauf achten, was sie kaufen und vor allem, wo sie ihre benötigten Produkte erwerben. Das digitale Geschäftsmodell wird die Zukunft des Handels sein und ist bereits jetzt obligatorisch für Verkäufer. 

Vor allem kleine Händler sollten neben einem kurzfristigen Fahrplan, um den Bestand des Unternehmens abzusichern, ihren Fokus jetzt auf stabile Digitallösungen setzen. Händler sollten die Chance wahrnehmen mit dem Aufbau einer eigenen Website bzw. Webshop langfristig am Markt zu bestehen und nachhaltig einen Erfolg zu erzielen. 

Auch die Wirkung eines professionellen Online-Marketings, unter anderem die Rolle von Social-Media-Marketing, gewinnt immer mehr an Bedeutung und darf heutzutage nicht unterschätzt werden. Zum einen, um Kunden für sich zu gewinnen und zum anderen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.

Ich empfehle diese 8 Schritte für ein nachhaltige und strategische Aufstellung:

1. Mittel- und langfristige Entwicklung einer digitalen Strategie
2. Sortierung der Maßnahmen nach Priorität und Umsetzungszeit
3. Definition von messbaren Zielen nach Aufgaben und Zeiten (KPIs)
4. Fokussierte Entwicklung eines praktikablen Umsetzungsplans

5. Zuweisung der Maßnahmen an verantwortliche Mitarbeiter/innen
6. Verbindlicher Projektstart mit realistischen Meilensteinen
7. Regelmäßiges Tracking des Fortschritts und Optimierung
8. Checkpoints zur Evaluation des Return on Investment (ROI)


Mit dem 8-stufigen High-Level Plan haben Unternehmen die Möglichkeit, sich digital neu aufzustellen und zielgerichtet zu arbeiten. Wer bei der Planung und Umsetzung Hilfe benötigt, dem empfehle ich eine Agentur mit ins Boot zu holen, die Sie mindestens bei den Anfängen Ihrer digitalen Strategie unterstützt und Ihnen die Methoden an die Hand gibt, die Sie brauchen, um Ihr Unternehmen erfolgreich
digital aufzustellen.

Über den Autor:


Der Hamburger E-Commerce-Spezialist Marvin de Vries.
Foto: privat

Marvin De Vries ist Gründer und CEO der Online-Agentur ADence und des Stadtportals "We Love Hamburg" mit fast 200.000 Fans sowie weiteren Online- und Technologie-Projekten. Die Gruppe sitzt in Hamburg-Winterhude am Leinpfad und bietet für Unternehmen und Selbständige individuelle Leistungen rund um E-Commerce und Online-Marketing an. 

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung und weitreichendem Know-how im Bereich E-Commerce ist Marvin de Vries ein ausgewiesener Experte auf seinem Gebiet. Besonders gefällt ihm das Gefühl, etwas verändern zu können und Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und seine Stadt Hamburg zu tragen. 

Für Rückfragen steht der Autor unter mail@adence.de zur Verfügung. Weitere Informationen zur Arbeit von ADence gibt es unter www.ecommerce-agentur.hamburg 

*  *  *

 Hamburg Digital Background 

HANSESTATEMENT Peter F. Schmid: Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise.

Dienstag, 21. Juli 2020

HANSESTATEMENT Peter F. Schmid: Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise.

Hanse Digital Autoren

Digitalunternehmer und Visionär: Peter F. Schmid, Visable
Foto: Visable

Seit mehr als vier Monaten befinden wir uns durch die Corona-Krise in einem weltweiten Ausnahmezustand. Zahlreiche Unternehmen und ganze Branchen bangen um ihre Existenz. Peter F. Schmid ist CEO von "Visable", dem Dach der europäischen B2B-Plattform "Europages" und des deutschen Marktführers im Bereich digitaler B2B-Marktplätze "Wer liefert was“ (WLW). Der Vorsitzende der Landesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft des Wirtschaftsrats Hamburg beobachtet die Situation von Beginn an und identifiziert sieben eindeutige Entwicklungen. Ein Gastbeitrag von Peter F. Schmid:

Das IfO-Institut prognostiziert bereits eine Insolvenzwelle für die kommenden Monate. In diesen Zeiten zeigt sich so deutlich wie noch nie, dass KMU ohne den Einsatz von digitalen Tools vor dem Aus stehen. Ich beobachte die Situation von Beginn an und identifiziere die folgenden sieben Entwicklungen:

1. Beschleunigung der Digitalisierung der KMU im Bereich Einkauf und Vertrieb

Die klassischen, bekannten und bewährten Marketing- und Vertriebstools standen mit einem Mal nicht mehr zur Verfügung. Die Absage von zahlreichen Messen sowie die Abordnung von Vertriebsmitarbeiterinnen- und Mitarbeitern ins Homeoffice brachte den Vertrieb in vielen Unternehmen kurzfristig zum Erliegen. Ohne den zeitnahen, gezielten Einsatz von digitalen Tools müssten eine Vielzahl von KMU in Europa um ihre Existenz fürchten. Zugespitzt bedeutet das: Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise. 

Besonders im Vertrieb mussten und müssen neue Wege gegangen werden, um den Einkauf ohne persönlichen Besuch zu erreichen. Ob Sales-Pitches via Videocall oder der Einsatz eines virtuellen Messestands – die Möglichkeiten sind vielfältig und die Nachfrage nach Weiterbildung groß. Mehr als 350 Interessierte informierten sich beispielsweise in unserem Webinar zu dem Umgang mit neuen digitalen Vertriebslösungen. Das war ein toller Erfolg und eine erneute Bestätigung für Visable als digitaler Partner für KMU in Europa.

2. Messe als primäres Verkaufs- und Marketing-Tool nicht mehr zeitgemäß 


Jede vierte Messe wird es nach der Krise so nicht mehr geben. Schon vor dem Einsetzen der Coronakrise gab es die Diskussion um die Zweckmäßigkeit von vielen Messen weltweit. In Zeiten der Digitalisierung ist es weder zeitgemäß noch ökologisch und ökonomisch sinnvoll, komplexe Güter wie Maschinen um die halbe Welt zu transportieren, um sie für eine oder zwei Wochen auf einer Leitmesse auszustellen. Auch der enorme Reiseaufwand von Ausstellern und Besuchern sowie der Einsatz von finanziellen sowie ökologischen Ressourcen steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Der Erhalt der Messebranche als Selbstzweck sollte für die Zeit nach Corona hinterfragt werden.

3. Besonderes Bedürfnis nach persönlichem Austausch und Wissensvermittlung 

Für viele sind die jährlichen Messebesuche auch immer Anlass zum Austausch innerhalb der eigenen Branche. Key Notes, Experten-Panels und Masterclasses dienen außerdem zum Wissenstransfer und zur Inspiration. Das Bedürfnis nach persönlichen Treffen, zwischenmenschlichem Austausch und Networking wird auch nach Corona nicht verschwunden sein – im Gegenteil. Konferenzen und Summits kommen ganz ohne den gewohnten Druck aus, möglichst viele Leads oder Abschlüsse generieren zu müssen, sie bieten einen echten Mehrwert und werden deutlich stärker nachgefragt werden.

4. Ausgaben für Online-Marketing steigen massiv 

Das durch die Absage von Messen freigewordene Marketingbudget wird von vielen Unternehmen nun für Tools wie SEA, Content Marketing und Social Media eingesetzt werden. Einer Umfrage von "iBusiness" zufolge will mehr als jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) vermehrt auf virtuelle Lösungen setzen. Die Vorteile von Online-Marketing überzeugen auch in Krisenzeiten. Reichweite und Inhalte können gezielt gesteuert werden. Die Leadgenerierung via Plattformen ist einfach und flexibel möglich.

5. Die Bedeutung von Digital Sourcing in Europa wächst

Viele Unternehmen wurden Covid19-bedingt dazu gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder waren kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten weggebrochen sind. Auch rücken lokale, nationale und Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus. Der harte Shutdown am chinesischen Markt brach bewährte Lieferketten, die in den letzten 20 Jahren mit der Zuwendung nach Asien etabliert wurden. 

Sie überzeugten einst durch Flexibilität, Vielfältigkeit und günstige Konditionen. Jedoch wurde die Möglichkeit einer erneuten weltweiten Wirtschaftskrise von den meisten schlicht ignoriert. Durch Digital Sourcing sichert der Einkauf seine Lieferketten und kann schnell und flexibel auf Veränderungen durch Krisensituationen reagieren. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die Beschaffung auf nur eine, enge Lieferantenbeziehung setzte. In eine solche Abhängigkeit wird sich besonders nach dieser Krise niemand mehr begeben wollen.

6. Noch nie waren Online-Plattformen für Europas B2B-Markt wichtiger

Ein schneller Überblick über alle verfügbaren Anbieter, Akquisitionen von neuen Kunden lokal bis weltweit, die Messbarkeit des Budgeteinsatzes und die Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr sind nur einige Vorteile, die Plattformen wie "Europages" und "WLW" bieten. "Visable" konnte in den ersten Wochen nach dem deutschlandweiten Lockdown einen signifikanten Anstieg der Zugriffszahlen verzeichnen.

Der Traffic wuchs seit Beginn der Coronakrise im Mittel um mehr als 25 Prozent auf "WLW" und um 22 Prozent auf "Europages" im Vergleich zum Vorjahr. In Spitzen lag der Zuwachs auf beiden Plattformen sogar über 50 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. Das Potenzial für den digitalen B2B-Markt ist nach wie vor enorm. Bereits vor Corona wuchs der Markt seit 2013 um durchschnittlich 13 Prozent jährlich. Prognosen zeigen, dass sich an diesem Wachstumstrend nichts ändern wird.

7. Der Einkauf nimmt die Schlüsselrolle des Unternehmens ein

Was vor der Coronakrise eher als ein Schattengewächs der Unternehmen galt, hat sich nun zu einer der wichtigsten Säulen eines Unternehmens entwickelt. Der Einkauf rückt durch den Ausfall der etablierten Lieferketten und Liefermärkte wie bspw. China in den Mittelpunkt und sichert durch schnelles Reagieren und die Nutzung von digitalen Tools das Überleben der Company. Es geht schon lange nicht mehr nur um den Einkauf von Waren. Mittlerweile ist es das Digitalisierungs-Know-how und das strategische Verhandlungsgeschick, was zum langfristigen Erfolg führt. 

Über den Autor:

Peter F. Schmid ist CEO des europäischen Plattformanbieters "Visable" mit den B2B-Marktplätzen "Europages" und "Wer liefert was". Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute in den Bereichen Marktplätze und Online-Marketing über 380 Mitarbeiter. Zusammen erreichen die Marktplätze der Hamburger Firmengruppe monatlich über 3,7 Millionen B2B- Einkäufer, die nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen suchen. Insgesamt sind über 3,6 Millionen Firmen auf beiden Plattformen registriert. Weitere Informationen unter www.visable.com.

Ein Gastbeitrag von Peter F. Schmid. Die inhaltliche Verantwortung des Autorenbeitrags liegt beim Urheber.
 
 Hanse Digital Background: 

HANSEPERSONALITY Peter Schmid: Ein Leuchtturm für die Digitalwirtschaft in Hamburg.

Dienstag, 7. Mai 2019

HANSEMEDIA: "Philipp" - Tim Mälzer diskutiert analoges Magazin für Digitales in Hamburg.

HAMBURG DIGITAL REPORT


Foto: Twitter @OMRockstars

"Wie selbstverliebt muss man eigentlich sein, um ein eigenes Magazin mit der eigenen Fresse drauf mit dem eigenen Namen zu publizieren?" 

Star-Koch Tim Mälzer fragt auf der OMR Hamburg '19 Philipp Westermeyer. Wir wollten es eigentlich hanseatisch nicht so direkt ausdrücken ... Prost, Tim!


*  *  *


 Hamburg Digital Background: 

HANSESTATEMENT: Der kleine "Philipp" - die neue "Barbara" für Hamburg.
hansevalley.de/2019/01/hansestatement-maskottchen-philipp.html


Donnerstag, 14. Februar 2019

HANSESTARTUPS: Hackers&Founders@work - der Startup-Treffpunkt für Erwachsene.

HAMBURG STARTUP REPORT


Yarviss - eine 360 Grad-VR-Markenwelt zum Kennenlernen.
Foto: HANSEVALLEY

Es war eine kleine Premiere: Die regelmäßige Eventreihe Hackers&Founders@work des größten norddeutschen Wirtschaftsvereins Hamburg@work feierte am Mittwoch-Abend im 20Scoops-Campus in den Zeisehallen ihren Relaunch. Mit spannenden Gästen zur Zukunft des E-Commerce und einem entspannten Networking hat Hamburg einen neuen Startup-Treffpunkt - allerdings eher für Erwachsene. Ein Hamburg Startup Report:

Gut 2/3 der angemeldeten rd. 60 Teilnehmer von Hackers&Founders@work sind Mitglieder des Digitalclusters Hamburg@work, bestätigt Gastgeberin Jessica Berg im schicken 20Scoops-Campus an diesem spannenden Mittwoch-Abend in Ottensen. Es sind vor allem Informatiker und Ingenieure, Digitalisierungsexperten, Unternehmensberater und natürlich E-Commerce-Spezialisten, die gespannt sind auf die Zukunft des Digital Commerce, die das junge Hamburger Tech-Startup Yarviss mit "Story Shopping" verspricht. Es ist eines der aktuellen finanzierten und unterstützten Jungunternehmen des Hamburger VC's 20Scoops.

Top-Thema des ersten Durchlaufs bei Hackers&Founders@work mit wechselnden lokalen Gastgebern und Medienpartner HANSEVALLEY ist ein neues, virtuelles Einkaufserlebnis mit VR-Brille oder auf dem Smartphone. Yarviss-Gründer Mert Cakar verspricht mit seinem virtuellen 360-Grad-Raum ein besonders emotionales Einkaufserlebnis für Markenhersteller. Das zurecht fokussierte Problem im E-Commerce: Alle Online-Shops sehen beinahe gleich aus, also kaufen die Kunden über den Preis - und große Händler wie Amazon oder Zalando stehlen Markenartikeln die Show und binden Konsumenten an ihre Portale.

Alle Online-Shops sind gleich - so Yarviss-Gründer Mert Cakar.
Foto: HANSEVALLEY

Eine aktuelle Studie des Hamburger Brand Science Instituts bestätigt: 70% aller Onlinekampagnen von Markenartiklern verfehlen ihr Ziel. Der Grund: identischer, austauschbarer Content über alle Kanäle. Das soll sich mit Yarviss ändern: Über das 360-Grad-Erlebnis via VR-Brille oder Mobile-App sollen Videos, Social Media Streams und der eigentliche Online-Shop auf Augenhöhe direkt nebeneinander für den Markenfan präsent sein - angelockt durch spannenden Content via Virtual Reality. Dabei soll der Content für den interaktiven Showroom von den Markenherstellern selbst kommen. Yarviss will die mediale Plattform sein.

In einer lebendigen Diskussion wurde der Softwarentwickler und Gründer Mert Cakar mit spannenden Fragen konfrontiert: Wie passt der standardisierte und über alle Kanäle identisch ausgespielte "13-Sekunden"-Werbespot in eine individuelle Markenwelt? Wie skaliert die noch in der Entwicklung befindliche Marketingplattform - im B2B mit Markenartiklern und im B2C bei potenziellen Konsumenten? Und wie können Kunden mehr als einmal bei Laune gehalten werden, um eine Markenbindung und höhere Umsätze über den 360-Grad-Raum zu erzielen. Fragen, an denen Yarviss mit seinem Investor 20Scoops in den kommenden Monaten intensiv arbeiten wird.


Volles Haus, versiertes Publikum, offene Atmosphäre.
Foto: HANSEVALLEY

Mit einem erstklassigen Networking und vielen neuen Kontakten konnte Hamburg@work mit der Premiere in den Zeisehallen einen erfolgreichen Neustart seiner Startup-Eventreihe vermelden, einem Eventformat mit erwachsenen Gästen, pointierten Fragen in einer entspannten Atmosphäre. Und damit einer aus unserer Sicht echten Bereicherung für die Hamburger Startupszene. Wir freuen uns, mit HANSEVALLEY bei Hackers&Founders@work dabei zu sein. Die ersten spannenden Digitalgeschichten haben wir am Mittwoch-Abend schon kennenlernen können. Bleibt gespannt ...

 Hamburg Digital Background: 

Brand Science Institute, BSI - Presseportal
presseportal.de/pm/58990/4166136

Hackers&Founders@work by Hamburg@work
eventbrite.de/e/hackersfounderswork-unternehmen-40-die-zukunft-des-e-commerce-registrierung-52529035760

HANSESTARTUPS - Das Hamburg Startup Magazin
hansestartups.net

Story Shopping by Yarviss
yarviss.com

20scoops Venture Capital
https://www.20scoops.com/

Freitag, 11. Januar 2019

HANSESTATEMENT: Der kleine "Philipp" - die neue "Barbara" für Hamburg.

HAMBURG DIGITAL STATEMENT
* Update *


Maskottchen müsste man sein: Philipp Westermeyer hat jetzt die Chance.
Foto: HANSEVALLEY

Jetzt ist es also passiert: Die Hamburger Online-Werbeszene bekommt ein eigenes Maskottchen: Nach dem Vorbild der großen "Barbara" wird der kleine "Philipp" in Hamburg im Mai d. J. kurzzeitig Inbegriff für digitales Gedödel aus der lokalen Reklameszene. Philipp Westermeyer soll mit breitem Ruhrpott-Grinsen auf dem Cover eines Maskottchen-Magazins pranken - so der korrekte Fachjargon der Personality-Postille für fast 10,- € Verkaufspreis - und der Halbwertzeit einer Zigarettenlänge. Was können wir vom "ersten Magazin für das digitale Hamburg" erwarten? Ein Hamburg Digital Statement:

Wenn er den Mund aufmacht, klingt dass alles andere als hanseatisch-zurückhaltend - auch wenn der nun 40-jährige Podcaster an einer Hamburger Marketinghochschule die ersten Gehversuche unternahm. Der leidenschaftliche Selbst-/Vermarkter mag es durchaus lauter und deftiger. Da kommt der Deal mit der unter Erfolgszwang stehenden Zeitungsgruppe Hamburg aka Hamburger Abendblatt genau richtig. Getrieben von Anerkennung und Bestätigung wagt sich unser Diplom-Kaufmann unter die Herausgeber - mit einem bunten Stapel totem Holz.

Zu den "Online Marketing Rockstars" Anfang Mai d. J. wird der Veranstalter des Spektakels das vom - seit 70 Jahren ewig jung-dynamischen - Abendblatt wahrscheinlich in Times New Roman auf Zeitungspapier gedruckte Lokalblättchen an den feiernden Branchennachwuchs aus Berlin, Hamburg und Köln verteilen ... und den Rest der 20.000 nicht verkauften Exemplare anschließend heimlich in einem Papiercontainer hinter der Eventhalle entsorgen. Dann fällt es nicht so auf, dass der kleine "Philipp" am Kiosk doch eher ein Nischenprodukt war und es nicht über die Elbe hinaus geschafft hat.

Aber das macht nichts: Denn Dank der Hamburger Online-Marketing-Agentur-Berater-Clique wird die Premiere mit großzügigen Anzeigen zu besonders billigen Preisen mehr oder weniger kostendeckend durch die Druckerpresse laufen. So dürfen wir uns wohl auf eine Anzeige der Stadt und einem Bruch des Neutralitätsgebots ebenso freuen, wie auf bunte Reklame von all' den Acceleratoren, Agenturen und Events, die schon heute in der Kategorie "Marketing und was sonst noch weg kann" zu Hause sind. Irgendwie müssen sich geistige Tiefflieger ja auch bemerkbar machen. Fällt aber unter der Basecap vom kleinen "Philipp" gar nicht auf...

Armes Abendblatt: Von Rollator-Riege zu Food-Bloggern

Interessant ist beim neuen Traumpaar von Onlinewerber Philipp (Westermeyer) und Blattmacher Lars (Haider) die Wahl des Hamburger Abendblatts, jetzt auf "jung-dynamisch-erfolglos" zu machen. Hat die Klientel des Abendblatts beim jährlichen Neujahrsempfang im Atlantic Hotel den Rollator an der Garderobe versteckt, versucht das Freie und Hanseatische Staatsblättchen  mit "Philipp" eine neue, jüngere Klientel zu rocken. Nicht verwunderlich, wenn man die stetig sinkende Auflage auf unter 100.000 Exemplare und die reihenweise "herauswachsenden" - sprich wegsterbenden - Abonnenten sieht.     

Und was können wir inhaltlich vom höher-schneller-weiter "Philipp" unabhängig von dem - Original-Zitat Philipp Westermeyer - "Rummel" aka OMR publizistisch erwarten? Ein Mimimi-Magazin, dass die digitalen Themen an Alster und Elbe covern will-soll-versucht. So gut, so glaubwürdig? Schauen wir auf die Friends & Family-Liste im Dunstkreis von Philipp W., sind wir bei bekannten und nicht nur beliebten Provinzpromis und anderen möchtegern-digitalen Alsterperl(ch)en angelangt, die es mit hamburgisch-bescheidenen Visionen leider nicht immer über die Norderelbe hinaus geschafft haben:


Volltreffer versenkt? Philipp Westermeyer will hoch hinaus.
Foto: HANSEVALLEY

Wir freuen uns schon auf den Altsozi im Subventionssumpf Nico L. - mit einem neuen Märchen über die Startup-VC-Abzocke. Wir freuen uns auf die Clique "Küche, Kirche, Kinder" von Sina & Sanja - mit einem Werbeblock für sich und sich. Wir freuen uns auf Otto's Chef-Pöbler Tarek Müller, der Kunden auf Facebook beleidigt (kein Scherz!). Wir freuen uns auf den Future-Innovation-21th Century-Hub "MLove" aka Container-Abstellplatz. Wir freuen uns auf Next-Konferenz-Veranstalter mit merkwürdigen Manieren. Dazu ein bisschen Google für die weite Welt und Xing für das Lokalkolorit - fertich ist der fast digitale Kaffeeklatsch.

Philipp goes Print: Von Stilikonen bis zu Hamburger Stilblüten

Wir können uns natürlich irren, und der kleine "Philipp" wandelt sich von der podcastenden Sabbelbacke zum stilsicheren Schreiberling - mit Themen und Typen seines weltberühmten Streams. Dann freuen wir uns auf die Highlights seiner audiophilen Karriere, wie die einzig ehrliche Deutsche Bank, China-Bratpfannen-Verkäufer Ralph Dümmel (man kann ja nicht nur im TV rumgammeln), Karstadt-Werbestar Silvie Meis und Karstadt-Ausplünderer Thomas Middelhof, die fast schon Digital-Company Müller Milch, Porno-Marketingexperte Daniel S. und den ein wenig digitalen Thermomix. Und natürlich Stammgast Sven Schmidt, Sven Schmidt und Sven Schmidt (wer auch immer das sein mag...).

Funke Medien bestätigt die Themen: "Hidden digital Champions" (nördlich der Elbe steckengeblieben?), "Porträts der interessantesten Online-Firmen" (ein China-Brapfannen-Verkäufer?), der "Aufstieg der Podcasts" (Sabbeln für Anfänger?) und "Finanzierungstipps für Startups". Ratet mal, wer da auftaucht... Das Branchenblatt Horizont titelt "OMR go Print". Treffer! Wieder einmal versucht die Werbebranche, sich der Publizistik zu bedienen, um mit fadenscheinigen Argumenten redaktionelle Reichweite für billige Reklame zu missbrauchen.

So wie damals, als die Werber die integrierte Kommunikation ausriefen und versuchten, die Pressearbeit einzuheimsen. Oder der Versuch, mit Storytelling und Content Marketing redaktionelle Möglichkeiten zu benutzen, um hinterlistige Schleichwerbung zu verpacken. Nun kommt die Reklameabteilung also im niedlichen Outfit eines Maskottchen-Magazins um die Ecke. Die Copycat kostet 8-10,- €. Mit den altbekannten Themen und Typen wird "Philipp" jedoch möglicherweise schnell zum Einwickelpapier auf dem Fischmarkt. Dann haben aber wenigstens die volltrunkenen Party-People vom Kiez was abzulästern.

Ein Maskottchen mehr: Wir stehen eher auf die "Barbara"

Es ist ein wichtiges Learning zu verstehen, dass der Rummel bis Wahnsinn von Online-Werbung aka Online-Marketing mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen herzlich wenig zu tun hat. Die Werbebranche ist dank Facebook und Google frühzeitig umgebrochen worden. Deshalb sind Marketingfuzzis jedoch noch lange keine glaubwürdigen Digitalisierungsexperten, wie es Berater, Agenturvertreter und Emporkömmlinge meinen behaupten zu dürfen. Genau hier liegt der Unterschied zwischen unserem kleinen "Philipp" und dem industriell geprägten Hamburg.

Bis zu 100 Seiten soll das Kompendium aus der Kategorie Klatschpresse umfassen. Der durch einen kurzzeitigen Job bei Radio Essen weltweit bekannte Spitzenjournalist will selbst (intellektuell wie auch immer anspruchsvolle) Interviews führen und Beiträge texten. Wir fiebern mit Spannung dem Spaß entgegen, die preisverdächtigen Meisterwerke der zugezogenen Edelfeder zu überfliegen. Schließlich belebt "Wettbewerb" das Geschäft. Und es war schon richtig langweilig, allein auf weiter Flur über die digital-vernetzte Zukunft der Freien und Hansestadt zu berichten... 

200 Corporate Innovatoren aka Chief Digital Officer sind in der Hamburg Digital Community NEXTHANSE zusammengeschlossen. Sie sind das Rückgrat des digitalen Hamburgs, über das wir seit fast 2,5 Jahren und in mehr als 800 Nachrichten täglich berichten. Zur Beruhigung des jetzt auch ein wenig etablierten und dann womöglich bald verblassten Philipp: Unternehmen, Geschäftsabläufe, Produktionsprozesse, Vertriebswege und Kundenkommunikation werden sich digitalisieren - mit flüchtigen Maskottchen, wie "Barbara", "Guido", "Joko" oder den kleinen "Philipp" - und ohne sie. Nur als Trost, wenn das monumentale Meisterwerk wider erwarten doch überraschend eingestampft werden sollte.

Freiwillige vor: Ideen und Themen jetzt für lau abliefern

Übrigens: Die Redaktion des Abendblatts sucht noch Freiwillige, die unserem schon heute viel geliebten Maskottchen-Magazin gratis Ideen und Eigenreklame zuliefern. Interessenten können sich per E-Mail an chefredaktion@abendblatt.de wenden. Wir haben da so einen leisen Schimmer, welche Kategorie von Spezialisten womöglich (still und heimlich) "Hier!" schreit, weil sie in den Hamburg Digital Nachrichten und im Hamburg Digital Magazin mangels Qualität eher nicht vorkommen würde. Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und wir versprechen, zum Freitag-Feierabendbier auch mal einen Blick auf das tote Holz zu werfen.

Viel Glück, kleiner "Philipp"! Auch wenn wir Maskottchen "Barbara" doch ein bisschen cooler finden.

*  *  *

Sonntag, 29. April 2018

HANSEPERSONALITY Petra Vorsteher: Man muss an seine Idee glauben und restlos von ihr begeistert sein.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Hamburg: E-Commerce-Hauptstadt & Marketing-Metropole. Einst waren es Jung von Matt, Scholz & Friends oder Springer & Jacobi, die über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus strahlten. Heute sorgen Facebook, Google oder Snap für das leuchtende Image des Elbvalley. Im 19. Stock des Emporio-Towers am Valentinskamp schaut man direkt in die gläsernen Büros der US-Internet-Giganten.



Im größten Standort des Mobile Advertising-Vermarkters Smaato sieht die Welt ganz besonders aus. Als börsenunabhängige Plattform mit mehr als 90.000 Publishern, über 10.000 Advertisern und 500 Plattformpartnern spielt das von Petra Vorsteher mitgegründete Unternehmen von San Fransico über New York und Hamburg bis Shanghai in einer Liga mit Google und Facebook.

Als Chief Alliance Officer von Smaato, stellvertretende Vorsitzende von Hamburg@work und Hamburg Abassador in San Francisco ist Petra Vorsteher eine der führenden Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft an Alster und Elbe. Unser HANSEPERSONALITY ist Smaato-Mitbegründerin, Business Developerin und Repräsentantin Petra Vorsteher:


Ich würde gern persönlich in unser Interview einsteigen: Du lebst seit 1981 in San Francisco und Hamburg und hast Dich vor 37 Jahren für das Silicon Valley entschieden. Was hat Dich bewogen, in die Bay Area zu ziehen und was fasziniert Dich bis heute als Hamburg Ambassador in San Francisco, auch im sonnigen Kalifornien zu Hause zu sein?

Ich habe mich schon beim ersten Besuch in San Francisco verliebt und dort zuhause gefühlt. Nicht nur die Schönheit der Stadt und das wunderbare Wetter haben mich angezogen, sondern auch die positive Lebenseinstellung und eine DNA, die der Hamburger sehr ähnlich ist: Internationalität, Hanseatische Werte, Tugenden wie Anstand und Fairness sind dort tief verwurzelt. Man hilft einander, ohne Angst zu haben, dass dieser Vertrauensvorschuss ausgenutzt wird. 

Man nennt dies paying forward - irgendwann könnte man selbst Hilfe gebrauchen, dann kann man sich aufeinander verlassen. Ein absolut funktionierendes Ecosystem mit einer ungeheuren Innovationskraft – man tauscht sich rund um die Uhr aus und inspiriert sich. Selbst in schlechten Zeiten herrscht dort Aufbruchsstimmung. Ich habe wirklich Glück gehabt, das Silicon Valley wachsen zu sehen und Teil des Ganzen zu sein. Dafür bin ich dankbar.

Fliegen wir von den USA nach China. Im Gegensatz zu Google und Facebook seit Ihr auch in China aktiv, kooperiert u. a. mit der populären Plattform "Baidu" und habt seit Dezember 2016 einen chinesischen Eigentümer. Welche Bedeutung hat aus Deiner Sicht die Öffnung nach China für Euch als Unternehmen und die Handelsmetropole Hamburg?

Die Übernahme Smaato's durch den chinesischen Marketing-Riesen Spearhead war von Anfang an auf Win-Win ausgerichtet. Die Frage lautete: Wie können wir einander helfen und unsere Stärken füreinander nutzen. Smaato war seit der Gründung in 2005 in San Francisco international ausgerichtet und konnte so ein großes, starkes und loyales globales Netzwerk an Partnern aufbauen. 

Spearhead ist in China im traditionellen Marketing eine der führenden Firmen mit über 2.000 Mitarbeitern und Büros in Peking und Shanghai, hat aber noch keinen mobilen Footprint oder Business außerhalb Chinas. Insofern ist diese Partnerschaft perfekt. Spearhead kann durch Smaato’s Technologie und globale Präsenz ihr Geschäft sehr schnell und effektiv globalisieren sowie mobilisieren, und wir können im großen Chinesischen Markt mit so einem starken Partner wesentlich schneller erfolgreich sein.

Hamburg ist in Europa schon sehr lange eine der wichtigsten Handelspartner für China. Der Hafenverkehr sowie jetzt auch der Bahnverkehr sind ein wichtiger Bestandteil der Hamburger Wirtschaft. Der Hamburg Summit, die erfolgreiche Städtepartnerschaft mit Shanghai und der rege Austausch in kultureller wie sportlicher Hinsicht, sind außerdem ein deutlicher Beweis für die lebendige Partnerschaft und blühenden wirtschaftlichen Beziehungen. Konstellationen wie bei Smaato sind gut für alle Beteiligten.


Smaato ist in diesem Jahr 13 Jahre jung. Ihr seid eine Tech- und Marketing-Company, und Hamburg ist Euer wichtigster Entwickler-Standort. Du kümmerst Dich u. a. um Eure Standorte, die Kultur und die Partnerschaften. Was macht Smaato aus Deiner persönlichen Sicht so besonders?

Passion: Unsere Passion für Smaato! Alle Mitarbeiter sind mit Herz und Seele engagiert und sind sehr loyal. Es ist eine große Freude und auch Ehre, Mitglied einer so besonderen, globalen Smaato Family zu sein! Auch viele unserer Partner haben eine Leidenschaft für Smaato und wir wertschätzen das Vertrauen und die Loyalität, die uns entgegengebracht werden sehr. Innovation: Smaato war, was mobile Technologie betrifft, schon immer seiner Zeit voraus. Wir haben die Firma 2005 als mobile Company gegründet. Noch bevor es das iPhone gab. Innovation ist in den Smaato-Genen und die Entwicklung von Leading Edge Technologie zieht sich wie ein roter Faden durch die Firmengeschichte. 

Global: Smaato ist eine der führenden Mobile-Firmen der Welt. Eines der wesentlichen Erfolgskriterien ist natürlich auch, dass wir von Anfang an global tätig sowie präsent waren, und so langfristige Beziehungen und ein riesiges Netzwerk aufbauen konnten. Auch unser Team ist international, wir haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 40 Nationen. Allein im Hamburger Büro sind 30 Nationalitäten vertreten, das heißt, die Firmenkommunikation verläuft auf Englisch. Wir bieten aber Deutsch-, Englisch- und Chinesisch-Kurse an, für alle, die sich weiterbilden möchten. 

Teamwork und Toleranz werden bei uns großgeschrieben, wir vertrauen unseren Mitarbeitern. Wir sind dadurch extrem offen, innovativ und agil, sind in der Lage Trends sehr schnell zu erkennen und schneller als andere umzusetzen.

An Eurem Hamburger Standort im Emporio-Tower arbeiten gut 150 Mitarbeiter*innen mit mehr als 30 Nationalitäten. Weltweit arbeiten in Eurem Headquarter in San Francisco, Eurem Sales Department in New York, in Hamburg, Jakarta, Shanghai und Singapur rd. 250 Mitarbeiter. Was schätzt Du am Standort Hamburg?

In einem Satz zusammengefasst ist Hamburg innovativ, weltoffen, modern, wirtschaftlich sowie kulturell spannend – und natürlich wunderschön. Im Detail schätze ich den Pragmatismus und die Handschlag-Mentalität. Hamburg ist eine etablierte Kaufmannsstadt und sehr offen, was die wirtschaftliche Entwicklung und Anwendung von Informationstechnologien angeht. Hamburg fördert Unternehmen aus der IT- und Digitalbranche, vor allem durch starke Vernetzung und Austausch. Hiesige Universitäten wie die Technische Universität Hamburg schaffen zudem eine starke Basis für gut ausgebildeten Nachwuchs. 

Vereine wie Hamburg@work haben exzellente Events sowie ein nationales wie internationales Netzwerk, und das schon seit 20 Jahren. Das Amerikanische Konsulat sowie auch der American Club bieten regelmäßig Veranstaltungen an, die für den kulturellen Austausch sorgen, der heute wichtiger denn je ist. In der Hamburger und insgesamt deutschen Arbeitskultur ist die Fluktuation von guten Mitarbeitern übrigens nicht so ausgeprägt wie in den USA. Bei uns arbeiten heute noch viele Kollegen, die schon seit kurz nach der Gründung dabei waren.

Smaato’s Erfolgskonzept für unsere Plattform: Silicon Valley Innovation kombiniert mit German Engineering. Aus diesem Grunde befindet sich unsere Entwicklung mit 150 Mitarbeitern in Hamburg.


In nur 150 Millisekunden findet Ihr über Eure Auktionsplattform weltweit Werbeanzeigen für App-Publisher. Davon gibt es jeden Tag rd. 20 Mrd. Auktionen, sprich 20 Mrd. ausgespielte Anzeigen - in den USA, China und Großbritannien, wie in Japan oder Australien. Wie könnt Ihr sicherstellen, bei 40% Fraud im Markt möglichst nur qualifizierte Anzeigen auszuspielen?

Uns war es schon immer immens wichtig, Transparenz für den Kunden sicherzustellen und sichtbare Werbemittel auszuliefern. Unsere Umfelder sind definitiv brand-safe und die Werbeplätze fraud-free. Smaato erreicht dies durch eine Kombination von sich stetig weiterentwickelnden Analytics-Tools mit einem exklusiven Team zur Qualitätssicherung.

Seit Eurer Gründung in den USA 2005 habt mehrfach einen Pivot hingelegt: Von der App-Developer-Schmiede zur In-App-Werbe-Company zum Ad-Network und schließlich zur Programmatic Ads-Plattform mit Echtzeit-Auktionen. Welchen guten Tipp hast Du für Tech-Startups in Hamburg, erfolgreich ihren Weg gehen zu können?

Passion! Leidenschaft! Man muss an seine Idee glauben und restlos von ihr begeistert sein. Wenn die Idee wirklich innovativ und ihrer Zeit voraus ist, wird sie trotzdem nicht jeder verstehen! Davon muss man ausgehen. Dann ist es besonders wichtig, dass man den Spirit nicht verliert und sich nicht entmutigen lässt. Beim Money raisen kann das sehr schnell passieren. Oder wenn mal harte Zeiten kommen. 

Junge Unternehmer sollten auch den sogenannten Elevator Pitch beherrschen, sprich ihre Firma und Geschäftsmodel kurz und knackig zwischen Ein- und Ausstieg auf den Punkt bringen können. Wer erst stundenlang erklären muss, was er eigentlich macht, wird vermutlich nicht nur bei Investoren, sondern auch beim Kunden scheitern. Aber wenn man Visionen hat, muss man daran glauben und durchhalten, auch wenn alle anderen sagen, dass es unmöglich ist.

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage:

Du vertrittst als Hamburg Ambassador unsere Stadt in San Francisco und knüpfst mit Deinem Hamburg Office in der Smaato-Zentrale u. a. Kontakte für das führende Business-Netzwerk an Alster und Elbe, Hamburg@work. Was läuft in Sachen Digitalisierung in Hamburg aus Deiner Sicht schon richtig gut, und wo würdest Du Dir ein wenig mehr Mut wünschen?

In puncto Digitalisierung passiert in Hamburg im Vergleich zu vielen anderen Städten schon viel und es gibt auch viele Initiativen von Firmen und der Handelskammer, die zum Beispiel dem Mittelstand helfen, die neuen Anforderungen der Digitalisierung zu meistern um sich für die Zukunft zu rüsten. Hamburg ist lokal wie global schon sehr innovativ und ist auch ein Meister der Netzwerke. 

Die Hamburg Ambassadors sind ein gutes Beispiel. Hier hat Hamburg ein internationales Netzwerk von 32 ehrenamtlichen Botschaftern, die die Freie und Hansestadt mit großer Leidenschaft in ihren Regionen in den verschiedensten Bereichen vertreten und Verbindungen aufbauen und pflegen. Das ist einmalig auf der Welt und wird sehr bewundert.

Hamburg@work verbindet hunderte Unternehmen aus der Informationstechnologie, dem Venture Capital und der Startup-Szene. Es hat Branchenevents, Kreativ-Awards, die IT Strategietage und den IT Executive Club und ist international vernetzt. NextMedia.Hamburg und Digital Media Women - nur um einige zu nennen - sind sehr aktiv. In der Hamburger Startup-Szene passiert unglaublich viel. In Deutschland sind die meisten Gründungen in Hamburg. Ich würde mir wünschen, dass dies international noch bekannter wäre.



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Herzlichen Dank für Deine Antworten!
Das Interview führte Thomas Keup.

Über die Smaato Inc.

Smaato ist die führende unabhängige globale Echtzeit Werbeplattform und verbindet über 10.000 Advertiser, darunter 91 der Top 100 Ad Age-Marken, mit über 90.000 App-Entwicklern und mobilen Web-Publishern. Das Unternehmen managt bis zu 20 Milliarden mobiler Ad Impressionen täglich und erreicht pro Monat über eine Milliarde Unique Mobile Users. 

Smaato wurde 2005 von den mobilen Pionieren Ragnar Kruse und Petra Vorsteher gegründet und verfügt neben seinem internationalen Hauptsitz in San Francisco über Niederlassungen in Hamburg, Singapur, Shanghai, sowie New York und beschäftigt insgesamt 250 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.smaato.com

 Hamburg Digital Background: 

Petra Vorsteher: Hamburg und das Silicon Valley haben die gleiche DNA, Hamburg News:
www.hamburg-news.hamburg/de/medien-it-kreativwirtschaft/hamburg-und-das-silicon-valley-die-gleiche-dna/

Das Digital-Cluster Hamburg@work:
www.digitalcluster.hamburg

Der IT-Executive Club bei Hamburg@work:
www.digitalcluster.hamburg/projekte#it-executive-club


Sonntag, 30. April 2017

HANSEPERSONALITY Ralf Scharnhorst: "Die Welt stellt sich gerade auf den Kopf."

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

"Ich fand Marketing schon immer spannend", pointiert der bekannte Hamburger Medienexperte seine Passion. 1996 war er bei der DMS Mediaagentur einer von 5 Mediaplanern für Onlinewerbung in Deutschland. 1998 leitete der Diplom-Kaufmann als einer der ersten Mitarbeiter der Hamburger Marketingagentur SinnerSchrader die Mediaplanung. 


Mit seiner Agentur findet er heute neue Wege für effizientes Onlinemarketing. An der Macromedia Hochschule lehrt er Onlinewerbung und Mediaplanung. Als Boardmitglied der D3con unterstützt er eine der führenden Konferenzen zur Zukunft der Displaywerbung in unserer Stadt. Unser HANSEPERSONALITY ist Ralf Scharnhorst:



Hamburgs Online-Marketing-Experte Ralf Scharnhorst
Die Werbung ist im Umbruch. Bislang wurde mit großen Etats in Fernsehspots, Printanzeigen oder Plakatwerbung investiert. Heute spielen Plattformen, wie Facebook und Google ganz vorn mit. Was hat sich mit online verfügbaren Werbeplätzen geändert?

Wo Werbung ungebündelt vom Inhalt ausgespielt werden kann, entsteht eine Vielfalt der Zielgruppen-Auswahl. Die Frage ist nicht mehr nur: werbe ich auf RTL oder SAT1, im Spiegel oder der Bild. Es kann sein: Will ich Freunde von Kino-Fans erreichen, die nach einer Geschenkidee suchen - mit Werbung für einen Kino-Gutschein? Oder Profi-Fotografen, die nach Zubehör suchen?


Wie können kleine und mittelständische Unternehmen von Onlinewerbung - sei es als Text- oder Bild-Ads - profitieren? Und worauf sollten Sie achten, um Budgets nicht ineffizient zum offenen Fenster rauszuwerfen? Ihre Ratschläge als langjähriger Experte!

Mut schlägt Budget! Die kurzen Entscheidungswege von Mittelständlern sind da ein Vorteil. So können sie einerseits aufmerksamkeitsstärkere Inhalte produzieren. Andererseits kennen kleinere Unternehmen oft ihre Zielgruppe besser. Und sie sind oft in der Lage, ganz natürlich auf die Fragen zu antworten, die sie über Social Media erreichen - weil sie ihr Produkt kennen. 



Ich sehe da drei Evolutionsstufen: Als erstes gab es nur Maßschneider, die in direktem Kontakt mit ihrem Kunden waren. Dann kam die Massenproduktion mit Fabriken und Fliessbändern - sie brauchte Werbung in Massenmedien und hatte als Rückkanal nur die indirekte Marktforschung. Und jetzt befinden wir uns auf der dritten Stufe, wo sich nicht nur Produktionsmöglichkeiten, sondern auch Marketing und Vertrieb demokratisieren. 

Für Brauereien, deren Marke nur in halb Deutschland erhältlich war, war Fernsehwerbung immer halb so effizient wie für die „Fernseh-Brauereien“ mit national deckender Distribution. Online-Video-Ads dagegen lassen sich präzise auf das Vertriebsgebiet aussteuern. So bekommen kleinere Anbieter die gleiche Marketing-Effizienz, wie bisher nur die großen. 

Facebook und Google organisieren Roadshows, um Mittelständler für ihre Werbeformate zu gewinnen. Welche Werbekanäle sind neben den globalen Online- und Social Media Plattformen für Kundengruppen interessant?

Jeder Werbungtreibende findet seine Nische, oft ist es nur ein langer Weg bis dorthin. Für die meisten ist Suchmaschinen-Marketing der effizenteste Kanal, sie beginnen damit. Aber was, wenn nach dem Produkt nicht gesucht wird? Hier ist oft Facebook die erste Wahl - und auch sonst durch seine detaillierte Aussteuerbarkeit und Datenmenge oft eine Empfehlung. Im Prinzip ist das schon datengetriebenes Marketing, aber noch nicht ganz „Programatic“.

Das kann seine Vorteile ausspielen, wenn man alle erhältlichen Datenquellen zusammenführt. Gerade im Bereich der Business-to-Business-Kommunikation haben aber auch die Klassiker unter den Online-Kanälen noch ihre Berechtigung: E-Mail-Marketing, Sponsorings oder Festplatzierungen auf themenspezifischen Sites - wir scheuen uns da nicht, bei spezialisierten Websites die digitale Werbung noch mit einem Fax einzubuchen.

Henry Ford sagte: „Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“ Wie hoch ist der Anteil ineffizient eingesetzter "Werbedollars" heute in Zeiten online messbarer Werbung?

Vorweg: „Man kann sich schlecht dagegen wehren, welche Zitate einem hundert Jahre später im Internet in den Mund gelegt werden“ - sagte angeblich Einstein. Aber egal, von wem das Zitat nun stammt: daran arbeitet der Berufsstand der Mediaplaner noch heute. Wir haben heute aber mehr Technik, Rechenleistung und Daten. Daher sind wir bei gefühlt nur noch 20%, gemessen aber manchmal bei 99% verschwendetem Budget, wenn nur bei jedem 100sten User ein Kauf gemessen werden kann. 

Anders gesehen: Man startet Kampagnen so wie man denkt, dass sie am besten funktionieren. Weil es aber so viele Einfluss-Faktoren gibt, sollte man gerade beim Start Vielfalt erlauben, damit man auch unerwartete Nischen nutzen kann. Und die Kombination aus menschlicher Erfahrung, Phantasie und technischer Rechenleistung führt dann dazu, dass die Kampagne anhand der gemessenen Ergebnisse immer weiter optimiert wird. 

Dennoch: so lange der Mensch nicht zum Konsum gezwungen wird, bleibt der Erfolg der Werbung immer risikobehaftet. 

Aus Zeitungen werden Portale, Aus Antennen-TV wird Streaming, aus Plakaten werden Bildschirme. Früher wurden Plakate für 10 Tage gebucht, heute kann Werbung im 15 Minuten-Takt geschaltet werden. Was erwartet uns als Nächstes in der digitalen Werbung?
Nach und nach werden alle Medien digital. Am Bahnhof hängen immer weniger Plakate und immer mehr Bildschirme. Das hat drei Effekte: Aus Standbild wird Video, kürzere und damit günstigere Zeiträume sind buchbar und es ergeben sich weitere Möglichkeiten, die Zielgruppe auszuwählen - in diesem Beispiel nach Uhrzeit und Wochentag. 

Medienunternehmen wie Verlage, aber auch MySpace und StudiVZ dachten irgendwann, ihre technische Entwicklung sei abgeschlossen. Es übernahmen die IT-Unternehmen. Von Google, Amazon, Facebook und Apple müssen wir lernen: Wir befinden uns noch am ersten Tag der Entwicklung.

Wie beurteilen Sie Natural User Interfaces, wie Amazon Alexa, Microsofts Hololens oder Snapchats Spectacles in Sachen Werbevermarktung? Entstehen hier gerade die milliardenschweren Marketingkanäle der nächsten Jahrzehnte?

Die Werbungtreibenden wollen Aufmerksamkeit, dabei ist ihnen das Medium zunächst egal. Sie folgen also der Mediennutzung der Zielgruppen. Die Menschen ändern ihre Gewohnheiten langsamer und eher am Nutzen orientiert als an den technischen Möglichkeiten. Dennoch sollten wir uns an der enormen Geschwindigkeit orientieren, mit der sich die IT weiterentwickelt. 

Das Moore’sche Gesetz ist bislang ungebrochen: Verdoppelung der Rechenkapazität ca. alle eineinhalb Jahre bei gleichbleibendem Preis - das kann man sich beispielsweise für Autos nicht vorstellen.
 
Das führte dazu, dass der Computer in kurzer Zeit seinen Weg aus dem Rechenzentrum im Keller auf den Schreibtisch und danach in unsere Hosentasche gefunden hat. Er setzt schon an zum nächsten Sprung. Für Werbung aber gilt: um so näher sie uns kommt, um so stärker kann sie stören. Daher brauchen wir mehr Fingerspitzengefühl bei der Entwicklung neuer Werbeformen. 

Aber freuen wir uns erst einmal darüber: Nach über zwei Jahrhunderten Tastatur und über 30 Jahren Maus kommt endlich Bewegung in die Schnittstelle Mensch-Maschine. Facebook arbeitet sogar gerade daran, dass wir direkt aus dem Gehirn posten können. Und da sich Facebook ausschliesslich durch Werbung finanziert, müssen sich zumindest die Werbungstreibenden keine Sorgen deshalb machen.

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage: Hamburg ist einer der führenden Medien- und Marketingstandorte, einschl. der Vertriebsbüros amerikanischer Plattformen. Was sollte Hamburg heute unternehmen, um auch in Zukunft in Medien und Marketing vorn mitzuspielen?

Es gibt da ja die deutsche Haltung „Politik soll alles retten“ und die amerikanische: "Stadt und Staat sollten nur möglichst wenig stören". Meine liegt dazwischen: Die Stadt kann nur einen guten Nährboden schaffen. Und das geht durch Bildung für alle und erschwingliche, kurzfristig mietbare Büroräume, die Vernetzung ermöglichen. 

An der Hochschule versuche ich, den Studierenden die Alternative zum Angestellten-Leben aufzuzeigen: Wenn Ihr eine Idee habt, die Eure Chefs nicht verstehen, probiert sie selber aus! Und das haben schon einige getan. Ich glaube, es liegt nicht an den Studierenden, dass wir hier weniger Gründer haben als in den USA, sondern an den Hochschulen. Aber ich habe erlebt, wie Google und Facebook nach Hamburg kamen: am Ende ist es der reine Zufall, dass die richtigen Leute am richtigen Ort sind.

Vielen Dank für die tollen Insides!

Das Interview führte Thomas Keup.

Über Ralf Scharnhorst, Inhaber Scharnhorst Media

Seit 1996 ist Ralf Scharnhorst Online-Mediaplaner, 2008 hat er Scharnhorst Media gegründet und entwickelt Marketing-Strategien - oft mit anschliessender Umsetzung. Schwerpunkt ist die datengetriebene Mediaplanung. Mit dem Online-Marketing-Check erfährt jeder Werbungtreibende sofort, wo sein Optimierungspotential liegt. Scharnhorst leitet den Competence Circle Media-Management im Deutschen Marketing Verband und lehrt an der Macromedia Hochschule. 


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 Hamburg Digital Background: 

Ralf Scharnhorst bei XING:
https://www.xing.com/profile/Ralf_Scharnhorst 

Ralf Scharnhorst: 10 Thesen zur Zukunft des Marketing

https://onlinemarketing.de/news/werbung-ohne-pc-zielgruppe-10-thesen-zukunft-marketing

Scharnhorst Media Beratung und Planung
https://www.scharnhorstmedia.com/


Ihr Hamburg Digital Marketing _______________________________________


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