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Mittwoch, 25. Januar 2017

HANSEPERSONALITY Michael Kruse: Hamburg - Digitale Diaspora statt Digitale Stadt.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW


Michael Kruse: Tritt der rot-grünen Koalition auf die Füße, wenn nötig.
Foto: Michael Kruse / Patrick Lux
Er ist ein waschechter Hamburger, gelernter Volkswirt und Unternehmensberater. Der 33-jährige Michael Kruse ist vor allem aber ein Hamburger Politiker - und das mit Herz und Seele. Der Freie Demokrat engagiert sich für den Hafen und die Wirtschaft, die Digitalisierung und die Entwicklung der Stadt. 

Als parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion in der Bürgerschaft hat er den Hut auf, der roten-grünen Koalition die kritischen Fragen zu stellen. In diesem Jahr kandidiert er für die FDP für den Deutschen Bundestag und als Direktkandidat für Hamburg-Mitte.

Die Förderung von Technologien und Startups gehört ebenso zu den Schwerpunkten des präsenten Abgeordneten, wie die Digitalisierung der Hamburger Verwaltung und der städtischen Unternehmen. Wir stellen dem Volksvertreter aus Barmbek die Fragen, die er im Parlament Bürgermeister Olaf Scholz und Wirtschaftssenator Frank Horch stellt.


In einer Zeit von verdrossenen Wählen, die zur AfD flüchten, einer postfaktischen Zeit, in der Gefühle wichtiger zu sein scheinen, als Fakten: Warum hast Du Dich professionell für Politik entschieden? Und was macht aus Deiner Sicht die FDP von 
Christian Lindner im Wahljahr 2017 anders, als alle anderen Parteien?

Meine Motivation und auch der Grund, warum ich in die Politik gegangen bin, sind die vielen Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft. Die Mittelschicht und der Mittelstand werden seit Jahren immer mehr belastet. Steigende Gesundheitskosten, die kalte Progression und immer mehr Bürokratie nehmen den Menschen die Luft zum Atmen und den Unternehmen ihren gestalterischen Spielraum. 
Das wollen wir als Freie Demokraten ändern.

Digitales Entwicklungsland dank Angela Merkel:  
"Wo war die denn in den letzen 20 Jahren?"

Wir wollen Selbstbestimmung und Aufstiegschancen für alle ermöglichen, wollen aus Deutschland ein Chancenland machen und den Menschen wieder Mut und Optimismus geben. Wir müssen dafür die Möglichkeiten der Digitalisierung viel stärker nutzen. Deutschland ist heute ein digitales Entwicklungsland, und das liegt auch an einer Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die das Internet noch kürzlich als „Neuland“ bezeichnete. Wo war die denn in den letzten 20 Jahren, frage ich mich. In keiner anderen Industrienation wird die digitale Revolution so sträflich vernachlässigt, wie in Deutschland.

Ganz persönlich stehe ich dafür, dass es wieder mehr um Fakten geht in der Politik. Unterschiedliche Meinungen sind normal, aber in vielen politischen Diskussionen hapert es ja auch an einem fundierten Verständnis von Sachzusammenhängen. Das treibt mich um, seit ich mich für Politik interessiere. An dieser Stelle möchte ich mit meiner Arbeit einen Unterschied machen.

Die Stadt Hamburg hat Anfang 2
015 die Strategie “Digitale Stadt” verabschiedet. Im Mittelpunkt sollen digitale Anwendungen stehen, die die Zusammenarbeit von Verwaltungen, Unternehmen und Hamburgern vereinfachen. Wie weit ist die Digitalisierung der Hansestadt aus Deiner Sicht vorangeschritten?

Die Strategie „Digitale Stadt“ soll Innovationspotenziale für alle gesellschaftlichen und staatlichen Bereiche erkennen und fördern. An sich ist das ein guter Ansatz, aber leider ist hier bislang kaum etwas geschehen. Die Digitalisierung führt bei Rot-Grün ein stiefmütterliches Dasein. Denn die Realität der Menschen in Hamburg ist nicht die aus blumigen Reden von Senatspolitikern. Die Realität der Menschen ist: Wer einen neuen Personalausweis beantragt, der muss sich einen Tag frei nehmen, weil das immer noch analog gemacht werden muss und der Senat ein Terminvergabesystem eingeführt hat, das zu zwei Monaten Wartezeit führt. Das ist digitale Diaspora statt digitale Stadt.



Zwei Monate Wartezeit in den Kundenzentren:
"Das ist digitale Diaspora statt digitale Stadt."


Und auch bei der Abarbeitung des Koalitionsvertrags hapert es: So sind beispielsweise die angekündigten Förderungen von Unternehmen und Prozessen, die die Digitalisierung der Wirtschaft vorantreiben sollen, bislang von Rot-Grün nicht umgesetzt worden. Ebenso fehlt bis heute die angekündigte wissensbasierte Gründerplattform, die Wissenschaft und Unternehmen besser vernetzen soll. Auch die im Koalitionsvertrag angekündigte 3-D-Druck-Strategie ist noch nicht umgesetzt. Lediglich im Masterplan Handwerk ist der 3-D-Druck als Handlungsfeld aufgenommen worden. Das sind nette Worte, ist aber insgesamt viel zu wenig.

Mittel für den Breitbandausbau:
"Versauern bald zwei Jahre auf den Konten der Stadt."

Aber was am meisten nervt: Hamburg hi
nkt bei der digitalen Infrastruktur hinterher: Der fehlende Breitbandausbau im Hafen – weniger als vier Prozent der Anschlüsse haben dort Internet - und selbst in neuen Stadtteilen wie der HafenCity - nur zwei Beispiele. Grotesk wird es, wenn man bedenkt, dass die Mittel für den Breitbandausbau bald zwei Jahren auf den Konten der Stadt liegen und dort versauern. Hier hat der rot-grüne Senat viel Zeit verdaddelt. Um eine wirkliche „Digitale Stadt“ zu werden, hat Hamburg also noch sehr viel Entwicklungsbedarf.

Ein Eckpfeiler der Strategie ist die “Digitale Leitstelle” zur Koordinierung der Aktivitäten auf Behördeneb
ene. Wie ist der Stand bei der Umsetzung dieser Leitstelle und kann sie als nachgeordnete Einrichtung ihre Arbeit effektiv leisten? Reichen die aktuellen Kompetenzen, um eingefahrene öffentliche Strukturen zu überwinden?

Leider ist auch dieses Konstrukt bislang wenig erfolgreich. Eine fachliche Zuständigkeit für einzelne Digitalisierungsthemen seitens der Leitstelle besteht nämlich nicht. Die ist nach wie vor bei den Fachbehörden. Die Leitstelle hat deshalb ausschließlich eine koordinierende Funktion und führt keine eigenen Projekte aus. Wer Behörden kennt, der weiß: Da geht gar nichts ohne Zuständigkeit.


Leitstelle mit Kompetenzen und Zuständigkeiten:
"Alles andere sind nette Worte ohne Folgen."

Meine Prognose ist, wenn sich das nicht ändert, wird auch in den Hamburger Behörden nicht viel geschehen. Wer Digitalisierung ernst nimmt, der muss eine solche Leitstelle mit Kompetenzen und Zuständigkeiten ausstatten und einen echten Reformplan vorstellen. Alles andere sind nette Worte ohne Folgen.

All dies trägt dazu bei, dass bisher nicht sichtbar ist, inwieweit die Leitstelle die Stadt Hamburg erfolgreich nach außen vertritt. Überhaupt nimmt man die Stelle noch nicht so wahr, wie man das bei einem so wichtigen Thema erwarten würde. Das ist schade und ändert sich hoffentlich noch.

Die Stadt ist u. a. mit Ihrer Konzernholding HGV Anteilseignerin an mehr als 400 Unternehmen, von Hapag-Lloyd und der HHLA über die Hochbahn bis zur HSH Nordbank und der SAGA. Wie gut sind die stadteigenen und teilweise öffentlichen Unternehmen auf die Herausforderungen der Digitalisierung der Wirtschaft
gewappnet?

Bei der Konzernholding der Stadt handelt es sich mittlerweile um einen Dschungel von Tochterunternehmen und Beteiligungen, die der Senat selbst nicht mehr zu steuern weiß, weil er schon lange keinen Überblick mehr hat. Neben dreistelligen Millionenverlusten aus städtischen Unternehmen bei der HGV führt das dazu, dass in Sachen Digitalisierung vom rot-grünen Senat keine Impulse ausgehen in Richtung der städtischen Unternehmen. Das hat natürlich langfristig Auswirkungen auf deren Innovationsfähigkeit.



Innovationsfähigkeit in defizitären Beteiligungen:
"Das riesige Unternehmensportfolio der Stadt ausmisten."

Auch, weil selten öffentliche Unternehmen Innovationen vorantreiben, sehen wir die vielen Unternehmensbeteiligungen der Stadt kritisch. Die Realität ist doch: Wenn ich vorher weiß, dass die Steuerzahler auch hohe Verluste ausgleichen, senkt das die Innovationsbereitschaft von Unternehmen. Wir müssen das riesige Unternehmensportfolio der Stadt ausmisten, um die Innovationsfähigkeit dieser Unternehmen zu steigern.


Digitale Diensleistungen in öffentlichen Unternehmen:
"Ein Plan dazu fehlt dem Senat leider."

Der Scholz-Senat muss sich hier endlich seiner Verantwortung stellen. Dabei kann es keineswegs nur um IT-Anschaffungen gehen: Die öffentlichen Unternehmen, die dann bei der Stadt bleiben, müssen kulturell komplett neu ausgerichtet werden in Richtung Kundenorientierung, Offenheit und Agilität. Schrittweise müssen Dienstleistungen und Angebote der öffentlichen Unternehmen und der Verwaltung digitalisiert werden. Ein Plan dafür fehlt dem Senat leider. Das muss sich ändern.

Hamburg hat seit 1997 ins Sachen Wirtschaftsförderung insgesamt 8 Themencluster mit geförderten Netzwerken initiiert - z. B. Luftfahrt, Maritime Wirtschaft und Logistik, Medien und Kreativwirtschaft, Gesundheitswesen und Erneuerbare Energien. Wo unterstützt Hamburg die Digitalisierung erfolgversprechend und wo ist noch “Luft nach oben”?

In den Hamburger Clustern sollten Wirtschaft und Wissenschaft auch im Hinblick auf die Digitalisierung erfolgreich vernetzt werden. Ziel muss es sein, übergreifende Clusterbrücken („Cross-Clustering“) zu schaffen, mithilfe derer auch die Digitalisierung vorangetrieben wird.


Hamburger Wirtschaftscluster öffnen:
"2 Jahre kostenlose Mitgliedschaft für Gründer."

Die Digitalisierung wird meistens von jungen, innovativen Unternehmen vorangetrieben, häufig Startups mit guten Ideen, jungen, top ausgebildeten Menschen und häufig mit noch nicht so viel Geld in der Tasche. Deshalb wollen wir Freie Demokraten die Cluster für Gründer öffnen: Wer neue Ideen hat, der soll schnell in Kontakt mit etablierten Unternehmen kommen. Dafür wollen wir eine kostenlose zweijährige Mitgliedschaft für Gründer in den Hamburger Clustern einführen.

Du bist engagiert für Startups und die digitale Szene in u
nserer Stadt. Zu guter Letzt unsere traditionelle Hamburg-Frage: Was sind aus Deiner langjährigen Erfahrung die echten Stärken, um in Hamburg mit Technologien und als Startup erfolgreich zu sein? Und wie siehst Du den Wettbewerb mit anderen Regionen, z. B. mit Berlin?

Hamburg ist eine großartige Stadt und ein toller Standort für Unternehmen jeder Größe und jeden Alters. Mit seiner jahrhundertealten Handels- und Kaufmannstradition wird Hamburg nicht umsonst das Tor zur Welt genannt. Es gibt auch eine vitale Startup-Szene, was eine gute Voraussetzung ist, um als junger Gründer im Digitalbereich schnell Kontakt zu finden.



Innovations-Wachstumsfonds des Senats:
"Eigentlich sollte der schön längst auf dem Weg sein..."

Derzeit fehlt Hamburg vielfach Geld für gute Ideen, die schnell skalieren. Das Thema Venture Capital ist ein großes. Der Senat wollte den Innovation-Wachstumsfonds auf den Weg bringen, der in der Wachstumsphase unterstützt und damit eine wichtige Lücke schließt. Wir unterstützen das, denn Hamburg hat da großen Nachholbedarf. Wir hoffen, dass der Senat bald sein Konzept für den Fonds vorstellt. Eigentlich sollte der schon längst auf dem Weg sein...

Digitalisierung und Startups in Deutschland:
"Am Ende soll natürlich Hamburg die Nummer Eins sein."

Wenn wir es nun in Hamburg schaffen, das alte Geld mit neuen Ideen zusammen zu bringen, dann werden wir auch Berlin noch als Standort überholen. Bis dahin gefällt mir Berlin als größerer Wettbewerber, an dessen Entwicklung man sich misst. Bei aller Konkurrenz dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir auch die Brückenschläge nach Berlin suchen sollten, um gemeinsam Synergien zu heben. Am Ende soll aber natürlich Hamburg die Nummer Eins in Sachen Digitalisierung und Startups sein.

Vielen Dank für die Bürgersprechstunde!

Das Interview führte Thomas Keup.

* * *

 Hamburg Digital Background: 

Persönliche Seite mit aktuellen Nachrichten:
www.kruse.hamburg/

Informationen der FDP-Fraktion in Hamburg:
http://www.fdp-fraktion-hh.de/

Biographie bei den Freien Demokraten Hamburg:
http://www.fdphamburg.de/buergerschaftswahl/landesliste/michael-kruse/

Biographie in der Hamburger Bürgerschaft:
www.hamburgische-buergerschaft.de/abgeordnetenseite/nofl/4460532/kruse-michael/



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Montag, 23. Januar 2017

HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil III: Die Digitale Stadt - Verwaltung, Unternehmensservices und Arbeitsmarkt.

HANSEHIGHLIGHT Themen-Special: Digitale Stadt oder digitale Diaspora.


Heimliche "Wirtschaftsregierung" der Hansestadt: Die Handelskamner.
Foto: Markus Daams, flickr.com. CC BY 2.0
Der Endspurt hat begonnen. Diese Woche gilt als wichtige Wahlwoche. In diesen Tagen entscheidet es sich. 

Die Wahlbündnisse haben aufgerüstet: Business-Frühstücke für Unternehmer, aktuelle Statements in den Social Media Kanälen, neue Wahlvideos auf den Webseiten. Noch nie gab es bei einer Kammerwahl soviel Demokratie + Populismus.
  • Werden die "Kammer-Rebellen" die Handelskammer mit Pauken und Trompeten stürmen?
  • Werden die "Kammer-Reformer" zum Zünglein an der Waage für die Kammer-Politik?
  • Werden die "Kammer-Bewahrer" eine "Koalition der Vernünftigen" schmieden?

Hier sind die ungekürzten Positionen der drei Wahlbündnisse zum Thema Digitale Stadt. Mit klaren Antworten, wie die Digitalisierung in Verwaltungen, Eigenbetrieben und Arbeitsmarkt erfolgreich Einzug halten kann.

Herausragende Forderungen zur Digitalen Stadt:
  • Modellstadt für digitale Verkehrssteuerung und vernetzte Mobilität
  • Hamburger Location als "Digitaler Leuchtturm" & Standort-Magnet
  • "Elbvalley" Hamburg und "Silicon Dragon" in China aktiv vernetzen
  • "Digital First"-Strategie für Handelskammer wie für Verwaltungen
  • Städtische Firmenservices medienbruchfrei elektronisch anbieten
  • Handelskammer soll Teil des Transparenzportals Hamburg werden

Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil 3:
Die Digitale Stadt in Verwaltung, Standort und Arbeitsmarkt

 Thema Hansestadt: 

Wo sehen Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft konkretes Potenzial, Leistungen und Tätigkeiten der Hamburger Stadt- und Bezirksverwaltungen sowie nachgeordneter Einrichtungen im Interesse einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Stadtverwaltung zu digitalisieren?

"Die Kammer sind wir":

Wir regieren nicht die Stadt sondern die Handelskammer – deshalb wollen wir weniger über die Stadt reden sondern in der Handelskammer handeln. Hamburg hat zusammen mit der Digitalwirtschaft das bundesweit vorbildliche Transparenzportal entwickelt – die Handelskammer weigert sich jedoch noch immer dort mitzuwirken. Die Handelskammer soll Teil des Transparenzportals werden.

"Unternehmer für Hamburg":

Die Handelskammer als Selbstverwaltungsorganisation der Hamburger Wirtschaft kann vor allem durch die konsequente Digitalisierung der eigenen Prozesse und Dienstleistungen gegenüber Stadt und den Bezirken deutlich machen, was heutzutage technologisch bereits möglich ist und welche Effizienzpotentiale vorhanden sind. Wir sind sicher, dass die Stadt die Impulse der Kammer auch in diesem Feld intensiv beobachten und ihre Schlüsse für die eigene Verwaltung ziehen wird.

Dort wo tatsächliche Schnittstellen bestehen, sollten auch digitale Schnittstellen geschaffen werden. Dies können die Hamburger Unternehmen von ihrer Stadt und ihrer Kammer erwarten. Die "Digital First"-Initiative des Senats weist hier in die richtige Richtung. Die Herausforderungen der Digitalisierung umfassen dabei alle Verwaltungsbereiche. Sichtbar wird es für den Bürger und die Unternehmen überall dort, wo ein direkter Behördenkontakt entsteht. Die Entwicklungen müssen deutlich schneller vorangetrieben werden. Dabei dürfen müssen neben den technologischen Faktoren auch die kulturellen Veränderungsprozesse für Mitarbeiter und Kunden gesteuert und begleitet werden. Die Handelskammer hat hierbei eine Vorreiterrolle zu spielen.

"Vorfahrt für Hamburg":

Hamburg muss zügig auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittene E-Government-Standards umsetzen. Die im Rahmen des „Bündnis für den Mittelstand“ zugesagte Funktion „Statusverfolgung“ muss umgesetzt werden.

 Thema Verwaltung: 

Wie beurteilen Sie als künftige Repräsentanten der Wirtschaft den aktuellen Stand der Digitalisierung in der Hamburger Verwaltung, insbesondere in Bezug auf Leistungen und Angebote für Unternehmen - z. B. in den Bereichen Aufsicht und Genehmigungen, Steuern und Abgaben sowie Wirtschaftsförderung?

"Die Kammer sind wir":

Verbesserungswürdig ;-)

"Unternehmer für Hamburg":

Der Hamburger Senat steht kurz davor, seine Strategie „Digital First“ auf den Weg zu bringen, die besagt, dass grundsätzlich alle Dienstleistungen auch auf dem digitalen Weg erbracht werden können. Dies ist in einer zunehmend digitalisierten Welt dringend notwendig und der Weg ist noch lang.

Auch die Handelskammer nimmt hoheitliche Aufgaben wahr, bei der in Zukunft die Strategie „Digital First“ gelten muss. Wir glauben, dass die Handelskammer und ihre Mitgliedsunternehmen in diesem Feldern der Stadt zeigen könnte, wie erfolgreiches E-Governement funktioniert – im Schulterschluss mit der Stadt.

"Vorfahrt für Hamburg":

Hamburg hat bereits einige wichtige Schritte zur Digitalisierung der Verwaltung unternommen. Die bestehenden Angebote müssen jedoch nutzerfreundlicher werden, Geschäftsprozesse müssen für Unternehmen medienbruchfrei elektronisiert werden.

 Thema Standort: 

Was für Initiativen und Aktivitäten der Handelskammer halten Sie als künftige Vertreter der Wirtschaft für besonders wichtig, um die Freie und Hansestadt international als attraktiven Standort für junge, qualifizierte Fachkräfte und ideenreiche, mutige Digitalunternehmer zu entwickeln?

"Die Kammer sind wir":

In einer globalisierten, digitalen Welt sind die wirtschaftlichen Standortfragen eher nachrangig. Es läuft auf eine einzige Frage hinaus: Bekomme ich das Beste, qualifizierteste Personal? Insofern hier eine etwas wenig progressiv anmutende Antwort: Massive Investitionen in den Bildungsstandort, insbesondere alle Fachbereiche mit Digitalberührung. Darüber hinaus muss die Lebensqualität hoch gehalten werden, damit die Mitarbeiter auch in dieser Stadt wohnen wollen.

"Unternehmer für Hamburg":

Mit dem jährlich stattfindenden "Hamburg Animation Award" und der dazugehörigen "Animation Conference" schafft es die Handelskammer heute schon erfolgreich, international große Aufmerksamkeit auf den Animations- , Games- und VFX-Standort Hamburg zu lenken. Die Hamburger Unternehmen profitieren dadurch, dass junge und qualifizierte Fachkräfte regelmäßig nach Hamburg kommen. 

Mit dem kürzlich durchgeführten zweiten App-Contest Hamburg hat die Handelskammer Digitalunternehmern eine interessante Plattform und Vernetzungsmöglichkeit mit den Fachkräften von morgen gegeben. Unser Appell an die Handelskammer ist es, ihre vielfältigen und guten Beziehungen nach China dahingehend auszubauen, dass ein Austausch von jungen, aufstrebenden Digitalunternehmern mit dem „Silicon Dragon“ in China ermöglicht wird.

Hamburg braucht auch einen physischen Ort, der das Thema Digitalisierung in das Zentrum des Bewusstseins rückt, greif- und begreifbar macht und der weit über die Grenzen Hamburgs hinaus sichtbar wahrgenommen wird – ein Leuchtturm der Digitalisierung.

"Vorfahrt für Hamburg":

Der Standort Hamburg braucht beständig neue qualifizierte Fachkräfte, eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, ausreichend neue Gewerbeflächen und einen weiteren Ausbau der Bandbreiten für die Datenübertragung. Mit der Organisation der dualen Berufsausbildung leistet die Kammer einen zentralen Beitrag für die Sicherung des Fachkräfte-Nachwuchses. Sie sorgt dafür, dass 3.500 ehrenamtliche Prüfer ihre Leistung für die Hamburger Wirtschaft erbringen können. Bei Verkehrsinfrastruktur, Gewerbeflächen und Breitbandausbau muss und wird die Kammer weiter Druck auf die Politik machen.

 Zu guter Letzt: 

Was würden Sie dem Bürgermeister anlässlich der jährlichen Versammlung ehrbarer Kaufleute zu Silvester als Präsident ins Stammbuch schreiben und in welchem digitalen Thema würden SIe ihm als Stadtoberhaupt die Leviten lesen, für die Stadt und die Wirtschaft Hamburgs mehr zu tun?

"Die Kammer sind wir":

Herr Bürgermeister – warum ist der Wirtschaftssenator ein Hafenindustrieller und kein Digitalunternehmer?

"Unternehmer für Hamburg":

Hamburg ist als Stadtstaat mit seinen vielen hoch innovativen Medien- und IT-Unternehmen auf der einen Seite und der großen Breite an Anwenderbranchen auf der anderen Seite prädestiniert dafür, Entwicklungslabor von neuen digitalen Technologien zu sein, sei es z.B. im Bereich des autonomen Fahrens, im Kontext von 3D-Druck oder von Virtual Reality. Der Hamburger Senat macht aus unserer Sicht noch zu wenig, um das Umfeld dafür zu schaffen.

Jedes Unternehmen aus Hamburg sowie dem In- und Ausland sollte künftig den dringenden Wunsch verspüren, technologische Innovationen in Hamburg zu entwickeln. Hier können die entsprechenden rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen durch Stadt und starke Handelskammer gemeinsam geboten werden. Die #UnternehmerFürHamburg stehen für diesen Aufbruch.

"Vorfahrt für Hamburg":

Wer Präses der Kammer wird, entscheidet das Plenum nach der Wahl. Wichtig ist, dass die Führung der Kammer auch in Zukunft die Interessen der Hamburger Wirtschaft mit Nachdruck gegenüber der Politik vertritt. Die Populisten, die zur Kammerwahl antreten, wollen der Wirtschaft in der Hansestadt ja einen Maulkorb umlegen.

Ein wichtiges Thema für zukünftige Präses-Reden wird die Stärkung der Infrastruktur bleiben, dazu gehört selbstverständlich auch das digitale Netz. Wir sind außerdem dafür, Hamburg zur Modellstadt für die digitale Verkehrssteuerung, Fahrzeugvernetzung und intelligente und vernetzte Mobilität zu machen.

 Außerdem im HANSEHIGHLIGHT "Digitale Stadt oder digitale Diaspora": 

Hamburgs FDP-Fraktionsgeschäftsführer packt aus und spricht Tacheles:

 Alle Beiträge zur Kammerwahl 2017 im Hamburg Digital Magazin: 

Wie die Wahlgruppen die Freie und Hansestadt nach vorn bringen wollen:

Wie die drei Wahlbündnisse die Handelskammer modernisieren wollen:


Was die Wahlbündnisse für die Zukunft der Hamburger Wirtschaft fordern:

Was passiert, wenn die "Kammer-Rebellen" die Kammer-Wahl gewinnen:

Warum die Kammer-Wahl entscheidend für Hamburgs Wirtschaft ist:

Was die Handelskammer in diesem Jahr zur Digitalisierung unternehmen will:

 Weitere Informationen auf den Webseiten der drei Wahlbündnisse: 



Die Bewahrer: "Starke Kammer. Vorfahrt für Hamburg"



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Sonntag, 22. Januar 2017

HANSEPERSONALITY Dr. Carsten Brosda: "Digital First"-Projekt nimmt seine Arbeit auf.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

HANSEHIGHLIGHT Themen-Special: Digitale Stadt oder digitale Diaspora.


Staatsrat und "CDO" Hamburgs: Dr. Carsten Brosda
Foto: Senatskanzlei Hamburg / J
örn Kipping
Er ist der "Chief Digital Officer"der Freien und Hansestadt. Dr. Carsten Brosda - bisher Staatsrat für Kultur, Medien und Digitales und jetzt neuer Kultursenator. Der gelernte Journalist steht vor eine Mammutaufgabe:

Wie wird aus der Handelsstadt mit 750 Jahren Hanse eine digitale Stadt mit Zukunft?

Seit 2011 leitet er das Amt Medien in der Senatskanzlei, das wichtige Zukunftsthemen wie IT, traditionelle und Neue Medien sowie die Transformation Hamburgs zu einer Digitalen Stadt mitgestaltet. Wir hatten die Gelegenheit, den Staatsrat zu den Schlüsselthemen Medien-Standort und Digitale Stadt zu befragen. Unser HANSEPERSONALITY ist Dr. Carsten Brosda:

 Thema "Medien-Standort" 


Hamburg hat eine starke, traditionelle Medienindustrie rund um Produktion, Distribution und Vermarktung. Sie planen, den Standort auf die nächste Stufe zu heben. Inwiefern sind Augmented und Virtuell Reality als Medientechnologien erfolgversprechend, Hamburger Content-Produzenten - von Informationen bis zu Unterhaltung - einen erfolgreichen Weg in die Zukunft zu ermöglichen?


Virtual Reality hat alle Chancen, einer der spannendsten Bereiche digitaler Entwicklung zu werden. Wann und inwieweit sich aber auf Basis von VR/AR-Technologien und -Anwendungen erfolgreiche Business-Cases aufbauen lassen, kann man aktuell nur schwer prognostizieren. Klar ist aber, dass sie das Potenzial haben, mehrere Sparten der Medienbranche grundlegend zu verändern. Mittels VR lassen sich beispielsweise Konsumenten von Inhalten auf völlig neue Weise in Reportagen und Geschichten einbinden.

So werden wortwörtlich neue Perspektiven eröffnet. Nicht ohne Grund hat die New York Times eine eigene VR-Abteilung gegründet. Aber auch junge Unternehmen – wie die Hamburger Startups wie NOYS oder SpiceVR - zeigen zunehmend, wie es geht. Aufgrund der Bedeutung des Themas für die Contentindustrie werden wir auch die VR-Aktivitäten in einem ersten Schritt an die Initiative nextMedia.Hamburg andocken.

Wie werden Sie die Themen AR und VR im Rahmen Ihrer Fördermöglichkeiten unterstützen - und wo liegen die Schwerpunkte? Sind es vornehmlich Technologien, die Vernetzung oder die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen?


Aktuell machen wir gemeinsam mit verschiedenen Akteuren der Hamburger VR-Szene eine Bestandsaufnahme zu laufenden Aktivitäten, der Forschungsinfrastruktur sowie Anwendern und Anbietern am Standort. Es gibt z. B. bereits diverse gute Veranstaltungen rund um das Thema VR. Hier muss entschieden werden, wie man das vorhandene Angebotsportfolio sinnvoll weiterentwickelt und mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen eine möglichst große Hebelwirkung erzielt.

Konzentrieren werden wir uns zu Anfang sicherlich auf die Bereiche Vernetzung und Marketing. Dabei wird neben der überregionalen Positionierung des VR-Standorts Hamburg auch um die Vermittlung der Potenziale der Technologien für Hamburger Anwender gehen.

Welche weiteren Technologien sehen Sie als interessante Medienthemen, die die Hamburger Medien, Produzenten und Vermarkter an der Spitze der Wertschöpfung halten können? Was sagt Ihre Marktbeobachtung?

Alle Technologien rund um das Thema Daten werden für die Contentindustrie immens an Bedeutung gewinnen. So werden bereits heute Inhalte nicht nur aufgrund von Daten kuratiert, sondern bauen auch darauf auf: Netflix konnte anhand des ausgewerteten User-Verhaltens vorhersehen, dass die Serie „House of Cards“ ziemlich sicher erfolgreich sein wird. Aber eigentlich halte ich es mit Mark Twain: „Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn Sie die Zukunft betreffen“.


 Thema "Digitale Stadt" 

Sie planen, mittel- und längerfristig zentrale Dienstleistungen der Stadt und ihrer Betriebe mit einem einheitlichen Servicekonto online nutzbar zu machen. Wie weit sind die Vorbereitungen auch in Verbindung mit der "Digitalen Leitstelle" fortgeschritten und wann können die Hamburger den ersten Behördengang mobil erledigen?

Bereits heute sind über das "HamburgGateway" rund 80 Verwaltungsverfahren online angebunden. Allerdings wollen wir erstens mehr Services online erbringen und zweitens das Angebot den heutigen Erwartungen anpassen. Wir wollen, dass es von zuhause geht und dass es einfach ist.

Wir orientieren uns an der Leitlinie „Digital First“. Das heißt: Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und auch der Unternehmen sollen künftig, soweit möglich, proaktiv und antragslos erledigt werden. Vorgangsbearbeitung, Entscheidungsfindung und -übermittlung sollen auf Seiten der Verwaltung möglichst automatisiert erfolgen. Die Verwaltung wird zunehmend digital kommunizieren. Wer Hilfe bei der digitalen Kommunikation braucht, wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Für Unternehmen steht ausschließlich der elektronische Weg offen.

Die Herausforderungen sind groß: Es müssen technische und rechtliche Fragen geklärt werden. Es müssen Prozesse und Arbeitsstrukturen neu abgestimmt werden. „Digital First“ wird für die Bürger und die Mitarbeitenden umso erfolgreicher verlaufen, je mehr es im Sinne eines Prozesses verstanden wird. Das Projekt, das über mehrere Jahre diesen digitalen Transformationsprozess vorantreiben soll, nimmt derzeit seine Arbeit auf.

Wie lauten Ihre zentralen Argumente, die Hausleitungen von Betrieben und Behörden trotz individueller Voraussetzungen und der unterschiedlichen Historien zur Zusammenarbeit zu gewinnen?

In der Senatskanzlei haben wir eine Leitstelle für die digitale Stadt eingerichtet, die den Überblick über die vielfältigen Projekte und Aktivitäten der Stadt sichert, für deren Koordinierung sorgt und die strategische Weiterentwicklung gewährleistet. Die Digitalisierung wurde zudem als prioritäre Regelaufgabe aller Politikbereiche definiert – und zwar vom gesamten Senat, also allen Hausleitungen gemeinsam. 

Um der Innovationsdynamik und den damit verbundenen erhöhten Anforderungen an das staatliche Wissens- und Innovationsmanagement Rechnung zu tragen, wurde ergänzend an der HafenCity Universität in einer Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology das City Science Lab eingerichtet, auch um die Stadt und ihre Akteure im Transformationsprozess zu begleiten und zu beraten.

Welche besonderen Herausforderungen sehen Sie angesichts der aktuell bestehenden Schuldenbremse und unterschiedlichster IT-Infrastrukturen in der Hamburger Verwaltung?


Hamburg steht heute im Ländervergleich gut da, was die IT-Ausstattung, Infrastruktur und Datensicherheit angeht. Weil die Digitalisierung aber zunehmend auch die öffentliche Infrastruktur und den öffentlichen Raum erfasst, rückt immer mehr die Stadt im Ganzen in den Fokus. 

Wir wollen die städtischen Infrastrukturen und öffentlichen Räume mit digitalen Schnittstellen und Angeboten weiter optimieren. Dazu zählen Bildungs- und Kulturangebote ebenso, wie die Systeme einer integrierten Verkehrsstrategie und einer intelligenten Energieversorgung. Digitale Techniken erlauben uns hier, Steuerungsleistungen und Angebote zu entwickeln, die Effizienz steigern und Qualität verbessern.

Für all dies brauchen wir die passende IT-Infrastruktur. Vorhandene Daten und Fachsysteme der städtischen Institutionen wollen wir vernetzen, den Datenaustausch automatisieren und Anwendungen für den vielseitigen Zugriff auf die Daten bereitstellen.

Im Übrigen stehen die Schuldenbremse der Hamburgischen Verfassung und des Grundgesetzes nicht im Widerspruch zu Investitionen in den digitalen Wandel – beide helfen uns dabei, unsere Stadt für die Zukunft gut aufzustellen.

Vielen Dank für das spannende Interview.

Das Gespräch führte Thomas Keup.
* * *

 Außerdem im Hamburg Digital Magazin: 

HANSEBUSINESS: Die Digitalen Wahlprüfsteine - Teil III: 
Die Digitale Stadt - Verwaltung, Unternehmensservices und Arbeitsmarkt.


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  • HANSEVALLEY wird gefragt - von Entscheidern, Kammer und Senat.

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