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Montag, 27. Oktober 2025

HANSEMACHINE: Die KI-Startups auf dem AI-Summit 2025 in Hamburg

HANSEMACHINE + HANSESTARTUPS


„Mit dem AI-Summit wollen wir zeigen, dass Deutschland Vorreiter sein kann, wenn Technologie, Unternehmergeist und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen“



AI-Group-Gründerin Petra Vorsteher bringt Frauen rund um KI zusammen.
Foto: Tobi Carl / laetters.com

Mehr als 800 Millionen User des KI-Chatbots ChatGPT weltweit - nach nur drei Jahren öffentlicher Nutzbarkeit, ein globaler KI-Markt von 638 Milliarden US-Dollar allein in diesem Jahr, bis zu 27 Billionen Dollar globaler Wertschöpfung durch AI in den kommenden Jahren - fasst AI-Summit-Gründer Ragnar Kruse die Bedeutung Künstlicher Intelligenz zusammen. 85 Millionen Arbeitsplätze werden durch KI in den nächsten Jahren wegfallen, aber 97 Millionen neuer, KI-basierter Jobs dazu kommen. Was wie eine Utopie wirkt, ist die harte Realität nach Cloud, Data und Digitalisierung.

Rund 2.000 KI-Startups gibt es aktuell in Deutschland, davon offiziell 269 an Alster und Elbe. Zwar gibt es in Hamburg rd. 10.000 Studenten in IT, Machine Learning und KI - doch die Elbmetropole gilt nicht wirklich Vorreiter oder Hub für Künstliche Intelligenz zu sein. Mit den langjährigen Tech-Enthusiasten Petra Vorsteher und Ragnar Kruse wollen zwei Hamburger aus Leidenschaft die Industrie- und Wirtschaftsmetropole aus dem KI-Dornröschenschlaf holen. Die Gründer der AI-Group mit Investmentarm, Startupförderung und Weiterbildungsangeboten veranstaltet den jährlichen AI-Summit in Hamburg. 

Mit Andreas von Bechtolsheim - Gründer von Sun Microsystems -, Marc Teermann vom Roboter-Hersteller Boston Consultants und Fabian Westerheide von der Berliner Rise of AI-Konferenz beweisen Petra Vorsteher und Ragnar Kruse, daß Hamburg gemeinsam auch groß denken und machen kann. Mit hunderten Industriegrößen, spezialisierten Experten und über 25 innovativen KI-Startups aus den Bereichen Enterprise-AI, Industrial-AI und AI-Tools + Plattformen zog der international ausgerichtete AI-Summit im Emporio Tower am 21. Oktober d. J. das Who is who der noch jungen Top-Technologie an.

Kümmern sich andere Kammer-/Konferenzen eher um Grundlagen sowie um KMUs und ihre Mitarbeiter, KI näher zu bringen und Berühungsängste abzubauen, hat sich die AI-Group der renommierten Digital-Unternehmer Petra und Ragnar mit dem AI-Summit und mehr als 450 Teilnehmern an die Spitze der KI-Bewegung in Hamburg und Norddeutschland gesetzt. HANSEVALLEY covert an dieser Stelle gern die diesjährigen KI-Startups auf dem AI-Summit im Emporio-Tower in der Hamburger Neustadt.


Die KI-Startups@AI.Summit 2025

Die AI Group beweist, dass man auch in Hamburg groß denken kann.
Grafik: AI Group


Startup-Fokus Enterprise AI

in alphabetischer Reihenfolge:


913.ai - Hamburg

913.ai entwickelt spezialisierte KI-Agenten, die operative Prozesse in großen Unternehmen - speziell in der Industrie - automatisieren können. Dadurch werden Arbeitsabläufe z. B. in Einkauf und Personal, Marketing und Vertrieb sowie in der Schadensregulierung effizienter und Firmen können Ressourcen optimaler einsetzen.

Amber - Aachen

Amber ist heute einer der führenden Anbieter von Business-KI. Das Unternehmen kombiniert generative KI mit intelligenter Automatisierung, damit Firmen nahtlos auf interne Informationen zugreifen und Prozesse optimieren können. Die Plattform ist DSGVO-konform, in Deutschland
gehostet und darauf ausgelegt, Wissen langfristig zu sichern und digitale Transformation zu ermöglichen.



Blockbrain - Stuttgart

Blockbrain bietet eine Plattform für Unternehmens-KI-Agenten, die Wissen sofort zugänglich, nutzbar und automatisierbar macht. Die B2B-Lösung integriert unterschiedliche Datenquellen und Anwendungen, sodass Mitarbeiter Informationen schnell finden und effizienter arbeiten können. Individuelle KI-Agenten lassen sich ohne Programmierkenntnisse erstellen. 


Elephant Company - Berlin

Elephant Company hat eine KI-gestützte Plattform für „Frontline Excellence“ entwickelt. Sie kombiniert spielerisches mobiles Training, einen KI-Assistenten und gezielte Kommunikationslösungen, um die Effizienz und Produktivität von Frontline-Teams nachhaltig zu steigern.

elephantcompany.com


FlowShare - Hamburg

FlowShare erstellt automatisch Schritt-für-Schritt-Anleitungen, während Nutzer ihre
Aufgaben in einer Software erledigen. Jede Aktion wird dokumentiert und am Ende in
einem fertigen Leitfaden zusammengestellt, der sich ideal für die Schulung von Teams
eignet.



Neuland.ai - Köln

Neuland.ai ist deutsches KI-Technologieunternehmen. Es entwickelt sichere, zuverlässige und vertrauenswürdige KI-Lösungen. Mit seiner Plattform „neuland.ai HUB“ unterstützt das Unternehmen zahlreiche Branchen bei der Prozessautomatisierung, Effizienzsteigerung und dem sicheren Einsatz von KI, individuell zugeschnitten auf die Anforderungen jedese Kunden.


TextCortex AI - Berlin

TextCortex ist eine KI-Plattform, die bereits von DAX- und Fortune-500-Unternehmen eingesetzt wird. Firmen können in wenigen Minuten eigene KI-Agenten erstellen – ganz ohne Programmierung. Kunden berichten von erheblichen Produktivitätssteigerungen, die dem Einsatz zahlreicher neuer Mitarbeiter entsprechen. Die Plattform ist DSGVO-konform, EU-gehostet und ermöglicht den flexiblen Einsatz führender KI-Modelle.


WeShyft AI - Hamburg

WeShyft ist ein SaaS-Unternehmen, das KI einsetzt, um Nachhaltigkeitsmanagement
effizienter zu gestalten. Ziel ist es, ESG-Manager und Teams mit Lösungen zur Automatisierung unterstützen, die Berichterstattung, Compliance und Strategiearbeit erleichtern. So können Unternehmen steigende regulatorische und Investorenanforderungen erfüllen und gleichzeitig Produktivität und Unternehmenswert steigern.



Hinweis: Die Beschreibungen zur Tätigkeit stammen größtenteils von den Unternehmen selbst und sind nur teilweise überprüft, ergänzt oder korrigiert. Daher keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Stand: Oktober 2025.


Blockbrain aus Stuttgart stellte in Hamburg seine KI-Agenten vor.
Foto: Tobi Carl / laetters.com


Startup-Fokus Industrial AI

in alphabetischer Reihenfolge:


Aidocr - Wollerau (Schweiz)

Aidocr ist eine KI-Plattform für die Bau- und Immobilienbranche (AECO). Sie verknüpft
fragmentierte Daten aus BIM/IFC, DWG, IoT, ERP-Systemen und unstrukturierten Dokumenten. Dank einer sicheren, ontologiebasierten Architektur ermöglicht Aidocr
intelligente Suche, Datenanalyse und Workflow-Automatisierung.

Evy Solutions - Köln

Evy Solutions entwickelt KI-gestützte Software für Dokumentenmanagement und -analyse. Der Schwerpunkt liegt auf datenschutzkonformer Prozessautomatisierung. Mit der Technologie unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der digitalen Transformation, steigert Effizienz und verschafft Wettbewerbsvorteile.



Threedy - Darmstadt

Threedy ist ein Deep-Tech-Unternehmen, das sich auf leistungsfähiges 3D-Streaming
spezialisiert hat. Mit dem Produkt „instant3Dhub“ können Firmen große, komplexe 3D-Daten in Echtzeit visualisieren und bearbeiten – auf jedem Gerät, ohne Umwandlung oder leistungsstarke Hardware.



Hinweis: Die Beschreibungen zur Tätigkeit stammen größtenteils von den Unternehmen selbst und sind nur teilweise überprüft, ergänzt oder korrigiert. Daher keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Stand: Oktober 2025.


Talk of the Town: Startups und Corporates beim AI Summit '25.
Foto: Tobi Carl / laetters.com



Startup-Fokus AI Tools & Plattformen

in alphabetischer Reihenfolge:


Beyond The Loop - Hamburg

Beyond The Loop unterstützt Unternehmen bei der sicheren Einführung von KI. Die Plattform bietet DSGVO-konformen Zugang zu führenden Sprachmodellen (LLMs) und ermöglicht flexible, kosteneffiziente Nutzung.

Cloudsupplies Intellimation - Hamburg

Cloudsupplies hat es sich zur Aufgabe gemacht, wiederkehrende IT-Aufgaben zu automatisieren. Mit der eigenen Plattform „MILTON“ werden Routineprozesse automatisch erkannt, bearbeitet und dokumentiert.

Dealcode - Hamburg

Dealcode ist auf Vertriebsautomatisierung spezialisiert. Die Plattform setzt KI-Agenten ein, die Verkaufsprozesse wie Lead-Generierung, Datenanreicherung und personalisierte Kundenansprache automatisieren.

Dealcode and friends auf dem AI Summit in Hamburg 2025
Foto: Tobi Carl / Laetters.com

Unser Hanse Digital Interview mit Dealcode-Gründer Alexander Weltzsch:




Embraceable Technology - Karlsruhe

EmbraceableAI entwickelt KI-Systeme mit einer kognitiven Architektur, die auf Logik und Kausalität basiert. Jede Schlussfolgerung wird auf Einhaltung von Regeln, Gesetzen und Normen geprüft.


Kauz.ai - Düsseldorf

Kauz.ai bietet mit der aiSuite eine No-Code-Plattform, mit der Unternehmen KI- Chatbots und KI-Agenten mit Schwerpunkt auf Vertrieb und Kundendienst einfach erstellen und verwalten können.


Kuyua - Hamburg

Kuyua hilft Unternehmen, ihre Abhängigkeiten von natürlichen Ressourcen und die damit verbundenen Risiken zu verstehen. Mit seiner Plattform wandelt Kuyua komplexe Umweltdaten in konkrete Strategien um.



SlidesGPT / Lightstone - Köln

SlidesGPT ermöglicht es, PowerPoint-Präsentationen in wenigen Sekunden mit KI zu erstellen. Nutzer erhalten einen ersten Entwurf mit Texten, Bildern und Design, den sie an ihre Marke anpassen können.


Qdrant Solutions - Berlin

Qdrant ist eine Open-Source-Vektordatenbank, die semantische Suche, Empfehlungen, RAG (Retrieval-Augmented Generation) und multimodale Anwendungen ermöglicht.


RevOS.ai - Bonn

RevOS.ai entwickelt semantische KI-Agenten für Unternehmens-Workflows. Die Lösung unterstützt Firmen wie Volkswagen und Wolters Kluwer bei der Automatisierung komplexer Entscheidungen.



Scavenger - Frankfurt/Main

Scavenger ist eine KI-gestützte Analytics-Plattform im Arbeitsfeld Business Intelligence, die komplexe Geschäftsdaten in sofort nutzbare Einblicke verwandelt.


VITAS - Nürnberg

VITAS aus Nürnberg bietet virtuelle Telefon- und Chatassistenten, die Unternehmen helfen, ihre Erreichbarkeit zu verbessern und Fachpersonal im Telefonsupport aktiv zu entlasten.



Yasp.ai - Freiburg

Yasp.ai entwickelt eine tiefgreifende Technologie, die eine einheitliche Beschleunigungsschicht für KI bereitstellt. Damit schließt Yasp.ai den Gap zwischen Künstlicher Intelligenz und Hardware.


Zive - Hamburg

Zive hilft Unternehmen dabei, KI sicher und zentral in allen Teams auszurollen. Die Plattform bietet Governance, Sicherheitsfunktionen und Integrationen, sodass Unternehmen KI im großen Maßstab nutzen können.


Hinweis: Die Beschreibungen zur Tätigkeit stammen größtenteils von den Unternehmen selbst und sind nur teilweise überprüft, ergänzt oder korrigiert. Daher keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Stand: Oktober 2025.


 Hamburg Digital Background: 

Welt Hamburg: 



*   *   *

Fotos: Tobias Carl / Laetters.com

Samstag, 28. Juni 2025

Wie Berlin - nur geiler: Diese millionenschweren Prestige-Projekte hat der rot-grüne Hamburger Senat mit seinen Subventionsrittern in den Sand gesetzt.

HANSE DIGITAL INVESTIGATION


Wie Berlin, nur geiler: Finanzsenator Dressel (2. v. l.) und Ex-Wirtschaftssenator Westhagemann (rechts).
Hamburger Senatoren wissen, wie man Millionen in den Sand setzt, um einen auf "dicke Hose" zu machen.
Foto: Senat Hamburg

Der rot-grüne Senat ist gern mal großspurig, auch mal großkotzig und immer wieder größenwahnsinnig, wenn er seine neuesten Lieblingsprojekte mit lokal-begrenztem Pressewirbel in Hamburg hinterm Deich verkündet. Da werden Provinzprojekte als Weltsensation verkauft - natürlich kein zweites Mal in Deutschland oder Europa zu finden. Oft vergleichen die Kleinstadt-Senatoren ihre vermeintlichen Errungenschaften dann mit chinesischen Metropolen - kein Scherz, z. B. "Westwasserstoffman"! 

Die unhanseatische aus Minderwertigkeitskomplexen gegenüber Berlin heraus praktizierte Protzerei wäre eventuell noch vertretbar, wenn die Millionen von Steuer-Euros zu echter wirtschaftlicher Entwicklung führen würden, neue Arbeitsplätze schafften und der modernden Hafenspilunke von Pfeffersäcken an der Norderelbe neue Zukunftschancen einhauchen würden. Das Problem: Die vermeintlichen Leuchttürme enden wenige Jahre später als abgebrannte Teelichter in Vergessenheit - mit Garantie. Und das ist nicht nur beim vermeintlich einzigartigen "Hamburg-Takt" der Fall.

Profitieren tun an Alster und Elbe immer die selben "Akteur*innen" aka geldgierige Subvenstionsritter - aka "Hamburg Innovation" von "TU-Tech Innovation", Handelskammer Hamburg, Logistik-Initiative Hamburg, die stadteigene Kreativgesellschaft und natürlich die landeseigenen Schuldenbetriebe, wie z. B. die Hamburger Hochbahn. Das macht auch nichts - denn das merkt auch keiner. Oder besser: Es redet niemand darüber, schon gar nicht, wenn er selbst auf Subventionen aus dem Hamburger Steuersäckel hofft oder bekommt. Genau da ist der Hamburger Senat konsequent: 

Mit einem kleinen oder größeren Geld-Köfferchen werden potenzielle "Rivalen", "Konkurrenten" oder Kritiker "eingefangen". Frei nach der Devise "Dessen Brot ich ess', dessen Lied ich sing'" traut sich kaum ein Kostgänger der Lokalfürsten aus der Hammaburg, noch ein kritisches Wort zu sagen. Mit dem Gieskannenprinzip wird der hoffnungsvollste Versuch einer Innovation abgewürgt, denn der Senat redet garantiert kräftig mit rein und verhunzt auch die beste Idee im Sinne rot-grüner Provinzialität - wie wir aus gut unterrichteten Kreisen wissen - und beim jüngsten Leuchtturm - pardon - Teelicht names "Impossible Founders" sehen. Oder warum lungert ein Staatsrat im Beirat rum?

Wir haben die "Teelichter", "Rohrkrepierer" und "Millionengräber" der vergangenen gut acht Jahre HANSEVALLEY-Berichterstattung einmal detailliert zusammengetragen. Einige sind zum Glück mausetot, einige wurden solange umbenannt, bis niemand mehr fragte, ob es immer die selben "Abzocker" waren und sind, die hier in die Tasche der Steuerzahler greifen (Stichwort "Hamburg Innovation"). Und einige krepeln bis heute vor sich her - auch gern immer wieder mit frischer Senatskohle am wohlverdienten Ableben gehindert. 

Wir konzentrieren uns in unserer Aufstellung vor allem auf die Bereiche Digitalisierung, Forschung und technische Innovationen einschließlich Startup-Förderung - und damit auf unsere inhaltlichen Schwerpunkte der HANSEVALLEY-Berichterstattung in den Nachrichten und im norddeutschen Digitalmagazin. Hier ist die lange Liste der "Leichen" und "Scheintoten" mit aktuell mehr als 60 größtenteils versenkten und am Abgrund stehenden Projekten des Hamburger Senats in den vergangenen gut acht Jahren, seiner willfährigen Handlanger und weiterer auch privater Initiativen ohne Senatsgeruch:

In alphabetischer Reihenfolge (in Klammern hauptverantwortliche "Akteur*Innen"):

  • 12hrs.us (12min.me)
  • Ahoi digital (Hamburg Innovation)
  • AI Startup Hub (AI Group Hamburg, Bund BMWE/BWMK)
  • AINO-App (Haspa)
  • AINO-Podcast (Haspa)
  • Alike mit 10.000 autonomen Moia- und Holon Shuttles (Senat BVM, Hochbahn, Moia)
  • Aufbruch Hamburg (Caps'n Collars, Senat BWI)
  • Beyourpilot (Hamburg Innovation, TUTech Innovation)
  • Blockhance Conference (Fabian Friedrich, Hamburg)
  • Bonprix Connect (Otto Group)
  • Deutscher Startup Monitor Hamburg (Startup-Verband, PWC)
  • Digital Kindergarten (Agentur Achtung)
  • Digitale S-Bahn Hamburg - außer Teilprojekt S21 - (DB InfraGo, Senat BVM)
  • Digitales Stellwerk Hamburg-Mitte (DB InfraGo, Senat BVM)
  • Discovery Dock Hafencity (Mopo)
  • E-Sports Arena Hamburger Ding (Home United)
  • Fintech Agentur Hamburg - halbtot - (Finanzplatz Hamburg, HK Hamburg)
  • Gesundheitswirtschaft Hamburg (Senat Soziales + HK Hamburg)
  • Hamburg Innovation Campus HHIC (HK Hamburg, HSBA)
  • Hamburg News - Wirtschaftsnachrichten (Hamburg Marketing Senat BWI)
  • Hamburg@SXSW-Präsenz (Hamburg Marketing / Senat BWI, Hamburg Startups u. a.)
  • Hamburg-Takt - in 5 Min. zu Bus & Bahn (Senat BVM, HVV, Hochbahn)  
  • Hammerbrooklyn Digital Campus - ohne Factory Berlin (Senat BWI + SK u. a.)
  • Hanseatic Bank Innovation Lab/Solutions Labs (SG Group + Otto Group)
  • HEAT Hafencity (Senat BWI, Hochbahn u. a.)
  • Heute in Hamburg HiH (Haspa)
  • Homecoming Homeport Hamburg (HPA)
  • HVV Any - Abschaltung von "Check in-Be out" - (Hochbahn, HVV)  
  • HVV Switch-App - Fusion mit BVG-App MAX - (Hochbahn, HVV)
  • Hyperloop + Hyperport (HHLA, Senat BWI)
  • E-Busflotte - 100% bis 2030 - (Hochbahn, Senat BVM)
  • Fintech Week Hamburg (Beese)
  • Future Hamburg Award (Hamburg Marketing - Senat BWI)
  • Gamevention (Senat BKM, Hamburg Messe)
  • Junger Finanzplatz Hamburg (Finanzplatz, HK Hamburg)
  • Jupiter Kulturkaufhaus (Kreativgesellschaft, Senat BKM)
  • Kieko-App (Haspa)
  • Kieko-Schließfächer (Haspa)
  • Mobiklick-Ausbau - 100 % innerhalb Ring 2 - (Senat BKM)
  • Next Culture Accelerator - nie umgesetzt -
  • Next Logistics Accelerator NLA (Skillnet, Senat BWI, Haspa, Fiege u. a.)
  • Plug and Play Hamburg - H2 und Supply Chain - (PnP California)
  • PortXL-Events und -Networking (Port of Rotterdam)
  • Prof. Ed Brinksma als Präsident (TU Hamburg)
  • Rcadia (Home United)
  • Smart Mobility Hafencity (Senat BVM)
  • Solutions Hamburg - Regionale Leitkonferenz mit Sommerfest - (Silpion)
  • Speedup Hamburg - regulär beendet, keine Kooperation mit Senat - (Bund)
  • Starthub Beratung (Hamburg Marketing)
  • Startup Guide Hamburg (Startup Guide-Verlag, Berlin/Lissabon)
  • Startupdock (Hamburg Innovation, TUTech Innovation)
  • Startupport (Hamburg Innovation, TUTech Innovation)
  • Startups@Reeperbahn (Hamburg Startups)
  • Square Innovation Hub - HSBA + Hamburger Ding - (Uve Samuels + Partner, z. B. Hamburger Ding / Home United, Microsoft)
  • United Cyber Spaces (Home United)
  • Yomo-Konto / Joker-Jugendkonto (Starfinanz, SSK München, Haspa)
  • Zukunftsstadt Strategie Hamburg (Peter Tschentscher, Senat SK)
  • Zusammenhub Bhf. Veddel (Hochbahn, Senat BKM)

Millionengräber in Planung:

  • Haus der digitalen Welt (Zentralbibliothek) - Ex-HSH/Perle Hamburg - (Senat BKM)
  • Hyperloop Autobahn A24 Hamburg-Kiel (DRO, Senat BVM + BIS, NMS-Hochbahn)
  • Impossible Founders / Startupfactory Hamburg (Hochschulen, Heinrich-Herz- und Michael-Otto-Stiftung, Senat im Beirat)
  • Science Center Hamburg: Baakenhafen - jetzt Standort für neue Oper (Senat BWFG)
  • Science City Bahrenfeld - fehlende Anbindung, Olympiaplanung (SK Hamburg, Senat BWFG)
(Stand der Veröffentlichungen: 1.6, 03.04.2026)

Haben wir ein totes "Teelicht" übersehen, einen relevanten "Rohrkrepierer" vergessen oder ein ministrables "Millionengrab" ausgelassen? Oder sind wir über die Stränge geschlagen und haben einen "Halbtoten" zu früh "beerdigt"? Schreiben Sie gern an hanse@hansevalley.de. 

Wir werden diese Aufstellung fortlaufend vervollständigen und komplettieren. Damit jeder Hamburger weiß, wofür seine Steuern u. a. von Wirtschafts-, Wissenschafts- und Verkehrs- sowie Kultur- und Medienbehörde weitgehend unnütz verballert werden. Schließlich war es ihr Geld ...

P. S. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie konzentriert sich auf vornehmlich öffentlich geförderte Projekte in den Bereichen Digitalisierung, Forschung und Innovationen. Stand: November 2025. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Dienstag, 24. September 2024

Frischer Wind aus Hamburg für Startups, Vertrieb und eine KI aus Germany.

HANSE DIGITAL INTERVIEW

"Entweder Deutschland ergreift jetzt die Initiative, oder wir verlieren unter Garantie den Anschluss in einem der entscheidendsten technologischen Rennen unserer Zeit."

- Alexander Weltzsch, Dealcode AI Hamburg - 


Gründerteam Hamburger Tech-Enthusiasten im Founders Running Club.
Foto: Dealcode

Laufen, Pitchen, Zukunft machen: So sieht das Leben des Hamburger Gründers Alexander Weltzsch aus. Mit dem Founders Running Club bringt er seit Sommer laufbegeisterte Entrepreneure und Tech-Enthusiasten an der Alster zusammen, mit seiner Dealcode AI bietet er hochautomatisierte Prozesse im Vertrieb von Unternehmen. 

Immer hart am Wind segelnd, unternahm er mit AI.Hamburg in diesem Jahr auch den Sprung über den großen Teich - und pitchte in New York und San Francisco vor US-Investoren. Das wollen wir genauer wissen - und hatten die Chance, Alexander für ein HANSE DIGITAL INTERVIEW zu befragen. 

Hier die spannenden Antworten für unsere führenden Verticals HANSESTARTUPS und HANSEMACHINE:

HANSEVALLEY: Alexander, Du bist seit einigen Wochen City Lead Hamburg des internationalen Founders Running Club, einem Gründer-Netzwerk. Kannst Du einmal erzählen, was Ihr genau macht?

Jeden Samstag um 9.30 Uhr treffen sich zahlreiche Gründer und Gründerinnen, darunter namhafte Persönlichkeiten aus der Startup- und Tech-Community, an der Laeiszhalle zum gemeinsamen Laufen. Die Strecke führt durch den zentral gelegenen Park Planten un Blomen. 
Später tauschen wir uns beim gemeinsamen Kaffee bzw. Brunch über alle möglichen Themen rund um die Themen Startups, Finanzierung und Geschäftsideen aus. 

Das Interesse ist groß und die Gruppe wächst ziemlich schnell. Wir sind im Juni gestartet und zählen bereits über 300 Mitglieder. Noch in diesem Jahr wollen wir das erste größere Networking-Event veranstalten.

HV: Woher stammt die Idee zum Founders Running Club? Die Idee eines Gründer-Netzwerks an sich ist ja nicht neu....

Ich denke, was unsere vielen Tausend Mitglieder weltweit eint und begeistert ist die Idee, Sport, Netzwerken und innovatives Denken zu vereinen. Schon Steve Jobs war dafür bekannt, lange Spaziergänge zu unternehmen, um mit anderen über seine großen Ideen und Innovationen zu sprechen. 

Der Founders Running Club - kurz FRC - bietet genau das. Unsere Non-Profit-Initiative stammt ursprünglich aus den USA und wurde dort 2022 im Silicon Valley gegründet als eine Gemeinschaft, in der die Bindung zu anderen im Mittelpunkt steht. Der FRC will Menschen vereinen, die sich leidenschaftlich für das Laufen, Schaffen und Verwirklichen von innovativen Ideen begeistern. 

"Ein neuer Networking-Ansatz, bei dem sich Verbindungen echt anfühlen."

Tech-Gründer und Läufer Alexander Weltzsch von Dealcode.
Foto: Dealcode

Damit wird ein neuer Networking-Ansatz geboten, nämlich einer, bei dem sich Verbindungen echt anfühlen. Im Zentrum stehen wöchentliche Run- und Network-Events an Standorten in den USA, Asien und Europa. Zielgruppe sind Gründer - einschließlich aufstrebender und ehemaliger Gründer, Investoren, IT-Profis und Kreative aller Art und alle, die daran interessiert sind, sich uns anzuschließen. 

Der Club hat bereits über 10.000 Mitglieder an 17 Standorten in 10 Ländern und über drei Kontinente - geplant sind für dieses Jahr mindestens 20 Standorte und 40 im Jahr 2025.

HV: Und wie bist Du zu deiner Rolle als City Lead Hamburg gekommen?

Ich war im Juni d. J. zusammen mit verschiedenen deutschen KI-Initiativen, darunter dem AI.Startup.Hub und der AI.Group, sowie diversen KI-Events und Startup-Pitches in New York und San Francisco bzw. im Silicon Valley. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Netzwerker habe ich mich vor Ort mit zahlreichen Personen getroffen und Initiativen kennengelernt, darunter auch den FRC in San Francisco.

Die Idee, ein Chapter in Hamburg - immerhin die drittgrößte Startup-Hochburg in Deutschland - zu etablieren, lag für mich sofort auf der Hand und auch Tim Tkachenko, initialer Gründer des FRC, war gleich offen dafür. Zufälligerweise meldete ich am selben Tag auch Lena Klochko, die bei Google arbeitet, mit der gleichen dee bei ihm. 

Jetzt bin ich mehr als glücklich, dass Lena meine Mitgründerin des Hamburg Chapters ist und wir gemeinsam etwas aufbauen können, das aus unserer Sicht das Potential hat, die größte Startup-, Tech- und Investoren-Community in Hamburg zu werden. Bislang bestätigen uns alle Teilnehmer, dass es so etwas in Hamburg vorher nicht gab, und wie sehr ein großes Startup-Netzwerk in Hamburg fehlt. 

"Hamburgs Startup-Öko-System ist leider überhaupt nicht sichtbar."

Hamburgs Startup-Ökosystem ist groß, vielseitig und unglaublich innovativ - leider ist dies überhaupt nicht sichtbar. Auch tut die Politik viel zu wenig für die Hamburger Startup-Szene. Ich persönlich bin überzeugt, dass persönliches Netzwerken - gerade in unserem digitalen Zeitalter - immer wichtiger wird. Auch das Zusammenarbeiten an Ideen in einem Raum, finde ich trotz aller Vorteile von Remote Work wichtiger denn je. 

Daher würde ich mehr in Hamburg auch mehr Initiativen wie bspw. den AI Campus aus Berlin wünschen, also Orte, an denen übergreifende Startup-Kooperationen, Forschung und Unternehmen zusammenfinden.

HV: Schon während deines Studiums hast Du Dein erstes Unternehmen gegründet, später bei Facelift fast 10 Jahre als Unternehmer im Unternehmen gearbeitet. Dort hast Du auch Dennis Hilger kennengelernt, mit dem Du 2021 das KI-Startup Dealcode ins Leben gerufen hast. Was macht ihr genau?

Mit Dealcode und unserer gleichnamigen Software Dealcode AI wollen wir nicht weniger, als den Vertrieb durch KI zu revolutionieren - und das für Branchen wie den Maschinenbau oder das produzierende Gewerbe, die es durch zunehmende Konkurrenz u. a. aus China immer schwerer haben. Sogenannte KI-Agenten oder AI Agents übernehmen - einmal gebrieft - völlig selbständige Aufgaben wie die Identifizierung von Leads, die Datenpflege für das CRM, die Ansprache von Neukunden sowie die Priorisierung der richtigen Deals. 

So können sich Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter auf den Aufbau von Beziehungen, das Verstehen der Kundenbedürfnisse und den Abschluss von Geschäften konzentrieren. Das hilft den Firmen, bei gleichbleibender Personalstruktur die Vertriebseffizienz zu steigern und so dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen. In einem Satz: Produktivität und Effektivität werden gesteigert, was zusätzliche Kapazitäten schafft und den Umsatz erhöht. 

Dealcode AI wird bereits erfolgreich in unterschiedlichen Branchen wie Maschinenbau, Fertigung, Health Tech, Logistik, sowie Medien, IT und Beratung eingesetzt. Und die Marktchancen sind groß: Der globale Markt für Vertriebsautomatisierung wird bis 2029 auf ein Volumen von 30 Milliarden Dollar geschätzt. Die digitale Transformation quer durch alle Branchen wird darüber hinaus schätzungsweise zu einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 12 % führen.

HV: Und jetzt sucht Ihr Kapital, um weiter zu wachsen ... ?
 

Genau, wir haben bereits namhafte Business Angels und Investoren an Bord, darunter Benjamin Schroeter, Heiko Hubertz, Dr. Ewald Walgenbach sowie die Frühphasen-Fonds APX von Axel Springer und Porsche. Aber wir haben ehrgeizige Ziele und möchten unseren Umsatz in den nächsten 24 Monaten verfünffachen und expandieren.

HV: Bist Du dafür extra zu Investorengesprächen in die USA gereist? Haben die denn überhaupt Interesse an deutschen KI-Startups und gibt es hier in Deutschland nicht genug Investoren?

Das Interesse von US-Investoren an deutschem Know-how ist sehr groß. Unsere deutschen und europäischen Startups können allemal mit der US-Konkurrenz mithalten. Hier in Deutschland fehlt es jedoch an Tempo und Kapital. Laut Statista wurden 2023 in den USA mehr als 35 mal so viel private Mittel in KI investiert wie in Deutschland. Diese enormen Summen ermöglichen es amerikanischen Firmen, ihren ohnehin schon großen technologischen Vorsprung immer weiter auszubauen.

In den Staaten profitieren hiesige Start-ups also von einem größeren Markt und technikaffinen Investoren, die bereit sind, erhebliche Summen in innovative Ideen zu investieren. Dabei geht es ja nicht darum, KI-Startups in die USA zu verlegen, sondern US-Kapital einzuwerben, um mehr Software-Entwicklungen in Deutschland aufbauen zu können, was hier übrigens auch kostengünstiger ist.

Dealdcode-Pitch von Alexander Weltzsch im Silicon Valley
Foto: Dealcode

Besonders in den Bereichen KI und Vertriebsautomatisierung sehen wir enorme Potenziale. In den USA erhalten AI-Agent-Startups, die die Effizienz steigern oder ganze Prozesse automatisieren, bereits nennenswerte Finanzierungen. Wir sind stolz darauf, Teil dieser aufregenden Entwicklung zu sein und Lösungen zu bieten, die Unternehmen helfen, im globalen Wettbewerb zu bestehen.

HV: Immer wieder bemängeln Unternehmer wie Du ein zu geringes Tempo und eine mangelnde Investitionsbereitschaft in Deutschland. Was ist Deiner Ansicht nach die Ursache für diese deutsche Zögerlichkeit?

Zum einen ist das sicher eine Mentalitätsfrage. Die sogenannte "German Angst" ist nicht umsonst ein weltweit verwendeter Begriff. Vom Thema Überbürokratisierung ganz zu schweigen. Manchmal frage ich mich tatsächlich, ob wir in Deutschland bereits in einem Technologie-Entwicklungsland leben. Deutschland, einst Pionier in der industriellen Innovation, steht nun am Rand der technologischen Irrelevanz – einmal mehr zu beobachten im Bereich KI. 

"Deutschland steht nun am Rand der technologischen Irrelevanz"

Laut des AI-Readiness-Index von Cisco sind nur 7% der deutschen Unternehmen wirklich auf das KI-Zeitalter vorbereitet​. Während in den USA private Investitionen in KI auf astronomische Summen anwachsen, hält sich Deutschland zurück. Der Mangel an strategischer Vision und finanzieller Aggressivität könnte uns jedoch teuer zu stehen kommen. 

Zugleich zeigen Initiativen wie die zur AI.Group gehörenden AI.Hamburg, K.I.E.Z. - Künstliche Intelligenz Entrepreneurship Zentrum, hessian.AI, Merantix AI Campus, Munich Innovation Ecosystem oder IPAI, dass es durchaus Gründe für Hoffnung gibt. Diese Initiativen beweisen, dass es in Deutschland den Willen und Mut gibt, mehr mit KI zu schaffen. Sie alle generieren Aufmerksamkeit, aber ohne eine massive Steigerung der Investitionen in KI reicht das nicht. 

"Den Förderalismus über Bord werfen"

Zudem sind dies bislang alles lokale Bemühungen. Deshalb ist mein Appell, an dieser Stelle den Föderalismus über Bord zu werfen und mehr auf nationaler, wenn nicht europäischer Ebene zu agieren.

HV: Können wir aus Deiner Sicht denn überhaupt noch eine führende Rolle im Bereich KI spielen?

Ja, noch blicke ich optimistisch in die Zukunft, auch wenn wir die großen KI-Modelle aus den USA und China mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr einholen werden. Wir haben jetzt die Chance, im Bereich industrieller KI bzw. bei KI-Anwendungen Marktführer zu werden. Aber die Dringlichkeit, mit der wir handeln müssen, kann nicht unterschätzt werden. 

Es geht ja nicht nur um Wirtschaftswachstum und technologische Innovationen, sondern um den Wohlstand unseres Landes in den kommenden Jahrzehnten. Wir stehen an einem Scheideweg: Entweder Deutschland ergreift jetzt die Initiative, oder wir verlieren unter Garantie den Anschluss in einem der entscheidendsten technologischen Rennen unserer Zeit.

Es ist Zeit für alle Beteiligten - Unternehmen, Investoren und Politiker - den notwendigen Mut und Weitblick zu zeigen.



HV: Vielen Dank für das spannende Gespräch!

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 Hanse Digital Background: 

Über das KI-Unternehmen Dealcode

Dealcode GmbH ist ein deutsches Softwareunternehmen, das sich seit Anfang 2021mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI bzw. AI) in Vertriebsorganisationen beschäftigt. Das Unternehmen hat Büros in Berlin, Hamburg, Jerewan und Valencia. Dealcode ist vor allem für seine Software zur Vertriebsautomatisierung bekannt. 

Sogenannte KI-Agenten (engl.AI Agents) übernehmen - einmal gebrieft - völlig selbständige Aufgaben wie die Identifizierung von Leads, die Datenpflege für das CRM, die Ansprache von Neukunden sowie die Priorisierung der richtigen Deals. 

So können sich Vertrieberinnen und -mitarbeiter auf den Aufbau von Beziehungen, das Verstehen der Kundenbedürfnisse und den Abschluss von Geschäften konzentrieren. Das hilft den Firmen, bei gleichbleibender Personalstruktur die Vertriebseffizienz zu steigern und so dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen. 

Dealcode AI wird bereits erfolgreich in unterschiedlichen Branchen wie Maschinenbau, Fertigung, Health Tech, Logistik, sowie Medien, IT und Beratung eingesetzt. Zu den Kunden gehören namhafte B2B-Unternehmen, darunter apo.com Group, BearingPoint, Fiege Logistik oder die Süddeutsche Zeitung. Weitere Informationen unter https://de.dealcode.ai/

 Hanse Digital Service: 

Linkedin-Profil Alexander Weltzsch

Linkedin-Gruppe Founders Running Club Hamburg

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Dienstag, 7. Februar 2023

HANSEFUTURE: Neue Zukunftskoalition stärkt Handelskammer den Rücken für Zukunftsmilliarde und Innovationsstandort Hamburg.

HANSE DIGITAL FUTURE
*Update 08.02.2023*

"Die Hapag-Lloyd-Dividende ist eine riesige Chance für die Zukunft des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Hamburg."
- Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aust -

Hat Hamburg endlich auch die Chance, in die digital-vernetzte Zukunft zu starten?
Foto: HANSEVALLEY

*Update*
Am Mittwoch d. W. wurde es bekannt: 1,5 Mrd. € bekommt der Hamburger Senat als Dividende aus seiner 13,9 %-Beteiligung an der größten deutschen Reederei Hapag-Lloyd. Sofort waren die Parteien mit ihren Wunschzetteln zur Stelle: FDP-Chef Michael Kruse möchte mit den Milliarden gern die Kaikanten ausbessern. Die Linke will Hamburgs Dächer mit Photovoltaik-Anlagen zupflastern. Nur die CDU hat den Blick für Investitionen in Technologien für Hamburg. Und steht damit zur Forderung der Handelskammer nach einer Zukunftsmilliarde aus der Dividende.

Mit der Veröffentlichung eines rd. 60 Seiten starken Standpunkte-Papiers zum Einsatz von Zukunftstechnologien für Hamburg mit der geforderten "Zukunftsmilliarde", mit Sonderinnovationszonen und einem Innovationsbudget im Hamburger Haushalt bekommen die Forderungen der größten Wirtschaftsvertretung nun mit der aktuellen Zahl zur Gewinnausschüttung zusätzlich an Dynamik. Chefredakteur Thomas Keup fasst die aktuelle Entwicklung der vergangenen Tage zusammen:

Im bundesweiten Vergleich investiert die Freie und Hansestadt unterdurchschnittlich wenig in die staatlichen Hamburger Hochschulen und ihre Lehrkräfte. Eine Folge: geringe Zahlen bei den Patentanmeldungen. Handelskammer-Präses Norbert Aust brachte auf der VEEK-Jahresabschlussversammlung auf den Punkt: "Derzeit ist die Innovationslandschaft in Hamburg zwar vielfältig, aber unübersichtlich. Überall mitzuspielen, das reicht nicht für die absolute Weltspitze." Die Innovationspolitik müsse sich auf die besonderen und bereits vorhandenen Stärken konzentrieren.

Der führende Wirtschaftsvertreter kritisiert im Kontext öffentlicher Aktivitäten zur Innovationsförderung die Arbeit der Hamburger Wirtschaftsförderung "Hamburg Invest": "Die Hamburg Marketing-Gesellschaft muss Technologie, Wissenschaft und Innovation endlich viel stärker als bisher in den Blick nehmen." Damit hob Aust u. a. auf den bisherigen Schwerpunkt der reinen Flächenvermarktung ab, ohne Impulse für Neuansiedlungen zu setzen.

"Die Hamburg Marketing-Gesellschaft muss Technologie, Wissenschaft und Innovation endlich viel stärker als bisher in den Blick nehmen."
- Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aust -

Im Mittelpunkt der geforderten Neuausrichtung steht ein Milliarden-schwerer Sonderetat für Innovationsförderung, den SPD und Grüne aus den Gewinnen der städtischen Beteiligung an Hapag-Lloyd einrichten sollen. Mit der "Zukunftsmilliarde" sollen Investitionen in besonders chancenreiche Technologien unterstützt werden. Dies sollte zentral von einer Behörde gemanagt werden, und nicht auf verschiedene Ressorts wie Wirtschaft und Wissenschaft aufgeteilt werden.

Die Forderung der Handelskammer, eine "Zukunftsmilliarde" für die Förderung von Innovationen zur Entwicklung der Wirtschaft in der Hansestadt zu investieren, findet breiten Anklang in Hamburger Regierungs- und Oppositionsparteien in "Jamaika"-Farben. In einem rd. 60-seitigen, online abrufbaren Standpunktepapier zu Zukunftstechnologien für Hamburg führt der Ausschuss für Innovation und Forschung der Kammer aus, wo und wie die von Kammer-Präses Prof. Norbert Aust geforderte Milliarde eingesetzt werden soll.

Zukunftstechnologien, Sonderinnovationszonen und eine Zukunftsmilliarde

Unter den Handlungs- und Chancenfeldern für Hamburg befinden sich die Technologiethemen a) Digitalisierung der Verwaltung, b) online-vernetzte Mobilität, c) autonome Transportsysteme und d) die Nutzung von digitalen Gesundheitsdaten. Die Digitalthemen werden - wie die weiteren Themenfelder zu Stadtentwicklung und Bauwesen, Gesundheitswesen inkl. Infektionsforschung sowie Nachhaltigkeit und Klimaschutz - mit aktuellen Zahlen und Fakten sowie konkreten Zielen und Handlungsempfehlungen untermauert.

Neben der Fokussierung auf zukunftsfähige Themenfelder z. B. im maritimen Sektor, in der Logistik oder der Gesundheitswirtschaft fordert die Handelskammer Sonderinnovationszonen in Form von besonders geförderten Themen, z. B. einem vernetzten Ökosystem aus digitalen Zwillingen zu Hamburg, einem Hamburger Gesundheitsdatenpool oder für autonome Transporte. Die Zonen können sowohl Themen umfassen, als auch Standorte, wie den "Homeport" der Hafenverwaltung HPA zu technologischen Zukunftsthemen im Hafen.

Innovationsförderung und eigener Innovationsetats mit Koordination durch eine Behörde

Mit den Sonderinnovationszonen soll die Geschwindigkeit der Entwicklung neuer Technologien erhöht werden. An den Standorten bzw. in den Themen sollen u. a. staatliche Regularien eingeschränkt werden, damit Startups, etablierte Firmen und Forschungseinrichtungen Technologien gemeinsam ausprobieren und zur Marktreife bringen können. Hier helfen beschleunigte Genehmigungsverfahren, eine gemeinsame Infrastruktur zur Forschung, vergünstigte Gewerbeflächen und Steuervergünstigungen im Zusammenspiel.

Dazu kommen finanzielle Förderungen der Themenfelder bzw. -standorte im Rahmen der "Zukunftsmilliarde" inkl. eines dauerhaft dedizierten Budgets im Hamburger Haushalt zur einfacheren Innovationsförderung mit Koordination durch eine einzelne Behörde (s. o.), den Ausbau der MINT-Fakultäten zur Ausbildung von Fach- und Führungskräften mit technologischen und digitalen Kompetenzen sowie praxisnahe Technologieanwendungszentren für die Wirtschaft, z. B. zu 3D-Druck und Quantentechnologien.

"Die Handelskammer präsentiert konkrete Handlungsfelder, in denen sich die Zukunft unserer Stadt zweifelsfrei entscheiden wird."
- Der Grüne Fraktionschef in der Bürgerschaft, Dominik Lorenzen -

Die Grüne Regierungsfraktion in der Bürgerschaft begrüßt den Vorstoß der Hamburger Unternehmen, "die damit beweisen, mit welchem Gestaltungsanspruch sie in die Zukunft blicken und die Herausforderungen der Klimakrise anpacken wollen". Fraktionschef Dominik Lorenzen sagte am vergangenen Sonntag: "Egal ob bei Transportsystemen, in der Verwaltung oder beim Bau: Die Kammer präsentiert konkrete und abgegrenzte Handlungsfelder, die sachkundig ausgewählt und zugeschnitten sind – und in denen sich die Zukunft unserer Stadt zweifelsfrei entscheiden wird."

Prof. Götz Wiese, wirtschafts- und innovationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion erklärte am Montag dieser Woche: „Ich begrüße das Innovationspapier der Handelskammer. Bei den Innovationsindikatoren (wie Ausgaben für Forschung und Entwicklung und Patentanmeldungen) fällt Hamburg immer weiter zurück. Die Handlungsempfehlungen der Handelskammer, namentlich die Einrichtung von Sonderinnovationszonen und der Ausbau der finanziellen Förderung für Infrastruktur und Bildung, gehen genau in die richtige Richtung."

"Die Handlungsempfehlungen der Handelskammer gehen genau in die richtige Richtung."
- CDU-Wirtschaftsexperte Prof. Götz Wiese -

*Update*
Die Hamburger CDU plädiert wie die Handelskammer für den Einsatz der 1,5 Mrd. € Dividende für 2022 aus der 13,9 %-Beteiligung der Freien und Hansestadt über ihre Beteiligungs-Holding HGV an Hapag-Lloyd. Darüber hinaus fordert die Union der Hansestadt seit Längerem, die Beteiligung an der größten deutschen Reederei auf 10 % zu reduzieren und die Erlöse aus dem Verkauf der Aktien für Zukunftsmaßnahmen, wie die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen und die Finanzierung technischer Studiengänge zu investieren.

Ähnlich äußerte sich auch der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Hamburg, Prof. Andreas Moring am Montag: "Die Zeit der Selbstgefälligkeit muss ein Ende haben. Bürgermeister Tschentscher und Senatorin Leonhard sollten sich ernsthaft mit den Vorschlägen der Kammer auseinandersetzen. Punkten könnte die Stadt beispielsweise mit einer Weiterentwicklung der Games-Branche oder der besseren Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und mittelständischer Wirtschaft."

"Bürgermeister Tschentscher und Senatorin Leonhard sollten sich ernsthaft mit den Vorschlägen der Kammer auseinandersetzen."
- FDP-Wirtschaftsexperte und KI-Professor Prof. Andreas Moring -

Auch die Liberalen warnen u. a. die entscheidenden Senatoren Dressel und Leonhard davor, sich an die Hapag-Lloyd-Milliarden zu klammern. Der Senat kaschiere mit seiner Position lediglich, an zahlreichen Stellen Aufholbedarf zu haben, so der Hamburger KI-Professor. Moring: "Der Senat ruht sich in der Wirtschaftspolitik auf Lorbeeren aus. Die Stadt erntet derzeit noch die Früchte richtiger standortpolitsicher Entscheidungen aus den frühen 2000er Jahren. Das wird nicht ewig so bleiben. Der Hafen fällt im internationalen Wettbewerb zurück und in digitalen Zukunftsfeldern spielt Hamburg bei Weitem nicht die Rolle wie München oder Karlsruhe."

Hamburgs neue Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard äußerte sich vor zwei Wochen im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten auf Nachfrage von HANSEVALLEY eher skeptisch zu dem umfassenden Forderungskatalog der Handelskammer - vor allem auf Grund verschiedener, finanziell für den Haushalt relevanter Maßnahmen. Die Kammer lädt den rot-grünen Senat ein, eine erste "Sonderinnovationszone" gemeinsam zu entwickeln und als Vorbild für weitere Themen aufzustellen.

"Wichtig ist, dass wir jetzt mit dem Senat in die Diskussion über die konkrete, zügige Umsetzung und Finanzierung kommen."
- Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aust -

Kammer-Präses Prof. Norbert Aust betonte am Montag d. W. noch einmal die Forderung, jetzt mit dem Senat in konkrete Gespräche zu gehen: "Wichtig ist, dass wir jetzt mit dem Senat in die Diskussion über die konkrete, zügige Umsetzung und Finanzierung kommen. Als Richtlinie gilt der von uns geforderte Innovations-Dreisprung: Wir brauchen mehr Fokus auf Innovationsthemen. Wir stehen bereit, um gemeinsam eine Sonderinnovationszone als Pilotprojekt zu schaffen. Und wir benötigen eine Zukunftsmilliarde aus privatwirtschaftlichen Erträgen der Stadt.

Kathrin Haug, Vorsitzende des Innovations- und Forschungsausschusses sagte in einem Interview mit dem Kammer-Magazin "HW" zu den Chancen der Sonderinnovationszonen: "Um Leuchttürme dieser Art entsteht ein Ökosystem, welches für alle Wirtschaftsbereiche der Stadt durch sogenannte „Spill-over Effekte“ (Übertragungseffekte) sehr positive Auswirkungen hat. Um jedoch in einem technologiebasierten Feld international führend zu werden, sind Geschwindigkeit, Finanzierung und vielfache Vernetzungs- und Umsetzungsformate die Voraussetzung."

"Geschwindigkeit, Finanzierung und vielfache Vernetzungs- und Umsetzungsformate sind die Voraussetzung."
- Handelskammer-Ausschussvorsitzende Kathrin Haug -

*  *  *

 Hamburg Digital Recherche: 

Standpunktepapier zu Zukunftstechnologien für Hamburg
im Rahmen der Kammer-Strategie "Hamburg 2040"

Interview mit Kathrin Haug, Vorsitzende des Ausschusses für Innovation und Forschung
der Handelskammer Hamburg im Hamburger Kammer-Magazin "HW"

Rede von Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aust am 30.12.2022
im Rahmen der VEEK-Jahresabschlußversammlung 2022 in der Handelskammer Hamburg

Manuskript der Rede von Handelskammer-Präses Prof. Norbert Aus
zur VEEK-Jahresabschlußversammlung 2022 in der Handelskammer Hamburg

Dienstag, 8. November 2022

Quantum Innovation Capitol Hamburg: Versaut's nicht wieder ...

HANSE QUANTEN MAGAZIN
*Update 1.4 - 17.11.2022*

"Die Zukunft Hamburgs liegt auf dem Land und nicht auf dem Wasser."
Klaus von Dohnanyi, Erster Bürgermeister Hamburgs
in seiner Bürgermeisterrede vor dem Übersee-Club am 29. November 1983

Quantenphysik verändert die Art, wie wir forschen, entwickeln und arbeiten.
Foto: Universtiy of Warwick-Marck Garlick - Verschmelzende Neutronensterne
Lizenz: CC BY SA 4.0

Der Hamburger Senat will Hamburg zur ‚Quantum Innovation Capital‘ machen. Das steht in der Tradition, Hamburg zur Digitalhauptstadt, zur KI-Hauptstadt und zur Blockchain-Hauptstadt machen zu wollen. Alle diese Ankündigungen sind bisher genau das geblieben: Ankündigungen." FDP-Landesvize Andreas Moring und bekannter Hamburger KI-Professor steckt den Finger in die Wunde und bohrt einmal mal kräftig nach - mit Recht. 

Ob Internet-Hauptstadt, Startup-Hauptstadt oder Fintech-Hauptstadt - der rot-grüne Senat der Hansestadt ist mit Overselling, Nebelkerzen und Bullshitbingo in seiner PR gern stets ganz vorn dabei ... wenn's um das Vers.uen des nächsten Technologiethemas geht. Seit der Ankündigung für einen Rymax-Quantencomputer im Dezember 2021 sind jedoch plötzlich Projekte, Kooperationen und Millionen da - für Quantencomputing "Made in Hamburg".

Thomas Keup ordnet die plötzliche Quantenwelle ein - und verrät, wer dahinter steckt:

"Hamburg hat erst relativ spät verstanden, dass ein starker Wissenschaftsstandort für eine moderne, internationale Metropole kein schmückendes Beiwerk ist, sondern die Voraussetzung für Innovation, Wirtschaftswachstum und die Lösung globaler Herausforderungen.

Die selbt-/kritischen Worte kommen von niemand geringerem, als dem ehemaligen Ersten Bürgermeister und heutigen SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz - der Hamburger Gesellschaft ins aller werteste Krämerseelen-Stammbuch geschrieben am 28. November 2017 im Rahmen seiner "Bürgermeisterrede" zum Wissenschaftsstandort vor dem alt-ehrwürdigen Übersee-Club an der Binnenalster.

Seit den wahren Worten des ansonsten ziemlich "vergesslichen" Warburg-Freundes Scholz sind weitere, geschlagene fünf Jahre vergangen. Seit der mahnenden Forderung seitens Hamburgs Grandseigneur und Alt-Bürgermeister Klaus von Dohnanyi zum Thema Wissenschaftsstandort aus gleichem Anlass an gleicher Stelle sogar geschlagene 29 Jahre (s. o.). Womit Hamburg eher nicht zu den fort-schrittlichen Millionenstädten Deutschlands zählt - im Vergleich zu Berlin und München.

*Update*
Immerhin: Die Stadt zählt rd. 120.000 Studenten in mehr als 20 staatlichen und privaten Hochschulen. 12.000 Forscher sollen laut Eigen-PR an Alster und Elbe arbeiten - in Universitäten wie HCU, HSU, UHH und TUHH sowie Forschungseinrichtungen wie DESY, DKRZ, Fraunhofer CAN, CML und IAPT, ZAL und XFEL. Dazu kommen rd. 40.000 IT-Angestellte in den Hamburger Groß- und Familienunternehmen sowie bis zu 10.000 IT- und IT-nahe Unternehmen. Eine Grundlage, die bis heute nicht wirklich dazu genutzt wurde, der Stadt eine neue Zukunftsperspektive fernab von Hafen und Handel zu geben.

Eine neue Runde Techshit-Bingo des Senats?

Plötzlich werden führende Hamburger Innovatoren aus ihrem jahrzehntelangen Schlaf der Gerechten gerissen, weil plötzlich was ganz anders ist ... Erwarten die kritischen Geister der Stadt im Normalfall bei jeder neuen Runde Techshit-Bingo des Senats mit 100%er Sicherheit ein paar zehntausende Euro erbettelt aus Bundes- oder EU-Mitteln, ein überflüssiges Cluster-Netzwerk für die üblichen Subventionsritter in der Wexstraße, am Adolfsplatz und in Harburg sowie bestenfalls einen Mini-Was auch immer-Showroom, fließen plötzlich Millionensummen in acht- bis neunstelliger Höhe.

Fördermillionen sind noch kein Grund, an Alster und Elbe Jubelschreie auszustoßen. Schließlich beherrschen Möchtergern-Millionen-Verschieber und Coronamittel-Sparhans Andreas Dressel wie seine Senatskollegen das Geschäft mit fremden Federn bis in die Perfektion. Jüngstes Beispiel: Der Schrei nach Bundesmitteln für den verschlickten, in Europa zusehends abgeschlagenen Hafen - nachdem man Millionen von "Cosco" für die Terminal-Beteiligung einsackt und die Kooperation mit Bremen und Wilhelmshaven dankend abgewunken hat. Danke Angela Titzrath, dass Sie es als "Hafenmanagerin" endgültig verbocken!

"Hamburg Quantum Innovation Capital" ... echt jetzt?

Wenn der Senat für den Aufbau einer "Quantum Innovation Capital" (kleiner gings leider wieder nicht ... Die Red.) von 34,1 Mio. € satte 25,1 Mio. € aus dem Hamburger Stadtsäckel finanziert, reiben sich interessierte Beobachter noch etwas verschlafen ungläubig die Augen. Wenn über rd. ein Jahr Projekte für insgesamt sechs Quantencomputer in den beiden Technologiegrundlagen Rymax und Ionenfallen mit 10 und 50 Qubit in Hamburg angesiedelt werden und allein dafür 237,5 Mio. € Forschungsmittel bereitgestellt werden, sind wir in einer anderen Kategorie, als im Alster-dorf üblich. 

Das beweist sich auch in der zentralen Ansiedlung von fünf der sechs aktuellen Projekte unter dem Dach des neuen DLR-Innovationszentrums auf dem Campus des ebenfalls beteiligten Chip-Herstellers "NXP" an der Troplowitzstraße in Hamburg-Lokstedt. Dort werden tatsächlich gerade Büros und Labore für die Projekte errichtet - und nicht wie bei "Hamburg Innovation" in Harburg für die nächsten Fördermillionen nur die Werbemittel mit neuen Sprüchen bestellt (vgl. "Startup Dock" vs. "Startup Port" vs. "Be your Pilot" vs. "AI Startup Hub"). 

"Hamburg Quantum Computing School" ... Bingo!

Neben plötzlich für ein Technologiethema bereitstehenden millionenschweren Landes-, Bundes- und Europamitteln staunen Hamburgs Volkswirte, Wissenschaftler und Profi-Netzwerker nicht schlecht, was unter Forschern plötzlich möglich ist: Da bauen die scheinbar übermächtige Universität und die chronisch unterbewertete Technische Universität allein mit 19 Mio. € gemeinsam eine "Hamburg Quantum Computing School" für Doktoranten und ihre Projekte auf.(Verzeiht ihnen nochmal das Bullshitbingo! Sie können einfach nicht anders. Die Red.

Um zu verstehen, warum Hamburg bei dieser Technologierevolution wirklich Gas geben muss, auch wenn es noch bis Frühjahr kommenden Jahres dauern wird, bis die Landesmittel zugeteilt und die Projekte angeschoben sind, reicht das Lesen der jüngsten Pressemitteilung des Hamburger Senats anlässlich der Präsentation des 34,1 Mio. € großen Füllhorns. Da bringt Innovationssenator Michael Westhagemann fachlich-sachlich zitierfähig auf den Punkt:

"Die Quantentechnologien werden die Art und Weise, wie wir rechnen, kommunizieren und wahrnehmen, verändern und damit auch die Cybersicherheit, die Entdeckung neuer Medikamente und die Bewältigung des Klimawandels.

Kluge Worte eines Informatikers und langjährigen Industriemanagers, der zu Beginn seiner Amtszeit noch dadurch auffiel, über seine eigenen Witze zu lachen. Das Interessante: Der bislang als "Westwasserstoffman" bekannte, parteilose Senator hat offenbar über den Hamburger Tellerrand hinaus geschaut. Beispiel Bayern: Das "Munich Quantum Valley" von LUM, TUM & Co. hat aus der Hightech-Agenda des Freistaates allein 300 Mio. € bekommen - plus 80 Mio. eingeworbener Bundesmittel für Projekte. 

Da der Freistaat bereits in den Themen Hightech, Smartcity und Startups bewiesen hat und beweist, bayerisch bescheiden zu klotzen (s. u.), statt hamburgisch großkotzig zu kleckern (s. o.), sind verantwortliche Landesminister und -senatoren für Digitalisierung, Technologien und Innovationen in den armen Nordländern gut beraten, jetzt ihren Allerwertesten zu bewegen und mit allen verfügbaren Fördermitteln ihre Forschungsstandorte fit zu machen für die nächste Stufe der technologischen Entwicklung - und die heißt Quantencomputing.    

Der Wettbewerb norddeutscher Regionen ist eingeläutet.

In Norddeutschland ist das "Quantum Valley Lower Saxony" um die Leibniz-Universität Hannover, die Technische Universität und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig führender Quantencomputing-Standort. Dazu zählt u. a. der Bau eines 50 Qubit-Ionenfallen-Computers in der Metropolregion Hannover bis 2026 - dank 25 Mio. € Mitteln aus dem Landeshaushalt und der Volkwagen-Stiftung. Dazu kommen 30 Mio. € Bundesmittel für die ATIQ-Initiative für die Entwicklung von Demonstratoren auf Basis der Ionenfallen-Technologie und ein bereits aufgebautes Exzellenzcluster namens "QuantumFrontiers".

Nach Künstlicher Intelligenz (mit den DFKI-Standorten Bremen, Lübeck und Niedersachen inkl. Oldenburg und Osnabrück) ist der norddeutsche Wettbewerb um die Zukunftschancen auf Basis der nächsten Technologiestufe dank Hannover in vollem Gange. Wenn Hamburg jetzt nicht klotzt, wird es erst wieder mit Bionik an Alster und Elbe ähnliche Meta-Chancen geben, einen Wissenschaftsstandort im Interesse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung upzugraden. KI hat man ja versemmelt. Das weiß ein selbstbewußter und keiner Parteidisziplin in Hamburg-Wandsbek unterworfener Innovationssenator (... das ist er tatsächlich!).

BaWü, Berlin, Hamburg, Bayern, Hessen oder Bremen?

*Update*
Um zu verstehen, wie intensiv der Wettbewerb der führenden Forschungsregionen in Deutschland und weltweit ist, hilft eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaft (IW). Danach ist Baden-Württemberg international nach dem TASICI-Score mit 84,9 Punkten eine starke Nr. 3 unter den innovativen Wissenschaftsstandorten - direkt hinter Massachusetts u. a. mit Harvard Universität und MIT in Boston und dem Digital-Hotspot Kalifornieren v. a. mit der Standford Universität. Auf Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart folgt Berlin mit dem Wissenschaftsverbund aus Charité, FUB, HUB und TUB auf Platz Nr. 4 und 80,3 Punkten. 

Hamburg hat eine Chance - wenn es sich um seine Forschung kümmert.
Grafik: ITIF

*Update*
Interessant: Auf Platz 6 kommt mit 73,5 Punkten ... Hamburg! Wer hätte das gedacht. Die Elbmetropole punktet im Bereich Wissensgesellschaft und Einkommen sogar auf einem beachtlichen 2. Platz - direkt hinter Berlin. Dabei ist man an Alster und Elbe im Norden nicht allein auf weiter Flur. Erzrivale Bremen schafft es dank einer aktiven Universität, einem eigenen DFKI-Standort und zukunftsweisenden Schwerpunkten wie Robotik und Raumfahrt auf einen guten 10. Platz mit 58,9 Punkten. Zwischen Hamburg und Bremen tummeln sich so finanzstarke und digital aktive Länder wie Bayern und Hessen. Berücksichtigt wurden bei der transatlantischen Vergleichsanalyse u. a. die Faktoren Patentaktivitäten, Forschungsausgaben und qualifizierte Fachkräfte (siehe Hamburg).

*Update*
Weil wir gerade über zukunftsweisende Forschungsstandorte sprechen: Die "Berlin University Alliance" aus Charité, FUB, HUB und TUB hat nach fünf Jahren die Vertiefung ihrer Kooperation mit der rennomierten Oxford-Universität bekanntgegeben. Zur "Oxford Berlin Research Partnership" gehört die Zusammenarbeit von mittlerweile 1.000 Wissenschaftlern, der Austausch von Forschern und das Seed-Funding für hoffnungsvolle Projekte mit bereits 12 Mio. €. Ach ja: Zu den Schwerpunkten der Partnerschaft gehört auch das Thema Quantencomputing. Nur mal so, um zu erahnen, woher der Wind weht. Wäre doch mal eine Chance für Hamburg: Eine globale Kooperation von UHH, UKE und TUHH mit einem international führenden Standort. Motto: "Teile und herrsche" ...  

Highspeed-Rechnen statt Rechenschieber in Kontoren.

Westhagemann gibt der Freien und Hansestadt eine unerwartet echte Chance, langfristig von stinkenden Frachtern und innovationsresistenten Pfeffersäcken in dunkelblauen Zweireihern mit Goldknöpfchen wegzukommen, denn in der verschlickten Schlangengrube Hafenwirtschaft kann man wirklich keinen Blumentopf mehr gewinnen (von der Tonnage-Steuer mal abgesehen ...). Westhagemann lenkt Hamburg mit Sparringspartnerin Katharina Fegebank auf langfristig wirtschaftlichen Erfolgskurs mit Themen, wie Medikamentenentwicklung oder Materialwirtschaft. 

In seiner zweiten Amtsperiode als Wirtschafts- und Innovationssenator scheint sich der gebürtige Beckumer im Hamburger Politik- und Pfeffersack-Sumpf freigeschwommen zu haben. Mit seiner Wasserstoff-Initiative für Hamburg und Norddeutschland hat er sein Gesellenstück abgeliefert - auch wenn's niemand mehr hören kann ... Mit "Mutti" als Zweiter Bürgermeisterin und Grüner Wissenschaftssenatorin bildet der parteilose Quanten-Promotor eine interessante Koalition für die Zukunft der Hammaburg. 

„Quantentechnologie ist die Schlüsseltechnologie unserer Zeit. Mit ihr werden wir Lösungen für die komplexen Herausforderungen von heute und morgen finden können – vom Klimawandel über Logistikfragen bis hin zur Impfstoffentwicklung."
Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin,
Landespressekonferenz Hamburg, 25.10.2022

Mit der renommierten Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung am UKE, der international anerkannten Arbeit am Klimarechenzentrum und der Logistikforschung des Fraunhofer CML im Harburger Hafen inkl. Anschluss an das Fraunhofer-Netzwerk für Quantencomputing hat die alte Hafenstadt hohe Kompetenzen in immer wichtiger werdenden Themenfeldern. Es wäre nur "so mittel" klug, mit Quantencomputing nicht die Stärken zu stärken - und stattdessen auf Schlickbaggern zu setzen und im Jahr wie bislang 300 Mio. € und mehr an Steuergeldern im Hafen zu versenken (was sowieso nichts mehr bringt).

Das aktuelle Thesenpapier des "Hamburg Konvent" der Zeit-Stiftung fasst das so zusammen: "Wir werden in Deutschland, und für Hamburg gilt dies im Besonderen, unseren Lebensstandard, unsere Art zu leben, im Einklang mit Klimaschutz, nur erhalten, wenn wir die Fähigkeit stärken, die uns hierzulande seit langem auszeichnet: technologisch anderen in der Welt ein Stück voraus zu sein." Die drei klugen Köpfe hinter der Headline "Was Hamburg kann" sind niemand geringeres als Prof. Michael Göring, Nikolas Hill und Prof. Henning Vöpel. Visionäre, die wissen, wie man aus dem Schlick rauskommt.

Ein Boston an der Elbe: Köpfe statt Container?

Die drei Fast-schon-Nest-Beschmutzer werden in ihrem über zwei Jahre erarbeiteten Thesenpapier an die Abgeordneten der Bürgerschaft konkret: "Wir sollten noch stärker als bisher in Köpfe statt in Container investieren - nicht nur, aber vor allem und damit einen Umschlagplatz des Wissens und der Innovation für die globale Wissensökonomie begründen." Die Grundidee: Mehr Investitionen in die Hochschulen. So machen die kritischen Geister Hamburg die Rechnung auf: Die Stadt investiert in ihre Universität gerade mal 16.400,- € je Studienplatz und Jahr . An der Isar sind es dank Hightech-Fokus für die TUM mit 37.500,- € mehr als doppelt soviel. 

Bevor Katharina-ich kanns doch längst-Fegebank jetzt mit ihrer Großbaustelle "Science City Bahrenfeld" um die Ecke kommt, pointiert das Thesenpapier das Dilemma - u. a. nach einer halbherzigen und misslungenen Informatik-Initiave "Ahoi Digital" (auch wenn TUHH-Präsident und Hausgewächs Andreas Timm-Giel sie versucht, schönzureden): "Gebraucht werden aber für die Zukunft Konzepte in noch ganz anderer Dimension, von erheblich größerer Breite: Es geht nicht allein um staatlich subventionierte Wissenschaftseinrichtungen. Sie sollten vielmehr der Humus sein für privatwirtschaftliches Engagement, wie wir es bisher nicht kennen an der Elbe." 

Startup-Business statt Steuergelder-Sumpf Süderelbe

Als Beispiel könnte das millionenschwere Engagement von Quandt-Erbin Susanne Klatten und der BMW-Stiftung für "UnternehmerTUM" an der TU München dienen - seit nunmehr 20 Jahren. Die Fakten des "Isar Silicon Valley" nach Vorbild der Standford Universität in Palo Alto: Nr. 1 der Startup-Schmieden in der EU, mehr als 6.000 Interessenten über Gründungen informiert und beraten, mehr als 1.000 Gründungen begleitet, mehr als 500 Teams betreut, jedes Jahr im Schnitt 80 neue Gründungen. Und jetzt kommt's: Eingeworbenes Investment in 2021: 3,5 Mrd. €. In ganz München sind es 4,4 Mrd. € - rd. die Hälfte von Berlin.

Wir hören schon die Nörgeleien der Klapperschlangen aus dem Subenventionssumpf in Harburg rund um "TUTech Innovation", "Hamburg Innovation" und "Subenventions-Innovation". Da Fakten schwerer wiegen, als Selbstfertigungs-Argumentationen um die eigene Unfähigkeit hier die Zahlen: "UnternehmerTUM" verbrennt kein Geld, sondern druckt es. Für die gerade wach gewordenen Pfeffersäcke: 40 Mio. € Umsatz/Jahr, 50 Mio. € auf der hohen Kante, vier eigene Investmentsfonds in den vergangenen zehn Jahren. Das wär doch mal was, liebe Kaufleute ... Nicht immer nur Steuergelder an der Süder-Elbe versickern lassen. Wenn man mutig wäre.

Quantencomputer: Hamburg oder Hannover? Das ist die Frage.

Bei all den neuen Chancen ist ein blass wirkender Bundesrats-/Grußonkel aka Erster Bürgermeister Peter Tschentscher weitgehend außen vor - ebenso wie die restliche, von den Hamburger Wählern mittlerweile als wenig zukunftsweisend enttarnte SPD (siehe jüngste Umfrageergebnisse). Bleibt die Hoffnung, dass die Förderung der Entwicklung und Anwendung des Quantencomputings in Hamburg langfristig gesetzt wird - und nicht doch wieder Teelichter als Leuchttürme verhökert werden (vgl. Digitalisierung, KI, Blockchain, Startups etc. etc.). 

"Wir sollten uns nichts vormachen, uns nicht in trügerisches Sicherheit wiegen. Wir, diese Stadt als Ganzes, ist derzeit international nicht ausreichend attraktiv. Hamburg bezeichnet sich zwar oft als "Tor zur Welt". Nicht nur die Mutter von Karl Lagerfeld aber pflegte, wie er gern erzählte, dann zu sagen, dass Hamburg eben nur das Tor, aber nicht die Welt sei. Wir teilen diese Beobachtung auch heute noch".
Prof. Michael Göring, Nikolas Hill und Prof. Henning Vöpel,
Autoren des Thesenpapiers "Das kann Hamburg" des "Hamburg Konvent" der Zeit-Stiftung,
Hamburg, 01.11.2022

Für das Hanse Quanten Magazin HANSEQUANTUM ist das Vers.uen des Zukunftsthemas Quantencomputing an Alster und Elbe auch kein Problem: Dann etabliert halt sich das junge "Quantum Valley Lower Saxony" in Hannover und Braunschweig mit millonenschwerer Unterstützung von Land und Volkswagen-Stiftung zum einzig ernsthaften Wettbewerber Norddeutschlands zu den gesetzten Quantenzentren in München (LMU, TUM, Fraunhofer) und Eningen (IBM mit Fraunhofer). Darüber berichten wir dann auch sehr gern.

*  *  *

 Hanse Digital Background: 

Zeit-Stiftung: Bericht des Hamburg Konvent: Was wird aus der Hansestadt?

Hamburg Konvent: Thesenpapier "Das kann Hamburg" (PDF-Download)
yumpu.com/

HANSESTATEMENT:
Das digitale Wolkenkuckucksheim. Wer hat hier die letzten 5 Jahre eigentlich regiert?

hansevalley.de/

HANSESTATEMENT: Die Digitalisierung wartet nicht auf Hamburg.
hansevalley.de/

HANSEEXKLUSIV Klaus von Dohnanyi: "Alles bleibt anders."
hansevalley.de/

 Hanse Digital Presse: 

09.11.2022
Martin Kliesch übernimmt Stiftungsprofessur für Quantum Inspired and Quantum Optimization an der TU Hamburg
tuhh.de/

27.10.2022: 
Auftragsvergabe in Höhe von 208,5 Millionen Euro im Rahmen der DLR Quantencomputing-Initiative
dlr.de/

25.10.2022:
Senat beschließt 34 Millionen Euro starkes Maßnahmenpaket
10.10.2022:
Förderung für sichere und zuverlässige Übertragung von Quantendaten
uni-hamburg.de/

20.09.2022:
4,9 Millionen Euro für die Berechnung von Strömungen
uni-hamburg.de/

11.05.2022:
Initiative Quantum Innovation Capital erfolgreich gestartet
hamburg.de/

03.12.2022:
Forschende der Universität Hamburg bauen Quantencomputer

 Hanse Digital Service: 

Quantencomputing in Norddeutschland:

Hamburg Quantum Innovation Capital c/o ARIC

Quantum Valley Lower Saxony, Hannover + Braunschweig

Quantencomputing Süddeutschland:

Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg

Munich Quantum Valley (MQV)

Quantencomputing bundesweit:

DLR Quantencomputing-Initiative

Fraunhofer Kompetenznetzwerk Quantencomputing

(in alphabetischer Reihenfolge)