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Mittwoch, 9. Mai 2018

HANSESTARTUPS: NautilusLog - das digitale Logbuch aus dem Logistik-Hub.

HAMBURG DIGITAL REPORT

Mehr als 8 Jahre steckt die deutsche Schifffahrtsbranche in der Krise. Allein in den vergangenen 2 Jahren hat sich die Zahl der Linienreedereien von 20 auf 12 verringert. Die globale Allianzen "2M", "Ocean Alliance" und "The Alliance" bestimmen über Wohl oder Wehe der Containerhäfen. Zugleich machen internationale Speditionen Druck. Mit Datenauswertungen und digitalen Services kämpfen Reedereien und Forwarder um die Führungsposition in der digitalen Supply Chain. 


Der schöne Schein trügt: Hafen, Reedereien und Schifffahrtsbranche stehen unter Druck:
Foto: mediaserver.hamburg.de / Look Bildagentur der Fotografen

Deutscher Reederverband, Deutsche Verkehrszeitung und Digital Hub Logitics Hamburg laden zu Pitch-Contests für Logistik- und Schifffahrtsnachwuchs. CMA CGM und MSC planen Marseille zur maritimen Startup-City zu entwickeln. Doch was machen kleinere Reedereien ohne IT- und Digitalabteilung? Was machen Eigener und Betreiber, die ihr Business nicht in die Hände von Klassifizierern wie DNV GL legen wollen? Im Mindspace am Rödingsmarkt entwickelt ein junges Familienunternehmen die digitale Zukunft an Board. Ein Hamburg Digital Report: 

Hamburg-Altstadt, im 2. Stock des Coworking-Spaces Mindspace: Hier im Digital Hub Logistics Hamburg ist das Zuhause des Familienstartups NautilusLog. Der 35-jährige Informatiker Otto Klemke sitzt die meiste Zeit hinter seinem Monitor, codet an einer Software, die die Welt verändern kann. Zu dem jungen, stadtbekannten Informatiker aus Winterhude gesellt sich sein 2 Jahre älterer Bruder Moritz. Der gelernte Schiffbau-Ingenieur aus Hoheluft weiß, worauf es in der kommerziellen Schifffahrt ankommt.


Familen-Startup aus dem Mindspace: Die Familie Klemke von NautilusLog
Foto: NautilusLog
Eigentlich sind sie gar nicht mehr so neu in der Tech-Industrie: Zusammen mit Sven Hamer und Vater Ingo führt Otto Klemke seit 2012 eine erfolgreiche Softwarefirma. Securizon entwickelte u. a. die Android- und iOS-Apps für das Hamburger E-Health-Startup Tinitracks, ist engagiert am Alten Schlachthof unweit der Schanze in Digitalthemen, z. B. für Verlage, wie Axel Springer oder Gruner + Jahr. Die Idee, als Software-Manufaktur etwas eigenes zu kreieren kam in der Diskussion zwischen den Brüdern. HSBA-Absolvent Moritz dazu: "Das Smartphone hat so viele Eigenschaften, das Leben eines Seemanns einfacher zu machen", erzählt er bei der Vorstellung ihrer Idee.

"Logbücher melden sich nicht bei Dir, wenn etwas gemacht werden muss." 

Es geht um das gute, alte Logbuch. Bis zu 80,- € kostet ein Exemplar, nur ein paar Monate reicht es. Allerdings gibt es davon bis zu 20 verschiedene Versionen, z. B. ein Decks Book, ein Garbage Book oder ein Oil Record Book. Bis zu 10 Logbücher fahren auf einem Frachter mit - müssen gehegt und gepflegt werden. Das Problem mit gedruckten Dokumentationen bringt Co-Founder Otto Klemke auf den Punkt: "Logbücher melden sich nicht bei Dir, wenn etwas gemacht werden muss. Und sie sagen dir nicht, wie man etwas erledigen kann." Neben Reparaturen, Wartung und Pflege spielen Daten im Schiffsbetrieb eine immer wichtiger werdende Rolle.

Mit der EU-Direktive 2015/757 aka "MRV" werden ab Beginn des Jahres die Kohlenmonoxidwerte im gesamten Seeverkehr europaweit gemonitort, reportet und verifziert. Zum 31.12. jeden Jahres müssen Reeder für alle Schiffe ab 5.000 Bruttoregister-Tonnen mit Anläufen in EU-Häfen ihre Daten abliefern. Ab Anfang kommenden Jahres wird mit dem "Gesetz zur Verhütung von Luftverschmutzungen" die Messung im Auftrag der International Maritime Organization (IMO) weltweit verbindlich. Ein guter Startpunkt, um Reedern digital unter die Arme zu greifen.

Über 25 mögliche Anwendungsszenarien für die NautilusLog-App

In über 50 Gesprächen mit Eignern, Schiffsmanagern und Zertifizierern evaluieren Otto und Moritz die Chancen für ein digitales MRV-System. Die jungen Digitalisierer kommen mit Vertretern aus den Nordics und Frankreich ebenso ins Gespräch, wie mit Interessenten aus Kanada und Japan. Einhelliger Tenor aus dem Markt: 'Baut das aus!' Anfang 2017 geht der erste Prototyp auf der Route Hamburg-Rotterdam in den Live-Test. Es folgen unzählige Gespräche. Im Sommer '17 ein erstes Highlight: Die "Deutsche Flagge" unterstützt die jungen Hamburger bei ihren Bemühungen, aus dem MRV-System ein digitales Logbuch werden zu lassen.


Die NautilusLog-App nit ihren Funktionsebenen
Foto: NautilusLog
Ein weiteres Szenario steht auf der Tagesordnung: die Inventur von gefährlichen Stoffen, z. B. Asbest in Schiffen. Die Brüder evaluieren aus mehr als 25 möglichen Einsatzszenarien mit der "IHM - Inventory of Hazzardous Materials" ein neues Thema. Die International Hazzardous Materials Association sitzt in Lüneburg - und wird erster Kunde der Hamburger. Noch werden Dokumentationen für MRV und IHM in Excel-Listen erstellt, dienen Papierbücher an Board und Desktop-Anwendungen in den Büros der Schiffsmanager und Reeder als Standard in der analogen Branche. 

Daten sollen nur noch einmal erhoben und mehrfach genutzt werden.

Nicht selten schleichen sich Zahlendreher in die händischen Aufstellungen, häufig werden Daten zu den selben Themen für verschiedene Bücher mehrfach parallel erhoben. Niemand gleicht diese Daten ab, korrigiert Differenzen und gibt Empfehlungen - z. B. zu Wartungsintervallen. Von ihrer Nutzerdenke und ihrer mobilen Erfahrung her haben die jungen Schiffsexperten zusammen mit ihrem Vater das Thema Logbuch neu gedacht. Das Grundprinzip: Daten werden nur noch einmal erhoben - und dann mehrfach und konsistent genutzt - in Echtzeit.

Der zentrale Datenansatz ermöglicht die Verteilung von Aufgaben an die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit. Dabei ist jedes eingesetzte Smartphone an Board Client und Server zugleich. Die Geräte können offline untereinander synchronisiert werden. Ebenso sind Backups ohne Funkverbindung möglich. Damit setzt das Tech-Team von NautilusLog auf volle Nutzbarkeit für Großreeder mit eigenen Rechenzentren ebenso, wie für kleinere Reedereien ohne eigene IT-Abteilung. Die Daten können über einen handelsüblichen PC ausgelesen und in Excel-Tabellen verarbeitet werden.

Gründer Otto Klemke: "Einen PC nimmst Du nicht mit in den Schiffstank."


Dashboard der NautilusLog-App aus Hamburg.
Foto: NautilusLog
Im Januar diesen Jahres dann der erste professionelle Kundeneinsatz: Bei einem IHM-Dienstleister kommt die App in den Live-Betrieb, unterstützt den Besichtiger bei der Erhebung von Gefahrstoffen an Board gemäß IHMA-Richtlinien. Der Service-Provider generiert aus den App-Daten Excel-Tabellen für einen IHM-Report, mit dem der Schiffseigner die Erfüllung der Vorschriften nachweisen kann. Das bis zu 2 Tage dauernde Schreiben des Berichts schrumpft auf wenige Stunden, hinzu kommt eine deutlich gestiegene Datenqualität und die universelle Nutzbarkeit der erhobenen Angaben aus der Besichtigung an Board.

Mittlerweile ist die 1. voll funktionsfähige Version der NautilusLog-App veröffentlicht - einschließlich MRV-Emissionstracking und IHM-Schadstoffreporting. Ab Anfang kommenden Jahres ist auch die Erweiterung um den internationalen DCS-Standard geplant. Heute ist NautilusLog noch auf das Tracking und Reporting einzelner Aufgabe beschränkt. dazu kommen Rollen und Berechtigungen für Management, Crews und Dienstleister. Zudem ist eine einfache Analyse inkl.  Benchmarking möglich - z. B. zwischen Schiffen der Flotte. Damit das System keine Falle wird, basiert NautilusLog auf offenen Standards und ist modular erweiterbar. So können Services anderer Dienstleister oder künftige Berichtspflichten eingebunden werden. 

InnoRampUp-Unterstützung und internationales Förderprogramm

Die Mühen der vergangenen 1,5 Jahre haben sich schon gelohnt: Im Rahmen des IFB-Startupprogramms "InnoRampUp" erhielt NautilusLog im März 147.000,- € für die weitere Entwicklung und Markterschließung. Dazu kommen noch einmal 25.000,- € für die Entwicklung der Datenschnittstelle von der Wirtschaftsbehörde BWVI. Schließlich hat das Team um Otto Klemke die Zusage zur Teilnahme an einem internationalen Forschungsprogramm zu den Themen "Smart Ship", "Smart Port" und IoT, verbunden mit 170.000,- € Förderung. Damit geht das maritime Startup seinen Weg.


Mit bis zu 10 Logbücher bestückt. Container-Frachter im Hafen.
Foto: HHM / Hasenpusch
Mittlerweile fährt das digitale Logbuch im Dauertest auf einem Frachter mit 6.000 Containern und mit bis zu 15 Knoten über die Meere. Die Hamburger Reederei hinter dem Containershiff sammelt gemeinsam mit NautilusLog wertvolle Erfahrungen für ihre rd. 80 Schiffe auf den Ozeanen. Für das B2B-Startup ist die Zusammenarbeit der Einstieg in die Welt der Handelsschifffahrt, nicht zuletzt, um die Möglichkeiten für künftige Anwendungen auszutesten. Neben dem Live-Test integriert NautilusLog seine technischen Fähigkeiten in die Anwendungen externer Dienstleister.

Digitale Zustandsdokumentation, Hafenboote & DIN-Standards

In Zusammenarbeit mit einem Hamburger Ingenieurbüro und einem Reeder mit über 150 Schiffen ist eine mobile Zustandsdokumentation in Planung. Außerdem fährt das digitale Logbuch seit April d. J. im Hamburger Hafen mit, um künftig auf Hafenbooten und in der Binnenschifffahrt zum Einsatz zu kommen. Die jungen Hamburger sorgen auch über die Stadtgrenzen hinaus für Impulse in der Schifffahrt. NautilusLog ist Mitglied im Deutsches Institut für Normung (DIN). Das Team arbeitet z. B.in einer Arbeitsgruppe an den Standards für digitale Logbücher mit.

Und das ist erst der Anfang: Gespräche mit Reedern über den Einsatz der App für verschiedene Szenarien sind im Gange. Dazu kommt der Austausch mit internationalen Klassifizierungsgesellschaften aus dem Ausland. Doch zunächst steht Otto Klemke in der kommenden Woche in Harburg auf der Bühne, um als eines der innovativsten Startups an Alster und Elbe einen weiteren wertvollen Preis mitnehmen zu können - auf dem Weg zur digitalen Schifffahrt. Wir drücken alle Daumen!

 Hamburg Digital Background: 

NautilusLog-App:
www.nautiluslog.com/de/index.html

PitchBlue von VDR & Partnern:
https://www.pitchblue.hamburg/

Digital Hub Logistics Hamburg:
www.digitalhublogistics.hamburg

HANSESERVICE: Alle Kontakte in den Hamburger Hafen:
http://hh.hansevalley.de/2017/03/hanseservice-hamburg-hafen.html

Dienstag, 18. April 2017

HANSEBUSINESS: DAKOSY - Der digitale Lotse im Hamburger Hafen.

HAMBURG DIGITAL HAFEN

5.000 Container-Schiffe weltweit, 129 Millionen Standard-Container pro Jahr. Liniendienste und Container-Logistik sind ein globales Geschäft. 150 Stahlboxen werden pro Stunde allein an Europas größtem Terminal in Altenwerder umgeschlagen, 8,9 Mio. Standard-Container waren es in Hamburg im vergangenen Jahr.

Der Hamburg Port ist Deutschlands größter Universal- und Europas Containerhafen Nr. 2. 10.000 Schiffe machen jährlich an der Norderelbe fest. Unser Themenschwerpunkt in dieser Woche: Der Hamburger Hafen und seine digitalen Chancen. Ein Hamburg Digital Report:

Hamburg-Neustadt, Mattentwiete 2, in der Nähe des Nikolaifleets. Über den Türen des unscheinbaren Bürogebäudes findet sich der goldfarbene Schriftzug "Hafenhaus". Nichts Besonderes in direkter Nachbarschaft zur Speicherstadt. Im Treppenhaus ein weiteres Indiz: In den bunten Scheiben der Glasfront ist zu lesen "Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft". Es ist der ehemalige Sitz des Hamburger Personaldienstleisters für Zeitarbeitskräfte - früher "unstätige Arbeiter" genannt. 


Treppenhaus der ehem. Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft
Foto: HANSEVALLEY / Thomas Keup 
Heute wird in dem Bürogebäude der Hamburger Hafen am Laufen gehalten. Waren es früher Tagelöhner, die von hier aus in Hafen- und Lagerlogistik eingesetzt wurden, ist es heute ein umfassendes Computersystem: PCS - das Port Community System - des IT-Dienstleisters der Seehafenverkehrswirtschaft DAKOSY vernetzt 2.200 Unternehmen aus Schifffahrt, Spedition, Transport und der Logistik von Großkunden in Handel und Industrie. Ein Hamburg Digital Report:

Täglich werden im Hamburger Hafen rd. 25.000 TEU umgeschlagen - importiert, exportiert und gelagert. 8,9 Mio. TEU waren es 2016. Daran beteiligt: Spediteure, Reedereien, Terminals und Verlader. Dazu kommen Lotsen, Schlepper, Festmacher, Zoll, Veterenär- und Einfuhramt. 

Für den Weitertransport kommen Feederdienste, Binnerschiffer, Bahnbetriebe und LKW-Transporteure zum Zug. Allein 1.500 Betriebe leisten rund um die Uhr im Hamburger Hafen ihren Dienst. Ohne IT-Unterstützung und klar definierte Prozesse schwer vollstellbar.

Hamburg Port: Was kommt rein, was geht aus raus?


Container-Terminal Burchardkai, im Hintergrund Tollerort
Foto: HHLA/Thies Rätzke
Bis 1982 war der Container- und Stückgutumschlag in Hamburg eine Angelegenheit mit viel Papier: Schiffszettel zum Löschen, Inhaltslisten, Zollpapiere und Empfängerinformationen - all das wurde händisch von einem Dienstleister zum nächsten gereicht - per Fax, Kurier und die gute, alte Briefpost. Die Informationen liefen regelmäßig den Containern hinterher, Vorausplanung war praktisch nicht möglich. Und bei Problemen wußte niemand so recht Bescheid.

35 Jahre später: Rd. 50 verschiedene Prozesse verbinden die Logistikpartner im Hamburg Port. "Alle Export-Prozesse für Hamburg kann man über Dakosy abwickeln", freut sich Vorstand Ulrich Wrage im Gespräch. Und fast alle machen mit. Das "Port Community System" ist der "digitale Integrator" im Hamburger Hafen. Wo andere Branchen noch davon träumen, ihre Faxgeräte verschrotten zu können, ist die Hamburger Hafenwirtschaft international digital vorn mit dabei.

Das Geheimnis hinter dem "Single Window" für die Logistik-Prozesse an der Norderelbe sind die Gesellschafter der DAKOSY AG. Es sind zu 1/3 die in Hamburg aktiven Reeder und Linienagenten - von der chinesischen Cosco über die deutsche Hapag-Lloyd bis zur dänischen Maersk. Ein weiteres Drittel wird von den wichtigen Spediteuren gehalten, wie die Logistikriesen Dachser, DHL, Kühne+Nagel und Schenker bis zur Hamburger Spedition A. Hartrodt. Dazu kommen die Terminalbetreiber, wie Eurogate,  HHLA und Steinweg.

Hafen-IT: Vom Datenpostamt zum Datenworkfkow.


Die Bedeutung von Dakosy kommt aber erst bei diesen Fakten richtig zum Tragen: Die Logstik-Kette besteht aus vielen, unterschiedlichen Partnern, wie Spediteure, Hochsee-Carrier oder Hafenterminal. 
Die Dakosy-Kommunikationspartner im Überblick
Grafik: Dakosy AG
Nicht alle diese Partner haben eine direkte Geschäftsbeziehung untereinander. Und doch sind sie auf Informationen voneinander angewiesen, Dahinter stehen Themen, wie Verfügbarkeit, Sicherheit, Datenschutz und Wettbewerbsschutz. 

"Als Kunde muss ich mich nicht darum kümmern, wie die Informationen die richtigen Empfängenr erreichen", so Geschäftsführer Wrage. Das ist die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite: "Wenn das System 5 Minuten ausfällt, fängt es draußen an zu ruckeln"; fasst es der längjährige IT-Kenner zusammen. Im Detail geht es zumeist um Im- und Export. 

DAKOSY: Ein digitaler Lotse im Hamburger Hafen 

Beim weltweiten Import von Waren sieht recht komplex aus: Beginnend mit dem Import-Manifest, der Entladeliste und der Löschmeldung, von der Behördenanmeldung bis zur -freigabe und dem Transportauftrag - bei all diesen Schritten ist das Port Community System mit seinem "Single Window IMP" der erste Kontakt für Waren im Hamburger Hafen - digital vorbereitet auf ihrem Weg durch den Zoll in Fabriken, Hochregallager, Kaufhäuser und Supermärkte.

Dakosy dient als Trust-Center für alle beteiligten Partner - und steht nicht im Verdacht, einen oder bestimmte Stakeholder zu vertreten oder zu bevorzugen. Der Vertrauensvorschuss ist das Erfolgsrezept: 22 Mio. € Umsatz haben die 160 Mitarbeiter im vergangenen Jahr erwirtschaftet. Über 2.000 internationale Kunden, darunter ca. 1.000 Spediteure zählt der Hamburger IT-Dienstleister zu seinen Partnern. Allein deshalb ist die Dakosy ein digitaler Lotse im Hafen. Und damit nicht genug.
Das neue Truckgate-System
Grafik: Dakosy

Service: von der Deutschen Bucht bis ins Hinterland
Der Hamburger Hafen liegt 100 km hinter der Deutschen Bucht und ist damit ein Binnenhafen. Die Revierfahrt über den engen Strom ist für die dicken Pötte nicht ungefährlich. Themen, wie Tiefgang, Begegnungen mit größeren Schiffen oder Kreuzfahrern sind an der Tagesordnung. Für optimale Sicherheit sorgt eine lückenlose IT-Unterstützung mit zahlreichen Antennen entlang der Fahrrinne und das "Port River System Elbe" (PRISE) im Auftrag der Terminal-Betreiber HHLA und Eurogate. Damit können Reeder, Frachter, Lotsen, Schlepper und Festmacher jederzeit in Echtzeit informiert werden. 

Doch die Entwicklung wartet nicht: Seit Ende November vergangenen Jahres müssen sich LKW-Transporteure elektronisch anmelden, bevor sie Container abholen können. Heute werden darüber täglich 9.000 Abholungen und Anlieferungen gesteuert. Ab Ende diesen Jahres sollen sich Transporteure an feste Zeitfenster halten. Verpassen sie diese, benötigen sie eine neue Abholzeit. Um all diese Transportsthemen kümmert sich das neue Dakosy-System "Truckgate" - ebenfalls im Auftrag der großen Hamburger Terminal-Betreiber.


"Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess.“ 

Der papierlose Hafen ist in Hamburg damit größtenteils bereits Realität. Doch am Wichtigsten sind die Mitarbeiter - im Aufsetzen der Prozesse ebenso wie im Rund-um-die-Uhr Support. Damit wird aus einer IT-Plattform ein lebendiges System, eine "Plattform mit Seele", wie es Ulrich Wrage pointiert. Gut, dass es bei aller Digitalisierung solch einen "persönlichen Lotsen" in Hamburg gibt.



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 Hamburg Digital Reports: 

HANSESHIPPING: Hapag-Lloyd - Vom Gießkannendienst zu Data in Action.
http://hh.hansevalley.de/2017/04/hanseshipping-hapag-lloyd.html

HANSEPERSONALITY Willem van der Schalk: "Das Rad nicht neu erfinden!"
http://hh.hansevalley.de/2017/03/HANSEPERSONALITY-van-der-Schalk.html



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