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Dienstag, 21. Juli 2020

HANSESTATEMENT Peter F. Schmid: Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise.

Hanse Digital Autoren

Digitalunternehmer und Visionär: Peter F. Schmid, Visable
Foto: Visable

Seit mehr als vier Monaten befinden wir uns durch die Corona-Krise in einem weltweiten Ausnahmezustand. Zahlreiche Unternehmen und ganze Branchen bangen um ihre Existenz. Peter F. Schmid ist CEO von "Visable", dem Dach der europäischen B2B-Plattform "Europages" und des deutschen Marktführers im Bereich digitaler B2B-Marktplätze "Wer liefert was“ (WLW). Der Vorsitzende der Landesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft des Wirtschaftsrats Hamburg beobachtet die Situation von Beginn an und identifiziert sieben eindeutige Entwicklungen. Ein Gastbeitrag von Peter F. Schmid:

Das IfO-Institut prognostiziert bereits eine Insolvenzwelle für die kommenden Monate. In diesen Zeiten zeigt sich so deutlich wie noch nie, dass KMU ohne den Einsatz von digitalen Tools vor dem Aus stehen. Ich beobachte die Situation von Beginn an und identifiziere die folgenden sieben Entwicklungen:

1. Beschleunigung der Digitalisierung der KMU im Bereich Einkauf und Vertrieb

Die klassischen, bekannten und bewährten Marketing- und Vertriebstools standen mit einem Mal nicht mehr zur Verfügung. Die Absage von zahlreichen Messen sowie die Abordnung von Vertriebsmitarbeiterinnen- und Mitarbeitern ins Homeoffice brachte den Vertrieb in vielen Unternehmen kurzfristig zum Erliegen. Ohne den zeitnahen, gezielten Einsatz von digitalen Tools müssten eine Vielzahl von KMU in Europa um ihre Existenz fürchten. Zugespitzt bedeutet das: Nur wer digitalisiert, überlebt diese Krise. 

Besonders im Vertrieb mussten und müssen neue Wege gegangen werden, um den Einkauf ohne persönlichen Besuch zu erreichen. Ob Sales-Pitches via Videocall oder der Einsatz eines virtuellen Messestands – die Möglichkeiten sind vielfältig und die Nachfrage nach Weiterbildung groß. Mehr als 350 Interessierte informierten sich beispielsweise in unserem Webinar zu dem Umgang mit neuen digitalen Vertriebslösungen. Das war ein toller Erfolg und eine erneute Bestätigung für Visable als digitaler Partner für KMU in Europa.

2. Messe als primäres Verkaufs- und Marketing-Tool nicht mehr zeitgemäß 


Jede vierte Messe wird es nach der Krise so nicht mehr geben. Schon vor dem Einsetzen der Coronakrise gab es die Diskussion um die Zweckmäßigkeit von vielen Messen weltweit. In Zeiten der Digitalisierung ist es weder zeitgemäß noch ökologisch und ökonomisch sinnvoll, komplexe Güter wie Maschinen um die halbe Welt zu transportieren, um sie für eine oder zwei Wochen auf einer Leitmesse auszustellen. Auch der enorme Reiseaufwand von Ausstellern und Besuchern sowie der Einsatz von finanziellen sowie ökologischen Ressourcen steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Der Erhalt der Messebranche als Selbstzweck sollte für die Zeit nach Corona hinterfragt werden.

3. Besonderes Bedürfnis nach persönlichem Austausch und Wissensvermittlung 

Für viele sind die jährlichen Messebesuche auch immer Anlass zum Austausch innerhalb der eigenen Branche. Key Notes, Experten-Panels und Masterclasses dienen außerdem zum Wissenstransfer und zur Inspiration. Das Bedürfnis nach persönlichen Treffen, zwischenmenschlichem Austausch und Networking wird auch nach Corona nicht verschwunden sein – im Gegenteil. Konferenzen und Summits kommen ganz ohne den gewohnten Druck aus, möglichst viele Leads oder Abschlüsse generieren zu müssen, sie bieten einen echten Mehrwert und werden deutlich stärker nachgefragt werden.

4. Ausgaben für Online-Marketing steigen massiv 

Das durch die Absage von Messen freigewordene Marketingbudget wird von vielen Unternehmen nun für Tools wie SEA, Content Marketing und Social Media eingesetzt werden. Einer Umfrage von "iBusiness" zufolge will mehr als jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) vermehrt auf virtuelle Lösungen setzen. Die Vorteile von Online-Marketing überzeugen auch in Krisenzeiten. Reichweite und Inhalte können gezielt gesteuert werden. Die Leadgenerierung via Plattformen ist einfach und flexibel möglich.

5. Die Bedeutung von Digital Sourcing in Europa wächst

Viele Unternehmen wurden Covid19-bedingt dazu gezwungen, ihre Beschaffungs-Strategie vollständig zu überdenken oder waren kurzfristig auf alternative Lieferquellen angewiesen, weil ihnen die etablierten Lieferketten weggebrochen sind. Auch rücken lokale, nationale und Anbieter aus den umliegenden Märkten mit kürzeren Lieferwegen wieder stärker in den Fokus. Der harte Shutdown am chinesischen Markt brach bewährte Lieferketten, die in den letzten 20 Jahren mit der Zuwendung nach Asien etabliert wurden. 

Sie überzeugten einst durch Flexibilität, Vielfältigkeit und günstige Konditionen. Jedoch wurde die Möglichkeit einer erneuten weltweiten Wirtschaftskrise von den meisten schlicht ignoriert. Durch Digital Sourcing sichert der Einkauf seine Lieferketten und kann schnell und flexibel auf Veränderungen durch Krisensituationen reagieren. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen die Beschaffung auf nur eine, enge Lieferantenbeziehung setzte. In eine solche Abhängigkeit wird sich besonders nach dieser Krise niemand mehr begeben wollen.

6. Noch nie waren Online-Plattformen für Europas B2B-Markt wichtiger

Ein schneller Überblick über alle verfügbaren Anbieter, Akquisitionen von neuen Kunden lokal bis weltweit, die Messbarkeit des Budgeteinsatzes und die Verfügbarkeit an 365 Tagen im Jahr sind nur einige Vorteile, die Plattformen wie "Europages" und "WLW" bieten. "Visable" konnte in den ersten Wochen nach dem deutschlandweiten Lockdown einen signifikanten Anstieg der Zugriffszahlen verzeichnen.

Der Traffic wuchs seit Beginn der Coronakrise im Mittel um mehr als 25 Prozent auf "WLW" und um 22 Prozent auf "Europages" im Vergleich zum Vorjahr. In Spitzen lag der Zuwachs auf beiden Plattformen sogar über 50 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche. Das Potenzial für den digitalen B2B-Markt ist nach wie vor enorm. Bereits vor Corona wuchs der Markt seit 2013 um durchschnittlich 13 Prozent jährlich. Prognosen zeigen, dass sich an diesem Wachstumstrend nichts ändern wird.

7. Der Einkauf nimmt die Schlüsselrolle des Unternehmens ein

Was vor der Coronakrise eher als ein Schattengewächs der Unternehmen galt, hat sich nun zu einer der wichtigsten Säulen eines Unternehmens entwickelt. Der Einkauf rückt durch den Ausfall der etablierten Lieferketten und Liefermärkte wie bspw. China in den Mittelpunkt und sichert durch schnelles Reagieren und die Nutzung von digitalen Tools das Überleben der Company. Es geht schon lange nicht mehr nur um den Einkauf von Waren. Mittlerweile ist es das Digitalisierungs-Know-how und das strategische Verhandlungsgeschick, was zum langfristigen Erfolg führt. 

Über den Autor:

Peter F. Schmid ist CEO des europäischen Plattformanbieters "Visable" mit den B2B-Marktplätzen "Europages" und "Wer liefert was". Visable unterhält Büros an den Standorten Hamburg, Berlin sowie Paris und beschäftigt heute in den Bereichen Marktplätze und Online-Marketing über 380 Mitarbeiter. Zusammen erreichen die Marktplätze der Hamburger Firmengruppe monatlich über 3,7 Millionen B2B- Einkäufer, die nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen suchen. Insgesamt sind über 3,6 Millionen Firmen auf beiden Plattformen registriert. Weitere Informationen unter www.visable.com.

Ein Gastbeitrag von Peter F. Schmid. Die inhaltliche Verantwortung des Autorenbeitrags liegt beim Urheber.
 
 Hanse Digital Background: 

HANSEPERSONALITY Peter Schmid: Ein Leuchtturm für die Digitalwirtschaft in Hamburg.

Sonntag, 6. Mai 2018

HANSEPERSONALITY Peter Schmid: Ein Leuchtturm für die Digitalwirtschaft in Hamburg.

HAMBURG DIGITAL INTERVIEW

Hamburg droht im Vergleich der Metropolen und Wirtschaftszentren Deutschlands abzurutschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Landesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft des Wirtschaftsrats. Die Unternehmer warnen: Hamburgs Digitalwirtschaft verpasst den nationalen Anschluss. Senatspolitik und Wirtschaftsförderung haben sich zu lange auf den Lorbeeren von "Medienhauptstadt" und "Elbvalley" ausgeruht. Der Senat verschleudert jährlich einen Millionenbetrag für eine wirkungslose Landesinitiative "Next Media Hamburg".


Sorgt sich um den Digitalstandort Hamburg: Unternehmer Peter Schmid
Foto: WLW

Peter Schmid ist Vorsitzender der Landesfachkommission, seit 1995 mit Autoscout in der Internetwirtschaft zu Hause und als Geschäftsführer des an Alster und Elbe beheimateten B2B-Marktplatzes "Wer liefert was" einer der digitalen Köpfe Hamburgs. Wo läuft's noch richtig rund im "Elbvalley"? Wo knirscht es mächtig im Gebälk? Und wo ist der Zug für die Freie und Hansestadt schon abgefahren? Unser HANSEPERSONALITY ist Peter Schmid:

Die Hamburger Digitalwirtschaft aus Hard- und Softwarebranche sowie den Internetunternehmen spielt bundresweit nicht mehr in der ersten Liga mit. Nach wie vor ist die Stadt mit Facebook, Google, Smaato oder WLW ein führender Marketingstandort. Woran machen Sie als Autor der Studie den "Niedergang" der einst so stolzen "Internethauptstadt" fest?

Sie haben einige der hier ansässigen Digital-Unternehmen genannt. Aber nehmen wir zum Beispiel Google: Der deutsche Hauptsitz ist nach wie vor Hamburg. Aber warum baut Google einen neuen Standort für über 1.000 Mitarbeiter nicht in der Hansestadt, sondern in München? Warum investiert Google in die Münchner TU und nicht in eine Hamburger Institution? 

Darüber hinaus fehlt eine Exzellenz-Universität von wenigstens bundesweitem, noch besser internationalem Ruf und die regionale Politik malt rosarote Wolken, indem sie sagt, Hamburg gehöre immer noch zur digitalen Sperrspitze in Deutschland. Diese und weitere Punkte beleuchten wir in unserer Studie.

Schauen wir zusammen in Ihren Forderungskatalog für die Digitalwirtschaft unter dem Titel "Rahmenbedingungen verbessern - Perspektiven schaffen". Lassen Sie uns die wichtigsten Aspekte zusammenfassen. Welche Top 5-Themen schmerzen Sie als langjähriger Internetunternehmer u. a. bei Parship und WLW? Hand auf's Herz!

Was mir am meisten fehlt, ist ein digitales Leuchtturmprojekt, das eine Anziehungskraft auf die kreativen Köpfe der Digitalwirtschaft ausübt – quasi eine „Elphi der Digitalwirtschaft“. Das könnte zum Beispiel freies WLAN im gesamten Stadtgebiet sein. Wenn die kreativen Köpfe dann nach Hamburg kommen, müssen sie gute infrastrukturelle Rahmenbedingungen vorfinden, also ein funktionierendes Integrations- und Relocation-Programm. 

Eine Hochschule von internationalem Ruf hatte ich bereits angesprochen. Weitere Punkte sind eine strategische Vernetzung mit internationalen Hotspots wie dem Silicon Valley oder Tel Aviv in Israel sowie die Verbesserung des lokalen VC-Angebots, zum Beispiel durch die zügige Umsetzung des beschlossenen Innovations-Wachstumsfonds.

Das Wirtschaftsratspapier ist eine Metastudie aus mehr als 10 renommierten deutschen Datenquellen. Welche Quellen haben Sie für das Positionspapier herangezogen und welche Themenbereiche haben Sie besonders beleuchtet, um daraus eine Essenz der für Hamburg besonders relevanten Aufgaben herauszuschälen?

Es gibt zu den Themen Digitalisierung, Digitalstandort Deutschland, Startup-Standorte aber auch zur technischen Infrastruktur genügend jährlich aufbereitetes Datenmaterial, auf das wir zurückgreifen konnten. Darunter sind der "Startup-Monitor Deutschland" von KPMG und das "Startup Barometer" von Ernst & Young, das statistische Jahrbuch der Hansestadt Hamburg, Informationen des Bundesverbandes Breitbandkommunikation e. V. und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Statistikportals Statista.

Aus diesen und weiteren Quellen haben wir die Informationen in den Themenbereichen „Hamburg als Startup-Standort“, „Gesellschaftliche Rahmenbedingungen“, „Hochschule und Netzwerke“ sowie „Technische Infrastruktur“ zu unserem Positionspapier zusammengefasst. Jedes Themengebiet schließt mit einem Katalog von drei bis sieben konkreten Forderungen an die Hamburger Politik.


In Ihrem Positionspapier fordern Sie die Umsetzung der zehn Jahre alten Forderungen zur flächendeckenden Gigabit-Vernetzung von Gewerbe- und Bürostandorten in ganz Hamburg. Hand aufs Herz: Warum lässt die Hamburger Politik die Hafenunternehmer mit USB-Sticks und schäbigem Kupferkabel allein? Was läuft in Rathaus und BWVI schief?

Wenn ich die Antwort darauf hätte, bräuchten wir die Forderung nicht aufzustellen. Fakt ist, dass es Unternehmen gibt, die aufgrund der schlechten technischen Infrastruktur in ihrer Leistungsfähigkeit limitiert sind und enorme Anstrengungen aufbringen müssen, um eine adäquate Lösung zu finden.


In einem hochentwickelten Industrieland wie Deutschland und in einer reichen Stadt wie Hamburg über Bandbreiten im Gigabit-Bereich überhaupt diskutieren zu müssen, wird dem Anspruch eines Digitalstandorts nicht ansatzweise gerecht. Hier muss dringend ein Umdenken und daraus resultierend eine Verschiebung von Prioritäten und Ressourcen einsetzen.

Hamburg hat mit der Elbphilharmonie einen "touristischen Leuchtturm". Sie fordern einen neuen Leuhtturm für die Digitalwirtschaft - und nicht nur viele kleinere Maßnahmen zur Schmerzlinderung. Ist die "Digital Society University" der entscheindende Schlüssel, um Hamburg aus der Mittelmäßigkeit der TU Harburg herauszuholen?

Warum bauen Google und Microsoft ihre Standorte in München aus? Warum ist Berlin der Digitalstandort Nummer 1? Und warum entwickelt sich um Karlsruhe oder Aachen die nächste ernstzunehmende Digitalregion? Bestimmt nicht wegen Isar, Spree und Rhein. Es ist die Nähe zu den Exzellenz-Universitäten. 

Die Unternehmen wissen, dass sie hier die am besten ausgebildeten Köpfe finden. Und die Studenten können bereits während des Studiums die ersten Karriereschritte bei attraktiven Arbeitgebern machen. Hier hat Hamburg das Nachsehen. Denn wegen des Elbstrands allein kommt niemand in die Hansestadt – weder Unternehmen, noch Absolventen oder Fachkräfte.

Sie sagen als Geschäftsführer von "Wer liefert was": Alles, was im Consumerbereich passiert ist, wird auch im B2B-Geschäft passieren. Müssen sich Maritime und Hafenwirtschaft, Logistik und internationale Dienstleistungen in Hamburg jetzt warm anziehen? Der Senat scheint ja vor allem auf "Weiter so" mit 7.000 Franzbrötchen für osteuropäische Brummifahrer zu setzen?

Ich bin aufgrund dieser Überzeugung bei „Wer liefert was“ eingestiegen und ich bin immer noch dieser Meinung. Auch wenn im B2B die Mühlen langsamer mahlen. Dennoch: Was digitalisiert werden kann, wird früher oder später digitalisiert werden. Man darf die digitale Revolution aber nicht stigmatisieren oder mystifizieren. 

Denn jede Revolution hat gezeigt, dass die Arbeitsplätze, die dadurch vernichtet wurden, in vielfacher Form an andere Stelle neugeschaffen wurden. Sei es bei der Erfindung des Rades oder bei der industriellen Revolution. Die traditionelle Hamburger Wirtschaft wird eine Lösung dafür finden, sie muss nur langsam mal aufwachen. 

Zu guter Letzt unsere Hamburg-Frage: 

Sie sind seit rd. 5 Jahren an Alster und Elbe zu Hause, seit gut 8 Jahren hier engagiert. Wenn wir mal ihre eigene Wünsche aus dem Positionspapier des Wirtschaftsrates nehmen: Was ist für Sie und ihre Familie besonders wichtig, was sich in Hamburg schleunigst ändern sollte? Kostenloses WLAN überall?

In Bezug auf den Digitalstandort Hamburg wäre das wie bereits erwähnt eine Möglichkeit. WLAN überall würde auch davor schützen, was passiert, wenn der private Router einmal ausfällt. Was meinen Sie, was bei mir zu Hause los ist, wenn kein Netflix oder Spotify mehr funktioniert. Aber Spaß beiseite: 

Neben dem Leuchtturm für die Digitale Wirtschaft ist bezahlbarer Wohnraum wichtig, damit sich Fachkräfte in Hamburg ansiedeln. Und die Elbphilharmonie hilft auf ihre Weise auch: Denn wenn Hamburg aktuell schon keine Strahlkraft aufgrund digitaler Themen entwickelt, dann immerhin auf kultureller und architektonischer Ebene. 



*  *  *

Vielen Dank für Ihre Offenheit!
Das Interview führte Thomas Keup

 Hamburg Digital Background: 

Wirtschaftsrat: Hamburgs Digitalwirtschaft verpasst nationalen Anschluss:
www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/4A81E6BD8B41C27AC1258272004F2BC9/$file/WR%20HH_Digitalwirtschaft%20in%20Hamburg.pdf

IW Consult: Hamburg im Regional-Ranking auf dem Weg in die Mittelmäßigkeit
www.iwconsult.de/leistungen-themen/branchen-und-regionen/staedteranking-2017/

Abendblatt: Wirtschaftsrat warnt vor digitalem Abstieg Hamburgs:
www.abendblatt.de/hamburg/article214070779/Wirtschaftsrat-warnt-vor-digitalem-Abstieg-Hamburgs.html